Schoki-Test mit GREEN&BLACK ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa

September 21, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8521

am Sonnabend, 22. September 2018

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Dietmar Moews meint:  

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Keine Angst, ihr Spinnen

ich fege nur

gelegentlich“

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(Matsuo Bashos 1644-1694; Haiku – Japanisch, hier vom Englischen ins Deutsche)

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Ich probierte eine hochwertige dunkle Schokolade einer ursprünglich britischen Marke, GREEN & BLACK, die inzwischen von internationalen Lebensmittel-Konzernen hin- und herverkauft wird, von Cadbury Schweppes und Kraft, die aber auch längst von verschiedenen Herstellern in Italien und der Schweiz bzw. in weiterer Herstellungsauslagerung produziert wird. Das macht klar, dass eine Höchstqualität gar nicht versprochen werden kann. GREEN&BLACK lebt vom einst bedeutenden Namen.

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Sie ist nun eine Nowhere Dunkle-Schokolade mit angeblich 70% Kakaogehalt. Das industrielle Produkt wird als Bean to Bar vermarktet. Da wüsste man aber doch gerne, wer diesen Produktonszweig aktuell steuert – von Chocolatiers möchte ich nicht sprechen.

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Der Trinitario-Kakao, die Kakaobutter, die Zutaten kommen angeblich aus Afrika, aber auch aus Südamerika und Zentralamerika Belize. Die 100 Grammtafel kostet 5 Euro 25 per Internetz. Sie wird von einem nicht benannten Hersteller für GREEN&BLACK, 3 Sanderson Road, Uxbridge, UB8, UK, hergestellt und vertrieben.

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Kurz vorab: Das Gebinde der GREEN&BLACK ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa mit 100 Gramm Einwaage hat eigentlich die klassisch längliche Form, aber die Tafel ist etwas dicker, dafür schmaler, hat die üblichen Bruchrillen in rechteckiger Teilung. Die äußere Aufmachung ist nicht „biodynamisch“, sondern Schwarzes Umschlagpapier und ganz dunkelbraun sowie goldene Prägeschrift mit Goldeindruck.

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Man findet beim Öffnen des Umschlagpapiers eine sehr edle, feine, außen golden, innen silberne Folie-Vakuumeinhüllung, die wirklich bestens mit Schokolade zusammenpaßt. Öffnen des Silberpapiers ergibt einen durchaus kräftigen Kakao-Geruch. Die Rückseite der Tafel ist glatt. Es ist ziemlich sicher eine Massenproduktion für die beste Rohstoffe und „kein Emulgator / Soja-Lecithin“ reklamiert wird. Doch das ist blanke Irreführung. Auch der Schokoladentester Georg Bernardini stellt GREEN&BLACK’s als Soja-Lecithin-frei vor, doch meine aktuelle Packung, September 2018, zählt die Inhaltsstoffe auf, einschließlich „emusifier (soya lecithin)“.

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http://www.greenandblacks.co.uk

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Bei Georg Bernardini heißt es noch „GREEN & BLACK’S England (London):

Das Unternehmen Green & Black’s ist ein Pionier in der Schokoladenbranche und ein wichtiger Vorreiter in Bezug auf Bio-Schokoladen und fairen Handel. Im jahr 1991 erhielt Craig Sams, Gründer von Whole Earth, einem ökologischen Lebensmittel-Unternehmen, eine Probe von 70% dunkler Schokolade aus Bio-Kakao-Bohnen von einem seiner Lieferanten aus Afrika. Seine Frau Josephine Fairley kostete die Schokolade ebenfalls und zusammen entschloß man sich, eine eigene Bio-zertifizierte Schokolade zu entwickeln. Es entstand die erste GREEN & BLACK’s dunkle Schokolade mit einem 70%igen Kakaoanteil. Drei Jahre später brachte Grenn & Black’s mit der Maya Gold das wohl erfolgreichste Produkt des Unternehmens auf den Markt: dunkle Schokolade mit Orange und gewürzen (Zimt, Muskat und Vanille). maya Gold gibt es auch als Trinkschokolade und die Idee zu dieser Kombination entstand während einer Urlaubsreise nach Belize. Der Geschmack basiert auf dem eines traditionellen Maya-Getränks.

Personen namens Green und Black existieren nicht. Das Wortspiel Green „grün“ und Black „schwarz steht als Synonym für strenge ökologische Prinzipien und für die Intensität der Schokolade. Im jahre 2005 wurde Green&Black’s von Cadbury Schweppes, mittlerweile von Kraft Foods übernommen, gekauft.

Alle Produkte von Green & Black’s sind Bio-zertifiziert. Bis Ende 2011 sollten auch alle Produkte Fair-Trade-zertifiziert sein. Green&Black’s produziert seine Schokolade nicht selbst, sondern bezieht sie schon seit langer zeit von ICAM aus Italien und wohl auch von Barry Callebaut (Schweiz).“ (zitiert nach Schokolade – DAS STANDARDWERK, Seite 412, Georg Bernardini 2015).

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Diese dunkle Schokolade besteht aus einer feinen Süßmasse mit mindestens 70% Kakao, dessen Anbaugebiet als Sorte Trinitario nicht genannt wird; es ist kaum zu schmecken, aber kräftig bis herb zu nennen ist.

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Die sogenannte Kakaomasse besteht hauptsächlich aus Fett, dann aus Rohrohr-Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, Vanille-Extrakt, Salz, und Soja-Lecithin als Emulgator.

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Die Zutaten kommen aus kontrolliert-biologischem Anbau und Kakao, Zucker und Vanille sind aus Fairtrade-Handel. Pur ist hier viel Fett, jedoch nicht zu viel Zucker. Das Ganze schmeckt durchaus hochwertig, als pure dunkle Schokolade etwas nach Tabak und Rum nicht wirklich edel, denn es ist fett und emulgiert.

