Michael Langer DLF präsentiert Oikodizee Zwischentöne am 27. August 2017

August 29, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7545

Vom Mittwoch, 29. August 2017

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Am Sonntag, 27.08.2017, brachte der DLF-Redakteur Michael Langer einen neuen Beitrag aus der bewährten DLF-Sendereihe „Zwischentöne“, mit einem anmaßenden Buchautoren, Joseph Vogl, der seine halbpeinlichen Angaben vortragen durfte, nicht zuletzt, weil es dem Redakteur Michael Langer an ausreichendem Kritikvermögen und Wissen zu mangeln schien, die Peinlichkeit durch „relativierende Fragen“ zu beleuchten.

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KURZ:

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Joseph VOGL hat ein Buch publizieren lassen, in dem er eine eigene Wortschöpfung akklamiert, die „Oikodizee“, deren theoretisches Konstrukt auf Leibniz‘ „Theodizee“ bezogen sei.

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Leibniz erklärt die empirische Welt, zwischen Gut und Böse aus menschlicher Sicht erlebbar, als die beste aller Welten, aus Gottes Sicht. Anders gesagt, diese beste aller Welten, sollte vom Menschen als eine Welt Gottes angesehen werden, in der das empirische Böse, minimiert ist. Wir erleben quasi die Friedenspolitik Gottes mit Krieg.

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Entsprechend meint nun Joseph Vogl – indem er ausdrücklich auf den schottischen Wirtschaftsphilosophen ADAM SMITH (1723-1790) Bezug nimmt (und nicht auf Bernard Mandeville; den SMITH-Zitator Karl Marx übergeht Vogl – Marx, der immerhin Mandeville lobend erwähnt) – dass die ÖKONOMIE, die unser Leben wesentlich bestimme, die beste aller empirischen Welten sei, als Vogls OIKODIZEE. Denn die Synthese aus allen Geschehnissen und menschlichen Handlungen seien wesentlich „ökonomisch“ motiviert, einschließlich der Minimierung der ökonomischen und menschlichen Kosten und Nachteile.

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Schon Adam Smith hatte Regelbrüche, Rechtsbrüche, Betrug bis zur Sünde und Meuchelei, die Laster, als möglicherweise „Produktivkräfte“ der gesellschaftlichen Produktion, Information, Distribution, Konsumtion erkannt (ohne Falschparker bräche das Alltagsleben zusammen).

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OIKODIZEE impliziert so verstanden, dass Organisation optimal ökonomisch funktioniert, wenn man öfter mal Fünfe gerade sein lässt, anstatt durch hartleibiges RECHT & ORDNUNG-Streben, ökonomische Steuerung und Kontrolle, Sanktionen und Korrekturen, den multilateralen Betrieb aufzuhalten. Hier nach bringt ökonomisches Movens, einschließlich lasterhaften Verhaltens, respektive bringt die beste aller Welten hervor und minimiert Böses (vgl. Theodizee).

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Ja. Lieber Herr Langer – das „Mandeville-Paradox“. Schön, dass Sie schon mal was von Montesquieu gehört haben. Und Montesquieu hatte von BERNARD MANDEVILLE gehört und gelesen:

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DIE BIENENFABEL oder „Private Laster als gesellschaftliche Vorteile“

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BERNARD DE MANDEVILLE lebte von 1670 bis 1733 und war Inspirator von Montesquieu.

 

Bernard Mandeville (* 15. November 1670 in Rotterdam; † 21. Januar 1733 in Hackney bei London) war ein niederländischer Arzt und Sozialtheoretiker, der in England lebte und in englischer Sprache schrieb.

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Wir finden die BIENENFABEL in NEUE SINNLICHKEIT 68, Blätter für Kunst und Kultur, herausgegeben von Dietmar Moews, Köln im 38. Jahrgang (s. u.)

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So geht der DEUTSCHLANDFUNK mit den ZWISCHENTÖNEN vom 27. August 2017 gewissermaßen baden. Und der hoffärtige Joseph Vogl von der Berliner Humboldt-Universität wird vielleicht mal ein Studiensemester zum Mandeville-Paradox (1705/1714) sowie der heutigen Sekundärliteratur zu Mandeville einlegen müssen, damit er seine Wortschöpfung zukünftig historisch besser einbetten kann, als hier geschehen:

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„Musik und Fragen zur Person – der Literaturwissenschaftler Joseph Vogl„.

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„Er hat den Begriff der Oikodizee geprägt und gezeigt, warum die Literaturwissenschaft in Fragen der Ökonomie mitreden kann. Prof. Dr. Joseph Vogl ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaft in Verbindung mit Medien an der Humboldt-Universität Berlin.

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Joseph Vogl befasst sich vor allem mit der Geschichte und Theorie des Wissens, insbesondere der Geschichte von Gefahr und Gefährlichkeit. Vogls Oikodizee, wie er sie in seinem Buch „Das Gespenst des Kapitals“ dargelegt hat, beschreibt den herrschenden und folgenreichen Glauben, dass es auf Märkten und vor allem den Finanzmärkten vernünftig und letztlich eben doch gerecht zugehe. Mit seinem Begriff spielte er auf Georg Wilhelm Leibniz´ Theodizee an, die Gerechtigkeit und Rechtfertigung Gottes. Wirtschafts- und damit verbundene Glaubensfragen unterzieht Joseph Vogl einer geisteswissenschaftlichen Prüfung und auch in seinem vorerst letzten Buch „Der Souveränitätseffekt“ kritisierte er den Finanzkapitalismus.“

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Dietmar Moews meint: DLF-Redakteur Michael Langer, der seine Sendung immer etwas „lächerlich“ auslegt, er kichert und lächert oft animatorisch gutlaunig, so, als hätten seine Gesprächspartner Witz und Esprit, Ironie und Schalk – fand es nun passend, Literatur / Literaten / Literaturwissenschaftler als mögliche Schöpfer des Orientierungswissens herauszustellen. Aber mit dem OIKODIZEEIST Joseph Vogl hat sich DLF-Langer verkichert.

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Man kann – wenn man die folgende BIENENFABEL studiert sowie die dazu gehörigen Prosaausführungen, die OIKODIZEE von Bernard Mandeville – erkennen, dass sowohl Montesquieu (mit dem Prinzip des Rechtsstaats als Geist des Gesetzes) und Leibniz (mit der Synthese der Besten aller Welten als THEODIZEE) bereits antezipando die Ehre verdienen, die hier Michael Langer und Josep Vogl unter sich zu verteilen versuchten.

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Die innere Widersprüchlichkeit des Leibniz’schen Begriffs „Theodizee“ rührt von dem Ringschluss her, nach diesem sich ebenso „die schlechteste aller Welten“ beschreiben ließe. Und so könnte man auch unwiderlegbar alle anderen „Organisationssysteme“ zur „DIZEE“ erklären. Ob die „Rechtspflege“, der Kinderreichtum und die Kinderarmut, der Alkoholismus und Drogenkulturen u. v. a. m..

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Der Denkfehler rührt von der Unanfechtbarkeit der Empirie, die sich positiv erfassen lässt. Immer wenn ein Organisationssystem auf die kleinsten Tatsachverhalte sowie die totale Reichweite hin sowohl vorteilhaft wie nachteilig gesehen werden kann, lässt sich mit dem DIZEE-Prinzip auf optimale Synthese der Wirkkräfte schließen. Bei Schopenhauer ist es „der zureichende Grund“, bei Nietzsche „der Wille“, kurz – „der innere Geist der Geschichte“.

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Hier nun – aus NEUE SINNLICHKEIT 68, Blätter für Kunst und Kultur, erschienen im Mai 2017 in Köln, die BIENENFABEL, die Bernard de Mandeville erstmalig im Jahr 1705 publizierte, hier übersetzt von Helmut Findeisen:

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Die Bienenfabel

oder

Private Laster als gesellschaftliche Vorteile

 

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Ein großer Stock, an Bienen reich,

Die üppig lebten, doch zugleich

Gesetzestreu und wehrhaft waren,

Auch schwärmten früh in allen Jahren,

Galt als der Hort unzweifelhaft

Von Industrie und Wissenschaft.

Mehr Freiheit gab‘s in keinem Staat

Und weniger Zwänge und Diktat;

Nicht Sklaven einer Tyrannei

Noch wilder Demokraterei

Warn sie; von Königen wohl gelenkt,

Da das Gesetz die Macht beschränkt‘.

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Wie Menschen lebt‘ dies Völkchen nun

Und tat im kleinen, was wir tun:

Was je in Städten nötig war,

Was Schwert geziemt und auch Talar.

Nur warn sie winzig; ihr Geschick

Blieb drum verborgen unserm Blick;

Doch hatten sie Äquivalente

Für alle Menscheninstrumente:

Maschinen, Schiffe, Schlösser, Gärten,

Geschäfte, Waffen und Experten

Und da wir ihr Idiom nicht kennen,

Wolln wir die nach den unsern nennen.

