BREXIT und Luftfahrt zwischen Großbritannien und der Europäischen Union

Februar 18, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8951

am Dienstag, den 19. Februar 2019

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Vor geraumer Zeit hieß es im Wirtschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (S. 22. am 22. Januar 2019):

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„Die Luftfahrt zittert vor dem Brexit. Reißt der Austritt Großbritanniens Lücken in die Flugpläne? Die größten Sorgen betreffen gar nicht die Strecken nach London … nicht die Hauptziele sind in Gefahr, etwa Frankfurt / London, sondernum Flüge, die nie britischen Boden erreichen, von Frankfurt nach Teneriffa, von Stockholm nach Mallorca, von Barcelona nach Rom. // Diese Sorgenflüge der Branche werden durchgeführt von Gesellschaften, für die der BREXIT das Ende eines langen sicher geglaubten Fundaments bedeuten kann – Fluggesellschaften, die nach einem Brexit nicht mehr mehrheitlich Eignern mit Sitz in der EU gehören, weil Anteile in britischer Hand dann nicht mehr dazuzählen. Flugrechte hängen nämlich davon ab, welchem Land eine Fluggesellschaft zuzurechnen ist – vornehmlich aufgrund der Eigentumsverhältnisse. Wer keine Mehrheit EU-europäischer Gesellschafter hat, darf vom Grundsatz her nicht zwischen zwei Flughäfen innerhalb der EU pendeln.

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Die Fluggesellschaft Condor mit einer Zentrale wenige hundert Meter vom Frankfurter Flughafen entfernt gehört zum britischen Reisekonzern Thomas Cook, im TUI-Konzern aus Hannover mit der Gesellschaft TUI-Fly würde die Kombination aus Briten und einem russischen Großaktionär wohl dazu führen, das die Anteilseigner aus der EU in der Minderheit wären, der spanische Marktführer Ibelog mit den zuständigen Beria ist Teil der British-Airways-Mutterkonzerns IAG, sogar die irische Rynair hatte zumindest in der Vergangenheit eine Mehrheit britischer Aktionäre… Eine Voraussetzung für eine Übergangsvereinbarung von etwa einem Jahr, in dem ein neues Luftverkehrsabkommen mit London ausgehandelt werden soll, wäre, dass die Briten mitziehen,…

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Die Europäische Kommission und die britische Regierung haben deutlich gemacht, dass sie alles daransetzen, Flugzeuge auch bei einem No-Deal-Szenario in der Luft zu halten … Man stehe „in engem Dialog mit den zuständigen Behörden in Europa, um sicherzustellen, dass sich unserer Pläne auch bei einem No-Deal-Szenario umsetzen lassen..“

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaft, Seite 17 am 26. Januar 2019:

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„Nicht „unnötig“ auf Briten zugehen. Die EU-Staaten bereiten den harten Brexit weiter vor. In einem internen Ratspapier steht: Bloß nicht zu viele Zugeständnisse machen!

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… Die Europäische Kommission hatte zwar vor Weihnachten einen Vorschlag vorgelegt, der verhindern soll, dass der Flugverkehr zwischen Union und vereinigtem Königreich zum Erliegen kommt. Dabei geht es aber – wie nun noch einmal in einem weiteren Papier des Ministerrats zum Luftverkehr betont wird – nur darum, grundlegende Verbindungen aufrechtzuhalten … Wobei es in Detailfragen durchaus Divergenzen zwischen den Mitgliedsstaaten gibt. So wollen etwa Luxemburg und Belgien Gesellschaften aus Großbritannien den Transport von Luftfracht erlauben, was Deutschland und Polen skeptisch sehen. Andere Länder wollen ihnen auch Passagierflüge in der EU erlauben, was wiederum die Kommission strikt ablehnt. Dürfen britische Fluglinien keine Flüge mehr in der EU anbieten, könnte das gravierende Folgen für den Tourismus haben. …

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auch der britische Schatzkanzler Philip Hammond warnte am Freitag in Davos vor „enormen Verwerfungen“, die ein harter Brexit mit sich bringe … dass die EU doch noch einige ihrer roten Linien aufgeben könnte.“

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Dietmar Moews meint: An den Dispositiven der Flugrechte und der Nachfrage an Flugverbindugen zeigt unzweifelhaft, dass auch ein harter BREXIT nicht wirklich problematisch sein wird.