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Es ist die wiederholte Erfahrung, dass die Schokolade-Rezepte ohne Emulgator eine Klasse besser zu genießen sind, als solche mit Emulgatoren und Soja-Lecithin. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, ansonsten mit 42% Fett der Kakaocharakter herauszuschmecken. Ein Manko ist der sehr hohe Fettanteil. Das abschmeckende Quäntchen Salz paßt gut.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese GREEN&BLACK ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa kommt dafür nicht gut in Betracht. Sie ist dunkler als herkömmliche „Zartbitter“. Ich würde sie vermutlich auch mit verbundenen Augen, als Blindversuch, keinesfalls mit einer der von mir bisher getesteten Bean-to-Bar-Schokoladen verwechsln. Hochqualitätsgarantie bis 27.10.2019

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Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade GREEN&BLACK’S ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa ist ästhetisch und doch einfach. Sie hat EU- BIO-LABLES, Landwirtschaft und Fairtrade-Lable, keine FSC aber „recycle“ für Öko-Karton. Die technischen Angaben auf der Rückseite in schlecht lesbarer goldbronzener Schrift auf dunkelbraunem Grund in englischer Sprache. Es geriert sich als britische Spitzenmarke – hält aber international bekannte Hochqualität nicht bereit.

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungs-Verhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können, gibt Inhaltsprozente in Gramm sowie Portions-Nutrition. BEST BEFORE 27.10. 2019

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Brennwert 2405 kj / 580 kcal

Fett 42 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 25 Gramm

Kohlenhydrate 36,5 Gramm

davon Zucker 28 Gramm

Fibre 10,0 Gramm

Eiweiß 9,1 Gramm

Salz 0,13 Gramm

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addiert man die Beträge kommt man nicht auf die angegebenen 100 Gramm.

Dabei kann die Differenz sich nur um Fett handeln,

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese dunkle britische Spitzen-SCHOKOLADE 70 % von GREEN&BLACK ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa – woher sie auch kommen mag – zum einmaligen Probieren empfehlen. Sie ist eine feine knackige Mischung, unter ökologischen Aspekten auch empfehlenswerte Industrie-Süßigkeit. Der gesamte Auftritt ist nicht wirklich vertrauenserweckend (z. B. der Druck auf der Packung ist objektiv miserabel; es ist Soja-Lecithin verarbeitet, aber in der Internetz-Werbung wird das verneint; sie ist mit 5 Euro 25 teuer).

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BEWERTUNG: ZWEI KAKAOBOHNEN von SECHS. Das ist für eine angebliche Bean to Bar Schokolade keine gute Bewertung. Georg Bernardini gab im Jahr 2015 DREI von SECHS Bewertungspunkte.

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Ich möchte dennoch sein Fazit zitieren:

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Selbstverständlich verdient Green & Black’s Lob und Anerkennung. das Unternehmen hat in Sachen Bio und fairem Handel Pionierarbeit geleistet und einen großen Anteil daran, dass diese Art Produkt salonfähig geworden ist. Dennoch ist auch ein wenig Kritik angebracht. Vom Unternehmen wird suggeriert, dass Green & Black’s die Schokolade selber von der Bohne weg produziert. Dem ist aber nicht so und sollte dem Verbraucher auch ehrlich kommuniziert werden …“

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit NATURATA Ecuador EDELVOLLMILCH 42% KAKAO

September 18, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8514

am Mittwoch, 19. September 2018

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Dietmar Moews meint:  

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…CHOR:

Vieles ist ungeheuer, nichts

ungeheuerer als der Mensch.

Das durchfährt auch die fahle Flut

in des reißenden Südsturms Not;

das gleitet zwischen den Wogen,

die rings sich türmen! Erde selbst,

die allerhehrste Gottheit,

ewig und nimmer ermüdend, er schwächt sie noch,

wenn seine Pflüge von Jahre zu Jahre, wenn

seine Rosse sie zerwühlen.

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Völker der Vögel, frohgesinnt,

fängt in Garnen er, rafft hinweg

auch des wilden Getiers Geschlecht,

ja, die Brut des salzigen See

in eng geflochtenen Netzen,

der klug bedachte Mann, besiegt

mit List und Kunst das freie,

bergbesteigende Wild und umschirrt mit dem

Joche den mähnigen Nacken des Rosses und

auch des unbeugsamen Bergstiers.

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Und Rede und, rasch wie der Wind,

das Denken erlernt‘ er, den Trieb,

die Staaten zu ordnen, und auch der Fröste

Unwohnlichkeit im Gefild

und Regensturms Pfeile fliehn:

allbewandert, in nichts unbewandert schreitet er

ins Künf’ge; vorm Tod allein

sinnt er niemals Zuflucht aus;

doch für heilloser Krankheit Pein

fand er Hilfe.

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Mit kluger Geschicklichkeit für

die Kunst ohne Maßen begabt,

kommt heut er auf Schlimmes, auf Edles morgen.

Wer seines Lands Satzung ehrt

und Götterrecht schwurgeweiht,

gilt im Staate; doch nichtig ist, wem das Unrecht sich

gesellt hat zu frevlem Tun.

Sitze nie an meinem Herd,

und sei im Bunde nie mit mir,

wer so handelt!

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Als gespenstisches Blendwerk scheint es mir,

doch seh‘ ich es: wie könnt‘ ich bestreiten,

daß dieses Mädchen Antigone ist?

Unselige, Kind

unseligen Vaters: von Oidipus!

Was ist? Sie führen dich doch nicht her,

weil du ungehorsam dem Königsgesetz

und bei sinnloser Tat sie dich griffen?

…“

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(Sophokles 496-406 v. Chr.; „Antigone“, Drama um 440 v. Chr. aus dem Griechischen übersetzt von Wilhelm Willige)

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Ich probierte eine hochwertige Milchschokolade aus der Schweiz – schmeckt leicht nach Kuh, ist wirklich fein und etwas zu sehr gezuckert.

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Sie ist eine Schweizer Milch-Schokolade mit angeblich 42% Kakaogehalt. Das industrielle Produkt ist nicht Bean to Bar verbrieft. Der Arriba-Kakao, die Kakaobutter, die Zutaten kommen aus der Region Vinces in Ecuador. Die 100 Grammtafel kostet 3 Euro 49 bei Alnatura am Severinskirchplatz in Köln. Sie wird von einem nicht benannten Hersteller für NATURATA AG, D-71672 Marbach in der Schweiz hergestellt und vertrieben.

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Kurz vorab: Das Gebinde mit 100 Gramm Einwaage hat eigentlich die klassisch längliche Form, aber die Tafel ist nicht dick, hat die üblichen Bruchrillen in fast quadratischer Teilung. Die äußere Aufmachung ist nicht „biodynamisch“, sondern dunkel-metallic Blau mit Goldeindruck, ziemlich amerikanisch.