So warn zwar Würfel nicht bekannt,

Doch herrschten Könige im Land,

Die Wachmannschaften unterhielten,

Und daraus folgt, dass diese spielten;

Man wüsste denn ein Regiment

Soldaten, das das Spiel nicht kennt.

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Der Bienen Zahl war riesig; sie

Bewirkte, dass der Stock gedieh.

Millionen waren dienstbereit

Zu stillen Lust und Eitelkeit;

Millionen brauchten ihre Stärke,

Um zu zerstörn, der erstern Werke.

Die halbe Welt versorgt‘ die Meute;

Arbeit gab‘s mehr als Arbeitsleute.

Wer nicht reich war, schonte seine Kräfte

Und wurde reicher durch Geschäfte;

Verdammt zur Sense und zum Spaten

Und Mühsal waren, die nichts hatten:

Elende Kärner, die halbtot

Sich schufteten ums täglich Brot;

(A) Indes von Handwerk sich ernährt

Und Kunst, die keine Schule lehrt,

Und die nicht Geld noch Referenz

Benötigt, gar Impertinenz,

Manch arbeitsscheuer Wicht, der klug

Profit aus fremder Arbeit schlug,

Als Kuppler, Spieler, Parasit,

Quacksalber, Dieb, kurz, als Bandit

Arglose Nachbarn listig narrte

Und sich viel Mühe so ersparte.

(B) Die hieß man Schurken, nicht als solche

Benannt warn die seriösen Strolche:

In jedem Amt war Mauschelei

Und kein Beruf von Arglist frei.

Die Advokaten, die sich halten

Durch Fehdenschürn und Fällespalten,

Anfechten sämtliche Kataster,

Denn Grundstücksschwindel brachte Zaster;

Als wäre gesetzlos der, der nicht

Sein Gut erstritten vor Gericht.

Prozesse wurden mit Bedacht

Verschleppt, dass man ja Reibach macht.

Galt‘s Schuften zu ersparn die Strafen,

Durchforschten sie die Paragraphen,

Wie Diebe Häuser observieren,

Wo sich ein Einbruch lässt riskieren.

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Für die Doktorn hat Ruhm und Geld

Mehr als der Kranken Wohl gezählt,

Und statt die Regeln ihrer Kunst

Studieren viele (Lob und Gunst

Von Apothekern, weisen Frauen

Zu hörn und Priestern, all den Schlauen,

Die an Geburt und Tod verdienen)

Gleichmut und ernste Denkermienen,

Item den Tratsch und Klatsch der Sippe

Und Tantchens Rezeptur bei Grippe

Stets höflich lächelnd zu ertragen

Und allen Schmeichelhaftes sagen

Und, schwerstes Los, gefasst zu leiden

Der Krankenschwestern Dreistigkeiten.

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Viel Priester gab es, Zeus zu loben

Und Segen zu erflehn von oben;

Ein paar davon gelehrte Männer,

Das Gros nur eifernde Nichtskönner;

Doch konnten alle jederzeit

Kaschieren Gier, Geiz, Eitelkeit;

Bekannt wie Seeleute für Rum,

Für Kohl die Schneider, warn sie drum.

Manch dürrer Pfaff, des Rock geflickt,

Um Brot Gebete aufwärts schickt‘

Und volle Speicher sich versprach;

Bekam doch nichts als Brot hernach.

Doch macht‘ der frommen Knechte Not

Wohl wett das frische Wangenrot

Der faulen Herrn, die unverdrossen,

Was ersteren gebührt‘, genossen.

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(C) Soldaten zwang ihr Stand zu morden

Die‘s überlebten, kriegten Orden;

Wer Fersengeld beim Metzeln gab

Dem schoß man leicht die Glieder ab.

Manch Feldherr macht‘ die Feinde hin,

Und mancher ließ für Geld sie ziehn.

Manch Heißsporn wollt stets vorne sein,

Verlor den Arm hier, dort das Bein

Und war als Invalid zuletzt

Auf halben Sold herabgesetzt.

Dafür zog mancher nie ins Feld

Und blieb daheim für doppelt Geld.

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Den Königen diente man – nur wie!

Ihre Minister täuschten sie:

Die Krone, der er untertan,

Bestahl so mancher Ehrenmann.

Der Lohn war karg, man schwelgte doch

Und rühmte sich dann redlich noch.

Sie beugten Recht, um zu verdienen,

Was Akzidenzien hieß bei ihnen,

Und riefen, war durchschaut die Tour:

Das sind Emolumente nur!“

Und alle schwiegen vor sich hin,

Befragt‘ man sie nach dem Gewinn,

(D) Denn jedermann kassierte mehr,

Nicht als verdient, mein ich, als er

Gestand den andern, die bezahlten,

(E) Wie Spieler gern für sich behalten,

Warn sie auch fair, was sie bekommen

Von denen, die sie ausgenommen.

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Sie kannten Schliche ohne Maßen!

Das Pulver selbst, das auf den Straßen

Man feilbot als ein Düngemittel,

Fand mancher Kunde zu nem Drittel

Versetzt mit Stein und Mörtelstaub,

Und für Beschwerden warn sie taub.

Doch können Flegel sich beschweren,

Die Salz zu Butter frech erklären?

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Justitia selbst, als fair bekannt

Und blind, konnt tasten mit der Hand,

Die linke, die die Waage hielt,

Ließ los, sooft sie Geld gefühlt.

Zwar unparteiisch tat die Gute,

Ging es um Galgen oder Rute,

Gab acht, das peinlich regulär

Mord und Gewalt zu ahnden wär.

Manch Schwindler hing auch, wie‘s so geht,

Zuletzt am Strick, den er gedreht.

Indes ihr Schwert, man ahnt es, ach,

Hielt arme Teufel nur in Schach,

Die pure Not zu Gaunern machte

Und schließlich an den Galgen brachte.

Für Bagatelle gab‘s schwere Strafen,

So konnt der Reiche ruhig schlafen.

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In jedem Teile sündig zwar,

Ein Paradies das Ganze war;

Im Krieg gefürchtet, sonst begehrt,

Von aller Welt gerühmt, geehrt,

Verschwenderisch mit Gut und Leben:

Der Bienenvölker Zierde eben.

Das Heil des Staats war zweifellos:

Geballter Frevel macht‘ ihn groß.

(F) Die Tugend sah der Politik

Bald ab manch ausgepichten Trick,

Schloß Freundschaft mit dem Laster gar,

Was dann bewirkte, dass fürwahr

(G) Der größte Schurke selbst zum Schluss

Doch dem Gemeinwohl dienen muss.

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Staatskunst hielt den Komplex in Gang,

Warn auch die Teile ziemlich krank:

Wie Harmonie in der Musik

Die Patzer zudeckt mit Geschick,

(H) So stritten, wie zum Trotz, vereint

Parteien, die sich spinnefeind.

Es diente selbst die Mäßigung

Der Völlerei noch und dem Trunk.

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(I) Das Laster Geiz, die Schmach, die Pein,

Des Bösen Quell, musst Sklave sein

(K) Der noblen Sünde, der Verschwendung,

(L) Indem des Luxus Prachtaufwendung

Millionen Armen Arbeit schuf,

(M) Desgleichen Stolz, trotz üblem Ruf

(N) Die Eitelkeit selbst und der Neid

Warn Diener der Geschäftigkeit;

Ihr Hang zur Abwechslung indessen

Bei Kleidern, Mobiliar und Essen

War töricht, und doch trieb er wie

Ein Schwungrad an die Industrie.

Auch das Gesetzwerk unterlag,

Ganz wie die Tracht, dem Zeitgeschmack.

So galt, was sich zunächst geschickt,

Ein halb Jahr später als Delikt;

Durch stetes Modeln an den Rechten

Verbessert‘ man auch manche schlechten:

Was Klugheit nicht vermocht zur Zeit,

Vermochte Unbeständigkeit.

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So nährte Laster den Verstand,

Der sich mit Fleiß und Zeit verband,

Und schuf des Lebens Überfluss,

(O) Komfort, Vergnügen und Genuss,

(P) So reich, dass heut die Armen eben

Viel besser als einst Reiche leben.

Nichts fehlt, wonach sich lohnt zu streben.

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Glück ist auf Erden eitel. Lust

Hat Grenzen, die du kennen musst;

Vollkommenheit in diesem Leben

Hat uns der Himmel nicht gegeben.

Zufrieden ist mit seinem Staat,

Wer das einmal begriffen hat.

Doch diese Torn verfluchten gleich,

Schlug mal was fehl, das ganze Reich

Samt Kabinett, Armee und Flotte.

Tod dem Betrug!“ schrie dann die Rotte:

Was man tagtäglich selbst getan,

Bei andern prangert man es an.

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Ein Kerl mit Riesenkapital,

Das Fürsten er und Bettlern stahl,

Rief: „Dieses Land muss untergehen

Bei soviel Falsch!“ Was glaubt ihr, wen

Der Tugendbold beim Wickel nahm?

nen Täschner, der für Zickel Lamm

verkauft‘.

