Wolfgang Henrich in der Neuen Sinnlichkeit 71

Oktober 17, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8591

am Donnerstag, 18. Oktober 2018

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Georg Stefan Troller, Zeichnung von Dietmar Moews

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Die Neue Sinnlichkeit 71, der Blätter für Kunst und Kultur, ist mit dem Untertitel „Blätter für Überleben ohne moralisches Versagen“ kürzlich erschienen.

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Die Bezieher im Modus eine Abonnements auf Lebenszeit kommen bei der Erscheinungsweise „in loser Folge“ immer wieder überraschend in den Genuß einer „Büchersendung“, die der Herausgeber in wochenlanger Handarbeit persönlich besorgt.

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Neue Sinnlichkeit 71 hat folgenden Inhalt:

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Inhalt

Umschlag: Ausstellungsplakat zum Straßenfest Köln 2018 1

Zum Geleit 2

INHALT 3

IMPRESSUM

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO

ERFOLGSKINDER 4

WOLFGANG HENRICH: GEORG STEFAN TROLLER „Selbstbeschreibung“ 17

GEORG STEFAN TROLLER: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 29

THOMAS KRAFT: Autor und Anliegen – Jakob Wassermann 30

DIETMAR MOEWS: Totalphänomen Nahrung zu Marcel Mauss 40

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796 43

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzungen XIX

HERBERT LÜTHY: Fahndung nach dem Dichter Brecht 45

EDMONT ET JULES GONCOURT: Das Schöne 58

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Georg Stefan Troller 60

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Frisieren gehört zur Strafe 61

Auflösung Qualitätsrätsel 70: Robert Musil

QUALITÄTSRÄTSEL 71: Wer hats geschrieben? 63

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Impressum:

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln

E-Mail dietmarmoews@gmx.de Verlagsanschrift:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, D-50678 Köln ISSN 1432-5268

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Das in dieser Ausgabe ergriffene Nachwirken des eminenten Alphonse Silbermann findet neben dem enormen Jakob Wassermann (den Thomas Mann über seinem sich selbst durchaus nicht bescheidenen literarischen Rang bewertete – nämlich als Romanautor – auch einen Text von Wolfgang Henrich, der ein deutsches Kulturphänomen in Autor und Werk Georg Stefan Trollers beschrieb.

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Hier also von WOLFGANG HENRICH

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„Georg Stefan Troller – Selbstbeschreibung“ (2001):

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Wolfgang Henrich: Meinem Sohn Franz Jakob Hirner gewidmet

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Ich möchte Wolfgang Henrich ehren, dessen Schwerpunkt seiner verlegerischen und publizistischen Arbeit politische Bildung ist. Henrich ist herausragender Träger der Höhe der deutschen Sprache, im Strom der weltweiten Anglifizierung.

Wolfgang Henrich ist ein rheinländisch-preußisch-jüdischer Philosoph, Autor, und Verleger des URHEBER VERLAGs KOBLENZ, der unter anderem die Film-Dokumentation anlässlich des Geburtstagsempfangs zum 90sten Geburtstag des eminenten Alphons Silbermann,1999 im Kölner HOTEL ERNST EXCELSIOR leitete.

Georg Stefan Troller ist ein Autor und Fernseh-Ästhet eigener Kategorie in der deutschsprachigen Kulturindustrie.

Alle drei, Henrich, Silbermann und Troller, sind herausragende Beispiele für wesentliche Mitwirkung deutscher bzw. deutschsprachiger Juden am deutschen Leben, die als Verfolgte des Nazideutschland uns beispielhaft das bedeutende Gewicht vor Augen halten, das durch die vernichteten und vertriebenen Juden, durch den Massenmord der europäischen Massenmörder ewig lastet.

So stelle ich diesen Henrich-Aufsatz unter den Gedanken, um den sich auch Georg Stefan Troller verstehen lässt: „daß wir, die Enkel von Goebbels UFA, den Anfang machen .. schlicht und ergreifend mit „Wahrnehmung“.

Das war Georg Stefan Troller einmal: sehr verführerisch mit seinem unverwechselbaren rauchzarten Wiener Bariton, der unsere von Schelsky so benannte „skeptosche Generation“ seine unerbittliche Diktion überhören ließ: kaum angehobene Stimmhöhe, in der Gleichförmigkeit auf unendlich programmiert, jeden anderen Gedanken ausschaltend, um mit Senken der Stimme die Ewigkeitsstenogramme des von 1962 bis 1971 im „Ersten“ ausgestrahlte „Pariser Journal“ als das Nonplusultra zu verkaufen (was es auch war, gemessen an Adenauers Welt auf Süsterhenns „Sauberer Leinwand“.

Heute, mit den am 10. Dezember 2001 erreichten 80 Lebensjahren, ist die unwiderrufliche Bestimmtheit, der Markenartikel-Charakter seines Sprachgestus Vergangenheit. Jetzt spricht ganz gelöst ein weißhaarig gewordener Troller und nur sein Alter ego Alexander Pschill ist es, der, auf seine Weise vom Zeitgeist verführt, an die begangenen Jugendsünden erinnert. Oder ist es nicht Houellebecqsche Altklugheit, die aus diesem Schauspieler spricht, wenn er den vom Aussehen her noch immer gern in den Spiegel schauenden Weltbürger provoziert, um dann selbst ein rührender Narziß zu sein, dar sarkastisch gesagt, alle philosemitischen Vorurteile bestätigt? Aber dazu später noch andeutungsweise einige Worte, aber kein weiteres über den Adorno-Schüler und Musik-Kritiker der Süddeutschen Zeitung, Joachim Kaiser, dem erst jetzt die Juden fehlen, wie er sich in Augsteins Der SPIEGEL Nr. 14/2001, S. 218, ausdrückte, wo in keiner Ausgabe auf Adolfs Konterfei verzichtet wird (siehe zur Vorgeschichte auch Norbert Frei: Vergangenheit, C.H.Beck Verlag, München 1996).

