Das gescheiterte U-Boot-Geschäft mit AUSTRALIEN

April 30, 2016

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Vom Sonntag, 1. Mai 2016

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Australien will eine 35 Milliarden-Investition für Seestreitkräfte für 12 neue U-Boote ausgeben.

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An der Ausschreibung nahmen Deutschland, Frankreich und Japan teil. In Australien wird die Atomtechnik geächtet, die Australier lehnen die radionuklearen Giftquellen vollkommen ab. Man hatte davon auszugehen, dass die Angebote sich auf U-Boote mit konventionellen Dieselantrieben bezogen. Hierin liegt ein wesentlicher Preisaspelt.

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Die Bieternation Japan, die von einigen wesentlichen australischen Medien favorisiert waren, und die sich davon versprachen, dass es eine gemeinsame Technik als Seestreitkräfte gegen China geben könne, waren bald aus dem Rennen. Dabei handelte es sich um zwei Firmen, die Werften Mitsubishi Heavy Industries und Kawasaki Heavy Industrie, die us-amerikanische Anteilseigner haben. Entscheidend war möglicherweise auch, dass sich China, als größter Handelspartner Australiens, gegen den Kauf der Unterseeboote von seinem Rivalen Japan ausgesprochen hatte.

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Bieternation Deutschland hatte mit Thyssen-Krupp Marine Services (TKMS) mit Siemens eine besondere Bedingung angeboten, für die sie, gemeinsam mit der Bundesregierung, eine lange Kampagne zum Gewinn des Auftrags betrieben:

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Die Deutschen versprechen, im australischen Adelaide eine große Werft zu bauen und auch die Marinewerft im westaustralischen Perth einzubinden. Damit wäre für die deutschen U-Boot-Bauer zwar keine hiesigen Arbeitsplätze geschaffen. Jedoch die Technikentwicklung kann stets nur auf hohem Niveau gedeihen, wenn auch genügend Stückzahlen in der Welt abgesetzt werden können. Für Deutschland allein, ohne die umfangreichen Rüstungsexporte, wären die deutschen Technologien sehr bald ausgehungert und pleite.

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Die Bieternation Frankreich, die nur über rückständigen U-Bootbau verfügt, hielt man nicht für ernsthafte Konkurrenz in der Bieterkonkurrenz, da sie auch die Teuersten waren.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 15, am 27. April 2016, das Thema findet sich seit Monaten in der Presse – über den letzten Stand mit dem Zuschlag für Frankreich haben alle deutschen Vollzeitungen berichtet und kommentiert.

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Der australische Ministerpräsident Malcolm Turnbull hat jetzt bekanntgegeben:

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Frankreichs Werft DCNS (zu zwei Dritteln staatlich, ein Drittel gehört dem französischen Rüstungskonzern Thales) hat den Zuschlag für den derzeit größten Industrieauftrag der Welt bekommen.

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Demnächst sind in Australien Wahlen. Damit sind nun noch Unwegbarkeiten für die erfolgte Auftragsvergabe verbunden sein.

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Jetzt hat Australien zwei Aspekte zu erkennen gegeben:

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EINS: Das französische Angebot entspricht gar nicht der ursprünglichen Ausschreibung, wo ausdrücklich Diesel-Antriebsaggregate vorgesehen waren, sondern stellt die Aussicht auf Atomantrieb in Aussicht. Außerdem gelten die Franzosen damit als führend beim Bau extrem leiser U-Boote – eine Schlüsselfähigkeit unter Wasser. Man hätte die 12 Schiffe mit konventionellen Motoren umrüsten müssen.

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ZWEI: In Australien kursieren Gerüchte, Frankreich habe dem Land Hilfestellung bei einer späteren Nuklearpolitik angeboten. Zum einen ist es möglich, spätere U-Boote mit einem Atomantrieb auszustatten, wenn dies von Australien gewünscht werde.

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Die französischen U-Bootbauer, etwa 12.000 Leute, feierten und feierten den Staatspräsident Hollande, der erklärte, dass nun eine 50 Jahre währende Allianz beginne. Dass Australien den Bau der U-Boote in seiner Heimat verlange, sei verständlich und berechtigt.

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Dietmar Moews meint: Wer glaubt, einen solchen Weltwirtschafts-Deal zu durchschauen, muss sehr versiert sein – es ist eigentlich ein Krimi.

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Sicher hat sich Hollande und die französische Administration maximal ins Zeug gelegt, während den deutschen offenbar die Reise um Welt zu weit war. Kanzlerin Merkel war zuletzt im Jahr 2004 in Australien. Aber man weiß nicht, welche sonstigen Verkaufsfördermaßnahmen mit hineinspielen.

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Jedenfalls kann es durchaus sein, wenn Turnbull – auch wegen seiner Willkür, die verpönte Atomtechnik einzuschleichen – die Wahlen verliert, seine Antipoden nach der Wahl aufgrund der Nichtverfassungsgemäßheit dieser Bestellung bei den Franzosen, die 50-Jahr-Perspektive samt dem Liefervertrag stoppen.

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Vielleicht sollten Merkel, Thyssen, Krupp und Siemens doch mal wieder einen Ausflug nach DOWN UNDER unternehmen. Die hohe deutsche U-Boot-Technologie braucht Absatz relevanter Stückzahlen.

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Wenn U-Boot nun gar nicht geht, ginge auch U-Bahn.

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BUNDESPRÄSIDENT-Kandidatur der AfD auf dem Bundesparteitag in Stuttgart nominiert

April 30, 2016
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Vom Sonnabend, 30. April 2016

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Bildschirmfoto vom 2016-04-30 20:31:25

Screen Shot DLF.de am 30. April 2016

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Die AfD hat heute den stellvertretenden Vorsitzende Albrecht Glaser offiziell als Kandidat für die Wahl des Bundespräsidenten 2017 benannt.

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An diesem Wochende, 30. April / 1. Mai führt die neue AfD in Stuttgart einen Bundesparteitag, als eine Art Vollversammlung aller Parteimitglieder, durch.

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Hier dient die Piratenpartei als Vorbild, mit dem Anspruch basisdemokratisch und transparent zu Mehrheitsbeschlüssen nach Debatte zu einem PARTEIPROGRAMM zu kommen.

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Was die AfD nicht gelernt hat ist, dass ein solcher JeKaMi-Massenbetrieb nicht als Arbeitsgremium geeignet ist. Die AfD hatte knapp 2.000 Programmanträge vorliegen. Während man sich zunächst mit stundenlangen Formalien zur Führung dieses Zweitagestreffen geduldig abmühte, die Geschäftsordnungsanträge abzustimmen, zerrann die Tagungszeit des ersten Tages. Letztlich konnte man nur abnicken, was ohnehin schon als die harten AfD-Ideen bekannt ist.

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Die AfD benutzte dafür nach Handzeichenabstimmung eine elektronische Abstimmungsmaschine, die auch zur Wahlfälschung manipulierbar ist.

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Der heute gekürte Kandidat der AfD für den bald neuzuwählenden Bundeskanzlers Albrecht Glaser ist 1942 in Wormsgeboren und war 40 Jahre CDU-Politiker.

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… Glaser besuchte von 1952 bis 1963 das Rudi-Stephan-Gymnasium in Worms, studierte dann Rechts-, Staats- und Verwaltungswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Tübingen und an der Verwaltungshochschule Speyer und schloss als Assessor juris (Volljurist) mit der Befähigung zum Richteramt ab. In Heidelberg wurde er Mitglied der Burschenschaft Allemania Heidelberg.

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Glaser war persönlicher Referent des Rektors der Universität Heidelberg und hauptamtlicher Dozent an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. Er war zeitweilig Sprecher der Deutschen Burschenschaft. … Mit dem Ausscheiden aus dem Amt als Frankfurter Stadtkämmerer schied Glaser unter anderem aus dem Aufsichtsrat der Fraport AG und der Mainova AG aus. Ab 2001 war er Geschäftsführer der ABG Frankfurt Holding. Zum 31. Dezember 2006 ging er in den Ruhestand.

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Glaser ist verheiratet und hat vier Kinder.

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Ab 1995 war er im Stadtrat von Frankfurt am Main zuständig für Wirtschaft und Gesundheit. 1997 übernahm er ) das Amt des Stadtkämmerers und wurde dadurch bekannt, dass er in dieser Funktion im Jahr 2000 an Magistrat und Stadtparlament vorbei 100 Millionen DM in einem Fonds anlegte und machte sich zunächst als „Haushaltssanierer“ einen Namen, wofür er später kritisiert wurde, nachdem der Fonds in der Finanzkrise ab 2007 deutlich ins Minus rutschte. Die Hessische Gemeindeordnung sah für Fälle einer kommunalen Geldanlage allerdings keine Zustimmung der beiden Gremien vor. Für die städtische Zusatzversorgung der Bediensteten legte Glaser weitere 100 Millionen DM mit ähnlicher Entwicklung an. Der An- und Verkauf der sogenannten „Glaser-Fonds“ wird medial und politisch immer noch mit seiner Person verbunden. 2012 wurde die Summe, die Glaser insgesamt in Spekulationsanlageformen gesteckt hatte, mit insgesamt 279 Millionen Euro beziffert. Unter CDU-Kämmerer Uwe Becker konnte ein größerer Anteil der Papiere nach und nach mit einem Gewinn von 24,8 Millionen Euro verkauft werden; ein zweiter Fonds ist noch unverkauft, weil darin Verluste schlummern.

