LÜGENPRESSE: WirtschaftsWoche 9/15 zur „Eskalation einer Krise“

Februar 28, 2015
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vom Samstag, 28. Februar 2015

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Die düsseldorfer Wochenzeitschrift WirtschaftsWoche hat im Heft 9, vom 23.2.2015 einen Beitrag mit dem Titel „Eskalation einer Krise“ S. Abb.)

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Die Misere in der Ukraine wird zweifelsfrei als eine Eskalation dargestellt und in diesem Sinn über mehrere Seiten farbig bebildert und durch eine Chronologie zugespitzt.

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Wir sehen die Publikationstechnik der „Lügenpresse“ am Beispiel dieser Ausgabe der WirtschaftsWoche:

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Wir haben zumindest auch eine Chronologie der Verträge und Entwicklungen hinter den Kulissen – sowohl der Bewegung starker Kräfte der Ukraine zur EU und zur Nato, weg von Russland, wie auch andersherum, die Bewegung, überwiegend der ukrainischen Russen im Donbaz, weg von einem westlichen Kiew, hin zu Putin.

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Gleichzeitig gibt es eine Chronologie der harten Fakten und der „De-Eskalation einer Krise“ – diese wird nicht in der WirtschaftsWoche dargestellt.

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Doch wir könnten von MH 17 bis MINSK I und II viele retardierende Wendepunkte bis zum Waffenstillstand, Gefangenenaustausch und Rückzug der Bürgerkriegsparteien Ukraine / Russland zeigen.

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Dietmar Moews meint: Das Beispiel der Wirtschaftswoche 9/2015 zeigt, wie sehr die Finanzierer, die Geldgeber, die Kunden und Käufer der WirtschaftsWoche als Zielgruppe des inhallichen Layouts des Blattes dafür den Ausschlag geben, ob „ESKALATION“ oder DEESKALATION“ exponiert wird.

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Wenn also die massenmediale Redaktion das Thema Ukraine als Eskalation aufpumpt, Staats-Radio und -Fernsehen, Kommerzsender, Kaufzeitungen und Kommerz-Online-Verlage, Tageszeitungen, Boulevardblätter – wenn alle diese Hauptthemen exponieren, muss sich eine Hochglanz-Wochenzeitung an diese inhaltliche Publikumsführung durch bereitstehende Medien und bereitgestellte Medieninhalte und deren Konsum thematisch halten. Heraus kommt: LÜGENPRESSE.

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Risse in Atomreaktoren von Doel und Tihange und rotzfreche belgische Atomaufsicht

Februar 28, 2015

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vom Samstag, 28. Februar 2015

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Die enorm verschlechterte bauliche Situation an mehreren belgischen ATOM-Kraftwerken in Flandern und in der Walonie meldet die AFP.

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Es laufen in Flandern, Doel 3, und in der Walonie, Tihange 2, Atomkraftwerke, mit Reaktorbehältern, die seit Anbeginn – unter der belgischen Atomaufsicht – Risse im Beton haben.

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Der Betreiber Electrabel sowie die Atomaufsicht AFCN erklären, unter Berufung auf genauere Untersuchungen:

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…Die entdeckten Risse sind länger und zahlreicher als bisher angenommen. Sie betonen zugleich („neues deutschland“ vom Freitag, 27. Februar 2015, Seite 9 „Größere Risse im Reaktorbehälter“): dass die Risse seit ihrer Entdeckung im Jahr 2012 aber nicht größer geworden seien.“

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…Die Risse seien nicht während des Betriebes, sondern schon während des Baus der Reaktoren vor mehr als drei Jahrzehnten entstanden. Die größten Risse in Doel sind den neuesten Messungen zufolge 18 Zentimeter lang, während die Messungen 2012 noch höchsten 9 Zentimeter ergeben hatten. In Tihange wurden das Maximum sogar von sechs Zentimetern 2012 auf jetzt 15,5 cm revidiert. Gezählt wurden in Doel nun rund 13.000 Risse, während es bei der der letzten Untersuchung 8.000 gewesen waren. In Tihange stieg die Anzahl von 2.000 auf 3.150. Wie die Unterschiede zur Untersuchung von 2012 zustande kommen, teilten Electrabel und AFCN nicht mit.

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Zudem gibt es weitere Bedenken über die unerwartete Brüchigkeit des Materials. Diese wurden im Jahr 2014 bei Labortests festgestellt worden.

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Laut AFCN besteht ein Risiko, dass bei einem Unfall, bei dem der Reaktor mit Wasser gekühlt werden müsse, der Mantel bricht und radioaktives Wasser austritt.

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Im April sollen sich internationale Experten mit den Risiken beschäftigen.

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Dietmar Moews meint: Shit happens – das weiß man längst.

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Hier hätte allerdings die zuständige Genehmigungsbehörde unverzügliche Stillegung der Atomanlagen anzuordnen und durchzusetzen.

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AKW Tihange 2 in Belgien kaputt und nicht stillgelegt

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Ferner sind die verantwortlichen Betriebsleiter und Vorstände der Electrabel in Untersuchungshaft zu nehmen:

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Denn – es gibt keine Selbstheilungskräfte von baufälligem Beton. Und es gibt keinerlei Duldung solcher Mängel.

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Nach den Lizenzen der Betriebsgenehmigungen ist zweifellos die Verpflichtung der Betreiber eindeutig festgelegt, dass bei irgendwelchen Mängeln an den technischen und baulichen Anlagen, die Betriebsgemehmigung unverzüglich ungültig wird.

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explodiert und ausgebrannt - Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

explodiert und ausgebrannt –
Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

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Neuinbetriebnahme kann nur nach Reparatur oder Instandsetzung und erneuter technischer Abnahme durch die staatliche Lizenzaufsicht überhaupt erfolgen. Gewinnausfälle können ohne Betriebserlaubnis gar nicht eingeklagt werden.

