Hände der Neuen Sinnlichkeit von Jochen Hörisch bei Hanser im DLF

Januar 31, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10167

am Sonntag, 31. Januar 2021

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Im Deutschlandfunk wird heute ein Beitrag bereitgestellt, in dem die Hände, als Leibperspektive vom Greifen und Begreifen, durch ein aktuell erschienenes Buch von Jochen Hörisch, in die Sichtweise der Neuen Sinnlichkeit ins Auge zu fassen versucht wurde, darauf beschränkt, wie er es in der deutschen Literatur fand:

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„Hände – Eine Kulturgeschichte

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“Vom Greifen und Begreifen in der deutschen Literatur und Sprache“

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Für den Deutschlandfunk hat sich Volkmar Mühleis bemüht, den Sinn der Problemstellung des Buches von Hörisch an prominenten Namen und an klassischen Hand-Habungen vorzustellen:

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Er meint im DLF zu „manus“ und „Emanzipation:

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„Goethes „Faust“, das Management und die Emanzipation haben mit der gleichen Sache zu tun: mit der Hand, lateinisch „manus“. In einer wilden Kulturgeschichte denkt Jochen Hörisch nach über das Handspiel auf dem Fußballrasen, die Hand Gottes und die unsichtbare Hand des Kapitalismus

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Eine Kulturgeschichte der Hände verspricht die neue Studie von Jochen Hörisch. Diese ist weit gefasst. Sie reicht über die Literaturwissenschaft hinaus bis in anthropologische Überlegungen. Zugleich orientiert sie sich an Zeichen, vor allem Zeichen der Sprache. Der Akzent liegt auf der deutschen Sprache und Literatur. Wer also bereit ist, dieser Tendenz beim Thema der Hände und Taktilität zu folgen, der wird mit einer Vielzahl überaus anregender Einsichten und Beispiele belohnt, nach dem Grundsatz:

Die Hand ist nicht die handfeste Alternative zur Abstraktion, sondern die handgreifliche Bedingung ihrer Möglichkeit.“  

Ich gebe Dir die Hand

Wer dagegen die versprochene Kulturgeschichte genauer betrachtet sehen möchte, oder die Frage der haptischen Sinnlichkeit, dem werden schnell auch Zweifel kommen. Hörisch bezieht nicht-westliche Kulturen durchaus in seine Ausführungen ein, etwa die indisch-hinduistische Tradition, doch eher am Rande. Er widmet sich ausdrücklich einer Phänomenologie der Hand, wie genau aber diese beschrieben ist, dazu gleich mehr! Folgen wir erst der Hauptorientierung im Buch, nämlich wie Hände zur Sprache kommen und was das bedeuten mag.

Der Autor eröffnet ein eindrucksvolles Feld historischer Herleitungen von Wörtern und Begriffen, die sich entweder allesamt der lateinischen Herkunft von Hand, manus, verdanken – von Emanzipation bis Management – oder dem deutschen Wortstamm und seinen Verzweigungen selbst. Daneben geht er von zahlreichen Redewendungen aus, angefangen von frühen lexikalischen Einträgen:

Von Händen kommen, s. Abhanden. Eine Arbeit unter den Händen haben (…). Unter der Hand, insgeheim (…). Ich gab es ihm unter der Hand zu verstehen (…). Nicht mehr haben als aus der Hand in den Mund (…). Ein Gewerbe mit leeren Händen anfangen (…). Einem etwas auf die Hand geben (…), siehe Handgeld.“

Wie man richtig zupackt

Die These der Studie ist: Im Sprachgebrauch wird bedeutsam, was uns als Menschen prägt. Am Beispiel der Hände lässt sich dieser Zusammenhang gut veranschaulichen. Hörisch will hinter die vermeintliche Trennung von Sprache und Körperlichkeit zurück, um erneut Anschluss an die anthropologische Sprachphilosophie Johann Gottfried Herders zu finden. Ob ihm das gelingt? Zunächst ein Beispiel seines vorsichtigen Abtastens von gebräuchlichen Ausdrucksweisen:  

Der Arm ist größer und stärker, aber eben auch weniger komplex und subtil als die Hand. Es wäre eigentümlich, vom Arm statt von der Hand Gottes oder dem unsichtbaren Arm statt von der unsichtbaren Hand des Marktes zu sprechen. Gott und der Geist des Marktes krempeln nicht die Ärmel hoch, um dann kräftig zuzupacken; ihre feingliedrige Hand waltet vielmehr bis zur Unsichtbarkeit subtil. Umgekehrt wäre es irritierend, wenn man von der Hand statt vom langen Arm des Gesetzes sprechen würde.“

Aus eigener Hand befreit

Was lässt sich sinnvoll sagen, was nicht? Welcher Ausdruck legt welche Gedanken nahe? Inwieweit geht dieses Reden einher mit Erfahrungen von Körperlichkeit? Der Autor filtert Motive und Themen aus dem Wortgebrauch – wie etwa die Hand Gottes oder der lange Arm des Gesetzes. Diese Motive und Themen bilden die Angelpunkte seiner kulturellen Reflexion, die vom Fußball über Ökonomie bis hin zur Dichtkunst reicht. Der Prüfstein für die Aussagekraft des Ganzen ist die Literatur, als Reflexion im Medium der Sprache selbst. Zum einen sind Autoren an die Verständlichkeit bekannter Redewendungen gebunden, zum anderen offenbaren mögliche Abwandlungen den Spielraum unserer Vorstellungen, arbeiten Schriftsteller an den Grenzen des Sagbaren, an den Grenzen auch zur Wirklichkeit. So verweist Jochen Hörisch auf einen Satz aus Heinrich von Kleists Erzählung

Marquise von O“:  

Durch diese schöne Anstrengung mit sich selbst bekannt gemacht, hob sie sich plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der ganzen Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor.“

Und er meint dazu: „Sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen, ist – Münchhausens fabelhafter Geschichte zum Trotz – nicht möglich. Sich „wie an (…) eigener Hand“ aus der Hand höherer Gewalten zu befreien, ist hingegen möglich und kann zur Maxime gelingenden Lebens werden.“

Aus der Handelsstadt Frankfurt

Der Leitstern für Hörischs Betrachtungen ist Goethe, weil die literarische Reflexion und Gestaltung zum Thema Hände hier am umfassendsten sei. Tatsächlich bildet das Werk des Weimarer Klassikers eine ungemein ergiebige Fundgrube, von der Handprothese des Götz von Berlichingen angefangen, über Werthers Faszination für die Hände seiner geliebten Lotte, die Besiegelung von Verbundenheit im Schauspiel „Torquato Tasso“, Hand-Motive in den Bänden des Romans „Wilhelm Meister“, der Tragödie des „Faust“, schließlich in den Erinnerungen „Dichtung und Wahrheit“.

Hörisch zitiert aus „Dichtung und Wahrheit“ Goethes Dank an Herder, der ihm das tiefere Nachdenken über Tastsinn und Gefühl erst nahegebracht hätte. Dabei wird als Quelle allein Herders „Abhandlung über den Ursprung der Sprache“ von 1772 genannt. Die Fixierung auf die Sprache verstellt dem Germanisten an dieser Stelle den eigentlichen Hintergrund von Herders und Goethes Auseinandersetzung mit Taktilität, und zwar Herders Schriften zur „Plastik“, über die beide korrespondiert haben. Begeistert schrieb Goethe seinem Freund, gleichfalls 1772:

(…) ich finde dass ieder Künstler so lang seine Hände nicht plastisch arbeiten nichts ist. Es ist alles so Blick bey euch, sagtet ihr mir oft. Jetzt versteh ich’s (…).“

Das Plastische nicht plastisch genug

Was auf die Art unkenntlich bleibt, ist der ganze kunsttheoretische Diskurs zur Plastik bis hin zum Begriff des Autoplastischen. Das Stichwort „autoplastisch“ nimmt Hörisch zwar mehrfach in Anspruch, jedoch – da der entsprechende Diskurs fehlt – ohne Möglichkeit es näher zu bestimmen. Dabei hätte ihm die Beschäftigung mit Herder erneut weiterhelfen können.

Denn gerade gegen Herders Vorstellungen des Plastischen richtete sich der Blindenpsychologe Ludwig Münz mit seinem Begriff des Autoplastischen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Autoplastisch bedeutet etwa, ein Lächeln nicht vom Anblick her zu gestalten, vielmehr aus der eigenen körperlichen Empfindung. So beinhaltet diese ungemein detaillierte, kenntnisreiche und im besten Sinne auch sprachverliebte Studie leider ebenso Seiten, die dem Anspruch anderer Disziplinen als jener der Germanistik nicht gerecht werden, schon gar nicht einer „Phänomenologie der Hand“.

Die private und die öffentliche Hand

Als eine Kulturgeschichte überzeugt das Buch „Hände“ von Jochen Hörisch deshalb vor allem mit Blick auf Sprache und Literatur. Nachdem die Bedeutung der dichterischen Höhenflüge nun besprochen wurde, muss mit Nachdruck darauf hingewiesen werden, wie der Autor die historische Dimension seines Vorhabens entfaltet. Nicht nur Wortherleitungen und Redewendungen stehen im Vordergrund. Vielmehr entwickelt er ein mentalitätsgeschichtliches Panorama, wiederum am Beispiel der haptischen Metaphorik.

Mit Hilfe des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache erkundet er etwa die Übergänge der Sprechweisen von der „Hand Gottes“ zu jener von der „unsichtbaren Hand des Marktes“ bis hin zur Unterscheidung von „privater und öffentlicher Hand“. Mentalitätshistorisch spiegelt sich darin der Wechsel von metaphysischer Verabsolutierung zur Verbildlichung des nur mehr Angenommenen bis hin zur konkreten Benennung wirkender Kräfte:

Private und öffentliche Hände stehen nicht nur miteinander im Widerstreit, gemeinsam schwächen sie auch den Glauben an die eine herrschende Gotteshand.“

Die unsichtbare Hand Gottes

Sein Hauptinteresse gilt in dieser Entwicklung der sogenannten unsichtbaren Hand. So verweist er auf den Bericht von Daniel Defoe über die große Pestepidemie in London 1665, und wie darin die Hand Gottes als unsichtbare Hand gedeutet wurde. Im Laufe des 18. Jahrhunderts dann, dem Zeitalter der Empfindsamkeit, fand die Metapher von der unsichtbaren Hand Eingang in Ausdrucksweisen unergründlicher Leidenschaften, etwa in Christoph Martin Wielands Trauerspiel „Clementina von Porretta“.

Zur unpersönlich waltenden Vision einer schicksalhaften, unsichtbaren Hand gesteigert, findet sich die Metapher bei Friedrich Schiller, Jean Paul oder Ludwig Tieck, während im englischsprachigen Raum der Ökonom Adam Smith den Wohlstand im Kapitalismus davon bewirkt sehen wollte oder die Schriftstellerin Mary Shelley den künstlichen Menschen von Viktor Frankenstein damit identifizierte. Hörisch:

Diese kleine Zitatreihe, die nur durch die allen Texten gemeinsame Wendung von der unsichtbaren Hand zusammengehalten wird, belegt die Intensität eines Problems, an dem sich große Literatur abarbeitet. Wer hat wie und in welchem Maße sein Leben in der Hand; welche anderen, erst einmal nicht eindeutig erkennbaren, ja unsichtbaren Hände fallen unseren Versuchen, das Spiel des Lebens in der eigenen Hand zu halten, in die Hände?“

Die kleinen nachzeichnenden Menschen

Das Bild der unsichtbaren Hand rückt Jochen Hörisch vor allem deshalb in den Vordergrund, weil hier sprachliche Mentalitätsgeschichte und poetische Versprachlichung der einzelnen Dichterinnen und Dichter nachweislich ineinandergreifen, treffend zum Beispiel in einer Passage aus Wilhelm Raabes Roman „Chronik der Sperlingsgasse“ von 1855:

Wie traurig hat dieser Tag geendet! Ich wollte die Geschichte der armen Tänzerin über mir, die wir einst auf den Weihnachtsmarkt begleiten, nicht erzählen, aus Furcht, diesem Bilderbuch eine dunkle Seite mehr zu schaffen; aber die unsichtbare Hand, welche die gewaltigen Blätter des Buches „Welt und Leben“ eins nach dem andern umwendet, mit ihren zertretenen Generationen, gemordeten Völkern und gestorbenen Individuen, will es anders als der kleine nachzeichnende Mensch.“

Dass die Dichter, die „kleinen nachzeichnenden Menschen“, im Sog der prosaischen Sprachgeschichte stehen, wird dort deutlich, wo sich die Nachwirkung metaphysischer Herkünfte verbraucht – in wachsender Kritik und Transparenz und der Zuweisung schließlich konkreter Gründe für bestimmte Auswirkungen auf das eigene Leben, ökonomische Zwänge etwa.

Eine Hand wäscht die andere

Die private und die öffentliche Hand schälen sich als rationalisierte Metaphern aus der geheimnisumwitterten Rede vom Unsichtbaren. Sie tauchen dementsprechend vornehmlich in sachlichen Organen auf – Zeitungen, Wörterbüchern – und nicht in Romanen oder Dramen. Dass der Germanist Hörisch auch ein versierter Medientheoretiker ist, macht die Lektüre dieses Abschnitts zu einem besonderen Vergnügen. Statistische Graphiken des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache veranschaulichen die rasante Popularisierung des Begriffspaares der öffentlichen bzw. privaten Hand im 20. Jahrhundert. Zu dieser Popularisierung vermerkt der Autor:

In vormodernen und vordemokratischen Zeiten (…) war die klare Unterscheidung zwischen der privaten und der öffentlichen Hand kaum möglich. Denn die öffentlichen Staats- und Verwaltungsgeschicke lagen ja zumeist in der Hand einer regierenden Privatperson, die diesen ihren Status, als erwählte Privatperson über öffentliche Belange entscheiden zu können, auf Gottes Gnade und Ratschluss zurückführen konnte (…). Die Privatschatulle und die Privatkapelle eines Herrschers sind scheue Ausprägungen der Vermutung, dass das öffentliche Wohlergehen der Bevölkerung und das private Wohl eines Herrschers unterschiedlichen Impulsen und Logiken folgen können. Die Illusion einer großen Übereinstimmung zwischen den Interessen des Landesvaters und des Landes war um jeden Preis aufrechtzuerhalten (…). Moderne, funktional ausdifferenzierte Gesellschaften verabschieden sich von solchen Homogenisierungstendenzen. Sie setzen auf binäre Unterscheidungen wie die zwischen der privaten und der öffentlichen Hand.“

Das Wort ist zum Greifen nah

Eingangs wurde auf den anthropologischen Horizont von Hörischs Kulturgeschichte der Hand hingewiesen, mit Blick auf Herder, und daran knüpfte sich die Frage, ob sein Buch hierzu einen überzeugenden Beitrag leistet. Das Beispiel des Wandels von der Bildsprache der Hand Gottes über die unsichtbare Hand bis hin zur öffentlichen bzw. privaten Hand, zeigte seine Verbindung mit poetischen Wendungen in diesem Rahmen, als reflexive Kristallisationen der Sprachkunst. Zugleich bildet die Hand in ihrer Körperlichkeit den allgemeinen Bezug und Rückhalt für die Sinnhaftigkeit dieser kollektiven wie individuellen, historischen wie kulturellen Zuschreibungen.