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Bemerkenswert ist das gestalterische Relief, mit dem die Oberfläche der Schokoladen-Bruchteilung mit Kakaobohnen-Darstellungen gestaltet ist:

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Man findet beim Öffnen der dünnen Außenpappe, eine milchweiße Plastik-Vakuumeinhüllung, die wirklich schrecklich wenig mit Schokolade zusammenpaßt. Aufreißen der Kunststoffhülle ergibt einen Milchschokoladen-Geruch – Edel-Vollmilch fällt einem dabei nicht ein.. Die Rückseite ist glatt. Es ist eine Massenproduktion von der im Internetz letztlich kein weiterer Aufschluß zu finden ist.

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http://www.naturata.de

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Diese Vollmilch-Schokolade besteht aus einer puren feinen Süßmasse mit mindestens 42% Kakao, dessen Anbaugebiet Region Vinces in Ecuador bzw. als Sorte Arriba-BLEND genannt werden muss, die aber kaum zu schmecken sind.

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Die sogenannte Kakaomasse besteht hauptsächlich aus Rohrohr-Zucker, Kakaobutter, Bourbon-Vanille-Extrakt gemahlen, Salz, keine sonstigen Inhaltsstoffe, kein Soja-Lecithin als Emulgator.

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Die Zutaten kommen aus kontrolliert-biologischem Anbau und Kakao, Zucker und Vanille sind aus Fairtrade-Handel. Pur ist hier wirklich zu viel Fett und Zucker. Das Ganze schmeckt durchaus hochwertig, aber nicht edel, denn es ist viel zu süß.

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Es ist die wiederholte Erfahrung, dass die Schokolade-Rezepte ohne Emulgator eine Klasse besser zu genießen sind, als solche mit Emulgatoren und Soja-Lecithin. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, ansonsten mit 39% Fett ein Kakaocharakter herauszuschmecken, denn ein Manko ist jedenfalls der sehr hohe Zucker- und Fettanteil. Und typisch für zu viel Zucker ist dann ein zehnfacher Mengenwert an Salz.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese NATURATA Ecuador 42% Kakao kommt dafür gut in Betracht. Ich würde sie vermutlich auch mit verbundenen Augen, als Blindversuch, keinesfalls mit einer der von mir bisher getesteten Bean-to-Bar-Schokoladen. Hochqualitätsgarantie bis 25.09.2019

.

Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von NATURATA ist wirklich ästhetisch dunkelblau-amerikanisch. Sie hat CH- BIO-LABLES, Landwirtschaft und Fairtrade-Lable, keine FSC für Öko-Karton. Die technischen Angaben auf der Rückseite in lesbarer schwarzer Schrift auf eierschalfarbenem Grund in vielen Sprachen deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, auch Dänemark und Nederlande:

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungs-Verhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können, weicht von den üblichen Purismen etwas ab:

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Brennwert 2340 kj / 563 kcal

Fett 39 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 24 Gramm

Kohlenhydrate 42 Gramm

davon Zucker 40 Gramm

Eiweiß 9 Gramm

Salz 0,25 Gramm

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addiert man die Beträge kommt man nicht auf die angegebenen 100 Gramm. Dabei kann die Differenz sich nur um Fett handeln,

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese MILCHSCHOKOLADE 42 % von NATURATA aus der Schweiz zum einmaligen Probieren empfehlen. Sie ist eine zu süße dennoch feine Mischung, unter ökologischen Aspekten auch empfehlenswerte Industrie-Süßigkeit von NATURATA.

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BEWERTUNG: ZWEI KAKAOBOHNEN von SECHS. Das ist für BLEND-Schokolade gegenüber Bean to Bar eine gute Bewertung.

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FINE E COMPATTO

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

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Lehman-Pleite die Lehman-Attacke der Finanzspekulationen

September 12, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8499

am Donnerstag, 13. September 2018

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attac.de schreibt aktuell, 12. September 2018, online:

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„Finance for the People – Für die Vielen, nicht die Wenigen

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Auf zur Frankfurter Börse am 15. September!

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Steigende Mieten. Unsichere Arbeit. Soziale Spaltung. Und statt echter Lösungen werden Sündenböcke gesucht. So kann es nicht weitergehen! Öffentliche Güter wie Wohnraum, Gesundheit, Bildung, Verkehr und Datennetze sind keine Renditeobjekte, sondern soziale Menschenrechte. Sie müssen dem privaten Gewinnstreben entzogen und demokratisch organisiert werden. Am zehnten Jahrestag der Pleite von Lehman Brothers, einem Höhepunkt der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, fordern wir eine Kehrtwende!

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Noch immer verursachen die aufgeblähten Finanzmärkte mehr Probleme als sie lösen: Finanzinvestoren drängen über große Immobilienfirmen wie Vonovia und Deutsche Wohnen auf die Wohnungsmärkte und sorgen für steigende Mieten und Wohnungsnot. Die öffentliche Daseinsvorsorge wird privatisiert und Kapitalinteressen unterworfen, was die soziale Ungleichheit weiter verschärft. Statt den ökologischen Umbau zu finanzieren, fließen immer noch riesige Summen in Kohle, Öl und Gas und treiben so den Klimakollaps voran. Und sobald ein Crash droht, werden die Profiteure dieses Systems mit Abermilliarden an Steuergeldern „gerettet“. Das muss sich ändern!

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Am 15. September werden wir uns den Börsenplatz in Frankfurt nehmen. Wir treffen uns um 11 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz und gehen gemeinsam zum Börsenplatz.

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Die Börse ist der Ort, wo die Gewinninteressen der Vermögenden verhandelt und durchgesetzt werden. Sie ist damit Teil einer grundlegend falschen Ausrichtung, der Dominanz des shareholder value gegenüber Demokratie, sozialen Bedürfnissen und ökologischen Grenzen. Wir werden die Börse als „Crime Scene“ markieren, als Tatort der um sich greifenden Finanzialisierung der Gesellschaft, und mit den Opfern des unerbittlichen Profitstrebens konfrontieren. Graue Gestalten werden den Platz füllen und sich schließlich erheben.

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Kommt nach Frankfurt! Gemeinsam gehen wir auf die Straße für ein völlig neues Wirtschafts- und Finanzsystem, für eine echte Demokratisierung von Wohnraum und öffentlichen Gütern. Es gibt eine Alternative – wir sind die demokratische Übernahme!

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Aufruf unterzeichnet von: Attac Deutschland, Die Linke Hessen, Jusos und GEW Hessen.

