BORGWARD

September 20, 2015
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vom Sonntag, 20. September 2015

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Neubeginn 2015 konventionell: BORGWARD BX7

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Die frühere deutsche Spitzen-Automarke „BORGWARD“, die die technisch fortschrittlichsten und schönsten deutschen PKW herstellten (ähnlich Citroen), wurden mit Hilfe eines chinesischen LKW-Produzenten wiederbelebt.

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Die deutschen Massenmedien haben dem jetzt auf der IAA vorgestellten neuen Wagen den Stempel „Comeback“, Recycling des Namens BORGWARD, deutsche Traditionsmarke, aufgedrückt.

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Die aktuelle IAA in Frankfurt hat das Thema DROHNEN in vorderster Marketing-Linie. Dabei handelt es sich um die panzerartigen LUV-Groß-PKWs mit dem Blick auf TELEMATIK, auf HYBRIDE und auf die it-spezifischen selbstfahrenden Automobileder Zukunft.

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Für den automobilen Menschen ist das ein hübsches WORTSPIEL.

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Denn bislang hatte man unter „auto“ auch das eigene individuelle Selbstfahren verstanden. Nunmehr kommt die wahre Bedeutung von „auto“ durchgreifend zur Bedeutung:

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Nicht der Automobilist fährt zukünftig selbst – sondern das Automobil fährt vorprogrammiert, notfalls ferngesteuert. BORGWARD wird selbstgefahren.

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Dietmar Moews meint: In dieses Umbruchmarketing hat der Enkel des großen Carl Friedrich Wilhelm Borgward in Bremen, Christian Borgward, das Automobilgeschäft mit einem potenten internationalen Geldgeber neu gestartet.

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Das auf der IAA vorgestellte neue Auto ist im engen Sinn, was bereits alle anderen Anbieter erfolgreich auf die Straßen der Welt abgesetzt haben und absetzen.

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Der neue Borgward ist also kein Avantgardist, sondern ein Anpasser ans bereits Gebräuchliche. Auch Telematik und Drohnentechnik stehen nicht im Vordergrund des aktuellen BORGWARD-Marketings:

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Der neue PKW BORGWARD BX7 mit mehr als 200 PS, eineinhalb Tonnen schwer, passt knapp in jede Standardgarage, ist verlässlich aus Blech, Glas und Plastik traditionell gebaut, keine Materialexperimente.

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Man kann sagen: Der neue BORGWARD ist ein klassischer Stadtgeländewagen, wie derzeit alle Hersteller – von Porsche Cayenne bis Audi X und BMWX und Volvo X und ToyotaX XX bis Mercedes X – auf die neuen panzerartigen Stadtpanzer LUVs setzen.

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Das ärgert nun die Platzhalter der Gelände-Vierradler. Denn mit dem Markennamen BORGWARD und der chinesischen Servicekraft werden sicher in aller Welt Borgwards LVUs verkauft werden können.

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Nicht fantasiefrei, aber auch risikolos hat Christian Borgward den Neustart gewagt (den Markennamen verkauft).

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Sicher wurde von Borgward ein Marketing-Konzept entwickelt, das nicht nur eine Eintagsfliege starten will. Wir können so gesehen bei einem zweiten Modell schon etwas mehr FUTURISMUS entgegensehen: BORGWARD.

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Münchner Oktoberfest-Umzug: Hellebarden, Armbrust, Dirndl, Fanfaren und a gscheid Maß Bier

September 20, 2015
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vom Sonntag, 20. September 2015

