Antideutsche Ressentiments Europas gegen Deutschland

Mai 30, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10429

am Dienstag, den 31. Mai 2022

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Bereits im Jahr 1994 habe ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter der GRÜNEN im Deutschen Bundestag eine Denkschrift verfasst und in die Fraktion gegeben, die dann später der Alt-Grüne Ralf Fücks, als Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung, als seine Gedanken publizieren ließ:

Mein Grundgedanke dieses Memorandums bezog sich auf die vernachlässigte Bundeswehr, die Wehrpflichtabschaffungs-Ideen bei den GRÜNEN und in Verbindung mit dem Wunsch der GRÜNEN, Wählerzustimmung für grüne Politik in einer Bundestagsmehrheit erkämpfen zu können. Ich legte genau dar, dass es nur möglich ist die GRÜNEN in eine gestalterische Mehrheit zu bringen, wenn die GRÜNEN eine konkrete MILITÄRPOLITIK entwickeln mussten, die auf die vorhandene bündnisspezifische Bundeswehr abzustellen war, anstatt mit Fundamental-Pazifismus und einseitiger Abrüstung die Verfassungspflicht einer Bereitschaft zur Landesverteidigung zu unterlaufen, also:

Bundeswehrpolitik der GRÜNEN auf Bundesebene!

Jetzt ist seit 24. Februar 2022 in der UKRAINE ein offener Eroberungskriegs RUSSLANDS im gang. Ohne viel Prophetie und unverzüglich habe ich hier im Blog, am 28. Februar 2022, unverzüglich der unterlegenen UKRAINE empfohlen, keinen heißen Verteidigungskampf gegen die russische Armee anzugehen, weil es zweifellos unheilvolle Zerstörung und grenzenloses Leid und Opfer bringen wird.

Die ukrainische Jugend wollte und will es anders. Die kämpfen aufopferungsvoll, ohne eigene Rüstungsmittel und modernste Kampftechniken ins Feld führen zu können.

Folglich kämpfen derzeit in der Ukraine alle mit russischen Waffentechniken: die Russen mit Russenwaffen, die Ukraine mit russischen Waffen, auch im Nachschub der ehemaligen Warschauer Pakt Staaten Polen, CSSR, Alt-DDR-Waffen usw.

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Neue Zürcher Zeitung titelt Samstag, 28. Mai 2022 von NZZ-Chef

Eric Gujer:

„Das Bild der hässlichen Deutschen

Der deutsche Kanzler und seine Partei stolpern durch den Ukraine-Krieg ohne Plan und ohne Ziel. Scholz schwächt so die politische Position Deutschlands in Europa und heizt antideutsche Ressentiments an“ …“Stabilität gibt es nicht gratis.“

Der Untergang mit offenen Augen ruft nun mit allen weltweiten massenmedialen Multiplikations- und Propagandamitteln dazu auf, dass Deutschland siegbringende schwere Waffen schenken soll. Gleichzeitig fordern alle ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten, die heute zu E U und zu NATO gehören, Deutschland dazu auf, DIE FÜHRUNG im KRIEG in UKRAINE gegen RUSSLAND zu übernehmen.

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Dietmar Moews meint: Ich bedauere und verzichte in den vergangenen Monaten zunehmend darauf, meiner politischen Dissidenz gegenüber der deutschen StamoKap-Parlamentsmehrheit noch in meinem Namen im Internetz Ausdruck zu geben. Ich verzichte auf mein freies Meinungsrecht, weil es mir als Deutscher persönlich zu riskant ist, in einer solchen FUNDAMENTAL-DISSIDENZ öffentlich rauszutreten (Mir genügt – anbetracht der deutschen Öffentlichkeit und Medien-Kriminalisierung meine Urteilskraft auch für mich allein – eine relevante Zustimmungsmehrheit unter der deutschen Öffentlichkeit kann ich nicht erwarten).

Nun, ja – NZZ? – die Schweiz ist militärisch NEUTRAL und wählt sich die GRATIS-STABILITÄT.

Dennoch möchte ich nun doch noch mal etwas aufklären.

Wie bereits mehrfach erklärt, ist Deutschland völkerrechtlich nicht souverän (den USA unterworfen) und auch trägt das heutige Deutschland das Schandmal der Verbrechen des deutschen Hitlerstaates bis 1945 gegen beinahe alle Nachbarstaaten. Besonders auch Millionen Todesopfer der sowjetischen Ukrainer und der sowjetischen Russen. Ich ziehe für mich daraus den Schluss, dass zu meiner Lebenszeit kein Deutschland Kriege gegen Russen oder gegen Ukrainer betreiben dürfe. Folglich auch nicht deutsche Kriegsführung gegen Rußland, zur Unterstützung der Ukraine und auch nicht umgekehrt.

Es sollte jeden besorgten Deutschen klar sein, dass in europäischen Kriegen auch in absehbarer Zeit, immer wenn man Hilfserklärungen für Kriegsschuldige sucht, Deutschland ein propagandistisch leicht gefundener SÜNDENBOCK ist:

So wie heute die deutsche Kriegszurückhaltung gegen Russland als eine Position Deutschlands in Europa auch von vielen EU-Partnern hingestellt wird, wie Verräter, und von den Hilfe empfangenden Ukrainern sogar mit Hass überschüttet wird, werden antideutsche Ressentiments angeheizt.

Das dürfte wohl jeder Trottel begreifen – wenn Deutschland in diesem Krieg FÜHRUNG übernähme, wäre unverzüglich die alte HITLER-NUMMER auf dem Tisch, die da lauten würde: Deutschland führt nur 77 Jahre nach dem Zusammenbruch 1945 erneut Krieg im Jahr 2022 gegen Rußland.

Deutschland wird gegenwärtig also als Sündenbock für die Zerschlagung der Ukraine hingestellt, weil Deutschland nicht führt (und weil Waffen nicht geschickt werden, die gar nicht in deutschen Händen sind; es wird Ringtausch gefordert, der Lieferung von modernsten Waffen aus angeblich verfügbarem deutschen Besitz, die Deutschland selbst gar nicht hat).

Es hat kein Sinn, Dummheit zu geißeln. Es hat nur Sinn, mit Lebenserfahrung und Urteilskraft zu erkennen, dass seit Hitler Deutschland immer wieder der Arsch ist, der Sündenbock (warum wird nicht Waffenhilfe ISRAELS gefordert, die UKRAINE vor den Russen zu schützen? WARUM NICHT? – ganz einfach, weil sich ISRAEL nicht als SÜNDENBOCK zur Verfügung hält, während Israel selbst fremdes Land annektiert und Einwohner mit Militärmitteln umbringt). ISRAEL wäre imstande, der UKRAINE zu helfen und die russischen Massensoldatchen zu vertreiben.

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Wer will im Bild des hässlichen Deutschen Krieg führen?

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Ich nicht. SPD-Scholz, der WireCard-, Cum-Ex- und Warburg-Bank-Lügner, will jetzt auch keinen deutschen Krieg führen. Nach Lage der Dinge, ist das nicht politische Vernunft des Lügners Scholz, sondern aus meiner Sicht ist das Glück für mich – ich habe ihn nicht gewählt und muss nun hinnehmen, ob „mein“ Scholz Krieg führen will oder lieber nicht. Tja.

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Mona Lisa Verarschung mit Marilyn für 195 Millionen Dollar bei Christies

Mai 30, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10428

am Dienstag, den 31. Mai 2022

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Am 10. Mai 2022 wurde angeblich – laut ARD-Tagesschau – bei dem USA-Versteigerungshaus Christies das teuerste Kunstwerk des 20sten Jahrhunderts für insgesamt 195.000 US-Dollar zugeschlagen.

Doch es ist ein riesiger Bluff.

Und die deutsche ARD-Tagesschau mutet den Zuschauern eine erhebliche Verdummung zu:

Denn es wurden lauter falsche bzw. ungenaue Informationen von der ARD verbreitet, man textete nämlich wie folgt lauter Lügen.

Was wurde versteigert? ein Kunstwerk.

Was für ein Kunstwerk ist es? ein Portraitbild von Marilyn.

Von wem stammt das Bild? von Andy Warhol.

Wann entstand das Werk? unmittelbar nach dem Tod von Marilyn Monroe, also im Jahr 1962.

Welche Art Bild ist das versteigerte Portrait? es ist von Warhol gemalt worden.

Wer hat das Portrait ersteigert/erworben? das wurde nicht mitgeteilt.

Woher stammt das Kaufgeld und wie ist es gebucht? keine Information.

Wo wird das Bild hingehen? – es wird verschwinden.

Wie viele dieser Warhol-Marilyns gibt es überhaupt? keine Angabe, obgleich es davon unzählige fototechnisch reproduzierte kollorierte unsignierte Drucke gibt (diese Grafik gibt es in unzähligen Varianten angebuntet).

Tagesspiegel am 11. Mai 2022: „Shot Sage Blue Marilyn“ – von Andy Warhol für 195 Mio Dollar bei Christies versteigert“.

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Es darf doch ruhig den weniger beschlagenen Menschen, die sogar Interesse an Kunst haben könnten, wenn nicht fortwährend absurder Mist als Kunst durch die Lügenpresse und die Staatsmedien hochgejazzt würde, ehrlich mitgeteilt werden:

Beim massenmedial heute als NEU hochgebrachten UNFUG handelt es sich um quasi „Schwarzgeld“. Wer solche wertlose KUNST am ersten KUNSTMARKT, HANDEL, AUKTION, MESSEN, kauft, erhält dafür ein ZERTIFIKAT, wo draufsteht: Dieses und jenes WERK ist echt und arriviert und den angegebenen Kaufpreis wert (also beim Finanzamt anerkannt, aber nicht zu kapitalisieren und nicht als Kapital der Eigentumsteuer zuzuführen).

Dieser Kunst-Pseudo-Markt hat mit Kunst gar nichts im Sinn, sondern allein mit hin- und herverkauften PREISSCHILDERN, wie rare Briefmarken, Zuchtpferde oder Fußball-Weltstars, Weinflaschen oder Oldtimer-Auto-Sammlungen – immer kostbar gemacht, weil auf einem Spezialmarkt verknappt und professionell bezeugt (Die Händler garantieren den Rückkauf auf dem angesagten Preisniveau).

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Von der wohlständigen Kunstorganisationspolitik (OKF) in Deutschland gehen leider völlig kunstfeindliche Machenschaften aus: Der Staat päppelt den Kunst-Pseudo-Markt, der eigentlich dem Schwarzgeld und der Geldwäsche der Privatleute gewidmet ist, noch zusätzlich mit unbegrenzten staatlichen Geldmitteln und durch hochbezahlte Erwerbs-Posten im Arbeitsfeld von „Kunst&Kultur“, ohne dabei auf Kunst und Kultur Rücksicht zu nehmen. Was der organisierende Staat hier macht, ist die Organisation der Herrschaft durch eine Staatsquote der beschäftigten Opportunisten der Salonpersonnage die in diesem Staats- und Entmündigten- Intermediärverkehr ihre Kunstblindheit ausleben.

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Dietmar Moews meint: Rekord. Teurer als das bisher teuerste PICASSO-Gemälde – so erklärte der ARD-Tagesschau-Ansager der allgemeinen Fernseh-Öffentlichkeit.

Alle gesendeten Informationen sind unzutreffend.

Das Portrait basiert auf Foto-Reproduktion und ist nicht Portrait-Malerei – Warhol war nicht Maler und konnte keine Portraits malen.

Das Bild sieht aus wie ein Siebdruck (das ist eine Flachdruck (Offset-)Druckmethode. Drucktechnisch können von dieser Druckvorlage unbegrenzt viele Bilder gedruckt werden – anders als Holzschnitt oder Radierungstechniken). Der Kostpreis eines solchen bunten Warhol-Bildes beträgt etwa 5 Euro, zuzüglich Rahmung insgesamt 155 EURO – es ist nur banales buntes Papier; die Zertifikate sind massenhaft abgestempelte NULL-Beweise. Eine Provenienz für eine primitve Druckgrafik zu erforschen ist belanglos, denn es gibt davon zehntausende. Und eine handschriftliche Signatur – falls es eine gibt? wer hats geschrieben?

Das Kaufgeld zeigt – anders als ARD-Tagesschau insinuierte – nicht den Wert des Bildes, der durch den erzielten Versteigerungserlös von 195 Mio Dollar sich erweisen lässt (allenfalls als Versichrungswert, falls der Eigentümer hierfür einen Versicherungsabschluss überhaupt bekommt. Kann man einen abgebrochenen Fingernagel für 100 Millionen Dollar versichern? Ja, wenn man eine Versicherung findet, die mitmacht und die dann eine sehr hohe Versicherungsgebühr verlangen würde). Auf dem Weg werden häufig ziemlich wertlose „Kunstwerke“ mit Beleg einer Versicherung dann z. B. vom Finanzamt taxiert; oft gibt es für ein und dasselbe Werk verschiedene Versicherungsbelege, einen für 1000 Millionen und einen für 155 Euro.

Sondern dieser WARHOL-Verkauf zeigt, dass angeblich irgendwo 195 Mio US-Dollar flüssig waren, die als Geldwäsche deklariert werden können; denn mit diesem Zuschlag entsteht ein Bezahlbeleg, der als Ausgabe in einer Steuerklärung landet.

Ob hiermit der gesamte Umsatz wahrheitsgemäß veröffentlicht worden ist, oder ob zwischen Verkäufer, Verkaufsvermittler und Käufer noch zusätzliche Vereinbarungen gelaufen sind, dafür kennen wir keine Angaben.