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In zahlreichen Ländern finden zeitgleich Aktionen statt, zu denen ein internationales Bündnis aufruft. Mehr Informationen zu den in Frankreich, Spanien, Österreich, Belgien, Großbritannien, Irland, USA, Norwegen, Italien und anderen Ländern geplanten Aktionen findet auf der Website des europäischen Bündnisses.

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DLF.de am 11. September 2018, Interview von Klemens Kindermann mit Alfred Eibl von attac:

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Zehn Jahre Lehman-Pleite –

Attac: „Finanzspekulationen gehen in höchstem Ausmaß weiter

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Die Finanzkrise sei in Europa noch lange nicht vorbei, warnt Alfred Eibl vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac. Sein wichtigstes Indiz: Währungsprobleme in Argentinien oder der Türkei provozierten sofort auch Spekulationen über die Stabilität europäischer Banken.

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Klemens Kindermann: Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 gilt als Beginn der weltweiten Finanzkrise. In dieser Woche jährt sich der Stichtag zum zehnten Mal. Jahrelang haben Regierungen und Notenbanken versucht, diese Krise in den Griff zu bekommen. Vor allem die Banken sollten härter an die Kandare genommen werden. Heute muss man sagen: die Banken in den USA verdienen prächtig, als hätte es gar keine Krise gegeben.

Dazu kann ich sprechen mit dem Finanz-Experten des globalisierungskritischen Bündnis Attac, Alfred Eibl – kann man sagen, die Finanzkrise ist endgültig vorbei?

Alfred Eibl: Nein, die Finanzkrise ist bei weitem nicht vorbei, vor allem ist sie in Europa nicht vorbei. Wenn irgendwo auf der Welt Finanzprobleme auftauchen, sei es Argentinien, sei es in der Türkei, dann wird sofort spekuliert, ob in einem europäischen Land, sei es Spanien, sei es Italien, sei es Frankreich, vielleicht Banken in die Krise kommen könnten und ob diese Krise dann nicht das europäische Bankensystem insgesamt gefährden könnte. Diese Spekulationen haben eine natürliche Grundlage, dass noch immer insbesondere das europäische Bankensystem mit viel zu wenig Eigenkapital ausgestattet ist und dass die Risiken im Bankensystem einfach immer noch zu groß sind.

Klemens Kindermann: die sogenannte Occupy Wall Street-Bewegung wollte nicht länger hinnehmen, dass die Regierung Banken rettet, statt den Armen in der Gesellschaft zu helfen. Zentrum der Proteste war der Zuccotti-Park im Finanzdistrikt Manhattans. Heute, wenn man dahin kommt, ist es ziemlich friedlich und keine Spur mehr von Protest. War das damals alles umsonst?

Eibl: Nein, das war nicht umsonst. . Es ist vielleicht nicht mehr so dramatisch und so massiv der Protest, aber der Protest ist weiterhin wirksam und verschiedene internationale Institutionen beschäftigen sich permanent damit. wir sind nicht allein dabei, also als Attac Deutschland, sondern wir werden diesen Protest am 15. September gemeinsam mit vielen europäischen Städten, mit vielen anderen Organisationen, noch mal auf die Straße tragen, um zu zeigen, dass die Versprechungen, die die Politik damals gemacht hat, bei weitem nicht eingelöst sind und dass grundsätzliche Veränderungen notwendig sind. die grundlegenden, notwendigen Veränderungen, die wurden bei weitem nicht umgesetzt.

Kindermann: Was haben Sie denn konkret geplant am Samstag?

Eibl: Wir wollen noch mal im Rahmen einer Performance darstellen, dass das Finanzsystem nicht das tut, was es tun soll, nämlich für Mensch und Natur da zu sein, Entwicklungen, notwendige Entwicklungen zu unterstützen, zu finanzieren. wir stehen ja vor der Situation, dass wir massiv in den ökologischen Umbau investieren müssten und stattdessen wird weiterhin im alten Trotz weiter spekuliert und finanziert und diese notwendigen Investitionen unterbleiben.

Kindermann: Herr Eibl, was konkret planen Sie denn, was für eine Aktion?

Eibl: Im Prinzip geht es darum, noch mal darzustellen, dass eben das Finanzsystem nicht den Aufgaben gerecht wird. Wir werden mit Bulle und Bär, mit den Symbolen, die vor der Börse stehen, die haben wir nachgebaut und werden damit einiges veranstalten.

Kindermann: 2015 gab es ja auch schon Proteste, das war damals im Zusammenhang mit der Eröffnung des neuen Büroturms der Europäischen Zentralbank

Eibl: Es ist eben schwierig, dieses doch relativ komplexe Thema griffig in die Öffentlichkeit zu tragen. Und es ist auch schwierig, diese Themen, sozusagen die Auswirkungen für den einzelnen Menschen zu erspüren. zum Beispiel von den Banken, um Steuerzurückzahlungen doppelt zu erhalten oder nicht geleistete Steuern sich zurückzuerstatten. Da geht es dann relativ schnell um Hunderte von Millionen und Milliarden, es ist aber sozusagen unklar, was das für den einzelnen Menschen in der Geldbörse bedeutet. 2008/2009 wurde mit Hunderten von Milliarden die Banken gerettet und heute kämpfen wir um jeden Cent, um das Klima zu retten. Das kann es doch nicht sein.

Kindermann: Schauen wir noch einmal in die USA. Der aktuell amtierende US-Präsident Trump, der versucht ja einiges an Bankenregulierung wieder rückgängig zu machen. Müssen wir dann mit der nächsten Finanzkrise rechnen?

Eibl: Das, was bisher in der Diskussion ist, ist jedenfalls, was die USA betrifft, noch nicht der große Rückschritt. Nehmen Sie die Situation in Deutschland, die Deutsche Bank hat das immerhin geschafft, ihr Eigenkapital zu verdoppeln. Aber von windigen zwei Prozent auf vier Prozent, das ist völlig instabil. Hier sind viel höhere Werte notwendig, so wie zum Beispiel das Sparkassensystem oder die Genossenschaftsbanken, die immerhin ein Eigenkapital von acht Prozent vorhalten.

Kindermann: Hat die Deutsche Bank ihre Hausaufgaben nach der Finanzkrise gemacht?