Auch wenn die Analyse sinnlicher Taktilität und Plastizität in seiner Studie nicht weit genug führt, so bleibt davon doch unberührt, dass der Autor Hände als greifbare Gliedmaßen ernst nimmt. Ein Wort ist nicht zum Greifen nah, doch lässt es sich begreifen. Dieses Paradox der eigenen Versprachlichung, mit der Körperlichkeit, gilt es zu ergründen. Das Staunen über dieses Paradox offenbart sich am auffallendsten in seinem Buch am Beispiel zweier Textpassagen, die sein Angebot darstellen, von der Literatur her das rätselhafte Ineinander von Fühlen und Denken zu betrachten, wie es für Menschen typisch ist. Die erste Passage stammt aus den Aufzeichnungen von Franz Kafka, mit dem einleitenden Satz: „Meine zwei Hände begannen einen Kampf.“ Die zweite Passage entstammt Jean-Paul Sartres Roman „Der Ekel“:

Ich sehe meine Hand, die auf dem Tische liegt. Sie lebt – sie ist ich. Sie öffnet sich, die Finger spreizen sich, sie liegt auf dem Rücken, zeigt mir ihren fetten Bauch. Sie sieht aus wie ein umgeworfenes Tier, die Finger sind seine Beine. Es macht mir Freude, sie sehr schnell zu bewegen wie die Beine eines Krebses, der auf den Rücken gefallen ist. Der Krebs ist tot, die Beine krümmen, schließen sich über dem Bauch meiner Hand. Ich sehe die Nägel – das einzige an mir, das nicht lebt. Meine Hand dreht sich um, liegt platten Bauches auf dem Tisch, zeigt mir ihren Rücken. Ein Silberrücken, ein wenig glänzend, beinahe ein Fisch, wären nicht die roten Härchen an den Ansätzen der Glieder. Ich fühle meine Hand. Diese beiden Tiere, die sich da am Ende meiner Arme berühren – das bin ich.“

Nichts weiß die linke Hand

Der eigene Körper als Fremdkörper; die Kreatur, die man ist, spielerisch erfahren – die Hände erlauben es, sie zueinander in Bezug zu setzen und sich selbst dazu in Bezug zu setzen. Man bildet ein Dreieck mit seinen Händen, so scheint es, eine intime Dreiecksgeschichte auch, bei der die linke Hand nicht immer weiß, was die rechte tut, Hände sich in einen Kampf verstricken können, sie den Dichter und Philosophen nicht weniger faszinieren als den Maler und Zeichner. „Die denkende Hand“, so nannte Gerhart Hauptmann 1922 einen Vortrag, in dem er die Wendung von der „Arbeit der denkenden Hand an uns selbst“ prägte.

Auguste Rodin zeigte einen Denker auf seine Hand gestützt, und in dem Band von Hörisch ist eine Skulptur von ihm abgebildet, mit dem Titel „Die Kathedrale – Hände“. Zwei fremde, offene Hände bilden in der Begrüßung ein schützendes Oval, einen Bogen. Oder sind es doch die Hände ein- und derselben Person?

Im Text dazu zitiert der Autor Rainer Maria Rilke, wie er von Handdarstellungen bei Rodin sprach. „Es gibt eine Geschichte der Hände, sie haben tatsächlich ihre eigene Kultur“, so der Dichter. Jochen Hörisch hat diese Kulturgeschichte der Hände nun ausgebreitet – in Erinnerung auch daran, dass, wer vom digitalen Zeitalter spricht, es nach dem Finger benennt, lateinisch digitus. Hörisch dagegen reicht uns die ganze Hand.

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Dietmar Moews meint: Hörischs Rosinenpicken ist keine Reflektion – wie es der DLF-Autor Mühleis insinuiert. Es ist keine Phänomenologie der Hände, wie es meines Erachtens das Bezugsfeld sein müsste, wenn ich hier als Soziologe und Künstlergelehrter – Maler, der mit Händen und Augen Neues schafft.

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Es ist mehr ein Rosinenpicken bei Goethe, Herder usw. – mehr ein Karteikasten eines Germanisten und nicht Semantik oder Literaturwissenschaft in der Philosophie – EGAL. Jochen Hörisch hat sich und den Lesern und DLF-Hörer eine Tür zum Thema Leibwahrheit und Realitätsverluste: Humanismus gegen Scholastik im Bereich der Hände gefunden.

Autor Hörisch hat einen Ausschnitt der Kulturgeschichte der Hände zusammengetragen – mithilfe der Suchmaschinen im Internetz, eine fleißige Textverarbeitung. Der Autor (geb. 1951) war Professor für Medien- und Literatur in Mannheim und ist in der eigenen Lektüre auf seine Lebensjahre sehr begrenzt, wollte er ein solch universelles Händebuch zuschneiden.

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So geht es heute allen – in den Geisteswissenschaften, sobald sie die enge Empirik verlassen, wird es realitätsverlustig und narrativ. Etwas von Edmund Husserls Phänomenologie und von Hermann Schmitz‘ Leibperspektiven hätte Hörisch gut getan.

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Ich kann immer nur täglich staunen, wie wenig die Gesellschaft und ihre organisierte Wahrnehmung den Sinnlichkeitsverlust durchschauen, den die technische Instrumenten- und Prothesenwelt all der Erleichterungsmaschinen für uns bedeutet – wie dringlich diese Neue Sinnlichkeit mit Hänen zu greifen ist und anscheinend doch nicht begriffen wird, stattdessen über den Bezahlpreis sich und den Profitgetriebenen selbst überlassen ist.

Und der Deutschlandfunk hat mal wieder keine kritische Höhe der Darstellung dieses durchaus wichtigen Buches „Hände“ von Jochen Hörisch, bei Hanser, zu erreichen vermocht, hier mit Vokmar Mühleis.

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Ich warte jetzt auf „Die Ohren“ – von Hörisch

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Larry King 1933 – 2021 Kurznachruf

Januar 23, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10166

am Samstag, 23. Januar 2021

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Larry King wurde als Lawrence Harvey Zeiger am 19. November 1933 in Brooklyn, NY. geboren und ist jetzt 87-jährig, am 23. Januar 2021, in Los Angeles, Kalifornien, an Corona gestorben. Larry King war ein weltbekannter us-amerikanischer Fernseh-Unterhaltungs-Prominenter.

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Larry King war 8 Mal verheiratet und hatte viele Kinder. Er starb schließlich an vielfältigen Schwächungen, wie Schlaganfall bzw. Herzinfarkt, aber zuletzt nach Covid-19-Behandlungen in einem jüdischen Krankenhaus in Los Angeles, nachdem er sich selbst entlassen hatte.

In fünf Jahrzehnten hat Larry King mit schätzungsweise 50.000 Menschen aus allen Gesellschaftsschichten geplaudert, von Präsidenten und Pandits bis hin zu Betrügern und UFO-„Experten“.

Larry King erschien auf den Bildschirmen in der Dekoration an seinem Schreibtisch sitzend, links davon war eine Sitzgelegenheit, wo sich die hinzukommenden Talk-Gäste ins Bild setzten. Die CNN-Interviewsendung „Larry King Live“, die 25 Jahre lang lief, war die einschaltquotenstärkste Sendung dieses Kabelsenders.

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Nach New York Times.com, vom 23. Januar 2021, von dem Pulitzer-Preisträger Robert D. McFadden glänzend geschrieben, zitiere ich hier den Nachruftext:

„… King wurde als Sohn einer jüdischen Einwandererfamilie

geboren, sein Vater war Österreicher und seine Mutter stammte ursprünglich aus Weißrussland. Als er neun Jahre alt war, starb sein Vater. Seine Mutter arbeitete dann als Näherin in „Sweatshops“ in New York. Die Familie war auf Sozialhilfe angewiesen. King besuchte nie ein College – nach dem schlechten Abschluss der High School schlug er sich zunächst als Gelegenheitsarbeiter durch. Mit 22 Jahren zog King von Brooklyn nach Florida.

1957 begann er als DJ (Schallplatten-Aufleger) bei dem Radiosender „WAHR“ in Miami Beach zu arbeiten.

Larry King, der ein halbes Jahrhundert lang in Radio und Fernsehen mit Präsidenten und Hellsehern, Filmstars und Übeltätern – mit jedem, der eine Geschichte zu erzählen oder einen Vorschlag zu machen hatte – plauderte, darunter 25 Jahre lang als Moderator der weltweit beliebten CNN-Sendung „Larry King Live“, starb am Samstag in Los Angeles. Er wurde 87 Jahre alt.

Ora Media, die Herr King im Jahr 2012 mitbegründete, bestätigte den Tod in einer Erklärung auf Herrn Kings eigenen Twitter-Account gepostet und sagte, er sei im Cedars-Sinai Medical Center gestorben.

Die Erklärung gab keine Todesursache an, aber Herr King war vor kurzem für Covid-19 behandelt worden. Im Jahr 2019 wurde er wegen Schmerzen in der Brust ins Krankenhaus eingeliefert und sagte, er habe auch einen Schlaganfall erlitten.

Der Sohn europäischer Einwanderer, der in Brooklyn aufwuchs und nie ein College besuchte, begann in den 1950er und 60er Jahren als lokaler Radiointerviewer und Sportmoderator in Florida, wurde ab 1978 mit einer nächtlichen Radio-Call-in-Show von Küste zu Küste bekannt und moderierte von 1985 bis 2010 die am längsten laufende CNN-Sendung mit den höchsten Einschaltquoten, mit der er Millionen von Menschen in Amerika und der ganzen Welt erreichte.

Mit der volkstümlichen Persönlichkeit eines Bensonhurst-Schwätzers interviewte Mr. King schätzungsweise 50.000 Menschen mit allen erdenklichen Überzeugungen und Berühmtheitsansprüchen – jeden Präsidenten seit Richard M. Nixon, Staatsoberhäupter, Könige, religiöse und wirtschaftliche Persönlichkeiten, Verbrechens- und Katastrophenopfer, Experten, Schwindler, „Experten“ für UFOs und paranormale Phänomene sowie unzählige eigenwillige und schlaflose Telefonanrufer.

Mr. King hätte einen faszinierenden Gast in seiner eigenen Show abgeben können: der Lieferjunge, der zu einer der berühmtesten Fernseh- und Radiopersönlichkeiten Amerikas wurde, ein Zeitungskolumnist, der auch Autor zahlreicher Bücher und ein Darsteller in Dutzenden von Filmen und Fernsehshows war, meist als er selbst.

Sein Privatleben war der Stoff, aus dem die Boulevardblätter sind – acht Mal mit sieben Frauen verheiratet; ein chronischer Spieler, der zweimal Konkurs anmeldete; verhaftet wegen einer Betrugsanklage, die seine Karriere für Jahre zum Erliegen brachte; und ein Bündel von Widersprüchen, der nie ganz über seinen eigenen Erfolg hinwegkam, aber von anderen Berühmtheiten schwärmte und ausrief: „Großartig!“ „Fantastisch!“ „Menschenskind!“

Er erhob nicht den Anspruch, ein Journalist zu sein, obwohl seine Show manchmal für Schlagzeilen sorgte, wie zum Beispiel, als Ross Perot dort 1992 seine Präsidentschaftskandidatur ankündigte. Und er war nicht konfrontativ; er stellte selten jemandem, geschweige denn einem Politiker oder Entscheidungsträger, eine schwierige oder technische Frage und zog es vor, die Gäste mit sanften Stößen dazu zu bringen, interessante Dinge über sich selbst zu erzählen.

Zum ehemaligen Präsidenten Nixon: „Wenn Sie am Watergate vorbeifahren, haben Sie dann ein komisches Gefühl?“

An den ehemaligen Präsidenten Ronald Reagan: „Ist es für Sie frustrierend, sich an etwas nicht zu erinnern?“

An Donald J. Trump, als er noch vor allem als Immobilienmogul bekannt war: „Müssen es Gebäude sein?“

Er prahlte damit, dass er sich fast nie auf ein Interview vorbereitet. Wenn sein Gast ein Autor war, der ein Buch vorstellte, las er es nicht, sondern fragte einfach: „Worum geht es darin?“ oder „Warum haben Sie das geschrieben?“ Auch gab er sich nicht als Intellektueller aus. Er salzte seine Rede mit „ain’t“, und „the“ klang wie „da“. Für ein Publikum, das Experten skeptisch gegenübersteht, wirkte er erfrischend durchschnittlich: einfach ein neugieriger Typ, der impulsiv Fragen stellt.

„Es gibt viele Moderatoren, die drei Minuten lang Fakten rezitieren, bevor sie eine Frage stellen“, sagte er in seinen Memoiren „My Remarkable Journey“ (2009, mit Cal Fussman). „Als ob ich sagen wollte: Lasst mich euch zeigen, wie viel ich weiß. Ich finde, der Gast sollte der Experte sein.“

LOVE LETTER: Ihre wöchentliche Dosis echter Geschichten, die die Höhen, Tiefen und Nöte von Beziehungen beleuchten.

Politiker, verrückte Erfinder, Verschwörungstheoretiker und spirituelle Medien liebten seine Show, mit der sie ein großes Publikum erreichen konnten, ohne sich herausfordernden Fragen zu stellen. Mr. King nannte es „Infotainment“, und für Millionen von Amerikanern und etwa 130 Ländern auf der ganzen Welt war es eine reizvolle, wenn auch manchmal bizarre Mischung aus Information und Unterhaltung, die jeden Abend zur besten Sendezeit eine Stunde lang ausgestrahlt wurde.

Mr. King lebte in Beverly Hills, und seine Show wurde hauptsächlich aus den CNN-Studios in Los Angeles ausgestrahlt, manchmal aber auch aus New York oder Washington, wo er als Radiointerviewer für Mutual tätig war. Wie in seiner Zeit beim Radio nahm er Fragen und Kommentare von Anrufern entgegen, die oft unterbrochen werden mussten, weil sie zu wortreich waren oder Obszönitäten benutzten.

Mr. King hatte das, was ein Schriftsteller ein Gesicht nannte, das für das Radio gemacht war. Es war hager und knochig, mit einer markanten Nase, schütterem Haar, dünnen Lippen und wulstigen Augen hinter einer übergroßen schwarzgerahmten Brille. Er war hauchdünn, ein strikter Diätist seit einem Herzinfarkt 1987 und einer fünffachen Bypass-Operation. In seinem Markenzeichen, den Hemdsärmeln und Hosenträgern, stützte er sich in einem Stuhl auf die Ellbogen und blickte über einen Schreibtisch auf seine Gäste. Seine Stimme, ein raues Grollen, gab Ausbrüche von Respektlosigkeit und Humor von sich, aber seine Fragen waren normalerweise kurz und freundlich.

Die Themen waren alles Mögliche: Politik, Verbrechen, Religion, Sport, Wirtschaft, Nachrichtenereignisse wie O.J. Simpsons langwieriger Mordprozess von 1995, mit seinen endlosen Akteuren und Analysten. Aber er ging nur selten in die Tiefe und wurde von Kritikern beschuldigt, sich an Sensationen wie den Tod von Anna Nicole Smith und Michael Jackson zu klammern, indem er mit deren Vertrauten in Erinnerungen schwelgte.

Mainstream-Journalisten spotteten über seine magere Behandlung und seine Netter-Typ-Techniken. Aber sein Publikum und seine Sponsoren waren ihm treu.

Nach jahrzehntelangem Erfolg begann „Larry King Live“ jedoch seine hohen Einschaltquoten und A-Listen-Buchungen zu verlieren, da viele Zuschauer sich parteiischen Stimmen wie der liberalen Rachel Maddow von MSNBC und dem konservativen Sean Hannity von Fox zuwandten. Bis 2010 waren Kings Einschaltquoten auf einen Bruchteil seiner Spitzenjahre gesunken. Er trat im Dezember zurück, und CNN ersetzte ihn durch „Piers Morgan Tonight“.

Im Jahr 2012 wechselte Mr. King ins Internet mit einer Show, die von Ora.tv auf Ora TV, Hulu und RT (eine US-Version von Russia Today) gestreamt wurde. Die Show wurde „Larry King Now“ genannt. Aber es war kaum das Gleiche.

Larry King wurde am 19. November 1933 als Lawrence Harvey Zeiger in Brooklyn geboren, als zweiter Sohn von Edward und Jennie Gitlitz Zeiger, Einwanderern aus Österreich und Weißrussland. Ihr erster Sohn, Irwin, war schon früher gestorben. Ein jüngerer Bruder, Martin, wurde Anwalt. Mr. Kings Vater betrieb eine Bar und einen Grill, arbeitete aber nach Beginn des Zweiten Weltkriegs in einer Rüstungsfabrik. Er starb 1943 an einem Herzinfarkt und die Familie lebte von der Sozialhilfe, bis Mr. Kings Mutter eine Arbeit als Näherin in Manhattans Bekleidungsviertel fand.

Am Boden zerstört durch den Tod seines Vaters, vernachlässigte Lawrence, ein guter Schüler, der die dritte Klasse übersprungen hatte, das Lernen und hörte Radio – Spiele der Brooklyn Dodgers, „The Lone Ranger“, „The Shadow“ und Arthur Godfrey, den er verehrte. Er schloss die Lafayette High School 1951 mit knappem Erfolg ab.

Seine 1952 geschlossene Ehe mit Frada Miller wurde schnell annulliert. Später war er kurz mit Annette Kaye verheiratet; sie hatten einen Sohn, Larry Jr., von dem Mr. King erst 33 Jahre später erfuhr. Im Jahr 1961 heiratete er Alene Akins, die aus einer früheren Ehe einen Sohn, Andy, hatte, den Mr. King adoptierte; sie wurden 1963 geschieden.