Definitiv wurden keinerlei Angaben zu Verkäufer und Käufer gegeben.

Möglich, dass der Käufer bereits einen weiteren Käufer an der Hand hat, der das Portrait nunmehr bei Christies mit einem Hochpreis etikettiert bekommen hat, der damit etabliert worden ist und für weitere (Zollfrei-Käufer mit Schwarzgeld) Vermarktung im öffentlichen ersten Markt existiert, aber durchaus unter der Hand weiterwandern kann. So geht das heutige Kunstgewerbe. Wer will das wissen?

Man erfuhr irreführend, Warhol war der Maler – man erfuhr nicht welches Material, ob Pappe, Leinwand, Karton, ob Ölmalerei, Tempera, Acryl, gemalt, gedruckt, gezeichnet worden wäre. Auch das Bildformat – dem Augenschein nach unter 100x 100 Zentimeter, hinter Glas? Malerei hinter Glas?

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Wie oben schon gesagt: Andy Warhol war nicht Maler – diese Marilyn war nicht gemalt, sondern nach einem Photo gedruckt: eine Fotokopie in kostspieligem Bilderrahmen.

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Hans Scheibner 1936 – 2022 Kurznachruf

Mai 26, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10427

am Donnerstag, den 26. April 2022

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Hans Scheibner, geboren am 27. August 1936 in Hamburg ist jetzt 85-jährig am 23. Mai 2022 in Hamburg gestorben. Scheibner war ein Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher. Seine beißende Kritik an den „vielen kritischen Satirikern“ in deutschen Massenmedien, die so tun als käme ihre Kritik von Links, die aber nicht zum Kern vordringt, gipfelt in dem Vorwurf:

Das wiegt nur einen Vogelschiß“

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Er lebte zusammen mit seiner zweiten Frau, Petra Verena Milchert, in Hamburg-Ohlstedt, wo er nach kurzer Krankheit starb.

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Scheibner zählte in den 1970er Jahren zu den bekanntesten deutschen Liedermachern. Er gehörte zur Hamburger Szene und den Onkel Pö-Künstlern, mit Meyers Dampfkapelle und Rentnerband. Mit „Ich mag so gern am Fließband stehn“ und „Schmittchen Schleicher mit den elastischen Beinen“ . Aber auch in dieser Szene verlor er viele Sympathien u. a. mit seinem satirischen Artikel im Spiegel über deutschsprachige Liedermacher „Das wiegt nur einen Vogelschiß“

Ich zitiere aus Wikipedia:

„Ab 1975 trat er zusammen mit dem holländischen Pianisten und Komponisten Berry Sarluis auf. Großes Aufsehen erregte seine LP „Heiliger Marx“, mit der er völlig gegen den westdeutschen Mainstream die Propheten des sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaates verspottete, u. a. „Hannes Wacker, der Sänger mit den Arbeiterliedern“. Er verscherzte sich Sympathie und Anerkennung der linken Szene und damit den Kleinkunstpreis. Mit über hundert satirischen Liedern und Chansons (LPs bei phonogram, polydor, RCA) gehörte er zu den bekanntesten deutschen Liedermachern. Aber auch in dieser Szene verlor er viele Sympathien u. a. mit seinem satirischen Artikel im Spiegel über deutschsprachige Liedermacher „Das wiegt nur einen Vogelschiß“.

1977 erschien Scheibners  LP Achterndiek mit dem gleichnamigen Titellied, ein an das Grimmsche Märchen Vom Fischer und seiner Frau angelehnter Anti-Atomkraft-Song. 1979 folgte die LP Das macht doch nichts, das merkt doch keiner! deren gleichnamiger satirischer Titelsong sein populärstes Lied wurde, auch deshalb, weil Scheibner es im Lauf der Jahre immer wieder mit neuen, auf aktuelle Ereignisse eingehende Strophen erweiterte.

In den 1980er Jahren wurde Scheibner mit der satirischen Fernsehsendung … scheibnerweise des NDR Fernsehen bundesweit bekannt, geriet damit aber auch immer mehr in das Visier derjenigen, die sich von seinen Satiren angegriffen fühlten. Zu einem großen Teil wurden auch Umweltthemen aufgegriffen, beispielsweise der Nationalpark Wattenmeer, Autoabgase in Hamburg und Greenpeace (im Lied David Grünfried).

Am 1. November 1985 kam es zum Eklat, als Scheibner in der NDR-Talkshow zum dreißigjährigen Bestehen der Bundeswehr in Abwandlung des Tucholsky-Zitats sang: Die Frauen (von heute) sind ja selbst nicht zu retten. Ihre Söhne schicken sie noch immer in den Krieg/und mit Mördern teilen sie die Betten! Seine Sendung … scheibnerweise wurde abgesetzt und das Hamburger Abendblatt trennte sich von ihm als Kolumnisten.

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Dietmar Moews meint: Hans Scheibner, Kunstfreiheit und Staatskunst wären mal eine interessante Normenprüfung wert. (Was sagt da Dittsche?)

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Die deutsche Denunziateuse STRACK-ZIMMERMANN

Mai 24, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10426

am Mittwoch den 24. Mai 2022

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Seit dem 24. Februar 2022 die totalitäre russische Invasion gegen die Existenz der Ukraine von PUTIN losgebrochen wurde, gibt es in der internationalen Welt nationale Parteien für und gegen PUTIN, die zugleich für und gegen Ukraine wirksam sind.

In Deutschland folgten drei unvereinbarbare Werthaltungen aus dem 24. Februar:

– überwiegend Ratlosigkeit

– massenmediale Rüstungshetze

– maximale, auf Kriegsgewinn zielende Unterstützung der unverzüglich einsetzenden ukrainischen Selbstverteidigung und den Erlass des Kriegsrechts für alle ukrainischen Männer im Alter zwischen 18 und 60

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Die Bundestagsabgeordnete und Kriegs-Ausschuß-Vorsitzende der Bundesregierung, FDP-STRACK-ZIMMERMANN, begann – leicht zeitversetzt – damit, maximale Rüstungsimporte, Waffenhilfe und Kredit-Intervention für die arme Ukraine öffentlich zu fordern. STRACK-ZIMMERMANN trat damit gegen die dezente Linie der eigenen Bundesregierung unter SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz an, der die explizit geltende Politik-Maxime Deutschlands „keine deutschen Rüstungsgüter in heiße Kriegsszenerien zu liefern“.

Scholz drückte das damit indirekt aus, dass 5000 deutsche Schutzhelme an die Ukraine geliefert wurden – die dort gebraucht wurden (mehr hatte Deutschland nicht verfügbar).

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STRACK-ZIMMERMANN sprang auf die kriegerische deutsche Kulturindustrie auf, benutzte jede massenmediale Auftritts-Gelegenheit, und forderte eindeutige Ukraine-Parteilichkeit in dreierlei Bezug

– im Verteidigungskrieg

– innerhalb der deutschen NATO-Mitgliedschaft

– innerhalb der deutschen E U-Mitgliedschaft

Bald danach kam nunmehr STRACK-ZIMMERMANN mit unverschämten Verablinjurien – sie erklärte, „der Kanzler würde vermeiden den Begriff „Panzer“ in seinen Stellungnahmen zu gebrauchen“, ferner, „SPD-Scholz würde den Begriff „schwere Waffen“ nicht aussprechen“. Alsdann, der Kanzler würde nicht erklären, „Ukraine zum Sieg gegen Russland helfen zu wollen“.

Besonders absurd und rechtlich als Landesverrat zu bewerten ist STRACK-ZIMMERMANN, indem sie fortwährend „mehr Transparenz“ von der Bundesregierung und dem Kanzler verlangt, außerdem die Verteidigungsministerin als quasi „kleinlaut“ attributiert.

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Dietmar Moews meint: STRACK-ZIMMERMANN sollte aus der FDP-Fraktion rausgeschmissen werden. Ihre Kriegs- und Sieg-Proklamationen sind unfundiert, unverlässlich und hetzerisch.

Abgesehen von den unglaublichen Schäden und den unbeschreiblichen Menschenopfern, ist nicht gegeben, dass die hilflose Ukraine gegen das übermächtige Russland einen Krieg gewinnen kann.

Abgesehen von dieser Waffengeschäfts-Lobbyierung der STRACK-ZIMMERMANN aus dem vertraulichen Kreis der amtierenden Bundesregierung, sind ihre Sachargumente wider ihr besseres Wissen gelogen.

STRACK-ZIMMERMANN ist als Fachusschußbetraute des Parlaments vollkommen darüber im Bilde, dass die Bundeswehr seit Langem dem geltenden Verfassungsauftrag zur Landesverteidigung Deutschlands und zur Erfüllung geltenden Militär-Bündnisverpflichtungen nicht entspricht. Verantwortlich und Schuld sind Bundesregierungen samt den legislativen deutschen Demokratie-Strukturen diesen Staatsverrat nicht zu ändern bzw. durch Kürzungen jeglicher Natur die Verteidigungspflichten zu brechen.

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Dass STRACK-ZIMMERMANN konkrete Daten und Zahlen zur Bekanntgabe der aktuellen deutschen Kriegswaffen-Lieferungen nach Ukraine fordert, ist nicht eine Rechtsforderung der repräsentativen Informationspflicht, sondern ist eine dem SPD-KANZLER SCHOLZ zugedachte taktische Dummheit. Ferner handelt es sich bei der diskreten Bekanntgabe solcher heißen Informationen um nützliche bzw. schädliche Militärgeheimnisse. Allerdings ist es aus dem verschworenen Regierungs-Koalitionskreis eine extreme Treueverletzung durch STRACK-ZIMMERMANN.

Man muss doch durchschauen und mitgehen, dass der amtierende Kanzler, als Führer Deutschlands, nicht gerade jetzt im Kriegsfall der Weltöffentlichkeit mitteilen möchte, dass Deutschland „blank dasteht“, wie es nach dem 24. Februar 2022 ein Bundeswehr-Kader in die Massenmedien ausgesagt hatte.

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Denn STRACK-ZIMMERMANN fordert mit ihren ständigen Wichtigtuereien, dass Deutschland Waffen liefern solle, von denen sie selbst exakt weiß, dass die nicht vorhanden sind, und dass bei vorhandenen Waffen die dafür notwendige Munition nicht existiert (sowie dass die Schweiz als Munitionsproduzent, mit der eigenen Militär-Neutralität begründet ablehnt, genau hierfür Munition herzustellen und an Deutschland zu verkaufen).

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Es ist eine Triade von FDP-STRACK-ZIMMERMANN gegen SPD-SCHOLZ – unzweifehaft mit Einverständnis des FDP-FÜHRERS und Bundesfinanzministers CHRISTIAN LINDNER:

SCHOLZ solle die rechtswidrige „BLANKHEIT“ aussprechen, damit dann die gesamt Rüstungsgeschäfts-Kulturindustrie über diese Regierung herfällt, Bewaffnung und Fehler, Siegesversprechen über Russland, Kriegsschuld Deutschlands, nicht gegen ehemalige SOWJETS, sondern exklusiv gegenüber UKRAINE usw. eskalieren.

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Diese ZUG um ZUG-DENUNZIATION Deutschlands durch STRACK-ZIMMERMANN, dass bundesamtlich- exekutiv keine Kriegsbeteiligung will, aber eine von BLACKROCK bis CDU, von WEF bis Lockheed, von USA bis zu einer irregeführten deutschen Radikalisierung, doch mal eben Russland zu zeigen, wie stark man tun kann. Damit aber den Lügner in Regierungsämtern (WireCard, CUMCumEX, Warburg-Bankmillionen) OLAF SCHOLZ fertig zu machen.

Das sollte jetzt mal, so rum, durch die Friedlichkeitsforderungen gewählter deutscher Parteien, auch gegen MARKUS LANZ, ILLNER, ANNEWILL, Maischberger und weiteren STAATS-Meinungskommissaren bei Deutschlandfunk, ZDF oder ARD – bekannt gemacht werden, welches SPIEL hier STRACK-ZIMMERMANN als Bundeswehr-Bundestags-Beauftragte treibt.

STRACK-ZIMMERMANN sollte deswegen, mit vorstehenden Gründen, als Landesverräterin und wegen DUMMHEIT, disqualifiziert werden. Die kommenden Wahlniederlagen der FDP sind nicht auf sie angewiesen – da irrt sie sich, durch KRIEGS-SCHARFMACHEREI der AFD Quoten abnehmen zu können.

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Ich bin gegen die Selbstaufopferung der Ukraine – folglich bin ich lediglich für humanitäre Hilfen, auch nicht für Subventionen dieses Kampfes. Ich bin für Asyl von Flüchtlingen, nicht indes für beliebige Einwanderung, auch nicht für die Aufnahme der rückständigen Ukraine in die E U und nicht in die NATO.

Die UKRAINE sollte mit kriegslustigen Staat, wie Polen, Georgien und Estland eigene Militär- und Beistands-Verträge schließen, sofern diese nicht bereits anderweitig vertraglich gebunden sind, wie es z. B. das NATO- und EU-RECHT bricht.

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Deutschland ist seit Hitler der Sündenbock und Strack-Zimmermann, als Rüstungs-Agentin der FDP, ist das als Profitmühle durch Krieg nachrangig.