Eibl: Das zeigt sich ja auch an der aktuellen Entwicklung, dass man viel zu lange daran geglaubt hat, im bisher bekannten Stil weiterzumachen, der Aufstieg jetzt von Wirecard in den Dax zeigt ja auch, dass sich die Bankenstruktur, die Struktur der Finanzdienstleistungen grundlegend ändert, dass wieder die Dienstleistung im Vordergrund steht und nicht die Spekulation. sozusagen den Banken noch mal Geld gibt, um jetzt noch mal konkurrenzfähiger zu werden, das ist absolut nicht notwendig. Was wir brauchen, ist eine neue Zielrichtung der Aktivitäten im Bankenbereich.…“

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Dietmar Moews meint: Welt-Währungszusammenbruch 2008 hat zehnjähriges Jubiläum – wie lustig.

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ATTAC hat zu feiern – in Frankfurt am Main ist demnächst Demo:

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am 15. September 2018

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Nach wie vor werden große mächtige Finanzpools angehäuft, um dann mit Marktmacht Zielgeschäfte zu wetten. Gleichzeitig werden diese Manipulationen, diese Spekulationen von US-amerikanischen Großbanken mit großer „Bonität“, aber ohne seriöse Rücklagen, gespielt. Und auch die deutsche Bank erfüllt nicht die verlangte Eigen-Kapitalstärke.

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Jeder Fachmensch weiß das.

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Jeder Schäuble, der redet von Verwirklichung das Rechts im Rechtsstaat, unternimmt aber keinerlei politischer Abmahnung gegen die Großgeldspieler, wie die Deutsche Bank, die erneut am großen Weltkapitalmarkt mitspielt.

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Vernetzt – und jetzt? die Blockparteien werben über Facebook

September 11, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8497

am Mittwoch, 12. September 2018

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Ich dachte, ich glaube es nicht!

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Eine CCC-Liste stelle eine Informations- und Diskussionsveranstaltung in den Terminkalender – als Anmelde-Schweinerei wurde ine FACEBOOK-Adresse angegeben.

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Kein anständig gebildeter Mensch macht bei Facebook mit – Facebook ist die marktwirtschaftliche Privat-Gestapo von Mark Zuckerberg. Dort gibt man keine Kommunikationsdaten ab. Dort schmeißt man nicht seine persönlichen Informationen unter die Profitspekulation von Ausbeutern!

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Die Veranstaltung verspricht Folgendes – und ist sicher beachtlich. Allein schon, weil man wissen sollte, was die Vertreter der Blockparteien an Scheinwerten verbreiten. Da heißt es also beim CCC:

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„wir laden ein zu unserer Jahrestagung Digitalisierung und Gesellschaft „Vernetzt – und jetzt?! Wir gestalten die Zukunft!“

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am Sa, 29. September 2018

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in Stuttgart u.a. mit Franz Färber, SAP, Katharina A. Zweig, Algorithm Watch und Robert Habeck.

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Wir würden uns freuen, wenn Sie die Veranstaltung in Newslettern, Terminkrtreter der Blockparteienalendern, etc. in Ihrem Umfeld ankündigen könnten! Eine Kurzankündigung finden Sie unten und im Anhang.

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Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg – Jahrestagung Digitalisierung und Gesellschaft

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Vernetzt – und jetzt?!
Wir gestalten die Zukunft!

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In weniger als 30 Jahren ist Digitalisierung selbstverständlicher Teil unseres Alltags, unserer Gesellschaft und Wirtschaft geworden. In Erwartungen und Faszination mischt sich Unbehagen. Eine Welt, in der alles vernetzt ist, ist verletzbar. Wir stellen uns den Gefahren und Missbrauchsmöglichkeiten und wollen sinnvolle Nutzung voranbringen.

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Was kommt auf uns zu?
Wie muss sich die Gesellschaft darauf vorbereiten, wie kann Politik gestalten?
Welche Richtung geben wir der Digitalisierung?

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Wir diskutieren mit

Franz Färber, SAP – Prof. Dr. Katharina A. Zweig, Algorithm Accountability Labs,TU Kaiserslautern – Dr. Robert Habeck, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Grüne – Prof. Dr. Caja Thimm, Medienwissenschaft, Uni Bonn – Welf Schröter, Forum Soziale Technikgestaltung DGB – PD Dr. Jessica Heesen, Medienethik, Uni Tübingen – Prof. Dr. André Reichel, Int. School of Management, Stgt. – Andrea Lindlohr, MdL – Ralf Bendrath, Berater am Europäischen Parlament zu Netzpolitik – Roderick Kefferpütz, Green European Journal und Grundsatzreferent Staatsministerium BW – Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW – Dr. Konstantin von Notz, MdB§“

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So viel also zur Diskussion bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Stuttgart, am 29. Sept. 2018.

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Dietmar Moews meint: Zu meiner Beruhigung hat inzwischen ein Mitglied jener CCC-Liste zurückgeschlagen und gepostet:

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„Hallo liebe Liste,

hier unsere Veranstaltungen im September:

13.09 Vortragsreihe mit dem Thema „Podcasts“ [1]
Bonus: Wir feiern 10 Jahre CCCS @ Stadtbib und es gibt eine kleine
Feier im Anschluss.

20.09. „Meine Daten“ von und mit mir und dem Thema „Facebook – Sind
meine Daten dort sicher?“ [2]
Spoiler: Nein! 😉

29.09. Cryptoparty [3]
Hier suchen wir noch HelferInnen, gesonderte Mail kommt bald.

Viele Grüße …“

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Facebook beim Chaos Computer Club (CCC) ist zweifelsohne ein Irrläufer der Evolution.

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Ich habe leider keine Gelegenheit in Stuttgart teilzunehmen.

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Karstadt und Kaufhof fusionieren

September 11, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8496

am Mittwoch, 12. September 2018

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Als die großen städtischen Warenhäuser den ländlichen Einzelhandel betriebswirtschaftlich an die Wand drückten, waren es die Konsumenten, die hierzu ihre Einkaufsverhalten der häuslichen Versorgung durch konkrete Verhaltensänderung unausweichlich machten:

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Man fuhr in die Stadt, hatte unbegrenzte Warenvielfalt, und konnte alle Konsumwaren zentral anschauen, anprobieren, sofort mitnehmen, und dazu noch die günstigeren Kaufpreise erwarten, die die Warenhaus-Einkäufer durch hohe Einkaufs-Stückzahlen bei den Produzenten, ohne Großhandel und Zwischenhandel möglich machten.

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Karstadt, Hertie, Wertheim, Horten, Brenningmeyer, Quelle, Neckermann – und auch hier kam es zu Fusionen, um noch mächtigere Einkaufs-Marktmacht entfalten zu können. Das Kartellamt hatte alle Hände voll zu tun, Monopolbildungen zu kontrollieren.

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Inzwischen ist das Stadt-Landgefälle durch die Lebensweise und die Erwerbszwänge völlig verändert. Die jahrzehntelange Entwicklung der Zentralisierungen, der Politik, der Versorgung, der Kommunikation, sind inzwischen umgekippt:

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Das zentrale Rathaus ist in Bezirksrathäuser dezentralisiert worden. Der Kulturkampf zwischen etatistischen Zentralisten (in Paris, Frankreich) und den etatistischen Föderalisten (Deutschland) spitzt sich ohne Auflösung ähnlich zu, wie die zentrale römisch-katholische Papstkirche nicht mit den gleichgestellten protestantischen Bischöfen, mit ihrer demokratischen Bischofs-Synode, zusammenpaßt.

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Und jetzt haben das Internetz für die Konsumenten der Warenwelt und die IT-Technologien die IT-Revolution der Produzenten und Distribuenten, sowie die Echtzeitkommunikation für die weltweit agierenden Finanzspekulanten völlig verändert:

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Wo man früher in das Zentrum einer Großstadt zu Karstadt oder Kaufhof in die riesigen Warenhäuser zum Einkaufen reiste, die teilweise sogar über Bestellkataloge Versandhandel anboten, ist heute der individuelle Warenmarkt per Internetz und Preisvergleich verfügbar. Der Konsument findet in Lichtgeschwindigkeit den billigsten Anbieter seines Kaufwunsches per Klick und Suchmaschine. Wer direkt per Internetz seine Bestellung ordert, seine Bezahlweise angeben kann, erhält wenige Tage später seine bestellte Waren, ohne noch die Wohnung verlassen zu haben.

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Der Internetzversandhandel und das Direktmarketing haben die großen Kaufhäuser konkret ersetzt. Inzwischen gehen Leute zu Karstadt, um eine Ware anzuschauen, lassen sich noch beraten, suchen per Suchmaschine exakt die gewünschte Ware unter „billigster Anbieter von…“ und lösen mit wenigen Klicks auf dem internetztauglichen Smartphone ihren Wunscheinkauf samt Hauslieferung, Umtauschrecht und Bezahlung aus.

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Inzwischen sind bis auf Karstadt und Galeria Kaufhof, die meisten Großkaufhäuser aufgelöst oder werden als denkmalgeschützte Architektur, wie das KaDeWe in Westberlin zu Erlebnisstätten mit Luxus und Schlemmer-Gastronomie bzw. für die Annahme von Kleinreparaturen.

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Dietmar Moews meint: Die heute unterschriebenen Fusions-Verträge von Karstadt und Kaufhof werden noch vom Kartellamt geprüft. Doch ist nicht zu befürchten, dass ein solcher Überlebenszusammenschluss zur Marktherrschaft aufzusteigen droht. Vielmehr sollen betriebsorganisatorische Zusammenlegungen, noch größere Einkaufsmacht, Beseitigung eines wichtigen Konkurrenten (Karstadt mit Kaufhof), sowie Verringerung der Beschäftigtenzahl und der Quadratmeterzahlen pro Stadt, bringen.

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Die Zukunft des zivilen Versorgungswesens zeichnet sich damit nicht ab. Vielmehr wird die zukünftige Erwerbsarbeits- und Lebenswelt weiter dezentralisiert werden, wodurch zentrale Kaufhäuser noch weniger die alltägliche Sozio-Kultur affirmieren können wird.

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Wie komisch, dass „Neckermann machts möglich“, „Klingel“, „Otto-Versand Hamburg“ oder die berühmten hellblauen Großpakete vom „Großversandhaus Quelle“ den heutigen Direktmarketing-Versandhandel von Amazon, Zalando, Ebay oder Alibaba, nicht erreicht haben.

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Schweden hat den offenen Fortschritt gewählt

September 9, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8492

am Montag, 10. September 2018

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Schweden hat die meisten Zuwanderer der Völkerwanderung nach Europa aufgenommen.

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Wie es der Wahlkampf längst andeutete, wurde diese Immigration zum Brennpunkt für die Parteien.

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Die Sozialdemokraten wollten ihre Solidaritätslinie behaupten. Dahinter stehen etwa drei Parteien (S, V, MP). Man kommt insgesamt auf etwa 40 Prozent der Mandate im Parlament. Das reicht nicht zur Regierungsmehrheit . Mit 28,6 Prozent wurden die Sozialdemokraten die stärkste Partei, aber es ist das historisch schlechteste Ergebnis der Sozialdemokraten. Die bisherigen Regierungskoalition mit den Grünen hat ihre Mehrheit verloren.

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Die Konservative Moderaterna hat 19,8 Prozent und etwa vier Parteien (C, KD, L, M) des bürgerlichen Blocks hinter sich. Auch diese schwedische „Mitte“ kommt auf etwa insgesamt 40 Prozent der Wählerstimmen

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Die Schwedendemokraten (SD) sind die neue Rechtspartei, die nationalistisch und ausländerfeindlich aufgemacht hat. Sie haben laut vorläufigem Wahlergebnis um 22 Uhr des Wahltages knapp 17,7 Prozent der Wähler erreicht. Dieses ist ein Erdrutsch-Gewinn.

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Insgesamt haben aber viele Themen sich von der zunächst bescheideneren Sozialdemokratie eines schwedischen Wohlfahrtsstaates wegentwickelt. Nachdem es den Schweden normal vorkommt, dass sie versorgt sind, kommen sie nun mit neuen Ansprüchen und anderen Ideen:

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Zum Beispiel es wurde die Wehrpflicht wieder eingeführt, neue Bewaffnungsprogramme aufgezogen und eine prinzipielle Bedrohung durch Russland angedacht. Das war für die blockfreien Schweden bislang undenkbar.

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Zum Beispiel werden viele soziale Versorgungsstrukturen der Kommunikation, der Ärztedichte, die „Lügenfabrik der Sozialdemokraten“, von vielen ehemaligen Sozialdemokratie-Wählern nicht mehr geduldet.

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Besonders die Schwedendemokraten (aus Neonazis, Rassismus), wollen nicht mehr totgeschwiegen werden. Flüchtlingspolitik soll keine Einwanderungspolitik und keine Willkommenskultur sein. Mehr Grenzkontrollen und Einreisestop. Unzufriedene und Radikale wurden von der SD angesprochen.

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Dietmar Moews meint: Die Sozialdemokraten Schwedens und Annika Nordgren Christensen sehen sich selbst geradezu als historische Verlierer. Indes die Schwedendemokraten treten nach Schluß der Wahlurnen mit den knapp 18 Prozent als Wahlsieger auf.

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Der sozialdemokratische Regierungschef Schwedens, Stefan Löfven, wird konkret reagieren müssen. Seine Mehrheit wurde gravierend korrigiert – eigentlich kann er die Führung nur erneut zur Parlamentsabstimmung stellen.

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Der Parteichef der bürgerlichen Moderaterna und Oppositionsführer Ulf Hjalmar Kristersson will eine neue und bessere Regierung bilden. Er will die Sozialdemokraten herausfordern, obwohl seine Partei am meisten verloren hat.

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Der Schwedendemokrat Jimmie Akkeson will nicht länger rausgehalten werden. Er ist bereit Verantwortung zu übernehmen. Er ist bereit mit allen zu reden und zu regieren. Er sieht sich als alternativer Vertreter des schwedischen Volkes.

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Doch eine Koalition mit den Rechten war von keinem der Blöcke in Aussicht gestellt worden, weder von rechts noch von links.

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Ein EU-Exit Schwedens wurde bislang von keiner der Parteien beworben.Ich meine, dass die Wähler zu respektieren sind – es sei denn, man glaubt Mehrheit darf Minderheit unterdrücken. Denn dann sollten sich die Rechten warm anziehen – sie sind die Minderheit. Und alle Generalideen dieser Schwedendemokraten sind Bullshit, lösen keine Probleme, sondern schaffen Unmenschlichkeit und bringen Krieg.

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Bildung tut Not.

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Ich würde so langsam für einen Wählerführerschein plädieren – da anscheinend so viele Wahlberechtigte die freie rechtsstaatliche Gesellschaftsordnung und das damit verbundene parlamentarische Stellvertretersystem nicht zu kennen scheinen.

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Täglich höre ich die rechten Blödleute von Volksabstimmung und Basisdemokratie faseln – was wissen die denn? – um abstimmen zu können?

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Fukushima Tote der atomare SUPERGAU von Japan hat sich gelohnt

September 8, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8490

am Sonntag, 9. September 2018

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Liebe Benutzerinnen und liebe Benutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT – tägliche LAGE – was gibt es Schöneres. Wenn ich jeden Blogbeitrag vor Gericht gegen PRESSEFREIHEIT verteidigen müsste, Meinungsfreiheit und die Blogkunst, bezahlt vom Kunstgeld ja wohl Kunstfreiheit reklamieren darf – ist hier jetzt nur das ACHSELZUCKEN:

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Warum bietet dpa täglich so viele wichtige Informationen auf – aber die finde ich dann nur bei neues deutschland oder Frankfurter Rundschau, wie hier:

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„Fukushima Erster offizieller Strahlentoter“

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Das war doch klar – wie es der adipöse Herr Henryk Broder sich nicht klarzumachen vermag.

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„Japan tut sich schwer, Krankheiten der Katastrophenhelfer von Fukushima anzuerkennen.“ von Finn Mayer-Kuckuk“

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Frankfurter Rundschau am 8. September 2018:

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„Japan hat seinen ersten offiziellen Strahlentoten nach dem Reaktorunglück von Fukushima vor sieben Jahren. Ein 41-jähriger Kraftwerksmitarbeiter sei an Lungenkrebs gestorben, der auf die erhöhte Strahlenbelastung während der Atomkatastrophe zurückgehe, teilte das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales am Donnerstag in Tokio mit. Auch die Krebserkrankungen drei weiterer Arbeiter führt das Ministerium auf ihre Tätigkeit an dem Atomkraftwerk zurück.

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Die japanische Regierung tut sich aus mehreren Gründen schwer damit, Strahlentote aufgrund des Fukushima-Unfalls offiziell anzuerkennen. Als Eigentümerin des verantwortlichen Stromkonzerns Tepco muss sie Entschädigungen zahlen – und es ist unklar, wie viele Fälle in Zukunft noch auftreten. Auf der einen Seite hat sie die Umgebung des Kraftwerks wieder zum Wohnen freigegeben, was ebenfalls Entschädigungen spart. Auf der anderen Seite will sie vor den Olympischen Spielen in Tokio 2020 ein Gefühl der Sicherheit und Normalität verbreiten.

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Krebspatienten in der weiteren Region werden fast immer Zweifelsfälle bleiben – es lässt sich nur selten mit medizinischer Sicherheit ermitteln, was die Erkrankung ausgelöst hat. Die Tepco-Mitarbeiter, die nach dem schicksalhaften 11. März 2011 auf dem Gelände arbeiteten, waren jedoch ganz eindeutig sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Ein schweres Erdbeben und eine meterhohe Flutwelle hatten die Reaktorgebäude zerstört. Die Verkehrsverbindung war unterbrochen. Ganz zu Anfang mangelte es sogar an Schutzausrüstung und guten Gasmasken. Wasserstoffgas explodierte, Bruchstücke verbrauchter Brennelemente wurden in die Luft gewirbelt. Der Betreiber evakuierte einen Großteil seiner 750 Mitarbeiter aus der Strahlenzone.

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Dennoch blieben einige Dutzend Männer des Kraftwerkspersonals auf dem Gelände, um das wenige zu verhindern, was noch zu verhindern war. Medien nannten sie die „Fukushima Fifty“, die sich erheblicher Gesundheitsgefahr aussetzten. In den Tagen danach kamen Feuerwehrleute, Spezialkräfte von Firmen wie Toshiba und weitere Hilfsarbeiter aus Tokio hinzu. Zu den Zeiten der schlimmsten Freisetzung radioaktiver Stoffe arbeiteten 580 Personen auf dem Gelände – grundsätzlich freiwillig. Der damalige Premier Naoto Kann sagte, die Arbeiter seien Helden, „bereit zu sterben“.

