Manga-Manie – das Phänomen der japanischen Comics

September 30, 2014

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am Dienstag, 30. September 2014

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Das Phänomen der japanischen Comics, der Manga, hat anderthalb Jahrzehnte in Deutschland gebraucht, bis es nun seine eigene große Messe bekommt.

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Parallel zur Leipziger Buchmesse hat die Manga Comic-Convention (MCC) eine ganze Halle. Schon in den ersten Tagen zeigte sich, das ein eigener, zusätzlicher Besucherstrom – junge Leute Manga sehen wollen.

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Es ist eine Halle von 15.000 Quadratmetern exklusiv dem Comic zur Verfügung gestellt worden. Die Verleger dieser erfolgreichen Graphic Novels haben es vorgezogen Manga und klassische Literatur zu trennen.

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Dabei sind etliche Mangas bei etablierten Verlagen wie Knesebeck, Suhrkamp, Galiani, Verbrecher, Atrium oder S. Fischer angesiedelt.

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Und die deutschsprachigen Pioniere des anspruchsvollen Erzählens in Bildergeschichten wie Reprodukt, Edition Moderne oder Avent sind hier versammelt. Damit wurde Leipzig das Mekka der Comicfans.

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Manga sind unverändert ein Jugendphänomen, deren Erfolg sich dadurch erklärt, dass die jungen Leser hier etwas finden, was sie von ihrer Elterngeneration unterscheidet., die selbst schon mit Comics aufgewachsen sind.

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Eine weitere Spielart, auf Manga bezogen, ist das Cosplay.

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In Leipzig konnten sich die Leser als ihre Lieblings-Figuren kostümieren und damit wurden weitere Türen beim Publikum geöffnet.

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Inzwischen hat auch die Frankfurter Buchmesse nachgezogen und schuf ebenfalls einen Comic-Schwerpunkt, in dessen Rahmen sogar das Finale um die deutsche Cosplay-Meisterschaft stattfand. Und daraus ist nun der besucherstärkste Einzeltermin in Frankfurt geworden.

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Jetzt ist die erfolgreichste deutsche Messe-Idee der letzten Jahre und ein Magnet für junge Besucher in Leipzig, von der Kölner Messe abgeworben worden. Und es sieht so aus, dass demnächst Buchmesse und MCC getrennt werden, weil das Übertreffen der Hunderttausend-Besucher-Grenze auch aus einer Geschäftsmesse immer mehr ein Leseereignis macht. Während der jugendliche Manga-Bereich mehr das Erlebnisgefühl intensiviert.

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Dietmar Moews meint: Trennung ausdifferenzierter Messe-Angebote ist konsumentenfreundlich. Buchhändler müssen eventuell beide Veranstaltungen studieren und haben mehr Arbeit.

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Comics und auch die japanischen Mangas sind allemal zu begrüßen und keinesfalls als Tiefkunst, im Unterschied etwa zu Hochkunst und hoher Literatur zu verurteilen.

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Aus Comic-soziologischer Sicht ist immer, wenn Bedarf durch Interesse heraufkommt, wenn also Menschen mit Werken etwas anfangen können und im Anschluss daran immer in Beziehung zu anderen Menschen treten, sozio-kulturelle Interaktivität mit der Tendenz zu Informationsprozessen, Gestaltungsprozessen, Geschmacksdiskussion, Wertaushandlungen – kurz: Es entstehen aus flüchtigen Praktiken, ein Bilderbuch in die Hand zu nehmen, Ausprägungen und Verfestigungen von Sinn und Form im sozialen Umgang: Das ist Kultur.

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Verurteilung von Manga, als primitiv oder fremd oder oberflächlich, ist wie es die Comic-Soziologie weißt, immer die Verurteilung derjenigen, die den Comic benutzen. Man verurteilt „Kitsch“, aber meint den Kitsch-Liebhaber, den man mit herabwürdigenden Urteilen bewertet. Und das ist vollkommen unakzeptabel.

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Der Kritik-Gang von Comic zu Kitsch ist in sofern bedenklich, dass es um den sozialen Anfang von Kultur geht und nicht um die Anbetung goldgeprägter Kostbarkeiten.

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Wer selbst kultiviert ist, kommt gar nicht auf die Idee, jemand, dessen Verhaltenskultur sich an anderen Werken sozio-geistig entspinnt als er selbst gebraucht, herab zu werten. Je mehr Urteilskraft und Erfahrung ein Mensch hat, so hat sie oder er diese doch von einem Anfang her entfaltet. Anfang bedingt Anschlussfähigkeit.

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So ist es möglich, dass der Weg zu verschiedenen Künsten und Literaturen gefunden wird, nachdem man den Anfang beim Manga fand. Und ebenso ist es möglich, dass ein Sozialwissenschafler, der schwierige Fachbücher zu schätzen weiß und hohe Literatur nutzt und pflegt, doch auch zu Mangas findet – besonders auch die Stellung aller Kunstarten, jeweils als Mittelpunkt des sozialen Kunsterlebnisses, an dem immer sehr verschiedenen Menschen beteiligt sein können. Schließlich der Mangazeichner über das Comiclesen zur Lyrik oder zu anderen Textarten finden kann.

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Man mag glauben oder nicht, wenn sich ein kindlicher oder jugendlicher Manganese entscheidet, sich mit Mangas und Mangafreunden zu befassen, dann mag es doch recht sein, wenn zum Beispiel dabei Mangaworte gelernt werden, die sich die Mangaverehrerin und Mangaliebhaber angewöhnen, um über Manga reden zu können.

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Also etwa das Wort „shonen manga“ heißt zu Deutsch: „Geschichten für Jungen“, während „shojo manga“ auf Deutsch „Geschichten für Mädchen“ sind. Und schon sind wir mitten im Werden von kleinen Menschen hinzu anthropologischen und soziologischen Erkenntnissen und Urteilungen sowie Meinungen, zu Fragen:

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Was ist den Geschichte für Jungen?

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Was ist das spezifische an diesen Mangas und was an den Jungen?

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Warum gefallen Mädchen andere Comics besser?

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Was ist das schöne an Mädchenmangas?

