WOLLT IHR DEN TOTALEN KRIEG IN STUTTGART 21?

August 7, 2011

Lichtgeschwindigkeit STUTTGART DEMOKRATIE MOBBING IM DEUTSCHLANDFUNK am Sonntag 7. August 2011 Dietmar Moews zur Lage – live und ungeschnitten — im Globus mit Vorgarten in Berlin-Pankow
Plot: Der Schlichtungsbedarf um die Gegner im Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21″ ist unbestritten. Auf der Betreiberseite der Bahn AG will man die rechtlich erreichte Baugenehmigung umsetzen. Die offizielle Schlichtung unter der Moderation von Dr. Heiner Geißler (CDU) hat einvernehmlich erhebliche Verbesserungen in der Sache, in der psychologischen Konfrontation, in der weiten öffentlichen Wahrnehmung und Kommunikation und in Form eines abgestimmten Schlichterspruchs gebracht. Nun wird die Umsetzung des Schlichterspruchs von den S21-Gegnern moniert. Hierauf hat sich Geißler erneut öffentlich engagiert und einen neuen Kompromißbahnhof vorgeschlagen. Dieser Vorschlag, formal außerhalb und nach Ende der Schlichtung, soll nun durch eine funktionalisierte „Goebbelsdiskussion“ abgewürgt. Exponiert voran dabei der staatliche Deutschlandfunk durch den Redakteur Tobias Armbruster und hier zuletzt der Chefredakteur Stephan Detjen mit einem Kommentar.
Dietmar Moews meint: Ich würde in entsprechender Rolle die Abwahl des Chefredakteurs Detjen beantragen. Es ist nicht die Aufgabe einen Kommunikationsbedarf zu stuurgart 21 mit einer Goebbelsdiskussion zu zerschmettern, wie geschehen.
Dradio.de mit DLF am Dienstag, 2. August 2011, Deutschlandfunk informationen am Morgen Interview von Tobias Armbruster mit dem Schlichter von „Stuttgart 21″ heiner Geißler (CDU) um 8 Uhr 10.
Dradio.de mit DLF am Freitag, 5. August 2011 in der Sendung Corso um 15.25 eine Witzesendung von Klaus Nothnagel, der sagt: „Auch nicht verzeihen kann ich, dass wir durch ihn jetzt schon wieder über die Südstaatenmetropole und ihren doofen Bahnhof seit Tagen über etwas zutiefst Albernes reden müssen.“
Dietmar Moews meint: Dieser Beitrag zielt auf die Herabwürdigung des Konfliktes in Herabwürdigung aller, die das Bahnhofsprojekt politisch bedeutend finden. „Etwas Albernes“ ist mehr als eine sprachliche Schlamperei: eine gezielte Herabwürdigung der Andersdenkenden.
Dradio.de mit Deutschlandfunk im Kommentar am Samstag, 6. August 2011: Greift der Chefredakteur den Fall der Diskussionsunterdrückung und Herabwürdigung, statt Schlichtung zum Bahnhofsprojekt eine Goebbelsdiskussion, mit dem Kernbegriff „Wiedergänger“ Geißler abschließend auf und verdient damit die Kritiknote „ungenügend“.
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin;