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Im Herbst 2012 trat Glaser nach über 40 Jahren aus der CDU aus und im März 2013 in die neugegründete AfD ein. Mit der Mitgliedsnummer 30 zählt er zu den Gründern der Partei und ist Vorsitzender der Satzungskommission. Glaser ist Mitglied im AfD-Kreisverband Schwalm-Eder-Kreis.

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Bei der Bundestagswahl 2013 war Glaser Kandidat der AfD auf Platz 3 der Landesliste Hessen. Vom 4. Mai 2013 bis zum 23. November 2013 war er zusammen mit Eberhard von dem Bussche Vorstandssprecher der AfD Hessen. Am 30. Mai 2015 wurde er erneut in den Vorstand der AfD Hessen gewählt und ist seitdem einer der drei Sprecher des Landesverbandes Hessen. …

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Auf dem Bundesparteitag in Essen im Juli 2015 wurde Albrecht Glaser zu einem von drei stellvertretenden Bundesvorsitzenden der AfD gewählt….“ (nach Wikipedia)

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Auf dem aktuellen Stuttgarter Parteitag, der heute abend wegen Bedrohung mit Gewalt der Messehalle durch etwa 1.500 AfD-Gegnern, akut aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden musste, wurde zudem die vom Vorstand angeordnete Auflösung des saarländischen Landesverbandes gebilligt. 51,9 Prozent der Parteimitglieder stimmten dafür, 42 Prozent dagegen und 6,1 Prozent enthielten sich. Der Bundesvorstand hatte den Verband wegen Kontakten ins rechtsextreme Milieu aufgelöst. Die Landesspitze lehnte dies ab.

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dpa berichtet am 30. April 2016:

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…Die lautstarken Proteste ihrer Gegner haben vor allem einen Effekt: Sie schweißen die Mitglieder der AfD enger zusammen. Das kann die Partei gut gebrauchen. Denn an inneren Widersprüchen und Rivalitäten herrscht in der Partei kein Mangel.

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Die AfD hat sich auf ihrem Bundesparteitag in Stuttgart klar als deutschnationale Kraft positioniert. „Wir Deutschen haben leider immer noch so unsere Probleme, uns als Patrioten zu sehen“, sagte der Parteivorsitzende Jörg Meuthen am Samstag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt vor mehr als 2.000 Mitgliedern der der „Alternative für Deutschland“

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Die AfD wollte auf ihrem zweitägigen Parteitag ihren Kurs neu justieren und dazu zumindest Teile eines Grundsatzprogramms beschließen. Die mit Spannung erwartete Debatte darüber begann allerdings wegen ausufernder Diskussionen zur Tagesordnung erst am späteren Nachmittag.

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AfD-Co-Vorsitzender Meuthen sagte, er hoffe, dass am Ende der zweitägigen Veranstaltung ein Parteiprogramm verabschiedet werde. Das bedeute nicht, dass nicht um Inhalte gestritten werden dürfe. … wir pflegen den aufrechten und echten demokratischen Diskurs. … Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland sagte: „Lassen Sie uns nicht über jedes Komma streiten.“

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Die Co-Vorsitzende Petry sagte, viele AfD-Mitglieder zahlten einen hohen Preis für ihr politisches Engagement. Einige hätten wegen ihrer Parteimitgliedschaft Aufträge oder den Arbeitsplatz verloren. Andere hätten über Twitter, Facebook und im privaten Briefkasten Morddrohungen erhalten.

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Petry: Viele Fragen werden nicht offen diskutiert

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Petry sagte weiter, wichtige Fragen würden in Deutschland nicht offen diskutiert. „Für unser Land ist das ein Riesenproblem, denn wir stehen demografisch, wirtschaftlich und finanzpolitisch vor den gewaltigsten Schwierigkeiten, die dieses Land seit Jahrzehnten hatte.“

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Dietmar Moews meint:

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EINS: Der Bundespräsident Albrecht Glaser ist ein geeigneter Mann.

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ZWEI: Prüft man die wirklich alternativen Wertvorstellungen, die sich in diesem neuen AfD-Programm abzeichnen, sind es die längst bekannten, auf gesellschaftliche und nationalvölkische Exklusion zielenden Ideen, die in der heutigen globalen Welt bzw. in einem vereinten Europa einer E U, als internationale Politikbedingung unter nationalen Vorzeichen eher Konflikte als Konsens verheißen.

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DREI: Die derzeitige AfD-Führerin Frauke Petry ist eine bauernschlaue Rhetorin, deren Gerede nichts wert und definitiv unverlasslich ist (siehe Interview von Christoph Heinemann DLF in der LICHTGESCHWINDIGKEIT).

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VIER: Es ist sachlich-sozial bedauerlich, dass der AfD-Mitgründer Prof. Dr.Bernd Lucke ausgetreten ist, denn die rechtskonservative Partei wird noch wichtige Personalentscheidungen zu leisten haben, damit kein wilder Folklore-Haufen das Übergewicht erlangen kann.

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FRAUKE PETRY scheitert schwer im DLF-Interview von Christoph Heinemann

April 30, 2016
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Vom Samstag, 30. April 2016

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DIE WeLT vom Freitag, 29. April 2016, Seite 4 POLITIK, von MATTHIAS KAMANN:

„Beschränkung auf Wut-Themen. Auf ihrem Bundesparteitag dürfte die AfD weiter nach rechts rutschen – vor allem, weil die Bereiche ohne Erregungspotenzial gar nicht erörtert werde. Petry ernennt zwei persönliche Pressesprecher.“

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Die AfD (Alternative für Deutschland), neue föderal aufgestellte Partei auch auf der deutschen Bundesebene, die sich anschickt dem BLOCK der deutschen StaMoKap-Parteien, CDU, CSU, SPD, FDP, GRÜNE usw. hauptsächlich im deutschen Bundestag und in den Landesparlamenten, eine wirkliche Opposition bieten zu können.

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Jetzt haben also wochenlange AfD-Parteiprogramm-Aufregungen den Bundesparteitag der AfD in Stuttgart entsprechend propagandistisch herausgehoben. Dabei haben sich die Massenmedien und besonders die Fernsehmoderatorinnen, nebst Plasberg, nicht mit Ruhm, sondern erheblich mit Marmelade bekleckert.

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Denn unter dem Signet, diese angeblich „Rechten“, Rechtspopulisten der AfD auf den angeblich seichten Boden der Seichtheit herunterzuholen, wurden die AfDler prominent gemacht und vorwiegend ins von der AfD gewünschte Licht gestellt – als alternative Opposition.

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Die AfD-Kandidaten konnten oft vor der Live-Fernsehkamera von ANNE WILL oder MAYBRIT ILLNER süffisant lächelnd dabei sitzen, während die BLOCK-Parteien-Angreifer mit plumpen Vorwürfen ihre Blödheit demonstrieren.

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Honi soit qui mal y pense – ein Schelm, der hierbei nicht auf die Idee käme, das Hochjazzen der AfD sei die Absicht unserer staatlichen Massenmedien.

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Aber  es ist, wie meist im Leben, nicht die Bosheit, es ist die Dummheit, Bräsigkeit und Faulheit.

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Nun sollen die Zuschauer und Zuhörer also glauben, ein thüringer Schullehrer, Bernd Höcke sei ein Nazi, der Politikkonzepte von Adolf Hitler im Schilde führe.

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Aber ist der nicht eher ein Milchbubi?

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Problem scheint also nicht nur zu sein, dass sich heutige Journalisten und Moderatoren politischer Sendungen nicht gründlich und ausreichend auf die laufende Exposition von AfD-Politikern vorbereiten, solchen ehrgeizigen Vollzeitamateuren, wie das AfD-Spitzenpersonal, wirklich kritisch zu Leibe rücken zu können.

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Man kann eben nicht Programmentwürfe vorführen, die man nicht gelesen hat.

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Mit dem bewährten DLF-Journalisten Christoph Heinemann kam es nun zur erhellenden Wirkung, dass ein gut vorbereiteter, geistesgegenwärtiger und langmütiger Frager, auch eine dickfällige AfD-Trompete, wie die Partei-Chefin Frauke Petry, dazu anregen kann, sich selbst mit ausweichenden Plumpheiten vorzuführen:

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http://www.deutschlandfunk.de/afd-vor-programmparteitag-minarette-sind-herrschaftssymbole.694.de.html?dram:article_id=352785

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DLF-Audio sowie Gesprächs-Abschrift

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Man kann nicht zu Fragen der Verfassung und der gelebten Politikgeschichte, der Bundesrepublik und der DDR, kritisch fragen, wenn man lediglich von seinem Vorurteil getrieben ist, überall den HITLER zu enttarnen.

