Stadtbaukunst Architektur Wohnen Leben im Deutschlandfunk

April 30, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9175

am Mittwoch, den 1. Mai 2019

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Brühlsche Terrasse Dresden mit Schloß, Hofkirche, Semperoper, Italienisches Dörfchen, Augustusbrücke, Yenize

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In den 1990er Jahren habe ich in Dresden eine langjährige empirische Soziologische Forschung persönlich durchgeführt, die der aktuellen Stadtbaukunst der Dresdner gewidmet war, während die Stadtbaugeschichte, die DDR-Baunot und die Erneuerung Dresdens nach dem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland die Renovierung Dresdens bestimmten.

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Ich stellte meine Forschung auf persönlich geführte Tiefeninterviews mit allen für das DDR-Dresden entscheidenden Baufachleuten, Baupolitikern, Denkmalpflegern, neue Baudezernenten, Stadthistoriker und relevanten aktuellen Architekten. Dazu studierte ich die bedeutenden Planungen, die während der Nazizeit die ganze alte Stadt Dresden durchgenommen hatten, insbesondere die automobilen Anforderungen einzuplanen. Die Kriegsschäden haben davon vieles erübrigt und der DDR andere Schwerpunkte nahegelegt.

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Jetzt, im Jahr 2019, also dreißig Jahre später brachte jetzt der Deutschlandfunk einen Urbanitäts-Wissenschaftler, Wolfgang Sonne, der das Stichwort STADTBAUKUNST gebraucht, und der wie ich von der modernen Zerstörung unserer Großstädte sprach. Dabei hebt Sonne besonders auf die Mode der 1960er Jahre – die „autogerechte Stadt“ – und auf die 1970er Jahre, wo jede Kleinstadt noch glaubte eine „Fußgängerzone in der Ortsmitte“ und eine Abtötung des urbanen Lebens haben zu müssen.

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DLF am 28. April 2019 – Architekturtheoretiker Wolfgang Sonne im Gespräch mit Jochen Rack

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„Architektur und Städtebau – Großstadt gestalten – Urbanität im Wandel

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„…Was können Architekten tun, um eine neue Unwirtlichkeit der Städte zu verhindern? Wie können sie Lebensräume schaffen, in denen Menschen sich zu Hause fühlen? Architekturhistoriker Wolfgang Sonne fordert die Abkehr von der funktionsgetrennten Stadt und mehr Vielfalt im urbanen Wohnungsbau.

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In den Zeiten wachsender Metropolen wird viel gebaut, aber die Städte werden dadurch nicht unbedingt schöner und lebenswerter. Oft stapeln Investoren bloß einfallslos Wohnfläche übereinander und kümmern sich nicht um eine lebendige Infrastruktur. Zwar haben sich die Stadtplaner inzwischen von der Idee der funktionsgetrennten, autogerechten Stadt verabschiedet, doch ist die Verdichtung in urbanen Quartieren mit hoher architektonischer Qualität noch immer die Ausnahme. Wie kann man heute Städte bauen, in denen es nicht zur sozialen Entmischung und Gentrifizierung kommt?

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Wie kann und muss gebaut werden, um das Wohnen, Leben und Arbeiten in einer sozial gemischten, ökologisch funktionierenden Stadt attraktiv zu machen?

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Diese Fragen erörtert Jochen Rack mit dem Architekturtheoretiker Wolfgang Sonne.

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Stadtbaukunst, das hört sich relativ utopisch an, als eine Disziplin, die sich also mit der Schönheit des Städtebaus beschäftigt. Tatsächlich ist es aber ja oft so, dass unsere Städte eher einen unwirtlichen Eindruck machen, dass wir es also mit nicht sehr lebendigen Quartieren zu tun haben, oft auch mit hässlichen Schachtelhäusern, mit einer Verkehrsinfrastruktur, die die Städte vielfach auch nicht besonders lebenswert macht. Auf der anderen Seite gibt es dann Städte, die mit Stararchitektur prunken, den sogenannten Iconic Buildings.

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Ich selber würde immer sagen, alleine das Betrachten, wie es war und wie es kam, reicht nicht aus, man muss sich auch Rechenschaft darüber ablegen, was einen selber antreibt und wie man es haben möchte. Und tatsächlich sind viele, gerade auch neuer geplante städtebauliche Situationen heute nicht so, dass man sie mit einem großgeschriebenen Begriff Stadtbaukunst benennen würde. Und genau da haben wir uns im Deutschen Institut für Stadtbaukunst zusammengetan und haben gesagt, hier muss man eigentlich wieder etwas erreichen, nämlich schöne, lebendige Quartiere, wie wir sie ja kennen aus verschiedenen Altstädten, aus verschiedenen Zeiten, aus verschiedenen Zusammenhängen – übrigens Altstadt heißt dann auch ein schönes Wiederaufbauquartier der 50er-Jahre, das kann durchaus modern sein. Und dazu haben wir eben diesen Begriff der Stadtbaukunst gewählt, denn Stadtbaukunst war ein Programm der frühen Moderne im 20. Jahrhundert, wo Architekten, aber auch die Verkehrsingenieure, die Grünplaner gesagt haben, es reicht nicht aus, den Boden nur von Landvermessern aufteilen zu lassen und die Bauingenieure Kanäle legen zu lassen, sondern auch als Architekten müssen wir Städtebau wieder begreifen als eine dreidimensionale Kunst, wir müssen Stadtbaukunst machen, die das alles mit einschließt. Und da gibt es eben im frühen 20. Jahrhundert eine spannende Theorie, auch großartige Pläne und großartige Realisierungen, und daran wollen wir eigentlich wieder anknüpfen.

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wie kommt es dazu, dass wir jetzt im 21. Jahrhundert an Ideen des frühen 20. Jahrhunderts anknüpfen müssen? Was ist denn aus Ihrer Sicht im Wesentlichen schiefgelaufen in der Art und Weise, wie wir Städte im 20. Jahrhundert gebaut haben?

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es gibt vielleicht zwei, drei Stränge, wo die Wege in die falsche Richtung gingen.

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Der erste Strang ist, dass man in Ablehnung der überbelegten Stadt des Industriezeitalters, des 19. Jahrhunderts gesagt hat, wir dürfen gar keine Städte mehr bauen, sondern wir wollen Gartenstädte, die ja als Anti-Städte konzipiert waren, oder Siedlungen, das heißt das monofunktionale Wohnen im Grünen. Und das hat tatsächlich fast 100 Jahre lang viele Flächenentwicklungen, wie es dann ja auch heißt, geprägt.

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Ein zweiter großer anderer Strang war die Entwicklung des Automobils und dann die Idee, dass dieses neue Verkehrsmittel die Stadt von Grund auf verändern müsse geradezu. Also, die autogerechte Stadt, die uns heute ja als Schreckbild erscheint, die war in den 50er-Jahren ein positives Leitbild, und man dachte, man tut der Menschheit damit etwas Gutes, wenn man Quartiere abreißt und sanft geschwungene Schneisen da hindurch legt, auf denen man elegant fahren kann.

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Und ein dritter Punkt, wo salopp gesagt doch einiges schief lief, ist die zunehmende Spezialisierung, die dazu geführt hat, dass wir Verkehrsingenieure haben, dass wir Stadtplaner, Raumplaner haben, dass wir Architekten haben, dass wir die Landschaftsarchitekten haben – und dass viele dieser Disziplinen jeweils ihren eigenen Bereich ganz wunderbar beackern können, aber den anderen Bereich oder die Implikationen nicht sehen.

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Und de facto kommt aber immer alles, wenn Sie irgendwas planen und bauen, doch in der Stadt zusammen. Das heißt, der Verkehrstechniker darf eben nicht nur den Schwenkradius eines Lkws betrachten, und so groß muss dann die Kurve in der Stadt angelegt werden, sondern man muss sich auch überlegen, was bedeutet das stadträumlich, wenn ich eine Kreuzung völlig aufweite, was bedeutet das für die Nutzung, wenn ich da nicht mit Häusern am Straßenrand stehe und deswegen dann keine Geschäfte mehr unten haben kann und so weiter. Also, die Dinge spielen ineinander, und dieses Zusammenspielen der unterschiedlichen Fachdisziplinen, die es heute gibt, die man auch nicht aufheben wird, aber das Zusammenspiel, das ist in der Stadtbaukunst ganz wichtig.