Er und seine vierte Frau, Mickey Sutphin, wurden 1966 geschieden, nachdem sie eine Tochter, Kelly, hatten, die von ihrem späteren Ehemann adoptiert wurde. Im Jahr 1967 heiratete er erneut Frau Akins; sie bekamen eine Tochter, Chaia, und wurden 1972 geschieden. Im Jahr 1976 heiratete er Sharon Lepore; sie wurden geschieden.

Seine 1989 geschlossene Ehe mit Julia Alexander endete ebenfalls mit einer Scheidung. Im Jahr 1997 heiratete er Shawn Southwick; sie bekamen zwei Söhne, Chance und Cannon.

Zwei von Mr. Kings Kindern mit Ms. Akins, Andy und Chaia, starben beide im Jahr 2020. Neben seiner Frau und den beiden Söhnen hinterlässt er einen weiteren Sohn, Larry Jr. und eine Reihe von Enkelkindern und Urenkeln.

Nach der High School wollte er beim Radio arbeiten, war sich aber unsicher, wie er anfangen sollte. Vier Jahre lang war er ein Zusteller und Bote. Dann riet ihm ein CBS-Mitarbeiter, es in Florida zu versuchen, einem wachsenden Markt, in dem es offene Stellen beim Radio gab.

Mit 23 Jahren ging er nach Miami und wurde von einem kleinen Sender, WAHR, eingestellt, um Böden zu fegen und Besorgungen zu machen. Als ein Discjockey plötzlich kündigte, wurde er gebeten, die Sendung von 9 Uhr morgens bis zum Mittag zu übernehmen.

Minuten vor der Sendezeit am 1. Mai 1957 wurde auf Vorschlag des Senders der Name Lawrence Zeiger aufgegeben und Larry King (der Nachname stammt aus der Werbung eines Spirituosenhändlers) saß zum ersten Mal vor einem Live-Mikrofon.

„Ich war wie versteinert“, sagte er 1980 dem People-Magazin. „Die Titelmusik sollte verklingen, und ich sollte ein Voice-over machen. Aber jedes Mal, wenn die Musik verblasste, drehte ich sie wieder auf. Schließlich steckte der Manager des Senders seinen Kopf ins Studio und sagte: ‚Denken Sie daran, dies ist ein Kommunikationsgeschäft.‘ Ich ließ die Musik leiser werden und erzählte den Zuhörern, was gerade passiert war. Das waren meine ersten Worte im Radio.“

Larry King machte auch zwei Nachmittags-Nachrichtensendungen. Er war gut darin, und andere Sender bemerkten das. 1958 kam er zu WKAT und begann eine Morgensendung im Pumpernik’s, einem Restaurant in Miami Beach, in der er Gäste interviewte, um das Frühstücksgeschäft anzukurbeln. Zu seinen Gästen gehörten Don Rickles, Lenny Bruce, Jimmy Hoffa und Bobby Darin. Berühmtheiten schauten bald regelmäßig vorbei. Das Geschäft boomte.

„Ich fand heraus, dass ich die Fähigkeit besaß, Leute in einem Interview herauszulocken“, erinnerte sich Mr. King 1982 in seinen Memoiren, „Larry King by Larry King“, Niemals wissend, wer interviewt oder was gesagt werden würde, improvisierte er, und das wurde zu seinem Trick.

In den frühen 1960er Jahren machte er Late-Night-Radiointerviews auf WIOD, war Farbkommentator bei Footballspielen der Miami Dolphins und versuchte sich im Fernsehen mit einer Talkshow auf WLBW und einer Wochenendsendung auf WTVJ. Später schrieb er Kolumnen für The Miami Herald und The Miami News. Ella Fitzgerald und Ed Sullivan freundeten sich mit ihm an. Jackie Gleason wurde sein Mentor und verschaffte ihm ein Interview mit Frank Sinatra.

Aber während seine Karriere aufblühte, vervielfachten sich seine Probleme. Er gab verschwenderisch für Autos und Kleidung aus, verlor hoch bei Pferderennen und geriet mit seinen Steuern in Rückstand. Trotz eines hohen Einkommens stürzte er in die Schulden. 1960 meldete er Konkurs an. 1971 wurde er angeklagt, einen ehemaligen Geschäftspartner um 5.000 Dollar betrogen zu haben und verlor seine Jobs beim Rundfunk und bei der Zeitung. Die Anklage wurde 1972 fallen gelassen. Aber mit seinem beschädigten Ruf konnte er keine Arbeit finden.

In den nächsten Jahren versuchte er, seine Karriere mit freiberuflichen Schreib- und Radiojobs an der Westküste und Öffentlichkeitsarbeit auf einer Rennbahn in Louisiana wieder aufzubauen. Mitte der 70er Jahre, nachdem der Betrugsfall aufgeflogen war, wurde er von WIOD und als Dolphins-Kommentator und Kolumnist der Miami News wieder eingestellt. Mit 352.000 Dollar Schulden meldete er 1978 zum zweiten Mal Konkurs an.

Dieses Jahr war auch ein Neuanfang für Mr. King. Er wurde von Mutual als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Long John Nebel als Gastgeber einer wöchentlichen Radio-Talkshow von Küste zu Küste für Nachtschwärmer und Frühaufsteher engagiert. Die „Larry King Show“ mit Interviews und Höreranrufen zog eine treue nationale Fangemeinde an, gewann 1982 einen Peabody Award, expandierte schließlich auf 500 Sender und lief bis 1994.

Ted Turner holte ihn 1985 zu CNN, und sein erster Gast war Gouverneur Mario M. Cuomo aus New York. Auf dem Höhepunkt seines Erfolges war Mr. King ein Medienwirbelwind. Er produzierte (mit verschiedenen Autoren) mehrere Memoiren, zwei Bücher über Herzkrankheiten und Bände über viele andere Themen, hatte Dutzende von Film- und Fernsehrollen, schrieb zwei Jahrzehnte lang Kolumnen für USA Today und wurde mit Auszeichnungen, Ehrentiteln und der Bewunderung von Fans überhäuft.

Das Herzstück seiner Karriere, „Larry King Live“, wurde zur einschaltquotenstärksten Talkshow im Fernsehen und zur größten Erfolgsgeschichte von CNN. Für die letzte Sendung am 16. Dezember 2010 versammelte er eine ganze Galaxie von Stars um sich, darunter auch Präsident Barack Obama auf einer Aufzeichnung, um dem King Tribut zu zollen.“

Der NYT.com Autor obigen Nachrufes ist Robert D. McFadden, leitender Autor in der Abteilung für Nachrufe und Gewinner des Pulitzer-Preises 1996.

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Dietmar Moews meint: Typisch für den Live-TV-Interviewer Larry King im kommerziellen Kabel-Sender CNN, war die Art der Kleidung, die breiten Hosenträger, die er während seiner Sendungen zu tragen pflegte und die ihm einen hohen Wiedererkennungswert verschaffte: Rahmenbrille, Hemd, Krawatte und Hosenträger.

Seine Interview-Technik stellte Fragen, als seien die vorzustellenden Gesprächspartner völlig unbekannt. Fernsehzuschauer konnten wie bei einem voraussetzungsloses Gespräch miterleben, mit Fragen wie

Name, wie gehts, ob, wie, was wollen sie, warum haben sie?

Darin liegt die soziologische Klugheit, wie ein heterogenes Publikum einsteigen und folgen kann, ohne dass Wissensvoraussetzungen eine Publikums-Exklusivität herstellen würde.

Larry King trat nur selten mit persönlichen Bewertungen hervor, selbst fragwürdige Auftritte rahmte Larry King lediglich mit Fragen ein. Mit seinem Stil wurde Larry King in der westlichen Fernsehwelt stilbildendes Vorbild für alle interviewenden und quatschenden Moderatoren, auch in Deutschland, von Harald Schmidt bis Stefan Raab oder Johannes Kerner, eben abseits von seriösem professionellem Journalismus in der harten politischen Informationswelt.

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Ehrloser 45. US-Präsident Donald Trump endet 74-jährig

Januar 21, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10165

am Donnerstag, 21. Januar 2021

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Der ehrlose 45. US-Präsident Donald Trump vollzog, was er bereits in seiner Wahlkampagne 2015/2016 vorgemacht hat, als er sich von den anderen, konventionelleren Kandidaten der Republikaner „ästhetisch“ absetzte:

Trump publizierte bis zum letzten Tag seines Präsidentenamtes FAKE, nicht zuletzt verleugnet er die ordentliche Wahl des neuen Präsidenten JOE BIDEN und verweigerte die persönliche Bezeugung der Inauguration seines Amtsnachfolgers, wo traditionell die Alt-Präsidenten mit ihrer Anwesenheit den USA und den amerikanischen Bürgern zeigen, die Werte der Verfassung hochzuhalten.

Trump hat behindert, dass der neue US-Präsident Biden seine neuen Minister ohne Verzug ins Kabinett berufen konnte, indem der Kongress noch Trump-Politik bis zum letzten Moment der Inauguration, am 20. Januar 2021, zu halten versucht. Dazu gehören auch unerledigte laufende Verfahren, wie der zugelassene zweite Impeachment-Antrag gegen Trump, der auf diese Weise mit der Berufung der zukünftigen Biden-Minister verknüpft wurde. Allerdings muss nun abgewartet werden, ob die Republikaner-Abgeordneten im US-Kongress nach Bidens Inauguration Trumps Linie fortsetzen. Doch das muss nicht eindeutig erwartet werden.

Jedenfalls hat Trump keine persönliche Übergabe an Biden fertiggebracht, hat an der Amtseinführung traditionswidrig nicht in Washington teilgenommen. Es ist lediglich von einem nichtöffentlichen privaten Brief von Trump für Biden im Weißen Haus die Rede, dessen Inhalt zwar von politischer Bedeutung ist, der aber keine strukturalen politischen Informationen enthält, sodass die allgemeine Öffentlichkeit hiervon nicht konkret informiert werden muss.

Trump trat ohne die Sinn-und-Form-Kunst zu verstehen, vier Jahre lang, täglich, lediglich mit der jeweils mutmaßlichen Reizhöhe seines Publikums für Twitter-Tweeds (Kurztext-Bereitstellungen) zu spielen. Trump hat sich definitiv massenmedial/artifiziell – keineswegs sachlich auf Fragen und Probleme hin, sondern immer mit medialem FAKE aufgeführt. Ob in persönlichen Auftritten vor organisiertem Clacqueur-Mob, ob in FOX NEWS TV-Auftritten oder per TWITTER in absurden TWEEDS (facebook usw. jedenfalls keine sozialen Interviews mit Presse-Journalisten) hat Trump die übliche sinngeführte öffentliche Kommunikation vernichtet und in dieser verlässlichen Form abgeschafft. Trump hat stattdessen ein intensives idiotisches Reiz-Aussendungsspiel getrieben.

TRUMP maximierte dabei ständig seine eigene Macht-Expansion innerhalb der Republikaner-Klientel. So adressierte Trump seine Absurditäten an die polarisierte West-Presse, wodurch er die Schwächung der Trumpgegner und der geführten politischen Kommunikation erreichte:

MAUERBAU gegen Mexico, den Mexico bezahlt, Abrüstung mit dem nordkoreanischen KIM JONG-UN, Austritt aus der Klimaschutzgemeinschaft, Absagen an die NATO usw. dazu all die WIN-WIN-Ansagen, für Boris Johnson, für Netanjahu, Trumps-Frauen-und-Neger-Quoten, private russische Schwarzgeld-Kredite, Jemen erwürgen, für CORONA, für die Polizeikiller gegen US-Afro-Amerikaner, Katastrophenschutz gegen Erdbeben, Sturm, Flut, Feuer, für Abzug aus Afghanistan und Desinfektionsmittel trinken und „Pussy-Grap“ mit Bibel verkehrt herum vor Kameras halten und Queen Elizabeth II vor die Füße latschen und lächerliche Handbewegungen und Spaltung für weiße Mob-Majorität und Klimaschutz-Unterschrift in der letzten US-Präsident-Regierungswoche …

Geopolitisch hat die Trump-Politik die westliche Allianz und deren Interessen geschwächt, indem er auf die russischen Militärlinie mit Iran, Türkei, den arabischen Staaten und Israel, in Irak, Syrien, Libyen, Jemen, Sudan sowie auf die chinesischen Expansion lediglich mit sinnlosen Propaganda-Akzenten reagierte. Es fehlte der TRUMP-Weltpolitik an Durchblick und Weitblick, nicht nur an Strategie, sondern auch an Taktik – es läuft meist auf unentgeltlichen Klamauk hinaus.

Mit seiner proklamierten Linie „AMERICA FIRST“ setzte TRUMP eine Messlatte, die er nirgends verwirklichen konnte.

Selbst bei der relativen CORONA-OPFERZAHL landen die USA bislang nur auf Platz 5 -. Okay, nach TRUMP zählen ja die absoluten Zahlen, das sind die USA natürlich Spitze an Infektionen und an Todesopfer.

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Mit dem Sturm aufs CAPITOL, am 6. Januar 2021, und seinen begleitenden Kommentaren, darin käme „das Volk“ zum legitimen Ausdruck des Wahlbetruges zugunsten JOE BIDEN, wurde für jedermann deutlich, dass TRUMP seine Mittel eher spontanistisch und nicht taktisch, schon gar nicht strategisch beherrschte. Damit sprengte er auch die Loyalität der Republikanischen Partei, die bis dahin weitgehend geschlossen mit Trump, gegen die Demokratische Partei, zusammenstand.

Zuletzt sprach Trump über 140 strafbelastete Amerikaner aus seiner Dienstklasse frei, wie den kriminellen Publizisten Steve Bannon, bzw. erteilte Strafminderungen aus, während er gleichzeitig letzte Hinrichtungen, gemäß bestehenden Bundes-Todesurteilen an Delinquenten, vollziehen ließ.

Mit der Bibel in der Hand hat der „Christ“ TRUMP gewissermaßen Schindluder getrieben und hat damit dem Katholiken JOE BIDEN einen publizistischen Hebel gegeben, mit den Stichworten „Christentum“ und „Demokratie“, die augenblicklich teils verfeindeten US-Bürger auf Zusammenhalt neu einzuschwören.

Mit zwei Impeachment-Verfahren im US-Kongress – also, Anträge auf Entlassung durch Disqualifizierung auf Kongressmehrheit – wurde Präsident Trump zum Sinnbild des Mottos: Wer vögeln kann, kann auch mit Airforce No. 1 fliegen.

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Dietmar Moews meint: Die amerikanische Geschichtspflege besteht auch darin, sich selbst himmelhochjauchzend zu feiern und Misserfolge zu kaschieren.

Ich gehe davon aus, dass der geistesschwache Trump immerhin wahrzunehmen scheint, nach seiner Abwahl und Entlassung nunmehr nicht auf der Fifth Avenue von Manhattan, vor seinem hochverschuldeten Trumphaus, als Passant, fremden Frauen an die Pussy grapschen kann, ohne dafür belangt zu werden. Dazu müsste er jetzt seine Ehefrau, Töchter und Enkelinnen gebrauchen.

Schlechte Präsidenten werden nicht kultisch geführt, sondern „vergessen“.

Ich sehe als Soziologe, dass die Unkenrufe all der Publizisten spekulieren, welche Untaten und Störaktionen zukünftig von Trump erwartet werden müssen. Ich sehe das, soziologisch begründet, nicht so, denn:

Diese LÜGENPRESSLER verstehen einfach nicht, wie eine solche TRUMP-Rolle von und durch das Quotenreiten der kommerziellen Massenmedien gespielt wird, die keineswegs auf Trumps Idiotenideen angewiesen sind, sondern allein, dass der Trump ohne Schrecksekunde lügt, wenns in diese Quotenpublizistik passt, sie ihn als Headliner gebrauchen. Was die Lügenpressler überhaupt nicht begreifen ist, dass Trumpf inzwischen einen fundamentalen Reiz- und Wertverlust erlitten hat, sodass er jetzt nicht mehr bei FOX NEWS oder bei einer PATRIOT PARTY überhaupt noch sendefähig wäre. Trump hat definitiv ausgespielt und kann nicht mehr weitermachen, wie bisher. Trump ist in der Art verbrannt, wie es McCarthy 1954 unter Eisenhower war, wo auch allein die kommerziellen Massenmedien die US-Demokratie mit der „Kommunistenjagd“ hoch- und niedergespielt hatten.

