E U als Verteidigungs-UNION mit 23 Ländern unterzeichnet

November 13, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7723

Vom Dienstag, 14. November 2017

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EU-Verteidigungsminister und EU-Aussenminister haben anlääsig eines Treffens in Brüssel einen Vertrag unterzeichnet, der eine EUROPÄISCHE-Verteidigungsunion jetzt in gang setzen soll.

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EU-Mitglied ist nicht immer NATO-Mitglied. Großbritannien macht den BREXIT, ist aber ein wichtiger europäischer NATO-Staat. Der EU-Staat Dänemark ist NATO-Mitgründer, aber nicht EU-Verteidiungs-Union, dagegen Polen und sogar Österreich als Nicht-Nato-Staat zählen zu den 23 Mitgründern der Europäischen Verteidigungsunion..

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Jedenfalls muss als historische Wahrheit verstanden werden, dass ein deutscher Staat besser mit den europäischen Nachbarn verbündet ist, anstatt militärisch alleingestellt zu sein. So hat jeder EU-Staat eigene Ansprüche und militärische Kriterien zur gemeinsamen Ausgestaltung und finanziellen Aufstellung der EU-Verteidigungsunion.

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DLF.de am 13. November 2017, von Bettina Klein, Brüssel:

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„Erste Schritte zur EU-Verteidigungsunion – Die Kräfte bündeln, statt sich abzugrenzen:

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Es seien unter anderem die Zweifel an der Verlässlichkeit der USA unter Präsident Donald Trump gewesen, die bei der raschen Einigung der 23 von 27 EU-Staaten auf eine ständige strukturierte Zusammenarbeit geholfen hätten.

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Wer immer sich als prinzipientreuer Pazifist versteht, jede Art der Verteidigungspolitik kritisiert oder sich strikt gegen höhere Militärausgaben wendet, muss heute ganz stark sein. Die formale Einigung auf die ständige strukturierte Zusammenarbeit ist ein gewaltiger Schritt. Und zwar nicht nur für den Bereich der Verteidigung selbst, sondern auch ein Modell für die Entwicklung der Europäischen Union allgemein.

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Erstens: Es ging schnell. Anderthalb Jahre brauchte es von einer konkreten deutsch-französischen Initiative bis zur heutigen Notifikation, also der formalen Mitteilung an alle Staaten. Der Ukraine-Krieg und das in der Folge zunehmend angespannte Verhältnis zu Russland waren ein Auslöser. Das Votum Großbritanniens für den Brexit räumte praktische Hürden beiseite. Und die Zweifel an der Verlässlichkeit der USA unter einem Präsidenten Donald Trump haben sehr geholfen. Denn sie bestärkten diejenigen, die sonst vielleicht gezögert hätten.

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Und so haben sich, zweitens, insgesamt 23 Staaten von bald 27 zur Zusammenarbeit bereit gefunden. Das ist eine sehr ordentliche Mehrheit, von der man am Anfang nicht ausgehen konnte. Das Modell überzeugte. Alle konnten die Prinzipien mitbestimmen. Nicht alle müssen sofort mitmachen, aber alle können dazu stoßen. Und wer sich nicht an konkreten Projekten beteiligen will, kann einen Beobachterstatus erlangen. Das gilt sogar für Nicht- oder Irgendwann-Nicht-Mehr-EU-Mitglieder, also zum Beispiel Norwegen und bald auch Großbritannien. Es folgt dem Motto: Alle sollen gemeinsam vorangehen, und wenn sich einige Staaten schneller zu mehr durchringen, dann werden sie nicht aufgehalten. Dieser Denkansatz verspricht genügend Elastizität, der für das Staatenbündnis wichtiger denn je geworden ist. So sehr es auch Meinungsverschiedenheiten mit Polen und der Slowakei in wichtigen Punkten gibt – bei der PESCO sind sie mit dabei.

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Drittens: den unsinnigen Parallelstrukturen und Mehrfachausgaben in der EU kann damit langfristig ein Ende bereitet werden. Mittel werden perspektivisch frei. Das hat sogar Noch-Außenminister Gabriel eingeräumt, der sich ansonsten strikt gegen das zwei Prozent Ziel der Nato ausspricht. Und Zeit auch, dass das Konkurrenzdenken zwischen EU und Nato aufhört. Die vereinbarte enge Zusammenarbeit nimmt immer mehr Gestalt an. Dass man die Kräfte bündelt anstatt sie gegen einander abzugrenzen, sollte in diesen Zeiten selbstverständlich sein.

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Damit sind noch nicht alle Fragen ausgeräumt. Woher kommen die Gelder, mit denen die Militärausgaben von EU Seite gefördert werden? Wie wird das Argument entkräftet, es sei eine Subventionierung der Rüstungsindustrie? Bekommen künftige Projekte oder Einsätze in den einzelnen Staaten ausreichend  parlamentarische Rückendeckung? Und steuert Europa am Ende doch auf eine EU-Armee zu? Diese – wie parallele Kommandostrukturen – wären für die Nato eine rote Linie. Und gerade in Deutschland dürfte es noch heftige Auseinandersetzungen um die Verteidigungsausgaben geben. Wenn das Wort von der gewachsenen Verantwortung kein leeres Gerede war, dann sollte man sich ihr jetzt auch stellen.“

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Dietmar Moews meint: Hier wird in LICHTGESCHWINDIGKEIT seit je her verlangt, dass der deutsche Staat, dem Grundgesetz und dem darangeknüpften Bundeswehrgesetz eine zulängliche militärische Landesverteidigung aufzubauen und vorzuhalten hat.

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Die NEW York Times erwähnt die E U überhaupt nicht – die Europäische Verteidigungsunion schon gar nicht.

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Der britische GUARDIAN erwähnt die Europäische Verteidigungsunion und den heutigen Vertragsschluss nicht mit einem Wort.

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Das ist die geltende Verfassung.

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Man muss nicht abwegige Ausreden benutzen, dass etwa die heute fortgeschrittenen militärischen Bedrohungen, Gefährdungen und virtuellen Gewalttechniken nicht konventionell abgewehrt werden könnten. Denn wir sehen täglich, wie in Syrien, in Mali in Afgahnistan oder in Israel die reine infanteristische Macht entscheidet, wer herrscht und kontrolliert.

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Deshalb ist die E U- Entscheidung von heute, eine Europäische Verteidigungsorganisation aufzubauen (unter bisher Beteiligung von 23 EU-Vollmitgliedsstaaten) – durchaus teils parallel zu bereits vorhandenen NATO-Militärstrukturen eine wichtige eu-politische Entscheidung.

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Ich teile nicht die elende ostinate Litanei von Ursula „Zensursula“ von der Leyen, der deutschen Bundes-Kriegsministerin, dass Deutschland fit gemacht werden müsse, weltweit mit Spezialeinheiten die deutschen Wirtschaftsinteressen „verteidigen“ solle.

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Hier gilt die politische Forderung, dass Deutschland sich an weltweiten Koexistenz-Verträgen beteiligen solle – one state, one vote – ganz nach der „Goldenen Regel“ und einem internationalen Gewaltmonopol, nach rechtsstaatlichen Organisationsregeln.

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Es muss die militärische Willkürsherrschaft der Großmächte über Verträge kontrolliert und gezähmt werden. Was USA, Russland, Israel, China u. a., sich herausnehmen, ist mittelalterlich, muss angeklagt und geächtet werden.

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Und auch wenn jetzt der einzelne EU-Staat nicht einfach mal einen Angriffskrieg erklären darf, kann die deutsche Rüstungsindustrie doch weiter die Regierungsgenehmigungen nutzen in heiße Kriegsgebiete Kriegswaffen zu verkaufen, wie gerade heute erneut, nach Saudi-Arabien und an Ägypten. Um welche Art Waffen es sich handelt wird nicht publiziert – es könnten Kriegsschiffe bzw. Marineausstattung sein (vielleicht ein Wachboot mit Fernrohr und Kombüse?).

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Indirekte Kriegsteilnahmen können also weiterhin heimlich durchgeschoben werden – wie peinlich, ausgerechnet KRIEGSDEUTSCHLAND beliefert die laufenden Kriege. Und – glaubt man den staatlichen Nachrichten – verhandeln gerade auch die GRÜNEN, diese deutsche Kriegspolitik fortzusetzen:

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Ja mei ka. Portugal und Malta, sind nicht nur klein und schwach, sondern sie sind augenblicklich nicht lustig, eine europäische EU-Außenbeauftrage verkünden zu lassen:

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HISTORISCHER TAG: Militär-Hauptquatier, Militärfonds, Koordinierung der Arsenale und der Soldaten-Ausbildung, des Lazarettwesens – 23 Staaten von 27 haben heute, 13. November 2017, das GRUNDSATZPAPIER unterschrieben.

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>Demokratie in Bewegung< DiB junge rechtsstaatliche EN MARCHE-Partei tritt am 24. September an

September 20, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7597

Vom Donnerstag, 21. September 2017

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>Demokratie in Bewegung< – die neue deutsche Partei, DiB – wurde im Frühjahr 2017 in Ermangelung wählbarer ALTERNATIVEN FÜR DEUTSCHLAND gegründet.

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Die DiB ist eine deutsche Parteigründung, die dem Beispiel der ausweglosen Parteiensituation in Frankreich folgt (alle bekannten etablierten französischen Parteien, von den Sozialisten bis zu den Konservativen haben Frankreich schlecht geführt und schlecht verwaltet – die Präsidenten, ob Sarkozy oder Hollande, haben sich persönlich nicht respektabel entfaltet -. wen konnte man dann in Frankreich zum Präsidenten wählen, nachdem auch die bei den Etablierten nachgerückten Präsidentschaftskandidaten schon im Vorlauf wegen spießiger Delikte in Prozessen und Aufsichtsreklamationen verfangen hatten?

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Der nationalpolitische Abgrund öffnete sich weit für den Front National (FN), die rechte Partei der Kandidatin Marine Le Pen.

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In diese Situation trat der junge Minister Emmanuel Macron, parteilos. Macron wurde zum unabhängigen Präsidentschaftskandidat nominiert. Es entstand die EN MARCHE-Bewegung. Macron übernahm EN MARCHE als unabhängige Bewegung für seine Kampagne, indem eine EN MARCHE-Partei konstituiert wurde.

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EN MARCHE und Macron schlugen die Konservativen, die Sozialisten, die sehr breit aufgestellte Rechten der Le Pen-Partei.

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Frankreichs Präsidial-Demokratie hat einen neuen Präsident, der jetzt versucht, Frankreich zu reformieren.

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EN MARCHE in Deutschland? Demokratie in Bewegung (DiB) wurde also ebenfalls 2017 gegründet, nicht ohne die Impulse, die bei der PIRATENPARTEI mal alle überzeugt hatte „KLARMACHEN ZUM ÄNDERN“.

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Die DiB hat formell die Anerkennung und Zulassung zur Bundestagswahl erhalten und kandidiert nun am 24. September 2017 auf allen Listen der Bundestags-Wahlkreise als ZWEITSTIMMEN-PARTEI – Wahlkreiskandidaten der DiB für die ERSTSTIMME stehen nicht überall zur Verfügung.

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Dietmar Moews meint: Alle aufmerksamen deutschen Demokraten, die mitdenken, wissen, dass es die internationalen Geheimdienste-Netzwerke gibt. Diese Netzwerke, die oft auch auf staatsoffiziellen Vertragsverhältnissen basieren, sind durchaus verwilderte Organisationen.

