Michael Wolfssohn Integration in der freien Sozialdemokratie

September 15, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8505

am Sonntag, 16. September 2018

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Ein Bekannter, hier in Köln, meinte zu mir (er meinte mich), ein Deutscher solle einfach zum Thema Israel, Juden, Zionismus und diesen Gedanken- und Wertkreisen schweigen.

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Als Soziologe, dem Soziologen Alphons Silbermann wichtige Impulse verdankend, Silbermann, der als Naziverfolgter, deutsch-preußisch, kölnischer Jude, die Teufeleien des Holocaust erleben musste und durch unglaubliche jahrelange Fluchtzwänge über Niederlande, Paris, Barcelona, schließlich in Sídney, Australien, nach abenteuerlichen Schiffsreisen „illegalen“ Einreisestatus erlangte, begann dort mit Fritteuse und Bouletten. Irgendwann war er als Nachfolger von Vilfredo Pareto Soziologieprofessor in Lausanne, Schweiz, dann Soziologieprofessor in seiner Heimatstadt Köln und nebenbei Nachfolger von Emile Durkheim in Bordeaux – noch Fragen?

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Okee Dokee: Silbermann schrieb (als der einschlägige deutsche Antisemitismus-Empiriker und Holocaust-Sozialforscher) – was den Nazis nicht volkommen gelungen war, die Ausrottung der deutschen Juden, das vollendet die Politik des Zentralrates der Juden in Deutschland, noch mit Bemittelung von Bundesrepublik Deutschland.

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So soll ich hierzu schweigen? – weil jemand, der die Antisemitismusforschung des Naziverfolgten Silbermann, dessen gesamte Familie – außer seine Eltern, die er ebenfalls nach dem rettenden Australien lancieren konnte – ignoriert und noch meint, er müsse die wissenschaftlichen Publikationen des empirischen Judentums-Soziologen nicht kennen … so möchte ich doch herausfordernd einwenden:

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Über was streiten wir denn eigentlich? – geht es nicht um die Ächtung des Unmenschlichen? – hat nicht Alphons Silbermann als verfolgter Kölner Jude das Recht, für sein verlorenes deutsches Judentum zu streiten?

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Nun hat – SCHNITT und PERSPEKTIVWECHSEL – der deutsche jüdische Historiker Michael Wolffsohn über Integration im Deutschlandfunk publiziert:

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Wolffsohn fragte:

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„Was hält eine Gesellschaft zusammen?

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Und auch BILD.de brachte kürzlich MICHAEL WOLFFSOHN zum Integrationsthema:

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„…Ob Köthen, Chemnitz, Freiburg, Kandel oder Fußball-WM – das Eis ist dünn. Das Eis erfolgreicher Integration. Wir sollten innehalten und grundsätzlich nachdenken. Vor dem, im wörtlichen Sinne, Fall Özils und der Fußball-WM galt „Die Mannschaft“ als das Beispiel schlechthin für gelungene Integration.

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Vor zwei Jahren hatte Alexander Gauland die schwarze Haut unseres damaligen deutschen Star-Verteidigers Jerome Boateng in ein rassenpolitisches Skandalon verwandelt. Zurecht wehte ihm ein Tornado der Entrüstung entgegen. Nein, hieß es, gerade „Die Mannschaft“, der Fußball und der Sport an sich würden beweisen, dass und wie gut Integration gelingen könne. Vorhang zu.

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Der Vorhang öffnete sich nun wieder. Die Akteure waren, und jeder weiß es, der Ausdruck sei erlaubt, zwei „weiße“ Deutschtürken und ein „weißer“ türkischer Politiker, an dessen Namen sich der eine oder andere, wenngleich etwas widerwillig, erinnert. Diesmal war „Rassismus“ ein „innerweißes“ Problem. Rassismus ohne Rassen, sprich: absurdes Theater. So „präzise“ verlaufen öffentliche Debatten. Mehr Bauch als Hirn.

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Daraus lernen wir leicht, dass Integration nicht nur ein Schwarz-weiß- oder Christen-Muslime-Juden Problem ist.

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Vielmehr ist das die Kernfrage: Wer gehört zum WIR? Die Antwort hängt sowohl vom beantwortenden Subjekt als auch vom beobachteten Objekt ab.

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Wir lernen noch etwas: Integration kann auf der Kleingruppen- bzw. Mikroebene durchaus erfolgreich, weniger jedoch auf der nationalen oder internationalen Makroebene gesteuert werden. Wer kann vorhersagen, dass, wann oder wie es etwa in der Islamischen Welt, mit der Westeuropa bevölkerungspolitisch (demografisch) zunehmend verflochten ist, „knallt“ und die „Knalleffekte“ auch uns erreichen? Selbst nationale Kontroversen, die Teilgruppen zurecht oder nicht provozieren, sind eher selten kalkulierbar.

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Konkret auf Deutschland und das deutsche Wir bezogen lautet Frage 1:

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Zählt sich Herr oder Frau X – weiß oder schwarz, Muslim oder nicht oder Herr Özil – zum deutschen Wir?

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Und Frage 2:

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Zählt Herr oder Frau Müller Herrn Özil oder XYZ zum deutschen Wir?

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Die einfache oder doppelte Staatsbürgerschaft, also objektive Kriterien, sind dabei offenkundig weniger entscheidend als subjektive.

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Was also macht aus den vielen Ichs einer Gesellschaft ein Wir?

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Gemeinsame Werte, antworten die meisten, und sie reden es uns tagaus, tagein, tags und nachts ein – meistens ohne die Werte zu konkretisieren. Ein Ex-Bundesminister hat es mit einer Definition unserer „Leitkultur“ versucht – und war damit kläglich gescheitert, ja, er machte sich geradezu lächerlich.

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Meine These: Nichts hält eine vielschichtige Gesellschaft zusammen. Je vielfältiger, desto schwächer der Zusammenhalt. Wo und weil nichts eine vielschichtige – sprich: aus zahllosen Teilgesellschaften bestehende – Gesamtgesellschaft zusammenhält, kann nichts durch das Nichts (ohne steuernde Ein- und Zugriffe von außen) zusammenwachsen. Man muss die verschiedenen Teile der Gesellschaft zusammenschweißen. Das ist möglich, funktioniert besser als Phrasendrescherei über Werte, die eben (leider oder gottlob) von A anders als von B bis XYZ gesehen und angenommen werden.