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NAZI VERGLEICH DEUTSCHLANDFUNK ODER HEINER GEISSLER

August 7, 2011

Lichtgeschwindigkeit NAZI VERGLEICH DEUTSCHLANDFUNK ODER HEINER GEISSLER. am Dienstag, 2. August 2011 Dietmar Moews zur Lage – live und ungeschnitten – im Alphons Silbermann Zentrum in Berlin-Pankow
Plot:, Über das Mittel einer inquisitorischen Dummheit im DLF-INTERVIEW des „Auschwitz-Demagogen“ des DLF Armbruster, kommen wir zu einer Kritik der Kritik, die die Öffentlichkeit überfordert. Man haut den Sack und meint den Esel, häuft aber lediglich zusätzliche Verstimmung und Zersetzung in der öffentlichen Beteiligung an wichtigen politischen Vorgängen.
Dietmar Moews meint: Hier wird demagogisches Anschlusspotential in der öffentlichen Wahrnehmungsökonomie missbraucht: Statt Stuttgart 21-Vermittlung weicht man auf das Lieblingsthema der Demagogen „Nazivergleich“ hin. Als habe Geissler die Grundsatzdiskussion über „Nazi-Zitate“ anregen wollen.
Dradio.de mit DLF am Dienstag 2. August 2011, Deutschlandfunk ab 18 Uhr 10:
Süddeutsche Zeitung Seite 11, Dienstag 2. August schreibt Stephan Speicher: „Der Lautsprecher ruft, und alle sitzen auf den Ohren. „Wollt ihr den totalen Krieg?“ Heiner Geißler zitiert Goebbels, meint aber nur einen Bahnhof, und keiner regt sich auf.,..“
Süddeutsche Zeitung Seite 6 am Dienstag, 2. August 2011: „Doppelte Prüfung. Kombilösung verzögert Stuttgart 21 um zehn Jahre.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung Seite 4 „Grün-Rot will Geißlers Kompromissvorschlag prüfen“
Dietmar Moews meint: Die SZ referiert nur nicht den Alternativvorschlag, den Geißler vorgelegt hat. Die FAZ referiert die Positionierungen der Teilnehmer, nicht jedoch den neuen Alternativvorschlag.
Es ist das sprachmoralische Gebot aller Gesprächsteilnehmer und Grundrecht eines jeden Sprechers, dass verstanden wird, was er meint und nicht, was er sagt oder was man ihm daraus drehen möchte.
GEISSLER sagte: „Heikle Irritationen erfordert Einfühlungsvermögen und nicht demagogische Kampftechnik“. Gerade diese Kompetenz ließ der DLF-Moderator Tobias Armbruster vermissen. Armbruster führte das Live-Radio-Interview im DLF in unüblicher grober Weise, unterbrach den Telefon-Interviewpartner Geissler und sistierte wiederholt auf seiner „Naziunterstellung“. Geisslers Einlassungen in diesem Interview erlauben nicht geringsten Zweifel, dass es um Moderation und Vermittlung statt Konfrontation der Stuttgart21-Parteien und keinesfalls um Geissler selbst oder abwegige Diskussionen geht. Es ist eine Dummheit und Unverschämtheit des Redakteurs, Armbruster, zu behaupten, „viele DLF-Hörer“ seien an dieser Inquisition statt am Thema Vermittlung Stuttgart 21 interessiert“.
Das DLF-Interview sollte auf das angebliche Goebbels-Zitat hin geführt werden. Geissler hatte im Zusammenhang seiner Schlichtungsmoderation am vergangenen Freitag in Stuttgart geagt: „… Es gehe um die Frage: „Wollt ihr den totalen Krieg, das können wir auch machen, oder versuchen wir, als vernünftige Menschen einen vernünftigen Mittelweg zu finden.“
Dietmar Moews meint: Ich sehe hierzu vier Hauptpunkte der kritischen Einordnung:
Der Schlichter Geissler ist seit einiger Zeit in seiner Rolle überfordert, die betrügerische BAHN AG zu integrieren. Allerdings ist an das Eingangsbekenntnis Geisslers zu erinnern: Geissler meint: „Egal, was geschlichtet wird: Die Bahn AG baut den Bahnhof Stuttgart wie es die rechtsgültigen Genehmigungen erlauben.“
Der letztlich entwickelte Bahnhofs-Alternativvorschlag nach dem schweizer Vorbild in Zürich, überirdisch und unterirdisch zu bauen, dient Geissler dazu Zeit zu gewinnen, damit aus den Verhandlungen nicht Gewalt wird. Und damit hat Geissler die Wahrheit seiner eigenen ehrlichen Vorstellung von der Konfliktsituation und der Konfliktperspektive ausgedrückt: „Wollt ihr den totalen Krieg“ – Geissler will warnen, dass hier Unversöhnlichkeit bestimmend ist.
Im Deutschlandfunk wunderte sich der frühere CDU-Generalsekretär Geissler nun darüber, dass man sich über sein Zitat aufregen könnte.
„Wenn Leute sich wegen etwas Unsinnigem empören, kann ich sie nicht daran hindern.“ Stattdessen sollten sie lieber die prekäre Lage in Stuttgart zur Kenntnis nehmen. Dort herrsche schon seit geraumer Zeit „totaler Krieg“. „Es hat über 100 Verletzte gegeben, ein Mensch ist total blind geworden bei dieser Auseinandersetzung“, sagte Geißler mit Blick auf die schweren Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Polizei am 30. September 2010 im Stuttgarter Schlossgarten.
Der 81-Jährige forderte die Konfliktparteien erneut auf, über seinen Kompromissvorschlag mit einer Kombilösung aus Kopf- und Tiefbahnhof nachzudenken. „Man kann doch nicht dauernd in Entweder-oder-Kategorien denken, sondern es gibt auch das Denken Sowohl-als-auch.“
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin;