Schoki-Test mit Pralus Caracas TRINITARIO chocolat 75% Cocoa

Januar 16, 2018
Lichtgeschwindigkeit 6768

Vom Mittwoch, 17. Januar 2018

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Dietmar Moews meint:

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Was du heute kannst besorgen

das verschiebe nicht auf morgen“

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(deutsche Volksdichtung; ewig)

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Ich probierte eine französische Pralus. Francois Pralus Caracas TRINITARIO chocolat 75% Cocoa mindestens, vertrieben von Pátisserie Chocolaterie Pralus s. a. s. Frankreich, Herstellungsort und Hersteller sind auf der Packung als Fabriqué en france (Roanne) par Patisserie Chocolaterie Pralus s.a.s. mitgeteilt.

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Kurz vorab: Diese Pralus-Chocolade-Sorte habe ich bislang nicht getestet und in der Lichtgeschwindigkeit vorgestellt. Diese Purschokolade Pralus ist Bean to Bar hergestellt, aber als eine gezielte Kakaomischung von Venezulanischem und Ghanaischem Kakao und wirklich spitze. Dafür gibt es zusammenfassend eine bildliche Hoch-Wertung von fünf Kakaobohnen – je nach dem, ob der besondere Fettgehalt und der Süßegrad anspricht oder nicht, vielleicht nur vier Kakaobohnen, wenn man sich für Fair-Trade aussprechen möchte.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Standard-Format enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Randteil mit dem Schlagwort Pralus. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet indifferent, nicht ansprechend. Die Konsistenz ist relativ hart-fett, also klar knackig, dass man einen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und diese Pralus geht in den Mund über – ein intensives Offenbarungserlebis ist das Ganze, kein Schleim-Schmelz wie auf dem sonst oft faden Kunstmarkt.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Francois Pralus eine schicke, dekorative beigefarbene Papierhülle mit einer violetten und schwarzen Bauchbinde dekoriert. Innen ist die Schokolade in eine wunderbare feinprächtige Metallfolie eingeschlagen, außen goldfarbig, Innenseite silber (I love it) – kein Vakuum – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 08. 06. 2019.

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Der besondere Kakaogeschmackung der Francois Pralus Bean to Bar-Rezeptur wird bei Georg Bernardini im Schokoladenbuch erklärt und kann durch meinen Test hier wirklich bestätigt werden:

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„Alle Schokoladen haben, ausgenommen der Brut San Tomé, einen sehr fettigen, extrem feinen, klaren und schnellem Schmelz. Durch die Zugabe von sehr viel Kakaobutter kann man bei Pralus nahezu ausschließen, dass eine Schokolade bitter, sauer oder adstringierend ist. Ein wesentlicher Nachteil der fettigen Schokoladen ist, dass sie sehr mächtig sind und schwer im Magen liege. Ebenso haben nahezu alle Schokoladen ein intensives Röstaroma …feinschmelzende, aromatische und mild Milchschokolade … mit Aromen von Karamell, Toffee, Vanille und tropischen Gewürzen.“

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Hinsichtlich der Feinheit stimmt der Tester dem Schokoladen-Fachmann Bernardini hier zu. Es mag der Aromatik förderlich sein, denn diese Caracas TRINITARIO schmeckt besonders intensiv kakaoig, nämlich ohne die Zartbittereffekte, die bei höherprozentiger Couverture normal ist – man kann es bemerken aber nicht werten.

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Der Kaufpreis liegt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm hoch. Das ist für ein Spitzen-Schoki angemessen. Aufmachung und Verpackung sind hochwertorientiert. Die innere Papier-Aufmachung ist so schön mit der wertvollen feinen vergoldeten Silberfolie.

 

Francois Pralus Caracas TRINITARIO PUR-SCHOKOLADE 100 Gramm, 75% Kakao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 75% cacao, sucre, pur beurre de cacao, lecithine de soja sans OGM

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ATTENTION: Diese PRALUS ist nicht BIO! Diese Pralus ist nicht Fair Trade.

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Sans OGM (GMO) bedeutet, das Schleimmittel lecithine de soja ist nicht aus genmanipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen. ABER was ist mit dem Rest der Rohstoffe!!

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker (welche Art Zucker?), zu tun.

 

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Francois Pralus jetzt auch, sogar Salz.

Energie 585 kcal / 2427 kj

Fett 44 Gramm

gesättigtes Fett 28 g

Kohlenhydrate 33 g

davon Zucker 26 g

Eiweiß 9,4 g

Salt Spuren

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Die Summe der einfachen Addition der Gewichtangaben ergibt über 100 Gramm – folglich sind diese Angaben von Pralus Unsinn.

 

EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade. Denn sie ist als Spitzenprodukt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm zwar kostspielig, aber nicht zu teuer: Eine geniale hochprozentige Zubereitung und Mischung von Pralus, die wirklich nach Kakao schmeckt (aus Venezuela und aus Ghana / komisch ist das schon).

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Georg Bernardini, der Schokoladentester erwähnt diese Pralus in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er  gibt den Chocolatiers generell vier von sechs Kakaobohnen.

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FÜNF von sechs entspräche dem Hochgenuss – jedoch alle die „unsauberen Aspekte“, einschließlich Emulgator – da wird es besser nur VIER Bohnen geben.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit bittersüß & edelweiße weiße Karamell-Schokolade

Januar 13, 2018
Lichtgeschwindigkeit 6762

Vom Sonntag, 14. Januar 2018

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Dietmar Moews meint:

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Wie war zu Cölln es doch vordem

mit Heinzelmännchen so bequem!

Denn, war man faul, man legte sich

hin auf die Bank und pflegte sich.

Da kamen bei Nacht,

eh‘ man es gedacht,

die Männlein und schwärmten

und klappten und lärmten

und rupften und zupften

und hüpften und trabten

und putzten und schabten

und eh ein Faulpelz noch erwacht,

war all‘ sein Tagewerk

bereits gemacht! …“

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(August Kopisch, 1799 -1853; „Die Heinzelmännchen zu Köln“)

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Ich probierte eine düsseldorfer weiße Karamell-Schokolade, die von der Chocolaterie bittersüß & edelweiße, Lorettastraße 41, 40119 Düsseldorf direkt im Laden oder per Abo-Post vertrieben und mit viel Liebe, als deutsches Produkt, von Kathrin Lohaus, Konditormeisterin und Chocolatier, Mitglied der Handwerkskammer Düsseldorf, handgeschöpft wird.

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Kurz vorab: Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine weiße Schokolade, eigentlich nicht so angenehm. Ich bevorzuge pure feine Bean to Bar Vollmilchschokolade. Diese bittersüß & edelweiße-Sorte Karamell habe ich bislang nicht getestet und in der Lichtgeschwindigkeit vorgestellt. Die 100 g Tafel ist massiv und äußerlich fein. Sie ist nicht Bean to Bar hergestellt und auch nicht spitze. Die normalformatige Tafel schmeckt nicht nach Kakao, während sie aber keineswegs alt oder unfrisch wirkt. Die Konsistenz und der Schmelz überzeugen eigentlich nicht – wenngleich sie treffend, nicht zu süß ist. Sie ist sehr fett, im Mund klebend. Angegeben sind die Gewichtsanteile der Kakaobutter bzw. Fettbeigabe nicht. Nimmt man an, dass hier Chocolatier-üblich der größte Zutatenanteil zuerst genannt wird, ist das der Zucker, der nicht näher bezeichnet vermutlich normaler Haushaltszucker sein wird, nicht der hochkarätige Rohrohrzucker, sondern einfach „Zucker“. Vanille-Aroma ist wie Emulgator aus Sojalecithin hier überhaupt keine Verfeinerung. Welche Rolle der Emulgator dabei spielen soll ist unverständlich – Kakaobutter ist bereits geschieden, Kakaobutter und Zucker verbinden sich freiwillig, ohne Emulgator. Als Vollmilchpulveranteil werden auf dem Etikett 22 Prozent angegeben – das ist mit Zucker, Karamell, Kakaobutter, Milchpulver, eine ziemliche Süßigkeit. Aroma würde man vermutlich erst wahrnehmen können, wenn es in der Geschmacksmischung fehlen würde. Es kann der Abrundung dienen – zumindest dem Textaufdruck entsprechend – aber geschmeckt habe ich Vanille nicht. Oder anders gesagt: Diese zusätzliche Geschmacks-Komponente hat mir nicht gefehlt. Es dominiert der angesagte Karamellgeschmack, um den es ja auch geht. Je wie hart karamelliert worden ist, entsteht scharfer oder – wie hier – angenehmer weicher Karamellgeschmack, der ganz nach dem abschmeckenden Chocolatier einen Salzakzent braucht (der nicht angegeben, aber wichtig zu schmecken ist).

