Elbphilharmonie Hamburg schwimmt jetzt in das Hamburger Musikerlebnis

Oktober 31, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6871

Vom Dienstag, 1. November 2016

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Weder kriegszerstörte Städte noch erdbebenerschütterte bringen die Gemeinschaften zu Städtebau oder zur Achitektur. Und die Architekten arbeiten sich lieber für Wettbewerbe tot, als in der Baupolitik eine Qualitätsgruppen-Kraft durchzusetzen, weil ihnen der Arsch in der politischen Hose fehlt.

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Während die Kleinbürger kleinmütig und faul MONOPOLI spielen: Rücke vor, bis in der Schlossallee die Würfel gefallen sind, dann bleibst du in der Badstraße. Baukunst? – postfaktische Arschkriecherei.

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Heute wurde die „Elbphilharmonie nach über 9 Jahren übergeben“ – so heißt die erfreuliche Nachricht des Tages 31. Oktober 2016. Das ist die Bauübergabe und Bauabnahme, die Schlüsselübergabe. Man hat angeblich bei diesem großen staatlichen Bauprojekt der Freien- und Hansestadt Hamburg mit einem Ansatz von 77 Millionen Euro Kosten begonnen und wird jetzt bei mehr als 770 Millionen rauskommen. Das Thema ist leidlich allerorten bekannt und nur die staatlichen Bauherren spielen das mit.

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Entwurf und Planung des Gebäudes stammt vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron Bauherr ist formell die Elbphilharmonie Hammburg Bau GmbH & Co KG deren Kommanditist und Hauptgeldgeber das Land Hamburg ist. Das 110 Meter hohe Gebäude wurde vom Baudienstleister Hochtief errichtet.

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BILD.de notiert also die Agenturen am 31. Oktober 2016:

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Hamburg – Rund neuneinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung hat der Baukonzern Hochtief die Elbphilharmonie an die Stadt Hamburg übergeben.
Hamburg hat mit der Elbphilharmonie ein beeindruckendes Gebäude bekommen, dessen Architektur schon heute nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken ist“, erklärte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) am Montag. Am Freitag soll die Plaza der Elbphilharmonie – die Aussichtsplattform zwischen dem historischen Kaispeicher und dem gläsernen Neubau – mit einem Festakt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der Musikbetrieb im neuen Konzerthaus am Hafen beginnt am 11. Januar 2017.“.

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Dietmar Moews meint: Ich freue mich, dass hier der Staat zeigt, wie sehr er darauf hofft, dass das auf Krieg, Profite und Kampf ausgerichtete Leben auch durch professionelle Musikdarbietungen zu lokalen MUSIK-ERLEBNISSEN, zwischen Publika und Musikern, zu Inspiration, Leistungskraft und sozialen Synergien kommt.

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Ich fühle so, als habe man beglückenden Bezug auf das Chile-Haus genommen.

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Ganz gleichwertig dazu, möchte ich meiner Hoffnung den Kick geben, dass dieses neue Hamburger Musikhaus viele hochbegabte Musiker zum Komponieren und zur verantwortlichen Initiative neue Kompositionen auch aufzuführen, anregen wird. Unsere Zeitgenossen brauchen inspirierende neue Musik, Begeisterung, Tanz, Gesang.

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Hoffentlich wird in der neuen HAMBURGER ELBPHILHARMONIE mit höchstem Ehrgeiz das Beste gespielt werden und dabei die musikliebenden Menschen miteinander außerdem optimale akustische Bedingungen erleben werden.

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Hamburgs Regierender Bürgermeister Olaf Scholz, SPD, hat heute das neue Haus in der neuen Hafengestaltung der Speicherstadt übernommen.

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Ab jetzt laufen die Kosten auf den Eigentümer.

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Die Vermarktungsziele der geschaffenen gewerblichen und privaten Flächen des Bauwerks sollten erreicht werden.

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Im Januar 2017 soll das Eröffnungskonzert stattfinden. HAMBURG, so freue dich.

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Glühbirne von Thomas Alva Edison bei GMX

Oktober 31, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6870

Vom Montag, 31. Oktober 2016

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Die Exposition der GMX-Autoren (cze/mgb/ah) am 31. Oktober 2016 auf GMX.de zum THEMA ist POSTFAKTISCHER UNFUG und zielt auf Volksverhetzung und Dünkel durch absichtliche Irreführung – sie lautete, ich zitiere wie folgt:

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Wer hat die Glühbirne erfunden? Thomas Alva Edison?“

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Dietmar Moews erklärt: Der folgende GMX-Text ist in jeder EINZELHEIT faktisch unzutreffend, den historischen FAKTEN und DOKUMENTEN widersprechend, längst wissenschaftlich und amtlich widerlegt und erscheint hier als REIZTHEMA des DÜMMLICHEN DEUTSCHISMUS – ungekürzt zitiert, so:

 

GMX.de am 31. Oktober 2016 schreiben die Autoren „cze/mgb/ah“ folgenden POSTFAKTISCHEN UNFUG zur Glühbirne:

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Wer hat die Glühbirne erfunden? Thomas Alva Edison?“

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Auch hier ist die allgemein bekannte Antwort nicht uneingeschränkt richtig. Zwar entwickelte Edison die Glühbirne zur Marktreife weiter und sorgte mit der richtigen PR-Arbeit dafür, dass sie der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, aber die Erfindung im technischen Sinn kann er sich nicht auf die Fahnen schreiben.

 

Der aus Deutschland stammende Uhrmacher und Optiker Heinrich Göbel war es, der im Jahr 1854 die erste funktionstüchtige Glühlampe herstellte. Er profitierte dabei von den Erkenntnissen Humphrey Davys, der ein knappes halbes Jahrhundert vorher herausgefunden hatte, dass man Platindraht mit Hilfe von elektrischer Spannung zum Glühen bringen kann. Da Platin jedoch sehr teuer war, begab sich Göbel auf die Suche nach Ersatzmaterialien. Fündig wurde er schließlich in verkohlten Bambusfasern, die er in einer luftleer gepumpten Kölnisch-Wasser-Flasche zum Glühen brachte. Die Glühbirne war erfunden – doch Göbel konnte mit seiner Entdeckung nichts anfangen.

Zwar hatte die Lampe eine Brenndauer von mehreren hundert Stunden, doch musste man sie mit Batterien betreiben – was sie unwirtschaftlich machte. Auch fehlte es Göbel an Einfluss, Marketinggespür und vor allem Geld, um seine Erfindung bekannt zu machen. So beließ er es dabei, die Glühlampe im Schaufenster seines Optikladens einzusetzen und meldete sie auch nicht zum Patent an.

Edison: Ein Meister der Eigen-PR

Da erwies sich Thomas Edison ein knappes Vierteljahrhundert später als geschäftstüchtiger. Allerdings hatte er auch den immensen Vorteil, dass Werner von Siemens 1866 den elektrischen Generator erfunden hatte, der eine Stromversorgung unabhängig von Batterien möglich machte. Also konnte Edison für seine neu entwickelte Lampe eine komplette „Infrastruktur“ bauen – ein Stromnetz inklusive Kraftwerk, Kabel, Schalter und Lampenfassung. Auch in Sachen Eigen-PR erwies er sich als sehr talentiert: Am Neujahrsabend 1879 präsentierte er seine „Erfindung“ in Menlo-Park in New Jersey der Öffentlichkeit und ließ sich feiern.

 

Natürlich war Edison ein brillanter Tüftler, der nicht nur die Glühlampe entscheidend weiterentwickelte – er hatte statt Bambus Kohlefäden verwendet. Zeit seines Lebens machte er knapp 2.000 Erfindungen und ließ sich ungefähr die Hälfte davon patentieren. Nur die Glühbirne hatte er nicht erfunden, sondern eben Heinrich Göbel, wie 1893 auch in einem Patentprozess offiziell festgestellt wurde. Göbel hatte von dieser späten Genugtuung leider nichts – er starb wenige Monate später.

Lesen Sie im Folgenden über weitere Erfinder, die in Vergessenheit gerieten, deren Erfindungen aber weiterleben.“


Das wird hier jetzt von Dietmar Moews nicht weiterverfolgt und nicht weiterzitiert.

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ES FOLGT DER FAKTISCHE HISTORISCHE BEFUND zur GLÜHBIRNE dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT – Satz für Satz:

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: : „Wer hat die Glühbirne erfunden? Thomas Alva Edison?“

FAKTISCH:

Die Glühbirne ist eine über Jahrhunderte geschaffene ENTWICKLUNG.

Die Glühbirne ist keine ERFINDUNG.

Die elektrische Glühbirne konnte erst ausentwickelt werden, nachdem BATTERIEN elektrischen Strom ermöglichten – also ab etwa dem Jahr 1870.

Das Patent für die hochohmige Vakuum-Glühfaden-Lampe wurde von EDISON im Jahr 1878 angemeldet und publiziert und 1879 beim Patent Office in New York beantragt und erworben.

Dieses EDISON-Patent ist sachlich unwiderleglich. EDISON ist dabei auch der Entwickler eines ultimativen Geheimwissens, nämlich des sogenannten „AIR-WASHINGS“, mit weiteren Patenten.

Nur Edison wusste, dass und wie die Bambuskohle-Glühfäden geschnitten werden konnten, ausgeglüht und von okkultem Sauerstoff befreit werden können. Ohne diese spezielle EDISON-Herstellungstechnik „Air-Washing“ waren die Kohle-Glühfäden (Filament) ungeeignet, weil sie in kürzester Zeit verglühten durch Eigensauerstoff im Vakkuum-Leuchtkörper. Hieran waren alle Experimenteure der Zeit und die damaligen Glühbirnen-Nachbauer gescheitert. (Diese technische Klippe des „Air-Washings“ versäumte der Springer Goebel-Doktor-Rohde bei Dietmar Moews abzuschreiben, so dass sein Zu Klampen-Goebel-Buch von 2006, zur Goebel-Idolisierungs-Irreführung, vom ersten Tag an MAKULATUR war.)