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DLF Lügenpresse macht Kultur-Irreführung

Mai 23, 2022

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am Dienstag, den 23. Mai 2022

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Am Sonntag, 8. Mai 2022 konnte man es mal wieder zugespitzt im Deutschlandfunk hören, wie die Begriffe Kultur und Kunst verwechselt werden –

– weil die Jungjournalistienen unwissend sind

– weil man eine Sprachregelung gebraucht, deren Praxis unbedacht ist

– weil ständig eine LÜGENPRESSE entsteht, weil überwiegend abgeschrieben und nachgeplappert wird

– weil diese staatlichen Autoren nicht beachten, was die Freiheitsgebote im Grundgesetz vorschreiben, nämlich, einen zensurfreien Publikationsrahmen zu bieten bzw. zumindest vor Organisations-Kartellen die Gesellschaft und die kulturinteressierten Privatmenschen zu schützen.

Das bedeutet, dass nicht der Staat (oder bspw. der DLF) eine einseitige Kunst mit einseitiger Kultur propagieren darf, ein solches Salonpersonal zu bevorzugen sowie abweichende Kunst-Hervorbringungen zu denunzieren.

Es bedeutet, dass staatliche Kulturpolitik stets die Verwirklichung der rechtsstaatlichen Werte zu folgen hat, besonders dass das auszuwählende Personal ausreichend staatsbürgerlich gebildet sein muss, bevor es mit Exekutivbefugnissen die weitverbreiteten Dümmlichkeiten durchsetzen, nämlich Was, Wann, Wer, Wo, Wieviel Geld …

Soll also diese DLF-Hörfunk-Sendung von Metz und Seeßlen Sinn wie auch meine Kritik und Meinung dazu Sinn haben, hätten zunächst das staatsrechtliche und das ökonomisch-fiskalische STRUKTUREN-SYSTEM als FUNKTIONS-SYSTEM erfasst und analysiert werden müssen. Denn Deutschland hat ein nicht legitimes, nicht verfassungsgemäßes, weil nicht prononciertes ORGANISATONS-SYSTEM aufgezogen. Hierin spielen die Kunstdefinition, die Berufskünstlerdefinition, die Fiskalgesetzgebung, das intermediäre Kultur-Funktionärssystem, die Multifunktionäre der Parteien, und die verschlampten Bildungs-Curricula sowie die Vergabepolitik für Erwerbs-Posten in der OKF – all das die Kulturindustrie und die Massenmedien (Pressefreiheit) lustig mitbetreiben. Das gibt dem Staat – durchaus in föderalem Multifunktionsspiel – die völlige Herrschaft über die Kunstproduktion gibt. Das betrifft konkret die durchgesetzte SEGREGATION von unerwünchter Meisterkunst, KUNSTDEFINITION – immer gegen Schönes – sowie die professionelle KÜNSTLERROLLE, wer ist Künstler? wer ist Pseudokünstler?

Das OKF (Kunstföderungs-System) ist auf die verfassungsgemäße empirische ZWECKMÄßIGKEIT zu bewerten -. Erst im Anschluss daran sind Legislativ-Anforderungen und Gesetzesänderungen anzustreben. Dabei kann gesagt werden, dass die geltenden Gesetzestexte weitgehend ausreichend werthaltig sind. Jedoch das Zusammenspiel der OKF-Anwender der überwiegenden Zahl Nichtkünstler, dominiert die Künstler. Die Nichtkünstler pervertieren mit ihrer Mehrheitsherrschaft die echten Künstler. Sie setzen gegen die Künstler-, Kunstproduktions-, Kunsterlebnis- und Kunstkonsum-Vorgänge – eine staatlich dirigierte Pseudo-Kunst durch, während der Eindruck einer pluralistischen Selbstbestimmungs-Organisation vorgetäuscht wird, benannt als „Kunst und Kultur“.

Jedoch wahre Kunst definieren natur- und verfassungsgemäß gemäß nur kunstschaffende Künstler, durch ihr wertorientiertes Schaffen und ihre Werke. Dafür allein sollte der Staat die notwendigen Veröffentlichungs- und Bereitstellungseinrichtungen pluralistisch vorhalten. Eine staatliche Künstlerdefinition von Pseudo-Künstlern und häkelnden Hausfrauen hat im Bereich des zeitgenössischen Kunstschaffens nichts zu suchen. Z. B. hat die Textil-Produzentin Rosemarie Trockel nicht staatlich im Kunstfeld gefördert und publiziert zu werden. Trockel gehört zur Hausfrauenmesse oder in den Deutschen Sportbund.

Und Kultur – lebt und macht die ganze Gesellschaft in allen sinn- und formbedürftigen Akzidenzien aller aktiven und inaktiven Bürger und Handlungen miteinander. So entstehen Kultur und Zeitstil und Zeitgeist, sitten und Geschmack. Diese sozialgeprägte Allgemeinsitten, sowohl als Nischen- wie auch Minderheitenanwandlungen – sollen eben nicht als Durchsetzung einzelner Qualitätspiele dominiert werden. Herrschaft, Politik, Religion, Militär, Ökonomie und Profite, Kunst – sie soll der Staat immer durch Bildung und herzustellende Öffentlichkeit, durch den zugänglichen und unabdingbaren Öffentlichkeitsrahmen auf freundliche freie Aktivierung und Dynamisierung der sozio-politischen Möglichkeiten ausrichten.

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Der hier vom DLF.de zitierte und kritisierte Hörfunk-DLF-Beitrag von den Gastautoren Markus Metz und Georg Seeßlen trägt den Titel und lautete:

„Eine Beziehung und ihre Krisen – Kulturpolitik im Wandel“

Mit dem Übergang von der Großen Koalition zur Ampelregierung wird nicht zuletzt ein Wandel der deutschen Kulturpolitik erhofft oder befürchtet, je nachdem. Wird Kulturpolitik in Zeiten der Krise eher ein defensives Projekt?

Es gibt kein politisches System, das nicht auch seine Kultur (und manchmal „Unkultur“) hervorbringt und pflegt. Der Pariser Mai begann mit der Verteidigung der Cinémathèque, ein Beispiel für Umbrüche, die ihre Vorläufer im Konfliktfeld zwischen Politik und Kultur haben. Auf der anderen Seite zeichnen sich autoritäre Regimes immer zuerst durch einen „Kulturkampf“ gegen das Moderne und Fremde aus.


Der Wandel in Deutschland könnte lauten: Weg von prestigeträchtigen Großbauten und „Leuchtturm“-Projekten, hin zu einer Förderung der freien Kulturszenen vor Ort, weg vom kulturellen Superstar-System, hin zu einer Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation aller Kulturschaffenden. Aber ist dieser Paradigmenwechsel überhaupt tragfähig?

Das Verhältnis zwischen Politik und Kultur muss auf jeden Fall neu justiert und neu durchdacht werden. Es kommt darauf an, wie groß der Anteil der kritischen Öffentlichkeit und der Medien an diesem Prozess ist. Der Essay fragt anhand einiger konkreter Beispiele nach den Plänen der Politik und den Reaktionen der Kultur in der Praxis.

Kulturpolitik im Wandel

Noch vor dem offiziellen Amtsantritt der neuen Bundesregierung am 8. Dezember 2021 wandten sich einige Mitglieder des Deutschen Kulturrates mit ihren Erwartungen an Claudia Roth von den Grünen, die Ende November für das Amt der Kulturstaatsministerin nominiert worden war. Neben einigen allgemeinen Forderungen nach Wertschätzung und Aufmerksamkeit ging es auch um ganz konkrete Maßnahmen. So wünschte sich etwa Christian Höppner, Sprecher des Deutschen Musikrates, eine kulturverträgliche Politik, die mehr ökonomische Sicherung für die Menschen verlangt, die Kultur herstellen und verteilen, sowie eine Förderung, die möglicherweise mehr Gewicht auf Kultur vor Ort und im Alltag legt als auf prestigeträchtige Großprojekte – und wörtlich:

„… Kulturpolitik als Querschnittsaufgabe mit vollumfänglichen Kabinettskompetenzen mit dem Recht einer Kulturverträglichkeitsprüfung aller Kabinettsvorlagen zu etablieren, um unter anderem erweiterte Zugänge zu den sozialen Sicherungssystemen für freie Kulturschaffende und einen kooperativen Kulturföderalismus zur nachhaltigen Stabilisierung kommunaler Kulturarbeit zu ermöglichen.“

Durchaus eher maßvolle Erwartungen vom Sprecher des Deutschen Musikrates. Am 12. Januar 2022 postete Claudia Roth einen Tweet mit diesem Wortlaut:

„Heute habe ich mich den Ausschussmitgliedern vorgestellt, von meinen ersten Wochen im Amt berichtet und einen Ausblick auf meine kommenden Vorhaben und auf die Pläne der neuen Bundesregierung gegeben: Für mehr Teilhabe und Diversität, für strukturelle Sicherheit für Kunst- und Kulturschaffende, für Klimaschutz als Teil unseres Freiheitsverständnisses von Kunst und Kultur, für den Schutz von Medienschaffenden und Journalist*innen, für unsere internationale Verantwortung, für das Erinnern in die Gegenwart und die Zukunft – für unsere wunderbare und vielfältige Kulturlandschaft.“

Sehr konkret war das nicht gerade, was Claudia Roth zum Amtsantritt twitterte, und entsprechend kritisch fielen auch direkte und indirekte Reaktionen aus.

Allerdings gilt es zunächst einmal zu definieren, was eine Kulturstaatsministerin oder genauer eine „Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ überhaupt für politische Möglichkeiten hat – über symbolische Handlungen und Akzentsetzungen hinaus.

„Zu den Aufgaben der Kulturstaatsministerin gehört es, kulturelle Einrichtungen und Projekte von nationaler und gesamtstaatlicher Bedeutung zu fördern. Daneben ist sie dafür zuständig, die Rahmenbedingungen von Kunst und Kultur kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern.“

So eine Kurzfassung der offiziellen Amtsbeschreibung auf der Webseite „Deutscher Bildungsserver“.

„Die Kulturstaatsministerin ist mit ihrem Leitungsstab im Bundeskanzleramt untergebracht. Die Filmförderung gehört ebenso zu den Aufgaben wie die Förderung und Belebung des öffentlichen Diskurses über Kunst, Kultur und den Umgang mit Medien. Zum nachgeordneten Bereich der Bundesbeauftragten gehören als Behörden sowie als von ihr getragene Einrichtungen z. B. das Bundesarchiv, das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, das Bundesamt für äußere Restitutionen, die Deutsche Nationalbibliothek, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeskanzler‑Willy‑Brandt‑Stiftung sowie die Kunstverwaltung des Bundes.“

Da fragt man sich nach dieser Aufgabenbeschreibung zunächst also: Was sind „kulturelle Einrichtungen und Projekte von nationaler Bedeutung“?

Heißt „national“ in diesem Zusammenhang einfach nur das ganze Land, nicht nur einzelne Bundesländer, Regionen oder Städte betreffend, die im deutschen föderalen System primär für Kultur zuständig sind?

Oder ist „national“ gemeint im Sinne einer politischen Definition von Zusammenhalt und Identität?

Auf welche Art müssen Kunst und Kultur „national“ sein, um zur Sache der Kulturstaatsministerin zu werden?

Was können Bürgerinnen und Bürger dabei erwarten?

Und nicht zuletzt: Was können Menschen, die für Kunst und Kultur arbeiten, daraus ableiten?

Erste Voraussetzung für einen vernünftigen Dialog zwischen Politik und Kultur ist anzuerkennen, dass diese Beziehung schwierig, instabil und voller innerer Widersprüche ist. Und daraus ergibt sich, dass zwischen Politik und Kultur eine ganze Szene, ein Milieu, eine intermediäre Struktur entstehen muss, für die es etwas unsympathisch klingende Begriffe wie „Kulturbürokratie“ oder „Kulturfunktionär*innen“ gibt. In dieser Zwischenzone zwischen Politik und Kultur wird vieles ermöglicht und auch vieles verhindert. Manchmal mehr das eine und manchmal mehr das andere.

Wenn man von Kulturpolitik spricht, muss man wohl zuerst einmal definieren, was man überhaupt unter Kultur versteht. Und damit beginnt schon das Problem. Einerseits ist Kultur einfach jener Teil des menschlichen Daseins und seiner Organisation, der nicht oder nicht mehr der Natur angehört, also eigentlich alles, was irgendwie gemacht, gedacht oder vollbracht werden kann. Zur Kultur gehören dann die Sprache, die Architektur, die Kleidung oder die Einrichtung eines Badezimmers. Man könnte auch sagen: Kultur ist alles, was einem Vorgang der Kultivierung unterworfen wird, vom Gartenbau bis zu den Tischsitten. Aber mit einem so weit gefassten Begriff kommt man in einer komplexen Gesellschaft wie der unseren natürlich nicht sehr weit.

Deshalb hat man eine Zweiteilung vorgenommen: Kultur im weiteren und Kultur im engeren Sinn. Und im engeren Sinn ist unter Kultur alles das zu verstehen, was über die notwendigsten Dinge von Alltag, Ökonomie und Politik hinausgeht, alles, was sich weniger durch Nützlichkeit als durch Schönheit oder Wahrheit auszeichnet, alles, was über den bloßen Zweck hinausgeht und dafür den Dingen und den Verhältnissen Form und Sinn gibt. Wenn wir von Kulturpolitik sprechen, hat das weniger mit Gartenbau und Badezimmereinrichtungen zu tun als mit einem Untersystem der Gesellschaft in einem Land.

