Wahlbeteiligung unter 50 bei Landtagswahlen SACHSEN 2014

August 31, 2014

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am Sonntag, 31. August 2014

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Das Wahlergebnis der Landtagswahlen 2014 in Sachsen aus Dresden hat eigentlich die Erwartungen bestätigt: Ministerpräsident Tillich (CDU) wird erneut eine Regierung bilden können. Verhandlungen für eine Regierungsmehrheit werden mit der SPD (so, wie in Berlin) oder mit den Grünen vereinbart werden. Eine Große Koalition mit der Linkspartei und auch mit der AfD sind aufgrund einiger essentiellen Unvereinbarkeiten nicht zu erwarten.

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Die FDP und die NPD wurden mit unter fünf Prozent abgewählt.

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EINS Das Wahlergebnis ist eine zu erwartende Bestätigung der Regierung Tillich, mit der eine sichere Mehrheit der wahlberechtigten Sachsen zufrieden ist.

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ZWEI Die Wahlbeteiligung von 49 Prozent plus ist nicht an sich bedeutend klein:

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a) Die bisherige Regierung sollte in Sachsen wiedergewählt werden.

 

b) Es war sehr schlechtes regnerisches Wetter: Die Vorhersagen und noch mittags während des Wahltages in staatlichen Sendern (das ist rechtswidrig) zeigten, dass die CDU eine Regierungsmehrheit erhalten wird. Sodass nachmittags die Wahlberechtigten, die mit diesem vorausgesagten Ergebnis einverstanden sind, nicht mehr notwendig ihre Stimme dazu abgeben mussten.

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c) Eine Wahlbeteiligung ist immer dann bedenklich, wenn sie ungewöhnlich hoch ist (im Vergleich zu der gewohnten Beteiligung) oder, wenn besonders wenig Wähler sich beteiligen. Heute, bei der Sachsenwahl 2014, wurde zwar die Marke von 50 Prozent Wahlbeteiligung der Wahlberechtigen unterschritten. Doch ist die Abweichung gegenüber der vorherigen Landtagswahl Sachsen 2009, von 52 Prozent, nicht gravierend: Sachsen hatte schon mehrfach eine eher geringe Beteiligung gemessen an 100 Prozent. Nach den publizierten offizialen Statistiken hat Sachsen heute die zweitniedrigste Wahlbeteiligung nach dem Krieg gewählt.

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d) Der Anteil der Wahlberechtigten Sachsen, die noch eigene biografische Erfahrungen mit dem Quasi-Zwang zur Stimmabgabe zu DDR-Zeit haben, drücken ihre Beteiligung ganz im Sinne der „freien demokratischen Wahlen“ aus, nämlich auch das Recht nicht zu wählen.

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e) Die soziologischen Bedenken über geringe Wahlbeteiligung, wie in Sachsen 2014, müssen den soziologischen Erkenntnissen entsprechend interpretiert werden: Wir haben keine Radikalisierung, aus der Mitte weg, nach links oder rechts. Im Gegenteil, die Linken und Rechten, haben verloren. Die NPD ist sogar mit unter fünf Prozent abgeschlagen in der außerparlamentarischen Opposition gelandet.

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f) Unter dem Aspekt der Nichtradikalisierung nach links und rechts, ist der hohe gestiegende Anteil der Nichtwähler nicht in dem Sinne bedenklich, dass hieraus die „größte Partei der Nichtwähler“ die absolute Mehrheit anzeigt, die abgeholt werden könnte.

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g) Die Parteien können die Nichtwähler nicht als Ausdruck von Zufriedenheit unter den Wahlberechtigten werten. Es muss ausdrücklich erkannt werden, dass die neue Militär- und Kriegspolitik der Großen Koalition auf Bundesebene, wegen der Bundeskompetenz zwar nicht bei der Landtagswahl gefragt war. Dennoch sind es die sogenannten Volksparteien, die als Regierungsparteien damit rechnen müssen, dass die Wähler „hitlerschlau“ sind: Man kann das heutige Erfolgsergebnis für CDU und SPD tatsächlich nicht als Bestätigung für die aktuelle deutsche Kriegspolitik bewerten.

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h) Wahltag am Ende der Schulsommerferien dämpft die Wahlbeteiligung.

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Dietmar Moews meint: Ob Krieg oder Merkel-Sprechblasen – die Wähler in Sachsen bewegt überwiegend lediglich, wie es ihnen besser gehen könnte als Bayern. Man sollte von den sächsischen Wählern nicht erwarten, dass nun gerade die Leute mit DDR-Geschichte diese deutsche Demokratie besonders wertschätzen sollten.

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Die geringe Wahlbeteiligung sollte die gewählten Politiker daran erinnern, dass sie ohne den Respekt der Mehrheit Politik machen. Der AfD-Zuspruch ist keine Regierungsbestätigung.

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Landtagswahlen SACHSEN 2014

August 31, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4838

am Sonntag, 31. August 2014

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L1010327

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Die ersten Informationen zum Wahlergebnis aus Dresden haben die Erwartungen exakt bestätigt:

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Ministerpräsident Tillich (CDU) wird erneut eine Regierung bilden können.

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Die FDP als Regierungskoalitionspartner wird abgewählt.

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SPD und LINKE bleiben in der sozialistischen Geschichte verfangen, die kaum ein Sachse ernsthaft in betracht zieht: Genau so sterben die LINKEN so langsam weg und die Sozialdemokraten (SPD Ü 10) wählen CDU.

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Die neue neo-liberale anti-EURO-Partei AfD erhielt auf Anhieb ca. 10 Prozent – das kann man nur Durchbruch nennen. Damit kommt die AfD sogar rechnerisch für eine Regierungskoalition in betracht. Doch ist der AfD-Erfolg als Kritik an der CDU zu gewichten.