Doch gestehen wir TWEN-Leser uns erst einmal ein, daß wir uns darin gefallen haben, wie Troller auf den Spuren Rimbauds zu wandeln und bis heute zu denken, Günter Grass sei es gewesen, der Troller den Schnauzbart abgeschaut hat und nicht umgekehrt. Zweifellos: der ganze Habitus, wie ihn der damals Vierzigjährige für das „Pariser Journal“ kreiert hatte, machte ihn zur gefälligeren Ausgabe des Autors der „Blechtrommel“. Und so wurde er das insgeheime wie offensichtliche Vorbild von uns, die wir die Hörsäle zu den Filmen der „nouvelle vague“ überschwemmten. Wie er trugen wir bei unseren Ausflügen vom Rhein an die Seine den Trenchcoat über dem Arm und wie er winkten wir nach den noch heute als Taxis in Saigon anzutreffenden „Crèmeschnittchen“. James Dean mit dem hochgeklappten Mantelkragen war out, seit es diesen dunkelhaarigen ARD-Kulturkorrespondenten gab, der uns vergessen ließ, daß Paris seinen Wohlstand soeben noch durch die Ausbeutung Indochinas oder Algeriens verdankte. Was uns wiederum vergessen ließ, daß das sogenannte Wirtschaftswunder ein Produkt des Korea-Krieges war, wir also die miesesten Kriegsgewinnler sind, die sich nun auch noch in ihrer notorischen Vergeßlichkeit den Luxus leisten, in der SS-Fahrbereitschaft des Berliner Führerbunkers gesamtdeutsch wie lauthals über „die doofen Amis und Iwans“ zu lachen.

Was uns noch leid tun wird, sollte es denn noch wirklich geben: der kurzsichtige Junge aus Kazans „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ schlich doch nur deshalb so traurig durch Manhattan, weil sich vor ihm längst das „Grand Zero“ aufgetan hatte. Buchheims „Boot“ war bekanntlich unerkannt in den Hudson eingelaufen und hinterließ so Hitlers Virus. Mahatma Ghandi ahnte das und verweigerte darum den Beitritt zur Anti-Hitler-Allianz mit der kannibalistischen Begründung, der Geist des Besiegten gehe in den Sieger ein (siehe Lothar von Balluseck: Auf Tod und Leben, Hohwacht Verlag, Bonn-Bad Godesberg 1977). Oder beweist dies nicht der leicht abgewandelte Nazi-Stahlhelm auf den Köpfen der GI’s, wie auch und gerade der dritte Einmarsch in Sarajewo den Nihilismus der Europäer bestätigt? Kurzum: der jüdische Kaufmannssohn, der wie Sigmund Freud 1938 aus Wien vertrieben wurde und über dessen Jugend er 1976 ein Portrait für das Fernsehen wagte, rettete sich, nach vergeblicher Asyl-Suche in Paris, noch gerade rechtzeitig vor der einmarschierenden Wehrmacht in die Vereinigten Staaten von Amerika.

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Die U. S. A., oder besser gesagt: Hollywood, wohin noch im 20. Jahrhundert die denkende Welt vor den völkerwandernden Raubmördern indogermanischer resp. semitischer Provenienz fliehen konnte, hier wurde er notgedrungen zum Soldaten und seitdem konnte er nicht aufhören, sich mit Hitlers Hinterlassenschaft auseinanderzusetzen. Ein höchst schmerzhafter Prozeß, gerade angesichts der holden Weiblichkeit im besetzten Nachkriegsmünchen, die wie der Muttersohn Martin Walser bis heute „von all‘ dem“ nichts hören will, wohl aber von den Aufmärschen durchs Brandenburger Tor wie soeben am 1. Advent 2001. Ganz folgerichtig – Gewalt erzeugt Gegengewalt auf hohem oder niedrigem Niveau – hat sich Georg Stefan Troller darum „Menschenfresser“ genannt, der, wie alle, die ihr Auge mit der Kamera bewehren, ob sie nun Pudowkin oder Riefenstahl heißen, mit einem „snapshot“ oder „take“ ihre Zeitgenossen auf die Platte bannen, die dann in uns zu „arbeiten“ anfangen, da es in der Regel „bad vibrations“ sind. Denn „love“, wie die Beatles sangen, ist zwar warm, aber dennoch dank des Patriarchats ein „gun“, weshalb wir uns als Kalte Krieger erkennen müssen, die noch immer das unverdiente Privileg haben, durch Troller als unserem Unterhalter mit all jenen zu verkehren, die wie er vom Engel geschlagen sind und so unentwegt seelische Gesundheit suchen müssen.

