WIR SCHAFFEN DAS Neujahr 2016

Dezember 31, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6141

Vom Donnerstag, 31. Dezember 2015

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Von hier aus möchte ich den Benutzern der Lichtgeschwindigkeit* Glück und Segen für das kommende Neujahr 2016 wünschen, die Abwesenheit von Zwang und von tötlichen Krankheiten.

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*Es gibt die YOUTUBE-Lichtgeschwindigkeit, darunter einige hunderte, die ich aus it-soziologischem Forschungsinteresse zum Nutzerverhalten nicht mit Tags und Suchverlinkungen hochgeladen hatte – und – wer hätte das gedacht, der Kreis der Aufrufer war bis heute auf den engsten Interessentkern beschränkt – diese Videos sind von höchster inhaltlicher Qualität und wurden bislang kaum abgerufen. Es war im Jahr 2013: Kanal dietmarmoews bei YOUTUBE:

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Kanal dietmarmoews bei YOUTUBE, Lichtgeschwindigkeiten 3900 bis 3999, siehe

738.420 Lichtgeschwindigkeit in Lichtgeschwindigkeit 3899

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Die Bundeskanzlerin hat der Welt zum Neujahrs-Fest 2016 mitgeteilt:

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WIR SCHAFFEN DAS.

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Damit erfüllt Angela Merkel die Sachlage und die allgemeine Forderung, dass sich das politische Gerede doch bitte in der Wirklichkeit wiederfinden lassen sollte, damit es nicht leer ist. Denn – natürlich – wir schaffen das.

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Ich möchte dazu meinerseits – als Künstlergelehrter und empirischer IT-Soziologe zwei Behauptungen herausstellen:

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EINS Die Natur nimmt keine Befehle entgegen, sofern es um naturgesetzliche Ereignisse sich handelt.

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NATUR ist ZWANG.

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Im Spielraum der Natur besteht aber die Freiheit zur KULTUR.

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KULTUR ist FREIHEIT.

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Wir können die Freiheit dazu versuchen sozial-kulturell so auszufalten, dass eine freie demokratische und internationale Spielregel eingeübt wird (wie in der UNO-Charta so ausgeschrieben) –

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wir können die Freiheit auch zur Trick-, Heuchel- und Betrugskultur auslegen und laufen dann von der Freiheit der KULTUR auf den Zwang der NATUR hinaus, nämlich das Gesetz des Stärkeren in der Natur.

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Das ist das Eine für das neue Jahr 2016.

ZWEI Meine zweite Herausstellung bezieht sich auf das verganegen Jahr in der deutschen repräsentativen föderalistischen Demokratie. Wir haben von der Bundestagswahl 2013 herkommend eine weitere Merkel-Kanzlerschaft und nun diesmal eine Große Koalition.

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Wo eigentlich ein Gegensatz zwischen den „Volksparteien“ besteht, zwischen CDU/CSU und SPD, wirkt in der Großen Koalition das gemeinsame Interesse, bei den Wählern und in der öffentlichen Meinung gemeinsam „erfolgreich“ auszusehen. Und so wollen ja die konkurrierenden Parteien gegenüber den „anderen“ Koalitionspartnern vorteilhaft erscheinen, und sei es, indem die anderen schlechter aussehen.

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Das Thema der Kriegs- und Flüchtlingspolitik, wo sich täglich internationale Geschehnisse unentgeltlich kommentieren lassen, und wo die kleinen Bundestags-Oppositionsparteien auch nicht aus ihrer realpolitischen Haut rauskommen, ergeben sich laufend Gelegenheiten, dass sich die Opponenten in der Großen Koalition gegenseitig anpinkeln.

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Damit kann auch die kleinere Regierungspartei ein ebenso großes Wort führen wie die Kanzlerin, die lediglich einige Minister am Bande führen kann, und dadurch kann es zu Drohungen kommen, dass z. B. die SPD die Große Koalition „platzen“ ließe, wenn sie nicht, wie der Schwanz mit dem Hund, wackeln darf:

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Koalitionsaufkündigung bzw. -bruch ist das Druckmittel in jeder Koalition, zumal in der Großen Koalition. Immer mit Berechnung, im Falle einer scheiternden Regierung, hinterher, im Anschluss bei den Wählern, günstiger zu stehen.

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Diese bekannte taktische Situation wurde in der Kriegs- und Flüchtlingspolitik von der CDU mit der CSU ganz anders aufgezogen:

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Während sich Merkel immer ohne gesprächige Ansagen, wortkarg und knapp, versuchte, realpolitisch zu handeln, versuchte sich die SPD ebenfalls als realpolitisch regierungsfähig aufzuführen – trat aber die CSU, von Bayern aus, täglich wie eine rechtsaußen Oppositionspartei in den massenmedialen Ring:

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SEEHOFER gegen MERKEL lautet die Kampfformation. Seehofer pöbelte derart vertragswidrig, dass weder bayerische NPD oder Afd-Wähler, noch SPD-Bundesgeschäftsführer derart auf die Große Koalition hätten stärkeren Druck auf Merkel machen können.

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Mit diesem Trick der Scheinopposition, durch die CSU-Führung innerhalb der Großen Koalition, war es der SPD genommen, selbst mit Koalitionsdruck nach Vorne zu kommen.

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Und wir sehen zum Jahresabschluss, dass die CSU weiterhin „Schwesterpartei“ und Große Koalitionspartei ist, während es der zahnlosen SPD übrigbleibt, während der Fahrt die eigenen Pferde zu wechseln:

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Gabriel wird noch ausgetauscht, die Bundesgeschäftsführerin wurde bereits gewechselt, der verlogene Oppermann wird noch vom CSU-Hans-Peter Friedrich erwischt werden – und Frank Walter Steinmeyer wird noch mit Obama nach Guantanamo reisen müssen, um sich bei Murat Kurnaz zu entschuldigen.

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Das – jedenfalls – schaffen wir.

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AUSBLICK 2016: EU-Staaten wählen Europa demokratisch ab

Dezember 30, 2015
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Vom Mittwoch, 30. Dezember 2015

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Mit kühlem Blick ist eine machtpolitische Lage in EUROPA 2016 anzusprechen, die vor unseren Augen fortschreitet:

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Die heutige Europäische Union hat einen selbstzerstörerischen Strukturfehler:

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EINS Voranstellen möchte ich ein ketzerisches Motto für die EU, die auch für die Bundesrepublik Deutschland gilt und eine Fehlkonstruktion erkennen lässt:

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Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten“.

