Luc Bondy 1948-2015 – Kurznachruf

November 30, 2015
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Vom Montag, 30. November 2015

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Der schweizer Theaterregisseur Luc Bondy, geboren am 17. Juli 1948 in Zürich, starb daselbst am 28. November 2015. Bondy litt über dreißig Jahren an Krebs.

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Bondy entstammte einer österreichisch-ungarischen jüdischen Literaten- und Künstlerfamilie. Er lernte Kunst- und Theaterberufe in Westeuropa und wirkte seit dem über vierzig Jahre an allen wichtigen deutschen Theaterbühnen.

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Seine Operninszenierungen waren in den folgenden Jahrzehnten in Wien, München, New York, Brüssel und Paris, sowie bei den Festspielen von Salzburg, Aix-en-Provence und Edinburgh zu sehen.

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Luc Bondy zählte zu den international angesehenden Theaterleuten, die sich im Vorstellungsfeld der Moderne, der Sozialdemokratie und der Salonpersonnage, neben Peter Zadek, Peter Stein, Klaus Michael Grübner, Peter Brook, Ariane Mnouschkine und Andrea Breth etabliert hatten. Er spielte aber durchaus „Klassiker“ wie Shakespeare, wiederentdeckte den völlig vergessenen Rokoko-Dichter Pierre Carlet de Marivaux wie auch Salon-Dissidenten wie Peter Handke und Botho Strauss.

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Bondy arbeitete mit einer wichtigen Auswahl seiner zeitgenössischen Schauspieler zusammen, wie Isabelle Huppert, Hans-Michael Rehberg, Susanne Lothar, Jutta Lampe, Bruno Ganz, Otto Sander, Michel Piccoli, Gertraude Jesserer, Gerd Voss, Joachim Meyerhoff, Johanna Wokalek, Klaus Pohl und Edith Clever.

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Mit dem zu erwartenden Tod von Luc Bondy, der nur 67 Jahre alt werden konnte, verliert die westliche Kunstszene einen kompetenten Fachmann und originellen Augur.

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So ein Tod wirft stets die Frage auf, wer kann denn die Kenntnisse und die Qualität seiner Zeit in die neue Theaterkunst einbringen?

 

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Hamburg Olympia-NEIN Überschuldung oder Stadtentwicklung

November 30, 2015
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Vom Montag, 30. November 2015

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Über 50% Wahlbeteiligung bei den Volksabstimmungen in Hamburg und Kiel FÜR oder GEGEN eine Olympia-Bewerbung für das Jahr 2024 – davon an die 80% Briefwähler:

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Hamburg stimmte mit angeblich 51,6 % gegen die ausgearbeitete Bewerbung.

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Die Entscheidung ist nicht zu einem Wünschen und Hoffen getragen, sondern von einer nüchternen Selbsteinschätzung – die Frage war nicht:

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Will Hamburg, wenn es könnte?

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Die Frage lautete:

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Will Hamburg, was es nicht kann?

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Die wirkliche Fragestellung: Könnte Hamburg Olympia 2014? war also keine Stimmungsfrage, keine Wünschen-Frage, sondern war dem bewrbungsskandal geschuldet:

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Bei über 11 Milliarden vorkalkulierter Kosten für Olympische Sommerspiele 2024 in Hamburg hat die Stadt Hamburg lediglich etwa 1 Milliarde Euro eigener Mittel und keinen Kredit. Bundes-Zuschuss war nicht über die fehlenden 10 Milliarden vorhanden und keinesfalls zu erwarten.

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Jeder weiß, das IOC ist keine Stadtentwicklungs-Orgasisation, sondern ein geschäftlicher Parasit mit größenwahnsinnigen Geschäftsideen.

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Dietmar Moews meint: Ich hätte die geplante Olympia-Idee für 2024 gerne auf den Weg gesehen – aber es fehlten die vernünftigen materiellen Voraussetzungen.

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Die waghalsige großmäulige Projektion der 11 Milliardeninvestition durch den heutigen Bürgermeister OLAF SCHOLZ, SPD, auf Schulden- und Überschulden, hatte bereits bei der EXPO 2000 in Hannover bei Herbert Schmalstieg ein schlechtes Beispiel – Stadtentwicklung durch Überschuldung:

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Die Kunst der Staatsführung hängt vom Anstand der Repräsentanten ab. In einer rechtsstaatlichen Demokratie entscheiden tatsächlich die Wähler – wenn sie nicht ausgetrickst werden, wie es inzwischen in vielen wichtigen Fragen despotisch durchgezogen wird.

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Hamburg und die Hamburger haben gut entschieden und die Überschuldung abgelehnt. Die von den Kieler Wählern abgegebene Zustimmung für Olympia 2024 / Wassersport hat den Hamburger Schuldenentwurf 2024 offensichtlich nicht beachten wollen.

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Die Kieler Zustimmung wird heute bei der HamburgerAblehnung überhaupt nicht mehr erwähnt – das ist auch befremdlich für die geführte öffentliche Massenkommunikation.

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Diese Bewerbung Olympia 2024 galt der Frage, ob eine Bewerbung beim IOC abgegeben werden solle. Die IOC-Olympia 2024-Vergabe ist ein gesonderets Verfahren, an dem viele internationale Bewerbungsorte teilnehmen, z. B. Los Angeles.