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Diese Geheimdienste – von CIA / NSA bis zu über 30 verschiedenen deutschen Geheimdiensten, die nicht mal miteinander bürokratisch vollständig kommunizieren, sondern ständig eigene heimliche Aktionen betreiben – bedienten sich sowohl offizialer Bürokraten wie auch unüberscihtlich agierenden Informellen, IMs bis zahlreichen Privatspitzel (V-Leute), die nicht über die staatliche GEHEIMDIENST-KOORDINATION im Bundeskanzleramt kontrolliert, gesteuert oder auch nur koordiniert werden könnten.

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Das Schadendasein der hochbudgetierten staatlichen Geheimdienste bedrohen den gesellschaftlichen Frieden und erschüttern den Glauben an die rechtsstaatliche Ordnung. Anders ausgedrückt, die Geheimdienste sorgen für die bei Machiavelli empfohlene Angst der einfachen Leute vor der Obrigkeit.

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Wer weiß also

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ob die AfD eine von den RECHTEN in CDU/CSU aufgezogene Organisation ist? (immerhin sind die Kader der AfD sämtlich alte CDU-Profi-Personen)

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ob die GRÜNEN in ihren Programmgremien, seit den 1970er Jahren Mitglieder hatten, die professionell die jeweils lokalen GRÜNEN unterwandert haben und in den GRÜNEN – gut vernetzt und informiert – eine mit INTERESSEN-abgestimmte GRÜNEN-Programmatik beeinflussten und gleichzeitig mit fragwürdigen AKTIONEN, rechtsradikal wie linksradikal, die damals neuen GRÜNEN in Verdacht brachten, ein Fall für die staatliche Überwachung zu sein.

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Ob die PIRATENPARTEI nicht von anfang an, nicht von Nerds oder jungen IT-NATIVES in Berlin gegründet worden war, sondern sehr bald ältere „PIRATEN“, die beruflich als Staatsdiener im Mittleren Dienst, mit IT-Beruf, eine bundesweite PIRATENPARTEI aufzogen und die Steuerung der PIRATEN übernahmen:

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Die EPISODEN der Unterwanderung der Piraten sind bis heute nicht in Źusammenhängen dokumentiert und dargestellt. Aber PIRATEN-Vorstände, die von der CDU kamen oder die als IT-Geheimnisträger im Mittelbau des Verteidigungsministeriums erwerbsmäßig verankert waren – das war schon sehr schön unter Kontrolle und wurde letztlich zur Bundestagswahl – über die Modus „Kinderporno“ und Neonazi“ geradezu zersetzend ins Abseits geführt.

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Ob die EN MARCHE als Demokratie in Deutschland gestartete DiB nun eine subversive Kleinstpartei ist oder eine Oppositions-Opition, kann momentan vernachlässigt werden. Ob Geheimdienste die DiB gegrüdnet haben oder die AfD gegründet haben ? – wir können es so wenig wissen, wie TRUMP von Putin zwar unterstützt worden ist – aber was jetzt?

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Hier wird die DiB deshalb als WAHLEMPFEHLUNG vorgeschlagen, weil da transparent wird, wie weit junge Akteure vernünftige Dynamik und Ideen in das Politikgeschäft bringen. Man muss sich schließlich auch seitens der WAHRHEITSPRESSE und der KULTURINDUSTRIE mit Opposition und Kritik auseinanersetzen.

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Wenn einschlägige Fachpublikationen verlässlich sind, lebt in jeder Kölner Eckkneipe mindestens EIN V-Mann / V-Frau, der eigentlich nur beobachtet und ab und zu darüber berichtet – wenn auffällige Neuakteure Bewegung erzeugen. das muss längst nicht schwerkriminelle Dimensionen annehmen, wie bei NSU – sowas ist in Köln nicht einfach marktgängig. Aber hier ist noch heute das heutige „Kartöffelchen“ in der Darmstädter Straße, wo sich zu RAF-Zeiten DDR-Agenten mit ihrer Westkundschaft trafen.

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Norbert Lammert, Christian Ströbele, Jan van Aken

September 19, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7596

Vom Mittwoch, 20. September 2017

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Es hat der Deutsche Bundestag seine letzte Sitzung und die Parlamentsarbeit für die Legislaturperiode 2013 – 2017 formal auf die Neuwahl hin vollbracht.

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Es wurde zahlreichen ehemaligen Alt-Politikern nachgerufen, es sind auch einige aktive Mitglieder des Bundestages gestorben, es beenden einige ihre Abgeordnetenarbeit, die nicht wieder von ihren Parteien nominiert wurden oder die sich nicht erneut zur Direktkandidatur zur Wahl stellen.

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Ich möchte hier drei UNIKATEN einen Dank nachrufen, die mit ihrer persönlichen Arbeit – aus verschiedenen Aspekten – besonders wertvoll und deshalb unersetzlich waren und sind:

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Norbert Lammert (CDU)

Christian Ströbele /Bündnis 90/Grüne)

Jan van Aken (LINKE)

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Jan van Aken – LINKSPARTEI – ist der 1961 geborene Hamburger Fachparlamentarier für Rüstung und Militär der LINKSPARTEI. Auf seiner Homepage wurde die Öffentlichkeit mit getexteten Informationen versorgt, wenn man MdB van Aken aufgrund der sehr beschnittenen Oppositionsrolle der kleinen LINKS-Fraktion nicht in Radio und Fernsehen übertragen hat:

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Jan van Aken, Doktor der Naturwissenschaften, geboren am 1. Mai 1961 in Reinbek ist ein Deutscher Aktivist für Greenpeace und Politiker (Die Linke). Er ist Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Unterausschusses für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im Deutschen Bundestag. Van Aken zog 2009 über die Hamburger Landesliste seiner Partei in den 17. Deutschen Bundestag ein. Von 2012 bis 2014 war er stellvertretender Parteivorsitzender der Partei Die Linke. Er war einer der acht Spitzenkandidaten seiner Partei für die Bundestagswahl 2013 und wurde durch diese in den 18. Deutschen Bundestag gewählt.

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Aktuelles von Jan van Aken

 

14.06.2017

Zwischenbericht Rüstungsexporte Januar- April 2017

Am 14. Juni 2017 hat das Wirtschaftsministerium einen Rüstungsexport-Zwischenbericht für den

Zeitraum Januar bis April 2017 vorgelegt.

 

Die wichtigsten Fakten:

 

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben im Jahr 2017 bislang – trotz ihres Krieges im Jemen – deutsche Rüstungsgüter im Wert von € 128.249.647 (Saudi-Arabien: € 48.205.642, VAE: € 80.044.005) beziehen können. Nach Saudi-Arabien wurde der Export von Patrouillenbooten und Teile für Feuerleiteinrichtungen genehmigt.

 

54,3% aller Rüstungsexportgenehmigungen entfielen im Zeitraum Januar bis April auf Drittländer, also Staaten außerhalb der EU und der NATO.

 

Unter den Top-10-Beziehern deutscher Rüstungsgüter finden sich sechs Drittländer:

Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Algerien, Ägypten, Singapur und Südkorea.

 

Der Export von Kleinwaffen in Drittländer hat sich im Zeitraum Januar bis April 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vervielfacht: von € 51.597 auf € 7.831.969.

 

Für die Türkei hat die Bundesregierung in den ersten vier Monaten 2017

Rüstungsexportgenehmigungen im Wert von € 21.982.636 erteilt.

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Jan van Aken hat jetzt im DLF-Interview gesagt, dass er nicht erneut zur Wahl steht, weil er überzeugt ist, dass man als MdB menschlich sehr verändert wird (zwei mal vier Jahre reicht) – was van Aken dann tun wird, ist noch nicht bekannt.

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Nach seinem Abitur 1980 begann van Aken Biologie an der Universität Hamburg zu studieren. Gleichzeitig engagierte er sich ab dem Jahr 1980 in der Anti-Atomkraft-Bewegung. Nach Abschluss als Diplom-Biologe (1989) und seiner Promotion (1993) war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg. 1997 wurde er Experte für Gentechnik bei der Umweltschutzorganisation Greenpeace International und blieb es bis 2009. Parallel dazu arbeitete er von 2004 bis 2006 als Biowaffeninspekteur für die Vereinten Nationen. Sein langjähriges Engagement gegen biologische Kampfmittel hatte ihn bereits 1999 veranlasst, zu deren Ächtung die Organisation Sunshine Project ins Leben zu rufen, der 2003 die Gründung eines Forschungsinstituts mit ähnlicher Zielrichtung folgte. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg im Anschluss an seine Tätigkeit für die UN trat er der Partei Die Linke bei und wurde nur zwei Jahre später deren Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl 2009 in Hamburg.

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Norbert Lammert – CDU – war der moderate Bundestagspräsident, der parlamentarischen Durchblick hatte, der allerdings angesichts der praktizierten Blockparteien- und Interessenpolitik, den Abstieg des machtpolitischen Rangs des Parlaments als öffentlicher Ort der Demokratie, nicht verteidigte und auch nicht ausdrücklich bekämpfte.

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Norbert Lammert, aus der CDU-Partei-Kaderschmiede „Konrad-Adenauer-Stiftung“ wurde am 16. November 1948 in Bochum geboren. Seit 2005 war er Präsident des Deutschen Bundestages. Ab 2002 war er dessen Vizepräsident und von 1989 bis 1998 Parlamentarischer Staatssekretär.

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Nach dem Abitur 1967 leistete er von 1967 bis 1969 seinen Wehrdienst bei der Artillerietruppe in Ahlen und Dülmen ab. Von 1969 bis 1972 studierte er Politikwissenschaft, Soziologie, Neuere Geschichte und Sozialökonomie und für ein Semester an der University of Oxford (1971); er schloss das Studium 1972 als Diplom-Sozialwissenschaftler ab. Währenddessen war er Stipendiat des Cusanuswerkes, 1975 wurde er an der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum mit der Dissertation „Die Bedeutung regionaler und nichtregionaler Organisationsstrukturen im Willensbildungsprozess politischer Parteien auf unterer Organisationsebene“ zum Dr. rer. soc. promoviert. Die Promotionsschrift wurde 1976 unter dem Titel Lokale Organisationsstrukturen innerparteilicher Willensbildung – Fallstudie am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet bei der Konrad-Adenauer-Stiftung veröffentlicht. Von 1984 bis 1991 war Lammert als freiberuflicher Dozent in der Erwachsenen- und Weiterbildung tätig, von 1983 bis 1989 war er Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Bochum (Abteilung Wirtschaft) und der Fachhochschule Hagen(Abteilung Öffentliche Verwaltung). Seit 2004 hat Lammert einen Lehrauftrag an der Ruhr-Universität Bochum, an der er seit 2008 Honorarprofessor ist.

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Der Homepage von Norbert Lammert entnehme ich folgende leere Geräusche aus seiner PDF-Sammlung:

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„I. Aktuelle Themen

Vier erfolgreiche Jahre für Deutschland

Rekordbeschäftigung, die geringste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung, ein seit vier Jahren ausgeglichener Haushalt bei weiter steigenden Einnahmen des Staates am Ende der Wahlperiode stimmt die Bilanz. Rekordsummen für Investitionen in die Infrastruktur, wachsende Renten und Löhne, mehr Geld für Bildung und Forschung. Die gute Entwicklung der Wirtschaft, aber auch die kluge Haushaltsführung erlauben es uns, Verkehrswege, Breitband, Kitas und Schulen noch stärker zu fördern als bereits geplant. Eine erfolgreiche Bilanz. Dabei ist die Liste der Probleme, denen wir uns unvorhersehbar gegenüber sahen, beinahe so lang wie die der Erfolge. Ukraine-Krise, Brexit, die US-Präsidentschaftswahl – aber auch die noch andauernde Krise in Griechenland, die Unruhen in vielen Weltregionen, die die größten Fluchtbewegungen seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst haben. Deutschland sah und sieht sich neuen Anforderungen gegenüber, die uns grundlegend neue Antworten abverlangen.

Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel angeführte Bundesregierung hat ihren Kurs auch in einer schwierigen Zeit voller Herausforderungen unaufgeregt und mit Augenmaß gehalten. Deutschland hat Verantwortung übernommen. Wir haben unser Land vorangebracht. Deutschland ist ein verlässlicher Partner in Europa und der Welt. Das ist auch das, was die Mehrheit der Bürger in Deutschland erwartet. Dafür steht die Union geeint und gemeinsam. Selbstbewusst werden wir diese Linie im nun beginnenden Wahlkampf vertreten.“

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Christian Ströbele – aus der 1968er Studenten- und RAF-Szenerie – wurde am 7. Juni 1939 in Halle an der Saale geboren, ist ein deutscher Rechtsanwalt und Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Er war von 2002 bis 2009 stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und ist das dienstälteste Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG) des Deutschen Bundestages zur Kontrolle der Geheimdienste. Er ist der einzige Bundestagsabgeordnete der Partei, der je ein Direktmandat erringen konnte, was ihm in den Jahren 2002, 2005, 2009 und 2013 gelang. 2017 kandidiert er nicht erneut.

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Nach dem Abitur 1959 am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Marl leistete Hans-Christian Ströbele zunächst seinen Wehrdienst als Kanonier bei der Luftwaffe in Aurich, lehnte aber die übliche Beförderung zum Gefreiten ab. Nach dem Wehrdienst absolvierte Ströbele ab 1960 ein Studium der Politikwissenschaft und der Rechtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin, das er mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. 1969 legte er die zweite juristische Staatsprüfung ab und erhielt die Zulassung als Rechtsanwalt. Seit 1967 ist er mit Juliana Ströbele-Gregor verheiratet. Ab 1970 übernahm Ströbele die Verteidigung von RAF-Angehörigen, u. a. Andreas Baader, 1975 wurde Ströbele wegen Missbrauchs der Anwaltsprivilegien noch vor Beginn des Stammheim-Prozesses von der Verteidigung ausgeschlossen. 1980 wurde Ströbele von der 2. Großen Strafkammer beim Landgericht Berlin wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung ( § 129 Abs. 1 Strafgesetzbuch ) zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt, da er am Aufbau der RAF nach der ersten Verhaftungswelle 1972 mitgearbeitet habe und in das illegale Informationssystem der RAF involviert gewesen sei. Dieses Urteil wurde 1982 von der 10. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts auf zehn Monate reduziert. Für die Kammer war Ströbeles Verstrickung in die RAF ein „besonders schwerer Fall“ von Unterstützung, da die von ihm unterstützte Vereinigung darauf ausgerichtet gewesen sei, „Straftaten des Mordes und Sprengstoffdelikte zu begehen“. Ströbele bestreitet die Vorwürfe und erklärte, das Informationssystem habe lediglich der Arbeit als Verteidiger für die gefangenen Mitglieder der RAF in den Jahren 1970 bis 1975 gedient

Von 1970 bis 1975 war Ströbele Mitglied der SPD. Die Partei schloss ihn aus, weil er in einem Brief die Terroristen der RAF als „liebe Genossen“ bezeichnet hatte. 1978 gehörte er zu den Mitbegründern der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz, des späteren Landesverbandes der Grünen in Berlin.

Ströbele gehörte dem engsten Kreis der Begründer einer alternativen Tageszeitung für West-Berlin und Westdeutschland an. Zusammen mit Götz Aly und Max Thomas Mehr plante er, auch im Verlauf des Tunix-Kongresses, im Jahr 1978 ein entsprechendes linkes Projekt. Die taz kam Monate später auch heraus, täglich seit dem 17. April 1979.

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Ströbele gehörte von Anfang an zum linken Parteiflügel, unterstützte aber die Realos in der Frage, ob die Grünen Koalitionen mit der SPD eingehen sollten. Er galt als Konstrukteur der rot-grünen Koalition in Berlin. Nach einer Rede von Christian Ströbele auf der Bundesversammlung in Duisburg im März 1990, der in einer rot-grünen Koalition in Berlin eine „Jahrhundertchance“ sah, unterstützen die Delegierten den Berliner Koalitionskurs mit großer Mehrheit.

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Während der rot-grünen Bundesregierung in den Jahren 1998 bis 2005 (Kabinette Schröder I und Schröder II) entwickelte er sich zu einem permanenten Kritiker des grünen Außenministers Joschka Fischer.

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Vor der Bundestagswahl 2002 unterlag er in der innerparteilichen Kandidatur auf einen aussichtsreichen Listenplatz und trat mit geringen Aussichten als Direktkandidat im Bundestagswahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost (Wahlkreis 84) an. Ströbele führte einen sehr personalisierten Wahlkampf, verzichtete auf die Nutzung der bereitgestellten Werbemittel und vertrat Positionen, die in wichtigen Punkten dezidiert gegen das Parteiprogramm und die Politik der eigenen Partei gerichtet waren. Besonders distanzierte er sich vom außenpolitischen Kurs der Grünen. Einer seiner Wahlkampfslogans lautete „Ströbele wählen heißt Fischer quälen“. Kurz vor der Wahl wurde er von einem vorbestraften Neonazi durch einen Schlag mit einem Teleskopschlagstock auf den Hinterkopf niedergeschlagen. Bei der Wahl erhielt Ströbele überraschend die meisten Stimmen (31,6 %). Dies war das erste Direktmandat für seine Partei; Ströbele zog wieder in den Bundestag ein.

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Auf Christian Ströbeles Homepage kann man sich auch erinnern lassen, dass Ströbele in Moskau mit EDWARD SNOWDEN persönlich gesprochen hatte. Ströbele kritisiert heimliche US-Waffenlieferungen von deutscher US-Basis ins syrische Kriegsgebiet, s. a. Ströbele Homepage:

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„15.09.2017: „Der Verdacht drängt sich auf, dass die Bundesregierung bewusst die Augen davor verschließt, dass über den US-Militärstützpunkt Ramstein nicht nur der Einsatz von US-Killerdrohnen läuft, sondern unter Verletzung deutschen Rechts auch Waffenlieferungen in Krisengebiete. Sie muss endlich sicherstellen, dass sie über alle Militär- und Rüstungsaktivitäten auf deutschen Boden informiert wird: ggf. auch mit eigenen Kontrollen auf fremden Militär-Basen hier, um die deutsche Souveränität zu wahren.“ Lesen Sie hier mehr zum Hintergrund:

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Heikle Fracht aus Ramstein – Das US-Militär hat offenbar zeitweise über seinen Stützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein Waffen und Munition aus Osteuropa an syrische Rebellen geliefert. Da entsprechende Genehmigungen der Bundesregierung fehlten, haben die Amerikaner womöglich deutsches Recht gebrochen. Das haben monatelange Recherchen der Süddeutschen Zeitung und der Journalistennetzwerke Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) und Balkan Investigative Reporting Network (BIRN) ergeben.

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So hat die SZ die US-Waffenlieferung nach Syrien rekonstruiert – Die Recherche, wonach das US-Militär offenbar Stützpunkte in Deutschland genutzt hat, um Waffen an syrische Rebellen zu liefern, fußt auf Gesprächen mit Whistleblowern und Experten, internen E-Mails des US-Militärs sowie offiziellen Berichten und Datenbanken wie etwa dem United Nations Register of Conventional Arms – und dem Federal Procurement Data System.

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Im Februar und Mail 2017 antwortete die Bundesregierung Christian Ströbele je, solche Lieferungen weder zu kennen, geschweige wie nötig auf Antrag genehmigt zu haben. Eine nun in der „SZ“ zitierten E-Mail der US-Waffenkaufbehörde („Deutschland ist solchen Anfragen gegenüber sehr empfindlich geworden“) legt jedoch sehr nahe, daß die USA „solche Anfragen“ durchaus an die zuständige Bundesregierung richtete, jene also diese Praxis kannte.“

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Dietmar Moews meint: Die drei Volksvertreter, Van Aken, Ströbele, Lammert, werden mir wirklich fehlen, weil sie zu allen Fragen, für ihre Parteien verlässlich, also berechenbar maßvoll auftraten.

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LÜGENPRESSE Glühlampe der DEUTSCHISTISCHE Hetz-Dreck

September 18, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7593

Vom Dienstag,19. September 2017

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Es ist schwer still hinzunehmen – Erbkrankheiten, Erdbeben, Missgeburten, Totalschäden – unser Alltag ist randvoll damit.

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Was ist mit bösen Geschäftemachern, die Hetz-Propaganda verbreiten, wenn gerade kurz vor der Bundestagswahl dreckige NATIONALISTISCHE VORURTEILE erneut mit GIFT nachgefüllt werden?

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Wie hier:

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Bereits im OKTOBER 2016 hatte ich hier eine LICHTGESCHWINDIGKEIT über die Entstehung de elektrischen Lichts bereitgestellt. (Dr. Dietmar Moews ist einschlägiger Glühlampen-Erfindungs-Geschichtler und Gutachter für das ZDF und für das DEUTSCHE MUSEUM MÜNCHEN, in Sonderheit zu dem deutschen Hochstapler Heinrich Göbel aus Springe bei Hannover, in New Yrk als Henry Goebel jr. mehrfach vor Gericht in New York wegen Betrugsdelikten verurteilt sowie als erwiesener Maßen bestochener Zeuge gegen die Glühlampen-Patentinhaber vor dem US Patent Office disqualifiziert:

Wie folgt, ich zitiere:

 

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„Glühbirne von Thomas Alva Edison bei GMX

Lichtgeschwindigkeit 6870

Vom Montag, 31. Oktober 2016

Die Exposition der GMX-Autoren (cze/mgb/ah) am 31. Oktober 2016 auf GMX.de zum THEMA ist POSTFAKTISCHER UNFUG und zielt auf Volksverhetzung und Dünkel durch absichtliche Irreführung – sie lautete, ich zitiere wie folgt:

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Wer hat die Glühbirne erfunden? Thomas Alva Edison?“

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Dietmar Moews erklärt: Der folgende GMX-Text ist in jeder EINZELHEIT faktisch unzutreffend, den historischen FAKTEN und DOKUMENTEN widersprechend, längst wissenschaftlich und amtlich widerlegt und erscheint hier als REIZTHEMA des DÜMMLICHEN DEUTSCHISMUS – ungekürzt zitiert, so:

 

GMX.de am 31. Oktober 2016 schreiben die Autoren „cze/mgb/ah“ folgenden POSTFAKTISCHEN UNFUG zur Glühbirne:

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Wer hat die Glühbirne erfunden? Thomas Alva Edison?“

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Auch hier ist die allgemein bekannte Antwort nicht uneingeschränkt richtig. Zwar entwickelte Edison die Glühbirne zur Marktreife weiter und sorgte mit der richtigen PR-Arbeit dafür, dass sie der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, aber die Erfindung im technischen Sinn kann er sich nicht auf die Fahnen schreiben.

 

Der aus Deutschland stammende Uhrmacher und Optiker Heinrich Göbel war es, der im Jahr 1854 die erste funktionstüchtige Glühlampe herstellte. Er profitierte dabei von den Erkenntnissen Humphrey Davys, der ein knappes halbes Jahrhundert vorher herausgefunden hatte, dass man Platindraht mit Hilfe von elektrischer Spannung zum Glühen bringen kann. Da Platin jedoch sehr teuer war, begab sich Göbel auf die Suche nach Ersatzmaterialien. Fündig wurde er schließlich in verkohlten Bambusfasern, die er in einer luftleer gepumpten Kölnisch-Wasser-Flasche zum Glühen brachte. Die Glühbirne war erfunden – doch Göbel konnte mit seiner Entdeckung nichts anfangen.