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Nun schrie beim kleinsten Streich,

Den sie geführt, die Runde gleich,

Bei jedem Rechtsbruch, weit zu hören:

O Götter! Wenn wir ehrlich wären!“

Merkur gefiel die Infamie,

Und andre nannten‘s Idiotie,

Zu schelten, was man liebt. Doch Zorn

Ergriff den Zeus. Er hat geschworn,

Lug und Betrug aus diesem Staat

Zu bannen, was er schleunigst tat.

 

Sogleich warn sie von Falsch befreit,

Und in ihr Herz zog Ehrbarkeit;

Nun sahn sie, welche Missetaten

Sie all die Zeit begangen hatten.

Vor Reue stumm konnt man sie finden,

Errötend über ihre Sünden:

Wie Kinder, wolln sie ein Vergehen

Verschleiern, dieses eingestehen

Durch Röte, wenn sie meinen, man

Säh ihnen, was sie denken, an.

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O Götter! Mächtig war der Schock,

Der Umschwung groß im Bienenstock!

Der Fleischpreis fiel zur selben Stund

Um einen Penny auf das Pfund.

Die Heuchlermasken warn bei allen,

Ob Staatsmann oder Clown, gefallen.

Die man gekannt in fremden Mienen,

Im eignen Antlitz fremd erschienen.

Auf dem Gericht zog Stille ein

Die Schuldner zahlten von allein

Selbst, was die Gläubiger schon vergaßen,

Wer blank war, kriegt‘ die Schuld erlassen

Wer unrecht hatte, hielt den Mund

Und prozessiert‘ nicht ohne Grund;

Worauf, da in solch biedrem Staat

Kein Anwalt mehr zu beißen hat,

Dieselben, bis auf die betuchten,

Samt Tintenfaß das Weite suchten.

Justitia hängt‘ noch ein paar auf

Und räumte alle Kerker, drauf

Zog sie mit ihrem Hofstaat ab,

Weil‘s nichts für sie zu tun mehr gab.

Die Schmiede durften vorn marschieren

Mit Gittern, Ketten, Eisentüren;

Die Kerkermeister folgten dann.

Der Göttin stolzgeschwellt voran –

Ihr treu wie stets und bester Dinge –

Schritt Rechtsvollstrecker Durchlaucht Schlinge;

Nicht mit dem sinnbildhaften Schwert,

Mit Strick und Beil, wie sich‘s gehört.

Die Schöne mit der Augenbinde,

Justizia, kam geschwebt im Winde

Auf einer Wolke. Als Eskorte

Warn um sie Büttel jeder Sorte,

Gerichtsvollzieher, Schergen eben,

Die gut von andrer Tränen leben.

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Und wie die Medizin floriert“!

Wer krank war, wurde jetzt kuriert

Von Ärzten mit viel Sachverstand,

Die‘s reichlich gab im ganzen Land.

Statt bei Disputen zu verweilen,

Waren Kranke sie bemüht zu heilen;

Statt Heilkräutern aus fremdem Land

Ward, was im eignen wächst, verwandt,

Da Zeus kein Volk mit Leiden straft,

Für die er dort nicht Heilung schafft.

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Kein Priester ließ sich faul vertreten

Von den Vikaren mehr beim Beten.

Die Götter pries, von Sünden frei,

Mit Opfern man und Litanei.

Es traten ab die Dilettanten,

Die sich von selbst entbehrlich fanden.

Denn für so viele war nicht Raum:

(Ein braves Volk braucht Pfaffen kaum.)

Ein paar nur blieben, treu ergeben

Dem Hohepriester. Diesem eben

Gehorcht‘ der Rest. Von Politik

Hielt sich der Geistliche zurück.

Er jagt‘ den Bettler nicht davon,

Drückt‘ nicht des armen Schluckers Lohn,

Teilt‘ mit dem Hungrigen sein Brot,

Half Tagelöhnern aus der Not,

Dem Wandersmann er Obdach bot,

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Auch beim Ministerrat der Bienen

Und allen, die dem König dienen,

Vollzog der Wandel sich: (Q) alsbald

Lebt‘ man bescheiden vom Gehalt.

Was früher Akzidenzien hieß

(Wenn ein Beamter betteln ließ

Zehnmal nen Armen um sein Geld

Und ‚s ihm am Schluss doch vorenthält

Und presst‘ ’ne Krone ihm zuletzt

Gebühr noch ab), hieß Schwindel jetzt.

Wo jedes Amt zuvor von dreien

Besetzt, die sich bei Schurkereien

Bewachten und trotz Kumpanei

Einander frech bestahlen dabei,

Wirkt‘ nun ein einzelner allein.

So spart man tausend Leute ein.

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(R) Auch lebt‘ kein Mann von Ehre mehr

Vom Schuldenmachen wie vorher

Livreen en masse im Leihhaus lagen.

Für‘n Pappenstiel gab Pferd und Wagen

Man her, verkauft‘ um ein paar Gulden

Sein Landgut gar, tilgt‘ so die Schulden.

Betrug und Prunksucht warn verbannt.

Kein Heer stand mehr in fremdem Land.

Die Bienen, nun bekehrt, verlachten

Weltruhm und Glanz, erlangt in Schlachten.

Doch tapfer focht die brave Schar,

Warn Recht und Freiheit in Gefahr.

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Seht, wie im Stock sich heute findet

Mit Handel Redlichkeit verbündet.

Der Prunk ist hin, geschrumpft der Staat,

Der sich nun ganz gewandelt hat.

Es gingen alle, die seit Jahren

Im Geldausgeben Meister waren.

Auch jene, deren Unterhalt

Von erstern abhing, gingen bald;

Sie fanden nirgends mehr zu leben,

Denn alle Ämter warn vergeben.

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Der Preis von Land und Häusern fiel.

Paläste, die erbaut aus Spiel-

Gewinn, wie Thebens Mauern, waren

Zur Miete frei. Die muntern Laren

Wollten im Feuer lieber sterben,

Als anzusehen, wie sie derben

Inschriften auf den Türen höhnen

Den ausgelöschten kostbar-schönen.

Kein Bauwerk sieht man mehr entstehen:

Der Handwerksmann muss müßig gehen;

(S) Des Malers Kunst rühmt man nicht mehr

Noch die von Steinmetz und Graveur.

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Die, die noch übrig waren, streben,

Maßvoll und schlicht fortan zu leben.

Sie zahlten alte Zechen gern

Und blieben dann den Kneipen fern.

Kein Wirtshausliebchen ging nun mehr

In Samt und Seide dreist einher;

Auch konnt man nirgends Geld mehr leihn

Für Wachteln und Burgunderweis.

Mitsamt Mätresse ist verschwunden

Der Geck, der ausgab in zwei Stunden,

Was‘ne Schwadron braucht im Quartal,

Und Pfauen speist‘ als Weihnachtsmahl.

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Die eitle Chloe, deren Gatte

(T) Für sie den Staat bestohlen hatte,

Verkauft jetzt Schränke und Kommoden,

Gerafft auf beider Indien Boden,

Kürzt den Etat an allen Enden

Und trägt ein Jahr die groben Hemden.

Vorbei ist‘s mit dem starken Ändern.

Man bleibt bei Moden und Gewändern.

Fort sind die Weber von Brokaten

Und die, die sie beliefert hatten.

An Glück und Wohlstand mangelt‘s nicht:

Preiswert ist alles, wenn auch schlicht.

Natur, befreit von Gärtnerzucht,

Lässt pünktlich reifen jede Frucht.

Nur Delikates fehlt alsbald,

Weil keiner die Erzeugung zahlt.

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Da‘s Stolz und Prunksucht nicht mehr gab,

Sahn sie auch von der Seefahrt ab.

Der Handel fiel in Agonie,

Mit ihm ein Teil der Industrie.

Kunst und Gewerbe siechten hin:

(V) Zufriedenheit ließ sie – Ruin

Des Strebens – eigne Schätze ehren

Und nichts von außerhalb begehren.

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Geschrumpft auf ein Prozent der Bienen

Von einst ist nun der Stock. Doch ihnen

Fällt‘s schwer, Erobrer zu verjagen,

Wiewohl sie sich recht tapfer schlagen

Beim Rückzug, und es heißt bei allen:

Die Stellung halten oder fallen.

Das Söldnertum war abgeschafft;

Sie kämpften kühn aus eigner Kraft.

Für Mut und Lauterkeit im Krieg

Belohnte schließlich sie der Sieg.

Nur mussten Tausende ihr Leben

Für den Triumph der Freiheit geben.

Gestählt durch Müh und Arbeit, galt

Behaglichkeit als Laster bald

Dem Schwarm. Sich weiter zu bescheiden

Und allen Luxus ganz zu meiden,

Nahm er im hohlen Baum Quartier,

Lebt sittsam und zufrieden hier.