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„ARD-Tatort“ im ERSTEN – AFFENZUCKER mit Axel Milberg als Borowski

November 29, 2015
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Vom Sonntag, 29. November 2015

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Axel Milberg als Borowski und Lars Eidinger als Korthals im TATORT aus KIEL

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Heute abend sendet die ARD im ERSTEN um 20.15 Uhr die neue „Fernseh-Krimi-Unterhaltungsfolge „Tatort aus Kiel“ unter dem Titel:

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Tatort. Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes“

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Diese neue Folge bringt aus der Feder des bewährten „Borowski-Autors“ Sascha Arango, diesmal unter der Regie von Claudia Garde:

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Story kurz und Plot: Bei Borowski in Kiel ist ein Serienmörder seit Langem gesucht und wird hier in eine gruselige Fortsetzung gebunden. Schreck, Gewalt, Blut in den Häppchen im Wohnzimmer bringen der Quotenkundschaft Gewünschtes, dem Sender seine Kundenbindung und den Akteuren das Bezahlgeld:

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Zum Schlusserfolg, sich auf diese Art seine sozio-kulturellen Bedürfnisse zu befriedigen, um ein möglichst weitreichendes TV-Abend-Erlebnis mitzuerleben und – was das Entscheidene ist – darüber mit allen anderen Auch-Tatort-Zuschauern kompetent und begeistert Pro- und Kontra reden zu dürfen, ohne dabei irgend eine Gefahr zu laufen, aus der Ecke der Urteilsschwäche herauszumüssen:

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Borowski kriegt den Frauenmörder. Kommissar Borowski menschelt Diesseits von Gut und Böse als hätte er Isaiah Berlin gelesen. Doch keine Sorge: Die vollkommen verblödete AFRI-COLA-Philosophie von Charles Wilp schlägt mal wieder zu:

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ALLES ist in AFRI COLA – der Kommissar hadert mit dem Gesetz (wie alle rechten Polizisten ohnehin ohne Zeugen schon mal abdrücken) auch in diesem „stillen Gast“, wo ja der Staatsfernsehen-Zuschauer „integriert“ werden soll. Der Lauscher an der Wand, der auktoriale TV-Zuschauer muss also durchaus gezeigt bekommen, dass Kommissar und Frauenmörder, beide moralisch normal sind, eben schwach und verkommen, wenns hart wird.

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Dietmar Moews und Axel Milberg, 2015 in Köln fotografiert von Thomas Wipf

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Dietmar Moews meint: Mit dem geschätzten Kommissar Borowski aus Kiel und seiner Besetzung Axel Milberg aus Kiel wird den ARD-Zuschauern ein vorhandener Bedarf zur Freizeitunterhaltung vor dem heimischen TV-Bildschirm ausgezeichnet befriedigt.

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Wir erhalten etwas Innovation und ganz viel Redundanz. Das dramaturgische Strickmuster erlaubt schonmal etwas unkonzentriert beizuwohnen, eine Pisteline Bier aus der Küche zu holen, Pipi-Pause einzuschieben und doch zur Schlussbeschleunigung bereits Alles gut von Oben kommen zu sehen.

Schmeckt PRIMA.

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Hochspannend? – die Darsteller und Modells, AXEL MILBERG und LARS EIDINGER charakterisieren ihr schnellgeschnittenes Patchwork-Modelling einwandfrei. Große oder herausragende Schauspielkunst findet in einem Tatort gar nicht statt. Zum Glück wird wenig geweint und geschluchzt – dafür ganz guter Sport und Action.

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Immerhin werden die Hauptdarsteller unterhalb Ihres Könnens gefordert. Sie sind eben nicht überfordert, sondern haben noch gute Reserven in den zugespitzteren Szenen. Daraus entsteht eine sozialpsychologische Ambivalenz bzw. Räume etwaiger Zuschauerfantasie, wenn der Zuschauer auf die Uhr schaut und weiß, wie lange es noch dauern darf, bis sich die Lage entzaubert.

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Dr. Dietmar Moews kommt die Gut und Böse-Philosophie von Sascha Arango dumm und irreführend vor. Es steht dem Autor zwar frei alle malbaren moralischen Farben in die Kommissarrolle einzumischen. Doch was einerseits ein versierter Einfühler Borowski (Johannes Brobowski) durchzuspielen wissen muss, um einen gesuchten Täter erfolgreich zu „profilieren“ – wären doch die unausgesprochenen Werte des Allzumenschlichen deutlich abzugrenzen gegen Irrationalität, Schwächen, Instinktunsicherheit, Lebensdienlichkeit, Sozialambitionen, will man nicht einen schwimmenden Autoren erkennen müssen.

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Bildschirmfoto vom 2015-11-25 13:57:07

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Deutsche Massenkommunikation unter dem LABLE KLITSCHKOBOXEN

November 29, 2015
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Vom Sonntag, 29. November 2015

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Gestern abend sendet der Fernsehsender RTL nach 22 Uhr eine neue „Fernseh-Unterhaltungsfolge „KLITSCHKOBOXEN“ mit dem Titel:

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Schwergewichtsweltmeisterschafts-Kampf WLADIMIR KLITSCHKO – Ukraine gegen TYSON FURY – Großbritannien, über 12 Runden in Düsseldorf.

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Diese neue Folge „KLITSCHKOBOXEN“ fand angeblich vor etwa 40.000 Zuschauern in der Düsseldorfer Halle statt. Das sahen angeblich fast 9 Millionen deutsche Fernsehzuschauer. Das ist für diese Sendezeit ein Spitzenwert.

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Der Sieger und neue Weltmeister heißt nach 12 Runden TYSON FURY nach einer komischen Punktewertung und klarer Schiedsrichterentscheidung.

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Der Rückkampf – erneut um die angeblichen CHAMPION-Gürtel der drei weltweiten Box-Organisationen- war längst vorvereinbart.

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Es gab über die gesamte Kampfdistanz so gut wie keine Punktetreffer, keinen einzigen Wirkungstreffer. Es wurde auch kein Profiboxkampf geboten, wo die Kontrahenten versuchten einen Kampf zu gewinnen, sondern Klitschko und Fury haben lediglich 12 Runden lang versucht, den Kampf nicht zu verlieren.

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Fury kam durchgeschwitzt aus dem Kampf – Klitschko hatte unter beiden Augen je leicht blutende Wischer, die nicht von punktträchtigen Treffern herrührten.