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Insgesamt gebe ich dafür zusammenfassend eine bildliche Wertung von zwei von sechs Kakaobohnen – je nach dem, ob der besondere Fettgeghalt und der Süßegrad anspricht oder nicht, vielleicht nur eine Kakaobohne, wenn man sich für Fair-Trade, Bio-Lables und andere Aspekte, wie EMULGATOR-Verwendung in Soja-Lecithin, aussprechen möchte.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im flachen Standard-Format enthält die Schokoladentafel mit einem (Ritter-Sport-)Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet organisch ansprechend nach Karamell. Die Konsistenz ist etwas weich-fett, aber entsprechend weich-knackig, dass man keinen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ein süßes Erlebnis ist das Gemische auf dem sonst oft faden Kunstmarkt in dem Sinn, dass ein déjà su erscheint, welches zwischen STORCK Riesen-Sahnebonbon und der früheren IKEA-Karamell-Ladung, Marabou, schwankt, je nach Biografie des Assozianten.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von bittersüß & edelweiße eine schicke, nicht luftdichte Zellufan-Papierhülle, für den baldigen Verzehr gemacht und frisch genug. Innen ist die Schokolade nicht extra eingeschlagen, außen findet sich eine packpapierfarbene Bauchbinde mit Aufkleber, mit einigen Angaben, ohne Herstellungsdatum. Der Kaufpreis der hier getesteten Karamell ist aus dem Internetzauftritt von Kathrin Lohaus nicht ersichtlich.

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http://www.bittersuess-edelweiss.de

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Kathrin Lohaus teilt auf der Website mit:

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„Schon in Kindertagen habe ich viel Zeit zusammen mit meinem Opi in der Küche verbracht. Als gelernter Bäcker zeigte er mir Kniffe & Tricks, wir probierten neue Rezepte aus und hielten an alt bewährtem fest. Nach meiner Ausbildung zur Konditorin (ich hatte großes Glück in einem sehr klassischen Betrieb in Münster viel, auch über Schokolade, lernen zu dürfen, schloss meine Ausbildung recht gut ab und bekam dafür ein Stipendium) legte ich die Meisterprüfung zur Konditorin an der Handwerkskammer zu Köln ab. Die Leidenschaft für Schoki blieb (ich wurde 2. bei den German Chocolate Masters 2014) und in einen “normalen” Betrieb “passte” ich nicht mehr hinein: Ich wollte meine eigenen Ideen umsetzen und meinen Traum verwirklichen. Also gründete ich 2014 die Chocolaterie bittersüß&edelweiß und finde es bis heute unglaublich schön unsere Kunden immer wieder mit neuen Schoki-Kreationen überraschen zu können. Das dies genau der richtige Weg war, zeigt die Auszeichnung “Düsseldorfer Unternehmerin des Jahres im Handwerk 2017.”
Unser Motto lautet: “Das Leben ist zu kurz für schlechte Schokolade,” also viel Freude beim Genießen.

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Diese Herstellerin wird bei Georg Bernardini – der BEAN to BAR-Schokoladen referiert – in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt.

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Gewichts-Inhaltsangaben werden nicht dem Gebinde beigegeben. Nährwertanalyse und Kalorien, wie sonst üblich, finden sich nirgends angegeben.

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ATTENTION: Diese bittersüß & edelweiße-Sorte Karamell ist nicht BIO! Diese bittersüß & edelweiße-Sorte Karamell ist nicht Fair Trade. Sie ist auch nicht Sans OGM (GMO) bedeutet, das Schleimmittel lecithine de soja ist nicht aus genmanipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen. ABER was ist mit dem Rest der Rohstoffe!!

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker (welche Art Zucker?), zu tun.

 

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade (ohne den Kostpreis zu kennen). Denn sie ist als frische handgemachte Süßigkeit, wer gerne Karamell isst, eine gute Zubereitung, zwar ziemlich fett, aber dezent süß.

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Schoki-Test mit Pralus Mélissa CRIOLLO chocolat au lait 45% Cocoa

Januar 8, 2018
Lichtgeschwindigkeit 6849

Vom Dienstag, 9. Januar 2018

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Dietmar Moews meint:

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‚Wir müssen die Dinge lustiger nehmen

als sie es verdienen;

zumal wir sie lange Zeit ernster genommen haben,

als sie es verdienen‘

– so sprechen brave Soldaten der Erkenntnis.“

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(Friedrich Nietzsche 1844-1900; „Morgenröte, 5. Buch“)

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Ich probierte eine französische Pralus. Francois Pralus Mélissa CRIOLLO chocolat au lait 45% Cocoa mindestens, vertrieben von Pátisserie Chocolaterie Pralus s. a. s. Frankreich, Herstellungsort und Hersteller sind auf der Packung als Fabriqué en france (Roanne) par Patisserie Chocolaterie Pralus s.a.s. mitgeteilt.

..

Kurz vorab: Diese Pralus-Chocolade-Sorte habe ich bislang nicht getestet und in der Lichtgeschwindigkeit vorgestellt. Diese Milchschokolade Pralus ist Bean to Bar hergestellt und wirklich spitze. Dafür gibt es zusammenfassend eine bildliche Hoch-Wertung von fünf Kakaobohnen – je nach dem, ob der besondere Fettgeghalt und der Süßegrad anspricht oder nicht, vielleicht nur vier Kakaobohnen, wenn man sich für Fair-Trade aussprechen möchte.

.

Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Standard-Format enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Randteil mit dem Schlagwort Pralus. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet organisch ansprechend. Die Konsistenz ist etwas weich-fett, aber entsprechend knackig, dass man einen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ein intensives Offenbarungserlebis ist das Gemische auf dem sonst oft faden Kunstmarkt.

.

.

Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Francois Pralus eine schicke, dekorative beigefarbene Papierhülle. Innen ist die Schokolade in eine wunderbare feinprächtige Metallfolie eingeschlagen, außen goldfarbig, Innenseite silber (I love it) – kein Vakuum – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 16. August 2019.

.

Die frischgeöffnete Mélissa CRIOLLA Schokolade riecht ganz wunschgemäß, anregend und echt.

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Der besondere Kakaogeschmackung der Francois Pralus Bean to Bar-Rezeptur wird bei Georg Bernardini im Schokoladenbuch erklärt:

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„Alle Schokoladen haben, ausgenommen der Brut San Tomé, einen sehr fettigen, extrem feinen, klaren und schnellem Schmelz. Durch die Zugabe von sehr viel Kakaobutter kann man bei Pralus nahezu ausschließen, dass eine Schokolade bitter, sauer oder adstringierend ist. Ein wesentlicher Nachteil der fettigen Schokoladen ist, dass sie sehr mächtig sind und schwer im Magen liegen. Ebenso haben nahezu alle Schokoladen ein intensives Röstaroma … feinschmelzende, aromatische und milde Milchschokolade … mit Aromen von Karamell, Toffee, Vanille und tropischen Gewürzen.“

.

Hinsichtlich der Feinheit stimmt der Tester dem Schokoladen-Fachmann Bernardini nicht zu. Man hat beim Zergehen lassen im Mund eine leichte „Unfeinheit“ des gemahlenen Kakaos oder des Zuckers – eine Wahrnehmung zwischen fein und nicht fein. Es mag der Aromatik förderlich sein, denn diese Mélissa schmeckt besonders intensiv kakaoig, nämlich ohne die Zartbittereffekte, die bei höherprozentiger Couverture normal ist – man kann es bemerken aber nicht werten, es ist individuelle Geschmacksvorliebe. Nur – höchstfein ist sie nicht, eher bäurisch.