Und man hat völlig verkannt, wo die riesige Totalzahl von Wahlteilnehmern herkam. Es gab sehr viele 2016-Trumpwähler, die im Laufe des vierjährigen Irrlaufes ihre persönliche Trumpwahl bedauert hatten, und als Gegenimpuls 2020 Biden gewählt haben – also: Republikaner-Wähler sind zu Biden übergelaufen. Daher hatte Biden die unglaublich hohe Zustimmung gewonnen, die die Demokratische Partei vorher niemals mobilisieren konnte. Die hohe Total-Wählerzahl entstand durch die TRUMP-Hetzerei, wodurch es Trump gelang die ihm weggelaufenen Wähler zu ersetzen und Millionen von unpolitischen Nichtwählern zum Wahlgang zugunsten Trumps zu bewegen.

Die soziologischen Blindfische der Lügenpresse haben bis heute nicht die Frage gestellt, woher die vielen Neuwähler gekommen waren. Antwort: Natürlich von er folkloristischen Trump-Fake-Hetzerei.

Die US-Geschichte kennt die „McCarthy-Ära“. Anfang der 1950er Jahre zog ein republikanischer Politiker, Joe Mc Carthy (1908-1957), eine geheimdienstliche und zugleich publizistische Jagd auf missliebige politische Opponenten in den USA auf:

Mc Carthy jagte Kommunisten. Er zog riesige Tribunale auf, wo inquisitorische Misshandlungen öffentlich zum Hype der Massenmedien gemacht wurden.

Mc Carthy war die Blaupause der TRUMP-Fake-Methode. Mc Carthy war republikanischer Senator für Wisconsin, zuletzt sogar Senatspräsident im Kongress – sein „Gag“ war Kommunistenjagd. Er log und machte rum, bis er sogar über den Präsident Truman und das Militär und das staatliche FBI hinweg dann den Präsident Eisenhower und die republikanische Partei und die Regierung für seine Kommunistenjagd usurpierte.

Schließlich ging McCarthy an seiner eigenen Methode zugrunde und verreckte inmitten seiner Verleumdungen, indem ihm er die Werttreue von US-Generälen denunzierte, und ihm entgegen gehalten werden konnte, wie McCarthy mit FAKE entehrte und bezichtigte. Mc Carthy ging als Alkoholiker am russischen Wodka zu Grunde.

Es war der Punkt erreicht worden, an dem McCarthy für die kommerziellen US-Massenmedien zu unappetitlich geworden war.

Dies ist exakt die Spielart TRUMP – der jetzt abgegessen sein wird.

Trump wird kaum die angekündigte neue patriotische Partei gründen, sondern mangels intensiver kontinuierlicher Tagesarbeit in kürzester Zeit schon nicht mehr zu wissen, was überhaupt auf der Agenda politisch geschieht. Er wird dann mit irgendwelchen FAKE-HETZEREIEN an dem massenmedialen Geschäft mangels Relevanz seiner Plots abprallen und nicht länger erstrangig publiziert werden. Für Narrativ des Narren haben auch die Narren wenig Aufmerksamkeit übrig.

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JOE BIDEN 46. US-Präsident vereidigt und im Amt

Januar 20, 2021

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am Mittwoch, 20. Januar 2021

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Regelgerecht wurde heute, am 20. Januar 2021, traditionell vor dem Westportal des CAPITOLS der US-Hauptstadt Washington DC, JOE BIDEN, als Joseph Robinette Biden Junior, 1942 in Stanton, Pennsylvania, geboren, ehemals Senator für Deleware, zweifach Vizepräsident für US-Präsident 43+44 Barack Obama, Mitglied der Demokratischen Partei und katholischer Christ, vereidigt und hat das Amt angetreten.

Das amerikanische Volk, das sich traditionell bei dieser Inauguration auf der Mall vor dem Capitol versammelt, war wegen der CORONA-Gefahren ausgesperrt. Man hat für eine mehrstündige televisonäre Echtzeit-Übertragung der Vereidigungen von Vizepräsidentin und Präsident gesorgt.

Bidens erste Ansprache konnte bei strahlendem Sonnenschein verstreichen, ohne dass dabei Einschlafende ins Fernsehbild kamen. Die Rede bestand aus Redundanz und Versatzstücken, die das weltpolitische Versagen der USA, von Korea bis Syrien, von Afghanistan bis Libyen, von Vietnam bis Hongkong und Taiwan verleugneten. Woher sollen die Amerikaner denn wissen, wo Orientierungstatsachen und die geschriebene BILL OF RIGHTS aufeinanderweisen?

JOE BIDEN war am 3. November 2020 als Kandidat der Demokratischen Partei, gegen den amtierenden und 45. US-Präsidenten, den geistesschwachen New Yorker DONALD TRUMP, zum US-Präsident No. 46 gewählt worden.

Zur Vizepräsidentin hat BIDEN die afro-amerikanisch/asiatische KAMALA HARRIS (geb. 1964) – im Bild – aus Oakland, Kalifornien, berufen. HARRIS wird als „Schwarze“ rassistisch eingeordnet. Sie hatte selbst im Jahr 2018 noch als demokratische Präsidentschaftskandidatin mitgekämpft und erst 2019 aufgegeben. Bislang war Harris u. a. als Staatsanwältin in San Francisco, seit 2017 Sitz für die Demokraten als Juristin im US-Senat für Kalifornien. KAMALA HARRIS bezeichnet sich selbst als Baptistin und ist Mitglied der Third Baptist Church of San Francisco, einer US-Kirche, zugleich pflegt sie hinduistische Glaubensaspekte. Zudem ist sie mit einem jüdisch-gläubigen Juristen verheiratet, der Kinder in die Ehe mitbrachte. KAMALA HARRIS ist die erste Frau in dem hohen Amt als US-Vize-Präsidentin. Ihre Eltern sind Wissenschaftler (Stanford-Prof.) aus Indien, Tamilen und Jamaika.

HARRIS soll laut BIDEN vom ersten Tag an so in seine Präsidentschaft eingebunden sein, dass sie unverzüglich im Stande sein soll, BIDEN zu vertreten. Dabei ist durchaus sein hohes Lebensalter von 78 Jahren eingedacht.

Der neue US-Präsident BIDEN hat lebenlange Erfahrungen in hohen politischen Ämtern und nach drei Anläufen zu einer Präsidenten-Kandidatur, innerhalb von über vierzig Jahren, für die Demokratische Partei im hohen Alter von 77 Jahren die Wahl 2020 gegen einen 74-Jährigen gewonnen. Mit nahezu 80 000 000 Stimmen und schließlich mit 306 gegen 262 Wahlleute-Stimmen, am 6. Januar 2021, errang BIDEN die relativ umfangreichste Zustimmung, gegen immerhin die ebenfalls unvergleichlich hohe Zahl von 74 000 000 Wählerstimmmen für den polarisierenden Republikaner-Präsidenten DONALD TRUMP.

Für diesen US-Präsident 46 kommt jetzt eine 2 Jahre dauernde Arbeitszeit bis zur nächsten Kongresswahl, in der die momentanen Mehrheiten für die Demokratische Partei im Repräsentantenhaus und im Senat herrschen, um Gesetzes-Vorhaben zu verwirklichen. Nur, wenn Biden in den kommenden zwei Jahren Erfolge herbeiführen kann, wird er durch den zukünftigen Kongress unterstützt werden können.

JOE BIDEN steht inmitten einer orientierungsschwachen Bewusstseinslage der US-Amerikaner, die unter dem Verfassungsanspruch GLÜCK DURCH FREIHEIT im Jahr 2020 absurde Wünsche gegenüber dem US-Präsidenten hegen, die vollkommen irre sind. Auch Präsident TRUMP konnte diese Irrläufer nicht befriedigen, trug allerdings mit seiner kindischen Präsidentschaft zur Irreführung all der staats- und politikfernen Wahlberechtigten Amerikaner wesentlich bei.

Der Gedanke, von BIDEN eine Integration der sehr aufgeladenen US-Bürger, denen der Begriff „Bürger“, Zivilisation und Aufklärung, Friedensgebot und Solidarität, Wertvorstellungen aus dem internationalen Tierschutz sind, ist ungeachtet der vielen von TRUMP vernachlässigten staatspolitischen Aufgaben, zu viel erwartet. Es ist leichter den aggressiven sozialdarwinistischen hochbewaffneten Teil der ungebildeten weißen US-Amerikaner zu Straßenschießereien aufzuhetzen, als Anerkennung über sozio-politische Argumentation zu Regierungsschritten der parlamentarisch-föderalen und rechtsstaatlichen US-Amerikanischen Staatsordnung geduldig zu erkämpfen. Da wird BIDEN weder mit beten oder diskutieren und argumentieren etwas lockern und zähmen können.

Wirklich wirksam ist der von TRUMP den Medien-Konzernen durch Hetzerei geschenkte Auflagenhype und die hohen Einschaltquoten. Derartige Umsätze, Teilnahme und REIZHÖHE müsste Biden kommerziellen Medienkonsumenten liefern können. Das geht nicht mit räsonnierten friedlichen Bürgern, sondern mit schießwütigen CORONA-Querulanten, die glauben, man solle Desinfektionsflüssigkeit trinken.

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Dietmar Moews meint: BIDEN muss unverzüglich das trumpsche McCarthy-Prinzip eines massenmdialen Reizrausches anzetteln. Sonst kreieren die kommerziellen Medienchefs eigene Reizthemen. Sowas wie McCarthys Kommunistenjagd, z. B. im neuen Biden-Regierungspersonal lie0e sich schon machen – etwas FBI etwas NSA, etwas US-Army …

Aus Bidens Sicht käme eine orthodoxe CHRISTLICHKEIT in der US-Folklore und der Stolz auf die Verfassung als „DEMOKRATIE“ infrage: Kurz: BIDEN wird armen leidenden Christen in der Welt, die sich Demokratie wünschen, mit brüderlicher amerikanischer Führung HELFEN. (Das könnte in Syrien, gegen Assad und Trump, geschehen).

Ich sehe als Soziologe, dass die aktuellen Unkenrufe all der Publizisten spekulieren, dass Untaten und Störaktionen zukünftig noch von Trump erwartet werden müssen.

Diese LÜGENPRESSLER verstehen einfach nicht, wie eine solche TRUMP-Rolle von und durch das Quotenreiten der kommerziellen Massenmedien gespielt wird bzw. gespielt worden ist, diese Murdoch-Massenmedien keineswegs auf Trumps Idiotenideen angewiesen sind, sondern allein, dass der Trump ohne Schrecksekunde lügt, wenns in diese Quotenpublizistik passt, genügt. Was die LÜGENPRESSE überhaupt nicht begreift ist, dass Trump inzwischen einen kolossalen Reiz- und Wertverlust erlitten hat, sodass er jetzt nicht mehr bei FOX NEWS oder bei einer PATRIOT PARTY überhaupt noch sendefähig wäre. Trump hat definitiv ausgespielt und kann nicht mehr weitermachen, wie bisher. Trump ist in der Art verbrannt, wie es McCarthy 1954 unter US-Präsident Eisenhower war, wo auch allein die kommerziellen Massenmedien die US-Demokratie mit der „Kommunistenjagd“ niedergespielt hatten.

Und man hat völlig verkannt, wo die riesige Totalzahl von Wahlteilnehmern zum 3. November 2020 herkam. Es gab sehr viele 2016-Trumpwähler, die im Laufe des vierjährigen Irrlaufes diese Trumpwahl bedauert hatten, und als Gegenimpuls 2020 Biden gewählt haben – als Republikaner-Wähler sind zu Biden übergelaufen. Daher hatte Biden die unglaublich hohe Zustimmung gewonnen, die die Demokratische Partei niemals vorher je mobilisieren gekonnt hatte. Die hohe Total-Wählerzahl entstand durch die TRUMP-Hetzerei, wodurch es Trump gelang Millionen von unpolitischen Nichtwählern zum Wahlgang zugunsten Trumps zu bewegen. Doch die soziologischen Blindfische der Lügenpresse haben bis heute nicht die Frage gestellt, woher die derart gesteigerte Gesamtzahl an Trumpwiederwählern gekommen waren.

Antwort: Es ist die nochmal gesteigerte Zahl der normalen Nichtwähler gewesen, die jetzt Trump wählten.

BIDEN wird ein gewichtiges Anti-CORONA-Symbol schaffen, in dem Sinn, wie er bereits vorgestern mit der Kerzenaktion am Lincoln Memorial feierte. Es wurde den mehr als 400.000 Corona-Toten im Land gedacht. Zusammen mit seiner Stellvertreterin Harris nahm der demokratische Politiker Biden an einer Zeremonie am Lincoln Memorial in Washington teil. Die US-Amerikanerinnen und Amerikaner müssten sich an die Toten erinnern, auch wenn es manchmal schwer falle, sagte Biden. 

Daneben will BIDEN für die USA das Pariser Klimaabkommen erneut aufgreifen, die ATOM-Regelungen mit Iran anfassen und eine Neuakzentuierung „des freien Westen“, gemeinsam mit der EU und Großbritannien herausbringen. Das wird auch Deregulierungen von Zoll, Sanktionen, Reisebeschränkungen usw. betreffen.

Ich glaube, BIDEN sollte unverzüglich wirksame innenpolitische Finanz-Investitionen und Subventionen veranlassen. Gleichzeitig sollte er symbolisch bedeutenden UNFUG von TRUMP revidieren, der mit dem US-DÜNKEL als gefürchtete 1. Weltmacht mit enormer Militärmacht belastet ist. Dafür sind unverzügliche Symbolhandlungen von messbaren multilateralen Verträgen in den Themen ATOMRÜSTUNG, FRIEDENSSICHERUNGEN, NATO-INTEGRATION, USA-EU-Beziehungen mit multilateralen Wertgebilden, die für den Rest der Welt attraktiv ist.

Jetzt müsste Biden das patriotische Zeichen für seine heutige Proklamationsrede bringen – Biden müsste Julian Assange und Edward Snowden begnadigen.

Schließlich müssen die waffenstrotzenden US-Sozialdarwinisten und Rassisten, die TRUMP mobilisiert hatte, durch politische Vernunft von ihren absurden Politikvorstellungen des unilateralen „American First“ weg und an den medialen Rand gedrängt werden:

ABRÜSTUNG, Vollbeschäftigung, Krankenversicherung, Umweltschutz, US-geführte IT-Revolution, gemeinsam mit der westlichen Wertegemeinschaft – in dieser Linie liegen BIDENS Möglichkeiten. Außerdem muss BIDEN die rassendiskriminierten Südstaaten-Bewohner auffordern, sich für bessere geistige Leistungen und intelligentere Lebensweisen umzuorientieren. Es sprechen einfach viele demografische Daten gegen die vielfach unversorgten fettleibigen Slumbewohner. Diese Verachtung der weißen Eliten bzw. der rassistischen Kampfmenschen mit überzeugenderer Lebenskultur, müssen zurückgedrängt werden. Mit der neuen Vizepräsidentin HARRIS hat BIDEN, der ja bereits verlässlich selbst Vizepräsident von US-Präsident 43 und 44, BARACK OBAMA war, muss den selbstsignierten „SUN-PEOPLE“, „PEOPLE OF COLOUR“, also den amerikanischen Negern, Ermutigung, Motivation und eine hohe Erwartungshaltung entgegenbringen.

Angeblich wird es demnächst zwei Hunde und eine junge Katze im Weißen Haus geben – schon HITLER hatte das Kleinkindstreicheln im Kommunikationsprogramm – TRUMP kam ohne aus.

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Phil Spector 1939 – 2021 Kurznachruf

Januar 19, 2021

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am Dienstag, 19. Januar 2021

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Harvey Phillip „Phil“ Spector wurde am 26. Dezember 1939 in New York City geboren und ist jetzt 81-jährig, am 16. Januar 2021 in French Camp, Kalifornien, in einem Gefängniskrankenhaus an Covid-19 gestorben. Phil Spector war einer der musikindustriellen Spitzenmusiker, zunächst als Bandmusiker, hauptsächlich aber als Musikproduzent mit dem „Wall of Sound“ der 1960er Jahre.

Phil Spector war (in zweiter Ehe) seit 1968 mit der Ronette-Sängerin Veronica Bennett (Ronnie Spector) verheiratet, sie hatten einen Sohn, er adoptierte dazu (als Überraschung) zwei kleine Zwillinge; sie ließ sich 1972 wegen Gewaltübergriffen des Ehemannes scheiden. Spector verlebte die letzten 19 Lebensjahre als Totschlagverurteilter in der kalifornischen Strafhaft.

