Altbürgermeister Gerd Schwieger auf der Entnazifizierten-Linie von Springe

Mai 31, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10215

am Dienstag, den 1. Juni 2021

Im deutschen Kaiserreich gab es eine kapitalistische Elektroindustrie, die insgesamt den Anschluss an die erste Industriewelt so langsam gefunden hatte. Man korrespondierte mit internationalen Standards, man gründete das nationale Patentrecht. Man bildete Elektrik-Verbände, die sich der Elektrifizierungs-Revolution stellten und man gründete die ETZ, Elektrotechnische Zeitung, die Elektrotechnik, Elektroindustrie, Elektrophysik als Wissenschaft sowie neue Ausbildungsberufe für „Elektriker“, Elektrotechniker, Elektroingenieure, Handel und Im- und Exportgeschäfte veränderten das Leben.

Ein Genie, wie Werner von Siemens, der quasi den Dynamo erfand und an eine Dampfmaschine anschloss, der auch Telegrafie und Atlantikkabel entwickelte, der ein eigenes Dreimaster-Segelschiff zum Kabellegen und Kabelfischen durch Sturm und Wellen führte, der Kupferminen betrieb und die ganze Elektrowelt persönlich bereiste …

So stand in der ETZ im Februar 1893: Goebel vor Edison.

Das war von Pope aus dem Electrical Engineer und landete sogar in der Springer Zeitung von J. C. Erhardt.

So stand es wieder in der ETZ im Jahr 1923.

So stand es wieder in der ETZ und in der Neuen Deister Zeitung im Jahr 1929. Da brachte die deutsche Elektrolobby erneut „Goebel vor Edison“.

Die Nazis sprangen 1933 gar nicht so auf eine Springer Göbel-Lüge auf, auch wenn man eine Schule nach Heinrich Göbel benannte. 1935 war Göbel in Springe vergessen, schreibt Chronist Andreas Lilge in der Stadtchronik 2002.

Noch 1950 wehrten sich die aus der Nazi-Unterjochung entkommenen Sozialdemokraten von Springe gegen eine Göbel-Huld und machten das erste große Stadtfest 1950 ohne irgend eine Erwähnung des Göbel.

Auch lehnten sie die Benamung des neuen Parks als „Heinrich-Göbel-Park“ ab, der offiziell nach dem Bürgermeister „Walter-Lichtenberg-Park“ offiziell tituliert wurde und als „Volkspark“ zur Stadtgeschichte wurde.

Erst im Jahr 1954 setzten entnazifizierte Alt-Nazis in Springe den Erfinder vor Edison in die amtliche Lokalgeschichte: Göbel vor Edison, durch.

Der NSDAP-Rasseforscher Dr. Achim Gercke propagierte Heinrich Göbel in der Neuen Deister Zeitung, Willy Städtler, Verleger der Neuen Deister Zeitung, bis 1945 NSDAP, Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt, bis 1945 NSDAP und Altbürgermeister Fritz Jürges, bis 1945 NSDAP, hatten für Springe den großen Deutschen zum Idol erhoben, womit sie als Entnazifizierte schafften, was bis 1945 mit Hitler nicht gelungen war: Der Sieg über Amerika und über Edison.

Die Lege-Henne von Springe meinte der Glühlampen-Kriminelle Heinrich Göbel (1818-1893) sei durch einen Hermann Beckmann in der Elektrotechnischen Zeitung (ETZ) im Jahr 1923 als Glühlampenerfinder in einem Gerichtsverfahren im Jahr 1893 festgestellt worden, aber dem Beckmann halfen dabei gefälschte und wahrheitswidrige Quellen, die er zitiert hatte. Dann schloss die Lege-Henne, der Herr Beckmann habe den Glühlampen-Göbel im Jahr 1929 nach Springe gebracht.

Ich will nichts ersparen – immer wenn die Lege-Henne ein Ei gelegt zu haben glaubt, gackert sie aufgeregt und schreibt eine Disqualifizierungsarbeit.

Misserfolg macht bescheiden und schlicht.

Nun schloss die Lege-Henne, den Beckmann-Glühlampen-Göbel hätten die Nazis nach 1933 sehr gerne angenommen. Und die Springer Nazi benannten im Jahr 1939 ihre Mittelschule Heinrich-Göbel-Mittelschule.

Und ganz ehrlich machte die Lege-Henne dann daraus, dass man auch nach dem Krieg Heinrich Göbel in Springe am Deister mit einer großen Festwoche huldigte.

Und nun hatten mehrere Lege-Hennen den Wunsch ein Krimi-Buch aus der missratenen und nicht betreuten Qualifizierungsarbeit zu publizieren. Wer selbst Genosse ist oder wessen Vater Entnazifizierten-Linie-Rektor in Springe war, ja nun: Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2006 bzw. dann 2007 als das Buch rausgebracht wurde, Print on Demand bei Zu Klampen Verlag Springe, Titel:

>Die Göbel-Lege-Henne Der Kampf um die Glühbirne<

Die Lege-Henne erzählte in dem Krimi-Essay, es sei da wohl ein Irrtum geschehen. Denn Heinrich Göbel hatte mit Hilfe von beeideten schriftlichen Erklärungen und fast 150 Zeugen aus der Nachbarschaft der Monroe Street von Lower East Side Manhattan, New York, im Jahr 1893 versucht, die Gerichte davon zu überzeugen, dass er bereits lange bevor Thomas Alva Edison den Entwicklungsdurchbruch mit ersten hochohmigen Glühlampen im Jahr 1879 gelungen war, wie es zweifelsfrei jeder wusste, als deutschamerikanischer Außenseiter ebenbürtige Lampen hergestellt gehabt haben wollte, was kaum jemand wusste – aber die Bekannten, Freunde und viele Kinder Göbels.

Die Lege-Henne nannte deshalb Heinrich Göbel einen Hochstapler, ohne es beweisen zu können und führte für die Göbel-Huldigung nach 1945 ein neues Wort für den

Irrtum in Springe

ein (man nennt sowas heute „Labeling“ und „Wording“).

Das Wort der Lege-Henne lautete

LEGENDE:

Heinrich Göbel, Erfinder der Glühlampe und Entdecker des Bambus-Kohlefadens, 25 Jahre vor Edison, im Jahr 1854.

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Dietmar Moews meint: Wer nicht völlig irregeführt versteinert ist, wird die ETZ, als Repräsentanz des deutschen Elektrogeschäfts verstehen können, also

ETZ 1893 ztiert Pope vom Electrical Engineer, 1893

Feldhaus zitiert ETZ 1915

ETZ zitiert Feldhaus und ETZ und Pope 1923

1929 ETZ bringen die Verbände, die Elektroindustrie und die Wirtschaftspolitiker

mit der ETZ die „Göbel vor Edison“-Behauptungen erstmalig nach Springe.

1935 benannte man eine Heinrich-Göbel-Schule in Springe, doch der Hitlerstaat stieg gar nicht auf einen Göbel-Lampen-Deutschismus ein. Pläne für eine Göbel-Bastei blieben also hängen.

Erst nach dem Zusammenbruch 1945 brachten Entnazifizierte im Jahr 1954 eine erneute Göbel-Propaganda in Springe auf, die nun auch amtlich betrieben wurde: Straßenname, Göbelbastei, Großes Lichtfest mit viel Auflauf.

Und jetzt möchte ich gerne von dem späteren Bürgermeister Gerd Schwieger wissen, wie er als SPDist dazu gekommen ist, die Entnazifizierten-Göbel-Linie zu übernehmen und geradezu dummdreist zu vertreten?

Schwieger hat kein einziges Argument und keine Kenntnisse, die das heute bekannte Archivmaterial bietet.

Nun schreibt Schwieger, nunmehr aus Norddeutschland, also Entnazifizierten-Leserbriefe in der NDZ mit unverschämten Ton und völlig ohne Argumente dafür, wie er dazu kommt, immer noch den Sinn der Erinnerungskultur nicht begreifen zu können, nur weil mal Dr. Achim Gercke im Jahr 1954 die Springer Deister Zeitung nutzte.

Ja, sehr wohl, die NDZ brachte die Göbel-Texte des NSDAP-Rasseforschers Dr. Gercke erneut im Jahr 2004 (nach 50 Jahren), da war Bürgermeister Schwieger selbst bereits im Abseits der SPD-Posten gelandet, der aber für die neue (alte) Stadtchronik noch mit Göbel vor Edison im Jahr 2002 der geistige Bruder von Callies war, seinem SPD-Partner von Springe.

Auch Horst Callies vertrat die Entnazifizierten-Linie und sagt bis heute nicht, wie er als Geschichtsprofessor dazu kommt, Geschichtsfälschung zu propagieren? – weils die Deister Zeitung so gerne hatte? – weil es die Springer Lehrer alle so mitmachten? Verschickt dann ein Geschichtsprofessor Lügenbriefe an die Bildungswelt? Dietmar Moews hält solche Giftwerke als Originalkopien aus dem Springer Stadtarchiv im eigenen asz-archiv in Köln – es ist unglaublich, aber Callies Briefe-Lügen sind da: Prof. Dr. Horst Callies.

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Licht und Insektenvernichtung

Mai 31, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10214

am Sonntag, den 16. Mai 2021

Unter Kunst-Licht, das unsere Lebensgewohnheiten in Deutschland durch das 24-Stunden leben und arbeiten begleitet, verursacht künstliches Licht ein erhebliches Insektensterben. Das betrifft auch Innenräume, aber besonders die frei Natur unter nächtlichem Himmel. Durch diese Schäden wird sinngemäß von „Lichtverschmutzung“ gesprochen.

Die Lichtpolitik in Deutschland wird im föderalen Staat von allen drei politischen Entscheiderebenen entschieden und von deren Wählern verantwortet, Gemeinden, Länder, Bund:

Kommunale Ortsräte und Verwaltungen sind flächendeckend in ganz Deutschland die Insekten Vernichter durch nächtliche Dauerbrenner. Wie gut wäre doch ab Mitternacht ein stiller amtlicher Ratsnachtwächter Gerhard Mestwerdt mit Petroleumlampe.

Länderregierungen entscheiden nicht nur über ihre Landesverwaltungs-Lichtspiele, sondern über das Land verteilt, überall wo Medien, Landstraßen, Schulen und Internetzschaltungen elektrisches Licht verursachen.

Der Bund beleuchtet nicht nur das Kanzleramt und die Bundeswehr-Militäranlagen, sondern mit Nachtfluggenehmigungen für Flughafenbetreiber, aber auch mit Lichtorgien bei der Bundesbahn und den Bundesautobahnen für Insektentod.

Ein nachtaktiver Schmetterling, wie der „Braune Bär“ oder die meisten der Falter, aber auch die tagaktiven Bienen verschwinden immer mehr, weil der Gesamtrhythmus verloren geht.

