STOP CETA TTIP – DEMO am 17. SEPT. KÖLN DEUTZER WERFT

August 31, 2016
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Vom Donnerstag, 1. September 2016

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AUFRUF ZU BUNDESWEITEN GROSSDEMONSTRATIONEN IN SIEBEN STÄDTEN

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BERLIN, FRANKFURT / MAIN, HAMBURG, KÖLN, LEIPZIG, MÜNCHEN, STUTTGART AM 17. SEPTEMBER 2016

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STOP CETA TTIP – DEMO am 17. SEPT. 12 UHR KÖLN DEUTZER WERFT

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FÜR EINEN GERECHTEN WELTHANDEL!

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WWW.TTIP-DEMO.DE

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Veranstalter und V.i.S.d.P. UWE HIKSCH Naturfreunde Deutschlands e. V. Warschauer Straße 59a D-10243 Berlin

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EINS: SO genannte FREIHANDELSABKOMMEN werden vom US-Amerikanischen Militär- und Finanzkomplex als den WELTHANDEL standardisierendes Vertragswerk weltweit verhandelt, mit dem Ziel, Handels-Standards zu vereinbaren, die für die USA-Wirtschaft günstig sind.

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Es verhandeln Regierungsvertreter des US-Präsident mit Vertretern anderer Staaten bevorzugt geheim – unter Ausschluss der Parlamente und Parteien und ohne Information und Debatte in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit.

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ZWEI: Momentan fokussieren wir in Deutschland, das als Staat angeblich durch die EUROPÄISCHE UNION bzw. dem EU-Kommissariat in Brüssel vertreten wird, ein sogenanntes Freihandelsabkommen zwischen der E U und KANADA, genannt CETA, sowie ein weiteres zwischen der E U und den USA, genannt TTIP.

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DREI: Bei beiden Abkommen-Verhandlungstexten, die die USA vorgelegt haben, CETA sowie TTIP, wird behauptet, es würden Wachstums- und Absatzvorteile durch CETA und TTIP entstehen (angeblich als WIN-WIN-Konstrukt mit Vorteilen für alle; angeblich schon allein infolge weltweiter Standardisierungen – so ein Quatsch).

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Es hat bis heute niemand erklärt, wie angebliche Rationalisierungen für die Wirtschaft und Handel durch FREIHANDEL auch noch für die Konsumenten vorteilhaft sein können, dazu den Absatz und die Gewinne erhöhen und – frage sich jeder selbst:

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WIRST DU DEINEN KONSUM ERHÖHEN?

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Willst du zukünftig kanadische Steaks zusätzlich essen? Willst du ein USA-Zweitauto fahren? Wo liegen die sachlichen Unterschiede zwischen den bisherigen Handelsabkommen (Freihandel?) zu den TTIP und CETA?

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Wie, wodurch sollen durch ĆETA und TTIP freiere Handelsbeziehungen bestehen?

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Worin liegen Nachteile der seit Jahren genutzten Handelsregeln zwischen Deutschland und USA und KANADA?

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Warum wird geheim verhandelt?

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Warum dürfen wir nicht informiert werden und mit den Parteien öffentlich diskutieren?

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VIER: Völlig unakzeptabel ist die ABSCHAFFUNG durch CETA und TTIP unserer europäischen kulturgeschichtlichen Errungenschaft des VORSORGEPRINZIPS.

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In USA werden Unternehmensideen und Unternehmensgründungen prinzipiell erst dann auf Rechtmäßigkeit, Gefährlichkeit, Schädlichkeit geprüft, wenn jemand ein Unternehmen mit einer PRIVATKLAGEerhebt – auf eigene Kasse vor Gericht geht..

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Es wird dann eventuell ein verantwortliches, schädliches oder rechtsverletzendes Unternehmen vom Richterspruch gestoppt und eventuell zu horrenden Schadensersatzleistungen verurteilt – im Nachhinein.

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Das deutsche Vorsorgeprinzip besteht darin, dass jede Unternehmensidee zunächst amtlich geprüft und zugelassen werden muss, bevor das Unternehmen gestartet werden darf (vom TÜV bis zur Bonität, vom Umweltschutz zur Haftpflichtversicherung, Produktsicherheit u.a.). Die deutsche Verfahrensweise kostet also viel mehr Zeit und behindert die Leistungsfähigkiet und Konkurrenzfähigkeit neuer Unternehmensideen gegenüber Konkurrenz-Unternehmen in freizügigeren Standorten wie den USA..

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FÜNF: Die CETA und TTIP beinhalten die Einführung der privatwirtschaftlichen SCHIEDSGERICHTE, die im Rechtsstreit zwischen den streitenden Parteien sehr schnell und apodiktische URTEILE sprechen dürfen. Dabei sollen die Streitpartner und die Unparteischkeit gewahrt werden. Dafür können die Parteien kostspielige GUTACHTEN vorbringen – d. h. kapitalkräftige Unternehmen stechen „arme Gründer“ aus.

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Mit den wahlweisen Schiedsgerichten würden die deutschen Rechtsstaatsprinzipien des Rechts und der Rechtswege ausgeschaltet. Man kann nicht in Berufungsverfahren, nicht in Revisionen oder bis zum Verfassungsgericht gehen, wenn man sich durch ein privates Schiedsgerichtsurteil seines Rechtes beraubt fühlt.

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Die verfassungsmäßige Gewaltenteilung (GG) sowie die unabhängige Justiz von politischer Weisung und Schutz vor staatlicher Willkür und Rechtsbruch, gelten als hochwertige Rechts- und Fairness-Güter im deutschen Staat. Das deutsche unabhängige Gericht soll „GLEICHHEIT VOR DEM GESETZ“ sichern. Während die US-SCHIEDSGERICHTE der STÄRKEREN STREITPARTEI „kurzen Prozess“ gegenüber einer SCHWACHEN STREITPARTEI ermöglicht.

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SECHS: Völlig absurd ist, dass die deutschen US-Vasallen der CDU/CSU, der SPD, inzwischen sogar der GRÜNEN, der FDP, der AFD, selbst der DGB-Gewerkschaftsbund und die „ATLANTIK-BRÜCKE“ TTIP und CETA als lebensnotwendige FREIHANDELS-Verträge gegen die Öffentlichkeit durchsetzen wollen:

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Machiavelli hat exakt so empfohlen, wie der fremde Herrscher seine Herrschaft im fremden Land organisieren soll:

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A) Selbst in Deutschland regieren und kontrollieren

B) Alles zerstören

C) oder durch Statthalter, die aus dem besetzten Volk stammen, vertreten lassen

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MERKEL, die US-Statthalterin nach der Bevormundungs-Generalklausel,  hält statt – stets ohne Schrecksekunde wechselt sie auf Telefonanruf aus Washington ihre Politik. Ob Griechenkredite, Türkeikonflikt um Flüchtlinge, Ukrainepolitik durch Marine-Manöver im Schwarzen Meer usw.

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Dietmar Moews meint: Ohne die weite Öffentlichkeit über diese skandalösen TTIP und CETA-Machenschaften zu informieren wird die Gesellschaft staatsbedrohlich zersetzt. Denn:

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Was man nicht weiß (die da oben machen sowieso was sie wollen), dafür fühlt man sich auch nicht verantwortlich. Wir beobachten die VERPITBULLUNG der Gesellschaft und des Verantwortungs-Dispenses der Deutschen für POLITIK durch DESINTERESSE.

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FAZ Titel am 31. August 2016 „Brüssel irritiet …TTIP

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Wenn jetzt der wichtige E U-Partner Frankreich weltweit erklärt:

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TTIP ist gestorben.

