Michael Wolfssohn Integration in der freien Sozialdemokratie

September 15, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8505

am Sonntag, 16. September 2018

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Ein Bekannter, hier in Köln, meinte zu mir (er meinte mich), ein Deutscher solle einfach zum Thema Israel, Juden, Zionismus und diesen Gedanken- und Wertkreisen schweigen.

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Als Soziologe, dem Soziologen Alphons Silbermann wichtige Impulse verdankend, Silbermann, der als Naziverfolgter, deutsch-preußisch, kölnischer Jude, die Teufeleien des Holocaust erleben musste und durch unglaubliche jahrelange Fluchtzwänge über Niederlande, Paris, Barcelona, schließlich in Sídney, Australien, nach abenteuerlichen Schiffsreisen „illegalen“ Einreisestatus erlangte, begann dort mit Fritteuse und Bouletten. Irgendwann war er als Nachfolger von Vilfredo Pareto Soziologieprofessor in Lausanne, Schweiz, dann Soziologieprofessor in seiner Heimatstadt Köln und nebenbei Nachfolger von Emile Durkheim in Bordeaux – noch Fragen?

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Okee Dokee: Silbermann schrieb (als der einschlägige deutsche Antisemitismus-Empiriker und Holocaust-Sozialforscher) – was den Nazis nicht volkommen gelungen war, die Ausrottung der deutschen Juden, das vollendet die Politik des Zentralrates der Juden in Deutschland, noch mit Bemittelung von Bundesrepublik Deutschland.

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So soll ich hierzu schweigen? – weil jemand, der die Antisemitismusforschung des Naziverfolgten Silbermann, dessen gesamte Familie – außer seine Eltern, die er ebenfalls nach dem rettenden Australien lancieren konnte – ignoriert und noch meint, er müsse die wissenschaftlichen Publikationen des empirischen Judentums-Soziologen nicht kennen … so möchte ich doch herausfordernd einwenden:

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Über was streiten wir denn eigentlich? – geht es nicht um die Ächtung des Unmenschlichen? – hat nicht Alphons Silbermann als verfolgter Kölner Jude das Recht, für sein verlorenes deutsches Judentum zu streiten?

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Nun hat – SCHNITT und PERSPEKTIVWECHSEL – der deutsche jüdische Historiker Michael Wolffsohn über Integration im Deutschlandfunk publiziert:

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Wolffsohn fragte:

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„Was hält eine Gesellschaft zusammen?

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Und auch BILD.de brachte kürzlich MICHAEL WOLFFSOHN zum Integrationsthema:

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„…Ob Köthen, Chemnitz, Freiburg, Kandel oder Fußball-WM – das Eis ist dünn. Das Eis erfolgreicher Integration. Wir sollten innehalten und grundsätzlich nachdenken. Vor dem, im wörtlichen Sinne, Fall Özils und der Fußball-WM galt „Die Mannschaft“ als das Beispiel schlechthin für gelungene Integration.

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Vor zwei Jahren hatte Alexander Gauland die schwarze Haut unseres damaligen deutschen Star-Verteidigers Jerome Boateng in ein rassenpolitisches Skandalon verwandelt. Zurecht wehte ihm ein Tornado der Entrüstung entgegen. Nein, hieß es, gerade „Die Mannschaft“, der Fußball und der Sport an sich würden beweisen, dass und wie gut Integration gelingen könne. Vorhang zu.

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Der Vorhang öffnete sich nun wieder. Die Akteure waren, und jeder weiß es, der Ausdruck sei erlaubt, zwei „weiße“ Deutschtürken und ein „weißer“ türkischer Politiker, an dessen Namen sich der eine oder andere, wenngleich etwas widerwillig, erinnert. Diesmal war „Rassismus“ ein „innerweißes“ Problem. Rassismus ohne Rassen, sprich: absurdes Theater. So „präzise“ verlaufen öffentliche Debatten. Mehr Bauch als Hirn.

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Daraus lernen wir leicht, dass Integration nicht nur ein Schwarz-weiß- oder Christen-Muslime-Juden Problem ist.

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Vielmehr ist das die Kernfrage: Wer gehört zum WIR? Die Antwort hängt sowohl vom beantwortenden Subjekt als auch vom beobachteten Objekt ab.

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Wir lernen noch etwas: Integration kann auf der Kleingruppen- bzw. Mikroebene durchaus erfolgreich, weniger jedoch auf der nationalen oder internationalen Makroebene gesteuert werden. Wer kann vorhersagen, dass, wann oder wie es etwa in der Islamischen Welt, mit der Westeuropa bevölkerungspolitisch (demografisch) zunehmend verflochten ist, „knallt“ und die „Knalleffekte“ auch uns erreichen? Selbst nationale Kontroversen, die Teilgruppen zurecht oder nicht provozieren, sind eher selten kalkulierbar.

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Konkret auf Deutschland und das deutsche Wir bezogen lautet Frage 1:

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Zählt sich Herr oder Frau X – weiß oder schwarz, Muslim oder nicht oder Herr Özil – zum deutschen Wir?

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Und Frage 2:

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Zählt Herr oder Frau Müller Herrn Özil oder XYZ zum deutschen Wir?

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Die einfache oder doppelte Staatsbürgerschaft, also objektive Kriterien, sind dabei offenkundig weniger entscheidend als subjektive.

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Was also macht aus den vielen Ichs einer Gesellschaft ein Wir?

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Gemeinsame Werte, antworten die meisten, und sie reden es uns tagaus, tagein, tags und nachts ein – meistens ohne die Werte zu konkretisieren. Ein Ex-Bundesminister hat es mit einer Definition unserer „Leitkultur“ versucht – und war damit kläglich gescheitert, ja, er machte sich geradezu lächerlich.

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Meine These: Nichts hält eine vielschichtige Gesellschaft zusammen. Je vielfältiger, desto schwächer der Zusammenhalt. Wo und weil nichts eine vielschichtige – sprich: aus zahllosen Teilgesellschaften bestehende – Gesamtgesellschaft zusammenhält, kann nichts durch das Nichts (ohne steuernde Ein- und Zugriffe von außen) zusammenwachsen. Man muss die verschiedenen Teile der Gesellschaft zusammenschweißen. Das ist möglich, funktioniert besser als Phrasendrescherei über Werte, die eben (leider oder gottlob) von A anders als von B bis XYZ gesehen und angenommen werden.

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Nicht Werte (ver)binden eine Gesellschaft, sondern die Einheit dieser Dreiheit:

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Motivation durch Aktivierung des jeweiligen Eigen- oder Gruppeninteresses

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Funktion und

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Regeln bzw. Regelwerke.