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Gibt es auch besonders beliebte Mangas, die Jungen und Mädchen begeistern?

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Was erzählt man darüber?

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Hat man eigene Qualitätsurteile?

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Wie sind die begründet? kann man das sagen? oder ist das mehr ein Gefühl?

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Digitale Aufholjagd: BIBI4E und Günther Oettinger in Brüssel

September 30, 2014

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am Dienstag, 30. September 2014

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Deutschland ist als High-Tech-Land seit Beginn der Elektrifizierungs-Revolution Weltspitze.

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Namen wie Siemens, Bosch, Ohm, Hertz,um nur einige anzudeuten haben Weltbedeutung. AEG, Telefunken, Reiss, Loewe, Zuse, von Ardenne, Einstein, Blaupunkt, Nordmende – Elektrotechnik vom Feinsten, Telefon, Fernmeldetechnik, Radio, Fernsehen – Deutschland war Spitze und ist heute Spitzenkonsument anderer Wirtschaftsstaaten.

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Inzwischen hat die deutsche Wirtschaft, die auf Rohstoffimporte und Energieimporte angewiesen ist, die Spitzenposition in der Veredelungstechnologie verloren.

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Erschütternd ist der Rückstand in der heutigen IT-Revolution. Sowohl in der IT-Wissenschaft, Elektronik, Telematik, Programmierung von Software – SAP lässt grüßen -, wie in der Internetz-Infrastruktur ist Deutschland überwiegend zweitklassig.

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In den vergangenen Wochen wurde die 28 EU-Kommissions-Ressorts verteilt. Der Deutsche, Günther Oettinger, bislang für Energie zuständig, gilt als designierter EU-Kommissar für digitale Wirtschaft.

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Jetzt erklärte Oettinger: Wir müssen die EU als Global-Player verstehen und eine digitale Aufholjagd beginnen.

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Er will einen Vorschlag für das Urheberrecht „in Kenntnis der digitalen Welt“ vorlegen. Er erläuterte seinen Vorschlag von der „abgestuften Netzneutralität“ und beschränkte ihn, allein auf den, „Vorrang für Aufgaben mit öffentlichem belang“.

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Er will die digitale Infrastruktur stärken, „einen nennenswerten Betrag“ des von Jean-Claude Juncker bis 2017 versprochenen 300 Milliarden-Euro-Programm soll in den Breitbandausbau fließen.

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Und er fordert den digitalen Binnenmarkt: „Wer in Deutschland TV-Gebühren zahlt, müsse auch in Polen ARD und ZDF empfangen können.“

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Oettinger forderte die EU-Staaten dringend zu einem Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) auf und forderte den Beginn einer „Aufholjagd“. „Die Start-ups von heute sind die Weltfirmen von morgen.

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Dietmar Moews meint: Im Jahr 2002 habe ich das Projekt BIBI4E gestartet: Breitband für Alle / Broad Band for Evreyone.

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Hauptproblem sind Regulierungsgesetze, die infolge der Privatisierung der staatlichen Post- und Telekommunikations-Monopole einerseits notwendig sind.

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Andererseits sind privatwirtschaftliche Investitionen für den Hardware-Ausbau erforderlich, die infolge der Regulierungsbedingungen jeden Wettbewerbsvorteil profitorientierter Geldanleger egalisiert und damit verhindert.

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Oettinger muss also in der EU-Kommission auch an das Thema Deregulierung und Wirtschaftsliberalisierung rangehen.

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Günther Oettinger ist aus Sicht von Dr. Dietmar Moews und dem Berliner Manifest für die Piratenpartei der „Piraten-Kommissar“. Es ist notwendig, dass die Piraten sich als Berater in der IT-Revolution ihren Platz entfalten. Deshalb sollten die Piraten wieder mehr zum Chaos Computer Club finden und weniger zur sozialromantischen „Freiheit statt Angst“.

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Koch – ein schöner künstlerischer Beruf + Fernsehkoch

September 30, 2014

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am Dienstag, 30. September 2014

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Jeder Mensch ergreift früher oder später eine Erwerbstätigkeit. Dabei muss, wer nicht von Pfründen leben kann, auf Auskömmlichkeit achten. Berufswahl und Begabung, Talent, Lust, Ansehen, frei, angestellt, beamtet, funktionaristisch, bürokratisch, kollektiv, einzeln und allein?

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Normal ist, wenn die Abkömmlinge sich bei den Eltern abgucken, was man so den ganzen Tag machen kann, außer Kinder. Also Trompeterinkind wird Bläserin, Kassiererinkind wird Kassiererin, Busfahrerinkind wird Busfahrer, Professorinkind wird SPD-Mitglied, Geniekind landet in der Klapse, Kochkind wird Fernsehköchin und in diesem Sinne: Vorbild – ein Wohnen bei den Epigonen.

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Oft kann ein Kind die Bedeutung einer Berufsberatung nicht einschätzen. Oft kommt es dann zu einer Berufswahl, eines Berufes von der der Lehrling gar keine Ahnung hatte: Arzt – weißer Kittel, Straßenreiniger – orangefarbener Overal, Förster – grüne Tracht, Soldat – schleimolivgrüner Anzug, Automechaniker – dunkelblauer Overall, Fernsehkoch – weiße Mütze usw.

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Inzwischen erleben wir, wie Berufsanfänger nach einer Ausprobierzeit die Ausbildung abbrechen, weil sie enttäuscht sind: Der gewählte Beruf ist anders als vorgestellt. Aber der gewählte Beruf ist ganz schrecklich:

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Koch ist überhaupt nicht Fernsehkoch.

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Interessantes Beispiel ist der Beruf Koch: Der Lehrling weiß nicht:

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Ein Koch arbeitet, wenn andere Leute schlafen oder Freizeit genießen, nachts und am Wochenende.

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Ein Koch ist immer Weisungsempfänger, nie Chef (sonst müsste er Chef werden).

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Koch arbeitet entweder als Einfriervorkocher oder als Microwelle-Aufwärmer – conveniant plus Saubermachen..