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Unsere Lügenpresse klärt stets wiederholt nicht darüber auf, dass es sich bei solchen Skandalen um Schwerkriminalität und eindeutige persönliche Verantwortung von Prokuristen der ELECTRABEL und der AFCN handelt.

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Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl

Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl

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Erst, wenn vollumfängliche Klärung und Notmaßnahmen erfolgten und die staatsanwaltlichen Ermittlungen vollumfänglich gesichert sind, könnten die Schwerkriminellen gegen Kaution aus der Haft entlassen werden.

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Dass heute die genannten beschädigten Anlagen von Doel und Tihange teils heruntergefahren worden sind, statt stillgelegt, ist ebenfalls eine lizenvernichtende Tatsache.

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Der belgische Atombetreiber Electrabel handelt aus Profitgier schwerkriminell, die staatliche Aufsicht versagt, das Risiko wird der Allgemeinheit ungefragt und ohne weitere Information aufgebürdet.

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Gurken-Studie: AUGSTEIN BLOME bei Phoenix TV

Februar 28, 2015
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vom Samstag, 28. Februar 2015

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Vor einigen Tagen hatte das TV-Kurzformat „Walser & Blome“ beim Staatssender Phoenix-TV das Thema der kürzlich durch „Volkes Stimme“ bei Jürgen Kaube in der FAZ (siehe auch LICHTGESCHWINDIGKEIT) zur Zeitungsnachricht gemachten Meinungserhebung der Berliner Humboldt Universität: „Gewaltmonopol des Staates in frage stellen“ und „wäre eine Revolution wünschenswert“.

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Kurzaussage: Ein markant hoher Anteil der Antworten von Deutschen sei gegen das etablierte „Gewaltmonopol“ und für eine „Revolution“, zur Verbesserung des für unheilbar gehaltenen herrschenden deutschen Politik-Systems.

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Während nun der Journalist Nikolaus Blome die Studie als „Gurgen-Studie“ bezeichnete – diese Position aber nicht konkret mit kritischen Beaurteilungskriterien darlegen konnte, was zeigt, wie unsere LÜGENPRESSE heute konstituiert ist: durch schlecht ausgebildete Publizisten.

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Sagte also Jakob Augstein nicht wie Blome „Gurken-Studie“, sondern er zweifelte die Aussagen der Publizisten der fragwürdigen Studie an, in dem Augstein meint: Die in der Studie erfassten Prozentanteile von Staatsdissidenten bzw. Revolutionsgestimmten sowie von den Gegnern des Waffenmonopols, also in der Konsequenz Befürworter von Anarchie bzw. Selbstjustiz? – egal wie sonst, er zweifelte einfach an:

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Jakob Augstein, der auch noch erklärte, er habe genau dort in Berlin studiert, wo jetzt die politologisch angehauchten Meinungserhebungen angestellt worden waren, konnte eben auch nur zeigen, dass weder sein Institut noch Augstein selbst je etwas von empirischen Sozialforschungs-Methoden und -Verfahren gehört hat (bzw. Augstein lässt es sich weder explizit noch implizit anmerken). Folglich kann Augstein nur sein Gefühl und seinen gesunden Menschenverstand ausdrücken bzw. was er glaubt, dass seine Kundschaft von ihm erwartet:

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Augstein denkt, die Befragten sind nicht für Selbstjustiz und nicht für revolutionären Umsturz von Links oder von Rechts, sondern: Die Leute seien sehr unzufrieden.

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Welch ein Schwimmen vor der Phoenix-Öffentlichkeit!!

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Eine dumpfe grassierende defätistische Unzufriedenheit? Eine Kriegsstimmung? Viele individuelle Missmutige?

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Oder haben wir einen neuen zeitgeistlichen Umschwung, indem die Deutschen andere Innenpolitik brauchen? Andere Aussenpolitik befürworten? Andere Militär-und Bündnispolitik? Indem die Deutschen zu bedeutenden Anteilen „mehr Demokratie“ verlangen, mehr Transparenz? Mehr Basisdemokratie? Die Wiederbelebung des Föderalismus und der Basisdemokratie? Oder sind sie für braune Einfarbigkeit oder ausdrücklich für Toleranz, Freiheit und Pluralismus, wie es unser geltende Verfassung gebietet.

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Dietmar Moews meint: Welch ein Schwimmen vor der Phoenix-Öffentlichkeit!! Welch eine Gurkentruppe Blome und Augstein.

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Und was passiert jetzt? Nachdem wichtige Massenmedien dieses Thema „Revolution / Gewaltmonopol“ rausgebracht haben?

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Wird jetzt über „Hitlerschlauheit“ und über die „Verpitbullung“ der Gesellschaft und über die „Lügenpresse“ a la Alt-Nazi Elisabeth Noelle-Neumann vom Allensbacher FAZ-Propaganda-Institut diskutiert?

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Nö – schon wird die nächste Sau durchs Dorf gejagt: Bayern vs. Effzeh 4:1- großartige Torwartleistungen von Timo Horn und Manuel Neuer – toller Fußball.

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Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

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Neue Sinnlichkeit bei Köln Süd Offen! 2014 in der Galerie Smend mit DIETMAR MOEWS und FRANZ OTTO KOPP am 4. Mai 2014

Neue Sinnlichkeit bei Köln Süd Offen! 2014
in der Galerie Smend
mit DIETMAR MOEWS und FRANZ OTTO KOPP
am 4. Mai 2014

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Putin doesit „lupenrein“! – und wem nützt der Mord an Boris Nemzow?