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Nicht Werte (ver)binden eine Gesellschaft, sondern die Einheit dieser Dreiheit:

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Motivation durch Aktivierung des jeweiligen Eigen- oder Gruppeninteresses

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Funktion und

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Regeln bzw. Regelwerke.

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Die Anwendung dieser Mittel („Instrumente“) verwandelt nationale Gesellschaften, die Staatenwelt oder auch nur (Sport-)Mannschaften nicht in Friedensparadiese, aber sie ermöglichen ein friedliches Neben- und vor allem funktionierendes Miteinander.

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Die einführenden Gedanken seien erläutert:

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Jede Gesellschaft, nicht nur unsere, ist atomisiert und vielfach in und zwischen den Einzelteilen zerstritten: ethnisch, sprachlich, religiös, ideologisch, politisch, kulturell, ökonomisch, ökologisch, genderpolitisch usw.

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Was verbindet die Teilgesellschaften? Nichts oder fast nichts. Jeder Zusammenhalt ist daher künstlich bzw. manipulativ. Er funktioniert individuell ebenso wie kollektiv empirisch nur im Sinne der Abgrenzung zu anderen und zum anderen.

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Klassisch ist das Experiment „Eisenbahnabteil“ von Elisabeth Noelle-Neumann: Jeder Neuankömmling, der das nur zum Teil besetzte Abteil betritt, wird zunächst als fremd empfunden – bis der nächste Fremde eintritt; egal, ob weiß, schwarz, gelb, Christ, Moslem Jude oder, oder, oder. Nicht jede Abgrenzung ist also „Rassismus“.

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Klarer und zugleich brutal verdeutlicht uns das Regelwerk der Abgrenzung die „Territorialität“ in der Tierwelt: Hirsche und andere Säugetiere pflegen ihr Territorium, ihren Platz (meist durch Exkremente oder Urin) anderen Art- bzw. Rassengenossen gegenüber zu markieren. Betritt ein fremder Artgenosse das Territorium des Platzhirschen und meldet seinen Anspruch hierauf an, kommt es zum Kampf. Einer muss das Feld räumen. (Ein Glück, dass sich andere Säuger als die Menschen nicht als „Rassisten“ beschimpfen können.)

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Wir springen vom Platzhirschen zu einem anderen Säuge„tier“, zum Menschen. Um das zwischenmenschliche Gewaltpotential von vornherein zu verringern oder, besser, am Ausbrechen zu verhindern, hat der Homo (nicht immer) Sapiens im Laufe der Zeit sehr mühsam, langsam und alles andere als vollkommen wirksam ein Regelwerk entwickelt: die „Zivilisation“.

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Zivilisation“ sei verstanden als Schutz des Menschen vor dem Menschen. Sie ermöglicht, trotz der individuell und kollektiv ebenso erwünschten wie notwendigen Abgrenzung, das Neben- und teils Miteinander der Menschen. Damit sich die Menschen nicht ineinander verbeißen, werden sie miteinander verzahnt. Wie Zahnräder. Dann nämlich „funktioniert“ das Räderwerk von Maschinen ebenso wie von Gesellschaften; in und zwischen Gesellschaften sowie in und zwischen Teilgesellschaften, auch zwischen Staaten.

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Das Modell „Räderwerk“ war nach dem Zweiten Weltkrieg auch der Grundgedanke der Europäischen Integration: Damit sich vor allem die „Erzfeinde“ Deutschland und Frankreich nicht erneut ineinander verbeißen und den Kontinent wieder in den Abgrund treiben, verzahnten die Gründer der Europäischen INTEGRATION ab 1950 mit der „Europäischen Gemeinschaft für Kohle, Eisen und Stahl“ (Montanunion, dann EWG, EG, EU) die beiden sowie andere europäische Volkswirtschaften miteinander.

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Durch das Verzahnen jener drei Basisstoffe für Kriege wurden die potentiellen Konfliktakteure strukturell unfähig gegeneinander Krieg zu führen. Wenn denn ein Krieg „notwendig“ werden sollte, ginge es nur miteinander und nicht mehr gegeneinander.

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Das war menschheitsgeschichtlich eine, vielleicht sogar „die“ unblutige Revolution schlechthin im mitmenschlichen Neben- und Miteinander. Deutschland und Frankreich sowie anderen Europäern wurden keine Werte gepredigt. Es obsiegte die Funktion. Sie „funktioniert“ (trotz bekannter Defizite) so gut, dass kein ernst zu nehmender Deutscher, Franzose oder anderer EU-Europäer (auch kein Brexit-Brite) heute die Motivation für einen Krieg zwischen EU-Staaten verspürt.

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Zivilisation – Funktion – Interesse – Motivation – Integration. Warum ist dieses funktionale Regelwerk integrativ so wirksam? Weil es sich sowohl am individuellen als auch kollektiven Überlebensinteresse orientiert.

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Das Regelwerk der Zivilisation erfüllt demnach eine zentrale Funktion für jegliche Integration.

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Jeder funktionale Teilbereich menschlicher Gruppierungen – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – gibt sich im Rahmen des großen Ganzen seine eigenen Regeln. National ebenso wie international. Ganz grundsätzlich in jeder Gruppe von Menschen, großen wie kleinen.

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Ohne das ständige Eintrichtern von wie auch immer verstandenen Werten funktioniert auch das Regelwerk des Straßenverkehrs aus individuellem und kollektivem Überlebensinteresse. Die Motivation, unversehrt wieder heimzufahren, ermöglicht (meistens) das Einhalten der Regeln.

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Die erfreulichsten Regelanwendungen erleben wir in jedem Mannschaftssport. Dass dabei König Fußball die Welt regiert, ist bekannt. Fußball, weltweit und milliardenfach Mannschaftssport Nummer eins, erfüllt daher als lustvoll angewandtes Regelwerk eine bedeutsame Funktion als Motor der Integration. Wer dem organisierten deutschen Fußball, gar der Deutschen Fußball Liga (DFL) oder deren Stiftung „Rassismus“ vorwirft, kennt weder deren Personal noch Umfang oder Intensität ihrer höchst erfolgreichen und engagierten Arbeit.

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Nur als Mannschaft kann ein Team gewinnen. Nur, wenn die einzelnen Räder der „Maschine“ ineinandergreifen. So gesehen kann das beste ebenso wie das schlechteste, aber für die Maschine zu große oder kleine, jedenfalls unpassende Einzelrad das ganze Räderwerk zum Stillstand bringen.