Ich kann sie nicht alle aufzählen, die Troller sich für uns einverleibt und anverwandelt hat. Ich verweise nur auf die, die er so augenfällig widerspiegelte: Ich sehe Georges Brassens, dann schon Jean-Louis Trintignant, der Jean Gabin den von Humphrey Bogart vererbten Trenchcoat zerknitterte, während Yves Montand besagten Regenmantel noch schnell zur netoyage à sec trug, um Romy zu gefallen, die wiederum als „Sissi“ dreimal in Goebbelsscher UFA-Manier unseren Vätern und Müttern gefallen mußte. Aber diesen Rückfall in deutsches Proppersein machte dank Jean Seberg der schüchterne Jean Paul Belmondo in „A bout de souffle“ ungeschehen, bis auch ihm irgendwann die Puste ausging und „Papa ma dit“, das Herr Söhnchen vom rechts-linkslastigen Georges Mitterand (von wg. „les extremes se touchent“), ihn den Landser spielen ließ, der in Ruanda dem Vetter am Rhein beweisen mußte, daß auch er sich auf Völkermord versteht. Bis dahin vergingen bekanntlich noch mehr als zwanzig Jahre, in denen Troller nicht zuletzt den roten Daniel für uns in die Bresche bzw. resp. auf die Barrikaden des Pariser Mai springen lassen konnte. Zunächst ging jedoch der Frankreich-Befreier Charles de Gaulle in Baden-Baden buchstäblich baden, das zu sagen wir aber noch nicht imstande waren. Statt dessen ließen wir uns von Troller die vermeintlich feine Lebensart der Franzosen vermittelt, um dann so wie Ulrich Wickert als Käsegott den leitmotivischen Mantel der Geschichte über dem Arm zu tragen, während DER SPIEGEL oder Le Monde in der linken Seitentasche unserer C&A-Jacketts steckte und die Gauloise außen rechts an der Lippe klebte.

Nüchtern betrachtet war dies alles natürlich nur durch den Marshall-Plan mit seinen ERP-Darlehen möglich geworden, den der ein Jahr ältere Toby E. Rodes zunächst von den Mehlemer Deichmannsaue und dann von Westberlin aus propagierte, der wie Troller vor den Nazis in die Staaten fliehen mußte und unter Bradley die Invasion in der Normandie erlebt hatte. Und so konnte, last but not least, mit Hilfe von Lasky’s DER MONAT Peter Handke als jungdeutscher Schriftstellerpoet Paris auf friedliche Weise kennenlernen. Daß wir heute glauben, er sei dabei fast der Flaneur auf der Suche nach Prousts verlorener Zeit gewesen, wo er doch, der „Boche“, in Wahrheit in Bergstiefeln ins Bett von Jeanne Moreau steigen wollte – das verdanken wir selbstverständlich wieder niemand anderem als Troller, der ja alles das in seiner Person vereinigen mußte. Und immer war er uns dabei notgedrungen einen Schritt voraus, so daß er davor bewahrt blieb, sich rückschrittlich wie Jean Paul Sartre in die Baaders und Meinhofs zu verlieben. Sartre, der nach seinem Verrat zweier jüdischer Schauspielerinnen an die GESTAPO seinen Kollegen Albert Camus anschwärzte, der sich durch diesen feigen Bourgeois aber nicht beirren ließ, die wahre Revolution zu beschreiben, und darum auch nicht aus schlechtem Gewissen davon faseln mußte, wir alle seien Juden. Weshalb es denn auch mein Desiderat ist, dass Troller uns im nächsten Jahr den „premier homme“ schenkt, nun wo es ihm nicht mehr die Sprache verschlägt. Während der sieben Tage seiner Flucht über die damalige Tschechoslowakei, dort wo heute die Atommeiler drauf warten, daß Karl-Heinz Thoms Gasphasenreaktor sie gefahrlos entsorgt, war er mit einem Schlag heimatlos geworden und entsprechend wurde jedes Wort nichtssagend. Nicht einmal „Die letzten Tage der Menschheit“, die er als wichtigstes Gepäck mit sich trug, schienen noch Sinn zu machen. Was natürlich Unsinn ist, beschrieb Karl Kraus doch gerade auf unbestechliche Weise das seither andauernde Grauen. Und doch ist es so, so lange jedenfalls, bis man sich als einer der drei Jünglinge im Feuerofen begreift, die brennen wie der Busch, der nicht vergeht. Wirklich und wahrhaftiger Unsinn aber ist es, was der kluge Kopf der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 29. November 2001 auf Seite 59 über Troller schrieb: „Also suchte er eine Ausdrucksform ohne Akzent und ohne Ideologie.“

Mein Gott, hier seicht einer ganz so, wie Kraus in „Heine und die Folgen“, Philipp Reclam Jun., Stuttgart 1986, S. 38f., die Feuilletonisten charakterisierte: „Man kann heute Feuilletons schreiben, ohne zu den Champs Elysées mit der eigenen Nase gerochen zu haben. Der große sprachwandlerische Trick, der sich in Deutschland viel besser lohnt als die größte sprachschöpferische Leistung, wirkt fort durch die Zeitungsgeschlechter und schafft aller Welt, welcher Lektüre ein Zeitvertreib ist, den angenehmsten Vorwand, der Literatur auszuweichen. Das Talent flattert schwerpunktlos in der Welt und gibt dem Haß der Philister gegen das Genie süße Nahrung.“ Womit ein weiteres Mal bewiesen wäre, daß das Bücherverbrennen die innere Logik der Nazis dieser Welt ist und der Film das Ersatzmedium, das sich in Babelsberg feierte, um gleichgültig das ungültig gewordene Leben der Volksgenossen zu verabsolutieren.