Februar 28, 2015
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vom Samstag, 28. Februar 2015

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Die letzten Tage der Menschheit - 1914

Franz Otto Kopp „DU DEUTSCHE BANANA“

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In Sichtnähe zum Kreml in Moskau wurde gestern ein bekannter russischer Politiker und von Putin öffentlich geschmähter und bedrohter Kritiker des Putinismus, der aktuellen lupenreinen staatsorganisatorischen Personal-Despotie Russlands erschossen.

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Weit verbreitet wurde in der heute, am Samstag, 28. Februar 2015, bereitgestellten Massenmedienlage im Westen die in der russischen Opposition getroffene Mutmaßung „Putin didit“.

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Putin didit (hebt auf „Truman didit“ ab -Truman dropped the bomb 1945 at Japan). Es ist aber nicht sicher, was geschah – aber soviel steht seit Langem fest:

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Putin doesit“ – auch wenn wir nicht wissen, dass Putin der Mörder von Nemzow ist, so gehört es zu seiner Despotie, Menschen zu beseitigen und Unrecht nicht rechtsstaatlichen Verfahren anheimgestellt sein zu lassen:

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Putin ist leider ein lupenreiner Despot.

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Das Mordopfer von der Kremlbrücke wird jetzt in westlichen Massenmedien thematisiert, weil hierdurch Putin und seine Despotie verdächtigt werden kann, nicht, weil ein Mord an sich mehr als ein Kolateralschaden der Lebenden sei.

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Das Mordopfer Boris Nemzow gehörte lange Zeit zu den führenden Kräften der Partei Union der rechten Kräfte. Anfang der 1990er Jahre war er Gouverneur der Provinz Nischni Nowgorod. Unter dem russischen Präsidenten Boris Jelzin war der marktwirtschaftlich ausgerichtete Nemzow 1997/1998 Vize-Ministerpräsident. Nemzow hat angeblich noch in den letzten Tagen privat davon gesprochen, von Putin mit der Beseitigung bedroht worden zu sein – angeblich.

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Der Kreml kommentierte den Mord mit dem eigenen Zynismus. Putins Pressesprecher Dmitrij Peskow übermittelte den Angehörigen des „tragisch ums Leben gekommenen Boris Nemzow tiefes Mitleid“, ging aber auch umgehend wieder zur Attacke auf den politischen Gegner über. Es sei zwar „zu früh, um irgendwelche Schlüsse zu ziehen“. Die Tat trage aber alle Anzeichen „einer großen Provokation“, sagte Peskow – und suggerierte damit, die tödlichen Schüsse seien womöglich von westlichen Geheimdiensten abgegeben oder gar von Nemzows eigenen Leuten.

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Dietmar Moews meint: Unser Thema als deutsche Interessenlage ist nicht vorrangig die Moskauer Innenpolitik und der Mord an Nemzow, sondern die aktuelle Despotie des russischen Führers Vladimir Putin und des Israelis Netanjahu.

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Wie sind die deutschen Interessen auf Gedeih und nicht auf Verderb zu verwirklichen, durch Gärtner und Dompteure und durch urteilsfähige Analytiker und Strategen wie Dr. Dietmar Moews?

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Unser Zielsystem fokussiert nicht die persönlichen Karrieren einzelner Begehrlicher. Unsere zivilisierte Vorstellung von repräsentativer Demokratie in Deutschland und hoffentlich in der EU, bedient sich professioneller Stellvertreter. Die deutschen Führer werden in einem reformbedürftigen Wahlsystem rekrutiert und dann – teils rechtsstaatlich, teils parlamentarisch, teils leider nicht – halbwegs kontrolliert und nachgesteuert.

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Das deutsche Politiksystem hat die Vor- und Nachteile eines behäbigen Apparats. Aber es gibt für ALLE Fälle völkerrechtsgültige deutsche Notstandsregeln, wonach die Staatsführung auch ohne Schrecksekunde und Kontrollverfahren unverzüglich wichtigste Entscheidungen treffen und Notwendigkeiten veranlassen kann.

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Mitteldeutsche Zeitung v. 25. Juni 1997

Mitteldeutsche Zeitung v. 25. Juni 1997

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Was kann man also mit dem sozio-kulturell, sozio-politisch und ökonomisch unverträglich heterogen strukturierten großen RUSSLAND, zunächst, für einen Weg der Kommunikation und der Ko-Existenz tun? Sanktionen?

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Verhandeln!

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Wir sehen mit dem schwimmenden Waffenstillstand von MINSK II, wie und was möglich ist – dass heißer Krieg möglich ist, dürfte angesichts der Opfer und Zerstörungen von Gaza, Aleppo, Bagdad, Kunduz, Grosnij, Georgien und Ukraine allen ins Gesicht geschrieben stehen.

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So erhalten wir auf die Frage: CUI BONO – bezüglich des Mordes an NEMZOW die klare Antwort:

Zuginsfeld Grafik von Otto Nebel

Zuginsfeld Grafik von Otto Nebel

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Die Eskalation der politischen Spannungen mit, in und um Russland, nützt Israel, dem Westen, nützt dem „Maidan“, nützt der Ukraine, nützt dem Putinismus, die russische Öffentlichkeit einzuschüchtern, Angst und Bedrohung für Dissidenten klarzustellen: In Sichtweise zur roten Kremlmauer.

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Nächste Frage – nach Cui Bono – muss lauten:

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WER KANN SOWAS? Wer konnte Nemzow gestern abend in Moskau ermorden? Wer kann so etwas überhaupt machen (ich z. B. kann es gar nicht).