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Es ist als Attraktion für die Wähler nicht zu unterschätzen, wenn diese AfD in ihren Massenmedienauftritten die schrillen Empörungs- und Wutthemen herausstellen, in dem sie einfach ein Trommelfeuer von Ablehnung propagieren – kurz:

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Das banale Weglassen von vorgeblich „politischen Fehlern der Blockparteien“ CDU/ CSU, SPD, GRÜNEN, FDP, LINKE – ist das einfache, leichtkapierbare PROGRAMM der AfD in der momentanen Alltagspraxis bisher.

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Vom EURO zur DM, von der E U zum deutschen Nationalstaat, E U-Austritt, Flüchtlings- und Fremdenfeindlichkeit, „das ganze Programm“, würde Dittsche sagen, das genügend Erregungspotenzial enthält. Damit erreichen die AfD-Exponenten das Publikum und in zunehmendem Maße die rechtspolulistischen Wähler.

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Wie oft wurde der alte CDU-Profi Dr. Alexander Gauland dümmlich angemacht (vergangene Woche in BILD, nach dessen TV-Auftritt bei PLASBERG), weil irgendwo im Land irgendein AfD-Mitglied das Wort LÜGENPRESSE gesagt hatte oder das Wort PEGIDA. Völlig blinde Journalisten, dafür, dass Gauland ein höchstqualifizierter und gestandener Mitbürger und Parlamentarier ist und war, dessen professionelle Laufbahn  man sich lieber mal vorher bei Wikipedia anschauen sollte, bevor man dem die Ehre abzuschneiden versucht. Gauland gehörte viele Jahre in der CDU dem engen Mitarbeiter- und Beraterkreis des Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl an.

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Schließlich kann auch die AfD sich die Wähler nicht selbst machen, sondern muss die Wähler abholen, die mit ihren politischen Wünschen die BLOCKPARTEIEN nicht mehr mögen.

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Bislang haben das lediglich einige CSU-Adepten exakt so verstanden und ausgesprochen, in der Hoffnung, die CSU möge diese vielen „Rechten“ Wähler umwerben und abholen.

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Es liegt auf der Hand, dass viele dieser Wähler tatsächlich demokratische Rechte und Stimme haben, aber strunzdumm sind und nur für die niedere Folklore zu haben sind. – Es fehlt vielen vielen Deutschen an ausreichenden Kenntnissen und Urteilskraft über die umfangreiche politische Agenda. Und das beginnt schon bei der Lokalpolitik; es kollabiert vollkommen vor Föderalismus und internationalen Perspektiven. KRIEG und AGRESSION verstehen sie. Sympathie und Schadenfreude verstehen sie. Angst und Vorurteile sind ihre Stimulanzien.

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Am Freitag, 29. April 2016, wurde mal wieder im Deutschlandfunk, in der Live-moderierten-Sendung „INFORMATIONEN am MORGEN“, im DLF mit Christoph Heinemann, eine Sternstunde intelligenten, kritischen Journalismus geliefert.

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CHRISTOPH HEINEMANN interviewte FRAUKE PETRY zur frühen Stunde, und die inzwischen hartgesottene und rennhuhngestählte AfD-Parteichefin kam doch aus dem solipsistischen Oberwasser heraus, geriet gar so ins Schleudern, dass sie dann stets wiederholte:

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Wissen Sie, Herr Heinemann, wie oft soll ich noch wiederholen …“

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Und dann kam, „die AfD steht vollkommen auf der Grundlage der freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes, aber …“

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Petry sprach nicht von einem Richtungsstreit in der AfD. Dass es AfD-Kandidaten gibt, die die „völkische“ Rhetorik kopieren, mit Machtübernahme drohen und dann allen missliebigen Erscheinungen der heutigen Gesellschaft ein rigides Ende blühe.

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Der AfD-Parteitag am Wochenende in Stuttgart sei dazu da, inhaltlich zu diskutieren. Die Grundsatzfrage sei, wie viel Verantwortung der einzelne Bürger habe und wie viel der Staat.

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Das ist der neue AfD-Liberalismus:

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„Der Bürger wurde manchmal fast zum Schutzobjekt degradiert.“ Stattdessen sollte er in der Lage sein, eigenverantwortlich zu handeln.

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Mit Blick auf den Islam sagte Petry, jeder Mensch dürfe seine Religion privat ausleben. „Muslime können selbstverständlich zu ihrem Gott beten“. Allerdings stelle der Islam „in seinen wesentlichen Strömungen“ einen Herrschaftsanspruch. Minarette seien ein Symbol dessen. „Anders als das goldene Kettchen am Hals mit einem Kreuz sind diese Symbole auch Zeichen dafür, dass der Islam versucht, sich in Europa vermehrt auszubreiten.“

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DLF-O-TON am Freitagmorgen, 29. April 2016 (gekürzt, aber im DLF.de als Text und als Audio bereit):

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Heinemann: Frau Petry, in der Präambel des Leitantrages steht, die AfD wolle die Würde des Menschen bewahren. Welchen Menschen meinen Sie?

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Petry: Wir machen ein Parteiprogramm, ein Grundsatzprogramm für Deutschland, für die Bürger, die in Deutschland leben. Also ist dieser Anspruch für unser Land gedacht. Das ist selbstverständlich.

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Heinemann: Was hat Björn Höckes afrikanischer Ausbreitungstyp mit der Würde des Menschen zu tun?

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Petry: Ich meine, das ist zwar kein Thema, das wir auf diesem Parteitag diskutieren wollen, aber ich kann Ihnen das gerne noch einmal beantworten. Diese Aussage ist einstimmig vom Bundesvorstand damals kritisiert worden und ich glaube, dass wir uns einig sind, dass Kulturen in verschiedenen Ländern auch zu verschiedenen Gesellschaftsmodellen führen. Wir müssen nur sehen, wie wir unsere Ansichten in Deutschland wieder in eine Linie bringen. Wir glauben, dass ein Zusammenleben, ein friedliches Zusammenleben mit Bürgern aus aller Welt möglich ist, aber wir müssen in unserem Land die Regeln und Gesetze dafür setzen und dafür sorgen, dass sie eingehalten werden.

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Heinemann: Ihr Vorstandskollege Jörg Meuthen hat Herrn Höckes Vergleich des Reproduktionsverhaltens von Schwarzen mit Kaninchen und Mäusen als indiskutabel bezeichnet. Herr Höcke gehöre gleichwohl zum Spektrum der AfD. Ist Björn Höckes Rassenlehre in der AfD erwünscht?

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Petry: Das ist sie natürlich nicht und das habe ich mehrfach deutlich gemacht. Ich schlage aber jetzt vor, Herr Heinemann, dass wir über den Programmparteitag reden und nicht.

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Heinemann: Wieso bleibt Herr Höcke dann in der Partei?

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Petry: Wissen Sie, wenn wir beim Deutschlandfunk immer wieder Interviews führen und mir Fragen zum Programm angekündigt werden und wir dann über einzelne Repräsentanten allein reden, dann frage ich mich, ob die Hörerschaft nicht ein Recht darauf hat zu erfahren, was wir auf diesem Parteitag machen.

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Heinemann: Tun wir gerade, denn wir sprechen über die Würde des Menschen.

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Petry: Nein, das tun wir nicht. Wir reden wieder einmal über Einzelpersonen.

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Heinemann: Nein! Wir sprechen über die Menschenwürde.

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Petry: Stellen Sie mir einfach Fragen zum Programm. Ja, und die habe ich Ihnen gerade schon einmal beantwortet, und ich glaube, die Aussage war ausreichend.

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Heinemann: Wieso streichen Sie die Menschenwürde nicht und sagen, wir bieten stattdessen Herrn Höckes Reproduktionslehre als Alternative für Deutschland?

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Petry: Sie scheinen echt mit dieser Person besessen zu sein. Herr Heinemann, lassen Sie uns übers Programm reden. Es ist wertvolle Sendezeit, die kann man auch besser nutzen.

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Heinemann: Genau. Wie definieren Sie die Menschenwürde?

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Petry: Also noch einmal: In Interviews ist es durchaus üblich, eine Frage zweimal zu beantworten. Sie fünfmal zu beantworten, ist für jeden Hörer echt langweilig.

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Heinemann: Wenn Sie sie einmal beantworten würden, wären wir ja froh.

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Petry: Ich habe Ihnen die Frage nach der Würde des Menschen beantwortet. Wissen Sie, wir haben ein Grundgesetz und auf der Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung agiert die AfD und da ist die Würde des Menschen unantastbar, und das wiederhole ich Ihnen auch gern noch fünfmal. Aber dann haben wir nicht darüber geredet, dass wir über den Euro diskutieren wollen, über die Familie, über die Energiepolitik, über Einwanderung und vieles mehr, und das müssten Ihre Hörer eigentlich erfahren.

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Heinemann: Herr Höcke hat jetzt gesagt, er sehe überhaupt keine Notwendigkeit, dass sich die AfD programmlich beschränke, das heißt, auch nach rechts abgrenze. Sie hatten ja gesagt, die AfD müsse sich entscheiden zwischen konservativ-liberal oder nationalkonservativ-sozial. Das war Ihre Formulierung. Droht da neuer Richtungsstreit in der AfD?