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Gut gemeint, doch ganz und gar kontraproduktiv für die Motivation (Interesse) zur Integration durch Funktion sind Gruppierungen oder (Ghetto-)Vereine, wo nur Türken, Serben, Kroaten, Griechen, Muslime, Juden oder andere untereinander bleiben. Trennung bzw. Segregation ist der Feind jeder Integration. Wer diese will, muss jene verhindern. Das gilt ganz allgemein, z.B. auch für jegliche Stadtraum- und Wohnungs- und Vermietungspolitik.

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Aus eigener Erfahrung verweise ich auf die Berliner Wohnanlage Gartenstadt Atlantic, die durch gezielte Mischung der ethnischen, kulturellen und religiösen Teilgesellschaften in den einzelnen Häusern entghettoisiert wurde.

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Die Motivation des Einzelnen, sich als Teil des Ganzen zu verstehen, kann (muss?) man durch Symbole verstärken. Die Nationalhymne erfüllt dabei eine alles andere als unwichtige Funktion. Selbst der blutrünstige Text der französischen Hymne. Hoch lebe unsere friedliche.

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Wie gelingt die Motivation zur Integration durch Funktion?

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Nicht durch Moralpredigten, sondern durch Appelle ans Eigen- oder Gruppen- oder Mannschaftsinteresse, denn: das Denken, Wollen und Handeln des Menschen ist interessenorientiert.

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Moral ist „moralisch“, sympathisch und erstrebenswert, aber leider unwirksam. Ist die Verwirklichung des individuellen und kollektiven Überlebensinteresses unmoralisch?

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Dietmar Moews meint: Ich kann an den Darlegungen des Professor Wolffsohn sehen, dass er systematisch arbeitet – in so fern wissenschaftliche Ansprüche erfüllt – . Dass Wolffsohn nach eigener Definition deutscher Jude oder jüdischer Deutscher ist, ist seiner wissenschaftlichen Handlungsweise nicht anzumerken – es sei denn, dass Wolffsohn über das traumatisierende Forschungsfeld der Judenverfolgungsgeschichte sowie den Holocaust und die Auschwitz-politischen Welterfahrungen kennt. Was seine Kompetenz hierzu zu forschen entgegenkommt und prägt.

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Ich würde niemals Elisabeth Noelle-Neumann zitieren, wie es Wolffsohn oben machte – nun ja – die Altnazi Noelle, die nach wie vor bei BILD und besonders bei der FAZ prolongiert wird.

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Aber, dass Wolffsohn zwischen Auschwitz, Antisemitismus, Zionismus, Israel und Netanjahu-Politik unterscheidet, ist zunächst nur die Bemühung, den Problemkomplex „Judentum, Volkstum, Rasse, Staatspolitik“ einzuordnen und dann differenziert zu erfassen und zu analysieren.

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Und auch bei dem Autor Wolffsohn finde ich – ebensowenig wie bei dem Autor Silbermann –  es nicht akzeptabel, dessen Schriften zum Thema zu ignorieren, aber zu verlangen, man solle als deutscher Nichtjude, doch über Judentum schweigen.

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Dr. Dietmar Moews ist zudem der Meinung, dass die Verpflichtung der Deutschen, der eigenen kollektiven Schuld entsprechen zu wollen, durchaus dazu zwingt, zwischen einem Volk Israel in Palästina und dem Massaker-Israel der Israelischen Orthodoxie zu unterscheiden. Wer die deutsche Schuld anerkennen möchte, schuldet den Juden in Israel Solidarität. Nicht indes denjenigen, die durch Zäune auf unbewaffnete Kinder schießen.

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*Der Historiker und Publizist Professor Dr. Michael Wolffsohn ist Hochschullehrer des Jahres 2017. Die hier veröffentlichten Gedanken trug er kürzlich dem Kuratorium der DFL (Deutsche Fußball Liga) – Stiftung vor.

Die aktuelle Buchempfehlung unseres Autors zum Thema: Ahmad Mansour, Klartext zur Integration, Gegen falsche Toleranz und Panikmache, Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag 2018

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NATO TRUMP KURDISTAN im Merkel-Wahlkampf

August 26, 2017
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Vom Sonntag, 27. August 2017

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MARINA SPICKERMANN malte Katzensoldat nach SUSAN HERBERT

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Die TRUMP-NATO kämpft mit den kurdischen Peschmerga im „syrischen Bürgerkrieg“ gegen die ERDOGAN-NATO. Deutsche NATO-Patriot-Raketen stehen an der syrischen Grenze der Türkei.

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Da droht nun der Knall. Und wie absurd sind die deutschen SPD-Bundestags-Wahlkämpfer Schulz. der Erdogan als paranoisch beschimpft, ähnlich der deutsche SPD-Außenminister Gabriel – das kann anbetracht des unverlässlichen TRUMP überhaupt nur schaden.

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Die USA stehen gemeinsam mit den irakischen Peschmerga, die Kurden sind, angeblich auf ISIS-Jagd im Bürger-Krieg in Syrien, auch gegen ERDOGAN, diesen türkischen Spalter, der die Kurden vernichten will.

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Die große Militärgemeinschaft NATO (nordatlantischer Verteidigungspakt), die unter dem Führungsanspruch der USA weltweit militärisch zu dominieren versucht, steht somit im Krieg um Syrien – mit den USA auf Seiten der Kurden und dagegen mit der Türkei auf Seiten der syrischen Regierung Assad (angeblich ebenfalls gegen ISIS) – quasi mit sich selbst im Krieg:

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USA gegen TÜRKEI.

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Die USA haben mit dem neuen US-Präsident TRUMP keinen souveränen Führer, sondern einen Heiopei, auf dessen Ansagen sich inzwischen kaum ein Nato-Partner rückhaltlos verlässt. Auch Nato-Generäle oder die Nato-Führung können sich nicht darauf verlassen, dass unter TRUMP eine konsistente Nato-Linie befohlen wird. TRUMP beliebt prinzipiell jegliche Konvenienzen schroff und widersinnig – quasi als Ausdruck seiner Allmacht – umzuwerfen, so lange er damit seine USA-Mobwähler mobilisieren und dadurch an sich binden kann.

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Die Türkei – aktuell Mitglied der OECD, NATO, UNO, G 20 und Antragskandidat zur EU – wird momentan ebenfalls, wie die USA, von einem Dunkelmann geführt – Erdogan. Dieser Staatspräsident hat bislang nicht erklärt, welche Ziele und Motive, welche Werte oder welche Probleme der Türkei er mit seiner Militärpolitik verfolgt.