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Dann sind alle Fragen offen. Denn da gibt es objektiv gesehen einen Wunschkatalog von „Lieblingssündenböcken“ aller Farben:

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Otto Nebel Grafik zu ZUGINSFELD

Otto Nebel Grafik zu ZUGINSFELD

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Wir wissen, wie und wer Anwar as Sadat 1981 in Kairo ermordete. Wir wissen wer Yitzchak Rabin 1985 in Israel umbrachte. Wir wissen in vielen Fällen, wie professionelle Killer des israelischen Auslands-Geheimdienstes Mossad Menschen aus politischen Gründen ermordet oder beseitigt oder gekidnapt haben. Wir wissen, was 1937 in Stalin-Sowjet-Land geschah (bis zu 20 Millionen politische Morde) – Mao und Pol Pot lassen wir weg: Das werden zu viele. Wir wissen, dass es in Deutschland ungezählte NSU-Morde gibt, an denen der deutsche Geheimdienst beteiligt ist und der deutsche Staat die Aufklärung genauso verhindert, ob Siegfried Buback oder Alfred Herrhausen, bei Elisabeth Käsemann kann man ja Genscher und Helmut Schmidt fragen, bei Murat Kurnaz fragt man Frank-Walter Steinmeier, wie es Putin mit der auf der Rolltreppe ermordeten Journalistin tat und wie es mit dem vergifteteten russischen Dissidenten von London lief, Alan Turing traf es britisch. Der vatikanbanker hing unter Black Friars Bridge in London.Wurde etwa ein Papst nach 33 Tagen ersetzt (1978 Johannes Paul – Albino Luciani), oder angeschossen – Woityla? Oder ein US-Präsident Kennedy erschossen? Malcolm X und Luther-King? es wurden Gaddafi, Bin Ladin und Saddam Hussein von ihren früheren Partnern ermordet – man muss sich mal vorstellen: nicht lange vorher zeltete Gaddafi in Paris, mit einem Nomaden-Prachtzelt, vor dem Präsidentenhaus. Ein selbstmordender Staatsanwalt in Buenos Aires? Trotzkij starb in Mexico, Arthur Koestler (London) und Fritz Joachim Raddatz (Zürich) bevorzugten die ästhetische Methode des eigenen Todes

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ZUGINSFELD 37 gemalt von Dietmar Moews Berlin 2010 Öl auf Leinwand 190/190cm

ZUGINSFELD 37 gemalt von Dietmar Moews Berlin 2010 Öl auf Leinwand 190/190cm

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Aber Nemzow, dem diese vorstehenden Mordgeschichten bekannt sind, hat den Weg auf die Brücke, ohne Leibwächter gewählt, während andere Dissidenten lieber in der Chodorkowski-Schweiz Interviews geben.

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ZUGINSFELD 38

DIETMAR MOEWS ZUGINSFELD 38

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Was sagt uns das?

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Zuginsfeld 3 - Weggetreten ...

DIETMAR MOEWS Zuginsfeld 3 – Weggetreten …

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Wer in der Öffentlichkeit politische Positionen einnimmt, begibt sich in Gefahr.

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Der mögliche Nutzen des freien Meinungsprozesses wird zumindest im geltenden deutschen Grundgesetz eindeutig vorausgesetzt.

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Aber die überwiegenden Zahl der deutsche Bürger ist hitlerschlau und verzichtet auf den eigenen Debattenbeitrag – ja inzwischen finden viele Deutsche den eigenen Wahlgang eher unangenehm.

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Der Citoyen – dein unbekanntes Wesen.

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ZUGINSFELD 36 gemalt von Dietmar Moews in Berlin 2008 Öl auf Leinwand 190/190cm

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Verirrte Kunstorganisation der organisierten Kunstförderung am Museum Ludwig Köln

Februar 27, 2015
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vom Freitag, 27. Februar 2015

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Verirrte Kunstorganisation und das BBK-Erlebnis – so lautet der Titel einer soziologischen Studie zur organisierten Kunstförderung von Dietmar Moews.

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Herauskommt die staatliche organisierte Besetzung der Künstlerrollen und der Kunstmittel durch eine Salonpersonnage, die nicht die Kunst fokussiert, sondern die Irreführung der Gesellschaft und der organisierten Kunst in der Kultur, durch eine Salonpersonnage, die wie Kunstsoldaten den Kunstbetrieb besetzen. Dazu verhilft eine seltsame Nichtkunst-Majorität unter dem Signet von Kunstinteresse und Kunstverständnis, Kunstqualität und Kunstpublikumsambitionen.

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Das Museum Ludwig in Köln legt gerade ein bezeichnendes Solo der verirrten Kunstorganisation in Deutschland hin. Von BBK-Erlebnis kann da nur noch als Schatten der Künstlerselbstbestimmung oder Künstlermitbestimmung sprechen.

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Das Publikum – die Konsumenten im organisierten Kunsterlebnis weren geradezu veralbert. Anlässlich der Vorstellungsveranstaltung des neuen Museum Ludwig Leiters Yilmaz Dwiezior, werden Lichtbilder gezeigt, auf denen sogenannten Installationen, die schon vor hundert Jahren so oder ähnlich stattfanden, Kleiderständer, Flaschentrockner, Lampenläden vor leeren Museumswänden – dass jeder halbwegs Kunstinteressierte mit der stakkatohaften Wiederholung des Wortes „legendär“ nur schweigend den Saal hätte verlassen können. Nicht zuletzt, nachdem zu Fragen aus dem Publikum aufgerufen worden war, die Fragen sofort abgebrochen worden sind:

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Frage: Alle vorgestellten Fotoprojektionen stammten von Veranstaltungen in Bregenz, die der neue mal gemacht hatte, mit lauter Freunden, die keiner kennt bzw. Vali Export kann wirklich nicht als Exposition der zukünftigen Ausstellungsarbeit im Kölner Museum Ludwig gemeint sein – es ist die brotlose Vergangenheit von vor 20 Jahren – Frage aus dem Publikum:

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Seit den ausgehenden 1980 Jahren hat die IT-Revolution unser aller Leben durchdringend erfasst, werden Sie in der Auswahl der Kunstproduzenten für das Kölner Museum Ludwig auch Künstler und Kunst vorstellen, die von dieser IT-Revolution zeugt?