Zwar hatte die Lampe eine Brenndauer von mehreren hundert Stunden, doch musste man sie mit Batterien betreiben – was sie unwirtschaftlich machte. Auch fehlte es Göbel an Einfluss, Marketinggespür und vor allem Geld, um seine Erfindung bekannt zu machen. So beließ er es dabei, die Glühlampe im Schaufenster seines Optikladens einzusetzen und meldete sie auch nicht zum Patent an.

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Edison: Ein Meister der Eigen-PR

Da erwies sich Thomas Edison ein knappes Vierteljahrhundert später als geschäftstüchtiger. Allerdings hatte er auch den immensen Vorteil, dass Werner von Siemens 1866 den elektrischen Generator erfunden hatte, der eine Stromversorgung unabhängig von Batterien möglich machte. Also konnte Edison für seine neu entwickelte Lampe eine komplette „Infrastruktur“ bauen – ein Stromnetz inklusive Kraftwerk, Kabel, Schalter und Lampenfassung. Auch in Sachen Eigen-PR erwies er sich als sehr talentiert: Am Neujahrsabend 1879 präsentierte er seine „Erfindung“ in Menlo-Park in New Jersey der Öffentlichkeit und ließ sich feiern.

 

Natürlich war Edison ein brillanter Tüftler, der nicht nur die Glühlampe entscheidend weiterentwickelte – er hatte statt Bambus Kohlefäden verwendet. Zeit seines Lebens machte er knapp 2.000 Erfindungen und ließ sich ungefähr die Hälfte davon patentieren. Nur die Glühbirne hatte er nicht erfunden, sondern eben Heinrich Göbel, wie 1893 auch in einem Patentprozess offiziell festgestellt wurde. Göbel hatte von dieser späten Genugtuung leider nichts – er starb wenige Monate später.

Lesen Sie im Folgenden über weitere Erfinder, die in Vergessenheit gerieten, deren Erfindungen aber weiterleben.“


Das wird hier jetzt von Dietmar Moews nicht weiterverfolgt und nicht weiterzitiert.

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Wirklich und so zweifelsfrei dokumentiert ist, dass der sogenannte Bambusfaden, der besagte Kohlefaden war, den Edison aus einer umständlichen Austüftelung, nebst „Air-WAshing“ aus der Bambusfaser herstellte (Während der Hochstapler Goebel noch bei seinem praktischen Beweis des Jahres 1892, bei Beacon Pump in Boston, vorzuführen, wie er bereits vor seiner Einwanderung nach USA einen Bambusfaden in einer Lampe gehabt haben wollte, von der Herstellung des Bambus-Kohlefadens wie auch von einer hochohmigen Vakuum-Birne gar nichts wusste. Sein Probebau von 1892, der von Beacon Pump als Beweis vor Gericht gegen General Electric/Edison vorgelegt werden sollte, war ein vollkommen dokumentierter Flop: Goebel konnte und wusste Nichts.

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ES FOLGT DER FAKTISCHE HISTORISCHE BEFUND zur GLÜHBIRNE dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT – Satz für Satz:

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: : „Wer hat die Glühbirne erfunden? Thomas Alva Edison?“

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FAKTISCH:

Die Glühbirne ist eine über Jahrhunderte geschaffene ENTWICKLUNG.

Die Glühbirne ist keine ERFINDUNG.

Die elektrische Glühbirne konnte erst ausentwickelt werden, nachdem BATTERIEN elektrischen Strom ermöglichten – also ab etwa dem Jahr 1870.

Das Patent für die hochohmige Vakuum-Glühfaden-Lampe wurde von EDISON im Jahr 1878 angemeldet und publiziert und 1879 beim Patent Office in New York beantragt und erworben.

Dieses EDISON-Patent ist sachlich unwiderleglich. EDISON ist dabei auch der Entwickler eines ultimativen Geheimwissens, nämlich des sogenannten „AIR-WASHINGS“, mit weiteren Patenten.

Nur Edison wusste, dass und wie die Bambuskohle-Glühfäden geschnitten werden konnten, ausgeglüht und von okkultem Sauerstoff befreit werden können. Ohne diese spezielle EDISON-Herstellungstechnik „Air-Washing“ waren die Kohle-Glühfäden (Filament) ungeeignet, weil sie in kürzester Zeit verglühten durch Eigensauerstoff im Vakkuum-Leuchtkörper. Hieran waren alle Experimenteure der Zeit und die damaligen Glühbirnen-Nachbauer gescheitert. (Diese technische Klippe des „Air-Washings“ versäumte der Springer Goebel-Doktor-Rohde bei Dietmar Moews abzuschreiben, so dass sein Zu Klampen-Goebel-Buch von 2006, zur Goebel-Idolisierungs-Irreführung, vom ersten Tag an MAKULATUR war.)

Der weiter unten genannte Amerikaner Goebel Sr. war (ab 1890, also über zehn Jahre nach Edisons Patent) vor Gericht als falscher Zeuge überführt worden. Goebel hatte sich selbst (in der damaligen Presse dokumentiert s. Dietmar Moews-Archiv) der Presse und mehreren Patent-Rechtsanwälten gegen Geldforderungen angeboten, eigene Goebel-Glühbirnen-Autorenschaft zu bezeugen /im Jahr 1885, also sechs Jahre nach Edisons Patent,(sich selbst zu bezeugen). Damit sollten die von Edison und General Electric wegen Patentdiebstahls verklagten, große Glühlampennachbauer, die in verschiedenen US-Staaten EDISONS Patent unlizensiert nutzten, gestoppt werden. Mit dieser, in der damaligen Fachpresse als  „Goebel-Defense“ bezeichneten Streitlinie, „Goebel habe längst vor Edison die Vaakuum-Bambus-Glühlampe gebaut“, wurden zwar sehr bald Goebel und seine Söhne als Meineid-Zeugen überführt. Belde Goebels, Vater und Sohn, hatten sich als Vorerfinder ausgegeben, aber von „okkultem Sauerstoff“ und von „Air-Washing“, wie auch von der Metall-Fäden-Division zur Stromführung nie etwas gehört. Henry Goebel Sr. wusste also vor Gericht gar nicht, wie eine solche Birne funktionierte, die er angeblich erfunden hatte. Immerhin wurde seitens der Lizenzbetrüger Zeitgewinn durch Prozess-Verschleppung gewonnen. Die „Goebel-Defense“ diente dem Betrug und Goebel wurde nicht weiter verfolgt, weil er im Dezember 1893 75-jährig starb.

Goebel und sein Sohn hatten im Jahr 1881, kurz nachdem EDISON die Glühlampe herausbrachte, bei einer von ehemaligen EDISON-Mitarbeitern neugegründeten Glühbirnen-Manufaktur, der American Lights-Manufaktur in Manhattan, als Hilfsarbeiter gearbeitet. Dort haben sie nicht funktionierende Glühlampen und Glühfäden geklaut. Deren Herstellung und Verbauung, nebst Evakuierung der Glauskörper, war den beiden aber nicht vertraut, wie vor Gericht festgestellt worden ist. Es ist nur peinlich. Die Arbeitsanstellungsverträge von Henry Goebel Sr, der auf Bewährung nach drei Monaten wegen Unfähigkeit wieder entlassen worden ist und dem ältesten Sohn, John Goebel, liegen in den Gerichtsdokumenten vor (s. Dietmar Moews Archiv).

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FALSCH und POSTFAKTISCH:  „Auch hier ist die allgemein bekannte Antwort nicht uneingeschränkt richtig. Zwar entwickelte Edison die Glühbirne zur Marktreife weiter und sorgte mit der richtigen PR-Arbeit dafür, dass sie der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, aber die Erfindung im technischen Sinn kann er sich nicht auf die Fahnen schreiben.

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FAKTISCH:

Viele Erfinder und Ingenieure arbeiteten im Zuge der Elektrifizierung und der neuen Elektro-Dynamos an der Herausforderung „Elektrisches Licht“. Es gab zur Freiluftbeleuchtung bereits die feuergefährliche „BOGENLAMPE“.

EDISON kommunizierte mit der gesamten Elektrowelt, von USA bis Frankreich, England, Russland sowie in den damals neugegründeten ELEKTRO-Fach-Zeitschriften. EDISON verkehrte mit dem Engländer Lane-Fox, der das hochohmige Filament ausgedacht und in die Diskussion gebracht hatte. Lane-Fox war aber lange Zeit daran gescheitert, ein solches hochohmiges Filament  herstellen zu können. Lane-Fox gab das hochohmige Konzept deshalb auf, wie aus Korrespondenz mit EDISON klar wird.

EDISON zog ein MATERIALTEST-LABOR mit zahlreichen Forschern und Testern auf, in dem tausende Materialien, Metalle und organische Fasern ausprobiert und getestet wurden, bis der Bambusfaden mit einem Air-Washing als Dauerglühelement in einer Vakuumbirne funktionierte. Nach erfolgreicher Testserie und verlässlichen Glühdauerhaftigkeit meldete EDISON zwei PATENTE an, die seine Glühbirnen-Entwicklung als PATENT voraussetzten. Niemand außer EDISON konnte diese LAMPE im Jahr 1879 überhaupt erklären. Niemand konnte sie bis 1882 nachbauen. Die alternativen Glühlampen-Erfinder waren niedrigohmig ausgerichtet, also mit sehr starkem Strom und mit billigen Metallglühern und ohne Vakuum, sollten die arbeiten.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Der aus Deutschland stammende Uhrmacher und Optiker Heinrich Göbel war es, der im Jahr 1854 die erste funktionstüchtige Glühlampe herstellte.

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FAKTISCH:

Heinrich Göbel (1818-1893 – aus Springe bei Hannover im preußischen Norddeutschland – war ein schwachsinniger, ungelernter Arbeitsloser, mit 13 Kindern, und Antisemit, der nach 1849 als US-Amerikaner in New York eingebürgert, mehrfach wegen Betrügereien und grobem Unfug vorbestraft worden ist und dort in der Monroestreet ein Trödler- und Bastelgeschäft unterhielt. Er verbreitete VISITENKARTEN, wo er sich fälschend als „Optiker bzw. Uhrmacher“ ausgab.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Er profitierte dabei von den Erkenntnissen Humphrey Davys, der ein knappes halbes Jahrhundert vorher herausgefunden hatte, dass man Platindraht mit Hilfe von elektrischer Spannung zum Glühen bringen kann.

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FAKTISCH:

Göbel hatte in den 1850er Jahren (genannt wird auch 1854) weder Platindraht noch elektrischen Strom, auch keine ersten Batterien. Göbel hatte als Analphabet außerdem keinen Zugang zu den Fachpublikationen der ELEKTROTECHNIK, die allerdings in Hannover erst dreißig Jahre später (Zeitschriftenstelle der Leibniz-Universitäts-Bibliothek) zu finden waren und heute noch sind!!, nämlich britische Wissenschafts- und Forschungsberichte.

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FALSCH und POSTFAKTISCH: Da Platin jedoch sehr teuer war, begab sich Göbel auf die Suche nach Ersatzmaterialien.

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FAKTISCH:

Hiermit wird nunmehr bestätigt, dass Göbel kein Platin hatte.

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FALSCH und POSTFAKTISCH: Fündig wurde er schließlich in verkohlten Bambusfasern, die er in einer luftleer gepumpten Kölnisch-Wasser-Flasche zum Glühen brachte.