Der Soziologe und Kulturwissenschaftler Andreas Reckwitz nennt diesen Kulturbegriff den differenztheoretischen, im Unterschied zu einem normativen oder einem totalitätsorientierten Kulturbegriff:

„Der differenztheoretische Kulturbegriff unterscheidet sich davon durch eine radikale Einschränkung auf das enge Feld der Kunst, der Bildung, der Wissenschaft und sonstiger intellektueller Aktivitäten. Er bezeichnet ein bestimmtes Teilsystem der sozial ausdifferenzierten modernen Gesellschaft, das sich auf intellektuelle und ästhetische Weltdeutungen spezialisiert und das zum Bestand der modernen Gesellschaft bestimmte funktionale Leistungen erbringt.“

Kunst, Bildung, Wissenschaft und, nun ja, sonstige intellektuelle Aktivitäten. Sagen wir: Kritik, Qualitätsjournalismus, das Verfassen mehr oder weniger geistreicher Radioessays über Kulturpolitik. Andreas Reckwitz schlägt aber noch einen anderen Kulturbegriff vor, nämlich den „bedeutungs- und wissensorientierten Kulturbegriff“.

Worunter man vor allem die immateriellen Aspekte versteht, also weniger die „Kulturgüter“, die Architekturen, die Kunstwerke, die Bücher und Symphonien, als vielmehr die Formen der Verständigung, der Zeichen und Symbole.

Zeitgemäße Kulturpolitik muss also von einer Akzeptanz der Vielfalt ausgehen. Es gibt nicht die Kultur in Deutschland, sondern sehr unterschiedliche Kulturszenen, und es gibt nicht die eine allgemeingültige Vorstellung von dem, was Kultur ist und was nicht. Dementsprechend vielfältig sind die Aufgaben von Kulturpolitik. Aber genau so vielfältig sind die Sphären der Kultur, aus denen sich die Politik besser heraushält.

Demokratische Kulturpolitik heißt (also), Kultur in aller Vielfalt zu ermöglichen, ohne ihr Vorschriften zu machen und ohne von ihr einen bestimmten Nutzen zu erwarten. Soweit das Ideal. In der Praxis gelangt man rasch an einen Widerspruch. Denn Kulturpolitik ist nicht nur, aber vor allem mit der Verteilung von finanziellen Mitteln befasst, oder, um es genauer zu sagen, mit der Verteilung von Steuergeldern. Das wiederum bringt eine Verantwortung gegenüber der Gesamtgesellschaft mit sich, die zu einigen Fragen führt, die gern auch populistisch zugespitzt werden, im Kern aber die sozusagen eingebauten Widersprüche von demokratischer Kulturpolitik benennen:

Soll man ein Museum finanzieren, wenn gleichzeitig die Mittel für Kindertagesstätten oder Schwimmbäder fehlen?

Soll man mit Steuergeldern ein Opernhaus bauen, das vor allem eine kleine Schicht von gebildeten Besserverdienenden besucht?

Sollen für internationale Kulturstars hohe Summen ausgegeben werden, während es an Nachwuchsförderung mangelt?

Soll Kultur gefördert werden, die sich explizit gegen die Überzeugungen und Werte der Mehrheitsgesellschaft wendet?

Soll, endlose Quelle schlechter Witze, Kunst gefördert werden, die ein, naja, normaler Mensch nicht von Abfall unterscheiden kann?

Wie man es dreht und wendet: Auch im differenziertesten Kulturbegriff kommen, wenn es um die Beziehung zur Politik geht, die beiden eigentlich undemokratischen Fragen durch die Hintertür zurück: Die Frage nach Werten und Bewertungen, nach Normen und Inhalten, und die Frage nach sozialem Nutzen und politischer Wirkung.

Wenn also Kulturpolitik nicht zum Widerspruch in sich werden soll, dann geht es um ein ständiges Aushandeln der gegenseitigen Rechte und Pflichten, um beständig neue Kompromisse zwischen der Forderung nach Autonomie der Kultur und den Interessen von Gesellschaft und Politik. Unnütz zu sagen, dass in diesem Spiel auch die Wirtschaft eine Rolle spielt, nicht nur als Mäzen, Sponsor oder Nutznießer, sondern auch als Definitionsmacht.

Kultur ist ein hohes Gut, das es zu schützen gilt, so viel ist klar. Kultur ist aber auch ein Marktgeschehen. Kunstwerke können wie Waren gehandelt werden, und Kulturfestivals dienen als touristische Attraktionen. Kulturpolitik müsste sich also um dreierlei kümmern:

Um die vorhandenen Kulturgüter, die Museen, die Musikschulen, die Archive, die Bibliotheken, die Universitäten, die architektonischen Ensembles, die Galerien, die Dokumente und so weiter.

Um die entstehende Kultur und um die, die sie ermöglichen. Die Künstlerinnen und Künstler, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Medien, die Vermittler und Kritikerinnen, Kuratoren – um alle, die Kultur als Institution oder Ereignis ermöglichen.

Um die Öffentlichkeit, Zugänglichkeit, Freiheit, Entfaltungsmöglichkeit und Sicherheit von Kultur und ihren Produzent*innen.

Eher nicht kümmern sollte sich demokratische Kulturpolitik, aber das sagt sich leicht, um das Schaffen von Normen, um inhaltliche Beeinflussung, Inbesitznahme, Instrumentalisierung, Zensur.

In unserer Gesellschaft sind Politik und Kultur aufeinander angewiesen. Eine Politik, die sich nicht auf Kultur berufen kann, verliert sehr rasch an Legitimation. Auf der anderen Seite ist Kultur, wenn sie sich nicht vollständig in Kulturindustrie und Entertainment verwandelt hat, ohne die Politik nicht überlebensfähig. Dass das eine spannungsreiche Beziehung ergibt, kann man sich lebhaft vorstellen, selbst wenn man nicht in die alltäglichen Mühen und Konflikte eintaucht.

Besonders deutlich werden diese Spannungen an zwei Bruchstellen: Nämlich einerseits einem Regierungswechsel und andererseits einer Krise wie einer Pandemie oder einem Krieg in nächster Nähe. Und wenn sogar beides zusammenfällt, Regierungswechsel und Krise, dann müssen solche Spannungen natürlich besonders deutlich werden.

Die Kulturhoheit der Länder ist zugleich Fluch und Segen der deutschen Kultur. Fluch ist sie durch eine wundersame Vermehrung der Kulturbürokratie und der Entscheidungen, die in ihren Wegen kaum noch transparent zu machen sind – wie jede Künstlerin, jeder Filmemacher vom Kampf durch Gremien und vom endlosen Antragstellen weiß. Segen ist sie auch, weil eine zentralistische Kulturpolitik naturgemäß Gefahr läuft, autokratische Strukturen aufzuweisen. Die Kulturhoheit ist unantastbar, denn laut Bundesverfassungsgericht ist sie „das Kernstück der Eigenstaatlichkeit der Länder“.

Stets geht es also um einen Ausgleich zwischen der Kulturhoheit der Länder und der Notwendigkeit, auch umfassendere Projekte zu fördern. In den achtziger Jahren kam eine neue Instanz dazu, der Deutsche Kulturrat. Er wurde 1982 gegründet als politisch unabhängige Arbeitsgemeinschaft kultur- und medienpolitischer Organisationen und Institutionen von bundesweiter Bedeutung mit dem Ziel, der „Dachverband der Dachverbände“ zu werden. Dazu gehören etwa die Deutsche Literaturkonferenz, der Deutsche Kunstrat oder der Deutsche Medienrat – Film, Rundfunk, Audiovisuelle Medien. Da gibt es wiederum Fachausschüsse, externe Experten, Vorstand und Geschäftsführer. 2021 wurde erstmalig ein „Deutscher Kulturpolitikpreis des Deutschen Kulturrates“ für besondere kulturpolitische Verdienste verliehen.

Die Idee, dass in der Kulturpolitik die Länder möglichst viel und der Bund möglichst wenig zu sagen haben, täuscht darüber hinweg, dass es auch ganz andere Hegemoniekämpfe gibt, wie es in der Definition der Bundeszentrale für politische Bildung heißt:

„Tatsächlich ist aber im traditionellen Kernbereich der Kulturpolitik, d. h. in der Kunstförderung und Kulturvermittlung, eher von einer Dominanz der größeren Städte und in manchen Sparten sogar der Kulturwirtschaft (Verlagswesen, Kunsthandel etc.) auszugehen.“

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Machen wir uns also nichts vor. Auch Kulturpolitik ist ein Kampf um Macht und Interessen – und eher ausnahmsweise eine kooperative Anstrengung für eine autonome Kultur mit demokratischen und sozialen Arbeitsbedingungen. Das politische Gewicht in der Kulturförderung kann sich im Übrigen durchaus verschieben. So verdoppelte sich nach der deutschen Wiedervereinigung der Anteil des Bundes daran. Aber eine Kulturpolitik, die nach Haushaltslage, nach politischer Opportunität und nicht zuletzt nach den Vorlieben verschiedener Schaltstellen im Betrieb funktioniert, die funktioniert nicht besonders demokratisch. Deshalb wird seit geraumer Zeit an Modellen für eine gesetzliche Stabilisierung gearbeitet. Der erste Versuch dazu ist das „Kulturgesetzbuch“, das 2021 in Nordrhein-Westfalen in Kraft trat.

„Ein Kulturgesetzbuch, das eine Zusammenschau der wichtigsten die Kultur betreffenden Regelungen darstellt, schafft einen höchst möglichen Grad an Verbindlichkeit und überlässt die Förderung von Kunst und Kultur nicht einer Beliebigkeit, die sich an der jeweiligen Kassenlage orientiert.“

Die Gesetzesvorlage enthält also implizit den Vorwurf, dass das Gros der bundesdeutschen Kulturpolitik bislang beliebig und nach Kassenlage vorgenommen wurde. Eine solch radikale Kritik am deutschen Kultursystem hört man selten.

Mit einer gewissen Vereinfachung, gewiss, kann man das derzeitige Geschehen in der Kulturpolitik als Auseinandersetzung zwischen einem zivilgesellschaftlichen und einem neoliberalen Konzept von Kultur ansehen.

Der einen Seite geht es darum, eine kritische, selbstbewusste und autonome Sphäre der intellektuellen und ästhetischen Arbeit und Kooperation gesellschaftlich zu stärken.

Der anderen Seite geht es darum, die Kultur in einen Zyklus von Investition und Rendite zu integrieren, und um Nutzen für ein System, das wohlweislich nicht näher definiert wird.

Offensichtlich handelt es sich ganz einfach darum, genau so weiter zu machen wie bisher. Die Ökonomisierung und die politische Einbindung von Kultur hat umso bessere Chancen, wenn viele Kulturschaffende und kulturelle Institution um ihr Überleben kämpfen.

Auch die neue Ampelregierung hat keine Bestandsgarantie für eine autonome Kultur gegeben, sondern setzt offenkundig den einmal eingeschlagenen Weg fort. Rein rhetorisch hält man sich bedeckt. Im Koalitionsvertrag findet sich kein Wort zur Kultur und gar zu Veränderungen bei den Kulturförderungen. In seiner Regierungserklärung sprach Bundeskanzler Olaf Scholz die Lage in Gastronomie, Einzelhandel und Kultur nur ganz allgemein an und bekannte vage:

„Dafür brauchen wir konkrete Lösungen.“

Aufgelegt wurde ein Programm unter dem Titel „Neustart Kultur“, beschlossen noch unter der vorigen Kulturstaatsministerin Monika Grütters und vor allem gedacht als Anschubfinanzierung nach den Lockdown-Maßnahmen. Immerhin gibt es mittlerweile eine florierende Beratungsbranche für die Betroffenen, die ihre mehr oder weniger uneigennützigen Dienste beim Ausfüllen von Neustart-Förderanträgen in äußerst kreativen Videos und Webseiten anbietet.

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Kommen wir von der Kulturpolitik nach innen zur Kulturpolitik nach außen.

„Mit dieser Entwicklung hat vor zehn Jahren kaum jemand rechnen können: Soft Power ist zu einem Schlüsselwort der internationalen Diskussion über Auswärtige Kulturpolitik geworden. Von den USA über die Länder der Europäischen Union und die Russische Föderation bis hin nach Ostasien ist die wissenschaftliche und politikbegleitende Literatur aus Hochschulen und aus Think Tanks nicht mehr überschaubar. Das britische Institute for Government hat vor Jahren sogar begonnen, ein ‚international ranking of soft power‘ zu entwickeln, das 2013 zum dritten Mal publiziert wurde und in dem Deutschland weltweit auf Platz 3 steht.“

So beginnt das Buch Kultur und Außenpolitik. Handbuch für Wissenschaft und Praxis, das der Kulturmanager und Bundesverdienstkreuzträger Kurt-Jürgen Maaß 2015 herausgegeben hat. In diesem Handbuch, das in wenigen Jahren zum Standardwerk geworden ist, analysieren 32 Wissenschaftler und Praktiker den Stand der Diskussion und die Entwicklung von Kultur und Außenpolitik, auch mit China und Russland. Die verschiedenen Aufsätze beschreiben die aktuelle Entwicklung in einem Feld, das der US‑amerikanische Politologe Joseph Nye vor einiger Zeit definierte als „Einsatz nicht-militärischer Mittel, um andere Staaten oder andere politische Systeme dazu zu bringen, die eigenen Werte und Überzeugungen anzunehmen“.

