US-Juden im Weltspiegel der Neuen Zürcher Zeitung 27. April 2018

April 30, 2018

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Vom Montag, 30. April 2018

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Vielleicht kommt mal jemand, der es gut mit dem Judentum insgesamt und im Einzelnen und mit den Staatskrämpfen ISRAELS meint, auf die Idee endlich alle Akteure die dem Ansehen Israels und der Juden in Israel schaden, zu stoppen:

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Man sollte verbieten, das Ansehen ISRAELS in weltweiten HASS zu verwandeln.

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Am 27. April 2018 berichtete die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG auf Seite 17 in der Rubrik MEINUNG & DEBATTE, mit CARLO STRENGER, über den wirklich erschütternden Fall der israelisch-amerikanischen Jüdin NATALIE PORTMAN:

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„WELTSPIEGEL

US-Juden und ihr Verhältnis zu Israel

Natalie Portman, die israelisch-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin, weigert sich, im Juni nach Israel zur Zeremonie für die Verleihung des Genesis-Preises, mit dem sie im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurde, zu kommen. Anfänglich sagte ihre Sprecherin, sie fühle sich unwohl, angesichts der gegenwärtigen Ereignisse in Israel aufzutreten. Dies wurde vor allem mit den wöchentlichen Zusammenstößen an der Grenze des Gazastreifens, in denen bisher dreißig Palästinenser von der israelischen Armee getötet worden sind, verbunden.

In Israel ging ein regelrechter Shitstorm los: Kulturministerin Miri Regev sagte, Portman sei ein Opfer der BDS-Bewegung, die sich für die Boykottierung Israels einsetzt, geworden;

Likud-Energieminister Juval Steinitz sagte, ihre Entscheidung grenze an Antisemitismus; der Likud-Parlamentarier Oren Chazan forderte den Innenminister auf, Portman die israelische Staatsbürgerschaft zu entziehen, Bei anderer Gelegenheit bezeichnete er sie als eine Apostatin, die nicht wirklich jüdisch sei, und sagte, dass ihre Entscheidung antisemitisch sei. in den sozialen Netzwerken bezeichneten Rechtsextreme Portman als Nazi.

Natalie Portman reagierte nach zwei Tagen mit klärenden Worten; Es gehe ihr keinesfalls darum, Israel zu boykottieren. Sie sei aber eine scharfe Gegnerin von Netanjahus Politik; und da dieser an der Zeremonie gesprochen hätte, wäre ihre Anwesenheit indirekt Unterstützung seiner Politik gleichgekommen. Dies sei für sie nicht infrage gekommen. Diese Worte sind insofern glaubwürdig, als Portman seit dem Alter von sechzehn Jahren immer wieder für Israel Position bezogen hat.

Warum diese enorme Reaktion in Israel?

Kommentatoren sagen schon seit Jahrzehnten, Israel verberge sich zwar hinter einer harten Fassade, wolle in Wirklichkeit aber nur geliebt werden. In den neun Jahren, in denen Netanjahu wieder an der Macht ist, hat sich das geändert: Die vorwiegend rechtsorientierte Wählerschaft sagt zornig-resigniert, die Welt habe die Juden immer gehasst und das werde sich auch nicht ändern. Diese Einstellung wird von von Israels Rechtspolitikern verstärkt, die mantraartig wiederholen, Kritik an Israels Politik sei immer antisemitisch motiviert, was in gewissen Fällen stimmt, aber als Verallgemeinerung vollkommen falsch ist.

Was die meisten Israeli aber überhaupt nicht verstehen, ist, warum ein großer Teil des amerikanischen Judentums, das etwa so groß ist wie das israelische, sich von Israel abwendet. Dabei ist dies sehr einfach zu verstehen. Über siebzig Prozent der US-Juden sind klar liberal orientiert, und in jüngeren Generationen ist der Prozentsatz sogar noch höher. Sie sagen klar, die Verbindung zu Israel sei für ihre Identität nicht zentral, was für US-Juden, die vor dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, selbstverständlich war.

Die jüngere Generation hat universalistische Werte, und ihre Mehrzahl ist entweder jüdisch-reformistisch oder bezeichnet sich als religiös nicht affiliiert. Für sie sind Mischehen mit Nichtjuden keine Tragödie, sondern der Normalfall. Die Zeremonien, die von Reformrabbinern und Pfarrern oder buddhistischen Priestern durchgeführt werden, sind ein Grund zum Feiern und nicht zur Trauer. Kein Wunder, daß Israels Ethnozentrismus und das Monopol des jüdisch-orthodoxen Rabbinates, welches das Reformjudentum nicht anerkennt und das von Israels Regierung unter Netanjahu ständig verstärkt wird, für diese Generation abstoßend anachronistisch sind.

Natalie Portman als antisemitisch oder antiisraelisch abzustempeln, ist kurzsichtig: Stattdessen muss ihre Absage als Symptom für die immer stärkere Entfremdung zwischen Israel und dem amerikanischen Judentum verstanden werden.“

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Carlo Strenger ist Professor für Psychologie an der Universität Tel Aviv.

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Dietmar Moews meint: Die aggressiven Hassjuden wirken nur krank. Wie kann man Auschwitz vergessen? wie? frage ich.

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Wer die Bilder von den Toten im Zaun von Birkenau nicht kennt, sollte mal ein Buch kaufen oder eine Reise machen. Auch Yad Vaschem soll ja Erinnern und Vergessen balancieren, sodass Ähnliches nicht wieder passiert.

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Wer von außen durch den Grenzzaum von GAZA auf unbewaffnete Menschen schießt, wiederholt den FAKT der WAFFENMACHT, den die BIRKENAU-MÖRDER ebenfalls praktizierten. Metaphysische Hilfskonstrukte braucht man dafür nicht. Dummheit kann für Mörder nicht geduldet werden.

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Solange täglich NETANJAHU-HASS produziert wird, können deutsche Bürger ihrer Pflicht und Schuld gegenüber europäischen Juden und allen sonstigen deutschen Opfer aus ALLMACHT, nur dadurch in eine demütige Selbstbeschränkung kommen, wenn sie nicht die MASSAKER dieser Welt beschweigen oder, wie im Fall NETANJAHU, die Hälfte derjenigen israelischen Wähler, die sich intelligenteren Friedenslösungen wünschen, als die Mörder am Zaun von GAZA, zu unterstützen.

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Idioten hängen jetzt in Deutschland, wo es ihnen einfällt, Kippas und ISRAEL-Flaggen auf, wie es die Literatur vom GESSLERHUT kennt – es ist nur krank.

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Wer meint Kreuze aufhängen zu sollen, um damit Abschied von der Trennung zwischen Kirche und Staat einzuleiten, sollte sich einfach eine Sonnenbrille kaufen und in Baton Rouge in einen Liegestuhl legen.

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BIOMETRIE POLIZEISTAAT Orwell und Huxley vielstimmiger Aufschrei

August 2, 2017
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Vom Donnerstag, 3. August 2017

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Es müssen immer die Generationen der Lebenden machen, denen die Zukunft etwas bedeutet. Das ist ein Problem. Denn die jungen sind maßlos dumm – die älteren streiten mit ihrem inneren Schweinehund zwischen Geld und Geltung:

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Ob noch Jorge Sempruns „Sonntag“ in Buchenwald und Schacht Dora, ob die Weckgläser mit Kleider-Geruchsproben beim MfS der DDR, ob das Denunziantentum der Blockwarte für die Gestapo, ob Münzenbergs falsche Pässe für den spanischen Bürgerkrieg oder Solschenizyns ARCHIPEL GULAG, ob Mc Carthy-Kommunistenjagd oder die Vernichtung der Jemeniten, heute, durch Saudi-Arabien und Iran.

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DENUNZIANTEN und UNTERWANDERUNG – die Vernichtung des alten Menschheits-Gebotes:

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HABEAS CORPUS

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Wer diese Stichworte nicht begründen kann, bildet die Wählermehrheit der Deutschen, die unsere Zukunftsgestaltung und unsere Daseinsvorsorge bei den freien Wahlen dominieren. So, demnächst, am 24. September 2017, für unsere neuen Repräsentanten im kommenden Berliner Bundestag.

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Und dazu jetzt der nächste Schlag mit der AXT der Brutalisten. Die „TOTAL-Datenabzocke“, jetzt mit BIOMETRIE, jetzt mit ZWANGS-BIOMETRIE-Personalausweisen, jetzt mit TOTALÜBERWACHUNG durch Kameras auf grundsätzlich allen Straßen und Plätzen in Deutschland.

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Dabei schaltet jetzt so ganz ganz langsam die deutsche LÜGENPRESSE um, auf Berichterstattung der kruden analogen WAHRHEIT von ORWELL und HUXLEY:

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DLF.de am 2. August 2017:

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„Nachteile überwiegen Nachteile.

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Aber der Preis dafür ist zu hoch. Mit der biometrischen Gesichtserkennung nimmt die Überwachung sozusagen die Sonnenbrille ab und grinst die bürgerlichen Freiheitsrechte siegesgewiss an. All die Weichenstellungen, die mit der Einführung des biometrischen Fotos auf dem Personalausweis schon vorgenommen wurden, sie kommen jetzt in die Realisierungsphase. All die Schreckgespenster, die Huxley, Orwell und Datenschützer aller couleur seit Jahrzehnten beschworen, kommen langsam aber sicher aus ihren Verstecken.“

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DLF.de bringt am 3. August 2017 Beiträge und Interviews zum aktuellen Überwachungskamera-Einsatz am Berliner Südbahnhof (angeblich will man testen, ob die Kameras automatisch Passanten „ermitteln“ können – der Piratenwitz: kommt eine fremde Person in der Stadt entgegen, checkt gerade mal das Smartphone – und spricht den Fremden mit vollem Namen und dem aktuellen Kontostand an)

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. Der Datenschutzexperte Dennis-Kenji Kipker sagt im DLF:

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„Die Abschreckungswirkung ist relativ gering. Eine Videoüberwachung mit einer automatischen Gesichtserkennung sei durchaus im öffentlichen Interesse. Die Abschreckungswirkung auf mögliche Täter sei aber wohl eher gering. Terroristen etwa sei es wohl egal, ob sie jetzt videoüberwacht würden oder nicht.