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Die Moral

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Klagt nicht, denn dass ein Staat, der groß,

(X) Auch redlich wird, wünscht Torheit bloß.

(Y) Dass man die Wonnen dieser Welt

Genießt und erntet Ruhm im Feld

Und lebt in Wohlstand sündenfrei,

Ist Utopie und Träumerei.

Falsch, Dünkel, Pomp muss existieren

Da wir von ihnen profitieren:

der Hunger ist ein Fluch, ein Grauen,

Doch wer will ohne ihn verdauen?

Stammt nicht der Wein, der unser Leben

Erfrischt, aus dürren, krummen Reben?

Stutzt man den Wuchs nicht rigoros,

Verholzt der Weinstock, wuchert bloß,

Der edle Früchte uns bereitet,

Wenn man ihn bindet und beschneidet.

So kann auch Laster nützlich sein,

Schränkt das Gesetz es weise ein.

Ja, will das Volk nach Größe streben,

Muss es im Staat auch Sünde geben,

Wie‘s Hunger braucht zum Überleben.

Allein von Tugend kann auf Erden

Kein Staat groß, reich und mächtig werden.

Wollt ihr die Goldnen Zeiten wieder?

Da aß man Eicheln und war bieder.“

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FINE E COMPATTO

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Kunst der Malerei in staatlicher Direktion der Kunstindienstnahme

August 28, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7544

Vom Dienstag, 29. August 2017

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Gibt es ein BAUVERLANGEN? – wie es der deutsche Architekt BRUNO TAUT für ANKARA entfaltete?

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Gibt es ein MALEREIVERLANGEN? – wie es für den Maler DIETMAR MOEWS sein Leben lang gibt und in Malerei-Bildern geschaffen wird?

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Gibt es ein MALEREIVERLANGEN anderer MALER? – Gibt es eines des MALEREIPUBLIKUMS? – es gibt einen weltweiten intensiven Kunstprozess, in dessen Mittelpunkt, zwischen Malern und Publikum, MALEREIWERKE im KUNSTERLEBNIS gebraucht werden.

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Warum erschien keine LICHTGESCHWINDIGKEIT mit einem KURZNACHRUF auf den just gestorbenen Künstler K O GOETZ?

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Diese Anfrage per E-MAIL erreichte mich freundlich. Ich antwortete prompt. Inzwischen finde ich, meine Antwort kann auch andere an Malerei Interessierte ansprechen:

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Den Maler Goetz kenne ich seit den 1970er Jahren. Er wurde jetzt in den Massenmedien herausgehoben, weil er als Kölner die eitlen Vorteile der Medien- und Kunststadt genoss.

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Seine Bilder – die ich kenne – gefallen mir überhaupt nicht. Es ist dabei für mich nicht mal zu sehen, dass er seine Bilder liebt, oder dass er was kann, oder, was er den Menschen zu geben hat.

 

Den Herrn Goetz kenne ich bereits als einen jener deutschen Kunsthochschul-Staatsdienern, die den Deutschen Künstlerbund abriegelten. Der DKB war die staatsdienende Berufskünstler-Elite. Die brachten alljährlich ihre Protegées in die große  Jahresausstellung (jedes Jahr in einer großen deutschen Stadt), womit dieser auserlesene Nachwuchs in die privaten Galerien, Kunstvereinsausstellungen und Kunstmessen gelangten (Wer sind Sie denn?).

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Eine gewisse Gatekeeper-Funktion, wie damals der Deutsche Künstlerbund, so ist es heute mit ART NET – nur dass man sich da einkaufen kann bzw. wenn ein Agent einen Künstler da einkauft, dann gehört man zu den „zeitgenössischen Künstlern“. Wer nicht bei ART NEt gelistet ist, kann noch nicht einmal ein Werk in Auktionen der internationalen Auktionshäuser hineinbringen (die auch Kataloge herstellen und die erhebliche Verkaufs-Provisionen nehmen). Doch sie nehmen keinen Künstler, der nicht da gelistet ist. Selbst wenn ein bekannter Kunstsammler oder Galerist einen nicht gelisteten Namen zur jährlichen Versteigerung (immer gegen Gebühren) einreichen möchte, wird das abgelehnt.

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Es ist so im Sinne dieses Westkunst-Syndikats, die sonst – ohne einen offenen Zugang zum Auktions- und Messemarkt – mit ihrem Gerümpel ihrer Vertragskünstler unter zehntausenden zeitgenössischen Künstlerangeboten untergingen.

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Da ist nun Goetz, über den Deutschen Künstlerbund, gerade noch mit drin – als ehemaliger Professor an der Düsseldorfer Akademie. Aber er wurde nie besonders von all den Kollegen beachtet oder geachtet. Im Gegenteil – die soziale Stimmung unter diesen Staatskünstlern war enorm von entweder Klüngel-Genossen-Salonpersonnage oder von Missgünstlingen und Neidern geprägt, die mit dem Rücken zu den Werken der jeweils anderen durch die Ausstellungseröffnung gingen. Alle drängten sich danach, aber dem Redner Hans Küng oder Willy Brandt usw. persönlich die Hand geben zu dürfen (am Besten wenn das Ehegespons und die Enkeltochter das sahen): Bezeugung als Künstler in der Kunstöffentlichkeit ist für Leute, deren Werke niemanden berühren, das A und O.

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Dietmar Moews meint: Es ist wohl ganz allgemein normal so üblich, dass sich Friseure nicht unbedingt gegenseitig schätzen. Ein guter Meister wird sicher keinen Wichtigtuer beachten:

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„Meister, da ist ein Kunde, der will die Haare geschnitten haben“, sagt der Lehrling. „Ja, ist gut, aber schneid‘ dich nicht“.

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Wenn ich das dümmliche Nachkriegs-Gerakel von Goetz in Filmen sehe und was „Avantgardistisches“, 50 Jahre verspätet, Karl Otto Goetz dazu im Film sagte, finde ich es einfach nicht weniger peinlich, als den greisen Lable-Rakler Gerhard Richter in seinen Werkhallen.

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Die Jahreskataloge des Deutschen Künstlerbundes der ausgehenden 1960 Jahre sind voll mit „Informell-Deutschen“ (hinten dran ganz leise, knapp hinter Jackson Pollock, Fred Thieler, auch Bernhard Schulze und viele andere).

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Anfang September wird der Schweizer Meister Ferdinand Hodler in der Bundeskunsthalle Bonn ausgestellt – da habe ich eine persönlich Einladung zur Eröffnung – und werde hingehen.

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FINE E COMPATTO

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ARIZONA TRUMP unterstützt kriminellen Sheriff ARPAIO

August 28, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7543

Vom Dienstag, 29. August 2017

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Bild.de am 28. August 2017 mit dpa:

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„Tillerson distanziert sich von Trump: Washington – US-Außenminister Rex Tillerson hat sich nach den umstrittenen Äußerungen Donald Trumps über die rechtsextreme Gewalt in Charlottesville vom US-Präsidenten distanziert.


Im Interview mit dem US-Sender Fox News sagte Tillerson, dass das Außenministerium für die „amerikanischen Werte“ stehe und der Freiheit und Gleichbehandlung aller Menschen verpflichtet sei. „Der Präsident spricht für sich selbst“, antwortete Tillerson auf die Frage, ob er die Werte Trumps verteidige. Trump war für seine als verharmlosend wahrgenommene Reaktion auf die Gewalt bei einer Demonstration von Rechtsextremen in Charlottesville scharf kritisiert worden.

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Obige BILD-NOTIZ kam einige Tage verspätet. Der US-Präsident TRUMP nutzt nun seine machtbedingte REIZHÖHE durch täglichen Augenstaub per TWITTER ab. TRUMP verheizt seinen Reizwert. Je lauter er brüllt, desto verlässlicher hört keiner mehr hin. Der Tropismus ist die Kunst der Sonnenblume. Jetzt also ein NAZI-SHERIFF von Arizona.

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Der TWITTER-KLAMAUK soll TRUMPS Wähler kollektivieren, die sich eher im apolitischen Abseits aufhalten. Während diejenigen US-Bürger mit soliden Informationsgewohnheiten, Internetz, Fernsehstationen, Radiohörer, Zeitungen, von TRUMPS TWEETS enorm angefixt worden sind und die erhöhten Medienbenutzungsquoten in den USA seit TRUMP drücken das ganz klar aus. TRUMPS Gegner kommunizieren jetzt intensiver.

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Kölner Stadt-Anzeiger Seite 04, am 26. August 2017, von Frank Herrmann:

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„ANALYSE Donald Trump stellt sich schützend vor einen rassistischen Sheriff. Gnade für den Unbelehrbaren?“

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Trump langweilt, weil er nur dumm auf Regelbruch und Rechtswidrigkeit scheißt – dennoch – nochmal eine lehrreiche Beobachtung dazu, wie TRUMP seine kindische Rechthaberei per Twitter auszuspielen versucht:

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Erst lobt er den gerichtlich verurteilten „härtesten Sheriff der USA“, Joe Arpaio, für dessen rassistischen Praktiken und, dass Arpaio die amtlichen Ordnungsrufe jahrelang ignorierte, die ein rassismusfreies Sheriff-Wesen vorschreibt.