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Beide Kämpfer traten in athletisch bestaustrainierter Hochform an. Klitschko sah fabelhaft aus und war wirklich Hollywood-reif. Der, immerhin mit 27 Jahren 12 Jahre jüngere, etwas staksige Tyson Fury wurde am 12. August 1988 in Manchester geboren (Sternzeichen: Löwe), wuchs in schwierigen Verhältnissen in Wilmslow, Cheshire auf. Sein Vater ist der ehemalige irische Schwergewichts-Profiboxer John „Gypsy“ Fury.

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Mit 206 cm Körperlänge trat hier ein Herausforderer gegen Klitschko an (203 cm), der (anders als ehedem der „ungelenke Goliath“ Walujew), auf seine individuelle Physis und psychologische Intelligenz hin sehr gut boxerisch ausgelegt ist:

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KURZ: Beide Boxer kämpften von Anbeginn unter höchster Aufmerksamkeit, auf leichten beweglichen Beinen und optimaler Verteidigung, keinerlei offene oder schwache Situationen zu bieten.

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Es ist in beim heutigen Schwergewichtsboxen auf Meisterniveau vollkommen anders als es früher war: Die Kämpfer bewegen sich, wie alle leichteren Klassen, insbesondere die Amateurboxer, tanzend und schnell, statt sich wie Fleischklöpse 15 Runden gegeneinandergelehnt zu prügeln und zu schwitzen, bis einer schlapp macht.

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Für den 18-fachen Titelverteidiger Klitschko, der es gewohnt ist, gegen körperlich kleinere Reichweiten anzutreten, kam eine seiner punktebringenden und zermürbenden „Kleinwaffen“, der kurze „Jap“ aus dem Handgelenkt, mangels Reichweitenüberlegenheit überhaupt nicht zum Zug.

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Klitschko meinte hinterher, er habe ein Distanzproblem gehabt – JA, so kann man das sagen, wenn die boxtechnischen Mittel nicht zum „Ausboxen“ eines Gegners reichen.

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Fury indes boxte schnellfüßig, meist ohne hochgezogene Deckungsfäuste, allein auf sein Auge zählend, und war fähig, beliebig seine Auslage zu wechseln. Das erschwerte Klitschko zusätzlich das technische Herankommen an eine Trefferchance. Dabei wechselte Fury meist nur den vorgeschobenen Auslagearrn, links oder rechts, nicht jedoch die überwiegende Bewegungsrichtung im Ring – im Uhrzeigerring -.

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Auch das erwerbsmäßige „Profi“-Schwergewichtsboxen wird nach Sportregeln gekämpft. Die Kampfregeln sind sowohl was die Punktewertung wie auch eine Kampfleitung durch Kampfrichter eindeutig und die Kämpfer kämpfen meist auch von selbst nach diesen Regeln.

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Der Kampf war ausgesprochen fair und nie grob unsportlich – es sah sehr nach Absprache mit Blick auf einen profitablen Rückkampf aus.

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Tyson Fury wurde mehrfach ermahnt und erhielt einen Punktabzug wegen Verwarnung nach Nackenschlägen /man darf nur von Vorne den Oberköper und das Gesicht treffen – keinsfalls irgendwelche Rückseiten; andererseits darf kein Kämpfer den Rücken zuwenden, weil es einer kleinen Aufgabe gleicht – das wird in der Regel angezählt).

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Prof. Dr. Alphons Silbermann – Meister der empirischen Soziologie der Massenkommunikation

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Dietmar Moews meint: EINS Solche Samstagabend-Fernsehunterhaltung ist heutzutage augenscheinlich notwendig aus zweierlei Hauptgründen:

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Einerseits werden solche Klitschko-TV-Folgen von Fernsehbenutzern als LIFE-Übertragung in Echtzeit eingeschaltet – hier sollen es in Deutschland etwa 9 Millionen Benutzer gewesen sein.

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Andererseits haben massenmediale Sonorisierungsevents eine außerordenliche sozio-kulturelle strukturell-funktionale Wirkung:

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Wenn eine bestimmte Masse gleichzeitig massenmediale Aufführungen miterlebt, entsteht ein Gemeinschaftserlebnis, ein Gemeinschaftswissen, ein Gemeinschaftsstoff, der durch die gemeinschaftliche Sonorisierung „marktfähig“ ist: man darüber ohne Not auch unter einander fremden Leuten oberflächlich „reden“ kann bzw. könnte.

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Diese Sonorisierung wird landläufig gar nicht gekannt und folglich ignoriert. Sie ist aber aus soziologischer Sicht eine Hauptaufgabe der Massenkommunikation durch Massenerlebnisse, in denen die einander anonym unbekannten Gesellschaftsmitglieder ihre gemeinsame Sprach- und Verständigungsfähigkeit produzieren und reproduzieren.

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Dieses ist ohnehin die Hauptaufgabe der Massenmedialen Rezeption als gemeinsames „Rezeptionserlebnis“ – jeder allein zu Hause vor der Glotze sieht, was er glaubt, dass die anderen auch alle beim Fernsehen mit-erleben.

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Der Bundespräsident ruft zum Straßenfeger – und alle Deutschen erhalten die selbe Impfung in Echtzeit gleichzeitig – STICHWORT „Öffentlichkeit und Erfahrung“.

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Solche Klitschko-TV-Folgen werden also gebraucht und benutzt – ungeachtet, wie schlecht oder gut da geboxt wird.

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RÜCKKAMPF Ob und wie dabei Boxsport geboten wird, oder, wie hier, vorverabredete Rückkämpfe „vorpromotet“ werden, indem über zwölf Runden leichtathletische Dauerläufe aufgeführt werden, ohne dass die Kämpfer durch boxtechnische Mittel versuchen einander auszuboxen, anzugreifen, zu punkten, dadurch dass sie selbst eigene Deckungsöffnung und Risiko eingingen.

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Weder Fury – der die längeren Arme hat – noch Klitschko boxten über die Dauer des gesamten Kampfverlaufes in Schlagdistanz, z. B. nicht in „Halbdistanz“. Sondern beide gingen sofort in ein Klammern über, auch ohne die im Nahkampf üblichen „Infight-Schläge“.