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Das soll heißen:

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So fern gewählte deutsche Regierungen und Parlamente ihre Arbeit von Gesetzgebung und Eingriffsentscheidungen einerseits mit ihren propagandistischen Verlautbarungen gegenüber der großen nationalen Wähleröffentlichkeit erfolgreich hinschummeln, erhalten sie ihre Chancen, wiedergewählt zu werden.

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Sobald eine deutsche Regierung aber staatsmonopolkapitalistische Politikentscheidungen zugunsten der überwiegend international verorteten Finanzwirtschaft trifft, die gegen den Mehrheitswählerwillen und gegen versprochene Parteiprogramme stehen und nicht propagandistisch durchzuschummeln sind, und durchschlagen, sinkt die Wählerzustimmung, steigt der Wählermissmut, kommen Gegenparteien ins Gespräch.

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Das inzwischen überforderte Regierungswerkzeug gegen das Motto: „Wählen JA – Änderung NEIN“ wird so lange fortgesetzt, wie nicht ein sozialer Kollaps oder eine Revolution ausbricht. Die staatlich initiierte Propaganda führte immer mit den Mitteln SÜNDENBOCK, DIENSTKLASSE, STAATSPUBLIZISTIK, ANGSTPROPAGANDA, GEHEIMDIENST-SUBVERSION, KRIMINALISIERUNG DER KRITIK, POLIZEIGEWALT.

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BEISPIEL: Die schleichend Entmündigung durch die IT-Revolution, weg vom freien Bürger, hin zum telematisch gesteuerten Mündel, wurde heute, 30. Dezember 2015,  als Erkenntnisgewinn der 32C2-Chaos-Communication-Congress 2015 – zumindest von den Staatsmedien – publiziert. Die unheimliche totale Datenspeicherung ist Sabotage der geltenden deutschen Verfassung durch die us-amerikanische IT-Wirtschaft und die CIA. Doch die freie Publizistik stellt diesen IT-Totalitarismus allerdings nicht als Kriegsmachenschaft und Staatsstreich heraus, sondern als „schleichender Prozess“:

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CeBit und IAA machen willkürlich it-politisch, was ganz eigentlich das Soziale und die Menschlichkeit betrifft und Angelegenheit und Zuständigkeit der Demokratie ist –.

So fern ist die IT-Politik allein der Profitabilität überlassen und  läuf marktwirtschaftlich über Absatz und Konsum ab. Alles, was nicht als „Markt“ funktioniert wird entweder geheim oder mit Gewalt durchgesetzt:

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BEISPIEL: TTP und TTIP und CETA und SWIFT, Generalklausel und Drohnen in Ramstein und Atomsprengköpfe in Bücheln (s. Edward Snowden).

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ZWEI Infolge der teils harten Brüche der als „demokratisch und frei“ eingespielten Macht-Politikszenerie, sind freie Wähler auf nationaler Ebene leicht unzufrieden, wenn sie merken, „dass Frau Merkel lächelnd abgehört wird, während US-Präsident Barack Obama vor laufender Kamera lächelnd daneben sitzt, vor dem Brandeburger Tor auf dem Pariser Platz in Berlin.“

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Zweifellos ist die von den Deutschen anerkannte US-Statthalterei die geltenden Geschäftsordnung des US-Welthandels, der E U und der NATO. Alle Staaten Europas, die der EU – nach den Lissabon-Verträgen geregelt – beigetreten sind, wurden unter der Bedingung aufgenommen, dass sie das USA-Machtsystem mitspielen – wirtschaftlich und militärisch.

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Deshalb ist die Europäische Union, die aus 28 europäischen Mitgliedstaaten besteht, inzwischen bei allen E U-Mitgliedstaaten in eine die E U zerstörende Funktion geraten:

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Die E U ist der SÜNDENBOCK für alle nationalen Irrläufe und Misserfolge, sowohl für die Leistungsschwächen der Nationalregierungen wie für die Unzufriedenheiten der freien Nationalwähler:

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Wer heute nationale Wahlen eines E U-Staates gewinnen will, hetzt gegen die EU und gegen die anderen EU-Staaten.

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Dietmar Moews meint: Was heute als national exklusiv – also rechts – in den E U-Partnerstaaten sich artikuliert und Wählerzuspruch erhält – seien es PIS in Polen, FN in Frankreich, UKIP in England oder AfD in Deutschland –

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lebt von diesem Sündenbockprinzip: DIE ANDEREN SIND SCHULD.

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Viktor Orbán in Ungarn oder Marine Le Pen vertreten Wahl- bzw, Regierungsprogramme, die von den geschriebenen demokratischen Grundprinzipien des geltenden Lissabon-Vertrags ausgeschlossen sind. Die aktuelle polnische Entscheidung, das EU-normativ unabhängige polnische Verfassungsgericht abzuschaffen, bedeutet nunmehr: Das Oberste Gericht urteilt nicht unabhängig, sondern wird gesetzlich dem Mehrheitsregierungswillen unterworfen; das bedeutet eigentlich den EU-Austritt Polens.

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Für das kommende Wahljahr 2016 steht folglich die klare Warnung vor uns in Deutschland und in EUROPA:

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Die Distanz der europäischen Wähler, weg von einer gemeinsamen EU-Verfassung, hin zu nationalen Alleingängen, ist zu erwarten.

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So lange EUROPA nicht die wichtigsten Produktionsfaktoren tragfähiger Staatlichkeit in einer EU-Verfassung demokratisch fassen kann – dazu gehören zumindest

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Fiskaleinheit,

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Ordnungseinheit

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Militäreinheit sowie

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internationale Bündnis-Vereinheitlichungen sowie

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ein demokratisches Zusammenspiel zwischen EU-Wahlen, EU-Parlament und EU-Regierung (bzw. Kommision),

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werden die nationalen „Volksverhetzungen“ in der E U maßlos weiterwuchern.

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Wir dürfen uns nicht darüber wundern, wenn rechte Albträume kurant werden, die wie alte Krankheiten daherkommen – aber sie stammen von uns heute, selbstgemacht:

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Rassismus, Fremdenhass, Religionskampf

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Kampfnatur statt Friedenskultur.

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Und das Dumme ist ganz offensichtlich, das verkannt wird, dass wir es durchaus mit Naturfrieden und mit Kriegskultur zu schaffen hätten. Wir schaffen die harten Strukturfehler der EU-Gesetzeslage – als freie demokratische Selbstmaßgabe – wir haben zugunsten des US-Kolonialismus‘ diese verhängnisvolle EUROPA-Kultur geschaffen.