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Der Lungenkrebspatient, der nun gestorben ist, hatte schon seit 1980 für Tepco gearbeitet. Er gehörte zu einem Team, das Strahlenmessungen vornahm. Die Einstufung seiner Krankheit als arbeitsbedingt folgte einem bürokratischen Automatismus: Den gesammelten Aufzeichnungen über die tägliche Strahlenbelastung zufolge hatte er über sein Arbeitsleben eine Dosis 195 Millisievert abbekommen – das meiste davon in den Tagen der Katastrophe. Die Regeln sagen, dass die Krebserkrankung eines Mitarbeiters, der in einem Fünfjahreszeitraum einer Dosis von mehr als 100 Millisievert ausgesetzt war, als Arbeitsunfall anerkannt wird.

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Es ist also unklar, ob der Krebs des Mannes wirklich von Fukushima kommt. Und noch unklarer ist, ob nicht andere Krebsfälle, die nicht ins Raster passen, in Wirklichkeit von der Katastrophe verursacht wurden. Der Fall hat jedoch als erster anerkannter Strahlentod durch den japanischen GAU auf jeden Fall symbolische Bedeutung.

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Die Diskussion über die Gefahren der Kernkraft geht daher in Japan weiter – zumal ein Ereignis vom Donnerstag als neue Warnung aufgefasst werden kann. Ein Erdbeben mit Magnitude 6,7 erschütterte die Nordinsel Hokkaido. Die Behörden meldeten bis Dienstagabend neun Tote, doch über 30 Personen waren bis dahin noch vermisst.

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Das nahe Kernkraftwerk Tomari wurde starken Erschütterungen ausgesetzt. Es folgte ein Stromausfall wie seinerzeit bei Fukushima-Daiichi. Doch die Reaktoren der Anlage sind seit fünf Jahren heruntergefahren: Sie haben wegen verschärfter Sicherheitsbestimmungen nach der Fukushima-Katastrophe keine neue Betriebsgenehmigung bekommen. Weil die Meiler ohnehin nur noch Restwärme produzieren, bestand also kaum Gefahr.

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Seismologen befürchten für die kommenden Jahre weitere schwere Erdbeben vor der Ostküste Japans, wo mehrere tektonische Platten aufeinanderstoßen. Die Regierung unter Premier Shinzo Abe denkt daher langsam um: Statt eines Neustarts der Kernmeiler und einer Rückkehr ins Atomzeitalter will sie lieber eine konsequente Wende zu erneuerbarer Energie mit Wasserstoff als Zwischenspeicher einleiten. Der neue nationale Versorgungsplan vom Juli 2018 sieht dafür erstmals eine konsequente Energiewende vor. Dennoch ist dort eine Basisversorgung von einem runden Fünftel Atomkraft bis 2030 vorgesehen.

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Frankfurter Rundschau am 8. September 2018

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„Japan Zahl der Opfer nach Erdbeben steigt

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Nach dem todbringenden Erdbeben in Nordjapan haben Hunderttausende Haushalte noch immer keinen Strom. Während die Einsatzkräfte weiter nach Vermissten suchen, droht den Menschen in der Region neue Gefahr.

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Nach dem schweren Erdbeben in Nordjapan geht die Suche nach Überlebenden weiter. Nach Angaben der Regierung vom Freitag stieg die Zahl der Toten auf 16.

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Weitere 26 Menschen werden auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido noch vermisst. Mehr als 1,5 Millionen Haushalte seien derweil weiter von der Stromversorgung abgeschnitten. Bis das Stromnetz wieder vollständig instand gesetzt sei, werde es vermutlich noch mehrere Tage dauern, hieß es. Rund 42.000 Haushalte seien zudem von der Wasserzufuhr abgeschnitten.

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Das Beben der Stärke 6,7 hatte die Menschen am Donnerstagmorgen um kurz nach 03.00 Uhr (Ortszeit) im Schlaf überrascht. Rund 300 Menschen wurden verletzt. Etwa 6400 Menschen mussten die Nacht zum Freitag in Notunterkünften verbringen, während die Region von bereits rund 100 Nachbeben weiter erschüttert wird. Die Meteorologische Behörde warnte auch für die nächsten Tage mit andauernden Nachbeben.

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Japans Fernsehsender zeigten Bilder von völlig zerstörten Wohngebäuden und aufgerissenen sowie mit Schlamm überschwemmten Straßen. Während die Einsatzkräfte in der von massiven Erdrutschen betroffenen Stadt Atsuma weiter nach möglichen Überlebenden suchten, wurden die Aufräumarbeiten in der Katastrophenregion fortgesetzt. Unterdessen drohte den Menschen dort neue Gefahr: Für das Wochenende wird starker Regen erwartet, was weitere Erdrutsche auslösen könnte. (dpa)“

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Dietmar Moews meint: EINS Es gibt überhaupt keine Zweifel darüber unter allen Japanern, Frauen, Männer, Alte, Kinderm dass Japan ungewöhnlich sicher ungewöhnlich starke Erdbeben hatte und hat und zu erwarten hat.

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ZWEI Es gibt keinerlei Bedarf an Atomenergie aus Atomkraftwerken. Denn Japan kann seine Energieversorgung, vergleichsweise, unbegrenzt, jeder Zeit sicher und profitabel schaffen – mittels vorhandener nachhaltiger Energie-Produktion-Technologie.

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DREI Einziges Motiv von wenigen Verbrechern mit wirstchaftspolitischem Einfluss in Japan, können die Fortsetzung der (fast staatlichen) TEPKO-ATOM-Wirtschaft erzwingen, weil sie ihre monopolistischen Profite fortzusetzen gedenken. Dabei spielen die Toten durch Radioaktivitäts-Vergiftung für diese Verbrecher keine Rolle. Denn niemand darf glauben, dass der nukleare Giftmüll der Brennstäbe in Japan irgendeine Müllentsorgung oder sichere LAGERUNG auf EWIGKEIT der Gift-Strahlung kennen würde. Auch die JAPAN-ATOM-Produktion vergiftet die Ewigkeit, allein zum Profit von ein paar Idioten.

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Wie schön, dass jetzt die Strahlentoten – wie die Onanisten bei Jürgen von der Lippe – für 50 Cent pro Radioaktivitäts-Leiche die Millionäre der Zukunft sichert – denn, ES LÄPPERT SICH.

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DPA steht noch dafür bereit, weiter FUKUSHIMA-TOTE bekanntzugeben.

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DIETMAR MOEWS
Sportflagge
Japan /Sumo

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