Es leiden immer mehr Insekten – auch Bestäuber, die durch das künstliche Licht entweder ihre Orientierung verlieren oder qualvoll sterben müssen, weil sie sich als Nachtschwärmer an der Lichthelligkeit orientieren, ins Feuer fliegen und verbrennen oder durch Ermüdung verrecken. Bestäubung von Blüten, die in der Natur „arbeitsteilig“ von diesen „Nachtsexisten“ und „Nachtbestäubern“ geschehen soll, verkümmert durchwirkend und artenvernichtend.

Die Bedenkenträger gegen die Insektenvernichtung durch Nachtbeleuchtung sprechen auch von „Lichtverschmutzung“. Dabei können Lichtfachleute allerdings auf sehr unterschiedliche Qualitäten der künstlichen Lichtquellen hinweisen, bis hin, dass es auch praktische Varianten gibt, die erheblich weniger Schaden machen (Zeitschaltung und „Licht aus!“ sind aber immer bedenkenswert).

Siehe auch http://www.Bienenretter.de, NABU Gruppe Stuttgart e. V. auf nabu-stuttgart.de sowie besonders StaMoKap-politisch unabhängige Internetz-Angebote.

In einem Sachbeitrag im Artikel: Elisa Kautzky auf „Bienenretter.de“ steht:

Empfehlungen zur Außenbeleuchtung

Künstliches Licht nur

  • im Zeitraum, wenn es benötigt wird: Nachtabschaltung, Bewegungssensor,
  • wo es sicherheitstechnisch notwendig ist: gefährliche Stellen wie Treppenstufen, aber nicht auf Hauswand oder Mauer,
  • in der erforderlichen Intensität: niedrige Lumenzahl und Streuverluste vermeiden,
  • keine Anstrahlung von Lebenräumen wie Bäumen und Sträuchern,

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Obwohl Bienen nicht nachtaktiv sind, bewirkt die Lichtverschmutzung  eine Abnahme von 62% der Bestäubungsleistung. Dabei kann jeder von uns Zuhause mit kleinen Veränderungen Großes bewirken.

LED-Gartenleuchten werden häufig in Kombination mit Solartechnik angeboten, daher sollte man darauf achten, dass diese mit einem Bewegungssensor ausgestattet sind und nicht die ganze Nacht hindurch strahlen“. Damit die Insekten sich nicht an der Lampe verbrennen, sollte der Leuchtkörper abgeschirmt, kalt und geschlossen sein. Als Beispiel kann man Gehäuse mit Richtcharakteristik, sogenannte „Full-Cut-Off“-Lampen verwenden. Schlussendlich profitiert jeder von der Verringerung des Lichtes. Wenn wir es schaffen, die Lichtverschmutzung zu vermindern, macht schließlich auch das Sternegucken wieder Spaß, da die funkelnden Sterne dann nicht mehr von ihrer künstlichen Konkurrenz auf der Erde überdeckt werden.

Wenn die Dämmerung anbricht und die ersten Straßenlaternen angehen, beginnt die Arbeitsschicht der nachtaktiven Bestäuber. Schmetterlinge und Nachtfalter machen sich dann auf den Weg zu den Pflanzen, die entweder ausschließlich oder überwiegend von nachtaktiven Insekten bestäubt werden. Doch vor allem in großen Städten kommen die Bestäuber oft nicht weit, da sie an den Laternen oder anderem Kunstlicht hängen bleiben. „Bienen und Schmetterlinge orientieren sich am Licht der Himmelskörper“. Lichtquellen wie Garten- und Straßenbeleuchtung mit UV-Lichtanteil blenden daher die nachtaktiven Insekten und stören ihr Navigationssystem“, betont Bourgeois.

Die Insekten werden also entweder durch das Licht abgestoßen und wissen nicht mehr wohin es geht, oder sie werden davon angelockt und so zu einer leichten Beute für ihre Gegner – wenn sie vorher nicht schon verbrannt oder vor Erschöpfung gestorben sind. Fehlende Orientierung bedeutet also oft den Tod für Insekten„.

Bienenretter Christian Bourgois wie auch NABU beklagen, dass seit Jahrhunderten Licht dem Menschen vor allem Sicherheit bietet, mittlerweile jedoch wird es eher für Werbezwecke oder als Dekoration verwendet. Laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) liegt der jährliche Zuwachs an Lichtverschmutzung in Deutschland daher bei etwa sechs Prozent. Das bedeutet, dass das natürliche Licht des Mondes durch Straßenlaternen und andere künstliche Lichtquellen überlagert wird.

Um ein Zeichen für den Klimaschutz setzen, schalten am 24. März Menschen auf der ganzen Welt im Namen der „Earth Hour“ für eine Stunde lang ihre Lichter aus. Weniger Licht ist aber nicht nur die Umwelt gut, sondern eben auch für ihre nachtaktiven Bewohner. Zusätzlich zu der tödlichen Anziehungskraft des künstlichen Lichtes erschwert es auch noch die Vermehrung der Insekten, da die Tiere an den Laternen hängen bleiben und so gar nicht erst auf Partnersuche gehen können. Zu ihrer Arbeit als Bestäuber kommen die Insekten schon gar nicht mehr. Einige Blütenpflanzen wie seltene Orchideen, Lilien und Hyazinthen werden vor allem durch Nachtfalter bestäubt. Folglich führt das Verschwinden der Insekten dann auch zum Aussterben dieser Nektarpflanzen“.

Wissenschaftler der Universität Bern haben eine Studie durchgeführt, bei der sie vierzehn Landschaftsflächen nach ihrer Bestäubungsrate maßen. Während die eine Hälfte der Natur überlassen wurde, wurden die anderen Flächen von LED-Lampen beleuchtet. Das Fazit der Studie: Rund 300 Insektenarten bestäubten die Blüten auf den dunklen Flächen, während sich die Bestäubungsleistung auf den beleuchteten Flächen um 62 Prozent reduzierte. So gehen aber auch Pflanzen zurück, die sowohl von tagaktiven Bienen, als auch von nachtaktiven Insekten bestäubt werden, da die Bienen die fehlende Leistung ihrer nachtaktiven Kollegen nicht kompensieren können. Gibt es bald auch keine Bienen mehr, würden auch diese Pflanzen zurückgehen und vielleicht verschwinden.

Abgesehen von der fehlenden Bestäubungsleistung, schadet das Licht den Pflanzen auch so. „Versuche zeigen, dass das Fotosynthesevermögen mancher Arten im Dauerlicht erlahmt und in der Mitte der Dunkelphase sogar die Blütenbildung verhindern kann“, erklärt Bourgeois. Zusätzlich verändere sich die Zusammensetzung der Pflanzen um die Leuchtquellen, was Auswirkungen auf die Nektar- und Pollenversorgung von Wild- und Honigbienen haben kann. Doch nicht nur Insekten, auch Menschen spüren die negativen Folgen des Kunstlichts. Immerhin beeinflusst es das Hormon Melatonin, was zu Schlafproblemen oder sogar Depressionen führen kann. Noch gibt es keine gesetzlichen Bestimmungen für die Verwendung von Licht. Trotz energiesparender Leuchtmittel nimmt der Energieverbrauch im Haushalt kaum ab“.

Dabei kann jeder einen Beitrag dazu leisten, um die Lichtverschmutzung zu verringern und sowohl der Umwelt, als auch den zu Tieren helfen – und schlussendlich auch sich selbst. Zuerst einmal sollte man sich fragen, wie viel Licht überhaupt notwendig ist. Braucht man die Weg- und Gartenbeleuchtung wirklich, oder reicht eine kurzzeitige Beleuchtung mittels Zeitschaltung aus? Muss der Balkon während der Weihnachtszeit mit Lichterketten geschmückt werden, die die ganze Nacht leuchten? Für Wege und Eingangsbereiche eignen sich automatische Beleuchtungssysteme, die mit einem Bewegungsmelder ausgestattet sind. NoGo’s sind Bodeneinbaustrahler oder Kugelleuchten, die viel Licht mit einem großen Radius verstreuen und somit eine hohe Blendwirkung für Insekten haben.

Dagegen eignen sich Leuchtmittel mit einem geringen UV-Anteil für den Außenbereich. Versuchen Sie, die Lichtdauer und Intensität auf das Notwendigste zu reduzieren. Soweit es geht, sollte man auch auf die Beleuchtung von Wänden und Objekten sowie Bäumen und Hecken verzichten. Wenn Leuchtmittel verwendet werden müssen, sollte man sich für die warmweiße energiesparende LED Variante mit weniger als 3.000 Kelvin Farbtemperatur entscheiden. Dieses sogenannte „warm white“ Licht ist besonders tierfreundlich, da es kaum Insekten anlockt und zusätzlich noch Energie spart. Der Lichtkegel sollte dabei immer nach unten gerichtet sein. Um die Lichtpunkthöhe gering zu halten, sollte die Lampe möglichst niedrig angebracht werden. Somit wird eine unnötige Fernwirkung reduziert.

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Dietmar Moews meint: Ich schließe mich den Insektenfachleuten vollkommen an und hoffe, dass die Beleuchtungsindustrie hier brauchbare Anregungen beziehen kann, die Lichtverschmutzung besser zu berücksichtigen.

Wenn in Springe am Deister im Jahr 1954 eine OSRAM-BIRNE auf einen Obelisk montiert wurde, um der Erfindung des Glühlampenpioniers THOMAS ALVA EDISON ehrend zu gedenken, ist doch nicht allein die Klage von nachtbestrahlten Anwohnern beachtlich oder der Wunsch von nächtlichen Autofahrern, die die Lampe am Ebersberg als Gruß von Springe hübsch finden, sondern wirklich und ernsthaft an das Verantwortungs- und Vernunftgefühl der Springer appelliert – ich sage extra Gefühl – ob es nicht besser wäre, da oben über Nacht den Ratsnachtwächter Gerhard Mestwerdt mit seiner Petroleumlampe zum Einsatz zu bringen. Er könnte dann, wo bislang die grelle Nachtleuchte in die Zimmer strahlte, mit einem kleinen Opernglas in die Wohnungen schauen und Sicherheitsgefühle verbreiten.

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Die Corona Lügen im Bundestagswahlkampf

Mai 29, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10213

am Sonnabend, den 30. Mai 2021

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Mir begegnen im Alltagsleben relativ häufig Menschen, die sich selbst als Querdenker empfinden, in dem Sinn, dass sie unseren Staat und unser parlamentarisches Parteien-System vollkommen undiskutabel finden.

Viele, die erstaunt fragen: was, du kaufst Tageszeitungen?

Viele die sagen: Was du schaust Fernsehen? Tagesschau?

Man sagt z. B. man informiere sich über YOUTUBE. Mit anderen Worten, viele jüngere Leute schauen sich nur an, was ihnen gefällt und was ihre kleine soziale Szenerie auch benutzt. Interesse an vernünftigem gültigen Urteil haben sie nicht. Denn sie glauben, Urteilskraft gibt es nicht – richtige Bewertungen in der Politik gäbe es gar nicht. Weil sowieso nur wahr ist, wo die Macht dahinter steht, etwas wahr zu machen.

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Dietmar Moews meint: Die Frage, was ist Stalinismus? kann man da zwar stellen. Aber man kann keinerlei Kommunikation über Unwissen und Kenntnislosigkeit herstellen. Es ist erschütternd, wie dumm und dumpf unser Nachwuchs in die Erwachsenenwelt hineinstrebt und mit solch luftigen Desorientierungen auf sein Glück hofft.

Dietmar Moews wird sich unter Umständen impfen lassen, wenn die Standards der Fachwissenschaften, wie man Impftsoffe entwickelt und welche Sicherheits-Testphasen dafür verlangt sind, bevor sie zugelassen werden dürfen, konkret publiziert und diskutiert worden sind.

Was heute auf dem Impfmarkt an Impfstoffen verimpft wird, hat samt und sonders die vierte obligatorische Testreihe noch lange nicht vorgelegt. Folglich sind alle diese Impfstoffe nicht ordentlich getestet und ohne die gesetzliche Zulassung. Und meine lieben Mitbürger gehen impfen, weil sie den Politikern glauben, dass diese wüssten, dass die Impftsoffe nicht korrekt getestet sind und trotzdem von Impfmuffeln reden.

Ich werde deshalb nicht freiwillig geimpft.

Ich warne: Es gibt immer eine abschmierende Kultur und das Unglück, kultureller Zersetzung schließlich einem Untergang verdanken zu müssen. Nämlich geht Kultur unter, wenn die Gesellschaft nicht mehr die kollektive Anstrengung aufbringt, Lebensqualität zu produzieren.

Und nun unsere Parteien im Wahlkampfjahr 2021.

Es gibt zahlreiche dringliche Probleme und Themen für unser Politiksystem und deshalb für unsere Wahlentscheidungen. Denn davon hängt ab, wie viel unser föderales parlamentarisches Regierungssystem von der Brutalität des internationalen Profit-Kasinos abhandeln kann. Die Wahlen sind nicht egal. Viele Querschützen meinen aber, Wahlen seien Verarschung.

Deshalb verstehe ich nicht, wieso das oft zu gering begabte Parteien-Personal derart viel Unsinn erzählt. Dabei glauben sie, dass ihre Wahlchancen dadurch gestärkt werden könnten.

Vor einigen Tagen versprach der Dauerversprecher Gesundheits-Bundesminister Spahn, demnächst gäbe es Impftermine für alle – bis Mitte September seien dann alle Deutsche immunisiert durch Corona-Impfung:

Jeder weiß, dass die Impfstoffmenge, die geimpft werden könnte, von der Europäischen Kommission geordert und dann an die EU-Staaten kontingentiert geliefert wird. Aber egal, wie man die begrenzte Menge dreht und wendet, die Gesamtmenge ist nicht zu vermehren. Und auch Druck auf Produzenten und Hersteller ist ganz sicher nicht geeignet, die Impfstoffmenge zu steigern. Es gibt hier keine ausweitbaren Ressourcen.

Nun sagt NRW-Minister Laumann, ihm würden nicht zusätzlich mehr Impfstoffe geliefert – wenn also jetzt Schulkinder Impftstoff eingespritzt bekommen sollen, müssen andere in verlängerten Warteschlangen länger warten. Egal wie, die raustrompeteten SPAHN-LÜGEN können gar nicht aufgehen und machen die ganze CDU-SPD-Große Koalition unglaubhaft.

Darauf heilte Kanzlerin Merkel mit der Heilformel:

Bald können die Eltern sich auch um Impftermine für ihre Kinder bemühen.

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Ich bin weder als Impfmuffel von einem Trottel wie ZDF-Oliver Welke zu beschimpfen, noch ist meine Intelligenz mit solchen Fangmodellen wie „Herdenimmunität“ oder „Corona-App“ vorzuführen. Ich bin dennoch nicht für Trumpismus.

Und Dietmar Moews empfindet das sozial-politsch ganz anders: Es sieht aus, als wolle man mit Milliardenbetrug bei Verkehrsminister Andi Scheuer und mit Milliardenscheiße mit WIRECARD und Vizekanzler Olaf Scholz und so weiter eigentlich wohl beabsichtigt eine impfpolitische Abstumpfung erzeugen

Man produziert AFD, man produziert schiefe Querdenker, man produziert sinkende Wahlbeteiligung und so weiter ganz in diesem diskreditierenden Sinn der Lügenpolitik. Und da fragen die Staatssender nicht mehr, was Lügenpresse denn wohl sei?

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FC CHELSEA gewann den Preisfußball mit fünf Deutschen gegen drei Briten mit 1:0 in Portugal

Mai 29, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10212

am Sonnabend, den 29. Mai 2021

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Fremdenlegionäre kämpfen hart, meist professionell und tun kaum noch jemand leid. Dafür nehmen sie das Erwerbsgeld.

Ja, das Geschäftsmodell, Erwerbs-Fußball vorrangig über Steuerabschreibungen von internationalen Gelddruckmaschinen sowie dem Verkauf durch kulturindustrielle Vermarktungs-Kartelle an Konsumenten, läuft derzeit so, dass der normale Mensch von den Sportübertragungen nur noch ganz wenig miterleben kann. Zweifelsfrei wird sich das auf die Wertschätzung des Publikums hin rächen. Denn schon berichten die anderen Massenmedien viel viel weniger darüber, wenn Chelsea gegen Man City im Europa-UEFA-Endspiel in Portugal ohne Stadionpublikum mit 1:0 gewinnt, was früher mal Jahres-Pokalsieger der Landesmeister genannt wurde.

Heute abend spielten als zwei Sportfirmen aus Großbritannien – früher Europäische Union – gegeneinander, Chelsea mit vier Deutschen, Spielern und Trainer. Man City spielte mit einem Deutschen. Britische Spieler waren in jeder der beiden britischen Firmen, jeweils drei Sportler – na siehstde-

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Dietmar Moews meint: Als Fußballer im Leben verzichte ich ungerne auf Miterlebnisse von Fußball im Fernsehen.

Aber jetzt ist es also damit so gut wie nichts mehr. Nun also Live-Ticker oder, wenns hart kommt, FC-KÖLN-Live-Radio.

So kam das 1:5 heute in Holstein Kiel für den 1. FC Köln überzeugend heraus. Köln weiter 1. Liga, Kiel leider 2. Liga.

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Corona Quarantäne Pfingstrosen Gärtnerei

Mai 29, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10211

am Sonnabend, den 29. Mai 2021

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Wer eine schöne Wohnung mit schönen Fenstern und Fensterbänken hat, kommt im Jahreslauf auf die Anschaffung von Schnittblumen für schöne Blumenvasen, die auch in leerem Stand gute Figuren sind.

Augenblicklich, ende Mai, gibt es Pfingstrosen, von denen der große Dichter schrieb;

Die Päonie ist mächtig im Juni! (es war Erhard Kästner).

Dabei ging es ihm aber mehr um einen weuitere Deutung vom Macht als Naturschönheit, bspw. Pfingstrosen in der hohen Blüte (wohl als Gartenpflanze und nicht als Vasenzier).

Kurz, mir ist es wiederholt geschehen, dass die verheißungsfrohen Pfingsrosen-Käufe in meiner eher schattigen Wohnung, vermutlich mangels Besonnung, gar nicht aufblühen, sondern im verklebten Knospenstand verharrten, bis sie vertrockneten.

Dietmar Moews meint: Schon in meiner Münchner Häuslichkeit des PANDORA KUNST PROJEKTES habe ich die Balkone zur Nordseite mit Fuchsien bepflanzt, weil die viele Wochen immer neu blühen können und auch nach Norden ausreichend Licht haben.

Man sieht: ich liebe diese Blütenrot-Farben von Fuchsien und eben Pfinggstrosen.

Was kann ich tun? Mein Freund Ladislav Kupkovic, der großartige Komponist und Geiger, mochte Schnittblumen gar nicht. Die Schönheit in einer Vase erzeugte ihm Widerwillen.

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Bei mir ist das anders – ich könnte noch Fleurs du mal etwas abgewissen, sobald eine große Menschlichkeit dadurch zur Kulturform gebracht werden kann.

Ich habe die momentanen Pfingstrosen an ein Sonnenzimmer verfrachtet, wo jetzt einige Blüten aufgegangen sind – gebadet habe ich sie inzwischen auch noch. Aber mächtig sind diese nicht – schade. Es ist noch Hoffnung, denn bald ist Juni.

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Schoki-Test mit RAPUNZEL WEiSSE NEU Schokolade

Mai 29, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10210

am Sonnabend, den 29. Mai 2021

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Dietmar Moews schätzt Dichtkunst. Und Lyrik gehört dringend täglich zum Verkehr einer hochkultivierten Normalität, die Arm wie Reich lesen sollen.

Bekanntlich zählt Dietmar Moews auch Schokoladeessen zur eigenen Kulturerfüllung. So fallen dabei auch Schoki-Tests ab, wie hier, ein NEU-TEST der RAPUNZEL WEISSE, nach 2017 jetzt am 28. Mai 2021:

Schoki-Test mit RAPUNZEL WEISSE Schokolade

Lichtgeschwindigkeit 7478

Vom Sonnabend, 29. Juli 2017

Ich probierte also am 28. Mai 2021 die eingeführte Sorte RAPUNZEL WEiSSE Schokolade mit veränderter Verpackung, um die bereits 2017 getestete Qualität erneut zu bewerten:

Eine industrielle Weisse Schokolade „RAPUNZEL WEiSSE“ aus Deutschland/Italien von dem Hersteller Rapunzel Naturkost 87764 Legau, hergestellt in Italien (ohne genauere Angaben).

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http://www.rapunzel.de

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Kurz vorab: Diese Sorte Weisse Schokolade erfüllt geschmacklich die Erwartungen. Dass der Kakao bzw. die Kakaobutter einer Kakaomischung unbekannter Herkunft entspringt, entspricht dem Gesundheits-Nachrungs-Anspruch der RAPUNZEL nicht, Rohstoffe verlässliche Natur- bzw. Bio-Qualitäts vortäuschen zu können, aber nicht nachvollziehbar die Karten offen auf den Tisch zu legen.

Es steht da dick drauf „FAIRE SCHOKOLADE WEISSE – Wir machen Bio aus Liebe.

Diese WEISSE ist nicht BEAN TO BAR, obwohl angeblich die gesamte Produktionskette bei RAPUNZEL liegt. Immerhin macht sie einen feinen Eindruck. Denn sie enthält allerdings einige Zutaten, die nicht bei hoher Qualität akzeptiert werden. Und es kosten die 100 Gramm 1 Euro 99 Cent. Doch sie enthält einige qualitätsmindernde Zutaten, mit Soja-Lecithin als Emulgator und undefinierbarem Vanille-Aroma. Immerhin erhält der Genießer ein mundendes Weisse Schokolade-Gemisch. Die annähernd quadratische Tafel wiegt 100 Gramm und hat ein Bruchkantenrelief an der Oberfläche. Das ergibt eine mundgerechte Stückgröße. Der Schokoladentester Georg Bernardini hat diese Rapunzel nicht getestet. Beste Qualität als Haltbarkeitsgarantie hier 2.Juni 2022. Sie wirkt wie eine frische Vollkonserve und ist hervorzuheben sehr stark gesüsst.