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Wer wollte schon, ohne die USA, dem Kollegen Putin und seinen NACHTWÖLFEN ausgesetzt sein? ANTWORT: Niemand, der noch bei Troste ist.

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Was sagen dazu die Neujahrsansprachen? Was wird Frau Merkel den deutschen Nationalwählern erklären?

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Schön still gehalten. Schön mitgemacht. Mit Geduld weiter so. Bei Krankheit zum Arzt, da gibt’s dann ein Mittel oder mal eine Operation.“

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Dietmar Moews meint: MUSIK macht glücklich – hier LOS CHALCHALEROS:

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Chacarera de un triste“

 

https://www.youtube.com/watch?v=SUaKkx7JT1k

 

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Ist Hitlers Buch gefährlich? – waren Metaxa, Mussolini, Franco, Petain, Mosley „Mein Kampf“-Studenten?

Dezember 29, 2015
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Vom Dienstag, 29. Dezember 2015

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Das Buch, das der Nazi und Massenmörder, deutscher Reichskanzler zwischen 1933 und 1945, Führer der NSDAP, im Zuchthaus Landsberg anfang der 1920er Jahre in zwei Teilen schrieb, wurde 12 Millionen mal im Deutschen Reich verkauft.

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Der mediokre ZDF-Publizist Claus Kleber behauptete in einer ZDF-HEUTE-Nachrichten-Sendung, das Buch, „Mein Kampf“, sei Hitlers späteres Regierungsprogramm gewesen.

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ZDF-Kleber? – man sollte ihn endlich ersetzen. Wie kommt der dazu, ohne gründliche Kenntnisse dazu Bullshit zu verbreiten.

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Claus KLEBER, ZDF, hat das Hitler-Buch nicht gelesen – er hat offensichtlich auch keine profunden Kenntnisse zur Geschichte des Dritten Reichs, nicht zu den politisch-geistigen Entwicklungen innerhalb der NSDAP, nicht zu den Strukturänderungen der deutschen Industrie hin zum Nazi-Angriffskrieg, nichts von der Rollenentfaltung Adolf Hitlers innerhalb der kriegsführenden Militär-und Nazi-Ingroup.

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Die Holz-Lage am 29. Dezember 2015

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Claus Kleber müsste wissen, dass Hitlers Buch zu keinem Zeitpunkt ein Leitfaden oder ein Parteiprogramm für die Nazipartei oder die anfängliche völkische Sozialismus-Bewegung war.

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Hitlers Wohnung am Prinzregentenplatz, nach der Besetzung 1945

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Mein Kampf“ wurde in entscheidenden Punkten seitens der Nazi-Regierungen gerade nicht befolgt. Nach „Mein Kampf“ hätte Hitler niemals einen Zweifrontenkrieg vom Zaun gebrochen.

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Hitler, der selbst sehr diszipliniert und bescheiden lebte, hat sich in „Mein Kampf“ niemals eine Staats-Führungsgruppe mit einem Goldfasan wie Göring oder Zuhälter wie Goebbels oder dumpfbackigem Sektvertreter wie den Henkell-Kaufmann von Ribbentropp ausdenken mögen, während er borniert genug war, sich selbst als „Diener“ im Sinne einer Vorsehung vorzustellen.

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So wenig, wie „Mein Kampf“ Hitlers Konzept eines späteren Regierungsprogramms war (auch von Hitler nicht als solches entworfen worden war), so wenig war es von den rechten Volksbewegungen in Europa befolgt oder als Blaupause benutzt worden. Weder der griechische „Faschist“ General Metaxa, noch Benito Mussolini in Italien, noch Francisco Franco im spanischen Bürgerkrieg, nicht der rechte Führer der Franzosen General Petain, noch der britische Faschist und Adelige Sir Mosley, bezogen ihren „rechten“ Impetus von Hitler oder von „Mein Kampf“. Alle hatten ihre eigenen exklusiven nationalen Impulse und waren weder auf Paul Lagarde, Richard Wagner oder Houston Chamberlain angewiesen.

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Und heute, im Jahre 2015, nähren sich die Rechten von der stets in der Folklore vorhandenen Ausgrenzungs- und Angst-Sozialität: „Wir und die Anderen“. Dazu dienen vollkommen unempirische „nationale“, „kulturelle“, „rassistische“ Vorurteile, die jeder Empirie widersprechen, wie das Ausländerproblem im heutigen Sachsen gegen Ausländer, wo kaum ein Angolaner oder Vietnamese lebt (da kommen jetzt die Flüchtlinge gerade recht).

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Dietmar Moews meint: Wir werden weder bei BILD-Lesern, noch bei NSU- oder PEGIDA- oder bei NSU-Mitläufern Diskussionen über Hitlers „Mein Kampf“ haben können. Denn die wissen nicht bescheid. Sie kennen das Buch nicht. Sie kennen nicht die für die NS-Bewegung maßgeblichen Rosenberg-Schriften, der die tausendjährigen Schulungstexte einrichtete, nicht die absurden Schmierereien des „Autors Joseph Gobbels“. Sie haben Propaganda-Reden bei Youtube angeschaut.

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Die Mutmaßung, die Nichtleser werden jetzt „Mein Kampf“ lesen, und damit den Zentralrat der Juden in Deutschland bedrängen, sollen jetzt mal schön dokumentieren:

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VORHER / heute und NACHHER / nach 2016, wenn das Buch gelesen worden sein soll. Diese Verbands-Juden werden stöhnen, denn es wird ihnen folgerichtig nicht erspart bleiben, das neue alte und das neukommentierte backsteinschwere Mistbuch zu studieren, wo es dann heißt:

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…Es bedurfte auch hier erst der Faust des Schicksals, um mir das Auge über diesen unerhörtesten Völkerbetrug zu öffnen…“

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… Wer sich selbst in den Klammern dieser würgenden Natter sich befindet, lernt ihre Giftzähne niemals kennen“

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… es liegen die Eier des Kolumbus zu Hunderttausenden herum, nur die Kolumbusse sind eben seltener zu finden.“ ( zit. STILblüten nach Klaus Hillenbrand, TAZ. DIE TAGESZEITUNG 03, Dienstag, 29. Dezember 2015.

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Wenn das als Volksverhetzung gerichtlich festgestellt werden sollte, dann sind Monty Python’s Hochverräter.