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Süddeutsche Zeitung Seite 5, am 31. August 2016: STOP CETA

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Wenn der SPD-Koalitionspartner der Bundes-Regierungskoalition, SPD-Parteichef SIGMAR GABRIEL TTIP für gestorben, aber später wiederbelebbar erklärt, und allerdings für CETA spricht (obwohl sich diese Verträge kaum unterscheiden). Und – das muss man wissen – große US-Konzerne haben bereits FILIALEN in KANADA gegründet und formiert, sodass die USA für die Reichweite ihrer Handelsnormen einfach von KANADA aus agieren werden, sollte TTIP verzögert werden. Dass Gabriel gegen TTIP, aber für CETA eintritt, ist widersinniger UNFUG.

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Deutschland und die Europäische Union müssen jetzt vielfältige Wahltermine abwarten, bis überall neue Parlamente demokratisch zusammengetreten sind und keine Wahlkämpfe die sachliche Aufklärung zum THEMA FREIHANDEL länger verstümmeln können:

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Landtagswahlen in Mecklenburg, in Berlin, de US-Präsidenten, des französischen Staatspräsidenten, des deutschen Bundestags usw.:

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Die DEMO am 17. September soll das ZEICHEN setzen:

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EINS: OHNE INFORMATION und OHNE tiefe DEBATTE im Volk über Vor- und Nachteile von TTIP und CETA dürfen nicht über die E U-Bürger hinweg STAATSVERTRÄGE für Normen, Zoll, Handel, Gerichtsbarkeit usw. geschlossen werden.

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ZWEI: Vor den zahlreichen Wahlen kann nicht die ATLANTIK-BRÜCKE-verseuchte deutsche POLITIKER-MISCHPOCHE die ZEIT und FREIMÜTIGKEIT objektiv zu informieren und zu diskutieren.

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Die Zersetzung der US-Statthalter zieht bedrohlich über Columbien, Brasilien, Irak, Europäische Union, Mexico – in Spanien zerbricht die parlamentarische Zivilisation zwischen Reich und Arm – überall organisiert eine US- ATLANTIK-Brücke Krieg und Frieden.

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Der Maßstab für die Tragfähigkeit US-Amerikanischer POLITIKFEHLER kulminiert aktuell im ZWEIKAMPF der beiden Präsidentschaftskandidaten TRUMP und CLINTON – es geht noch tiefer! Man kritisiert das längst nicht mehr, weil die Selbstkritik der US-BÜRGER bereits in HILFERUFE übergeht.

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BRASILIEN im Bürgerkrieg und eine vom Senat abgesetzte Präsidentin Dilma Rousseff

August 31, 2016
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Vom Mittwoch, 31. August 2016

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Die deutsche Presselage am 31. August 2016 spiegelt nicht die Brennpunkte der Welt wieder, sondern unsere „Engel-bringt-Gewünschtes“-Angebote:

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MERKEL-Raute? FAZ-Titel am 31. August 2016

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MERKEL-Spielchen SZ-Titel am 31. August 2016

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MILITÄR-Werbung TAZ-Titel am 31. August 2016

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Degrowth-Konferenz in Budapest, neues deutschland-Titel am 31. August 2016

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MERKEL DIE WeLT-Titel am 31. August 2016

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Post-BREXIT-Sonderregelungen für GB und die SCHWEIZ? NZZ-Titel am 31. August 2016

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Seht, ein Rheinländer: Beltracchi als Neandertaler K-St-A-Titel am 31. August 2016

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Wie der Orthopäde aus Deutschland bei den Paralympics in Brasilien mit High-Tech-Unterschenkel-Prothese die Goldmedaille im Weitsprung anstrebt.

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Sceeenshot DLF.de am 31. August 2016

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Brasiliens Präsidentin, der schwerwiegende private Vorteilsnahmen im Amt vorgeworfen und nachgewiesen worden sind (angebliche Manipulationen in der staatlichen Finanzbuchhaltung), ist heute ihres Amtes enthoben worden.

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Der Senat in der Hauptstadt Brasilia stimmte mit der notwendigen Zweidrittel Mehrheit für die Absetzung der ersten Frau an der Spitze des fünftgrößten Land der Welt.

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Die „sozialistische“ Präsidentin Rousseff, die alle Beschuldigungen der Haushaltsricks durchgängig zurückgewiesen hatte, war inzwischen bei allgemeinen Wahlen von den Brasilianern wiedergewählt worden.

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Jetzt hat also der Senat nach vielen Stunden Parlamentsdiskussion und Reden mit mehr als zweidrittel Mehrheit diese Präsidentin amtenthoben.

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Die Sieger über Rousseff sind die bürgerlich-rücksichtslosen Oberklassen-Parteiler, die eine demokratisch-soziale Politik für das durch Armut und Entrechtung gespaltene Brasilien nicht in Aussischt stellen.

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Die Anteilnnahme der freien westlichen Staaten an der revolutionären Entwicklung, ist weitgehend auf die Vorteilnahmen großer internationaler Konzerne in Brasilien kapriziert. Die neue Mehrheit im SENAT von BRASILIA ist ausgelagerter Statthalter der USA. Für die Brasilianer ist keine Hoffnung auf Emanzipation und Fairness.

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Die Eiseskälte der Weltpolitik wird an der Ausbeutung Brasiliens als Gastgeberland der IOC-Olympischen Sommerspiele 2016 deutlich, wo für riesige Spezial-Staatsverschuldungen Brasiliens für Erstellung und Durchführung der Sportwochen in weltweite Kulturindustrie und extreme Millionengewinne für den IOC-Konzern umgewandelt wurden.

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Dietmar Moews meint: Inzwischen haben sich im Süden Brasiliens geradezu bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen um Großgrundbesitz und Ausbeutung zugespitzt, über die bei uns in Deutschland und in der westlichen Medienwelt wenig berichtet wird.

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Es ist eine dramatische Eskalation, die mit der Disqualifizierung der sozialistischen Präsidentin Dilma Rousseff einen Bärendienst erhalten hat. Die Brasilianer werden sich nicht länger an die demokratisch-parlamentarischen Spielregeln halten, wenn sozialistische Politiker wie im Staatsstreich oder Putsch weggehauen werden.

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Im weise hier heute ausdrücklich auf die notwendige Aufmerksamkeit hin, mit der unsere LÜGENPRESSE und unsere Staatssender über die Wirklichkeit in Brasilien informieren werden.

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Wie wäre es denn mal mit einem Life-Reporter in einer südbrasilianischen Gewaltregion?

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Jetzt neu!!! FACEBOOK FAKE im Deutschlandradio bei ARNO ORZESSEK

August 31, 2016
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Vom Mittwoch, 31. August 2016

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Screenshot Deutschlandradio am 31. August 2016

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Bei Facebook ersetzt ein Algorithmus das entlassene Nachrichtenteam. Es soll linksliberale Parteilichkeit gezeigt haben, berichtet die „FAZ“. Das nun eingesetzte Modul führte zu peinlichen Falschmeldungen.

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SO VIEL ZUR EINLEITUNG:

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Täglich bringt DEUTSCHLANDRADIO KULTUR aus BERLIN, kurz vor Mitternacht eine Kulturpresseschau, die die Feuielltons wichtiger Zeitungen

nach relevanten Neuigkeiten absucht und reportiert:

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Kulturpresseschau | Beitrag vom 30.08.2016

Aus den FeuilletonsFacebook produziert Fake-Nachrichten

Von Arno Orzessek

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Vergangene Nacht brachte ARNO ORZESSEK, der bei seinen Kulturfeuilletons oft in ironischen Ton verfällt, eine geringironisch getönte Nachricht aus der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG vom 31. August 2016, die jedem vernünftigen Deutschsprachigen aufs Herz schlug.

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Der MASSENMISSBRAUCH des Desinformations-Mediums FACEBOOK hat eine weitere GIFT-Quelle in Gang gesetzt:

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EIN FACEBOOK-Nachrichten-Modul ohne ausgebildete Redakteure, wählt jetzt AKTUELLES nach „Algorithmen-Relevanz“ aus:

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LEUTE! Esst mehr Scheiße! – Millionen Fliegen können nicht irren“

Arno Orzessek erklärt es so (Deutschlandradio, 30.August 2016 gegen 24 Uhr):

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So viel Musikgeschichte für die Jüngeren unter uns, die Folgendes auch interessant finden könnten: Facebook hat sein 15-köpfiges Nachrichtenteam entlassen, weil es bei der News-Auswahl linksliberale Parteilichkeit gezeigt haben soll. Allein, der Algorithmus, der das Team nun ersetzt, ist seinerseits seltsam drauf, wie die FAZ berichtet:

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Über das Wochenende speiste das Modul (…) ein Video eines mit einem McDonalds-Sandwich masturbierenden Mannes sowie eine Falschmeldung über die angebliche Entlassung der Fox-News-Moderatorin Megyn Kelly in seine Trending Topics ein. Der Artikel (…) war auf der Website ‚Conservative 101‘ publiziert und dann auf der rechtslastigen Seite ‚End the Fed‘ aufgegriffen worden. (…) So wird Facebook zum Durchlauferhitzer von Fake-Nachrichten, die das politische Klima in den Vereinigten Staaten vergiften.

 

Wer jetzt fragt, wie das alles weitergehen soll, findet die bitterste Antwort in der SZ.. Sie titelt:

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Zukunft? Führen wir nicht„.

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Dietmar Moews meint: Der soziologische Befund bleibt konstant:

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Eine erhebliche Majorität der Individuen im heutigen Deutschland, mit den empirischen sozialen Lebensbezügen, leben mit Vorliebe nach möglichst anscheinenden Selbstbestimmungen

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FREI

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DEM ANSCHEIN NACH SELBSTBESTIMMT

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ZWANGLOS

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UNDISZIPLINIERT

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UNKONTROLLIERT

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STETS AUF ERLEICHTERUNG AUS

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KOMPROMISSFREI

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UNDIPLOMATISCH

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LUST- und SUCHTFROH

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SCHMERZFREI

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KURZ, was bei Thomas Hobbes die vernünftige Entscheidung des Volkes auslöst, einen STAAT zu bilden und zu reproduzieren, wird als unbequem vernachlässigt bzw. abgelehnt.

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DIETMAR MOEWS DMW „Palette mit Wassetrglas auf Regal“, 83cm / 100cm, Öl auf Nessel, im Jahr 1974 in Springe gemalt

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Den KRIEG, JEDER GEGEN JEDEN, der Thomas Hobbes Ausgangswertr bildete, wird von den heutigen Deutschen – trotz Alphabetisierung, Schulpflicht und einen vergleichsweise hohen Sicherheits-, Reichtums- und Machtkomforts nicht länger freiwillig angestrebt, wenn dafür die Wahlentscheidung „Staatsbürgerliche Disziplin“ gegen „Sau rauslassen“ unter Erleichterungs- und Entlastungsfolgen steht.

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Die Majorität der Staatsbürger nehmen das individuelle Bürgerrecht im Rechtsstaat, den sie praktisch täglich zerstören. Diese Plebejer sind faul und rücksichtslos, so dass sie nicht ihre persönliche tägliche Bildungs- und Informationspflicht üben, nicht den sozio-kulturellen politischen Diskussionsfluss durch Selbstbeteiligung ernähren. Sondern stattdessen bequem bei FACEBOOK und anderen NARRENZIRKELN nur die Erscheinungen kommunizieren, die ihrer individuellen Präferenz am stärksten entgegenkommen – kurz:

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abgekoppeltes SELBSTISCHES ZEUG wird in den FACEBOOK-FEATURES betrieben und verfolgt, statt ALLGEMEINGÜLTIGES der politischen LAGE.

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Die Kulturindustrie und die Quoten-Medien führen diese IDIOTIE so, dass es den IDIOTEN nicht einmal weh tut, sondern ihre Schafherde der FACEBOOK-Majorität die kollektive Sicherheit und Legitimation einschleimt, statt sich vor PEINLICHKEIT zu krümmen.

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Es ehrt die FAZ die Notiz zur Facebook-Idiotie ins Blatt gestellt zu haben; dazu gehört, die Pflichterfüllung, diese Pflichterfüllung anzuerkennen.

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FAZ, Seite 13, am Mittwoch, 31. August 2016

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Wer ist so unvernünftig und gibt für APPS seine persönlichen Zugangsdaten heraus?

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Wir sehen, BIG BROTHER kommt mit billigen Methoden zum Ziel. Es muss gar nicht genial sein – nur ein wenig schlauer als die massenhaften Dummbaxe.

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Und hier liegt jetzt der kleine Unterschied der IT-Revolution:

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Vor der Echtzeitvernetzung hatte jeder Mensch seine individuelle soziale Vernetzung – unterschiedliche Typen unterschiedliche Reichweiten, nicht jeder hatte weltweite persönliche Bezüge – heute ist jeder SMART-PHONIST auf Sendung, macht Quote und wird zur algorithmischen RELEVANZ.

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Kulturpresseschau | Beitrag vom 30.08.2016

Aus den FeuilletonsFacebook produziert Fake-Nachrichten

Von Arno Orzessek

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These zur Neuen Sinnlichkeit:

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Künstler stellt mit Absicht das Kunstwerk her. Das Werk ist ein Ding.

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Das Werk kann zwischen Kunstproduzent und Kunstkonsument zu einem Kunsterlebnis werden. Jedes Kunsterlebnis ist Wahrheit.

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Kunstfortschritt, Innovation oder gar „Avantgardismus“, bestehen in der Werkabsicht des Künstlers mögliche Fortschritte der allgemeinen Kultur und Technik zur Produktion neuer besserer Werke anzuwenden.

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Künstlerwerke sind wahre Dinge, die in den Lebenszusammenhang gestellt werden. Kunstwert ist die dem Werk eignende sinnliche Wahrheit im möglichen Kunsterlebnis. Kunst ist unmittelbare Wahrheit und nicht eine sonstige vermittlungsbedürftige Wahrheit oder „Mediatisierung“.

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Matisse spitzte wohlwissend zu: Was zur Malerei mit Worten gesagt werden kann, gehört eventuell zur Semantik, zur Philosophie oder zur Literatur, nicht zu den wesentlichen Qualitäten der Malerei-Kunst. Hiervon lässt sich eine kleine Theorie der Neuen Sinnlichkeit auf alle anderen Künste übertragen.

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Und nun zur Gunst in der heutigen Kulturindustrie, die Kunst genannt wird, hier die Kunst, sich er NZZ als kompetenter Autor zur „Wahrheit der Kunst“ schreiben zu können.

