Dietmar Moews deutscher Maler und Gelehrter

Oktober 2, 2012

Dr. Dietmar Moews

Biographie des Künstlers

vom 2. Oktober 2012 (aktualisiert)

 

Die wichtigsten Einzel- und Gruppen-Ausstellungen von Dietmar Moews werden bis zum Jahr 2007 erwähnt.

 

Seine breit gefächerten Interessen sind ebenso Gegenstand wie seine sozio-künstlerischen, seine politischen und wissenschaftlichen Leistungen und Publikationen. Dietmar Moews hat als Maler, Ingenieur, Jurist, Soziologe, Schriftsteller und Publizist den Begriff Künstlergelehrter neudefiniert.

 

Gefördert wurde Dietmar Moews von Robert Miller Fine Art N. Y., von der Goltz Sothebys Contemporary N. Y., Aenne Brusberg Hannover, von den Malern Bernhard Dörries Hannover, Peter Janssen Düsseldorf/Berlin, David Hockney Hamburg/Los Angeles, Egon Neubauer Hannover und Roland Dörfler Braunschweig, ferner von Armin Mohler München, Eberhard Roters Berlin, Werner Schmalenbach Düsseldorf, Gerd Winkler Frankfurt aM, Rudolph Bauer Bremen, Barbara Eschenburg München und Alphons Silbermann Köln.

 

Bis heute hat er ca. 680 großformatige Tafelbilder gemalt, davon ca. 300 ausgestellt und verkauft.

 

1950-1967

8. November 1950: Dietmar Moews wird in Lauenau (Landkreis Springe/Niedersachsen) als zweites Kind von zwei Kindern und einer Familie aus dem einfachen Milieu geboren. Sein Vater Günter, ein Geodesie-Ingenieur und Stadtplaner in Hannover, malte und musizierte. Seine musische Mutter besorgte Haus und Garten und sorgte für das Normale. Günter Möws war Kriegsversehrter (1944 Oberschenkelamputation in der Ukraine) und hatte idealistische politische Ansichten und vertrat seine Ansichten mit wahrer Leidenschaft. Bis 1966 verbrachte Moews seine Kindheit und Jugend in Springe am Deister in Niedersachsen, von wo er bereits als Schüler für internationale Schulen-Kunstausstellungen ausgewählt wurde und 1964 seine erste Beatband „mercy Lsd“ gründete. Fußballspielen, Tischtennis und Musik sind seine Leidenschaft. Er spielt Gitarre. Die Beatlemania, Rolling Stones, Kinks, The Who, Pretty Things und die POP ART sind Moews‘ Jugendheroen. Von Kindheit an war Georges de La Tour, der Maler von „Der heilige Joseph als Zimmermann“, sein Lieblingsmaler.

 

1967-1972

Dietmar Moews lernt in den Baugewerken Zimmerei, Betonbau, Wasserbau und studiert in Minden/Westf. und Bielefeld Wasserbau, wo er mit der Untersuchung des Hafens Norderney und dem Entwurf zu Ausbau- und Umgestaltung des neuen Hafens der Insel Norderney zum Diplom Ingenieur wird. Der Hafen von Norderney wurde in den Jahren 1974 bis 1977 nach Moews‘ Plänen um- und ausgebaut.

 