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Koch arbeitet in einer Großküche und muss ganz spezielle Speisen nachkochen: Entweder Fleischbraten oder Fischbraten oder Gemüseputzen, eintönig Kartoffelnschälen, Süßspeisen, Speisekarten-Vorschläge machen, das Prinzip Routine, Großmarkt-Einkäufe, Organisation, Aushilfe und Substitut (Katastrophe, wenn die Kühlung ausfiel) usw.

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Koch kann nicht Alles lernen, was er interessant findet, sondern je nach Preisklasse, ob Kantine, Großküche oder Bistro, Deutsche Küche oder Schnellgastronomie, das lernen, was in der Gastwirtschaft Programm ist: Systemgastronomie, wo die Module kochen.

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Sternekoch kann man werden. Man muss beim Meister lernen – der Meister wählt den Lehrling, der besser als die anderen ist. Also wichtig „Selbstdarstellung + Auftreten“ – der andere entscheidet, Fremdbild zählt, nicht Selbstbild.

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Dietmar Moewsam 7. August 2014 in Köln nach einem zehn Km-Lauf mit einem Ohr im Sonnenschein

Dietmar Moewsam 7. August 2014 in Köln nach einem zehn Km-Lauf mit einem Ohr im Sonnenschein

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Dietmar Moews meint: Singen beim Kochen ist schön. Geschirr Spülen während des Kochens gehört dazu. Arbeiten, wenn andere Wochenend haben, muss man hinnehmen.

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Heute brechen sehr viele Kochanfänger bald ab, weil sie sich „Fernsehkoch“ vorgestellt hatten. Na, dann mach doch ’n Brot – Catering – Tuch drüber.

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Kuchen für KÖLN SÜD offen 2014!

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GERHARD RICHTER: Schaulager in BASEL, konsequent, unbeirrbar und tiefgründig

September 30, 2014

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am Dienstag, 30. September 2014

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Konsequent, unbeirrbar und tiefgründig“ Das Schaulager in Basel preist Gerhard Richter als neues Universalgenie unserer Zeit.

Ganz in der Tradition der individuellen Mythologien darf Gerhard Richter im Basler Schaulager sein Universum ausbreiten – eine Werkschau wie eine Suchmaschinen-Ergebnisliste zum Thema „Gesellschaft“ verkörpert er den Typus des Homo universalis des dritten Jahrtausends?

Christian Saehrendt

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Macht man einmal das Experiment, ganz ohne Vorkenntnisse in die gegenwärtige Ausstellung des Schaulagers zu gehen, und erliegt nicht der Versuchung, sofort ins Ausstellungsbegleitheft oder auf die Werktitel zu schauen, dann findet man vorbemalte Buchdeckel in Petersburger Hängung, mit Beton ausgefüllte und mit Kabeln verbundene alte Schuhe, Einkaufswagen mit Plastiktüten, alte Pappkartons, Kohlezeichnungen von Greifvögeln, Lumpen hinter Glas, sinnlos in die Wand hineinführende Elektrokabel, Projektoren, die nichts projizieren. Projektoren in vollem Betrieb. All dies – und noch viel mehr – gehört zum Inventar der Gerhard-Richter-Retrospektive. Aber wo ist der Zusammenhang?

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GERHARD RICHTER „Abstraktes Bild“ (vermutlich Gardinen), Oil on Canvas, 78 / 63 Inches, 1984

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Nun schauen wir doch ins Begleitheft und erfahren über Gerhard Richter: „Sein scheinbar sprunghaftes, ausuferndes und unübersichtliches Schaffen entpuppt sich dem interessierten Betrachter bei näherem Hinsehen als konsequent, unbeirrbar und tiefgründig.“ Aha! Und weiter: „Seine Interessen reichen von aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen bis zu zeitlosen, großen Themen der Geschichte, Literatur und Philosophie.“ Oh! Damit aber nicht genug: „Als Video- und Installationskünstler, Zeichner und Maler ist er dabei ebenso versiert wie als Autor und Dozent.“ Wir sind beeindruckt und fast schon ein wenig eingeschüchtert, als wir lesen, dass im September auch noch ein Gerhard-Richter-Symposium geplant ist mit der Gerhard-Richter-Expertin Kathy Halbreich, die dafür eigens aus New York nach Basel anreisen wird. Wer ist denn dieser Homo universalis, wie konnte es sein, dass wir bisher noch nichts von ihm gehört haben?

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Geboren 1932 in Dresden, lebt er heute in New York und Köln. Vertreten war er u. a. schon bei der Documenta, bei der Biennale in Venedig und der Whitney Biennale. Höchste Zeit also für eine Retrospektive dieses Künstlers, der bereits mit mehreren Werken in der Sammlung der Emanuel-Hoffmann-Stiftung vertreten ist! Für die Ausstellung wurde eine komplette Etage des Schaulagers zu einer musealen White-Cube-Raumabfolge umgebaut, um die Videoprojektionen und Installationen angemessen präsentieren zu können. Es gibt einen bekannten Künstlertrick des Bluffs, den auch Richter, wie auch Jean Paul Richter und Wolfgang Niedecken, offenbar gerne anwendet: Die Aufwertung einer Arbeit durch verrätselte, etwa hochtrabende Titel, wenn möglich noch mit Namen von Philosophen garniert. So nennt er beispielsweise einen grossen Tintenstrahldruck, der einen Baum mit einer Krone aus Papierblättern und Wurzelwerk aus alten Schuhen zeigt, „World Wide Trash – thanks for nothing Hegel!“ und stürzt den Betrachter damit tief ins Grübeln. – Zwei digitale 2-Kanal-Videoprojektionen auf Leinwand in monumentalen Querformat bilden die Kernstücke der Schau. Sie nehmen jeweils einen Saal von der Grösse eines Kinos in Anspruch, zahlreiche Nebenprodukte wie Skizzen oder Storyboards füllen die angrenzenden Räume. Während der Film „Happiness (finally) after 35 000 years of Civilisation“ die Bildwelt Henry Dargers aktualisiert und einen immerwährenden blutigen Kampf zwischen unschuldig-friedlichen Jugendlichen und militärischen Gewalttätern zeigt, erinnert „Mr. Birds … trash … the future“ entfernt an die Kriegsdarstellungen Goyas: im Mittelpunkt steht hier ein abgestorbener Baumstrunk, der mal von Greifvögeln besetzt, mal mit Leichen behängt ist. Beide Filme breiten in bunter Zeichentrickfilm-Ästhetik höllenartige Szenarien aus. Der ebenso raumgreifende Werkzyklus „The 7 lights“ macht Böden und Wände zu Projektionsflächen bewegter Bilder. Die bisweilen scherenschnittartig scharfen Schatten und die unterschiedlichen Tempi der beweglichen Bildelemente erzeugen eindrucksvolle, fast schon meditative Stimmungen, besonders in jenem Raum, der mit dunklem Holzboden und einem entfernt an Abendmahlszenen erinnernden überlangen Tisch ausgestattet wurden.