Was unter der Hand im Stil von Adorno der zitierte FAZ-Artikel nur einen Satz später preisgibt: „Der Dokumentarfilm wurde zu seiner Berufung, er wollte die Realität derart verformen, daß sie etwas Neues erzählte jenseits des Sichtbaren“. D. h.: hier wird nicht nur der geleugnete Ideologie-Charakter des filmischen Mediums offenbar, sondern unser Feuilletonist versucht auch noch, sozusagen drehbuchgerecht, den Juden Troller ein weiteres Mal mundtot zu machen, indem er ihn durch die Unterstellung der Verformung erneut mit dem total entleerten und darum Trollerschen Sprachduktus als die unverzichtbare Methode, um überhaupt eine Chance zu haben, überwinden! Womit alles Wesentliche gesagt wäre auch über die Psychoanalyse, die Sigmund Freud in seinen in den U.S:A: gehaltenen Vorträgen ja als „talking cure“ bezeichnete. Ohne indes Karl Kraus infragestellen zu können, der die Psychoanalyse für die Krankheit hielt, die sie vorgebe zu heilen. was sie paradoxerweise dann doch tut, sobald nämlich das Eingeständnis der Ohnmacht gelingt. (Witzig im Film die Spitze gegen die Zunft, wenn Trollers Alter ego die mütterliche Therapeutin verblüfft – Woody Allen dürfte seine Freude an der Vorführung dieser „Mame“ haben.)

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Damit komme ich zu dem Muß, sich immer wieder den gerade in Deutschland verbreiteten Antisemitismus einzugestehen: der vor bald zwei Jahren verstorbene Kölner Soziologe Alphons Silbermann ermittelte bei seinen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung finanzierten Umfragen, daß 15 Prozent der Deutschen sich offen antisemitisch gerieren und weitere 30 Prozent es latent sind. Mit anderen Worten: fast jeder zweite Bürger der Bundesrepublik Deutschland projiziert bewußt oder unbewußt seine Wut und Angst wie gehabt auf die Juden als Sündenbock.

Wie Troller das an sich selbst erfährt, zeigte er in dem Dokumentarfilm „Unter Deutschen“, aus dem die „Selbstbeschreibung“ den Anschein bringt, wo er den Neonazi Bela Ewald Althans interviewt, der das KZ Auschwitz und die Judenvernichtung eine „riesengroße Verarschung“ nennt. Als ihm Troller die Frage stellt: „Hitler hat ja wie bekannt die Schwulen ins KZ gebracht. Wie man hört, sind sie selber homosexuell. Was halten sie davon?“, da bricht die von Althans in unzähligen Film- und Fernsehauftritten aufrechterhaltene Fassade vom „ehrlichen“ Demokraten schrecklich in sich zusammen. Wütend schreit er in die laufende Kamera: „Lesen Sie mal was Gescheites. Anstatt Talmud und Thora! was wollen Sie denn in Deutschland, wenn Sie sich so aufführen, frag‘ ich mich. Nur frech werden und das benutzen, daß sie gesetzlich geschützt sind und ich vor mein eigenes Volk, vor den Kadi zitiert werde, damit in ihrem Sinne Recht gesprochen wird. Nicht mehr lange, guter Mann! Nicht mehr lange!“

Diese Szene erinnert mich an eine Begegnung in Köln, als meine Lehrerin, die 1999 verstorbene Psychoanalytikerin Edeltrud Meistermann-Seeger, bei einem Herbst-Meeting

Ende der 70er Jahre einen Elektriker befragte, der in Auschwitz den um das KZ-Lager errichteten Zaun unter Starkstrom gesetzt hatte. Bis heute kommt bei mir die Scham hoch, daß die in Selbstkritik höchst versierte Versammlung sich hinreißen ließ, wie auf einem kommunistischen Scheinprozeß den untadeligen Richter zu spielen! Womit ich – auch und gerade angesichts des 11. September – bei der grundsätzlichen Kritik unseres Justizwesens als eigentlichem Repräsentanten unserer Führungsschicht angelangt wäre. Daß sie nämlich bei größeren Belastungen, wie es Verbrechen ja sind, die paranoid-schizoide Struktur des Menschen auch bei sich zum Vorsch(w)ein kommen läßt, indem sie dem der sich hat erwischen lassen, alle, aber auch alle Schuld in die Schuhe schieben. ich verweise auf das alarmierende Phänomen des Hamburger Innensenators Schill, dessen Spitzname „Richter Gnadenlos“ seine ganze Angst vor Verlassenwerden und Verrücktheit wie bei unserem Neonazi zum Ausdruck bringt, Und eben diese Angst war es, die auf Troller 1938 übersprang und ihn sagen ließ: „Das Furchtbare an der Emigration ist, daß Du nicht mehr fühlen kannst.“

Was ist am heutigen Mobbing anders: ist es nicht die „moderne“, „zeitgemäße“. eben „coole“ Form des Faschismus mit seiner Zerstörung weltweit? Wird nicht jeder in dieser heute nun fast ganz und gar künstlichen Welt vom „Ingeniör, dem nichts zu schwör“, entwurzelt und bis zur vollständigen Depersonalisierung entfremdet? – Also hören wir doch auf, den Brecht’schen V(erfremdungs)-Effekt geschmäcklerisch als „dernier cri“ auszugeben. Es nährt bloß den Irrtum, wir hätten alles im Griff, vor allem die Tragödie vom unschuldig schuldig werden, wie Schiller unser Geschick definiert hat. Indem 1495 in Deutschland die Eigenmacht des Einzelnen im sogenannten Machtmonopol des Staates aufging (siehe unbedingt Wolfgang Reinhard: Geschichte der Staatsgewalt, C.H.Beck Verlag, München 1999), verkümmerte jede den Menschen ausmachende Fähiglkeit zur Selbstbeherrschung. Entsprechend prekär ist die Lage, seit sich die G-8-Staaten erlauben, immer mehr Menschen „freizusetzen“. Mit dem massenhaften Wegfall an Arbeitsstellen und dem Verlust der daran gekoppelten sozialen Stellung fällt nun der allerletzte Halt weg, womit erneut eine Massenpsychose entfesselt ist. Sie hat seit 1991 in ganz Europa ganz logisch zum Krieg als der „ultima ratio“ geführt und fordert nun schon einmal Millionen Opfer vom Schlage der Schill und Althans (vom „verheizten“ Schlachtvieh ganz zu schweigen).