1973-1987

Moews studiert an der Universität Hannover Bauingenieurwesen und Erziehungswissenschaften, alsdann in Göttingen kurzzeitig Medizin und dann Jurisprudenz. Gleichzeitig wird er statt Militärdienst Rettungssanitäter, ist nebenbei als Lehrer für Mathematik und Kunsterziehung an einer staatlichen Haupt- und Grundschule tätig und gründet, als Einzelhändler für Kunstgegenstände im weiteren Sinn, zusammen mit einem Freund eine Kunstgalerie in Hannover. Nach seinem Rechtswissenschaftsstudium wendet sich Moews an den Maler und Zeichner Roland Dörfler in Braunschweig, der ihn als Meisterschüler für freie Malerei an die staatliche Kunsthochschule aufnimmt. Moews ist nun mit Haut und Haaren Maler, hat Ausstellungen und finanziert nunmehr seine Ballhof-Galerie Hannover, Ausstellungen von Freunden, erste internationale Messebeteiligungen IKI Köln 1977 sowie zusammen mit seinen Komponistenfreunden Ladislav Kupkovic, Michael Gees, Thomas Schmidt, Uraufführungen mit Neuer Musik. Bereits 1976 tritt Moews der alternativen Parteineugründung Gabl (später Die Grünen) bei. 1979 tritt Moews mit dem Manifest der Neuen Sinnlichkeit an die Öffentlichkeit, gründet die Blätter für Kunst und Kultur Neue Sinnlichkeit, die bis heute in loser Folge erscheinen. Mit dem Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees, durch den NOK-Präsidenten Willi Daume, Sportflaggen aller Nationen zu malen und zu kollagieren und TV-Auftritten im ZDF Sportstudio und NDR Sport III gelang ein großer finanzieller Erfolg. Moews‘ Name wurde hierdurch international und weit über die Kunst hinaus bekannt. Seine Sportflaggen sind noch immer Mittelpunkt vieler Veranstaltungen (so zur Eröffnung der Olympischen Spiele ATHEN 2002) und im Goethe-Institut Dresden. Infolge einer über Jahre gewachsenen unheilbaren Kontroverse mit der SPD-Salonpersonnage in Niedersachsen kam es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen, die Moews‘ Vertreibung zunächst aus der hannoverschen Altstadt in den Untergrund am Raschplatz zeitigten, wo noch bis 1991 das „U“ als Spielplatz der Künste, Raschplatz 7OPQ Ausstellungen, Konzerte, Kino und Theater (1985 Premiere „Die Hunde“ mit dem Raschplatz-Nachtensemble) gegeben wurden. Hier lebte und arbeitete Dietmar Moews von 1984 bis 1987 „unter Tage“ auf der Minus-1-Ebene unter dem Zentralen Omnibusbahnhof von Hannover.

 

1987- 1995

Nachdem die hannoversche Provinz durch SPD-Staatskunst und Vernetzung der Salonpersonnage geniefeindlich und nicht Esprit und Charme zuwendbar war („Die Welt: „Das weiße Engelchenhemd der neuen Sinnlichkeit“), entschloss sich Moews, nach Abbruch auch seiner Beziehungen zur Niedersächsischen Kunsthochschule in Braunschweig, Norddeutschland in Richtung Süden zu verlassen. Er kam durch Freunde über Gräfelfing nach München, nach Sardinien und nach Argentinien und erhielt vom Münchner Kulturreferat eine großzügige Atelierwohnung in München-Olympia-Pressestadt. Im Jahr 1990 nahm Moews die Einladung der Universität Bremen als externer Doktorand an, mit einer soziologischen Analyse der Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland zum Doktor der Philosophie promoviert zu werden. 1991 begann Moews eine Zusammenarbeit mit dem isländischen Akkordeonist in Hannover, Hrolffur Vagnsson, in dessen Tonstudio Dietmar Moews‘ Beatlesbearbeitungen, die 4 BEADS Technomusiken produziert wurden. Ab 1994 war Moews wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. In München gründete Moews das Pandora Kunst Projekt und führte sein Lustspiel „Der zarte (harte) Nietzsche“ auf.