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In einem ähnlichen Stimmenanteil werden sich die Grünen einfinden müssen. Die Grünen kommen immer noch als „Alternative“ erste neue Partei nach dem Beitritt der DDR-Bevölkerung zur Bundesrepublik heraus. Und die Spitzenkandidatin Antje Hermenau ist eine freche bauernschlaue Dekoration der Mediokratie, die kein Tillichwähler ertragen könnte.

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Piraten sind in Sachsen da, wo sie hingehören – in ihrem eigenen Internetz-Forum, im Piraten-Liquid Feedback und in ihrer eigenen Flaschenpost. Solange es den Piraten nicht einfällt, dem CCC gefallen zu wollen, werden sie auch zukünftig nicht mal bei der „Freiheit statt Angst“ genannt werden.

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Snoopy + Dietmar 1980  in Kirchhorst

Snoopy + Dietmar 1980 in Kirchhorst

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Dietmar Moews meint: Solange die Dresdner erfolgreich wirtschaften, werden sie sich nicht um diejenigen kümmern, denen es schlecht geht. Ob Krieg oder Merkel-Sprechblasen – den Sachsen bewegt lediglich, wie er besser stehen könne als Bayern, ohne nach Bayern auswandern zu müssen; denn in Dresden ist es dem Dresdner am Schönsten.

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Es wäre wirklich zu viel verlangt, zu erwarten, dass nun gerade die Leute mit DDR-Geschichte die deutsche Demokratie verzieren sollten.

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Mollaths Etikettierung und die politische Majorität als Mob

August 31, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4837

am Sonntag, 31. August 2014

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Die Gedanken sind frei. Ja, aber nicht frei auszusprechen. Mir kommt täglich zugute, dass ich als studierter Jurist ziemlich gut die sprachlichen Spielräume in Grenzbereiche hin nutzen kann, um zuspitzen zu können. Ich verstehe die praktische Schweigespirale. Denn die meisten Mitbürger halten lieber ihre Schnauze, bevor sie auflaufen.

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Wenn jemand einen Brief an eine Zeitung schreibt (es sei denn einen „Offenen Brief“ – die werden nicht gedruckt), der muss keine Angst haben, dass ihn die Brief-Redaktion mit gerichtsträchtigen Formulierungen drucken und auflaufen lässt (es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass strafbewährte Inhalte vom Briefschreiber intern weiter benutzt werden).

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Jedenfalls haben wir mit dem System der Legitimation durch Mehrheitswahlen eine gewisse Polsterung, wenn Unheil geschieht, dafür persönlich nicht in Haftung genommen zu werden. Wir verschwinden in einer Mehrheit oder werden als Minderheit überstimmt.

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Nun bestehen aber – außer bei Halbe Halbe – immer Majorität gegen Minorität und sei es nur knapp. Machen wir also große Koalition.

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Ein Problem ist aber immer und verlässlich mit dem Mehrheitssystem verbunden:

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Alle politischen Entscheidungen – alle wichtigen Entscheidungen überhaupt – erfordern Kenntnisse und Urteilskraft. Wer bescheuert ist kann nicht mal ein passendes Auto kaufen.

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Wir haben also stets Kenntnisse, besser noch Spezialwissen, Expertenurteil, Profitum in allem und jedem nötig. Und – egal in welchem Arbeitsfeld – sind diejenigen, die Ahnung haben in der Minderheit. Bei jeder Mehrheitsabstimmung dominiert die große Majorität der Kenntnisschwachen, Emotionsorientierten und Desinteressierten, eine wirklich leidende Minorität von Menschen mit Einblicken, die das Unheil immer schon kommen sehen.

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BUCHTITEL Die Affäre Mollath der Mann der zu viel wusste

BUCHTITEL
Die Affäre Mollath
der Mann der zu viel wusste

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Wer erkundigt sich also für einen „Mollath“, um eine eigene Meinung entfalten zu können? –

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Antwort: Niemals die Majorität.

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Wenn es einem „Mollath“ irgendwie gelingt, eine sprachfähige Minorität zu mobilisieren, dann ist er dennoch auf sehr viele Randbedingungen angewiesen, die er selbst nicht steuern kann.

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Vor einigen Tagen schrieben also Leser der Süddeutschen Zeitung bzw. von all denen, die da in den letzten Wochen geschrieben hatten, wurden zwei Auszüge nebeneinander gestellt, in denen sehr erhellend das MOB-Motiv deutlich wird: Majorität sticht Minorität.

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Wer mal, wenn er alt geworden ist, in eine Heimeinweisungsmangel kommt, dem ist nicht mehr zu helfen. Jedenfalls nicht, so lange der Horst Seehofer von Bayern Horst Seehofer heißt – der, wenn überhaupt, nur auf Druck reagiert.

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Süddeutsche Zeitung vom 28. August 2014: „FORUM & LESERBRIEFE. Gustl Mollath. Fehlerhaftes System „Glanz und Elend eines Freispruchs“ vom 18. August:

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ÜBERSCHRIFT: „Lektion in Anpassung. Dieses kleinmütige Urteil war das Äußerste, was zu erwarten war. Wäre die Beweisaufnahme noch viel positiver ausgefallen und wären alle Beweisanträge Mollaths berücksichtigt worden, so hätte trotzdem kein bayerisches und wohl auch kein deutsches Gericht eine volle Rehabilitierung ausgesprochen. Zu groß waren in den Vorinstanzen das Versagen und die Intriganz auf richterlicher Ebene, sodass man sich fragen muss, ob an dem System etwas nicht stimmt. Und zu einer Systemschelte, und nichts anderes wäre eine volle Rehabilitierung Mollaths gewesen, ist kein Gericht bereit. Man braucht gar keine Verschwörung zu konstruieren, um zu verstehen, dass ein Gericht, dessen Mitglieder eine jahrzehntelange Sozialisation durchgemacht haben, der Auseinandersetzung mit den Vorinstanzen ausweicht und die Gelegenheit benutzt, dem knorrigen Sonderling Mollath eine Lektion in Anpassung zu erteilen. Dr. Andreas Triebel, Bochum“

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Briefschreiber Dr. Triebel betont, was hier in der Lichtgeschwindigkeit vor Monaten bereits ausgeführt worden ist: Zum Gelingen der Ex-Frau-Mollath-Attacke war keine Verschwörung notwendig. Sondern, alle nachweislich tätigen Mitwirkenden haben den zureichenden Erfolg aus eigenen Motiven „selbsteuernd“ synergetisch erzeugen können.