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Wo Fluggäste sind und wo Fluglinienbetreiber sind, lassen sich sogar kurzfristig neue Angebote schaffen – und seien es Sondergenehmigungen für eine momentane Aufrechterhaltung der gewohnten Möglichkeiten.

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Was soll es, wenn die Briten für gewisse Zeit auf das täglich frische Lebensmittelangebot verzichten, weil die Äpfel und der Salat eine Woche später ankommen?

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Was soll das Theater. In jedem Kriegsnotstand sind Versorgungslücken abzufedern, indem die Verbraucher sich einfach umstellen und mal vier Wochen „DDR“ ausprobieren, bis es neue Bananen gibt.

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Ich habe kein Verständnis fürs Theater. Es gibt Sanktionen gegen Russland. Folge ist, dass Russland die Konsumenten längere Zeit nicht mit dem gewohnten Westobst versorgen konnten. Aber inzwischen ernten sie eigene Äpfel, weil die Versorgungsmängel eine Initiation der Eigenproduktion ergeben hat.

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Deutscher Unilateralismus zeigt MERKELS Irrlauf der Politik

Februar 18, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8950

am Dienstag, den 19. Februar 2019

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Oskar Kokoschla

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Die deutsche Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel hatte auf der Münchner Sicherheitskonferenz die selbstgestellte Aufgabe, vor die der Franzose Macron und die Britin May sich in der augenblicklichen Kriegsszenerie der Welt – von Syrien bis Mali, von Afghanistan bis Jemen, von Kongo bis Israel, von Ukraine bis Taiwan – zurückstanden.

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Keiner war bereit, aus dem Kreis der EU sich dem geballten Trumpismus von NATO und Unilateralismus zu stellen. Ohne Zweifel sind die Erwartungen an Putin und Xi Jinping klar – sie machen, mehr oder wenig offen den NETANJAHU, den ERDOGAN, den ASSAT und noch viele bis an die Zähne bewaffnete andere.

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Und da greift der Vizepräsident Mike Pence zu klaren apodiktischen Ansagen gegen die Europäische Union.

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EINS USA fordern höhere Rüstungsausgaben, die die USA von sich aus gesetzt haben – USA wenden über 3% ihres angeblichen Bruttosozialproduktes für Waffen, Betriebsmittel und Soldaten auf, Deutschland soll 2% aufwenden – unterschreitet diese Quote aber regelmäßig.

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ZWEI USA halten Verträge nicht verlässlich ein, sondern machen, was dem Präsident opportun erscheint. Auch, weil die USA multilaterale Rahmenverträge „uninteressant“ finden. Für die USA sind in allen belangen bilaterale Verträge von Vorteil, weil sie da stets als Stärkere schwächere Staaten – bilateral – zu den eigenen Bedingungen zwingen können.

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USA lehnen multilaterale Verträge ab und werfen der MERKEL-Regierung zu Recht vor, selbst erhebliche unilaterale Politik zu machen und alle Partner multilateral vor vollendete Tatsachen stellen:

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Flüchtlingsaufnahme 2015

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North Stream 2

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INF-Fortführung der Atomwaffenbegrenzung mit Iran

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INSTEX – die Fortsetzung von Handelsbeziehungen mit Iran, gegen USA-Sanktionen.

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In einem Kurzüberflug der deutschen Tagespresse von Montag, 18. Februar 2019, sieht es wie folgt aus:

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FAZ am 18. Februar 2019:

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Pipeline-Grüße aus München

Nach ihrem Auftritt auf der Sicherheitskonferenz feiert die russische Staatspresse Angela Merkel. Sie widersetze sich „illegalen“ Versuchen der Amerikaner, das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 noch zu verhindern, heißt es in Moskau.