Weshalb ich darauf bestehe, daß wir Troller und all denen zuliebe, die wir in unserer Angst und Wut verfolgt haben, statt uns wie gehabt mit der besagten SS-Fahrbereitschaft zu identifizieren, in den Einrichtungen der NATO die Bereitschaft zur Selbsterfahrung unserer aggressiven Natur einrichten, was selbstverständlich Notwehr resp. Verteidigung nicht obsolet macht (ich verweise auf Christian Walther: Verantwortung zur Freiheit – Soldatische Existenz in der Demokratie, Hohwacht Verlag, Bonn 1985, dessen Schrift zu verlegen ich die Ehre hatte). Das aber verlangt, daß wir, die Enkel von Goebbels UFA, den Anfang machen, da wir uns den Bildern des Grauens nicht länger durch Ästhetisierung entziehen müssen, sondern die ursprüngliche Bedeutung im Griechischen beherzigen können, die schlicht und ergreifend mit „Wahrnehmung“ zu übersetzen ist.

Die in „Private Ryan“ gezeigten Originalaufnahmen vom D-Day sollten den Ausgangspunkt sein, womit ich noch einmal meine Reverenz Georg Stefan Troller erweise, indem ich an seine bei KICK Film erschienenen Dokumentationen erinnere, die wie auch das hier zum Ausgangspunkt gewählte Selbstportrait, unter der Ägide von Jörg Bundschuh entstanden entstanden. In diesem Zusammenhang aber mache ich ganz besonders auf Trollers Reportage über den querschnittsgelähmten, hochdekorierten Vietnam-Veteranen aufmerksam, dessen Anblick, wie wir nun schon ahnen, fast jeden seiner noch unversehrten Kameraden in der Abwehrstellung gehen lassen muß: schließlich droht ihnen der Verlust dessen, was man gemeinhin Optimismus nennt, den unsere Politiker tagtäglich herbeizureden versuchen, ohne zu erkennen, daß sie dadurch schlecht sehen, wie Paul Valéry wußte, Frankreichs größter Poet und Diplomat der letzten 100 Jahre.

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Dietmar Moews mit Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: Ich freue mich jedesmal, wenn mein herausgeberischer Leichtsinn auf Wahlverwandtschaft stößt. Sodass, anstatt Abmahnung sozio-geistige Affinitäten aufkommen. Einen Vorwurf, keine ertragsschöpfenden Anstrengungen zu verfolgen, weise ich zurück – der eine hat eine reiche Oma oder Ackerland geerbt, der andere ist als rarer Könner geschäftlich gefragt, manche gewinnen im Glücksspiel oder Klauen, einer lebt vom Geerbten, materiell Schwachbrüstige schaffen es, wenn sie gesund sind, durch extremen Arbeits- und Kampfgeist.

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Ich selbst habe meine eigene Bank geschaffen – mit wunderbaren geldwerten Bildern einer Malerei der Neuen Sinnlichkeit. Mein Genie lässt sich leicht benennen: Ich habe einen einzigartigen Farbsinn, dazu einen extrem treffsicheren Geschmack, dazu einen aktiven dynamischen Geist und – welch ein Glück – ich kann zeichnen und malen, sodass mir als Meister eines Lebenswerkes alles gelingt, was ich anfange.

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Wer sich dazu äußern möchte, mag das tun. Ich toleriere jedes Andersdenken – am Besten, wenn ich daraus Substanz oder zumindest Anregung ziehen kann. Meine tägliche Vollkraft wird nicht berechnet – ich mache es, wie es die Fußballer gerne sagen – ich konzentriere mich auf meine Tätigkeit und sehe dabei dem Möglichen entspannt und durchaus konzentriert entgegen.

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Deutschland Zeitenwende oder Fortschritt

Oktober 16, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8588

am Mittwoch, 17. Oktober 2018

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ZEITENWENDE rufen die Rechten der sensationell ins Parlament gewählten AfD, die sich selbst konservativ nennen und – was gar nicht ganz überzeugen kann, weil es den Tatsachen und Zusammenhängen widerspricht – sich als ALTERNATIVE für Deutschland selbst zu signieren: Es ist ein Etikettenschwindel der AfD – .

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Aber wir haben eine Zeitenwende im Fortschritt der IT-Revolution.

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Nach der Bayernwahl hieß es seitens des CSU-Establishments „WEITERSO“ und „STABILITÄT“ und – so die CSU:

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„Wir müssen besser kommunizieren“.

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Ja, sie lachen über die Gegner des Systems und erwidern:

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Was soll das denn sein – das System?

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Und sie wissen auch nicht, was der „MAINSTREAM“ ist und was die „LÜGENPRESSE“ völlig unkritisch täglich rausbringt, nämlich die QUOTE, das „ESTABLISHMENT“, den „STAMOKAP“, den Mainstream des Systems.