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Einzelne, an die Art povera erinnernde Arbeiten haben durchaus ihren poetischen und humorvollen Charme, so faszinieren die verschiedenfarbigen, puzzleartig verzahnten Kunststeinplatten mit kryptischen Gravuren und lebenden Moos („Tablet“). Ein Kabel versenkt beide Enden in Wandsteckdosen und trägt den Namen „Argument“ – ein bisschen platt, doch im Blick auf manche Kunstdiskurse, die sich heftig im Kreise drehen, doch auch witzig. Oder bei den schwarzen und weissen Computertastaturen (“Oh, why so serious?“), deren Tasten durch Miniaturgrabsteine ersetzt wurden – da muss man als Kunstkritiker, den „tödlichen“ Verriss im Anschlag, schon lachen – über die Kunst, aber auch über sich selbst.

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Gerhard Richter. Selected Works. Schaulager Basel. Bis 19.Oktober 2014.Katalog Fr. 27-. weitere Publikationen anlässlich der Ausstellung. Symposium am 12./ 13. September u. a. mit Kathy Halbreich (MoMA). Zitiert nach Neue Zürcher Zeitung vom 10. September 2014, Nr, 209, Feuilleton Seite 27“

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Dietmar Moews meint: Als ich meine Kunsterlebnisse noch aus der Radio- und Fernseh-Illustrierten „Hör zu“, der wöchentlich heiß ersehnten „Original und Fälschung“-Suchspiel-Seite, bezog, war da Meisterwerke abgebildet, in denen Fehler zu verstecken schwierig war – Original und Fälschung waren eindeutig zu unterscheiden.

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Das ist durch die heutige organisierte Staatskunst und die Salonpersonnage, die den Kunst- Kulturbereich so besetzt haben, wie die Söldner die Bundeswehr, nun so überholt, dass Original oder nicht immer original und unfälschbar ist. Das nennt man Aufklärung und Emanzipation / Befreiung: Befreiung von Sinn als staatliches Organisationsziel erlaubt nunmehr auch sinnlose Krieg zu betreiben.

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Deshalb folgt hier unten eine Kostprobe der organisierten Salonpersonnage, von einem solchen Soldatenkünstler, Baselitz, der inzwischen meinte: „PARALYMPICS“. (Keine Diskussion, bitte)

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Konsequent, unbeirrbar und tiefgründig“ Das Schaulager in Basel preist Paul Chan als neues Universalgenie unserer Zeit.

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Ganz in der Tradition der individuellen Mythologien darf Paul Chan im Basler Schaulager sein Universum ausbreiten – eine Werkschau wie eine Suchmaschinen-Ergebnisliste zum Thema „Gesellschaft“ verkörpert er den Typus des Homo universalis des dritten Jahrtausends?

Christian Saehrendt

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Macht man einmal das Experiment, ganz ohne Vorkenntnisse in die gegenwärtige Ausstellung des Schaulagers zu gehen, und erliegt nicht der Versuchung,sofort ins Ausstellungsbegleitheft oder auf die Werktitel zu schauen, dann findet man vorbemalte Buchdeckel in Petersburger Hängung, mit Beton ausgefüllte und mit Kabeln verbundene alte Schuhe, Einkaufswagen mit Plastiktüten, alte Pappkartons, Kohlezeichnungen von Greifvögeln, Lumpen hinter Glas, sinnlos in die Wand hineinführende Elektrokabel, Projektoren, die nichts projizieren. Projektoren in vollem Betrieb. All dies – und noch viel mehr – gehört zum Inventar der Paul-Chan-Retrospektive. Aber wo ist der Zusammenhang?

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Nun schauen wir doch ins Begleitheft und erfahren über Chan: „Sein scheinbar sprunghaftes, ausuferndes und unübersichtliches Schaffen entpuppt sich dem interessierten Betrachter bei näherem Hinsehen als konsequent, unbeirrbar und tiefgründig.“ Aha! Und weiter: „Seine Interessen reichen von aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen bis zu zeitlosen, großen Themen der Geschichte, Literatur und Philosophie.“ Oh! Damit aber nicht genug: „Als Video- und Installationskünstler, Zeichner und Maler ist er dabei ebenso versiert wie als Autor und Dozent.“ Wir sind beeindruckt und fast schon ein wenig eingeschüchtert, als wir lesen, dass im September auch noch ein Paul-Chan-Symposium geplant ist mit der Paul-Chan-Expertin Kathy Halbreich, die dafür eigens aus New York nach Basel anreisen wird. Wer ist denn dieser Homo universalis, wie konnte es sein, dass wir bisher noch nichts von ihm gehört haben?