P. S. Man findet in der LICHTGESCHWINDIGKEIT eingehende Analysen und Bewertungen zu ADOLF HITLER „Mein Kampf“.

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Schoki-Test mit CHOCOLAT BONNAT Chocolat Noir Biologique 65% de cacao

Dezember 29, 2015
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Vom Dienstag, 29. Dezember 2015

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Dietmar Moews meint:

In dem Sack schwimmt mehr,

als ihr wisst,

zu den Fischen,

Und im Boden fault mehr,

als ihr eingescharrt habt.“

(Bert Brecht)

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Ich probierte eine französische Chocolat BONNAT Chocolat Noir 100 Grammes net, 65% de cacao, Bean to Bar hergestellt von dem Hersteller Bonnat Chocolatier, 8, cours Sénozan – BP 48 – 38502 VOIRON (Isère) cedex FRANCE.

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Kurz vorab: Diese „Schwarze“ Schokolade ist ungewöhnlich und enthusiasmierend gut. Sie ist mit 5,60 EURO für 100 Gramm kostspielig, nur ausgewählt zu haben. Sie ist pur feinst und superlativ, ist insgesamt nicht fett, knackt hervorragend, bricht sauber ist vollkommen speziell kakaoschmackhaft, wir nennen es „Zartbitter“, besser als bislang bekannt – ohne weitere Aromen: gerade treffend gezuckert, extrem fein und begeisternd toll.

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Das Unternehmen wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert … Zit. nach Georg Bernhardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen des Cacaos – hier jedoch nicht.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese mind. 65 % Kakao-Noir-Schokolade aus 65% Schokolade hat dem Tester einen hohen Kakaogehalt, sie ist dunkel, aber ist viel besser als sogenannte Bitterschokoladen. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition, trotz hohem Kakaobutter-Anteil, nicht fett, höchst kakaogeschmacklich. Man schmeckt Kakao und genießt, pur, ohne sonstige Gewürze.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit den Schlagworten BONNATund VOIRON. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind feinst. Man beißt ab und lutscht ganz leicht im Mund. So ein Abbiss löst sich ganz leicht auf, aber die Schokoladenmasse verkleistert überhaupt nicht. Hier muss Nichts schmelzen. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – der schwarze Cacao macht diese kostbare BONNAT zweifelsfrei zur Welt-Spitzenkunst.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: Oktober 2016.

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Ein schöner grünpastellfarbener Papierumschlag mit schwarzen und grünen Kunstschriften, der bekannten gestochenen Stadtansicht der Ursprungsstadt Voiron (Isère) sowie feine grünfarbene Verzierungen sowie rückseitig ein vergoldetes Familienwappen mit dem Sinnspruch: VIS MEA / In LABORE. Dazu ein Werbegedicht in Französisch, English und Deutsch:

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Was dem Gaumen gut tut, tut der Seele nicht weh.“

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Es heißt da: „Pour Croquer“ – zum Knacken / Brechen ; „Chocolat Pur beurre de cacao“; „Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’ame“

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Die frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht wunderbar und dezent, wie es besser nicht geht.“

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CHOCOLAT BONNAT Chocolat Noir, 65% de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch mit, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Chocolat (65%): cacao, Beurre de cacao, sucre.

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2464 kj / 593 kcal; Fett 43,6 g; davon gesättigte Fettsäuren 28,02 g; Kohlehydrate 46,9 g; davon Zucker 32,8 g; Eiweiß 7,4 g; Salz 0,03 g.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade schon wegen der einzigartigen Feinheit herausgehoben:

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. KEINE Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, hoher Kakaogehalt, etwas höherer Fettgehalt, stimmiger Zucker-Anteil und die Spur Salz. Georg Bernhardini hat es in seiner Empfehlung kernig getroffen!

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Dietmar Moews meint: Hier steht diese BONNAT NOIR Biologique neben anderen Bonnat Schokoladen, einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese BONNAT in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht, aber gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen 6 von 6 Kakaobohnen.

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In seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt, ist BONNAT superlativ an der Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. Die hochprozentigen Milchschokoladen eignen sich für diejenigen, die keine dunkle Schokolade mögen, aber in den Genuss eines kräftigen Kakaoaromas kömmen möchten …“

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32C3: HARDWARE-Trojaner und KUCKUCK* beim CCC-Kongress in Hamburg

Dezember 29, 2015
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Vom Dienstag, 29. Dezember 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-11-06 12:12:01

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Es nutzen inzwischen alle Deutschen die IT-Revolution.

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Die die weltumfassenden Rechner und Datenspeicher, die Netzwerke, die unglaublichen Elektrostrom verheizen, benutzen, ob als Telefon oder Mobilcomputer, als Internetzverbindung oder als Datenspeicher, alle ziehen inzwischen bedenkenlos mit, wenn die CeBit was Neues bringt.

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Aber auch alle Rückständigen, die keine Smartphone-Mobile-Online-Lebensweise pflegen, sind über Microchips und Biometrie-Kamera-Überwachung auf Straßen und Plätzen oder in Geschäften und Innenräumen, REWE-Payback-Karte oder AOK-“Gesundheits“-Chip, voll auf dem großen Überwachungsspeicher von CIA oder Google und Facebook.

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Jede Person kann über eine Kennung mittels Knopfdruck profiliert werden – die Lebensgeschichte, der heutige Tag und was derjenige morgen und übermorgen machen wird, wo er gehen, fahren, kaufen, und Menschen treffen wird.

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Sowie ein Geheimdienst mit dieser totalen Datenmasse Fachpersonal als persönliche „Fahnder“ auf eine bestimmte Zielperson ansetzt, wird jedes Individuum telematisch transparent.

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Wen immer das trifft:

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Bedroht ist Jeder.

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KÖLNER STADT-ANZEIGER am Dienstag, 29. Dezember 2015, berichtet über den CHAOS COMMUNICATION CONGRESS 32C3 des CCC in diesen Tagen in Hamburg:

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Die dunkle Seite der IT. KONGRESS Hacker warnen vor manipulierter Hardware.

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… bei Einführung der Menschenrechte haben wir uns auch nicht auf Marktkräfte verlassen,“ sagt (die CCC-Referentin und Computer-Sicherheitsforscherin Joanna) Rutkowska. Die E U sollte entsprechende Vorgaben schaffen.

Es ist auch ein Eingeständnis, dass es keine technischen Antworten auf die technischen Herausforderungen gibt. Für den Chaos Computer Club keine neue Erkenntnis. Die größte Hackervereinigung der Welt hat immer den Anspruch, Einfluss auf gesellschaftliche Debatten zu nehmen. So sichtbar wie dieses Jahr war dies noch nie …“.