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Sie plädieren für einen interdisziplinären Stadtbau, der das verschiedene Knowhow der Disziplinen zusammenbringt. Aber ich will noch mal zurückkommen zu der Frage, warum denn diese Funktionstrennung in der Stadt des 20. Jahrhunderts sich so ausgeprägt hat?

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Hat es zu tun auch mit einem Erbe der modernistischen Architekturtheorie, also etwa, wenn wir an Le Corbusier denken. Der wollte ja Paris zerstören, gewissermaßen das ganze historische Paris durch ein paar große mitten in die Altstadt gepflanzte Hochhaustürme. Haben wir uns von dieser Art des avantgardistischen Denkens vielleicht auch zu lange blenden lassen?

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Le Corbusier war ein ganz großer Verbreiter dieser Idee, er hat sie aber nicht erfunden. Also, der erste, der es wirklich in der Stadtplanungs- oder Städtebautheorie ganz fest verankert hat, dass es einzelne Zonen mit einzelnen Funktionen geben solle, das war Ebenezer Howard bei der Gartenstadt. Die ist ganz strikt in Funktionszonen aufgeteilt. Und von dort hat es Le Corbusier übernommen und er hat es natürlich populär gemacht in der Charta von Athen, die dann ja erst 1943 publiziert wurde, mit der Aufteilung in Funktionen. Und dann war die Funktionsbestimmung für eine, ich sage mal, eher legislativ, also über Gesetze operierende Stadtplanung ganz praktisch, um bestimmte Dinge zu regeln, wenn man nicht durch einen wirklichen Bebauungsplan etwas regeln wollte.

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Das heißt, dieses Mittel, Flächen, Boden aufzuteilen nach Funktionen war einfach ungeheuer simpel und gleichzeitig auch pragmatisch. Und letztendlich ist natürlich auch dieser Glaube, die Moderne müsse so sein, wie die Avantgarde das gesagt hat, der hat natürlich auch noch mit dazu geführt, das dann auch wieder zu verbreiten. Und da haben wir viel zu lange zum Beispiel an dieser Ideologie der Funktionstrennung festgehalten.

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Das Absurde ist, dass wir zwar heute sagen mit der Leipzig-Charta, wir wollen die gemischte Stadt, die dichte Stadt, die europäische Stadt. Wir haben in Deutschland aber immer noch eine Baugesetzgebung, nämlich in der Baunutzungsverordnung, die aus den 60er-Jahren stammt, wo alles schön in der Flächenaufteilung in Funktionen aufgeteilt ist. Das heißt, da geht es nicht primär um Baudichten oder um Raumschaffung oder sonst was, sondern da geht es darum, zu sagen, hier ist Wohnen so intensiv, da ist Wohnen ein bisschen intensiver, da ist der Verkehr, da habe ich Arbeiten, da habe ich Einkaufen. Und dann habe ich ein gemischtes Gebiet, und auch da ist dann einiges so geregelt, dass ich nicht mischen kann, wie es die Stadt vielleicht wirklich braucht. Das sind sozusagen Folgen all dieses Avantgarde‑Zonierungsdenkens. …

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eigentlich die Tragik, das Dramatische, das Katastrophische an dieser funktionsgetrennten Stadt ist, deren Entstehung wir diesen modernistischen Ideen verdanken. Wenn Sie sich da mal eine Stadt rauspflücken, weshalb wollen wir eigentlich von diesem Modell weg? Was ist das Schlechte daran?

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dass eine ganze Stadt dieser Funktionstrennung entspricht, weil ich sagen würde, dann würde die Stadt gar nicht funktionieren. Also, es gibt ein paar Städte, was weiß ich, die englischen New Towns, Milton Keynes, dann noch in den 70er-Jahren, die nach diesem Prinzip geplant wurden, auch die haben sich dann nicht ganz so streng entwickelt. Aber was wir heute oft haben ist ja ein relativ gemischter Stadtkern mit Erweiterungsgebieten.

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Wenn wir einfach mal Dortmund nehmen, da hat man das mittelalterliche Dortmund, dann die 19.-Jahrhundert-Erweiterungsgebiete, wo sehr viel Unterschiedliches passiert. Und dann sind es eigentlich die Andockplanungen des 20.Jahrhunderts, sprich die neuen Großsiedlungen am Rande, die dann nur Wohnsiedlung sind, oder die durchgeschlagenen Autobahnen, die natürlich nur Verkehrsweg sind, und das auch nur für das Auto. Eine normale Straße in der Stadt ist ja für Fußgänger, Radfahrer, Autos, und man macht nicht nur Bewegung dort, sondern man steht auch vor dem Schaufenster, man spricht mit jemandem. Also, der Straßenraum ist ja was ganz anderes, als ein reiner Mobilitätsraum, wie das die Autobahn ist. Und dann haben sie wieder strikt davon getrennt die Erholungszonen, die wir heute gern auch gleich als Naturschutzgebiete sehen.

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Wenn Sie umgekehrt denken, wie ein Park, wie der Central Park in New York ganz eng verknüpft ist auch mit der umliegenden Bebauung, mit der umliegenden Nutzung, ist das eben gerade nicht die getrennte und wiederum isolierte Naturzone.

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Also, wir haben viel diese Flächen, natürlich das Schlimmste die Gewerbegebiete am Rand der Stadt, wo wir heute das Gewerbe, was gut in einem Innenhof im Stadtbereich sein könnte, nach außen drängen, sodass ich dann die Folge habe, wenn ich da beim Schreiner etwas kaufen will, muss ich das Auto nehmen, um dahinzufahren. Stattdessen könnte ich es – in einem Quartier, wo ich eine Blockrandbebauung habe und im Hof auch eine Schreinerei unterbringen kann – stattdessen könnte ich es eigentlich um die Ecke haben, wenn ich es funktionsgemischt hätte.

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ist ja diese Kritik an dieser funktionsgetrennten Stadt eigentlich relativ alt inzwischen. Sie sind 1965 geboren, da war der Essay von Alexander Mitscherlich schon auf dem Markt, „Die Unwirklichkeit unserer Städte“, das ist ein berühmter Essay gewesen jener Jahre. Und auch, es gab das Buch von Jane Jacobs, „The Death and Life of Great American Cities“. Da hat sie schon damals eigentlich moniert, dass diese Funktionstrennung schlecht sei, weil eben der Straßenraum mehr sein soll als etwa nur eben eine Trasse für Verkehr, sondern dass da eben diese Begegnungszonen stattfinden, von denen Sie jetzt gesprochen haben, also eine irgendwie gemischte Stadt.

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warum ist es eigentlich so, dass es so lange gedauert hat, bis wir von der Idee weggekommen sind und wie bauen wir die Städte jetzt sinnvoll um, denn das Zeug ist ja alles da, das bringt man nicht so schnell weg.

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warum das so lange gedauert hat, ist tatsächlich eine Frage, wo man manchmal davorsteht und fragt sich, ob es so etwas wie eine, sagen wir mal, geistige Trägheitszeit gibt. Auf der anderen Seite finden Sie heute es überall, dass für die städtischen und auch neu zu planenden städtischen Gebiete die Forderung gibt, funktionsgemischt, funktionsvielfältig zu planen. De facto wird es aber auch noch viel zu wenig gemacht.

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Das heißt, in der Theorie wissen wir es jetzt seit 50, wenn nicht sogar 60 Jahren.

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In der Praxis wird es versucht seit 30 Jahren, aber immer nur wieder in Ansätzen umzusetzen. Und oftmals ist das dann auch so eine, ich sage mal, Investitionsscheu.

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Ich spreche manchmal mit Wohnungsbauunternehmen, die sind halt gewohnt, ihr Standardmodell der Doppelhaushälfte anzubringen auf irgendeiner Baufläche, weil sie wissen, das kriegen sie verkauft. Aber jetzt zu sagen, na gut, ich probiere doch einen städtischen Bebauungstyp, der ein bisschen mehr in die Höhe geht, den Blockrand schließt, wo ich unten auch anderes unterbringen kann, vielleicht sogar Gewerbe im Hof. Da sagt jeder, ja, da könnte ich vielleicht sogar die doppelte Ausnutzung von haben, sprich es ist eigentlich ökonomisch lukrativ, aber weil ich seit 20 Jahren weiß, das andere Modell verkaufe ich gut, denke ich nicht darüber nach. Also, es gibt da so eine Strukturlangsamkeit auch, und da gibt es viele Gründe.