Der weiter unten genannte Amerikaner Goebel Sr. war (ab 1890, also über zehn Jahre nach Edisons Patent) vor Gericht als falscher Zeuge überführt worden. Goebel hatte sich selbst (in der damaligen Presse dokumentiert s. Dietmar Moews-Archiv) der Presse und mehreren Patent-Rechtsanwälten gegen Geldforderungen angeboten, eigene Goebel-Glühbirnen-Autorenschaft zu bezeugen /im Jahr 1885, also sechs Jahre nach Edisons Patent,(sich selbst zu bezeugen). Damit sollten die von Edison und General Electric wegen Patentdiebstahls verklagten, große Glühlampennachbauer, die in verschiedenen US-Staaten EDISONS Patent unlizensiert nutzten, gestoppt werden. Mit dieser, in der damaligen Fachpresse als  „Goebel-Defense“ bezeichneten Streitlinie, „Goebel habe längst vor Edison die Vaakuum-Bambus-Glühlampe gebaut“, wurden zwar sehr bald Goebel und seine Söhne als Meineid-Zeugen überführt. Belde Goebels, Vater und Sohn, hatten sich als Vorerfinder ausgegeben, aber von „okkultem Sauerstoff“ und von „Air-Washing“, wie auch von der Metall-Fäden-Division zur Stromführung nie etwas gehört. Henry Goebel Sr. wusste also vor Gericht gar nicht, wie eine solche Birne funktionierte, die er angeblich erfunden hatte. Immerhin wurde seitens der Lizenzbetrüger Zeitgewinn durch Prozess-Verschleppung gewonnen. Die „Goebel-Defense“ diente dem Betrug und Goebel wurde nicht weiter verfolgt, weil er im Dezember 1893 75-jährig starb.

Goebel und sein Sohn hatten im Jahr 1881, kurz nachdem EDISON die Glühlampe herausbrachte, bei einer von ehemaligen EDISON-Mitarbeitern neugegründeten Glühbirnen-Manufaktur, der American Lights-Manufaktur in Manhattan, als Hilfsarbeiter gearbeitet. Dort haben sie nicht funktionierende Glühlampen und Glühfäden geklaut. Deren Herstellung und Verbauung, nebst Evakuierung der Glauskörper, war den beiden aber nicht vertraut, wie vor Gericht festgestellt worden ist. Es ist nur peinlich. Die Arbeitsanstellungsverträge von Henry Goebel Sr, der auf Bewährung nach drei Monaten wegen Unfähigkeit wieder entlassen worden ist und dem ältesten Sohn, John Goebel, liegen in den Gerichtsdokumenten vor (s. Dietmar Moews Archiv).

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FALSCH und POSTFAKTISCH:  „Auch hier ist die allgemein bekannte Antwort nicht uneingeschränkt richtig. Zwar entwickelte Edison die Glühbirne zur Marktreife weiter und sorgte mit der richtigen PR-Arbeit dafür, dass sie der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, aber die Erfindung im technischen Sinn kann er sich nicht auf die Fahnen schreiben.

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FAKTISCH:

Viele Erfinder und Ingenieure arbeiteten im Zuge der Elektrifizierung und der neuen Elektro-Dynamos an der Herausforderung „Elektrisches Licht“. Es gab zur Freiluftbeleuchtung bereits die feuergefährliche „BOGENLAMPE“.

EDISON kommunizierte mit der gesamten Elektrowelt, von USA bis Frankreich, England, Russland sowie in den damals neugegründeten ELEKTRO-Fach-Zeitschriften. EDISON verkehrte mit dem Engländer Lane-Fox, der das hochohmige Filament ausgedacht und in die Diskussion gebracht hatte. Lane-Fox war aber lange Zeit daran gescheitert, ein solches hochohmiges Filament  herstellen zu können. Lane-Fox gab das hochohmige Konzept deshalb auf, wie aus Korrespondenz mit EDISON klar wird.

EDISON zog ein MATERIALTEST-LABOR mit zahlreichen Forschern und Testern auf, in dem tausende Materialien, Metalle und organische Fasern ausprobiert und getestet wurden, bis der Bambusfaden mit einem Air-Washing als Dauerglühelement in einer Vakuumbirne funktionierte. Nach erfolgreicher Testserie und verlässlichen Glühdauerhaftigkeit meldete EDISON zwei PATENTE an, die seine Glühbirnen-Entwicklung als PATENT voraussetzten. Niemand außer EDISON konnte diese LAMPE im Jahr 1879 überhaupt erklären. Niemand konnte sie bis 1882 nachbauen. Die alternativen Glühlampen-Erfinder waren niedrigohmig ausgerichtet, also mit sehr starkem Strom und mit billigen Metallglühern und ohne Vakuum, sollten die arbeiten.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Der aus Deutschland stammende Uhrmacher und Optiker Heinrich Göbel war es, der im Jahr 1854 die erste funktionstüchtige Glühlampe herstellte.

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FAKTISCH:

Heinrich Göbel (1818-1893 – aus Springe bei Hannover im preußischen Norddeutschland – war ein schwachsinniger, ungelernter Arbeitsloser, mit 13 Kindern, und Antisemit, der nach 1849 als US-Amerikaner in New York eingebürgert, mehrfach wegen Betrügereien und grobem Unfug vorbestraft worden ist und dort in der Monroestreet ein Trödler- und Bastelgeschäft unterhielt. Er verbreitete VISITENKARTEN, wo er sich fälschend als „Optiker bzw. Uhrmacher“ ausgab.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Er profitierte dabei von den Erkenntnissen Humphrey Davys, der ein knappes halbes Jahrhundert vorher herausgefunden hatte, dass man Platindraht mit Hilfe von elektrischer Spannung zum Glühen bringen kann.

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FAKTISCH:

Göbel hatte in den 1850er Jahren (genannt wird auch 1854) weder Platindraht noch elektrischen Strom, auch keine ersten Batterien. Göbel hatte als Analphabet außerdem keinen Zugang zu den Fachpublikationen der ELEKTROTECHNIK, die allerdings in Hannover erst dreißig Jahre später (Zeitschriftenstelle der Leibniz-Universitäts-Bibliothek) zu finden waren und heute noch sind!!, nämlich britische Wissenschafts- und Forschungsberichte.

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FALSCH und POSTFAKTISCH: Da Platin jedoch sehr teuer war, begab sich Göbel auf die Suche nach Ersatzmaterialien.

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FAKTISCH:

Hiermit wird nunmehr bestätigt, dass Göbel kein Platin hatte.

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FALSCH und POSTFAKTISCH: Fündig wurde er schließlich in verkohlten Bambusfasern, die er in einer luftleer gepumpten Kölnisch-Wasser-Flasche zum Glühen brachte.

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FAKTISCH:

Göbel hat erstmals im Jahr 1882 als Hilfsarbeiter in der New Yorker Lampen-Manufaktur American Electric Light den Kontakt zur Herstellung von – übrigens erfolglosen – Glühlampen-Herstellungsversuchen bekommen. Während EDISONS ERFOLGE bereits öffentlich zu bewundern waren und auf internationalen ELEKTRO-MESSEN publiziert worden waren.

Es begannen die größten und umfangreichsten Patentprozesse vor diversen US-Amerikanischen Gerichten. Sowohl EDISON klagte auf Einstweilige Verfügung gegen lizenzbrechende Glühbirnen-Hersteller – umgekehrt klagten große Elektrokonzerne darauf, dass EDISONS Patente gar nicht den Bau der hochohmigen Glühbirne definiere. Das dauerte allein bis 1890, über neun Jahre, in denen EDISON sein PATENTRECHT nicht einträglich wahrnehmen konnte.

Göbels dem Gericht vorgelegten, im Jahr 1882  geklaute Glühbirnen, die Original-Glaslampen heute noch in den US-Gerichtsarchiven bzw. Museum dokumentiert und zu sehen sind, funktionierten allesamt überhaupt zu keinem Zeitpunkt, weder 1882, zum Herstellungszeitpunkt, noch später, in den Gerichtsprozessen bis 1894.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Die Glühbirne war erfunden – doch Göbel konnte mit seiner Entdeckung nichts anfangen.

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FAKTISCH: Göbel war ein bezahlter falschaussagender, schließlich der Hochstapelei und der Lügen gerichtsnotorischer Betrüger, der im Zusammenhang mit diversen EDISON-Patentprozessen in den 1880er Jahren bis 1894, in New York, Boston, Chicago, St. Louis usw. namentlich erschienen war. Göbel hatte keinerlei Fachkenntnisse über die Glühbirnenentwicklung wie auch nicht über die Elektrifizierung und die Strommaschinen der Zeit. Eine angebliche Entdeckung Göbels zur Entwicklung der Glühlampe ist übrigens zu keiner Zeit irgendwo jemals bezeugt. Im Gegenteil – Göbel hatte nach 1881/82 (mit Hilfe eines Patentanwalts) mehrfach versucht, Einzelheiten aus EDISONS PATENT als Erfindung beim Patent Office schriftlich anzumelden – und wurde dort schriftlich gutachterlich auf die Redundanz seiner „Erfindung“ hin zurückgewiesen. Alle diese Dokumente liegen und lagen immer vor. Es gibt zwei absurde Patente, die Göbel in den 1880er Jahren erworben hat, deren praktischer Nutzen aber NULL und deren Nutzung – auch von Göbel selbst – nie auch nur als Prototypen existeren konnte – Göbel hatte dazu zum Beispiel ein Glasarbeit vorgesehen, die gar nicht herstellbar war (von ihm schon gar nicht). Goebel Sr. war als Glaswerker nachgewiesen vollkommen unfähig.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Zwar hatte die Lampe eine Brenndauer von mehreren hundert Stunden, doch musste man sie mit Batterien betreiben – was sie unwirtschaftlich machte. Auch fehlte es Göbel an Einfluss, Marketinggespür und vor allem Geld, um seine Erfindung bekannt zu machen. So beließ er es dabei, die Glühlampe im Schaufenster seines Optikladens einzusetzen und meldete sie auch nicht zum Patent an.