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Dazu spricht die AfD nach dieser Bayernwahl von ZEITENWENDE.

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Dietmar Moews meint: Ich setze für eine solche Benennung, im Überblick deutlich erkennbare vorgeordnete empirische Kräfte, die leicht nachzuvollziehen sind und überhaupt nicht in den Ansagen der AfD-Zeitenwende bedacht sind – auch nicht im Weiterso der CSU (beide Parteien sind maßlos rückständig).

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Was die AfD und ihre Sprecher, Dr. Gauland und Dr. Meuthen, in der Bundespressekonferenz nach dem Wahlsonntag äußerten, ist schlich UNFUG – denn sie redeten von Zeitenwende, weg von den bayerischen Nazis, hin zu den AfD-Nationalisten:

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EINS Die Übermacht und direkte und mittelbare Herrschaft der USA-Interessen sowie der ISRAEL-Interessen gegenüber deutscher Selbstbestimmung, im Sinne von „ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND“, kann auf den nichterklärten Rückzug der USA aus Deutschland nicht gestellt werden. Ehestens sind Verlautbarungen der TRUMPISTEN, dass „Merkel und Macron weg müssen, dass der Präsident TRUMP eine Anti-EU-Politik proklamiert, dass darin aber nicht eine nationalistische Alternative für Deutschland belastbar geschlossen werden könnte (z. B. wollte Deutschland die von Trump geforderten erhöhten Rüstungsausgaben für russische Rüstungsgüter ausgeben, erschiene vermutlich sofort und unzweifelhaft der neue US-Botschafter, würde die Bundeskanzlerin nach Washington einbestellen – dass die Trump-Forderungen allein der US-Rüstungswirtschaft zugute kommen müssen).

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ZWEI Wer Alternativen vertritt, soll sie in die empirische Szenerie so einbetten, dass dabei mehr als „fromme“ Gebete zu sehen wären.

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Die Alternativen für Deutschland der AfD setzen allerdings nicht in Rechnung die Abhängigkeit zu den USA und zu ISRAEL. Übersehen und vernachlässigt werden auch die generell weltpolitischen, multilateralen und insbesondere nachbarschaftlichen europäischen Wertsetzungen. Die AfD schwimmt realitätsfern in volksverhetzenden Illusionen, eines „Deutschland den Deutschen“, der „Reichsdeutschen“ und Heimatfolkloristen.

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Allein dass die AfD die Wähler mit nationalen Illusionen einwickeln, ist schlimme vormoderne Folklore.

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ZEITENWENDE

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Die weltbestimmenden positiven Tatsachen und deren Wandlungen müssen stets in unser Wissen, Tun und Hoffen einbezogen werden.

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Das beginnt mit Wissen der harten Fakten:

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Hatten wir zur deutschen Reichsgründung im Jahr 1871 etwa 40 Millionen Deutsche – so haben wir heute, nach zwei polarisierenden Weltkriegen, die doppelte Zahl, 80 Millionen. Wir haben jetzt in der Zweiten Bundesrepublik Deutschland mehr studierte Deutsche, als es zur Reichsgründung insgesamt Deutsche gab. Diese modernen Menschen leben in Großstädten und kommunizieren weltweit auch und ausgewählt per Echtzeit-Internetz. Dagegen damals lebten die meisten als Landbevölkerung in Gemeinden unter 2000 Einwohnern. Erst die Eisenbahn, ab Mitte des 19. Jahrhundertsm brachte eine hereinbrechende kommunikative Zeitenwende

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Das muss auch die AfD fokussieren: Wenn wir heute weltweit massenhaft kommunizieren, sind andere politische Szenerien entscheidend, als es lokale, regionale oder nationale Erlebnisse bieten.

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Wenn also ausgerufen wird, dass damit die veränderten Wahlergebnisse und die Vertrauensbünde der Wähler mit den Parteien erklärt würden:

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ZEITENWENDE,

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dann ist das offensichtlich nicht mit den Zahlenergebnissen der Stimmenauszählung beantwortet.

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Dann ist das auch nicht mit den proklamierten Wahlprogrammen der Parteien ausgedrückt.

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Dann ist das auch nicht in den Erklärungsnormen der unzufriedenen Wähler benannt, sondern allenfalls in genau zu beobachtenden Verhaltensnormen der Menschen zu finden.

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Wer diese Mühe der sozialen Erkenntnis aufbringt, wird durchaus auf harte Erkenntnisse stoßen, die nicht mit dem Wort ZEITENWENDE erfasst werden.

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Denn – egal wie sich die oben angesprochenen Wertverhalten auch sein mögen, Prozente von Zustimmung und Ablehnung, Forderungen, Notwendigkeiten, Wachstum oder Frustration – die große vielfältige Wahlbevölkerung hat greifbar und ausgesprochen T die bisherige, belastbare Parteienbindung verloren oder aufgegeben.

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Die Parteien sind normativ und erklärtermaßen verfassungstreu. Dagegen steht inzwischen eine unverbrüchliche Basisdistanz, der Distanz zwischen den staatlichen Normen und der Staatspraxis, permanent diese Normen zu verletzen. Einschließlich, dass die Dienstklasse (Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst) sowie die Parteien, diese Normentwertung durch rechtswidrige Funktionalisierung der Rechtsstrukturen täglich verschlimmert.

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Wer darauf meint, „Frau Merkel erklärt zu wenig“ oder “ die CSU muss die Politik besser kommunizieren“ – redet bornierten Unfug. Was fehlt, ist die ehrliche Bemühung der Apparatschiks, das zu tun, was sie sagen – und zu sagen, was sie da gerade tun.