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Historisch gesehen, wenn man dann noch mal zurückschaut, ist es eigentlich geradezu absurd, man kann sagen, wirklich tragisch, dass die Kritik an der Funktionstrennung und auch die Kritik an der viel zu lockeren und auch der autogerechten Stadt um 1960 mit allen Argumenten eigentlich voll da ist – und die wirklich großen Stadtzerstörungen und -sanierungen dann erst anfangen, die kommen in den 60er- und 70er-Jahren. Ich finde das insofern auch immer ganz wichtig, das zu zeigen, als man sehen kann, dass es eben auch in den 60er-Jahren nicht einen Mainstream gab oder nur eine Meinung oder eine gar historisch notwendige Entwicklung nach dem Motto: Wir haben ja damals nicht anders gekonnt. Das hören Sie heute öfters noch von älteren Planern, man habe halt damals Großsiedlungen gebaut, man hätte es nicht anders gekonnt. Es gab andere Stimmen, aber man wollte sie nicht hören.

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das Immobilienkapital, diejenigen, die investieren in den Stadtbau, die bestimmen zu sehr das Feld und die Stadtbaupolitik, die ja in der Lage ist durch Gesetzgebung, durch Vorschriften, durch allerlei Auflagen den Städtebau zu regulieren, die hat sich zu wenig da eingemischt?

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Im 20. Jahrhundert ist eher das Problem, dass über planerische und staatliche Regulierungen die Stadt zu sehr kaputtgemacht wurde, nämlich in gewisser Weise durch falsche Regulierung. Also, die Zonierung hat ja nicht die Privatwirtschaft erfunden, sondern das haben sich ein paar Fachleute ausgedacht und das wurde dann staatlich – am besten sogar, am radikalsten in den sozialistischen Ländern –, wurde staatlich oder kommunal umgesetzt.

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Umgekehrt, wenn Sie historisch mal ganz in die Breite schauen, schon in der Antike, aber auch Mittelalter, frühe Neuzeit: Städte sind ja eigentlich vom vielfältigen Privatkapital geprägt. Da gibt es viele Eigentümer, die Interessen haben, die dann auch bauen und sich zu Gesetzen zusammenfinden, und das aber die Geburtsstunde eigentlich auch des Bürgertums ist und auch der republikanischen oder demokratischen Freiheiten in der Gesellschaft.

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Und so würde ich auch heute denken, eine falsche staatliche oder kommunale Planung ist fast noch schlimmer, als wenn man mehrere kleinere Private etwas machen lässt, denn eigentlich tendiert das private Investitionskapital dazu, Boden doch maximal auszunutzen, möglichst vielfältig Dinge geschehen zu lassen, in einen Austausch zu kommen mit den anderen. Und insofern müsste heute die staatliche Regulierungspolitik bei der Stadtplanung eigentlich schauen, dass sie dem Markt solche Gesetze gibt, dass tatsächlich mehrere, viele, kleine Private tatsächlich Häuser in der Stadt machen können und Städtebau betreiben können.

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Das größte Problem sind wahrscheinlich die Fonds, die in Immobilien investieren, an denen sie nach fünf Jahren schon kein Interesse mehr haben, wo natürlich dann auch eine Bauqualität rauskommt, die sich nach fünf Jahren mehr oder weniger amortisiert haben muss und wo es dann wurscht ist, wie es aussieht, und es kann dann auch kaputt gehen. Das ist natürlich das Tragischste, und bei solchen Großinvestitionen, die natürlich meistens über große Wohnungsbaugesellschaften dann laufen, da muss die Stadt die entsprechende städtebauliche, funktionale und auch gestalterische Regulierung wirklich streng vorgeben. Dann würde ich aber wiederum auch sagen, muss man letztlich ja nicht gegen das Kapital arbeiten, sondern das Kapital in die richtige, nämlich die kommunal und städtisch gewünschte Richtung leiten. …

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Da gibt es ja jetzt zwei Städte, die wir als Beispiel vielleicht mal anführen können, München und Wien. Die sind ja insofern in der Stadtbaupolitik interessant geworden, weil München also etwa vorschreibt, wenn Sie eigene Grundstücke haben, dass da – durch die sozialgerechte Bodennutzung nennt sich dieses Prinzip – Wohnungen entstehen die auch leichter finanzierbar sind, die also gedeckelt sind von der Preisstruktur.

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Die Vorschrift ist, dass sozial gemischte Viertel entstehen. Und in Wien ist es noch mal etwas anders, das wissen Sie wahrscheinlich jetzt besser als ich, aber auch da wird oft gesagt, also, weil ein Großteil des Immobilienbesitzes in städtischer Hand ist und der Sozialwohnungsbau wesentlich stärker vorangetrieben wurde, als das in Deutschland der Fall ist, wo wir ja einen großen Verlust von Sozialwohnungen zu beklagen haben, dass in diesen beiden Städten also etwa dieses Prinzip einer sozialen Mischung eigentlich auf positive Weise befördert wird, weil die Städte etwas in die Hand nehmen.

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Das Münchener Modell ist, sagen wir mal, sehr fein austariert. Und das gibt es ja in verschiedenen Städten, dass also ein bestimmter Sozialwohnungsanteil einfach gefordert wird, auch bei größeren Bauvorhaben. Das halte ich auch für dringend notwendig. Und das Wichtige ist, dass dann aber auch geschaut wird, dass es sowohl im Quartier und eventuell auch im Haus entsprechend verteilt ist, dass sich nicht doch wieder eine Partial- oder Teilsegregation da abbildet. Wien hat, da beneidet heute Wien jeder drum, eben den sozialen Wohnungsbau aus kommunaler Hand nie weggegeben und hat das nie aufgegeben und das ist natürlich ein riesiges Pfund.

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Ich verstehe eigentlich überhaupt nicht, weshalb wir heute bei der Frage des sozialen Wohnungsbaus fast ausschließlich über Finanzmittel, die dann an Dritte gegeben werden vom Staat, oder auch Gesetzgebung operieren, und nicht auch zu dem Mittel greifen, was beispielsweise Wien in den 20er-Jahren ja wirklich vorbildlich gemacht hat und was heute in der Architektur und Städtebaugeschichte hoch geschätzt wird, nämlich tatsächlich hochwertige Immobilien selbst zu errichten und dauerhaft zu behalten und zu besitzen.

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Also, für mich macht es auch überhaupt keinen Sinn, warum man sagt, ich investiere jetzt in Sozialwohnungen, die Neubauwohnung ist ohnehin immer die Teuerste. Das muss dann so billig sein, dass es eigentlich nicht geht. Und nach zehn oder 15 Jahren fällt das dann aus der Bindung raus, und dann, ich sage mal absurd, kann man die heute schäbig gebaute Wohnung, weil sie muss ja extrem billig sein, damit sie überhaupt eine Sozialmiete hat, dann kann man die noch zu teuren Preisen wieder verscherbeln und vermieten. Das heißt, da würde ich lieber schauen, entweder Wohnungen, die auch ein gewisses Alter haben und deswegen vielleicht günstiger sind – und Sie wissen selber, die Altbauten, gerade in den genannten Städten, sind oftmals sogar sehr beliebte –, die vielleicht für Sozialwohnungen zu akquirieren. Oder andersherum, wenn ich heute neu baue, das wirklich in einer städtebaulich und architektonisch und konstruktiv hochwertigen Weise zu machen und das dann aber langfristig auch in der Sozialbindung zu halten. …

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wenn wir mal etwas näher sozusagen aus unserer Vogelperspektive auf die Stadt heranzoomen und uns mal so anschauen, wie schaut denn so ein lebendiges Viertel aus, wie schaut ein interessantes Haus aus, was diesen Maßstäben, die Sie jetzt schon in verschiedener Weise aufgestellt haben, entspricht. Also, welche Wohnarchitektur brauchen wir, damit wir diese Art von sozialer Lebendigkeit und eben nicht Unwirtlichkeit in der Stadt haben?