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FAKTISCH:

Göbel hat erstmals im Jahr 1882 als Hilfsarbeiter in der New Yorker Lampen-Manufaktur American Electric Light den Kontakt zur Herstellung von – übrigens erfolglosen – Glühlampen-Herstellungsversuchen bekommen. Während EDISONS ERFOLGE bereits öffentlich zu bewundern waren und auf internationalen ELEKTRO-MESSEN publiziert worden waren.

Es begannen die größten und umfangreichsten Patentprozesse vor diversen US-Amerikanischen Gerichten. Sowohl EDISON klagte auf Einstweilige Verfügung gegen lizenzbrechende Glühbirnen-Hersteller – umgekehrt klagten große Elektrokonzerne darauf, dass EDISONS Patente gar nicht den Bau der hochohmigen Glühbirne definiere. Das dauerte allein bis 1890, über neun Jahre, in denen EDISON sein PATENTRECHT nicht einträglich wahrnehmen konnte.

Göbels dem Gericht vorgelegten, im Jahr 1882  geklaute Glühbirnen, die Original-Glaslampen heute noch in den US-Gerichtsarchiven bzw. Museum dokumentiert und zu sehen sind, funktionierten allesamt überhaupt zu keinem Zeitpunkt, weder 1882, zum Herstellungszeitpunkt, noch später, in den Gerichtsprozessen bis 1894.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Die Glühbirne war erfunden – doch Göbel konnte mit seiner Entdeckung nichts anfangen.

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FAKTISCH: Göbel war ein bezahlter falschaussagender, schließlich der Hochstapelei und der Lügen gerichtsnotorischer Betrüger, der im Zusammenhang mit diversen EDISON-Patentprozessen in den 1880er Jahren bis 1894, in New York, Boston, Chicago, St. Louis usw. namentlich erschienen war. Göbel hatte keinerlei Fachkenntnisse über die Glühbirnenentwicklung wie auch nicht über die Elektrifizierung und die Strommaschinen der Zeit. Eine angebliche Entdeckung Göbels zur Entwicklung der Glühlampe ist übrigens zu keiner Zeit irgendwo jemals bezeugt. Im Gegenteil – Göbel hatte nach 1881/82 (mit Hilfe eines Patentanwalts) mehrfach versucht, Einzelheiten aus EDISONS PATENT als Erfindung beim Patent Office schriftlich anzumelden – und wurde dort schriftlich gutachterlich auf die Redundanz seiner „Erfindung“ hin zurückgewiesen. Alle diese Dokumente liegen und lagen immer vor. Es gibt zwei absurde Patente, die Göbel in den 1880er Jahren erworben hat, deren praktischer Nutzen aber NULL und deren Nutzung – auch von Göbel selbst – nie auch nur als Prototypen existeren konnte – Göbel hatte dazu zum Beispiel ein Glasarbeit vorgesehen, die gar nicht herstellbar war (von ihm schon gar nicht). Goebel Sr. war als Glaswerker nachgewiesen vollkommen unfähig.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Zwar hatte die Lampe eine Brenndauer von mehreren hundert Stunden, doch musste man sie mit Batterien betreiben – was sie unwirtschaftlich machte. Auch fehlte es Göbel an Einfluss, Marketinggespür und vor allem Geld, um seine Erfindung bekannt zu machen. So beließ er es dabei, die Glühlampe im Schaufenster seines Optikladens einzusetzen und meldete sie auch nicht zum Patent an.

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FAKTISCH: Göbel hatte (Zeitungsbericht in NEW YORK ist erhalten und wissenschaftlich gesichert) im Jahr 1882 seine geklauten Lampen versucht, solchen von ihm begehrten Investoren öffentlich vorzustellen. Die New Yorker Presse berichtete darüber in einer konkreten Notiz – allerdings, eben, dass Göbel nichts Funktionierendes, Patentwürdiges anzubieten hatte, das zur Glühbirnentechnik geeignet gewesen wäre.

Hierfür hatte sich Göbel einen kleinen Elektromotor (von einem Investor erschwindeltes, geliehenes Geld !!, späterer Betrugsprozess gegen Göbel in New York wegen Betrugs um jenen Elektro-Generator, den Göbel verlor) beschafft, sodass er – allerdings erst 1882 – geklaute Lampen zeigen konnte, die kurz bzw. gar nicht brannten.

Die angebliche Schaufensterbeleuchtung seines TRÖDELLADENS wurde vor Gericht geprüft und aufgrund zahlreicher von Göbel beigebrachter Nachbarschafts-Laien-Zeugen widerlegt, anstatt bezeugt werden zu können.

 

Falsch und Postfaktisch: EDISON: ein Meister des Marketings

 

FAKTISCH:

EDISON war der erste Gründer eines technischen Forschungslabors, der einen großen Forschungsstab beschäftige, von Elektrotechnikern, die er selbst ausbildete, denn diesen Beruf gab es ja noch gar nicht.

Dafür musste EDISON eine Aktiengesellschaft gründen und fremde INVESTOREN hineinholen, die EDISON später enteigneten bzw. aufkauften – diese WELTFIRMA hieß dann irgendwann später GENERAL ELECTRIC.

Dass EDISON über 2000 Erfindungen und PATENTE im Rahmen der ELEKTRIFIZIERUNG erarbeitet hat bzw. erarbeiten ließ, ist einzigartig (vielleicht neben Tesla) und verdient Anerkennung. Das er dabei pleite gegangen ist – insbesondere an dem Glühbirnepatent trotz Welterfolges aufgrund der zahlreichen Lizenzbetrüger und der weitergehenden technischen Fortschritte nichts verdient werden konnte, steht auf einem anderen Blatt.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Allerdings hatte er auch den immensen Vorteil, dass Werner von Siemens 1866 den elektrischen Generator erfunden hatte, der eine Stromversorgung unabhängig von Batterien möglich machte.

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FAKTISCH: Hat EDISON seine LAMPEN mit WESTINGHOUSE DAMPFMASCHINEN-DYNAMO-ELEKTROMOTOREN betrieben. Werner von Siemens hatte keine US-PATENTE – Siemens hatte schon in Europa Schwierigkeiten, weil es in Deutschland im Jahr 1866 das PATENTRECHT noch gar nicht gab. Siemens selbst ist der persönliche RECHTSPOLITIKER im deutschen Kaiserreich, der erst PATENTRECHT als Geheimer Rat im Preußischen Reichstag prolongiert hatte.

 

FALSCH und POSTFAKTISCH: Also konnte Edison für seine neu entwickelte Lampe eine komplette „Infrastruktur“ bauen – ein Stromnetz inklusive Kraftwerk, Kabel, Schalter und Lampenfassung. Auch in Sachen Eigen-PR erwies er sich als sehr talentiert: Am Neujahrsabend 1879 präsentierte er seine „Erfindung“ in Menlo-Park in New Jersey der Öffentlichkeit und ließ sich feiern.

Natürlich war Edison ein brillanter Tüftler, der nicht nur die Glühlampe entscheidend weiterentwickelte – er hatte statt Bambus Kohlefäden verwendet.

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FAKTISCH: EDISON konnte das – kein anderer Mensch der bekannten Menschheitsgeschichte konnte das.

Die Glühbirnenentwicklung Edisons war nicht das Ergebnis von „DANIEL DÜSENTRIEB, des brillanten Tüftlers“, sondern eines als Aktiengesellschaft aufgezogenen großen systematischen Forschungslabors in MENLO PARK bei New Jersey New York unter der Leitung von EDISON.

EDISONS KOHLEFADEN war aus verglühtem BAMBUS hergstellt, dem zusätzlich der okkulte Sauerstoff mit einem Ausglühverfahren entzogen wurde. Es wurde also nicht BAMBUS durch KOHLE ersetzt, sondern es wurde BAMBUS verkohlt.

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FALSCH und POSTFAKTISCH: Zeit seines Lebens machte er knapp 2.000 Erfindungen und ließ sich ungefähr die Hälfte davon patentieren. Nur die Glühbirne hatte er nicht erfunden, sondern Falschaussagen, diverse gerichtsnotorische Betrügereien sowie nachweislich Annahme von Bestechungsgeldern als falsche Zeugen, wurden Göbel Sr. und seinem Sohn Henry Goebel Jr. nachgewiesen, JR. wurde auch verurteilt. WIKIPEDIA macht zu „Glühlampe / Göbel“ Falschangaben und steht mit der Wissenschaft im Streit. Man lese nur in den archivierten Zeitungen nach (Leibniz-Universitäts-Bibliothek in Hannover-Rethen). Henry Goebel Sr. wird vor Gericht überführt bzw. widerlegt, schließlich musste er selbst verknackt werden. Henry Jr. hatte nämlich unter Eid behauptet, er habe die vor Gericht vorgelegten Lampen selbst gebaut, nicht sein Vater.

EDISON hat die Glühbirne entwickelt und dafür ordnungsgemäß die Patente erhalten.

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Dietmar Moews meint: Wer Enten und Gerüchte verbreitet, hat dafür meist einträgliche Motive. Warum GMX so einen GÖBEL-Quatsch aufwärmt? – mutmaßlich, weil daran der Zu Klampen-Verlag Springe und sein MAKULATUR-DOKTOR ROHDE, der im Jahr 2006 zu GÖBEL Unfug verbreitet hatten:

Man kann es ja nicht genau wissen – hatte Rohde bei Zu Klampen geschrieben.

Und jetzt möchte der Verlag nochmal die Restauflage absetzen (Print on demand)..

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Schließlich haben das ZDF (Johannes B. KERNER: „UNSERE besten Erfinder“ mit Publikumsabstimmung) sowie das Deutsche Museum München schriftlich bestätigt, dass es die deutsche Göbel-Erfindung der besagten Lampe nicht gab.

FERNER, eine 4711-Pressglasflasche ließ und lässt sich nicht zu einer Glüh-Flasche verarbeiten (das hatte man beim Göbel-Hype auch noch übersehen).

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FERNER: der OSRAM-Konzern und die ETZ (Elektrotechnische Zeitschrift / Verband der Elektrotechnik) daran interessiert sein mag, wenn es heißt DEUTSCH gegen AMIs oder Siemens gegen General Electric/EDISON.

Natürlich war Edison ein brillanter Tüftler. Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing. hat etwa 8000 Blatt Prozessakten aus USA der 1870er, 80er und 1890er Jahre zum gesamten Glühlampen-Komplex und zu den Patententwicklungen studiert und semantisch ausgewertet, dazu die Lebensgeschichte des überaus peinlichen Heinrich Göbel, der in Manhattan Nacht-Führungen machte mit einem Fernrohr. Er ließ die Passanten für einige Pennys in den Nachthimmel blicken und riss seinen antisemitischen Witz, in dem er den Stern JUPITER als JEW PETER aussprach und dadurch die Lacher erzeugte. Vermutlich war lediglich sein „BROKEN ENGLISH“ daran schuld.

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Aufgrund des von Dr. Dietmar Moews vorgelegten GUTACHTENS für das ZDF im Jahr 2005 und des wissenschaftliche Beweises einer systematischen Vollanalyse der Dokumente zu HEINRICH GÖBEL bzw. HENRY GOEBEL SR in Sachen Glühbirne und Patentprozesse des EDISON, hat das DEUTSCHE MUSEUM MÜNCHEN seine Göbel-Exposition aus der Elektroabteilung entfernt und eine kleine Vitrine in der GLAS-Abteilung aufgemacht, in der allerdings keine ORIGINAL-Flaschen oder Birnen gezeigt werden, sondern lediglich in Fotokopien auf eine angebliche Göbel-Gussglas-Flasche hingeweisen wird.