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Die FORUM-Redaktion der Süddeutschen vom 28. August 2014, S. 13, schließt an obigen Text direkt an:

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ÜBERSCHRIFT: „Gegen den eigenen Willen. Der Kommentar streift ein Thema, das zum Teil noch mehr Unrecht birgt als die Etikettierung gesunder Menschen als Psychopathen: die Einweisung vieler alter Menschen in Pflegeheime gegen ihren Willen. Tausende kommen etwa nach einem Sturz ins Krankenhaus und werden unter rechtliche Betreuung gestellt, die das Ziel hat, die Heimeinweisung in die Wege zu leiten. Sie werden genauso wenig ernst genommen wie viele angeblich psychisch kranke Menschen. Ein großer Teil der behandelnden Ärzte diagnostiziert schnell Demenz – und die Unfähigkeit, im eigenen Zuhause leben zu können. Leider sind die hochbetagten Menschen zu schwach, um sich zu wehren und haben weniger Unterstützer als Herr Mollath. Margot Klein, Mannheim“

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Dietmar Moews meint: Herzlichen Dank, Frau Klein und Herr Dr. Triebel, dass sie mit einem Leserbrief hervortraten. Ich wünsche der Angelegenheit eine ausufernde Diskussion – auch zum Problem der schweigenden Mehrheit.

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Nur die Majorität, die still ist, wird in jeder wichtigen menschlichen Frage zum Mob, weil Minderheiten und Einzelne kein politisches Gehör erhalten.

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Zur demokratischen Staatsbürgerlichkeit gehört ein erheblicher Schuss „Citoyen“. Wem es gut geht und wer zufrieden ist, darf davon ausgehen, dass er einer Majorität angehört, an der immer eine Minorität in Permanenz leidet.

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Jede Majorität ist eine Angstkraft. Tja.

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Luftwaffe und Witztheorie

August 31, 2014

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am Sonntag, 31. August 2014

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Bildschirmfoto vom 2014-08-17 16:58:34

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Die technische Entwicklung militärischer Kampf- und Verteidigungsmittel als Flugzeuge, Krieg aus und in der Luft und der Witztheorie, insbesondere Soldatenwitze haben eine entscheidende theoretische (metaphysische) Gemeinsamkeit: Das ist die Beteiligung von Menschen.

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Beim Menschen müssen wir stets zu unterscheiden wissen, welche menschlichen Aktivitäten sind individuell-anthropologischen Ausgangs und welche – im Grunde völlig anders – sind die individuell-sozialen.

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Ohne ein Individuum in seinen anthropologischen Dispositionen zu verstehen, kann man sich nicht auf dessen Aktivitäten einstellen.

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Allerdings ist die individuell-anthropologische, willkürliche und auch unwillkürliche Aktivität immer auch eine Reaktivität und Interaktivität.

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Folglich müssen wir unsere Einsicht, im Anschluss an das Anthropologische, auf die Interdependenz von individuell-anthropologischen Sonderlingen – jedes anders und eigenartig – einstimmen. Sie stehen alle unter wechselseitiger Beeinflussung und – das ist wirklich meta Physik – sie tun das alle so vor dem Hintergrund konkreter und / oder vorgestellter sozialer Szenerie, z. B. bekannte und / oder fremde Zeugen.

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Aufgepasst: wir handeln vor konkreter und vor nur so vorgesteller sozialer Szenerie. Wir antezipieren soziale Vorgänge mit Menschen, die wir uns nur vorstellen, vielleicht sogar in Zukunftsvorstellungen (z. B. ob sich etwas rächt oder lohnt).

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Das ist die Sozialität: isch binänne kölsche Jong, wat willse machn?

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Und das tut man besser mit Kenntnissen der Soziologie – die heute selbst sogenannte Soziologen überwiegend nicht haben. Die meisten halten sich mit der Beschreibung von individuellen Super-G-artigen, Lebenshindernisse umfahrenden oder anrammenden Abfahrtsläufen auf – ohne das Soziale zu begreifen. So, als ginge ein Mensch im Wald zwischen den Bäumen umher. Wie Heinrich Heine meinte: Was gehn dich die grünen Bäume an?

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Nein – man geht zwischen Menschen anders umher, als zwischen Bäumen. Mitenschlichkeit und Soziales sind eben nicht reine Physik.

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Übersehen wird dadurch, dass das Soziale eben nicht einfach handlungsmotivational und zweckrational angelegt ist, sondern interdependierend, stets mit dem konkreten Anderen, mit der Gruppe, mit der sozialen Szenerie gefärbt. Ohne Aufschließen des Sozialen kann auch ein allein handelndes Individuum nicht verstanden werden.

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Ich sehe es als ein Hauptproblem unserer schnellen Zeit an, dass Soziologie unterdrückt und verfälscht wird – ich sage nur MAX WEBER (der gar kein Soziologe war und keinerlei Soziologie wissenschaftlich gearbeitet hatte, sondern der journalistische Befindlichkeitsberichte der Gesellschaft beschrieb und in die Zukunft hinausspekulierte: Max Weber? Alles unentgeltliches Geschreibsel ohne Wert bzw. mit viel Schaden bis heute).

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Ja, lieber Leser, so ist es mit Dr. Dietmar Moews. Kann wohl sein, dass er was zu sagen hat. Aber bevor er so zu Potte kommt!

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Also Kriegsflugzeugtechnik und Witze stehen in Zusammenhang, weil beide sozialen Widmungszwecken zugeordnet sind und schon in der Entwicklung, das Soziale einbezogen wird: Sozialität als Bemessungsgrundlage für Witz und Drohne.