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Die gesamte totalitäre Massendaten-Telematik kann nur durch das spzio-kulturelle KuckucksUse und eine intelligente anonyme Schnittstellenbenutzung etabliert wird:

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KUCKUCKS USE: Wenn nur ZEHN PROZENT der Nutzer im Internetz keine Echtnamen und keine konstanten Nicknames gebrauchen, nicht personifizierbar das Datenaufkommen und die analogen Verbindungen anonym benutzen – einfach dadurch, das etwa zehn verschiedene Leute eine Schnittstelle im ungekennzeichneten Abwechsel gebrauchen – , wird die gesamte Algorithmen-Profilierung als jedem Teilnehmer persönlich abgegriffene Merkmalskennung so ungenau, dass Markt- und Verhaltensforschung, Werbe- und Kommunikationsziele der Absatzwirtschaft nicht mehr zu einem persönlichen Kunden führen. Wenn nur eine Frau als männliches Werbeziel angesprochen wird, wirbt der Anbieter vergeblich.

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*KUCKUCK bzw. KuckucksUse bedeutet: Wenn einander bekannte Kommunikanden im Internetz digital kommunizieren, lassen sie alle Anreden, persönlichen Daten, Grußformeln und Namensnennungen WEG! Sie lassen Alles – wie ein Kuckucksruf sein eigenes ECHO bildet – weg, was der gegenüber selbst bereits an Information besitzt, ohne jegliche Redundanz. Das macht für einen Fahndungs-Rechner unmöglich, dokumentierte Inhalte den nicht zu identifizierbaren Kommunikationspersonen zuzuordnen und  festzustellen, wenn an den jeweiligen Schnittstellen ständig wechselnde Aktivisten aktiv sind. Damit wissen nur die analogen KuckucksUser, wer mit wem virtuell kommuniziert, ungewiss für Außenstehende und für Datenverarbeitungsmaschinen bleibt so, wer da persönlich zugerechnet werden kann.

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Nicht anders ist es mit Personenüberwachung und Razzia: Wer nur noch als mögliche Zielperson eines varianten Internetz-Nutzerkreises profiliert werden kann, bei dem stehen dann die Razzi-Beamten morgens um sieben Uhr vor den falschen Häusern und falschen Garagen und falschen Grenzübergängen. Und es werden die falschen Netzverbindungen analog abgehört – was einen unmöglich umfangreichen Personalaufwand erfordern würde:

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Kurz: NETZ-Raster-Fahndung wird durch KuckucksUse, dem irritierten Datenspeicher von anonymer Netzbenutzung ungeeignet, konkrete Merkmale auf eine bestimmte Zielperson zuzuorden. Und nur das bietet die Sicherheit des Datenschutz-Rechtes, wenn die Industrie mit Hardware-Trojanern alle Sicherheitssoftware austricksen kann.

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K St-A Seite 11 schreibt am 29. Dezember 2015:

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… die neue Bedrohung auf dem noch bis Mittwoch dauernden Chaos Communications Congress in Hamburg, mit 12.000 Teilnehmern die größte Hackerkonferenz in Europa. „Eine Reise auf die dunkle Seite“ haben Laackmann und Janke, die beide für den Chiphersteller Infineon arbeiten, ihrer Vortrag betitelt. Ihr Thema:

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HARDWARE-TROJANER.

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Trojaner, bei denen nicht die Software manipuliert ist – wie bei der Attacke auf den Bundestag – sondern der Hardwarechip selbst. Jegliche Sicherheitssoftware ist dann machtlos.

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Zwar ist ein Angriff mit Hardware-Trojaner viel schwieriger umzusetzen als mit Software, erklärt Laackmann. Die Trojaner müssen nämlich bereits bei der Chip-Produktion eingebaut werden. Doch einmal implantiert, seien die Trojaner praktisch unentdeckbar.

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Es ist ein Szenario, das keineswegs mehr unrealistisch erscheint. Durch die Snowden-Dokumente ist bekannt, dass die NSA Lieferungen von Laptops und anderen Elektronikgeräten abfängt und manipulierte Hardware einbauen lässt. Der Geheimdienst installiert umgebaute USB-Ports, die ihm dann Fernzugriff auf einen Rechner erlauben, wer er nicht an das Internet angeschlossen ist…“

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Bildschirmfoto vom 2015-11-25 13:56:35

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Dietmar Moews meint: Allein die intelligente analoge soziale Nutzung der IT ist der virtuellen Technik in sozialen Belangen überlegen.

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So wie man glaubt, durch Standardisierung und Automatisation Arbeitskapazität mittels IT zu „faschisieren“, muss die IP ausgetrickst werden:

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Wenn nur fünf anonyme Nutzer in freiem Wechsel bekannte Units und Schnittstellen benutzen, ist eine persönliche Zuordnung des Verkehrs, der Verbindungsdaten und der Inhalte nicht mehr mathematisch erfassbar – es sei denn man stellt je einen analogen V-Mann daneben. Man würfe die Volldatensammlungen auf analoge Manpower-Fahndung zurück. Datensammlungen-Missbruach – egal zu welchen Zwecken – würde „unmöglich“.

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LÜGENPRESSE, ein Schmähwort zur Kritikunfähigkeit der Presse

Dezember 29, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6136

Vom Dienstag, 29. Dezember 2015

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Wer mal im Deutschlandfunk eine Sendung hört und sucht nach Informationen über den seinen Namen vernuschelnden Moderator:

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… und am Mikrofon war Mario Dobovischek“

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muss nicht glauben, dass er bei einer bei DLF angebotenen „SUCHE“ fündig würde. Hat man den Namen nicht klar verstehen können, hilft „SUCHE“ bei DLF.de nicht, z. B. nicht bei Falschschreibung, etwa der Verwechslung von „o“ mit „u“, Dobuwiescheck, Dubofishec, Didödeldu Dudödelei,

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Suchst du „am Mikrofon“, suchst du „Redakteur, Moderator, Mitarbeiter, Autor der Sendung, Realisator, Interviewer, freier Mitabeiter“ – kein Name – wer sich nicht zu Google zwingen lässt, kann bei web.de suchen und finden oder bei kuckuck.

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Die Tags beim DLF, z. B. „Programm“ oder „das laufende Programm“ bringen entweder die Namen nicht oder machen einen Volkshochschulkursus über ein Programmformat über die vergangenen zehn Jahre auf, nur die heutige Sendung, „Information am Mittag“, ist nicht zu finden.

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Es ist sonnenklar: Der Sender will seine Mitarbeiter dagegen schützen, von Hörern kontaktiert zu werden. Wie nennt man sowas? – nein, nicht Marktwirtschaft. Das ist Mitbestimmung dieser Namensverstecker.