Dem Tester kommt diese PAPUNZEl WEiSSE viel stärker süß vor, als diese Sorte beim Test 2017.

Hauptbestandteil auf 100 Gramm sind Rohrzucker, Kakaobutter, 28% Vollmilchpulver, ohne Kuhgeschmack oder -geruch, mit 38 Gramm Fett mäßig fettig und die nötige Prise SALZUNG mit 0,25 Gramm, Eiweiß 7,9 Gramm, Kohlenhydrate 52 Gramm (das ist der Zucker).

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Es muss klar gesagt werden: Über die Hälfte von dieser WEiSSEN ist ZUCKER. igentlich ist es eine Zuckerhölle.

Die neue Umhüllung, die optisch die vorherige anmutet, besteht aus einem nicht hochglatten, sondern stumpf-mattem Außenpaier, das innen metallisiert ist.

Ferner behauptet das Textdesign zwei Labels:

FAIR TRADE

und

HAND IN HAND

Dem Tester bietet sich nicht die Möglichkeit diese sehr wichtigen kostspieligen Qualitäten auf der Erzeugerseite zu überprüfen. Es ist zu hoffen, dass RAPUNZEL wirklich bis an die Anbauern- und Erntearbeiterquellen zu sichern, dass es FAIR zugeht und ohne zu harte Kinderarbeit.

Rapunzel Naturkost ist einer der führenden „Bio-Hersteller“ in Europa. Ich schreibe es in Anführungszeichen. Begonnen hat alles ganz klein: 1974 gründeten Joseph Wilhelm und Jennifer Vermeulen eine Selbstversorger-Gemeinschaft auf einem Bauernhof mit kleinem Naturkostladen im bayerischen Augsburg.

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Daraus hat sich in den mittlerweile 40 Jahren Unternehmensgeschichte ein international agierendes Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern entwickelt. Die Idee ist stets die gleiche geblieben: kontrolliert biologische, naturbelassene und vegetarische Lebensmittel herzustellen.

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Nur – die heutige Rapunzel-Produktpalette wird nicht so und nicht dort und nicht von jenen Gründern hergestellt. Das ist nur Legende, wie auch:

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Als Bio-Pionier setzt sich Rapunzel von Anfang an für die Förderung der ökologischen Landwirtschaft ein. Aus dieser Aufbauarbeit sind eigene Anbauprojekte in der Türkei und auf der ganzen Welt entstanden.

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Man wird leicht einsehen, dass die Zuverlässigkeit türkischer Produzenten hier mit einem eigenen Garantie-Zeichen verpflichtet wird – wie weit das geht?

Das 1985 gegründete Türkei-Projekt ist das größte und am längsten existierende Projekt von Rapunzel. Dort bauen heute circa 600 Bauern aus zehn Provinzen 14 verschiedene Produkte für Rapunzel an – darunter Feigen, Aprikosen, Sultaninen, Haselnüsse, Pinienkerne und Tomaten.

Die WEiSSE landet Ohne Papier-Inneneinwickelung im Regal

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Soziale Gerechtigkeit, fair bezahlte Preise und Sicherheit für den Rohstofflieferanten: Diesen Prinzipien fühlt sich Rapunzel weltweit in allen Projekten verpflichtet. Deshalb wurde Anfang der 1990er Jahre ein eigenes Fairhandels-Programm mit dem Namen „HAND IN HAND“ ins Leben gerufen.

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Dieses firmeneigene Siegel steht für fairen Handel und ökologische Landwirtschaft in sogenannten Entwicklungsländern. Somit sind beispielsweise Kokos-Chips aus Sri Lanka, Kaffee aus Tansania oder Kakao aus Bolivien garantiert fair gehandelt.

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Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, und die handgeschöpfte Schokoladen in Betracht ziehen, werden hier mit dem RAPUNZEL-eigenen Lable „HAND IN HAND BIO, FAIR, RAPUNZEL“ durchaus nicht angesprochen. Wer Bean to Bar und den persönlichen Chocolatier bevorzugt, wird auch Kakaosorte und Herkunft auf der Kaufpackung finden wollen; das bietet RAPUNZEL nicht – wird da auch geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer solcher Arbeitsschritte? – das bietet RAPUNZEL heute nicht.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Diese WEISSE duftet leicht und gut. Wer Spitzenqualität der Bean to Bar Hersteller schätzt, mag diese durchaus auch. Sie mundet gut, enthält aber Design-Mittel der schlechtbekömmlichen Art, wie Emulgator Lecithin – und: genmanipuliertes Soja lässt sich biologisch anbauen..

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Die dekorative, altweiße, einfache Plastikhülle ist luftdicht und billig, lässt sich nicht wiederverschließen, hat edle goldfarbenen Ornamente und hellgrünen Farbabsätze und Siebdruck-Photo-Repro von zwei mundgerechten weissen Stückchen. Das aufwertende Siegel eigener HAND IN HAND Qualitätskunst ist Angeberei.

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Man findet auf der Hinterseite auf silbermetallic-farbenem Grund, hellgrün abgesetzt und mit noch lesbarer Schriftgröße in Schwarz die Zusammensetzungsanteile, die üblichen Nährwertangaben über Inhalte und Kalorien von den Zutaten und Kalorien in mehreren Sprachen, beschriftet: Deutsch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Tschechisch, Norwegisch.

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Die Angaben der Nährwerttabelle per 100 Gramm können als Durchschnittswerte angenommen werden:

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Energie 578kcal / 2409 kj

Fett 38g

davon gesättigte Fettsäuren 23 g

Kohlenhydrate 52 g

davon Zucker 52 g

Eiweiß 7,9 g

Salz 0,12g

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Aufdruck: Bestens haltbar bis 24.08.2018

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, diese RAPUNZEL trickst mit warenästhetischen Etiketten, die nicht nachvollziehbar sind. Kakao-Blend stellt solche Fragen nicht und hält sich auf der Industrie-Handels-Qualitätsebene.

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Die RAPUNZEL Süßigkeiten tragen als Industrieprodukte die verlangten Qualitätslabels für industrielle Produzenten nicht. Doch die Produkte der großen industriellen Schokoladenhersteller sollten diese aufweisen. Alle, die große standardisierte Stückzahlen herstellen, wo also tonnenweise Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, sollten es  anerkanntere Lables ausweisen.

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Diese deutsche Marke RAPUNZEL, die in der Türkei und in Italien produziert wird, dient dem Kundenanspruch, informiert zu werden, zum Schein. Doch kaufen die heutigen Mode-BIO-Kunden in dieser Machart auch ohne brauchbare Informationen.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese WEISSE von RAPUNZEL für 1 EURO 99 Cent für 100 Gramm als befriedigend, weil sie derart zuckrig ist..

Die WEiSSE von Mai 2021 wirkt erheblich süßer, als die Testpackung 2017 schmeckte. Wie das geht, zumal die Angaben der Bestandtteile ein unverändertes Rezept angibt, verstehe, wer kann.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Ich gebe der nicht Bean to Bar und aufgrund der nicht überzeugenden Aufmachung und dem Lecithin-Emulgator, der keinem Darm guttut, ZWEI von SECHS KAKAOBOHNEN unter Qualitäten.

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Neuer Zwischenstand: Rechtsstaat-Bruch amtliche Irreführung der Stadt Springe

Mai 16, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10209

am Sonntag, den 16. Mai 2021

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HIER:

Korrektur bzw. Aktualisierung des Blog-Beitrages

>Rechtsstaat-Bruch amtliche Irreführung der Stadt Springe

Lichtgeschwindigkeit 10200

am Sonntag, den 11. April 2021<

.

Inzwischen hat die Verwaltungsaufsicht des Landes Niedersachsen zwei konkrete Schritte unternommen – womit der in Lichtgeschwindigkeit 10200 beschriebene rechtsstaatliche Kompetenzstatus der Stadtverwaltung Springe geändert worden ist:

.

In so fern ist auch der inzwischen erfolgte Ortsrat-Springe-Beschluss vom 28. April 2021 aktuell rechtmäßig.

.

Da die Aufsichtsbehörde mit der Stadt Springe schriftlich und augenscheinlich auch mündlich-informell kommuniziert hat, gibt es nun eine schriftliche Lage und daneben eine informelle.

Es sieht so aus, als würde Amt Springe anders kommunizieren als konkret handeln. Man beschließt einen Ortsrats-Text zu dem Verbrecher Göbel, teilt diesen verabschiedeten Text der Verwaltungsaufsicht und der Presse mit, spricht dann aber doppelzüngig und die konkrete Verhaltensnorm weicht von der Erklärungsnorm ab.

.

Dietmar Moews meint: Was ich seit einem halben Jahr im Springer Lokalblatt lese, der NDZ, zeigt den Verlust einer Kleinstadt einer verbindlichen Information durch ein „Amtsblatt“ für die Einwohner.

. D

Neuer Zwischenstand: Rechtsstaat-Bruch amtliche Irreführung der Stadt Springe

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am Sonntag, den 16. Mai 2021

HIER:

Korrektur bzw. Aktualisierung des Blog-Beitrages

>Rechtsstaat-Bruch amtliche Irreführung der Stadt Springe

Lichtgeschwindigkeit 10200

am Sonntag, den 11. April 2021<

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Inzwischen hat die Verwaltungsaufsicht des Landes Niedersachsen zwei konkrete Schritte unternommen – womit der in Lichtgeschwindigkeit 10200 beschriebene rechtsstaatliche Kompetenzstatus der Stadtverwaltung Springe geändert worden ist:

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In so fern ist auch der inzwischen erfolgte Ortsrat-Springe-Beschluss

vom 28. April 2021 aktuell rechtmäßig.

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Da die Aufsichtsbehörde mit der Stadt Springe schriftlich und augenscheinlich auch mündlich-informell kommuniziert hat, gibt es nun eine schriftliche Lage und daneben eine informelle.

Es sieht so aus, als würde Amt Springe anders kommunizieren als konkret handeln. Man beschließt einen Ortsrats-Text zu dem Verbrecher Göbel, teilt diesen verabschiedeten Text der Verwaltungsaufsicht und der Presse mit, spricht dann aber doppelzüngig und die konkrete Verhaltensnorm weicht von der Erklärungsnorm ab.

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Dietmar Moews meint: Was ich seit einem halben Jahr im Springer Lokalblatt lese, der NDZ, zeigt den Verlust einer Kleinstadt einer verbindlichen Information durch ein „Amtsblatt“ für die Einwohner.