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Kipker im Gespräch mit DLF-Redakteur Jonas Reese:

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Kipker: Also, wir haben ja verschiedene Grundlagen in den jeweiligen Landespolizeigesetzen, die auch eine Videoüberwachung von öffentlichen Orten ermöglichen, und das Ganze dient ja vornehmlich präventiven Zwecken, dass auch nicht ausgeschlossen ist, dass man tatsächlich das auf einer gesetzlichen Grundlage basierend dann auch später richtig einsetzt, also auch außerhalb dieses Pilotprojekts.

Reese: Die rechtliche Grundlage wäre also nicht das Problem. Die Sicherheitsbehörden sagen ja, damit, mit dieser Technik, wollen sie Straftaten im Vorfeld verhindern. Bundesinnenminister de Maizière sagt, er wolle das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung damit stärken. Ist das nicht ein legitimes Ansinnen?

Kipker: Grundsätzlich schon. Neuerung ist jetzt nur, dass das Ganze mit einer automatischen Gesichtserkennung versehen werden soll, aber es ist ein legitimes öffentliches Interesse, was hier verfolgt wird. Es soll ja vor terroristischen Bedrohungen beispielsweise geschützt werden, also die öffentliche Sicherheit geschützt werden, und öffentliche Sicherheit ist natürlich ein bedeutender Gemeinwohlbelang.

Reese: Aber das, was sich die staatlichen Behörden da versprechen, das ist auch realistisch Ihrer Meinung nach.

Kipker: Man muss natürlich sagen, Kritiker behaupten in Bezug auf diese öffentliche Videoüberwachung, dass man damit Straftaten nicht wird verhindern können. Also die Frage ist jetzt, ob beispielsweise jetzt dieser Anschlag in Hamburg hätte verhindert werden können. man kann das Vorgehen der Täter ermitteln, kann bestimmte Erfahrungslagen oder Gefährdungslagen ermitteln und daraus vielleicht dann schon ein, ich sage mal: ein Vorgehen generieren, was vielleicht fünf Minuten vorher liegt, als das, was es dann wäre, wenn man es dann in dem Moment erblickt, wenn die Tat schon begonnen hätte.

Reese: Wie meinen Sie das genau? Also man hätte dann genug Daten beisammen, um vielleicht schon vorauszusehen, wie sich ein bestimmter Mensch verhalten wird.

Kipker: .. diese präventive Polizeitaktik, das rückt ja auch immer stärker in den Vordergrund, und diese Gesichtserkennung hier in diesem Falle ist ja nur ein Aspekt. Mittelfristig soll das Projekt ja auch sogar erweitert werden. Man will beispielsweise, wenn verdächtige Objekte, also Koffer oder Ähnliches, längerfristig dann irgendwo abgestellt sind, daraus schon eine Gefahrensituation erkennen und dann schon präventiv handeln

Reese: Wie groß ist da die Bedeutung der Abschreckung?

Kipker: Die Bedeutung der Abschreckung ist in meinen Augen relativ gering. Ich meine, wir haben ja schon Videoüberwachung in öffentlichen Plätzen, und man kann sich jetzt beispielsweise auch den Fall des U-Bahn-Treters ansehen: Das Ganze wurde ja auch aufgezeichnet, die Bilder sind durch das Land gegangen, sind durch die Medien gegangen. Die Tat hat ja trotzdem stattgefunden.

Reese: Sie haben jetzt vorhin schon die Datenmasse angesprochen, mit der sozusagen dann die Behörden zukünftiges Verhalten bestimmter Täter oder mutmaßlicher Täter dann schon voraussagen kann, aber wie gefährlich ist das denn nicht auch gleichzeitig, wenn zum Beispiel der Staat dann auch mit diesen Gesichtserkennungskameras ein komplettes Bewegungsprofil von mir erstellen kann?

Kipker: Gefährlich wird es dann, wenn es zu einer polizeilichen Standardmaßnahme wird, also wenn man sagt, das ist ein adäquates Mittel, ein geeignetes Mittel, um überall im öffentlichen Raum für Sicherheit zu sorgen, und mit jedem Eingriff oder mit jeder Aufzeichnung ist ja auch ein automatischer Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung verbunden, das Recht am eigenen Bild, und man wird sicherlich irgendwann sagen können, dass die Belange des öffentlichen Gemeinwohls, also der Schutz beispielsweise vor Terrorismus, irgendwann an eine Grenze kommt, an eine verfassungsrechtliche Grenze, wo man sagen muss, sobald ein bestimmtes Maß an Überwachung überschritten wird, kann es nicht mehr verfassungsrechtlich gerechtfertigt werden. Also das wäre ein unverhältnismäßiger Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung der betroffenen Bürger.

Reese: Aber dass so temporäre Werkzeuge irgendwann zu Standardwerkzeugen werden, das haben wir ja in der Vergangenheit auch schon mehrmals erlebt.

Kipker: Das ist sicherlich nicht ausgeschlossen. Also ich meine, wir haben die Vorratsdatenspeicherung, die immer wiedergekommen ist. Wir haben beispielsweise die Online-Durchsuchung. Bodycams ist ja auch ein Thema, das seit 2015 diskutiert worden ist. Also die informationelle Selbstbestimmung ist sicherlich beeinträchtigt, aber wenn da, sage ich mal, flankierende Maßnahmen zum Schutz der informationellen Selbstbestimmung getroffen werden, ist es nicht per se unzulässig, dass man so eine öffentliche Videoüberwachung inklusive einer Gesichtserkennung vielleicht sogar durchführt.

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Die beiden REESE und KIPKER reden da, als ginge sie das nicht ganz persönlich als Staatsbürger an, den TOTALITARISMUS technisch zu ermöglichen oder zu verhindern.

 

DLF.de am 19. Mai 2017 brachte bereits im Mai 2017 den Elektronischen Personalausweis, wozu auch die LICHTGESCHWINDIGKEIT ein argumentierende KRITIK der ABLEHNUNG gebracht wurde, von Peter Sawicki mit Philipp Banse:

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Zugriff auf Personalausweisfoto„Der Totalüberwachung einen sehr großen Schritt näher gekommen“. Mit dem elektronischen Personalausweis können Behördengänge online erledigt werden – wenige nutzen diese Funktion, nur ein Drittel hat sie überhaupt freigeschaltet. Künftig soll das automatisch passieren. Damit bekommen die Behörden Zugriff auf Passbilder – etwa zur besseren Fahndung. Datenschützer sind empört über diese Bundestagsentscheidung. Ein Kollegengespräch mit Philip Banse :

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Peter Sawicki: Behördengänge online und ohne Warteschlangen erledigen – mit den neuen scheckkartengroßen Personalausweisen, die 2010 eingeführt wurden, ist das mittlerweile möglich. 45 Millionen Bundesbürger haben schon den neuen Ausweis. Und sie konnten die eingebaute Online-Funktion bislang freiwillig nutzen. Genau das gilt aber nicht mehr. Gestern Abend hat der Bundestag nämlich Änderungen beim dazugehörigen Personalausweisgesetz beschlossen.

Philipp Banse: Es sind im Kern zwei Änderungen. Zum einen wird die sogenannte eID jetzt verpflichtend eingeschaltet. Das ist diese kleine elektronische Ausweisfunktion, die in diesen neuen Personalausweisen im Scheckkartenformat seit 2010 technisch drin ist, aber bisher nicht automatisch aktiviert war.

Ab jetzt werden Ausweise mit der aktivierten Funktion ausgegeben, damit kann man sich dann, wenn es denn Angebote gibt, im Netz oder aus der Ferne bei Behörden oder anderen Anbietern authentifizieren mit seinem Personalausweis. Das ist das eine und das andere, was beschlossen wurde und was sehr umstritten ist, dass Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern, wie es heißt, „zur Erfüllung ihrer Aufgaben“ ab Mai 2018 Zugriff kriegen auf die Fotodaten, die für diese Personalausweise und die Pässe erhoben werden.

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Banse: Zum einen, was diese eID-Funktion angeht, Es wurden bislang 45 Millionen dieser neuen Personalausweise ausgegeben, bei einem Drittel dieser ausgegebenen Ausweise haben die Bürgerinnen diese automatische eID-Funktion aktiviert. Aber nur ungefähr 15 Prozent haben sie dann auch wirklich mal ausprobiert und die allerwenigsten dürften dafür ein Lesegerät haben. Was das andere angeht, den Zugriff der Sicherheitsbehörden auf diese Fotodaten bei den Melde- und Passbehörden, das soll die Fahndung erleichtern. Wenn jetzt Personalabfragen gemacht werden mit analogen Fotos, so sagt die Bundesregierung, die Koalition, da seien zu viele Leute involviert, da sei der Geheimschutz nicht gewährleistet. Wenn das automatisiert demnächst digital übers Netz passiert, dann ginge das eben schneller und würde  auch weniger Bürokratie bei den Meldeämtern verursachen …. Datenschützer sehen das sehr kritisch. Zum einen geht es einmal um die eID-Funktion, da sagen viele, das Ding ist tot, so ein totes Pferd, heißt es. Könnt ihr auch nicht wiederbeleben, durch so ein Gesetz, das ist einfach zu unattraktiv für alle Seiten, sagt der Chaos Computer Club. Die größte Kritik zieht aber quasi die Möglichkeit der Sicherheitsbehörden, auf die Fotodaten zuzugreifen, auf sich. Da sagt Peter Schaar, der einstige Bundesdatenschutzbeauftragte, das sei eine „datenschutzrechtliche Ungeheuerlichkeit“. Er befürchtet eine Massenüberwachung.

Ähnlich auch FDP-Vize Wolfgang Kubicki. Zitat: „Zusammen mit der geplanten Ausweitung der Videoüberwachung“ sei man dem Überwachungsstaat sehr  nahe. Der Gedanke dahinter ist einfach, wenn die Videoüberwachung ausgeweitet wird und die Gesichtserkennung – also die Möglichkeit, Gesichter in Videos und Fotos zu erkennen – heute schon enorm und für manche erschreckend gut ist.

Und dann gleichzeitig Sicherheitsbehörden wie Geheimdienste, Zollfahndung, Polizei automatisiert Zugriff auf alle Fotos von Menschen haben, die einen Personalausweis oder Pass haben, und dann diese Videodaten aus der Videoüberwachung abgeglichen werden können, quasi eigentlich mit allen Fotos aller Bundesbürger, da sei man der Totalüberwachung technisch zumindest einen sehr großen Schritt näher gekommen.

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Dietmar Moews meint: Wo sind die Piraten, die hier ihre fachpolitische Nische hatten?

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Wo sind die Hausfrauen, die dem Überwachungsstaat mit Kochlöffeln auf Töpfe schlagend durch die Fußgängerzone bis zum Polizeipräsidium demonstrieren?

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Kann mal jemand „BRAVE NEW WOLRD“ neu auflegen? oder die „1984“ betitelten utopischen Zukunfts-Novelle?

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Wieso haben die LÜGENPRESSE und die staatlichen Massenmedien statt des Kampfes für die Freiheit laut Verfassung, immer wieder nur die Kriminalisierung der PIRATENPARTEI prolongiert?

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Imre Kertész 1929-2016 – Kurznachruf

März 31, 2016
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Vom Donnerstag, 31. März 2016

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Imre Kertész, geboren am 9. November1929 in Budapest, ist 86-jährig. Am 31. März 2016 ebenda nach langer Krankheit gestorben.

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Imre Kertész war ein ungarischer Schriftsteller jüdischer Zugehörigkeit. Er schrieb hauptsächlich autobiografische Bücher, außerdem schrieb er zum Lebenserwerb Übersetzungen deutscher Autoren ins Ungarische, darunter Nietzsche, von Hoffmannsthal. Schnitzler, Freud, Joseph Roth, Wittgenstein und Canetti.

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Kertész war während des zweiten Weltkrieges Betroffener der europäischen Judenverfolgung und war lebenslang ein wichtiger ungarischer Zeuge mit internationaler Ausrichtung.

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Er soll im Jahr 1944, fünfzehn-jährig, über Auschwitz nach Weimar in das Konzentrationslager Buchenwald und in dessen Außenlager Wille in Tröglitz bei Zeitz bis zur Befreiung 1945 verschleppt worden sein.

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1951 bis 1953 war Kertész beim ungarischen Militär. Nach dem Aufstand 1956 wurde Kertész durch die stalinistisch-sowjetische Obrigkeit an der freien Schriftstellerei in Ungarn beschränkt.

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Im Jahr 1973 erschien sein Roman „Roman eines Schicksallosen“, in dem Kertész Erlebnisse als Verfolgter und Internierter darstellt.

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Kertesz lebte von 1953 bis zum Tod seiner Frau 1995 in erster Ehe in Ungarn. 1996 heiratete er eine Amerikanerin. Ab 2001 lebte Kertész in Berlin, wo er 2002/2003 Gast des Wissenschaftskollegs wurde.

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Am 3. Oktober 2003 hielt Kertész auf Einladung der Landesregierung von Sachsen-Anhalt die Festrede zur zentralen Feier der Deutschen Wiedervereinigung in Magdeburg.

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Imre Kertész erhielt im Jahr 2002 den Nobelpreis für Literatur.

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Mit Imre Kertész ist für die Deutschen ein glaubhafter Zeitzeuge der hitlerschen Judenverfolgung bis 1945, und danach der westdeutschen Israelpolitik bis heute, gestorben.

 

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Komikschule „Mein Kampf“ – war Adolf Hitlers Ernst

Januar 3, 2016
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Vom Sonntag, 3. Januar 2016

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Ab 1. Januar 2016 kann Hitlers Buch, „Mein Kampf“ ohne Lizenzbeschränkungen publiziert werden – abwiegelnde Verlagsanmerkungen werden erwartet.

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Nachdem ich den Film über „Mein Kampf das gefährliche Buch“ zweimal angeschaut habe, möchte ich allein an Hand dieser Zeugen der ungenauen Integrations-Komik ein Komödien-Seminar an der Münchner Otto-Falckenberg-Schauspielschule geben.

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Die Vorlage, die ARTE-Regisseur Oldenburg und das Münchner Institut (IFZ) von Chr. Hartmann und Barbara Zehnpfennig, die als Hrs. einer „kritischen“ Ausgabe  „Mein Kampf“ behaupten, das ganze Buch ist Ausdruck des Hasses, mit Charlotte Knobloch, die heute in „Mein Kampf“ Volksverhetzung an dem erkennt, was damals daraus geworden war, und wo vom Historiker Benz gesagt wird:

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„Mein Kampf“ handelt etwa zu 30% Text nur vom Hass gegen Frankreich“ ist m. E. stumpf. 

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Es muss die Hitlerei – ich sage es hier bereits vorweg – wirklich etwas intelligenter und kritischer analysiert und genutzt werden – und es gibt nach all der Barbarei eine Integrations-Erleuchtung:

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Vorsicht komische Höchst-Integration!

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MOTTO: allerhöchste soziale Integration:

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Nur wer nicht versucht, Hitlers enormem Verständnis für Integration und seiner konkreten persönlichen Führerkunst nachzuspüren, wird die totale Kampfbereitschaft und Siegeshoffnung weiter Teile der Deutschen, noch über den Zusammenbruch 1945 hinaus, für den blanken Wahnsinn halten – einschließlich all der späteren Opfer, die es nicht erkannten. Wer Hitlers Integrationskonzept analysiert, wird darin eine zielstrebige moderne kollektive Werthaltungsorganisation erkennen.

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Eine sozio-kulturelle Weiterverwendung von „Mein Kampf“ und den manifesten belegten Geschehnissen der „Integrationszeit 1927-1945“ als Inhalte und Gegenstände für komische Kunst (s. Bergson) an Theaterhochschulen sind Verpflichtung jeder ernstgemeinten Besinnung.

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Darin steckt auch eine Warnung vor dem Zusammenhang des Modewortes „INTEGRATION“ und „dem Affen Zucker geben“ – „Mein Kampf“ als komische Warnung.

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Wer, wie heute, bei der überall aufgestellten Forderung „Integration“ nicht bei Hitler „Mein Kampf“ zu lernen bereit ist, nachzuvollziehen, wie Hitlers Führung und Fühlung derart geradezu volkskörperliche Integration herbeiführte, bis in die Bereitschaft der Zivilbevölkerung an der „Heimatfront“ zum totalen Krieg. Noch nach Hitlers Tod, Ende April 1945, der wegen seiner Unsterblichkeit nicht geglaubt wurde, wurde der Endsieg beschworen: Integration total.

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Schweijk wollte doch nur, dass ihm leichter ums Herz wird. Meinen ernstgemeinten Vorschlag, das bedenkliche „Mein Kampf“ einschlägig der Komikschule anzubieten, unterstreiche ich mit einem ersten Zitat von Seite 708. Und man erkennt, dass Hitler auch als Autor ein Spieler war – seine zähen Botschaften (hier „Die Südtiroler Frage“) hin und wieder stilistisch anzubunten und zu brechen:

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Was meine Person betrifft, könnte ich hier bei gutem Gewissen versichern, dass ich so viel Mut noch aufbrächte, um an der Spitze eines zu bildenden parlamentarischen Sturmbataillons, bestehend aus Parlamentschwätzern und sonstigen Parteiführern sowie verschiedenen Hofräten, an der siegreichen Eroberung Südtirols teilzunehmen. Weiß der Teufel, es sollte mich freuen, wenn einmal über den Häuptern einer derart „flammenden“ Protestkundgebung plötzlich ein paar Schrappnelle auseinandergingen. Ich glaube, wenn ein Fuchs in einen Hühnerstall einbräche, könnte das Gegacker kaum ärger sein und das In-Sicherheit-Bringen des einzelnen Federviehs nicht beschleunigter erfolgen als das Ausreißen einer solchen prachtvollen „Protestvereinigung …“ (s. „Mein Kampf“, Seite 708; München in einem Band von 1935)

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Diese Textarbeit von Dietmar Moews fasst drei Themen, die Hitler in seinem 782 Seiten umfassenden Buch „Mein Kampf“ als seine Hauptthemen behandelt, in wortgenauen Zitaten zusammen.

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Die Themen lauten:

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Sprichwort;

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völkische Rasse;

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Bodeneroberung und Kampfziele.

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Die Darstellung der Zitatauswahl erfolgt in kursiv abgehobenem Text.

Bei Wahrung der inhaltlichen Sinndarstellung und der wortgenauen Textformulierungen des Hitler-Originals (semantisch) wurden Kürzungen durchgeführt. Die weggelassenen Textteile in Satzzusammenhängen sind mit je zwei Auslassungspünktchen und bei umfangreicheren Sprüngen innerhalb des Originaltextes mit je drei Auslassungspünktchen gekennzeichnet.

Die Seitenangabe der Zitate führt direkt zur zitierten Textstelle und der angeknüpften Zitatauswahl.

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Hitler hat seine drei Hauptthemen –

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Folklore-Sprüche (Sprichwort);

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Deutschismus / Feindbild (völkische Rasse);

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Kolonien im Osten (Bodeneroberung und Kampfziele)

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– zwar gegliedert und nach eigenem Dünken aufgebaut niedergeschrieben. Diese selben drei Motive (Themen) tauchen über die gesamten zwei Bände stets neu angeknüpft immer wieder auf. Sie werden von Dietmar Moews zur Verdeutlichung als Hitlers Hauptthemen In „Mein Kampf“ herausgepickt und prägnant zusammengestellt, um abschließend mit der begründeten Meinung eingeordnet zu werden.