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München Odeonsplatz

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Oktoberfest- Trachten-und Schützenzug mit Wägen und Festwägen im Pferdeland Bayern auf der Münchner Prinzregentenstraße zur Theresienwiesn, Kaltblüter, Haflinger, Dirndl, Janker, Lederhosen, Hauben, Reginahaube, altbayerisch-schwäbische Gebirgs- und Volkstrachten, Stickereien, Spitzen, Röcketrachten der Verheirateten, Fanfarenzüge, Trachtler, Bayern, Franken, Schwaben,Neu-Ulm, Polen, Türken, Anatolier, Kapellmeister, Dirigenten, Militärkapelle, Aschau im Chiemgau, im Gauverband, allgäuer Zehnerzug mit zehn Rappen, Kutsche mit zehn PS, Chöre, Bürgertheater Altmünchen, Biedermeierzeit, Bauern und Bürger, Ehering als Kleiderordnung, prunkvolle Brautkrone gell, Fuchspelz-Mützen, Stadt Unterschleißheim nördlich von München seit 1968, Böhmerwald-Goldhauben, Flügelhaube, Deutscher Böhmerwald-Bund, Kulturgebiet, Bayrischer Wald, Kulturdenkmäler der deutsch-tschechischen Aussöhnung, Siebenbürger, Oberösterreich, Musiktradition, Traditionsmarsch, Kirchentrachten, nördliches Siebenbürgen, Königreich Ungarn, Habsburger, Max Hempel Wahlaugsburger, international musikalisch, leichte Reiterei ob der Tauber, feindliche Länder, Stadtwehr, preußische Militärmärsche aus Nordrhein-Westfalen, Preußens Gloria, Reiter-Korps Werth e.V., des Kölner Karnevals, die blauen Funken, Karl-Heinz Knoll, die Bilder sind entscheidend, Abordnung aus Geseke vom Kardinal Marx, mippm Fahrrad gkommn habi ghört, Magistrat von München, Oktoberfest im September wegnm Wetter, Truderinger Bauerntracht, Bürgerzunft Alt-Monarchia, höfische Mode nachahmen, Zylinder, napoleonische Zeit, Verein der schönen Münchnerin, schöne Schnürmieder, König Ludwig der Erste, silberne Riegelhaube für die Unverheirateten, golden für die Verheirateten, treu, Heimat- und Brauchtumsverein aus Lehel, Oberpfalz, Innviertel bis Österreich, der napoleonische Zweispitz, Geschichtsforschung, reine Legendenfigur, Anführer der Sendlinger Bauernschlacht, Sendlinger Mordweihnacht, der erste große Volksaufstand, Rebellen, über 1000 bayerische Schützen, Frankenlied-Marsch von 1859, Perlenstickerei der Männertracht, Strumpfband und Hosenträger, Tanztracht, Kirchentage, Markttage, Dreispitz, Dreispitz öffnen, Kammerwagen, Neuedelweiß, Aussteuer der Braut, Hochzeitsgesellschaft, Horntreiber, Fellhaube, Blaskapelle aus Unterfranken, Merkershäuser Tracht im Norden Bayerns, Festparademarsch, wunderschön, Alphornbläser, Kronprinz Maximilian, herzeigen, zur Schau stellen, Feuchtwangen, Markgraf von Ansbach, Hohenzollern, Sudetenland, Spitzenhalskrause der Maria Stuart-Zeit, böhmisches Kranzel bei den Mädchen, bajuwarische Siedlung, Iglauer Sprachinsel. Präsident des Festrings, Feuerwehr, Ende des Zuges, Trachtler auf der Wiesn a gscheite Maß Bier. SERVUS.

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Dietmar Moews meint: Servus – bei Regen auf nach Cancun.

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Der Himmel über Bayern ist weiß-blau

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Der schwule WOWEREIT steigt nach 13 Jahren vom Schuldenberg Berlin

Dezember 11, 2014

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am Donnerstag, 11. Dezember 2014

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Nach 13 Jahren Amtszeiten ist der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, 61, (SPD) zurückgetreten. Wowereit hinterlässt einen Schuldenberg von 68 Milliarden Euro Staats-Schulden. Der Berliner Senat wählte den SPD-Senator Michael Müller zum Nachfolger von Wowereit.

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Die ehemalige DDR war im Jahr 1989 an 11 Milliarden DM Refinanzierungslücke (Überschuldung) pleite gegangen –.

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Als Wowereit in Berlin antrat, hatte das Bundesland Berlin ca. 38 Milliarden Schulden. Jetzt, nach 13 Jahren, sind die Schulden quasi verdoppelt.

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Die Lage ist unverändert ernst in Berlin. Wowereit hat mit seinen Regierungen und vielen Senatoren an der Berliner Armutssituation keinerlei strukturelle Verbesserungen initiiert oder verwirklicht.

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Heutige Nachrufe und Abrechnungen mit Wowereit zählen einige lustige Schoten auf, wie „ich bin schwul und das ist auch gut so“, die wir dem Stammtischpolitiker Klaus Wowereit („Berlin ist arm, aber sexy“) verdanken und genügen sich:

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Es sei nun Zeit für uns und für Berlin, in die Zukunft zu schauen, anstatt zurück. Genau so lautet die massenmediale Versoßung der politischen Anforderungen, die eine lebendige freie Demokratie braucht um weiter abzustürzen: HEDONISTEN – egal ob schwul oder asexuelle – hauptsächlich Erleichterung und Selbsterleichterung, statt sich um sich selbst sorgen und kümmern.

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Dietmar Moews meint: Das nach 1989 zusammengetretene Berlin hatte die entlebte Subventionsinsel Westberlin und die leblose Subventions-SED-Kaderstadt Ostberlin und damit Bewohner, denen ihr gewohntes Leben normal vorkam, ohne dass sie die Kartoffeln anbauten, die sie aßen.