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Der Kaufpreis liegt mit 4 Euro 90, im Pralus-Originalladen in Paris, für 100 Gramm hoch. Das ist für ein Spitzen-Schoki angemessen. Aufmachung und Verpackung sind hochwertorientiert. Die innere Papier-Aufmachung ist so schön mit der wertvollen feinen vergoldeten Silberfolie.

 

Francois Pralus Mélissa CRILLO SCHOKOLADE 100 Gramm, 45% Kakao, teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

.

Ingrédients: 45% cacao, poudre de lait, sucre, pur beurre de cacao, lecithine de soja sans OGM

.

ATTENTION: Diese PRALUS ist nicht BIO! Diese Pralus ist nicht Fair Trade. Sans OGM (GMO) bedeutet, das Schleimmittel lecithine de soja ist nicht aus genmanipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen. ABER was ist mit dem Rest der Rohstoffe!!

.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker (welche Art Zucker?), zu tun.

 

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

.

Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Francois Pralus jetzt auch, sogar Salz.

Energie 589 kcal / 2449 kj

Fett 43 Gramm

gesättigtes Fett 27 g

Kohlenhydrate 38 g

davon Zucker 27 g

Eiweiß 9,4 g

Salt 0,17 g

 

EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade. Denn sie ist als Spitzenprodukt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm zwar kostspielig, aber nicht zu teuer: Eine ziemlich süße, geniale Zubereitung und Mischung von Pralus.

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Fazit: Ich gebe gerne fünf von sechs Punkten und könnte auch wegen der vielen Abstriche nur vier geben. Dennoch ist diese Pralus besonders im Schokogeschmack und deshalb empfehlenswert.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester, erwähnt diese Pralus in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Er  gibt den Chocolatiers von Pralus generell vier von sechs Kakaobohnen.

.

 

FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

WARNUNG: recommended posts

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Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

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Schoki-Test mit Bayan Sulu „Kasachstan“ Bitterschokolade 82 % Kakao

Dezember 28, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7824

vom Freitag, 29. Dezember 2017

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Dietmar Moews meint:

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Herzeleins pochend Weben

Kündet dir: Tod im Leben! –

Stirn so weiß und fein,

Denk: Schatten im Sonnenschein.“

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(Wilhelm Raabe 1831-1910; aus „Else von der Tanne“ 1965)

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Ich probierte eine kasachische hochprozentige Bitterschokolade, hergestellt von dem Hersteller Bayan Sulu AG, 11006, Republik Kasachstan, St. Kostanai, Borodin Str. 198.

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Kurz vorab: Diese Schokolade wirkt öde, auch weil die goldglitzernde Packung mit der Selbstbezeichnung PREMIUM eher Hochwert signalisieren soll, aber der Inhalt?

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Diese Sorte von Bayan Sulu aus Kasachstan ist angeblich Premium Schokolade. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die dunkel ist und Bitter heißt, wie diese angeblich 82% Kakao-Bitterschokolade, eigentlich nicht so angenehm. Die 100 g Tafel ist massiv und äußerlich fein.

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Die normalformatige Tafel schmeckt auch nach Kakao, also auch etwas nach dunkler Schokolade, muffig, wie im Gerümpelkeller, während sie aber keineswegs alt oder unfrisch wirkt. Die Konsistenz und der Schmelz überzeugen eigentlich nicht – wenngleich sie treffend süß ist. Sie ist sehr fett, im Mund klebend.

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Die Geschmacksidee, eine hochprozentige Bitterschokolade zuzubereiten, ist an den westlichen Geschmackserwartungen des Testers gescheitert. Es handelt sich um Blend-Kakao, also um ein Geschmacksgemisch (nicht Bean to Bar). Aber schon die Inhaltsangabe, wo es 82% Kakao mindestens heißt, aber z. b. 47% Fettgehalt und keine Angabe für Kakaobuttergehalt – ist die Frage, woher kommt der Fettgehalt (bei 100 g Gesamtgewicht). Und so ist anzunehmen, dass die 82% Kakao, nicht Kakaopulver, sondern Kakaomasse ist, also Kakaopulver einschließlich Kakaobutter bzw. Fettbeigabe, die aber nicht angegeben wird. Dann wird ein Zuckeranteil angegeben, der nicht der hochkarätige Rohrohrzucker ist, sondern einfach „Zucker“. Der muffige Geschmack kann also sowohl von irgendwelchem Fett, von minderwertigem Zucker oder von einem eigenartigen Kakaomasse-Anteil herrühren. Vanille-Extrakt wie Emulgator aus Sojalecithin ist hier überhaupt keine Verfeinerung. Welche Rolle der Emulgator dabei spielen soll, ist unverständlich – Kakaomasse ist ungeschieden, Kakaomasse und Zucker verbinden sich freiwillig, ohne Emulgator. Aroma würde man vermutlich erst wahrnehmen können, wenn es in der Geschmacksmischung fehlen würde. Es kann der Abrundung dienen – zumindest dem Textaufdruck entsprechend – aber geschmeckt habe ich Vanille nicht. Oder anders gesagt: Diese zusätzliche Geschmacks-Komponente hat mir nicht gefehlt. Der Test war gruußig.

 

Das Abbrechen der vorgestanzten Abbruchstreifen und das Knacken klingt gut. Die „Kasachstan Premium 82“ würde ich nicht als Schokolade, sondern als ein Mischexperiment bezeichnen, wie gesagt: Gerümpelkeller.

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Das Beißen, Kauen, Lutschen der Schokolade im Mund ist nicht übersüß, wie oft bei billigen Süßigkeiten. Man möchte mengenmäßig nicht viel mehr, als die Testprobe.

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Der Kaufpreis ist günstig, Aufmachung und Verpackung angenehm und praktisch, aber nicht zum Inhalt passend. Es kommt als schwarze Qualitäts-Lackpappe mit üppig goldenem Ornament und einem türkismittelblauem Mittelspiegel, der die Umrisse des Staatsgebietes Kasachstans abbildet und eben dem prächtigen Titel „Kasachstan Premium DARK“ daher – das feine Silberpapier, innen, ist schön und ganz sorgfältig mit feinen Prägezeichen verarbeitet. Die Packung ist wiederverschließbar. Man denkt an das alte Schaustellerprinzip: Draußen mehr zeigen als drinnen.

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Von Bio-Lable, Gentechnik oder Gütezeichen der Lebensmittel-Industrie keine Spur bei „Kasachstan“.

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Bayan Sulu teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Pappe in kasachischer, russischer, englischer, deutscher, und usbekischer Sprache mit sowie Herstellungsdatum 13.07.2017; Mindesthaltbarkeit bis 13.01. 2019. (Pure Qualitätsschokolade ist bei sinnvoller Lagerung unkonserviert unbegrenzt haltbar)

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http://www.monolith-gruppe.eu

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Bitterschokolade – Zutaten: Kakaomasse, Zucker, Emulgatoren: Sojalecithin, Vanille-Extrakt, Kakao 82% mindestens.

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Dazu auf der Hinterseite eine Nährwert-Analyse-Tabelle in den verschiedenen Sprachen in winziger Schriftgröße, goldig auf schwarz, die keine Mensch ohne Sehhilfe ablesen kann – Angaben für 100 Gramm.

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Brennwert: 584 kcal /2425kJ,

Fett 46,7 g

davon gesättigte Fettsäuren 27,7 g

Kohlenhydrate 30,0 g

davon Zucker 19,0 g

Eiweiß: 11,0 g,

Salz 0,02 g

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EMPFEHLUNG: Wer eine dunkle Bitterschokolade hoher Qualität erwartet wird enttäuscht. Diese „Kasachstan“ ist als Hochqualitätsangebot völlig gescheitert. Wer Lust hat, eine Andeutung kostspieligen Mitbringsels zu verschenken, kann das ohne Gefahr tun (aber nicht über 18 Grad Celsius). Ein Tütchen AHOJ-Brausepulver tät es auch.

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Fazit: Das Ergebnis der Verkostungen ist ernüchternd: gutes Design, schlechte Zutaten und schlechtes Rezept, dazu, nicht überzeugend umgesetzt. Die Qualität des verwendeten Kakaos ist nicht gut. Besonders die dunkle Schokolade hat erhebliche Mängel im Aroma und im Geschmack.

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EMPFEHLUNG: Nur eingeschränkt empfehlenswert. Aus der Wertung entfernt.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

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Günter Schulte 1937 – 2017 Kurznachruf

Dezember 28, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7823

vom Donnerstag, 28. Dezember 2017

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Günter Schulte war ein deutscher Künstlergelehrter, Lehrer und Philosoph. Schulte wurde am 21. November 1937 in Köln geboren und ist 79-jährig, am 26. April 2017, ebenda gestorben. Schulte litt zeitlebens an starken Schmerzen einer Körperverkrümmung sowie an erheblichem Haut-Juckreiz. Er lebte die letzten Jahre in voller Demenz zu hause, von seiner Familie umsorgt.

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Günter Schulte studierte in Köln Mathematik, Physik und Philosophie. Nach dem naturwissenschaftlichen Staatsexamen wurde er im Jahr 1964 mit einer Nietzsche-Studie zum Dr. phil. promoviert, später, im Jahr 1970, mit einer Studie über die Schriften von Johann Gottlieb Fichte habilitiert.

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Er arbeitete mit Mathematikunterricht, teilinvalide, als Lehrer an einem städtischen Kölner Gymnasium, später als Dozent an der Fachhochschule für Kunst in Köln. Seit 1971 war Günter Schulte außerplanmäßiger Professor für Philosophie an der Universität zu Köln. Seit den achtziger Jahren lebte er als Hausmann und Künstlergelehrter, zog mit Ehefrauen und Kindermädchen, über zwanzig Jahre, vier eigene Kinder auf, studierte, schrieb, malte, schnitzte und bildhauerte nach eigenen Maßgaben und trat mit seinen Büchern, mit Vorträgen und Kunstausstellungen öffentlich auf. Sehr bekannt wurden seine Beiträge in der Zeitschrift Neue Sinnlichkeit zu seinen „LEIBPERSPEKTIVEN“ sowie seine Herausgabe in der SLOTERDIJK-Reihe „Philosophie Jetzt! zu den Philosophen in Einzelbänden Kant, Fichte, Hegel. Legendär wären seine liebevoll virtuosen Miniatur-Speckstein-Mösen – wären die bekannter. Er selbst hat davon keine Bilder publiziert (vermutlich sind die Unikatfigurinen privat verstreut).

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Dietmar Moews meint: Unserer letzte bewusste Begegnung war etwa anfang Jahr 2012, im Telefongespräch zwischen Berlin und Köln, über die 68er Dauermisere mit Habermas und Adorno und dem Spagat, den Sloterdijk in der Salonpersonnage vorturnte. Da hatte Günter Schulte noch seine gedankliche Schärfe und Schnelligkeit, die ich immer an ihm besonders schätzte. Anlässlich einer kurzen Stippvisite, im Jahr 2016, sah ich ihn zuletzt. Er sah gut aus, war strahlend freundlich, wie gewohnt – nur sein Kind an der Tür sagte: Er erkennt niemand. Ja – welch ein Schock (unlängst war mein Freund Franz Otto Kopp, im selben Alter wie Gü, mit 78 Jahren gestorben).

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Folgende Bemerkungen möchte ich ihm nachrufen. Günter Schulte war ein ungewöhnlich lebhafter, aufmerksamer, freundlicher, musischer und ungeduldiger Mensch. Ihm waren belastungsschwache pädagogische Fälle lästig. Doch er sog das Andere des Anderen als Wissens- und Reflexionsquelle. Seine Schüler loben ihn als Lehrer und als Professor. Er kannte Nietzsche, den er letztlich verurteilte, Marx, der ihn schließlich langweilte und seine eigene lustorientierte SEXUS-NEXUS-Verfangenheit, die ihn ärgerte. Dem Christen und der Bibel mochte er den allzumenschlichen Rettungsort nicht glauben. Er schätzte den Phänomenologen Hermann Schmitz und den so früh gestorbenen neuromythischen Detlef Linke und er hasste den kommenden Tod, den er mindestens seine letzten zwanzig Lebensjahre zum Hauptmotiv-Feind hatte. Ich kannte ihn als tüchtigen und pragmatischen Multitask-Koch und Hausmann, der temporeich in seiner Küche kochte, die Flasche Rotwein öffnete und mit mir über unseren Grunddissens zur 68er Freud-Verfangenheit stritt. Während wir der Sinnlichkeit, dem Leib und der sinnlich angebundenen Erkenntnis frönten, stritten wir über die psychoanalytisch-sexistischen und sozialpsychologischen Ansagen im 68er Menschenbild. Günter Schulte erfreute sich an Beatlesliedern (Rubber Soul), die ich zur Gitarre sang und er spielte Mozart am Flügel, so auswendig und schwungvoll, wie es Lebensfreude und -Leid mit sich brachten. Seine Dauerschmerzen waren Maß für die Beweglichkeit, den Aktionsradius, er fuhr Auto auch lange Strecken, er las meist in schmerzmindernden Liegepositionen, so malte, zeichnete und schnitzte er auch. Seine Bildideen suchten und fanden den direkten Weg von der Natur durchs Auge, über die Hand auf die Leinwand und Papier. Dieser Mediengang brachte die künstlerische Abstraktion, geleitet vom Natureindruck. Wenn er eine ARENA oder einen WALD malte, konnte die Farbe willkürlich und naturfremd sein, die Morphologie und das Licht, die Zentralperspektive und die Verkleinerungen sollten immer stimmen. Sein Thema wurden dabei LEIBPERSPEKTIVEN und SEX. Unser Motto war „eine so große Vulva, die man nicht mit zwei Händen bedecken konnte“. Günter Schulte schuf Werke, die etwas zum Sehen und Anfassen boten. In der Ballhof-Galerie Hannover, die ich führte, haben seine Bilder und Specksteinschnitzereien großen Anklang und zahlreiche Käufer gefunden. Günter Schultes Vorträge, die wir dort veranstalteten, waren mit begeistertem Publikum und intensiven Diskussionen überfüllt. Es kamen sogar extra Zuhörer aus Köln dafür nach Hannover. Als 68er war er den politischen Parteien verhältnismäßig wenig zugetan. Doch begrüßte er die GRÜNEN, die Friedlichgestimmten, und den Menschen- und Naturschutz – während zur Frage einer USA-Reise Gü entsetzt meinte, „da würde einer Figur wie ihm kein roter Teppich ausgerollt, sondern es kämen Krankenpfleger mit der Zwangsjacke“.

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Nicht unbedacht zitierte er Niklas Luhmanns Motto:

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„Ein leichter Kopfschmerz muß alle meine Vorstellungen begleiten können“

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und dazu Schultes eigenes Diktum:

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„Wir anerkennen also eine Gegenständlichkeit als notwendig für jedwedes Erkenntnisunternehmen, also auch für Erkenntnistheorie.“ aus „Das Auge der Urania, 1975.

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https://www.youtube.com/watch?v=n5bYZeh-lkU

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Weser Kurier BREMEN HORN-LEHE mit Heinrich Goebel Timo Thalmann Ralf Kusmierz

Dezember 15, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7798

Vom Freitag, 15. Dezember 2017

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Der Weser-Kurier in Bemen, der in LICHTGESCHWINDIGKEIT per Internetz als http://www.Weser-Kurier.de in einer privaten E-Mail bei mir in KÖLN ankam, berichtete kürzlich über

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BREMEN HORN-LEHE – ein neuerer Stadtteil, der von Natur eher knapp an Tradition und Altbestand lebt – leistet sich eine UNFUG-IDOLISIERUNG mit einer Ehrung einer nicht ehrenwerten NAZI-Kampagne, die über Siemens, Osram, Brockhaus, ZDF und ETZ andauert:

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Die einschlägige Fachpresse berichtete darüber als „Henry Goebel … the biggest fraud in electrification history“.

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Es geht um:

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„Betrüger prägt Straßennamen – Hochstapler als Namensgeber“

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Am 30. November 2017 schrieb der WESER KURIER-Redakteur Timo Thalmann über eine lokalpolitische Anregung des Bürgers Ralf Kusmierz.

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https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-nordost_art

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Wikipedia und auch das Deutsche Museum führen noch heute nachgewiesene Falschdarstellungen über Heinrich Göbel weiter. Wikipedia hat seriösen Göbel-Forschern als voluntaristischen WIKIEPEDIA-Autoren den Sachbeitrag zum LEMMA HEINRICH GÖBEL sachwidrig, aber ohne Argumente, weggenommen.

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Ein zweifelhafter Göbelforscher in Springe, der Lehrer HC Rohde hat noch zur letzten BROCKHAUS-Ausgabe ehrgeizig daran mitgewirkt, dass „Göbel“ wieder als LEMMA „Göbel vs. Edison“ in diesem großen deutschen Nachschlagwerk gedruckt wurde. Worauf sich Rohde, am Ankauf dieser Göbel-Brockhaus-Ausgabe für die Bibliothek beteiligt, strahlend im Lokalblatt NDZ erschien.

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Heinrich Göbel 1818-1893 war Tagelöhner, der mit seinem Vater als Gartenarbeiter, genannt „Kunstgärtner“, zum Arbeiten mitging, Man zog zufuß über die Dörfer, schnitt Hecken, Gesträuch und Obstbäume. Heinrich Göbel hatte kaum Schulbesuch, keinerlei Berufsabschluss, schon gar nicht „Feinmechaniker“. Wie es der WESER KURIER darstellt, ist es unzutreffend und irreführend.

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Bemerkenswert ist Göbels Emigration, von Bremen, im November 1848 mit einem Zweimaster, vier monatige WINTER-Segelreise nach New York – mit Frau und zwei Wickelkindern war das ein Wahnsinn. Heinrich Göbel war mittellos – über persönliche Fluchtgründe oder Goldfieber ist konkret nichts überliefert – bestenfalls die preußische Übergriffigkeit gegen Hannover.

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Als Henry Goebel mietet er 1849, direkt an seinem Ankunftsort der Immigration nach USA, New York Manhattan, Lower Eastside, bald in der Monroestreet und in Grand Street 468, einen Laden bzw. ein kleines Wohnhaus mit Laden an. Der Laden trug bereits vom Vorbesitzer die Beschriftung „Optician“. Dort betrieb Goebel einen An- und Verkauf-Laden für deutsche Einwanderer, z. B. mit Kuckucksuhren oder gebrauchten Brillen.

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Die von Goebel in New York persönlich in Eidesstattlichen Versicherungen, gegenüber einer privaten Anwaltskanzlei, Witter&Kenyon, als Zeuge, vielfach dokumentierten Angaben zu seiner angeblichen Glühlampen-Vorerfindung um 1850, werden bis heute, sowohl bei Wikipedia, beim deutschen Museum und auch in der folkloristischen „Doktorarbeit“ von HC Rohde (2006) nicht korrekt dargestellt.

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Besseres Verständnis dieser Geschichtsfälschung ist indes leicht möglich.

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Man muss wissen, dass die harte deutsche Elektro-Propaganda mit einem Lampen-Göbel und erheblichem Propagandaaufwand, im Jahr 1929 öffentlich ausbrach. Es folgte die spätere NAZI-Propaganda und daran angeschlossen OSRAM, die ETZ und schließlich die deutsche Technik-Politik mit gezielter IDOLISIERUNG von GÖBEL versus EDISON, sowohl in der deutschen Öffentlichkeit wie vor Ort, in Springe am Deister, wo Göbel im Jahr 1818 geboren worden war.

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Nach dem Krieg fanden sich Alt-Nazis, die in Springe dann für Straßennamen, Göbel-Schule, Göbel-falsches Geburtshaus, Brockhaus-Eintrag 1954, sorgten. Mit dem Nachbau einer „4711-Glühflasche a la Göbel“, die der Springer Architekt und Museumsmitgründer Günter Haupt, wurde diese Flasche in der Callies-Manthey-Rohde-Göbel-Vitrine im Museum aufgemacht. Damit „kam das Idol gut zur Geltung“. Schließlich auch die Anträge beim Bundespräsident Theodor Heuss und später bei der Briefmarken-Kommission im Bundesministerium, die dann in Postwertzeichen gipfelten, alsdann Johannes B Kerner im ZDF „Die größten Erfinder“, der deutsche Göbel vor Edison, steuern jetzt auf ein „Göbel 200“-Erinnerungsdatum hin – 1818-2018. Auch der heutige Bürgermeister der Stadt des Jahres 2017 hat bereits erklärt, er wolle Fachleute zu Göbel befragen. Wieder stehen Horst Callies und HC Rohde, die „Althistoriker der Elektrotechnik“ parat.

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Der Bremer WESER KURIER ist in Springe am Deister leider nicht so geläufig.

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Wir ehemaligen Schüler in der Springer Göbel-Schule sind eigentlich fassungslos. Es haben uns – insgesamt mindestens Tausend Lehrer aller Springer Schulen nach dem 2. Weltkrieg – über 50 Jahre lang vollgelogen mit dem Glühbirnen-Göbel. Zuletzt sogar ein Nachwuchs-Lehrer von Althistorikern er Leibniz Universität Hannover zum „Goebel-Doktor“ gemacht wurde.

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Motivation der Springer Schuljugend durch das große Vorbild – wie es all diese Lehrer als falsche Zeugen – vermutlich aus banalem spießbürgerlichen Opportunismus, nicht am LOKAL-IDOL zu rühren, mitmachten. So feierten wir viele Male „den großen Sohn der Stadt“.

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Man verblödete sich nicht, als noch im Jahre 2005 ZDF-Johannes B. Kerner HEINRICH GÖBEL zum größten namhaften Erfinder der Geschichte von den ZDF-Teilnehmern wählen ließ und es im ZDF verkündete. Wieder bezeugte der Springer Museumsverein des Goebel-Althistorikers Professor Horst Callies wider besseres Wissen diese Lüge.

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Und schön leuchtet die 4711 Glühflasche, die sich Museumsgründer Günter Haupt, etwa im Jahr 1972, selbst bastelte, die Osram als Werbe-Landschaftleuchte in Birnenform bis Hamburg am Berg der Göbel-Bastei von Springe am Deister aufstellte. Etwa im Jahr 1998 erneuert man die Osrambirnenform der Leuchte, in eine Flaschensilhouette, wie es eine solche „Glühflasche“ niemals gegeben hatte. Denn ein Parfümflaschen-Pressglas eignet sich gar nicht als gläsernes Gehäuse – nicht zur Glasbläsertechnik, nicht zur Verkabelung und nicht zur Evakuierung. Damals, 1854?, schon gar nicht.

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Dietmar Moews (hier der Autor) hat daraufhin, als ehedem Göbelschul-Schüler in Springe (1960-1966), ab dem Jahr 2004, da er bis 2008 zeitweilig wieder in Springe leben musste, das gesamte US-Edison-Prozesse-Material und das Archivmaterial in Springe erfasst, gelesen und ausgewertet. Darauf verfasste er ein wissenschaftliches Gutachten, eine systematische semantische Sekundär-Vollanalyse, die er nach Anfragen an das ZDF dem ZDF sowie dem Deutschen Museum überstellte.

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Das ZDF hatte sich zuvor behufs der KERNER-Show an den Brockhaus-Angaben zu Göbel festgehalten, dazu in Springe angefragt und schließlich vom Siemens-Museum München sowie vom Deutschen Museum den Lampen-Göbel bestätigt bekommen.

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Das Deutsche Museum hat auf das Gutachten des Jahres 2005 die „Göbel-Edison-Legende“ gestrichen und Dr. Frank Dittmann erklärte schriftlich (s. o.), dem Gutachten von Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing. vollumfänglich zuzustimmen und zu folgen: Besagter Heinrich Göbel habe keinerlei Anteil an der Glühlampenentwicklung und nicht an den einschlägigen Patenten.