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WIE DAS NICHT KLAPPT, ZEIGE ICH AM FOLGENDEN BEISPIEL:

Der Modereporter in Weltanschauungsfragen und dem leichtfertig angehefteten Etikett „Philosophiegeschichte“ und „Vorstellungsorientierung“, Russe aus Berlin und angeblich Lehrer in New York, Boris Groys, gelangt immer wieder mal nach vorne, wie jetzt in der NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, – Dietmar Moews wundert das seit dreißig Jahren (ich halte Groys für einen Obrigkeits-L‘art pour l‘art-Willfährigen und Agenten), NZZ vom Samstag, 13. August 2016, Seite 26 , also Boris Groys:

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Titel des NZZ-Artikels „Die Wahrheit der Kunst –

Untertitel -: Können Künstler noch immer darauf hoffen, die Welt zu verändern – oder wenn nicht diese, dann immerhin ihr Publikum?“

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Öde kommt Groys daher – seine abgehalfterte Methode, überhaupt ein Thema, eine Problemstellung, Fragen oder Hypothesen zu exponieren, indem eine leere Behauptung aufgestellt wird, die dann gleich wieder weggewischt wird, um Leser zu gewinnen, funktioniert nicht, wenn die Leere gähnt.

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Wahrheit der Kunst?

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Weltveränderungs-Ambition?

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Publikums- bzw. Kommunikations-Design?

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Es ist kein ernsthafter heutiger Künstler von solchen Zielen oder Hoffnungen erfüllt. Was soll das?

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BORIS GROYS eröffnet dann:

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Die zentrale Frage in Bezug auf die Kunst lautet: Ist die Kunst fähig, Medium der Wahrheit zu sein? Bei dieser Frage geht es um nicht weniger als um die Existenz und das Überleben der Kunst, denn wenn die Kunst nicht Medium der Wahrheit sein kann, dann ist sie bloss eine Angelegenheit des Geschmacks. Die Wahrheit muss man akzeptieren auch wenn man sie nicht mag. Aber wenn die Kunst lediglich eine Frage des Geschmacks sein soll, wird der Kunstbetrachter wichtiger als der Kunstproduzent. In diesem Fall kann man über Kunst nur soziologisch oder in Begriffen des Kunstmarkts sprechen – sie hat dann keine Unabhängigkeit, keine Macht. Kunst wird dann identisch mit Design. …“

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Dietmar Moews meint: Die Schaumschlägerei in der Kunst-Feuilleton-Abteilung wird immer beliebiger.

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Es ist zu dumm und langweilig, den Artikel des Boris Groys in Gänze vorzustellen – weil einfach das Schwimmen in der Buttermilch keine Butter ergeben kann. Es fehlt an Fett!

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Nur vom hier komplett zitierten ersten Absatz, der als Exposition dient, für den der wirre Text dem Autor Groys als Bezugswert dient bzw. eben gar nicht dienen kann, möchte ich meine zerschmetternde Kritik nur kurzfassen:

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Groys schreibt nämlich zu seiner Vorstellung von A) „KUNST als Medium für Wahrheit“ und B) „Kunst als designtes DING in der Welt“ großkotzig das Wort HEGEL.

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Mit HEGEL geht’s wie mit MARX oder ADORNO – keiner hats gelesen. Keiner kanns sinnvoll zitieren, keiner muss danach irgendwie selbst leben. Nein, Hegel ist hier das MACHTWORT. Man schreibt HEGEL und alle leser kuschen.

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Also HEGEL – was nun?

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Groys schreibt:

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Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erkannte Hegel in diesem Verlust des gemeinsamen Glaubens an verkörperte, sichtbare Gottheiten den Grund dafür, dass die Kunst ihre Wahrheit verloren hatte: Nach HEGEL IST DIE Wahrheit der Kunst ein Vergangenes. …“

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Der russendeutsche Groys in USA kann sich nicht auf seine fehlerhafte Übersetzerin zurückziehen – er schreibt vom Anfang her:

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…Ist die Kunst fähig, Medium der Wahrheit zu sein?…“

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Und jetzt – weiter unten, bei Hegel – macht er die designte Ungenauigkeit:

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Nach Hegel ist die Wahrheit der Kunst ein Vergangenes…“

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denn wenn die Kunst nicht Medium der Wahrheit sein kann, dann ist sie bloss eine Angelegenheit des Geschmacks. …“

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In der Überschrift, Seite 26, in der NZZ heißt es noch:

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Die Wahrheit der Kunst…“

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dann verschiebt der Autor die Ansage „Kunst als Wahrheit“ zu Kunst als Medium der Wahrheit“.

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Das merken alle Blinden, die Breugel je gemalt hat, ob Künstlerkunst als ein Stück Wahrheit dahergebracht wird oder ob durch die Kunst, wie in der Sprache, irgendeine Wahrheit vermittelt / mitgeteilt werden soll.

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Muss ich also die Ästhetik des Künstlers, die er in seinem Werk zu mir sprechen lässt, verstehen? Wie Groys meint (Was will der Künstler denn sagen?)

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oder

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muss ich das Werk wahrnehmen? – ohne auf weitere semantische Implikationen abzusuchen. Denn, hätte der Künstler irgendeine explizite Aussage zu geben gehabt hätte er es gesagt und sei es BLABLA BLA LABERlaberLABER.

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Nein – das Werk ist das Werk.

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Und wer über Wahrheit was sagen oder fragen möchte, kann es ja tun. Es ist durchaus möglich jeder Physik, jeder Metyphysik und jeder Negativen Dialektik FRAGEN zu STELLEN. MAN MUSS ES ABER TUN. GROYS TUT ES JA GAR NICHT.

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Also was soll die leere Behauptung an die KUNST – an ein einzelnes Kunstwerk – heranzutragen, ob es „nur“ ein MEDIUM oder ein „wahres WERK“ ist.

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Diese Frage muss der Kritiker und Analyst – wenn er denn GROYS heißt – mit dem Werk erfassen und interpretieren. Wie weit er dann seine möglichen These als WAHRHEIT bezeichnen will, ohne zu definieren, was denn nun noch WAHRHEIT wäre (Heuristik? Erkenntnis? Orientierung? Innovationsfindung? Redundanzbestätigung? usw.)

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SCHLIEßLICH: Wie unsinnig ist GROYS Einleitungsbehauptung:

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denn wenn die Kunst nicht Medium der Wahrheit sein kann, dann ist sie bloss eine Angelegenheit des Geschmacks. …“

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und

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…sie hat dann keine Unabhängigkeit, keine Macht. Kunst wird dann identisch mit Design. …“

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KURZ zusammengefasst:

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NZZ-Autor Boris Groys fehlen in diesem KUNST/WAHRHEITS-Bericht jegliche Grundkenntnisse – ihm fehlt der Forschungsstand – ihm fehlt „State of the Art“.

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Wer nicht kennt, was mit Immanuel „Ding“ (menschliche Sinnlichkeit) und „Ding an sich“ (totale Wahrheit, nicht in Gänze vom Menschen erkennbar), der sollte nicht von dem, was ein Künstler will, kann, macht, versuchen abzuziehen die QUALITÄTSUNTERSCHIEDE von Künstlers Absicht oder Unabsichtlichkeit oder genial Unbewusstes Qualitäten, nichtverbale Subtexte – er darf nicht so tun, als sei „by Design“ auf Wahrheitswerte oder mögliche Wahrheitswerte bezogen für ihn und für uns maßgeblich.

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Jedes Werk eines Künstlers folgt aus seiner festen Absicht, dieses WERK so zu machen und dann als fertig herauszugeben.

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Hätte der Künstler nicht diese, sondern eine andere Absicht gehabt, hätte er sein Werk geändert, weitergearbeitet oder weggeworfen, kurz, jedes WERK ist ABSICHT. Auch die schlechten Werke lassen die Absicht erkennen und wie weit es dem Künstler gelungen war, was er beabsichtigte.

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Wie blöde sind die Redakteure der Neue Zürcher Zeitung, solches Gesülze ins Blatt zu stellen?