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LÜGENPRESSE ist das böse Wort, dass diese Verlogenheit. Und dieses nicht zu kritisieren und aufzuklären ein faschistoider Propagandaapparat, den Leo Loewenthal als „falsche Propheten“ empirisch-soziologisch bereits beschrieb und analysierte (da geht es um US-Faschismus in den 1920er und 1930er Jahren).

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ZEITENWENDE kommt von der BASISDISTANZ her und kann uns drei Varianten des (zunächst) wertfreien FORTSCHRITTS zeigen:

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EINS Deutschland wird aufgelöst und in EU, NATO und USA oder RUSSLAND oder CHINA eingegliedert

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ZWEI Es wird in Deutschland zu einer Revolution gegen die Entdemokratisierung kommen. Auf die Revolution werden die USA und die schwarzen Panzerpolizisten mit Gewalt einwirken.

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DREI Die Basisdistanz kann durch lokale zivile Politikorganisation geheilt werden, indem konkrete Teilnahme und Mitbestimmung nach geregelter Demokratie – ohne Hass und Leidenschaft – eingeführt wird. Was zur Zurückweisung aller Fremdbestimmung, die an den wesentlichen humanen Verfassungswerten, die die Präambel des geltenden Grundgesetzes (GG) rechtsstaatlich garantiert, führen kann, müssen die freien Bürger in bürgerlicher Voluntarität initiieren:

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Wiedergewinnung der Demokratie im normverpflichteten Rechtsstaat durch EVOLUTION, als Ausgang von der Einsicht in die gravierende BASISDISTANZ und in diesem Sinn als ZEITENWENDE.

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Wer sich beim täglich aufreibenden Erkämpfen der Evolution nicht hingibt, wird zerrieben.

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Opel Rückruf zur Hessenwahl

Oktober 15, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8587

am Dienstag, 16. Oktober 2018

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Wie komisch – just nach der Bayernwahl, wo es heute hieß „WEITERSO“ und „STABILITÄT“ und – so die CSU:

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„Wir müssen besser Kommunizieren“.

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Ja, sie lachen über die Gegner des Systems und erwidern:

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Was soll das denn sein – das System?

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Und sie wissen auch nicht, was der „MAINSTREAM“ ist und was die „LÜGENPRESSE“ völlig unkritisch täglich rausbringt, nämlich die QUOTE, das „ESTABLISHMENT“, den „STAMOKAP“.

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Das hat rein gar nichts mit „besser erklären“ oder „besser kommunizieren“ zu tun, sondern definitiv damit, dass die deutschen Stellvertreter den Finanzkapitalismus über die Wähler hinwegzieht, ohne noch auf Kritik, Themen, Probleme der Wähler zu reagieren. Sie wissen gar nicht, was ein imperatives Mandat ist, was ein Stellvertreter ist.

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Und so kommt, wie es keine Propagandaagentur besser Timen könnte, heute, am Tag nach der Bayernwahl, der SKANDAL von HESSEN:

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Auch OPEL hat jetzt RAZZIA. Auch OPEL hat jetzt den Anfangsverdacht auf zigtausende Abschaltchips zur Abgasmanipulation heimlich auf den Markt gebracht zu haben. Es geht um 95.000 verkaufte Opel-Diesel-Neuwagen mit der Abgasnorm 6:

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Jetzt heißt es, gerichtlich angeordnete RÜCKRUF-Aktion von OPEL, wenn sich der Verdacht bestätigt.

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Als nächstes kommentieren Ressort-Bundespolitiker. Im nächsten Zug kommt die HESSENWAHL dran.

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Dietmar Moews meint: Wieso versteht die CSU nicht, was ihr brutales System ist? Schaut man tief hinein, kann gar nicht anders erkannt werden, als der organisierte Bruch des geltenden Grundgesetzes, wonach Kapital verpflichtet ist, aber stets ohne Rücksichten die eigene Profitmaximierung verfolgt.

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Auch hier geht es nur immer weiter um die Unternehmensziele und um den Staat, der das Recht zugunsten schwerkrimineller Auto-Manager beugt und brechen lässt, ohne zum Schutz der Bürger und der Kunden durchzugreifen.

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UNTEILBAR DEMONSTRATION in Berlin der Hundertausende

Oktober 15, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8586

am Dienstag, 16. Oktober 2018

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Am Wochenende kamen einige hunderttausend Freizeitmenschen in Berlin zusammen, um zu einem breitgefassten MOTTO:

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#Unteilbar-Demonstration“

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ihren friedlichen MAINSTREAM-Konsenz durch Straßenumzug mit vielen verschiedenen Proklamationen und Transparenten, Symbolen und Abzeichen zu zeigen:

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„SOLIDARITÄT STATT AUSGRENZUNG“ hieß es.

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DLF.de am 15. Oktober 2018 von Anja Nehls:

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#Unteilbar-Demonstration Mehr Masse als klare Aussage

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Was von der #Unteilbar-Großdemonstration in Berlin im Gedächtnis bleibe, sei die beeindruckende Masse an Menschen, die ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung setzen wollten, kommentiert Anja Nehls. Allerdings drohten bei der Vielzahl der vertretenen Anliegen die Inhalte zu verschwimmen.