Neben dem attraktiven Vorbild und der geschickten Verhandlungstaktik spielt Kultur eine entscheidende Rolle in der politischen Anwendung von Soft Power. Auch die Europäische Union hat das seit einiger Zeit erkannt und unter dem Titel „Culture in EU-External Relations“ eine Soft Power-Strategie für die europäische Außenpolitik entwickelt:

„Kulturelle Beziehungen haben ein riesiges Potential, um den Einfluss auf und die Attraktion Europas für den Rest der Welt zu erweitern.“

Doch während die EU die Kultur als Soft Power-Instrument entdeckt, hat sie auch klammheimlich einen Paradigmenwechsel vorgenommen. Kultur gehört seit Gründung der EU zu den Aufgaben der Gemeinschaft.

In der ersten Generation förderten drei EU-Programme mit unterschiedlichen Laufzeiten zwischen 1996 und 2000 noch die Bereiche darstellende, bildende und angewandte Kunst – das entsprechende Programm wurde treffend „Kaleidoskop” genannt.

„Raphael“ nannte sich das Förderungsprogramm Buch und Lesen einschließlich Übersetzung sowie Pflege des gemeinsamen Kulturerbes.

In mehreren Etappen fortgesetzt legten diese Programme stets das Hauptaugenmerk darauf, kulturelle Netzwerke zwischen mehreren Mitgliedsstaaten zu entwickeln.

Das aktuell geltende Rahmenprogramm der EU dagegen nimmt, wie in den meisten Mitgliedsländern auch, den fatalen Wechsel vom Kultursektor auf die Kultur- und Kreativbranche vor. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass viele Produktive im öffentlichen Bereich sowie viele Menschen, die sich mit Non-Profit-Projekten Mühe geben und Kultur als gesellschaftliche Aufgabe verstehen, sich durch dieses Programm nicht mehr angesprochen fühlen.

So argwöhnte der Deutsche Kulturrat gewiss nicht zu Unrecht, „dass hier ein ursprüngliches Kulturprogramm zu einem Kulturwirtschafts-Programm transformiert werden soll“.

Die Politisierung als Soft Power und die Ökonomisierung als Kreativbranche sind also zwei Seiten einer Entwicklung. Und diese Entwicklung ist gefährlich für eine autonome, kritische und kooperative Kultur.

In der Corona-Krise verwandelt sich Kultur in ein Versprechen der Rückkehr zur Normalität. Staatliche Überbrückungszahlungen und Existenzhilfen gehen mit geradezu enervierender Hartnäckigkeit mit dem Wort von der „Systemrelevanz“ der Kultur einher.

Die im Übrigen auch in Deutschland als ‚Kultur- und Kreativwirtschaft‘ bezeichnet wird.

Vorbei also scheinen die Zeiten, da eine demokratische Gesellschaft große Stücke auf eine Kultur hielt, die sich eher systemkritisch als systemrelevant versteht – ein Wort im Übrigen, das von der vorhergehenden Finanzkrise noch in schlechter Erinnerung ist.

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„Ich will mich dafür einsetzen, Kultur als Staatsziel im Grundgesetz festzuschreiben.“

Sagte Kulturstaatsministerin Claudia Roth im Interview in der Zeitschrift Bunte vom 24.02.2022. Und weiter:

„Außerdem ist Kultur auch ein Wirtschaftsfaktor: In Bayern ist sie zum Beispiel wichtiger als die Automobilindustrie, da arbeiten Millionen Menschen, da hängt so unglaublich viel dran. Kultur ist absolut systemrelevant, sie ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel unserer Gesellschaft. Ich werde kämpfen wie eine Löwin, dass wir das nicht verlieren. Mein Haus und ich wollen Ansprechpartner sein für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Da arbeite ich auch mit dem Wirtschaftsminister unseres Landes zusammen. Robert Habeck ist glücklicherweise sehr kulturaffin, er ist ja auch Schriftsteller.“

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Mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine schließlich bekommt die Kultur eine neue politische Aufgabe. Offenbar geht es dabei nicht nur um die kosmopolitische und humanistische Solidarität, sondern auch um eine weitere Annäherung politischer und kultureller Impulse. Auf das zunächst so hehre Ziel der neuen Ampelkoalition, Kultur als Staatsziel in die Verfassung zu schreiben, fällt der doppelte Schatten politischer und ökonomischer Indienstnahme.

Jemand, der weder im außenpolitisch wichtigen Soft Power-Segment noch in der nationalen Kreativbranche namens Kultur seine Aufgabe sieht, sondern in einer lebendigen, kritischen und freien Auseinandersetzung mit der Welt, wie sie ist und nicht sein sollte, könnte Roths Statement glatt als Aufforderung zur Kapitulation der Kultur vor Politik und Ökonomie verstehen.

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Kann eine Kunst, kann eine Künstlerin oder ein Künstler überhaupt zugleich frei und systemrelevant sein? Müsste da nicht erst einmal Einigkeit darüber bestehen, was man überhaupt unter dem System versteht?

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In der Zeit der großen Krisen von Pandemie, Krieg und Klimaveränderung bringen es offensichtlich auch die neue Kulturstaatsministerin Claudia Roth und ihr Mitarbeiterstab nicht über sich, die Komfortzone vager Absichtserklärungen zu verlassen und die Arbeit an einer wirklich neuen Konzeption für die Beziehungen zwischen Staat, Gesellschaft und Kultur zu beginnen. Auch wenn es schließlich gelingt, die Kultur ins Grundgesetz einzuschreiben, kommt es vor allem darauf an, die zivilgesellschaftliche Freiheit und das kritische Potential zu garantieren. Denn Kultur drückt die Freiheit einer Gesellschaft nicht nur aus, sie muss sie vielmehr mit erschaffen.

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Wir erleben eine dreifache Indienstnahme der Kultur und damit eine dreifache Einschränkung ihrer Autonomie.

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Indem die Kultur mit der Kreativwirtschaft zusammengeführt wird, wird sie – verstärkt durch die aktuellen Krisen – weiter ökonomisiert. Und die neue Regierung scheint diese Ökonomisierung wenig in Frage zu stellen.

Die Zuweisung von „Systemrelevanz“ verurteilt Kultur dazu, der Gesellschaft als Quelle von Trost, Kraft und Lebenslust zu dienen; Kritik und Experiment haben darin einen geringen Stellenwert.

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Zum dritten soll Kultur in das Konzept von Attraktivität und Einfluss eingebunden werden, am Ende gar, man kann es kaum anders sagen, als nette und unverdächtige Form der Propaganda.

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Viele der Menschen, die man unter dem etwas unschönen Begriff der „Kulturschaffenden“ zusammenfasst, fühlen sich durch diese Entwicklung förmlich an die Wand gedrückt.

Man kann sich vielleicht damit trösten, dass auch in der Kulturpolitik Programm und Praxis nicht immer synchron verlaufen. Und natürlich damit, dass wo der Druck am größten ist, auch der Widerstand wächst.

Eine demokratische Gesellschaft braucht eine autonome, kritische, öffentlich wirksame Kultur. Wenn Kultur stattdessen politisches Instrument, systemtreues Lebensmittel und illusionäre Wachstumsbranche sein soll, gibt die Kulturpolitik sich selbst verloren.

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Ein Vorschlag für eine Kulturpolitik mit Zukunft: Anstelle von Einweihungen, Festakten und Preisverleihungen eine Verteidigung von Autonomie und Freiheit der Kultur.

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Markus Metz

Markus Metz, geboren 1958, studierte Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft, er lebt als Hörfunkjournalist und Autor in München. Zuletzt erschien von ihm „Wir Kleinbürger 4.0. Die neue Koalition und ihre Gesellschaft“ (Edition Tiamat, Berlin) und „Apokalypse & Karneval. Neoliberalismus: Next Level“ (Bertz & Fischer, Berlin),

Georg Seeßlen

Georg Seeßlen, geboren 1948, hat in München Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie studiert. Er war Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland und schreibt heute als freier Autor unter anderem für Die ZeitFrankfurter Rundschau, taz und epd-Film. Außerdem hat er rund 20 Filmbücher verfasst und Dokumentarfilme fürs Fernsehen gedreht.

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Dietmar Moews meint: Schön, dass das Thema Sendezeit bekam, aber nicht schön, dass die Autoren hierfür zu unbedarft sind. denn es beginnt damit, dass sie Kunst und Kultur nicht unterschieden zu können scheinen – jedenfalls sind sie unfähig den Kunstprozess von Kulturprozess zu unterscheiden, um von daher eine Politik auf Kultur ganz anders als eine Politik für Kunst zu machen.

Viel mehr warme Luft kann man kaum aufblasen, wenn man noch selbst weiß, dass die „Bundesbeauftragte für Kultur im Bundeskanzleramt“ Claudia Roth die Funktion einer Staatssekretärin des Kanzlers hat – dann aber ständig im Deutschlandfunk das Wort „Kulturstaatsministerin“ ausgesprochen wird.

Die Autoren reden an einer bereits mehrere Jahrzehnte andauerenden undemokratischen Tendenz der Kulturpolitik vorbei, nämlich, dass der Zentralstaat, der BUND, der im föderalen Verfassungs-Reglement keine Kompetenz für Kunst und Kultur hat, außer für die Kopfhaltung des Bundesadlers auf den alten Geldscheinen, durch bereicherte Bundesfinanzen und verarmte Länderfinanzen eine eigene Kulturgestaltungsmacht durch Finanzierung erzwingt.

Was weiß Frau „Staatssekretärin Claudia Roth eigentlich von Föderalismus, von der Kulturhoheit der Länder seit 1948 und der „Allzuständigkeit der Gemeinden“?

Das scheint den beiden DLF-Autoren nicht bewußt zu sein bzw. sie ignorieren es, dass hier der Föderalismus vom Bund denunziert wird und zentralstaatliche Basisdistanz erzwungen wird, gegenüber den Kunstproduzenten, die eine kommunale Meldeadresse haben und ein konkretes Finanzamt, dass sie ökonomisch reguliert.

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Und was soll heißen: Die Kulturhoheit der Länder ist zugleich Fluch und Segen der deutschen Kultur. Fluch ist sie durch eine wundersame Vermehrung der Kulturbürokratie und der Entscheidungen, die in ihren Wegen kaum noch transparent zu machen sind. Es ist unzutreffend, denn die Vermehrung kommt von der Kompetenzanmaßung des Bundes.

Besonders der sogenannte Dachverband „Deutscher Kulturrat“, mit den Zwischenverbänden (wie deutscher Musikrat, deutscher Künstlerbund u.a.) und dann zusammengematscht mit den sonstigen Vereinen und Verbänden, nämlich der Kunstproduzenten mit allen möglichen Pseudokünstlern und Kunstkonsumenten, die natürlich zahlenmäßig im Deutschen Kulturrat immer als Majorität dominieren.

Wo schon unbegriffen daherkommt, was Kultur denn wirklich ist, wird es dann mit dem Begriff KULTURSCHAFFENDE völlig idiotisch. Denn jeder Privatmensch der Gesellschaft (bourgois) wie auch jeder Staatsbürger (citoyen), der sich aktiv sozial beteiligt ist dadurch KULTURSCHAFFENDER, wie und was er immer macht, wird kulturell und durch die Teilnahme kulturgestaltend.

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Der Wandel in Deutschland könnte lauten: Weg – die staatlichen und intermediären Verschleierungseinrichtungen der Kunstdefinition und Kunstsegregagtion auf einen letztlich Unfug, den man einfach das Neue und das Fremde nennt. Man nennt es staatlicherseits so. Aber es ist weder neu, noch ist das Fremde dem Eigenen ad hoc vorzuziehen, sofern damit das schöne eigene beseitigt (wir finden heute Meisterwerke in Ausstellungen mit absurden Technikzwängen, von Kopfhörern zu Kanalisierungen der Besucher, von Licht- und Farbinszenierungen, von Versicherungs-Aufpassern, die beim betrachten von Gemälden stören.

Die Autoren Metz und Seeßlen verkennen, dass die kultur- und kunstpolitische Verfassungslage der ausdrücklichen Kompetenztrennung (bei verfassungsrechtlich bestimmtem Kompetenztrennungsgebot zwischen den Hoheitsräumen Bund, Land, Kommune), nicht nur im Gesetzestext steht, sondern, dass die wirkliche Monopolstellung des Staates als Funktion der OKF angeht und zur völligen Zersetzung der Künstlerwelt und der zeitgenössischen Kunstproduktion geführt worden sind. Dabei ist dann das Wort Pluralität, dass man gerne bei der Personnageauswahl der Salonpersonnage aus Mulitfunktionären und Pseudokünstlern sähe, zur Pluralität von Müll und Kunstvernichtung unter dem Signet des UNSCHÖNEN geschaffen wird. Da möchte dann auch kein Kunstkonsument mehr gerne mitdiskutieren, wenn es nur noch um Mob und Massenzudrang in Ausstellungen geht.

Ganz anders ist der Kunstprozess, der zu Kunsterlebnissen und in der Folge zu einer Kunstbenutzungs-Kultur durch alle Gesellschaftsglieder führt. Der Kunstprozess rührt zweifellos aus den Werken und Werkprozessen der Kunstproduzenten her. Während die Kunstkonsumenten erst im Kunsterlebnis hinzukommen – wie auch sie dann ihre Rezeption, Perzeption, Kommunikation dann auf die erlebten Werke und die Künstler beziehen mögen.

So sind die Kunstproduktion durchaus Teil der Kultur im Rahmen der Kulturpolitik, ebenso die Kunsterlebnisse und der Kunstkonsum der Kunstkonsumenten folgen aus den Rahmenbedingungen der Kulturpolitik. Doch sind eben Produktion und Konsumtion geradezu total verschieden.