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Es steht nicht ausreichend dafür, wenn Erdogan Geschäfte mit der EU machen will, wenn er Mitglied der Nato ist, wenn er die Türkei auf Weltniveau heben will, dass er Europa, Nato, USA oder die türkischen Gastarbeiter in Deutschland usw. brüskiert und Verträge bricht.

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Allein die Vertreibung und Vernichtung der Kurden oder die islamische Mission über die Türkei hinaus oder etwaiger OSMANEN-Größenwahn, können die Wähler Erdogans nur mittelfristig begeistern, bis es zu gravierenden ökonomischen Einbrüchen kommt.

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Besonders seltsam ist die Waffenbrüderschaft Erdogan mit Russland und Putin, der selbst ein Problem mit Turkvölkern und Islam in den ehemaligen Sowjetstaaten hat.

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Auch Erdogans Militärbeziehungen zu Iran, gemeinsam auf Seiten Assads, ist unter religiösen Dispositionen keine Gemeinschaft. Denn türkische Sunniten, Aleviten, Alawiten, Jesiden, Wahabiter oder syrische oder iranische Schiiten, können nicht einmal für alle türkischen Bürger sprechen. Man achte mal auf folgende Zahlen:

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Flagge für Kurdistan

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Die heutigen KURDEN, die traditionell den Südosten von Anatolien schon im Osmanenreich besiedelten, zählen etwa

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40 MILLIONEN MENSCHEN,

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die in Anatolien, in Iran, in Syrien und Irak, kurdisch sind, kurdisch sprechen und kurdisch leben. Also leben neben den Kurden in Anatolien, die heute die türkische Staatsangehörigkeit haben, Kurden ebenso traditionell im IRAN, im heutigen Syrien und im Norden des ehemaligen Irak.

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40 Millionen Kurden wollen Kurdistan konstituieren und werden bereits von zahlreichen UN-Staaten völkerrechtlich anerkannt – Erdogan hat Angst den kurdischen Teil Anatoliens zu verlieren.

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Die Türkei wurde, bald nach Zusammenbruch des Osmanischen Reichs, erst im Jahr 1923 von Kemal Atatürk, als laizistischer Staat, nicht als islamischer Staat, gegründet und hatte zur Gründung etwa

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14 MILLIONEN MENSCHEN,

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diese 14 Millionen Atatürk-Türken, die ja weder traditionsrechtlich noch politisch Nachfolge-Staat des Osmanischen Reiches werden wollten und nicht wurden (man betrachte nur das palästinensische Mandatsgebiet), erheben heute mit Erdogan einen Generalanspruch.

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Die Türkei, die 1923 gegründet worden war, hatte ein ethnisch-gemischtes Staatsvolk mit türkischer Staatsbürgerschaft. Es waren und sind noch heute abstammungsmäßig Aramäer, Aleviten, Armenier, Assyrer, Griechen, Kurden, Juden, Jesiden, Zaza, also Araber und Türken. Gesprochen werden von all diesen Menschen viele regionale TURK-Sprachen, außerdem Arabisch-Semitisch, Aramäisch, Persisch, Kurdisch und die Türkei ist keineswegs Erdogan-Monokultur.

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Heute, im Jahr 2017, zählt die türkische Staat etwa 80 Millionen Staatsbürger vielfältiger Ethnien, Sprachen und Religionen. Allerdings beansprucht der türkisch-sunnitische Erdogan die absolute Dominanz der Religion, der Sprache und der Kultur und Abstammung.

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Dietmar Moews meint: Es ist ein Übel, dass die deutsche LÜGENPRESSE, besonders auch jetzt im Bundestagswahlkampf, nicht die Parteienführer durch klare Ansprache herausfordert zum oben beschriebenen NATO-DRAMA klare Stellung zu beziehen und sich empathisch und geduldig auf Erdogans Propaganda zu beziehen, sondern eher in Erdogan-Temperatur zu hetzen.

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In den täglichen Wiederholungen in den Staatssender-Nachrichten wird vom Häuserkampf in RAKKA, zwischen Rebellen, syrischer Befreiungsarmee, US-Luftangriffen, ISIS-Feinden aus aller Welt, also auch syrische Armee, iranische Militärhilfe, russische Luftangriffe, türkische Einmischungen, berichtet.

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Inzwischen gibt es, seit letzter Woche, die weltöffentliche Ansage von Erdogan, dass die türkische Armee gegen die irakische KURDEN-Peschmerga vorgehen wird.

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Erdogan sieht den Zusammenschluss der türkischen PKK, der syrischen Kurden und der iranischen und irakischen Peschmerga-Kurden, die im Falle des Erfolges auf die kurdischen Gebiete in Anatolien übergreifen könnten, um ein gesamtes KURDISTAN bilden zu wollen.

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Weder der Rückzug TRUMPS von der Waffenbrüderschaft mit den irakischen Peschmerga, um den Norden Iraks und die kurdischen Gebiete Syriens von Assad, von ISIS, von Iran und auch Putin zurückzudrängen – dieser Rückzug nicht zu erwarten ist. Noch die von den USA oft gerne angerufene Bereitschaft der Willigen (NATO-Mitglieder), die Lust haben die Militärziele der USA zu unterstützen (ohne, dass der NATO-Beistandsfall ausgerufen werden müsste), ist geeignet, den Riss in der NATO zu heilen.

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So sind auch die willigen Freunde Erdogans, Putin und Chamenei, weniger für Erdogans Kriegsziele eingenommen, als dafür, die USA und die NATO zu spalten.

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Ich erwarte nun, dass die deutschen BLOCKPARTEIEN, insbesondere die Wahlkämpfer der SPD beginnen, diese Kriegsdisposition USA/ERDOGAN in ihre Positionen aufnehmen und ab sofort kein Benzin mehr ins Feuer gießen.

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Kanzlerin MERKELS kleinlautere Einlassungen gegenüber Erdogan sind wenig gegen die Türken gewendet und mehr einer Hetzerei im laufenden Wahlkampf, von SPD-Gabriel und SPD-Schulz, „gedankt“.

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DONALD TRUMP: US-Kandidat für Mob-Freiheit

Dezember 9, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6094

Vom Mittwoch, 9. Dezember 2015

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DONALD TRUMP, populärer amerikanischer Milliardär und Kandidaten-Kandidat der republianischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl 2016, hat Einreisebeschränkungen in die USA für MOSLEMS gefordert.

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TRUMP meint, die weltweiten Attentate der ISIS zugeordneten sunnitischen Akteure sind auch als Gesamtkollektiv eine Bedrohung der Bürger der USA generell – auch der moslemischen Amerikaner.