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Wewnn man schon unterstellt, dass Verständlichkeit unserer Sprache die Sprachvereinbarung und das Sprachspiel sind, dann hat es keine sprachlich-semantische Verständlichkeit, von

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Die Künstler der historischen Avantgarde teilten mit ihrem Publikum zwar die Welt – aber nicht die Sprache..“

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zu reden, wie Groys in diesem NZZ-Artikel.

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Wieso sollte man noch von angeblich vergangenen Avantgardemachenschjaften und Avantgarde-Publika schwadronieren, wenn die REDE von KUNST, von WERKEN und von MENSCHEN sein muss – nicht von Spezialavantgarde-Publika. Wie weit kämmen wir denn, hier in der NZZ von der Rezeption ausgeschlossen zu werden, indem Autor GROYS sich selbst als Avantgarde, nur lesbar für sein GROYS-Publikum verständlich, rezipierbar. Wogegen es um PERZEPTION geht:

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PERZEPTION der Neuen Zürcher Zeitung

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PERZEPTION eines wichtigtuerischen Schwätzers

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PERZEPTION der angängigen kollabierten Kultursprache, die der Vorstellungsorientierung halber zur Sozio-Kultur der gesellschaftlichen Gültigkeit und Seinsbindung gelangen soll. Ansonsten wäre es Irrlauf.

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GROYS ist ein IRRLÄUFER, den sich die KULTURINDUSTRIE finanziert.

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BORIS GROYS und die Wahrheit der neuen Sinnlichkeit in der NZZ

August 30, 2016
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Vom Mittwoch, 31. August 2016

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DIETMAR MOEWS im Louvre, Paris, August 2016

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These zur Neuen Sinnlichkeit:

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Künstler stellt mit Absicht das Kunstwerk her. Das Werk ist ein Ding.

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Das Werk kann zwischen Kunstproduzent und Kunstkonsument zu einem Kunsterlebnis werden. Jedes Kunsterlebnis ist Wirkung von Wahrheit.

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Kunstfortschritt, Innovation oder gar „Avantgardismus“, bestehen in der Werkabsicht des Künstlers, mögliche Fortschritte der allgemeinen Kultur und Technik zur Produktion neuer besserer Werke anzuwenden. Werke entstehen in Werkabsicht. Künstlers Wirkabsichten stehen in Funktion des Werkes.

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Kunstschaffen besteht weitreichend aus der banalen Verwechslung banaler Künstler eigener Werkabsichten mit Werkqualität. Künstlers Irrlauf über die Werkqualität wird im Wirkbereich der Kunsterlebnisse als die grausige Wahrheit banaler Kunstrezeption zur Kultur.

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Künstlerwerke sind wahre Dinge, die in den Lebenszusammenhang gestellt werden. Kunstwert ist die dem Werk eignende sinnliche Wahrheit im möglichen Kunsterlebnis. Kunst ist unmittelbare Wahrheit und nicht eine sonstige vermittlungsbedürftige Wahrheit oder „Mediatisierung“.

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Beiläufiger Kunstkonsum ist die sozio-kulturelle Vernichtung etwaiger Geniewerke, bewirkt die Verhackstückung durch Blindschreiber wie Boris Groys und macht aus Hochkunst Gesellschaftsmüll.

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Matisse spitzte wohlwissend zu: Was zur Malerei mit Worten gesagt werden kann, gehört eventuell zur Semantik, zur Philosophie oder zur Literatur, nicht zu den wesentlichen Qualitäten der Malerei-Kunst. Von Matisse her lässt sich eine kleine Theorie der Neuen Sinnlichkeit auf alle anderen Künste übertragen.

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Und nun zur Gunst in der heutigen Kulturindustrie, die Kunst genannt wird, hier die Kunst, sich der NZZ als kompetenter Autor zur „Wahrheit der Kunst“ schreiben zu können, hervorzukämpfen, wie Boris Groys.

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WIE DAS NICHT KLAPPT, ZEIGE ICH AM FOLGENDEN BEISPIEL:

Der Modereporter in Weltanschauungsfragen und dem leichtfertig angehefteten Etikett „Philosophiegeschichte“ und „Vorstellungsorientierung“, Russe aus Berlin und angeblich Lehrer in New York, Boris Groys, gelangt immer wieder mal nach vorne, wie jetzt in der NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, – Dietmar Moews wundert das seit dreißig Jahren (ich halte Groys für einen Obrigkeits-L‘art pour l‘art-Willfährigen und Agenten), NZZ vom Samstag, 13. August 2016, Seite 26 , also Boris Groys:

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Titel des NZZ-Artikels „Die Wahrheit der Kunst –

Untertitel -: Können Künstler noch immer darauf hoffen, die Welt zu verändern – oder wenn nicht diese, dann immerhin ihr Publikum?“

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Öde kommt Groys daher – seine abgehalfterte Methode, überhaupt ein Thema, eine Problemstellung, Fragen oder Hypothesen zu exponieren, indem eine leere Behauptung aufgestellt wird, die dann gleich wieder weggewischt wird, um Leser zu gewinnen, funktioniert nicht, wenn die Leere gähnt.

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Wahrheit der Kunst?

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Weltveränderungs-Ambition?

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Publikums- bzw. Kommunikations-Design?

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Es ist kein ernsthafter heutiger Künstler von solchen Zielen oder Hoffnungen erfüllt. Was soll das?

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BORIS GROYS eröffnet dann:

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Die zentrale Frage in Bezug auf die Kunst lautet: Ist die Kunst fähig, Medium der Wahrheit zu sein? Bei dieser Frage geht es um nicht weniger als um die Existenz und das Überleben der Kunst, denn wenn die Kunst nicht Medium der Wahrheit sein kann, dann ist sie bloss eine Angelegenheit des Geschmacks. Die Wahrheit muss man akzeptieren auch wenn man sie nicht mag. Aber wenn die Kunst lediglich eine Frage des Geschmacks sein soll, wird der Kunstbetrachter wichtiger als der Kunstproduzent. In diesem Fall kann man über Kunst nur soziologisch oder in Begriffen des Kunstmarkts sprechen – sie hat dann keine Unabhängigkeit, keine Macht. Kunst wird dann identisch mit Design. …“

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Dietmar Moews meint: Die Schaumschlägerei in der Kunst-Feuilleton-Abteilung wird immer beliebiger.

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Es ist zu dumm und langweilig, den Artikel des Boris Groys in Gänze vorzustellen – weil einfach das Schwimmen in der Buttermilch keine Butter ergeben kann. Es fehlt an Fett!

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Nur vom hier komplett zitierten ersten Absatz, der als Exposition dient, für den der wirre Text dem Autor Groys als Bezugswert dient bzw. eben gar nicht dienen kann, möchte ich meine zerschmetternde Kritik wie folgt kurzfassen:

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Groys schreibt nämlich zu seiner Vorstellung von A) „KUNST als Medium für Wahrheit“ und B) „Kunst als designtes DING in der Welt“ sowie

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großkotzig das Wort „HEGEL“.

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Mit HEGEL geht’s wie meist mit MARX oder ADORNO – keiner hats gelesen. Keiner kanns sinnvoll zitieren, keiner muss danach irgendwie selbst leben. Nein, Hegel ist hier das NULLWORT, der LÜCKENFÜLLER, das MACHTWORT. Man schreibt HEGEL und alle Leser kuschen.

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Also HEGEL – was nun?