Dies habe die Autoren für de staatlichen DLF nicht verstanden und falsch dargestellt.

In der Summe heißt das: Die staatlichen Geldmittel und die bezahlten Posten werden in der OKF von den Nichtkünstlern abgezockt, wie es Frau Claudia Roth auch macht – man sollte sie einfach einsparen und streichen.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Blackrock Merz will die deutsche Führung erzwingen

Mai 19, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10424

am Donnerstag, den 19. Mai 2022

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Heute hielt der deutsche Bundeskanzler eine Rede im Bundestag. SPD-Scholz bedient damit die kriegstreibende deutsche Kulturindustrie, die mit allen schwachsinnigen Behauptungen versucht, die aktuelle SPD-GRÜNE-FDP-Bundesregierung herabzuwürdigen und fertig zu machen.

Zum Antreiber hat man den CDU-Laschet-Nachfolger Friedrich Merz hochgezogen, der bekanntlich Insider eines der größten weltweiten Finanz-Disponierer BLACKROCK ist, dem US-Amerikanischen Rüstungsschwergewicht, für den Merz bis zu seinem parteipolitischen Neustart eine führende Rolle ausgeübt hat:

Wenn man SPD-Altkanzler Gerhard Schröder als Putin-Kriegsfreund aburteilt, so bringt BLACKROCK, als einer der mächtigsten Rüstungs-Unternehmen-Finanzier die ununterbrochenen USA/NATO-Kriegsaktivitäten, das eigene Waffengeschäft hoch, wogegen Schröder/Putin lediglich unappetitliche Counterparts sind. Wer in Westjordanland in israelischen Uniformen die Journalistin und ihren Trauerzug angreift und beschießt, steht vor Gericht nicht besser da, wenn ein russischer Mördersoldat einen ukrainischen Zivilisten erschossen hat. Denn das ist nun innerhalb weniger Tage in Palästina und in der Ukraine so geschehen.

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Wie lauten also die schwersten Lügen in der deutschen Lügenpresse, wie es heute erneut der DLF-Journalist Friedbert Meurer im Deutschlandfunk („Informationen am Mittag“) durchgehen ließ?

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Die Lügen bzw. und irreführenden Falschbehauptungen sind als Vorwürfe so gestrickt – dabei ist es ein Dauerrundschlag gegen deutsche Versuche, nicht alle USA-Kriegs-Ideen mitzumachen – also nicht alle BLACKROCK-Waffen-Konjunkturprogramme zu begrüßen: Folgendes wagt es der DLF-Journalist Friedbert Meurer nicht gegenzufragen bzw. anzumerken:

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– Es wird der deutschen Bundeswehrpolitik seit Jahren vorgeworfen, nicht verpflichtungsgemäß 2% des deutschen Jahres-Wirtschaftsprodukts für Rüstung auszugeben. Zwei Prozent des BIP lautet das NATO-Ziel. Doch ist diese Forderung natürlich ein relativer Wert. Denn objektiv beteiligen sich die meisten NATO-Staaten wohl mit den obligatorischen 2 Prozent ihres nationalen BIP, allerdings sind das meist in absoluten Zahlen geringere Summen, verglichen mit dem größeren nationalen BIP Deutschlands. Kurz, Deutschland rüstet mit höheren jährlichen Summen (auch wenn die geringer als 2 Prozent betragen), als es die meisten NATO-Staaten tun, die IHRE 2 Prozent erfüllen. Ausnahme bildet der hochgerüstete Militärstaat USA, der noch mehr in die Rüstung steckt. Ich vernachlässige hierbei andere verteidigungspolitische Aufwendungen Deutschlands, die ja nicht nur in Waffen und Soldaten bestehen, sondern in vielfältigen „weichen Skills“ der Kommunikation und der Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen mit den NATO-Feindstaaten.

– Es wird von Deutschland eine starke Führungsrolle in der EU und in der Verteidigungspolitik verlangt, Besonders auch von denjenigen EU-Partnerstaaten, die in der Doppelrolle NATO-Mitglieder sind.

Was soll diese Forderung? soll Deutschland in Europa die NATO-Führung übernehmen?

Deutschland ist völkerrechtlich nicht souverän und wird besonders von den USA als militärisch nicht souverän behandelt; die USA halten ihre bevormundende Herrschaftsrolle (Ramstein als USA-Startrampe amerikanischer Atomwaffen) als Besatzer seit 1945 aufrecht. Daran ändert die deutsche NATO-Mitgliedschaft gar nichts.

Und wollte Deutschland als EU- und NATO-Staat in EU-Europa stärker in eine Führungsrolle streben, kämen dadurch Machtansprüche des befreundeten Frankreichs in Frage.

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– Es wird unerwiesen behauptet, dass die Appeasment-Politik Deutschlands durch Handel und Wandel mit Putin FALSCH WAR. Im Gegenteil, diese Politik war bis zum russischen Einmarsch am 24. Februar 2022 nützlich und friedensschaffend. Wer weiß denn, was Russland ohne diese deutsche Friedens-Politik, seit 1990, an Aggressionskriegen noch zusätzlich angerichtet hätte? außer Afghanistan, Tschetschenien, Georgien, Krim, Syrien, Donbas?

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– Daneben halte ich die Abschaffung der Allgemeinen WEHRPFLICHT für einen bildungspolitischen Verlust, der rückgängig gemacht werden muss. Alle jungen Leute müssen zu „Wehrrecht und Reisepflicht“, über die Schulpflicht hinaus, staatlich verpflichtet und geführt werden, damit sie vernünftig werden.

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– Niemand kann bestreiten, dass die geografische europäische Achsenlage Deutschlands in allen großen Kriegen wesentliche Kriterien bedeutete. Der europäische Religions- und Vorherrschaftskrieg von 1618, der Dreißigjährige Krieg, tobte allseitig hauptsächlich in Deutschland (da gab es Deutschland noch gar nicht). Als Napoleon nach Moskau zog, ging es durch Deutschland. Sowohl der Große Krieg von 1914-1918 wie auch der Zweite Weltkrieg 1939- 1946 wurden auf Deutschland fokussiert (auch wenn USA gleichzeitig in Japan furorte und Stalin in Karelien und Finnland).

– Kurz, das mit den vielfältigen Kriegschulden historisch belastete Deutschland muss militärisch zurückhaltend und „FÜHLEND“ Politik machen und eben nicht „FÜHREND“. Denn auch das heutige Hitler-Schuld-Deutschland wird immer weiter als Sündenbock benutzt werden – egal ob es in EU-NATO sich führend aufspielen würde oder nicht: Für beides wird Deutschland von den anderen „PARTNERN“ sowohl als auch beschimpft.

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Dietmar Moews meint: Gut das der SPD-Kanzler Olaf Scholz die stillere, nicht so transparente Zurückhaltung praktiziert. Warum soll sich Deutschland von Polen oder für Ukraine zum Sündenbock beschimpfen lassen. Auch die baltischen Staaten machen ihre eigene Verteidigungspolitik in der NATO. Was macht Ukraine? um daher Deutschland Vorwürfe zu machen.

Ich halte aus obigen Sachlagen heraus, die deutsche Zurückhaltung für sinnvoll. Was da die USA machen oder in welch miserablem Zustand die englische Armee ist – darauf hat Deutschland wenig Entscheidungsmacht.

Ich meine, Deutschland sollte sich mit Frankreich gut koordinieren, was bei den völlig entgegenlaufenden Staatssystemen – dem französische Zentralismus und dem deutschen Föderalismus – ohnehin ständig schwierig ist. Die deutsche Achsenlage kann Deutschland niemand nachempfinden – weder Italien noch Dänemark oder Schweden.

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Dass eine verfassungsgemäße Bundeswehr befähigt sein sollte, die gesetzte Landesverteidigung vorzuhalten, wurde nach Abbau der „Nationalen Volksarmee der DDR“ vergessen bzw, aufgegeben. Daran habe ich seit den 1990 Jahren fortlaufend gemahnt, nicht weil ich Kriegstreiber bin, sondern weil die heute allseitig erschrocken anerkannte Mangellage der Bundeswehr all die Jahrzehnte bekannt und klar war und weiterhin ist.

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ZUGINSFELD zur Ächtung des Krieges, nach Otto Nebel, 2005cm/2005cm, öl auf Leinwand von Dietmar Moews 1986 in Hannover gemalt

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NINA SIMONE in der NEUEN SINNLICHKEIT 80 mit SPRINGER GOEBEL FÜNF als Anstands-Appell an Hannovers Ministerpräsident Stephan Weil

Mai 16, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10423

am Dienstag, den 16. Mai 2022

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Die aktuelle neuerschienene Ausgabe der Blätter für Kunst und Kultur:

Neue Sinnlichkeit 80 – Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht bietet ganz im Ernst das ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT für einmalig 500 EURO an.

Die Blätter erscheinen in loser Folge.

Man abonniert durch Einsendung der Versandadresse und einem Wechsel, Bargeld oder Scheck an den Herausgeber.

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Neue Sinnlichkeit 80 enthält gemäß dem Inhaltsverzeichnis einen neuen Textbeitrag zu dem laufend fortgeschriebenen LEXIKON DES KUNSTWESENS von Dietmar Moews, hier: NINA SIMONE, Musikerin aus New York.

Außerdem wir eine neue Portraitzeichnung nach NINA SIMONE gezeigt, die in einer exklusiven Reihe von fortlaufend gezeichneten Koryphäen ein Walhalla der Heiligen von Dietmar Moews mitgestaltet.

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 3

Inhalt

Umschlag: AUSSTELLUNGSPLAKAT BALLHOF-GALERIE HANNOVER Peter Grämer 1978 1

IMPRESSUM 1

Zum Geleit 2

INHALT 3

ERFOLGSKINDER 4

DIETMAR MOEWS: Für Wehrrecht und Reiserecht vor 40 Jahren und heute, 2022 10

DIETMAR MOEWS: CORONA-POLITIK und rechtswidriger Zwang mit Immunitätslügen 11

DIETMAR MOEWS: Russen-Sowjets und Blauhelme in Ukraine rufen Särge 12

MHH 2021 / DIETMAR MOEWS: Anti-Aging Spermidin und Haarausfall – *Arendt-Nazi-Bonus 23

DIETMAR MOEWS: Bundestagswahl am 26. September 2021 und neue Regierung 27

DIETMAR MOEWS: NFT ist Pseudo-Kunstgewerbe mit DIGITAL-VIRTUAL-SPEKULATION 31

DIETMAR MOEWS: Mehrstöckige Windmühle 32

LAYOS DAYATOS: >Goebel Springer 2020 – OfFENER BRIEF an MP Stephan Weil Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge FÜNF 38

THOMAS SCHMIDT: Ein Frühlingsmärchen 45

FRANZ OTTO KOPP: Ausflug zum Vesuv 49

ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT Neue Sinnlichkeit einmalig 500 EURO 49

NACHRUF auf Hans Michael Zimmermann 1942-2022 von DIETMAR MOEWS 50

HANS MICHAEL ZIMMERMANN: DAS TRÄUMENDE TIER 52

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzung XXX 55

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO 58

NINA SIMONE: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 59

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Nina Simone 60

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Maskulinistinnen 61

Auflösung Qualitätsrätsel 79: August Stramm, 1914

QUALITÄTSRÄTSEL 77: Wer hats geschrieben? 63

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Seite 2, Zum Geleit

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Zum Geleit

Ich erfand kürzlich die mehrstöckige Windmühle. Die Blätter für Kunst und Kultur sind nun NUMERO 80. Blatt 1 wurde im Gründungsjahr 1979 mit der Zählung 0 gestartet – inzwischen ist NUMERO 80, das achtzigste. Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht diesen heute Putinkrieg-aktuellen Untertitel trug bereits Neue Sinnlichkeit 7, erschienen Dezember 1981. Doch, was hat sich im Laufe unserer Jahre nicht alles verbessert! Wer älter und erfahrener ist, sieht, wie sich ohne seine Anstrengung stets sensationelle Neu-igkeiten ergeben. CORONA, als Immunitäts-Witz unserer Politikrepräsentanten. Einen UKRAINE-Krieg als PUTIN-Witz. Und der Bundestagswahl 2021 folgend, ein Wechsel – eine Regierungsbildung eines SPD/Grüne/FDP-Kabinetts OLAF SCHOLZ, dazu CDU-Linke-AfD-Opposition. Neue Jahrgänge bringen immer eine Häutung der Krankheiten, eine Verlängerung der Vorurteile und immer auch Hoffnungen. Zum Beispiel: Medizin-Nobelpreis 2016 mit Neuigkeiten zur Autophargie (der Krebsabwehr durch Onanie und Spermidin) und ein Zitat in den anschließenden Erfolgskindern aus meinem männlichen Blog Globus mit Vorgarten, Lichtgeschwindigkeit 5791 von August 2015. Ich sagte im Richtspruch, als junger Zimmermann in Springe 1967, auf: „… frisch Gesellen seid zur Hand …“, um überzuleiten: „Die natürliche Substanz Spermidin wirkt verstärkend auf die Autophagozytose.“ – Kunst aus der Maschine ist nicht Kunst. NFT kann uns Menschen, auch IT-Menschen, per App DailyArt, nicht als Kunst dienen. SPRINGER GOEBEL FÜNF als Fortsetzung, wie Ministerpräsident SPD-Stephan Weil die niedersächsische Verwaltungsaufsicht verfassungswidrig aussetzt, folgt hier in Blatt Numero 80.