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Die hinzugekommenen inspirierten Regierungsbürokraten werden von ausländischen Touristen und Studenten ausgeglichen – das hat zumindest Was über Kreuzbergs und Weddings Türken hinausstrahlendes Streben:

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Auf nach Neukölln und Marzahn!

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So kam Klaus Wowereit, das Unterklassenkind mit der Antwort auf die Frage, „Was kann ich werden?“ an dem Motto „Aufstieg durch Bildung“ haarscharf vorbei, indem er seine persönliche soziale Wesensart als gut geeignet fand, „Aufstieg in der SPD ohne Bildung durch Wählbarkeit“.

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Ein Berufsparteipolitiker in der SPD muss stets die sozialen Wählbarkeits-Schnittmengen zu seine Gunsten bewegen können. Z.B. muss sich ein SPD-Politiker nicht durch einschlägiges Bescheidwissen, schon gar nicht durch Besserwissen hervortun, sondern besser ist, lustig und freundlich sein und nichts sagen.

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Immer, wenn die Genossen zusammensitzen und um die Sozialdemokratie ringen („um Posten gegeneinander kämpfen“), war Klaus Wowereit stets lustig und ragte am Mettbrötchenstand qua Körpergröße schön aus den Genossen hervor und verteilte sanfte Blicke.

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Wowereits „Schwulsein-Ansage“ bei Amtsantritt verlangte niemand etwas ab, keinerlei Verhaltens- oder Gedankenänderung, gab aber soviel Stoff zum Reden, dass politische Fragen von Anbeginn und immer zu kurz kamen, wenn er auftrat.

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Wer die Schwulesein und -Genderpolitik objektiv betrachtet, kann darin natürlich ein gesellschaftliches Feld sehen, das – insbesondere mit der Kompetenz Betroffener – auf die Agenda gesetzt werden kann. Nur, das machte der Regierende Bürgermeister Berlins, Wowereit, überhaupt nicht. Er erschien beim Christopher Street Day-Umzug genauso wie bei Zuses Computer-Jubiläum oder beim Avus-Rennen, beim Atomreaktor am Wannsee wie im SPD-Bundesvorstand – Wowereit schaukelte als Sektglashalter grinsend umher und war freundlich.

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Darin Bundeskanzlerin Merkel ähnlich, grinsen, Luftballons starten, gedächtnislos herumgrinsen und eine fernöstliche (protestantische) Genügsamkeit an den Tag legen. Das hieß bei Wowereit, sein Schwulsein war keineswegs sein Thema, z. B. politische Fragen des Privatseins oder der Familien- und Sozialpolitik zu „outen“.

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Ähnlich „sexlos“ wie die Kanzlerin trug Wowereit seine Geduldsnummer durch und ließ sich auch anmerken, dass es nicht Genuss ist, sondern eine freiwillige Selbstaufopferung, täglich morgens aufzustehen, noch Akten lesen, sich freche Fragen stellen lassen, Leute treffen, die nicht lustig sind, schließlich doch nicht wirklich viel zu moderieren zu haben, was nicht von selbst den Bach runtergeht:

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Man findet Klaus Wowereit nicht als bundesweiten Wahlkampfredner in SPD-Wahlkämpfen, man hört oder liest keine Fortschreibung der über 150-jährigen Industriewelt-Sozialdemokratie in der IT-Revolution.

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Man findet in Wowereits Schwulsein nicht einmal eine Freizeitidee für das Ausleben junger Männer, im Unterschied zu Mädchen und jungen Frauen. (Nicht, dass das nicht völlig verschiedene Bedürfniskulturen sein müssten und hier Gleichheits- und Gleichsetzungspostulate der glatte Rückschritt waren).

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Wie absurd und frauenfeindlich ist das Quotendenken unter emanzipatorischem Aufklärungslicht, wie es auch Wowereit vertritt – eigentlich nur aus Gleichgültigkeit, immer im schlüpfrigen Mainstream mitzupaddeln.

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Was interessierte Wowereit, wie Verteilungskämpfe um die begrenzten Sonnenplätze manipuliert werden? Gar nicht, solange er seinen Sonnenplatz für sich selbst mit seiner Selbstdarstellung erfolgreich schaukeln konnte.

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Kurz, Wowereit hatte gute Chancen, als Berliner, im vereinigten Berlin, als freundlicher Platzhalter der geballten Unzufriedenheit aller Berliner Bürger, im Genieverdacht gegen sich selbst („lieber ein schlechtgemalter Rinnstein, als eine gutgemalte Schlosstreppe“), eine SPD-Mitte hinzujonglieren, ungeachtet der Kluft zu der steigenden Beachtung Berlins als Bundeshauptstadt. Wowereit stand dann daneben, zwei Köpfe Merkel überragend mit auffälligem Schlips, und nickte freundlich ab.