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Die Anwendung dieser Mittel („Instrumente“) verwandelt nationale Gesellschaften, die Staatenwelt oder auch nur (Sport-)Mannschaften nicht in Friedensparadiese, aber sie ermöglichen ein friedliches Neben- und vor allem funktionierendes Miteinander.

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Die einführenden Gedanken seien erläutert:

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Jede Gesellschaft, nicht nur unsere, ist atomisiert und vielfach in und zwischen den Einzelteilen zerstritten: ethnisch, sprachlich, religiös, ideologisch, politisch, kulturell, ökonomisch, ökologisch, genderpolitisch usw.

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Was verbindet die Teilgesellschaften? Nichts oder fast nichts. Jeder Zusammenhalt ist daher künstlich bzw. manipulativ. Er funktioniert individuell ebenso wie kollektiv empirisch nur im Sinne der Abgrenzung zu anderen und zum anderen.

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Klassisch ist das Experiment „Eisenbahnabteil“ von Elisabeth Noelle-Neumann: Jeder Neuankömmling, der das nur zum Teil besetzte Abteil betritt, wird zunächst als fremd empfunden – bis der nächste Fremde eintritt; egal, ob weiß, schwarz, gelb, Christ, Moslem Jude oder, oder, oder. Nicht jede Abgrenzung ist also „Rassismus“.

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Klarer und zugleich brutal verdeutlicht uns das Regelwerk der Abgrenzung die „Territorialität“ in der Tierwelt: Hirsche und andere Säugetiere pflegen ihr Territorium, ihren Platz (meist durch Exkremente oder Urin) anderen Art- bzw. Rassengenossen gegenüber zu markieren. Betritt ein fremder Artgenosse das Territorium des Platzhirschen und meldet seinen Anspruch hierauf an, kommt es zum Kampf. Einer muss das Feld räumen. (Ein Glück, dass sich andere Säuger als die Menschen nicht als „Rassisten“ beschimpfen können.)

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Wir springen vom Platzhirschen zu einem anderen Säuge„tier“, zum Menschen. Um das zwischenmenschliche Gewaltpotential von vornherein zu verringern oder, besser, am Ausbrechen zu verhindern, hat der Homo (nicht immer) Sapiens im Laufe der Zeit sehr mühsam, langsam und alles andere als vollkommen wirksam ein Regelwerk entwickelt: die „Zivilisation“.

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Zivilisation“ sei verstanden als Schutz des Menschen vor dem Menschen. Sie ermöglicht, trotz der individuell und kollektiv ebenso erwünschten wie notwendigen Abgrenzung, das Neben- und teils Miteinander der Menschen. Damit sich die Menschen nicht ineinander verbeißen, werden sie miteinander verzahnt. Wie Zahnräder. Dann nämlich „funktioniert“ das Räderwerk von Maschinen ebenso wie von Gesellschaften; in und zwischen Gesellschaften sowie in und zwischen Teilgesellschaften, auch zwischen Staaten.

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Das Modell „Räderwerk“ war nach dem Zweiten Weltkrieg auch der Grundgedanke der Europäischen Integration: Damit sich vor allem die „Erzfeinde“ Deutschland und Frankreich nicht erneut ineinander verbeißen und den Kontinent wieder in den Abgrund treiben, verzahnten die Gründer der Europäischen INTEGRATION ab 1950 mit der „Europäischen Gemeinschaft für Kohle, Eisen und Stahl“ (Montanunion, dann EWG, EG, EU) die beiden sowie andere europäische Volkswirtschaften miteinander.

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Durch das Verzahnen jener drei Basisstoffe für Kriege wurden die potentiellen Konfliktakteure strukturell unfähig gegeneinander Krieg zu führen. Wenn denn ein Krieg „notwendig“ werden sollte, ginge es nur miteinander und nicht mehr gegeneinander.

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Das war menschheitsgeschichtlich eine, vielleicht sogar „die“ unblutige Revolution schlechthin im mitmenschlichen Neben- und Miteinander. Deutschland und Frankreich sowie anderen Europäern wurden keine Werte gepredigt. Es obsiegte die Funktion. Sie „funktioniert“ (trotz bekannter Defizite) so gut, dass kein ernst zu nehmender Deutscher, Franzose oder anderer EU-Europäer (auch kein Brexit-Brite) heute die Motivation für einen Krieg zwischen EU-Staaten verspürt.

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Zivilisation – Funktion – Interesse – Motivation – Integration. Warum ist dieses funktionale Regelwerk integrativ so wirksam? Weil es sich sowohl am individuellen als auch kollektiven Überlebensinteresse orientiert.

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Das Regelwerk der Zivilisation erfüllt demnach eine zentrale Funktion für jegliche Integration.

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Jeder funktionale Teilbereich menschlicher Gruppierungen – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – gibt sich im Rahmen des großen Ganzen seine eigenen Regeln. National ebenso wie international. Ganz grundsätzlich in jeder Gruppe von Menschen, großen wie kleinen.

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Ohne das ständige Eintrichtern von wie auch immer verstandenen Werten funktioniert auch das Regelwerk des Straßenverkehrs aus individuellem und kollektivem Überlebensinteresse. Die Motivation, unversehrt wieder heimzufahren, ermöglicht (meistens) das Einhalten der Regeln.

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Die erfreulichsten Regelanwendungen erleben wir in jedem Mannschaftssport. Dass dabei König Fußball die Welt regiert, ist bekannt. Fußball, weltweit und milliardenfach Mannschaftssport Nummer eins, erfüllt daher als lustvoll angewandtes Regelwerk eine bedeutsame Funktion als Motor der Integration. Wer dem organisierten deutschen Fußball, gar der Deutschen Fußball Liga (DFL) oder deren Stiftung „Rassismus“ vorwirft, kennt weder deren Personal noch Umfang oder Intensität ihrer höchst erfolgreichen und engagierten Arbeit.

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Nur als Mannschaft kann ein Team gewinnen. Nur, wenn die einzelnen Räder der „Maschine“ ineinandergreifen. So gesehen kann das beste ebenso wie das schlechteste, aber für die Maschine zu große oder kleine, jedenfalls unpassende Einzelrad das ganze Räderwerk zum Stillstand bringen.

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Gut gemeint, doch ganz und gar kontraproduktiv für die Motivation (Interesse) zur Integration durch Funktion sind Gruppierungen oder (Ghetto-)Vereine, wo nur Türken, Serben, Kroaten, Griechen, Muslime, Juden oder andere untereinander bleiben. Trennung bzw. Segregation ist der Feind jeder Integration. Wer diese will, muss jene verhindern. Das gilt ganz allgemein, z.B. auch für jegliche Stadtraum- und Wohnungs- und Vermietungspolitik.

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Aus eigener Erfahrung verweise ich auf die Berliner Wohnanlage Gartenstadt Atlantic, die durch gezielte Mischung der ethnischen, kulturellen und religiösen Teilgesellschaften in den einzelnen Häusern entghettoisiert wurde.

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Die Motivation des Einzelnen, sich als Teil des Ganzen zu verstehen, kann (muss?) man durch Symbole verstärken. Die Nationalhymne erfüllt dabei eine alles andere als unwichtige Funktion. Selbst der blutrünstige Text der französischen Hymne. Hoch lebe unsere friedliche.

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Wie gelingt die Motivation zur Integration durch Funktion?

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Nicht durch Moralpredigten, sondern durch Appelle ans Eigen- oder Gruppen- oder Mannschaftsinteresse, denn: das Denken, Wollen und Handeln des Menschen ist interessenorientiert.

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Moral ist „moralisch“, sympathisch und erstrebenswert, aber leider unwirksam. Ist die Verwirklichung des individuellen und kollektiven Überlebensinteresses unmoralisch?

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Dietmar Moews meint: Ich kann an den Darlegungen des Professor Wolffsohn sehen, dass er systematisch arbeitet – in so fern wissenschaftliche Ansprüche erfüllt – . Dass Wolffsohn nach eigener Definition deutscher Jude oder jüdischer Deutscher ist, ist seiner wissenschaftlichen Handlungsweise nicht anzumerken – es sei denn, dass Wolffsohn über das traumatisierende Forschungsfeld der Judenverfolgungsgeschichte sowie den Holocaust und die Auschwitz-politischen Welterfahrungen kennt. Was seine Kompetenz hierzu zu forschen entgegenkommt und prägt.

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Ich würde niemals Elisabeth Noelle-Neumann zitieren, wie es Wolffsohn oben machte – nun ja – die Altnazi Noelle, die nach wie vor bei BILD und besonders bei der FAZ prolongiert wird.

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Aber, dass Wolffsohn zwischen Auschwitz, Antisemitismus, Zionismus, Israel und Netanjahu-Politik unterscheidet, ist zunächst nur die Bemühung, den Problemkomplex „Judentum, Volkstum, Rasse, Staatspolitik“ einzuordnen und dann differenziert zu erfassen und zu analysieren.

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Und auch bei dem Autor Wolffsohn finde ich – ebensowenig wie bei dem Autor Silbermann –  es nicht akzeptabel, dessen Schriften zum Thema zu ignorieren, aber zu verlangen, man solle als deutscher Nichtjude, doch über Judentum schweigen.

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Dr. Dietmar Moews ist zudem der Meinung, dass die Verpflichtung der Deutschen, der eigenen kollektiven Schuld entsprechen zu wollen, durchaus dazu zwingt, zwischen einem Volk Israel in Palästina und dem Massaker-Israel der Israelischen Orthodoxie zu unterscheiden. Wer die deutsche Schuld anerkennen möchte, schuldet den Juden in Israel Solidarität. Nicht indes denjenigen, die durch Zäune auf unbewaffnete Kinder schießen.

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*Der Historiker und Publizist Professor Dr. Michael Wolffsohn ist Hochschullehrer des Jahres 2017. Die hier veröffentlichten Gedanken trug er kürzlich dem Kuratorium der DFL (Deutsche Fußball Liga) – Stiftung vor.

Die aktuelle Buchempfehlung unseres Autors zum Thema: Ahmad Mansour, Klartext zur Integration, Gegen falsche Toleranz und Panikmache, Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag 2018

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Barcelona: Puigdemont REDE zur aktuellen politischen Lage KATALONIENS

Oktober 10, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7652

am Mittwoch, 11. Oktober 2017

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PICASSO in BARCELONA

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Der (Ministerpräsident) Regionalpräsident, Carles Puigdemont, der spanischen Region KATALONIEN, musste erneut im Regionalparlament in Barcelona reden, nachdem

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die Katalanen eine Art Volksabstimmung zum Austritt Kataloniens aus dem Königreich Spanien sehr schwach befürwortet hatten (bei nur 42% Wahlbeteiligung stimmten etwa 90% für den Austritt)

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sich die Fraktionen im Parlament nicht eindeutig für die Unabhängigkeits-Erklärung entscheiden wollen, bis auf die Kommunisten, die die Konfrontation mit Madrid wünschen.

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Außerdem aber die spanische konservative Minderheits-Regierung Rajoy überhaupt nicht zu ultimativen Verhandlungen bereit ist, sofern die geltende Verfassung dabei ausgesetzt würde.

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Regionalpräsident Carles Puigdemont erklärte ausdrücklich, dass seine katalanische Regierung jeden Dissident und jeden Andersdenkenden respektiert und mit jedem bereit sei zu diskutieren.

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Was Puigdemont nicht einzuleuchten scheint, ist die geltende Verfassungslage des Königreiches Spaniens, der sich die gelebte Staatsordnung der Regionen anzupassen haben.

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Insofern waren Puigdemont heutige Redekaskaden, nämlich darzulegen, dass er angeblich eine katalanische Mehrheit zum Austritt aus Spanien verträte, aber vorher eine Debatte führen wolle, kindischer Unfug.

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Denn, egal was, ist immer vorab auf die geltende Verfassung abzustimmen. Bzw. da, wo Katalanen die Verfassung ablehnen, müsste ihre Region dafür wiederum rechtsstaatlich parlamentarische Formschritte gehen, eine legale Verfassungsänderung herbeizuführen oder zu verzichten.

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Eine Verfassungsänderung benötigt eine mehrheitliche politische Entscheidung – allerdings aller wahlberechtigten Spanier.

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Puigdemont hingegen will mit einer katalanischen Meinung die spanische Verfassung brechen (das ist verfassungswidrig – doch zudem haben die Katalanen selbst in Katalonien gar keine Mehrheit für eine eigenwillige „Unabhängigkeit“.)

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Schließlich verkündete aber Puigdemont, dass die Unabhängigkeits-Erklärung und die Neugründung eines eigenen Staates KATALONIEN zunächst unter seiner Verantwortung als Regional-Regierungschef von Katalonien mal aufgeschoben wird. Denn Katalonien sei noch nicht mit allen notwendigen Konstitutionsvorkehrungen weit genug fortgeschritten. Die Sezession wäre in diesem Moment noch verfrüht. Und Puidgemont wünscht sich höchstrangige internationale Mediatoren, wie z. B. Barack Obama oder Ban-Ki Moon oder Kofi Annan.

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Puigdemon bittet die spanische Regierung darum, auf die spanischen Bürger zu hören. Die EU bittet er, die EU-Statuten einzuhalten.