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Süddeutsche Zeitung titelt am 18. Februar 2019:

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„Merkel will Rüstungsexporte erleichtern. Voraussetzung für die Entwicklung gemeinsamer Waffensysteme in Europa sei eine „gemeinsame Kultur“ für die Ausfuhr von Waffen…“

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DIE WELT titelt am Montag, 18. Februar 2019:

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„Wachsende Zwietracht zwischen Deutschland und den USA. Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert bei der Sicherheitskonferenz in München die Regierung Trump in Außenpolitik und Handelsfragen hart. Dessen Vizepräsident Mike Pence beharrt auf seinen Positionen…“

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Neue Zürcher Zeitung titelt am Montag, 18. Februar 2019:

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„Merkel plädiert für eine ideale Welt. Deutliche Bruchlinien im Verhältnis Deutschland – USA. Die deutsche Bundeskanzlerin wird bei der Münchner Sicherheitskonferenz gefeiert wie kein anderer Redner. Sie wirbt für internationale Kooperation und gute Lösungen zum Wohle aller. Und stösst damit sofort an Grenzen…“

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nytimes.com am Montag, 18. Februar 2019 von Roger Cohen

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Opinion

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Europe to Mike Pence: No, Thank You

The Trump administration manages to turn Germans into Gaullists, ready to flirt with Russia and contemplate strategic independence. „

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Dietmar Moews meint: An vielen Stellen meiner Blog-Lichtgeschwindigkeit, im täglichen Lauf, habe ich viele Details analysiert und kommentiert. Heute, hier geht es nicht um die einzelnen konkreten Abwägungen, die in München von den Rednern parteiisch vorgetragen worden sind – der Russe beantwortete eine sinnfällige Frage so: ich antworte nicht darauf – schreiben sie, was sie immer schreiben, egal was ich sagen könnte.

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Mir kommt es nur auf die beschämende MERKEL-REDE an, die so vehement und klar sprach, wie man nur überrascht sein konnte, aber.

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MERKEL forderte MULTILATERALISMUS als Gegenmuster zum TRUMP-UNILATERALISMUS, den MIKE PENCE vortrug.

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Und jetzt steht im Raum, dass MERKEL selbst herbe unilaterale Alleingänge gemacht hat, jetzt aber Multilateralismus von allen anderen fordert. Kein Wunder, wenn PENCE und die USA-Kritik diesen Widerspruchs-Spagat Merkels nur LÄCHERLICH FINDEN.

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Merkel war nach ihrer Rede sichtbar angeschlagen; es muss ihr klar gewesen sein, dass ihre Rede ein großer Flop war.

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INSTEX ist nicht NATO und nicht EU sondern INF-Rettung

Februar 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8949

am Montag, den 18. Februar 2019

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Instex steht für „Instrument in Support of Trade Exchanges“ (dt. Instrument zur Unterstützung von Handelsaktivitäten), eine im Jahr 2019 von folgenden drei EU-Mitgliedstaaten gebildetes Gremium:

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Die europäischen Regierungen von Großbritannien, von Frankreich und von Deutschland, die allesamt sowohl NATO-Mitglieder sind – Großbritannien und Frankreich sogar im Veto-berechtigten Sicherheitsrat, Deutschland nur als bevormundeter Staat nach der Kapitulation 1945 – haben inzwischen miteinander kommuniziert und eigene Interessen formuliert:

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Während der US-Präsident TRUMP, gleichzeitig NATO-Dominator, den multilateralen INF-Vertrag zur ATOM-Rüstungsbegrenzung einseitig aufgekündigt hat, weil angeblich IRAN diesen Vertrag ebenfalls seit Längerem bräche, möchten die drei EU-Staaten – inzwischen unter dem Signet INSTEX – durch Beteuerung, selbst den INF-Vertrag weiter halten zu wollen, damit IRAN den Vertrag auch weiterhin einhielte, nicht mit den USA gegen IRAN streiten und mit gemeinsamen Wirtschaftssanktionen drohen.

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US-Präsident Trump fordert indes auch von der EU, den IRAN völlig zu isolieren und den Handel vollständig abzubrechen. Trump ist inzwischen so weit gegangen, diejenigen Staaten, die sich ihm nicht unterwerfen, ebenfalls durch harte Sanktionen zu belasten.

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Die Sprache ist klar – die Spannung auch – die Lage allerdings ist keineswegs klar:

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denn TRUMPs Konfrontationskurs kann nicht sicher stellen, tatsächlich stark genug zu sein, gegen den Rest des multilateralen Welthandels sich durchzusetzen.

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Es ist auch keineswegs klar, das ein solcher TEST überhaupt, außer immensen Nachteilen und Kosten, sich für den SIEGER auszahlen kann.