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Petry: Der Parteitag in Stuttgart, Herr Heinemann, ist ja dazu da, inhaltlich zu diskutieren, und dauerhaft muss sich jede Partei überlegen, welches Bild von Gesellschaft sie hat. Und in der Tat ist bei uns die Frage, wie viel der Bürger eigene Verantwortung trägt und wo der Staat eingreifen muss, eine Grundsatzfrage, die wir anhand der verschiedenen Programmpunkte immer wieder diskutieren wollen. Der Staat hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehr und mehr dazu geführt, dass der Bürger manchmal fast zum Schutzobjekt degradiert wurde, dass viele Bürger glauben, gerade in der Sozial- und Familienpolitik, dass es der Staat sein muss, der in viele Bereiche hineinregiert und dort für den Bürger sorgt. … Insofern werden Sie erleben, dass wir vor diesem Hintergrund sehr lebendige Diskussionen führen.

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Heinemann: Mit fließendem Übergang ins Rechtsnationalistische und Rechtsextremistische?

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Petry: Das war jetzt keine wirkliche Frage. Ich sage Ihnen gern, dass die Partei immer wieder … dass dafür die freiheitlich-demokratische Grundordnung, also die Toleranz für andere Meinungen immer vorhanden sein muss. Aber das ist, glaube ich, gerade in der AfD weit entwickelt.

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Heinemann: Die AfD behauptet, sie bekenne sich uneingeschränkt zur Glaubensfreiheit. Welchen Glauben meinen Sie?

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Petry: Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz verankert und es sollte jedem Bürger in Deutschland freistehen, die Religion privat auszuüben, die er möchte. Aber wir leben auch in einem Land, das eine weitgehende Trennung von Religion und von Staat sich erarbeitet hat, und ich glaube, dass wir gut daran tun, diesen Zustand weiterhin zu bewahren.

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Heinemann: Sollten Spitzenpolitiker der AfD vorleben, wofür sie politisch sich einsetzen?

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Petry: Vielleicht konkretisieren Sie Ihre Frage einmal.

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Heinemann: Im Entwurf heißt es: „Die generelle Betonung der Individualität untergrabe die Familie als Werte gebende gesellschaftliche Grundeinheit.“ Ist Ihr Lebenswandel ein Beleg für diese Behauptung?

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Petry: Ich weiß zwar nicht, was Fragen zu meinem Privatleben in einem Interview zum Parteiprogramm verloren haben. Schauen Sie, wir setzen uns dafür ein, dass die Familie in Deutschland in ihrer Bedeutung wieder gestärkt wird, dass es mehr Kinder gibt, weil wir seit Jahrzehnten einen massiven Geburtenrückgang erleben, und ich glaube, die Realität in Deutschland ist, dass Familien auch nicht ewig Bestand haben, dass circa die Hälfte von ihnen zerbricht und gegebenenfalls neue Konstellationen entwickeln. Ich denke, es ist ein Zeichen von Realismus, dass die AfD das Ideal fördern will, aber mit der realen Situation ganz entspannt umgehen kann.

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Heinemann: Frau Petry, sind Sie auch persönlich erleichtert darüber, dass man in Deutschland heute so leben darf wie man möchte?

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Petry: Ich verstehe zwar nicht, warum meine persönliche Ansicht das Allentscheidende ist, weil hier nicht meine Politik gemacht wird, sondern die Politik von mindestens 22.000 Mitgliedern und noch viel mehr Unterstützern. Aber ich denke, dass es in einer freiheitlichen Gesellschaft selbstverständlich ist, dass wir uns an gemeinsame Regeln und Gesetze halten, aber trotzdem jeder einen privaten Lebensentwurf haben darf.

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Heinemann: Aber die AfD verurteilt ja gerade die Individualität und die Gefährdung der Familie, macht damit ja auch durchaus moralische Vorgaben. Könnte man so gesehen sagen, was für ein Glück auch für Sie persönlich, dass die AfD in Deutschland nicht regiert?

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Petry: Herr Heinemann, ich glaube, Sie haben den Entwurf an dieser Stelle ein bisschen fehlinterpretiert. Der Staat beziehungsweise die Politiker, die ihn gewählt von den Bürgern führen, die müssen entscheiden, welche Form des Zusammenlebens staatlich subventioniert, also damit auch finanziell unterstützt wird. Das schließt ja trotzdem eine Toleranz gegenüber anderen Lebensentwürfen ein. Aber wir sind durchaus dagegen, dass die Homoehe als gleichberechtigtes Modell neben der traditionellen Familie anerkannt wird, haben aber durchaus kein Problem damit, dass diese Form des Zusammenlebens eine steuerliche Gleichberechtigung erhalten hat. Dazu stehen wir, das können Sie auch in vielen Schriften der AfD nachlesen.

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Heinemann: Frau Petry, Ihr Vorstandskollege Meuthen ist gefragt worden, ob Sie gelegentlich allein handeln würden, und er hat geantwortet, es habe vereinzelt solche Vorkommnisse gegeben. Wie isoliert sind Sie im Parteivorstand?

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Petry: Wissen Sie, diese Diskussion, die können wir gern innerhalb der Partei führen.

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Wissen Sie, eine Partei zu führen, verlangt auch ab und zu – das verlangen gerade die Medienvertreter immer wieder -, uns in der Öffentlichkeit deutlich zu äußern. Und wenn es dann Begebenheiten innerhalb der Partei gibt, die ein klares Wort benötigen – wir haben über unseren thüringischen Vertreter gesprochen, wir haben durchaus heftige Diskussionen mit dem kleinsten Landesverband im Südwesten -, dann braucht es gelegentlich auch mal ein deutliches Wort der Parteivorsitzenden. Das bedeutet Führung und das sollten sich alle Vertreter im Bundesvorstand manches Mal merken. Da wünsche ich mir ab und zu etwas mehr Mut.

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Heinemann: Frauke Petry, die Vorstandssprecherin der AfD. Danke schön für das Gespräch und auf Wiederhören.

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Petry: Ich danke Ihnen, Herr Heinemann.

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Dietmar Moews meint: Danke und Respekt Herr Heinemann!Man muss eben nicht nur die ausgedruckten Stichworten folgen, sondern spziell bei dieser AfD, all Das, was wirklich fehlt, z. B. welches Menschenbild? – dazu die Verfassungsgemäßheit etc. pp.

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Das hat Christopn Heinemann hervorragend – in allergebotenen Kürze und Prägnanz gemacht.

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… Wir müssen nur sehen, wie wir unsere Ansichten in Deutschland wieder in eine Linie bringen.“ – so lautet ein Kernsatz der AfD-FRAUK PETRY:

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Das richtige, bessere Wissen durchsetzen – das ist der rechte EXKLUSIONS-Modus der AfD.

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Das ist es ja, was an der AfD nicht stimmt. Es wird von oberflächlichen RECHT und ORDNUNG programmiert, als habe die AfD das bessere, rechte Wissen – und das ist eben genau nicht eine liberale Ambition der AfD, sondern eine gängelnde rechte.

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Es würde eine erhellende Exposition für ein politisches Seminar ergeben, würde man die Antworten von Frauke Petry mal extrapolieren und analysieren.

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Christoph Heinemann hat das ausgesprochen wach und durchblickend im Nachfragen jeweils erfasst, wie seicht FRAUKE PETRY eigentlich NICHTS sagen wollte, dann aber unzulänglich bzw. mit Geltungsanspruch, ohne Geltung ausweichend antwortete.

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Wenn sie etwa von ISLAM redet, dann von Wahabismus und Schiiten und Sunniten, und sie meint gar nicht ISLAM oder den ISLAM, oder die Religion und Religiösität, sondern – ganz banal – die Ausländer-, Fremden- und Rassenfeindlichkeit der AfD-Anhänger, die Segregation von „das Eigene“ und „das Andere“.

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Wenn Frauke Petry glauben machen will, dass eine individuelle Verfassungswidrigkeit ja nicht „das Ideal“ erfüllen müsse – das sei ja normal -, aber dass wir mit dem kommenden AfD-Programm die Manifestation eines neuen deregulierten Liberalismus bekämen, der so sehr von den Wählern gewünscht würde:

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KEINE VORSCHRIFTEN, EIGENMACHT statt RECHTSWEGESTAAT der heutigen MACHTHABER – so ist dass mit den Ausgrenzungsansagen der AfDler auf Straßen und Plätzen nicht vereinbar.

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„Bürger sollten in der Lage sein, eigenverantwortlich zu handeln“ – äußert sich ja keider in Wirklichkeit als die Mentalität und Praxis von Selbstjustiz der AfD-Wähler und AfD-Sympathisanten, Häuser anzuzünden oder Neger aus einem fahrenden Zug zu werfen oder Neger auf der Ausnüchterungsmatratze anzuketten und abzufackeln?

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Wenn Sie glauben machen will, dass es ganz normal sei, dass eine AfD politische Flügel hat, einerseits mehr konservative Demokraten, andererseits mehr völkische, an Heimatschutz und Drohgebärden Andersdenkenden gegenüber.