Spector wurde als Sohn einer jüdischen Familie der unteren Mittelklasse in der New Yorker Bronx geboren. Er begann seine Karriere im Musikgeschäft als Songwiriter, Gitarrist und Sänger in dem von ihm gegründeten Trio The Teddy Bears, das 1958 den Hit To Know Him Is to Love Him hatte.

Die namhaftesten Bestseller, mit Phil Spector bzw. von ihm waren The Rightous Brothers, The Crystals, The Ronettes, The Rolling Stones, The Ramones, Beach Boys, Abba, Walker Brothers, Leonard Cohen, Bruce Springsteen, Ike and Tina Turner u.a. seine größten weltweiten Charts-Erfolge waren Popsongs wie „Be my Baby“, „Baby, I love you“, Da Doo Ron Ron, The Sun aint gonna shine any more, River deep, mountain high, You’ve lost that loving feeling, My Sweet Lord, The Teddy Bears, das Beatles-Album „Let it be“, das Bangladesh-Konzert. Phil Spector wurde auch von den erfolgreichsten Projekten, wie Beatles oder Rolling Stones, Beach Boys oder Ramones als Geschmacksverstärker hinzugezogen, während Projekte wie The Crystals oder Ronettes weitgehend seine Produkte waren.

Berühmt wurde er in den frühen 1960er Jahren durch den besonders vollen Klang („Wall of Sound“) der von ihm produzierten Songs. Als Erster unterlegte er Lieder mit einer intensiven Hintergrundinstrumentierung, zum Beispiel durch mehrere mit Hall-Effekten versehene Schlagzeuge und starke Chor- und Orchesteruntermalung. Diese Technik wurde in der Folge von zahlreichen Musikern adaptiert.

Im Aufnahmestudio entwickelte sich Spector zu einem Meister seines Fachs. Zusammen mit Jeff Barry und Ellie Greenwich schrieb er auch einige noch heute sehr populäre Pop-Klassiker. So stammen die Songs River Deep – Mountain High (Tina Turner) und Be My Baby (Original von den Ronettes) aus der Feder dieses Trios. Spector spielte angeblich Gitarre und Bass bei der Aufnahme des Lieds Play With Fire der Rolling Stones (laut NYTimes). 

Zwischen John Lennon und Paul McCartney kam es bei „Let it be“ zu deutlichen Meinungsverschiedenheiten über Spectors Vorgehensweise; während Lennon diese schätzte, lehnte McCartney den intensiven Einsatz von Streichern und Backgroundsängerinnen ab. Zwischen 1970 und 1972 nahm Spector mehrere Soloalben von John Lennon, Yoko Ono und George Harrison auf, darunter Imagine und All things must pass. Harrisons Lied My sweet Lord, das Spector gemeinsam mit ihm bearbeitet hatte, wurde später von einem Gericht als Plagiat beurteilt. Seitdem wurde ihm immer wieder vorgeworfen, dass er die Ähnlichkeit mit dem Lied He’s So Fine von The Chiffons hätte bemerken müssen.
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NY Times am 18. Januar 2021: „Am 3. Februar 2003 rief Spectors Chauffeur die Polizei per Notruf zu dessen Haus im kalifornischen Alhambra wo die Schauspielerin Lana Clarkson durch einen Revolverschuss in den Mund gestorben war. Spector sprach von einem „Selbstmord aus Versehen“, als Clarkson „die Waffe geküsst“ habe. Der Chauffeur hatte Spector bei seinem Notruf mit den Worten zitiert: „Ich glaube, ich habe jemanden umgebracht“. Spector blieb zunächst gegen eine Kaution von einer Million US-Dollar auf freiem Fuß. Die erste Hauptverhandlung ab März 2007 endete im September ohne Ergebnis; nur zehn der zwölf Geschworenen stimmten für eine Verurteilung. Im Oktober 2008 begann ein Verfahren mit einer neuen Jury; die eigentliche Hauptverhandlung fand im März 2009 statt. Als Zeugen wurden unter anderem fünf Frauen gehört, die aussagten, bis zu 30 Jahre davor von Spector mit einer Schusswaffe bedroht worden zu sein. Im April 2009 befand die Jury Spector des Totschlag (second-dagree-murder) für schuldig. Er wurde in Haft genommen und im Mai 2009 eine Freiheitsstrafe von 19 Jahren bis zu lebenslang festgesetzt. Im Juni 2009 wurde Spector in die Behandlungseinrichtung für Rauschmittelmissbrauch und Staatsgefängnis (SATF-CSP) in Corcoran überstellt. Er war dort auf einer Station für Alter von 81 Jahren im San Joaquin General Hospital in French Camp…

Dort waren Gefangene untergebracht, die (beispielsweise wegen ihrer Prominenz) als gefährdet galten. Spectors Berufung wurde im Mai 2011 verworfen; sein Einspruch gegen diese Entscheidung scheiterte im August 2011 vor dem Obersten Gerichtshof Kaliforniens. Phil Spector starb im Januar 2021 im Alter von 81 Jahren im San Joaquin General Hospital in French Camp….“

Spector wurde verurteilt für den Totschlag an Lana Clarkson 2003. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits andere Fakten über sein sprunghaftes, unberechenbares und schießwütiges Verhalten aufgetaucht, vor allem in Ronnie Spectors (Bennett) Memoiren „Be My Baby“ von 1990, in denen sie seine Misshandlungen während ihrer siebenjährigen Ehe detailliert beschreibt.

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Phil Spector hinterlässt ein gewaltiges Klang-Erbe. Er wurde wegen angeblichen Totschlags verurteilt und starb als Häftling in Kalifornien, aber die Arbeit des Produzenten aus den frühen 1960er Jahren ist ein untrennbarer Teil der Popmusikgeschichte.

Jahrzehnte zuvor, in den frühen 1960er Jahren, schuf Spector die Hits, die er berühmt als „kleine Symphonien für die Kinder“ bezeichnete, indem er freche Innovationen in dreiminütige Melodramen verpackte und die Jugendromantik als ein Universum aus Schwärmerei und Tragödie behandelte. Er holte Dutzende von Musikern und Sängern ins Studio, um gemeinsam aufzutreten, verdoppelte Parts für mehr Wucht und Wirkung und trieb die Abmischung bis an den Rand der Verzerrung, um seine Wall of Sound zu schaffen. Er versammelte Songwriter, die die weibliche Sehnsucht und das Verlangen nach seinen Girlgroups überzeugend einfangen konnten, um sie abzuliefern. Und er fand Sängerinnen – viele von ihnen ehrgeizige schwarze Teenager -, die diese Songs mit Gospel-Spirit aufladen konnten. Nach seiner erstaunlichen Hitserie in den frühen 1960er Jahren fand Spector in den 1970er Jahren Bewunderer, die gerne mit ihm zusammenarbeiteten: die Beatles (gemeinsam und einzeln), die Ramones, sogar Leonard Cohen. Dann zog sich Spector für die nächsten Jahrzehnte fast vollständig aus der Musik zurück. Doch im Laufe der Jahre ahmten unzählige andere – darunter die Beach Boys, Bruce Springsteen, die Walker Brothers, die Jesus and Mary Chain, Abba, Meat Loaf und Bleachers – den donnernden Beat, die klingenden Akkorde und die üppige Percussion seiner Wall of Sound nach. „Ich lächle immer noch, wenn ich die Musik höre, die wir zusammen gemacht haben, und werde es immer tun“, sagte Ronnie Spector (frühere Ehefrau und Ronettes-Sängerin) einem Interview mit Billboard nach Spectors Tod. „Die Musik wird für immer sein.“ Um keine potenziellen Hits zu vergeuden, platzierte Spector oft Instrumentals auf den B-Seiten seiner Singles. Die B-Seite von „Why Do Lovers Break Each Other’s Heart?“ wurde nach Dr. Harold Kaplan benannt, der in den 1960er Jahren Spectors Psychiater war und ständig auf Abruf stand. Einige B-Seiten von Spector sind eindeutig Studio-Jams, sind aber vollwertiges Arrangement, mit einer schwungvollen Saxophon-Melodie, vielen Handclaps und, auf halbem Weg, einem wahnsinnigen Lachen.

Phil Spector arbeitete in Los Angeles viel mit der „Wrecking Crew“ zusammen. Einer der Grundbeats des Rock – gespielt von dem Schlagzeuger Hal Blaine und seither immer wieder imitiert – eröffnet einen Barry-Greenwich-Spector-Song, der Bitte und Versprechen zugleich ist. Veronica Bennett, später als Ronnie Spector, erhebt sich über die Band mit einer Stimme. Die Ronettes würden Jahrzehnte damit verbringen, Spector vor Gericht um ihren Anteil an den Tantiemen zu bekämpfen. The Crystals, „Santa Claus Is Coming to Town“ (1963). brachte den Weihnachtsmann, der in dieser von Saxophonen und Glockenspiel gepumpten Vollgasversion des Liedes genauso gut auf einer aufgemotzten Dampfwalze daherkommen könnte – ein Arrangement, das Bruce Springsteen selbst zu einem jährlichen Konzert-Highlight machen würde. Mit Ike und Tina Turner, „River Deep, Mountain High“ (1966)

Spectors Lauf als Nonstop-Hitmacher endete – unerklärlicherweise – der grandiose Bombast von „River Deep, Mountain High“, den er mit Barry und Greenwich schrieb. Spector war fest entschlossen, ein Meisterwerk zu schaffen, und die Produktion setzte alles ein, was sein Arsenal hergab: Band, Bläser, Streicher, Maracas, „doot-do-doot“-Unterstützungsgesang. John Ono Lennon, ‚Instant Karma! (We All Shine On)‘ (1970) beginnt relativ unscheinbar, mit Lennons Stimme, einem nicht ganz stimmigen Klavier und einem rudimentären Backbeat. Aber Spectors Produktion lässt alles überlebensgroß klingen, Lennon steigert sich bald in einen Shout und ein voller Chor materialisiert sich hinter ihm; so lässig war es nie. George Harrisons Album „All Things Must Pass“ von 1970 wurde von Spector und Harrison produziert. Harrison agierte selbst mit seiner eigenen Wall of Sound, mit wummernden Drums, einer Buzz-Bomb-Gitarrenlinie, massierten Bläsern und Streichern und einem sehr geschäftigen Tamburin (1977).

Leonard Cohens Album „Death of a Ladies‘ Man“ ist eine der größten Fehlpaarungen zwischen Songwriter und Produzent. Ähnlich wurde The Ramones, „Rock ’n‘ Roll High School“ (1980). Das letzte Album, das Spector vor seinem jahrzehntelangen Ruhestand produzierte, war „End of the Century“ der Ramones, das nach allem, was man hört, eine Kollision zwischen den üblichen „quick-and-dirty“-Aufnahmemethoden der Ramones und Spectors akribischem Perfektionismus war. Aber sie teilten die Verpflichtung zur Prägnanz und zum Drive, und die Spector-typischen Elemente – riesiges Schlagzeug, gedoppelte Gitarren, überlagerte Gesangsharmonien, ein Wechsel der Tonart mitten im Song – tragen nur zum zweiminütigen Knall bei.


Kapitalistische Lügenpresse mit Merz und Trump

Januar 17, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10162

am Sonntag, 17. Januar 2021

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Es gibt sicher Benutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT, die hier mit der eigenen Benutzergeschwindigkeit durchbrausen. Und wenn sie Etwas verstehen, freuen sie sich. Wenn sie etwas nicht verstehen, merken sie es meist gar nicht. Zum Beispiel STA MO KAP. Was kann das sein?

Man kann natürlich unter 10162 Blogbeiträgen in LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews danach suchen und finden – aber lasciate ogni speranza. Das tut kaum jemand.

Jetzt ist also der US-Präsident 45 in seinen letzten Zügen und der kommende US-Präsident 46 wird erwartet. Und schon gibt es Bewertungen und Zusammenfassungen zu DONALD TRUMP – aus Sicht der kommerziellen Massenmedien.

Und genau das beobachte ich heute in den kommerziellen Massenmedien in Deutschland: Sie hetzen gegen LASCHET, der jetzt CDU-Vorsitzender sein soll, indem sie MERZ nun mit völlig marginalen Frechheiten massenpublizieren – auf der Höhe von MERKEL und LASCHET. Doch ist dieser MERZ ja nur eine internationale Kapitalschranze von Blackrock und Cum-Ex, der in der deutschen parlamentarischen Demokratie doch immer nur als Pappkamerad des Großkapitals mit am Tisch saß.

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Dietmar Moews meint: Die Parteien können sich nicht allein von ihren Mitgliederbeiträgen finanzieren, die Parteien brauchen auch Spenden und Großspenden, so wie die Abgeordneten auch ihre Pfründe abholen und davon abhängen, und immer auch Schwarz-Vorteile, im Sinne von BELOHNUNGEN, wenn da der Arm im gewünschten Moment zur Abstimmung erhoben worden ist (das wird schon genau vorher angesagt – wir nennen das auch „Lobbying“).

Also alle großen Agenturen berichten, dass mit TRUMPS FAKE-Hetzerei beim Absatz der kommerziellen Massenmedien die QUOTEN und Verkaufszahlen, die Kundenzahlen und die Werbeeinnahmen extrem angestiegen sind und zwar bei den TRUMP-Freunden und aber auch bei den TRUMP-Gegnern:

Auch die Anti-TRUMP-Medien, wie New York Times, Washington Post, CNN, CBS u. a., und im Internetz TWITTER, FACEBOOK u. a. sie alle haben einen wundersamen „Schluck aus der Pulle“ maximaler Zahlen durch Trump-Fake und nicht nur der TRUMP-Hetzsender FOX News, der vom verwilderten Großkapital überhaupt an den Markt gebracht worden war.

Ja, und so beobachte ich heute, wie die nebensächliche LASCHET-WAHL der CDU-Delegierten nicht einfach wieder zur CORONA-Agenda zurückschleicht. Sondern jetzt will man den MERZ-LASCHET-Konflikt herbeizüchten.

Was sollten die deutschen StaMoKap-Medien denn auch als LÜGENPRESSE hochhetzen, wenn jetzt – also ab sofort – O. Scholz, der WIN-WIN-Kandidat der Wirecard und BaFin-Staatsfinanz und A. Laschet, der Katholik ohne anhängige O-Scholz-Verfahren, aus der Düsseldorfer CDU-FDP-Koalition? bereits feststünde.

Ja, nun, Scholz vs. Laschet im Herbst 2021 – bis dahin SPD in der Großen Koalition mit Merkel und Laschet. Die LÜGENPRESSE wir da keine Skandale finden, als die ganze StaMokap-Misere, denen die deutschen Blockparteien-Wähler seit 1949 zustimmten.

Denn nur mit STREIT und KONFLIKT, KLAMAUK und Rechtswidrigkeiten glauben alle Chefredadakteure – ob von taz oder DLF, von ZDF oder FAZ, von Süddeutsche Zeitung oder Münchner Merkur, dass MERZ doch das GROßKAPITAL in der CDU vertreten solle – dass MERZ also jetzt mit Unverschämtheiten gehyped werden soll:

MERZ will nicht im CDU-Parteispitzengremium mitarbeiten – MERZ fordert Kabinettumbildung durch MERKEL, dass BMW Peter Altmaier durch MERZ ersetzt werden solle. Merz will jetzt Bundeswirtschaftsminister im Restkabinett Merkel bis zur kommenden Bundestagswahl 2012 werden.

Wie soll das denn gewertet werden? Der MERZ hat keinen WERT. Ein U-Boot des Groß-Kapitals können wir in Deutschland nur begrenzt gebrauchen.

Ich wüsste jetzt gerne von der LÜGENPRESSE, die diesen MERZ-Quatsch hochjubeln, wie, durch wen, womit die CDU-Führung für eine solche MERZ-Positionierung bezahlt würde bzw. mit welchem Liebesentzug (Großspenden die CDU rechnen muss, wenn MERZ nicht Minister wird?)

So viel MERKEL muss aber schon sein, dass sich diese Bundeskanzlerin nicht mit LÜGENPRESSE-Verschwörung diesses Kalibers niedermachen ließe.

Eins ist damit aber belegt – auch wenn MERKEL und LASCHET es nicht aussprechen – dass wir des mit STAMOKAP-Lügenprsse zu tun haben, die einen MERZ-LASCHET-STREIT aufziehen wollen, um dann mit MERZ-LASCHET-SÖDER nachlegen zu können.