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BOX Boxerisch gesehen war der Kampf BETRUG. Als massenmediales Ereignis wie auch als Geschäft war es sicher eine aufgegangene Erfolgsrechnung.

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DIETMAR MOEWS Sportflagge Ukraine Bodenturnen

DIETMAR MOEWS
Sportflagge
Ukraine Bodenturnen

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Das ganze Brimborium vor dem Kampf und während und nach dem Kampf war läppisch. Die Texter hatten sich nicht mal Mühe gegeben für die Kämpfer reizvolle O-Töne vorzutexten: Klitschko meinte, „Es war nicht mein Tag“. Fury meinte: Es ist ein Wunder geschehen.“

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Traditionell war es im Schwergewicht der Profis so, dass ein Herausforderer den Titelhalter klar schlagen musste – entweder ausboxen oder K.O.

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Das war hier nicht so: Beide taten sich fast nichts und nahmen das Geld mit.

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Der Kampf war bei RTL sehr eingeschränkt übertragen, denn in den Kampfpausen, in denen bei einem Sportwettkampf entscheidende Dinge zu beobachten sind, waren beide Ecken der Boxer ausgeblendet und von TV-Werbung zugeschüttet, deren Video-Clips jeweils in die dann bereits begonnene neue Runde hineinreichten.

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Ich habe diese Art Klitscho-Business seit vielen Jahren nicht mehr angeschaut und werde es auch nunmehr nicht wieder tun.

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Der aktuelle Stand dazu ist nun: das es keinen einzigen Sportboxer am Ring gab, der diesen Kampf analysiert und kritisiert hat, kein Kommentator von RTL war bereit und fähig etwas Vernünftiges zu sagen, außer bereits in Runde DREI: Klitschko muss sich was ausdenken.

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Schließlich zeigte Klitschko in den letzten zwei Minuten der letzten Runde, wie ein Kampf von Klitschko gegen Fury aussehen könnte:

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Halbdistanz, hohes Tempo, harte Schläge, Wendigkeit, Risiko.

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Reinhard Müller-FAZ kommentiert „dumm wie Brot“ im DLF

November 29, 2015
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Vom Sonntag, 29. November 2015

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KURZ: Dr. Dietmar Moews hält den hier durchgegangenen Rundfunkkommentar für VOLKSVERHETZUNG im DEUTSCHLANDFUNK. – Sachliche Fehlangaben gelten nicht als Meinungsäußerung.

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Gestern brachte der Deutschlandfunk, neben sonstigen Gast-Kommentatoren, einen Kommentar des FAZ-Autors Reinhard Müller zu Merkels Führungspraxis als Bundeskanzlerin der deutschen Großen Koalition.

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Autor Müller stellt sich dummer als es vorstellbar ist, dass er sein kann.

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Reinhard Müller stellt in seinem heutigen DLF-Kommentar lauter Behauptungen auf, die er als empirisch-positive Sachverhalte hinstellt. Doch handelt es sich zugespitzt um Volksverhetzung. Müller multipliziert lediglich seinsungebundene Interpretationen.

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Müllers geballtes Sammelsurium der in den Medien prolongierten Vorurteile und der rechten Hetz-Propaganda, wofür man stets eine dankbare MOB-Kundschaft im öffentlichen Tagesgeräusch zu finden weiß, muss hart zurückgewiesen werden.

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Müller trompetete das Seehofer-Lied der „Obergrenze“.

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Müller exponiert also wie folgt am Samstag, 28. November 2015, im DLF:

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Reinhard Müller kommentiert: „Die Grenze zählt nichts mehr; das Staatsvolk auch nicht Transitzonen oder Aufnahmezentren? Kontingente oder Obergrenzen? Dass sich ein Staat und seine Handlungssouveränität wesentlich durch die Kontrolle über seine Landesgrenzen definiere, scheine im Zeichen Merkel’scher Willkommenskultur aus dem Blick geraten zu sein, meint Reinhard Müller von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

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Dietmar Moews meint: Deutschland und die deutsche Statthalterin, Bundeskanzlerin Dr. Merkel sind nicht souverän, sondern der Generalklausel der US-Bevormundung unterworfen (wer sagt, wie koordiniert Merkels Flüchtlings- und EU-Politik mit den USA abgestimmt ist?)

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Müllers Behauptung, „es gäbe Obergrenzen“ ist völlig wirklichkeitsfremde Irreführung der Öffentlichkeit: LÜGENPRESSE!

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Wieso redet Müller von Obergrenzen?

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Es gibt keine Obergrenzen der Anzahl von zudringenden Asylsuchenden und Notfällen auf Flucht. Weder Merkel, noch die Opposition im Bundestag oder in den Bundesländern, die FAZ oder der DLF könnten eine Obergrenze halten oder verwirklichen – das kann NIEMAND. Was soll diese dumme Forderung im Staatsfunk?

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Wie kommt Müller auf die lustige Forderung, Deutschland könne seine Landesgrenzen souverän kontrollieren (ondulieren vielleicht) oder sichern? Meint er mit Waffengewalt („Fortress Europe“). Gegen wen alles kann Deutschland das sowieso nicht, ohne das Müller das hier ausspräche?

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Was ist konkret eine Handlungssouveränität, die von kontrollierten Landesgrenzen herkäme? rechtlich? theoretisch? praktisch? was bestimmt die Handlungsfähigkeiten?

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Deutschland ist völkerrechtlich nicht souverän, sondern mit der Generalklausel und weiteren Staatsverträgen keineswegs souverän – das hängt nicht von den definierten Staatsgrenzen ab und nicht von den Überwachungskontrollen der Grenzen.