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Wenn Sie den Schwulen zwar nicht in ein KZ bringen will – aber er solle nicht als gleichberechtigter Bürger gelten, denn das sei familienfeindlich –  so ist das glatt gelogen. Denn Familienfreundlichkeit ist nicht der Grundimpetus der Neonazis, nicht der PEGIDA-Demonstranten und auch nicht von Frau Petry persönlich; man verwechselt mal einfach Kindersegen mit Familienfreundlichkeit!

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Übrigens genau so war es mit Hitlers NSDAP – die Hitlerei hatte nichts gegen uneheliche Kinder, man wollte die Vorzeige-Ehen nur bei den exponierten Goebbels, Göring usw. während Hitler selbst unverheiratet in Promiskuität lebte und sein finaler Eheschluss lediglich Teil seiner Selbstmordszenerie war.)

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Für Familientradition gibt es andere Für und Wider, die durchaus nicht der modernen Emanzipation entgegenstehen muss. Dagegen geht es derAfD lediglich um Reizwerte durch Konflikt.

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…Zeichen von Realismus, dass die AfD das Ideal fördern will, aber mit der realen Situation ganz entspannt umgehen kann.“so wandt sich Frauke Petry, als sie endlich mal decouvriert wurde. Dabei tragen ihre Floskeln nicht, sondern tarnen eine niedrige völkische Exklusionspolitik.

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Während eine heutige Partei in Deutschland das Prinzip INKLUSION zutiefst verinnerlicht haben sollte. Das haben Rechtspopulisten gerade nicht – es fehlt Ihnen immer.

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Die Globalisierung und die Beschleuingung unserer Kommunikation bringt unausweichlich das Gemischte der Lebenden, die niemand aussortieren kann.

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Diesmal konnte Christoph Heinemann, als ein genialer Interviewer, daran hindern, dass lediglich das Stakkato der Wut-Themen abgespult werden konnte, indem einfach mal näher beim Wort genommen wurde, was die AfD-Chefin stets an Blasen bieten will.

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OFFENER BRIEF: Liebe Frau Dr. Angela Merkel

April 28, 2016
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Vom Freitag, 29. April 2016

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Erlauben Sie mir Ihnen persönlich einige besondere Gedanken mitzuteilen, die bislang niemand öffentlich geäußert hat und den Politikkomplex betreffen.

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Mein Augenmerk liegt auf unseren politischen Probleme mit den Feindlichkeiten in Deutschland gegen die fremden Asylanten, Zuwanderer und Notflüchtlinge. Sie sollten Gäste, gutgelaunt wie Touristen sein können.

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Vorab danke ich Ihnen ausdrücklich für den großen persönlichen Einsatz, den Sie täglich für Ihr öffentliches Führungsamt den Menschen schenken. Ich wünsche Ihnen weiterhin die Mitarbeiter, die Gesundheit, die Kraft und die Inspiration, ohne die eine solch hohe Anforderung nicht möglich ist.

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Auch Sie können kein deutsches Atomkraftwerk vor einer feindlichen Drohne beschützen!

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Ich hoffe, Sie widmen dem Führungs- und Fühlungsbedarf unserer  deutschen Gesellschaft den unabdingbar notwendigen Aufwand. Wer Staat machen will, muss führen und fühlen.

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EINS: TERRORISMUS kommt nicht aus Glauben und Religion. Seit dem hasserfüllten Buch „Deutschland schafft sich ab“ blicken wir, massenmedial gelenkt, auf das Schlagwort ISLAM als Schummelwort für Rassismus und Segregation.

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Es werden vielfältige Beziehungslinien, die menschliche Vorstellungen und das praktische Leben miteinander verbinden, mit diesem ISLAM als Ursache verkannt. Die vorurteilsbeladene massenmedial verstärkte Deutung geht stets verkennend davon aus, dass Vorstellungen ursächlich für die individuellen und sozialen Aktivitäten der Menschen seien. Man will glauben, Aktivitätsrichtungen und soziale Dynamik werden auf religiöse Vorstellungen zurückbezogen bzw. davon abgeleitet:

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Der ISLAM sei Schuld an unserer ANGST, sei ursächlich für Terrorismus und ISLAMISMUS.

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Es heißt, der ISLAM.

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Anschließend beschäftigt man sich aber nicht mit dem ISLAM und seinen empirischen Ausfaltungen, sondern mit einem Pseudokausalismus – der ISLAM sei die Ursache für das Fremde, das Andere, das Böse, die Aggression, den Terrorismus, für den Krieg, für Weltherrschaftswahn, für die Aufklärungsfeindlichkeit und Vieles mehr.

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Mir, als Soziologe, ist es natürlich unmöglich über derartig massenmedial verbreitete Volksverhetzung mitzuschunkeln, so gemütlich eine solches „das Eigene“ und „das Fremde“ auch für die meisten Mitbürger sein mag.

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Der ISLAM steht nur in Beziehung zu den Inspirationen und Affinitäten der islamgläubigen Menschen, den Mohammedanern, im religiösen Sinn der Religiosität aller Menschen. Die Moslems indes wünschen, wie alle Menschen, zunächst nur ihre alltägliche Reproduktion und ihre jeweils besondere Tradition des gewohnten alltagsreligiösen Sozialwesens zu leben.

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Blicken wir auf den ISLAM, kommen wir nicht zur Aggressivität. Wir finden auch keine kausalen, geschweige denn monokausalen Zwangsläufigkeiten zwischen der Religion und der Militanz. Der Islam ist weder Ursache noch Prädisposition von Terrorismus, auch nicht zum Umgang mit Andersdenkenden oder Ungläubigen. Selbst die Feindesliebe und die Versöhnlichkeit gehören zu dieser textorientierten Religion, deren KORAN die meisten Gläubigen aber überhaupt nicht im vorhandenen Original lesen und verstehen können. Glaube ist nun auch kein Rationalismus.

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Aggressive Verhaltensweisen von Menschen sind die Folge von erheblichen Orientierungs- und Anpassungsunfähigkeiten im lokalen und regionalen Geschlechterspiel, das sich an gelebten sozio-kulturellen Vorbildern orientiert – oft fehlt es nur an der Verinnerlichung der “Goldenen Regel“. Noch schwieriger ist das Alles in der Fremde.

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Terrorismus ist die Folge von verzweifelten sozialpolitischen Zuständen in Verbindung mit machtpolitischer Unterdrückung. Der einzelne Terrorist verfügt nicht über die Lageeinschätzung und die Selbsteinschätzung, wie seine terroristische Absichten und Aktionen geeignet sein mögen, eine politische Befreiung und Emanzipation zu bewirken. Bestenfalls wird Rache ausgekostet – und trifft dabei viele Falsche. Man begnügt sich notfalls mit der eigenen Selbstaufopferungsbereitschaft. Wir müssen aber die historische Seinsbindung von gewaltsamen Revolutionen verstehen und wissen, was das heute in der globalisierenden Entwicklung bedeutet:

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Wem es gut geht, der macht sich wenig Gedanken um die Geplagten. Wem es schlecht geht, wird kein Gehör finden, wenn er nicht die gesetzten Grenzen übertritt. Also – beginnt das gewaltsame Elend, wo es ansetzen kann.

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NUR: Der Terrorismus kommt aus der terroristischen Disposition des Terroristen, nicht aus dem ISLAM. Das gilt für alle empirischen Terrorismen, aller sonstigen Religionen. Nimmt man sich den dreissigjährigen Krieg unter religionspolitischen Aspekten vor – da kämpften ja diverse Christen aufs Äußerste gegeneinander – , kommt man zu ähnlichen Seinsbindungen wie dem kriegerischen Hass zwischen orthodoxen Sunniten, Wahabiten, Aleviten und Schiiten. Religiöse Ambitionen werden wir darin allerdings überhaupt nicht finden können. Ich sage nur: Wallenstein.

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ZWEI: Türken oder Afghanen oder Indonesier oder Sonstige sind nicht „der ISLAM“. Diese Flüchtlinge und Einwanderer, die uns heute beschäftigen, sind Menschen fremder Herkunft. Es mögen Türken, Italiener, Spanier, aber auch Schwarzafrikaner, arabische Nordafrikaner, sogar Afghanen und andere Gepeinigte sein. Sie sind nicht ISLAM oder der ISLAM.

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Ich sehe eine aggressive deutsche, ordnungspolitische FÜHRUNG, alle Türken in Wedding, Neukölln oder in der Kölner Keupstraße als ISLAM-Problem anzusprechen. Diese Mitmenschen sind meist wenig gebildete, schlecht integrierte Türken. Sie können nicht die bei uns verlangten Bildungsleistungen bringen, um ein freier sozialer Demokrat deutscher Gebräuche zu sein. Sie wissen gar nicht, was ein Citoyen ist und was mindeststaatsbürgerliche Pflichten sind.

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Ich kann auch heute kaum mit einem gebildeteren Deutsch-Türken über den neuen Roman FROHBURG von Guntram Vesper diskutieren, wie heutige Prosa als Roman zu kritisieren wäre, ob Uwe Johnsons „JAHRESTAGE“, oder eher „BERLIN ALEXANDERPLATZ“ von Döblin zukunftsweisend ist, ob James Joyce „ULYSSES“ oder „DER MANN OHNE EIGENSCHAFTEN“, „A LA RECHERCHE DU TEMPS PERDU“ oder Bernward Vespers „DIE REISE“ relevant sind und warum. Fragen Sie mich nicht nach türkischer Literatur.