Und verkneifen möchte ich mir nicht: Dieser Merz ist kein Unternehmer – er ist eine Schranze des Kapitals, ein Dienstklassenmann wie Egon Krenz es für die SED war. Wenn ich Laschet gestern – nach seinem ABSTIMMUNGSSIEG – richtig verstanden habe, WÜNSCHT 1. LASCHET die FDP als etwaigen Bundeskoalitionspartner und 2. KÖNNTE MERZ in die FDP eintreten und dann er gewünschte Koalitionspartner der CDU/CSU in Berlin werden.

Peinliche Methode – ohne Freiheit und Rechtsstaat, plump mit Bezahlkraft des Kapitalismus: Sta Mo Kap: Staats Monopol Kapitalismus.

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Wunderbare Wohnungsvermehrung durch Heimarbeit

Januar 16, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10161

am Samstag, 16. Januar 2021

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(im Bild BRIAN JONES) Es ist zu fragen, ob nicht der eine oder andere Sprachpriester, der uns mit englischen Popmusik-Worten umfickt, mal einen Shot-Down benötigt, um gesichtsmaskenartig still zu sein?

Was soll HOME OFFICE?

Zwar hat es schon immer selbstausbeutende Jungunternehmer gegeben, die als Türklinkenputzer überall dort hingingen, wo ein kalter Telefonanruf nicht angenommen wurde. Das ist in E-Mail-Zeiten kaum anders – wer mit einer Unternehmensidee als Unbekannter anfängt, landet im SPAM, wenn er nicht persönlich analog Zugang erkämpft oder zugeklüngelt bekam.

Und das nennt man jetzt START UP (us-am. ohne resp. english mit Bindestrich).

Also: Wer ein Unternehmen gründet, hat dann zunächst einen Schreibtisch in seinem Schlafzimmer oder klebt Briefmarken auf dem Küchentisch, nutzt Smart phone und Mobile-Unit. Ein Büro (office) hat der nicht.

Ein Arbeitnehmer von heute, 2021, ist froh, wenn er eine Mietwohnung oder eine Erbwohnung bewohnen kann. Wer ein eigenes Haus hat, kann doch oft nicht freie Räume bereithalten. Ein Büro hat der da sicher nicht. Ein sogenanntes steuerbegünstigtes (also exklusiv zu nutzendes) Arbeitszimmer hat die- oder derjenige nicht – nicht als unverpaarter Mensch und nicht als Familie mit oder ohne Kinder; da herrscht immer Platzmangel und keine Gästezimmer oder Arbeitszimmer.

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Es ist schon unsäglich, was in den Sozialwissenschaften an Unkenntnissen zum Menschenbild umgangen wird, während es um sonnenklare anthropologische Sachverhalte und Heimarbeit geht. Aber es stellen absurde Kapitalisten Forderungen an die politischen Spendenempfänger und an Gesetzgeber., ohne mal bei den Heimarbeitern zuhause nachzuschauen.

Wieso kommen im Deutschlandfunk andauernd Propagandisten für englische Worte zum Zuge? – aber der Nachrichtensprecher weiß anscheinend nicht, dass BRIAN JONES bei den Rolling Stones spielte, ELTON JOHN ein Künstlername ist, aber die JOHNS HOPKINS UNIVERSITY in BALTIMORE Johns, mit S, und nicht John, ohne S, wie John Travolta heißt.

Was läuft da unter den Englisierern falsch, dass sie so oft gedankenlos dahinpublizieren, als sei der Deutschlandfunk Köln nicht der Maßstab für guten und vorbildlichen Staatsfunk und möglichst wenig LÜGENPRESSE?

DLF am 16. Januar 2021 ohne Autorenangabe:

„zu HOME OFFICE –Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland bleibt weiterhin hoch – obwohl der verlängerte Lockdown das Leben der Menschen sowie den Bildungs- und Kulturbereich stark einschränkt.

Allerdings gibt es bedeutende Ausnahmen: Bei der Arbeit beispielsweise. In vielen Unternehmen herrscht in Deutschland weiterhin eine Präsenzpflicht des Arbeitnehmers. Nun werden Forderungen nach strengeren Regeln auch für Unternehmen laut.

Welche Forderungen werden an die Wirtschaft herangetragen?

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Die Aufforderung der Ministerpräsidenten gemeinsam mit der Bundesregierung an die Arbeitgeber, Homeoffice großzügig zu ermöglichen sei nicht ausreichend. Reiner Hoffmann fordert: „Deshalb brauchen wir verbindliche Spielregeln.“

Es müsse ein Rechtsanspruch gelten, dass Menschen dann ihre Tätigkeit zuhause verrichten können, wo dies möglich sei und zur Verringerung der Infektionszahlen beitragen könne.

Allerdings gebe es auch viele Beschäftigte, die lieber im Büro arbeiteten, fügte der DGB-Chef hinzu: „Die sagen, der Arbeitsplatz ist im Zweifelsfall sicherer als mein Arbeitsplatz zuhause, weil da die Möglichkeiten, in Ruhe zu arbeiten, größer sind – und zuhause die Doppelbelastungen einfach zu groß sind.“

Der Arbeitsmediziner Nils Backhaus von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin spricht von „ausgeprägten Präsenzkulturen“ in den Unternehmen.

Doch auch auf Arbeitnehmerseite gebe es gewichtige Gründe gegen Homeoffice, meint Backhaus: „Es wird häufig an improvisierten Arbeitsplätzen zuhause gearbeitet, und dadurch die räumliche und inhaltliche Vermischung von Privatleben und Beruf als sehr anstrengend erlebt“.

Unternehmen hätten bereits reagiert, erklärte Michael Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft im Deutschlandfunk zu den Forderungen nach mehr Homeoffice-Möglichkeiten: „Wo die Wirtschaft Homeoffice machen kann, bietet sie das auch an. Es gibt im Übrigen auch seit dem Sommer die COVID-19-Arbeitsschutzregeln. Das heißt, Sie haben in einem Bürogebäude beispielsweise Vorsorge zu treffen, damit man entsprechend wenige Kontakte hat, dass aber die Arbeitsprozesse laufen – dort, wo ein direkter Austausch auch im Persönlichen nötig ist.“

Es gebe überdies keine Belege dafür, dass in normalen Büroliegenschaften oder dort, wo Produktion stattfindet eine besondere Infektiösität aufgetreten sei – außer der Fleischindustrie, argumentiert Michael Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft weiterhin.

Ein Recht auf Homeoffice sieht Michael Hüther nicht als hilfreich an: „Beschäftigte haben diese Homeoffice-Freiheit in dieser Situation.“ Homeoffice sei aber nicht in jedem Bereich möglich, beispielsweise nicht im Einzelhandel; auch Lieferdienste könnten nicht aus Homeoffice betrieben werden.

Generell sei Homeoffice eine Entscheidung der Unternehmen, so Michael Hüther. Und: „Wir können Unternehmen nicht nur von zuhause betreiben. Das hat was mit Innovationsfähigkeit und mit Unternehmenskultur zu tun und wir wir miteinander umgehen. Wir leben von der Substanz mittlerweile, wenn wir uns so lange nicht persönlich sehen.“ 

Generell hätten viele Betriebe empfohlene Corona-Schutzmaßnahmen eingeführt und wendeten sie erfolgreich an, sagte dazu der Arbeitsmediziner Nils Backhaus im Deutschlandfunk: „Wir sehen, dass da viel in den Betrieben geleistet wird, was auch zur Eindämmung der Pandemie beiträgt.“ Allerdings werde erst die nahe Zukunft zeigen, ob die Infektionen in den Betrieben noch stärker eingedämmt werden müssten, oder ob die getroffenen Maßnahmen ausreichend seien.

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Wenn es keine Möglichkeit zum Homeoffice gibt – was könnten Arbeitgeber vor Ort tun, um Beschäftige zu schützen?

Wo es keine Möglichkeit gibt, dass Arbeitnehmer im Homeoffice arbeiten können, sollten Unternehmen Tests anbieten, forderte Viola Priesemann, Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, im Deutschlandfunk: „Im Idealfall ein- oder zweimal die Woche, um das Infektionsgeschehen an den Arbeitsplätzen zu unterbinden.“

In den Betrieben sollten zudem alle technischen, organisatorischen und personenbezogenen Möglichkeiten genutzt werden, um Kontakte am Arbeitsplatz zu reduzieren und Abstände einzuhalten, forderte der Arbeitsmediziner Nils Backhaus im Deutschlandfunk. Wo auch das nicht möglich sei, wie beispielsweise am Fließband, müssten Schutzanzüge eingesetzt werden….“

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Dietmar Moews meint: Wie kann es sein, dass der Deutschlandfunk und der zuständige Fachredakteur HOMEOFFICE sagt. Und dann so tut, als sei diese Frage aus Sicht von Unternehmen und Arbeitgebern zu beantworten? ja? warum JOHNS HOPKINS JOHNS heißt, könnte man durchaus wissen, wenn man Rundfunk-Nachrichten textet.

Man kann wohl sagen:

Kontaktverringerung sei eine praktische Maxime in der CORONA-Seuche. Ja. Dann ist ja MOBILES BÜRO – quasi in der Kneipe oder auf der Parkbank, mit Zettel, Stift, Smardphone und leistungsstarkem Internetzzugang, eben wegen der öffentlichen Mobilität nicht besser als die Wege zum Arbeitgeber-Büro.

Aber wie kommen denn die HOMEOFFICE-Propagandisten auf die dumme Sicht, jeder, der ein Bett zu hause hat, hätte auch einen Büroraum.

Denn, weder wer als subalterner Büroarbeiter privat alleine zur Miete lebt, hat Arbeitszimmer oder Gästezimmer übrig, wenn er nicht in der Küche arbeitet. Noch können Familien auf ihr ZUHAUSE, als intimen Erholungs- und Ruheraum verzichten, wenn da permanent entweder Telefone bimmeln oder rattern, Telefonate ausgeschwiegen werden oder ansonsten Wohngeräusche vermieden werden sollen, Klospülung, Kaffeemühle, Staubsauger – laut Musik von BRIAN JONES oder von JOHNS HOPKINS UNIVERSITY hören.

SHOT DOWN ist nicht SHUT UP – DOWN ist DOWN und nicht lock down light.

Es heißt nicht HOHLRAUM, weil es private Wohnung ist. Und arbeits- bzw. berufsrechtliche Gesetzänderungen sollten schon auf die empirische Wirklichkeit der Hohlräume abgestellt werden, Hohlräume in Wohnungen, nicht in Köpfen.

Unter > jhu.edu < lässt sich JOHNS HOPKINS UNIVERSITY finden und mit:

Johns Hopkins actively prepares students to be global leaders and citizens, to take part in international learning activities, and—as our founding mission implores—to bring the benefits of discovery to the world.

We have a proud tradition of leadership in education, research, service, and patient care around the globe.…“

kennenlernen.

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Seuche als Menschrecht – Endemie als Sozialbindung

Januar 15, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10160

am Freitag, 15. Januar 2021

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Zu CORONA hat jeder seine Einstellung – ohne viel Worte. aber jeder hat auch seine Selbstisolation und seine praktischen Verhaltensfehler – wo man denkt: Glück gehabt.

Es ist schon unsäglich, was in den Sozialwissenschaften an Unkenntnissen zum Menschenbild umgangen wird, während es sich um sonnenklare anthropologische Sachverhalte geht:

Wie ist er Mensch?

Antwort: Vorrangig individuell situativ, erst dann sozialen Orientierungen aufgeschlossen.

So wollen wir doch immer wieder daran herumbiegen, ob es EIGENVERANTWORTUNG als Paradigmum guten Verhaltens geben kann, wo doch ein Obrigkeitliches und ein kapitalistisches Machtsystem immer und überall dominiert, falls mal eine individuelle Devianz aufkommen will.

Was hier jeder deutsche Bürger wissen muss, wenn er meint „Menschlichkeit“ und „deutscher Bürger“ ließen sich über den schwammigen Begriff des „Rechts auf Würde“ (GG) vor Gericht erstreiten.

Es trifft jeden – nicht nur Kranke und Behinderte.

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Das Interview am 15. Januar 2021 als Zitat im DLF-Wortlaut:

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Christoph Heinemann: Herr Krauthausen, wieso fordern Sie einen kompletten Stillstand von Wirtschaft und Gesellschaft?

Raul Krauthausen: Wenn wir uns noch mal die Interviews zu Gemüte führen, wo Drosten und Co. bereits im Sommer davor gewarnt haben, dass die Kurve im Winter definitiv nicht so schnell sinken wird, wie sie es vielleicht im März tat, dann müssten wir eigentlich schon hellhörig werden. Im Sommer haben wir mitbekommen, dass die Bundesminister immer wieder angefangen hatten, auch die Landesminister, einen einzigen Wettbewerb um Lockerungen zu machen. Und ich denke, die Quittung zahlen wir jetzt. Die Politik hat sich nicht ehrlich gemacht bei der Einschätzung der Situation und wollte stattdessen auf Teufel komm raus die Wirtschaft schützen, und jetzt haben wir quasi den Salat. Wir sehen das ja auch zum Beispiel an der unsäglichen Debatte über die Öffnung der Schulen.

„Das Problem sind schon auch die Verantwortlichen“

Heinemann: Offensichtlich halten sich viele Menschen nicht an die Verordnungen. Wie viele Einschränkungen, wie viele zusätzliche ihrer Freiheit halten die Menschen denn hierzulande noch aus?

Krauthausen: Ich finde es, ehrlich gesagt, hoch problematisch, wenn die Politik dann immer an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert. Ich habe, ehrlich gesagt, nicht so das Gefühl, dass die Bürgerinnen und Bürger das Problem sind, sondern schon auch die Verantwortlichen, die selber dann ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, wenn es zum Beispiel darum geht, Hochrisiko-Gruppen zu schützen, wenn es darum geht, Alleinerziehende zu unterstützen, Kinderkrankheitstage. Wenn wir mal ehrlich sind: Die Kinder sind ja nicht krank. Die Kinder sollen nicht krank werden. Das sollten bezahlte Betreuungstage sein. Allein solche Formulierungen, alles nur, um die Wirtschaft zu schützen, ist einfach problematisch und deswegen, denke ich, sollten wir in einen solidarischen Shutdown gehen, dass praktisch die Wirtschaft dann auch verpflichtet wird, Homeoffices zu erlauben, da wo es möglich ist, und da, wo es absolut nicht geht, da können wir meinetwegen über Ausnahmen reden, so wie wir auch die ganze Zeit über Ausnahmen bei Schulen reden.

Heinemann: Kann der Schutz des Lebens einziges Kriterium für Regierungen sein?

Krauthausen: Ich frage mich die ganze Zeit, was denn sonst das Kriterium sein sollte. Die Wirtschaft appelliert ja teilweise selber in bestimmten Branchen, dass hier eine strengere Regelung herrschen sollte, einfach weil das am Ende volkswirtschaftlich billiger sein wird, als wenn wir hier Situationen vorfinden wie in anderen Ländern.

…Seit März in Selbstisolation

Heinemann: Auf die wir gleich zu sprechen kommen. Aber was antworten Sie denjenigen, die fordern, man solle die Personen mit hohem Risiko schützen, das heißt dann isolieren, und man könnte für alle anderen dann die Einschränkung des öffentlichen Lebens lockern oder ganz zurücknehmen?

Krauthausen: Von denen würde ich dann gerne mal die Definition von Risikogruppe hören, weil selbst da, wenn man wieder die Wissenschaft zitiert, sagen die, sind wir früher oder später bei 32 Millionen Menschen. Wenn wir 32 Millionen Menschen schützen wollen, dann können wir auch alle schützen.

Heinemann: Kommen Menschen, die sozial schwach oder medizinisch zu den Vulnerablen gehören, zu kurz?

Krauthausen: Was viele Menschen mit Behinderungen zum Beispiel, zu denen ich ja gehöre, irritiert ist, dass ständig die Politik davon ausgeht, dass Menschen, die behindert sind, eine chronische Erkrankung haben, in Einrichtungen leben, in Behindertenheimen, in Pflegeheimen. Dabei lebt ein Großteil von ihnen zuhause und diese Gruppe befindet sich seit März in Selbstisolation und wird die ganze Zeit vergessen, wenn es um passiven oder aktiven Schutz geht. Wir bekommen keine Hygienemittel, wir bekommen keine Desinfektionsmittel, wir bekommen keine Handschuhe, wir bekommen keine Masken und jetzt werden wir auch, obwohl wir alle optimistisch waren, bei den Auflistungen der Phasen, wer wann geimpft werden soll, komplett vergessen.…“

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Der Menschenrechtsaktivist Raul Krauthausen kritisiert große Mängel beim Schutz von Menschen mit Behinderung in der Pandemie. Ein Großteil von ihnen lebe seit März in Selbstisolation zu Hause und werde die ganze Zeit vergessen, wenn es um passiven oder aktiven Schutz gehe, sagte Krauthausen im Dlf.