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wir brauchen auf alle Fälle Wohnhäuser, in denen Wohnungen mit unterschiedlichen Qualitäten drin sind. Wenn Sie ein Wohnhaus haben, da ist zehnmal dieselbe Wohnung drin, dann ist da relativ auch klar, das kostet zehnmal dasselbe und da wird zehnmal dieselbe Personengruppe einziehen, weil der Grundriss einfach gleich ist. Wenn Sie in einem Haus unterschiedliche Lagen haben, also unten, und im Erdgeschoss vielleicht nach hinten dann mit einem Garten, und oben, oben vielleicht eine Art Penthouse-Wohnung drauf. Wenn Sie auch unterschiedliche Lagen haben in der Hinsicht, dass es eine Vorderhauswohnung gibt und eine Rückhaus- oder Hinterhauswohnung, eine Wohnung zum Hof, in einem Flügel vielleicht. Dann haben Sie da schon eine unterschiedliche Ausrichtung, und ich sage mal so, der Student oder die Studentin will vielleicht gar nicht so viel Sonne haben, wie wir das heute für die Normalwohnung fordern, da ist man vielleicht froh, wenn das ein dunkleres Kämmerchen im Hinterhof, wie das lange geschimpft wurde, hat. Da kriegen Sie eine Vielfalt hin. Und dann natürlich auch unterschiedliche Wohnungsgrößen. Also, das ist ein architektonisches Grundangebot und das ist tatsächlich eine architektonische Frage, um Vielfalt überhaupt zu ermöglichen, noch bevor Sie irgendwelche Sozialprogramme machen.

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Was städtebaulich, glaube ich, ganz entscheidend ist, dass wenn wir an Wohnungsbau denken, dass wir da nicht nur an die Wohnung denken, sondern dass wir umgekehrt eigentlich ganz oben anstellen, wie schafft das Haus, das Haus mit den Wohnungen, das ich baue, einen öffentlichen Raum. Und da ist eben in all den Stadtquartieren und Städten, die wir kennen und leben, die Sache so, dass wir durch Straßen gehen, auf Plätzen verweilen. Und diese Straßen sind seitlich von Häusern bestanden, und auch um die Plätze stehen Häuser herum. Und diese Häuser begrenzen architektonisch den öffentlichen Raum. Das machen sie nicht nur durch eine nackte Mauer, sondern das machen sie mit Fassaden, die irgendetwas erzählen, die interessant sind, anzuschauen. Die erzählen überhaupt mal davon, ob dort gewohnt oder gearbeitet wird. Wenn die Fenster so ganz schematisch regelmäßig sind, dann ist das doch eher ein Bürohaus, ein Wohnhaus hat vielleicht mal einen Erker, hat ein größeres Fenster, das kleinere Fenster für die Toilette. Dann hängen da Gardinen drin und stehen vielleicht Blumen, und es sind nicht so die Standardstores wie beim Bürohaus. Und dann fängt es auch an, wie die Haustüre gestaltet ist und dann kommt eben auch die Frage der tatsächlichen Wandgestaltung.

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ein Wohnhaus ist nie eine Ganzglasfassade, weil man möchte nicht, dass einem einer beim Duschen von der Straße aus zuschaut. Das heißt, das Fenster, das öffnet sich zur Straße, aber die Wand schützt auch wieder vor der Straße, das heißt, die Fassade vermittelt eben zwischen der Öffentlichkeit des Raumes davor und der Privatheit in der Wohnung. Und, ja, die besseren Architekten schaffen es dann auch noch, dass auch die Wandfläche nicht nur einfach wärmedämmverbundsystemverblendete nackte Schimmelfläche ist, sage ich jetzt mal so provokant, sondern dass es auf der Oberfläche schöne Materialien gibt, dass es Formen gibt, wo es sich auch lohnt, zweimal hinzuschauen. Früher hat man das Ornament genannt, das Dekorum war das in der Theorie der frühen Moderne, des 17., 18., ja doch, 19. Jahrhunderts, also die Angemessenheit des Schmucks für das, was das Haus tatsächlich darstellt. Und das kann man heute alles auch, jüngere Architekten haben auch mit Schmuck der Fassade, ich sage mal, kein Problem. Aber das gehört eben letztlich auch dazu, dass der öffentliche Raum durch die Architektur, die ja dauerhaft oder sehr langfristig da steht, angenehm anzuschauen ist.

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als Abschluss unserer Unterhaltung über diese Frage, wie eine schöne, gelungene, lebendige Stadt auszusehen hat, die noch wichtige Frage stellen, ob sich denn eigentlich nur ökonomisch potente Städte diesen Umbau, diese Erneuerung, diesen Strukturwandel leisten können?

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wenn wir etwa mal anschauen, München, die Amerikaner nennen es das „economic powerhouse“ von Deutschland. Da sind Gelder da, da wächst die Stadt, da werden Ressourcen mobilisiert, dann kann man eben auch vielleicht für hochwertigere Architektur sorgen, für mehr Stadtplanung sorgen.

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In Dortmund ist es, vielleicht als Gegenpol, dass müssen Sie sagen, denn Sie leben hier schon eine ganze Weile. Aber die Stadt ist geschrumpft seit den 60er‑Jahren, sie hat ungefähr 100.000 Einwohner verloren, sie hat den Strukturwandel zu bewältigen gehabt oder muss ihn immer noch bewältigen, weg von Kohle, Stahl, Bier, hin zu irgendetwas Neuem. Aber es scheint nicht so ganz geglückt zu sein, die Arbeitslosigkeit ist hoch und eben das Stadtbild ist so, wie es ist, und aus meiner Sicht jetzt nicht besonders attraktiv. Also, deshalb die Frage, wenn wir diesen Strukturwandel gestalten wollen, den Umbau der Städte, wie kann das Ganze finanziert werden?

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Es ist ja immer die Frage, was mit dem Kapital passiert, was da kommt. Und Sie können natürlich auch mit großem Kapital noch bestehende schöne städtische Strukturen kaputtmachen. Die Gefahr besteht durchaus, auch für München, weil es schöne städtische Strukturen hat, ich habe in München angefangen zu studieren und liebe die Stadt sehr. Der Strukturwandel ist hier in Dortmund allerdings seit 20 Jahren, 30 Jahren so voll im Gange, dass wir tatsächlich jetzt auch städtebaulich schon wirkliche Früchte sehen.

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Wenn Sie nachher vielleicht noch mal rauskommen zum Phoenix-See, ein wirklich fantastisches neues Entwicklungsgebiet. Städtebaulich hätte man da bei den Villen es noch ein bisschen besser auch machen können, aber wenn Sie das mit früher vergleichen, erkennen Sie das überhaupt nicht wieder. Also der Technologiepark, der sich im Anschluss an die TU Dortmund entwickelt hat. Das ist auch ein ökonomischer Faktor hier in der Stadt, da entwickelt sich Dortmund. Dortmund hat im Moment fast das Glück, dass es nicht von all zu großen Projekten überhäuft wird, die aufgrund ihrer Größe unstädtisch sind. Also, wenn Sie mit einem Dinosaurier auf die Stadt trampeln, da machen Sie die kaputt. Da hat wahrscheinlich München sogar eher mit zu kämpfen.

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Insofern würde ich sagen, ja ohne dass ökonomische Kraft da ist, findet kein Städtebau, Städteneubau oder auch kein architektonischer Neubau statt. Aber zu heftig, was weiß ich, wenn Sie an die Megacitys in China oder auch im arabischen Raum denken, wenn es zu heftig kommt, muss auch nicht unbedingt eine gute und funktionierende städtische Struktur herauskommen.

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Und dann gibt es zu Recht doch auch die Städte, die mal mit einer schönen vorhandenen Struktur durch vielleicht sogar 100, 200 Jahre ökonomische Stagnation hindurchtauchen, wo wir heute extrem glücklich sind, dass wir die noch haben, und dann werden die plötzlich wieder sehr geschätzt.

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Was weiß ich, Soest ist so eine Stadt hier in Westfalen, lag am Hellweg, war fast so bedeutend wie Dortmund, aber da ist dann später nie etwas passiert, und da kommen Sie heute hin und haben eben eine wunderbare Altstadt, Kleinstadt, die so eine Qualität hat, dass dann manche dann überlegen, dort zu wohnen und lieber woanders hin zu pendeln. Ohne Kapital passiert nichts, aber zu viel Kapital kann gerade feingliedrige städtische Strukturen auch kaputtmachen.