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Das Thema Auschwitz, Holocaust, Schoa, Massenmördertum, Judentum als Rasse, Volkstum und Religion, wird hier nicht fokussiert. Dietmar Moews ist der bewertenden Meinung, dass Hitler eine alles dominierende rigorose Herrschaftsidee umsetzte, die er in „Mein Kampf“ nachvollziehbar auslegt – die lautet: Kampf als klare Entschlossenheit auf ein einziges zugespitztes Feindbild, mittels religiös-poetischer Semantik und rigorose Tatherrschaft, als politische Handlungsmaxime.

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Adolf Hitler hat „Mein Kampf“ ernst gemeint. Jede Textseite zerfällt inhaltlich durch jeweils folgendem Widersinn. Hitlers Politik zwischen 1927, dem Erscheinungsdatum, und dem Kriegsende 1945 wirft „Mein Kampf“ in allen Einzelheiten und insgesamt völlig um. Ich zeige das in vier Zitaten und meiner Meinungs-Argumentation unter „Dietmar Moews meint:“

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Wer meine Argumentation anhand der Zitate und anhand des Originaltexts studiert, wird verstehen, wie und wieso „das Judentum als Synonym für das internationale Feindbild“ Adolf Hitlers Zusammenführung der drei Themen wurde – es war „gängig“ und „schwammig“ und weder empirisch greifbar und deshalb nicht widerlegbar. Darin liegt der Grund, weshalb alle deutschen Juden, die „Mein Kampf“ gelesen hatten, sich nicht gefährdet fühlten, ja – will man den Zeugen glauben – viele Opfer vor der Gaskammer von Auschwitz noch ans Duschen glaubten.

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Heute beschwören sie die unglaubliche Unvernunft, dass man Hitler mit jenem Buch irgendein Vertrauen entgegen brachte – während heute behauptet wird: „Mein Kampf“ ist ein gefährliches Buch, wie jeder Leser sofort merkt und verheddert sich dann im eigenen Widerspruch: Es zu merken und folglich abzulehnen, oder, es zu merken und gerade daraufhin zu bejahen.

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Ich glaube, da jedes Argument Hitlers in „Mein Kampf“ falsch und irreführend ist und jede von Hitler im Text darauf gebaute Argumentation ebenfalls in keinem einzigen Fall haltbar ist, ferner die historische Einlösung all dieser Scheinargumente vollkommen misslungen sind, sollte man mit Esprit an den Text herangehen:

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Man wird dann Bergsons Analyse des Komischen erkennen – es sind immer die kleinen unbeabsichtigten Ungenauigkeiten, die einen zum Lachen bringen. Und Hitlers Diktion – sowohl von „Mein Kampf“ wie insgesamt in seiner Redekunst – nutzt eben solche Ungenauigkeiten. Der ungenaue Text wird von den Zuhörern im kollektiven Zuhörerlebnis mimetisch ergänzt, um Hitler ernstnehmen zu können, weil sie ihn ernstnehmen wollten. Dagegen würde das Publikum einer Komödie bei exakt dem identischen Vortrag lachen müssen, weil die Unstimmigkeiten schreien (Hitlers Bild: „der Fuchs im Hühnerstall und Hitlers Schrappnelle über den Südtiroler Parlamentariern“ – geht objektiv nicht).

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Hitlers „Integrations-Sozialarbeit“ lief auf Kampf als klare Führer-Entschlossenheit einer deutsch-völkischen „Masse“, auf ein einziges zugespitztes Feindbild hin, mittels religiös-poetischer Semantik und rigoroser Tatherrschaft, als politische Handlungsmaxime: RASSE hieß das sinnlose Stichwort – gegen INTERNATIONALISMUS und Vermischung.

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Hitlers Führungsvorstellung war ein modern sozial-interdependierender Komplex von Führung, Fühlung, Führungsbedarf und Führbarkeit, innerhalb eines diskret verschlagenen und amoralischen, manifest biologistisch vorgetragenen Orientierungs-Irrlaufs als Recht der Stärke und als Recht zum Kampf.

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Der Leser muss immer beachten, dass Autor Hitler und das gesamte Buch „Mein Kampf“ vom habsburgischen Wien und dem österreichischem Deutschtum in der Zeit von 1906, vor dem Krieg, bis 1924 bzw. Band 2 im Jahr 1927, nach dem Krieg handelt, – keineswegs von Ethnologie sondern von Viel-Sprachen der habsburger Donaumonarchie in Wien. Der Krieg – im Englischen spricht man von „the war“, wurde auch „vaterländischer Krieg“ und nachträglich „der Erste Weltkrieg“ genannt – ist der zeitliche Hintergrund des Buches. Es ist die selbe Zeit, in der Henri Bergson den Essay über die Bedeutung des Komischen, „Das Lachen“, geschrieben hatte.

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Das berüchtigte Buch war wohlverstanden auf ein angebliches Motto Moltkes, dem Kriegstheoretiker, gestellt:

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ZITAT EINS betrifft Hitlers oberflächlichen Umgang mit sogenannter Volksweisheit. Hitler schreibt:

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Wenn der Moltkesche Ausspruch:

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Glück hat auf die Dauer doch nur der Tüchtige“

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Geltung besitzt, so sicherlich auf das Verhältnis von Körper und Geist: Auch der Geist wird, wenn er gesund ist, in der Regel und auf die Dauer nur in gesundem Körper wohnen…“ (s. „Mein Kampf“, Seite 453; München in einem Band von 1935).

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ZITAT ZWEI betrifft Hitlers Rassenkunde einer Volksreinheit:

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Deutsch aber war endlich Kunst und Wissenschaft. Abgesehen vom Kitsch der neuen Kunstentwicklung, dessen Produktion allerdings auch einem Negervolke ohne weiteres möglich sein dürfte, war der Besitzer und auch Verbreiter wahrer Kunstgesinnung nur der Deutsche allein. In Musik, Baukunst, Bildhauerei und Malerei war Wien der Brunnen, der in unerschöpflicher Fülle … Dennoch war jeder Versuch, dieses Reich zu erhalten, vergeblich, da die wesentliche Voraussetzung fehlte. .. In Deutschland .. da kulturell eine gemeinsame Grundlage immer vorlag. Vor allem besaß das Reich, von kleinen fremden Splittern abgesehen, nur Angehörige eines Volkes.

In Österreich lagen die Verhältnisse umgekehrt.

Hier fiel die politische Erinnerung eigener Größe bei den einzelnen Ländern, von Ungarn abgesehen, entweder ganz fort .. als sich am Rande der Monarchie Nationalstaaten zu bilden begannen, deren Staatsvölker, rassisch mit den einzelnen österreichischen Volkssplittern auszuüben vermochten ..

Selbst Wien konnte auf die Dauer diesen Kampf nicht mehr bestehen. …“ (Ebd. Seite 75 ff)

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…“Ich will hier nicht in Einzelheiten mich verlieren, da dies nicht die Aufgabe dieses Buches ist („Der Parlamentarismus“). Ich will nur jene Vorgänge in den Kreis der gründlicheren Ursachen des Verfalles von Völkern und Staaten auch für unsere heutige Zeit Bedeutung besitzen … Mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts aber hörte die deutsche Überlegenheit auch rein ziffernmäßig auf. Nun war der weiteren Entdeutschung des Staates kein Hindernis mehr im Wege (S. 82) … als ich das jämmerliche Schauspiel sah, das sich nun unter meinen Augen abrollte!

Es waren einige Hundert dieser Volksvertreter anwesend, die eben zu einer Frage von wichtiger wirtschaftlicher Bedeutung Stellung zu nehmen hatten .. Der geistige Gehalt des Vorgebrachten lag auf einer wahrhaft niederdrückenden „Höhe“, soweit man das Gerede überhaupt verstehen konnte; denn einige der Herren sprachen nicht Deutsch, sondern in ihren slawischen Muttersprachen oder besser Dialekten. Was ich bis dahin nur aus den Zeitungen wusste, hatte ich nun Gelegenheit, mit meinen eigenen Ohren zu hören. Eine gestikulierende, in allen Tonarten durcheinander schreiende, wildbewegte Masse, darüber einen harmlosen alten Onkel, der sich im Schweiße seines Angesichts bemühte, durch heftiges Schwingen einer Glocke und bald begütigende, bald ermahnende ernste Zurufe die Würde des Hauses wieder in Fluss zu bringen.“ (Ebd. S. 83)

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...Je armseliger die Mittel wurden, die der Staat zu seiner Erhaltung aufzuwenden hatte, um so mehr stieg die allgemeine Verachtung für ihn. Nicht nur in Ungarn, sondern auch in den einzelnen slawischen Provinzen fühlte man sich mit der gemeinsamen Monarchie so wenig mehr identisch, dass ihre Schwäche keinesfalls als eigene Schande empfunden wurde…“ (Ebd. S. 100)

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… Widerwärtig war mir das Rassenkonglomerat, das die Reichshauptstadt zeigte, widerwärtig dieses ganze Völkergemisch von Tschechen, Polen, Ungarn, Ruthenen, Serben und Kroaten usw., zwischen allem aber als ewiger Spaltpilz der Menschheit – Juden und wieder Juden.“ (Ebd. S. 135)

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... die blutsmäßigen Vergiftungen, die unseren Volkskörper, besonders seit dem Dreißigjährigen Kriege, trafen, führten nicht nur zu einer Zersetzung unseres Blutes, sondern auch zu einer solchen unserer Seele …“ (Ebd. S. 437)

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Wenn sie in der Welt unserer heutigen parlamentarischen Korruption sich immer mehr auf das tiefste Wesen ihres Kampfes besinnt und als reine Verkörperung des Wertes von Rasse und Person .. Ein Staat, der im Zeitalter der Rassenvergiftung sich der Pflege seiner besten rassischen Elemente widmet, muss eines Tages zum Herrn der Erde werden.