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Eine Einreisesperre gegen alle Muslime würde Trumps Meinung nach zur besseren Sicherheit geeignet sein.

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Die Meinungsführer in den USA wie auch zahlreiche Vertreter der republikanischen Partei halten TRUMPS Forderung für verfassungswidrig und für einen unakzeptablen Eingriff in die in den USA geltenden Religionsfreiheit.

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Dietmar Moews meint: Wahlkampf, freie Wahlen, allgemeines Wahlrecht, Mob, Propaganda, Verführung, Demagogie sind wichtige Aspekte einer rechtsstaatlichen Demokratie und des repräsentativen Politiksystems:

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Wo Populismus, Volksverhetzung und Verdächtigungen zum entscheidenden kommunikativen Wert von Wahlkämpfen und Wahlentscheidungen werden, kommt es zum Konflikt zwischen Meinungsfreiheit und Pressefreiheit mit rechtsstaatlicher Führung von Recht und Ordnung.

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Die „Sippenhaft“ von Trump gegen alle Mosleme ruft eine Lockerung der politischen Diskussion im US-Wahlkampf und in der freien Welt hervor.

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Es wird deutlich, dass viele Amerikaner einfachen Ordnungsmaßnahmen zustimmen, um Handlungsmacht durch Aktivismus zu beweisen, ungeachtet ob und wie dadurch einerseits die Sicherheit in den USA gegen Terrorismus verbessert werden kann oder nicht bzw. andererseits die Bürgerrechte zugunsten des Überwachungsstaats abgeschafft werden.

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Es stehen sozio-geistige Freiheiten auf dem Spiel, die als ideologischer Funktionskern der Kultur verstanden werden können, für die allerdings eine große Zahl des existenzialistischen Mobs wenig Verwendung hat.

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Wenn eine gesellschaftliche Majorität für Urteilskraft und Denkfreiheit keine Verwendung hat, liegt die telematische Kontrolle durch Mikrochips nahe.

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Die Minorität der Leistungsträger wird gegen TRUMPs „leichtgängige“ Mobideen Hintertürchen implantieren:

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Die IT-Revolution erhält erneut eine machtpolitische und militärische Akzentuierung. Dem US-Majoritätsmob genügt die individuelle Handfeuerwaffe.

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Die Diskussion zu Vorurteil, Sippenhaft, Sündenbock, Stereotyp und Vorurteil wird jetzt auch in Deutschland zum Prüfstein für die machtpolitische Diskussion:

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Was machen Bastarde in der AfD? Was machen Heimatschützer, die erst als Abkömmlinge von Einwanderern in der zweiten Generation „Einheimische“ sind?

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Was in den abrahamitischen Glaubensgemeinschaften – Juden, Christen, Moslems – macht die Militanz und die Intoleranz?

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Aschermittwoch: Wilfried Kretschmann und die Millionen Muslime

Februar 18, 2015
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vom Mittwoch, 18. Februar 2015

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Dümmer geht die StaMoKap-Demokratie kaum:

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Während im rheinischen Karneval man singt „Am Aschermittwoch ist Alles vorbei“ – da haben die politischen Parteien sich eingeklinkt und begehen einen politischen Aschermittwoch.

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Nun mögen oberbayerische alpine Bauern-Mentalitäten anders ticken als rheinische Melanges von Katholizismus und 1848er Revolution.

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Immerhin prolongiert man doch ständig das Gerücht: Im Karneval darf mal jeder die Wahrheit sagen – und sei es seine Wahrheit.

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Dazu sind nun zwei matte Tatsachen festzustellen, die vom Wachturm der Lügenpresse aus sofort ins Auge fallen:

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Die LÜGENPRESSE behauptet heute (dpa bei GMX.de am 18. Februar 2015) bei Phoenix-TV, beim Politischen Aschermittwoch fallen die Parteien in Bayern traditionell übereinander her. Verstärkt werden sie dabei durch Prominenz aus Berlin.

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Unter „Wahrheit sagen“ darf im Karneval unbestreitbar auch die Maskierung als „Siegfried“ (als kleiner Dreckfleck) oder als US-Stealth-Bomber (selbst mit Radar kaum sichtbar) gewählt werden:

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Die Wahrheit der Lüge ist auch die Wahrheit im Karneval bzw. hier beim Politischen Aschermittwoch, ob Maske, Kostüm, Verkleidung:

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Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) tönte in Vilshofen mit laut erhobener Brüllerei, was das Problem mit den Sprachlügen des Blockparteien ATOMAUSSTIEGs sei, den er selbst mitverschuldet:

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Gabriel behauptete: Wasserstoff als Gasspeicher der Windenergie zwischen Bitterfeld und Leuna benötigt keine zentralistische Backbone-Haupttrasse der SÜD-Lüge durch die Republik. Nein, das hat Gabriel natürlich nicht gesagt, sondern er sagte:

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„Der Verzicht auf den Trassenbau würde für die CSU und für Bayern teuer“.

Statt dezentrales Energiekonzept bringt die SPD sprudelköpfige StaMokap-Verwirrung. Denn so lange das syndikalistische Hardware-Netzkonzept nicht alternativ gebrochen wird, geht der Energiebetrug weiter:

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Wir speisen tschechischen Atomstrom ein und bauen keine Wasserstoffanlagen in Wolfen.

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Der Stuttgarter Volksheld Wilfried Kretschmann (Grüne) in Biberach an der Riss ergoss sich praecoxmäßig auf den Schlüpfer: „Über 4 Millionen Muslime in Deutschland – gehören also zu Deutschland“.

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Jeder klar denkende Mensch weiß natürlich, dass die Gleichsetzung der Einwohnerzahl mit den Kategorien „Christen“, „Juden“, „Moslems“, Heiden“ – auch wenn man durchaus nur durch die eigene christliche Brille sieht – absolut abwegig und irreführend ist:

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80 000 000 Leute in Deutschland (80 000 000 minus die 4 Mio Moslems macht: … 76 000 000 Millionen Leute). Die Leute sind nicht Christen. Die meisten in Deutschland sind Nichtwähler, Einzelkämpfer und ein ideenscheues hitlerschlaues faules Pack – aber nicht Christen:

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Wieso erzählt Kretschmann was zur Unaufrichtigkeit der anderen, während er selbst alle Türken, Bosnier und Araber in Deutschland zu Muslimen erklärt? – und er merkt es nicht.