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Die Neue Deister Zeitung ist nicht informiert, weiß nicht bescheid, kann die Leserinnen und Leser nicht verlässlich informieren und fummelt praktisch weiter auf der Gercke-Linie von 1954 herum.

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Ich bin gespannt, wie weit nun der Ministerpräsident Stephan Weil seine politische Entscheidung für die Springer Erinnerungskultur treffen wird.

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Um einen repressiven Verwaltungseingriff gegenüber er lokalen Basis obrigkeitlich zu vermeiden, wird man vermutlich die Springer Ortsräte versuchen informell zu veranlassen, dass die Göbellügen beseitigt werden – die heute noch vorgehalten werden.

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Mein Anliegen hier ist vorrangig, den Lichtgeschwindigkeits-Beitrag 10200 zu ergänzen und den juristisch-politischen Stand zu meinen Beanstandungen zu aktualisieren.

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Deutschlandfunk lässt zum 1. Mai von Mathias Greffrath vordenken

Mai 2, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10208

am Sonntag, den 2. Mai 2021

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Ich möchte gerne loben, was die DLF-Redaktion mit der sonntäglichen Reihe

„ESSAY UND DISKURS“ mit der Redakteurin Barbara Schäfer seit Jahren produziert und bereitstellt, hier mit Mathias Greffrath.

Und Greffrath bringt einige lesenswerte Originalautoren:

„Ernst Jünger, notiert melancholisch:

Menschliche Vollkommenheit und technische Perfektion sind nicht zu vereinbaren. Wir müssen, wenn wir die eine wollen, die andere zum Opfer bringen.“

Günter Anders, Georg Friedrich Jünger, Elon Musk, Aristoteles, Hölderlin, Jens Kersten und Richard Giesen, Yuval Harari, André Leroi-Gourhan, Arnold Gehlen, Dietmar Dath, Nick Srnicek und Alex Williams.

Heute möchte ich den Essay empfehlen, der gewissermaßen bringt, wozu der Deutsche Gewerkschaftsbund zum 1. Mai und auch sonst nicht an Impulsen, Ideen und Visionen hervorzubringen geneigt ist, wenn die Erwerbsgesellschaft im permanenten Wandel der Weiterentwicklung – Digitalisierung bis zur Entmündigung, Profitmaximierung bis zum Kotzen vor Geld und dem Kampfprinzip überlassene Umwelt-Belastung – keine Synthesen oder Auflösungen hervorzubringen gewillt und nicht fähig ist.

Wie ich schon vielfältig dargelegt habe, sind Marxismus und Karl Marx überhaupt keinerlei intelligente Vorstellungen, die mehr als Wünschen und Sollen fordern, für die heutige Menschen nicht blöd genug, intelligent genug und moralisch genug sein können.

Mathias Greffrath ist ein westdeutscher Marxist und Publizist, der sich Gedanken macht, meist mit hilflosen Marxanbindungen, wie auch hier bei seinem Automatisierungs-Essay (Erstsendung Nov. 2020). Nur in dem neuen Feld, zwischen Günter Anders (eher links) und Georg Friedrich Jünger (konservativ) hat Mathias Greffrath bei ergiebigen Autoren getankt, die eine geltendere Dimension bringen, als Marx oder gar Engels.

Immerhin freut es mich. Deshalb auch großen Dank an Barbara Schäfer, die hier als Gatekeeper für den DLF den richtigen Nerv hatte.

DLF am 2. Mai 2021 (auch in der Mediathek):

„Anmerkungen zur Automatisierung Von der Zukunft des homo sapiens

Homo sapiens hat die Hand durch das Werkzeug verstärkt, das Werkzeug zur Maschine entwickelt, seine Sinne durch Sensoren erweitert; zunehmend überlässt er nun die geistige Arbeit den Computeralgorithmen, die bereits die organisierenden, kreativen, musischen Tätigkeiten übernehmen.

Von Mathias Greffrath“ (hier nicht in Lichtgeschwindigkeit gekürzt!)

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„Durch diese sozio-technische Evolution stieg in Jahrtausenden die Macht der Gattung über die Bedingungen des Überlebens in einer feindlichen Umgebung. Das Leben wurde sicherer und komfortabler – aber die Verfügung des einzelnen Exemplars Mensch über die Bedingungen seines Lebens schrumpft. Wenn homo sapiens von seinen Werkzeugen, seinen Gesten, seinen Muskeln, seinen Gedächtnisleistungen und seiner Fantasie befreit wird – was bleibt dann von ihm? Steht er am Ende seiner Laufbahn – oder hat er noch die Freiheit, sapiens zu bleiben? Wenn Wünsche in Erfüllung gehen – Mathias Greffrath führt in seinem Essay Fakten und Gedanken zur Automation zusammen.

Warum sitzen immer noch Kassiererinnen und Kassierer an der Supermarktkasse? Warum laufen immer noch menschliche Roboter durch die Lagerhäuser? Warum füllen kluge Menschen immer noch langweilige Tabellen aus?“

Ich gebe diese zwei Zeilen in meinen Laptop. Auf Englisch. Drücke die Return-Taste. In Sekundenschnelle schreibt der Algorithmus des Textgenerators GPT-2, ein Pilotprojekt der Künstlichen Intelligenzentwicklung, das von Elon Musk und Microsoft gefördert wird, meinen Text automatisch weiter:

Warum bleiben diese Rätsel seit 30 Jahren oder mehr ungelöst? Dieser Beitrag wird dazu beitragen, einige dieser Dinge zu erhellen, aber vielleicht auch einige Fragen aufwerfen. ‚Wohin können Menschen arbeiten gehen?‘ Ich meine, wie viele Arbeitsplätze sind nicht auf Technologie begründet? Wir haben einen Anstieg der Zahl der selbstfahrenden Autos erlebt. Aber ist uns nicht allmählich klar geworden, dass es sich dabei eigentlich eher um Ineffizienzen als um Vorteile handelt? Und sie haben nicht wirklich Beschäftigung geschafft…“

Das ist natürlich ein Spiel, aber ein bisschen unheimlich ist das schon. Als GPT-2 mir diesen Text anbot – er offerierte auf Nachfrage noch drei andere Versionen, in denen ich mich auch wiederfinden konnte – da hatte ich wieder einmal das Gefühl, dass ich 20 Jahre nicht so richtig gemerkt habe, dass da etwas ein Gang gekommen ist, dessen Konsequenzen ich noch nicht begriffen habe – aber wer hat das schon.

Das Corona-Jahr, immerhin, hat den Nebel über der Zukunft ein wenig gelüftet. Mein Wort des Jahres, aber auch da bin ich wohl nicht allein, heißt „Brandbeschleuniger“. Beschleunigt hat das Virus die Erkenntnis über den Zusammenhang der belastenden Entwicklungen der letzten Jahre: den Klimawandel, die Weltwirtschaft, die Migration, die Kluft zwischen Arm und Reich, den neuen Nationalismus. Beschleunigt aber hat der Lockdown vor allem die Geschäfte der Lieferdienste aller Art, der Versandhändler, der Video-on-demand-Anbieter, der Produzenten von Hard- und Software für Telekonferenzen, Firmenbetriebssysteme, Tracking Apps – all diese Serviceleistungen, die auf den Servern, in den Clouds der ökonomischen Infrastruktur-Großmächte der Epoche laufen: Microsoft, Google, amazon, Facebook, Apple.

Der Lockdown hat ihnen gigantische Profite beschert und mittelständische Unternehmen in den Konkurs getrieben. Ohne die logistischen Leistungen der Plattformen wäre der Lockdown ungemütlich und anstrengender geworden, doch das home office, die Kurzarbeit und die angekündigten Entlassungen ließen die Ahnung aufkommen, dies könne nur ein Vorgeschmack sein auf das, was seit ein paar Jahren Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 heißt.

Ein Epochenbruch – Industrie 4.0, Arbeit 4.0 – die Schlagworte klingen nach Evolution, nach Fortschritt auf einer früher eingeschlagenen Bahn. Das klingt harmlos. Aber es spricht alles dafür, dass diese Entwicklung Teil eines Epochenbruchs ist, der ebenso einschneidend sein wird wie die beiden vorigen Veränderungen im Aggregatszustand der Menschheit: der Übergang zur Sesshaftigkeit und die industrielle Revolution. Ein Epochenbruch, der sich mit zwei Großereignissen in die Menschheitsgeschichte einschreiben wird: zum einen die dramatischen Umweltveränderungen – der Klimawandel, das Artensterben, die Erschöpfung von Erde und Wasser. Und zum anderen die neuen, mächtigen Werkzeuge, die uns die Digitalisierung in die Hand gibt.

Bei Anthropologen haben wir, die Mitglieder der Gattung homo, Unterart homo sapiens, zwei Namen: zum einen animal laborans, das sich mit Arbeit plagende Tier, zum anderen homo faber, der Mensch, der Werkzeuge machen kann – und der von seinen Werkzeugen geformt wird. Und schon immer hat das animal laborans davon geträumt hat, dass die Werkzeuge ihm eines Tages die Plage abnehmen.

Wenn die Weberschiffchen von selber webten und das Plektron die Kithara schlüge, bedürften die Baumeister keiner Gehilfen und die Herren keiner Sklaven.“

So steht es bei Aristoteles. Wenn es Automaten gäbe, brauchte man keine Sklaven mehr, die Hierarchien stünden zur Disposition. Die Technik befreit von harter Arbeit und von Herrschaft, die Maschine ermöglicht allen das Leben von Herren. Ihr Grenzfall ist der Automat – oder richtiger: die weitgehend menschenunbedürftige Produktion. Die Geschichte der Werkzeuge, der Technik ist eine Geschichte zunehmender Befreiung von den Zwängen der Natur, und damit zunehmender Freiheit auch von Herrschaft. Aber es war eine lange Geschichte; und beide, die Fortschritte der Technik und die der Freiheit – beide brauchten immer wieder Geburtshelfer.

Das Leben ohne die Mühsal der Arbeit: Es blieb 2.000 Jahre lang ein Traum der unteren Klassen – und das waren neun Zehntel der Völker. In den Utopien der Renaissance stützten kühne technische Erfindungen zwar die Idee einer Gesellschaft von Gleichen. Aber erst in der Gleichzeitigkeit von Aufklärung und Industrieller Revolution begannen sich Fortschritt in der Naturbeherrschung und Fortschritt in der Freiheit zu verbinden.

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Industrie 1.0 – das war die Verbindung von Kohle und Maschinen.
Industrie 2.0 – das war die Einführung der von Elektromotoren betriebenen Massenfertigung.


Industrie 3.0 – das war der Beginn der Datenverarbeitung und Prozessteuerung durch Computer.