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Dietmar Moews meint: Haben wir jetzt die CDU-Parteiwahl und den Ausblick auf die kommende Bundestagswahl 2021?

Hat jemand mal von einem der drei Kandidaten ein seriöses Wort gehört, zu der Darstellung des Raul Krauthausen, der ja nun wirklich nicht jammert oder als egozentrisches Gespenst herumredet: Nein, haben wir nicht gehört.

Das ist von diesen und sonstigen STAMOKAP-Banausen zu erwarten – wird nicht Trump der Arsch geleckt, dann eben Biden. Verlangt ist indes eine europäische VOR-STELLUNG, wie unsere freiere Welt zusammenwirken könnte.

Was hat Merkel dazu gesagt?

Nichts.

Was werden die CDU-Stellvertreter sagen?

Sie sagen: Die Wirtschaft darf nicht kaputtgehen. Die Lieferketten müssen weiterlaufen. Das wird teuer.

Ja, die Rumeierei kostet viel Schmerz und Leben und ist ewig teuer. Diese CDU-Politik ist schlecht. Und ob Große Koalition oder was sonst, werden die Laschet-Merz-Röttgen verlässlich versuchen, weiterzumachen wie bislang.

Kein Krieg ist doch sehr gut. Weniger Singvögel? – macht nicht glücklich. Man wird nur mit den GRÜNEN aus den ideologischen Sackgassen entkommen (Tipp: Ralf Dahrendorf und Hans Maier studieren!)

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Christoph Heinemann DLF Information am Morgen 15.1.2021 WIKIPEDIA

Januar 15, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10159

am Freitag, 15. Januar 2021

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Heute Morgen brachte der von mir in der LICHTGESCHWINDIGKEIT sehr geschätzte DLF-Journalist Christoph Heinemann in der DLF-Frühsendung (5-9 Uhr) einen eingespielten O-Töne-Beitrag mit einem der WIKIPEDIA-Gründer aus Los Angeles, zum 20sten Bestehen der besonderen frei zugänglichen lexikalischen Internetz-Wissensammlung WIKIPEDIA.

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Jimmy Wales (geb. 1966), US-Amerikaner, geboren in Alabama, Abitur, Bachelor- und Master-Abschlüsse einer Alabama-Universität, zwei nichtabgeschlossene Promotionsverfahren in Indiana, im Jahr 2000 gründete er seine erste Firma, im Jahr 2001 wurde WIKIPEDIA freigeschaltet:

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Wikipedia – die größte digitale Wissenssammlung der Welt – feiert ihren 20. Geburtstag!

Wales erklärte inzwischen, sich bei der Gründung von Wikipedia von Friedrich August von Hayeks Artikel The Use of Knowledge in Society inspirieren gelassen hatte.

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WIKIPEDIA hat zum Jubiläum 2021 gepostet:


Keine andere Seite ist als digitales Nachschlagewerk zu einem solch festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Zu verdanken haben wir das den ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren, die rund um den Globus das Wissen der Welt in Wikipedia zusammentragen.

Wikimedia Deutschland unterstützt als gemeinnütziger Verein die Freiwilligen-Communitys in Deutschland. Zum Geburtstag sagen wir DANKE an alle, die Wikipedia möglich machen: die Ehrenamtlichen, die Spenderinnen und Spender, unsere Vereinsmitglieder – und Sie!

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Christoph Heinemann hat keinen eigenen kommentierenden Moderationstext und keine Meinung beigefügt. Und der DLF-Interviewer hat es bei der Selbstsignation des Herrn Wales ohne Nachfragen belassen:

Dietmar Moews und Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: Dietmar Moews wurde bei WIKIPEDIA, unter Mitwirkung von aktiven in der damaligen Piratenpartei des ANTISEMITISMUS geziehen (s. a. FAS HARALD STAUN).

Es ist schön übel, wenn man sich in der 20Uhr-Tagesschau als Kandidat zum Bundesvorsitz der Piratenpartei Deutschland einige Sekunden als ANTISEMIT vorgestellt wird. So hat man es mit mir gemacht. Und ich widerspreche: Es gibt keine Tat und kein Wort von mir, das mich nicht als kritischen Aufklärer, sondern als antisemitischen Aggressor beweisen könnte. Wie hätte wohl der eminente Kölner Soziologe Prof. Alphons Silbermann in meinem Promotionsverfahren zu, Dr. phil. ein Gutachten für meine Arbeit geschrieben, wäre nicht ein integerer und brillanter Kopf, sondern ein offener oder verkappter Antisemit, der ihm als Antisemitismus-Forscher und Naziverfolgter deutscher Jude, dessen Familie weitreichend umgebracht wurde, bekannt gewesen wäre? Wer Silbermann kennt, kennt dessen Unbestechlichkeit und dessen gründliche Urteilskraft über empirische Judenfeindlichkeiten. Meine Verleumder bei Wikiwatch sind Dreckschweine.

Ich habe einige hundert Videos produziert und bei YOUTUBE zum Thema Judentum seit 2009 bereitgestellt, Gorshem Gorenberg, Nahuum Goldmann und Alphons Silbermann

Ich habe einschlägige persönliche Erfahrungen als freiwilliger Mitarbeiter an der WIKIPEDIA-Arbeit und den sozialen Problemen, die andere freiwillige Wikipedia-Autoren ebenso hatten. Was man zunächst nicht erfährt ist, dass sich Hobby-Universalgenies im Namen WIKIPEDIAS analog vereinen und lokale sogenannte regelmäßige WIKIPEDIA-Stammtische bevölkern (z. B. wöchentlich im Stammlokal), wo informelle Netzwerke mit Biertrinken entwickelt werden.

Das konkrete Problem ist, dass WIKIPEDIA Wissen von Wissenden aggregieren will. Es melden sich Freiwillige, die ihr Wissen freiwillig und auf eigenen Kosten per personifizierten Internetz-Zugang WIKIPEDIA anbieten und sich in ein geregeltes WIKIPEDIA-Redaktionsverfahren begeben. Praktisch kommt der Freiwillige auf WIKIPEDIA mit „Wikipedia-Zuständigen“ in Internetz-Kontakt. Solche Zuständige redigieren die Qualität des Textangebots, das auf diesem Weg kontrolliert und dann lexikongerecht abrichtet wird. Ein quasi -Lektor wirkt am neuen Stichwort für das dann die Zulassung einer Neuigkeit oder einer sinnvollen Ergänzung in den Wikipedia-Katalog herbeiführen soll.

Dabei werden vom Freiwilligen immer Quellenangaben und Belege verlangt, die die Aufnahme ihres Neuigkeitsangebotes bei Wikipedia rechtfertigen muss, sei es, dass es die Ergänzung und/oder Änderung bereits vorhandener Wikipedia-Texte (z. B. Heinrich Göbel ist kein Glühlampen-Erfinder und kein Pionier der Elektrifizierungszeit nach Faraday und Edison).

Natürlich hat der Wikipedia-Redakteur kein technikgeschichtliches Wissen über Streitaspekte der Erfindungs- und Patentiergeschichte der geschlossenen Elektro-Lampen. Seine aufgabe soll ja vielmehr der Quellenprüfung und der semantischen Darstellung eines Lexikon-Schlagwortes dienen.

BEISPIEL: Der Freiwillige Autor hat lediglich den bisherigen WIKIPEDIA-Eintrag zu Göbel und die dafür aufgeboteten Quellen (z. B. Brockhaus; Deutsches Museum; Museum Springe u.a.), die irreführend sind, während der Forschungsstand belegt, Goebel war ein Gerichtsbetrüger, aber kein Pionier.

Wer jetzt den Forschungsstand zum Lemma „Göbel“ anruft und US-Amerikanische Gerichtsentscheidungen aus den Jahren 1892, 1893 und 1894 zitiert, in denen die Quellen von Brockhaus u.a. als falsch erkennbar werden, hat damit einen Verifizierungskonflikt mit Wikipedia. Sein Wikipedisa-Lektor ist kein Glühlampenfachmann, aber er ist dadurch für einen freiwilligen Fachmann eine Zumutung, wenn bei WIKIPEDIA ein Unwissender auf Rechthaberei mit Brockhaus und anderen Falschdarstellungen verfällt.

Diese Erfahrung haben sehr viele freiwillige Mitwirkende mit WIKIPEDIA gemacht. Folge ist, dass sehr viel aktuelles Fachwissen zu Heintrich Göbel bei den Hobby-Moderatoren WIKIPEDIAS abprallt.

Wer es ausprobieren möchte (also sehr geehrter Herr Heinemann bei DLF), wird exakt dieses Erlebnis haben und dann aufgeben, sich ohne Not mit den Nicknamed Laien-Redakteuren von Wikipedia zu streiten.

Beispiel: Es wird jemand, eine Person des öffentlichen und kulturellen Lebens, bei Wikipedia als Lemma angemeldet, und dieser wird dann bei WIKIWATCH als Antisemit und des Antisemitismus beschuldigt und von WIKIPEDIA gesperrt. Der Moderator von Wikipedia bezieht sich bei der Antisemitismus-Beschuldigung auf Quellen, die er nicht prüft – er übernimmt diese Anschuldigung und es findet bei WIKIWATCH ein publizierter WIKIPEDIA-Streit Internetz-öffentlich statt, an dem Christoph Heinemann ganz sicher nicht teilnehmen möchte.

Beispiel: Man findet zum Stichwort ADORNO und zu MARX endlose Textwiedergaben, die auf die nicht haltbare Bewertung dieser Autoren bezogen werden. ADORNO habe die Adorno zugewiesenen Leistungen tatsächlich erbracht. Oder Karl Marx habe die von Marx erhobenen Wertvorstellungen sozio-politisch in seinen Marx-Werken erwiesen und eingelöst. Eine Diskussion über den unangemessenen Wikipedia-Text zu ADORNO oder die Märchen zu MARX, geradezu wie es im Dietzverlag der DDR irreführend aufgebaut worden war, zur Änderung bei WIKIPEDIA beitragen will, wird sein blaues Wunder erleben. Es werden Diskussionen und Kompetenzverweisungen in eine Diskussion hineingebracht, die letztlich nur die unbegründete Ablehnung verschleiern. Wikipedia lehnt aber ab.

Was sagt Herr Wales in Californien?

Ich schlage ihm vor, mal die Nicknames der WIKIPEDIA-Moderatoren zu hinterblicken, die nämlich eine persönliche Agenda in Wikipedia angeben (Selbstangabe) dazu, welche Lemma und Sachgebiete sie da seit Jahren für Wikipedia betreuen.

Dann wundert man sich darüber, welche unglaublichen Universalgenies da bei WIKIPEDIA figurieren – unmöglich, dass diese Leute all das beherrschen, was sie da als Fachredakteure und Fachlektoren für sich reklamieren.

Und wers nicht glaubt, dem sei das mal erklärt:

1. Es bietet ein Freiwilliger aus seinem Fachwissen einen Sachbeitrag für die WIKIPEDIA-Enzyklopädie per Internetz an.

2. Er wird von einem WIKIPEDIA-REDAKTEUR „empfangen“, der nunmehr Rückfragen und Korrekturen vorschlägt. Dadurch entsteht Uneinigkeit.

3. Der Freiwillige gibt sein Angebot auf (kann auch sein, dass er persönlich von Wikipedia als Antisemit gesperrt wurde. Oder dass ihm vorgeworfen wird, er habe sich selbst als Autor seiner Person als Stichwort in WIKIPEDIA eingetragen; ungeachtet, ob das zutrifft oder nicht, mobilisiert WIKIPEDIA im Streitfall mit weiteren WIKIPEDIA-Aufsehern eine Ablehnungs-Diskussion: Wer hätte das gedacht, WIKIPEDIA setzt sich mit „HAUSRECHT“ durch; aber die angeblich transparent-nachvollziehbaren Threads auf Wikipedia sind plötzlich verschwunden – sie werden von Wikipedia vertuscht.)

4. O Wunder – der anfänglich als Empfangs-Redakteur bei Wikipedia den rreiwilligen Autor abgefertigt hatte, bringt nunmehr im eigenen Namen das ursprünglich eingebrachte Wissen zu dem angesprochenen Lemma, also: Wer Göbel-Wissen brachte und von Wikipedia abgemeiert worden ist, kann persönlich gesperrt werden und sein Wissen dann im Namen des Wikipedia-Gatekeepers bei Wikipedia doch finden: Auf Namen des Multitalents eines Wikipedia-Lektors (mit Nickname / Echtnamen sind nicht einfach zu erfahren; es sei denn man besucht mal so einen Wikipedia-Stammtisch – eine schaurige Sozialarbeit).

So kommt es, dass diese Gatekeepers neues Wissen empfangen, dann den Bringer abschrecken, dann das Neue im eigenen Namen, unter Verwendung der freiwillig gebrachten Quellen und Argumente bei Wikipedia hochladen und schon haben wir universalgeniale WIKIPEDIA-Mitarbeiter, von denen es allerdings keineswegs wissenschafliche Publikationen zu dem japanischen Brettspiel Kiseidep oder zu Adorno oder zu Heinrich Göbel und auch nicht zum Antisemitismus eines diffamierten Autoren gibt.

Dass Wikipedia mit seinen pseudo-sachlichen Mitarbeitern, die nichts als Stammtisch-Poster und -Angeber sind, sehr viele Freiwillige verloren hat und weiterhin verliert, nachdem man deren Wissen abgezockt hat, ist es durchaus mal Thema des Deutschlandfunk, anlässlich des 21sten Gründungs-Jubiläums hierzu eine kritische Berichterstattung anzubahnen,

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dormi vida e coro, reposa anninnia: Himmlischer Schatz – Glück mit Sardinien

Januar 14, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10158

am Donnerstag, 14. Januar 2021

Dietmar Moews an der Costa Rei, 1988

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Ende der 1980er Jahre konnte ich die Gelegenheit ergreifen, von München, wo ich lebte, Sarden und Sardinien ein wenig kennenzulernen. Das beglückt mich bis heute, weil damit würdevolle Erlebnisse verbunden waren, an die ich mich oft mit Erinnern erfreue. Zu sagen, Land und Leute, wäre zu allgemein. Speziell waren es die Begegnungen mit Roberta und Giacomo Mameli von Cagliari und Perdasdefogu, denen ich hier ein kleines Zeichen der Wertschätzung sende:

Caro Giacomo, la mia vita è bella con il pensiero della Sardegna e del nostro incontro. Tengo in mano una stilografica (Montblanc) e canto la „dormi, vida e coro, reposa anninnia (o ninnìa / nanna? – „cornu“ hihi )“ – la suono con la chitarra in Re e A7. Sono felice di leggere di voi su internet e di vedere da esso i frutti del vostro lavoro di scrittura, come espressione del vostro apprezzamento per la vostra terra natale, la Sardegna. I cristiani dicono dei Salmi,

Salmo 90

…9 Perciò tutti i nostri giorni passano attraverso la tua rabbia; portiamo i nostri anni a passare come un racconto. 10 La nostra vita è di settant’anni; e quando è piena, è di quattro anni; e quando è stata buona, è stata fatica e fatica: perché è sparita rapidamente, come se fossimo volati via. 11 Ma chi penserà che tu sia così arrabbiato, e chi avrà paura di tale tua ira?

e molti riferimenti incrociati

2 Samuele 19:35

(-) Oggi ho ottant’anni. Come posso sapere cos’è il bene o il male, o assaggiare ciò che mangio o bevo, o sentire ciò che cantano i cantanti o i cantautori? Perché il vostro servitore dovrebbe continuare a lamentarsi con il mio lord King?

Sì, nato nel 1941, si vive fino alla vecchiaia -. Vi auguro di bilanciare adeguatamente ciò che la vostra vita richiede.

I miei più cordiali auguri e saluti da lontano, accompagnati da due LINK ad alcuni miei lavori degli ultimi 20 anni (sono nato nel 1950), vi mando a Cagliari e Perdasdefogu, nell’incantevole patria dell’Eire.

&

(Lichtgeschwindigkeit-Videos – immer extemporiert – habe ich seit dem Jahr 2009 täglich produziert bis Novemver 2014 insgesamt über 4000 Items)

Und seit dem Jahr 2014 publiziere ich Texte auf WordPress Dietmar Moews‘ Blog zur politischen Lagen in den Massenmedien in bis heute 10156 Items.