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Reinhard Müller kommentiert weiter: „Die Flüchtlingskrise kann der Sprengsatz für die Europäische Union werden. Die nationalen Gegensätze treten in einer Weise hervor, die viele für überwunden hielten. Das ist auch kein Wunder, denn es geht nicht nur um unsere Art zu leben, nein die Verfassung unseres Gemeinwesens steht auf dem Spiel.“

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Dietmar Moews meint: Welches Gemeinwesen bzw, welche einzelnen in Gegensätze geratenen Wertvorstellungen werden denn verletzt, sodass dadurch das oder jenes oder irgendein Gemeinwesen auf dem Spiel stehen könnte? – WELCH EIN VOLLKOMMEN LEERER SPRUCH von Reinhard Müller!

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Es ist nicht sicher, dass Müller zuviel HEGEL und Max WEBER gelesen hat – aber vielleicht steht im seine Buchhalter- und Verwaltungsausbildung im militärorganisatorischen Verstandesweg. Müller sollte Lew Schestow und den Existenzialismus studieren.

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Das empirisch angängige Gemeinwesen Europas ist in ständigem Wande. Aber es bleibt das Gemeinwesen, so oder so oder anders.

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An jedem Ort und in jeder vorgestellten Kollektivform ist ein Gemeinwesen in fortwährender wandelnder Qualität besser oder schlechter integriert und reproduktiv! Wandel bedeutet nur ausnahmsweise Untergang – hier ist keine Untergangskrise, sondern eine Volksverhetzung angängig.

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Die heutige Flüchtlingsnothilfe steht in keinem anderen EU-Staat auf der Rechnung oder auf dem Sozialplan – aber es nützt der E U gerade auch jetzt, wo man mit der Türkei gerne Verbesserungen der Flüchtlingspolitik verabreden möchte, dass die Deutschen helfen!

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Wie stünde Erdogan, der den Flüchtlingen hilft, gegenüber Deutschland, wenn Deutschland nicht hülfe? – natürlich ablehnend. Also wird nicht das europäische Gemeinwesen belastet oder verspielt, sondern die Deutschen werden belastet und herausgefordert – erreichen aber was Gutes für alle.

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Reinhard Müller kommentiert: „Die Entscheidung Deutschlands, alle Flüchtlinge ins Land zu lassen, die es bis hierhin geschafft haben, stellt die eigene Staatlichkeit in Frage: Die Grenze zählt nichts mehr; das Staatsvolk auch nicht. Denn wer alles kommt, und wer schon im Land ist, weiß niemand genau.“

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Dietmar Moews meint: Es besteht weder theoretisch noch praktisch ein Widerspruch zwischen der Flüchtlingsaufnahme und der „eigenen Staatlichkeit“.

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Die deutsche Staatlichkeit und alle damit in Verbindung stehenden Institutionen, Normative und organisatorischen Rechte und Pflichten (des Staates gegenüber den Bürgern) werden auch zukünftig so gut es geht verwirklicht. Das hängt völlig vom Können der Offizialorganisation und der Aufsässigkeit der deutschen Dienstklasse im Einzelnen ab: Die sollen gefälligst tun, was ihre rechtsstaatliche Pflicht ist.

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Idiotisch ist Müllers Behauptung, „die deutsche Staatlichkeit zähle nicht mehr“ – die deutsche Staatlichkeit zählt sowohl rechtlich wie auch empirisch ungebrochen, was die tägliche Wirklichkeit bringt – sehr viel Geduld und Beugungen vieler Werte und insgesamt eine auskömmliche Leistung.

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Auch Müllers Klage-Ausruf: „Die Grenze zählt nicht mehr“ ist kindischer Blödsinn – natürlich zählen Grenze und „Staatsvolk“ – was zählt ein Staatsvolk, wenn Flüchtlinge hereinkommen oder Staatsbürger auswandern?

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Welch kindischen Pseudo-Schlussfolgerungen!

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Wieso kommt Müller nicht überhaupt auf die Idee, dass der Deutschlands Souveränität bevormundende Staat USA selbst weder Volkszählungen noch deutsche Melderegister durchführt – und deshalb keineswegs das Volk oder die Grenzen der USA davon berührt sind?

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Lass‘ doch die Flüchtlinge sich sebst einsortieren – warum eigentlich nicht? Wie absurd ist überhaupt die Vorstellung, diese zuwandernden Flüchtlinge seien Kriminelle und jeder einzelne müsse von einem persönlichen Polizist permanent beaufsichtigt werden?

 

Reinhard Müller kommentiert weiter im DLF: „Dabei hat nach dem Grundgesetz wie nach europäischem Recht niemand einen Anspruch auf Schutz oder Asyl in Deutschland, der aus einem sicheren Land einreist. Das heißt keinesfalls, dass Deutschland nicht helfen sollte wo und wie es kann. Aber es muss die Kontrolle darüber behalten, wer kommt.“

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Dietmar Moews meint: Müllers Darstellung übergeht einen zynischen Interpretationsmodus des geltenden deutschen Asylgesetzes, der dieses gemeinte Asylrecht pervertiert:

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Nach Müllers Auffassung gäbe es keinerlei legales Asyl, weil kein Flüchtling nach Deutschland einreisen könnte, außer als Schwimmer über den Ärmelkanal und die Nordseeküste.

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Kein Flüchtling kann irgendwo außerhalb Europas ein Flugzeug besteigen, um nach Deutschland zu kommen.

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Kein Flüchtling kann aus einem EU-Staat einreisen und einen Asylantrag stellen, weil er diesen Antrag bereits in seinem europäischen Einwanderungsland zu stellen hätte.

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Niemand, der Asyl braucht hat auch nur theoretisch eine legale Einreisemöglichkeit nach Deutschland, um hier Asyl beantragen zu können. Entweder er kommt aus einem sicheren Ausgangsstaat – dann besteht kein Asylgrund. Oder er kommt ursprünglich aus einem Notstandsland, dann muss der Antrag in dem Einreiseland gestellt werden und in Deutschland wird kein Asylant aus einem anderen (sicheren) EU-Land aufgenommen.