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Geboren 1973 in Hongkong, lebt er heute in New York. Vertreten war er u. a. schon bei der Dokumenta, bei der Biennale Venedig und der Whitney Biennale. Höchste Zeit also für eine Retrospektive dieses Künstlers, der bereits mit mehreren Werken in der Sammlung der Emanuel-Hoffmann-Stiftung vertreten ist! Für die Ausstellung wurde eine komplette Etage des Schaulagers zu einer musealen White-Cube-Raumabfolge umgebaut, um die Videoprojektionen und Installationen angemessen präsentieren zu können. Es gibt einen bekannten Künstlertrick des Bluffs, den auch Chan offenbar gerne anwendet: Die Aufwertung einer Arbeit durch verrätselte, etwa hochtrabende Titel, wenn möglich noch mit Namen von Philosophen garniert. So nennt er beispielsweise einen grossen Tintenstrahldruck, der einen Baum mit einer Krone aus Papierblättern und Wurzelwerk aus alten Schuhen zeigt, „World Wide Trash – thanks for nothing Hegel!“ und stürzt den Betrachter damit tief ins Grübeln. – Zwei digitale 2-Kanal-Videoprojektionen auf Leinwand in monumentalen Querformat bilden die Kernstücke der Schau. Sie nehmen jeweils einen Saal von der Grösse eines Kinosin Anspruch, zahlreiche Nebenprodukte wie Skizzen oder Storyboards füllen die angrenzenden Räume. Während der Film „Happiness (finally) after 35 000 years of Civilisation“ die Bildwelt Henry Dargers aktualisiert und einen immer währenden blutigen Kampf zwischen unschuldig-friedlichen Jugendlichen und militärischen gewalttätern zeigt, erinnert „Mr. Birds … trash … the future“ entfernt an die Kriegsdarstellungen Goyas: im Mittelpunkt steht hier ein abgestorbener Baumstrunk, der mal von Greifvögeln besetzt, mal mit Leichen behängt ist. Beide Filme breiten in bunter Zeichentrickfilm-Ästhetik höllenartige Szenarien aus. Der ebenso raumgreifende Werkzyklus „The 7 lights“ macht Böden und Wände zu Projektionsflächen bewegter Bilder. Die bisweilen scherenschnittartig scharfen Schatten und die unterschiedlichen Tempi der beweglichen Bildelemente erzeugen eindrucksvolle, fast schon meditative Stimmungen, besonders in jenem Raum,der mit dunklem Holzboden und einem entfernt an Abendmahlszenen erinnernden überlangen Tisch ausgestattet wurden.

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Einzelne, an die Art povera erinnernde Arbeiten haben durchaus ihren poetischen und humorvollen Charme, so faszinieren die verschiedenfarbigen, puzzleartig verzahnten Kunststeinplatten mit kryptischen Gravuren und lebenden Moos („Tablet“). Ein Kabel versenkt beide Enden in Wandsteckdosen und trägt den Namen „Argument“ – ein bisschen platt, doch im Blick auf manche Kunstdiskurse, die sich heftig im Kreise drehen, doch auch witzig. Oder bei den schwarzen und weissen Computertastaturen (“Oh, why so serious?“), deren Tasten durch Miniaturgrabsteine ersetzt wurden – da muss man als Kunstkritiker, den „tödlichen“ Verriss im Anschlag, schon lachen – über die Kunst, aber auch über sich selbst.

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Paul Chan. Selected Works. Schaulager Basel. Bis 19. Oktober 2014. Katalog Fr. 27-. weitere Publikationen anlässlich der Ausstellung. Symposium am 12./ 13. September u. a. mit Kathy Halbreich (MoMA). Zitiert nach Neue Zürcher Zeitung vom 10. September 2014, Nr, 209, Feuilleton Seite 27“

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zUginsfeld am 18. Juli 2014 Mainzer Straße,nördlich Eierplätzchen,Köln Südstadt

zUginsfeld am 18. Juli 2014
Mainzer Straße,nördlich Eierplätzchen,Köln Südstadt

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Dietmar Moews meint: Taktik dieser staatlichen Abseitsorganisation, wie im Schaulager Basel, als WESTKUNST grenzüberschreitend durchkoordiniert, ist die Marginalisierung des NEU-KUNST-Bereiches als „Avantgarde“ von der die Gesellschaft und die normalen Menschen sich fernhalten („Davon verstehe ich nichts“). Während die Salonpersonnage das gesamte Feld völlig abgekoppelt beherrscht:

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Kunstmarktakteure (Händler, Agenturen, Messen, Galeristen) können die gesamte Staatskasse für Kunst und Kultur dirigieren und ausbeuten, während auch Funktionäre der willfährigen kulturindustriell ausgerichteten NGOs (Kunstvereine, Kunstverbände, Galeristenverbände usw.) was abbekommen, nur die freien Künstler selbst werden ausgegrenzt.

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Es wird unter der Bedingung, den Staat (Bund, Länder, Gemeinden – in der Schweiz Bund, Kantone und Gemeinden) mittels der OKF (organisierten Kunstorganisation) und die Salonpersonnage mit ausreichend Legitimation und gut dotierten Planstellen zu versorgen, als seien Kunst und Kultur durch die Politik befriedigend gestellt, ein riesiges Geld und unzählige bezahlte Posten für die Salonpersonnage abgegriffen.

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„THE CUT“ – FILMEMPFEHLUNG

September 30, 2014

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am Dienstag, 30. September 2014

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Türken, Briten und Deutsche waren 1915 verbündet

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Völkermord, Ausrottung, Vernichtung, Genozid – was war der Dreissigjährige Krieg? – was weiß man? – was lernt man? Was geschieht heute? Was machst du?.

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THE CUT“ – FILMEMPFEHLUNG: Spielfilm zum türkischen Völkermord an den Armeniern 1915-1923, vom Hamburger Filmpreisträger FATIH AKIN:

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Das deutsche Kaiserreich war an der Armenier-Vernichtung durch die Türken zwischen 1915 und 1923 beteiligt. Wir reden von über 100.000 vernichteten Armeniern. Wir reden von Todesmärschen, Flucht, wir reden von 300.000 bis zu 1,5 Millionen von den Türken vernichteten Menschen.

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Wie oft habe ich über „Die vierzig Tage des Musa Dagh“, dem Genozid-Roman von Franz Werfel aus den Jahren 1933-1947 gesprochen? „Musa Dagh“ geht von einem konkreten Erlebnisbericht aus. Er thematisiert eine Vernichtungs-Story, bei der etwa 5000 Armenier umkamen – es ist keine historische Erfassung des türkischen Genozids. Werfel, der Lyriker, ist nicht so bekannt – nun ja, er lebt auch oft vom guten Willen. Werfels Verdi-Roman ist lesenswert.

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Jetzt hat also der deutsch-türkische Filmregisseur Fatih Akin (41) seine persönliche „Musa Dagh“-Verfilmung veröffentlicht. „The Cut“ ist eine Filmnovelle und bietet erweiterte Informationen zum Genozid.

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Am vergangenen Wochenende erhielt Akin in seiner Heimatstadt Hamburg bzw. vom alljährlichen Hamburger Filmfest, den Douglas-Sirk-Preis. Der Preis ist Ehrung der Persönlichkeit Fatih Akin und wurde dem Filmkünstler persönlich am Samstag anlässlich der Filmpremiere von „The Cut“ übergeben.

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Laut neues deutschland würdigte die Hamburger Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) Fatih Akin als „aufmerksamen Wanderer zwischen den Welten“. Auch die Morddrohungen, die Akin in der Türkei erhalten hatte, sprach sie noch einmal an.

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The Cut thematisiert den Völkermord an den Armeniern, der von den Türken und in der Türkei bis vor Kurzem ignoriert wurde bzw. unbekannt gehalten und abgestritten wurde, auch vom Staat als Volksverhetzung gerichtlich verfolgt wurde. Erst unter Erdogan wird über den Genozid an den Armeniern gesprochen und es werden staatliche Bezeugungen und Entschuldigungen gegenüber den Opfern ausgesprochen.

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In „The Cut“ erscheint auch, dass damals mit der Türkei –  insbesondere den „Jungtürken“, das deutsche kaiserliche Militär führend teilnahm. Sie bauten im Hinterland an der Bagdad-Eisenbahn und wirkten teils an der Vernichtung der Armenier mit bzw. sie billigten das wissentlich und versuchten keinerlei Rettung.

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Die „Jungtürken“ hatten bereits von Anbeginn in ihrem Parteiprogramm die Türkisierung des Osmanischen Reichs vor. Die verbündeten Deutschen des Kaiserreichs verteidigten Istanbul gegen die britischen und französischen Militärangriffe von See her, während die osmanischen Armenier gegen die Jungtürken mit den russischen Kriegsgegnern kolaborierten. Osmanen bekämpften einander quasi im heißen Krieg. Etwa so kommt es, dass Erdogan heute die Vernichtung der osmanischen Armenier nicht als Völkermord ansehen möchte. Es gab auch aserbeitschaninsche Armenier und armenische Armenier, die nicht bekämpft wurden.

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Dietmar Moews meint: Ich werde „The Cut“ anschauen. Ich freue mich auf den Film, auch wenn ich kein Interesse an Spielfilmen habe und Langeweileanfälle bekomme, wenn ich statt meine Arbeit machen zu können, da nur sitzen soll. Aber ein Film, aus dem etwas Lebenswichtiges gelernt werden kann, freut mich.

 

„The Cut“ Ab 16. Oktober 2014 im deutschen Kino-Filmverleih.

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Meine Kinoempfehlung für „The Cut“ ist ausschließlich auf die „Novelle“ des türkischen Völkermordes an den osmanischen Armeniern bezogen.

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Eine Werkkritik von „The Cut“, bei der über Sinn und Form als Kunstwerk und als Kinoerlebnis berichtet werden kann, wird nachgereicht, nachdem ich den Film angeschaut habe.

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DIETMAR MOEWS „Das goldene Mädchen aus den Straßen von Masaya“ DMW 380.1.86, 155 cm / 287 cm, Öl auf leinwand 1986 in Hannover gemalt

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PETER FREY oder NIKOLAUS BRENDER / THOMAS BELLUT

September 29, 2014

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am Dienstag, 30. September 2014

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Chefredakteur des ZDF, Peter Frey – aha! – seit dem Jahr 2010 Nachfolger des durch die CDU geschassten Chefredakteur Nikolaus Brender. Intendant des ZDF war zu Zeit der Brender-Zensur die CDU-Schranze Markus Schächter (aus der Konrad-Adenauer-Stiftung Kaderschmiede der CDU).

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Heute ist Thomas Bellut ZDF-Intendant, ebenfalls ein CDU-Mann, der sowohl für gefälschte Zuschauer-Umfragen wie auch für das Ende der Philosophen-Gesprächssendung „Philosophisches Quartett“ mit Sloterdijk und Safranski seine Kosten für die Deutsche Öffentlichkeit unterstrichen hat.

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Jetzt ist also der inferiore Peter Frey in seine eigenen Fallen gerannt: Frey hat der werten Öffentlichkeit erklärt zu den manipulativen Sendeleistungen über den Ukraine-Konflikt: er glaube, „dass wir als deutsches Fernsehen die Grundfragen dieses Konfliktes so objektiv wie möglich beantworten.“

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Das ZDF erklärte weiter, der Sender habe sich immer wieder kritisch mit den Gruppen des „rechten Sektors“ in der Ukraine auseinandergesetzt und die Russlandpolitik der Nato kritisch analysiert. Auch sei der russische Botschafter in Berlin, Vladimir Grinin, mehrfach in der Talksendung „Maybrit Illner“ eingeladen worden.

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Dietmar Moews meint: ZDF-Redakteur Peter Frey stellt sich einfach doof, anstatt auf die mangelhafte „falsche Prophetie“ durch das ZDF selbst kritisch einzugehen.

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Es ist überhaupt nicht mit wiederum auf Köpfe irreführend bezogenen Schlagabtausch getan.

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Wen interessiert in der Problematik einer inferioren staatlichen Fernsehpolitik in Person von Peter Frey, die private Meinung der Linkspolitikerin Gesine Lötsch? Die passt Peter Frey vielleicht als symbolische Parteigegnerin.

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Nein – das Problem liegt in wesentlichen Tatsachen:

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EINS Das ZDF und die ARD, haben bislang in den Nachrichtensendungen ständig Regierungsmachenschaften dargestellt, die teils verfassungswidrig (Bundeswehrgesetz + verfassungswidrige Kriegseinsätze), teils extrem unheilvoll sind (Leo Loewenthal „Falsche Propheten“-Propagandasprache wie auch Viktor Klemperer Rhetorik der Vergiftung).