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Die Gegen-Rednerin der „Ciudadas“ (Liberale Fraktion), Inés Arrimadas García, brachte es in Erwiderung von Puigdemont auf den nationalistischen Punkt:

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Sie sagte katalanische Sezessionisten leben im falschen Jahrhundert – WIR LEBEN in der EU.

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García stellt fest, dass die Mehrheit nicht schweigt, weil sie schweigen möchte, sondern weil die Sezessionisten jahrzehntelang Druck ausüben. Aber jetzt ist das überspannt worden. Jetzt zeigt sich, dass abgesehen von allen, die bereits weggezogen sind, die Mehrheit der in Katalonien lebenden spanischen Staatsbürger in EU-Spanien bleiben will.

 

nytimes 10.10.2017:

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„Catalan Leader Says Region Has Earned Independence, but Calls for Talks With Madrid

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BARCELONA, Spain — The leader of Catalonia, Carles Puigdemont, said on Tuesday evening that his region had earned the right to independence from Spain, but he immediately suspended the process to allow for talks with the central government in Madrid.

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In a long-awaited speech to the regional Parliament in Barcelona, Mr. Puigdemont said that the Catalan people had offered a “mandate” for independence, but he left open the door to negotiations and reiterated a call for mediation.

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The speech appeared to constitute a tight balancing act, defying Madrid’s denunciations of the region’s independence referendum as illegal and invalid, while stopping short of offering an immediate and outright declaration of independence. Mr. Puigdemont also was trying to placate several factions within his unwieldy allianceof separatist lawmakers, who control a majority of the seats in the Catalan Parliament after winning 48 percent of the votes in 2015.

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The carefully worded speech, however, confused some lawmakers, and as it ended, Mr. Puigdemont did not receive any applause from the far-left secessionist lawmakers whose support has been a key to keeping the independence movement on course.

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Prime Minister Mariano Rajoy of Spain has rejected any dialogue with Catalan separatists unless they abandon plans for secession, and Mr. Puigdemont and his allies could in theory be arrested for sedition, and the Catalan Parliament disbanded. …“

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Katalane Guardiola

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Dietmar Moews meint: Es ist eine erhebliche Peinlichkeit, eine REVOLUTION anzuzetteln, eine ungültige Volksabstimmung, ohne Einhaltung der Regeln der Wahlbeobachtung, ohne eine verfassungsrechtliche Ebene zu besetzen, die die gewünschte Verbesserung des eigenen Status Kataloniens gegenüber allen anderen Spaniern ermöglicht.

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Was sich da heute in Barcelona zeigte war eine geradezu kindische Eigensüchtigkeit, verfassungswidrige Argumente dem Rest der Welt vorzuziehen, die so beliebig von jeder anderen spanischen Region vorgebracht werden könnten – die ebenso kindisch bei allen anderen ankämen.

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Das ist die bornierte Konzeption des Selbstbildes als ein „auserwähltes Volk“, das hier die Sezessions-Katalanen vorgebracht haben, die noch nicht einmal untereinander dafür die Mehrheit haben.

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Haben wir es also nicht mit einer Reifeprüfung oder einer stilistischen Vorführung zu tun – kam heute in BARCELONA ein etwas verschrobener demokratischer, lautsprecherischer Wille zum Ausdruck, der letztlich dem geltenden Recht und einem Zweckrationalismus vor der Hand entspricht. Nämlich, so geht es nicht. BUENO.

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FINE E COMPATTO

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KATALONIEN Meinungsumfrage zur Sezession von Reino de España

Oktober 1, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7630

am Montag, 2. Oktober 2017

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Heute, Sonntag, 1. Oktober 2017, hat die spanische Region KATALONIEN eine Meinungsumfrage zur Unabhängigkeit vom Königreich Spanien durchgeführt. Über 90 Prozent der Katalanen wollen Spanien verlassen (richtiger: Nur 42% der stimmberechtigten Katalanen haben abgestimmt – davon 90% für eine Abspaltung und Eigenstaatlichkeit. Das bedeutet: Nur 36% sind für die Trennung von allen anderen spanischen Regionalvölkern aus dem gemeinsamen „Königreich“)

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Schottland und Venezuela unterstützen die katalonische Unabhängigkeit. Wer hat noch nicht, wer will noch mal?

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Spanien (amtlich Königreich Spanien, spanisch Reino de España [ˈrejno ð(e) esˈpaɲa] Aussprache?/i, auf Galicisch Reino de España, Katalanisch Regne d’Espanya, Asturisch Reinu d’España, Baskisch Espainiako Erresuma, Aranesisch Reialme d’Espanha) ist ein Staat im Südwesten Europas und eine parlamentarische Erbmonarchie. Das Staatsgebiet liegt größtenteils auf der Iberischen Halbinsel. Spanien untergliedert sich in 17 autonome Gemeinschaften und zwei autonome Städte (spanisch ciudades autónomas), Ceuta und Melilla. Die Hauptstadt und größte Metropole ist Madrid, weitere Ballungszentren sind Barcelona, Valencia, Sevilla, Bilbao und Málaga.

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Diese sozio-politische Aktion ist nach geltendem spanischen Recht verfassungswidrig, wurde von der spanischen Obrigkeit untersagt und konkret mittels des staatlichen Gewaltmonopols, durch die GUARDIA CIVIL (die noch vom faschistischen Franco her äußerst missliebig ist) symbolisch, auch unter Waffeneinsatz, niedergeschlagen.

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In der nordöstlichen kleinen Region KATALONIEN, mit der großen Industriestadt Barcelona, die zum Königreich Spanien gehört, das Vollmitglied in der Europäischen Union (EU) ist, werden traditionell Separatismus- und Sezessions-Bewegungen betrieben.

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Wertsetzung dabei sind die freie Unabhängigkeit und politische Selbsbestimmung als Staat KATALONIEN, der die eigene katalanische Kultur und Sprache sowie die eigene ökonomische EXISTENZ verlangt.

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Dass ein ausgeschiedenes KATALONIEN nicht EU-Mitglied sein kann, liegt auf der Hand (Katalonien kann dann ja dem „Warschauer Pakt“ beitreten).

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dpa meldet am 1. Oktober 2017:

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Bei den Einsätzen der Sicherheitskräfte während des umstrittenen Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien ist es auch zu Spannungen zwischen spanischen und katalanischen Einheiten gekommen.

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Auf Videos war zu sehen, wie Beamte der militär-ähnlichen Guardia Civil Polizisten der katalanischen Mossos d’Esquadra schubsten und zurückdrängten. Andere Bilder zeigten Wortgefechte zwischen Beamten der spanischen Nationalpolizei und katalanischen Polizisten.