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Aber dieser ignorante Adept der Salonperssonage, der mehrfach beteuerte, er sei als Kunsthistoriker ausgebildet und sei mit einer Arbeit über einen Bauhausarchitekten promoviert worden, zeigt einzig nur ziemlich bornierten Ehrgeiz und Frechheit, weil eine Karriere angestrebt werden soll.

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Das kann im Kölner Museum Ludwig nichts werden. Der Herr Yilmaz Dwiezior müsste ganz vorne sein, er müsste sich wirklich auskennen. Er müsste sich auch in dem ganzen Kunstbetrieb, den die Sammler Peter Ludwig in der ausgehenden Moderne bzw. Postmoderne eingerichtet hatte, auskennen.

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Der Stand der empirischen Forschung zur Verbände- und Interessengruppenorganisation im Kunst- und Kulturbereich ist bislang schwach und rückständig. Zum Zeitpunkt der Zulassung durch die Universität, 1990, zur „verirrten Kunstorganisation und zur Salonperssonage“, bestand weiterhin ein aktiver wissenschaftlicher Bezug zu Forschungsansätzen der Universität Bremen zu Fragestellungen der Verbändeorganisation, der Non-Profit-Organisation und der Intermediarität sowie im lokalpolitischen Blick, hier von Dietmar Moews: aus Sicht der Künstler.

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Die Relevanz des Themas liegt aber besonders in der weitläufig unterschätzten, anteilig großen Bedeutung des Kunst- und Kulturwesens, auch für die Volkswirtschaft und die Beschäftigung:

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Der Bundesinnenminister veröffentlichte 1989 eine vom Münchner IFO-Institut durchgeführte volkswirtschaftliche Studie (die bislang letzte, A. d. V.; HUMMEL et al. 1988, Vorwort), wonach der Saldo der Übertragungen aus dem Bereich von Kunst und Kultur an den Staat (Gebietskörperschaften und Sozialversicherung) positiv ist: 9,6 Millionen DM Ertrag im Jahr (1984). Etwa 300.000 Erwerbstätige, einschließlich vor- und nachgelagerte Bereiche, leisteten dabei einen Beitrag von 40 Milliarden DM zur Entstehung von Einkommen. Das sind 2,3% Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung und 2,7% aller Sozialversicherungspflichtigen oder, als Vergleich zu Kunst und Kultur: der Wirtschaftssektor Energieversorgung (Elektrizität- und Fernwärmeversorgung) leistete 1984 39,6 Milliarden DM mit 226.000 Arbeitsplätzen (HUMMEL et al. 1988, S. 4ff)

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Also nicht nur als der kulturstaatlich beschworene „kreative Kern“, mit seinen Inventionen und dem sozio-kulturell-zivilisatorischen Integrationspotential, ist Kunst beachtlich, sondern auch volkswirtschaftlich. Und Grundwerte, wie Demokratie, Selbst- und Mitbestimmung stehen in Frage, wenn wir lesen:

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„…„Wir setzen schon durch, was wir wollen“, sagte der die Bundesmittel für kulturelle Zwecke dirigierende Ministerialdirektor des Bundesinnenministeriums (BMI) auf einer Anhörung zur Kulturförderung in Bonn …“ (Albrecht ROESELER in SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 8. Juli 1991, S. 29).

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Während Massenkultur – demokratisch auf Massenbildung und Massenkonsum gestützt – hinreichend bewährt und legitimiert ist, ist hingegen Elite- oder Exklusivkultur Angelegenheit des Marktes, und hier insbesondere der privaten und durchaus staatlichen Nachfrager und Konsumenten. Auch ist staatliche Kunstindienstname zweifellos rechtens.

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Doch werden faschistische Einstellungen der undemokratischen Bevormundung in der OKF (Organisierte Kunst Förderung) praktiziert und – das ist noch nicht so alt – auch frech vom Podium der staatlich allokatierten Salonpersonnage herab proklamiert: Führung ohne Fühlung.

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Und wie man der Hannoverschen Allgemeinen zum 50sten Jubiläum des BBK in Niedersachsen (Bund Bildender Künstler) entnehmen muss: „… wird man der Doppelrolle als Berufs- und als Ausstellungsverband wohl nicht immer optimal gerecht … Das Dilemma ist offensichtlich: über 400 Einzelausstellungen niedersächsischer Künstler führen … ein deutliches Qualitätsgefälle vor Augen./ Folgerichtig hat man für die aktuelle BBK- Ausstellung „Kunstforum Nord 9“ in der Eisfabrik Hannover einen Kurator beauftragt. Ulrich Krempel, Direktor des Sprengel Museums, wählte elf Künstler aus Bremen, Hamburg, Hannover und Schwerin aus, deren Arbeit das Menschenbild im Zeitalter von Internet und Cyberspace auch formal angemessen befragt.