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Bei deutschlandradiokultur.de heißt es heute, 29. Dezember 2015, auf der Homepage, „Der Medienjournalist Stefan Niggemeier zu Gast beim Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / M. Hucht).“

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Hier wird netterweise der Herr M. Hucht ausgeschrieben und genannt – Danke. Jedoch das Interview führte doch jemand anderes:

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nämlich angeblich

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„Liane von Billerbeck:

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„Lügenpresse“, das war das Wort des Jahres 2014, und 2015 war, könnte man sagen, das Jahr der Lügenpresse, und der Vorwurf, dass die Medien manipulieren, der ist nicht neu. Früher war damit vor allem die „Bild“-Zeitung gemeint, besonders seit der Krise in der Ukraine stehen aber auch wir, die etablierten Medien, im Fokus, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und die großen Pressehäuser. Man merkt das auch an den Mails, die man bei bestimmten Themen bekommt. Der Vorwurf gegen die „Lügenpresse“ wird auch immer wieder …“

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Unter der Internetz-Adresse „www.deutschlandradiokultur.de“ findet sich folgender Erklärungstext zum Interview:

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Beim Stichwort „Lügenpresse“ zeige sich, dass sowohl Pegida-Anhänger als auch Medien oft nicht an einer wirklichen Auseinandersetzung interessiert seien, erklärt der Medienjournalist Stefan Niggemeier. Er fordert, Journalisten müssten mehr tun, um mit ihren Nutzern im Gespräch zu bleiben.

Das Wort „Lügenpresse“ sei von beiden Seiten vergiftet, sagte der Medienjournalist und Blogger Stefan Niggemeier im Deutschlandradio Kultur. Unter den Pegida-Anhängern seien viele nicht mehr an einer wirklichen Auseinandersetzung interessiert. Er befürchte aber, dass auch auf journalistischer Seite der Begriff oft dazu diene, sich damit nicht mehr zu beschäftigen.  

„Das eigentlich Bedrohliche ist aber der Bereich dazwischen“, sagte Niggemeier, „die Leute, die tatsächlich einfach kritische Zeitungsleser, Radiohörer, Fernsehzuschauer sind und die oft auch berechtigte Kritik und viele Fragen haben. Und da haben, glaube ich, tatsächlich die Medien es noch nicht so geschafft, wirklich die Mittel zu entwickeln, sich damit auseinanderzusetzen und da zu kommunizieren.“

„Gatekeeper-Funktion“ verloren

Niggemeier sagte, dass sich jetzt richtig bemerkbar mache, dass Journalisten ihre „‚Gatekeeper-Funktion“ verloren hätten. „Ich habe das Gefühl, dass man das plötzlich merkt, dass auch die Medien merken, was das in der Praxis bedeutet, und wie viel Arbeit das macht und wie mühsam das ist, dagegen dann an zu argumentieren.“ Medien hätten jahrelang geschlafen.

Neben seinem Blog startet Stefan Niggemeier am 11. Januar eine neue medienkritische Plattform „Übermedien.de“.

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Man merkt sofort:

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Es geht Frau Liane nicht ums Klären und Erklären des lebendigen Gebrauchsbegriffes „Lügenpresse“, sondern um den Stempel: PEGIDA. Und im nächsten Rückschritt auf den Hinweis:

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Lügenpresse“ ist nicht neu – wer hatte das nicht auch? – ach ja, BILD, Hitler.

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Dazu findet sich heute, Dienstag, 29. Dezember 2015, beim selben Sender, der frühere CDU-Helmut Kohl-Mann und spätere Sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf:

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Kurt Biedenkopf zu Flüchtlingsheimen – Anschläge sind „keine Form der politischen Artikulation“ – Moderation: Liane von Billerbeck,

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der sagte:

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Kurt Biedenkopf (CDU), ehemaliger Ministerpräsident Sachsens, lehnt es ab, Pegida-Demonstrationen und rechtsradikale Angriffe auf Flüchtlingsheime in Zusammenhang zu bringen. Diese seien Verbrechen, erstere ein Grundrecht. Zudem brauche es mehr Aufklärung über die Gründe der großen Fluchtbewegung.

Der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) hat sich dagegen verwehrt, Pegida-Demonstrationen mit  rechtsradikalen Angriffen auf Flüchtlingsheime in Zusammenhang zu bringen. Er wolle solchen Verbrechen keine politische Bedeutung im engeren Sinne beimessen, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandradio Kultur. Bei den Anschlägen handele es sich um Verbrechen und nicht etwa um eine politische Artikulation. Die Pegida-Demonstranten kämen dagegen ihrem Demonstrationsrecht nach“.

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Biedenkopf sagte auch:

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„Was mich beunruhigt ist, dass man die Täter nicht bekommt“ …

„Anschläge auf Flüchtlingsheime oder irgendwelche andere Heime oder Häuser sind Vergehen beziehungsweise Verbrechen“ sagte Biedenkopf.

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„Was mich beunruhigt ist, dass man die Täter nicht bekommt oder, wenn man sie erwischt, dass sie noch eine ganz gute Chance haben, nicht verurteilt zu werden.“

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Er wolle solchen Übergriffen aber keine politische Bedeutung im engeren Sinne beimessen. „Denn das ist keine Form der politischen Artikulation“, sagte Biedenkopf. Er betone das deshalb, weil er das Gefühl habe, dass solche Vorfälle politisch aufgeladen würden.“

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Bildschirmfoto vom 2015-11-25 13:57:07

Dietmar Moews vor dem Kanzleramt in Berlin

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Dietmar Moews meint: Man kann sich diese Radio-Beiträge angeblich in der DLF-Mediathek nachhören.

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Was wir sehen und hören ist:

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Weder Biedenkopf noch Niggemeier noch Billerbeck wollen diesen Vorgängen politische Bedeutung im engeren Sinn beimessen.

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Dr. Dietmar Moews meint: Beimessen? – das ist das falsche Wort.

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Zunächst ginge es mal um eine Recherche und eine Feststellung der Tatsachen und Tatsachverhalte:

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Die angeblich RECHTEN sind weitreichend V-Leute, werden von einem der zahlreichen Verfassungsschutz-Ämter geführt und bezahlt, die Polizei wird nicht vom Verfassungsschutz informiert, wenn Polizisten von V-Leuten attackiert werden. Die Ermittlungen zu solchen Straftatsachen werden nachweislich verschlampt und die Staatsanwälte stellen solche Ermittlungen und etwaige Strafverfolgungen auf Weisung, von „Oben“ oder von der „Seite“, ein.