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Momentan hat der letzte Tag der Münchner Sicherheitskonferenz ergeben, dass sich die EU-Europäer und IRAN über das multilaterale Prinzip einig sind, so gesehen im Zielkonflikt mit den USA stehen.

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DLF.de am 17. Februar 2019:

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Thematisch sollte es am letzten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz eigentlich um die Lage im Nahen Osten, insbesondere in Syrien gehen. Doch im Mittelpunkt stand vor allem der Streit um den Iran und das Atomabkommen mit dem Gottesstaat. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif wirkte bei seiner Rede in der Defensive und musste sich anschließend auch vielen kritischen Fragen stellen.

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Er warf den USA eine „pathologische Besessenheit“ im Bezug auf sein Land vor, das seit der Revolution vor 40 Jahren dämonisiert werde. Dabei nahm er auch unmittelbar Stellung zur Rede von US-Vizepräsident Mike Pence am Vortag, in der dieser dem Iran vorgeworfen hatte, einen neuen Holocaust vorzubereiten: „Seine hasserfüllten Anschuldigungen gegen den Iran und seine ignoranten Vorwürfe des Antisemitismus sind lächerlich und gleichzeitzig sehr gefährlich“, sagte Sarif.

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Gleichzeitig forderte er die Europäer auf, ernst zu machen mit ihrem Widerstand gegen die USA und dafür auch bereit sein, ein Preis zu zahlen: INSTEX, die von Deutschland, Frankreich und Großbritannien gegründete Zweckgesellschaft, um trotz der US-Sanktionen doch noch im kleineren Maßstab den Handel mit dem Iran aufrechtzuerhalten, reiche nicht aus und werde den Ansprüchen nicht gerecht, das Atomabkommen zu retten. „Europa muss bereits sein, sich nass zu machen, wenn es gegen die Strömung des amerikanischen Unilateralismus schwimmen will“, so Sarif.

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Im Bezug auf Syrien machten alle involvierten Parteien noch einmal ihre Positionen klarer. Überraschend betonte der US-Sonderbeauftragte James Jeffrey, dass es – entgegen der Ankündigung von Präsident Donald Trump – keinen einseitigen Abzug der US-Truppen geben werde, und wenn, dann nur schrittweise. Zudem würden die Verbündeten in die Planung mit einbezogen werden. Jeffrey sagte, dass sich die grundsätzlichen Ziele der USA nicht geändert hätten, es gebe lediglich eine taktische Änderung.

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Die Differenzen sich den USA und Europa bestimmten die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz. „Wir haben wirklich ein Problem“, lautete dann auch ein Fazit von Wolfgang Ischinger, dem Leiter der Sicherheitskonferenz. Es stellte jedoch auch fest, dass die Europäische Union noch sehr lebendig sei. Tatsächlich versuchte die EU in München, Stärke zu demonstrieren. Denn Europa steht unter einem mächtigen Entscheidungs- und Verantwortungsdruck – der Iran ist da nur ein Beispiel.“

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Dietmar Moews meint: Wenn sie mal aufhörten ständig von Europa zu reden, wenn sie die EU meinen.

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Dann käme es deutlicher heraus, dass die EU keine ausreichende Zielsystem-Orientierung durchgeführt hat, sondern, dass Portugal andere Werte wichtig findet als Litauen und Polen andere als Irland, Luxemburg andere als Griechenland und Deutschland andere als Slowakei.

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Was aktuell durch INSTEX proklamiert wird, sind Gemeinplätze, die Handels- und Wirtschaftsziele im Auge haben, nicht jedoch gemeinsame Werte, wie sie von der EU-Brüssel ständige gefordert werden.

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Man muss doch klar sehen, dass der sogenannte MULTILATERALISMUS täglich praktisch abgeräumt wird. Großbritannien hat inzwischen das ausgesprochene Vorhaben an die 90 bilaterale Handelsverträge in Nachfolge der EU-Regularien abzuschließen, bislang erst sieben solcher Verträge unter Dach und Fach.

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Merkels unilateralen Aktivitäten rächen sich..

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Was sollen wir also erwarten? – REMAIN? – vermutlich nicht.