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Groys schreibt:

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Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erkannte Hegel in diesem Verlust des gemeinsamen Glaubens an verkörperte, sichtbare Gottheiten den Grund dafür, dass die Kunst ihre Wahrheit verloren hatte: Nach HEGEL IST DIE Wahrheit der Kunst ein Vergangenes. …“

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Der russendeutsche Groys in USA kann sich nicht auf seine fehlerhafte Übersetzerin zurückziehen – er schreibt vom Anfang her:

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…Ist die Kunst fähig, Medium der Wahrheit zu sein?…“

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Und jetzt – weiter unten, bei Hegel – macht er die designte Ungenauigkeit:

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Nach Hegel ist die Wahrheit der Kunst ein Vergangenes…

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denn wenn die Kunst nicht Medium der Wahrheit sein kann, dann ist sie bloss eine Angelegenheit des Geschmacks. …“

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In der Überschrift, Seite 26, in der NZZ heißt es zu Beginn noch:

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Die Wahrheit der Kunst…“

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dann verschiebt der Autor die Ansage „Kunst als Wahrheit“ hin zu Kunst als Medium der Wahrheit“.

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Das merken alle Blinden (die Breugel je gemalt hat) ob Künstlerkunst als ein Stück Wahrheit dahergebracht wird oder ob durch die Kunst, wie in der Sprache, irgendeine Wahrheit vermittelt / mitgeteilt werden soll.

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Muss ich also die Ästhetik des Künstlers, die er in seinem Werk zu mir sprechen lässt, verstehen? Wie Groys meint (Was will der Künstler denn sagen?)

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oder

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muss ich das Werk als Kunsterlebnis wahrnehmen? – es verstehen, ohne es auf weitere semantische Implikationen abzusuchen. Denn, hätte der Künstler irgendeine explizite Aussage zu geben gehabt, hätte er es gesagt und sei es BLABLA BLA LABERlaberLABER.

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Nein – das Werk ist das Werk.

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Und wer über Wahrheit was sagen oder fragen möchte, kann es ja tun. Es ist durchaus möglich, jeder Physik, jeder Metayphysik und jeder Negativen Dialektik FRAGEN zu STELLEN. MAN MUSS ES ABER TUN. GROYS TUT ES JA ABER GAR NICHT.

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Also, was soll die leere Behauptung an die KUNST – an ein einzelnes Kunstwerk – heranzutragen, ob es „nur“ ein MEDIUM zur Wahrheit oder ein „wahres WERK“ ist.

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Diese Frage muss der Kritiker und Analyst – wenn er denn GROYS heißt – mit dem Werk erfassen und interpretieren. Wie weit er dann seine möglichen These als WAHRHEIT bezeichnen will, ohne zu definieren, was denn nun noch WAHRHEIT wäre (Heuristik? Erkenntnis? Orientierung? Innovationsfindung? Redundanzbestätigung? usw.)

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SCHLIEßLICH: Wie unsinnig ist GROYS Einleitungsbehauptung:

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denn wenn die Kunst nicht Medium der Wahrheit sein kann, dann ist sie bloss eine Angelegenheit des Geschmacks. …“

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und

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…sie hat dann keine Unabhängigkeit, keine Macht. Kunst wird dann identisch mit Design. …“

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KURZ zusammengefasst:

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NZZ-Autor Boris Groys fehlen in diesem KUNST/WAHRHEITS-Bericht jegliche Grundkenntnisse – ihm fehlt der Forschungsstand – ihm fehlt „State of the Art“.

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Wer nicht kennt, was mit Immanuel Kant als „Ding“ (menschliche Sinnlichkeit) und „Ding an sich“ (totale Wahrheit, nicht in Gänze vom Menschen erkennbar) bezeichnet wird, der sollte nicht von dem, was ein Künstler machte, was immer der Künstler selbst dazu sagt, Wahrheit zu beziehen versuchen. Es führt nicht zur Offenbarung einer Werkwahrheit, sondern immer nur zum Kunsterlebnis im sinnlichen Bezug zu einem Werk. Wer Kunstwahrheit zu erleben erhofft, die QUALITÄTSUNTERSCHIEDE von Künstlers Absicht oder Unabsichtlichkeit oder genial unbewusste Qualitäten, nichtverbale Subtexte zu erleben, wird allein auf sein eigenes Konsumentengenie zurückgeworfen – der Kunstkritiker (oder Kunstwahrheitsforscher) darf nicht so tun, als sei „by Design“ maßgeblich dafür, ob wir im Kunsterlebnis vermittlungsbedürftige Wahrheitswerte oder mögliche Wahrheitswerte gewahr werden oder nur Irritation.

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Jedes Werk eines Künstlers folgt aus seiner festen Absicht, dieses WERK so zu machen und dann als fertig herauszugeben. Wer damit was im Kunsterlebnis erlebt, kann darüber einen sozio-kulturellen Umgang anzufachen versuchen. Meist entsteht dadurch allerdings keine bessere Kunstwahrheits-Erkenntnis, sondern sonstige Sprachspiele über Gott und die Welt, nicht anders als im Gespräch zwischen Künstler und Kunstkonsument. Für einen Kunstproduzenten kann – auf ein Werk bezogen – ein Gespräch mit einem Gegenüber produktiv werden, was ausnahmsweise auch über den „normalen“ inneren Monolog beim Kunstschaffen hinauszuführen vermag.

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DIETMAR MOEWS DMW 1977, Öl auf Leinwand, 155cm / 287cm in Springe gemalt

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Hätte der Künstler nicht diese (in seinem Werk manifestierte), sondern eine andere Absicht gehabt, hätte er sein Werk geändert, weitergearbeitet oder weggeworfen, kurz, jedes WERK ist ABSICHT. Auch die schlechten Werke lassen die Absicht erkennen und wie weit es dem Künstler gelungen war, was er beabsichtigte.

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Wie blöde sind die Redakteure der Neue Zürcher Zeitung, solches Gesülze – wie vorstehend von BORIS GROYS – ins Blatt zu stellen?

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Wenn man schon unterstellt, dass Verständlichkeit unserer Sprache die Sprachvereinbarung und das Sprachspiel sind, dann hat es keine sprachlich-semantische Verständlichkeit, von

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Die Künstler der historischen Avantgarde teilten mit ihrem Publikum zwar die Welt – aber nicht die Sprache..“

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zu reden, wie Groys in diesem NZZ-Artikel.

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Wieso sollte man noch von angeblich vergangenen Avantgardemachenschaften und Avantgarde-Publika schwadronieren, wenn die REDE von KUNST, von WERKEN und von MENSCHEN sein muss – nicht von Spezialavantgarde-Publika. Wie weit kämen wir denn, hier in der NZZ von der Rezeption ausgeschlossen zu werden, indem Autor GROYS sich selbst als Avantgarde, nur lesbar für sein GROYS-Publikum verständlich, rezipierbar gerierte?

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Wogegen es um PERZEPTION geht:

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PERZEPTION der Neuen Zürcher Zeitung

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PERZEPTION eines wichtigtuerischen Schwätzers

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PERZEPTION der angängigen kollabierten Kultursprache, die der Vorstellungsorientierung halber zur Sozio-Kultur der gesellschaftlichen Gültigkeit und Seinsbindung gelangen soll. Ansonsten wäre es Irrlauf.

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GROYS ist ein IRRLÄUFER, den sich die KULTURINDUSTRIE für den gesteuerten Kunstbetrieb finanziert.

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DIETMAR MOEWS auf dem WORLD TRADE CENTER 1981

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OFFENES ATELIER: Dietmar Moews, Köln 2. – 4. September 2016

August 29, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6732

Vom Dienstag, 30. August 2016

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Einladung

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Am kommenden Wochenende ist das Kölner Atelier von Dietmar Moews für die Öffentlichkeit geöffnet:

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Offenes Atelier Dietmar Moews
Malerei, Schriftsteller, Künstlergelehrter

02.09. – 04.09.16

Atelier
50678 Köln

Geöffnet :

Fr. 16-20 h, Sa. 14-18 h, So. 14-18 h

Link :

http://WordPress LICHTGESCHWINDIGKEIT Globus mit Vorgarten

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Dietmar Moews lädt Freunde und Bekannte, Hausnachbarn der Südstadt, nördlich „Eierplätzschen“ sowie Kunstinteressenten zum Besuch und zur Besichtigung ein.

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Dietmar Moews stellt auch die Blätter für Kunst und Kultur NEUE SINNLICHKEIT vor, Kunstzeitschrift im 37. Jahrgang, erscheint im PANDORA-KUNST-VERLAG.

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Dr. phil. Dietmar Moews stellt auch auf Anfrage seine empirische Untersuchungen „Die Freiheit der Kunst“ sowie der „Verirrten Organisation der Kunst in der Bundesrepublik Deutschland“ (Universitäts-Dissertation) vor.

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Als besondere Vorstellung zeigt Dietmar Moews gezeichnete, lithografierte Portraitzeichnungen aus seinem Heiligen-Kabinett, wie Alphons Silbermann, Hannah Arendt, Joachim Ringelnatz, Merleau-Ponty, Isaiah Berlin, Günther Anders, Werner von Siemens, Annemarie Schimmel, Lise Meidner, Hannsferdinand Döbler, Rolf Boysen, David Hockney, Edward Snowden, Eberhard Jäger, Friedrich Nietzsche, Hans Wollschläger u. a.

 

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Deutsche Humanität! – WARUM DENN NICHT?

August 29, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6731

Vom Dienstag, 30. August 2016

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Etwas verstimmt lese, höre und sehe ich eine massenmedial aufgezogene Scheindiskussion zur SOMMERLOCH-PROPAGANDA der Merkel-Regierung von den

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17 MILLIARDEN Jahresüberschuss beim deutschen Finanzminister.

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Angeblich stelle sich die Frage:

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Welche Verwendung des Steuereinnahmen-Überschuss wünschen die Deutschen, denen ja das deutsche Geld gehört?

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Dann blasen die Staatsmedien das THEMA auf:

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Die geführte Kampagne geht von den Staatsreportern aus. (Kaufmedien würden so einen Quatsch gar nicht hochziehen können. Was wollte denn BILD machen – die Leser fragen? Was wollte denn SPIEGEL machen? Wöchentlich die SPIEGEL-Leser fragen: was hättnsdenngern? oder bei RTL-AKTUELL Interviews mit dümmlichen RTL-Zuschauern, welche offenen Wünsche lassen sich da zur Belustigung der Zuschauer in die LÄNGE ziehen – ohne irgend eine Relevanz?)

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WAS HAT MAN ALSO IM STAATS-SENDER-ANGEBOT, inhaltlich zum Thema Steuerüberschuss, zur Frage der Verwendung von 17 Milliarde Überschuss?

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EINS: STEUERERMÄßIGUNG/SENKUNG (käme hauptsächlich den Reichen zugute)

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ZWEI: STRAßENBAU, Brückensanierung und Ähnliches / Infrastruktur-Erhaltung und -Sanierung

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DREI: STAATSSCHULDEN ablösen (hieße keine neuen Staatsanleihen bei der EZB aufnehmen, die momentan fast zinslos sind)

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Wie eine besoffene MÜHLE werden diese drei VORSCHLÄGE wiederholt und wiederholt und wiederholt – als gäbe es sonst nicht. Der mangelnde Anstand lässt die Finanzpolitiker die Rentner bis in den nächsten Monat auf die RENTE-ÜBERWEISUNG warten- während monatliche Daueraufträge als Schuldzinsen und als Überziehungszinsen für die armen Rentner anfallen. Wie wär es also, bevor man 17 Milliarden plus errechnet, erstmal der staatlichen Pflicht nachzukommen, Altersversorgungs-Rente zum Monatsanfang zu überweisen, anstatt Zinsvorteile durch unanständigen „Kreditraub“ zu betrügen? Jetzt sage Keiner, das gehöre nicht zusammen!

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VIER: Deutschland und die Deutschen könnten ein künstlich übertriebenes EU-THEMA von seinem FETISCH-CHARAKTER entkleiden und den hochgezogenen Konflikt zwischen „WIR SCHAFFEN DAS“ und „WIR LEHNEN HILFSBEREITSCHAFT AB“ bagatellisieren:

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Alle möglichen Misswirtschaftler der EU beschuldigen Deutschland, die EU-Grenzen für Abermillionen unerwünschter Flüchtlinge in die EU zu locken: MERKEL habe sich darüber nicht abgestimmt, die Flüchtlinge unsortiert nach Deutschland zu lassen. MERKEL hat einfach geholfen – und, wir helfen weiter, wie wir es schaffen.

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So stimmt es natürlich überhaupt nicht. Denn Merkel hat im Sinne der überwiegenden Mehrheit der Deutschen gehandelt:

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Den Flüchtlingen aus Ungarn in ihrer Lebensnot zu helfen. Und „WIR SCHAFFEN DAS“ ist inzwischen fast zwei Jahre lang bewiesen. ALLES, was an Flüchtlingshilfe inzwischen geholfen worden ist, wurde von den Deutschen bereits geschafft und kann niemals mehr abgestritten oder angefochten werden.

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Und die hilfebereiten Deutschen helfen weiter – täglich. Und die Zuwanderer, Asylbedürftigen und Notzuwanderer „arbeiten“ täglich an ihrer Integration, indem sie täglich die deutsche Sprache lernen (ich Deutschisch, du Türkisch).

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Dietmar Moews meint: Deutsche Humanität! – WARUM DENN NICHT? Die Hilfsbereitschaft ist doch kein moralisches Tribunal über die Fremdenfeinde und nicht Hilfsbereiten in der EU.

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VIER ist nämlich: MERKELSTADT:

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Wir können in Deutschland alle aufnehmen, die kommen wollen, wenn denen ihre Heimat unwirtlich und zukunftslos scheint, und diese allesamt in einer Siedlungsneugründung in Deutschland als Gäste aufnehmen. Die suchen und finden sich selbst, bilden selbständig Ihre „Kolonien“ und „Ghettos“. Das ist doch „normale“ Selbstsortierung.

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Wir können eine Siedlung in der EIFEL, Vogelsang I.P. (der ehemaligen Hitler-Kader-Internatssiedlung) als eine schöne entwicklungsbedürftige Anlage für Zuwanderer gründen: MERKELBURG.

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Dafür braucht man lediglich eine zentrale Essensausgabe und Notunterkünfte in Voeglsang, sowie für jeden Gast eine Identifizierung und eine GAST-ID. Es gilt Deutsches Recht. Wer von den Gästen nicht mitmacht, sondern die Gastfreundschaft missbraucht, scheidet kurzerhand aus. Wer mitmachen will, kann sich täglich an der Essenausgabe seine Ernährung kostenfrei abholen und sich über seine eigene Ansiedlung (wie ein Auswanderer oder Zuwanderer) kümmern und sozialisieren – ganz frei und ohne Zwang und Kontrolle.

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Es werden Sprach- und Sozio-Kultur-Lehrer aus Altersruheständen gebeten, Patronate zu übernehmen und ihr vorhandenes soziales Können und ihre Lebenserfahrung gegen staatliche Vergütung den Gästen anzubieten.

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Gefragte Gemeinwesen-und Integrations-Arbeit muss mit höchsten öffentlichen Ehrungen verbunden werden. Ist es nicht eine große Genugtuung für eine Deutschlehrerin, wenn Menschen und Familien durch die Sprache ihre Zukunft erkämpfen?