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Dann kommt TRUMP, verzögert erneut mit einem TWEED, worin er „selbstverständlich“ Gesetzestreue bestätigt und Rechtsbrüche absurd findet. Dann allerdings kommt seine Volte:

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TRUMP deutet an, dass die enorme Macht eines US-Präsidenten auch darin besteht, höchste Gerichtsentscheidungen durch „BEGNADIGUNG“ zu übergehen und alsdann verspricht er dem Alt-Sheriff Arpaio, er brauche sich überhaupt nicht zu Sorgen, dass das demnächst ergehende Urteil ihn behelligen wird, „ARPAIOS Begnadigung ist von Präsident TRUMP so gut wie versprochen“.

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Kölner Stadt-Anzeiger Seite 04 hierzu weiter:

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„Als er noch Sheriff war, stand auf einer Tafel in seinem Büro, dass es sich um den härtesten Sheriff Amerikas handelt. Die Insassen des Gefängnisses, das Joe Arpaio unterstand, hatten rosa Unterwäsche zu tragen. In den Zelten auf dem Gelände des Knasts herrschte von Mai bis September brütende Hitze, bisweilen weit über 50 Grad Celsius. Wie zum Hohn ließ der Sheriff dazu den Wetterkanal laufen, Prognosen über kühle Sommertage in Kanada. Jäeten die Häftlinge am Straßenrand Unkraut oder lasen Müll auf, waren sie zu viert aneinandergekettet wie Galeerensklaven. „I do it my way“, schrieb Arpaio mit den Worten Frank Sinatras auf ein Brett in seinem Arbeitszimmer. Tent City, die berüchtigte Haftanstalt, gibt es seit ein paar Monaten nicht mehr. Arpaio wurde abgewählt, nach 24 Jahren auf dem Posten des Sheriffs von Mariacopa County. Nun steht er, 85 Jahre alt, erneut im Rampenlicht, die Symbolfigur, die Reizfigur einer Debatte über Pro und Contra einer restriktiveren Einwanderungspolitik. Ein Richter hatte ihn, da war er noch in Amt und Würden, angewiesen, seine diskriminierenden Kontrollen einzustellen, Kontrollen, in deren Fokus vor allem Latinos gerieten. Wegen Missachtung des Gerichts drohen ihm bis zu sechs Monate Haft, wenn im Oktober über das Strafmaß entschieden wird…

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…Es ist neun Jahre her, da sammelte der frühere Drogenfahnder sechzig Freiwillige, um nachts .. eine Razzia zu starten … Es endete mit der Festnahme dreier verstörter Putzfrauen. Später wies er seine Leute an, Autofahrer, die aussehen, als stammten sie aus Mexiko, El Salvador oder Guatemala … auf den bloßen Verdacht hin, dass es sich um illegal Eingewanderte handeln könnte. Ein solches „Racial Profiling“ ist in den USA verboten, weshalb ein Bundesrichter in Phoenix gegen Arpaio entschied. der ignorierte das Urteil – und machte ungerührt weiter …“

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Bereits einige Tage vorher war mir dieser TRUMPISMUS bei der NEW YORK TIMES aufgefallen – hier für alle die Ausländisch lesen können:

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New York Times am 25. August 2017 berichtet auf nytimes.com über den verfassungsbrechenden rassistischen Sheriff von Arizona, JOE ARPAIO und die Propaganda von US-Präsident TRUMP, ARPAIOs Partei zu ergreifen: Das Strafmaß, das der Verurteilung noch folgen wird, nicht fürchten zu müssen, denn TRUMP hat „die Begnadigung so gut wie versprochen“.

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„The Constitution gives the president nearly unlimited power to grant clemency to people convicted of federal offenses, so Mr. Trump can pardon Mr. Arpaio. But Mr. Arpaio was an elected official who defied a federal court’s order that he stop violating people’s constitutional rights. He was found in contempt of that court. By pardoning him, Mr. Trump would show his contempt for the American court system and its only means of enforcing the law, since he would be sending a message to other officials that they may flout court orders also.

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Mr. Arpaio could not be less deserving of mercy. In addition to the dragnets of Hispanic-looking people that ultimately led to his contempt conviction, he racked up a record of harassment, neglect, mistreatment and other flagrant abuses of office that should have ended his career years ago.

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But he was in power in 2015, when Mr. Trump entered the presidential race. He soon won Mr. Trump’s abiding affection and returned the love, calling Mr. Trump “a great patriot” and supporting him throughout the campaign. (Both also spent years promoting the lie that President Barack Obama was born outside the United States.)

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The bromance between “America’s toughest sheriff,” as Mr. Arpaio liked to call himself, and America’s toughest-talking presidential candidate should have surprised no one. Both men built their brands by exploiting racial resentments of white Americans. While Mr. Trump was beginning his revanchist run for the White House on the backs of Mexican “rapists,” Mr. Arpaio was terrorizing brown-skinned people across southern Arizona, sweeping them up in “saturation patrols” and holding them in what he referred to as a “concentration camp” for months at a time.

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It was this behavior that a federal judge in 2011 found to be unconstitutional and ordered Mr. Arpaio to stop. He refused, placing himself above the law and the Constitution that he had sworn to uphold.

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t would be difficult for President Trump, who has insulted judges and tried to interfere with a federal investigation, to show much more disrespect for the rule of law. But if he makes good on his implicit vow to pardon Joe Arpaio, the disgraced former sheriff of Maricopa County, Ariz., Mr. Trump would be scorning the Constitution itself.

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Mr. Arpaio, an anti-immigrant hard-liner who served 24 years in office before voters tossed him out last November, was convicted in July of criminal contempt of court for disregarding a federal judge’s orders to stop detaining people based solely on the suspicion that they were in the country illegally.

Mr. Arpaio’s sentencing is scheduled for Oct. 5. He faces up to six months in prison, unless Mr. Trump gets to him first.

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The odds of a presidential intervention seemed to have shot up on Tuesday, when Mr. Trump suggested to the crowd at his bonkers rally in Phoenix that Mr. Arpaio’s conviction was unjust. In response to chants of “Pardon Joe!” Mr. Trump said, “I think he’s going to be just fine, O.K.?” He added, “But I won’t do it tonight, because I don’t want to cause any controversy.”

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theguardian.com berichtet am 25. August 2017 über:

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„disgraced former sheriff of Maricopa County, Ariz., Mr. Trump would be scorning the Constitution itself.

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Moreover, Arpaio’s criminal activity goes to the heart of our system of constitutional rights and accountability. Private plaintiffs and the justice department sued him for violating the constitution. A court enjoined his illegal conduct. He then flouted the court’s order – repeatedly. Our system of rights and limited government works only if those in power follow judicial orders or are held accountable for violating them.

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As many have warned, pardoning Arpaio – famous for racially profiling Latinos in Maricopa County – would be an endorsement of racism. There’s another reason the possibility of a pardon should trouble us: it reflects Trump’s deep disdain for the judiciary and its role in our system of checks and balances.

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For years, Arpaio pursued a discriminatory policy of stopping and holding people for whom there was no reasonable suspicion of criminal activity. A federal court ordered him to stop in 2011, but he continued to detain people unlawfully for another 17 months.

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Last month, a different federal judge found Arpaio guilty of willfully defying the court order – a criminal charge that was fairly easy to establish, given that Arpaio repeatedly bragged to national media outlets: “I’m not going to give it up” and “nothing has changed.” In short, Arpaio’s disregard for the law and the court’s order was flagrant and sustained.

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Pardons do not intrinsically threaten the rule of law. Rather, the exercise of mercy is part of our constitutional design, and if anything presidents have used it too sparingly in recent years. But typically pardons are issued after a person has served some part of his sentence, shown remorse, and demonstrated a measure of rehabilitation, or to remedy some fundamental unfairness.

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Nonetheless, the White House again went on the attack, claiming that “an unelected judge unilaterally rewrote immigration policy for our Nation” and slandering the decision as “a gift to the criminal gang and cartel element in our country, empowering the worst kind of human trafficking and sex trafficking, and putting thousands of innocent lives at risk.”

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These statements are calculated to cut down the courts. By calling judges “political,” or asserting that their race makes them biased, or blaming them for violence in the country, the president is trying to drag them down from the world of facts and law and into the muck of ideological warfare. The argument doesn’t even have to make sense. „

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Dietmar Moews meint: Ich habe die Texte hier von nytimes.com und theguardian.com kaum gekürzt. Ich finde interessant, wie ausgiebig und gründlich in New York und in London hier auf Trump eingegangen wird. Aber es erscheinen verschiedene Akzente, etwa so:

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Man sieht, dass die NEW York Times diese TRUMP-Kaprizen auf dem Titel brachte, aber doch anders darstellt als die Londoner Tageszeitung The Guardian, wo doch auch die Betonung auf

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„private Plaintiff“ – (der private Ankläger, hier eines US-Sheriffs als Wahlbeamteter von ARIZONA, der sich der Rechtslage widersetzt (wie der Papst gegen die Kurie).