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Dietmar Moews meint: Es hat mich sehr gefreut, die beiden „Stadtbaukünstler“ im Staatsfunk zu hören – den Architekturtheoretiker Wolfgang Sonne im Gespräch mit Jochen Rack – auch wenn sie mit Wiederspiegelungstheorie und anderen Plattheiten einige „Striche“ von mir bekommen mussten. Es scheint mir allein das Stichwort „Zerstörung der Städte“ sowie weg vom Vulgärmaterialismus, dass nicht Finanzierung und Kapitalismus, sondern Gestaltungswille und Kunstwille, Wachheit und Mut maßgeblich sind, wie die Stadtbaukunst aufblüht oder vertrocknet.

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Die strukturelle Fehlentwicklung, dass in Deutschland eine zu hohe Quote an „DIENSTKLASSE“ die Verhinderungsfunktionen bedingen, kann nur durch staatspolitische Umsteuerung geheilt werden:

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In Deutschland ist die Quote der Dienstklasse – die Berufsschweiger und Verhinderer – viel zu hoch; sie geht gegen 50 % aller Erwerbstätigen (im Vergleich in Italien sind es 5 bis 8 Prozent, da wird nicht so sehr verhindert, da wird eher nichts gemacht).

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Stadtbaukunst heißt das Fremdwort, das beim Architekten-Studium hervorzuheben wäre. Dabei wäre das Prinzip der BAUHÜTTE und des Lernverhältnisses von MEISTER und SCHÜLER neu zu entfalten.

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Kölner Stadtbaukunst am Breslauer Platz

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FINE E COMPATTO

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CETA wird mit US-Schiedsgerichten über die europäischen Bürger gezogen

April 30, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9174

am Mittwoch, den 1. Mai 2019

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Big Brother is watching you

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Sehr bezeichnend und erhellend ist folgender Satz, den ich gerade aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25. April 2019, Seite 19, über Werner Wenning lese, dem Bayer-Aufsichtsratschef, der persönlich vor dem absoluten BAYER-LEVERKUSEN-Disaster steht:

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„…Haben Vorstand und Aufsichtsrat die Rechts- und Kartellrisiken, die mit der teuersten Unternehmensübernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte verbundenen sind, sowie die Tücken des amerikanischen Rechtssystems völlig unterschätzt? …“

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„…sowie die Tücken des amerikanischen Rechtssystems völlig unterschätzt? …“

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Und darauf jetzt CETA und amerikanische Schiedsgerichte?

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Deutschland braucht internationale Beziehungen, preisgünstige Lieferanten und friedliche Nachbarwelten. Man sollte gefragt sein. Dafür werden Verträge ausgehandelt. Deutschland mit der Europäischen Union, die Europäische Union mit anderen Interessenten.

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Dass in Deutschland die deutschen Wähler nicht groß informiert und gefragt werden, sondern von Kommissaren übertölpelt werden, ist tragisch und zeigt, wie weit das heutige Deutschland längst von demokratischen Werten entfernt ist. Dabei wird täglich die demokratische Verfassung gebrochen – teils offen, teils wird einfach gelogen.

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So ist es jetzt aktuell mit CETA und Deutschland.

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Das Sammelsurium von Handelsbedingungen, zwischen Freihandel und einander angepaßten Zivilisationsnormen, nämlich, wie eigentlich das Soziale geregelt sein soll:

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Ja, das wird traditionell gemacht:

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Kaufvertrag, Lieferung, Bezahlung – im Zwist dann Rechtsstreit nach formalen Normen. Und da haben wir also schon das Theater, wenn Deutschland mit Kanada oder wenn Deutschland mit USA einen misslungenen Kaufvertrag vor ein Gericht bringt:

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Ist das dann ein staatliches Gericht, das der aktuellen Rechtspflege und den Gesetzen folgen muss, unabhängig von Politik, unabhängig von Militär, unabhängig von Banken und Oligarchen?

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Oder ist das ein privatwirtschaftliches Gericht in USA oder KANADA? wo Rechtstreit auf Profit gewonnen wird! – wohl dem der viel Geld für Gutachter und Instanzen hat.

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Da haben wir also die Diskussion gehabt, dass Deutschland die Gewaltenteilung, die wir von Montesquieu und der Französischen Revolution geschenkt bekamen, dass Gerichte eben unabhängig, allein der rechtspflegerischen Kunst dienen sollen – und dann haben wir KANADA, das für den großen Vertrag zwischen EU und KANADA (inkl. USA) die privatwirtschaftlichen SCHIEDSGERICHTE hat.

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Ja?

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Wessen Rechtskultur wird nun verabredet?

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unabhängige Justiz oder private Schiedsgerichte?

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So brachte am Dienstag, 30. April 2019, die Tagesschau im ARD ERSTEN, dass die EU-KOMMISSARE in Brüssel für die EU, mit KANADA, den CETA-Text verabschiedet habe. Darin sind die SCHIEDSGERICHTE unsere zukünftige abhängige Justiz im Rechtsspiel zwischen KANADA und EU.

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Was nun noch fehlt, ist von allen 28 EU-Staaten eine nationale Entscheidung für diese CETA-SCHIEDSGERICHTE.

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Dietmar Moews meint: Ich bin gegen die amerikanischen Holzhacker-Methoden. Denn – wie wir mit TRUMP erleben – man kann keine verträge mehr machen, wenn dahinter stets das Recht des Stärkeren von Schiedsgerichten hervorkommt.

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Hier kann man sehr gut sehen, dass die EU-Parlamentswahlen ein völlig hinterlistiger Gag ist. Das EU-Parlament ist kein demokratisches Parlament.

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Das EU-Parlament hat nicht den CETA-Vertrag im EU-Wahlkampf vor die EU-Wähler gebracht.

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Das EU-Parlament kann der EU-Kommission nur zunicken.

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Wir deutschen Wähler können zur EU-Parlamentswahl, Ende Mai 2019, nicht wählen, dass wir die deutsche Gewaltenteilung un die staatlich unabhängigen Gerichte behalten wollen und nicht US-Amerikanische Schiedsgerichte durch CETA mit KANADA.

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Und das zeigt leider am Beispiel CETA-EU-Kommissare, dass die AfD keinerlei ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND ist, sondern auch die AfD nickt unsere US-Statthalterei durch die StaMoKap-Parteien unter MERKEL zu.

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Demokratischer Fahrräder Schrott auf allen Gehwegen

April 30, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9173

am Mittwoch, den 1. Mai 2019

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Demokratie? – dazu gehört wohl auch das Gleichheitspostulat unter den Menschen und eine Goldene Regel der Gegenseitigkeit.

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Demnach soll jeder das Recht auf eine eigene Brille haben. Viele Menschen haben mehrere Brillen – nunja.

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Es bauen in aller Welt vollautomatische Herstellungs-Industrieanlagen Fahrräder. Ich schätze mal, dass Köln täglich etwa 100 neue zusätzliche Fahrräder auf die Gehwege stellen lässt.

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Demnach soll jeder das Recht auf ein eigenes Fahrrad haben. Viele Menschen benutzen viele Fahrräder – anstatt eines eigenen Fahrrades, um das man sich kümmern muss – die jetzt an jeder Ecke, über Chipkarte und mobiles Internetz „geliehen“ oder rumstehen gelassen werden können.

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Dieses basiert auf Gesetz und behördlicher Zulassung – alle öffentlichen Straßen, Plätze, Gehwege zur erwerbsmäßigen, automatisch-ambulanten Fahrradleihe „nutzen“ zu dürfen, in dem wirklich der öffentlich Raum zugemüllt wird:

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An jeder Ecke sperren miteinander verbündelte Fahrräder den Passanten den Gehweg, besonders witzig für Kinderwagenschiebende, für Kleinkinderführende, für Rollatornutzer – besonders für alle Schwerbehinderten sind diese Fahrradhalden schrecklich und keinesfalls ein soziokultureller oder ökonomischer Vorteil.

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Rheinläufer am 30. April 2019

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Dietmar Moews meint: Es wird in vielen kleinen Veränderungen deutlich, dass die heutige Demokratie nicht an der lokalen Lebenssphäre der Menschen angebunden ist, sondern einzelne Geschäftemacher den gesamten Rest über den Tisch zieht.

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Mit der Automobilüberfrachtung des städtischen Raumes wie auch den Fernstraßen und den Umweltvergiftungen war eine elegante Startbahn für die neue Fahrradkampagne angelegt – „Radfahren sei gesund“ (Jan Ulrich) – sollen jetzt bei Regen und Schnee verschwitzte Radfahrer den ganzen Tag über vor sich hin stinken, während sie natürlich nicht täglich ihre Radsportkleidung wechseln und der Kaiserschnitt bei Helmgeburten inzwischen von den Krankenkassen übernommen werden.