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Für die HUMANITÄT der DEUTSCHEN, jährlich von den 17 Milliarden-Steuereinnahme-Überschuss (Schäuble) etwa 5 Milliarden jährlich für die Gäste auszugeben. Damit wäre der gesamten Welt ein neues BILD vom neuen Deutschland gegeben.

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Und die Meckerei der EU wird entschärft.

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Und diese MILLIARDEN werden zur Konsumbefeuerung in der Eifel, wo es an Konsum und Konsumenten und an Wirtschaftsbelebung fehlt, „investiert“.

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DEUTSCHLAND hätte in Kürze 85 Millionen Einwohner und rückt damit in der Rangliste der Staaten dieser Welt auf. Die Vielfalt der Gäste wird kein islamistisches Problem, denn die Religion der Gäste in Deutschland ist frei und vielfältig, aber unter säkularen Rechtsstaatsbedingungen.

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FÜNF MILLIARDEN deutsche EUROS JÄHRLICH für eine humanitäre Aktion dieser Größenordnung wäre ein ZUKUNFTSZEICHEN für unsere Welt – die beste INVESTITION aus jeder Sicht. Wer glaubt an den ewigen Krieg in Syrien? Wer glaubt nicht an Heimkehrer, wenn mal wieder Frieden eingerichtet wurde?

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Ich sehe schon die vielsprachigen Legionärsfußballer vom FC MERKELBURG in der Champions League in aller Welt das Marketing akzellerieren – was heißt da „INTEGRATION“?

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Es ergeben sich daraus Einbürgungen von tüchtigen Neubürgern und Sozialprogramm für die Leistungsschwachen. Die gesamte Entfaltung von MERKELBURG wird ein einzigartiges HUMANITÄTSPROJEKT in Deutschland, für das die HAUSHALTS-ÜBERSCHÜSSE optimal und steuerbar eingesetzt werden könnten.

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POSTSCRIPTUM::

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Am kommenden Wochenende ist das Kölner Atelier von Dietmar Moews für die Öffentlichkeit geöffnet:

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Offenes Atelier Dietmar Moews
Malerei, Schriftsteller, Künstlergelehrter

02.09. – 04.09.16

Atelier
50678 Köln

Geöffnet :

Fr. 16-20 h, Sa. 14-18 h, So. 14-18 h

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Schoki-Test mit Francois Pralus Sao Tomé & Pricipe FORASTERO 75% de Cacao

August 28, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6730

Vom Montag, 29. August 2016

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Dietmar Moews meint:

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Äolus du, der du auf den großen Kriegsschläuchen sitzt,

Vollbackiger du, der den Pestatem kaut.

Lasse raus, wie den Sturm gegen Morgen, den Tod.

Gib uns Regen, Herr, kalte Winter und Hungersnot,

Wir ersticken, Herr, denn wir sind fett und krank

Unser Blut rinnet wächsern, und tropft nur blaß,

…“

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(Georg Heym, 1912, „Der Krieg“)

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Ich probierte eine französische Pralus. Francois Pralus Sao Tomé & Pricipe FORASTERO 75% de Cacao mindestens, vertrieben von Pátisserie Chocolaterie Pralus s. a. s. Frankreich, Herstellungsort und Hersteller sind auf der Packung als Fabriqué en france (Roanne) par Patisserie Chocolaterie Pralus s.a.s. mitgeteilt.

..

Kurz vorab: Diese Pralus-Chocolade-Sorte habe ich bislang nicht getestet und in der Lichtgeschwindigkeit vorgestellt. Diese dunkle Pralus ist Bean to Bar hergestellt und wirklich spitze. Dafür gibt es zusammenfassend eine bildliche Höchst-Wertung von sechs Kakaobohnen – je nach dem, ob der dezente Süßegrad anspricht oder nicht, vielleicht nur fünf Kakaobohnen, wenn man sich für Fair-Trade aussprechen möchte.

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Diese dunkle Schokolade ist jetzt – August 2016 – was sie sein muss. I am very delighted. Der Tester ist wirklich begeistert, sie ist nicht zu süß und sehr schön fein im Geschmack. Sie ist mit 4 EURO 90 für 100 Gramm (Reisekosten!), in Paris bei PRALUS, zwar kostspielig aber nicht zu teuer. Sie ist kakaolich ansprechend, nicht zu fett, nicht säuerlich und damit eine ideale von Kakaogeschmack geprägte hochprozentige dunkle Schokolade.

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Die Geschichte des Chocolatiers Francois Pralus beginnt mit dem Vater Auguste Pralus, der das Metier in den 1950er Jahren, 1955 in Roanne gründete, bei dem die Söhne, so auch Francois, lernten, letzterer das Geschäft im Jahr 1988 übernahm. Im Jahr 1991 begann er mit Cacao zu experimentieren und seit dem Jahr 2003 besitzt Pralus auf der kleinen Insel Nosy Be (Madagaskar) eine 17 Hektar große Plantage.

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Seine wichtigsten Produkte sind heute Ursprungsschokoladen und Praluline, spezielle Brioche mit rotgefärbten und karamelierten Mandeln, die aufgrund der begrenzten Haltbarkeit ausschließlich in den eigenen Filialen angeboten werden.

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Im Ausland werden hauptsächlich hochprozentige dunkle Ursprungsschokoladen (75% Cacaoanteil) vertrieben. Charakteristisch für Pralus sind die starke Röstung der Bohnen und ein hoher Anteil Kakaobutter.

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http://www.chocolats-pralus.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese mind. 75 % Kakao-Schokolade trifft das nicht gerade zu. Und nun ist es bei hochsommerlichen Temperaturen recht. Sie ist mir nicht zu dunkel bzw. schmeckt nach Kakao und nach Kakaobutter und ist wirklich aussergewöhnlich dezent gesüßt. Sie schleimt nicht. Das von Genmanipulation (GMO)-freie) Soja-Lecithin, scheint gut hineinkomponiert. Weitere Aromen sind nicht eingemischt.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Standard-Format enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Randteil mit dem Schlagwort Pralus. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet ansprechend. Die Konsistenz ist optimal gut knackig, dass man einen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ein großes Offenbarungserlebis ist das Gemische auf dem sonst oft faden Kunstmarkt.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Francois Pralus eine schicke, dekorative beigefarbene Papierhülle. Innen ist die Schokolade in eine wunderbare prächtige Metallfolie eingeschlagen, außen goldfarbig, Innenseite silber (I love it) – kein Vakuum – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 04. November 2017.

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Die frischgeöffnete Sao Tomé 75% Schokolade riecht ganz wunschgemäß, anregend und echt.

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Der Kaufpreis liegt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm hoch. Das ist für ein Spitzen-Schoki angemessen. Aufmachung und Verpackung sind hochwertorientiert. Die innere Papier-Aufmachung ist so schön mit der wertvollen feinen vergoldeten Silberfolie.

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Francois Pralus Sao Tomé SCHOKOLADE 100 Gramm, 75% Kakao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 75% cacao, sucre, pur beurre de cacao, lecithine de soja sans OGM

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ATTENTION: Diese PRALUS ist nicht BIO! Diese Pralus ist nicht Fair Trade.

Sans OGM (GMO) bedeutet, das Schleimmittel lecithine de soja ist nicht aus genmanipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen. ABER was ist mit dem Rest der Rohstoffe!!

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker (welche Art Zucker?), zu tun.

 

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Francois Pralus nicht. Salz wird unterschlagen – ist aber vermutlich mit drin.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade. Denn sie ist als Spitzenprodukt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm kostspielig, aber nicht zu teuer: Eine geniale Zubereitung und Mischung von Pralus.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester erwähnt diese Pralus in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er  gibt den Chocolatiers generell vier von sechs Kakaobohnen.

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