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FAKTISCH: Göbel hatte (Zeitungsbericht in NEW YORK ist erhalten und wissenschaftlich gesichert) im Jahr 1882 seine geklauten Lampen versucht, solchen von ihm begehrten Investoren öffentlich vorzustellen. Die New Yorker Presse berichtete darüber in einer konkreten Notiz – allerdings, eben, dass Göbel nichts Funktionierendes, Patentwürdiges anzubieten hatte, das zur Glühbirnentechnik geeignet gewesen wäre.

Hierfür hatte sich Göbel einen kleinen Elektromotor (von einem Investor erschwindeltes, geliehenes Geld !!, späterer Betrugsprozess gegen Göbel in New York wegen Betrugs um jenen Elektro-Generator, den Göbel verlor) beschafft, sodass er – allerdings erst 1882 – geklaute Lampen zeigen konnte, die kurz bzw. gar nicht brannten.

Die angebliche Schaufensterbeleuchtung seines TRÖDELLADENS wurde vor Gericht geprüft und aufgrund zahlreicher von Göbel beigebrachter Nachbarschafts-Laien-Zeugen widerlegt, anstatt bezeugt werden zu können.

 

Falsch und Postfaktisch: EDISON: ein Meister des Marketings

 

FAKTISCH:

EDISON war der erste Gründer eines technischen Forschungslabors, der einen großen Forschungsstab beschäftige, von Elektrotechnikern, die er selbst ausbildete, denn diesen Beruf gab es ja noch gar nicht.

Dafür musste EDISON eine Aktiengesellschaft gründen und fremde INVESTOREN hineinholen, die EDISON später enteigneten bzw. aufkauften – diese WELTFIRMA hieß dann irgendwann später GENERAL ELECTRIC.

Dass EDISON über 2000 Erfindungen und PATENTE im Rahmen der ELEKTRIFIZIERUNG erarbeitet hat bzw. erarbeiten ließ, ist einzigartig (vielleicht neben Tesla) und verdient Anerkennung. Das er dabei pleite gegangen ist – insbesondere an dem Glühbirnepatent trotz Welterfolges aufgrund der zahlreichen Lizenzbetrüger und der weitergehenden technischen Fortschritte nichts verdient werden konnte, steht auf einem anderen Blatt.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Allerdings hatte er auch den immensen Vorteil, dass Werner von Siemens 1866 den elektrischen Generator erfunden hatte, der eine Stromversorgung unabhängig von Batterien möglich machte.

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FAKTISCH: Hat EDISON seine LAMPEN mit WESTINGHOUSE DAMPFMASCHINEN-DYNAMO-ELEKTROMOTOREN betrieben. Werner von Siemens hatte keine US-PATENTE – Siemens hatte schon in Europa Schwierigkeiten, weil es in Deutschland im Jahr 1866 das PATENTRECHT noch gar nicht gab. Siemens selbst ist der persönliche RECHTSPOLITIKER im deutschen Kaiserreich, der erst PATENTRECHT als Geheimer Rat im Preußischen Reichstag prolongiert hatte.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Also konnte Edison für seine neu entwickelte Lampe eine komplette „Infrastruktur“ bauen – ein Stromnetz inklusive Kraftwerk, Kabel, Schalter und Lampenfassung. Auch in Sachen Eigen-PR erwies er sich als sehr talentiert: Am Neujahrsabend 1879 präsentierte er seine „Erfindung“ in Menlo-Park in New Jersey der Öffentlichkeit und ließ sich feiern.

Natürlich war Edison ein brillanter Tüftler, der nicht nur die Glühlampe entscheidend weiterentwickelte – er hatte statt Bambus Kohlefäden verwendet.

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FAKTISCH: EDISON konnte das – kein anderer Mensch der bekannten Menschheitsgeschichte konnte das.

Die Glühbirnenentwicklung Edisons war nicht das Ergebnis von „DANIEL DÜSENTRIEB, des brillanten Tüftlers“, sondern eines als Aktiengesellschaft aufgezogenen großen systematischen Forschungslabors in MENLO PARK bei New Jersey New York unter der Leitung von EDISON.

EDISONS KOHLEFADEN war aus verglühtem BAMBUS hergstellt, dem zusätzlich der okkulte Sauerstoff mit einem Ausglühverfahren entzogen wurde. Es wurde also nicht BAMBUS durch KOHLE ersetzt, sondern es wurde BAMBUS verkohlt.

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FALSCH und POSTFAKTISCH: Zeit seines Lebens machte er knapp 2.000 Erfindungen und ließ sich ungefähr die Hälfte davon patentieren. Nur die Glühbirne hatte er nicht erfunden, sondern Falschaussagen, diverse gerichtsnotorische Betrügereien sowie nachweislich Annahme von Bestechungsgeldern als falsche Zeugen, wurden Göbel Sr. und seinem Sohn Henry Goebel Jr. nachgewiesen, JR. wurde auch verurteilt. WIKIPEDIA macht zu „Glühlampe / Göbel“ Falschangaben und steht mit der Wissenschaft im Streit. Man lese nur in den archivierten Zeitungen nach (Leibniz-Universitäts-Bibliothek in Hannover-Rethen). Henry Goebel Sr. wird vor Gericht überführt bzw. widerlegt, schließlich musste er selbst verknackt werden. Henry Jr. hatte nämlich unter Eid behauptet, er habe die vor Gericht vorgelegten Lampen selbst gebaut, nicht sein Vater.

EDISON hat die Glühbirne entwickelt und dafür ordnungsgemäß die Patente erhalten.

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Dietmar Moews meint: Wer Enten und Gerüchte verbreitet, hat dafür meist einträgliche Motive. Warum GMX so einen GÖBEL-Quatsch aufwärmt? – mutmaßlich, weil daran der Zu Klampen-Verlag Springe und sein MAKULATUR-DOKTOR ROHDE, der im Jahr 2006 zu GÖBEL Unfug verbreitet hatten:

Man kann es ja nicht genau wissen – hatte Rohde bei Zu Klampen geschrieben.

Und jetzt möchte der Verlag nochmal die Restauflage absetzen (Print on demand)..

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Schließlich haben das ZDF (Johannes B. KERNER: „UNSERE besten Erfinder“ mit Publikumsabstimmung) sowie das Deutsche Museum München schriftlich bestätigt, dass es die deutsche Göbel-Erfindung der besagten Lampe nicht gab.

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Obiges Patent hatte ein Deutschauswanderer aus der Freimaurer-Loge, der Goebel angehörte, aufgelegt, worüber sich dann beide zerstritten und Goebel aus der Loge ausgeschlossen wurde, weil er mit Hilfe eines Patentanwaltes den Partner ausgebootet hatte. Die Patentqualität selbst taugte nichts und wurde niemals angewendet.

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Goebel-Patent 1865: Hemmer for Sewing Machines

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FERNER, eine 4711-Pressglasflasche ließ und lässt sich nicht zu einer Glüh-Flasche verarbeiten (das hatte man beim Göbel-Hype auch noch übersehen).

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FERNER: der OSRAM-Konzern und die ETZ (Elektrotechnische Zeitschrift / Verband der Elektrotechnik) daran interessiert sein mag, wenn es heißt DEUTSCH gegen AMIs oder Siemens gegen General Electric/EDISON.

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Natürlich war Edison ein brillanter Tüftler. Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing. hat etwa 8000 Blatt Prozessakten aus USA der 1870er, 80er und 1890er Jahre zum gesamten Glühlampen-Komplex und zu den Patententwicklungen studiert und semantisch ausgewertet, dazu die Lebensgeschichte des überaus peinlichen Heinrich Göbel, der in Manhattan Nacht-Führungen machte mit einem Fernrohr. Er ließ die Passanten für einige Pennys in den Nachthimmel blicken und riss seinen antisemitischen Witz, in dem er den Stern JUPITER als JEW PETER aussprach und dadurch die Lacher erzeugte. Vermutlich war lediglich sein „BROKEN ENGLISH“ daran schuld.

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Aufgrund des von Dr. Dietmar Moews vorgelegten GUTACHTENS für das ZDF im Jahr 2005 und des wissenschaftliche Beweises einer systematischen Vollanalyse der Dokumente zu HEINRICH GÖBEL bzw. HENRY GOEBEL SR in Sachen Glühbirne und Patentprozesse des EDISON, hat das DEUTSCHE MUSEUM MÜNCHEN seine Göbel-Exposition aus der Elektroabteilung entfernt und eine kleine Vitrine in der GLAS-Abteilung aufgemacht, in der allerdings keine ORIGINAL-Flaschen oder Birnen gezeigt werden, sondern lediglich in Fotokopien auf eine angebliche Göbel-Gussglas-Flasche hingeweisen wird.

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CETA als umfänglicher Kulturkolonialismus

Oktober 30, 2016
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Vom Montag, 31. Oktober 2016

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Mit dem unverschämten Spruch:

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Wenn der CETA-Vertrag von den kanadischen und europäischen Vertretern unterschrieben worden ist, kann das nicht mehr rückgängig gemacht werden!“

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(Das ist natürlich ohnehin Quatsch!! – Jeder Vertrag hat eine End- und Kündigungsklausel.)

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Heute, Sonntag, 30.Oktober 2016, hat man nun angeblich in Brüssel unterschrieben.

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In Kraft tritt CETA allerdings angeblich erst dann, wenn alle nationalen Parlamente sowie das EU-Parlament in Strasbourg CETA zugestimmt haben.

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Dass ZUSTIMMUNG der Parlamente lediglich Unterwerfen und Abnicken, aber nicht demokratische Abstimmung ist, ist der deutschen STAATSPROPAGANDA scheißegal.

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Immerhin brachten dann die deutschen Staatssender – ARD, ZDF, Deutschlandfunk usw. – kurze Stellungnahmen des Kanadiers und des Polen in Brüssel, die betonten, dass jetzt ein CETA-Politikeffekt erwartet werden darf, der (wörtlich „die gesamte GLOBALISIERUNG im Sinne der fleißig arbeitenden CETA-Partner gestalten wird.“

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Ja – da wird es bestätigt:

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CETA ist kein Handelsabkommen, sondern eine, die staatlichen Regierungs-, Rechts-, und Reproduktionskulturen in KANADA und E U-EUROPA auf den heimlich auf US-Normen niedergeregelten TEA-PARTY-Liberalismus, zwangsläufige Umstellung der Lebensweise.

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Kanadas Premier Trudeau betonte, es sind enorme wirtschaftliche Vorteile zu erwarten. Was und für wen, steht auf diesem Regelplan CETA nicht.

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Sehr höflich ist jetzt nicht Benzinflaschen Werfen angesagt, sondern der Bundestagswahlkampf 2017 eröffnet, der sich – anders als 2013, als CETA den deutschen Wählern verheimlicht worden war – unweigerlich der AUFKLÄRUNG der DEUTSCHEN WÄHLER, über die qualitativen NEUREGELUNGEN für die Deutschen durch TTIP gewidmet werden muss.

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Als heuchlerische LEGITIMATIONS-LIEFERUNG brachte nun der DLF, sofort, nachdem CETA durchgezwungen worden ist, ein KOMMENTAR von JULE REIMER zu CETA:

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DLF.de am 30. Oktober 2016 Kommentar von JULE REIMER zu CETA und MORDIO:

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Ceta EU-Handelspolitik überdenken

Den Ceta-Vertrag ordentlich durchzulesen und schädliche Paragrafen herauszuverhandeln müsse auch für die Nationalstaaten der EU möglich sein, kommentiert Jule Reimer. Aber es gebe auch gute Gründe dafür, dass sie die Handelspolitik schon vor Jahrzehnten in die Hände der EU-Kommission gelegt haben.

Von Jule Reimer

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Wenn PR-Strategen einen international tauglichen Namen für ein neues Unternehmen suchen, überprüfen sie, wie dieser in verschiedenen Sprachen ankommt. Der Name des Freihandelsabkommens Ceta spricht sich in vielen europäischen Sprachen flüssig als hübscher Frauenname aus. Blöd nur, dass es im deutschen Sprachraum von Ceta zu Zetern und damit zu Mordio nicht weit ist. Und offenbar im Französischen auch nicht – und genau das spielte sich in den letzten Wochen ab.

Daran sind die Technokraten in Brüssel mit schuld. Auch die Menschen in Europa, die Gemeinderäte, die Regierungen hatten anfangs etwas übersehen: Das C in Ceta steht nicht für englisch „Canada“, sondern für das englische „Comprehensive“ – übersetzt „umfassend“.

Das ist Programm in Ceta: Kein reines Handelsabkommen, so, wie wir sie aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren kannten, mit denen Zölle auf Stereoanlagen aus Taiwan oder auf Maschinen made in Germany heruntergehandelt wurden. CETA soll ein umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen werden, so eine Art Binnenmarkt mit Kanada – nur mit Sonderklagerechten für Unternehmen. Doch wer solches vorhat, muss aufklären und sich auch unten an der Basis erkundigen, wie sich welche Vereinbarung wohl auswirkt.

Die Quittung haben EU-Kommission, EU-Parlamentarier und auch Unternehmensverbände, die Ceta im Stillen vorantrieben, jetzt erhalten. Die Aufklärung haben andere übernommen: Das Bundesverfassungsgericht und belgische Regionalregierungen, ganz vorne die Wallonie, haben sachlich die Schwachstellen des Ceta-Vertrages aufgezeigt. Andere Kritiker sind leider nicht sachlich. Und so nutzen radikale Freihandelsgegner aus dem linken und dem rechten Lager Ceta zum Zündeln am Europäischen Haus.

Das darf nicht sein. Machen wir uns nichts vor: Wir Bürger der Europäischen Union leben in vielen Bereichen von Export und Import, vom offenen Austausch von Waren, Kapital und – ja, auch Dienstleistungen. Mehr Konkurrenz unter Banken kann gut für die Kunden sein, staatliche Großaufträge öffentlich auszuschreiben hilft Filz zwischen Politik und Bauwirtschaft zu bekämpfen.

Doch vieles im europäischen öffentlichen Sektor ist auch kostbar, weil insbesondere Menschen mit wenig Einkommen auf diesen funktionierenden Sektor angewiesen sind. Wenn allein die Möglichkeit droht, dass die Ausgestaltung der Trinkwasserversorgung oder des Arbeitsnehmerschutzes vor einem Schiedsgericht mit Schadenersatzklage landet, dann steht was auf dem Spiel.

EU-Kommission muss ihre Handelsstrategie überdenken

Die Lehre aus dem Ceta-Debakel lautet: Die EU-Kommission muss ihre Handelsstrategie überdenken und genau überlegen, wie breit sie diese neue Generation von Wirtschafts- und Handelsabkommen formulieren will. Kompetenzen an Brüssel zu übertragen ist sinnvoll in einer multipolaren Welt, in der sich europäische Nationalstaaten im Vergleich zu China, USA, Brasilien, Indien und Russland in Stecknadelgröße auf der Weltkarte abbilden.

Aus gutem Grund legten die Nationalstaaten schon vor Jahrzehnten die Handelspolitik in die Hände der EU-Kommission, damals, als die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG als Zollunion begann. Durchsetzungskraft und Verhandlungsmacht entwickelt Europa hier nur als Block. Wenn jedoch die Liberalisierung all unsere Lebensbereiche erfasst, dann steht mehr als der niedrige Zoll für das Smartphone auf dem Spiel und desto mehr wächst der Legitimationsdruck – zumindest in einer Demokratie. Wenn diese Legitimation aber nicht gegeben ist, soll auch dann Brüssel allein entscheiden können?

Ja, die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben in den letzten Monaten international keine besonders gute Figur gemacht. Aber bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Europa mag in der Flüchtlingskrise gelähmt sein. Dies mit dem Gezerre um Ceta in einen Topf zu werfen, ist unsinnig. Ceta ist in erster Linie eine detaillierte, knallharte juristische Geschäftsvereinbarung, bei deren Verletzung hohe Geldstrafen drohen.

Aber den Vertrag ordentlich durchzulesen und schädliche Paragrafen heraus zu verhandeln, das muss möglich sein, auch für die Nationalstaaten der EU.

Damit aus Ceta nicht Mordio wird.“.

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Dietmar Moews meint: Gerne hätte ich von der WIRTSCHAFTS-REDAKTEURIN des DLF, Jule REIMER mal gehört, welche konkreten Wirtschaftsvorteile nun durch CETA eingetreten sind?

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Was aus Glyphosat und Fracking-Gifte im Grundwasser wird?

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Was wird mit den genmanipulierten MONSANTO-Machenschaften in Deutchland?

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Obiger Kommentar, den Jule Reimer, die DLF-Wirtschafts-Redakteurin, gestern im eigenen Namen publiziert hat, ist hier ungekürzt wiedergegeben.

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Das trägt der Forderung Rechnung, wie und dass der Vorwurf gegen die LÜGENPRESSE, auch gegen den Deutschlandfunk und die mit CETA befassten Redakteure und Autoren, alle ARGUMENTE, die belegen, dass CETA kein Handelsabkommen, schon gar kein Freihanelsabkommen, sondern ein umfassendes KULTUR-Änderungs-Regelwerk für EU-Europa werden soll.

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JULE REIMER bringt zahlreiche in der LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dr. Dietmar Moews in den vergangenene Monaten hier bereitgestellte Erörterungen, Schlussfolgerungen, Argumente und Fragen zu CETA und zu den schreienden Verletzungen des Demokratie-Gebots nach dem geltenden GG.

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Allerdings ist damit unzweideutig klar, dass NATÜRLICH die STAATSPUBLIZISTEN ihrer propagandistischen Rolle als „FALSCHE PROPHETEN“, „Journalie“ (K. Kraus) und LÜGENPRESSE bewusst sind.

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Wen wundert, dass es wachsende Wählergruppen von der von den gewählten Repräsentanten gelebten Verfassungswirklichkeit abgekoppelt hat. Dass ist keine Staatsverdrossenheit, das ist keine rechtsradikale Tendenz – es ist hauptsächlich die Erschütterung der demokratischen Werte durch das Statthalter-Establishment, das die deutschen Bürger unterwirft.

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Der Bundestagwahlkampf 2017 beginnt folglich mit der TTIP-LÜGE.

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MARTIN LUTHER und REFORMATIONS-Gerede

Oktober 30, 2016
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Vom Sonntag, 30. Oktober 2016

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Reformationsjubiläums-JAHR – 500 Jahre auf das Jahr 1517.

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So hat es der deutsche Staat in seinen evangelisch-lutherischen Versäulungen durchgesetzt. Zumindest in den Staatsmedien werden das Revolutionsjubiläumsjahr als ein herausstehendes REIZWORT und der „Reformator“ MARTIN LUTHER als HAGIOGRAFIERTER weitreichend verbreitet.

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Was macht den „Geheiligten“ zur HAGIOGRAFIE-FIGUR?

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Luther wird als „historisch“ gegeben hingestellt. Die ILIADEN, die die papstgeführte römisch-katholische Kirche alltäglich als „Anbetungs-FOLKLORE  ihrer Geheiligten und Seliggesprochenen pflegt, finden bei den christliche-protestantischen Moralunternehmen mit der Hagiografie mit MARTIN LUTHER eine andere Propaganda-Technik;

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hier viele Heilige, da der Großreformator.

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EINS: Der christliche Protestantismus konstruiert mehr eine positiv-historische Geschichtsgröße der IDOLE, wie LUTHER.

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ZWEI: MARTIN LUTHER wird nicht mehr allein als „REFORMATOR“ in der römisch-katholischen Kirchengeschichte konturiert, sondern als MULTIFEX:

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LUTHER war ein

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Kirchendissident, wird als ein

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Bibelübersetzer Schöpfer der deutschen Schriftsprache, ein

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Musiker und Lieddichter mit „Ein feste Burg ist unser Gott“,

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unterhielt als Reiseagent überregionalen persönlichen Kontakt und hatte Mitstreiter und Widersacher, die auch den Titel „Reformator“ verdienen. Thomas Müntzer und Jakob Strauß zum Beispiel.

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Judenfeind als Antisemit, über den Blick auf das Alte Testament hinaus

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Bildungspromotor und BASISPOLITIKER.

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DREI: HAGIOGRAFIE des Jahres 2016/2017 muss also ein LUTHER gewidmetes REFORMATIONSJAHR sein, dass staatsmedial einen viel umfangreichen AKTIONSMODUS auslöst als irgendwelche HEILIGE JAHRE der römisch-katholischen KIRCHE.

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DLF.de hat offensichtlich eine LUTHER-REDAKTION aufgestellt, die das „Reformationsjahr“ rundfunkprogrammatisch führt und exponiert. Am 29. Oktober 2016 findet sich ein ganzes Bündel von DLF-Sendungen im Aufgebot, etwa angebuntet so:

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Die Veranstaltungen und Merchandise-Artikel rund um 500 Jahre Reformation seien nicht zu verteufeln, findet Fermor. Beim Reformationsjubiläumsjahr 2017, das mit dem Reformationstag am Montag beginnt, gehe es aber um Inhalte. Es sei fraglich, ob popkulturelle Anbiederungen wirklich helfen könnten, eine Brücke zu den Lebenswelten der Menschen heute zu schlagen. 

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Dietmar Moews meint: Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit – als vom geltenden Deutschen Grundgesetz gebotete Verfassungsrechte des deutschen Individuums wie auch als Pflichtauflagen für den deutschen Staat gegenüber seinen einzelnen Staatsbürgern sowie für die Kulturprägung und als Integration wie bildungspolitische Reproduktion – sind als STAATLICHE STRUKTUREN unabänderlich verfasst.

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Das trifft folglich auch im engeren Sinn auf die christlichen Moralunternehmen als RELIGIONS-Agenturen wie als PROFIT-Agenturen zu.

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Das trifft so gesehen auch auf die IDOLISIERUNG von Leitfiguren, wie MARTIN LUTHER, zu. Der deutsche Staat darf ein Luther-Jahr aufziehen.

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Okee Dokke.

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Nun aber zur PROPAGANDA und zur IDEOLOGIE-Pflege des LUTHERISMUS und der angeblichen REFORMATION:

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Am einfachsten kommen die Protestanten weg, indem sie einfach behaupten, „die Reformation erhielt durch LUTHER vor 500 Jahren einen herausstehenden IMPULS und dauert seitdem an. Die WERTE des Humanismus, der Freiheit, der Bildung, der deutschen Kultur und Solidarität, des religiösen Eingott-Glaubens seien folglich auszubauen, zu integrieren und zu reproduzieren.

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Um hier zum THEMA zu kommen, wären die ganzen 500 Jahre in ihren Vorkommnissen und wertorientierten sozialen Prozessen, Geschehnissen und Katastrophen – im Sinne von Reformation – festzustellen und zu bewerten:

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Da wäre dann der europäische Adel seiner katholischen und seiner protestantischen Linien, der im römisch-katholischen deutsch-österreichischen Habsburg und im preußisch-protestantischen Berlin seine geradezu zielführende HITLEREI erfuhr:

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Das Dritte REICH ist nicht ohne Macht und Einfluss des organisierten Christentums ausgefaltet worden und konnte bis in alle bitteren Einzelheiten auf christliche Politik- und Moralbegriffe vom FÜHRER bezogen werden – nicht zuletzt das Führer- und Unterordnungsprinzip (bei Luther: die Zwei-Reiche-Lehre).

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Andererseits wird hier bis heute eine REFORMATION – im Sinne einer moralischen SEZESSION der „etwa verkommenen“ römischen Abteilung und des jesuchristlicheren LUTHER-PURISMUS‘ seit 1517 – nicht signifikant. So ließe sich spätestens heute die Zusammenführung beider Konfessionen (Ökumene) – mit und ohne Papst – über staatliche Kirchensteuern oder Eintrittskassen leicht praktizieren (gemeinsame Eucharistie, gleiches Kirchen- und Amtsverständnis).

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KURZ – es ist hier nicht Raum, das REFORMATIONSJAHR mit einem GENERAL-Papier zu überziehen – etwa einer Soziologie der Moralunternehmen im säkularen Rechtsstaat.

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Doch kann ein aufklärerisches, humanistisches, geführtes LEITBILD-JAHR, seitens der staatlichen Massenmedien und – immer eingeklinkt die Kulturindustrie über die Markt- und Merchandise-Interessen – einen geistigen Führungsanspruch manifestieren, der immer entweder positivistisch oder post-faktisch anzubinden ist und damit aus der Alltagssicht des Alltagsbürgers ständig privat und öffentlich berührt wird.

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Ich hoffe auf den sozio-geistigen Prozess der deutschen staatsbürgerlichen Öffentlichkeit und ihrer kulturorientierten Integration durch das staatskulturindustrielle 500er Jahr. Denn im IT-Revolutions-Zeitalter entsteht unwiderstehlich eine zunächst schwer an LUTHER anzubindende NEUE SINNLICHKEIT, die der Konsument durch blindes IT-Verhalten „erzwingt“.

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Und wieder werden die BIBEL-HYPOTHESEN von FÜHRUNG und FÜHLUNG, von Partizipation und Unterordnung, neu sortiert werden.

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Es ist zu hoffen, dass sich die Statthalter darauf besinnen, dass eigentlich eine Wissenschaft fehlt, die erkennen hilft, was keine andere Wissenschaft kann und leistet:

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Die wissenchaftlichen Aufschlüsse des SOZIALEN durch eine empirische SOZIOLOGIE – im Sinne Alphons SILBERMANNS (1909-2000).

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Kunstmesse verlässt Köln

Oktober 30, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6867

Vom Sonntag, 30. Oktober 2016

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JEFF BECK IM E-WERK: Shapes of Things“ am 27. Oktober 2016

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Während in den Messehallen der KÖLNMESSE, in Köln-Deutz, die diesjährige „Art Fair“ – gewissermaßen alternative Kunstmesse – bis zum Wochenende läuft, titelt der Kölner-Stadt-Anzeiger heute, 29. Oktober 2016:

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Kunstmesse verlässt Köln. VERANSTALTUNG Die bekannte Art Fair soll 2017 nach Düsseldorf ziehen und noch größer werden“

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HELMUT FRANGENBERG schreibt:

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Köln. Die Macher der weltweit größten Kunstmesse Art Basel verhandeln mit der Kölner Art Fair über eine gemeinsame neue Kunstmesse in Düsseldorf. Mit einer „Art Düsseldorf“ wird die Rivalität der rheinischen Metropolen um eine Facette reicher. Die „Art Düsseldorf“ wird mit der größten Kunstmesse Deutschlands Art Cologne und der kleineren Kölner Cofa Contemporary um Aussteller und Sammler aus der Region konkurrieren.

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Unabhängig vom Ergebnis der Verhandlungen über einen Einstieg der Schweizer Messeveranstalter haben nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ die Kölner Art-Fair-Macher bereits entschieden, die Stadt zu verlassen. Im November 2017 werden sie erstmals unter dem neuen Namen „Art Düsseldorf“ auf dem Areal eines ehemaligen Stahlwerks ihre Messe organisieren. Die Stadt Köln verliert eine große und attraktive Veranstaltung, die nicht nur mit ihrem Kunstangebot, sondern auch ihrem Rahmenprogramm Zehntausende Besucher lockte.

Gründe für den Umzug sind offensichtlich bessere Konditionen, die Aussicht auf ein zahlungskräftiges Publikum aber auch ein nicht einfaches Verhältnis zur Kölnmesse, in deren Deutzer Hallen die Art Fair in letzten Jahren stattfand. Zuletzt war auch auf Wunsch der städtischen Wirtschaftsförderung und Politik versucht worden, eine engere Kooperation der Kölner Kunstmessen zu erzielen. Entsprechende Gespräche führten zu keinem Erfolg. Aus Sicht der Kölnmesse sei „die Schnittmenge gemeinsamer strategischer Ziele für eine weitere Zusammenarbeit nicht groß genug“ gewesen, sagte Unternehmenssprecher Guido Gudat auf Anfrage.

In den Augen der Veranstalter der Art Basel, der Schweizer MCH Group, scheinen die Art-Fair-Macher durchaus solch ein strategischer Partner zu sein. Die MCH Group beabsichtigt den Aufbau eines „neuen Portfolios von führenden regionalen Kunstmessen“. Ziel ist offensichtlich der Ausbau eines internationalen Netzwerks mit kleineren Messeanbietern. Ein erster Kooperationsvertrag wurde im September dieses Jahres mit der India Art Fair abgeschlossen. Dort hat sich die MCH Group als Mehrheitsaktionär eingekauft. Wie die Beteiligung an einer „Art Düsseldorf“ aussehen könnte, sei noch offen, sagte MCH-Sprecher Christian Jecker …“

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Kölner Stadt-Anzeiger Seite 04 MEINUNG, am 29. Oktober 2016, KOMMENTAR von FM Michael Kohler.

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Köln wird etwas weniger bunt. Die Kunstmesse Art Fair zieht nach Düsseldorf.

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Kölnmesse… wird durch den Umzug Geld verlieren … Für das Ansehen der Kunststadt Köln ist der Umzug indes kein Schaden, und dass der Art Cologne durch die Art Fair in Düsseldorf eine echte Konkurrenz entsteht, ist eher unwahrscheinlich … Aber auch die Basler müssten die Art Fair erst einmal neu erfinden, um ernst genommen zu werden. … im besten Fall könnte die neue rheinländische Messekonkurrenz sogar das Geschäft beleben – was angesichts der schleichenden Krise am Kunstmarkt auch zum Nutzen der Art Cologne wäre … ob ihnen eine ähnlich enthusiastische und kaufkräftige Generation an Kunstliebhabern folgt.“

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Dietmar Moews meint: Die Monopolstellung der Neven-DUMONT-Blätter, zumindest in Köln, ist eine bekannte Misere. Zwar stimmen die Fußballergebnisse, die Todesannoncen und das Wetter meist – doch weiß ich das meist längst, bevor es der Kölner Stadt-Anzeiger oder der EXPRESS bringen – BILD.de KÖLN ist nicht faul.

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Unter „KUNSTMESSE verlässt KÖLN“ hat sich der Stadtanzeiger mal wieder selbst unterboten:

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EINS: KUNSTMESSE? – was interessiert den Kölner Stadt-Anzeiger eine Kunstmesse? – natürlich als PROFITABLES EREIGNIS für Neven-DUMONT – also nur ganz ganz wenig.

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ZWEI: Der Kölner Stadt-Anzeiger versucht allerdings nur ABZUGREIFEN, wenn es was ABZUGREIFEN gibt. Bei der ART FAIR und bei der ART COLOGNE, ja, selbst bei der KÖLNMESSE (einem quasi Staatsbetrieb), interessiert den DUMONT-Chefredakteur nicht, ob die aus Scheiße PROFIT machen oder aus KUNSTHONIG.

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DREI: Die „ART FAIR“ war zunächst eine mehr oder weniger NON-Profit-Initiative von Selbstausbeutern in Köln. Daraus wurde ein bescheidenes Geschäftsmodell „ART FAIR“ als alljährliche Messeveranstaltung, zwischen Amateurismus, Dilettantismus, Selbstausbeutung und durchaus sistierfähiger Geschäftsführung und haftenden Entscheidern, in Köln.

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VIER: Die KÖLNMESSE war traditionell Geschäftspartner der Messe für zeitgenössische Kunst, die Mitte der 1960er Jahre übrigens aus Initiative der Kölner und Düsseldorfer Messeleute, gemeinsam mit dem Bundesverband der Galerien und dem DEUTSCHEN KÜNSTLER BUND alljährlich auf die Beine gestellt worden war. Das Unterfangen hieß IKI (Internationale Kunst und Informationsmesse) und fand im jährlichen Wechsel in Köln und darauf in Düsseldorf, jeweils als IKI, statt.

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FÜNF: Veranstalter war der Bundesverband der deutschen Galerien, als Mietpartner bei der KÖLNMESSE. Damals war die Art Cologne personell und künstlerisch vom Deutschen Künstlerbund geführt, wurden unter dem Lable „internationale zeitgenössische Kunst“, deutsche Kunstprofessoren mit den ausländischen Gastgalerien, aus New York usw. vermischt.

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SECHS: Mit der Umbenennung der IKI in Art Cologne wurde nunmehr Köln und hier die Kölner Messe AG Ort dieser Art Cologne-Messe – und Düsseldorf wurde damit als Veranstaltungsstandort gewissermaßen ausgebootet.

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SIEBEN: Erst in den 2000er Jahren übergab der Bundesverband Deutscher Galerien (im Deutschen Kunstrat und im Deutsche Kulturrat), das Lable „Art Cologne“ und die verantwortliche Veranstalterrolle in die Hände der KÖLNMESSE.

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Die KÖLNMESSE, die von Kunst und Kunstgeschäft keine Ahnung hatte, insbesondere aber für die magere Profiterwartung in der Zeitgenössischen Kunst zu wenig Interesse zeigte, suchte fortan den Anschluss an die New Yorker Westkunst.

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Die KÖLNMESSE engagierte sich professionelle Kustoden und Juroren, die für die profitable Qualität des Messeangebots und der Auswahl der zur Art Cologne fortan zugelassen Kunsthändler und Galerien verantwortlich wurden. Während die ART BASEL, die Messen in Madrid, in London, in Paris und in MIAMI an der vormals international in der Spitze mitmischenden ART COLOGNE vorbeizogen.

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ACHT: Die Entwicklung der ART COLOGNE, als Messeprodukt der KÖLNMESSE wurde daraufhin hin und hergeschoben, im Wechsel mit der Westdeutschen Kunstmesse usw. bis die ART FAIR als alternative Selbsmarketing-Initiative, am reaktionären WEST-SYNDIKAT-KUNSTMARKT der Art Cologne vorbei, initiiert werden konnte – völlig vom Markt und von der KÖLNMESSE unabhängig.

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NEUN: Zwischenzeitlich zog der STERN / Nannen-Verlag, zusammen mit diversen Schickeria-Publizisten und Modemesse-Fachleuten eine Contempory Art-Messe in Düsseldorf auf, wo zum Start auch riesige Prominentenaufgebote mit Presseterminen – von Claudia Schiffer bis Guido Westerwelle – rausgebracht wurden. Luftige Zelträume, ganz avantgardistisch, eine Menge Klimbimm und West-Broadway-Kunstgewerbe wurde dem „Volksgeschmack“ entgegengebracht und – es endete sehr bald in Düsseldorf.

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ZEHN: Die KÖLNMESSE hat nun inzwischen die Art Cologne so runtergewirtschaftet, dass sich der Kommentator im Kölner Stadt-Anzeiger mit Recht beschwert, doch es wird nun so getan, als wüsste man nicht, wo das Problem läge.

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ELF: Die ART FAIR in Köln mag wohl als weicher Standortfaktor der Stadt Köln willkommen sein. Das Amt für Wirtschaftsförderung wird immer gerne höflich dazu nicken, so lange die KÖLNMESSE der ART FAIR Quadtratmeter verkaufen kann, die Bude ausgebucht ist, die Umwegrentabilität als Konjunkturförderung und Fremdenverkehrsförderung / Gastronomie, Verkehrsbetriebe usw. hereinkam.

Heute, wo die KÖLNMESSE die ART FAIR nicht als Investitions-Projekt einschätzt, möchte sie auch nicht subventionieren. Damit will auch die Stadt und die städtische Wirtschaftsförderung der ART FAIR keine Unterstützung geben. Damit steht Köln als Standort für die ART FAIR zu Disposition.

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ZWÖLF: Mit dem Basler MCH Group hat sich nun ein internationaler Veranstalter von Messen, im Arbeitsfeld von Kunstmessen, aufgemacht, neue Produkte auszuprobieren. Das geschieht stets, indem Synergieeffekte gesucht und getestet werden. Dies ist die Grundlage für eine „ART DÜSSELDORF“, die aus der Kölner „ART FAIR“ zukünftig werden soll, die ja nicht bei der Düsseldorfer Messe AG Mieter wird, sondern günstige freistehende Ausstellungsflächen improvisieren will..

Gleichzeitig testet der BASEL-Veranstalter MCH Group, ob der Niederrhein kommunikations- und absatzmäßig einträglich anspielbar ist.

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DREIZEHN: Für die Kölner ART FAIR-Organisatoren ist dieser Schritt das mittelfristige Ende.

Sollte sich Erfolg einstellen, wird die MCH Group die „Art Düsseldorf“ übernehmen. Wird die MCH mangels Attraktivitäts-Perspektive wieder aussteigen, weil es nicht brummt, werden die Art Fair-Freunde abstürzen.

Die Art Fair hätte den Kontakt mit dem Deutschen Kulturrat suchen sollen, mit den Künstlerverbänden und im Matchfund-Raising eine intermediäre Mischträgerschaft zu initiieren versuchen sollen. Dabei ist doch immer die Frage, wo ist GELD? Der Staat hat nach wie vor Budgets für Kunst und Kultur. Wenn die rheinische Kunstszene wiederbelebt werden könnte und wenn es gelänge die föderalen Töpfe zu aggregieren, könnte eine ART FAIR-Veranstalter damit erhebliche Synergien erzeugen. Einschließlich des saugenden Kölner Stadt-Anzeigers, dem heute nichts weiter einfiel, als zu titeln:

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KUNST MESSE VERLÄSST KÖLN – so, als habe die Stadt Köln, die Kölner Bürger oder die Kölner Künstler irgendetwas mit der ART FAIR zu tun, ist eine publizistische Ente von Neven-DUMONT aus Köln. Die nehmen daran so wenig Teil wie an der ART COLOGNE:

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Es fehlt hier am Niederrhein, ob in Köln oder Düsseldorf, das kulturelle Verständnis für Kunst und für Kunst als Wirtschaftsfaktor. Man bli kt auf die 1970er Jahre zurück und glaubt noch immer an Steuerabschreibungen, Sponsoring als Betriebsausgaben und staatliche KUNSTPOLITIK, sprich: KUNSTFÖRDERUNG.

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VIERZEHN: Man hat bis heute nicht begriffen, dass das gesamte Staatsknete-Konzept der vergangenen 50 Jahre, unter dem SIGNET „KUNSTFÖRDERUNG“, weder Kunstförderung noch Künstlerförderung war, sondern eine Armenküche für die unechten Künstler, der SALONPERSONNAGE, die sämtliche Mittel der sogenannten „Kunstförderung in die eigenen Taschen leiten konnte. Dies geschah hauptsächlich in Form von Personalstellen, Gehältern und Veranstaltungsförderung im der Kunst vor- und nachgelagerten volkswirtschaftlichen Feld der Künstler.

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Die echten Künstler, die Kunstproduzenten, gingen in dieser staatlichen OKF (Organisierten Kunst Förderung) leer aus. Wer sich keine der raren Professorenstellen oder Kunst-Kustodie-Posten bei der SPD schnappen konnten (Lüpertz lässt grüßen), landet bei der Künstler Sozial Kasse (noch).

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S. „VERIRRTE KUNSTFörderung in der Bundesrepublik Deutschland“, Universitäts-Dissertation von Dietmar Moews, Bremen 2000“

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DIETMAR  MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

DIETMAR MOEWS
„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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DIETMAR MOEWS „Stilleben mit Quittenzweig“, Öl auf Leinwand, 2003 in Dresden gemalt

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D-50678 Köln am Rhein

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AKW Tihange ist Gefahr für das ganze Rheinland

Oktober 28, 2016
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Vom Samstag, 29. Oktober 2016

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Screen Shot DLF.de am 29. Oktober 2019

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Das ist jetzt die neue Variante der „Falschen Propheten“ (Leo Löwenthal) und der LÜGEN- und LÜCKENPRESSE, heute morgen, Freitag, 28. Oktober 2016:

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DLF „Informationen am Morgen“, am 28. Oktober 2016 mit dem hervorragenden Deutschlandfunkredakteur Christoph Heinemann, der den EU-IT-Kommissar Günther Öttinger, CDU, am Telefon zum aktuellen Stand in der CETA-Propaganda, seitens der EU-Geheimgruppe CETA interviewte.

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Kölner Stadt-Anzeiger Seite 08 am Freitag, 21. Oktober 2016

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Doch wir hören keinen Vertreter der Wallonie – nicht zu CETA und nicht zur Kernspaltungsgefahr aus den AKWs der Wallonie, TIHANGE und DOEL. Günther Öttinger ist eine IT-Fachschranze in Brüssel, der es schwer fällt, deutlich zu sprechen und der meist die Satzenden vernuschelt.

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Wir hören auch keine Fragen an die Wallonie als Verursacher eines erneuten ATOMKRAFT-Zwischenfalles in TIHANGE.

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Wir hören auch Nichts über den nicht voran gehenden Rückbau vom stillgelegten AKW Grafenrheinfeld.

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Wir hören in diesen DLF-„Informationen am Morgen“, vom Freitag, den 27. Oktober 2016, nichts über die neu veröffentlichte STUDIE „1000 Krebstote im Jahr befürchtet“ – „Es könnte sein, dass Aachen unbewohnbar wird…“, wie das „Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften“ in Wien für Tihange / Wallonie / Rheinland analysiert hat.

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Und wir hören nichts von Christoph Heinemann darüber, dass jetzt ganz „regulär“ die verjauchte unkontrollierbare Asse bei Wolfenbüttel abgepumpt wird. Das kontaminierte Giftwasser wird nach Gorleben gebracht.Sie nennen das „entsorgt“ – ja, wie denn?

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neues deutschland am 26. Oktober 2016, Seite 16, von Rosi Blaschke:

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neues deutschland, Seite 16, am 26. Oktober 2016

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Endlagerstandorte rücken zusammen. Abwässer aus der Asse sollen in Gorleben entsorgt werden.“

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In Gorleben wird dieses Strahlungswasser „weggekippt“, auf „NEVER-COME-BACK“.

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neues deutschland am Mittwoch, 26. Oktober 2016, Seite 16, WIRTSCHAFT, von Friederike Meier:

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Grüne Wiese lässt auf sich warten. Zahlreiche Einwendungen gegen Rückbaumethoden des AKW Grafenrheinfeld …“

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Kölner Stadt-Anzeiger titelt am Freitag, 28. Oktober 2016:

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AKW Tihange ist Gefahr für das ganze Rheinland. STUDIE Aachen könnte unbewohnbar werden“

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Kölner Stadt-Anzeiger Seite 08 am Freitag, 28. Oktober 2016, von Petra Pluwatsch:

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1000 Krebstote im Jahr befürchtet. ATOMKRAFT Studie warnt vor beklemmenden Folgen eines Super-GAUs im AKW Tihange“

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…Die Ergebnisse der Studie seien erschreckend, hätte die Städteregion Aachen schon vorab verlauten lassen. Im Plenarsaal des Verwaltungsgebäudes in der Zollernstraße 16 wurde es am Donnerstagnachmittag konkret. Wenn es im rund 65 Kilometer von Aachen entfernten belgischen Atomkraftwerk Tihange, genauer: in dessen maroden Reaktorblock 2 zur Katastrophe kommt, wenn dazu die Winde schlecht stehen, dann sind Aachen und die umliegenden Ortschaften in höchster Gefahr.

Die Strahlenbelastung für die Großregion Aachen wäre dann vergleichbar mit der innerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone von Fukushima, referiert Nikolaus Müllner vom „Institut für Sicherheits- und Religionswissenschaften“ in Wien im bis auf den letzten Platz besetzten Saal. Das Institut hat im Auftrag der Städteregion die möglichen Auswirkungen eines SUPER-GAUS in Tihange 2 auf die Region analysiert … Dem Widerstand der Städteregion gegen Tihange haben sich rund 90 Kommunen aus Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg angeschlossen.“

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Außerhalb der aktuellen Nachrichten- und Informationssendungen des Tages, bringt DLF.de später, auf 28. Oktober 2016 datiert, aber ohne von Christoph Heinemann überhaupt erwähnt worden zu sein, folgendes Gespräch von Arndt Reuning:

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Tihange 2: Potentielle Folgen eines belgischen Nuklearunfalls

Ungefähr 70 Kilometer von Aachen entfernt steht das belgische Atomkraftwerk Tihange-2. Wissenschaftler der Universität für Bodenkultur in Wien haben durchgerechnet, was ein dortiger Super-GAU bedeuten würde. Sie stellen fest, dass die Bewohner Aachens mit einer Wahrscheinlichkeit von zehn Prozent umgesiedelt werden müssten, berichtet Nikolaus Müllner im Deutschlandfunk.

Nikolaus Müllner im Gespräch mit Arndt Reuning

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Spätestens seit an der Wand des Reaktordruckbehälters von Tihange-2 Schäden durch Wasserstoffflocken festgestellt wurden, ist das belgische Atomkraftwerk Tihange umstritten. Die belgische Aufsichtsbehörde ist jetzt der Meinung, dass die Wand trotz der Wasserstoffflocken hinreichend verlässlich ist. Doch deutsche Experten haben weiterhin Zweifel, ob alle Information schon richtig ausgewertet wurden, berichtet Nikolaus Müllner.

Vor diesem Hintergrund haben die österreichischen Wissenschaftler untersucht, was passieren würde, wenn die Wand des Reaktordruckbehälters versagen und es zu einem katastrophalen Unfall, einem Super-GAU, in Belgien kommen würde.

Das gesamte Gespräch können Sie mindestens sechs Monate ab Sendungsdatum in unserer Mediathek nachhören.“

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Im DLF.de-Textaufgebot dieses Gesprächs vom 28. Oktober 2016 wann wurde es geführt? erfahren die Hörer nicht) heißt es:

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„…was passieren würde, wenn die Wand des Reaktordruckbehälters versagen und es zu einem katastrophalen Unfall, einem Super-GAU, in Belgien kommen würde…“ im gesprochenen, gesendeten Gespräch heißt es: „landläufig“.

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An anderer Stelle bei DLF.de heißt es hierzu: „Potentielle Folgen eines belgischen Nuklearunfalls“

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Der Bericht der Universität Wien behandelt keinen SUPERGAU, sondern „…ein Versagen des Reaktor-Druckbehälters..“ .

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Die fachliche, auch versicherungsrechtliche Definition für „SUPERGAU“ ist nicht auf eine „landläufige Katastrophe“ festgelegt, sondern auf einen „unvorstellbaren Fall“, für den es KEINEN VERSICHERUNGSSCHUTZ gibt.

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Und was wäre denn bei einem SUPERGAU, Herr Dr. Reuning?

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Beschreiben Sie bitte, was bei einem möglichen SUPERGAU zu erwarten ist.

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Der DLF-Wissenschafts-Redakteur Dr. Arndt Reuning verwechselt erst „katastrophaler Unfall“ mit „SUPERGAU“. Im nächsten Zug wird nicht klar, wovon der Forschungsbericht und wovon Dr. Müllner sprechen – der jetzt zu Tihange veröffentlichte Forschungsbericht behandelt keinen SUPERGAU, sondern einen speziellen möglichen, katastrophalen Schaden, für den bereits bei durchgeführten Überwachungs-Prüfungen Anzeichen – kontaminierte Flocken – gefunden worden sind.

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Nur das ist momentan kein SUPERGAU in Tihange. Und ein Totalschaden an jener undichten Schutzwand in Tihange 2 wäre auch noch kein SUPERGAU.

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Dietmar Moews meint: Wenn ich die Generalklausel zur Bevormundung Deutschlands durch die USA anschaue

Wenn ich die brutale Androhung ultimativer Druckmittel auf der Titelseite der FAZ durch HELENE BRUBOWSKI gegen die Wallonie, für CETA, lese,

Wenn ich die aktuellen Berichte im KÖLNER STADT-ANZEIGER, der heute mit TIHANGE und der GEFAHR für das RHEINLAND aufmachte, anschaue,

Wenn ich die durchgängige PERSONALPOLITIK der USA über die ATLANTIK-BRÜCKE und andere KADERSCHMIEDEN, wie den MARSHALL FUND usw. und so fort, betrachte –

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bleibt nur die HOFFNUNG auf die deutschen WÄHLER – diese US-STATTHALTEREI von UNION und SPD zu stoppen, eine neue KOALITION mit der LINKSPARTEI zu wählen und dann sofort

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für den deutschen Rechtsstaat, den Föderalismus, die freie Demokratie zu werben, und zwar mit maximalem Aufwand zu werben

in den

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USA

und in

RUSSLAND:

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Für Wehrrecht und Reisepflicht. Eine Friedenskampagne, in der der deutsche Staat private Leute fördert, die US-Amerikaner und Russen für einen Urlaub in ihrem privaten deutschen Haushalt einzuladen und dort freundschaftlich zu umsorgen und zu diskutieren – Verständigung auf unterster Lebensebene zwischen den Deutschen sowie Amerikanern und Russen.