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Müller kommentiert: „Die Bundesregierung versucht nun langsam gegenzusteuern, aber sie erntet für ihre Politik vor allem Kopfschütteln. Kein Land folgt ihr auf ihrem Weg. Gewiss: Kein anderer Staat scheint eine so große Anziehungskraft auszuüben wie Deutschland. „

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Dietmar Moews meint: Was spricht gegen Kopfschütteln Andersdenkender?

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Entscheidend ist die Wahrheit der Hilfeleistung und die Wahrheit der Notlage der Flüchtlinge. Wer dazu kopfschüttelt, kann sich den Hals verrenken.

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Die Bestätigung einer Anziehungskraft Deutschlands ist eine Müllermilch- Werbefloskel, die sagt bestenfalls, wie schlecht und hoffnungslos es den Flüchtlingen zu hause ging – keineswegs, wie toll es jetzt im demagogisch von FAZ-Autoren wie Reinhard Müller aufgehetzte Machtmenschen in Deutschland für sie werden kann.

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Reinhard Müller kommentiert: „Und es ist beschämend, wie wenig Partnerstaaten tun, um das Flüchtlingselend zu bekämpfen und wie wenige Menschen sie aufnehmen. Doch weder die osteuropäischen EU-Mitglieder, die noch ein frisches Verständnis von nationaler Souveränität haben, noch etwa Briten und Franzosen kommen Deutschland entgegen – obwohl es fürwahr die Flüchtlingskrise nicht allein meistern kann.“

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Dietmar Moews meint: Ach wie lustig: Müller bezichtigt sich jetzt noch selbst als „beschämend“ – denn er will ja auch nicht, das Deutschland hilft.

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Dr. Dietmar Moews hält es für eine läppische Überflüssigkeit und Respektlosigkeit gegenüber den die Flüchtlinge ablehnenden Staaten, deren Haltung selbstbestimmt ihren aktuellen Wählermehrheiten entspringen: da will die Mehrheit nicht helfen!

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Außerdem ist für jeden Staat in der E U und in Europa die sich selbst zu entscheidende Frage: Kann man helfen? – aber nicht die Frage: Kann Deutschland alle Flüchtlinge aufnehmen? – von meistern einer Flüchtlingskrise kann gar nicht geredet werden.

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Erstens geht es um Nothilfe und nicht um Meisterschaft.

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Zweitens ist die Not der Flüchtlinge eine große lebensbedrohende Krise für die Flüchtlinge, aber keine Flüchtlingskrise für oder in Deutschland. Annähernd 50% aller Deutschen haben bis heute gar nichts von Flüchtlingen in ihrem Alltagsleben gemerkt – auch nichts Nachteiliges. FAZ-Müller hetzt!

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Müller kommentiert: „Jetzt ist noch der Terroranschlag von Paris dazu gekommen. Frankreich befindet sich im Kriegsmodus. Das verstärkt Abschottungstendenzen. Es wäre fatal, Flüchtlinge oder den Islam nun unter Generalverdacht zu stellen. Aber klar ist auch, dass offene Grenzen und Kontrollverlust die Sorge um die eigene Sicherheit nicht kleiner machen.“

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Dietmar Moews meint: Es gibt in Deutschland weder offene Grenzen noch Kontrollverlust, außer in Reinhard Müllers Vernunftstübchen – er ist des Wahnsinns:

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Was soll denn Kriegsmodus? Wenn Staatspräsident Hollande seine Hilflosigkeit in staatspolitische Notstandsverfügungen und Sprachregelungen positioniert, ist dennoch Frankreich nicht im „Kriegsmodus“, nur weil ein Flugzeugträger und einige Kampfjets rumfliegen.

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Es müsste auch FAZ-Müller bekannt sein, dass die Terroristen von Paris in Frankreich lebende europäische Terroristen sind. Da nützt kein „Kriegszustand“, kein Bombenangriff und keine Schließung der Grenzen – die ISIS-Verrückten sind im Land.

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Müller kommentiert: „Es kommen Menschen aus einem Krieg zu uns, an dem Deutschland sich nun auch selbst beteiligt. Das muss nicht zwangsläufig zu Anschlägen führen, aber diese Gefahr muss man sehen und ansprechen.

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Daran fehlt es zur Zeit generell: Die Bürger müssen wissen, was die Bundeskanzlerin vorhat und was auf das Land zukommt.“

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Dietmar Moews meint: In diesen Fragen wird bislang Alles diskutiert und beantwortet. Was fehlt dem FAZ-Müller, das an Informationen nicht auf dem Markt wäre? Sogar seine Volksverhetzung, die in die FAZ gehören würde, wird vom DLF gesendet – Schande für den Chefredakteur des DLF.

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Leider hören wir bislang nichts von der Gründung von MERKELBURG, der Flüchtlings-Stadtneugründung in Vogelsang  I. P.

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Dagegen ist Müllers Notruf: „Die Bürger müssen wissen!“ eine wiederum Eselei ersten Ranges:

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Hat man je die Klage gehört: Unser Volk ist leider doof und desinteressiert. Aber das Volk muss bescheid wissen – die Bürger müssen wissen (müssen muss man auf dem Klo, Herr Müller). Es scheint, Reinhard Müller muss jetzt ganz stark beten, für ein Wissen der Bürger. TOLL.

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Reinhard Müller kommentiert: „Es ist ja richtig: Migration ist eine Riesenchance – gerade für die deutsche Gesellschaft. Es besteht die Chance, nicht nur den demographischen Wandel in den Griff zu bekommen, sondern auch, verkrustete Strukturen aufzubrechen und das Land generell offener zu machen.“

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Dietnmar Moews meint: Auch hier, absurd wie altes Weiß-Brot im Parlament:

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Hölderlin dachte an das Rettende in der Gefahr – ja, sehr klug.

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Dagegen ist das gesamte Gerede von „Integrationsaufgaben“, „Deutschlernen“, Arbeitsplätzebeschaffen usw. völlig unangebrachte Quirlscheiße.