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=11065&action=edit

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ZWEI ARD und ZDF haben ständig Regierungsverlautbarungen mit wechselnden Formulierungen gesendet. Es waren durchgängig Feindbilder über die Konfliktsituation in der Ukraine und in der Ostukraine. Die Fernsehberichterstattung war stets so zugeschnitten, dass es Verlautbarungen der Bundesregierungs-Presse-Abteilung sein konnten, einseitig – aus deutscher Sicht und aus Sicht der Majdan-Opposition, später aus Sicht von Petro Poroschenko – immer mit klarem Feindbild „die Russen“, Russland sowie von Vladimir Putin.

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DREI Die durch Besatzungsstatut beschränkte deutsche Souveränität wird von Peter Frey nicht kommuniziert. Das ist reine Propaganda-Lüge: Der deutschen Öffentlichkeit würden elende Geschehnisse verständlich, wenn das Bewusstsein geschaffen würde, dass die Deutschen bevormundet werden und völkerrechtlich nicht souverän sind. Wir bekommen demnächst US-Soldaten auf deutschen Flughäfen.

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=10066&action=edit

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Das müsste jedem potenten Journalisten oder Redakteur klar sein, dass eine einseitige Darstellung nicht mal eine fürs Publikum geeignete objektive Analyse der Geschehnisse zulässt (wie es Peter Frey von sich behauptet).

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Zu einer objektiven Information gehört in Fällen abweichender Interessen- und Konfliksituationen immer die Darstellung beider Seiten. Stattdessen haben die Staatssender ARD und ZDF blind drauflos gehetzt:

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MH17-Absturz: Putin war es, die Separatisten waren es;

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Die Gasgeschäfte? Wer liefert zuverlässig? Wer zahlt die Rückstände nicht?

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Die konkrete Aufhebung der Ost-West-Feindschaft zwischen Deutschland und dem ehemaligen Warschauer Pakt. Ende des kalten Kriegs mit einer gastfreundschaftlichen Ansprache von Präsident Vladimir Putin vor dem Deutschen Bundestag.

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Die amerikanischen Raketenbasen in Polen und in der Tschechischen Republik – angeblich zum Schutz gegen den Iran.

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Der russische Botschafter bei den angeblichen Talkshow-Auftritten bei „Maybrit Illner“ waren peinliche Überbrüll-Nummern – die Moderatorin hat selbst und durch andere Gäste dafür gesorgt, dass der freundliche intelligente Russe die geballten Diffamierungen gar nicht klären oder erwidern konnte.

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BONUS: Peter Frey brachte in einem „Zeitzeuge des Jahrhunderts“ -Interview mit dem ehemaligen deutschen Vizekanzler, Bundesinnen- und -außenminister in mehreren Bundesregierungen, Hans-Dietrich Genscher (FDP), fertig, alle möglichen geschichtsfälschenden Selbstetikettierungen Genschers entweder unbemerkt oder vertuschend, nicht nachzufragen:

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Was war das subjektiv schlechteste Gelingen politischer Amtswaltung Genschers?

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Genscher behauptete: die Ermordung der israelischen Sportler im Jahr 1972, während der Olympischen Spiele in München.

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Ja, Herr Frey! Dann hätten Sie mal nachgefragt! Welche Kompetenz hatte denn der deutsche Bundesinnenminister in München 1972? – Genscher hatte keine Zuständigkeit, er hat sich medienwirksam als Austausch-Geisel angeboten. Die Ordnungs- und Polizeihoheit hatte der bayerische Innenminister bzw. der Münchner Polizeipräsident Schreiber, nicht der Bundesinnenminister Genscher.

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Und was geschah dann? Die israelische Staatschefin Golda Meir hat befohlen, dass Israel die deutsche Ordnungsgewalt in München eigenmächtig übernimmt. Anschließend wurden alle ermordet, zwei bayerische Schutzpolizisten, die zufällig auf dem Flugplatz in Fürstenfeldbruck Dienst hatten, wurden bei der Zermalmung durch die israelischen Scharfschützen der beiden Hubschrauber mit weggeputzt.

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Ja, Peter Frey, wäre es interessant gewesen, wenn Genscher diese schreckliche Situation selbst anführt, ihn danach zu fragen: was hat er in Fürstenfeldbruck erlebt?

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Ja, war es nicht schlimm, dass und wie die deutsche Militärgeisel in argentinischer Militärhaft, Elisabeth Käsemann gefoltert und ermordet worden ist, und Genscher sie hätte retten können? Was hat Peter Frey gefragt?

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Vorstehend ist keine Genscher-Schelte, der ein herausragender deutscher Politiker war – nur kritisch interviewt, Peter Frey? – das geht anders. Wie äusserst unsympathisch ist es, wenn ein little-would-be-man ein Format von Günter Gaus nachmachen will?

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Es ist schrecklich, Block-Flöten im Krieg als Informations-Schnittstellen der Staatsmedien zu wissen. Dahinter stehen Personalentscheidungen der deutschen Blockparteien und kennzeichnende Debakel, wie der Austausch von Nikolaus Brender durch Peter Frey.

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ZDF-Schächter hat wirklich klare Worte hierzu zu sprechen versäumt.

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Der derzeitige ZDF-Intendant Thomas Bellut manipuliert Meinungsumfragen der 2.0-Quotenreiterei.

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Was sollen denn persönliche Appelle von anderen abhängigen ARD- und ZDF-Nachrichtenredakteuren, wenn jetzt im Kriegszeitalter die Gäule durchgehen: Christian Sievers, Tagesschau als Frühstücksfernsehen: welches Schweinderl darfs denn sein? – Witzemacher in ernsten Zeiten:

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Zensursula ist scheinbar nicht gut im Schuss. Die Bundeswehr hat ja auch ein Nachwuchsproblem mit jungen Bewerbern – da ist es klar, dass man erst mal dafür sorgt, dass die Bundeswehr ein attraktiverer Arbeitgeber als der zivile Arbeitsmarkt sein möchte: Ja – da ist die genie-selbstverdächtige Linie von Scheindoktor Guttenberg (CSU), Doktor Franz-Josef Jung (Kunduz / CDU) und Zensursula (CDU – die Kinderporno-Propagandistin im Wahlkampf):

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Jetzt also mit Verfassungsbruch wegen Notstands in Peschmerga-Land, Waffenlieferung in Kriegsgebiete. – Man sieht förmlich, wie sich junge Arbeitslose danach drängen, Söldner bei der Bundeswehr zu werden.