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Vergessen Sie das Kampfwort INTEGRATION, wenn uns die Integration der Norddeutschen als Zu’g’reiste in Oberbayern nur in München gelingt, Integration der Dresdner in Leipzig und Chemnitz aber eher nicht.

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Dietmar Moews Kopie nach Caravaggio

Dietmar Moews Kopie
nach Caravaggio

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Unsere Neugründer müssen Hilfe zur Selbsthilfe von uns zum Aufbau ihrer Immigrantenstadt MERKELBURG erhalten, ohne „Mund-zu-Mund-Beatmung“. Was die riesigen Zeltlager in Jordanien können, würde auf Anhieb in Merkelburg besser und hätte Perspektive für Fremden, beliebte Bekannte zu werden. Dabei entsteht Gemeinschaftsgeist und sprachliche Integration durch den Aufbau eines sofort veranlassten politisch-repräsentativen Organisationsaufbaus. Nach deutschen rechtsstaatlichen und organisatorischen Mustern werden Verwaltung, Aufsicht und unabhängiges Informations- und Kommunikationswesen, Bildungs- und Sportadministrationen und alle gefragten Gewerke in bürgerlicher Zusammenarbeit – nach je eigenem Bedarf gegründet.

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Essen und Trinken soll Deutschland als Grundversorgung zentral in MERKELBURG ausgeben. Ihre Natur wird sie schon leiten, täglich immer wieder die Essensausgabe aufzusuchen, anstatt wegzulaufen, Unverzüglich wird unter bezahlterMitwirkung eine polizeiliche Ordnungsmacht nach deutschem Recht aufgebaut. Alle weiteren Aufgaben – z. B. Gesundheitsdienste – müssen die „Gründer“ aus sich heraus aufbauen. Es sind bereits genügend zugewanderte Ärzte und Dienstleister in Deutschland angekommen.

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INTEGRATION entsteht durch diese Gründer-Arbeit. Die Arbeit löst auch die Eigenimpulse der Ankommenden zum Lernen der notwendige Sprachkompetenz und der sozio-kulturellen Kompetenz, den Anschluss an die deutsche Umgebung zu finden. Es gibt keine Mauern und keine Ghettoisierung, sondern das Recht auf das Eigene und das Andere.

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Unser bisheriger Sprachkrieg mit der KOLLEKTIVKEULE ISLAM kann keine Probleme lösen und keine Probleme wegdrängen oder unterpflügen. Die Unterordnung all der Türken in Deutschland unter „islamische Gefahr“ ist eine zynische Dummheit. Die meisten Türken leben in Deutschland laiizistisch und unter den geltenden rechtsstaatlichen Regularien, nicht nach der gottesstaatlichen Scharia. Sie feiern Ostern mit Ostereiern und Weihnachten mit Weihnachtsfeiern. Der Prophet Jesus ist ihnen überwiegend ebenso wenig wichtig, wie den deutschen Heiden-Christen der Gottmensch Jesus, wie es die heutigen christlichen Lehren postulieren.

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Es hat die Kreuzfahrer gegeben, die hauptsächlich gegen Christen und Kirchenspaltung ausgezogen waren. Dass damals Kreuzschwerter und Halbmondschwerter aufeinander prallten, Piraten und Korsaren, Gott und Allah als Zeugen, kann schwerlich auf Religion und Religiösität bezogen werden, vielmehr auf zeitgemäße Gewaltkultur, je nach dem, Aggression, Militanz, ja Terrorismus.

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Wir werden gut daran tun, die Asylanten, egal nach welchem Rechtsstatus sie sich bei uns aufhalten, als GÄSTE zu behandeln. Dabei immer den Respekt deren sozio-kultureller Herkunft zollen und nicht mit dem Begriffshammer „ISLAM“ Gäste einschüchtern.

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Deutschland hätte die Chance die Einwohnerzahl von etwa 80 Millionen auf 85 Millionen zu steigern, indem eine Einwandererstadt gegründet würde:

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MERKELBURG in Vogelsang I. P. In der Eifel.

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MERKELBURG würde ein Modell für die gesamte Welt, für alle Staaten die Menschen aufnehmen könnten – USA, Canada, Saudi-Arabien, Ägypten und andere.

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MERKELBURG würde preisgünstiger als die derzeitige Erdogan-Affäre, auch falls die USA das mit dem NATO-Türken fordern mögen. Auch Erdogans ISLAM ist nicht DER ISLAM.

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MERKELBURG wäre sowohl eine Nachwuchsquelle wie auch eine Konjunkturkraft, denn das gesamte Milliardenunterstützungsgeld für die Lager in Türkei, Libanon, Jordanien usw. flösse in die deutsche Wirtschaft.

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Die ganze EU-Erschütterung zwischen den Nationalkomplexen und den echten Sorgen der jeweiligen EU-Partner-Bevölkerungen würde den Flüchtlingsdruck auflösen. Einen deutschen EU-Pass würden diese Gäste nur nach entsprechend auszulegenden Einbürgerungsaspekten erlangen können. Abgesehen davon, dass alle an Heimweh leiden und ihr zu erwartendes Verhalten als Gäste sehr verlässlich auf die deutsche Gastfreundschaft einstellen werden. Werden sie auch gerne wieder in ihre Heimat zurückkehren, wenn es geht.

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Wir müssen aufhören unsere Erwägungen auf die durchgeknallten Jungmänner abzustellen, die als Wanderterroristen abgeirrt sind, egal ob aus Freital oder aus Aleppo, aus Casablanca oder aus Kinshasa, wie wir in diesen Jahren als abendländische ISIS-Terroristen erleben müssen. Es sind Kindersoldaten.

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Liebe Frau Dr. Merkel, greifen sie mein Verlangen auf, nicht länger diese abscheuliche Kampfparole ISLAM auf die vielen verschiedenen Fremden anzuwenden.

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Jedem sogenannten ISLAMISMUS muss schlicht mit den passenden KORAN-Zitaten und unserem staatlichen Waffenmonopol entgegengegangen werden – Terroristen handeln weder im Geiste des ISLAM, noch des KORAN, noch im Geiste Allahs, der ohnehin mit seinem ehedem militanten Propheten Mohammed eigene Probleme hat.

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Sie meinen, Fehler können passieren, aber, wir sollten miteinander kommunizieren. Den ISLAM mit laiizistischen TÜRKEN zu verwechseln ist infam. Bitte scheren Sie aus dieser Machenschaft er deutschen LÜGENPRESSE aus.

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Wenn Türken Terroristen sind, ist das ähnlich disponiert, wie bei deutschen Terroristen, wie die Gewalttätigkeit kinderschlagender Eltern oder mit den schweinsfarbenen Neger-Todesschützen auf den Straßen der USA.

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Wir sollten unsere Deutschtürken und alle anderen fremden Gäste lieber positiv ansprechen als in die private Lebenssphäre zurückzudrängen. Ich bin ich gespannt, ob ich Anklang bei Ihnen finden kann und grüße bis auf Weiteres,

Ihr Dietmar Moews

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Unser STAAT will den ATOMMÜLL kaufen – ich glaub‘ es nicht

April 28, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6471

Vom Donnerstag, 28. April 2016

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Unser deutscher Staat will das volle MONOPOL-Paket ATOM-MÜLL von den vier Monopolisten EnBW, Vattenfall, E-on, RWE, zuzüglich 23.3 Milliarden Euro Zuzahlung, kaufen. Unser STAAT will das kaufen.

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Glaubt man das?

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Das wäre ein menschenfeindliches DRECKS-Geschäft.

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Marktwirtschaft, Staatswirtschaft?

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Die frühere DDR-Wirtschaft war – politikorganisatorisch als „Bürokratischer Monopolkapitalismus“ signiert (Rudolf Bahro in „Die Alternative“).

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Der Streit ist normal und uralt. Wer kann es besser? Das Kaufmännische ist wohl zweifelsfrei besser in den Händen von „high end“, „best practise“ und „state of the arts“, also Kaufleute und Betriebswirtschaftler sind die Profis.

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Kaufleute machen täglich, was Bürokraten und Funktionäre der Dienstklasse nicht an Erfahrungswissen erwerben können.

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Hierin liegt ja das Übel der landauf landab versagenden Topmanagern.

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Wer in einem Großkonzern als Sesselfurzer oder Reiseagent tätig ist lebt das Leben eines Bürokraten. Die Arbeit der Konzernbürokraten und -funktionäre ist derart entfremdet und sinnlich fern von deren persönlichem Gedeih und Verderb. Dadurch ist es denen unmöglich, die Urteilskraft über die geschäftlichen Notwendigkeiten zu erwerben, die ein vollhaftender Klein- oder Mittelständler lebensnotwendig hat, weil er das braucht, oder er pleite im Gefängnis landet. Diese Geschäftsführer sind meist Unternehmer und Kapitalist ihres Unternehmens gleichzeitig.

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Deshalb sind die Kosten der Organisation und ihre Effizienz in der Sacharbeit entscheidend, wenn man fragt, soll sowas verstatlicht werden? Soll etwas staatlich bleiben? Soll etwas privatisiert werden?