Mit jeder Stufe entkoppelte sich die Menschheit mehr von dem, was Jahr für Jahr nachwächst und diese Kultur – manche nennen sie Kapitalismus – verbreitete sich rund um den Erdball und hat den Wohlstand, wenn auch ungleich, gesteigert. Aber diese Erfolgsgeschichte hat uns nun in eine Klemme geführt, die uns den Grund und Boden – und die Luft – entzieht für das, was Jahr für Jahr nachwächst. Aber gleichzeitig stehen am vorläufigen Ende der Technologiegeschichte die neuen, revolutionären Werkzeuge der Digitalisierung: das Netzwerk aus Computern, Software, Internet, Smartphones und die Industrie 4.0.

Die Einführung von Industrierobotern, die Computerisierung der Büroarbeit, die software-unterstützte Arbeit von Architekten oder Ingenieuren in der Industrie 3.0 konnte man durchaus noch als eine lineare Weiterentwicklung der Mechanisierung begreifen – immer noch geht es um die Befreiung von Routinearbeiten. Erst die Plattformökonomie und das „Internet der Dinge“ signalisieren einen Bruch oder den Übergang in eine neue Epoche.

Wer nicht „performt“ – Noch sind Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 Schubladenbegriffe. Unterschiedliche Autoren füllen unterschiedliche Inhalte hinein. Wo ist das Revolutionäre an ihr? Das Weißbuch Arbeit 4.0 des Arbeitsministeriums nennt „die Digitalisierung“ die „heimliche Hauptfigur“ der neuen Arbeitswelt. Das ist mehr als eine Metapher und es geht auch um mehr als um die Arbeitswelt, denn diese heimliche Hauptfigur verändert die Verhältnisse in fast allen Bereichen des Lebens, stellt Produktion, Konsum, Verteilung und Genuss auf eine neue Grundlage. Digitalisierung durchwebt die Gesellschaft als Ganze.

In den Fabriken treibt sie den Prozess der Taylorisierung und Rationalisierung an sein Ende: Algorithmen rechnen aus, ob es nicht minimal günstiger ist, wenn der Montagearbeiter sich nicht umdreht, um die Schrauben aus dem Kasten zu holen, sondern ein geringbezahlter Zureicher sie ihm in die Hand gibt. Künstliche Frauenstimmen geben Lagerarbeiterinnen den nächsten Auftrag, die Software erkennt, wer gerade unterbeschäftigt ist und wo der nächste Kasten abgeholt werden muss. Smarte Handschuhe, Wearables, geben kleine Impulse ab, wenn beim Scannen von Barcodes ein Fehler gemacht wird, Prozesssteuerungssoftware installiert Systeme kollegialer Bewertung, die den Wettbewerb unter den Arbeitern steigern oder sie registriert, mit Hilfe von sensorischen Netzen, ob der Weg zur Toilette oder in die Entwicklungsabteilung in der Sollzeit erledigt wurde. Betriebliche Herrschaft wird so von den Personen des mittleren Management abgekoppelt und anonymisiert, und damit dieses mittlere Management tendenziell auch überflüssig gemacht. Technik befreit die Menschen, aber die Gleichung funktioniert nicht automatisch.

Auf der überbetrieblichen Ebene stellen Plattformunternehmen wie Uber, Lieferando oder amazon nicht länger Fahrer, Zustellerinnen oder Boten ein, sondern vermitteln sie, als Scheinselbständige, als Auftragnehmerinnen mit Netzanschluss, bei Uber mit eigenem Auto und auf eigene Rechnung. Aber wenn sie nicht „performen“ oder zu selten Lust haben zu arbeiten, verweigert ihnen die Plattform die Vermittlung. Uber dirigiert die Fahrer in jeder Hinsicht wie Angestellte, zahlt weder Lohn noch Sozialleistungen und kassiert oft mehr als 30 Prozent des Fahrpreises für die Vermittlung – und das ganze wird verkauft mit dem Slogan: Sei dein eigener Chef, teile deine Arbeit selbst ein.

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Digitale Dienstleister spalten komplexe Arbeitsvorgänge in tausende von kleinen Aufträgen auf, die an hunderten von Orten, in Heimarbeit, überall auf der Welt bearbeitet werden können. So werten in Venezuela Familien an den Küchentischen Millionen von Fotos mit Verkehrssituationen aus – und legen damit den Grund für die Entwicklung des sogenannten autonomen Fahrens.

Einen Betrieb, als den Ort, an dem Arbeiter gemeinsam tätig werden, einander begegnen, miteinander reden, gemeinsam etwas fordern, den gibt es bei diesen Arbeitsformen nicht mehr. Das schwächt die Verhandlungsmacht der Eigentumslosen. Die Taktung der Fabrikarbeit durch Roboter, die Gleichzeitigkeit von Vernetzung und Isolierung in den Welten des home office und der Gig-Economy, das neue Elend der Heimarbeit – all das erinnert die Münchner Juraprofessoren Jens Kersten und Richard Giesen an die Charakteristik der frühen Fabrikarbeit in den Analysen von Karl Marx:

Im modernen Fabriksystem ist der Automat selbst das Subjekt, und die Arbeiter sind nur als bewusste Organe seinen bewusstlosen Organen beigeordnet und der zentralen Bewegungskraft untergeordnet… als lebendige Anhängsel.“

Und es lässt sie fragen: – „Wer arbeitet hier selbständig, wer abhängig? Wer instrumentalisiert hier wen? Menschen die Maschinen oder die Maschinen die Menschen? Sind und handeln wir Menschen in dieser digitalisierten Arbeitswelt noch als autonome Akteurinnen und Akteure? Ist diese neue Arbeitswelt noch unsere Welt?“

Aber die Frage, „wer wir sind“, und ob „wir“ noch „in diese Welt passen“, die lässt sich nicht mehr umstandslos beantworten in einer Weltgesellschaft, in der es nicht länger ein alle umfassendes und verpflichtendes Menschenbild gibt. Umso größer wird die Nachfrage und klafft die Marktlücke für wissenschaftliche Gurus, die uns möglichst verbindlich sagen, wohin die Reise geht.

Entfesselung der Technik“ – Am Ende dieser Entwicklung, so schrieb es vor einigen Jahren der Historikerstar Yuval Harari, könne so der Homo Deus stehen, der zunächst mit elektronischen Prothesen hochgetunte, dann mit Chemie und DNS-Chirurgie veränderte, klüger und schöner gewordene und schließlich seinen Gehirninhalt auf einen Chip runterladende, mit einem eingefrorenen oder geklonten Körper versehene und damit potentiell unsterblich werdende und das Weltall bevölkernde und damit Gott gleiche Mensch. Hararis Konzentrat aus den siliziumgetränkten Träumen aus dem Silicon Valley war arg gruselig, aber doch irgendwie vertraut, schon deshalb, weil alles, was nicht westliche Welt ist, eigentlich keine Rolle bei dieser Dystopie spielt. Deshalb, und weil der weiße Umschlag mit den goldenen Lettern so schön war, machte das Buch seinen Weg um die Welt – am Ende freilich entlässt Harari den Leser mit einer etwas verschwurbelten Variante des Satzes: Ob es so kommt, weiß ich doch auch nicht.

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Die Entfesselung der Technik“, so schrieb es ungefähr zu Beginn des Computerzeitalters der französische Anthropologe André Leroi-Gourhan, führe „zweifellos zu einer Verminderung der technischen Freiheit des einzelnen“. In der Gattungsgeschichte sei, vom Australoanthropus bis zur Mechanisierung, das operative Verhalten der Individuen immer reicher geworden. Aber mit der Exteriorisierung, also mit der Steigerung und Verlagerung tendenziell aller menschlichen Organe und Fähigkeiten in Maschinen, Maschinensysteme und Computer finde die menschliche Gesellschaft…

„…zur Organisation der perfektesten Tiergesellschaften zurück, jener Gesellschaften, in denen das Individuum nur als Zelle existiert. […] Zelle in einem Organismus, der vielleicht sogar – und höchst bewundernswert – planetarische Ausmaße gewonnen hat. […] Daß man Holz in eine Maschine eingeben kann, ohne sich weiter um etwas kümmern zu müssen, und am Ende ein Standardparkettbrett herauskommt, das dann automatisch verpackt wird, bedeutet zweifellos einen sehr wichtigen gesellschaftlichen Gewinn, es läßt dem Menschen aber keine andere Möglichkeit, als darauf zu verzichten, ein homo sapiens zu bleiben, um irgend etwas Anderes zu werden. So müssen wir also“

so schrieb der Anthropologe im Jahr 1964 …

„…einen völlig transponierten homo sapiens in Auge fassen, und es scheint, als stünden wir heute vor den letzten freien Beziehungen, die der Mensch mit seiner natürlichen Umwelt unterhält. Befreit von seinen Werkzeugen, seinen Gesten und Muskeln, von der Programmierung seiner Handlungen und seines Gedächtnisses, befreit von der Phantasie, an deren Stelle die Perfektion des Fernsehens getreten ist, befreit auch von der Tier- und Pflanzenwelt, vom Wind, von der Kälte, den Mikroben und dem Unbekannten der Gebirge und Meere, steht homo sapiens wahrscheinlich am Ende seiner Laufbahn. […] Wie soll dieses veraltete Säugetier mit den archaischen Bedürfnissen, die einst die Triebkraft seines Aufstiegs bildeten, weiterhin seinen Stein den Berg hinauf rollen, wenn ihm eines Tages nur noch das Bild seiner Wirklichkeit bleibt? […] Dennoch gibt es auf dem zurückgelegten Weg kein Zurück. […] Es wäre wider die Natur, wenn wir gar kein Vertrauen mehr in ihn setzten, aber die Phantasie tut sich schwer.“

Die Evolution des Menschen, das ist die Geschichte, in der die Gemeinschaft und der Apparat immer perfekter werden, aber der einzelne schrumpft. So lesen wir es, in den kulturkritischen Schriften der Fünfziger und Sechziger Jahre, ob nun von Günter Anders, eher links, oder Friedrich Georg Jünger, eher konservativ. Und dessen Bruder, Ernst Jünger, notiert melancholisch:

Menschliche Vollkommenheit und technische Perfektion sind nicht zu vereinbaren. Wir müssen, wenn wir die eine wollen, die andere zum Opfer bringen.“

Die fossile Gesellschaft und die Synthese von Wissenschaft, Technik und Produktion habe sich, so schreibt es Arnold Gehlen 1961, über den Erdball verbreitet:

Und damit ist schon angedeutet, wohin die Reise in irgendeinem der kommenden Jahrhunderte führt: zu einer uns noch nicht vorstellbaren Form der Erdregierung und Erdverwaltung.“

In den lakonischen Worten André Leroi-Gourhans:

Das Halsband ist der Preis für die Freiheit gegenüber der natürlichen Umwelt.“

Fatalistischer Techno-Determinismus – Hier verlasse ich die Ebene der Großgedanken der Großdenker unserer Großvätergeneration, auch wenn deren nüchterne Trauer ziemlich genau den Punkt bezeichnet, an dem wir immer noch stehen. Aber ich denke, sowohl die individualisierende Betrachtung Hararis, der die Zukunft in der chemischen, digitalen und gentechnischen Aufrüstung der Einzelexemplare sieht, wie auch die melancholisch-heroischen Zukunftsbilder der Anthropologen, die Abschied nehmen vom humanistischen Ideal des allseits gebildeten Individuums, und eine Art Ameisenstaat an den Horizont malen – ich denke, beide Bilder verdanken sich dem entschlossenen Willen, in unübersichtlichen Zeiten zu einem konturierten Zukunftsbild zu kommen.