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2016/10/31/gluehbirne-von-thomas-alva-edison-bei-gmx/

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Heute, am 18. September 2017 findet sich auf GMX erneut dieser deutschistische UNFUG – gegen den genialen EDISON, der gerade an der Glühlampe pleite ging und an GENERAL ELECTRIC verkaufen musste.:

 

„Ist wirklich Edison der Erfinder der Glühbirne? Schöpfungen, für die andere die Lorbeeren ernten

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Wer hat die Glühbirne erfunden? Thomas Alva Edison?

Auch hier ist die allgemein bekannte Antwort nicht uneingeschränkt richtig. Zwar entwickelte Edison die Glühbirne zur Marktreife weiter und sorgte mit der richtigen PR-Arbeit dafür, dass sie der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, aber die Erfindung im technischen Sinn kann er sich nicht auf die Fahnen schreiben.

Der aus Deutschland stammende Uhrmacher und Optiker Heinrich Göbel war es, der im Jahr 1854 die erste funktionstüchtige Glühlampe herstellte. Er profitierte dabei von den Erkenntnissen Humphrey Davys, der ein knappes halbes Jahrhundert vorher herausgefunden hatte, dass man Platindraht mit Hilfe von elektrischer Spannung zum Glühen bringen kann. Da Platin jedoch sehr teuer war, begab sich Göbel auf die Suche nach Ersatzmaterialien. Fündig wurde er schließlich in verkohlten Bambusfasern, die er in einer luftleer gepumpten Kölnisch-Wasser-Flasche zum Glühen brachte. Die Glühbirne war erfunden – doch Göbel konnte mit seiner Entdeckung nichts anfangen.

Zwar hatte die Lampe eine Brenndauer von mehreren hundert Stunden, doch musste man sie mit Batterien betreiben – was sie unwirtschaftlich machte. Auch fehlte es Göbel an Einfluss, Marketinggespür und vor allem Geld, um seine Erfindung bekannt zu machen. So beließ er es dabei, die Glühlampe im Schaufenster seines Optikladens einzusetzen und meldete sie auch nicht zum Patent an.

Edison: Ein Meister der Eigen-PR

Da erwies sich Thomas Edison ein knappes Vierteljahrhundert später als geschäftstüchtiger. Allerdings hatte er auch den immensen Vorteil, dass Werner von Siemens 1866 den elektrischen Generator erfunden hatte, der eine Stromversorgung unabhängig von Batterien möglich machte.

(cze/mgb/ah)“

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Dietmar Moews meint: Wie absurd sind geldgierige Sittlichkeiten, die in den Tagen vor einer Bundestagswahl solche deutschhetzerischen Vorurteile verstärken bzw. neustarten?

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GMX macht sich schuldig.

 

FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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WARNUNG: recommended posts

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DiB Wahl der Demokratie in Bewegung am 24. September 2014

September 18, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7591

Vom Dienstag, 19. September 2017

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RBB berichtete kürzlich über die deutsche EN MARCHE, die

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DEMOKRATIE in BEWEGUNG – kurz DiB

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Die DiB steht am 24. September 2017 als LISTE zur Wahl mit der Zweitstimme.

 

Neu dabei bei der Bundestagswahl: „Demokratie in Bewegung“ (DiB). Die Partei wurde erst im April 2017 in Berlin gegründet. Sie will weltoffen, transparent und vielfältig sein. Das bewegt Anhänger, die manch große Partei gerne hätte. Von Anke Fink  

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Bundestagswahl | .DiB-Partei – Sie haben keine Chance und nutzen sie

„Neu dabei bei der Bundestagswahl: „Demokratie in Bewegung“ (DiB). Die Partei wurde erst im April 2017 in Berlin gegründet. Sie will weltoffen, transparent und vielfältig sein. Das bewegt

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Anhänger, die manch große Partei gerne hätte. Von Anke Fink  

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Pegida, der Brexit oder die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten: Themen wie diese haben Menschen in Deutschland wieder politisiert, die diese Seite schon an sich verschüttet geglaubt hatten, unter einem bleiernen „Weiter so“. Menschen, die im Gespräch die Bedeutung von Mitbestimmung, Gleichberechtigung, Transparenz, Weltoffenheit für sich reklamieren – und sich damit nicht mehr in der politischen Landschaft wiederfanden, wie sie sagen. Deshalb formierten sie im Frühjahr 2017 innerhalb weniger Monate eine neue Partei: die Demokratie in Bewegung – kurz DiB.

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Sie wurde im April in Berlin gegründet.

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Neue politische Bewegungen, die sich gegen die sogenannten etablierten Parteien wenden, sind in Europa gerade angesagt – in den verschiedensten Richtungen: ob die linke Podemos in Spanien, die Gegen-alles-Opposition Fünf Sterne in Italien oder nicht zuletzt die neoliberale En Marche in Frankreich. Die stellt mit Emmanuel Macron inzwischen sogar den Präsidenten im Élysée-Palast. Bis ein Bundeskanzler oder eine Kanzlerin DiB auf dem Parteibuch stehen hat, ist es eher noch ein langer Weg – aber die Bewegung hat es jetzt schon weiter gebracht, als ihr zunächst zugetraut wurde.

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Online und auf der Straße tausende Menschen überzeugt.300 Mitglieder hat die Partei gerade mal in ganz Deutschland. Die sind allerdings so gut vernetzt, oder in der Lage zu überzeugen, dass sie die rund 30.000 nötigen Unterschriften für die Zulassung zur Bundestagswahl zusammenbekommen haben. Sara Redolfi, die bei DiB in Berlin auf dem Landeslisten-Platz 1 steht, ist durch die Petitionsplattform change.org auf die Bewegung aufmerksam geworden. 100.000 Leute hatten die Petition „2017: Ein Neuanfang für Demokratie und Gerechtigkeit“ unterschrieben – und damit für den Start von DiB.

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Sara Redolfi ist Politikwissenschaftlerin, arbeitet im Auswärtigen Amt. Dort kümmert sie sich um deutsche Schulen im Ausland, hat also jeden Tag mit institutionalisierter Politik zu tun: mit etablierten Hierarchien, bewährten Abläufen internationaler Verwaltung. Trotzdem – vielleicht gerade deshalb – engagiert sie sich in der neugegründeten Partei. Sie sagt, es seien deren Werte, die sie überzeugten. Mit DiB werde die „Ethik in die Politik zurückgebracht“, verspricht Redolfi.

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Ein Markplatz der Ideen.

Im Parteimanifest heißt es: „Rückwärtsgewandte, menschenverachtende und egoistische Stimmungsmacher/innen treiben die Demokratie vor sich her. Sie stellen unsere Art des Zusammenlebens in Frage – unsere Freiheit und Weltoffenheit. Sie schüren Ängste. Sie verachten unsere Grundwerte und verhöhnen die Demokratie“.

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Deshalb soll bei DiB – Mitglied oder nicht – jeder die Chance auf Mitbestimmung haben und Initiativen einbringen können – auf einem Marktplatz der Ideen. Selbst, wenn es nur zwei Unterstützer gibt, sollen alle über den Vorschlag online diskutieren und abstimmen. So könne aus der Idee eines Einzelnen schnell ein Ziel aller werden.

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Rat von Piraten – aber bitte nicht vergleichen.

Klingt ein bisschen nach den Piraten, die größtenteils in der Versenkung verschwundende Partei könnte der DiB warnendes Beispiel sein. Schließlich wurde sie zuletzt nicht mehr wegen politischer Inhalte wie Basisdemokratie wahrgenommen, sondern nur noch wegen Streitereien.

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Und tatsächlich haben sich DiB-ler auch mit einigen Ex-Piraten beraten. Sie seien auch offen für sie als Parteimitglieder, aber sie wollten sich nicht vergleichen, sagen DiB-Aktivisten – so wie sie sich überhaupt nicht einordnen lassen wollten. „Deswegen haben wir uns auch die Farben von blau nach rot gegeben, weil wir das gesamte Spektrum abdecken wollen“, erklärt Sara Redolfi. Ihre Politik solle also nicht als links, mittig oder konservativ bezeichnet werden. „Es geht uns um die Werte“, sagt sie, ohne konkreter zu werden. Alle Initiativen, die sich im Rahmen dessen bewegen, sollen umgesetzt werden.

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Wie genau dieser umrissen ist, bleibt noch im Ungefähren. Die DiB sieht das als Stärke – sie will innerhalb des Rahmens anschlussfähig für jeden sein, der sich nicht mit Kategorien wie rechts oder links identifizieren kann. Erstmal neu denken, bevor gleich wieder Politikverdrossenheit einsetzt.

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Diversität ist gar nicht so leicht

Genauer wird es beim Spezialthema Vielfaltsquote. Menschen, die wegen ihrer Sexualität, einer Behinderung, Herkunft oder Religion Diskriminierung erfahren haben, sollen ein Viertel aller Ämter in der DiB übernehmen. Außerdem ist heute die Hälfte der Posten mit Frauen besetzt. Vielfalt in der Partei habe oberste Priorität, sagen Aktivisten – die ist allerdings gar nicht so leicht hinzubekommen.

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Denn die Parteimitglieder machen einen recht homogenen Eindruck: weiß, akademisch, mehrheitlich deutsch. Obwohl man sich für eine Mitgliedschaft bewerben muss, ist es nicht ganz einfach, so bunt zu werden, wie man sich das vorstellt. Auf den Mitgliedsanträgen stand zuerst als Frage „akademischer Haushalt: Ja oder Nein“, um Bewerber ohne Uni-Abschluss schneller bearbeiten zu können, so die offizielle Begründung. Das sei jedoch falsch verstanden worden, so, als ob die Partei aussieben wollte. „Deshalb haben wir die Frage wieder abgeschafft“, sagt Sara Redolfi.

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Richtig Rückenwind hat die Bewegung jetzt noch einmal durch den Start des Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 -„

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Dr. Dietmar Moews empfiehlt Wahl-O-Mat überhaupt nicht. es ist ein irreleitendes Kinderspielzeug – nicht einmal zur Diskussion geeignet.

 

bekommen. Die Ziele von DiB finden sich in dem Online-Tool wieder. Damit haben viele Menschen zum ersten Mal überhaupt von der Partei erfahren. „Der Wahl-O-Mat hat in meiner Filterblase einen Schlag getan“, sagt das DiB-Mitglied Bianca Praetorius über ihre Twitter- und Facebook-Bekanntschaften. Sie steht auf Platz 5 der Berliner Landesliste und sagt, sie spüre jetzt richtige Aufbruchsstimmung. „Auf jeden Fall haben alle ganz viel Lust“, sagt sie an einem Samstagmorgen als sie Wahlplakate im Kreuzberger Graefekiez aufhängt.

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Politikwissenschaftler gibt ihnen keine Chance

Dass diese Bewegung mehr ist als nur eine Nischenpartei, wie die Tierschützer, die Hiphopper von Die Urbanen oder die Magdeburger Gartenpartei, lässt sich allein an der medialen Aufmerksamkeit beobachten, die die DiB seit ihrer Gründung begleitet.

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Der Deutschlandfunk zum Beispiel befragte den Politikwissenschaftler Oskar Niedermayer von der FU Berlin zu Demokratie in Bewegung. Mit seiner Prognose, die DiB werde nicht genug Unterschriften für die Zulassung zur Wahl bekommen, lag er schon mal falsch. Der Parteienforscher Niedermayer kritisierte allerdings auch, er vermisse klare inhaltliche Positionen, etwa bei der Flüchtlingsfrage.