 

1995-2004

Nachdem die äußerst produktive Zeit in München und die Reisen zur Universität Bremen zuende gingen, zog Moews von Bayern in das neue Deutschland, über Leipzig-Stötteritz nach Magdeburg-Crakau, von wo seine Rundfunk-Grottesken und seine empirisch-soziologische Kompetenz zur freien Autorenschaft für den Mitteldeutschen Rundfunk führten. Ab 1996 verbanden sich Leben und Arbeit mit Leipzig. In der Nikolaikirche wurden Strohbilder in Gottesdienste einbezogen. Der Kirchentag 1997 Leipzig/Halle stellte die großen ZUGINSFELD-Bilder aus. Die kleine Kirche in Thekla bei Leipzig stellte große Strohbilder aus. Moews zog 1997 in die Dresdner Neustadt um. Er hatte sich mit dem Dresdner Künstler Otto Gussmann (Dekorateur des Berliner Reichstagsgebäudes von Paul Wallot) eingelassen, der bis 1925 Präsident der Königlichen Kunstakademie war, um die Spuren von Gussmanns Lebenswerk in Dresden zu erkunden. Dresden war für Moews ein hervorragender Ort, hier malte und lebte es sich freundlich. In Dresden gründete Moews das ASZ Alphons Silbermann Zentrum für europäische Massenkommunikations- und Bildungsforschung sowie die freie-universitaet-dresden als Internet-Universität. Es entstand eine umfangreiche stadtsoziologische Empirie „Zur Stadtbaukunst der Dresdner im Jahre 2003“ mit einer sehr originellen Stadtbau-Bürger-Typologie.

 

2004-2008

Moews ging im Jahr 2004 nach Springe in sein Elternhaus zurück, wo seine alte Mutter lebte. In Springe malte Dietmar Moews wieder in den Räumen, in denen er dreißig Jahre zuvor die Stilleben für seine allererste Einzelausstellung, in Hannover-Linden gemalt hatte. Daneben studierte Moews‘ ein heimatkundliches Thema, die Entwicklungsgeschichte der Elektrifizierung und besonders zum Thema elektrisches Licht, die mutmaßlichen Erfinder der Glühbirne. Moews veröffentlichte dazu ein Gutachten (2005) für das ZDF zum Gerücht um einen deutschen Glühlampen-Erfinder, Henry Goebel aus Springe nämlich. In seiner Münchenkritik 2006 erbrachte er für das Deutsche Museum in München durch Sichtung und Zusammenfassung aller Archivgüter, Urkunden und Zeitschriften, in einer semantischen Sekundär-Vollanalyse, den wissenschaftlichen Erweis, dass Edisons Patente von 1878/79 die entscheidende Qualität der späteren hochohmigen, schwachstromigen Glühbirnen-Konzeption, einschließlich der exklusiven „Skills“ der High-Tech-Fertigung solcher elektrischen Glühbirnen ergeben hatten. Heute steht Springe, statt für einen Erfinder, für einen berühmten Idolisierungs- und Hochstaplerfall. In Springe entstanden weitere Stoffbilder sowie die grünen Schimpansen und einige Stilleben mit Glühbirnen.

 

2008-2013

lebt und arbeitet Dietmar Moews in Berlin, wo durch einen privaten Hamburger Förderer Räume für das „Globus mit Vorgarten“-Kunstprojekt unterhalten werden. Großformatige Fortsetzung der ZUGINSFELD-Ausgestaltung sowie dem Karl Marx-Studium zur Ausformulierung der empirischen Falsifizierung der marxschen Mehrwerttheorie, ferner wichtige Sozialarbeit und empirische Forschung der IT-Soziologie und zur Piratenpartei, der Abfassung des BERLINER MANIFESTs, nebst dem Video-Blog täglich LICHTGESCHWINDIGKEIT. Im Januar und Februar 2013 entstand das großformatige „Der fliegende Holländer“, eine Riesen Meereswelle bei Nacht. Es erscheinen weitere Blätter „Neue Sinnlichkeit“ aus Berlin.

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Seit 2013

lebt und arbeitet Dietmar Moews in der Mainzer Strasse in der Kölner Südstadt. Es erscheinen neue Blätter für Kunst und Kultur, im Jahr 2015 „Neue Sinnlichkeit 66“.

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