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Welche Partei wird das stoppen? – die AfD, die mal mit dem Anspruch „die Alternative“ antrat.

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Ich war Mitgründer der GRÜNEN. Ich trat voller Überzeugung dafür ein, Alternativen in der politischen Gestaltung zu erarbeiten und miteinander zu diskutieren.

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Etwa zwanzig Jahre später hatten die nachgewachsenen GRÜNEN den Begriff ALTERNATIVE ausgelöscht. Nicht nur das – sie traten wirklich nicht mehr für ALTERNATIVEN ein. Jetzt fahren die GRÜNEN im FAHRRAD-Sharing und Chipkarte, über elektrische Emissionen mobil verstrahlt, wo man 5G-Antennen überall versteckt verteilt. Mich verstrahlen sie ständig mit.

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Das Ding läuft, ohne dass die AfD sich als ALTERNATIVE anböte.

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Und wann kommen die ersten Forderungen danach, die Müll-Leih-Fahrräder erheblich zu besteuern? – wer einen Gemüsestand auf den Bürgersteig stellen möchte, zahlt auch, sofern er überhaupt den Platz genehmigt bekommt.

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Wann kommen die ersten Statistiken über Unfallzahlen der E-Bike genannten Kleinmotoräder ohne Nummer und Führerschein?

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Demokratischer Fahrräder Schrott auf allen Gehwegen

April 30, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9173

am Dienstag, den 30. April 2019

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Dietmar Moews meint: Es wird in vielen kleinen Veränderungen deutlich, dass die heutige Demokratie nicht an der lokalen Lebenssphäre der Menschen angebunden ist, sondern einzelne Geschäftemacher den gesamten Rest über den Tisch zieht.

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Mit der Automobilüberfrachtung des städtischen Raumes wie auch den Fernstraßen und den Umweltvergiftungen war eine elegante Startbahn für die neue Fahrradkampagne angelegt – „Radfahren sei gesund“ (Jan Ulrich) – sollen jetzt bei Regen und Schnee verschwitzte Radfahrer den ganzen Tag über vor sich hin stinken, während sie natürlich nicht täglich ihre Radsportkleidung wechseln und der Kaiserschnitt bei Helmgeburten inzwischen von den Krankenkassen übernommen werden.

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Welche Partei wird das stoppen? – die AfD, die mal mit dem Anspruch „die Alternative“ antrat.

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Ich war Mitgründer der GRÜNEN. Ich trat voller Überzeugung dafür ein, Alternativen in der politischen Gestaltung zu erarbeiten und miteinander zu diskutieren.

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Etwa zwanzig Jahre später hatten die nachgewachsenen GRÜNEN den Begriff ALTERNATIVE ausgelöscht. Nicht nur das – sie traten wirklich nicht mehr für ALTERNATIVEN ein. Jetzt fahren die GRÜNEN im FAHRRAD-Sharing und Chipkarte, über elektrische Emissionen mobil verstrahlt, wo man 5G-Antennen überall versteckt verteilt. Mich verstrahlen sie ständig mit.

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Das Ding läuft, ohne dass die AfD sich als ALTERNATIVE anböte.

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Und wann kommen die ersten Forderungen danach, die Müll-Leih-Fahrräder erheblich zu besteuern? – wer einen Gemüsestand auf den Bürgersteig stellen möchte, zahlt auch, sofern er überhaupt den Platz genehmigt bekommt.

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Tenno von Japan tritt mit der traditionellen „Goldenen Woche“ zurück

April 29, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9172

am Dienstag, den 30. April 2019

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Japanisches Kulturzentrum in Köln

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Der japanische Tenno Akihito (85) dankt nach 30 Jahren als Staatssymbol ab. Dafür gibt es traditionell eine „Goldene Woche“, in der die japanischen Bürger, als Volk von Kaiser und Kaiserin, eine ehrende Feier abhalten.

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Am 1. Mai 2019 ist dann der neue Kaiser Naruhito (59) dran, der älteste Sohn des Kaisers. Am 30. April hat er noch frei. Da erfolgt zunächst die offizielle Abdankung. Als Arbeitnehmer wäre man sicher enttäuscht, wenn man nach 30 Jahren so verabschiedet würde wie es bei Akihito der Fall sein wird:

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Die Zeremonie ist sehr kurz. Der Regierungschef bedankt sich, der Kaiser bedankt sich, und dann ist es auch schon vorbei.“

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Die große Feier rund 2500 Gästen aus aller Welt findet dann im Oktober statt.

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Das erste Mal der Öffentlichkeit präsentieren wird sich der neue Kaiser am 4. Mai. Ex-Großhofmarschall Watanabe ist sicher, dass Naruhito sein Amt genauso gut ausfüllen wird wie sein Vater:

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Der Kronprinz hat von klein auf die ganze Zeit seinem Vater zugesehen und auch gehört, was er sagt. Die Fähigkeiten, die man braucht dürften in ausreichender Weise von einem zum anderen übertragen worden sein.“

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Naruhito hat – anders als sein Vater – sein Studium abgeschlossen. Unter anderem lernte er in Oxford. Er hat viel zur Wasserversorgung und zum Umweltschutz geforscht.

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Ich bin Kaiser und Kaiserin zutiefst dankbar dafür, dass ich von ihnen all das bekommen habe, dass ich direkt bei Ihnen in einer warmen Familie liebevoll großgezogen und mir Spaß an Musik und Sport beigebracht wurde und das Auslandsstudium, das schwer zu bekommen ist, erleben durfte. Das sind für mich heute große Schätze.“

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Das ist tatsächlich so falsch, wie nur was – denn dieser Jungtenno wurde im Alter von drei Jahren von der Mutter getrennt und kam zu Ersatzerziehern (das ist bei Tennos üblich – d. h. dieser Naruhito kannte als Kind keine Eltern).

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Ein weiterer großer Schatz des inzwischen 59-Jährigen: Seine Frau Masako. Beide haben sich erst spät kennen- und lieben gelernt. In der Öffentlichkeit wird Masako als die „traurige Prinzessin“ bekannt. Tochter eines hochrangigen Beamten, wächst sie im Ausland auf, reist immer durch die Gegend, studiert, steigt schnell auf.

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Sie war ja Diplomatin und war weltläufig, hat übrigens auch in Deutschland, in Südwestdeutschland, in Blaubeuren, studiert, spricht also auch Fremdsprachen, also durchaus aufgeschlossen. Aber auf der anderen Seite, es ist ja bekannt, dass sie durch diese Einengung durch das Hofamt an Depressionen leidet.“

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Unter Druck gesetzt haben dürfte sie die Erwartung, einen Thronfolger zu gebären. Doch viele Jahre will es einfach nicht klappen. Sie erleidet sogar eine Fehlgeburt und dann kommt – wie meistens in der kaiserlichen Familie – ein Mädchen zur Welt.

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Zwei Jahre nach der Geburt erkrankt Masako an Gürtelrose und verschwindet völlig aus der Öffentlichkeit. Von einer Anpassungsstörung ist die Rede. Kronprinz Naruhito stellt sich demonstrativ hinter sie und kritisiert den Umgang mit ihr:

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Masako hat sich in den vergangenen zehn Jahren sehr bemüht, sich der Umgebung des Kaiserhauses anzupassen. Aber meinem Beobachten nach ist sie völlig erschöpft davon. Es gab Versuche im Kaiserhaus, Masakos durch ihre Karriere geprägte Persönlichkeit zu verneinen.“

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Inzwischen wird Masako wieder häufiger in der Öffentlichkeit gesehen. Naruhito jedenfalls zeigt auch heute noch sehr offen, dass er zu ihr steht. Masako hat sich bisher sehr um meine Angelegenheiten und die von Aiko gekümmert. Ich möchte möglichst auch ihr eine Hilfe sein und sie weiter unterstützen.“ Bei der Amtsübergabe am 1. Mai spielt Masako auf jeden Fall schon mal keine Rolle. Bei der Zeremonie dürfen keine weiblichen Angehörigen der kaiserlichen Familie dabei sein. Wenn mit dem neuen Tenno auch die neue Zeitrechnung beginnt. Sie heißt dann „Reiwa“, „schöne Harmonie“.