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Integration ist das Leben und die Mitwirkung all der verschiedenen Flüchtlinge in Deutschland an der Aufnahme der weiteren Flüchtlinge. Jeder Tag der Mithilfe ist integrativ, sprachschulend, sozio-kulturell lehrreich. Wer dann bald wieder nach Syrien zurückgeht oder studiert oder selbstmordmacht, ist momentan sehr offen und nicht das akute Problem.

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Das die Zuwanderer als Arbeitskräfte einzuplanen sind, ist Unfug auf den keine Personalabteilung Wetten abschlösse – es sei denn, es kommt jemand als ungelernter Helfer und stellt nicht viel Fragen – so geht’s.

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Reinhard Müller kommentiert nun kurz vor seinem Erguss, auf dem Höhepunkt seiner Staatskunst: „Freundliche Gesichter: Daran hapert es in der Tat: an einem freundlichen Gesicht, etwa bei Behörden, die oft den allerersten Kontakt mit Deutschland für Menschen von außerhalb bedeuten.

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Die Freundlichkeit, die Beamte der Bundespolizei an der deutschen Grenze im Umgang mit zehntausenden Flüchtlingen pro Tag zeigen, diese Freundlichkeit lassen Bürgerämter im täglichen Umgang oft vermissen.“

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Dietmar Moews meint: Wo hat Müller die Unfreundlichkeit gesehen, wenn nicht in Hetzsendungen des deutschen Fernsehens.

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Im Gegenteil: Man muss all die enorm geforderten und wohlwollenden deutschen Helfer offizial, privat, intemediär und informell loben und ihnen danken. Wenn Reinhard Müller meint, er müsse V-Leute oder Heimatschutztrottel zitieren für Unfreundlichkeit, dann soll er sich wirklich verpissen: Das ist LÜGENPRSSE.

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Ich kürze den FAZ-Mist im DLF jetzt hier ab.

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Reinhard Müller schließt seinen DLF-Kommentar nun wie folgt:

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Klar ist: Es muss eine europäische Lösung her. Klar ist aber auch: Für Deutschland trägt die Bundesregierung die Verantwortung. Die Kanzlerin muss sich fragen, warum sie in Deutschland so allein dasteht. Und sie muss die Maßnahmen treffen, die sicherstellen, dass die deutsche Staatlichkeit nicht gefährdet wird: dass wir also noch die tatsächliche Herrschaft über ein bestimmtes Volk auf einem bestimmten Gebiet haben. Nur dann kann dieses Land weltoffen sein und Flüchtlingen wirksam helfen.“

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Dietmar Moews meint: „Klar ist“ – was ist daran klar? Nichts ist daran wahr. Das Brett vor dem Kopf muss starke Schmerzen verursachen – vielleicht hilft Müller jemand: „Klar ist“.

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Wo ist nun das Argument: Warum, wieso muss eine europäische Lösung her? Was ist daran klar? Was muss? und wenn nicht?

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Im Gegenteil – die Überforderung zahlreicher EU-Partnerstaaten ist kontraproduktiv. Zwänge man die zur Hilfe und Flüchtlingsaufnahme, käme es zu schlimmen Auswüchsen. Deshalb ist es das Beste, das Merkel geduldig an die EU-Partner appelliert. Man sollte wirklich die Hilfsbereitschaft einer respektierenden nationalen Selbstbestimmung anheimgestellt lassen!

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Müllers Behauptung, „Merkel stünde alleine“ ist absurd und unwahr. Die, Zauberformeln „Yes we can“ und die Zauberfornel „Wir schaffen das“, sollten mal Tag für Tag als Testkategorie auf die Wirklichkeit zur Leistungsprüfung bezogen werden. Dadudurch kämen wir zu belastungsfähigen Feststellungen und Aussagen:

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Bis jetzt und – ich sage es voraus – auch morgen und übermorgen werden wir es schaffen, egal ob Müller in Afrika sein Wasser abschlägt oder gegen den Wind brunst.

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Und zu Weihnachten sollte sich Reinhard Müller mal über so einen Satz Gedanken machen:

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„Die deutsche Staatlichkeit ist gefährdet“. –

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denn der deutsche Staat kann derart überschüssigen Unsinn schlucken, der Unsinn keineswegs motiviert und keineswegs den Gemeinschaftszusammenhalt inspiriert. Ja, Herr Kohler und Herr Kaube, sie hören den Deutschlandfunk Samstag vormittags nicht – na dann.

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Schoki-Test mit RAPUNZEL VOLLMILCH SCHOKOLADE 34% Kakao

November 28, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6073

Vom Samstag, 28. November 2015

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Dietmar Moews meint:

Die Nutzlosigkeit auf Unnötigkeit eines Gedankens

gar einer ganzen Reihe, eines Systems von

Gedanken, ist kein hinreichender Grund, sie zu

verwerfen. Ist der Gedanke erstmal da – muss ihm

Tür und Tor geöffnet werden. Versperrt man ihm den

legalen Zugang, wird er mit Gewalt eindringen oder

insgeheim sich einschleichen: Der Gedanke nimmt keine

Rücksicht auf die Gesetze von Ehre und Moral.“

(Lew Schestow „APOTHEOSE DER GRUNDLOSIGKEIT“)

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Ich probierte eine deutsche Vollmilchschokolade, hergestellt irgendwo in Italien – wer weiß wo? im Auftrag von dem Vertreiber RAPUNZEL Naturkost D-87764 Legau.

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Kurz vorab: Diese Vollmilchschokolade ist süß wie eine Billigsorte und nicht besonders fein. Sie ist mit einer 100 Gramm Rechteck-Packung in den Regalen der Bio-Läden. Sie knackt mäßig, aber sauber, ist geschmacklich peinlich. Der Fettgehalt stimmt in diesem Süßgemisch, spezifischen Kakaogeschmack ist da nicht zu finden, dazu extremer Eiweißgehalt und Vanillisierung – Soja ist Gensoja: Nein, Danke!