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Da ist also kurz geschlossen die Frage: Lassen sich welche auch immer vorgesetzten Werte und Ziele verwirklichen?

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Zunächst ganz kurz zum Witz: Ein Witz ist eine metaphysisch angebundene Bewegung, die einen reflektierenden mitfühlenden Menschen individuell berührt und zum Lachen bzw. in ein Schmunzeln, Grienen, fröhliches Abschweifen, eine Lächerlichkeit versetzt. Es ist eine Bewegung, die, auch wenn sie nur einen Einzelnen bewegt, immer soziale Zusammenhänge oder Szenerien, soziale Situationen mitschwingen lässt, die dabei sein könnten, selbst, wenn sie nicht dabei sind.

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Schließlich ist ein Witz immer nur dann ein Witz, wenn man lacht – wenn einer lacht, weil man lachen könnte oder würde, wäre man dabei.

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Und damit Schluss der Witzmetaphysik hier: Wenn das Witzmaterial erzählt oder vorgeführt oder erlebt wird und keiner lacht, dann ist es kein Witz.

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Damit ist hier jetzt „der Witz“ als Prototyp des Sozialen überhaupt zu erkennen: Soziologie ist Witztheorie mit angeschlossenen empirischen Seinsbindung-Forschungen.

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Und schon bin ich beim Kampfflugzeug, bei Drohnen oder Luftschiffen, Fesselballonen, Sateliten und Selbstlenkraketen, bei Munition, Fallschirmen, „Weihnachtsbäumen“, Obersalzbergeinnebelung und Giftgas.

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Immer strebt die militärische Flugzeugentwicklung danach, die soziale“ Bewegung, unter Berücksichtigung der sozialen Bewegung des Feindes günstig einspielen zu können.

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Auch beachtlich ist für die Rüstungsentwicklung die Finanzierung: Man muss es bezahlen können. Allerdings gibt es heute unbegrenzt weltweit Kredite für Rüstung – sogar über Rentenfonds gespeist.

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Außerdem ist Rüstungszukunft am besten aus einer Hand, doch nicht ohne das technisch beste Kennen und Können tragfähig.

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Inzwischen haben wir durch immense digitale Rechner- und Steuerungstechnik eine Überschneidung der analogen (mit Soldaten) und virtuellen (robotisch-automatisierten) Waffen, bis hin zum Cyber War, nämlich die digitalen Steuerungen des Feindes auszuschalten oder in Echtzeit zu manipulieren.

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Ein anderer Aspekt ist der Umstand, dass Krieg von Nationalstaaten finanziert wird. Während das Rüstungsgeschäft der transnationalen Finanzwelt zufällt. Und das reicht natürlich bereits in das Design der Waffen und der Kriegsstrategien hinein.

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Dann wäre nämlich stets das Dümmste, aber Teuerste, am Zuge, während alle diejenigen Generäle, die von der Kriegskunst herkommen, schnell rausgeschmissen werden müssen, um durch Generäle der profitorientierten Rüstungsindustrie ersetzt werden zu können.

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Natürlich haben wir im freien Deutschland hierfür unsere freien Wahlen – da stehen diese Fragen natürlich niemals auf dem Wahlprogramm. Da heißt es: Wollt ihr Kamelle oder Bongospielen? Und der Witz ist dann ohne Theorie: Bongospielen!

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Kurz und gut: Seitdem also die Kriegsparteien – mindestens zwei Kontrahenten, durch das oben skizzierte Waffenentwicklungsproblem, günstiger mehrere kleinere und am besten noch sogenannte asymmetrische Konflikte – alle Beteiligten von den selben Ausrüstern bewaffnet werden, die auch gleichzeitig die Abwehr- und Verteidigungswaffen darauf abstimmen, kommt es natürlich – die sind ja nicht blöde – zu sozialen Auslegungen by Design.

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Kurz gesagt: Wenn beim Iron Dome im Massakerstaat die heiße Abrüstung zur Konjunkturbelebung der internationalen Rüstungsindustrie 4.0 akzelleriert werden kann, wird das algorithmisch veranlasst: Der Rechner sagt, wann es losgeht, nämlich, wenn es sich rechnet:

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Mit dem Abschuss einer blödsinnigen, etwas größeren Panzerfaust von Gaza aus, wird automatisch das Iron-Dome-Abwehrsystem gestartet. Beide steuern in der Luft aufeinander zu und – es knallt (natürlich automatisch per Video aufgezeichnet und im Massendatenspeicher digital abgelegt). Und sofort erfahre ich das in Echtzeit Online.

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Damit komme ich zum Schluss – wo es witzig wird. Und wo, Witz und Flugzeugentwicklungstheorie korrespondieren:

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Wer mit großräumigen ferngesteuerten „Airliftern“ (großräumigen Transportflugzeugen, mit knappesten Start- und Landemöglichkeiten (am besten Senkrechtstarter) und geringerem Treibstoffverbrauch – also, großen Reichweiten, gleichzeitig in „Stealth-Auslegung“ möglichst schwer vom nur bis zum Horizont jeweils reichenden feindlichen Radar zu orten („Tarnkappenflugzeug“), aber über Sateliten), also Lebensmittel und Hilfsgüter und gleichzeitig Waffen, Munition, und Bombenabwürfe, gleichzeitig machen will, muss folgendes Problem beachten.

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Der Versorgungs-Lifter soll über Donezk oder Gaza abwerfen: Geladen sind große Kanister mit Salzwasser, Augenbinden und Ohrstöpsel für Gaza, und Panzergranaten und Atombomben für den Massakerstaat – dann ist bereits beim Beladen des Versorgungs-Lifters darauf zu achten, dass während des Abwurfs es nicht zu unsymmetrischen Entlastungen des Lifters kommen kann, indem beispielsweise einfachheitshalber die Güter für Gaza unter der linken Tragfläche und die Knallkörper für die Massakermenschen auf der rechten Seite nicht getrennt aufgehängt sein sollten .