Das mögen die Anhänger unserer Bewegung nie vergessen, wenn je die Größe der Opfer zum bangen Vergleich mit dem möglichen Erfolg verleiten sollte.“ (Ebd. S. 782, aus dem Schlusswort)

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ZITAT DREI betrifft Fehleinschätzungen der Kriegsbündnisse mit England und Italien und eines praktikablen Koloniegewinnes im Ostfeldzug:

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… Deutschland hat eine jährliche Bevölkerungszunahme von nahezu 900.000 Seelen. Die Schwierigkeit der Ernährung dieser Armee von neuen Staatsbürgern muss von Jahr zu Jahr größer werden und einmal bei einer Katastrophe enden, falls eben nicht Mittel und Wege gefunden werden, noch rechtzeitig der Gefahr dieser Hungerverelendung vorzubeugen …“ (Ebd. S. 144) …

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Handeln wir anders, so werden wir in kurzer Zeit nicht nur am Ende unseres Bodens angelangt sein, sondern auch am Ende unserer Kraft.“ (Ebd. S. 150) …

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Die Erwerbung von neuem Grund und Boden zur Ansiedlung der überlaufenden Volkszahl besitzt unendlich viel Vorzüge, besonders wenn man nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft ins Auge fasst …“ (s. Ebd. S. 151)

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... Allerdings eine solche Bodenpolitik kann nicht etwa in Kamerun ihre Erfüllung finden, sondern heute fast ausschließlich nur mehr in Europa. Man muss sich damit kühl und nüchtern auf den Standpunkt stellen, dass es sicher nicht Absicht des Himmels sein kann, dem einen Volke fünfzigmal so viel an Grund und Boden auf dieser Welt zu geben als dem anderen .. Wenn diese Erde wirklich für alle Raum zum Leben hat, dann möge man uns also den uns zum Leben nötigen Raum geben.“ (Ebd. S. 152)

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Es geht nicht an, mit halben Mitteln oder auch nur zögernd an die Aufgabe heranzutreten .. Man hatte sich Klarheit zu verschaffen, dass dieses Ziel nur unter Kampf zu erreichen war, und musste dem Waffengange dann aber auch ruhig und gefasst ins Auge sehen.

So waren die gesamten Bündnisse ausschließlich von diesem Gesichtspunkte aus zu prüfen und ihre Verwertbarkeit nach zu schätzen. Wollte man in Europa Grund und Boden, dann konnte dies im großen und ganzen nur auf Kosten Russlands geschehen .. Für eine solche Politik allerdings gab es in Europa nur einen einzigen Bundesgenossen: England.

Nur mit England allein vermochte man, den Rücken gedeckt, den neuen Germanenzug zu beginnen. ...“ (Ebd. S. 153 f)

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Englands Geneigtheit zu gewinnen, durfte dann aber kein Opfer zu groß sein. Es war auf Kolonien und Seegeltung zu verzichten, der britischen Industrie aber die Konkurrenz zu ersparen.

Nur unbedingte klare Einstellung allein konnte zu einem solchen Ziele führen: Verzicht auf Welthandel und Kolonien, Verzicht auf eine deutsche Kriegsflotte, Konzentration der gesamten Machtmittel des Staates auf das Landheer …“ (Ebd. a.a.O.)

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„ … („Deutschlands falsche Bündnispolitik“).. „Wie hatte man sich doch einige Jahre später aufgeregt, als in der endlich gekommenen Stunde, da die Bündnisse sich bewähren sollten, Italien aus dem Dreierbunde aussprang und die beiden Genossen ziehen ließ, ja zum Schlusse noch selber zum Feinde wurde! Dass man überhaupt auch nur eine Minute an die Möglichkeit eines solchen Wunders früher zu glauben wagte, nämlich an das Wunder, dass Italien mit Österreich gemeinsam kämpfen würde, konnte jedem eben nicht mit diplomatischer Blindheit Geschlagenen nur einfach unverständlich sein. Allein die Dinge lagen ja in Österreich selber um kein Haar anders.

Träger des Bündnisgedankens waren in Österreich nur die Habsburger und die Deutschen. Die Habsburger aus Berechnung und Zwang, die Deutschen aus gutem Glauben und politischer – Dummheit .. aus politischer Dummheit aber, weil .. sie dadurch mithalfen, das Reich an einen Staatskadaver zu ketten, der beide in den Abgrund reißen musste, vor allem aber, weil sie ja selber nur durch dieses Bündnis immer mehr der Entdeutschung anheimfielen.“ (Ebd. S. 141)

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Auf alle Fälle durfte man nicht zusehen, wie Jahr um Jahr das Deutschtum mehr zurückgedrängt wurde, da ja der Wert der Bündnisfähigkeit Österreichs ausschließlich von der Erhaltung des deutschen Elements bestimmt wurde (Ebd. S. 156) .. Man wusste, dass die Gewinnung neuen Bodens nur im Osten zu erreichen war .. Wenn Deutschland dennoch diesen Weg beschritt, dann musste man aber wenigstens klar erkennen, dass auch diese Entwicklung eines Tages beim Kampfe enden würde. Nur Kinder konnten vermeinen, durch freundliches und gesittetes Betragen und dauerndes Betonen friedlicher Gesinnung ihre Bananen holen zu können im „friedlichen Wettbewerb der Völker“, wie man so schön und salbungsvoll daherschwätzte; ohne also je zur Waffe greifen zu müssen.

Nein, wenn wir diesen Weg beschritten, dann musste eines Tages England unser Feind werden. Es war mehr als unsinnig, sich darüber zu entrüsten – entsprach aber ganz unserer Harmlosigkeit -, dass England sich die Freiheit nahm, eines Tages unserem friedlichem Treiben mit der Roheit des gewalttätigen Egoisten entgegenzutreten .. Wenn europäische Bodenpolitik nur zu treiben war gegen Russland mit England im Bunde, dann war aber umgekehrt Kolonial- und Welthandelspolitik nur denkbar gegen England mit Russland. Dann muss man aber auch hier rücksichtslos die Konsequenzen ziehen – und vor allem Österreich schleunigst fahren lassen ...“ (Ebd. S. 157)

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Dietmar Moews meint: Nur wer nicht versucht, Hitlers enormem Verständnis für Integration nachzuspüren, wird die totale Kampfbereitschaft weiter Teile der Deutschen, noch über den Zusammenbruch 1945 hinaus, für Wahnsinn halten, während es sich um moderne kollektive Werthaltungsorganisation handelte.

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Man findet leicht eindeutige Spuren für die Verkennung des herausragenden Genies Hitlers, indem sich der „Volksmund“ einen selbstgerechten Weg der „Hitlerschlauheit“ findet:

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„Der Führer war ein armes  Schwein,

Er hatte keinen Führerschein“

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durch Affirmation (die Kunst der Arschkriecherei) einerseits, gepaart mit grenzenloser Brutalität:

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„Es war einmal ein Kommunist,

Der wusst‘ nicht, was ein Nazi ist.

Da ging er in ein braunes Haus.

Da kam er ohne Knochen raus.“

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Eine sozio-kulturelle Weiterverwendung von „Mein Kampf“ und den belegten Geschehnissen als Inhalte und Gegenstände für komische Kunst (s. Bergson) an Theaterhochschulen sind Verpflichtung jeder ernstgemeinten Besinnung.

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Darin steckt auch eine Warnung vor dem Zusammenhang des Modewortes „INTEGRATION“ und „dem Affen Zucker geben“ – „Mein Kampf“ als komische Warnung.

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Das Buch, das der Nazi und Massenmörder Adolf Hitler (1889-1945), deutscher Reichskanzler zwischen 1933 und 1945, Führer der NSDAP, im Zuchthaus Landsberg im Jahr 1924 und dann am Obersalzberg im Jahr 1927, in zwei Teilen schrieb, wurde 12 Millionen mal im Deutschen Reich verkauft.

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KURZ: Das Buch „Mein Kampf“ ist ein Plädoyer für radikal überzeichnete ZIELFORMULIERUNG zum Kampf – in der rhetorischen FÜHRUNG und FÜHLUNG. Heraus kam das FÜHRERPRINZIP, ohne Zweifel und auf Leben und Tod. Das bedeutete: Nachdem Machtergreifung und Gleichschaltung im Jahr 1934 durchgesetzt waren, nahm die Hitlerführung totalitäre Auswüchse an. In allen Zweifelsszenerien der Lebenswirklichkeit wurde jegliche Seinsbindung ignoriert und Zweifler wortwörtlich beseitigt.

Hitlers Analyse irrt zwar gegenüber der sozialdemokratischen Weimarer Republik mit Blick auf Österreich in absurde Hilfserklärungen ab, wie Rassismus, Bolschewismus, Internationalismus, Demokratie, Sozialdemokratie, Marxismus – diese Facetten brachte er auf den scharfen Kampfbegriff eines damit praktikablen Feindbildes – dem Stereotyp: Juden und die Folgen.

Zwar gingen Hitlers Erklärungsmuster nicht auf, noch kann der Kampfverlauf bis 1945 ernsthaft überzeugen – doch 1927, also zunächst, ging es ihm um FÜHRUNG und MACHTERLANGUNG mittels besserer FÜHRUNGS-Konzeption.

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Ende des Jahres 2015 erklärte der mediokre ZDF-Publizist Claus Kleber in der ZDF-HEUTE-Sendung das Buch, „Mein Kampf“:

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„Mein Kampf“ ist Hitlers späteres Regierungsprogramm gewesen“. Kleber sollte das Buch erstmal lesen – und erst danach, besser vorbereitet, publizieren, oder schweigen, wovon er keine Ahnung hat.

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Man kann sich mit dem Hitlerbuch, „Mein Kampf“, so ernst es Hitler gewesen sein muss, nur seine Späße machen. „Mein Kampf“ gehört nicht in die Grundschule, sondern in die Theaterhochschule.

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Ich meine, die Fragen zwischen Folklore und Irrlehren in der repräsentativen Demokratie sollten gestellt, erklärt und extrapoliert werden. Das Buch ist dafür sehr gut geeignet, vorausgesetzt, die Studenten arbeiten mit intelligenten Tutoren zusammen:

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Komikschule „Mein Kampf“ – war Adolf Hitlers Ernst

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Die in diesem Blogbeitrag gewählten ZITATE aus „Mein Kampf“ zeigen, wie Hitler in entscheidenden Hinsichten bereits zum Zeitpunkt der Abfassung des Textes mit seinen Vorstellungen falsch lag.