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Christoph Heinemann DLF interviewt den CETA-Nuschler Günther Öttinger

Oktober 28, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6865

Vom Freitag, 28. Oktober 2016

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Das ist jetzt die neue Variante der „Falschen Propheten“ (Leo Löwenthal) und der LÜGEN- und LÜCKENPRESSE, heute morgen, Freitag, 28. Oktober 2016:

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DLF „Informationen am Morgen“, am 28. Oktober 2016 mit dem hervorragenden Deutschlandfunkredakteur Christoph Heinemann, der den EU-IT-Kommissar Günther Öttinger, CDU, zum aktuellen Stand in der CETA-Propaganda, seitens der EU-Geheimgruppe CETA.

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Zur Exposition dieses DLF-Aktualitäts-Interviews wurde erklärt, dass jetzt zwischen der belgischen Regierung und der Wallonischen Regierung Einvernehmen für eine Zustimmung in der EU-Rolle Belgiens für CETA ausgehandelt worden sei.

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Damit könnten nun die weiteren Formalitäten, wie die Abstimmung durch das EU-Parlament, ebenfalls lediglich nur als „Abnicken“, und der Termin zur Unterzeichnung der Verhandlungs-Stellvertreter Kanadas und der E U (vermutlich Juncker/ CDU), aber:

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Damit wäre dann lediglich eine voreilige Zulassung zwischen Kanada und EU gefasst, denn bspw. steht überhaupt die Verfassungsgemäßheit von CETA mit der geltenden deutschen Verfassung in Frage. Eine vielseitige umfangreiche Klage steht in Karlsruhe aus.

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Der DLF-Interviewer Christoph Heinemann versäumte den EU-Kommissar Öttinger zu fragen, wieso denn die gewählten Politiker, die jetzt CETA durchsetzen wollen, die Ceta-Verhandlungen heheimgehalten haben?

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und warum im Bundestagswahlkampf 2013 CETA und die Handels- und Kulturkolonialisierungs-Qualitäten durch die USA und durch Kanada geheim gehalten worden sind, während jetzt behauptet wird, diese 2013 gewählte Parlamentsmehrheit habe heute das Kompetenzrecht CETA durchzusetzen?

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Zunächst wären doch aufklärende Vergleiche des heute gültigen Handelsrecht zwischen Kanada und Deutschland, damit erkennbar werden kann, was durch die CETA-Neuerungen gewonnen und verloren werden wird?

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Heinemann hätte fragen sollen, ob denn nicht sämtliche Handels-Vertragsangelegenheiten auch heute längst nach geltenden Handelsverträgen geregelt und täglich praktiziert werden?

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Was daran nun durch CETA konkret besser werden soll und was das andererseits kosten wird?

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Ziemlich dümmlich ist doch die  Behauptung, dass Nachfrage, Kaufkraft und Konsum, hier wie dort, zunehmen soll. Frage sich doch jeder selbst, wieviel PKW, wieviel Koteletts, wieviel Bauholz er zukünftig zusätzlich kaufen und konsumieren will?

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Wieviel könnte denn überhaupt mehr konsumiert werden?

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ZUGINSFELD 32 "O Veitstanz" gemalt von Dietmar Moews 2008 in Berlin Öl auf Leinwand 190 cm / 190 cm

ZUGINSFELD 32 „O Veitstanz“ gemalt von Dietmar Moews 2008 in Berlin Öl auf Leinwand 190 cm / 190 cm

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Warum darauf ein solcher Zeitdruck angeblich liegt, dass von EU-Versagen, von Blamage, von Beschämung geredet wird, während es sich mit völlig regulären demokratischen Verfahren abzuarbeiten gilt. Diese offenen Politikentscheidungen konnten überhaupt nicht auf einen Unterschriftstermin hin festgelegt werden. Welche eine Blenderei? Christoph Heinemann fragte nicht nach.

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ZUGINSFELD 31 "Hakenkreuz" gemalt von Dietmar Moews 190/190cm Öl auf Leinand

ZUGINSFELD 31 „Hakenkreuz“ gemalt von Dietmar Moews 190/190cm Öl auf Leinand

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DLF-Interviewer Christoph Heinemann fragte auch nicht zu der Ungewissheit,

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ZUGINSFELD 30

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Warum wurde seitens der EU-Sonderkommission in Brüssel, also von einer Geheimkommission, sieben Jahre lang geheim verhandelt, wenn damit doch eine demokratische Entscheidung verbunden werden soll?

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ZUGINSFELD gemalt von Dietmar Moews "Das ist Ihr Fall..."

ZUGINSFELD gemalt von Dietmar Moews „Das ist Ihr Fall…“

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Christoph Heinemann hat nicht den EU-Kommissar Öttinger gefragt, ob denn die kanadische Öffentlichkeit ebenfalls nicht informiert sei? Ob Kanda auch geheimgehalten hat, was Neues an CETA, im Unterschied zu den bisherigen Handelsbeziehungen, ausgehandelt werden soll?

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ZUGINSFELD 33 "Die dicke Berta" gemalt von Dietmar Moews 2008 in Berlin 190/190cm Öl auf Leinwand

ZUGINSFELD 33 „Die dicke Berta“ gemalt von Dietmar Moews 2008 in Berlin 190/190cm Öl auf Leinwand

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Christoph Heinemann fragte schon mal leider nicht, woher denn der CDU-Kommissar Günther Öttinger seine aktuellen Informationen in Brüssel bezieht – ist Öttinger denn in der Geheimkommission?

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Christoph Heinemann setzt auch die DLF-Propagandalinie fort, in dem so getan wird, als wüsste die deutschsprachige Wähleröffentlichkeit,

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ZUGINSFELD 34 "Gaaas", DMW 665.12.8. gemalt von Dietmar Moews 2012 in Berlin Öl auf Leinwand 190cm / 190cm

ZUGINSFELD 34 „Gaaas“, DMW 665.12.8. gemalt von Dietmar Moews 2012 in Berlin Öl auf Leinwand 190cm / 190cm

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was der Inhalt von CETA, Punkt für Punkt, ist?

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Was denn bei Inkrafttreten anders wird?

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Wodurch welche Vorteile eingelöst werden sollen, von denen propagandistisch und verschwommen schwadroniert wurde?

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Dietmar Moews meint: Der Vorwurf des Demokratieabbaus und der unterwanderung, der Zersetzng und der Desinformation ist meines Erachtens erfüllt:

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Wenn weder das kanadische Volk, noch das deutsche Volk informiert wurde, was geheim verhandelt worden ist, dann werden missverständliche Konflikte entstehen, die Kanadier und Deutsche entweder mit Beruhigungsmitteln kalmieren müssen oder es entsteht bittere Feindschaft und Krieg.

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DLF-Christoph Heinemann hat nicht herauszufragen vermocht, wie der CDU-Öttinger erklären kann, wie Vertragsverhandlungen über CETA – die zwischen KANADA und den EU-Vertretern geführt wurden und ratifiziert werden müssen, gar nicht mit den Kanadiern geführt wurden.

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Denn da heißt es:

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Längst, seit März 2016, sind die CETA-Vertragstexte abgeschlossen und werden nicht mehr verändert.

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Wie also sollte dann in diesen Tagen zwischen der Belgischen Regierung und der Wallonischen Regierung der CETA-Text verbindlich verhandelt werden können?

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Bildschirmfoto vom 2016-03-09 01:00:15

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TATSACHE IST, dass Öttinger unter Vorhalt des gestrigen Interviews des Deutschlandfunks mit dem LINKEN Gregor Gisy, wiederum nur nuschelnd der Beantwortung der ragen heinemanns umging und noch behauptete:

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Ich habe all die Jahre Gregor Gisy eingeladen, mal nach Brüssel zu kommen. Er hat es nicht für nötig befunden. Jetzt kommt er und schlägt nach – er hätte je vorher kommen sollen.

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Auch das ließ Heinemann dann so stehen. Wenngleich es den verlogenen Nuschelcharakter des unfähigen EU-Kommissiars Öttinger bewies.

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NICHTS hatte Öttinger dazu oder dagegen zu sagen, was Gregor Gisy betonte:

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Gisy meint, die Europäische Union ist in einem selbstverschuldet schlechten Gemeinschaftsverfassung, weil ständig alle möglichen Fehler gemacht werden – wie z. B. diese angeblichen Freihadnelsverhandlungen, ohne dass zu erfahren wäre, was und wer dadurch Freihadnel haben wird – aber es ist seit 1945 zwischen E U-Mitgliedsstaaten kein Krieg und keine bewaffneten Grenzkonflikte. Das allein habe schon einen hohen historischen Rang der Unvergleichlichkeit.

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Darauf erklärte Öttinger: Ich war früher als Skilehrer in den Alpen tätig und musste Deutsche Mark, Schweizer Franken und Rappen, italinische Lire und Österreichische Kronen in meinen Taschen mitschleppen. Heute genügt der EURO (Schweizer Franken braucht er nicht).

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Herr Heinemann:

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Steht nun in CETA deutsches Rechtsstaatsprinzip mit unabhängiger Rechtswege-Justiz oder werden nun wahlweise private Schiedsgerichte etwaige Vertragskonflikte auf den KURZEN PROZESS nach US-Manier herabwürdigen (in Unterhosen jagt man nicht). Wurde dieser Passus im CETA-Text mit Kanada geändert?

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Antwort: NEIN – Nichts wurde geändert. Alles ist Propaganda.

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Das Hormonfleisch, die Kennzeichnung für Lebensmittel, die Gewinnausfälle wegen FRACKING-Verbot – welche Rechnung hat Öttinger dafür heimlich ausgehandelt?

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Was weiß er?

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