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Die katalanische Polizei hatte sich dem Befehl widersetzt, Schulen und andere Wahllokale in der Region abzuriegeln, um die Abstimmung zu verhindern. Diese Anweisung setzten dann Guardia Civil und Nationalpolizei durch. Bei den Einsätzen gegen das Referendum wurden nach amtlichen Angaben 761 Bürger verletzt, darunter einige schwer. Auch zwölf Polizisten erlitten leichte Verletzungen.

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In einer Erklärung warfen die größten Polizeigewerkschaften Spaniens den Mossos d’Esquadra ein „skandalöses Verhalten“ vor und kündigten rechtliche Schritte gegen ihre katalanischen Kollegen an.“

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TRUMP-Karikatur vorm White House

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NEW YORK TIMES berichtet und informiert am 1. Oktober 2017 umfänglich

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EUROPE: Catalonia’s Independence Vote Descends Into Chaos and Clashes

By Ralph Minder and Ellen Barry:

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„BARCELONA — Catalonia’s defiant attempt to stage an independence referendum descended into chaos on Sunday, with hundreds injured in clashes with police in one of the most serious tests of Spain’s democracy since the end of the Franco dictatorship in the 1970s.

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National police officers in riot gear, sent by the central government in Madrid from other parts of Spain, used rubber bullets and truncheons in some places as they fanned out in thick phalanxes across Catalonia, the restive northeastern region, to shut down polling stations and seize ballot boxes.

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Over the course of the referendum, the day turned almost surreal cast. The voting went ahead in many towns and cities, with men and women, young and old, singing and chanting as they lined up for hours to cast ballots, even as confrontations with the police turned violent elsewhere. The clashes quickly spoiled what had been a festive, if expectant, atmosphere among voters, many of whom had camped inside polling stations to ensure that they would remain open. Despite the violence, Prime Minister Mariano Rajoy said Spain had shown it was “a mature, advance, friendly and tolerant democracy — but also a firm and determined one.”

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.“If there is something to conclude from today, it is the strength of Spain’s democratic state,” Mr. Rajoy told a news conference Sunday evening. “We have acted with the law and only with the law and we have shown that our democratic state has resources to defend itself against such a serious an attack.”

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Proponents of the referendum immediately pointed to the heavy use of police force as a blight not only on his conservative government, but also on Spain’s still relatively young democracy.

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The image of the Spanish state has reached levels of shame that will stay with them forever,” the leader of Catalonia, Carles Puigdemont, told a crowd in the town of Sant Julià de Ramis, the scene of clashes.

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The Catalan vote has been watched with rising trepidation — and no sign of support — by a European Union wary of stoking forces of fragmentation already tugging at the bloc and many member states, where populist and nationalist parties have surged in recent elections.

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Nationalism in Spain, a country with a long and painful 20th century history that included civil war and fascism, has been all but dormant since the coming of democracy after the death of the dictator Gen. Francisco Franco in 1975.

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There are already signs that Catalonia’s threat to fracture the country is changing that, and that the clashes on Sunday will further polarize and harden supporters on both sides.

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Because of the tensions Sunday, F.C. Barcelona, the soccer club, played a match behind closed doors in its Camp Nou stadium, where the opposing Spanish team came with special uniforms emblazoned with the Spanish flag — something unusual here.

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Yet none of the tensions or lack of support — few but Scotland and Venezuela backed the referendum — has dimmed aspirations for independence in Catalonia, a prosperous region with a distinct language, history and culture. Yearnings for a separate state have ebbed and flowed for generations, but rose in recent years as Catalans complained that Madrid was unfairly siphoning off their wealth and denying them the right to choose their own political destiny.

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The Madrid government, with the backing of Spanish courts, declared the referendum unconstitutional and ordered the vote suspended. But that did not stop Catalans from lining up before sunrise on Sunday, massing on rain-slicked streets in towns and cities across the region.

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Spain has shown us today its ugliest and darkest face, that which we really thought had disappeared 40 years ago,” said Mario Pulpillo, 54. “You simply can’t use violence against people who just want to vote.”Despite the police threat, Mr. Pulpillo, who is wheelchair-bound from a work accident, said he went to vote “to make sure this was our feast of democracy, not our humiliation at the hands of a Spanish state that believes in repression.”

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Voters like him made the turnout an extraordinary show of determination in the face of a steady drumbeat of threats from Madrid. Though it was far from clear that Sunday’s vote would yield a reliable result, both sides quickly claimed victory — and victimization.

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Spanish authorities accused the separatist government of irresponsibly encouraging voters to violate Spanish law and declared that the referendum had been successfully disrupted.

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The Catalan authorities maintained that balloting had proceeded in almost three-quarters of polling stations and seemed determined to use the vote as further evidence of the legitimacy of their claim for a separate nation.

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Mr. Puigdemont, the Catalan leader, accused the Spanish government of using “unjustified and irresponsible” means to stop Catalonia’s voters, “with truncheons against ballot boxes.”

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Today, the Spanish state has lost a lot more than it had already lost, and Catalan citizens have won a lot more than they had won until now,” he said.

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Soraya Sáenz de Santamaría, Spain’s deputy prime minister, later praised the Spanish police for blocking a vote that “couldn’t be celebrated and wasn’t celebrated.”

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She told a news conference that the Catalan government had acted “with absolute irresponsibility, which had to be overcome by the professionalism of the security forces.”

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The vote took place anyway in an atmosphere of cat and mouse and in improvised conditions, with a disputed census used as the voting list.

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Catalan officials instead relied on privately printed ballots, and changed the voting rules an hour before polls were scheduled to open, to allow voters to cast a ballot at any poll station, without using an envelope and whether registered there or not.

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Enric Millo, the Spanish government’s representative in Catalonia, said the last-minute change turned what was already an illegal referendum into “a joke.” Mr. Millo deplored the fact the national police were forced to take over from Catalan police officers who failed to stop the voting. “We’re being forced to do what we didn’t want to do,” he said.

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Some videos posted on social media even showed arguments and some tussling between Spanish national police and the Catalan police.

 

More than 460 people were injured in the crackdown and scuffling that ensued, according to Catalan officials, while a dozen Spanish police officers were wounded, according to Spain’s interior ministry.

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Ada Colau, the left-wing mayor of Barcelona, called on Prime Minister Mariano Rajoy to resign over his “cowardly” and unjustified police intervention.

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Today, we’re not talking about independence or not, but about a breakup between Mariano Rajoy and his government with Catalonia,” she told reporters.

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The Catalan police also intervened in Barcelona’s main downtown square to prevent clashes between separatists and a small group of far-right partisans of Spain.

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A few outsiders had traveled to Catalonia from other countries to act as observers, saying they wanted to make sure that the police did not use force against voters.

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Dimitrij Rupel, a former foreign minister of Slovenia, led a delegation of 35 foreign officials invited by the Catalan government. After watching the police intervene, he said that the “police have nothing to do with the democratic process — they shouldn’t be here.”

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Others compared the situation in Catalonia with that in their own independence-minded regions, precisely what has concerned European Union officials and neighboring governments.

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Every person in the world should have the right to decide their present and future, which of course means the right to vote,” said Andrea Favaro, an Italian lawyer, who waited inside a polling station early on Sunday. Mr. Favoro is from the Veneto region that has held a nonbinding ballot on independence from Italy.

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Recent opinion polls suggest that slightly less than half of Catalonia’s 7.5 million people support separation from Spain, but separatist parties won a majority in the region’s Parliament in 2015 and their influence has grown.

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Many say Catalonia would face a perilous and uncertain future outside Spain, the market for most of the region’s goods, and would not be assured of being readmitted to the European Union.

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Others complained that the thrust for independence had deepened divisions within the region, whose vibrant economy has attracted families from inside and outside Spain.

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Olga Noheda, a doctor in Centelles, said one of her patients, an older man, began crying in her examination room, and explained that his granddaughter had begun expressing dislike for Spaniards.

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He was very sad, because he didn’t understand where it all came from,” she said. “He migrated to Catalonia many years ago, from Seville, and he was wondering if his granddaughter was aware that he was a Spaniard.”

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Ellen Barry and Raphael Minder reported from Barcelona, and Palko Karasz from Tarragona, Spain. Silvia Taulés and Marta Arias contributed reporting from Barcelona, and Germán Aranda from Berga, Spain.“

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Die Frage auf den Stimmzetteln lautete:

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„Wollen Sie, dass Katalonien zu einem unabhängigen Staat in Form einer Republik wird?“

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Da die Gegner einer Abspaltung überwiegend nicht zur Wahl gingen, wurde eine klare Mehrheit für die Unabhängigkeit erwartet. Fraglich war aber, ob die Polizei eine Auszählung überhaupt zulassen würde und wann mit Ergebnissen zu rechnen wäre. Je höher die Beteiligung, desto mehr Gewicht dürfte das Referendum haben.

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Trotz eines gerichtlichen Verbotes und gegen den Willen der Zentralregierung in Madrid zog die Regionalregierung in Barcelona die Abstimmung am Sonntag durch. Schon bei der Öffnung der Wahllokale um neun Uhr griffen die von Madrid entsandte paramilitärische Guardia Civil und die Nationalpolizei teilweise sehr hart durch. Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien die „Stärke“ des spanischen Staates hervorgehoben. Es habe am Sonntag in Katalonien „kein Referendum, sondern eine Inszenierung“ gegeben, erklärte der konservative Politiker am Sonntagabend vor Journalisten in Madrid:

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„Der spanische Staat habe bewiesen, dass er „mit allen ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln auf jedwede Provokation“ reagieren könne. Die katalanische Regionalregierung habe „Grundrechte verletzt“ und gegen die Legalität und das demokratische Zusammenleben verstoßen.

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Die Sorge um die Gewalt in einem der wichtigsten Länder der EU erreichte auch Deutschland. „Die Eskalation in Spanien ist besorgniserregend“, schrieb der SPD-Chef und langjährige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz auf Twitter. Madrid und Barcelona müssten „sofort deeskalieren und den Dialog suchen“.

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Ein Kompromiss ist aber weiter nicht in Sicht. Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont erklärte, die Sicherheitskräfte hätten auch Gummigeschosse und Schlagstöcke gegen friedliche Bürger eingesetzt.

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Dietmar Moews meint: Diese folkloristisch-politische Werbemaßnahme für eine Unabhängigkeits-Politik KATALONIENS vom KÖNIGREICH SPANIEN ist keine Eintagsfliege, hat bereits eine langjährige Dynamik. Ja, es ist wirklich eine tief die Katalanen akzellerierende nationalistische Bewegung.

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Bereits vor zwei Jahren hatte ich mal die Gelegenheit, anlässlich eines BERN-Besuchs in der Schweiz, immerhin der Hauptstadt der Schweiz, längere Diskussionen mit katalanischen Propagandisten zu haben, die in einem mehrere Tage währenden Selbstdarstellungs-Volksfests in BERN, zu Hunderten Katalonien-Missionaren im Zentrum von Bern mit Ständen, Musik, Tänzen, Fahnen, Informationsständen und so weiter, mit großer Vehemenz für diesen Austritt Kataloniens aus dem Königreich Spanien warben:

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Drei Hauptargumente konnte ich auch später in den Informationsschriften, die ich mitnahm, nachlesen:

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1. Katalonien ist ökonomisch modern, fortschrittlich und erfolgreich und sieht, auf ewige Zukunft vom rückständigen Spanien als Dauerkuh gemolken zu werden.

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2. Katalonien hat eine eigene Kultur, eine eigene Geschichte und diverse patriotische Grundeigenschaften, die sie nicht bereit sind mit spanischen Elementen zu vermischen, z. B. durch staatspolitische Normen oder das Bildungssystem usw.

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3. Katalonien wird in steigendem Maße von Madrid zurückgesetzt und unterworfen, während man in Barcelona viel lieber den eigenen politischen Gestaltungsgeist voranbringen möchte. Katalonien empfindet Spanien als Klotz am Bein.

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Mir scheint enorm tiefgehend und umfangreich, wie die New York Times hier über Katalanen und Sezessions-Geschehnisse berichtet – vom Ausschluss der nationalistischen Fußballfans vom Punktspiel des C. F. Barcelona, bis zu den konkreten Gewalteinsätzen der Guardia Civil, die insgesamt lediglich punktuell und keineswegs als radikale STAATSGEWALT aufgeräumt hat.

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Während die konkrete Motivation bezüglich Eigenstaatlichkeit, EU-Austritt, Militär und welche Kompromisse durch diesen DRUCK auf die Zentralregierung in Madrid, welche konkreten Ergebnisse für Katalonien bringen sollen, dazu haben die zahlreichen Nytimes-Autoren eigentlich zu wenig gebracht.

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Welche Extrapolationen die Katalanen in Barcelona heraufrufen, wenn man von Europa und den Weltorganisationen als neue SEZESSION eigene Wünsche in eine Diskussion bringen möchte, müsste allen klar sein. Denn während die EU zunehmend eigenen Zentrifugalkräften und EU-Sklerose erleidet, fehlen gerade noch weitere Kleinstaatler mit Extrawürsten.