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Der Staat hat eine erhebliche politische Regulations- und Subventionsmacht, gante Arbeitsfelder zu usurpieren, was fehlt?

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Der staatliche Fussball? Ein Armeeclub in der Champions League?

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Wir haben in der etatistischen Gesellschaftstradition, in nationalem deutschen Belang, zahlreiche Arbeitsfelder, die vorwiegend staatlichorganisiert und getragen werden, also durch Umlage des Steuerstaates finanziert.

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Wir haben traditionelle Felder des blanken marktwirtschaftlich kapitalistischen

Getriebes, das zwar rechtlich reguliert und vielfältig staatlich bzw. professionell kontrolliert wird, die zur Not aber weder auf den Staat noch auf die Bürger Rücksicht nehmen und Staat und Gesellschaft unter Umständen sogar erpressen (s. Atomwirtschaft, Automobilwirtschaft, Rüstungswirtschaft, Ökologie und Landwirtschaft, Drogen- und Dopingwirtschaft).

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Wir haben außerdem Arbeitsfelder, in denen sowohl staatliche wie auch marktwirtschaftliche sowie auch Vereine, Stiftungen, ja sogar Bürgerinitiativen, BGB-geregelt konkurrenzfähige Leistungen bringen können und (kontrollschwach) bringen.

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Schließlich haben wir auch im bürgerlichen Privatbereich sehr leistungsfähige erfolgreiche voluntaristische und mäzenatische wie auch kriminelle Aktivitäten.

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Alle Massenmedien und Tagesvollzeitungen in Deutschland berichten heute:

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Atomindustrie soll 23 Milliarden zahlen“ (Süddeutsche Zeitung, Donnerstag, 28. April 2016)

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Mit 23 Milliarden aus dem Schneider“ (neues deutschland, Donnerstag, 28. April 2016)

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Kompromiss zur Finanzierung des Atomausstiegs“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 28. April 2016)

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Milliardenpoker um Atommüll“ (DIE WeLT, Donnerstag, 28. April 2016)

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AKW-Betreiber erwägen Klage“ (KÖLNER STADT-ANZEIGER, Donnerstag, 28. April 2016)

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Dietmar Moews meint: Das Unglaubliche rückt näher:

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Die vier Betrugs-Monopolkonzerne – E-on, Vattenfall, RWE und EnBW – scheinen sich auf Bürgerhaftung der Deutschen per Kaufvertrag mit dem Bescheissstaat rauszuwinden.

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Der Staat kauft den ATOM-Verbrechern für ihr mit jahrzentelangen Milliardenprofiten ausgesogenen Drecksgeschäft mit der Radionuklearität den strahlenden Müll ab, weiß aber nicht, was wie, zu welchen ewigen laufenden Kosten damit eine Entsorgung gefunden wird.

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Und die Öffentlichkeit?

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Die Bürger wählen AfD -und haben auch sonst kein schlechtes Gewissen hier als demokratische Staatsbürger selbst völlig zu versagen.

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Meine beiden Hauptargumente gegen diese ATOM-COUP:

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EINS: Der Staat sollte sich aus kaufmännischen Angelegenheiten – außer seriöse Kameralistik – raushalten, wenn auch heute, inzwischen, lauter rechtswidrige unseriöse Kommunalfinanzierungen die Grundlage in Zinsrisiken am Anlagemarkt suchen. Das ist an sich bereits verheerend. Stattdessen wurde „Tafelsilber“ verscheuert und aufgefressen, Stadtwerke, Wasser, Energie, Abwasser, Post – plötzlich sollten angeblich Privatunternehmen kostengünstigerarbeiten können.

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ZWEI: Es darf aus moralischen und führungspsychologischen Aspekten niemals durchgehen, dass ein Konzern nur möglichst große SCHÄDEN zu verursachen, sodass dann der Staat paternalistisch eintritt un das Geld der Bürger, der Steuermittel, dafür rausschmeißt.

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Wasdie Monoplisten in der Elektroerzeugung und Leitungsnetze-bewirtschaft mit der absurden ATO-DRKS-Technik angestellt haben, war jedem Fachmann von anbeginn völlig klar:

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Man hatte ganz einfach den giftig strahlenden Müll nicht auf der RECHNUNG.

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Die Entsorgungskosten des höchstgiftigen auf Ewigkeit zu bewachenden ATOMMÜLL nicht auf der Kostenrechnung jeder KILOWATT-Stunde.

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Die immer wiederholte Litanei: ATOM-Strom sei der Billigste und der Sauberste, war immer absichtlich gelogen.

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Dafür hatte der deutsche Staat diese Kernspalter auch noch mit Milliarden subventioniert.

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DREI: Eine weitere Generalltatsache ist das MONOPOL dieser ATOM-Glücksritter. Es wäre ein Segen, wenn das Monopol der vier Schuldner-Konzerne gebrochen würde.

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Denn nur wegen deren Marktmacht wird die dezentrale neue Energieproduktionsordnung und Distributionsvernetzung politisch verhindert.

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Dahinter steckt die faschistische (Bündelung) Grundidee, dass ein zentral kontrolliertes Vernetzungssystem politische Macht bedeutet, während dezentrale Erzeugung und Konsum quasi nicht zentral beherrschar wäre.

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Es ist doch ein Unding, dass die Monopolisten die politische Macht zu haben scheinen, den Bau von Speicheranlagen, die die „alternative“ erneuerbare Anergiekonzeption braucht, vollkommen zu verhindern.

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VIER: Wenn die StaMoKAp-Machthaber partout durchsetzen wollen, dass dieser herkömliiche Monopolismus weiter rumgurken soll, dann müsste zweifelsfrei dafür gesorgt werden, dass sie für den ATOM-DRECK zahlen und zahlen und die Kosten als Betriebskosten buchen und zahlen und zahlen für ihren Dreck, bevor auch nur ein Manager-Spitzengehalt oder gar Profit-Bonus gezahlt werden dürften.

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FÜNF: Wenn ich lese, dass diese ATOM-Konzerne mit Klagen drohen, kann die Frivolität nur nüchtern abgetan werden und der Staatsanwalt müsste jetzt endlich die Verantwortlichen, so man sie greifen kann, die diese 50 Jahre Weltzerstörung profitorientiert durchgezogen haben, vors Strafgericht zu stellen und verurteilen.

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Zur IT-Soziologie – die E-Mail-Kultur

April 28, 2016
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Vom Donnerstag, 28. April 2016

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Die Internetz-Kommunikation ist ohne Netz und doppelten Boden über die westlichen Menschen hereingebrochen. Inzwischen ist jeder Mensch sogar mobil – das heißt also „ständig“ – online, wenn er es wünscht.

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Und das wird erwartet. Wer kein internetztaugliches Telefon hat, nicht SMS und E-Mail in Echtzeit bedient, hat soziale Nchteile.

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Ich möchte hier kurz nur einen einzigen Aspekt der E-Mail-Benutzung ansprechen.

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Wir wissen oder sollten wissen, dass total ALLES, was wir Benutzer an Signalen von unserem Notebook, Laptop, Smartphone, auslösen, vom Einschalten, der Uhrzeit, dem Ort, des Apparates, den wir benutzen, unser Name, unsere Stimme, alle Metadaten, überhaupt ALLES von den Datensammlern auf ewig gespeichert wird.

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Einerseits speichern die Lieferer der Strom-Netzleitung Alles, weil sie dafür später ihre Kostenrechnungen belegen und buchen können.

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Zweitens kommen alle Geheimdienste, die mit den USA, CIA, NSA, gemeinsame Sache machen an alle Daten und Metadaten, weil die USA IT-Technik anwendet, die alle Daten an den gebündelten Datenleitungen für sich pasten“. Dafür unterhalten die USA unglaublich riesige Speicheranlagen.

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Damit sind alle Daten beliebig mit SUCHWORTEN absiebbar – sogenannte Algorithmen werden zur Ermittlung gesuchter Netzgeschehnisse angesetzt – vorausgesetzt, man („big brother“) will etwas suchen.

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Deshalb gibt es seit vielen Jahren immer wieder neu die Wünsche, sogenannte vertrauliche Botschaften, die man, wie ein Briefgeheimnis betrachten möchte, selbst zu verschlüsseln, zu sichern, zu codieren, mit Passworten, Nicknames, PINs und Ähnliches zu verschließen versuchen.

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Aber, ALLES was man verschlüsseln kann, kann auch entschlüsselt werden.

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DATENSCHUTZ gibt es praktisch nicht. Wer härtere Methoden anwendet, macht sich strafbar. Wer sich einer Haftung entzieht, bekommt eine Art Halterhaftung für die von ihm benutzte Schnittstelle.

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IT- KULTUR? – E-MAIL-KULTUR.