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Immerhin läuft das Ereignis unter dem Titel „Medienkunstausstellung“. Wie bereits kaum nachzuvollziehen ist, warum Künstlerinnen und Künstler in der Produzentenrolle – die wegen Namenlosigkeit keinesfalls in den Genuss von Sponsoring-Mitteln gelangen können – für die Musikgruppe Rolling Stones oder für den Kunstverein, der immer alle mögliche Welt-Kunst nach Qualitäts- Maßgabe der Salonpersonnage ausstellt, gegen Bundesfinanzminister Waigel demonstrierten, damit die Besteuerung des Kunst-Sponsorings gesenkt werden solle; ist ebenso unverständlich der Schritt der Künstlervereinigung BBK- Niedersachsen, nicht ihre eigenen Produzenten und Mitglieder in dieser Jubiläums-Ausstellungs auszustellen, sondern es nunmehr einem sogenannten Kurator zu überlassen, zu bestimmen, was der BBK für hochqualitative Kunst hervorzubringen hätte –Zusammenfassung Stichwort der Qualität hier: „Menschenbild im Zeitalter von …“ wunderbar festzustellen, dass unter dieser Überschrift aber auch jede andere zur Kunst erklärte Tatsache ebenfalls ihre Berechtigung hätte. Es blinkt also die Reflexion auf die Nichtorganisierten auf. So sieht es also mit dem Kritikpotential des BBK, seiner aktiven Mitgliedermehrheit und dem sogenannten Anti-Faschismus aus. Damit kommt diese Studie zum Schluss:

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Gras, wachsen lassen, aber wie? Rahmenbedingungen, wie die vom Grundgesetz kommenden Freiheit, Demokratie, Selbstbestimmung haben für den Kunstprozess nur Sinn als Strukturen der Kultur, aber keinesfalls auch als Funktion in Form von egal was.

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Gerade diese Grundwerte sollen ja Spielräume eröffnen und offen halten, hingegen nicht sollen sie exklusive Vormächte stützen, etwa für irgendeine von beliebigen Interessenten zu solcher erklärten und im Cliqueneigennutz bewirtschafteten Exklusiv-Kunst oder Pseudo-Kunst.

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Émile Durkheim, verdienter Geisteswissenschaftler unserer Vorzeit, wies darauf hin, dass wir am Problem des gesellschaftlichen Zusammenhalts interessiert sein müssten. Durkheim schritt von einer morphologischen Betrachtung gesellschaftlicher Strukturen zur Untersuchung der von diesen Strukturen getragenen Formen des kollektiven Bewusstseins und seiner Stabilisierung. Das heißt ganz eindeutig, die geistige, sinnliche und so weiter Soziabilität von Werken und Zusammenhängen beziehen ihre Qualität von der funktionalen Gültigkeit und Menschennähe und keinesfalls beliebig umgekehrt.

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Hier liegen die sehr wohl abzuklärenden Maßstäbe einer Gesellschaft, die sich als Kulturstaat definieren möchte, in der Aneignung von den Möglichkeiten und Entwicklungspotentialen von Veränderungen, Tradition und Abhängigkeiten.

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Dass das Prinzip des Salons in seiner integrativen Funktion einen anderen gesellschaftlichen Platz einnimmt als das künstlerische Experiment, wäre das Eine. Die Variante ist nunmehr, dass die Salonkunst nicht mehr auf den Salonkünstler angewiesen ist, der die Salonkunst professionell macht. Das ist das Neue.

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Bei der Kunst, deren Qualitäts- und Auswahlbestimmung den unnachempfindbaren Willkürlichkeiten einer Salonpersonnage zugefallen ist bzw. im Rahmen der Neuen Kulturpolitik von Nichtkünstlern angeeignet worden ist (vor dem geistigen Hintergrund einer sogenannten „kritischen Theorie“ adornoscher Prägung, sprich: Personalpolitik) und den Künstlerinnen und Künstlern enteignet worden ist, heißt: Die heutige Salonkunst ist von den Künstlern erfolgreich abgekoppelt worden. Die Budgets für Kunst und Kultur speisen nun die Finanzquellen für die Salonpersonnage, die sich überwiegend aus parteipolitisch orientierten Multifunktionären, Artmen, unechten Künstlern u. ä. rekrutiert.

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Die Salonpersonnage wird an staatlichen Schulen dafür ausgebildet, den Künstlern ihre sozio-politische, sozio-kulturelle und politisch- soziale Rolle quasi arbeitsteilend abzunehmen, allerdings auf diesem Wege die Salonkunst selbst qualitativ zu bestimmen und nun auch noch selbst herzustellen. Es erklärt, wie in unserem Fall möglich wurde, was geschah. Der über sein eigenes Scheitern nachdenkende BBK-Vorstand kann seinen persönlichen Wert dadurch erhöhen, dass die BBK-Mittel in die Hände der Salonpersonnage gegeben werden. Denn diese – z. B.solche Museumsdirektoren – sorgt dafür, dass der BBK in der veröffentlichten Meinung aufgewertet wird und mit ihm der ehrenamtliche und der hauptamtliche BBK-Funktionär. (Die Feuilletons der überwiegend einseitig parteipolitisch SPD-gebundenen Kaufzeitungen bewirtschaften diese Bedingungen ebenfalls schon durch ihre Personal-Politik).

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Der Parteienstaat, der den Kunstprozess derart ins Abseits gestellt hat, reagiert mit einer konzertierten Aktion (siehe EXPO 2000): CDU/CSU Hoch/Exklusivkultur, SPD und Spektrum die Posten bei Staat und Intermediären, der Rest ist Nische sowie Pop.

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Die Selbstbestimmung der Kunstproduzenten beginnt dagegen täglich mit dem Aufklärungscharakter des Selberdenkens, des Lernens und des pathologischen Lernens. So lange sich aus Sicht der Künstlerinnen und Künstler nichts bessert, kann es sich bei diesen sozio-politischen Selbsterkenntnissen nur um pathologisches Lernen bei zu schwacher Transparenz des Geschehens handeln.

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Zwar ist die Dialektik der Aufklärung eine lustige Idee – ähnlich wie Adornos musenmathematische Musikkompositionen -, doch muss Aufklärungspotential jeglichem sozialen Geschehen so oder so konstatiert werden. Ein anderes Ding sind Wachheit, politisches Vermögen und der Zeitfaktor.