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Wer den Umgang mit 4 Millionen deutschen Türken pflegt, wird sehr bald erkennen, dass die überwiegende Zahl so säkulär lebt, wie das in Deutschland, die deutschen Alltagsleute, fast alle machen: Heiligabend in die Kirche, Karfreitag Füße hochlegen, Ramadan verreisen oder kranksein:

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Die deutschen Türken sind deutsche Türken und nicht türkische Türken und nicht arabische Türken und nicht islamistische Türken – der Verband der Muslime ist ein MERKEL-NGO und die Ditib ist ein ERDOGAN-NGO (weiß doch jeder): Welch ein Quatsch redet Kretschmann wie Flasche leer?

Und Edmund Stoiber, der wegen Verlogenheit nach Brüssel exportierte Hypo-Alpine-CSUler (Lehrling von Franz Josef Strauß) brüllte heute in Passau:

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IT und Social Media ersetzen nicht die Reden von Passau. Stoiber ruft aus: Nur beim Politischen Aschermittwoch könne man heute noch die Wahrheit sagen. Während im politischen Alltag nur noch propagandistische Irreführung, Silberzüngigkeit, und Euphemismen bzw. Verschweigen und beinharte Lügen, Bullshit, Über- und Untertreibungen gang und gäbe seien. – So sagte Stoiber.

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Na, das war ja mal eine schöne Darlegung der „LÜGENPRESSE“ aus Stoibers Mund.

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Nun fragt sich nur: Sollte das Stoibers Wahrheit sein oder war das Kritik: „Stoiber geht auf die griechische Regierung los“?

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Dietmar Moews meint: Jämmerliche schlechte Rhetoren bei allen Parteien. Nicht wert die AfD zu zitieren oder Seehofer, den Mollath-Forensiker Bayerns: „Die CSU ist das Original, die Anderen die Plagiate“.

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Trauriger Tiefpunkt war die Linke Sarah Wagenknecht als rheinische Büttenrednerin (in Aachen) – „gruußig“ würde der Berner sagen. Die schlechte Rednerin fand an ihrer Rede auch selbst gar nichts lustig – keine Stimmungsbewegung, keine Animation – rein gar nichts. Jedes normale Interview mit Dietmar Bartsch ist witziger als dieses Büttengerede von Wagenknecht – deren schalen Gemütszustand haben jetzt alle publikumssüchtigen Witzlosen am politischen Aschermittwoch.

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Gelungen ist damit das unwiderrufliche Ende des Karnevals.

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Islam gehört nicht zu Deutschlands Muslimen?

Januar 14, 2015

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vom Mittwoch, 14. Januar 2015

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Wo war der Islam? Wo waren die Türken? (am blau-weiß-roten Tricolore-Brandenburger Tor beim Türkenverband? oder bei Tayyip Erdogans Aufpeitscher Davutoglu AKP?).

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Lügenpresse, Bullshit-Presse?

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Was soll das? Verbreiten sie Lügen? Oder geht die Presse nur selektiv vor?

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Die Polizei blendete bei Phoenix Live-TV 3.000 ein – heute morgen behauptet DLF: „Die Polizei habe 10.000 Teilnehmer gezählt, gegenüber 1 Million in Paris“:

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Rekordzahlen: 10.000 und 1 Million oder 3.000 und 3 bis 4 Millionen.

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Der DLF spricht von der „Völkischen Fratze“ und ruft nach dem Staatsanwalt; „Widerliches Gebräu des Doktor Goebbels“, sagt der DLF mit einer Stimme des Deutschlandradio Kultur (Rainer Burchard kommentierte so)

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Ja, wo waren also die 10.000 am Brandenburger Tor? Wo bleibt der kritische Kommentar an der Großen-Koalition und Merkels Postulat: „Der Islam gehört zu Deutschland“? – wenn zur Demonstration nicht einmal 2.000 Muslime kamen?

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Von den 3.000, nach Polizeibericht, waren ja noch Christen und Juden und sonstige EU-Bürger gekommen.

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Gleichzeitig findet man bei Bild.de den Bericht von einem Auftritt des türkischen Wahlkampfakteurs und derzeitigem Ministerpräsident der Türkei Davotuglu (AKP):

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Einpeitscher der Regierungspartei AKP geben alles, um die Menge bei Laune zu halten.

Aus Lautsprechern dröhnen rhythmische Märsche. „Wer ist das? Das ist unser neuer Held?“, hämmert es auf Türkisch aus den Boxen – der neue Wahlkampfsong für Davutoglu, den Kritiker in der Türkei als Marionette von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sehen.

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Aus ganz Deutschland wurden die „Fans“ des Premiers mit Bussen nach Berlin gekarrt, um dem Regierungschef eine eindrucksvolle Kulisse zu bieten.

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Die steilen Ränge im Tempodrom, wo sonst Kabarett-Gruppen und Musikbands auftreten, zeigen dennoch Hunderte freie Plätze – anders als beim Auftritt Erdogans im Februar 2014, bei dem Hunderte Türken vergeblich vor den Türen auf freie Plätze warteten.

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Dietmar Moews meint: Es ist Bullshit, wenn der Livebericht bei Phoenix-TV nicht den skandalös schlechten Besuch an der Veranstaltung des Zentralrates der Muslime“ erkennt und keiner kann es kommentieren?

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Das ist auch die Lügenpresse, im Sinne der Bedeutung, die mit Goebbels und Nazi nichts zu tun hat. DLF und Phoenix berichtete nicht die Wahrheit – und zwar absichtlich, die Seinsbindung zu entkoppeln.

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Seit Langem, verstärkt seit den Mordanschlägen in Paris, wird in allen deutschsprachigen Massenkommunikations-Medien verlangt, dass sich die deutschen Moslems und die Moslems in Deutschland öffentlich klar von islamischem Fundamentalismus, von Salafismus, von Extremismus, Islamismus, von Selbstjustiz, von Scharia und Jihad eindeutig distanzieren.

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Nun fand am Sonntag in Paris eine beeindruckende Massenversammlung statt. 3 bis 4 Millionen Menschen waren zur großen Trauerversammlung in Paris in den Stadtteil, zwischen Place de la Nacion und Place de la Republique, gekommen.

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Dazu 40 Staatschefs, hauptsächlich europäische Repräsentanten, Solidaritätsgesänge, beschriftete Schilder „Je suis Charlie“, „Je suis Ahmed“ zeigten die Anteilnahme und die Loyalität zum freien Pressewesen und zur Demokratie innerhalb der EU-Schengen-Grenzen.