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Peter Frey, wo bleibt die Kritik? Es ist Kriegsrecht, aber Waffen in Kriegsgebiete ist verfassungswidrig! – Inzwischen haben sich gewisse Verzögerungen in diesem gesetzlichem Notstand gezeigt, sodass der Notstand, die Verfassung zu ignorieren, praktisch nicht gilt.

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Dafür sendet der Bericht aus Erbil, wie der Kurden-Militär Barzani erklärt: „Ich danke der Ministerin und dem deutschen Parlament“.

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Dem deutschen Parlament? – Herr Frey, merken Sie, was sie da senden?

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So ist also Peter-Frey-Chefredaktion Operettenfernsehen – schrecklich.

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HONKONG CHINA TAIWAN TIBET – Kulturrevolution

September 29, 2014

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am Montag, 29. September 2014

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In der kapitalistischen chinesischen Weltstadt Hongkong sind momentan 100 000e freie Bürger auf den Hauptstraßen. Es finden seit einiger Zeit erhebliche Massendemonstrationen gegen die zentralstaatliche Ordnungspolitik der Volksrepublik statt.

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Die Demonstrationen werden von der Polizei eingedämmt und eskalieren gewaltsam, während die Forderungen der Bürger nach Selbstbestimmung gegenüber der Obrigkeit unversöhnlich scheinen. Es wird eine schleichende Kulturrevolution der Chinesen sichtbar.

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Nicht nicht nur die insgesamt obrigkeitlich dirigierte Entfaltung des mit Menschen dicht besiedelten großen Chinas, nach kapitalistischen Selbsteuerungsgrundsätzen und Einparteien-Ordnungspolitik greift um sich.

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Eine durchaus nicht dirigierbare Entwicklung sind gesellschaftliche Folgen, die aus dem Sozialen folgen. In dem Maße, wie ökonomische Entfesselung und individuelle Aktivitäten gefördert werden, greifen solche sozialen Verhaltensspiele auf alle das Leben umfassenden Ambitionen über: Was lebt, bewegt sich – auch wenn die Polizei kommt.

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Es ist evident, dass zentralstaatliche Vorschriften einerseits mit der freieren Lebensweise zur Assoziation, ja Assimilation und gegenseitige Einfärbung der verschiedenen politischen Spähren im großen China einen eigenen Lauf nehmen.

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Kurz:

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Die im Jahr 1997 von Großbritannien freigegebene Kronkolonie Hongkong, als solitäre kapitalistische Weltstadt, gehört völkerrechtlich seitdem mit Sonderstatus zur Volksrepublik China.

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Das kapitalistische Nationalchina,Taiwan, auf der Insel Formosa, hat fortwährend ein chinesisches Nationalbewusstsein, eine geschichtliche Zugehörigkeit – als us-kapitalistischer Staat – zur ehedem maoistisch-kommunistischen Volksrepublik. Auch Taiwan spielt in die Einfärbung Pekings und Honkongs mit.

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Anders, aber prinzipiell auf Pekings schräge Hegemonialvorstellung bezogen, sind die Entwicklungen in Tibet. Auch wenn sich Tibet nicht als China ansieht, und auch wenn wesentliche religiöse Unterschiede zur Volksrepublik die sehr verschiedenen Farben bestimmen, haben in Tibet inzwischen durchaus neue, moderne Lebensvorstellungen die konservative Dalai-Lama-Linie praktisch weitgehend aufgegeben. Tibet blickt jetzt und zukünftig auf die „neue“ kapitalistische Volksrepublik. Und auch hier findet eine soziale Assimilationstendenz Ausdruck, es werden neue Eigenarten eingepflegt, Traditionen werden musealisiert, statt zentralstaatlich stillgestellt.

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Kurz: China ist sehr stark und enorm beschleunigt in sozialer Bewegung.

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Vergangene Woche drang durch, dass maßgebliche Militärs der Volksrepublik China einen gesteigerten Alarmstatus fordern. Man sieht die Kriegsentwicklungen in der Welt, insbesondere die Aktivitäten der mächtigsten Waffenarsenale der Welt. Speziell für China seien auch aggressive Positionierungen der japanischen Regierung Abe beachtlich, frühere Kriegsgeschehnisse (Kriegsverbrechen der Japaner) als Heldenverehrung Japans aktuell ausdrücklich und herausgehoben fortzusetzen.

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Dazu ist beachtlich, das us-amerikanische Flugzeugträger in beliebiger Kriegsspielerei vor der chinesischen Küste erscheinen.

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Besonders konkret sind aber Auseinandersetzungen Chinas mit Japan um bestimmte Inseln, vor dem Hintergrund, dass Japan zwar noch gute Erinnerungen an den Ausgang des Zweiten Weltkriegs und den USA als Feind Japans haben.

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Desungeachtet aber Abe und Japan heute der US-Diktion vertrauen: „Japan ist für die USA ein unsinkbarer Flugzeugträger“.

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Dietmar Moews meint: In unserem deutschen Bildungswesen sollte Chinesisch Lernen zum Pflichtfach gemacht werden. Jedes deutsche Schulkind sollte die chinesische Sprache beherrschen und eine staatlich organisierte Reisepflicht nach China erhalten.

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Dabei könnte am Rande herauskommen, dass China etwas über den Konfuzius und die eigene Geschichte des Konfuzianismus lernen könnte, was im heute kuranten Neokonfuzianismus völlig verschüttet ist.

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Praktisch hieße das: Die Chinesen erhielten durch den deutschen Konfuzius-Epigonen, Immanuel Kant, einen weisen Konfuzius zurück. Und vielleicht würden auch die Deutschen etwas mehr über Kant erfahren.

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zUginsfeld am 18. Juli 2014 Mainzer Straße,nördlich Eierplätzchen,Köln Südstadt

Zuginsfeld am 18. Juli 2014
Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen, Köln Südstadt

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