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Denn, ohne große Witz-Theorie weiß jeder: Wenn die eine Seite durch Auslösung der Abwurftechnik ausklinkt, kriegt die ganze Kiste Schlagseite und kommt selbst in Gefahr.

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Nun ist Gaza doch geometrisch/geographisch so klein, dass es beim Abwurfsversuch mehrfach hin und her zu überfliegen sein wird, ohne selbst dabei automatisch oder von den Hamassöldnern oder den Massakermenschen abgeschossen zu werden. So dass im Wechsel, mal Waffen für das Massaker, mal Salzwasser und Ohrstöpsel für die Gazakinder, abgeworfen würden, ohne dass es zur ladegewichtsbedingten Schlagseite kommt. Schon echtes analoges Schlingern ist für so eine schwerbeladene süße Frachtmachine gefährlich.

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Es muss also beim Laden auf gleichmäßige Vermischung der Abwurflast, nach Gewichtsbalance geachtet werden – am besten mit einer Lifter-Lade-Logistik-Software gesteuert – einer neuen fortschrittlichen Leistung unserer fortschrittlichen IT-Arbeitswelt.

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Dietmar Moews meint: Soziologie ist Witztheorie mit angeschlossenen empirischen Seinsbindung-Forschungen. Erst wenn Freund und Feind, Angriffs- und Abwehrwaffen aus einer Hand IT 4.0 gesteuert werden, entfallen zahlreiche organisatorische Probleme.

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Denn dann ist es egal, wer wann gerade mal Salzwasser oder Iron-Dome-Systeme auf den Kopf geworfen bekommt – die Gegenwaffe wird ja stets mitgeliefert.

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Nur eines darf nicht geschehen:

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Ein Krieg darf niemals enden. Er darf nicht abschließend gewonnen werden. Deshalb hat sich ja die Ausbildung und Bewaffnung von Bin Laden, Al Qaida und ISIS jetzt durchgesetzt.

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Was mit der Pilotenausbildung der 9/11-Piloten schon äußerst erfolgreich war, wird mit internationalem Wachstumsbestreben der Casino-Finanz automatisch prolongiert.

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Die Mehrheit (Majorität) der Menschheit, die die ausgeführten Zusammenhänge nicht verstehen kann (RTL= Rammeln, Töten, Lallen), kann lachen. Das macht die viehischen Machenschaften zu Witzen. Die etwas indignierte Minorität, die nicht lacht, hat einfach mal nichts zu lachen – na und? – Oder lacht fast niemand, weil die Majorität nur Bratkartoffel versteht, aber über Bratkartoffel nicht lachen muss.

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Während allerdings die soziale Rüstungsentwicklung, auch der Luftwaffe, auch theoretisch vollkommen eindeutig erkennbar ist. Auch diese zu beobachten ist ein Witz.

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Und wir wissen spätestens seit Nietzsche: das Allzumenschliche spielt sich jenseits von Gut und Böse ab. Was nicht heißt, dass es nicht Gut und Böse gäbe.

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Neues Spitzenpersonal auf EU-Sondergipfel bestimmt

August 30, 2014

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am Samstag, 30. August 2014

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Federica Mogherini aus Italien und Donald Tusk aus Polen haben die EU-Staaten-Chefs nun bestimmt.

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Doch liegt die Personalfrage hauptsächlich in der Zuweisung von Bedeutung und Handlungskompetenz durch die Staatschefs. Entscheidend ist, ob und was dieses EU-Personal tun darf und tun soll. Erst in zweiter Linie zählt, ob sie hübsch oder polyglott sind, Führungserfahrung oder wissenschaftliche Intelligenz und Urteilskraft haben.

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Bislang arbeiteten diese EU-Rollenträger als Repräsentanten auf Geheiß, der maßgeblichen Staatsführer im EU-Rat.

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Wie undemokratisch das EU-Konstrukt bis heute aufgezogen ist, lässt sich daran ablesen, dass sämtliche EU-Rollenträger nicht von den europäischen Bürgern gewählt werden können. Es gibt nicht einmal einen allen gemeinsamen Wahltermin. Und es gibt bislang kein einziges Mal Parlamentswahlen (z.B. in Deutschland), bei denen Europapolitik entworfen und angeboten würde. Es gibt auch nicht das konkrete Personal, das diese Europapolitik innereuropäisch und außereuropäisch verwirklichen sollte bzw. die 28 EU-Staatsführungen suchen und wählen solches Spitzenpersonal nicht.

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Das ist heftig: Eine Staatengemeinschaft, EU genannt, sucht sich nicht das beste Personal und stellt das auch nicht den Wählern zur freien Wahl.

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Beobachtet man die Bundeskanzlerin Dr. Merkel, ist eindeutig, dass sie die EU stets als Sündenbock für ungelöste Probleme hinstellt, aber der EU keinerlei politische Handlungsmacht überlässt (Die anderen EU-Staaten machen ebenso).

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Letztlich sorgt die deutsche Bundesregierung auch nicht dafür, dass die EU überhaupt als kompletter Staatenverbund, Union oder Dachverband angelegt wird: Es fehlt eine Satzung, eine Militärkonzeption und es fehlt ein zentrales Controlling für sämtliche Politikfelder.

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Die 41 Jahre alte Italienerin und der 57 Jahre alte Pole, die beim EU-Sondergipfel am Samstag in Brüssel zu Europas neuer Außenbeauftragten und zum Präsidenten des Europäischen Rates gekürt worden sind, bilden in all ihren Gegensätzen genau den nötigen Proporz ab, der eine Einigung unter den 28 Mitgliedsstaaten erst möglich werden lässt. Diese Einigung auf diese beiden Leute bedeutet, dass sich die EU nicht einig ist.

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Sie ist Sozialdemokratin, er Liberal-Konservativer.

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Dietmar Moews meint: Drogenfreie Verwaltungsleiter ohne Flugangst wären als EU-Spitzenvertreter nicht schlecht.

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Vielsprachigkeit ist nicht unabdingbar. Denn welcher Berufspolitiker kann alle europäischen Sprachen verhandlungssicher sprechen, lesen und schreiben?