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Nebenbei haben alle Katalanen, die gegen oder nicht für den Austritt eingestellt sind, nicht an dieser „Volksabstimmung“ teilgenommen. Abgesehen davon, dass in Katalonien nicht nur Katalanen leben, sondern Basken und Andalusier usw. während ethnische Katalanen sonstwo in Spanien leben und arbeiten. Dieses Alles ist definitiv gar nicht wirklich ausgegoren. Vielmehr geht es inzwischen durchaus um angewachsenen HASS vieler Katalanen gegen das Königreich Spanien resp. gegen die konservative Regierung Rajoy, pauschal – durchaus nicht gegen andere spanische Volksgruppen.

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Aus allen Staaten, die Lust dazu haben, dass Europa stagniert, wie der neue US-Präsident TRUMP, kommt Beifall, der den Katalanen eigentlich spanisch vorkommen müsste.

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FINE E COMPATTO

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Franz Beckenbauer und Thomas Bach – deutsche SPORT-Weltspitzen-Funktionäre auf der Flucht vor dem Rechtsstaat

September 8, 2016
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Vom Freitag, 9. September 2016

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Bildschirmfoto vom 2016-09-06 01-25-41b

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Franz Beckenbauer wie auch Dr. Thomas Bach, die beiden deutschen Weltspitzen-Sportmanager, sind auf der Flucht vor der rechtsstaatlichen Gerichtsbarkeit.

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Beckenbauer fehlte schon bei der WM in Brasilien 2015, hat sich jetzt vor der österreichischen und schweizer Justiz nach Bayern (Deutschland) abgesetzt.

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Bach ist den Feierlichkeiten der Olympischen Spiele von RIO 2016 sowie jetzt den PARALYMPICS von RIO 2016 ferngeblieben, weil die brasilianischen Justiz Bach im IOC-Präsidentenamt an „Ticket-Betrügereien“ beteiligt sieht und untersucht.

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Beckenbauer, der Fußballweltmeister und Ex-FIFA-Beisitzer vom FC Bayern München, Dr. Thomas Bach immerhin vielfacher Fechtmeister und Olympiasieger im Florettfechten, derzeit Präsident des Internationalen Olympischen Commitee (IOC) sind deutsche Spitzenfunktionäre, die persönlich unbegrenzte Vorteile aus ihren Funktionärstätigkeiten ziehen bzw. gezogen haben. Sie treten im deutschen Namen auf sind deshalb Deutschland und den Deutschen zu redlichem und vorbildlichem, zumindest rechtstaatlich ordentlichem Verhalten verpflichtet.

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Es ist vollkommen unanständig, für eine solche herausragende Prominenz, im Falle von gerichtsrelevanten Beschuldigungen und Untersuchungen, sich solchen Verfahren durch FLUCHT zu entziehen, anstatt der unabhängigen Gerichtsbarkeit persönlich Rede und Antwort zu geben.

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Während Bach erklären ließ, er sei zur Eröffnungsfeier der Paralympics nicht nach Rio gekommen, weil er dem Staatsakt des gestorbenen Alt-Bundespräsidenten Walter Scheel in Berlin beiwohnte (indes ist dies für einen IOC-Präsident unadäquat, die alle vier Jahre stattfindenden PARALYMPICS zu meiden).

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Bei Franz Beckenbauer liegt die Lage nun leider geradezu im Schmuddeligen.

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FAZ berichtete am 3, September in einer kurzen Notiz mit BILD.de als Quelle:

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Als vergangene Tage die Hausdurchsuchungen bei Beckenbauer privat sowie in seiner Umgebung, bekannt wurden, veröffentlichte die Schweizer Staatsanwaltschaft ganz konkrete strafrechtliche Inkriminierungen gegen ihn. Sie lauten:

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Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Franz Beckenbauer und drei weitere hohe Funktionäre des Deutschen Fussballbundes (DFB). Sie werden des Betrugs, der Geldwäscherei, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Veruntreuung beschuldigt …“

Neue Zürcher Zeitung, vom Samstag, 3. September 2016, Seite 33, von Stefan Osterhaus und Marcel Gyr:

 

Beckenbauer hatte die hauptverantwortliche führende Rolle im WM-Organisationsgremium des DFB für die Bewerbung zur Ausrichtung der Fußball-WM 2006 ausgeübt und ist nachweislich an unkorrekten Geldtransfers und Transfer-Verschleierungen beteiligt.

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Das wirklich Verrückte ist heute, dass – anstatt seine bisher dazu dilatorisch aufgestellte Ahnungslosigkeit gegenüber seiner „Schuld“ zu halten, der beschuldigte Beckenbauer jetzt in rechtswidrige Deckung vor der Justiz geht – mit ärztlichem Attest hat er sich heimlich nach Bayern verzogen.

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Während Beckenbauer als fiskalischer Österreicher unter der Österreichischem Auslieferungsverpflichtung gegenüber der Schweizer Justiz lebt, passierte in den vergangenen Tagen also Folgendes:

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Franz Beckenbauer hatte für vergangenen Samstag in Zürich in einem kostspieligen Hotel eine erste große WEINPROBE angekündigt und gegen hohe Teilnahmegelder und Voranmeldung („wollen Sie einen Weltstar persönlich kennenlernen?“) angebahnt. Franz Beckenbauer ist angeblich an WEIN-Marketing von in SÜDAFRIKA angebautem Wein geschäftlich beteiligt:

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DIE WeLT, am Samstag, 3. September 2016, Seite 23:

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WM-Affäre: Beckenbauer sagt ausgebuchtes Kaiser-Dinner ab. Hauptverdächtigter schweigt zu Anschuldigungen“

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Nachdem die Schweizer Staatsanwaltschaft die seit Längerem laufende Untersuchung öffentlich bekanntgegeben hatte, weil die Razzia bevorstand und Beckenbauer persönlich einvernommen werden muss, kam nun BILD.de – quasi als Beckenbauers Pressestelle – mit der exklusiven Notiz:

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BILD.de +: „Franz Beckenbauer habe sich einem chirurgischen Eingriff am offen Herzen unterzogen und sei jetzt in Rekonvaleszenz“

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Dietmar Moews meint: Die beiden gestützten Sportengel, Beckenbauer und Bach, sollten sofort ins Privatleben verschwinden. Es ist peinlich, dass hier im deutschen Namen wirklich das BÖSE frech auftritt. Zwar sind die verfahren nicht abgeschlossen, aber die strafbaren Machenschaften sind offenkundig.