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Diese Täter werden gefunden, festgenommen und ermittelt – aber dann umgehend staatsseitig verschont.

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„HEIMATSCHUTZ“, Stefan Aust und Dirk Laabs haben in ihrer sorgfältigen als Buch greifbaren Zusammenfassung der parlamentarischen NSU-Untersuchungsausschüsse und der tatsächlichen Staatskriminalität durch gedeckte V-Leute mit Originalquellenangaben dokumentiert:

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Rechte Gewalttaten, die ganzen unaufgeklärten Todesfälle und die aktenkundlichen, teils geschwärzten, teils vernichteten Ermittlungsdokumente der V-Leute!

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Wie kann der Staatssender deutschlandradiokultur.de senden und durchgehen lassen:

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… wollen diesen Vorgängen nicht politische Bedeutung im engeren Sinn beimessen.“?

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Das ist die LÜGENPRESSE, ohne Paranthese oder Gänsefüßchen – exakt das ist gemeint, heute – Verschleierung und Vertuschung von Staatskriminalität zur Zersetzung der inneren staatlichen Ordnung.

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LÜGENPRESSE ist kein exklusiver Streitbegriff zwischen Deutschlandfunk und PEGIDA – es ist ein empirischer  mediensoziologischer Befund. Unsere Gesellschaft ist auf bessere Kommunikationsorganisation angewiesen, statt Zersetzung zu vertuschen,

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Und die Frage, die daran zu knüpfen wäre:

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Cui Bono?

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Wem nützt das?

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Wer will das?

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Was bewirkt das wirklich? –

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Nehmen wir die Argumente der Geheimdienstkoordination für diese verdammten heutigen STASI-Machenschaften, wird wirklich erreicht, was diese Geheimdienste – BfV und LfV, MAD und BND behaupten:

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Es ist kein Heimatschutz, sondern Staatsschutz – Staat gegen Bürger.

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Liefern diese V-Leute-Kriminellen Geheiminformation für die Politik aus den Graubereichen der staatlichen Gefährdungen und Sicherheitsbedrohungen? – indem sie die Straftaten selbst begehen?

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Adolf Hitler schrieb „Mein Kampf“ – das Buch wird 2016 frei

Dezember 28, 2015
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Vom Montag, 28. Dezember 2015

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DIETMAR MOEWS in Vogelsang I. P. -NAZI-West-Kader-Internat in der Eifel, von Hitler gebaut

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Das Buch, das der Nazi und Massenmörder, deutscher Reichskanzler zwischen 1933 und 1945, Führer der NSDAP, im Zuchthaus Landsberg anfang der 1920er Jahre in zwei Teilen schrieb, wurde viele Millionen mal verbreitet und von den Deutschen als staatspolitischer Kanon gekannt und unterstützt.

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Es ist unzutreffend, wie es heute der ZDF-Klaus Kleber in ZDF-HEUTE-Nachrichten behauptete, „Mein Kampf“ sei Hitlers späteres Regierungsprogramm gewesen.

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Das Buch, dass von den Kriegsgewinnern zum Verlag und Vertrieb bis jetzt für Deutschland gesperrt worden war, entsprechend ist es in Israel verboten, mit der Bewertung „Mein Kampf“ sei verbrecherisch und Volksverhetzung – wird urheberrechtlich frei.

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Dietmar Moews malt ZUGINSFELD zur Ächtung des Krieges und zu Otto Nebels Kriegsgedicht

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Während das Buch antiquarisch millionenfach auch in Deutschland zugänglich war und ist und von allen seriösen Wissenschaftlern auch intensiv studiert und kritisiert werden konnte und worden ist – wird die Freigabe jetzt diskutiert – aber welche Argumente?

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Kaiser Wilhem II(2., ZUGINSFELD 18

Kaiser Wilhem II (2., ZUGINSFELD 18

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Mit dem Jahr 2016 wird der Text, der seinem Urheber Adolf Hitler und dessen bayerischem Verlag gehört, nach Ablauf von 70 Jahren nach dem Tod des Autors, urheber- bzw. lizenrechtlich frei.

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Seit Längerem wird die Diskussion geführt, ob und wie ein solcher Termin dazu genutzt werden könnte oder eventuell als bedenklich oder volksverhetzerisch gefährlich anzusehen sei, wenn „Mein Kampf“ nun ungebremst käme. Bis hin, dass das völlige Verbot durch staatliche Zensur verlangt wird.

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Ich möchte dazu Zweierlei anmerken:

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EINS Wir haben in Deutschland Meinungsfreiheit, auch zu strittigen Fragen der Pressefreiheit.

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Odeonsplatz München ZUGINSFELD – Dietmar Moews und Schwabing EXTRA

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Während Meinungsfreiheit völlige Zwanglosigkeit sein soll und auch die absurdesten Meinungen billigt (ausgenommen Rechtsverletzungen anderer Menschen). Bedeutet das, es soll jedes aufgeladene politische Thema auch im öffentlichen Meinungskonflikt unzensiert ausgetragen werden dürfen.

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Sieht es mit der Pressefreiheit nicht wie bei der Meinungsfreiheit aus: Die Presse unterliegt verschiedener freiwilliger und rechtlicher Qualitätsanforderungen zur „Professionalität“, zu „Pflicht zur Wahrheit“, der „Sittenwahrung“, „Hartporno-Restriktion“, keine „Volksverhetzung“, Lizenz- und Folgerechte und entsprechend weitere Qualitätskriterien.

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Insofern ist ein Streit, ob und wie oder nicht Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“, von 1925 in den damaligen Fassungen (in zwei Bänden; dann in einem Band) in Deutschland zugänglich sein dürfen soll, gelesen und diskutiert werden darf – diese Diskussion ist jederzeit freimütig und öffentlich erlaubt.

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ZWEI Die Behauptung, von einem Buch gingen möglicherweise zu verbietende geistig-soziale oder sozi-politische konkrete Verbrechen aus, ist schlicht UNFUG.

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Leutnant 2, ZUGINSFELD 9

Leutnant 2, ZUGINSFELD 9

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Wer sich über Natur und Kultur nur die mindesten kritischen Vorstellungen zugelegt und geklärt hat, weiß, dass man die Natur vergewaltigen kann, wie ein Menschenleben ein anderes Menschenleben auslöschen kann. Nur ist das nicht die Natur des Menschen an sich. Das natürliche Töten ist durchaus möglich – wir müssen es als Naturkatastrophe verstehen, die kaum zu verhindern wäre.