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Bis die Kunstorganisation eine funktionale Sehnsucht bei den Klienten zeitigt oder so lange die demokratische Verfassung es noch zulässt, wird man Gras wachsen lassen müssen, auch zu den Fragen, ob die Demokratie überhaupt Transparenz- und Demokratieforderungen angängiger Art verträgt? Was bedeutet die Aussage des NMWK1 zur Gründung der Bundesakademie wirklich: „… Ich will keinen Tag der offenen Tür und nicht einen linken Verein aus der Taufe heben.“ ?

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Statt um weitere BBK-Erlebnisse geht es uns um gemeinsames Wissen, was heißt, einen Staat hervorzubringen, der politische Freiheit verwirklicht. Als politische ist es ja eine Frage nach dem Möglichen, nicht nach dem Gewünschten. Wenn es die demokratischen, sozio-politischen Ressourcen als gesellschaftliche Abhängigkeiten im Kunstprozess nicht zulassen, wird die Ferne der Fernfuchtelei weiter wie bisher technisch herangeholt, hingegen die sinnliche Nähe wird von der Salonpersonnage wie bisher – als verdeckte Machtpraktik – von den Menschen ferngehalten. Wegen der großen Basisdistanz, der geringen Soziabilität und der ästhetischen Unverbindlichkeit, fühlt sich die große Mehrheit der Menschen nicht von der Gegenwartskunst (Picasso ist vergangenes Jahrhundert und also kein Beispiel für einen lebenden Zeitgenossen im angängigen Kunstbetrieb) angesprochen.

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Die große Mehrheit der Menschen wendet sich deshalb von dieser Salon-Kunst und von dieser Demokratie, die diese Kunst für demokratisch erklärt, ab und dem Erleichterungsbetrieb von Sozio-Kultur und schönen Ausstellungsevents in der Freizeit zu. Wohlverständlich und – Recht haben sie. Immerhin steht dafür heute ein großer Reichtum überlieferter Transport-Kunst aller Zeiten gleichzeitig zum mobilen Verbrauch oder sagen wir, zur nicht zweifelsfreien Benutzung.

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Die Gültigkeit von menschlichen Strukturen der Kultur ist aber – wollte man ratsamerweise Durkheim folgen – für den Machterhaltungsstaat, der auch ein Problemlösungsstaat sein muss, nicht beliebig verfügbar.

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Eine solche äußerlich empirische Behandlung des Untersuchungsgegenstands , über eine sozialpsychologische Diskussion des erfassten Materials hinaus bedeutet:

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Wesentliche erfasste Symbole weisen auf das handlungsmotivierte soziale Individuum als Ursprung der soziologischen Tatsachen hin. Außerdem verhallten sich im Untersuchungsfall die ausgeprägten narzistischen Künstlerinnen- und Künstlertypen in den mediatisierten Rollen und Funktionen, wenn sie notwendig/freiwillig in die BBK-Mitgliedsrolle geschlüpft waren, mit wenigen Ausnahmen elend, dürftig und würdelos, selten aber witzig und froh.

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Der festgestellte funktionale – freiwillige oder notwendige – Würdeverzicht im intermediären Kunst-Förderungs-System (IKFS) symbolisiert die Mediatisierung im BBK-Erlebnis zusätzlich, weist auf den Raum des grundrechtlichen Humanitätsgebotes und die an den untersuchten Prozessen Beteiligten auch auf sich selbst zurück.

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Zur Disposition stehen Ideen zur demokratischen Selbstbestimmung, nach denen wir unsere normativen Orientierungen tatkräftig aus uns selber schöpfen müssen, im Widerstand und Kontrast zu unseren eigenen teils verhängnisvollen Traditionen politischer Kultur.

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Damit – „aus uns selber“ – landen wir, induktiv aufgefasst, bei den Menschen, bei unserem Menschenbild und der wichtigen der vier kantschen Fragen:

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Wie ist der Mensch?“

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Nicht nur für den Kunstprozess, sondern für die Organisation überhaupt, werden hier abschließend zwei Anregungen zum Menschenbild zitiert, die zur „lebensnotwendigen Ideologie des guten Willens“, bei der Kritik und Planung von menschlicher Organisation denkwürdig scheinen:

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Es ist Isaiah Berlins allgemeiner Menschheits-Leitsatz, der mit R. G. Collingwoood – „Out of the crooked timber of humanity no straight thing was ever made“ – Immanuel Kant zitiert, der auf die Bibel bezogen schrieb: „Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“

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Und es ist Hannah Arendts Vorschlag aus „Vita Aktiva“, die uns auf den einzelnen Menschen und eine dezentrale Lebenswelt weist: wir sollten nach all den Forschungen der Rationalität doch auch mal die menschliche Irrationalität in den sozialwissenschaftlichen, anthropologischen Blick nehmen, die Unschärfen der Individuationsbegrenzung und die menschliche Inkonstanz in Deutschland aus Sicht der Künstler.

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Dietmar Moews meint: Die peinlich eitele Selbstvorstellung des neuen Museum Ludwig Leiters in Köln, Yilmaz Dwiezior, lässt jeden Künstler oder gar Künstlergelehrten erschaudern – derart vulgäre Oberflächlichkeit lässt sich auch nicht unter „Arte Povera“ oder „Folklore“ aushalten. Denn es geht einfach viel zu viel, eigentlich Alles, verloren.

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Deutsche Demokratie mit Juden und Moslems

Februar 27, 2015
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vom Freitag, 27. Februar 2015

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Der neue Sprecher des Verbandes der „Juden in Deutschland“, Herr Schuster, hat – ohne viel Selbstbesinnung oder Selbstkritik – die in Deutschland lebenden Moslems und deren Verband kritisiert.