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PENCE + MERKEL in MSC 2019 München

Februar 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8947

am Sonntag, den 17. Februar 2019

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Eine alljährliche Sicherheitskonferenz, wie diejenige als privatausgelegten „NGO“ MSC (Munich Security Conference) hat diverse Bedeutung und Wirkungslinien.

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Man hat Tradition und pflegt die Beziehungen.

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Man korrigiert die Ziele.

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Man interpretiert Neuorientierungen und Optionen.

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Man stellt klar, was mehr Klarheit bedarf.

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Betrachtet man die aktuelle Militärlage der Welt, finden gleichzeitig seperate Treffen

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in

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Sotchi: Russland, mit Putin, Türkei, Erdogan und Iran, Chamenei, wo Claims abgesteckt werden, was in Syrien und Jemen werden soll.

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in

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München: die MSC, wo außer Bundeskanzlerin Merkel kein erster Sprecher der NATO oder der EU auftritt, sodass die gesamte Konferenz vom Auftritt einer „Garnison“ us-amerikanischer Parlamentarier sowie einem MIKE PENCE als Sprecher des US-Präsident. Auch Russland hat kompetente Zeugen nach München geschickt.

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in

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Bratislava: trafen sich die Visegrad-Länder, Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Sie sind scharfe Kritiker Merkels EU-Verteidigungs-Politik. Merkel trat dort auf, konnte aber wenig Zustimmung erwerben.

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Damit waren die angekündigten REDEN des US-amerikanischen-Präsidenten MIKE PENCE und der deutschen Bundeskanzlerin MERKEL die zu erwarteten Up-Dates der Militärpolitischen Positionen, die die NATO und die EU von ihren US-Partnern geboten bekommen, dazu die abweichende Ausrichtung MERKELS als deutsche Sprecherin.

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PENCE forderte vollkommene Unterordnung unter die USA-NATO-Ansagen – d.h. höhere Ausgaben für den Ankauf von amerikanischen Rüstungsgütern

sowie den zukünftigen Wechsel des Energiebezugs, anstatt von Russland Gas zu beziehen, Gas und Sonstiges von den USA zu kaufen.

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PENCE meinte auch, dass die USA nicht den Verteidigungsschutz in der EU bieten könne, wenn Deutschland und Russland die Gasleitung NORTH STREAM 2 bauen – den, außerdem, etliche EU-NATO-Staaten ebenfalls ablehnen.

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PENCE erklärte außerdem, dass AMERICAN FIRST ja nicht AMERIKA ALLEIN bedeute, sondern eben nur die amerikanische Priorität betone. Man ist eigentlich fassungslos, sowas dummes anhören zu müssen: Die USA als auserwählter Staat Israel (weil sie Flugzeugträger und ubiquitäre ATOMWAFFEN befehligen.

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MERKEL sagte, dass Deutschland seit Jahrzehnten Gas aus Russland bezöge und dadurch eine sehr verlässliche Energieversorgung, im Energiemix, vorhalten können; sofern dieses Gas unter anderem durch Zuleitungen über die Ukraine geliefert wurden, können zusätzliche Pipelines nur von Vorteil für diese Gasgeschäfte sein.

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MERKEL erklärte außerdem, dass Deutschland zukünftig höhere Rüstungsausgaben tätigen will, dabei eine Entfaltung einer europäischen Verteidigung, multilateral und gemeinsam mit den EU-Partnern verfolgt. Zumal multilaterale Gemeinschaftsvereinbarungen politisch tragfähiger sind als unilaterale Militäraktivitäten (wie etwa zuletzt mit ISIS in Syrien und dem Engagement in Afghanistan). Auch bilaterale Beziehungen sind gegenüber multilateraler Anbindung nachteilig; auch weil dabei meist ein Stärkerer dem Schwächeren seinen Willen aufzwingen kann.

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Dietmar Moews meint: Die deutsche Bundeskanzlerin hat heute auf der MSC mit ihrer Rede eine akzentuierte europäische Position beschrieben, die nunmehr bei US-Präsident TRUMP sowie den EU-Staaten, die einen USA-Opportunismus und NATO-Opportunismus betreiben, neue Positionen befördern werden.

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Es ist zu befürchten, dass die EU noch weiter auseinandertreibt und die NATO-Mitgliedschaft fast aller EU-Staaten, die schlappe EU-Klammer bilden wird.

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Man wird abwarten müssen, was die deutsch-französische Gemeinsamkeit fähig sein wird, auf die Beine zu stellen. Insbesondere auch, weil mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU damit eine starke ATOMMACHT, als NATO-Mitglied, ebenfalls auf Distanz zu europäischen Verteidigungsanstrengungen geht.

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Deutschland wird zukünftig im Deutschen Bundestag viel weitsichtige Klugheit gebrauchen, die Röschen von der Leyens hausbackene Berater-Bundeswehr ganz erheblich neu denken muss. Der im Grundgesetz verankerte Verteidigungsauftrag der Bundeswahr muss jetzt endlich ernst genommen werden.

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„Rettet die Bienen“ BAYERN Volksbegehren Naturschutz gegen Bauernindustrielle

Februar 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8946

am Sonntag, den 17. Februar 2019

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DLF.de am 16. Februar 2019

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„Volksbegehren: Bienen sterben nicht nur in Bayern

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Das Volksbegehren zur Artenvielfalt sei ein Erfolg auf ganzer Linie, kommentiert taz-Chefredakteur Georg Löwisch. Diesen sollten Bayerns Bienenretter nun in den Wahlkampf zum Europaparlament tragen. Denn dass Brüssel die falsche Landwirtschaft der Agrarfabriken mit EU-Milliarden belohnt, müsse sich endlich ändern.

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Von Georg Löwisch:

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Die bayerischen Bienenretter haben einen Riesenerfolg gelandet. Das Volksbegehren zur Artenvielfalt glückte dem Bündnis aus der Kleinpartei ÖDP, den Grünen sowie Naturschützern, Biobauern und Imkern. Die Hürde haben sie mühelos übersprungen. Statt den nötigen 950.000 Menschen gingen mehr als 1,7 Millionen in die Rathäuser und trugen sich in die Unterstützerlisten ein. „Rettet die Bienen“ ist das erfolgreichste Volksbegehren, das es in Bayern je gab.
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Aber es geht nicht nur um die Bienen. Wie schlecht es um die Insekten insgesamt steht, hat gerade eine Übersichts-Studie ermittelt. Das Ergebnis war eine Schock: Weltweit sinkt der Bestand von mehr als 40 Prozent aller Insektenarten. Ohne sie blüht und zwitschert es weniger. Denn Insekten bestäuben die meisten Wildpflanzen. Und mehr als die Hälfte der Vögel benötigt Insekten als Futter. So ist das in der Natur: Sie ist ein System von allem, was flattert, krabbelt, kriecht, fliegt, flitzt, hüpft, watschelt und galoppiert. Bis hin zu jenen, die auf zwei Beinen laufen, dem Homo Sapiens, dem Menschen.

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Lange lief der Artentod geräuschlos ab, es war ein stilles Sterben. Doch das Volksbegehren hat einen wunderbaren Lärm entfacht. Es hat den Zusammenhang hergestellt zur industriellen Landwirtschaft. Und das Volksbegehren verlangt viel: Bayern soll den Ökolandbau ausbauen, soll Hecken, Bäume und kleine Gewässer in der Landwirtschaft erhalten. Weniger Gift soll auf die Felder gesprüht werden, an den Bächen sollen mehr Uferstreifen blühen.
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Der bayerische Landtag kann den Vorschlag annehmen und zum Gesetz machen. Wenn nicht, stimmt das Volk ab. Auf dem Tisch liegen dann der Entwurf der Initiative und eventuell noch ein Alternativkonzept.
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder steckt in der Bredouille. Der CSU-Politiker kann den konservativen Bauernverband schlecht ignorieren, der traditionell eng mit seiner Partei verbandelt ist. Wenn er allerdings wie der Bauernverband auf stur stellt, droht Söder bei einem Volksentscheid eine fürchterliche Niederlage. Es wäre die gerechte Strafe dafür, dass er noch vor einem Jahr auf Populismus gemacht hat, Naturschutz dagegen in seiner Inszenierung kaum eine Rolle spielte.