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Das Töten der Menschen von Menschen, von Selbsttötung zu Selbstmord zu Nachlässigkeit mit Todesfolge, zu fahrlässiger Tötung, zu Totschlag, ja zu Mord, zu Massenmord und zu massenhaftem Massenmord, wie die Nazi-KZ-Menschenvernichtung mit industriellen Auswüchsen bis 1945, ist nicht natürlich oder als Natur zu verstehen. Man darf hier auch nicht die Natur eines „Rassenkampfes“ eines „Überlebenskampfes“, eines „Auslese-Genozids“ hinstellen – wie es Adolf Hitler in seinem absurden Buch „Mein Kampf“ unter anderem hinstellt.

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Die massenhafte Mordbereitschaft der Deutschen, verschärft auf den Zusammenbruch im totalen Krieg bis 1945 hin, von Deutschen an Deutschen, von Nachbarn an Nachbarn, von Plündern der Nachbarwohnung bis zum Schnäppchenkauf von Kiensegg am Sameistersee im Allgäu, wo eine Berliner Nazi-Familie Graf von der Goltz einer jüdischen Familie Haus und Land mit See „günstig abkaufte“, ist nicht dem Zwang der „Natur“ gezollt, sondern entspringt der Freiheit der „Kultur“ zur Hinterhältigkeit und Menschenverachtung- hier der niedrigsten Ausprägung von Kultur, Tiefkultur, breite Kulturtiefpunkte.

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Der Militärarzt, Zuginsfeld 7

Der Militärarzt, Zuginsfeld 7

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Kurz: Wie aus einem Buchtext „Mordkultur“ oder „Totalitarismus“ werden kann oder wird, kann nicht von einem Buch herrühren oder davon ausgehen. Von dem Buch „Mein Kampf“ wird nicht mal eine Diskussion über politische Staatsfragen ausgehen. Wer es heute nicht kennt, wird es nicht durchzulesen vermögen.

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Zuginsfeld 5, Der Schreiber

Zuginsfeld 5, Der Schreiber

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Die Idee, man könne durch editorisch aufgeblasene kommentierte Tausendseiter „Mein Kampf“ lesbarer machen, ist eine Augenwischerei der Verlage, die ihre „Makulatur“ gerne absetzen wollen, die wollen, dass „Mein Kampf“ ein Bestseller werden würde.

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Ich werde demnächst daraus mal eine Probe spendieren:

 

Hitlers Buch war eher ein Hinderungsgrund als ein Regierungsprogramm – man lese nur Hitlers Argumentation, dass ein Zweifrontenkrieg einen aussichtsreichen Krieg für Deutschland unmöglich macht, über den Zweifrontenkrieg und die Idiotien des späteren Reichsaußenministers und Sektvertreters Joachim von Ribbentropp als Botschafter in England. Wobei nebenbei Hitlers schwache Urteilskraft seiner ausgewählten Spezls deutlich wurde, Bormann, Goebbels, Heydrich, unglaubliche Nebelkerzen in der NSDAP und den Parteiorganisationen SS und SA.

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Wer das Buch „Mein Kampf“ aufmerksam liest, erkennt leicht, dass die dort dargelegten Vorstellungen Hitlers viel mehr aus den ungelösten Problemen der Weimarer Republik und der nichtbewältigten deutschen historischen Zweitrangigkeit in Europa herrühren. Ohne dass dafür Hitler Ideen oder Problemlösungen oder auch nur gültige Analysen vorlagen oder er selbst als Autor von politischen Wegen hervorgetreten sei, die dem heraufbeschworenen 12-jährigen „Tausendjährigen Reich“, von 1933 bis 1945, ein Gelingen auf dem deutschistischen Weg hätten eröffnen können.

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Im Gegenteil, es liegen Dokumente z. B. der Diskussionen zwischen Hitler und dem Nazi-Denker Rosenberg, schon von 1934 vor, in denen zweifellos ein Krieg, ausdrücklich diskutiert worden ist, wie er später angerichtet worden ist, nicht zu gewinnen gewesen wäre.

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Das wusste man auch mit dem Wechsel des englischen Thronfolgers 1936. Das wusste man bereits im August 1939 – mit einer Verbindung Englands mit Stalin. Das wusste man schon kurz nach dem Angriff auf Polen mit der angekündigten und dann wahrgemachten Kriegserklärung Englands.

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Schließlich haben alle Insider des Hitler-Stabes, auf höchster Ebene – also z. B. Rosenberg, Göring, Rudolf Hess – wie auch die Intelligenz wie auch die Militärelite bereits im Jahr 1941 gewusst, dass Stalin zu stark war, dass nichts aus dem Blitzkrieg im Osten werden konnte.

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Und die Nazi-Bewegung reklamiert bereits 1941, dass der eigentlich beabsichtigte Nationalsozialismus als völkische Bewegung längst zu einer Weltkriegs-Oper mit Dilettanten und einem verirrten Hitler eine Eigendynamik angenommen hatte, die rein gar nichts mit Kultur zu tun hatte, sondern mit einem Verhängnis und Irrsinn. Die Insider-Geschichte zwischen Hitler und dem peinlichen Goebbels war damals schon bekannt und nicht anzweifelbar „unmöglich“.

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Mein Kampf“ hatte während er Weimarer Republik (bis 1931) nicht die beschworene Höllenwirkung. Und während der Nazizeit, ab 1933 hätte das Buch deutsche Leser nur irritiert: Es steht zu viel Quatsch und Folklore drin.

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Und heute kann die Lektüre bestenfalls eine Diskussion über den Irrsinn heraufrufen – die dann aber wegen Facebook und Dumfbackigkeit und Hitlerschlauheit der Menschen ausfällt (seit Langem kann jeder „Mein Kampf“ im Internetz finden und lesen – macht aber keiner):

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Wir wissen nichts, man sagt uns ja nichts, wir haben nichts gewusst, wir können bei Krauss-Maffei und bei Heckler&Koch keine Flüchtlinge gebrauchen und haben keine Zeit, Hitlerbücher zu lesen.

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Lustig wird die darwinistische Selbstkritik der deutschen Bastarde über die „Mendelschen Erbgesetze“ und die Verrassung der PEGIDA-Sachsen als Stasi-V-Leute mit Wahrheits-Glaskugeln. Es grüßen Thilo Sarrazin und der Geheimdienste-Koordinator im Bundeskanzleramt der Großen Koalition:

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Wer vom heutigen Kapitalismus nicht reden will, braucht für fachistische IT-Dummheiten kein „Mein Kampf“.

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