Wichtiger ist die großherzige und nüchterne Persönlichkeit, die in aller Welt auch ohne Worte respektiert würde: Wachheit und Führungs- und Fühlungskompetenz für die einfache Auslegung der Goldenen Regel, wie sie in aller Welt verstanden und geschätzt wird. Wer machtpolitische Interessenpolitik im Schilde der EU führen will, sollte mal die Präambeln der geltenden Verfassungen und der UN-Menschenrechts-Charta studieren.

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Stattdessen schmiedet Großbritannien mit einigen anderen EU-Staaten an einer 11000 Mann starken Ukraine-Einsatztruppe, die nicht auf Brüssel abgestellt ist.

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Was die EU momentan und als Anhängsel des „Westens“ treibt, wird sich rächen. Man kann sein eigenes Dauern nicht auf Unfairness und auf Unrecht stellen.

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Neurussland und Volksrepublik Donezk in der Ukraine

August 30, 2014

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am Samstag, 30. August 2014

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Nun eine aktuelle Lageeinschätzung zu „Neurussland“ oder „Volksrepublik Donezk“ in der Ostukraine, wo zwischen Ukrainern und Russen offener Krieg getrieben wird. Dabei sind angeblich über 800 000 Russen nach Russland geflohen und über 100 000 Ukrainer in die Westukraine.

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Ein Atomkraftwerk hat man im neurussischen Kampfgebiet auch, nicht nur in Tschernobyl – mal sehen, wer das aus Versehen beschädigen wird (natürlich in einer Not).

Anbetracht der eskalierten allseitigen Propaganda und dem elementaren Vertrauensverlust sowie die Unmöglichkeit Proklamationen und tatsächliche Geschehnisse über die Bereitstellungsmedien verifizieren zu können, reicht es mir jetzt.

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Unsere gewählten politischen Repräsentanten behandeln ihre Wähler und die Deutschen insgesamt als Idioten und unmündige Bürger, denen man keine entscheidende Verantwortung überlässt. Ich bin auf die nächsten Wahlen gespannt (am kommenden Wochenende wählt Sachsen – CDU und SPD bzw. die Linke als Opposition stehen zur Wahl).

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Nach Lage der Dinge aus meiner Sicht, sind die Deutschen nach wie vor „hitlerschlau“. Was sie nicht wissen sollen, wollen sie auch nicht wissen und sagen dann hinterher: Wir wussten nichts.

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Aber – das ist das Entscheidende für das politische Verhalten der Deutschen als tatsächliche Majoritätsorientierung:

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So lange es ihnen auf diese Weise so exklusiv materiell gut geht – soll es so weiter gehen (Sachsens Tillich (CDU) darf sich schon auf seine Wiederwahl freuen). Kanzlerin Merkel und die Koalitions-SPD kann sich weiter freuen – auch wenn die „schweigende Hitlerspirale“ teilweise gewisse Basisgeräusche von sich gibt: Das ist doch nicht die christliche Programmatik! – das ist doch nicht die sozialdemokratische Programmatik! – das ist doch nicht die Grüne „Alternative“!

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Wir haben also viel Gerede und Interpretationen des geltenden Rechtes, der vertraglichen Verpflichtungen und so weiter, von allen Seiten, die da jetzt in der Ukraine mitmischen. Aber die Teilnehmer und Bewerber sind sich nicht einig. Und ihre Uneinigkeit ist auch nicht durch die Propagandakonflikte aufzumischen – deshalb wird ja auch dieser Krieg von allen Seiten akzelleriert.

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Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen den Konfliktseiten.

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Während die Machtträger in Kiew von Anbeginn von „Weltkriegslage“ und von „Weltkrieg“ reden (drohen), erklärt der Russe: Das ist eine innerukrainische Auseinandersetzung – die Ukrainer und die neurussische Sezession sollen miteinander einen friedlichen Modus verabreden. Aber – der Russe betont – Russland ist auf der Seite der Neurussen. Und Russland wird den Ukrainern zukünftig geringere Eselsbrücken bauen, die ukrainische Armut zu kreditieren.

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Und nun die praktische Lage:

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Putin ist seiner neuen (kapitalistisch/marktwirtschaftlichen) russischen Sozialsituation ausgesetzt. Darin gibt es jetzt – bei aller staatlichen Propagandaübermacht – dissidente Diskussionen zum russischen Patriotismus und zum Ukrainekonflikt.

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Putin hat für die russische Zukunft eine regionale und eine weltpolitische Vorstellung, die darin Ausdruck finden, dass regional mehrere Kampf-Divisionen an der neurussischen Grenze bereit stehen. Dass die einsatzbereit sind, zeigt sich an den konkreten Interventionen auf ostukrainischen Gebiet um Donezk.

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Putin verlangt mindestens zwei Essentials (a) und c)):

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a) Direkten ungehinderten Landweg zu den Schwarzmeer-Marine-Stützpunkten – also Landverbindung Russland zur und auf die Krim,

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b) konföderative sozio-politische Selbstbestimmung der Neurussen in Neurussland als Teil der unabhängigen Ukraine,

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c) keine nicht ehedem verabredete Änderung der internationalen Militärpolitik – dass an den russischen Grenzen keine festen auf Dauer gestellten NATO-Einheiten anzusiedeln sind.

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Kiew sieht das Alles anders:

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Kiew macht jetzt Bombenangriffe auf Donezk – was man niemals mehr aus der Welt bekommen wird.

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a) Weil Kiew behaupten will, selbstbestimmt, mit nationalem Gewaltmonopol, die bisherige ukrainische Macht- und Rechtsordnung auch in der Ostukraine durchzusetzen.

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b) Kiew verlangt die Krim zurück.

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c) Kiew will volle Selbstbestimmung hinsichtlich eigenständiger Militärbündnisse auf dem ukrainischen Staatsgebiet.

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d) Kiew will die russische Bevölkerung in der Ostukraine und auf der Krim unterwerfen und ist nicht bereit, mit denen zu verhandeln: mit „Terroristen“ verhandelt ein „Rechtsstaat“ nicht.