Beide Sichtweisen aber sind verbunden in dem Gedanken, dass die Technik einer eigenen, von niemandem zu steuernden, weil tief im Menschen verankerten Logik folgt. Und dieser fatalistische Techno-Determinismus ist nicht unähnlich dem Fatalismus der Computer-Nerds aus Kalifornien, die auf ihren Konferenzen PR-bewusst das Kommen einer Superintelligenz beschwören, einer künstlichen Intelligenz, die alles Wissen der Welt und alle Fähigkeiten der Menschheit in sich vereint, schließlich Bewusstsein gewinnen kann und daraufhin nicht mehr zu kontrollieren sei – weswegen sie sich auf den Exodus auf andere Planeten oder Galaxien vorbereiten. Allen Ernstes?

Science-Fiction hin, Bedrohung her – in allen drei Evolutionsszenarien steckt das Bild eines homo sapiens, der es nicht gewesen sein will und deshalb seinen Willen an die zwangsläufige Entwicklung der Technik delegierte. Und alle drei blenden den ökonomischen Treibstoff dieser Entwicklung aus: den Zwang des Kapitals, sich zu vermehren. Das Resultat einer solchen „Biologisierung“ der Technikentwicklung ist dann der Grusel vorm Übermorgen statt des Blicks auf das nächste Jahrzehnt, das starre Bild einer fernen Zukunft statt eines Blickes auf das historisch wechselnde Verhältnis von Individuum und Gattung.

Das menschliche Wesen ist kein dem einzelnen Individuum inwohnendes Abstraktum. In seiner Wirklichkeit ist es das Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse.“

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Die These von Marx und Engels zieht die Konsequenz aus der Tatsache der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, durch die alle Mitglieder einer Gesellschaft voneinander abhängen. Es gibt deshalb, so schreiben die Juristen Jens Kersten und Richard Giesen in ihrer Abhandlung über die „Arbeit 4.0“:

in der kulturtechnischen Evolution des Verhältnisses von Mensch und Maschine keine für allemal feststehende anthropologische Konstante. Auch in der digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt ist das Verhältnis von Menschen und Maschinen im Fluss. Dementsprechend lässt sich auch kein unverrückbares ‚Wesen‘ des Menschen ausfindig machen, an dem sich dessen Verhältnis zu Maschinen bestimmen und sodann schlicht ins Rechtliche ‚übersetzen‘ lässt. Vielmehr kommt es […] darauf an, die Entfaltung des Menschen in der digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt rechtlich zu begleiten, um neue Individualisierungschancen und Solidaritätspotenziale zu entdecken. Den verfassungsrechtlichen Ansatzpunkt hierfür bildet die Menschenwürdegarantie des Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes. Sie soll gewährleisten, dass wir uns auch in der Digitalisierung als Subjekte begreifen können.“

Gewerkschaften brauchen neue Strategien – Jens Kersten und Richard Giesen suchen in ihrer Studie nach neuen rechtlichen Formen und Verfahrensregeln im Umgang mit Phänomenen der digitalen Arbeit. Gesundheitsschutz, Arbeitszeitregelungen und Mitbestimmung dürfen nicht aufgegeben, müssen deshalb rechtlich geregelt werden. Aber die Regeln der alten Ökonomie passen nicht auf die Gegebenheiten von Crowd- und Clickwork, auf die neue Heimarbeit oder scheinselbstständige Tätigkeiten. Die Autoren fragen, wie die Verschränkung von Privatleben und Arbeit rechtlich zu regeln sei, welche Probleme es bei der Sozialversicherung gibt, ob die digitale Arbeit nicht einen veränderten Betriebsbegriff erfordere und fragen weiter, wie Arbeitskämpfe gegen ein Unternehmen aussehen könnten, das keinen „Betrieb“ mehr bildet, weil seine Mitarbeiter dezentral an hunderten von Orten arbeiten, keine formelle Anstellung haben und deshalb schwer zu mobilisieren sind. Die juristische Abhandlung ist spannend zu lesen, auch wegen der Einzelheiten – so erfahre ich, dass das oberste deutsche Arbeitsgericht den flashmob, die Blockierung eines Unternehmens durch eine schwarmförmige Versammlung auch von Betriebsfremden, schon 2009 legalisiert hat. Wichtig ist die juristische Abhandlung aber vor allem deshalb, weil neuartige Phänomene in der Gesellschaft erst dann akzeptiert sind, wenn sie in Gesetzgebung und Rechtsprechung einen Platz gefunden haben.

Nicht nur die Juristen müssen ihre Begriffe überprüfen. Auch für Gewerkschaften ist es hohe Zeit, Strategien zu finden, mit denen die neuen Arbeitnehmer Rechte erkämpfen und Interessen vertreten können. Die Defensive wird da nicht reichen. Und schon gar nicht, wenn man das Menschenwürdepostulat des Artikel 1 mit dem Blick auf die europäische Geschichte von Technik und Freiheit ernst nimmt. Dann geht es nicht nur, und nicht einmal primär, um den Schutz vor Digitalisierung und Automation, um ihre Begrenzung, sondern dann wäre ihre Beschleunigung zur fordern.

Statt mit Betriebsräten die Automatisierung zu blockieren oder gegen Betriebsschließungen zu protestieren, sollten Gewerkschaften die „letzte Metamorphose der Arbeit“ betreiben und für die vollständige Automatisierung, für eine radikale Arbeitszeitverkürzung und ein neues Arbeitsethos kämpfen. Es gehe, so die These der sogenannten Akzelerationisten, der Beschleuniger also, es gehe nicht so sehr darum, den Kapitalismus abzuschaffen, sondern ihn zu beschleunigen, ihn zu zwingen, seine historische Mission, die Entwicklung der Produktivkräfte, bis ans Ende zu erfüllen. Oder mit den paradoxen Worten von Dietmar Dath: Es geht darum, die „Maschinenstürmerei“ des Kapitals zu beenden, die den technischen Fortschritt nur als abhängige Variable der Geldvermehrung zulässt.

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Warum also sitzen immer noch Kassiererinnen an den Supermarktkassen? Rennen menschliche Roboter durch die Lagerhallen? Füllen kluge Menschen langweilige Tabellen aus? Weil die volle Automatisierung sich nicht rechnet. Technisch gesehen könnte sie an vielen Stellen beschleunigt werden; und humanistisch gesehen könnten dadurch die Menschen Zeit gewinnen, und sich dem widmen, was mit Geld nicht mehr zu bezahlen ist: der Erziehung, der Pflege, der Natur, den Künsten, der Politik, der Freude am Leben. Die neuerliche Forderung der IG Metall nach Einführung der Viertagewoche ist wieder einmal ein kleiner Schritt auf dem kurvenreichen Pfad der Zivilisation.

Was im homo sapiens steckt, das ist aber noch nicht einmal ansatzweise entwickelt. Und eine Gewerkschaftsbewegung, die nicht nur defensiv sein, sondern die begeistern will, die muss „eine Welt anstreben, die moderner ist, als der Kapitalismus es je erlauben würde“. So schreiben es die Sozialwissenschaftler Nick Srnicek und Alex Williams auf englisch-pragmatische Weise in ihrem Buch „Die Zukunft erfinden“. Damit knüpfen sie an die 2000 Jahre alte Tradition an, die in der Technik einen Weg zur Befreiung sah. Technik hat etwas mit Menschenwürde zu tun: Menschen sollten nur Arbeiten ausüben, die Maschinen nicht können.

Es gibt aber noch einen zweiten, ungleich größeren Grund, warum wir die Digitalisierung nicht über uns kommen lassen dürfen, sondern ihrer Gestaltung ebenso viel Aufmerksamkeit widmen müssen wie dem Klimawandel.

Das künftige Schicksal der planetarischen Umwelt hängt massiv vom Fortgang der digitalen Revolution ab. […] Nur wenn es gelingt, die digitalen Umbrüche in Richtung Nachhaltigkeit auszurichten, kann die Wende hin zu einer nachhaltigen Welt gelingen. Digitalisierung droht ansonsten als Brandbeschleuniger von Wachstumsmustern, die die planetarischen Leitplanken durchbrechen.“

Mächtige Werkzeuge – So beginnt das 500 Seiten starke Gutachten „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“, das im vergangenen Jahr der Wissenschaftliche Beirat globale Umweltveränderungen, kurz WBGU, der Bundesregierung übergeben hat. Es ist eine bis ins Einzelne gehende Agenda zur Gestaltung der Digitalen Wende. Das Gutachten denkt die beiden großen Entwicklungen der jüngsten Moderne, die globale Bedrohung der Lebensgrundlagen und die explosiven Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnologie zusammen. Digitalisierung, so der Befund, werde trotz all der schönen Namen – smart home, smart cities, smart agriculture – überwiegend zur Steigerung des konventionellen Wachstums eingesetzt. Dabei sei sie das Große Werkzeug, das den Wandel im Naturverhältnis organisieren und beschleunigen könnte:

Bei der Dekarbonisierung, bei einer umweltschonenden Landwirtschaft, der effizienten Verwendung von Materie, beim Überwachen von Wäldern und Meeren, bei der Verbreitung eines globalen Bewusstseins – und nicht zuletzt, und immer als letztes genannt: bei der Entwicklung von Techniken und Infrastrukturen, die es gestatten, die ärmere Welt so zu entwickeln, dass dem Planeten nicht die Luft ausgeht.

Beobachtungssatelliten, intelligente Stromnetze, Vermarktungssysteme für regionales Wirtschaften, Monitore biologischer Vielfalt, Netzwerke für neue politische Partizipationsformen, Unterstützung von Bildungsprozessen, Techniken der medizinischen Selbstsorge, Apps, mit denen ich die Solidität von Nachrichten prüfen kann – in all diesen Bereichen sind Computer und Internet Werkzeuge, die so mächtig sind, dass wir auf ihren Einsatz nicht verzichten können – wenn wir, nun ja, nicht die Welt retten, aber doch ein Anthropozän gestalten wollen, in dem wir uns noch wiedererkennen können – als homines sapientes. Und das heißt auch: Alle Algorithmen sind politisch. Was also nottut – das legt die Lektüre dieses Berichts nahe – ist eine Ausrichtung der Digitalisierung an den Zielen des Klimawandels, des globalen Ausgleichs, der globalen Bewirtschaftung der Menschheitsressourcen. Das ist der große Auftrag dieses Jahrhunderts an Politik und Verwaltung.