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Das ist eben die US-Gerichtsbarkeit mit privat-wirtschaftlichem Rechtsspiel, im Unterschied beispielsweise zur unabhängigen britischen oder deutschen Justiz.

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TRUMP nutzt jede Gelegenheit, Unberechenbarkeit auf widersinnigen Aktionismus zu setzen.

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TRUMP steht bei russischen Finanziers – wie inzwischen dem Kongress gerichtsfest vorgelegt worden ist – in erheblicher Geldabhängigkeit. Derartige Schuldner-Abhängigkeiten lassen sein Benehmen eigentlich als „Felle versaufen“ erscheinen (nach ihm die Sintflut). Doch über Unfug von allgemeiner und gelegentlich von spezieller Verunsicherung hinaus, wird TRUMP die USA kaum zersetzen können. Er sieht erheblichen Erpressungen seitens seiner Gläubiger entgegen, die ihm keine erfolgreiche Zukunft versprechen können.

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NATO TRUMP KURDISTAN im Merkel-Wahlkampf

August 26, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7539

Vom Sonntag, 27. August 2017

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MARINA SPICKERMANN malte Katzensoldat nach SUSAN HERBERT

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Die TRUMP-NATO kämpft mit den kurdischen Peschmerga im „syrischen Bürgerkrieg“ gegen die ERDOGAN-NATO. Deutsche NATO-Patriot-Raketen stehen an der syrischen Grenze der Türkei.

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Da droht nun der Knall. Und wie absurd sind die deutschen SPD-Bundestags-Wahlkämpfer Schulz. der Erdogan als paranoisch beschimpft, ähnlich der deutsche SPD-Außenminister Gabriel – das kann anbetracht des unverlässlichen TRUMP überhaupt nur schaden.

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Die USA stehen gemeinsam mit den irakischen Peschmerga, die Kurden sind, angeblich auf ISIS-Jagd im Bürger-Krieg in Syrien, auch gegen ERDOGAN, diesen türkischen Spalter, der die Kurden vernichten will.

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Die große Militärgemeinschaft NATO (nordatlantischer Verteidigungspakt), die unter dem Führungsanspruch der USA weltweit militärisch zu dominieren versucht, steht somit im Krieg um Syrien – mit den USA auf Seiten der Kurden und dagegen mit der Türkei auf Seiten der syrischen Regierung Assad (angeblich ebenfalls gegen ISIS) – quasi mit sich selbst im Krieg:

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USA gegen TÜRKEI.

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Die USA haben mit dem neuen US-Präsident TRUMP keinen souveränen Führer, sondern einen Heiopei, auf dessen Ansagen sich inzwischen kaum ein Nato-Partner rückhaltlos verlässt. Auch Nato-Generäle oder die Nato-Führung können sich nicht darauf verlassen, dass unter TRUMP eine konsistente Nato-Linie befohlen wird. TRUMP beliebt prinzipiell jegliche Konvenienzen schroff und widersinnig – quasi als Ausdruck seiner Allmacht – umzuwerfen, so lange er damit seine USA-Mobwähler mobilisieren und dadurch an sich binden kann.

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Die Türkei – aktuell Mitglied der OECD, NATO, UNO, G 20 und Antragskandidat zur EU – wird momentan ebenfalls, wie die USA, von einem Dunkelmann geführt – Erdogan. Dieser Staatspräsident hat bislang nicht erklärt, welche Ziele und Motive, welche Werte oder welche Probleme der Türkei er mit seiner Militärpolitik verfolgt.

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Es steht nicht ausreichend dafür, wenn Erdogan Geschäfte mit der EU machen will, wenn er Mitglied der Nato ist, wenn er die Türkei auf Weltniveau heben will, dass er Europa, Nato, USA oder die türkischen Gastarbeiter in Deutschland usw. brüskiert und Verträge bricht.

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Allein die Vertreibung und Vernichtung der Kurden oder die islamische Mission über die Türkei hinaus oder etwaiger OSMANEN-Größenwahn, können die Wähler Erdogans nur mittelfristig begeistern, bis es zu gravierenden ökonomischen Einbrüchen kommt.

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Besonders seltsam ist die Waffenbrüderschaft Erdogan mit Russland und Putin, der selbst ein Problem mit Turkvölkern und Islam in den ehemaligen Sowjetstaaten hat.

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Auch Erdogans Militärbeziehungen zu Iran, gemeinsam auf Seiten Assads, ist unter religiösen Dispositionen keine Gemeinschaft. Denn türkische Sunniten, Aleviten, Alawiten, Jesiden, Wahabiter oder syrische oder iranische Schiiten, können nicht einmal für alle türkischen Bürger sprechen. Man achte mal auf folgende Zahlen:

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Flagge für Kurdistan

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Die heutigen KURDEN, die traditionell den Südosten von Anatolien schon im Osmanenreich besiedelten, zählen etwa

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40 MILLIONEN MENSCHEN,

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die in Anatolien, in Iran, in Syrien und Irak, kurdisch sind, kurdisch sprechen und kurdisch leben. Also leben neben den Kurden in Anatolien, die heute die türkische Staatsangehörigkeit haben, Kurden ebenso traditionell im IRAN, im heutigen Syrien und im Norden des ehemaligen Irak.

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40 Millionen Kurden wollen Kurdistan konstituieren und werden bereits von zahlreichen UN-Staaten völkerrechtlich anerkannt – Erdogan hat Angst den kurdischen Teil Anatoliens zu verlieren.

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Die Türkei wurde, bald nach Zusammenbruch des Osmanischen Reichs, erst im Jahr 1923 von Kemal Atatürk, als laizistischer Staat, nicht als islamischer Staat, gegründet und hatte zur Gründung etwa

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14 MILLIONEN MENSCHEN,

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diese 14 Millionen Atatürk-Türken, die ja weder traditionsrechtlich noch politisch Nachfolge-Staat des Osmanischen Reiches werden wollten und nicht wurden (man betrachte nur das palästinensische Mandatsgebiet), erheben heute mit Erdogan einen Generalanspruch.

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Die Türkei, die 1923 gegründet worden war, hatte ein ethnisch-gemischtes Staatsvolk mit türkischer Staatsbürgerschaft. Es waren und sind noch heute abstammungsmäßig Aramäer, Aleviten, Armenier, Assyrer, Griechen, Kurden, Juden, Jesiden, Zaza, also Araber und Türken. Gesprochen werden von all diesen Menschen viele regionale TURK-Sprachen, außerdem Arabisch-Semitisch, Aramäisch, Persisch, Kurdisch und die Türkei ist keineswegs Erdogan-Monokultur.

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Heute, im Jahr 2017, zählt die türkische Staat etwa 80 Millionen Staatsbürger vielfältiger Ethnien, Sprachen und Religionen. Allerdings beansprucht der türkisch-sunnitische Erdogan die absolute Dominanz der Religion, der Sprache und der Kultur und Abstammung.

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Dietmar Moews meint: Es ist ein Übel, dass die deutsche LÜGENPRESSE, besonders auch jetzt im Bundestagswahlkampf, nicht die Parteienführer durch klare Ansprache herausfordert zum oben beschriebenen NATO-DRAMA klare Stellung zu beziehen und sich empathisch und geduldig auf Erdogans Propaganda zu beziehen, sondern eher in Erdogan-Temperatur zu hetzen.

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In den täglichen Wiederholungen in den Staatssender-Nachrichten wird vom Häuserkampf in RAKKA, zwischen Rebellen, syrischer Befreiungsarmee, US-Luftangriffen, ISIS-Feinden aus aller Welt, also auch syrische Armee, iranische Militärhilfe, russische Luftangriffe, türkische Einmischungen, berichtet.

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Inzwischen gibt es, seit letzter Woche, die weltöffentliche Ansage von Erdogan, dass die türkische Armee gegen die irakische KURDEN-Peschmerga vorgehen wird.

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Erdogan sieht den Zusammenschluss der türkischen PKK, der syrischen Kurden und der iranischen und irakischen Peschmerga-Kurden, die im Falle des Erfolges auf die kurdischen Gebiete in Anatolien übergreifen könnten, um ein gesamtes KURDISTAN bilden zu wollen.

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Weder der Rückzug TRUMPS von der Waffenbrüderschaft mit den irakischen Peschmerga, um den Norden Iraks und die kurdischen Gebiete Syriens von Assad, von ISIS, von Iran und auch Putin zurückzudrängen – dieser Rückzug nicht zu erwarten ist. Noch die von den USA oft gerne angerufene Bereitschaft der Willigen (NATO-Mitglieder), die Lust haben die Militärziele der USA zu unterstützen (ohne, dass der NATO-Beistandsfall ausgerufen werden müsste), ist geeignet, den Riss in der NATO zu heilen.