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Wowereits Positionierungen mit angedeuteten Ambitionen auf die Bundes-SPD waren so leer, dass er es sehr bald nur noch Bundesratsstimme spielte, aber keine weitere Arbeit hineinsteckte.

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Aufstieg durch Bildung“ – ja, Herzensbildung. Das trägt. So wurde Klaus Wowereit stets sowohl von der Bürgerbasis wie von der SPD-Bezirksbasis, wie auf den Parteiebenen als schmerzbefreite Schnittmenge mehrheitsfähig. Und er war es, ohne sein Wissen, sein Können, seine berlinpolitischen Herausforderungen an sich verhaltensändernd heranzulassen.

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Die Lausitzring-Baustelle hat Wowereit genauso sexuell erregt wie der Flughafen, die Berliner Banken-Abrechnungen haben ihn nicht mehr in die Bütt gebracht als das Türkenproblem seines Finanzsenators Sarrazin. So ein Regierender musste den Alt-SED-Bonzen nicht im Wege stehen und den Türken nicht unhöflich kommen, im Abgeodnetenhaus ab und zu sitzen und freundlich in die Runde nicken, aber keinem einzigen Fachsenatoren jemals auf die Finger schauen.

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Klaus Wowereit war ein Papst von Berlin. Das war, was man gekauft hatte, was allerdings nicht bezahlt werden kann. Aber so hatte Berlin eine „auskömmliche“ Art, die wie die Drohnen bei Wilhelm Busch den Honig von Außen in den Arsch geblasen bekam.

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Diese Zeit geht jetzt zuende. Jetzt wird Personal kommen, dass sich durch Leistungsfähigkeit, Professionalität und Einsatz hochkämpft. Damit wird der sozial-religiöse Apartheidskampf zwischen den Heiden und den hartleibigen Protestanten und den westlichen Katholiken zu ganz neuen Auseinandersetzungen führen müssen. Moscheenbau und Asylrecht ist dann nicht das Thema.

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Anders als über 13 Jahre mit Wowereit heißt es dann auch ausdrücklich, nicht mehr nur diskret: Wer zahlt, bestimmt.

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Massakerstaat ruft zur Anerkennung von PALÄSTINA

Oktober 16, 2014

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am Donnerstag, 16. Oktober 2014

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Vor Wochen endete ein 51-tägiges Massaker des israelischen Militärs gegen den Gazastreifen. Im Gaza-Streifen leben ca. 1,7 Millionen Menschen, davon im Durchschnittsalter von 15 Jahren eine besonders hoher Anteil Kinder: Das ist auch Kinderschändung.

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich am Dienstag selbst ein Bild in Gaza von den Zerstörungen gemacht. Laut AFP sagte Ban: „Die Zerstörungen seien unbeschreiblich… Sie sind weit schlimmer als die Kriegsschäden, die ich 2009 zu Gesicht bekam“

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Israels Staatsführer Netanjahu begründet die Massaker-, Landraub-, Vertreibungs- und Vernichtungspolitik in Palästina offiziell mit Verteidigungszwängen: denn Israel wird von Iron-Dome-Raketenabwehrsystemen permanent gegen palästinensiche Paketen verteidigt.

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Die Wahrheit ist die Abhängigkeit der israelischen Regierung von der offiziell die Politik gestaltende „Siedlerblock-Partei“, aber die wäre ja zu klein. Konkret steckt hinter der Massakerpolitik eine krankhafte Vorstellung der seit 50 Jahren im zionistischen Verteidigungskampf und Krieg verfangenen Israeliten.

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Judenverfolgung und Vernichtung, insbesondere auch durch die europäischen Vernichtungstatsachen unter den Deutschen, haben in der ganzen Welt eine Gemeinschaft von Juden initiiert. Diese Juden demonstrieren täglich dass sie unter dem Stichwort „Auschwitz“, Genozid, Shoa, Holocaust, Massenmördertum, Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, ein Sonderstellung haben. Von Außen erscheint es, wie eine schwere seelische Krankheit, wie der Staat Israel und die Juden, die in diesem Namen politisch agieren, sich verhalten: auschwitzkrank.

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Eine Therapie ist nicht in Sicht. Israel als Militärwesen sieht solche Kampfbegriffe wie „Großisrael“ und „Armageddon“ als angemessen.

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Aus Sicht der Araber in Gaza ist keine Sekunde Koexistenz mit Israel möglich – jede Lebensregung Gazas muss illegal, durch Tunnel durch Terroranschläge und Untergrundorganisation vorgehalten werden.

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Vergangene Woche hat die neue schwedische Regierung die staatliche Anerkennung Palästinas angekündigt – um Israel zu partnerschaftlichen Vernunft gegenüber Palästina aufzufordern.

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Israel hat dagegen protestiert und gepöbelt.