Fast bin ich nun versucht, diesen Essay mit der etwas hochherzigen Hoffnung zu beschließen, die Gleichzeitigkeit von Klimakatastrophe und digitaler Revolution sei kein historischer Zufall, frei nach Hölderlins Dauerbrennerzitat: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“

Aber das letzte Wort soll GPT-2 haben. Ich gebe also ein:

Es war ein nebliger Morgen im November. Ich saß an meinem Schreibtisch und war leicht gestresst, weil die Frist für meinen Aufsatz über Automatisierung bereits abgelaufen war.“

Und GPT-2 schreibt weiter:

Mein Gehirn schaltete den Fernseher ein. Eine nette Journalistin sagte einige nette Dinge über die Innovationswirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dann erschien das D-Wort – das D-Wort. ‚Das D-Wort beginnt zu rutschen‘, hörte ich. Faul, dachte ich. Das ist nicht gut. Denn je öfter wir dieses Wort benutzen, desto mehr wird es Realität.“

Das D-Wort. Was meint der Algorithmus? Digitalisierung? Demokratie? Und was rutscht, und wer benutzt was und wie? Die Zukunft ist offen, aber … inzwischen gibt es übrigens GPT-3. Es ist hundertmal so leistungsfähig wie GPT-2.

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Wiederholung einer Sendung vom 22.11.2020

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Mathias Greffrath, Jahrgang 1945, ist Soziologe und Journalist. Er lebt in Berlin, arbeitet unter anderem für die taz, die ZEIT und den Rundfunk. In den letzten Jahren hat er sich in Essays, Hörspielen und Kommentaren mit den sozialen und kulturellen Auswirkungen von Globalisierung und Klimawandel beschäftigt.

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Barbara Schäfer, 52 hat am 15. Januar beim Deutschlandfunk (DLF) die Leitung der Abteilung ‘Feature/Hörspiel/Hintergrund Kultur’ übernommen.

Barbara Schäfer begann ihre Hörfunkarbeit beim alternativen Berliner Sender Radio 100. Danach war sie als Regie- und Redaktionsassistentin beim damaligen Sender Freies Berlin (SFB) tätig. Bei der WDR-Jugendwelle 1Live baute sie den Sendeplatz „Lauschangriff“ (heute „Soundstories“) mit auf, anschließend arbeitete sie zehn Jahre lang als Chefdramaturgin in der Abteilung ‘Hörspiel und Medienkunst’ des Bayerischen Rundfunks (BR). Außerdem führte sie Regie bei Hörspielproduktionen wie zum Beispiel „Last Words“ von William S. Burroughs und „wir schlafen nicht“ von Kathrin Röggla. Die letzten acht Jahre verantwortete sie das „Nachtstudio“ des BR, den Sendeplatz für Radioessays im Kulturprogramm Bayern 2.

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Dietmar Moews meint: Ich danke den Autoren beim Staatsfunk und hoffe, dass viele der Lichtgeschwindigkeits-Benutzer die DLF-Mediathek mit diesen Gedanken anhören.

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Weitere Marx, Engels, Adorno und sonstigen Kitsch kann man – ganz nach der Kunstregel: alles weglassen, was man weglassen kann – WEGLASSEN.

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Gesellschaftsverarschung der Führung und Ressourcentheorie

Mai 1, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10207

am Sonnabend, den 1. Mai 2021

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Der Mai der Mai der luhustige Mai er kommt mit seinem Rahauschen

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Erster Mai – der Tag der werktätigen Gesellschaft und ihrer Solidaritätsdefizite: Man kann leider nicht sagen, dass die schrumpfende Industriearbeiterschaft durch die auf ihre Interessen reflektierenden Funktionärsgewerkschaften, überzeugende und brauchbare politische Fantasie zeigen könnten – denn sie scheinen unfähig.

Also nehmen wir am 1. Mai immer wieder nur den „Tag der Arbeit“ (Ausschlafen nach dem Tanz in den Mai) zur Kenntnis, an dem Gewerkschaftsführer für die kulturindustriellen Massenmedien Erkärungen abgeben – immer wieder nur

Klagen

und

Forderungen

keine durchgeistigenden Anregungen für Politikentwicklung und Sozialgeschehen.

Da hilft nun Corona auch wenig. Okkee Dokee.

Man hört das Wort „Ressourcentheorie“:

Gemeint sind Wahlbeteiligungen in aller Welt und dann in Deutschland.

Das hat man dann davon, wenn da keine Wissenschaftler arbeiten, sondern

Medienstudenten Agenturmeldungen designen, hier zur Frage Wahlbeteiligung.

Man meint:

Den Nicht-Wählern aus den unteren Schichten der Bevölkerung fehlt es nach diesem Forschungsansatz „vor allem an den ökonomischen Ressourcen und auch an den kognitiven Ressourcen – also an ausreichender Bildung.“ Beide Ressourcen seien offensichtlich notwendig, „um sich bei Wahlen einbringen zu können“.

Nun behaupten also zitierte Publizisten, die sich Forscher nennen:  „Für fast alle Demokratien gilt: Je niedriger der soziale Status, desto weniger Beteiligung an den Wahlen.“ Was die Beteiligung an Bundestagswahlen anbelangt, könne man in Deutschland jahrzehntelang sehr zufrieden sein. Zwischen 1949 und 1987 gaben stets mehr als 84 %, in den 1970er-Jahren sogar mehr als 90 % der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Doch seit den 90er-Jahren verzeichnet die Statistik eine „tendenziell rückläufige Beteiligung an Wahlen auf Bundes-, Europa- und Länderebene“. Eine Untersuchung des Deutschen Bundestages liefere 2016 unter dem Titel „Sinkende Wahlbeteiligung in Deutschland“ alarmierende Zahlen.

Bei Landtagswahlen gehen nicht einmal 60 Prozent wählen

Zwar ist die Beteiligung bei den Bundestagwahlen seither wieder angestiegen (von 70,8 % im Jahr 2009 auf 72,6 % bei der letzten Wahl im Jahr 2017), doch die Höchststände von früher scheinen nicht mehr erreichbar. Noch besorgniserregender sind die Zahlen für Landtagswahlen: Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung wies schon 2013 darauf hin, dass an Wahlen für die Bundesländer nur noch weniger als 60 Prozent der Wahlberechtigten teilnahmen.

Auch die Autoren einer Studie fanden die Ursache für den Wählerrückgang nicht etwa in einem allgemein gesunkenen Interesse an politischer Teilnahme. Vielmehr war und ist es nur ein bestimmter Teil der Bevölkerung, der den Weg zur Wahlkabine scheut. Die Promotoren behaupten fest, „dass es vor allem die unteren sozialen Schichten sind, die sich bei der Wahl enthalten“.

Dieses „Phänomen“, sagt Politikwissenschaftler Steinbrecher, erkläre die sogenannte „Ressourcentheorie“: Den Nicht-Wählern aus den unteren Schichten der Bevölkerung fehlt es nach diesem Forschungsansatz „vor allem an den ökonomischen Ressourcen und auch an den kognitiven Ressourcen – also an ausreichender Bildung.“ Beide Ressourcen seien offensichtlich notwendig, „um sich bei Wahlen einbringen zu können“.

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Dietmar Moews meint: Von der täglichen Propaganda der Kulturindustrie längst ermüdet und taub-blind höre ich „Herdenimmunität“. Doch hat das Coronaproblem und die Verhaltensänderungen, die den Menschen beschützen könnte, gar nichts mit „Herdenimmunität“ zu tun. Corona hat heute, weder mit Herdenimmunität-Theorie nicht mit Herdenimmunitätspraxis zu tun. Wir sind weder auf dem Weg zu irgendeiner Herdenimmunität, noch kann man darauf heute sein Verhalten beziehen, weiß man doch gar nicht, wie die Pandämie weiterverläuft, weiß nicht ob die Impfstoffe eigentlich die mittelfristige und langfristige „Gutmütigkeit hat?

Das wird einfach vertuscht, übergangen oder verleugnet. Da reden Führer von Immunität: lassen sie sich impfen – dann werden sie Immunität haben und frei sein.

Okee Dokee – so viel vom Müll und vom Augenstaub:

ERSTENS: Niedrige Wahlbeteiligung ist nicht an sich schlecht.

ZWEITENS: Hohe Wahlbeteiligung ist nicht an sich immer so gut wie in der DDR unter Ulbricht und Honecker.

DRITTENS: Wer ausreichend Ressourcen hat, ist die Propaganda-Dauerbeschallung durch STamOkap und Große Koalition leid. Was soll der wählen.

VIERTENS: Die Wahlunlust der geringer gebildeten Mitbürger rührt nicht von der schwachen Urteilskraft und Kritikfähigkeit her, sondern geradezu vom Restinstinkt, dass überall maximal gelogen wird:

BEISPIEL SPD:

Kanzlerkandidat Olaf Scholz, der bereits vor zwanzig Jahren nach Hamburg zurückgeschickt werden musste, trumpft jetzt ganz groß auf:

Dieser SPD-Bundesfinanzminister und Vize-Kanzler der 2021er Großen Koalition trat vor:

Wirecard-Vernehmung!

Cum-Ex-Warburg Bank-Vernehmung.

Scholz erklärte, er habe nichts gewusst und nichts Falsches getan.

In beiden Fällen hat er gelogen:

Wenn es um derartig viele Millionen und um eine namhafte Bankpleite ging, dann ist der Chef verantwortlich.

Nichts getan oder nichts gewusst kann jeder Eulenspiegel sagen, aber kein Kanzlerkandidat wird dadurch seine SPD-Wähler ermutigen, mit ihn sei gute Politik zu erwarten.

Einfacher ist das mit der internationalistischen Militär-CDU: Braucht man Corona-Masken, bezieht man die über die CSU. Braucht man einen starken Mann, der einen Baum umarmen kann, nimmt man Markus Söder – das ist der Parteigenosse von Theodor von Guttenberg und von Sven Scheuer und Beate Merck, die Mollath-Ministerin unter Seehofer (wenn es nicht gerade um Uli Hoeness und die Rechtsstaats-Beugung der CSU geht).

Geringe Ressourcen von Scholz sind nicht geringe Ressourcen einer hoen oder niedrigen Wahlbeteiligung, nicht bei Bundestagswahlen, nicht bei Landesparteiverbänden, nicht bei Uli-Hoeness-Sondergerichtsbarkeit und nicht bei Kommunalwahlen, wenn die Gemeinde hoffnungslos überschuldet ist.

Also – Nichtwählen ist akzeptabel. Leeren Zettel ungültig machen, also wahlbeteiligen, aber nicht diese Angebote wählen, wäre noch eine nachvollziehbare Möglichkeit für den kritischen Wähler. Auch wenn dann wieder erzählt wird, ungültige Wahlzettel entstünden wegen Volksdummheit (Ressourcenschwäche).

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