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Dr. DIETMAR MOEWS von FOKKO VON VELDE fotografiert

Dr. DIETMAR MOEWS
von FOKKO VON VELDE
fotografiert

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Dietmar Moews meint: Die unmittelbare Kriegszukunft wird von zwei Aspekten bestimmt sein:

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EINS Wenn die militärische Polarisierung in zwei Kampfblöcke: Für den Massakerstaat und gegen den Massakerstaat den zusätzlichen Kampfplatz Ukraine verkraften zu können meint (der vom Massakerstaat so definierte DER WESTEN), dann wird es in der Ostukraine „westliche“ Luftunterstützung und Waffenlieferungen geben.

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oder ZWEI Wenn der Massakerstaat endlich begreifen könnte, dass sich auf diesem Weg Israel abschafft, wenn es weiterhin „Armageddon“ spielt, dann wird man sich militärisch mehr auf den Konflikt mit der Kalifat-Arabischen Qaida, genannt ISIS, versuchen zu beschränken. Aber hier wird die Rechnung schwierig. Wir sehen es gerade mit den UN-Geiseln auf dem Golan.

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Ob ich den nüchternen Blick Obamas und die vernünftige Urteilskraft des Massaker-Westens kommen sehe? Sehen tue ich das zur Zeit nicht.

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internationale Sportler und Künstler wurden damals, anfang der 1980er Jahre, von Hannover aus initiert.

internationale Sportler und Künstler wurden damals, anfang der 1980er Jahre, von Hannover aus initiiert.

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Die Idee, dass tatsächlich die Wahnvorstellungen der israelischen Siedlerpartei den Taktstock schwingt, finde ich absurd. Eher ist es eben die kollektive internationale Kommunikation- und Vernunftoptimierung, die so erbärmlich davonkommt.

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Die nichtsouveräne deutsche Regierung der US-Statthalterei darf sich im Moment weiterhin „hitlerschlau“ aus der Affäre ziehen: Mitmachen, Schnauze halten, Wohlstand genießen.

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Schweigespirale zu „Gaucks“ neuer Militärbereitschaft

August 29, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4833

am Freitag, 29. August 2014

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Die neue Kriegspolitik Deutschlands, als Anpassung an die Kriegspolitik der bestimmenden USA, nicht mehr nach eigenem deutschen Friedensgebot sich von Kriegsbeteiligung zurückzuhalten, ist jetzt gebrochen:

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Deutschland macht Krieg und Deutschland macht Krieg mit. Und Deutschland flankiert die eigene Kriegsbereitschaft mit Kriegspropaganda. Es werden keinerlei Gegenstimmen berichtet, die andere befreundete Staaten äußern, die nicht Krieg mitmachen wollen. Dagegen werden ausländische Kriegsverlangen geradezu als Warnung in Deutschland verbreitet.

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In der deutschen Kriegspropaganda werden alle Methoden und Mittel benutzt, die der Kommunikationsführung, der Propaganda und der Meinungsunterdrückung zur Verfügung stehen: Gefälschte Nachrichten (veraltete Massaker-Videos), hochkarätige Fachleute (sogenannter Friedensforscher-NGOs und von „Internationalen Beziehungen“), Auswahl von Zeugen durch Redakteure staatlicher Sender (Guido Westerwelle wird nicht interviewt, was die heutige Lage in Libyen betrifft), Unterdrückung von Kriegstatsachen, Massaker, Genozid, Kriegsverbrechen an Kindern (sieben Wochen Gaza-Massaker durch den Gaza-Massaker-Staat) sowie das Verschweigen von Machenschaften (MH 17, Absturz des malayischen Großflugzeuges aus Amsterdam über Ukraine wird nicht aufgeklärt) usw.

Schweigespirale ist eine Erkenntnis aus der us-amerikanischen Soziologie, die die Alt-Nazi Noelle-Neumann aus Allensbach als eigene Erkenntnis propagierte, die aber – so oder so – nicht zur politischen Führung benutzt wird. Schweigespirale bedeutet:

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Die Leute, Bürger, Wähler, Menschen, die man nach ihrer Meinung in sogenannten Meinungsumfragen befragt, sagen nicht, was sie denken, sondern sie verschweigen ihre Werthaltung in jedem Fall.

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Befragte sagen nie (nur ausnahmsweise Gustl Mollath) was sie für wahr halten. Sie sagen immer (Ausnahme Gustl Mollath) was sie glauben, dass billig ist:

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a) das als Mehrheitsmeinung öffentlich bekannt ist,

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b) was der Frager / Interviewer als Antwort gelten ließe,

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c) Was der Befragte sagen kann, ohne dass nachgefragt wird oder komplizierte Begründungen nachgefragt würden – man vermeidet Nachfragen nach Argumenten (weil man meist zu wenig Ahnung von politischen Sachen hat)

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d) Man antwortet lieber was Angepasstes anstatt einfach zu sagen:

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da) Mein Arzt hat mir verboten, meine Meinung öffentlich zu sagen

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db) Ich weiß es nicht

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dc) Ich will meine Meinung zu ihrer Frage nicht sagen. Kurz gesagt: was Sie hier erfragen, ist lediglich geeignet, die Antworten zu erheben, keineswegs aber das voraussichtliche Verhalten oder auch nicht, was die Befragten ehrlich glauben zu meinen.

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dd) Die wirklichkeitsnahe Antwort wäre: Ich verhalte mich situativ und der sozialen Szenerie, die ich jetzt zum Fragezeitpunkt nicht kenne, angepasst. Also kann es sein, dass das, was ich jetzt sagen könnte, möglicherweise ganz anders werden wird.

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Die öffentliche Meinung, die in Umfragen herausgeholt wird, sammelt nach angeblich „repräsentativer Auswahl“ des Samples O-Töne auf vorgefasste Fragestellungen. Heraus kommt immer eine „Erklärungsnorm“ (s. Schweigspirale). Heraus kommt niemals die „Verhaltensnorm“.