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Vor einigen Tagen hat nunmehr auch das britische Unterhaus mit 274 gegen 12 Stimmen, bei über dreihundert Enthaltungen, für die völkerrechtliche Anerkennung des Staates Palästinas abgestimmt. Auch der Premier Cameron („der Westen“) blieb der Abstimmung fern.

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Gestern hat Israel warnend darauf reagiert (DPA, KNA). Eine Anerkennung Palästinas würde die Verhandlungsgrundlagen für ein Friedensabkommen beschädigen. (Hier kommt die Auschwitzkrankheit ganz klar durch: Die Verhandlungsgrundlagen können nicht an den völkerrechtlichen Entscheidungen für die Zweistaatenlösung von 1948 vorbei, die einseitige Massakertatsachen Israels gegen Palästina bilden).

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Es spielt keine Rolle, dass Palästina über 700 Jahre türkisches und osmanisches Land war. Es spielt noch weniger eine Rolle, dass Großbritannien um 1918 Mandatsrechte über Palästina ausübte. Es spielt auch keine Rolle, dass Israel das Zufluchtsland für die verfolgten Juden sein will.

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Es geht heute um das Ende der Massaker und eine abgestimmte Koexistenz und Palästina, statt einseitiger israelischer Maßgabe.

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Dietmar Moews meint: Wer einen nüchternen Blick auf die Lage in Palästina wirft, kann nur den treibenden Massakerstaat Israel als die regionale Krankheitsursache sehen.

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Zumindest wäre – sofern das heutige Israel dazu unfähig ist – vom Rest der Welt (so stellt sich das Weltjudentum in einer Grafik auf der Jüdischen Allgemeinen Zeitung vor „Rest der Welt“) auf praktikable Lösungen hinzustreben, statt nur auf Fortsetzung der Massaker und der Willkür.

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Inzwischen haben viele Völker im Völkerbund Palästina anerkannt. Eine längere Polarisierung zwischen dem „Westen“, der Israel unterstützt, und dem Rest der Welt, ist im Prinzip ein Übel.

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NSU: „Dran bleiben“ – neue Bücher von Lukas Podolski und Stefan Aust

Mai 21, 2014

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am 21. Mai 2014

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Heute wurde das neue Buch von Stefan Aust, nebst Co-Autor, vorgestellt. Die Buchvorstellung der Autobiografie von dem bei Arsenal London aktiven kölner polnischen Berufsfußballer Lukas Podolski, der auch im vorläufigen WM-Kader für Deutschland in Brasilien steht, gibt Tipps für die Fans – welche? weiß man das?

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Stefan Aust, ehemaliger SPIEGEL-Führer und RAF-Publizist, hat sich intensiv mit dem Verfahren beim Landgericht München beschäftigt, in dem die angeblichen NSU-Morde untersucht und gegen die Tatverdächtigten ermittelt wird und hat ein Buch geschrieben.

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Stefan Aust hat es also mit einem Gemisch aus Intelligenz, Infamie und Staatskriminalität aufgenommen. Überall, wo Fragen rechtsstaatsseitig nicht gestellt wurden und nicht werden und Unterlassungen bzw. sogar Falschaussagen oder geschwärzte und geschredderte Ermittlungsakten die Aufklärung verhindern, hat Aust nachgebohrt.

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Im Interview mit dem Deutschlandfunk, heute, 21. Mai 2014, erklärte Stefan Aust, dass offensichtlich der Staat da den Geheimdienstschutz beansprucht, wo Staatsdiener an Straftaten direkt und indirekt beteiligt waren oder sind.

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O-Text DLF, Gespräch führte Heckmann:

Die Szene um Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe war durchsetzt von V-Leuten von Landesämtern für Verfassungsschutz und vor allen Dingen aber auch vom Bundesamt für Verfassungsschutz, und nachdem die Affäre dann dadurch, dass die beiden tot aufgefunden worden sind, aufgeflogen ist, nachdem die Untersuchungsausschüsse getagt haben, stellt sich eines ganz deutlich heraus, dass die Verfassungsschutzbehörden sehr nah dran waren, und dann hat man konsequenterweise Akten geschreddert, und zwar in einem sehr großen Ausmaß. Man kann es auf den Nenner bringen: Frau Zschäpe, die wahrscheinlich eine ganze Menge weiß, die schweigt und der Verfassungsschutz hat geschreddert. Das heißt, er hat sozusagen physisches Schweigen hervorgerufen.

Heckmann: Das heißt, Sie werfen den Behörden vor, nicht aus Dummheit oder Ignoranz oder aus Zufall geschreddert zu haben, sondern aus purer Absicht?

„Dieses Schreddern war kein Zufall“

Aust: Es gibt überhaupt keinen anderen Schluss, den man aus dem ziehen kann, was die Untersuchungsausschüsse ergeben haben, was in den Akten steht. Dieses Schreddern war kein Zufall. Sie müssen sich vorstellen: Der dafür zuständige Mann beim Bundesamt für Verfassungsschutz hat zwei Stunden, nachdem Frau Zschäpe sich gestellt hat, die Anweisung gegeben, aus einem bestimmten Bereich, nämlich aus genau diesem Bereich, die Akten der V-Leute rauszuziehen, und dann hat er die dafür zuständige Frau beauftragt, die sich erst sogar noch gewehrt hat, diese Akten zu schreddern.
Als dieses im Untersuchungsausschuss zur Sprache kam, der langjährige Leiter, der stellvertretende Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und heutige Staatssekretär und Geheimdienstkoordinator im Kanzleramt Fritsche dazu befragt worden ist, da hat der erst mal einen großen Vortrag gehalten und erklärt, wie falsch das war, es war dumm und was weiß ich, und wie jetzt alle auf den Geheimdiensten herumhacken. Und dann hat er etwas sehr Interessantes gesagt, ganz am Ende seines Vortrages. Er hat nämlich gesagt, Staatsgeheimnisse dürfen nicht bekannt werden, wenn dadurch Regierungshandeln unterminiert wird. Das müssen Sie sich mal vorstellen. Das muss man sich noch mal genau auf der Zunge zergehen lassen, was der da tatsächlich gesagt hat.

Heckmann: Aber ist das nicht eine Selbstverständlichkeit, dass Staatsgeheimnisse natürlich nicht bekannt gemacht werden sollen?

Aust: Ich glaube, Staatsgeheimnisse – – erstens gibt es keine illegalen Staatsgeheimnisse und darf es nicht geben. Aber wenn es darum geht, dass V-Leute, die verdeckt operieren in einer Mordserie, wo es immerhin um zehn Tote gegangen ist, dass die dadurch geheim gehalten werden, indem man die Akten schreddert, und dieses dann sozusagen zur Staatsräson erhebt, das, glaube ich, ist außerordentlich bedenklich….“

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Aust stellt fest, dass keine politische Instanz über die Kompetenz verfügt, den Rechtsstaat zu verletzen und Straftaten zu organisieren und dann unter dem Geheimdienstschutz zu verheimlichen bzw.zu vertuschen.

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Stefan Aust weist aus, an welchen Stellen in den Mordgeschehen, jedenfalls die Beschuldigten nicht imstande gewesen wären, diese Morde selbst bzw.alleine durchzuführen. Und er weist nach, in welchen Fällen geheime Staatsdiener mitgewirkt haben. Verfassungsschützer haben Mitwissen nicht zur Straftatvereitlung genutzt. Aber insbesondere, hat Stefan Aust recherchiert wie und wer, in welch extremer kommunikativer und materieller Bindung und Nähe zu den Mordtaten sich befand und – dass die Akten unter teils lachhaften Bedingungen vernichtet wurden.

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Mit dem Buch von Stefan Aust liegt nun eine Hitliste vor, mit der nunmehr UNTERSUCHUNGSAUSSCHÜSSE ausgerufen werden müssen. Und zwar jedes Bundesland, das beteiligt ist, muss eigenständig alle Geschehnisse und Abläufe zur NSU und zu den Beschuldigten untersuchen.

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Es kann so nicht stehen bleiben, dass Ausländer in Deutschland derart in Angst und Schrecken gesetzt werden, wie durch die Morde und den staatssicherheitlichen Umgang damit, geradezu demonstriert wird, dass Willkür herrscht.

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Und wir wollen wissen: wer, was, wann angeordnet hatte? Jeder Politiker im Amt, der hier jetzt nicht Tribut an Recht und Treue, Pflicht und Menschenrechte von selbst hineinbringt, muss abgesetzt werden. Es ist und war zuviel, was da im Münchner Landgericht klar geworden ist und wie Staatsanwaltschaft und Gericht eigentlich nur mit den Achseln zucken.

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Dietmar Moews meint: Auf Stefan Austs Buch und auf eigene Beobachtungen gestützt, möchte ich meinen Eindruck aussprechen, dass das Schweigen der Angeklagten Beate Zschäpe im Prozess auf Verlangen der Anklage erfolgt.

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Der kürzliche Tod des V-Manns Corelli, jedenfalls, muss nunmehr in Form der von Corelli gelieferten Erkenntnisse in den Prozess eingeführt werden.

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Das Buch heißt:

„Heimatschutz: Der Staat und die Mordserie des NSU“ von Stefan Aust und Dirk Laabs erscheint heute.


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Oktober 1, 2009

am Donnerstag, den 1. Oktober 2009, ab 14 Uhr am Reichstag Berlin

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Presseschau für die Piraten

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Ahoi liebe Piraten, liebes Publikum. Die Lage: Heute, am 1. Oktober

2009, das erste mal nach der Bundestagswahl. APO von den Piraten.

Wir stehen hier jetzt als außerparlamentarische Opposition. Wir

versuchen unsere Vorschläge für die Politik namhaft zu machen und

versuchen durch Aufklärung Einfluss zu nehmen. APO heißt, für uns

praktisch zukünftig nicht mehr vor dem Bundestagsgebäude, dem

alten Reichstag in Berlin zu stehen, sondern APO heißt für die Piraten,

dort zu stehen, wo die Gesellschaft ist, mit der Idee, mit dem

Hintergedanken für mehr Demokratie. Wir müssen die Machtfrage

stellen, da, wo die Macht ist, nämlich bei der Gesellschaft, bei den

Wählern, einerseits, andererseits bei den Medien, die die öffentliche

Meinung führen, und andererseits dann da, wo die abgeriegelte, von

der Dienstklasse gelähmte Macht, die Gesetzgebung, die politischen

Entscheidungen, sind. Deshalb bitte ich auch um

Nachsicht für unsere Mandatsträger, die Bundeskanzlerin, die

Abgeordneten. Wir dürfen nicht denken, dass die wirklich die Macht

haben und einfach machen können mit ihrer Macht, was wir uns

wünschen. Sondern es gibt eine ganze Reihe Verwertungsbedenken

und Einflussgrößen, die nicht immer in Erscheinung treten. Weshalb

wir dann immer sagen: Die da Oben machen sowieso was sie

wollen – während die das gar nicht wollen. Ich habe also

gestern in Szene in Berlin mit Leuten geredet, die nicht gewählt

haben, die SPD gewählt haben, die ganz verzweifelt sind, die

alles Betrug finden. Oder die sagen, Jetzt muss nur noch der

Westen auch noch kommunistisch werden und dann sind wir

durch, aus Sicht der Linkspartei.

Themen

1. Berliner Woche -Annoncen-Gratis-Wochenblatt vom 30. Sept.

2009

2. BILD von Do 1. Okt. 2009 Titel und Kommentar

3. Handelsblatt Titel von Do 1. Okt. 2009

4. ZEIT 41 von Do 1. Okt. 2009 – Wochenzeitung

Interessante Artikel in den Zeitungen heute. Die

Zeitungen in Deutschland sind die Informationsgeber und

Leitmedien für die Meinungsführung, immer noch nicht das

Internetz. Das muss auch gar nicht umkämpft werden in

unserer gesellschaftlichen Kommunikation, denn wir

wirken ja alle zusammen auf den gesellschaftlichen Prozess.

5. Das Piratenthema: Nach der Wahl – wie bewerten die Piraten

das Wahlergebnis? Was tun die Piraten? Was tun die Piraten

binnenorganisatorisch in der Piratenpartei, um zu zeigen,

dass sie auch fähig ist Ansagen zu machen? Und was, mit

Blick auf die Gesellschaft und den gesamtgesellschaftlichen

und weltinnenpolitischen Prozess?

Berliner Woche -Annoncen-Gratis-Wochenblatt vom

30. Sept. 2009: Diese Gratis-Wochen-Werbezeitung von Berlin

stelle ich vor, um aufzuklären. Diese Zeitungen werden von den

Politikern wirklich sehr gefürchtet. weil dort, wo die

Abstimmungen und wo die Stimmen geworben werden müssen,

da wirken diese Zeitungen bei all den Menschen, die keine

Zeitungen kaufen. Die gucken da rein und sehen, was ist los.

Da kann ich noch mal an meiner Kunstpolitik-Kritik an der

Salonpersonnage anknüpfen. Diese Blätter sind voll mit von

dieser ganzen kleinen Staatskunst, wo die Bezirksämter den

kleinen Funktionären die 1000 Euro-Überweisungen machen.

Das ist wirklich klasse in der Weise, dass jetzt das Geld

knapp wird. Dann hört das endlich auf. Und die müssen einfach

zum Arbeitsamt gehen. Solche Werbezeitungen,

wie die Berliner Woche, sind also sehr beachtlich,

wenn man wissen will, was die Leute wissen und nicht nur,

was sie selbst denken.

BILD Titel und Kommentar: BILD-Bundestitelblatt in meiner

Wind- und Segelaktion mit dem Tsunami in Indonesien.

Das furchtbare Todesbeben. BILD erscheint in 16 oder 17

Regionalausgaben. Die Berliner-Brandenburger

Ausgabe berichtet, Herr Sarazzin Türken in Berlin beleidigt.

Ich gehe nicht darauf ein, denn wir berichten für die

ganze Welt. Der Kommentar des Briefschreibers Wagner

ist von mir diesmal mal nicht ironisch gemeint, ausnahmsweise:

Herr Wagner schreibt: >Liebe SPD Du bist in der Situation eines

Fußballclubs wie Hertha BSC, letzte Saison um Meisterschaft,

Championsleague, heute Tabellenende … der Fußballclub SPD

ist 146 Jahre alt. Er ist die Partei der Aufklärung. Die Partei der

Entrechteten. Mein Vater hat SPD gewählt. Die

Nazis haben die SPD verboten, Die SPD hat überlebt. Ohne

Brandt ohne Schmidt sähe die anders aus. …<

beachtlich.

Die BILD-Zeitung wird von vielen Leuten nicht geliebt.

Aber in Wirklichkeit ist das , was die Leute sagen die

Erklärungsnorm. Nicht das, was die Leute wirklich

empfinden. Hier auf dieser Wiese habe ich Fußball

gespielt Der grandiose Fußballabend unserer

Bundesliga in der Championsleague. Der Fußball

sowohl FC Bayern und VFL Wolfsburg haben gestern

in der Champions Leaque internationale

Spitzenleistungen gebracht – Bayern gegen Juventus

Turin 0:0; Wolfsburg gegen Manchester United 1:2 –

die Ergebnisse waren nicht so erfreulich.

Es war wunderbar anzusehen. Ich freue mich auf

die nächsten Spiele.

Handelsblatt: Es ist voll von Wirtschaftssachen. Deshalb

die Sparten- und Nischenpartei mein Piratensignet die FDP

will Solarförderung kappen. Die FDP-Idee,

dass wir mit Atomstrom billig fahren, heute –

was morgen ist, wird hier nicht gefragt. Ich kann das

hier nicht so weitermachen, in den Böen habe

ich hier Windstärke 6 bis 7. Tut mir leid für

das Handelsblatt. Ich muss das hier abbrechen.

ZEIT 41 vom Do 1. Okt. 2009 – Wochenzeitung:

Die ZEIT ist ein Riesenpaket.

Hat heute einen Titel: >Ein komisches Gefühl<.

Und eine Vignette, ein Bild, mit einer piratisch

kopftuchgetarnten Studentin. Und hat eine große Beilage

mit dem gleichen Titelbild, aber dieses ganze Studententeil

mit der Piratenmimikry behandelt gar nicht die Piraten.

Dazu ein Artikel mit Hunnenfoto und Wikinger auf hoher

See – nur die Piratenpartei wird dabei nicht erwähnt. Aber

die ZEIT hat tatsächlich einen großen Artikel zur Piratenpartei –

ich jetzt hier fast unter, es läuft schon wasser ins Boot – der

korrigiert werden muss. Der Piratenchef Seipenbusch hat

gesagt: Dass die ganze Gesellschaft der elt steht unter dem

Eindruck der neuen Sinnlichkeit wovon wir ja auch

viele Vorteile haben, also das wird hier gesagt. Hätte jeder

auf die Bühne gedurft hätte ich 85 bis 90 % der bei der

Feier Anwesenden kommen lassen können, weil

sie viele Ideen haben und klasse sind. Da ich selbst als

Schäferhund die Bühne bewacht habe, weiß ich

dass ich drei Sunden lang Jörg Tauss daran hindern

konnte, die Bühne zu nutzen. Das Thema Kinderporno

sollte jetzt nicht mehr als Kampagnethema von

den Medien genutzt werden, denn verbindlicher,

intelligenter und einfühlsamer als die Piraten,

hätte man mit der anhängigen Klage hinsichtlich der

Verpflichtung gegenüber Jörg Tauss nicht umgehen

können.

Das Piratenthema:

Nach der Wahl, wie bewerten die Piraten das

Wahlergebnis? Was ist ab sofort zu tun?

Die Piraten haben ein sehr sehr gutes Ergebnis erzielt.

Eine Sensation ist das aber nicht. Insofern war die Freude

auf der Wahlparty auch von offenen Augen für die Krise

von Finanzen und Wirtschaft geprägt, nämlich angesichts

des Votums, wie es jetzt das neue Parlament und

die nächste Regierung erwarten lassen.

Frage: Was müssen die Piraten also jetzt machen?

Antwort: Aus der Sicht der empirischen Soziologie

haben die Piraten ihre Selbstfindung in dreierlei Hinsicht

zu betreiben: Welches sind die Themen der Piraten?

Welches sind die Medien der Piraten? Welches

sind die Werte der Piraten? Als Themen sind sowohl

als parteipolitischen und -organisatorischen Fragen

entschieden werden, alle Sachthemen, alle Medienfragen,

schließlich alle Wertefragen. Dazu wird morgen,

Freitag, 2. Oktober 2009, weitergedacht.

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