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Es ist bemerkenswert, dass das Produkt aus Süddeutschland, ohne Herkunftsbezeichung der Kakaobohnen als besonderes BIO-Laden-Design daherkommt und offensichtlich Markterfolg hat.

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Seit den Jahr 2010 ist Georg Bernhardini auch Fachautor zum Thema „Schokoladentest“ wie mit dem „Schokoladenbuch“ SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK, der SCHOKOLADENTESTER 2015 konzipiert, das jetzt auch den englischsprachigen Weltmarkt anzielt.

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Diese Sorte von RAPUNZEL ist keine Hochqualität. Der deutsche Tester Georg Bernardini, der seine eigene Kunst in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ speziell vorstellt – hat diese Sorte und auch RAPUNZEL nicht vorgestellt.

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www.rapunzel.de

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese VOLLMILCH-SCHOKOLADE ist wirklich kein Volltreffer. Der Inhalt der 100 g Packung war hinreichend frisch, als fest verschlossene Konserve mindesthaltbar zum 09.10. 2016 datiert.

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Die Komposition ist viel zu süß – man schmeckt die VOLLMILCH – na ja. der Abbeiß- und Kaugenuss, ist belanglos, aber die Stückchen schmelzen gut. Sie schleimen etwas. Man den verarbeiteten Kakao als spezifische Sorte nicht schmecken, der sich von anderen Sorten und Anbauorten unterscheiden ließe.

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Die 100 gr. Tafelpackung enthält die Menge mittelbraune Tafel mit eigenartig gewellt geformten, vielteiligen Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind nicht klebrig. Die künstlich aromatisierte Süß-Geschmacklichkeit, Lecithin, viel Eiweiß, kommt wie andere billigere Produkte meist.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade eine Anmutung, weniger der Öko-Bewegung als eher amerikanisch metallbeschichtete Plastiktüte: Der Umschlag hat ist gar nicht zum Wiederverschließen geeignet, weil das Verpackungsmaterial widerspenstig nicht faltbar ist. Das Ding zerreisst, einmal angerissen, in viele unregelmäßige Fetzen – man kann es nur offen lassen. Denn in Eins aufessen macht Sodbrennen.

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Die Packhülle wurde je mit einem Vorderseiten- und Rückseiten-Text in Silbermetallic und extrem kleinen Verarschschrifttypen gestaltet, wo der Vertreiber die nötigen Angaben dem Konsumenten unleserlich und unleserlich in Deutsch, Italienisch und Französisch mitteilt:

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VORNE: Das Firmen-Signet RAPUNZEL IN BLAUEN VERSALIEN auf gelbem Grund (Siebdruck auf der Folie). Dann heißt es in Goldmetallic VOLLMILCH, darunter in weißer Schrift: SCHOKOLADE, Ciocolato allatte . Choclat au lait – dann zwei forofragierepros der Schokoladenstückchen, dazu ein grünfarbenes „BIO Fair Trade Hand in Hand -Wappen“, diagonal angeordnete Gold-auf-Blau Ornamente sowie ein längslaufender grÜner Streifen dazu die Inschrift: Wir machen Bio aus Liebe.

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Dazu das hellgrüne EU-Bio-Siegel DE ÖKO 003

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HINTEN: Nährwerttabelle mit den Zusammensetzungsverhältnissen in Deutsch, Italienisch, Französisch, Niederländisch, Spanien, Tschechei, Norwegen

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Zutaten: Rohrzucker, Vollmilchpulver 27%, Kakaobutter, Kakaomasse, Emulgator: Sojalecithin, Bourbon Vanille. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Rohstoffe 100% aus ökologischer Landwirtschaft (kontrolliert biologischem Anbau).

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Durchschnittliche Nährwerte für 100 g.

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Energie 2379 kj / 571 kcal; Fett 37 g; gesättigte Fettsäuren 22 g; Kohlenhydrate 49 g, davon Zucker 48 g; Ballaststoffe 1,5 g; Eiweiß 9,0 g; Salz 0,1 g.

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Die Schokolade riecht schwach – wie es geschmacklich oben beschrieben ist..

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Der Kaufpreis in den BIO-Ladengeschäften ist zu hoch.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade nicht.

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Hiermit lernt der Mensch bestenfalls ein Beispiel kennen, wie unter dem Design von „FAIR TRADE“ die Vorstellung inszeniert wird, RAPUNZEL liefere „BIO“ und Gesundheit – dem ist nicht so bei dieser RAPUNZEL VOLLMILCH 34% KAKAO.

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Nashornsterben: Rhinozeros stirbt aus

November 28, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6072

Vom Samstag, 28. November 2015

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dpa meldete dieser Tage: Eines der vier LETZTEN Exemplare eines extrem seltenen Nashorns ist im Zoo von San Diego (CAL) gestorben.

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Diese Art Nördliches Breitmaulnashorn ist akut vom Aussterben bedroht. Das jetzt gestorbene Zoo-Nahorn war 41 Jahre alt und musste jetzt wegen eines bereits operierten schweren Hüftleidens eingeschläfert werden.

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Die nun drei letzten Exemplare dieser Art leben laut WWF im Ol-Pejeta-Reservat in Kenya.

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Dietmar Moews meint: Angesichts der keineswegs als vernünftig oder sinnschöpfend anerkennbaren Raubbaus an der Natur zu kurzfristigen Profitzwecken, wirkt das Aussterben der Artenvielfalt, das unzweifelhaft in der Vernichtung von Lebensräumen begründet ist, wie die Selbstverhöhnung der Menschen durch ihre kollektive Dummheit.

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Nur wer Arten schaffen kann, darf Arten vernichten: Lange Zeit gar nicht.

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Nur Maler dürfen Bilder verbrennen. Ich erwarte, dass jetzt endlich die zehntausende schlechter Malerinnen und Maler letzte Hand an ihre Mist legen.

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