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Bach ist unfähig als IOC-Präsident seinen Repräsentationspflichten nachzukommen, weil er befürchtet in Brasilien festgenommen zu werden. Beurlaubung wegen gerichtlicher Verfolgung? – hat man keine sauberen Funktionäre beim IOC?

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Beckenbauer indes hat laut DIE WeLT tatsächlich die Flucht nach Bayern angetreten, um einer etwaigen Auslieferung in die Schweiz zuvorzukommen.

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Es klingt lächerlich und unglaubhaft, dass einerseits ein KAISER-DINNER lange vorpromotet wird und zum selben Termin, angeblich ebenfalls längst festgelegt, eine lebenswichitige Herzoperation in Bayern stattfindet (in der Welt heißt es „in Süddeutschland“).

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Während also der EX-FIFA-Präsident Sepp Blatter in Zürich als geachteter Schweizer Großbürger herumstolziert und seine Beweismittel lanciert, glauben die Berater Beckenbauers, dann kann Kaiser Franz auch in Bayern herumstolzieren und mit dem Schwerkriminellen den Bayerischen Stallgeruch genießen, nachdem ihm doch das ordentliche Steuernzahlen in Deutschland nicht seinem Bürgerstatus angemessen schien.

 

 

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Ein RUCK? – Öl-Ruck / Kriegs-Ruck: Saudi-Arabien + Sunniten gegen Jemen + Schiiten + Russland

März 26, 2015

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vom Donnerstag, 26. März 2015

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Liebe Benutzer dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT. Anlässlich der globalwirksamen Machenschaften im Vorgarten des Globus mit Vorgarten ist mir, als Autor der LICHTGESCHWINDIGKEITEN in diesem Blog, in diesen Tagen die Lust vergangen, weiter zu berichten und zu kommentieren.

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Mein Anliegen sind nicht vorrangig die Tagesneuigkeiten, sondern die weltweit wirksame und besonders auch in deutscher Sprache produzierte massenmedial geführte Massenkommunikation durch empirisch-soziologische Erfassung, Feststellung, Analyse und Interpretation („Dietmar Moews meint:“) tagesaktuell darzustellen.

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Momentan sehe ich:

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EINS Der Ölpreis steigt, die Interessenten haben sich in einen „Weltkrieg“ begeben (JEMEN) und Deutschland in der Europäischen Union wird nun existenzbedrohende ZINS-Verschlechterungen auf dem Welt-Finanzmarkt erleiden, gegen den das bisherige Griechenland-Euro-Problem ein „Fliegenschiss“ ist.

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ZWEI Was war in Tschernobyl: MENSCHLICHES VERSAGEN von Best-Practice-Ingenieuren durch verkettete Fehlsteuerungen von Hand.

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MENSCHLICHES VERSAGEN wird hier von der LUFTHANSA als bekanntes RISIKO gesehen.

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Die offiziell herausgegebenen Informationen und deren massenmedialen Kommentierungen ergeben, dass ca. 70 Prozent aller Flugzeug-Katastrophen aus menschlichem „Versagen“  herrühren. (Wenn sich ein Saboteur zur Sabotage entschließt und diese ausführt, so ist das kein Versagen, wenn es gelingt, sondern ein übles Gelingen.)

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Also: Menschliches Versagen als „fehlerhaft“ (Tschernobyl) ist anders, als absichtliche Sabotage.

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LUFTHANSA sagt genau wie der CDU-Bundestags-Sprecher (DLF am 26. März 2015):

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Wo Technik und Menschen zusammenwirken werden die Sicherheitsrisiken immer stärker durch Technik verringert. Aber menschliches Versagen kann man nie ausschließen.

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Gleichzeitig erzeugt diese Automatisierung des Fliegens Instrumentenüberwacher statt Flugkünstler – der Pilotennachwuchs wird nicht mehr im „Segelflug“ mit „Looping“ausgebildet – es gibt dafür auch keinerlei Training mehr (es sei denn als Hobbyflieger übt der Pilot Fliegen mit kleineren Handflugzeugen.

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Momentan sehe ich an der massenmedial dargestellten GERMANWINGS-Katastrophe 4 U 9525 Barcelona / Düsseldorf, in den französischen Alpen, den Konflikt zwischen den

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AIRBUS-INDUSTRIE / LUFTHANSA-Wirtschaftsinteressen, den Fall abzuwiegeln.

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Gleichzeitig werden durch Massenmedien (NY-Times u.a.), schließlich heute Mittag, in einer offiziellen Stellungnahme, Details bekannt und interpretiert: Es sei ein menschliches Versagen ursächlich für den Absturz.

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Die Dokumente und Indizien, die bislang vorgelegt worden sind, beweisen nach meinem Ermessen nicht ein menschliches Versagen durch das Flugpersonal (z. B. Absicht oder Sabotage eines Piloten) –

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es ist möglich, dass das Bordsystem „gehackt“ oder

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die Steuerung der A 320 von anderen Kräften manipuliert worden ist oder,

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dass die Blackboxes, die ja zunächst mal von Special Services abgegriffen und so zu machiavellistischer Staatskunst erhöht werden, dass man u. U. nur Atemgeräusche hört, die auf eine individuelle Mutwilligkeit weisen, aber noch später dann einem ganz anderem Aufregungspotenzial zugejazzt werden.

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Wir werden es noch erleben.

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Denn „Keine Beweise für Sabotage oder Terrorismus“ bedeutet nicht, dass es nicht doch Sabotage oder Terrorismus oder so etwas war.

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Es bedeutet lediglich, dass man bislang keine Beweise hat bzw. keine kennt. Aber für die „Selbstmordtheorie“ hat man auch nur Indizien – keiner war dabei (vielleicht war es ja unglücklich ein „Blackout“, eine katatonische Erstarrung, gute-Laune-KO-Tropfen.

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Dietmar Moews meint: Weltkrieg, Ölpreis, EU-Pleite, 150 tote Billigflieger – das ist wahrlich nicht mit „Merkel gegen Tsipras“ darzustellen.

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Aber der LÜGENPRESSE geht es ja meist gar nicht ums Lügen, sondern ums TRIGGERN, um QUOTE und Marktanteile zu machen.

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U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

U-Bahn für die Mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

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Die wunderbare Verbindung von Hebel-Produkten an den Betrugs-Finanzspekulations-Pools der transnationalen KRIEGSBANKEN und der nationalstaatlich gebundenen REALWIRTSCHAFTLICHEN HAFTUNG eskaliert.

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Noch immer gibt es Interessenten die vom RIESENSCHADEN profitieren.

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Noch immer arbeitet die LÜGENPRESSE aufs Triggern, statt auf Aufklärung.

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Die Propagandatexte gleichen sich aufs HAAR: „Keine Beweise, aber klare Indizien“

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