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Seite 59, Portrait der NINA SIMONE

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Seite 60, Lemma NINA SIMONE im LEXIKON DES KUNSTWESENS von Dietmar Moews

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Dietmar Moews‘

LEXIKON DES KUNSTWESENS

Nina Simone

Nina Simone, S. Nina Simone (bürgerlich Eunice Kathleen Waymon; geb. 21. Februar 1933 in Tryon, North Carolina, USA, war eine US-amerikanische Jazz und- Bluessän-gerin, Pianistin, Songschreiberin und Bürgerrechtsaktivistin. Sie starb am 21. April 2003 in Carry-le-Rouet, Südfrankreich, nach langem Krebsleiden. S. war das sechste von acht Kindern einer Methodistenpredigerin und eines Handwerkers und wuchs als schwarze afro-amerikanische großstädtische Künstlerin in den unerbittlichen weißen US-Rassismus hinein, wogegen sie ihr Leben lang offensiv kämpfte. Bereits im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspielen. Nach einem Studium an der renommierten Julliard School in New York City hinderte der Rassismus in Philadelphia am Curtis Institute of Music den Ausbildungsweg. Fortan jobte sie als Klavierlehrerin und begann ihren Gesang, den sie Black Classical Music nannte.1957 veröffentlichte sie in New York ihr erstes Album, ein Konzert 1959 in der New York City Town Hall machte sie in den USA und in Europa bekannt. Fans nannten sie ehrfürchtig „Hohepriesterin des Soul“. Ab 1960 engagierte sie sich in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. 1961 heiratete sie den New Yorker Polizisten Andrew „Andy“ Stroud (1925–2012), der später ihr Manager wurde Songs für sie schrieb. 1962 brachte sie die Tochter Lisa Celeste Stroud zur Welt. Sie floh aus ihren Ehen. Miriam Makeba brachte S. nach Afrika und auf Europatourneen.S.erhielt allerhöchste Anerkennung in der Künstlerwelt – man höreSuzanne von Leonard Cohen.In den 1980ern trat sie regelmäßig im Jazzclub Ronnie Scott, London, auf. Ihre Autobiografie I Put aSpell on You erschien 1993 wie das letzte Album, 1993. Dann zogS.nach Frankreich, trat in das französische Militär ein und wurde darauf in den USA von der Bürgerrechtsbewegung herausgehoben geehrt. S. lebte in Frankreich noch zehn Jahre, adoptierte Waisenkinder aus aller Welt und starb 2003 nach langem Krebsleiden.

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Dietmar Moews meint: Es wird für diesen Blog LICHTGESCHWINDIGKEIT keine digitale Korrespondenz angeboten. Ich beantworte indes persönliche schriftliche Anfragen persönlich und diskret. Ich wünsche mir für meine Arbeit sozio-geistige Argumente und Meinungen.

Das nächste Blatt Neue Sinnlichkeit ist längst in Arbeit und wird voraussichtlich im Sommer des Jahres 2022 herausgebracht werden können.

Neue Abonnenten auf Lebenszeit, die eine Versandadressen-Änderung vorhaben, sollten ihre neue Adresse dem Herausgeber schriftlich mitteilen, damit das versprochene Abonnement erfüllt werden kann. Für die inzwischen maßlos gewordenen Auslands-Versand-Porti kann sonst das Zusendungsversprechen nicht erfüllt werden (es wäre günstiger für den Herausgeber, jedes neue Blatt persönlich per Pferd beim Abonnentinnen und Abonnenten abzuliefern).

Studenten können die Neue Sinnlichkeit weiterhin für den Kaufpreis von 5 EURO erstehen.

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Merz, Laschet, Kramp-Karrenbauer und jetzt der stumpfe Wüst als CDU-Spitze

Mai 6, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10422

am Samstag, den 7. Mai 2022

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Landtagswahlen, wie Sommersprossen über die Regierungsperioden verteilt, absichtlich, damit stets Wahlkampf ist und nirgends im föderalistischen Deutschland mal Staat gemacht werden kann. Das ist eine Herrschaftsordnung, die als irreführende Praktik die Demokratie zersetzt, weil immer die Parteien gegeneinander aktiv sind.

Jetzt also SCHLESWIG-HOLSTEIN am Sonntag, 8. Mai 2022 – Merz merzelt im Likörzelt in der Fußgängerzone.

Wir werde seit Wochen mit STAMOKAP vollgeschüttet. Die schleswig-holsteinische Landesregierung, nebst Parlamentariern und Parteien, loben sich, wie sie die PANDEMIE überstanden haben. Ansonsten gab es kaum Hochwasser (an der Stör), Großfeuer, keine Pest, kaum Sturmflut, Erdbeben, wenig dänisch-süd-schleswig’sche Wähler, Tornados, Radioaktivitäten, CO2 oder Windhosen. Von der mit Kriegsgiften vollgelagerten Ostsee schweigt CDU-Ministerpräsident Daniel Günther aus Eckernförde. Er hätte laut NDR aktuell als Direktkandidat die Mehrheit.

Man kann nur noch von Ostsee-Urlaub am Wasser in Schleswig-Holstein abraten, denn auch verdünntes Senfgas aus durchgerosteten Weltkriegs-Fässern verätzt Augen. Aber Deutschland entsorgt die Giftlager nicht – und Kiel schweigt dazu.

Desgleichen kommt also mit der Schönheitskonkurrenz der CDU-Spitzenleute in Düsseldorf zur NORDRHEIN-WESTFALEN-LANDTAGSWAHL am 15. Mai 2022 auf uns zu:

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Wie weit RECHTS muss man eigentlich eingestellt sein, um die SPD LINKS zu finden?

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Merz, Laschet, Kramp-Karrenbauer und jetzt der stumpfe Wüst als CDU-Spitze – wen kann man denn in NRW außer dieser STAATS-MONOPOL-KAPITALISMUS-VERSAMMLUNG wählen?

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Dietmar Moews meint: Ich erwarte von den Staatsmedien, dass neben den Herrschenden nicht nur die Nebensächlichen – AFD und LINKE – überhaupt erwähnt werden?

Es ist höchste Zeit für BASISDEMOKRATIE neuer Gruppierungen im Landtag. Doch, wenn die nicht vorgestellt werden, können die nicht die Prozenthürden überspringen: so blockiert der STAMOKAP-Staat mittels seiner Staatssender die Demokratie ab. Besonders dadurch, dass eben nur die STAMOKAP-Lieblingsthemen zur Diskussion gebracht werden.

CORONA, KRIEG, INFLATION, EXTREMISMUS – ja so ist der Staats-Monopol-Kapitalismus, der besteht darin, immer den internationalen mächtigen Kapitalismus-Gebilden mit Politik für Gesetzesregelungen nach Wunsch zu dienen und dabei immer Mittelstand und Kleinunternehmen gesetzgeberisch zu benachteiligen.

Und jetzt also CDU-VIZE-KANZLER MERZ, der völlig ohne Ideen rumschwadroniert und als Dekoration in Kiew die Fotografen belustigt. Mal sehen was wir noch über MERZ Wahlkampf-Telefonate mit Kiew hören müssen, die er bis zur NRW-Landtagswahl noch kämpferisch rausbringt.

Wie blöd sind wir eigentlich, Herr Wüst?

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Leon Battista Alberti ein Hochleistungsaufsteiger von 1404 bis 1472

Mai 5, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10421

am Freitag, den 6. Mai 2022

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Der Unterklassentyp muss kämpfen und strampeln, wenn er hochbegabt ist.

Oben kontrolliert man die besseren Posten. Die auf den hohen Sozialrängen versorgen das Etablissement ihrer Erben als nicht besonders begabten Postenhaltern. Diese werden als Honigsauger trainiert, die ständigen Zuflüsse von Geist und Originalität „von Unten“ sich anzueignen, gleichzeitig aber den Aufstiegsbegehrten den Weg des persönlichen Erfolges zu stehlen. Wer sich gegen diese übliche Ausbeutung zur Wehr setzt wird von den Postenerben verschwörungsartig fertig gemacht und ein für allemal blockiert.

Wer also von unten kommt, wie Alberti in seiner Zeit, konnte seine Inspiration hervorbringen, um den Preis, sich unbeliebt zu machen (gleichzeitig auf vieles Schöne im Leben zu verzichten; d. h. Hochbegabte müssen gleichzeitig eine lebensdienliche Ideologie (Philosophie) haben).

Der Deutschlandfunk bot vor einigen Tagen eine Darstellung des vor 550 Jahren gestorbenen Leon Battista Alberti.

Alberti – der Universal-Humanist – tagsüber schrieb er Abhandlungen über Mathematik, Literatur und Kunst, nachts Satiren und zwischendurch trieb er Sport: Leon Battista Alberti war der Inbegriff eines Universalgenies der Renaissance. Am 25. April 1472 starb er in Rom.

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DLF.de am 25.04.2022 (leicht gekürzt):

„Besonders sympathisch scheint der Renaissance-Architekt Leon Battista Alberti nicht gewesen zu sein. Stolz war er und immer darauf aus, sich und seine Fähigkeiten anzupreisen:

Oft habe ich den ganzen Tag nichts gegessen, nur um auf den Augenblick zu warten, wo ich mich einflussreichen Menschen zeigen konnte. Immer war ich bestrebt, mich durch etwas Neues bei ihnen beliebt zu machen.“

Dass wir den 1404 in Genua geborenen Alberti trotz seiner charakterlichen Mängel auch heute noch kennen und verehren, liegt daran, dass er, im Unterschied zu den meisten Blendern, tatsächlich allerhand auf dem Kasten hatte. Begonnen hatte seine Laufbahn mit einer qualvollen Zeit als nahezu krankhaft fleißiger Schüler.

Manchmal kam es mir so vor, als würden sich die Buchstaben vor meinen Augen in Skorpione verwandeln und miteinander verhakeln … In meinen Ohren war ein einziges Prasseln und Pfeifen.“

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Für den ungewöhnlichen Fleiß des jungen Mannes gab es einen tieferen Grund: Alberti war der unehelich geborene Spross einer begüterten Kaufmannsfamilie. Als er 17 Jahre alt war, starb sein Vater. Danach schloss die Familie Alberti, den illegitimen Sohn, von allen finanziellen und gesellschaftlichen Privilegien aus. Alberti beschloss, sich seinen Ruhm auf eigene Faust zu erwerben und begann bald, Bücher zu schreiben. Eines, über das er lange nachdachte, hieß „Della famiglia – Über die Familie“. Ein Ratgeberbuch für Familien, in dem die Väter eine für damalige Verhältnisse überraschend emotionale Rolle spielen.

Ich glaube nicht, dass irgendeine Liebe stärker, beständiger, ungeteilter und größer sein kann als die des Vaters zu seinen Kindern.“

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Mit Mitte 40 entdeckte Alberti die Architektur für sich. Das passte gut in eine Zeit, in der viel und anspruchsvoll gebaut wurde. Für sein Buch „Über die Baukunst“ griff Alberti auf den antiken römischen Architekten Vitruv zurück und behandelte alle architektonischen Fragen von der Materialkunde über die Statik bis zu dem auch heute wichtigen Problem, wie man das Innere des Hauses vor schädlichem Wasser schützt. Vom Architekten verlangt Alberti allerdings mehr als nur Ingenieursverstand: Gebäude und öffentlicher Raum sollen die Menschen ansprechen wie eine wohlkomponierte Rede oder ein Musikstück den Zuhörer für sich gewinnt, nämlich durch ein gutes Verhältnis der Teile zum Ganzen:

Schönheit ist ein Konsens der zugehörigen Teile in Bezug auf eine bestimmte Anzahl, Beziehung und Anordnung, so wie es die Harmonie, das vollkommene und ursprüngliche Naturgesetz, verlangt.“

 Wer je vor der grün-weißen Marmor-Fassade von Santa Maria Novella in Florenz stand, dem wird sich die für Albertis Baukunst so charakteristische Balance zwischen Anmut und geometrischer Strenge eingeprägt haben. Aber Alberti war nicht nur Baumeister. Nebenbei stand er als promovierter Kirchenjurist in den Diensten der päpstlichen Kurie, schrieb Bücher über Pferdezucht und Landwirtschaft, eine Grammatik der toskanischen Sprache, ein populäres Buch mit mathematischen Rätseln, Anleitungen zur Textverschlüsselung und Stadtvermessung, und sogar herzerweichende Liebesgedichte brachte der Gelehrte zu Papier.

Weine mit mir,
ach, weine,
du traurige Leier,
singe und weine,
ach, sei so gut,
hilf meiner Herzenswut.“

Traktat über „Das Lob der Fliege“ und Reue „über das ewige Lesen“.

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Als Leon Battista Alberti am 25. April 1472 in Rom starb, war er ein berühmter Mann. Bis heute entdeckt die Wissenschaft immer neue Facetten in seinem literarischen Schaffen. Besonders die kleinen philosophischen Satiren, die er in seinen Mußestunden mit leichter Hand niederschrieb, haben es in sich. Zum Beispiel das Lob der Fliege, die Trauerrede auf seinen Hund oder die Klage eines verstorbenen Gelehrten, der nach seinem Tod sehen muss, wie seine ehemaligen Freunde über ihn lästern und seine Bibliothek verwüsten, woraufhin der Verstorbene sich mit Selbstvorwürfen quält:

Ach! Über das ewige Lesen habe ich mein häusliches Glück, das Gespräch mit meinen Freunden und alle Freuden des Lebens versäumt.“

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Dietmar Moews meint: LEON BATTISTA ALBERTI, in Genua geboren, in Florenz in der Toskana und später auch in Rom, war ein vorbildlicher Architekturkenner seiner Epoche. Wer also heute zu Landschaftsplanung, Siedlungs- und Stadtplanung und Gebäudekunst mitreden möchte, kommt um Alberti nicht herum. Alberti war auf einer Modernisierungswelle der Renaissance, wo Gesellschaft, Produktionstechniken und Reichweiten epochal vorangetrieben wurden. Das muss auch heutigen Neubauern Anregung und Denknahrung geben.