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Und hier sind wir beim zweiten Erfolg der Bienenretter. Sie haben ein Problem bekannt gemacht, das die meisten noch vor wenigen Jahren als Kuriosum belächelten. Dass das Naturschutzthema trotzdem durchdrang, ist ein kleines Wunder. Denn ganz ähnlich wie im Ökosystem reduziert sich seit einigen Jahren in der politischen Diskussion die Vielfalt. Immer weniger Themen nehmen immer mehr Raum ein: das Koalitionschaos, Trumps Getöse, die ewige Flüchtlingsdebatte. Sowie ein allgemeines Gemecker, dass die Welt nicht mehr so ist wie früher, da draußen vor dem Fenster beziehungsweise vor dem Fernseher.
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Gerade Politiker der CSU haben diese Einfalt vorangetrieben. Sachfragen wie Schulpolitik, Stadtentwicklung oder das Steuersystem drängten sie in den Hintergrund. Die politische Kultur verkümmert wie die Natur unterm Beton eines Gewerbegebiets. Die erfolgreiche Aktion gegen das Bienensterben ist zugleich ein Erfolg im Kampf gegen das Themensterben.

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Dass sich das Volksbegehren so supersimpel inszeniert? Mit einer putzigen Kampfbiene in Lederhosen? Ist doch gut. Einen Begriff wie „Biodiversitätsverhandlungen“ versteht kein Mensch. Der Aufruf „Rettet die Bienen“ rührt dagegen an etwas. Das bayerische Bündnis hat diesen Biene-Maja-Effekt sorgfältig kalkuliert. Und längst sprechen so viele so detailliert über Artenschutz wie nie.
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Die Bienenretter sollten ihren Erfolg über Bayern hinaus tragen, am besten in den Wahlkampf zum Europaparlament. Denn die Milliarden für die falsche Landwirtschaft kommen aus dem EU-Haushalt. Brüssel belohnt bisher Agrarfabriken. Das muss sich endlich ändern. Denn die Bienen sterben nicht nur in Bayern.“

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Nach dem Rheinlauf am 16. Februar 2019

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Dietmar Moews meint: Mit seinen CSU-Industriebauern hatte die CSU und inzwischen auch der neue CSU-Obere Markus Söder immer eine oberbayerisch-allgäuisch-fränkische Hausmacht, die der Partei CSU die christlich-katholisch Staatsführung garantierte.

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Inzwischen gibt es neben den GLYPHOSAT-Verbrechern aber auch neue Wählerwanderungen für die GRÜNEN, die FREIEN WÄHLER und den NATURSCHUTZ.

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Es ist ein Drama und ein Skandal, dass zur EU-Parlamentswahl im kommenden Mai 2019 nunmehr ein VOLKSBEGEHREN in Bayern mit 1,7 Millionen Unterschriften NATURSCHUTZ zum Schlüsselthema gemacht hat.

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SÖDER kann jetzt entweder gegen GLYPHOSAT und für „Rettet die Bienen“ eintreten und seine bayerischen EU-Industriebauern verprellen oder Söder wird seine glimpfliche Landung zur letzten Landtagswahl erneut in einen Erdrutsch befördern.

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Wer das jetzt nicht begreift, wird den Niedergang der weitgehend balanzierten Konstitution unseres deutschen Gemeinwesens erleben, indem die Kompetenzwillkür zwischen BRÜSSEL, BERLIN und MÜNCHEN, aber auch zwischen den vagabundierenden Wechselwählern und den Wahlverweigerern und den Rechtswählern wesentliche Bindungsverluste bringen werden.

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Damit ist der Landesfrieden in Gefahr. Und damit schwimmen die Militär- und Verteidigungsbündnisse Deutschlands.

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Naturschutz hat durchaus gewisse Verbindungen zu Menschenschutz.

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Bruno Ganz 1941 – 2019 Kurznachruf

Februar 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8945

am Samstag, den 16. Februar 2019

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Bruno Ganz wurde am 22. März 1941 in Zürich geboren und ist jetzt 77-jährig, am 16. Februar 2019, ebenda gestorben. Bruno Ganz war ein international tätiger Schweizer Theater- und Film-Schauspieler, gefragter Partner der besten deutschsprachigen Regisseure und seit 1996 der Träger des österreichischen Iffland-Ringes. Er starb in seinem Haus auf der Halbinsel Au am Zürichsee infolge eines Darmkrebsleidens.