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Im Geschäftsleben hat sich eingebürgert in jede abgesendete E-Mail einen schriftlichen Hinweis auf das Geheimnisrecht und Autorenrecht des semantischen Inhaltes einer E-Mail ausdrücklich hineinzuschreiben, auf die Rechtslage hinzuweisen und bei Zuwiderhandlung Strafverfolgung anzudrohen. SOWAS lautet etwa so:

 

Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet. Danke für Ihre Kooperation.
This e-mail may contain confidential and/or privileged information. If you are not the intended recipient (or have received this e-mail in error) please notify the sender immediately and destroy this e-mail. Any unauthorised copying, disclosure or distribution of the material in this e-mail is strictly forbidden. Thank you for your kind cooperation.“

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Oder als VARIANTE lautet sowas etwa so:

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Notice:

The information contained in this message is confidential and is intended for the addressee(s) only. If you receive this message in error, please notify me immediately by reply e-mail and destroy this message. The unauthorised use, disclosure, copying or alteration of this message is strictly forbidden. Neither the writer nor myself will be liable in any way for any direct, indirect, special or consequential damages arising from any alteration of this message by any third party or as a result of any virus being passed on. Thank you for your co-operation.“

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Dietmar Moews meint: Der Hinweis auf das Briefgeheimnis ist berechtigt. Nur – wer durch Datenschutz-Verletzung geschädigt wird – wer „gehackt“ wird – muss den Täter ermitteln und vorbringen können und der Täterperson die Schuld nachweisen.

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Man kann mit einem solchen NOTIZ-Warntext keinerlei Übergriffe auf das eigene Datenschutzrecht verhindern. Gerade im Geschäftsleben geht es oft um diskrete Kautelen, Personennamen, Zeitpunkte, Orte, Sachverhalte, Informationen und dergleichen – wenn man gehackt worden ist, ist die eigene exklusive Information geoutet. Wer Sowas dann ins Netz stellt, um anschließend zu behaupten, er habe diese Informationen nicht gehackt oder „gephischt“, sondern ganz einfach aus dem Netz „gegoogelt“, dem ist nicht so leicht eine Straftat nachzuweisen (während das „Briefgeheimnis-Recht“ narürlich bestehen bleibt – das heißt, eine fremde Nutzung geheimer Informationen ist begrenzt).

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SICHERHEIT bieten solche Warn-Formeln in E-MAIL-Texten vor Schaden nicht.

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Altletico Madrid vs. FC Bayern München Halbfinale 2/1 in Madrid Champions League 2015/2016

April 27, 2016
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Vom Mittwoch, 27. April 2016

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Unglaubliches Fußballspiel seitens Atletico Madrid.

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Das Madrider Pressing und und der läuferische Aufwand ist derart hoch, dass es kaum zu Zweikämpfen kommt, da jedesmal, wenn ein Bayernangreifer den Ball, mindestens zwei Madrider dagegengehen.

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Ich habe das mein ganzes Fußballleben lang so noch nicht gesehen, solch ein Druck von Atletico auf Angreifende.

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Atletico in der klassischen Blau-Weiß-Rot gestreift. Torwart in Gelb. Bayern in Bleu-Marine mit rotem Streifen. Neuer in Grün.

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In der 10. Minute drang der Madrider Mittelfeldspieler Saúl von halb rechts mit einem unglaublichen Solo, vorbei an Thiago, in den Münchner Strafraum, umspielte dabei vier Bayernverteidiger, Bernat, Alonso, Alaba, Martinez und konnte um den letzten Bayern herum, flach ins lange Eck zum 1:0 verwandeln, da Torwart Manuel Neuer nur noch mit der langgestreckten Hand an den Ball kommen konnte.

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So gut dieser Einzelleistung des schnellen und geschickten Saúl war, so kontemplativ war das Abwehrspiel von den Bayern und Neuer hätte etwas weiter vorne stehen sollen, um diesen Ball abwehren zu können.

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Altetico spielt die erste Halbzeit zweikampfstärker und in den Kontakten mutiger und härter. Zweite Bälle, insbesondere Kopfballduelle gewannen meist die Madridiser.

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FC Bayern kam kaum überhaupt zu Torschüssen, dafür ungenaue Pässe und richtige Fehlpässe – ein weiter Fernfreistoß von mitte-rechts von Coman ans Außennetz, ein Kopfballdurcheinander von Vidal und Lewandowski, auf dasTor des Slowenen Oblak, meist werden die Flanken vors Tor von Atletico blockartig rausgeköpft. Auf der anderen Seite kamen die Atletico-Angreifer vielfach gefährlich durch bzw. Flanken. Manuel Neuer spielte, wie immer hervorragend mit und hielt auch einen Unhaltbaren, mit der linken Fuß im kurzen Eck, sehr gut.

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Die nicht aufgestellten Thomas Müller und Mario Götze oder Frank Ribéry und die weiteren Lichter des FC Bayern hätten hier lediglich eine Variation geschafft.

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HALBZEIT-PFIFF nach einem atemlosen SPIEL: 1:0 für Atletico

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PAUSE

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ZWEITE HALBZEIT:

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Bayern beginnt mit einem hochweiten Eckball, der reingeköpft und geköpft und geköpft und gehalten wurde. Anschließend sofort eine weitere rausgespielte Torchance im engmaschigen Abwehrblock von Atletico, aber erneut abgewehrt. Das waren zwei erfolglose Thomas-Müller-Aktionen ohne Thomas Müller. Bayern macht richtig Druck. Atletico steht etwas tiefer drin.

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54ste Minute aus der Ferne ein Super-Lattenschuss -Torwart ohne Chance. Kein Tor. Weiter 1:0 für Atletico. Der Bayernrechtsaußen Coman bekommt gegen seinen jungen Verteidiger so gut wie keinen Stich.

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56. Minute – Martinez köpft die von rechts kommende Flanke freigelaufen hervorragend und der Torwart Oblak hält.

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58. kommt Coman in einem Abenteuerdribbling an Dreien vorbei bis zum Elfer – sein Abschluss gelang dann nicht. Jetzt Druck von rechts, von links, Atletico ist völlig hinten reingedrückt. Lewandowski gewinnt die Kopfbälle bislang nicht. Es ist ein ungewöhnlich spannendes Spielgeschehen. Das Madrider Publikum johlt und trommelt das gesamte Spiel in äußerste Lautstärke, aber gutgelaunt. Dann kommt Lewandowsi im vollgestellten Strafraum von rechts aufs kurze Ecke, zieht ab und wird vom Torwart Oblak abgewehrt.

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64. Minute kommt Ribéry für Coman. Costa jetzt auf rechts, Ribéry links.

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.FC Bayern zeigt in der zweiten Halbzeit mehr angestregten Kampfgeist. Atletico war in der ersten Halbzeit 4 km mehr gelaufen als die Bayern, bei nur 31 Prozent Ballbesitz.

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Auch Ribéry kommt ebenfalls kaum in seiner Art gegen die Abwehrspieler durch.

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70. Minute kommt Thomas Müller für Thiago. Und schon kommt Lahm steil in den Strafraum auf Costa, der lupft mit Kunstschuss, trifft nicht. Immer wieder behauptet sich der agile kraftvolle Vidal, der der rustikalen Atletico-Kunst ebenbürtig ist. 73. Vidal hämmert aufs rechte Toreck – Torwart Oblak hechtet und faustet von der Linie raus.

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75. kommt Atletico zum Konter, der in einer ausgespielten Situation von rechts kommende Alt-Weltmeister Torres, mit dem rechten Außenrist an den linken Pfosten schießt – toll von Griezmann, der Ribery den Ball abgeknöpft hatte, und einem knallharten Pfostentreffer samt Nachschuss, den Mauel Neuer halten kann, endet.

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77. kommt Benatia für Bernat. Der Druck lässt nicht nach. Müller bringt den Ball von rechts rein, in den Rücken der Angriffslinie – Fermschuss und rechts am Tor vorbei. Gelb für Benatia, der foult, obwohl der Gegenspieler samt Ball schon hinter Seitenlinie war – dann auch noch Gelb für Manuel Neuer, weil er rausgekommen war, um seine Meinung zu sagen. Der Madrilene macht erstmal eine Liegepause. Nun auch noch Gelb für Saúl, weshalb?

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85. Minute wechselt Atleticos Trainer Simeone.  Der Torschütze Saúl Níguez geht raus. Thomas Partey kommt. Noch immer müssen die Bayernangreifer gegen zwei drei Verteidiger spielen – und kommen nicht durch. Ribery bohrt sich in die Verteidiger geradezu hinein, die ihn aber stoppen können.

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88. Minute Gelb für Vidal. Der Madrider Franzose Griezmann spielt spitzenmäßig – auch in der Abwehr und im Antezipieren.

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90. Minute zeigt vier Minuten Nachspielzeit an, die läuft. Costa zieht von rechts nach innen und schießt scharf, aber Abpraller. Zweiter Ball jetzt für Bayern. Benatia in der Lewandowski-Position aus sieben Metern köpft eine Superflanke, aber abgerutscht. Und nun wieder Müller auf Vidal, schießt nicht gefährlich genug – wieder hat der Torwart Oblak fangen können.

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Tolles Halbfinale. Atletico gewinnt verdient 1:0. SCHLUSS.

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Kommende Woche in München das KO-Rückspiel dieses Halbfinales.

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KURZ: Atletico war in der ersten Halbzeit kraftvoller als Bayern, die erst in der zweiten Haibzeit gleichstark aufkamen.

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