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Der derzeitige Ministerpräsident von Israel, der Massaker-Politiker Netanjahu, hat erneut kommentiert, dass und warum er im israelischen Wahlkampf – gegen den Willen des US-Präsident Obama – im US-Kongress in Washington gegen Obamas Politik reden wird. Netanjahu wurde von der republikanischen Partei dazu eingeladen (Süddeutsche Zeitung Seite 8, Freitag 27. Februar 2015 „Israel verärgert USA“ sowie DLF „Information am Morgen“).

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Was mich freuen würde, ist, wenn auf die freimütigen Möglichkeiten der freien Kommunikation und Meinungsäußerung in Deutschland, auch daran anknüpfende Streitgespräche stattfänden, wenn es eine öffentliche Streitkultur gäbe.

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Erstaunlicher Weise deutet der Judensprecher Schuster an, verstanden zu haben, dass die abgründige Ablehnung der meisten selberdenkenden Deutsche der Massakerpolitik Israels, von der Massakerpolitik und nicht von Antisemitismus herrührt. Sinnvoll wäre, dass der Sprecher der Juden in Deutschland, sein intrigantes Dreibandenspiel – über die Moslems in Deutschland – mal in eine direkte Ansage an Netanjahu vereinfachen würde.

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Dietmar Moews meint: Kein vernünftiger Mensch in Deutschland ist auch nur annähernd vom Menschenjägergeist der Hitlerdeutschen bestimmt.

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Die Deutschen sind unzufrieden mit dem Demokratiestil an den Wählern vorbei, die Deutschen sind keine Extremisten. Doch die in der Lügenpresse verbreitete Pseudoweisheit, dass die Politik im Jahre 2015 (Kauder / Sloterdijk) eigentlich egal ist, egal was beschlossen würde, für, gegen oder Hitlerschlauheit und Verpitbullung.

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In Deutschland gibt es den „normalen“ Mob, den jede Gesellschaft ständig hervorbringt (wird in Tel Aviv etwa gegen Juden aus Eritrea gemobt?)

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Denn die transnationale US-Herrschaft geht ohne groß zu zucken über die Deutschen hinweg. Und die deutschen Statthalter schaukeln so gut es geht, die Besatzer auch gegen Parlamente und Wähler damit durchzulassen (Machiavelli).

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Die Deutschen sind aber weit davon entfernt, ihre eigene Unzufriedenheit auf minderheitliche Sündenböcke umzuladen. Die Deutschen jagen keine Juden, um eigene Unzufriedenheit zu kühlen. Wenn, dann jagen sie stereotyp Minderheiten und Sündenböcke, die sie diskriminieren.

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PROBLEM: Da Israel, der Mossad, der Netanjahu bei jeder Gelegenheit, sagen, dass sie prinzipiell bereit sind ALLES zu tun, denn dahinter regiere der Begriff ARMAGEDDON, sind Terroranschläge gegen Juden in der Diaspora überhaupt nicht ohne die Gewaltakteure Israels zu denken.

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Ob Mord, Entführung oder Bombenanschlag, selbst in einer israelischen Synagoge, hatte ein orthodoxer Israeli 1995 den Präsident Jitzchak Rabin erschossen, wurde 1981 der ägyptische Präsident Anwar as Sadat in Kairo ermordet und so weiter – schrecklich. Jeder Disaspora-Jude muss davor beschützt werden, nicht von israelischen Agenten weggebombt zu werden.

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Verirrte Souveränität Deutschlands in den Pariser Verträgen 1955

Februar 27, 2015
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vom Freitag, 27. Februar 2015

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Heute wurde im Deutschlandfunk daran erinnert, dass der große Staatsmann Konrad Adenauer (Zentrum und CDU) vor 60 Jahren eine Art Souveränitätsvertrag der Ersten Bundesrepublik Deutschland mit den westlichen Alliierten schließen konnte.

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Der schließlich verabschiedete Pariser Vertrag transportierte einige Besatzerrechte, die seit der Kapitulation von 1945 galten, aus dem Besatzungsstatus in eine „innenpolitische Staats-Souveränität“, allerdings unter Fortsetzung der Fortdauer – in völkerrechtlicher Wirklichkeit“ – das weitergeltende Besatzungsrechts, d. h. Klar gesagt:

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Deutschland wurde nicht souverän.

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Die westlichen Siegermächte konnten weiterhin eigene Sonderrechte praktizieren – bezeichnend sind Aussagen von US-Amerikanischen Präsidenten zu deutschen Bundeskanzlern:

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Die USA haben Deutschland nicht von den Nazis befreit, sondern die USA haben Deutschland besiegt und behalten sich das Besatzungsstatut so lange vor, bis alle Alliierten einen Friedensvertrag mit Deutschland schlössen. Das fand bekanntlich bis heute nicht statt. (Während Russland den eigenen Besatzerstatus der russischen Zone im Jahr 1991,mit Ende der DDR aufgegeben haben, herrscht das US-Militärdiktat in Deutschland weiterhin).

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Dietmar Moews meint: Rudyard Kipling schrieb in den Dschungeln:

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Sie lügen. Sie haben immer gelogen.“

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Die deutschen Regierungen sind bis heute – ganz im Sinne von Machiavellis Principe – Staathalter des von den US-Eroberern besetzten Deutschlands. Die seit 60 Jahren das Gerücht verbreiten, Deutschland sei völkerrechtlich vollkommen souverän.

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Das ist irreführende Propaganda (ernährt alle neuen Generationen Neo- und ungnazis mit Argumenten) und wird von der deutschen Lügenpresse nicht aufgeklärt.

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Auch heute erklärt der DLF-Kalender-Autor: Seit 60 Jahren ist Deutschland – bis auf einige Sonderregelungen – völkerrechtlich vollkommen souverän (vollkommen nebst Ausnahmebestimmungen – suupi: Bücheln, Ramstein).

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