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So sind auch die willigen Freunde Erdogans, Putin und Chamenei, weniger für Erdogans Kriegsziele eingenommen, als dafür, die USA und die NATO zu spalten.

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Ich erwarte nun, dass die deutschen BLOCKPARTEIEN, insbesondere die Wahlkämpfer der SPD beginnen, diese Kriegsdisposition USA/ERDOGAN in ihre Positionen aufnehmen und ab sofort kein Benzin mehr ins Feuer gießen.

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Kanzlerin MERKELS kleinlautere Einlassungen gegenüber Erdogan sind wenig gegen die Türken gewendet und mehr einer Hetzerei im laufenden Wahlkampf, von SPD-Gabriel und SPD-Schulz, „gedankt“.

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Diesel Wut Kommentar von RALF SCHULER bei BILD.de

August 25, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7537

Vom Samstag, 26. August 2017

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BILD.de am 25. August 2017 bringt endlich mal ein von der ganzen LÜGENPRESSE abweichenden kritischen Kommentar, nämlich, dass die Diesel-Wut und der Feinstaub als Grenzwert-Schwarze-Peter-Spiel diverse anders gelagerte Aspekte haben, deshalb von RALF SCHULER:

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„Da liegen andere Antriebe und vor allem die mehr und mehr in Mode kommende Holzfeuerung in Kaminöfen deutlich vor dem Diesel.

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„Diesel-Wut-Kommentar“.

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Die Leser sollten hierbei erkennen, dass nicht nur die GRÜNEN von der grünen Ahnungslosigkeit geschlagen sind, sondern alle Blockparteien betreiben den DIESEL-QUATSCH – nur langsam knicken CDU, SPD, FDP und so weiter ein, denn das Thema wären die tatsächlichen Drecksquellen und, dass keine Luftsäuberung organisiert wird:

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„…Falsch-Fakten und grüne Ahnungslosigkeit. Als gelernter Mechaniker bringt mich die Diesel-Debatte richtig in Fahrt!

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Da werden plötzlich bekennende Radfahrer zu Diesel-Experten und naturwissenschaftliche Blindfüchse zu Ingenieuren. Diesel ist das neue Waldsterben!

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Die kalte Diesel-Wut im Wald aus Falsch-Fakten und grüner Ahnungslosigkeit!

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Dass Bundesumweltministerin Barbara Handricks (SPD) beim Diesel-Gipfel Anfang August dabei war und jetzt die selbst mitgefassten Beschlüsse für unzureichend erklärt – geschenkt. Fakt ist:

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Der Streit um zu hohe Stickoxid-Werte und der Skandal um manipulierte Motoren sind verschiedene Baustellen und werden oft vermischt.

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Die Stickoxid-Werte sinken (lt. Umweltbundesamt) selbst in verkehrsnahen Gebieten seit Mitte der 90er Jahre und werden weiter sinken, je mehr neue, saubere Diesel in den Verkehr kommen. Das Grenzwert-Problem wird sich von selbst lösen.

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Die Grenzwerte für Stickoxide (NOx) sind wirr. An Industriearbeitsplätzen sind acht Stunden täglich 950 Mikrogramm/m3 erlaubt, im Büro 60 und auf der Straße 40 Mikrogramm/m3. Begründung: Im Job ist man fit, auf der Straße trifft es alle. Aber: Auf der Straße gilt der Jahresdurchschnitt.

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Das bedeutet: Mit welcher Momentankonzentration 80jährige Asthmatiker und Neugeborene konfrontiert werden, ist völlig offen. Abgesehen davon, dass an verkehrsreichen Kreuzungen auch niemand stundenlang rumsitzt.

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Überschreitungen der NOx-Grenzwerte werden lediglich an einigen verkehrsnahen Messstellen in Deutschland gemessen, und selbst dort variieren die Werte dramatisch, je nach Aufstellort des Mess-Containers. Am Stuttgarter Neckartor kamen bei Testmessungen um die Ecke halbierte, auf dem Dach des Eckhauses mehr als gedrittelte Werte zustande.

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Die tatsächliche Schädlichkeit von NOx in Verbindung mit anderen Luftbestandteilen ist wissenschaftlich wenig erforscht und unter Experten umstritten. Studien über vermeintlich zehntausende Tote durch Diesel-Abgase entstanden als Hochrechnungen am Schreibtisch und sind nicht ansatzweise zu überprüfen, werden aber willig vermeldet.

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Die Empörung über unrealistische Verbrauchstests auf dem Rollenprüfstand ist dumm oder verlogen. Solche Tests sollen Vergleichbarkeit herstellen, die bei Wind und Wetter und individuellem Bleifuß nicht zu machen ist. Alle wussten und wollten das.

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Diesel werde steuerlich gefördert, schreibt einer vom anderen ab. Das ist allenfalls die halbe Wahrheit. Die Mineralölsteuer beim Tanken liegt beim Diesel rund 18 Cent niedriger als bei Benzin, dafür kann die Kfz-Steuer für einen Diesel bis zum mehr als Vierfachen betragen. Wer weniger als 15 000 km/Jahr fährt, hat keinen finanziellen Vorteil oder zahlt sogar drauf.

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Scheinheilig ist die Diesel-Debatte aber deshalb, weil wir Autofahrer auch selbst mit Schuld sind an der Luft-Misere: Je sauberer die Motoren in den zurückliegenden Jahren wurden, desto mehr haben bei der Leistung drauf gepackt. Allein in den letzten 10 Jahren stieg die durchschnittliche Motorleistung in Deutschland von ca. 130 PS auf 150 PS.

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Anstatt das Luft-Reinheitsgebot auf wehrlose Pendler abzuwälzen, die morgens in die Stadt und abends nach Hause fahren, könnten die betroffenen Kommunen damit beginnen, dreckige Diesel-Busse, Feuerwehren und andere Einsatzfahrzeuge sauber umzurüsten.

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Mit Feinstaub, wie manche immer wieder behaupten, hat der Diesel-Streit übrigens so gut wie nichts zu tun. Da liegen andere Antriebe und vor allem die mehr und mehr in Mode kommende Holzfeuerung in Kaminöfen deutlich vor dem Diesel.

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Dietmar Moews meint: Mit diesem kritischen politischen Kommentar bietet BILD.de einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion im Bundestagswahlkampf und dem schlappohrenhaften Luftblasen-DIESEL-Streit (vgl. auch LICHTGESCHWINDIGKEIT 7535).

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Man wird ja wohl die betrügerische Autoindustrie und ihre kriminellen Spitzenleute fähig sein, getrennt von den parlamentarisch-rechtsstaatlichen Optionen und dann vom Thema Luftreinheit und Luftsäuberung erkennen zu können.

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Hier hat mal jemand, die DIESEL-Technik und das DRECK-Thema in sinnvollen Zusammenhang gestellt. Chapeau BILD.

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John Abercrombie 1944 – 2017 – Kurznachruf

August 24, 2017
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Vom Freitag, 25. August 2017

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John Abercrombie, war ein US-amerikanischer Gitarrist, geboren am 16. Dezember 1944 in Port Chester, New York, USA, ist jetzt 72-jährig, am 22. August 2017 in Cortland, New York an Herzversagen gestorben.

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Er studierte in Boston Musik und Gitarre als Solist, dazu Harmonielehre und Jazztheorie. Seine professionelle Karriere begann etwa 1967 und er spielte bis zum Lebensende – mit einem weiten Feld von weltberühmten Musikern und Stars auf internationalen Bühnen und bei Festivals. Wie Billy Cobham, Ralph Towner, Kenny Wheeler, Charles Mingus, die ihn alle anerkannten.

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Sein Spiel – in der Gesamtrückschau – bewegte sich zwischen Modern Jazz und Fusion, bzw. in den 1970er Jahren nannte man das Jazzspiel von Rockbands Jazz-Rock. Abercrombie spielte diverse elektrische Solidbody-Gitarren wie auch diverse akustische Gitarren, in kleinen wie auch in großen Besetzungen. John Abercrombie trat auch im Gitarren-Jazzduo auf, in diversen Combo-Varianten, auch als Sologitarist bei einem Jazztrio, bis hin zu Bigband-Besetzungen.

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John Abercrombie hatte seinen Einstieg unter den zahllosen Amateurgitarristen als studierter Instrumentalist, wodurch er großen Eindruck machte, sowie er in Rockbands als Sologitarrist einstieg. Dabei sind seine Projekte und auch die Studioaufnahmen, bei denen Abercrombie mitwirkte, nicht wirklich außergewöhnlich. Mit eigenen Kompositionen ist er nicht in die Welt des Jazz expandiert. Mit dem Wechsel zu Jazzbesetzungen und verspielteren Ensembles fiel Abercrombie eigentlich immer mehr zurück, zumal dabei teils geniale Leute mitspielten – Billy Cobham, der Schlagzeuger als Beispiel.