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/3113356779

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„Zeleste tesoro“ de Giuseppe Pani

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solo: Zeleste tesoro

d’etern’allegria,

dormi, vida e coro,

reposa, anninnia.

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solo: Lettu de broccadu

non ti preparesi,

su fenu ti desit

lettu duru e siccu,

sende su pius riccu

potente segnore!

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Coro: dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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solo: Dormi fizu amadu,

dormi cun dulzura,

non tenzas paura

d’esser perturbadu,

o Verbu incarnadu

in sinu ‚e Maria.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Cale bella sorte

m’hat accumpagnadu,

tenner su fiz’amadu

in sa zeleste corte!

Però m’est pena forte

si penso a s’agonia.

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coro: dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Gemidu impaziente

chi nd’ispiccat su coro,

amabile tesoro

sole relughente,

dormi dulzemente

cor’e anima mia.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Cand’a mie ti miras

cun sa corona ‚e rosa,

cun sa bucc’amorosa,

nara prite suspiras?

Dormi, chi ti olvidas

de dogni tribulia.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Cal’est su sentimentu

chi t’istat perturbende,

dormende e vizilende

pienu ‚e pensamentu?

Cust’est pena e turmentu

in die de allegria.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Ispiritos divinos,

anghelos e santas,

benide totu cantas

cun sos serafinos

e faghide festinos

chi dormit vida mia.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Musica divina

zeleste milizia

canta cun delizia,

sona peregrina,

istella mattutina

faghe cumpagnia.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Coros angelicales

virgines beatas,

faghide oghes gratas,

o viventes mortales,

cun cantos musicales

e grata sinfonia.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Dormi in su sinu miu,

dormi fìzu de oro,

no hapas dubiu in coro

non tenzas pius azìu,

o divinu pipiu

dormi cun melodia.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Reservadi su piantu,

dormidi, bene meu,

caglia, fizu de Deu

no, non piangas tantu,

refrena su piantu

prite tant’agonia?

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Dormi a sa melodia

chi ti faghet su Chelu,

dormi senza rezelu

dormidi, vida mia,

anzone immaculadu

de su mundu ispettadu.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Pro chie t’hat in coro

fiore est de cuntentu,

ses vasu de arghentu

pienu ‚e fiores d’oro,

ses unicu ristoro

de s’anima mia.

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dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

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Candore immaculadu

de lughe sempiterna,

sabidoria eterna

fìzu ‚e Babbu increadu,

dormi fizu istimadu

in sinu de Maria.

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Dormi, vida e coro,

reposa, anninnia.“

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Den Titel des gesungenen Gedichts kannte ich damals nicht, er lautet

Zeleste tesoro – als Himmlischer Schatz übersetzt. Wer so unmusikalisch ist, eine Melodie singen zu können, wird hier abprallen – mi dispiace.

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Coro: dormi, vida e coro, reposa, anninnia.

Der Text ist angeblich vom sardischen Giuseppe Pani aus dem Jahr 1825.

Di questo canto natalizio sardo esistono diverse versioni, ne proponiamo un’altra su melodia tradizionale con testo di don Giuseppe Pani del 1825

Ich versuchte folgenden Texten für dialetto Sardegna und Italiano zu folgen:


Celeste teśoro 

1 – Solo – 

Celeste teśoro d’eterna allegria dormi vida e coro ripośa e ninnìa

Coro –

Dormi vida e coro ripośa e ninnìa dormi vida e coro ripośa e ninnìa 

2 – Solo – Su pizzineddu nen porta manteddu ne mancu curittu in die de vrittu 

Coro – Dormi vida e coro ripośa e ninnìa dormi vida e coro ripośa e ninnìa 

3 – Solo – Giuśeppe dicośu agiuda a ninnare ca benin pro adorare su re poderośu gośaas de suggośu chi Deus nos invìa 

Coro – Dormi vida e coro ripośa e ninnìa dormi vida e coro ripośa e ninnìa 

4 – Solo – So re d’oriente cun grande decoro incensu mirra e oro a Geśu li doneśi 

Coro – Evviva Maria e Maria viva evviva Maria e Maria viva 

5 – Solo – Su riu Giorndano Giuanne Battista cun sa sua manu a Geśu battiźeśi 

Coro – Evviva Maria e Maria viva evviva Maria e Maria viva 

Traduzione: 

1 – Solo –

Celeste tesoro d’eterna allegria dormi vita e cuore riposa e fa la nanna 

Coro –

Dormi vita e cuore riposa e fa la nanna dormi vita e cuore riposa e fa la nanna 

(Himmlischer Schatz der ewigen Freude schlafen Leben und Herz Ruhe und machen das Bett) 

2 – Solo – Il piccolino non porta il mantello e nemmeno il corpetto nei giorni di freddo, non si lamenta. 
Coro – Dormi vita e cuore riposa e fa la nanna dormi vita e cuore riposa e fa la nanna 


3 – Solo – Giuseppe gentile, aiuta a cullare. Chi viene ad adorare il Re Onnipotente goda di questa gioia che Dio manda a noi. 

Coro – Dormi vita e cuore riposa e fa la nanna dormi vita e cuore riposa e fa la nanna 

4 – Solo – Il re d’oriente con grande dignità incenso, mirra e oro a Gesù donarono. 

 Coro Evviva Maria e Maria viva evviva Maria e Maria viva 

5 – Solo – Sul fiume Giordano, Giovanni Battista con la sua mano battezzò Gesù. 

Coro – Evviva Maria e Maria viva evviva Maria e Maria viva 

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Mein armer Übersetzungsversuch vom Sardischen ins Deutsche ergibt nur einen poetischen Hauch:

„Himmlischer Schatz

Von ewiger Freude,

Schlaf, Leben und Refrain, Ruhe, Sehnsucht.

Bett aus Brokaten

sich nicht fertig machen

der Bockshornklee wünscht Ihnen ein hartes und sicheres Bett,

wenn Sie der reichste und mächtigste Herr sind!

Schlaf, Leben und Refrain, Ruhe, Sehnsucht.

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Schlaf, mein geliebter Sohn,

Schlafe mit Süße, fürchte dich nicht, gestört zu werden,

o fleischgewordenes Wort in der Sünde Mariens.

Was für ein schönes Schicksal ist mir widerfahren,

meinen geliebten Sohn im himmlischen Hof zu haben!

Aber es schmerzt mich sehr,

an die Qualen zu denken.

Ungeduldig stöhnend,

während du dein Herz rührst, süßer Sonnenschatz,

schlaf süß in meinem Herzen und meiner Seele.

Wie kannst du mich mit einem Kranz von Rosen ansehen,

mit deinem liebenden Herzen,

und wie kannst du leiden?

Gehen Sie schlafen

und vergessen Sie alle Ihre Sorgen.

Was ist das Gefühl,

das Sie stört,

wenn Sie schlafen und voller Gedanken umherwandern?

Dies ist Schmerz und Aufruhr

an einem Tag der Freude.

Die göttlichen Geister, die Engel und die Heiligen,

Leider leider – hier enden meine Italienisch-Lückenkenntnisse – ich kann zu wenig Italienisch und noch weniger Sardisch.

Aber ich spiele es auf der Gitarre in D nach A und A7. In Perdasdefogu singt man einen langsameren Rhythmus und eine variant andere Melodie, als es Elena Ledda singt.

benide totu cantas mit sos serafinos und faghide festinos chi dormit vida mia. Göttliche Musik eifrige Miliz singen cun delizia, sona peregrina, istella Morgen faghe cumpagnia. Coros angelicales virgines beatas, faghide oghes gratas, o viventes mortales, cun cantos musicales und grata symphony.

Schlaf auf sinu miu, schlaf gold, no hapas dubiu in coro non tenzas pius azìu, o divinu pipiu dormi cun melodia. Schlaf auf dein Herz, schlaf, gut miau, gut miau, gerinnt, no fizu de Deu, wein nicht so viel, wein nicht so viel, wein nicht so viel, wein nicht so viel, wein nicht so viel, wein nicht so viel, wein nicht so viel, wein nicht so viel, wein nicht so viel? Schlafe zu der Melodie, die der Herr dir macht, schlafe, ohne zu jubeln, schlafe, mein Leben, anzone immaculadu de su mundu ispettadu. Pro chiie t’hat in coro fiore est de cuntentu, ses vasu de arghentu pienu‘ e fiores d’oro, für jene, die Blumen und Zufriedenheit im Herzen haben und ihren silbernen Gefäßen und goldenen Blumen

Ruhen Sie sich aus, Anninnia.

Unbeflecktes Herz

de lughe sempiterna,

ewige Herrlichkeit

Sohn des menschgewordenen Vaters,

Sie schlafen wie ein vertrautes Kind

an der Seite von Mary.

Schlaf, Leben und Seele,

Ruhen Sie sich aus, Anninnia.

—————– Elena Ledda singt (Selargius, 17 maggio 1959) è una cantautrice italiana in lingua sarda. Nata a Selargius, paese alla periferia di Cagliari, Ha frequentato il conservatorio del capoluogo studiando oboe e canto. Elena, nonostante le potenzialità della sua voce da mezzosoprano, ha preferito dedicare la sua carriera al genere folk, sebbene col tempo arricchito di ricerca e sperimentazione.

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Dietmar Moews meint: Dieses geradezu orgiastische – nur von Männern gesungene Lied durfte ich Weihnachten 1992 in der Kirche von Perdasdefogu, in den Bergen Sardiniens, mitsingen. Dafür bin ich sehr dankbar. Im oberen Teil des Dorfes liegt die Kirche San Sebastiano aus dem 11. Jahrhundert mit frühromanischen Formen. Auf dem Land sind die Kirchen Santa Barbara und San Salvatore. Die Bewohner des Dorfes sind mit den religiösen Traditionen eng verbunden. In der Karwoche beginnen die Vorbereitungen für Su Nenniri: Man gibt Weizen zusammen mit zerstoßenem Lein und Wasser in eine Tonschüssel und lässt ihn drei Wochen unter dem Bett im Dunklen keimen. Gründonnerstag und Karfreitag benutzt man ihn zur Dekoration der Kapelle. Am Ostersonntag wird er gesegnet und am Ostermontag auf die Felder verstreut, um Fruchtbarkeit und reiche Ernte zu erbeten. Zu den innigsten Festen des Dorfes zählen San Sebastiano am 20. Januar, San Pietro, Patron des Dorfes, am 29. Juni und Santa Barbara am letzten Sonntag im Mai. Die Heiligenstatue wird in einer Prozession vom Dorf zur Kirche auf dem Land geleitet, wo zwischen religiösen und weltlichen Feiern das Gelübde gegenüber der Jungfrau und Märtyrerin erneuert wird.

(Nach dem Natale-Heiligabend-Gottesdienst blieben nur die Männer in der Kirche und sangen gemeinsam a capella; es gab Textzettel – reihum sang man einzeln einen Solo-Vers – dann alle zusammen zweimal Chorus „Dormi, Vida e coro, reposta anninnia“.

Perdasdefogu ist klein, man findet es nicht so leicht. Buono.

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Inmitten der Insel erhebt sich ein von jahrhundertealten Wäldern bewachsenes Bergmassiv, wo Königsadler und Mufflon beheimatet sind: das Gennargentu-Massiv ist der Triumph der Natur in einem unberührten, wilden Landstrich. Im Frühling färben sich seine Wiesen in den Farben der Pfingstrose sa rosa ‘e monte, der einzigen Blume, die in der Antike am Olymp blühte. Im Frühling, wenn der Thymian in Blüte steht, wird die Luft von seinem intensiven Duft erfüllt. Zahlreiche Wanderwege bieten absolut traumhafte Aussichten: bergauf zur Punta La Marmora, die mit ihren 1834 m die höchste Erhebung Sardiniens ist. Wenn der Schnee die Schornsteine bedeckt und die Landschaft zu ruhen scheint, besticht der Gennargentu durch seinen Winterzauber. In Fonni stehen Ihnen Aufstiegsanlagen zu den Bergen Bruncu Spina und Spada zur Verfügung.

Wenn Sie Sardinien näher kennenlernen möchten, erkunden Sie seine kleinen schmucken Dörfer inmitten von Bergland und den ältesten Wäldern der Insel, lernen Sie Traditionen und Küche kennen und genießen Sie die Gastfreundschaft der Ortsbewohner. All das wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Bergprodukte haben einen unvergleichlichen Geschmack, wie in Desulo die Kastanien, der Rohschinken und die berühmte Carapigna, eine Granita (sorbetähnliches Wassereis), die früher aus dem Schnee der umliegenden Berge zubereitet wurde, und in Tonara der schmackhafte Torrone (Nougat), der mit Haselnüssen, Mandeln, Nüssen und lokalem Honig hergestellt wird. Die weit zurückreichende Kultur dieser Orte spiegelt sich in ihren Traditionen wider. So kann man auch manchmal Frauen in farbenprächtiger Tracht und Mädchen mit edlem Schmuck antreffen, der wie der sardische Glauben, von Generation zu Generation vererbt wird. Junge Leute bieten einander bei der s’istrumpa die Stirn, der sardischen Variante des antiken griechisch-römischen Ringens, durch das der Ort Ollolai berühmt geworden ist. Mitunter wird der Wettstreit auch auf intellektueller Ebene mit improvisierten Reimen zeitgenössischer sardischer Dichtkunst ausgetragen, die von Tenorgesängen begleitet werden. In einer Vielzahl von Gedichten wird von der Seele des Gennargentu erzählt: Zwei der größten sardischen Dichter sind Antioco Giuseppe Casula aus Desulo, bekannt als Montanaru, und Peppino Mereu aus Tonara, der zahlreiche Gedichte geschrieben hat, die später auch in Volkslieder umgewandelt wurden. Beispiele dafür sind Nanneddu Meusu Testamentu und Galusè, ein Loblied an die Seele dieser Orte, die Reinheit seiner Wasser.

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Das Landesinnere Sardiniens, das Herz der Insel, liegt den Rhythmen der Küste fern. Dieses Gebiet ist durch eine Berglandschaft mit vielen Wäldern, Wasserfällen und Flüssen in einem atemberaubenden Naturrahmen charakterisiert.

Hier regieren spezielle kulinarische Genüsse, die dem Reichtum der Wälder und der Zuchtbetriebe des Gebietes entspringen. Wurstwaren aus den Bergen, Fleisch, Braten, Käsesorten,  Kastanien und Haselnüsse beherrschen den Tisch, der noch durch das 

typische Brot „Pane Carasau“ und durch ein gutes Gläschen Cannonau bereichert wird.

Hier lebt man besser und länger; das Rezept für das „Elixier” für ein langes Leben ist einfach: Frische saubere Luft, gutes Essen, ein harmonischer Lebensstil im Rhythmus der Natur und ein lebhaftes Sozialleben, das diese Berge belebt.


Eine Reise ins Landesinnere Sardiniens ist ein Eintauchen in die antike Welt der Insel, wo die Traditionen Zeugnis von den tiefen Wurzeln der sardischen Kultur und der besonderen Gastfreundschaft der Menschen, die hier leben, geben.


Jede Jahreszeit hat hier ihren Reiz. Bei den „Cortes Apertas“  im Autunno  in Barbagia werden am Wochenende von September bis Dezember in allen 26 daran beteiligten Dörfern die Höfe der historischen Häuser für einen Rundgang durch Kunst, Kunsthandwerk und Produkten des Landes geöffnet,. Jede Woche gibt es andere Emotionen, da der Charakter und die Abschnitte aller kleinen Realitäten der Barbagia unterschiedlich sind.

Im Winter, wenn der Schnee dem Gennargentu ein weißes Häubchen aufsetzt, werden beinahe überall die Freudenfeuer für Antonius den Großen (Antoniusfeuer) entzündet und im Februar werden die Karnevalsriten eröffnet. In Mamoiada bringen die Masken der „Mamuthones“ und der „Issohadores“  einen der ältesten Riten der sardischen Tradition zur Aufführung, die dann in heiteren gemeinschaftlichen Festen mit Musik, Gesang und Tanz auf der Piazza enden, woran alle teilnehmen, Touristen und Bewohner.Hier ist mehr von Costa Rei die Rede, nicht von Costa Smeralda.

Das Landesinnere hat auch im Frühling und im Sommer seinen Reiz für unvergessliche Trekkingtouren: Hier beginnen Routen, die zum Nuraghendorf von Tiscali führen, das von einer großen Grotte bewahrt wird, um dann in Richtung des Canyon von Gorroppu abzufahren – zwei Perlen im Herzen Sardiniens. Wer in Siena den Dom sah, sollte Perdasdefogu erleben.

Siena, Duomo

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