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Bruno Ganz war seit 1965 mit der Sekretärin Sabine Ganz verheiratet; er lebte die letzten Jahre mit seiner Lebenspartnerin, der Fotografin Ruth Walz, zusammen und hat keine Nachkommen.

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Schon als junger Mann soll Bruno Ganz das Schauspielern als seine große Leidenschaft bezeichnet haben. Als 19-Jähriger hatte er seinen ersten kleinen Auftritt als Kammerdiener in der Kriminalkomödie „Der Herr mit der schwarzen Melone“. Um die Ausbildung am Zürcher Bühnenstudio finanzieren zu können, half er in einem Buchladen aus, zeitgleich war er als Sanitäter bei der Schweizer Armee – Zeit zum Durchatmen gab es da kaum! Nach Stationen in Göttingen am Jungen Theater und Bremen hat es Bruno Ganz schließlich an die Berliner Schaubühne verschlagen wo er mit wichtigen Regisseuren wie Luc Bondy, Claus Peymann oder Thomas Bernhard zusammen gearbeitet hat. Letzterer wurde nicht nur ein Freund, sondern widmete ihm gar sein Stück „Die Jagdgesellschaft“. Als Ganz an der Schaubühne bleiben wollte, anstatt ans Wiener Burgtheater zu wechseln, stellt das die Freundschaft mit Bernhard auf eine harte Probe. Ganz‘ gespieltes Repertoire auf den Theaterbühnen ist als Auswahl der „Brillanten“ in einer abgestürzten Theaterschreiberei und dem oft eitlen Regietheater des zwanzigsten Jahrhunderts zu beurteilen. Bruno Ganz brachte stets die schauspielerische Ausformung seiner Rollen, anstatt der weitverbreiteten „epischen“ Abziehbilder-Versatzstücke.

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Neben seiner Karriere als Theater-Schauspieler wurde Bruno Ganz in den 70er Jahren auch einem breiten Kinopublikum bekannt. In gleich zwei Filmen des deutschen Filmemachers Wim Wenders hatte er eine tragende Rolle: „Der Himmel über Berlin“, mit Otto Sander und „Der amerikanische Freund“ machten ihn international bekannt. Es folgte unter anderen 2004: Seine Rolle als Adolf Hitler in Bernd Eichinger „Der Untergang“, der weltweit von der Presse beachtet wurde. Die Aufgabe, „den Führer“ zu spielen, ohne eine Parodie zu kreieren, hat er überzeugend gemeistert. Als Schweizer Staatsmann brillierte Bruno Ganz 2011, zusammen mit Marie Bäumer, in „Der grosse Kater“, mit der Regie von Wolfgang Panzer. Schon vor seiner Rolle als „Alpöhi“ konnte Bruno Ganz angeblich Kühe melken. Gelernt habe er das bei seinen Großeltern auf dem Land.

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Bruno Ganz sprach 2010 erstmals über die Schattenseite seines Ruhmes: seine Alkoholsucht. Auch, wenn diese längst Geschichte ist, hatte ihn, so offenbarte er, „der Alkohol vollständig besiegt“. Sein rapides Darmkrebs-Siechtum und die Therapieversuche wurden seine letzte, entsprechende Prüfung für Bruno Ganz.

 

Bruno Ganz hatte den Iffland-Ring von seinen Vorgängern Werner Krauss (1884-1959) an Josef Meinrad (1913-1996), welcher diesen wiederum an Bruno Ganz im Jahr 1996 „vererbte“.

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Bruno Ganz hatte Gerd Voss als Nachfolger testamentarisch festgelegt, dieser starb jedoch im Juli 2014. Über einen nachfolgenden Erben Bruno Ganz‘ ist aktuell noch nichts bekannt.

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1.) Der Ringträger hat spätestens 3 Monate nach Übergabe des Ringes seinen Nachfolger schriftlich festzulegen.

2.) Sollte eine solche Verfügung ausbleiben oder im Nachlass nicht auffindbar sein, so hat die Bundestheaterverwaltung ein Kollegium zu bestimmen, welchem das Vorschlagsrecht zukommt.

3.) Der Ring bleibt im zweckgebundenen Eigentum der Republik Österreich – was ihn praktisch zu einer halb-staatlichen Auszeichnung macht, die aber nach privaten Vorstellungen verliehen wird!

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