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Der Untergang des Deutschen Reiches und das Scheitern aller machtpolitischen Vorhaben, bezogen auf das Buch und auch auf Hitlers späteren Proklamationen und eigenen Bekenntnisse, zeigen konkret die Untauglichkeit dieser Ambitionen zur damals zeitgemäßen europäischen Integration.

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Alle möglichen „Mein Kampf“-ZITATE zeigen bei eingehender Überprüfung in den geschichtlichen Taten bis 1945, dass und wie Hitler Unsinn machte bzw. Unsinn geschrieben hatte bzw. Alles war Unsinn.

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Und zweifellos – er scheiterte vollkommen (auf die Dauer, in der Regel, ästhetisch und barbarisch), wenngleich seine Einschätzung der Dummheit / Hitlerschlauheit der Majorität der Deutschen im Untergang eine traurige Bestätigung erhielt. Diese, umständehalber, triftige Einsicht hätte er selbst erkennen und mit Augenmaß entsprechen müssen. Und so müssen es seine Leser.

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Die hier ausgewählten Beispiel-ZITATE aus Hitlers „Mein Kampf“ zeigen, dass und wie das angeblich bekenntnishafte Konzeptbuch teils klar irrige Vorstellungen darlegt, teils selbstbloßstellende kretinistische Schlaumeiereien bekennt und Alles zusammen, Hitler als der spätere Reichskanzler, „Führer“ Hitler dem „Mein Kampf“-Text zuwiderhandelt und gespenstisch scheitert:

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Zu ZITAT EINS:

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„ …Glück hat auf die Dauer doch nur der Tüchtige“ …“

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Was Hitler mit „Dauer“ und mit „Regel“ meint, ist nicht klar und macht Moltkes Hypothese schwachsinnig (denn, erkrankt der Geistreiche körperlich, verliert er doch nicht seinen Geist) und Hitler erklärt in der Umkehrung „… wird ein verfaulter Körper durch einen strahlenden Geist nicht im geringsten ästhetischer gemacht.“ (Ebd.) Hitler schließt, mit weiterer Begriffsverschleifung auf „Ästhetik“ und „ästhetisch“, mit der „Ästhetik der Krankheiten“. Damit wir in dieser Lichtgeschwindigkeit vom Thema abkämen.

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Anbetracht seiner Lebensleistung war Hitler keineswegs untüchtig. Aber hatte er auf die Dauer das Glück des Tüchtigen oder blieb er nach seinen eigenen Maßstäben ein unglücklicher Untüchtiger?

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Zu ZITAT ZWEI:

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Kampf und Sieg des Hitler-Staates wurden nicht erreicht. Die in „Mein Kampf“ von Hitler postulierte Reinrassigkeit der „besten rassischen Elemente“ sind aus Sicht des Zusammenbruchs von 1945, rückblickend empirisch, entweder nicht reinrassig genug gewesen bzw. und Hitlers rassistische Vorstellung ist ohnehin Unfug.

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Der deutsche Staat bestand vorher, zwischen 1931 und 1945, wie auch heute, zu keinem Gegenwartsschnitt aus einer reinrassigen völkischen Staatsrasse Menschen. Auch das deutsche Staatsvolk im ZWEITEN und DRITTEN Deutschen Reich bestand, unabhängig von der Staatsangehörigkeit, wie jede Gesellschaft, aus ethnologisch-genetisch vermischten Menschen.

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Staatsgrenzen, Abstammung, Nationalität (d. i.: wo ich geboren bin, ist meine Nationalität) und Familenverwandtschaften stimmen so gut wie niemals überein.

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Zu ZITAT DREI:

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Nur mit England allein vermochte man, den Rücken gedeckt, den neuen Germanenzug zu beginnen. ...“ (Ebd. S. 153 f)

Das bedeutet:

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NIEMALS ZWEIFRONTENKRIEG!

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Lebensraum im Osten und Bolschewismus vernichten.

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Wir wissen es kam im Osten und mit England und den USA dazu, völlig anders.

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Dass eine so große leere Gebietsfläche, bis zum Ural, weder praktisch kriegslogistisch überbrückbar war – auch wenn deutsche Soldaten angeblich noch im Winter 1941 bei Stalingrad täglich Feldpost empfingen –, dass aber solche großen Besatzungsgebiete weder besetzt gehalten noch genutzt werden konnten, das war Hitler nie eingefallen.

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Hitler entwirft also eine Bündnisnotwendigkeit für einen deutschen Kolonie-Erbeutungszug im Osten und eine zu erkämpfende Revision der Kriegsfolgen von 1918 und noch viel mehr, für die Deutschen, aufgrund seiner Kampfideologie und unter Berücksichtigung der deutschen Achsenlage inmitten Europas.

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Nach Hitlers historischen Mutmaßungen müssen England und Italien als Bündnispartner für das Deutsche Reich gegen Frankreich gewonnen werden, sind aber, wie auch Österreich, nach Hitlers Darlegungen in „Mein Kampf“ bündnisunfähig. Nach eigener Darlegung konnte das Deutsche Reich die Kriegsziele folglich weder im Osten noch im Westen erreichen, nicht gegen die ganze Welt, und nicht in einem Zweifrontenkrieg:

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Angesichts des französischen „Erbfeindes“ im Westen, sah Hitler ein Bündnis mit England für einen Krieg im Osten als für Deutschland unerlässlich an. Ein vollkommener Zweifrontenkrieg, gegen Frankreich und England im Westen und Russland im Osten, war für Hitler nicht denkbar.

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Hitler wollte die kolonialistische Ausweitung „in der Tiefe des Raumes“. Frankreich sollte eigentlich nur gehalten werden. Hierüber waren Hitler und Rosenberg schon mit Beginn der Machtübernahme vollkommen uneinig. Denn Rosenberg hatte immer auch Frankreich und die Westfront mitgedacht. Hitler dagegen, insbesondere, nachdem der Ostfeldzug nicht als „Blitzkrieg“ gelang – nebenbei auch zur völligen Verstimmung mit Hermann Göring – interessierte sich vordringlich für den Ostfeldzug.

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Man hätte allein zu Organisation und Verwaltung der zunächst überrannten Fläche von Russland und Ukraine ca. eine Million Deutsche gebraucht.

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Zudem wollte aber kaum ein Deutscher dort hin, um sich als Ost-Landwirt anzusiedeln.

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Heute wissen wir, wie absurd Hitlers Wunschvorstellungen waren, und wie weder Ostukraine, noch Moskau noch Stalingrad, erbeutet werden konnten.

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Und so absurd das ist, wollten Hitler und Göring 1942, nachdem Frankreich besetzt war und der Ärmelkanal zur Westfront geworden war, sogar England besetzen. Das aber klärte sich mit dem brennenden Berlin und dem völlig ausgeglühten Hamburg bald entscheidend.

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Hitler kannte Moltkes Kriegstheorien und dazu die moderne kriegstechnische Aussichtslosigkeit. Das deutsche Timing war völlig unrealistisch. Er aber glaubte, es besser zu wissen und besser machen zu können. Mit dem Genieverdacht gegen sich selbst, sah Hitler sich als größten Feldherrn und Strategen. Und wurde noch vor den „Kriegshelden“ Ludendorff und Hindenburg der GröFaZ, als „größter Feldherr aller Zeiten“, dessen tausendjähriges Reich 12 Jahre währte.

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https://www.youtube.com/watch?v=GlfgIiJSfIk

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Es ist mir seit Jahren sauer und öde, täglich, den Nazi-Kretinismus ungegrillt vorzuverdauen. Im Falle HITLER/“Mein Kampf“ liegt mir auch gerade um diesen Preis – noch nachzuschlagen:

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Alle hoffärtigen Publizisten, die sich mit der Hitlerei (BÖSE) und den emotionalen Intelligenzen (GUT) weit herauslehnen, weil sie dabei ohne genaue Kenntnisse blenden können, müssen jetzt liefern:

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Das Hitler-Buch pauschal als „Regierungsprogramm des Jahrhundertskandals“ hinzustellen (Claus Kleber ZDF) oder Hitlers ablehnenden Behauptungen zu KARL MARX und zum MARXISMUS seiner Unbelesenheit und Zweithand-Kretinismus anzumuten (Gustav Seibt in Süddeutsche Zeitung am 15. Dezember 2015; Jan Freitag im neuen deutschland am 15. Dezember 2015; Barbara Zehnpfennig in Neue Zürcher Zeitung vom 21. Dezember 2015 „Anleitung zur Welteroberung“ sowie NZZ, 21. Dezember 2015 von Stefan Reis Schweizer „Aufklären und Aufarbeiten; taz die Tageszeitung, „Ein böses Buch kehrt zurück“ Klaus Hillenbrand in der TAZ, 29. Dezember 2015; Christian Hartmann IFZ München / Patrick Bahners FAZ, 30. Dezember 2015) – denn Hitler habe von MARX keine Ahnung gehabt,

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ist wohl so zutreffend.

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Aber jetzt: Die Hitlerschmäher, die jetzt die angekündigte kommentierte Neuausgabe von „Mein Kampf“ in 3.500 Fußnoten für sachliche Richtigstellungen und Argumentationen angekündigt haben, müssen folglich, wo Hitler über Marx Murks schrieb, nun ihrerseits bei MARX belegen, wo Sinn aufzuzeigen wäre, der Hitler entgangen sein könnte (hätte er Marx gelesen).

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Das wird ein trauriger 68er-Abgesang – wie die Original-MARX-Zitate nun gar nicht an die Hitler-anklagende Wand gemalt werden können, weil man Beweise bei Marx schuldig bleiben wird. Lachen Sie sich schon mal warm.

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Und als Abschluss an die „Heimatschutz- und White-Power-Freunde“ beim Verfassungsschutz noch ein ZITAT aus „Mein Kampf“:

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Wenn irgend etwas unvölkisch ist, dann ist es dieses Herumwerfen mit besonders altgermanischen Ausdrücken, die weder in die heutige Zeit passen noch etwas Bestimmtes vorstellen, sondern leicht dazu führen können, die Bedeutung einer Bewegung im äußeren Sprachschatz derselben zu sehen. Das ist ein wahrer Unfug, den man aber heute unzählige Male beobachten kann...“ („Mein Kampf“, 1935, Seite 395)

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Zitiert wurde für diesen Blogbeitrag LICHTGESCHWINDIGKEIT 6149 nach einer Originalausgabe „Mein Kampf von Adolf Hitler; Zwei Bände in einem Band; Ungekürzte Ausgabe; Erster Band: Eine Abrechnung, 406 S.; Zweiter Band: Die nationalsozialistische Bewegung“ bis S. 782; 131-132. Auflage,1935, Zentralverlag der N.S.D.A.P. Frz. Eher Nachf., München

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Ferner werden die Autoren der Holzausgaben der genannten Tageszeitungen angesprochen.

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Auschwitz-Erinnern: Nelly Sachs und die ortlosen Drohnen

Januar 27, 2015

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vom Dienstag, 27. Januar 2015

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Ich habe keinen Ort mehr auf der Welt.

Es ist ortlos, wo ich bin“

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Nelly Sachs im Mund von Joachim Gauck.

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Dazu der SPIEGEL mit NSA-Trojaner „Regin“, LÜGENPRESSE, Propaganda, Gedankenpolizei, Vorratsdatenspeicherung mit NSA und

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Historiker Michael Wolffsohn (nomineller deutscher Jude; geb.1947, im DLF-Kurzinterview am 27. Januar 2015) lobt Bundespräsident Joachim Gaucks (geb. 1940) für dessen Gedenkrede am 27. Januar 2015, die er am Morgen im Deutschen Bundestag gehalten hatte, mit einem Zitat nach Nelly Sachs (nominell deutsch-schwedische Jüdin; 1891-1970; erhielt im Jahr 1966 den Literatur-Nobelpreis).

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Deutschlandfunk referierte heute, 27. Januar 2015 den sogenannten Auschwitz-Befreiungstag vor 70 Jahren, am 27. Januar 1945:

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Die „nichtkoschere „rote Armee“ von Stalin beendete das Nazi-Regime im damaligen Konzentrationslager Auschwitz (bei Krakau in Polen). Während restliche Häftlinge, nicht befreit werden konnten, die bereits auf dem Weg in westlicher gelegene deutsche Gewalt, zuletzt nach Bergen-Belsen bei Celle, gezwungen worden waren.

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Der Bundespräsident Gauck zitierte in seiner heutigen Gedenk- und Mahnrede die Dichterin Nelly Sachs:

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Ich habe keinen Ort mehr auf der Welt.

Es ist ortlos, wo ich bin“

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Nelly Sachs im Mund von Joachim Gauck.

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Dass Gauck keinen Herzstillstand erlitt, dass ihm dieses Zitat nicht im Mund erfroren ist – es ist mir unbegreiflich. Gerade liegt hier dieser feindliche Fremdkörper „CIA-Bericht“ auf meinem Bett – wo passen Nelly Sachs‘ Zeilen heute besser hin als zum Thema „Drohnen“-Opfer in aller Welt?

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Was anders bedeutet es als „Auschwitz/Drohnen-Ortlosigkeit“ für Opfer?

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Der Judensprecher Wolffsohn zitiert ein gängiges Wort der Nazi-Verfolgten:

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Nie wieder Opfer – (lieber Täter).

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Dietmar Moews meint: „Ich habe keinen Ort mehr auf der Welt.

Es ist ortlos, wo ich bin“ –

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Kennense den?

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Kommt ein Wort in den Puff:

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„Wo ist hier die Drohne?“ –

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George W. Bush und Barack Obama, die es auch nicht wissen, wundern sich

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–“ ein Wort, das sprechen kann im Puff?“ – Bush sagt, „Völlig daneben“.

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Obama sagt: „Das ist der eigentliche Triumph der Terroristen“.

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AUSCHWITZ: Steinernes Gedenken oder lebendiges Erinnern?

Januar 27, 2015

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vom Dienstag, 27. Januar 2015

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Wer nicht sicher ist, selbst irre zu sein, mag sich seiner Unsicherheit gemäß zurückhalten. Wer dumm ist, muss nicht klug urteilen.

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Wer aber hitlerschlau wegschaut und sagt, wir wissen ja nichts, wir wussten nichts, uns hat keiner was gesagt, das machen ja alle, was soll man denn glauben: LÜGENPRESSE, Propaganda, Gedankenpolizei, Vorratsdatenspeicherung mit NSA – kurz:

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Ich habe meine täglichen Kontrollrunden für die Seinsbindung meiner Orientierung und der Geltung meiner Urteile – was sagt mir, wenn Geschundene ausrufen: ACHTUNG – MENSCHHEIT – WAHRSCHAU.

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Und wenn traumatisierte Seelen Amok laufen und Gesellschaften für geschreddderte VETERANEN bilden – es ist legitim! Meine ehrliche Anteilnahme ist für diese Opfer sicher. Aber was gibt uns das auf?

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Ich möchte deshalb an Alphons Silbermann (1909-2000) Ansprache im Saarländischen Landtag, am 28. Januar 1999 erinnern. Dieser geniale Kölner Jude Silbermann war Naziopfer. Seine gesamte weitere Familie wurde ausgerottet – der Name existiert heute allein, weil der Jude Silbermann einen geliebten Italiener adoptierte. Und was erklärte der naziverfolgte Silbermann zum ERINNERN und VERGESSEN?

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Silbermann warnte vor STEINERNEM GEDENKEN als ein Beruhigungsritual, wenn daran kein lebendiges ERINNERN angebunden wird, indem heute Untaten und massenhafte Mörderorganisation, wie es das Wort AUSCHWITZ bedeutet, unser aller Aufbegehren fordert:

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Was soll die Befreiung vor 70 Jahren als steinernes Gedenken, wenn heute die USA einen Senats-CIA-Untersuchungsbericht über rechtlose Menschenvernichtung publiziert und die deutsche Bundeskanzlerin über deutsche Verfassungsbrüche und kontrolllose Machenschaften Kontrolle, Aufklärung, Transparenz und rechtsstaatliche Steuerung ablehnt:

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Der CIA-Folterbericht (von Dezember 2014) zeugt von unserer Gegenwart: Drin steht, was die USA – überwiegend auf ausländischem Territorium in aller Welt verbricht und sich dabei keinerlei internationalen Rechtsregeln stellt:

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…In ihrem „Krieg gegen den Terror“ entziehen sich die vereinigten Staaten nicht nur dem nationalen, sondern auch dem internationalen Recht. Ihr Krieg ist archaisch und schrankenlos:

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Menschen wurden weltweit entführt, in Geheimgefängnissen gefangen gehalten und gnadenlos gefoltert. Mit Drohnen werden bis heute in unterschiedlichsten Ländern tatsächliche und vermeintliche Terroristen hingerichtet. Dass dabei Frauen und Kinder, die sich im Wirkungskreis der Bomben aufhalten, ermordet werden, wird in auf genommen und zynisch als „Kolateralschaden“ abgetan. Mithilfe der National Security Agency (NSA) streben die USA mit perfiden Überwachungsmethoden eine möglichst vollständige Kontrolle des Kommunikationsverhaltens und der Inhalte technischer Kommunikation zwischen Menschen an. …

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… anders als nach internationalem Recht (vergleiche Artikel 50 Ziffer 1 des I. Zusatzprotokolls der Genfer Konventionen) – ein Mensch im Zweifel ein Terrorist und kein Zivilist (ist). Ihre Drohnen töten jede Person, die sich im Wirkungskreis ihrer Waffen befindet. Das führt zum wichtigsten Unterschied zwischen dem Abschussbefehl einer Rakete und der Verkündung eines Strafurteils. Im Gerichtssaal gibt es keinen Kollateralschaden. In bundesdeutschen Gerichtssälen ist der Tod ohnehin ein Fremder. Die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ist nach deutschem Recht ein Straftatbestand, der mit hohen Freiheitsstrafen belegt wird, nicht jedoch mit der Todesstrafe…“

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Was machen also die Deutschen 70 Jahre nach Auschwitz? Was sagt Kanzlerin Merkel (CDU) zum Auschwitz-Gedenken 2015? Wer Fehler eingesteht, kann daraus lernen – sagen die Klugscheisser, wie der ARD-Kommentar in den Tagesthemen am 26. Januar 2015 von Norbert Klein: Er predigt das STEINERNE GEDENKEN, ohne lebendiges Erinnern.

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Wozu sind unsere Geheimdienste fähig? Haben sie auch gefoltert oder sich an der Folterpraxis der CIA beteiligt oder im Wissen um diese Praxis dennoch Informationen aus Folterungen genutzt? Haben sie den USA Informationen gegeben, die sie genutzt haben, um Drohnenmorde auszuführen? Nehmen sie arbeitsteilig an der umfassenden NSA-Ausforschung teil? Halten sie sich an die Regeln des Rechtsstaats, unserer Verfassung und des internationalen Rechts?

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Auf diese Fragen gibt es keine zuverlässigen Antworten.

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Der BND-Untersuchungsausschuss ist zwar in den Jahren 2006 bis 2009 solchen und ähnlichen Fragestellungen nachgegangen. Die Bundesregierung hat jedoch – wie das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat – in verfassungswidriger Weise den Zugang zu einer Vielzahl von Beweismitteln nicht umfassend ausgeschöpft werden konnte. Damit konnte der Ausschuss seinen Aufklärungsauftrag nicht erfüllen. Auch der NSA-Ausschuss wird zurzeit in gleicher Weise sabotiert…

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…obwohl das Versagen der Sicherheitsbehörden bei den Mordtaten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) vorrangig auch ein Versagen dieser beiden Behörden war. Denn sie sind für die Verfolgung von konkreten Straftaten und die Festnahme von Tatverdächtigen zuständig … eine solche Kontrolle existiert zurzeit nicht. Die gegenwärtige Kontrolle ist ein Witz. Wollte man sie möglichst ineffizient gestalten, müsste man sie so regeln, wie das derzeit der Fall ist.

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Die USA …versinken im Sumpf ihrer eigenen moralischen und politischen Ansprüche / Ist das die westliche Wertegemeinschaft“, von der insbesondere Bundeskanzlerin Merkel immer wieder fabuliert, wenn sie zum Beispiel gegenüber Russland den moralischen Zeigefinger erhebt? Wo bleibt die so oft von Frau Merkel in diesem Zusammenhang beschworene „Herrschaft des Rechts, wenn die USA in ihrem Kampf gegen den Terrorismus ungerügt und ungerührt Menschenrechte und das Völkerrecht verletzen.“ schreibt Wolfgang Neskovic, Herausgeber des CIA-Berichtes auf Deutsch (Januar 2015).

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…Der Folterbericht belegt, dass die USA im Kampf gegen den Terrorismus jedes rechtsstaatliche Maß verloren hat….“

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Nach den USA-Geheim-Materialien die Mannings bei Wikileaks plazierte, sagt die israelische Regierungs.Ingroup im US-Kongress jederzeit beliebig Abstimmungsmehrheiten herstellen zu können.

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Was mussten wir an den Einreden der US-Regierung gegen die 51-Tage-Massaker der israelischen Armee auf den palästinensischen GAZA-Streifen sehen?

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Dietmar Moews meint: Mich interessiert lebendiges ERINNERN. Das bedeutet, dass Prediger des GEDENKENS jegliche Menschenschinderei ächten und dagegen antreten. Wer heute von Auschwitz berichtet – gar als lebender Zeuge, gar als überlebendes NAZI-OPFER des Holocausts, der soll heutige Menschenschinderei bekämpfen.

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Juden, die heute nicht gegen die Menschenschinderei im Zeichen eines biblischen „Groß-Israels“ und eines alttestamentarischen „ARMAGEDDONs ankämpfen, scheinen vergessen zu haben, was die deutschen Massenmörder getan haben – das halte ich für irre.

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Und ich sage mit Gershom Gorenberg: Israel schafft sich ab.

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Hatte sich Hitlerdeutschland nicht abschaffen lassen? Haben aber Millionen Hitlerschlaue überlebt: Wir haben nichts gewusst. Gut, mag sein.

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Nur heute, angesichts Auschwitz nach 70 Jahren, muss es jeder wissen. Besonders überlebende Opfer müssten wissen. Sie müssten im Namen Auschwitz‘ dagegen kämpfen, dass heute unglaubliche „Kolateralschäden“ entstehen, weil angeblich mit den verpibullten Handlungsweisen Werte verteidigt werden.

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Wolf Biermann im Bundestag – Mauerrede gegen die heutige Linkspartei

November 15, 2014

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am Samstag, 15. November 2014

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Der Deutsche Bundestag hat zum 9. November 2014 eine Feier zur Erinnerung an die Öffnung der Berliner Mauer, vor 25 Jahren, im Jahr 1989, abgehalten. Dazu wurde geredet. Als besondere Attraktion hatte man den DDR-Liedermacher Wolf Biermann gebeten. Die Folge war Stimmung und Verstimmung.

Biermann, inzwischen 76 Jahre alt, kam also mit seinem von innen angerauhten Arbeiterhemd und seiner Klampfe, und bedankte sich für die Gelegenheit. Dafür war er extra aus Hamburg, wo er lebt, nach Berlin gereist.

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Biermann brachte, was so erwartet wurde, einen gewissen DDR-Stallgeruch und eine Rückversetzung in die Vergangenheit der Konfliktlage zwischen dem USA-beherrschten Westen und dem stalinistischen Osten.

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Biermann nahm sich die Freiheit, seinen angekündigten Musikvortrag noch mit einer persönlichen Rede einzustimmen. Damit verhinderte er, dass falschverstandene Nostalgie bestimmte Zuhörer ergreifen konnte. Denn mit denen hat Biermann eine Lebenskrankheit – und die mit allen Menschen, die von der DDR geschunden worden sind:

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Wolf Biermann nannte sie im Bundestag: Drachenbrut.

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Sara Wagenknecht, die es vorgezogen hatte, nicht im Plenum zuzuhören, bestätigte Biermann später: Biermann habe einen Eimer Gülle ausgeschüttet.

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Im Raum des Biermannauftrittes schwamm natürlich die „Unrechtsstaat-Diskussion“, in der es um Unrecht und Staat DDR ging, eigentlich Unrechtstaat hätte genannt werden müssen. Das gäbe der Angelegenheit Sinn.

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Dietmar Moews meint: Ich nehme oft Anstoß, wenn Stellvertreter als Stellvertreter handeln oder reden, aber die Untergrenze der zu verlangenden Qualität unterschreiten. Das betrifft beispielsweise sehr häufig schlecht ausgewählte Bundespräsidenten, so zuletzt den Pastor Dr. hc. Joachim Gauck.

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Ich meine, stets soll jeder seine Meinungen äußern dürfen und so weit es geht, sollte man sie auch anhören. Wenn es eben ein Bundespräsident ist, sind öffentliche Diskussionen erforderlich, dessen Thema und Wertung auszuloten, zu erörtern und auszubalancieren. Es ist auch nötig, zu wissen und zu verstehen, wenn man einen blöden Bundespräsidenten hat, wie das geht und gehen kann.

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So ist es auch mit einem Sänger und auch mit dem DDR-Sänger Biermann. Biermann soll frei seine Meinung mitteilen. Was sein Publikum daraufhin denkt und von Biermann denkt, kann er nicht bestimmen. Meinungsfroh sollte er munter seine Impulse aussenden, frei und ehrlich.

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Biermann stellte in seiner Beschimpfung der Linkspartei fest, dass die Linkspartei organisationell eine Fortsetzung der SED und der PDS ist. Dass sie personell und programmatisch eine Fortsetzung der SED und der DDR ist. Und, dass die Rückständigkeit der neuen Linkspartei-Genossen nicht die wesentlichen im heutigen vereinten Deutschland geltenden Werte verfolgen würden.

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Ich meine, es lohnt sich hier zu diskutieren:

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Einerseits leben und arbeiten die Linken gemäß und in der heute geltenden Gesellschaftsordnung. Zu unterstellen, die Linkspartei wolle diese Gesellschaftsordnung abschaffen oder etwa durch einen neuen Verfassungsentwurf „abschaffen“, halte ich für eine neurotische Angstneurose.

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Andererseits haben die Linkspartei und die Genossen eine unersetzliche Qualität zur Integration und Reproduktion des heutigen Deutschlands, auch wegen der DDR-Bewusstseins-Reste: Sie kennen viele Schwächen vom heutigen westlichen Deutschland und – das ist mir das Wichtigste:

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Die heutige Linkspartei ist das einzige kleine Oppositionslicht im Bundestag und im deutschen Föderalismus, das das StaMoKap-Blockparteien-Unwesen der Großen Koalitionen kritisch parlamentarisch begleiten kann.

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Was wäre eine Demokratie ganz ohne Opposition.

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Nun kommt der Beweggrund, weshalb ich auf den alten Biermann am 9. November 2014 eingehe, und warum ich den beschränkten alten Lutheraner Gauck stets referiere:

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Die übele stalinistische Menschenzerschmetterung erfordert, für ewig aufbewahrt zu werden. Wir sind es den Opfern schuldig, ansonsten sind wir viehisch.

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Wir dürfen nicht die deutschen Vernichtungslager, die bis 1945 einen unglaublichen Untermenschenfilm über das alte Testament aufgezogen hatten, vergessen.

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Wir dürfen nicht die Massaker gegen die Tausende Kinder von Gaza, erst vor Kurzem, ignorieren.

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Sind Hiroschima und Nagasaki vergessbar?

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Ist menschliche Dummheit zwar unabänderlich, aber deshalb stets eine soziale und kulturelle Aufgabe, die alle verpflichtet.

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Und nun also der konkrete Fall, wie es in der DDR ging und wie es deshalb ausgeschlossen ist, damals und heute zu sagen: Mir ging es doch gut – ich hatte keine Einwände gegen die DDR und den DDR-SED-Sozialismus.

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Ausnahme, wie gesagt, ist durch Dummheit gegeben: Wer nicht wusste, was geschah, war dumm. Aber er muss heute wissen:

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Im DDR-Sport wurden Spitzenleistungen organisiert und zu politischen Zwecken genutzt. Olympiamedaillen und Weltrekorde wurden bestmöglichst herausgestellt.

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Es gab damals einen überragenden WELTREKORD der 4X100 Frauen-Sprint-Staffel. Es lief INES GEIPEL – zusammen mit drei anderen Läuferinnen diese Weltrekord-Staffel.

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Wegen politischer Missliebigkeit hat die DDR die Doping-Sportlerin Geipel  aus dem Sport beseitigt, ihr anlässlich einer Blinddarmoperation den Unterleib zerschnitten und ihr Leben als junge Frau vernichtet. Das volle DDR-Doping-Programm für Ines Geipel kam auf diese Weise an ein natürliches Ende.

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Es ist nicht erlaubt, zu sagen: Mir ging es damals in der DDR gut, wenn man in Unkenntnis war und, genau so wenig, nicht, wenn man davon Kenntnis hatte. Wer nicht wusste, welche Praktiken in der DDR-Sozialpsychiatrie mit Patienten regelmäßig und „normal“ exekutiert wurden, ist nur so weit ein unschuldiges Kind, wie er kindisch und unzurechnungsfähig ist.

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Hier ist auch heutigen Linkspartei-Genossen Zurechnungsfähigkeit abverlangt. Dies hat Biermann auch erinnert. Er sang heute nicht: „Hängt sie an die Laternen“ – wie er es nach 1989 tat.

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