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Sara Redolfi weist das zurück. Die Bewegung wolle gegen unfaire Handelsverträge vorgehen, Subventionen für deutsche und europäische Unternehmen ändern und Schutzzölle abschaffen, um Fluchtursachen zu bekämpfen. Außerdem setze die Partei auf eine geregelte Einwanderung, „damit Menschen sich nicht auf Asyl berufen müssen, bei denen klar ist, dass sie kein Asyl bekommen“.

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„Bis man dort angekommen ist, ist man vielleicht schon ideologisch verbogen“

Niedermayer empfiehlt den DiB-lern, sich lieber in einer anderen, etablierteren Partei zu engagieren – bei der Wahl räumt er ihnen keine Chance ein. Bei DiB und Grünen beispielsweise erahnt man Schnittmengen. Sara Redolfi sagt dazu: „Es dauert sehr lange, bis man in einer anderen Partei an einer Position ist, wo man wirklich inhaltlich mitgestalten kann. Bis man dort angekommen ist, ist man vielleicht schon ideologisch verbogen. Wir wollen nicht nur inhaltlich die Politik ändern, sondern auch strukturell.“ Parteien seien heute in ihrer Organisation „so ziemlich das Versaubteste, was sich finden lässt.“ heißt es bei DiB.

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Dietmar Moews meint: Meine Zweitstimme werde ich bei DiB ankreuzen. Die Erststimme sollten die FREIEN WÄHLER bekommen, die wohl in Köln für mich keinen örtlichen Kandidaten haben – en vera.

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Ferdinand Hodler Malerei in der BUNDESKUNSTHALLE BONN

September 9, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7570

Vom Sonntag, 10. September 2017

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Ferdinand Hodler aus seiner Erfolgsphase „Holzfäller“ Öl auf Leinwand, 138 cm/113 cm, 1910 gemalt – nicht monumental, sondern unterlebensgroß

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Ferdinand Hodler, der Schweizer Maler (1853-1918), wird mit der Ausstellungseröffnung am 7. September 2017 in der BUNDESKUNSTHALLE BONN mit einer guten sehenswerten Ausstellung bedeutend herausgestellt (über 100 Bilder und 40 Zeichnungen; bis 28. Januar 2018).

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Der Leiter der Bundeskunsthalle, der Niederländer Rein Wolfs, sowie die deutschen und schweizerischen Staatsstellen, mit der PRO HELVETIA-Kunstförderungs-Kasse, mit der Schweizer KUSTODIN Monika Brunner, die Schweizer Katalog-Autorin Viola Radlach und dem Niederländischen Ausstellungsarchitekten Marcel Schmalgemeijer, haben mit Ferdinand Hodler ein relevantes Projekt vorgestellt. Hodler hatte europäische Wirkung und wird hier mit den Mitteln der Bundeskunsthalle Bonn und des Kunstmuseums Bern als internationale Gemeinschaftsproduktion allerdings in eine wissenschaftswidrige Interpretation gesetzt – das ist aber angesichts der gemalten BILDER dieser Ausstellung nachrangig.

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Herr Wolfs, Leiter der Bundeskunsthalle Bonn, am 7. September 2017

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Zur Eröffnung im vollbesetzten Auditorium begrüßte der Hausherr, Direktor REIN WOLFS, stellte das Gesamtprojekt und die Gastredner vor und betonte Hodlers MODERNITÄT, ohne zu sagen, was er damit meint, sowie Hodler als MONUMENTALIST – während in der Einladung zutreffend die Worte „SYMBOLISMUS“ und „JUGENDSTIL“ genannt werden, an die dann nicht angeknüpft wurde. Wolfs gab das Wort an die Botschafterin der Schweizerischen Eidgenossenschaft I. E. Christine Schraner Burgener, die die gute Zusammenarbeit und den vielseitigen Guten Willen bezeugte, ohne den ein solch, zu Lebzeit bereits durch Kunstmarkt und private Sammler international verstreutes Moderne-Werk nur sehr schwierig als das Gesamtwerk repräsentierende Ausstellung zusammengestellt werden kann, was hier gelungen ist.

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Alsdann kam eine unerfreuliche Aktivität der Kuratodiin, Monika Brunner, die es fertigbrachte, anstatt eine Experten-Ansprache an die geneigten Gäste zu halten, einen eigenen Essay schlecht und flüchtig zu VERLESEN, als würde die Namensliste der Gefallenen heruntergerasselt.

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Sowas geht nicht.

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Nicht jeder kann reden.

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Wer es nicht kann, zu seinen Zuhörern zu sprechen, sollte es nicht tun. Allerdings auf höchster Ebene – immerhin der BUNDESKUNSTHALLE – hat hier ein JEKAMI (Jeder kann mitmachen)-Geist eines basisdemokratischen Missverständnisses die Gäste beleidigt – peinlich.

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Die Stichworte des verlesenen Textes der Frau BRUNNER waren der willkürliche, irreführende UNTERTITEL zu FERDINAND HODLER, nämlich „MALER DER FRÜHEN MODERNE“. Des Weiteren die sinnvoll dreigegliederte Exposition der Bilder und Zeichnungen im Erdgeschoss der Bundeskunsthalle:

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Anstatt museumsweiß sind die neun Meter hohen Wände HODLER-RÄUMLICHKEITEN in gebrochenem Kobaltblau verschiedener Grauwerte getaucht. Gut.

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ANFANGSPHASE – Stilistische Suche HODLERS im konventionell-figürlichen Malstil seiner Zeit, oft mit Skizzen, denen man ansieht, dass sie mit Hilfe von Photovorlagen aufgerissen worden sind;

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Hodler ist in dieser zweiten Hälfte 19. Jahrhundert in Westeuropa noch nicht bei sich angekommen; dazu konventionelle vergoldete Stuck- und Profilrahmen.

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Reihungen im JENA-Wandbild – Monumentalismus? – die obere Figurenreihung ist im Maßstab größer als die Pferde , vorne

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ERFOLGSPHASE – der figürlich klassische Umrissstil der symmetrischen, holzschnittartigen Motive, die als Tafelbilder wie als Wandbilder vom naturalistischen Farbenzwang befreit, oft durch Reihungen und Umrissvarianten alle Stilmittel der Wirkungserhöhung ausspielen.

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Photo-Repro des „Schwur“ (1910) mit Interieur im hannoverschen Rats-Saal

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In seiner Haupt- und Geschäftserfolgs-Phase steht Hodler inmitten des floralen Stils, der dann im Jugendstil, später in der Art Nouveau Ausdruck fand und eben nicht als Zwischenschritt der Moderne zu verstehen ist, sondern als Antithese.

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Hodler drehte Gegenstände als Ornamente in die Kompositionen wie es von Paul Gauguin bekannt ist. Aber die modernen Bildermacher dieser Epoche, Anfang des neuen 20sten Jahrhunderts, lösen Formen auf, abstrahieren bis zur Beseitigung des Figürlichen aus der Augenwelt (Abstraktion, Suprematismus, Sonder-Expressionismus, Konstruktivismus, Kubismus u. a.).

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Dieses unterlebensgroße Motiv ziert den Katalog (35.- Euro) und die Einladungskarte. „Fröhliches Weib“, Öl auf Leinwand, 166 cm / 118,5 cm von 1911 – es ist nicht monumental oder monumentalistisch

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Hodlers Farben in dieser Hauptphase reflektieren die inzwischen international angekommenen Freiheiten der Komplementärfarben – wie längst bekannt bei CEZANNE, bei MONET, bei MUNCH.

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„Der Mäher“ 1909 – Segantini lässt grüßen

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Dagegen errang sich Hodler seine Meisterschaft im Erfassen von gegenständlichen SILHOUETTEN (wie man Umrisszeichnungen superlativ bei Georges de La Tour und Piero della Francesca findet), die schon ohne Binnenmalerei Gegenstände ausreichend definieren können.

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Genfer See, Thuner See in vielen Varianten

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ALTERSBEFREIUNGS-PHASE – letztlich ein glücklicher privater befreiter Malduktus, der erst spät Hodlers Künstlerreife und seinen Durchbruch zu einer hohen Farbmalerei-Kunst aufführt – überwiegend in Landschaftsbildern, den Alpengebirgszügen, den Seenbilderm, auch in Schnellstmanier aufgerissenen Figuren und Figurengruppen.

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Fensterrahmung, freie Symmetrie

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Diese Schnell-Werktechnik ermöglichte Hodler, der ein versierter Selbstvermarkter am privaten Kunstmarkt war, eine preisgünstige Stückzahl der Motiv-Varianten massenhaft zu produzieren, was in einer aufwendigeren Maltechnik unmöglich gewesen wäre oder die Kosten je Bild in unverkäufliche Höhen getrieben hätte. Diese Bilder werden in massigen,

simplen weißgetünchten Rundprofilrahmen, ohne Schattenfugen, ausgestellt.

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Hodler gehört bereits der Photographiezeit an

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DIE BUNDESKUNSTHALLE, die mehrere Ausstellungsebenen hat, wird meist für mehrere Ausstellungen gleichzeitig genutzt. Hier, für FERDINAND HODLER, hat man das Erdgeschoss genommen, die ganze Ausstellung durch alt-kaltblauen Wandanstrich und eigenartige querstehende Bilderhänge-Wände vorstrukturiert, was sowohl Hodlers Malerei wie auch in den hinteren Kabinetten mit Skizzen zum Durchwandern der Ausstellung gut scheint – beispielsweise im Unterschied zu den meist obligatorischen weißen „Alexander-Dorner-Präsentationen“ in vielen heutigen Ausstellungen oder auch mit angeblich „expressisonistisch“ durchgebunteten Ausstellungswänden.

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Alle Exponate, besonders die Tafelbilder, sind wie Fensterbilder gerahmt (im Katalog sieht man dann, welch erheblicher Unterschied der Bilderwirkung entsteht, wenn die Bilder, ungerahmt einfach angeschnitten und freigestellt abgebildet sind).

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Hodlers Anfangsphase wird vom Eingang her, anciennitär nach hinten, von den frühen gegenständlichen kleineren Kompositionen im akademischen Stil, repräsentiert – darunter zahlreiche Selbstportraits des jüngeren Ferdinand Hodler. Man nennt es hier „Petersburger Hängung“, wenn Tafelbilder miteinander auch übereinander, gruppiert aufgehängt zu sehen sind. Dabei hat man dankenswerter Weise nicht die neun Meter Raumhöhe bis oben hin genutzt (man kennt es aus Florenz und aus Petersburg)

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Als zweiter Ausstellungsteil – Hodlers Jugendstil-Erfolgsphase – hängt die Auswahl dann nebeneinander, auf thematische und format- bzw- farbliche Hängungs-Nachbarschaften gewählt. Die Hängung sowie die Beleuchtung ist vorbildlich – eigentlich ist die Ausstellung zugleich ein Gesamtkunstwerk des Architekten und der Mitentscheider. Die Beschilderung ist gut lesbar, ohne Schnickschnack und Unterhaltungs-Leihelektronik fürs Ohr.

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Der von den Ausstellungsmachern überbetonte MONUMENTALISMUS bildet dann – mangels Masse – die hinteren Kunsthallenbereich, was auch durch die angeschlossenen Skizzen-Reihen, hinter Glas gerahmt, Sinn hat. Aber eben nur ein Seitenaspekt Hodlers Werk und Wirkung ist (anders als Pierre Puvis de Chavannes / au Panton oder Otto Gussmann im Wallot-Reichstag von Berlin oder vom Dresdner Neuen Rathaus und vom Eisenacher Jugendstil-Burschenschafts-Denkmal und der 1912er Großen Mailänder Design-Ausstellung) -. Und noch einmal, hier sind nicht die Historien und nicht der Monumentalismus der IMPAKT des Ferdinand Hodler in die Zukunft, sondern sein JUGENDSTIL, sein JAPONISMUS, der hodlersche ORNAMENTALISMUS, später dann das Florale in der INDUSTRIEMÖBEL-Produktion, die sichtbaren Folgen dieses Schweizer Malers im Design, bis ins Bauhaus.