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BEISPIEL: Auf dem Weg in die Fußball-Fernsehkneipe in Dortmund antwortet der neutrale Fan: Dortmund (Erklärungsnorm – weil er glaubt, diese Antwort funktioniert in der Fragesituation). Es kann aber sein, dass er eher an den Französischen Fußballmeister glaubt – nur das sagt er nicht (Verhaltensnorm).

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Kurz – öffentliche Meinungsäußerungen und öffentliches Verhalten lassen sich nicht einfach „blank“ erfragen. Es sind empirische Sozialforschungsmethoden nötig, wenn man das wahrscheinliche mögliche Verhalten als Verhaltensnorm ermitteln wollte.

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Dietmar Moews meint: Die heute breitwandig verbreitete Einschätzung, „die Deutschen stimmen in der überwiegenden Mehrheit der neuen Kriegspolitik zu“, ist reine Zweckbehauptung und Propaganda. Angepasstes Verhalten in einer unehrlichen Meinungsäußerung wird durch psychologischen Druck gefördert, mit Phrasen, die jeder hören muss:

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„Die Deutschen sind noch nicht reif, über die neue Militärpolitik zu diskutieren!“ behauptet die Propaganda.

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ZUGINSFELD 27 "Man kann ja nie wissen" DMW 548.2.99, 198cm / 198 cm, Öl auf Leinwand, in Dresden 1999 gemalt

ZUGINSFELD 27 „Man kann ja nie wissen“ DMW 548.2.99, 198cm / 198 cm, Öl auf Leinwand, in Dresden 1999 gemalt

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„Die Deutschen akzeptieren Waffenlieferungen zur Notabwehr, noch nicht Entsendung von Bundeswehr-Kampfeinheiten und Soldaten!“ behauptet die Propaganda – ohne zu beweisen, dass solche Waffenlieferungen die (welche?) erhoffte Wertverwirklichung bezwecken und bewirken können.

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ZUGINSFELD 41 DMW am 3. Juli 2014 in der Mainzer Straße Südstadt Köln, in Köln im Jahr2014 gemalt

ZUGINSFELD 41 DMW am 3. Juli 2014 in der Mainzer Straße Südstadt Köln, in Köln im Jahr2014 gemalt

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„Wir nennen es nicht mehr Friedenspolitik, sondern Interessensicherung weltweit!“ wird behauptet.

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ZUGINSFELD 26 DMW 198 cm / 198 cm von DIETMAR MOEWS 1999 in Dresden gemalt

ZUGINSFELD 26 DMW 198 cm / 198 cm von DIETMAR MOEWS 1999 in Dresden gemalt

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Wir propagieren, dass es nicht um Angriffskrieg sich handelt, sondern um die Verteidigung der gemeinsamen Interessen mit unseren Bündnispartnern! – behauptet die Propaganda.

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ZUGINSFELD 32 "O Veitstanz" DMW 660.7.8 am 30. Juni 2014

ZUGINSFELD 32
„O Veitstanz“
DMW 660.7.8
am 30. Juni 2014

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Schließlich wird also behauptet, die überwiegende Mehrheit der Deutschen schweigen gegenüber der deutschen Kriegs-Führung, weil sie einverstanden sind. (Vielleicht wollen sie lieber die alte Friedenspolitik von Kohl und Westerwelle: keine Soldaten! und keine Waffen in Kriegsgebiete)

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ZUGINSFELD 37 DMW 667.14.8., 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand

ZUGINSFELD 37 DMW 667.14.8., 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand

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So betriebsblind war Hitlers Führung am 1. September 1939 auch, als bekannt wurde, dass England und Frankreich Deutschland den Krieg erklären würden, wenn die Wehrmacht nicht unverzüglich aus Polen zurückgezogen würde. Hitler zog nicht zurück, wenngleich er und seine Führung selbst wussten, dass Zweifrontenkrieg gegen England nicht gehen wird (Hitler nennt selbst die Lehren aus dem Ersten Weltkrieg in seinem öden Buch „Mein Kampf“).

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ZUGINSFELD 37 DMW 667.14.8., 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand

ZUGINSFELD 37 DMW 667.14.8., 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand

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Die Naziführung hielt das Schweigen der deutschen Öffentlichkeit nicht für „Schweigespirale“ oder Einschüchterung der Deutschen durch das Nazi-Regime, sondern irrtümlich als Zustimmung und als Kriegsbereitschaft. Ebenso wurde Englands Kriegsbereitschaft (Chamberlaine: „never to go in war with one another again“), zur Unterstützung Polens, unterschätzt.

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ZUGINSFELD 37 DMW 667.14.8., 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand

ZUGINSFELD 37 DMW 667.14.8., 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand

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Schon hier sieht man, dass die eigenen Wünsche (wie Vorurteile wirken) erschweren, richtig einzuschätzen, aus welchen Gründen und mit welchen Motiven etwaig Andersdenkende in Umfragen eine angepasste Meinung erklären, dann aber anderes Verhalten an den Tag legen, wenn es so weit kommt und sie gefordert werden.

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ZUGINSFELD THOMAS WIPF proklamiert im Goethe-Institut Dresden 2003

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THOMAS WIPF proklamiert im Goethe-Institut Dresden 2008

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Der Großen Koalition in Berlin könnte es so ergehen, wie den großen italienischen Parteien in den 1980er Jahren – plötzlich waren sie weg, aufgelöst, ersatzlos gestrichen.

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ZUGINSFELD THOMAS WIPF proklamiert im Goethe-Institut Dresden 2006

ZUGINSFELD
THOMAS WIPF proklamiert im Goethe-Institut Dresden 2006

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Cinque Stelle, die neue italienische Alternativpartei, erhielt auf Anhieb 25 Prozent bei den Wahlen in Italien. Im Frühjahr 2012 erklärten ca. 30 Prozent der Deutschen, sich vorstellen zu können, die PIRATEN zu wählen.

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