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Nun hatte also heute der von der Bundesregierung aufgezogene Islam-Verband „Zentralrat der Muslime in Deutschland e. V.“ zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin, Pariser Platz, zwischen der US- und der Französischen Botschaft, eingeladen.

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Die Berliner Polizei meldete nach friedlichem Verlauf und sämtlichen Ansprachen – des Vorsitzenden des Moslemischen Zentralrates, des neuen Regierenden Bürgermeisters Berlins sowie eines Judenvertreters, eines Christenvertreters und des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck – in Anwesenheit des Bundestagspräsidenten und der Bundeskanzlerin Merkel und zahlreichen Regierungsministern, neben einem beeindruckenden Sicherheitspersonal – dass 3.000 Personen an der Versammlung teilgenommen hätten (Einblendung der Zahl 3.000 im TV-Bild).

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Der TV-Kommentator der Übertragung bei Phoenix (angeblich live) behauptete wenige Minuten später: 4.000 Teilnehmer vor dem Brandenburger Tor zur „Mahnwache“ gekommen.

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Bild.de legt dann in der drauffolgenden Nacht gleich noch ein paar zu: angeblich 10.000 Teilnehmer an der Kundgebung auf Einladung des „Zentralrates der Muslime in Deutschland“.

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Man kann erkennen, dass von 4 Millionen Türken in Deutschland und der großen Zahl davon als türkische Muslime in Berlin lebenden Mitbürgern weniger als 3.000 zur Versammlung zum Brandenburger gekommen sind.

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Sie sind nicht gekommen, für Solidarität für die zivilen Mordopfer der Anschläge von Paris und zum deutschen Rechtsstaat zu demonstrieren.

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Es ist realistisch einzusehen, dass dieser „Bestandteil Deutschlands“, „der Islam ist Bestandteil des deutschen Volkes“, der hier nicht mit Frau Merkel mitzieht, ein DEBAKEL demonstriert hat.

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Sie sind nicht nur nicht gekommen, sondern kaum jemand dieser Türken der ersten, zweiten und dritten Generation sind fähig, den Ansprachen in deutscher Sprache geistig zu folgen.

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Wer täglich die junge dritte Generation „hastu flat?“ in der Kölner U-Bahn, in Neukölln oder Wedding („Merhaba“ – die verlassen diese Stadtteile kaum) erlebt und sieht die Parallelgesellschaft – ich habe meine türkische Zeitungshändlerin gebeten, mir die Titelseite von Hürriyet zu erklären – sie druckste rum. Bis klar wurde, sie kann einige Worte lesen, aber verstand überhaupt nichts. Sie kannte nicht die passenden Namen zu den abgebildeten prominenten Türken – und sie staunte laufend über die Bezüge: interessant)

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Ebensowenig hätte die überwiegende Zahl dieser, im Sinne der deutschen Innenpolitik, sich vollkommen unzuständig fühlenden „Gastarbeiter-Familien“, den zahlreichen Fernsehdebatten und Talk-Shows zur Frage des Islams, Islamismus, Islamisierung und Integration der Islamgläubigen in die freie deutsche Gesellschaft verstanden – egal ob Plasberg, Jauch, Maischberger, alles mit Wahlrecht:

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Sie sind zweifellos Teil der Gesellschaft, aber unzureichend integriert, was will man mit der Bezeichnung „nicht integriert“ wissenschaftlich verstehen, was alltagssprachlich?

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Sie sind nicht Teil der deutschen Kultur. Der Islam ist nicht Bestandteil der deutschen Kultur. Die arabischen Zahlen – im Unterschied zu den römischen – sind nicht moslemisch, sondern arabisch. Die Araber in Andalusien sind nicht Bestandteil der deutschen Kultur und nicht der Erdogan-Kultur von heute.

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Wer diese sozialen Risse erkennen will, muss sich von einer in Deutschland aufgewachsenen und studierten Soziologin mal erzählen lassen, wie es ihr beim Besuch ihrer Großeltern in Kerkitsch praktisch ergeht: Kritik und Fragen zur Frauenkleidung!)

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Was der Zentralrat der Muslime in Deutschland demonstrieren konnte, war die Nichtintegriertheit – was Davutoglu und seine AKP demonstrieren, war Beweis für die lebendige Parallelgesellschaft in Berlin und in Deutschland.

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„Irrsinn in Jerusalem“ – internationale Kritik

November 28, 2014

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am Freitag, 28. November 2014

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Die Aufforderung von Regierungsmitgliedern Israels, an israelische Polizisten, totzuschießen, statt festzunehmen, ist Killermanier, die mit Rechtsstaatlichkeit unvereinbar ist.

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Seit der Völkerbund-Empfehlung im Jahr 1948, infolge derer sich Israel als unabhängiger Staat in Palästina proklamierte, steht die Palästinenser-Partei im gegen Israel erklärten Krieg.

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Zwar können die tatsächlichen Veränderungen auf beiden Seiten, seit 1948, besonders wegen mehrerer heißen Kriege, nicht die Lage von 1948 länger berufen – die Wirklichkeit des 7-Tage-Kriegs hat Israel in eine sehr veränderte Lage gebracht.

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Besonders schwierig ist, dass weder Israel noch Palästina funktionierende Staaten sind. Auf allen Seiten arbeiten von Anbeginn bewaffnete Kräfte, die sich von Staatlichkeit oder Regierung weder kontrollieren noch steuern lassen. Das galt für die PLO, die Fatah, die Hamas, seitens Palästinas und der Araber – das gilt für Israel und sämtliche Register der Waffengewalt.

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Die Propaganda Israels umfasst die ganze Welt, während die Palästinenser kaum in den eigenen Reihen zu einhelligen Strategien, Interpretationen und Zielsetzungen kommen.