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DLF.de am 29. April 2019 von Kathrin Erdmann:

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„…Japans Kaiser Akihito dankt ab und übergibt sein Amt an seinen Sohn Naruhito. 30 Jahre lang hatte sich der inzwischen 85 Jahre alte Tenno ganz seinen Aufgaben als Symbol des Staates verschrieben. Mit der Abdankung des in Japan äußerst beliebten Kaisers geht auch eine Ära zu Ende.

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Der Kaiser nickt kurz mit dem Kopf, die wartenden Journalisten verbeugen sich auf 45 Grad, Akihito setzt sich, sagt leise „dozo“, bitte. Nun dürfen auch die Reporter auf ihren Stühlen Platz nehmen. Mit roten Wangen, sichtlich bewegt, wendet er sich im Dezember zum letzten Mal aus Anlass seines Geburtstages an die Medien:

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Nun geht meine Zeit als Kaiser zu Ende. Ich bin dankbar, dass die Menschen in Japan meinen Status als Symbol anerkannt und mich unterstützt haben. Und ich möchte auch meine Wertschätzung gegenüber der Kaiserin zum Ausdruck bringen, die eine japanische Bürgerin war, mich in meinem Leben begleitet hat und sich für 60 lange Jahre mit Ernsthaftigkeit in ihre Rolle, die die Japaner von ihr erwartet haben, eingefügt hat.“

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Kurz danach tritt Akihito – wie jedes Jahr – mit der kaiserlichen Familie auf den Palastbalkon und winkt der Fähnchen schwenkenden Menge zu. Zu seinem letzten Geburtstagsgruß sind 75.000 Menschen gekommen. Der 23. Dezember war bislang ein Feiertag in Japan.

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Ich möchte ihm danken für seine Nähe zu den Menschen.“

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Ich bin extra von Osaka gekommen. Ich habe seine Stimme live gehört und habe ihm dreimal ‚Danke für die harte Arbeit‘ zugerufen.“

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Dass die Menschen ihn so lieben, kann Maik Hendrik Sprotte, bestens erklären. Der Professor für Japanologie an der Freien Universität Berlin hat ein schier unglaubliches Wissen über das Kaiserhaus und begeistert sich für jedes Detail:

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Es ist nicht ein monarchisches Auftreten à la Queen Elizabeth, sondern sie sehen, dass das Kaiserpaar sehr vorsichtig, sich verneigend, sich bedankend, bei denen, die sich um sie kümmern, die auch miteinander auf eine ganz besondere Art miteinander umgehen.“

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Der Kaiser und seine Gattin Michiko, die sich bereits in jungen Jahren kennen- und lieben lernten. Als Akihito einen Tag vor Heiligabend 1933 zur Welt kommt, ist das in Japan natürlich eine Top-Nachricht. Nicht nur, weil die Ehefrau von Kaiser Hirohito ihr fünftes Kind zur Welt gebracht, sondern vor allem deshalb, weil er der erste Junge und damit endlich ein Thronfolger geboren ist. Es entsteht sogar das Kinderlied „der Kronprinz ist geboren“.

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Und während sich das Volk über den Jungen im Kaiserhaus freut, wächst der zunächst wie im Goldenen Käfig auf. Wie bis dahin üblich, wird er nach der Geburt von einer Amme aufgezogen und im Alter von drei Jahren ganz von seinen Eltern getrennt. …

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Doch mehr noch als die strenge Erziehung prägt den Kleinen die Kriegszeit. Als das Risiko eines Luftangriffs im Juni 1942 immer größer wird, zieht die ganze Schule aufs Land. Dann, am 15. August 1945, kapituliert Japan. Kaiser Hirohito spricht zu seinem Volk. Akihito sitzt da in einer einfachen Herberge vor dem Radio und hört seinem Vater zu.

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Meine Kindheitserinnerungen beginnen 1937. Der Krieg dauerte bis 1945. Ich bin also in einer Zeit aufgewachsen, in der es immer nur Krieg gab.“

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So beschreibt er später einmal selbst diese Jahre. In Japan beginnt eine entbehrungsreiche Nachkriegszeit. Erstmals gerät auch die Institution des Kaisers in die Kritik. Von der Restauration Japans an bis zum Kriegsende galt der Kaiser als direkter Nachfahre der Sonnengöttin, wurde als gottgleich betrachtet und war Staatsoberhaupt.

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Zum Beispiel das schwere Erdbeben in Kobe 1995. Dabei kamen mehr als 4000 Menschen ums Leben, 200.000 wurden obdachlos mehr als 60.000 Gebäude komplett zerstört. 20 Sekunden bebte damals die Erde. Oder der Vulkanausbruch Miyake im Jahr 2000.

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Und dann natürlich das schwere Tohoku-Seebeben mit anschließendem Tsunami im Jahr 2011. Rund 250 Kilometer nordöstlich von Tokio löst die Katastrophe zudem eine Kernschmelze aus, 16.000 Menschen sterben, fast eine halbe Million muss die Heimat teils für Jahre verlassen.

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Ich glaube, dass es für uns alle äußerst wichtig ist, so viel Zeit wie möglich mit den Opfern zu verbringen und ihre Not in den kommenden Tagen zu teilen. Von Herzen wünsche ich auch, dass jeder Japaner sich auf lange Sicht um die betroffenen Gebiete und die Menschen kümmert und sie beim Wiederaufbau unterstützt.“

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Es sind Aussagen wie diese aber auch sein Einsatz für Frieden und die Ehrung der Kriegstoten, die die Japaner und Japanerinnen immer wieder beeindruckt haben

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(besonders die Verseuchung und Vergiftung der Weltmeere durch die hochradioaktive Kühlwasser-Dauereinspeisung von Tepko Fukushima Daiji, deren Gift inzwischen in allen Weltmeeren in Fischen nachzuweisen sind – kümmert weder Tenno noch Japaner):

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Was mich beeindruckte, war besonders, dass er vor den Opfern der Naturkatastrophen auf die Knie ging und auf Augenhöhe mit ihnen sprach. Man konnte seine Anteilnahme spüren.“

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Weil der Kaiser keine Macht hat, konnte er so viel Unterstützung und Vertrauen von der Bevölkerung bekommen. Sein warmes Herz brachte uns Frieden ohne Krieg, während die Politiker immer noch an Krieg Interesse haben. Das brauchen wir nicht.“

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Eine Anspielung auf den rechtskonservativen Regierungschef Shinzo Abe, der seit Jahren daran arbeitet, die Verfassung so zu ändern, dass Japan auch aktiv an Kriegseinsätzen teilnehmen kann.

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Akihito gibt seinen Rücktritt offiziell bekannt. Er ist schon lange gesundheitlich angeschlagen, die Kräfte schwinden täglich, er kann seinen eigenen hohen Ansprüchen kaum noch gerecht werden. …

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Da hat man gesehen, ja, also vor 1000 Jahren, da gab es manchmal mehrere zurückgetretene Tenno gleichzeitig. Aber im 19. Jahrhundert hat man dann festgelegt: Er bleibt Tenno bis zu seinem Tod. Also, neue Regeln schaffen, das war ein fast einjähriger Verhandlungsmarathon.“

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Und wurde jetzt auch nur einmal erlaubt. Verboten bleibt es hingegen Frauen, Kaiserin zu werden, obwohl dies vor Jahren lebhaft diskutiert wurde und es dies im 17. und 18. Jahrhundert durchaus gegeben hat. Auch der scheidende Tenno hegt dafür Sympathien. Japan hat ein Problem, denn die Prinzessinnen verlassen reihenweise das Kaiserhaus. Auch die eigene Tochter von Akihito und Michiko hat einen Bürgerlichen geheiratet und damit ihren Status als Prinzessin verloren. …

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In der Bevölkerung, das zeigen jedenfalls Umfragen, kann sich eine Mehrheit auch eine Frau auf dem Chrysanthementhron vorstellen. Möglicherweise, weil in diesem Jahr in Japan gewählt wird, hat Regierungschef Abe bereits angekündigt, nach der Amtsübergabe eine neue Prüfkommission zur weiblichen Thronnachfolge einzusetzen. …“

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Dietmar Moews meint: Man muss immer starke traditionelle Formen anderer Länder und Völker deutlich und förmlich respektieren.