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Idolbildung in Deutschland aus „Siemens vs GE, aus Göbel vs. Edison“, begründet die soziale Karriere der Bremer Straßennamen-Schilder von Horn-Lehe.

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Andererseits wurden im Schwung der Elektrifizierungs-Revolution des ausgehenden 19ten Jahrhunderts sowie der damals neuen internationalen Regelungen eines Patent- und Lizenzrechtes, zahlreiche internationale ELEKTRO-TECHNIK-Fachzeitungen gegründet, mehrere in USA, in Frankreich, in England, in Russland und in Deutschland. In diesen Elektro-Zeitschriften wurde ab etwa 1875 intensiv gestritten und diskutiert. Jeder Aspekt des möglichen Einsatzes von Elektromotoren anstatt von Muskelkraft sowie von den wirklichen Neuigkeiten der Elektrizität und der Elektrotechnik wurden international kommuniziert.

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An der Technischen Schule von Hannover war zu jener Zeit die Elektrizität und diese Debatten erwiesener Maßen noch nicht angekommen. Erste Fachnachweise erscheinen in Hannover erst kurz vor Ende des Jahrhunderts.

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Bei den Elektrolichtentwicklungen hatte man zunächst starken Strom und Bogenlampen für Freiluftbetrieb. Für geschlossene Räume kamen niedrigohmige oder hochohmige Auslegungen in betracht. Schließlich gaben die Niedrigohmer völlig auf, zu gefährlich, Starkstrom in Wohnhäusern usw. Von den Niedrigohmern blieben zwei Entwickler, der Engländer Lane-Fox und der Amerikaner Edison, übrig. Lane-Fox meldete 1878 das entscheidende Patent in England an, kannte den Trick der Division der Stromleiter, Platin in Glas, Vakuum, hochohmige Kohleglüher, niedrigohmiges Kupfer usw. Aber Lane-Fox schrieb mit seinem Patent in London an Edison, dass er aufgebe. Lane-Fox hätte zwar das Design und das Patent der Incandescent Electric Vacuum Lamp, doch sah er nicht die praktische Fähigkeit die höchst feinmechanische Arbeit auch nur für einen Prototyp hinkriegen zu können.  Geschweige denn, daraus ein preisgünstiges Serienprodukt entwickeln zu können: Billig, Brenndauer, Transportfähigkeit.

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Edison schrieb daraufhin an Lane-Fox, er mache weiter. Edison hatte tausende Glühfaden-Materialien in Testreihen seines Labors, sämtliche Metalle, dazu Pflanzenfasern – schließlich hatte Edison den Bambushobel, die Bambusfaser, das Verkohlungswerkzeug, dazu einen „Air-washing“-Trick, wie er okkludenten Restsauerstoff dem Bambus-Carbon-Filament entziehen konnte, damit nicht in der evakuierten Lampe der Bambusfaden an Eigensauerstoff verglimmen sollte usw. Im Jahr 1879 erglomm die erste Edison-Prototyp-Incandescent Vacuum Lamp (Edison hatte inzwischen dampfmaschinengetriebe Elektromotoren als Stromlieferant).

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Es wurden insgesamt drei Edison-US-Patente, 1879 und 1880, die technisch an Lane-Fox von 1878 anschlossen, für die erste massentaugliche Incandescent Lamp aus der Fabrik von Edison, der auch gleichzeitig die sämtlichen Applikationen, Leitungsnetze, Schalter, Generatoren usw. als Musterapparatur auf der CHICAGOER Weltausstellung rausbrachte.

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Sofort begannen Prozesse um die Patentberechtigung gegen die Edison-Patente. Edison und diverse Lampenbauer stritten. Denn alle brachten ohne Lizenzen Lampen auf den Markt, gebrauchten dabei Edisons Wissen, und behaupteten gleichzeitig aber, Edison habe Grundkenntnisse der Physik unter seine Patente gebracht, er beanspruche nicht patentfähige Qualitäten. Nach knapp zehn Jahren waren die umkämpften Patentqualitäten zugunsten Edisons endlich gerichtlich entschieden. Es war klar, dass Edison der Entwickler mit den entscheidenden Innovations-Leistungen war. Aber seine Patente liefen nun aus und Edison war darüber pleite gegangen.

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Im Amerikanischen Case-Law kann man nicht mit höheren Urteilen die folgenden Prozesse präzendet gewinnen. So brachen weiterhin in anderen Rechtsspielen Lampenhersteller Edisons Prozessergebnis – in St. Louis anders als in Chicago, in Boston, in New York. Die wichtigen Patente um die Glühbirne stammen also von 1878, 1879, 1880 ff.

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Erst zwei Jahre später trat erstmals Goebel in einer New Yorker Tageszeitung als Patenthalter auf. Machte eine öffentliche Präsentation in seinem Laden. Und verkaufte Investoren gegen erhebliche Versprechungen Anrechte an erhofften späteren Erträgen, die Göbel eine kleine Dampfmaschine und einen Stromgenerator kauften. Das scheiterte. Und im Streit – im Jahr 1885, um die verdorbenen Investitionen wurde Göbel letztlich als Lampen- und Patentbetrüger vor dem New Yorker Bezirksgericht verklagt und als schuldig verurteilt. Hiervon wissen Leute in Springe nichts – schließlich war Goebel Amerikaner in New York.

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Wir befinden uns jetzt zehn Jahre später, 1890 -1894, wo immer noch Lizenzdiebe aktiv waren. Edison inzwischen pleite gegangen und von Konkurrenten zu General Electric aufgekauft, prozessierte noch immer auf seine Lizenzansprüche (während die Elektro-Birnen längst neuere Techniken hatten).

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Hier (im Jahr 1882, erstmalig, ohne Anklang) treten Heinrich Goebel Sr. samt Söhnen, einer, Henry Goebel Jr. als falsche bezahlte Zeugen auf und behaupteten, was sie bereits vorher, im Jahr 1882 versucht hatten. Der alte Goebel behauptete, er habe bereits in den 1850er Jahren eine Vakuumlampe in einer Parfümflasche mit einem Bambusfaden gebaut und mit einer selbstgebauten Zink-Säure-Batterie zum Leuchten gebracht.

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Das behaupteten dann hundert Jahre danach die Springer Göbel-Idolisierer, Callies und Co. genau so. Man machte daraus im Jahr 1954 ein riesiges Stadtfest in der Lichtstadt (und damals Kreisstadt) Springe am Deister.

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Doch es gab keinerlei Beweise, außer die Zeugenaussagen von Goebel selbst. Jedoch, zehn Jahre später, wo es um die Verjährung der Lizenansprüche Edisons ging, boten die New Yorker Anwälte Witter & Kenyon AFFIDAFITS auf, die als „Goebel-Defense“ in die Elektrogeschichte eingegangen sind. Dazu brachte man 142 Leute aus Goebels Nachbarschaft, die sich genau erinnerten, wie angeblich vor etwa 40 Jahren Goebel das elektrische Licht erfunden hatte.

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Immerhin diente also diese „Goebel-Defense“ (unerwiesene Vorerfindung von Bambus-Glühfaden) zur Prozessverschleppung.

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Die vorhandenen Dokumente zeigen Alles sehr klar. Im Jahr 1892 engagierte der Lampen-Lizenbrecher BEACON VACUUM PUMP in Boston den alten Henry Goebel Sr., um in der Lampenfabrik Boston Beweisstücke von Hand, mit den Originalwerkzeugen, herzustellen, um diese dem Gericht vorlegen zu können. Manko war, dass Goebel nicht das technische Wissen und nicht die handwerklichen Fähigkeiten dazu besaß. Er konnte keine Bambusfaser verkohlen, er konnte kein Glas blasen oder ablängen, er konnte nicht evakuieren und keinen Vakuumabschluss schaffen. Kurz, nichts ging und nichts konnte gehen. Goebel wusste auch nichts vom okkludenten Sauerstoff und vom „air-washing“. Am Ende haben die besten Lampenbauer von BEACON selbst einige Exemplare nach Goebels Angaben zu machen versucht. Doch auch diese Glühlampen glimmten nur wenige Sekunden bzw. immer verglühten die Kohlefäden (am Eigensauerstoff). Diese „Beweisstücke“ existieren noch heute in einem US-Museum.

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Dahinter steckte schließlich, dass Goebel Sr und einige Söhne (er hatte 13 oder 14 Kinder) bei der zeitweiligen Manhattan-Lampenfabrik American-Electric-Light Arbeitsverträge hatten. Goebel Sr, als Glüh-Kohlenhersteller, verlor bereits nach drei Monaten die Anstellung wegen Unfähigkeit. Goebel hatte aus Edison-Bruchlampen Bambusfäden entnommen und als Eigenproduktion vorgelegt. Aus dieser Zeit, 1882, hatte Goebel Sr. seine Laienkenntnisse angeschafft, die er versuchte auch durch vielfache betrügerische Patentanmeldeversuche unter eigenes Patentrecht zu bringen. Man hatte ihn sofort durchschaut und es gelang ihm bzw. seinen Patentanwälten (von der deutschen Freimaurerloge, in der Goebel 30 Jahre Mitglied war, bis er auch da wegen Betrügereien rausflog, nicht, ein verwertbares Lampenpatent zu erwerben).

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Der Weser Kurier berichtet jetzt am 30. November 2017, Goebel sei kurze Zeit bei Edison angestellt gewesen. Das ist definitiv unzutreffend. Goebel war kurz bei einer feindlichen Ausgründung zweier ehemaliger Edison-Laboranten, die das Edison-Wissen geschäftlich zu nutzen versuchten, aber scheiterten – bei der American Electric Light (der Arbeitsvertrag sowie die Kündigung liegen vor).

 

Doch, wen es interessiert, der kann an den drei vorhandenen Goebel-Patenten sehen, welch ein Hochstapler Goebel war. Er hatte bspw. in einer gezeichnet dargestellten Glaslampe, die wirklich kein Glasbläser machen könnte, einen Draht abgeflacht. Auf diese Drahtabflachung hat Goebel das Patent. Doch hat das nie jemand gebrauchen können. Goebel selbst hatte nicht mal einen Prototypen von dem Gespensterding.

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Bremen Horn-Lehe? Goebel hat nicht prozessiert. Er war lediglich als Falschzeuge von Anwälten mit affidavits gegen Edison zur Prozessverschleppung in Stellung gebracht worden. Goebel wurde wegen Falscheides usw. hinterher nicht mehr gerichtlich belangt, weil er 1892 starb. Sein falscheidesschuldiger Sohn Henry jr. wurde verurteilt. Der erzählte vor Gericht auch, dass sein Vater ein Hochstapler war, der rein gar nichts handwerklich zustande bringen konnte. Und Henry Jr. erzählte auch – wie es in den Gerichtsdokumenten steht – dass er von Lampenfirmen zum Falschaussagen bestochen (Bribery) worden war.

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All das Vorstehende ist in den vollständigen Zeitschriftensammlungen der Technischen Universitäten zu sehen. Ich habe sie alle von vorne bis hinten durchgesucht und jede Note mit oder zu Heinrich Goebel und zu der Entwicklungsgeschichte der Elektrolampen studiert.

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Inzwischen lagern in Springe sämtliche etwa 7000 Blatt Originalgerichts-Kopien, die ich gelesen und größtenteils zusätzlich als eigene Übersetzungen aus dem US-English ins Deutsche dem Archiv gegeben habe. Ich verfüge selbst über ein Vollarchiv zu diesem Heimatverfall Springe, das demnächst seinen 200sten Goebel feiern wird.

 

Das dumme ist, dass der Lehrer Rohde, der das vorhandene Material nicht gründlich gelesen hatte, als er seinen Heimatkriminalroman „Goebel“ schrieb. Herr Rohde erhielt dafür von dem Althistoriker und Springer Goebel-Althistoriker Prof. Horst Callies das Doktorverfahren an der Leibniz Universität Hannover, das Callies Nachfolger in Hannover, als Gutachter durchwinkten – keiner von diesen „Pseudo-Althistorikern“ hat ausreichend Kenntnisse oder Interesse gehabt, als der peinliche Zugereiste Lehrer Rohde zu seiner absurden Doktor-These kam: Man könne es nicht wissen! Manche glauben Göbel, andere zweifeln.

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Und noch heute verbreitet dieser Göbel-Doktor die absurde Behauptung, das Leben dieses Goebel sei ein Geheimnis – man wisse über den zu wenig.

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Das ist Unfug – es gibt keine Person des 19. Jahrhunderts aus Springe, über die so viel dokumentiert ist. Goebel hat sein halbes Leben in New York mit Rechtsbrüchen und Kleinbetrügen gelebt und ist vielfach von Gerichten verurteilt worden – hat geklaut und nicht zurückgegeben, geliehen und abgestritten, beschädigt und die Söhne als Zeugen, den eigenen Patentanwalt geprügelt, fremde Ansprüche als eigene behauptet, Mitgliedsbeiträge unterschlagen und abgestritten usw.

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Dietmar Moews meint: Springe, meine kleine Heimat am Deister, wo wir zur Schule gingen, Fußball spielten, Tischtennis spielten, Chor sangen, Beatmusik spielten … inzwischen überwiegend zu Beerdigungen kurzfristig anreisen. Bremen die Universität die mich zur Promotion bat und dafür bezahlte, Bremen, wo wir mit THE BEADS 1968 in der „LILA EULE“ spielten (als die erste Straßenbahn umgekippt worden war).

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FREMDSCHÄMEN kennt jeder – selten kann man solche Gefühle mitteilen. Es ist situativ und szenarisch und so variant, dass man eben bleiben muss, wo man ist, bei sich allein. Göbel in Springe, die OSRAMBIRNE, die Schule und die ganzen Lehrer, die LICHTHYMNE und das RIESENFERNROHR und dann 1954, der große Stadtumzug und HANNOVER 96 wurde Deutscher Fußball-Meister und Deutschland gewann ohne hannoversche Spieler den WM-Titel in Bern … „Schäfer nach innen geflankt, Kopfball … abgewehrt. Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, Rahn schießt – TOOR TOOOR TOOOOOR – Tor für Deutschland“. In den preußischen Farben SCHWARZ und WEISS – so spielten auch die Springer Fußballer und Göbel trat auf wie Giuseppe Verdi, dem schwarze Rock, den Bart den Chapeau Claque.

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Das war im 20sten Jahrhundert. Und noch heute verhallt die einstige Kreisstadt Springe mit BREITBAND-DEFIZITEN im BB4E und der Unkenntnis, dass die angebliche Göbelstadt, tatsächlich der letzte Ort von Hannover aus war, der elektrischen Strom und öffentliche Elektrizität erhielt. Man fuhr noch ausgiebig Pferdefuhrwerke und benutzte Dampfmaschinen, wie 1848, als Preußen übergriff und der Analphabet Heinrich Göbel seine sieben Sachen packte.

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Die Arroganz der Altnazi-Springer, die seit 1950 die Göbellügen ständig verlängerten, die Museumsvereins-Leute, der NSDAP-Persilschein-Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt, der den Jüdischen Friedhof erpresste und sein Wohnhaus darauf baute (gegenüber dem alten Springer Friedhof, neben der alten Superintendentur).

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Dort – Völksener Straße – verlief mein Schulweg in die Sudetenstraße und ich erinnere mich noch genau, als dort ende der 1950er Jahre der schmiedene Eisenzaun und die Brombeergestrüppe und die Grabsteine des jüdischen Friedhofs abgerümpelt worden sind. Der Judenfriedhof wurde unmittelbar nach dem Krieg noch von London aus verwaltet. Und der Springer Superintendent schrieb an die Juden, dass sie gefälligst ihren Friedhof pflegen sollen, weil die Ratten und das Ungeziefer auf das evangelisch-lutherische Grundstück kämen.

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So, meine lieben WESER KURIER-LESER und WESER KURIER-SCHREIBER, auch diesen Brief – der Kirche an die Juden, nach 1950 immerhin, habe ich im Springer STADTARCHIV gelesen, als ich die GÖBEL-IDOLISIERUNG systematisch untersuchte.

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Springe – Blick von der Göbel-Bastei Richtung Ost

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Wer noch in Springe lebt, möge doch endlich aufhören auf Professor MÜNCHHAUSEN und auf den Rattenfänger von Hameln zu zeigen. Ich erinnere daran, dass Otto Hamelberg, der abgestürzte Dachdecker als Platzwart über den Platz rief: „MOEWS, der Montagsmaler“. Otto Hammel kannte mich als Lehrer seines Sohnes und auch als Gitarrenspieler unserer Beatband „Mercy Lsd“, die bei ihm auf den Dachpappen probten. Wir liefen seitdem als MONTAGSMALER, als vierte und dritte Herren der SF Springe auf. Ich habe noch das Sammelheft mit den ganzen Passbildern – unvergessen Gerd Hohmann, Peter Kastorf, Ehrhard Stehr, Sprit Rokahr, Gianni Bua, Barni Haverkamp, Dietmar Moews, der Reservepass von Godehard Janus, Heiner Reiter, Randolf Germer, Georg Henßen, Henning Jung, Siegfried Rimkus, Gerdl zu Klampen, der Postbote Golisch (Goalish) im Tor, Hansi Meyer manchmal, Bernhard Treffi Treffpunkt, Dieter Ehrlich und Klaus Bode, Lütten Fischer auch im Tor, Klaus Hoffmann und Mönkemeyer und Kabel Fischbeck, viele die mal zur Göbel-Schule gegangen waren – und Jahre später bringt das Springer Fußballmuseum eine Broschüre über die Springer Fußballer heraus und als Autor für die Montagsmaler figuriert dort Reinhard Bode (inzwischen in die 3. Herrenmannschaft aufgerückt), sich selbst als Gründer der Montagsmaler einzuschreiben – na, haben wir gelacht oder: Wer schreibt, der bleibt, nicht ganz unähnlich dem LICHTBRINGER GOEBEL.

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Anke-Maria, Portrait 1976, DMW, 75 cm / 62 cm, Öl auf Leinwand (wohnte neben jenem Jüdischen Friedhof in der Springer Superintendentur)

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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WARNUNG: recommended posts

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Schoki-Test mit Willie‘s RIO CARIBE GOLD Venezuela Dark Chocolate Single 72 Cacao

Dezember 13, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7795

Vom Mittwoch, 13. Dezember 2017

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Dietmar Moews meint:

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Wer in die Öffentlichkeit tritt,

hat keine Nachsicht zu erwarten und keine zu fordern“

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(Marie von Ebner-Eschenbach 1830-1916; Aphorismen):

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Ich probierte eine britische Willie‘s Cacao RIO CARIBE GOLD Venezuela Dark Chocolate Single 72% Cacao 50 Gramm, hergestellt in UK von Willié‘s Cacao Ltd, Unit E3, Langlands Business Park, Uffculme, Devon, EX15 30A, UK.

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www.williescacao.com

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Willie‘s ist ausgesprochen kostbar, „crafted from the bean to bar“, frugal derb. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist eine wunderbare Überraschung, als 72% Zartbitter ohne weitere Aromenzusätze. Sie ist enorm fruchtig – wie soll man das erklären? kakaofruchtbar – eine Idee schwarze Johannesbeere. Das rezept st jedenfalls ausgesprochen ezent und pur. Das bedeutet auch, nicht zu süß und schmeckt, nicht zu süß. Man hat ein quadratisches 50 Gramm Gebinde, etwas kleiner als eine Audio-Disc. 72 Prozent purer Kakao ist kakaoig, dunkel, doch nicht übertrieben: Kakaotrockenmasse, Rohrohrzucker, vergleichsweise geringer Fettgehalt der Kakaobutter – 0,1 auf 100 Gramm Salz ist erwähnt, kann so sein.

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Das Unternehmen trat laut „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Seite 824-825) „Willie‘s delectable Cacao“ von Georg Bernhardini von trat „William Harcourt-Cooze im Jahr 2008 mit der ersten Schokoaldenproduktion hervor. Er hatte sich ein kleines Schokoladenmuseum zusammengestellt. Mit Maschinen, die aus der Zeit um 1920 in Uffculme, Devon, in Süd-West-England zusammengestellt wurden. Dort produziert er Schokoladen von der Bohne weg. William Harcourt-Cooze hat sich bewusst für diese alten und langsam arbeitenden Maschinen entschieden, die eine schonende Verarbeitung der Kakaobohnen garantieren sollen. Erst in 2008 begann er mit der Produktion von 100 %igen Schokoladen, im Jahr 2009 folgten die Sorten mit geringerem Kakaoanteil. Seine Kakaobohnen bezieht er direkt von den Plantagen, William Harcourt-Cooze besitzt selbst die Plantage El Tesoro in Venezuela. Bereits vor zwölf Jahren baute er dort neue Kakaopflanzen an, sodass er nun die Früchte ernten und verarbeiten kann.“

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Damit ist die Anbauregion und Herkunft des Kakaos dieses Bean to Bar-Chocolatiers Willié‘s bekannt. Er muss reisen.

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Willié‘s teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in English, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, jeweils mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser dunklen Schokolade wird mitgeteilt „Venezuela“ -, Conchier- oder Rührzeiten werden nicht auf der Verpackung angegeben.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

Energie 2230 kj / 537 Kcal

Fett 34,8 g

davon gesättigtes Fett 21,1 g

Kohlenhydrate 41,5 g

Zucker 28,2 g

Eiweiß 9,0 g

Salz <0,1 g

 

Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 20.01.2019, Herstellungsdatum ebenfalls: 20.07. 2017. Sie ist damit frisch und schmeckt auch frisch.

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Die Tafel liegt in goldglänzender Vakuum-Plastikfolie. Das Abbrechen, Knacken bei winterlicher Wohnungsheizungstemperatur, ist wirklich stark und hart, lässt sich schwierig brechen, ohne zu kleben. Das dunkle Etwas knackte einwandfrei und sauber. Sowas hatte ich noch nicht. Beeindruckend.

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Die äußere Aufmachung in der quadratischen 50 Gramm-Tablette“ ist in eine schwarzfarbene bedruckte Pappschachtel, wiederverschließbar, Sie hat ein gleißend goldenes kreisrundes Willie‘s-Schrift-Lable vorne sowie hochglänzendgoldene, blaue und weiße Ornamente und Schriften, so „NOTES OF NUTS AND COFFEE 50 g“.

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Die unlesbar kleine Schrift auf der Rückseite ist etwa 7 Punkt und weiß auf dem schwarzfarbenen Grund. Und in bescheidener LOGO-Gestaltung des geschwungenen „W‘s“ heißt es da:

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„LONG FORGOTTEN FLAVOURS – This truly delectable chocolate is an adventure of taste – with its complex nuts and coffee notes. It is made from the extraordinaryTrinitario Beans grown near the sleepy village of Rio Caribe on the magical Paria peninsula…“

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 72 prozentige dunkle Schokolade zur Probe. Sie ist mit der besonderen Geschmacksverbindung dieses venezulanischen Kakao aus dieser ungewöhnlich Trinitario Beans aus dem Dorf RIO CARIBE, auf der Halbinsel Paria. sIE IST ungewöhnlich FRUCHTIG, fein und dezent.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt diese RIO CARIBE GOLD 72 % nicht und gibt für andere Sorten von Willie’s vier von sechs Kakaobohnen.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Eine internationale Qualitäts-Marke wie Willie‘s hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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DIETMAR MOEWS gibt für Willie‘s RIO CARIBE GOLD 72 hier knapp SECHS von SECHS Bewertungspunkten. Mir hat sie gut gefallen. Und sie ist als Hochqualität zum Preis von 3 Euro im Fachgeschäft in Köln für 50 Gramm nicht zu kostspielig.

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FINE E COMPATTO

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