Viel Spaß dabei, Universalismus und Künste-Kennerschaft als Substanz der Architektur zu entfalten.

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Bild.de bildet BORIS BECKER

Mai 2, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10420

am Dienstag, den 3. Mai 2022

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Im gladiatorischen Leistungskampf unserer Welt kann nur als Spitze hingestellt werden, wer positiv TOTAL auf SIEG und auf BESIEGEN achtet, wer also egozentrisch auf sich selbst und seinen aktuellen Kampf, nicht aufs Umfeld oder die Mitbewerber achtet.

So kam das Kind BORIS BECKER bereits zum TENNIS als Leistungssport, vollkommen auf sich bezogen. Er hatte dazumal gar keine Ahnung, dass er auf sich und seine Individualität bedacht sein müsse. Denken war bei ihm aus seiner Natur vorgestellt, nicht aus einer Denkbildung vermittelt. BORIS BECKERS SIEGEN war ganz banal und vulgärmaterialistisch sozialdarwinistisch: Der Stärkere sein wollen, mit hingebungsvollem Selbsteinsatz.

Vom ersten Tag an, als BECKER fürs SIEGEN hervortrat, nahm ihn

BILD (der Axel-Springer-Verlag) in exklusive „Haftung“. Die Becker-Organisation – sein kleines Team bestehend aus Boris, Familie sowie die beiden früheren rumänischen Spitzentennisspieler, Günther Bosch/Trainer (ende der 1970er – 1987) und Ion Tiriac/geschäfteführender Manager (1984-1993) – nahm die „Zusammenarbeit mit dem Axel-Springer-Verlag und mit BILD“ grenzenlos an.

Am 1. Mai 2022 titelt bild.de:

„BORIS BECKER und die Frauen – EIN DRAMA IN MEHR ALS FÜNF SÄTZEN“.

Man sieht, es geht auch ohne Tennis – jetzt als privatsexistisches DRAMA (es geht auch mit den Boris-Kindern – rothaarig? – die sich nicht ganz so beliebig

von BILD zu BILD-Opfern stilisieren lassen, wie die Mütter, von denen BILD Foto-Repros + Reizworte beliebig zu Schlagzeilen macht.

Was fehlt: Boris mit Steffi Graf, Boris mit Michael Stich, Boris mit Franz Beckenbauer, Boris mit Gerd Schröder, Boris als Geschäftspartner mit Mercedes Benz, Boris mit der Tochter von Roberto Blanco, Boris als Rassist … Boris mit BILD!

Damit hatte BORIS BECKER bereits ab 1985, mit seinem ersten Wimbledon-Einzelsieg, das Sonder-Etikett aus der massenmedialen Sonderschublade als LEGENDE und IDOL. Wer in BILD superlativ hingestellt wird, wird damit unverzüglich ein Massenmedien-Star und A-Prominenter in sämtlichen auf Unterhaltung und Freizeit ausgerichteten Medien der herrschenden KULTURINDUSTRIE (wenn er die Wünsche von BILD erfüllt).

Davon lernte BORIS BECKER völlig unreflektiert, dass es auf SIEGEN und auf QUOTEN durch REIZE ankommt, will man aus den Weltstars des ERWERBS-SPORTS, wie Péle, Franz Beckenbauer, Muhammad Ali, Maradona, herausgehoben, besonders auch auf dem internationalen USA-Markt, behandelt werden. Becker lernte, dass dieser Rang nur durch sein Management und deren Maßgaben erreicht werden konnte. Während seine Rolle dabei auf seine fortlaufenden Wettbewerbs-Fähigkeiten, einschließlich der Trainings-und Fitness-Quälereien ankam. Dabei kam ihm seine freundliche und gedankenlose Extrovertiertheit in Medienauftritten zugute – er war nett und lachte verklemmt.

Noch heute könnte BECKER viel viel Geld erwerben, indem er mit und ohne Sportbekleidung, mit und ohne Tennisschläger, in TV-Sendungen seinen berühmten „BECKER-HECHTSPRUNG“ praktisch vormachen würde (oder im Fischladen als Reklame: HIER FRISCHER BECKERHECHT).

BILD.de, BILD, BILD am SONNTAG (Bams) und weitere Axel-Springer-Medien wie die Tageszeitung DIE WELT und WELT am Sonntag bildeten den Anregungskreis des Tennisspielers BORIS BECKER zur Nichtteilnahme an der allgemeinen sozialen Welt und seinem individuell abgeschirmten Sozialleben überhaupt reflektiert interessiert zu sein. In BORIS BECKERS Lebenswelt fand durchweg Affirmation der klaren „Erfolgsziele“ statt, keinesfalls Initiation und Reize zur BILDUNG oder AUFKLÄRUNG eines ziemlich unbedenklichen Heranwachsenden. BECKER blieb unbekümmert und erreichte so den sportlichen Erfolg seiner Siege und sogar einige Wochen auf dem Spitzenplatz der Tennisspieler-Weltrangliste (was schon über eine Tennissaison hinweg eine elende Dauerquälerei nur sein kann – wozu BECKER, derart extrem, nicht fähig war).

Meine Bewertung des zwischenzeitlich (2022) eingetretenen öffentlichen sozialen Rangs des BORIS BECKER, als verarmter, verschuldeter Krimineller und verkümmerter, unreifer Ex-Berufs-Spitzensportler fällt nüchterner aus. BECKER lebt, wie wir alle, in einem Multirollenspiel mit teils diskreten, teils vermischten Mehrfachrollen. Er war Sportbegeisterter und zugleich Multimillionär, Arbeitgeber und BILD-A-Promi, Sohn und rassistischer Frauenheirater u. a. Heute ist er ein mehrfach Vorbestrafter und nunmehr mit einer ausgesprochenen Haftstrafe vor einem Londoner Gericht als

BETRÜGER mit Insolvenz-Betrug von 2 1/2 Jahren Gefängnis Strafgefangener der britischen Justiz.

Aber in der Boulevard-Presse von BILD.de-Publizistik wird BECKER jetzt als Tragödie und wie ein Titanensturz gestempelt. BILD zieht also noch immer mit BORIS BECKER, dem Multifex.

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Dietmar Moews meint: Unser heutiger Wissenstand zum Menschenbild, aus der anthropologischen Sicht, einerseits, und der soziologischen, ist keineswegs verlässlicher Inhalt der angängigen Bildungs-Curricula im heutigen Deutschland. Wer es gebrauchen könnte, lernt es nicht in der normalen Schule, in der Tennisschule schon gar nicht.

Ja, selbst im heutigen wissenschaftlichen deutschen Universitäts-Gehabe werden noch immer aufgrund unzulänglicher Evidenzen längst korrigierter Irrlehren, wie „Dialektik der Aufklärung“, „Ende des „Roten Oktober“ in der Philosophie erst mit Gorbatschow“, oder „Erkenntnis und Interesses“ von Jürgen Habermas. In all solchen Fällen werden Narrative bemüht, die den Menschen nicht entsprechen. Auch BORIS BECKER, als empirischer Beispiel-Fall besonderer Vorstellungsorientierung bzw. Verirrung auf dem Lebensweg, hat diese Wissenschaftsfehler von Habermas und Co. widerlegt und nicht bestätigt.

BORIS BECKER hätte mal mit seinem besten Freund ULI HOENESS darüber sprechen sollen, wie man als Steuerbetrüger vor Gericht besser wegkommt – wenn man es als Bayer in Bayern tut, nicht als internationaler Schwadroneur in London. HOENESS hat für den hundertfach großen Steuerbetrug nicht einmal die gesetzlich vorgeschriebene Strafe absitzen müssen, BECKER wird nun sitzen. Dabei scheinen beide, HOENESS wie BECKER – hinsichtlich der rechtswidrigen Finanzgebaren uneinsichtig und unbelehrbar – also nicht bewährungsgeeignet.

Als Erwerbs-Tennissportler war BECKERS Vorstellung von „Erkenntnis und Interesse“ nicht durch Habermas oder einschlägiges Studium gefärbt. BECKERS Vorstellung seines individuellen „Interesses“ und seines Bildungsinteresses war von seinem Tennis bestimmt und derart waren seine Erkenntnisse zu seinen Interessen. Sein Tennis bewirkte so, dass BECKER seine individuelle Urteilskraft nicht entfaltete, wie es im Erwachsenenleben unerlässlich ist, im zulässigen Rahmen sein Leben zu entfalten.

Kurz, BECKERS Lebensweg, selbst- und fremdbestimmt wie auch immer, ist eine empirische Widerlegung von Habermas „Erkenntnis und Interesse“, wo von Habermas im Kern behauptet wird: Menschen erkennen immer dort, wo ihre Interessen betroffen, besonders wo solche Interessen gestört, behindert oder vernichtet werden. Jeder hat seine Interessen – dazu sucht jeder selbstintiiert nach Erkenntnissen, seine Interessen zu wahren. So lautet der immense, widersinnige Denkfehler des damit berühmt gemachten westdeutschen Salon-Autors Professor Jürgen Habermas, als „Erkenntnis und Interesse“, der im Sinne eines habermasschen Aufklärungsanspruches gescheitert ist – da war mangelhafte anthropologische Urteilskraft im Habermas-Lapsus durchgedrungen: Quatsch zur vierten kantschen Frage: Was/wie ist der Mensch? Macht er aus „Interesse“ „Erkenntnis“? Empirische Antwort: Nur, wenn ein Mensch lustig dafür ist.

Demgemäß wäre heute BECKERS Interesse, im Londoner Strafgefängnis

einzusitzen. Diesen lustigen Eindruck macht BECKER jedoch nicht. Hatte er doch bis zuletzt vor Gericht abgestritten, seine Interessen in seinem Finanzleben je zu erkennen und folglich diese eben nicht gekannt (erkannt) zu haben – also unzurechnungsfähig/unschuldig für die Straftatvorwürfe gegen ihn zu sein.

Der Unterklassentyp muss kämpfen und strampeln, auch wenn er hochbegabt ist. Denn auf den hohen Sozialrängen lebt ein Etablissement von nicht besonders begabten Postenhaltern davon, den zudringlichen Genies von Unten die Zugänge zu den Vorrängen zu verriegeln. Als Honigsauger eignen sich diese die ständigen Zuflüsse von Geist und Originalität „von Unten“ an, gleichzeitig aber stehlen sie den Aufstiegsbegehrten den Weg des persönlichen Erfolges. Wer sich gegen diese übliche Ausbeutung zur Wehr setzt wird von den Postenerben verschwörungsartig fertig gemacht und ein für allemal blockiert.

Wie sehr der BORIS BECKER aus seinem kleinbürgerlichen Bildungsmilieu an den normalen Bildungsertüchtigungen der Jugend in Deutschland, als internationaler „Sporttitan“ vorbeigeführt worden war war und ist eindeutig zu identifizieren:

Es waren zwei, aus dem kommunistischen Rumänien gekommene Vulgärmaterialisten, Günther Bosch und Ion Tiriac, arbeitsteilend mit den BORIS-BECKER-FÜHRERN bei BILD, BILD.de, Bams und WELT, des Axel-Springer-Verlags.

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Der Sprachwissenschaftler Christian Enzensberger hatte vor Jahren einen Essay veröffentlicht, in dem er am Beispiel Goethes Sprachgewohnheiten zeigen konnte, dass sich ganz eigenartige Erscheinungen erkennen lassen, die dem späteren Höfling Dr. jur. Johann Wolfgang von Goethe als Kennzeichen Goethes sozialen Aufstiegsweg auch noch später zu eigen waren. Wer als nicht Hochgeborener oder Erbe den oftmals dreckigen Aufstiegskampf nicht annimmt, kann nicht hochkommen und wird folglich sein gesamtes Leben abwertend und geringgeschätzt. Hinzu kommt, dass dauerhaft Hochbegabten-Leistung zu bringen in vielerlei Hinsicht auch an Vorrangpositionen gebunden ist, die man als subalterner von unten nicht nützen und integrieren kann.

Wer also – wie BORIS BECKER – folgt einem „klassischen Beispiel“, eines, der auch von unten kam:

Der Italiener Leon Battista Alberti (1404-1472)

der Humanist, Schriftsteller, Mathematiker, Kunst-Theoretiker, Architekt und Denker, in seiner Zeit, konnte seine Inspiration hervorbringen, um den Preis, sich unbeliebt zu machen (gleichzeitig auf vieles Schöne im Leben zu verzichten; d. h. Hochbegabte müssen gleichzeitig eine lebensdienliche Ideologie (Philosophie) haben).

So lautet die Einsicht von Leon Battista Aberti bereits im 15. Jahrhundert. Zu solcher Einsicht langte es für BORIS BECKER bis 2022 nicht – mag er sich selbst nun hinsichtlich seiner Lebensführung ernster zu nehmen als Notwendigkeit erkennen, um zukünftig weitere Straftaten vermeiden zu können, indem er sie als seine zugerechnete Verantwortung anerkennt, um sich selbst zukünftig straffrei führen zu können (selbst wenn er es anders fühlen würde).

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