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AFP und dpa schreiben: Rücktritt und Thronbesteigung werden in der traditionellen „Goldenen Woche“ verbunden. Viele der als harte Arbeiter bekannten Japaner nutzen die ungewohnt lange Freizeit für eine Urlaubsreise. Die Reiseagentur JTB geht von einer Rekordzahl von 24,7 Millionen Reisenden während der Feiertage aus.

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Mal ohne Radioaktivität etwas ausspannen, ist gut für die Gelenke.

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DIETMAR MOEWS
Sportflagge
Japan /Sumo

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Russen-Knigge über den Umgang Gamal Abdel Nassers mit Sowjetrussen

April 29, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9171

am Dienstag, den 30. April 2019

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„Schenke ihnen niemals Juwelen!“

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Vor mehr als einem halben Jahrhundert lief es schon einmal gut für Moskau. Ägyptens damaliger Staatschef Gamal Abdel Nasser hatte sich mit dem Westen überworfen, und die Sowjetunion sprang ein.

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Neue Zürcher Zeitung schreibt Seite 2, am 26. April 2019, mit Daniel Steinvorth:

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„… Der ägyptische Präsident wusste jedoch, dass es nicht einfach sein würde mit den Herren im Kreml. Nachdem er im Mai 1964 Zeuge eines heftigen Streits zwischen Nikita Chruschtschow, dem Führer der KPDSU, und Abdelsalam Arif, dem Präsidenten des Iraks, geworden war, kam ihm eine Idee. Er wolle, um künftige Verhandlungspannen zu verhindern, eine „Anleitung für den Umgang mit den Russen“ schreiben, sagte Nasser einem befreundeten Journalisten.

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Der Journalist machte sich Notizen. „Stelle sicher, dass du mit ihnen in einer Sprache verhandelst, die beide Seite verstehen“, diktierte Nasser, „eine schlechte Übersetzung wird für endlosen Ärger sorgen.“ Nützlich im Gespräch seien „Amekdoten, Scherze, Sprichwörter und Bauernregeln“, ebenso ein guter Wissensstand über die Geschichte des Zweiten Weltkrieges: „Ertrage es geduldig, wenn dein Gegenüber immer wieder vom Grossen Patriotischen Krieg spricht.“ Man müsse wissen, dass die sowjetische Führung „aus slawischen Bauern zusammengesetzt“ sei, die „leicht zu Gelächter und Tränen gerührt sind“. Wer nicht trinkfest sei, solle rechtzeitig auf seine Gesundheit oder seine Religion hinweisen. Unbedingt zu beherzigen sei: die Russen nicht auf eine Stufe mit den Amerikanern zu stellen! Und: keine Juwelen als Gastgeschenke …“

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Risse in Staufen

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Dietmar Moews meint: Ich erinnere mich an den Nazi-Außenminister und Sekthändler Ribbentropp, der mit den Sowjetführern die entscheidenden Verhandlungen für Hitler in Moskau führte, einen „Hitler-Stalin-Pakt“ fassen zu können, womit die Nazi zunächst dann die Sowjets, schließlich sich selbst reingelegt hatten: Sekthändler – russische Verhandler: Mit einem veganen HITLER hätte man nur schwierig eine Konsonanz der Gemüter herstellen können.

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Daniel Steinvorth in der NZZ, weiter:

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„…Nicht alle Regeln lassen sich auf die Gegenwart übertragen, in der arabische Führer wieder mit dem Kreml flirten. Nassers Russen-Knigge ist aus der Zeit gefallen. Die Einsicht aber, dass zwischen Autokraten die Chemie stimmen muss, ist zeitlos.“

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Es ist bekannt, dass der Sowjetführer Leonid Breschnjew, mit dem Willy Brandt und Egon Bahr und Herbert Wehner, die Ostpolitik auf einen Weg brachten, der tatsächlich mit der Glasnost der UDSSR und die mit Jeltzin und Kohl im Jahr 1989 mit Gorbatschow und der Maueröffnung die ganze Welt veränderte folgende Anekdote beinhaltete:

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BRESCHNJEW wurde als großer westdeutscher Staatsgast im Hotel PETERSBERG am Rhein geradezu höfisch einquartiert. Als „Morgengabe“ hatten Brandt und Konsorten, dem als Autoverrückten bekannte Breschnjew ein MERCEDES 230 SL-Coupé geschenkt. Sofort startete Breschnjew bei erster Gelegenheit eine erste Probefahrt, den Berg hinab, und zerschredderte den blitzneuen Edelwagen zu Schrott (Breschnjew selbst war glücklicher Weise nichts passiert). Das wurde Brandt unverzüglich bekannt, der schnellstens einen zweiten neuen MERCEDES-SPORTWAGEN hinstellen ließ, als sei gar nichts geschehen. BRESCHNJEW war angeblich äußerst gerührt. BRESCHNJEWS Deutschlandbesuch und die Gespräche verliefen in freundlichster Atmosphäre.

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FINE E COMPATTO

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SPANIEN spaltet sich ebenfalls deutlich durch die Parlaments-Wahlen

April 29, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9170

am Dienstag, den 30. April 2019

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Jetzt hat auch Spanien klare EU-Gegner im Parlament; dagegen sind die EU-Befürworter keineswegs als USA-EU-Hörige wie EVP oder Podemos anzusehen.

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Gestern wurden die Extra-Parlamentswahlen in Spanien durchgeführt, weil sich der sozialdemokratische Regierungschef PEDRO SANCHEZ mit unverlässlicher Mehrheit im Parlament, seiner Regierungsmehrheit nicht sicher war, nachdem die Katalanen dem wichtigen Haushaltsentwurf nicht zugestimmt hatten.

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Das gestrige Wahlergebnis steht in etwa fest und hat nicht wirklich gravierende Stimmenverschiebungen ergeben, jedoch nunmehr eine klarere Spaltung der Spanier insgesamt angezeigt, teilt man die verschiedenen Partei in rechte, nationalistische und in eher der heutigen Europäischen Union zuneigende.

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Der Regierungschef Sanchez und seine PSOP wurden mit knapp 30 Prozent stärkste Partei, die eher linke PODEMOS, die konservative Volkspartei PP und das Mitte-rechts-Bündnis Ciudadanos erhielten alle ähnlich annähernd je 17 Prozent und die rechte VOX kam mit etwa 10 Prozent ebenfalls ins Parlament.

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Überschläglich hat sich für Regierungschef Sanchez die Möglichkeit für eine Zweiparteien-Koalition mit der PODEMOS nicht ergeben – man würde eine der separatistischen Katalanen oder der Basken benötigen bzw. als Minderheitsregierung antreten, kurz:

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Neuwahlen, bis das Ergebnis klar ist? – das wäre nicht demokratisch. Man muss also politisches Kompromissregieren versuchen.

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Dietmar Moews meint: Für Spanien ist das nicht so tragisch, denn dass jetzt die Enkel von FRANCO mit der VOX Verbindung zu dem Ungarn ORBAN suchen oder zu dem Österreicher KURZ oder der LEGA von Italien, hat in erster Linie politische Integration und Beteiligung zur Folge, anstatt Ausgrenzung oder Franco-Faschismus.

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Für Europa ist das auch heilsam. denn damit hat Spanien eine europäische Wahl durchgeführt und nicht – wie es die deutschen Medien behaupten – ein klares Votum für die Europäische Union und für die EU-Parlamentswahlen 2019.

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Ende Mai werden wir also sehen, wie Spanien demokratisch gespalten ist. Und wohin dann spanische EU-Parlamentarier in EU-Fraktionen gehen werden. Insgesamt wurde die EVP-SPD-Mehrheit in Strasburg nicht gestärkt.

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Dabei hat allerdings Spanien überwiegend – rechts wie links – gegen die Separatisten von Barcelona und Burgos gestimmt: Spanien soll zusammenbleiben.

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Bei 37 Millionen Wahlberechtigten haben etwa 75 Prozent teilgenommen. Das ist eine hohe Wahlbeteiligung. Soziologisch bedeutet das, dass die Spanier sich in einer eher bewegten Stimmung befinden, in der man Wählen für wichtig hält.

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Auch hinsichtlich der Wahlbeteiligung werden wir bei den EU-Parlamentswahlen, ende Mai, unser blaues Wunder erleben. Denn nicht alle Nichtnationalisten stimmen der heutigen BREXIT-EU zu.

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