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Die Neue Zürcher Zeitung, vom 27. November 2014, rührt mit der Veröffentlichung einer Leserin-Zuschrift, „Irrsinn in Jerusalem“ von Frau Rosmarie Kayser, Luzern – ich hebe das hier ungekürzt heraus:

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NZZ, 27. November 2014: „Irrsinn in Jerusalem“. In seinem Kommentar zu den Vorfällen in Jerusalem bemüht sich Eric Gujer offensichtlich um Ausgewogenheit. Aber ich würde lieber etwas über echte Hintergründe lesen als angestrengte Ausgewogenheit, die dann doch gegen die eine seite kippt. Der Anschlag in der Synagoge in Jerusalem war absolut grausam und schrecklich. Ich möchte den auf keinen Fall beschönigen oder entschuldigen. Aber einige Punkte in Eric Gujers Text gilt es doch richtigzustellen. Wenn er schreibt, dank der Mauer sei die Anzahl der Anschläge in Israel zurückgegangen, zeigt das nur, dass er der israelischen Propaganda auf den Leim gekrochen ist. Es ist eine Tatsache, dass Tausende Palästinenser regelmäßig ohne Bewilligung die Grenze überqueren, um in Israel zu arbeiten. Während eines Besuchs in Palästina erfuhr ich von einem Taxifahrer, dass er mehrmals wöchentlich Arbeiter zu Lücken in der Mauer fährt, damit sie ohne Bewilligung nach Israel hinüber können. Und in Bethlehem zeigte mir ein Palästinenser gleich zwei Stellen, wo man mit ein wenig Geschick die Mauer umgehen kann. Wenn ich als Aussenstehende in kurzer Zeit erfahre, wie man unbemerkt über die Grenze kommt, kann mir niemand weismachen, potenzielle Attentäter wüssten das nicht.

Die Zahl der Anschläge ist zurückgegangen, weil die Palästinenser auf Verhandlungen und nicht mehr auf Gewalt setzen wollen, und nicht wegen der Mauer, die vor allem dazu dient, die Palästinenser voneinander zu trennen, die Bewegungsfreiheit einzuschränken und Land für Israel einzunehmen.

Auch die Darstellung, dass die Palästinenserführung junge Leute zur Gewalt anstachle und es deshalb zu Anschlägen kommen, ist ein Dauerbrenner der israelischen Propaganda. Wenn Hunderte Palästinenser monate-, oft gar jahrelang ohne Anklage in israelischer Haft verbringen, wenn immer wieder Palästinenser von der israelischen Armee aussergerichtlich hingerichtet werden, wenn es für Palästinenser in Jerusalem praktisch verboten ist, für die wachsende Familie des Hauses auszubauen, und gleichzeitig palästinensisches Land konfisziert wird für schicke Häuser von zugewanderten Juden, wenn junge Leute wegen der Besetzung absolut keine Zukunftschancen für sich sehen – braucht es da wirklich die „Anstachelung“ durch den Palästinenserpräsidenten, damit sie zuschlagen? Rosmarie Kayser, Luzern“

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Dietmar Moews meint: Wer dem Unheil von außen Kalorien zuführt, nährt die Fortsetzung des Unheils. Es gibt wohl keine Zweifel an der militärischen Übermacht Israels und dass diese Linie nur die Ausrottung der Palästinenser im Schilde führt – AUSROTTUNG der Semiten?

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Ich kann mir vorstellen, dass Israel die Löcher in der Mauer genau observiert. Gerade schreibt die FAZ, (Bert Rebhandl) vom 27, November 2014, „Die etwas anderen Führungskräfte. Verräter, Agent und Leibwächter in einem:

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Der Film „The Green Prince“ zeigt Geheimdienstverstickungen.

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Auch das ist lustig: Der FAZ-Autor mit dem interessanten Namen „Rebhandl“ schreibt, wie erstaunlich in dem Film überhaupt auch echte Aufnahmen gezeigt werden können: Wo wohl der Regisseur diese Film-Schnipsel herbekommen hat? Ja – bekommen wir vielleicht von der FAZ israelische Propaganda? „The Green Prince“

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Papst Franz pappst und parpst in Strasbourg: Das Mittelmeer als Friedhof

November 25, 2014

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am Dienstag, 25. November 2014

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Menschliches allzumenschlich

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Papst Franz machte eine vierstündige Stipsvisite und sprach im EU-Parlament und im EUROPA-Rat im französischen Strasbourg.

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Die schöne Hinterseite des EU-Parlaments in Strasbourg

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Papst Franz hat Europa davor gewarnt, nicht seine Seele zu verlieren. Die Zukunft Europas hänge davon ab, den humanistischen Geist wiederzuentdecken, den es doch so liebe, sagte der Papst am Dienstag im EU-Parlament in Straßburg.

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Die hässliche Vorderseite des EU-Parlaments mit Baumärkten

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Das Oberhaupt der katholischen Kirche wollte anschließend den Europarat mit 47 Mitgliedsländern besuchen, zu denen auch Russland und die Ukraine gehören.

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„Europa hat es dringend nötig, sein Gesicht wiederzuentdecken, um in Frieden und Eintracht zu wachsen, denn es ist selbst nicht frei von Konflikten“, mahnte Papst Franz. Die EU-Parlamentarier hörten den Oberkatholiken freundlich zu.

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Dietmar Moews meint: Papst Franz sprach nicht von Selbstkritik, sondern appellierte als friedenspolitischer Prediger. Er vertrat die europäischen Katholiken als Sprecher eines abrahamitischen Moralunternehmens, also auch zu Juden und Moslems.

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Europäische Frauenkunst aus Bronze – das Parlamentsgebäude hat kein Portal. Diese Fahnenmasten bilden die auf den nichtigen Eingang zulaufende Mittelachse  – schlechtere Architektur ist gar nicht denkbar.

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Es ist eine eigenartige Zielgruppen-Definition, die Papst Franz dem Christentum, dem Islam und dem Judentum eine europäische Geistestradition zudenkt. Während sich die diese Religionsorganisationen traditionell zwar sehr regional ausprägen, aber stets vollmundig von ihrer Weltgemeinschaft reden.

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EU-Parlamentsgebäude, Eingangsseite, links, – unglaublich schrottig

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Weltkirchen katholisch-römischer, katholisch-orthodoxer und protestantischer Varianten, Weltjudentum von Orthodoxen, Zionisten und Antisemiten und selbst der Islam im Krieg zwischen Sunniten und Schiiten blähen sich als Glaubensmächte auf.

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„Das Mittelmeer aufheizen und Fischsuppe machen, wäre eine hübsche Pointe. Das Mittelmeer als Friedhof für die ertrunkenen Flüchtlinge ist ein schönes Mahnmal.

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Das grandiose gothische Münster des Meisters Erwin

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Das Strasbourger Parlament soll einen TOTALANTRAG beschließen und verkünden, dass der EU-Oberkommissar Jean-Claude Juncker in Brüssel eine konkrete praktische EU-Lösung dieser Menschennot herausbringt und umsetzt.

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Blick vom DOM mit dem einzigartig schwellendem Voll-Geläut, im Hintergrund das EU-Parlament

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