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In den letzten 30 Jahren entwickelte John Abercrombie einen immer esoterischeren Musikstil, der mehr Mediation als Tanz wurde und zeigte, dass Perkussivität und Rhythmus ohnehin nicht seine Leidenschaft werden konnte. Abercrombie spielte COOL., gab Meisterstunden und vertrat dazu ganz versierte Lehrmeinungen. Schade, dass er so jung sterben musste.

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Dietmar Moews meint: Ich stehe dazu – wenn man über Raffaello redet, sollte man nicht schlechte Stellen an den Fresken in den vatikanischen Stanzen ansprechen, sondern die himmlischen gelungenen Darstellungen seiner Figurengruppen, seiner Luftperspektiven und seiner irren perspektivischen Extremüberschneidungen, seiner geschmackvollen Farben, unvergleichlich besser als die meisten in der Renaissance, neben Bellini (und weder Michelangelo noch Leonardo, nicht Botticelli, nicht der äußerst geschmackvolle Piero della Francesca).

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BONDO gewaltiger Bergsturz im Schweizer Kanton Graubünden

August 24, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7534

Vom Donnerstag, 24. August 2017

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Piz Cengalo, oberhalb Bondo in Graubünden

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Ein gewaltiger Bergsturz, riesige Felsmassen stürzen ins Tal, dahinter eine Geröll- und Schlammmasse, die das Dorf Bondo verschütten.

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Der Bergrutsch ereignete sich am Mittwochmorgen, den 23. August 2017.

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GMX.de / dpa / am Donnerstag, 24. August 2017:

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„Das Alarmsystem in Bondo warnte Einwohner. Bei dem Felsabbruch, Bergsturz genannt, donnerten am 3.369 Meter hohen Piz Cengalo riesige Mengen Gesteinsmassen ins Tal.

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Rund 100 Menschen bangen dort nun um ihr evakuiertes Dorf Bondo, an dem die graue Masse direkt vorbeirollte. Verletzt wurde in dem Ort niemand, weil es ein Alarmsystem hat. Das hatte rechtzeitig vor dem Murgang, wie das Geschiebe heißt, gewarnt. Bondo liegt an der Grenze zu Italien, rund 35 Kilometer südwestlich von St. Moritz.

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Nach Schätzungen rutschten bis zu vier Millionen Kubikmeter Geschiebe mit Schlamm und größeren Gesteinsbrocken nach. Die Erdbebenwarte in Zürich registrierte den Bergsturz mit ihren Geräten wie ein kleines Erdbeben.

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Die Suche nach den Vermissten laufe vor allem mit Hubschraubern, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. In dem Wandergebiet im Bondasca-Tal gebe es zwei Hütten. Bewohner und Besucher der Hütten sowie einige Wanderer seien bereits am Mittwoch mit dem Hubschrauber ausgeflogen worden.

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BILD.de Screen Shot am 24. August 2017

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Nach Abklärung der Personalien und Rücksprache mit Angehörigen der Vermissten wollte die Polizei am Nachmittag um 14.00 Uhr erneut informieren. …“

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„…Bergstürze lassen sich mit technischen Mitteln nicht verhindern“, schreibt die Nationale Plattform Naturgefahren (Planat). Gefährdete Gebiete sollten gemieden werden.

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Am Piz Cengalo waren 2011 schon einmal größere Felsstücke abgebrochen. Eine ähnliche Menge Geröll stürzte ab, blieb aber im hinteren Teil des Bondasca-Tals liegen.“

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REUTERS, Screen Shot am 24. August 2017

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„Auf einem bewährten Alpenweg von Deutschland nach Italien liegt Bondo, bereits auf der italienischen Seite der Alpen, unterhalb des berühmten Soglio, wo Rilke dichtete, im Val Bregaglia, Kanton Graubünden, am Alpen-Passweg von Deutschland durch die Schweiz nach Italien, entweder über den Fernpass und Liechtenstein oder den Julier-Pass ins Oberengadin, Silvaplana bei St. Moritz, Sils Maria – dem Nietzsche-Ort, Maloja, wo Segantini die besten Landschaftsbilder der Welt malte, den Maloja-Pass hinab ins Val Bregaglia (Bergell), wo in Borgonovo die Familie Giacometti mit ihrem Eisengeschrunze lebt, Vicosoprano, Stampa, Bondo, mit dem zauberhaften Campingplatz am reißenden Bergbach, westseits oben Soglio, bis zur schweizerisch-italienischen Grenze, am Semperdorf Castasegna, kurz vor dem italienischen Chiavenna, Richtung Comer See und Mailand.

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Von acht Wanderern fehlt jede Spur. Solche Bergstürze sind keine Seltenheit in den Alpen, bergen aber gewaltige Gefahren, denn: Schützen kann man sich kaum. Darunter seien Deutsche, Österreicher und Schweizer, berichtete die Kantonspolizei Graubünden am Donnerstag.

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Nach Abklärung der Personalien und Rücksprache mit Angehörigen der Vermissten wollte die Polizei am Nachmittag um 14.00 Uhr erneut informieren.

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„Bergstürze lassen sich mit technischen Mitteln nicht verhindern“, schreibt die Nationale Plattform Naturgefahren (Planat). Gefährdete Gebiete sollten gemieden werden.

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Am Piz Cengalo waren 2011 schon einmal größere Felsstücke abgebrochen. Eine ähnliche Menge Geröll stürzte ab, blieb aber im hinteren Teil des Bondasca-Tals liegen.

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Dieser Bergsturz ist dreimal so gross wie jener Ende des Jahres 2011. Es handelt sich um einen der grössten Bergstürze im Kanton Graubünden der letzten Jahrzehnte, wie der Polizeisprecher an der Medienkonferenz erklärt. Von der bewegten Masse am Cengalo sind zirka 4 Millionen Kubikmeter abgestürzt, 1 Million Kubikmeter ist noch in Bewegung.

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Von möglicherweise verendeten Tieren weiss man derzeit nichts.

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Die Einwohner von Bondo dürfen bis am Freitag um 10 Uhr nicht in ihre Häuser zurückkehren. Der 200-Seelen-Ort bleibt evakuiert. Experten schliessen Nachstürze im Seitental Val Bondasca nicht aus. Auch die Hauptstrasse durch das Tal bleibt gesperrt. Die Fahrbahn war vom Murgang sowohl unterspült als auch überspült worden, ist beschädigt und stellenweise verschüttet.

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Das folgende Video aus Bondo (2012 aufgenommen) beginnt auf der Brücke über den Bergbach Bondasca und zeigt mit dem subktiven Kameragang, hin zum Campingplatz, exakt die jetzt durch den Murgang verwüstete nördliche Uferseite sowie die vernichteten Häuser, bis hinunter zur Durchgangsstraße St. Moritz – Chiavenna.

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LICHTGESCHWINDIGKEIT-Video bei Youtube von dietmarmoews, von Bondo aus dem Jahr 2012

 

Dietmar Moews meint: Täglich verdaut der Mensch seine inneren Selbstwahrnehmungen sowie Alles, was von außen kommt. Dieser Dauerverdauungsvorgang endet mit den letzten Atemzügen.

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Manchmal atmet man zwischendurch tief durch.

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So ging es mir heute, als die Nachricht vom Bergsturz von Bondo bei mir ankam. Seit 1970 verkehre ich mit Bondo, auf dem Weg zu Nietzsche in Sils-Maria und auf dem Weg Goethes und Heinrich Heines nach Italien.

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Es hatte nicht ganz viel gefehlt, dass ich selbst, in diesen Tagen, dort gewesen wäre – nur ein Gerichtsstreit mit der Firma Siemens AG und der Siemens CEO Janina Kugel, hat mich davor bewahrt.

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In Bondo ist am Bondasca-Tal der reißende Bergbach mit einem heimlichen Zeltplatz, mit Jugendherberge, mitten im Dorf, wo ich mehrfach Gast war.

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BILD.de Screen Shot am 24. August 2017: Bergrutsch Piz Cengalo über Bondo

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Die Graubündner Bewohner im Bergell sind so arm, dass dort die Kinder, sowie sie herangewachsen sind, abwandern müssen, weil für sie kein Leben im Bergell ist, außer Fremdenverkehr als Durchreisende. Wer beispielsweise das berühmte Hochgebirgsdörflein Soglio, mit dem Palazzo Salis, wo Rilke mehrfach war, und wo ein altes Klavier steht und eine gigantische Redpine-Kathedralen-Fichte im Park des Palazzos.

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Noch 2012 habe ich dort im Bergell, in Vicosoprano und Stampa, unmittelbar nach der schweren Mure, einige LICHTGESCHWINDIGKEITS-Video aufgenommen und auch kurz den BONDO-Campingplatz wiedergesehen. Exakt der bekannte Campingplatz, entlang des Bergbaches von Bondo, ist völlig verschüttet.

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