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Dagegen behauptet die Kustodin, dieser HODLER und diese durchaus repräsentative Bilderauswahl-AUSSTELLUNG würden zeigen, dass wir einen MODERNE-VORLÄUFER sähen, der den MONUMENTALISMUS verträte und formuliert hätte. Dabei ist Monumentalismus durchaus ein kanonisierter Begriff, bei dem Übergröße der Motive und allgemein politischer Machtausdruck akzentuiert wird. Das trifft – wohlmeinend – gerade auf zwei verschiedene Werke Hodlers in dieser Ausstellung zu, Auftragswerke, neben „Rückzug von Marignano“ (1899) für das Landesmuseum Zürich, für die UNIVERSITÄT JENA den Freiheitskrieg der deutschen Studenten 1813″, (1908), und für die Stadt HANNOVER der „SCHWUR“, (1911), hier m Katalog „Einmütigkeit genannt, Letztere hier in Bonn jetzt auch in sehenswerten lebensgroßen Fototapeten anzuschauen sind.

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Dietmar Moews meint: Der völlig überspannte Direktor der BUNDESKUNSTHALLE BONN, Rein Wolfs, meinte dann im flüchtigen Gespräch, dass im MONUMENTALISMUS – den ich in dieser Ausstellung gar nicht gefunden hatte – die internationale Bedeutung und der Rang von HODLER zu sehen sei. Hodler, der ja auch mit dem Holzfäller und einem Sensen-Mäher auf den SCHWEIZER FRANKEN-Scheinen monumental repräsentiert werde.

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Die überlebensgroßen „DIE LEBENSMÜDEN“ (Selbstportraits von Hodler) 110,5 cm / 220cm 1892

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Nun ja, Hodler hat längere Zeit in Spanien studiert, hat in Italien studiert, hat sich in österreichischen und deutschen Ausstellungen umgetan und im Kunstbetrieb seiner Zeit gut ausgekannt. Hodler knüpfte ausdrücklich nicht an Corot oder Courbet an – man findet aber in ganz EUROPA Maler, die eben den Modernismus – weg von der festen Form, weg vom Hard Edge, weg von Jugendstil, nicht mitmachten. Andere, wie die britischen Arts and Crafts, die deutschen NAZARENER, Hodler aus Bern und Genf, der deutsch-norweger Edvard Munch, der Wiener Gustav Klimt und der Wiener Egon Schiele, der Pariser Puvis de Chavannes, der Württemberger in Dresden Otto Gussmann, auch die „Belgier“ Fernand Khnopff und James Ensor, nicht zuletzt Segantini, den ich für einen Schweizer Maler halte – in Tirol als Österreicher geboren und in Italien studiert – in Maloja zum Großmeister aufgestiegen.

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Und auf die Frage nach der überfälligen Präsentation des genialen Schweizer Malers Albert Anker (1831-1910) in Deutschland – und zwar in der BUNDESKUNSTHALLE –  fand Direktor Rein Wolfs nur abfällige Bemerkungen („Anker sei eine Schweizer Größe in Bern“).

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Der junge Ferdinand Hodler

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Mir scheint, bei diesem berufsjugendlichen Dienstklassen-Wolfs ist für KUNST und für die roten Fäden der Malerei-Geschichte leider keine Sensibilität übrig. Wer den phänomenalen ANKER unterschätzt – da mag man gar nicht nach OTTO NEBEL fragen. Aber – Ferdinand HODLER – andere Schweizer Künstler, wie PAUL KLEE, hatten was für OTTO NEBEL übrig.

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Albert Anker, „Der Redakteur“, 64,5 cm/ 51 cm, Öl auf Leinwand, 1874

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Albert Anker „Zeitungsleser“, 64 cm / 80,5 cm, Öl auf Leinwand, 1867

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Es ist ein Kreuz mit der sozialdemokratischen SALONPERSONNAGE, die hier in Bonn Frauenquoten-FURORE mit sich selbst macht, nach dem Motto, „Der Staat schafft an“. da hätte Ferdinand Hodler, als Querdenker, seine Freude dran gehabt, an Herrn WOLFS und Frau BRUNNER.

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Christoph Blocher, Förderer der Hodler-Ausstellung und rechter Schweizer Politiker und Kapitalist

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BONDO Naturgewalt Klimapolitik Dreckmachen

September 9, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7569

Vom Sonntag, 10. September 2017

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Enorme Bergstürze, Muren, Hochwasser und Vernichtung von Lebensraum, wie hier in der LICHTGESCHWINDIGKEIT über die Geschehnisse in BONDO, im Schweizer Bergell/Graubünden, berichtet und kommentiert wurde, sind ständig mögliche NATURGEWALTEN, denen wir Menschen ausgesetzt leben.

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Wir erleben die NATURGEWALT im alpinen BONDO, wo der PIZ CENGALO teilweise herunterkommt. Da wird seit Jahren beobachtet, wie bei allen Hochgebirgen der Welt, dass die Berge abgetragen und die Täler aufgefüllt werden. Die Naturgewalt wird mit Kulturwillen von den Menschen gestaltet und bekämpft.

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Doch gibt es so gut wie nie monokausale Prozesse, sondern stets Auswirkungen, die von unbestimmbaren latenten wie klar erkennbaren manifesten Ursachen und Wirkungszusammenhängen erfolgen. Die Wissenschaft behilft sich mit Hypothesen, also gedachten Wirkungsmöglichkeiten, die verstehen und dann auch „kultivieren“ und steuern helfen sollen, dass die Menschen sich zu helfen wüssten, leben können.

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POLITIK und KLIMAPOLITIK sind die Strategien, Naturgewalt anzunehmen und mit KLIMAPOLITIK zu bekämpfen. Doch man benötigt dazu wesentliche Einsichten, was da vor sich gegangen ist, was da vor sich geht, wenn der Fels sprengt und der Berg stürzt.

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Was aber dabei klar sein sollte, sind mehrere Aspekte:

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EINS Man muss dazu Veränderungen PROZESSURAL beobachten und wissenschaftlich analysieren und interpretieren.

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ZWEI HYPOTHESEN als Erklärungsmuster lassen eventuell konkrete Ursachen von z. B. BERGSTURZ und PERMAFROST erkennen, wenn man glaubt, die vereisten Felsen werden durch Tauwetter brüchig, Wasser entweicht, Risse bilden sich, der Fels reisst ab und stürzt, Wäre es so, könnte man glauben, Klimaerwärmung und erhöhte Außentemperatur in den Hochalpen tauen die Felsmassive im Permafrostgebiet, die abreissen können. Was wäre gegen Erderwärmung zu machen?

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DREI Keine blindwütigen Sündenbock-Hilfserklärungen ins politische Machtspiel bringen; denn immer, wenn Erkenntnisnot zu Ersatzhandlungen führt, bauen sich politische Gegenkräfte auf – z. B. Zweifler, die zwar die Bergstürze sehen, aber die ERDERWÄRMUNG nicht auf von den Menschen verursachten UMWELT-DRECK beziehen mögen.

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VIER Nun ist aber eine ERDERWÄRMUNG als gemessene statistische Tatsache eine gravierende Bedingung für den Wasserkreislauf auf Erden wie auch für die Dauerfrostlagen (Permafrost). Wir beobachten das Abschmelzen der Erd-Pole, Schwinden der Gletscher, Rückgang des Dauereises in Grönland, ansteigen der Weltmeere, Erhöhung der Wassertemperaturen u. a.

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WANDEL und VERÄNDERUNGEN kommen als NATURGEWALTEN über uns – sie bieten uns ausreichende Begründung, mit Menschenmitteln einzugreifen.

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Die permanente Dauerbestrahlung und Energieaufnahme des GLOBUS , der durch die Sonneneinstrahlung erwärmt wird – zumal aufgenommene Energie nicht ausgleichend abgestrahlt wird – zeigt uns die Erde als einen Sonnenkollektor.

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FÜNF Anerkennt man politisch, dass ERDERWÄRMUNG; KLIMAVERÄNDERUNG und die BERGSTÜRZE von BONDO, wo der Permafrost angetaut wird und Felsen abgesprengt werden, Wirkungszusammenhänge bilden, hat man damit eine Erkenntnis, die nicht weiter darauf angewiesen ist, dass im politischen Streit über die URSACHEN für ERDERWÄRMUNG und KLIMAVERÄNDERUNG eine Mehrheits-Wahrheit erzwungen würde.

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Vielmehr können sich die Menschen fragen, welche Art und Zielsetzung ist menschenmöglich, solche Alpenstürze, Murgänge und Lebensraumvernichtung so zu gestalten, dass beide fortlaufen können – sowohl die unaufhaltbare NATURGEWALT der Alpenstürze und die menschlichen KULTUR-Absichten, darin leben zu können.

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SECHS Man sieht, wie kindisch es ist, die NATURGEWALT nicht anzugehen, weil man meint, es gäbe zwar die NATURGEWALT, aber keine ERDERWÄRMUNG und keine KLIMAÄNDERUNG – weil daran der menschliche UMWELTVERBRAUCH (Feinstaub, Ozon, Radioaktivität u. v. a.) nicht ursächlich sei – letztlich einerseits, um nicht auf Bekämpfung der NATURGEWALT zu plädieren und andererseits weiterhin bedenkenlos die menschlichen Lebenssphären mit DRECK zu belasten.

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Dietmar Moews meint: Mein Lieblingsort BONDO wird aktuell von den NATURGEWALTEN sichtbar gewaltsam verändert. Doch gleichzeitig werden MUSLIME in MYANMAR geschunden, werden Palästinenser in PALÄSTINA gequält, erschüttern ERDBEBEN im Appenin, Haiti und in Mexico, rasen WIRBELSTÜRME über dem Atlantik, HOCHWASSER und TSUNAMIS, unglaubliche GROSSFEUER in Californien und Oregon.

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Ich habe hier nicht über Hurrikan HARVEY, die Regen-Hochwasser-Überschwemmungen von Houston und Louisiana, nicht über Jośe und auch nicht über HURRIKAN wie IRMA und andere berichtet.

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Auch die Opferzahlen, ob Naturgewalt, Unglücksfall, Terror, Sabotage oder Kriegsgreuel werden hier, in LICHTGESCHWINDIGKEIT, nicht lückenlos kommentiert,

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Ich möchte nur sagen, dass vermeidlich DRECK MACHEN falsch ist. Wer uns als kriminell hinstellt, weil wir PROFIT-INTERESSEN – egal von wem auf dieser Erde – die nebenbei DRECK verursachen, ohne wieder zu reinigen zu entsorgen, VERBRECHEN an der historisch entfalteten kollektiven INTELLIGENZ und des HUMANUMS begeht, verneint die Menschlichkeit.

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Wer also durchsetzt, dass DRECKMACHEN profithalber unsere INTERESSEN-WIRTSCHAFT an GOTTES Stelle setzt, hat kein recht dazu, ist meiner Meinung nach dumm, nicht legitimiert und muss gestoppt werden. Der Glaube eine solche PROFIT-QUOTEN-MACHT sei die Lebensbedingung für die heutige Menschheit und DRECKVERMEIDUNG sei unbezahlbar, der sollte auf unsere wissenschaftlichen Normen und die Rechtsstaatlichkeit bezogen werden.

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