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Alle, die irgendwie ein Anliegen haben

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Wenn bei der #unteilbar-Demonstration

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linke Gruppen für Klassenkampf statt Rassismus kämpfen,

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Vertreter von Mieterorganisationen für bezahlbare Wohnungen,

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Umweltschützer gegen Atomkraftwerke,

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Streikende von Ryanair gegen niedrige Löhne,

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Sozialverbände gegen das aktuelle Hartz IV,

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Lesben und Schwule gegen Ausgrenzung,

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Flüchtlingshilfeorganisationen gegen Abschiebungen,

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Klimaschützer gegen die Autolobby und

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alle zusammen irgendwie auch gegen die AfD, dann fragt man sich, was dabei am Ende eigentlich herauskommen kann.

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Der Schirm ist so weit gespannt, dass alle darunter Platz finden, die irgendwie ein Anliegen haben, von dem sie aus irgendeinem Grund überzeugt sind, dass es irgendwie zu den Guten gehört. Der Zentralrat der Muslime ist auch dabei und betont, der Islam gehöre zu Deutschland. Die Menge klatscht. Die dezente Kritik einer Seyran Ates, dass es da Verflechtungen des Zentralrats mit islamistischen und rechtsextremen Gruppen gebe, wird von den Veranstaltern weggelächelt fast wie bei Merkel.

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Unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung, für eine offene und freie Gesellschaft: Das Motto habe schließlich jeder gelesen und man könne davon ausgehen, dass jeder, der hier mitmacht, auch dahintersteht. Das könnte man naiv nennen und die Frage stellen, ob eine große Bühne, mehrere zehntausend Menschen davor und die Medien nicht auch ein gutes Lockmittel für Anliegen aller Art sind – ob es wirklich die guten sind, kann bei der Vielzahl der Anliegen sowieso nicht mehr geprüft werden.

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Ein Zeichen setzen – oder nur die Sonne genießen?

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Sahra Wagenknecht von der Linken hat gezweifelt, weil sie keine Forderung nach offenen Grenzen oder unbegrenzter Migration unterstützen will. Worauf die Initiatoren den Schirm gleich noch ein bisschen weiter aufgespannt haben und versicherten, dass man offene Grenzen oder unbegrenzt Migration auch nie gefordert habe. Und dann ist vielleicht die Frage auch schon berechtigt, warum ausgerechnet die AFD keinen Platz unter diesem Riesenschirm finden sollte. Wahrscheinlich wären deren etwas unverfänglichere Themen, wie zum Beispiel die Rente, hier genauso wenig aufgefallen wie alle anderen Anliegen auch.

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Was im Gedächtnis bleibt, ist die pure Masse von über 100.000 Menschen, die alle irgendwie ein Zeichen setzen wollten oder auch nur einen sonnigen Nachmittag und einen Abend mit Herbert Grönemeyer verbringen wollten. Und allein durch diese Masse derer, die heute den Allerwertesten hochbekommen haben, wurde ja auch ein Zeichen gesetzt – für zivilgesellschaftliches Engagement und Demokratie  – auch wenn die Inhalte verschwimmen. Aber ein Gefühl von Einigkeit bei bestem Wetter ist ja auch bereits ein Wert an sich. Bei einem Essen mit zu vielen Zutaten würde man sagen, es hat zwar nicht geschmeckt, niemand weiß, was drin war, aber der Koch hat sich Mühe gegeben und die Gesellschaft war doch nett.

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Dietmar Moews meint: Man sollte es genauer nehmen:

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Ein Wert an sich“ ist „Angepasstheit/Affirmation“ durchaus, genau wie Kalmierung und Schlaftabletten oder Alkohol und Sonnenbaden.

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De letzten Angaben zufolge waren es etwa 250.000 Teilnehmer auf den Straßen von Berlin, um den Großen Stern.

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Was also deutsche Publizisten und Dienstklassenvertreter, insbesondere auch in Amtsrollen als Stellvertreter für Missstände verantwortliche Politiker oft fordern,

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„es sollten doch auch mal die schweigende Mehrheit zeigen, dass sie nicht von streitsüchtig-organisierten Minderheiten sich den Lebenstil und die allgemeine öffentliche Ordnung versauen lassen wollen“.

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Angenommen, der Auflauf am Wochenende zu Grönemeyer in Berlin, war eine Demonstration der meist schweigenden Mehrheit. Tatsächlich hatten hierbei Militante kaum Gelegenheit, sich auffällig an die Spitze zu setzen – nicht mit roten und nicht mit schwarz-weiß-roten Flaggen.

Da wird nicht überzeugend klar, wo die Feinheiten und Wertorientierungen liegen –

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im Mitlatschen bei schönem Wetter?

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bei Mainstream?

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bei Establishment?

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bei oberflächlichem Weiterso?

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Nein diese Berlin-#Demo am 13. Oktober 2018 war die Freizeit-Folklore „Für das Gute – Gegen das Böse“. Mephisto hat also nichts zu lachen.

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FINE E COMPATTO

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LUXEMBURG Parlamentswahlen 2018

Oktober 15, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8585

am Dienstag, 16. Oktober 2018

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Gestern, Sonntag, 14. Oktober 2018, wurde in Luxemburg im regelmäßigen Turnus das Parlament gewählt.

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Rund 257.000 Wahlberechtigte konnten zwischen zehn Parteien mit 547 Kandidaten wählen.

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Das offizielle Wahlergebnis der Parlamentswahlen 2018 zeigt:

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„Regierungskoalition in Luxemburg kann fortgesetzt werden“

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ZEIT.de, am 15. Oktober 2018 berichtet ferner:

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„…Bei der Wahl in Luxemburg haben die Volksparteien schlecht abgeschnitten.

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Für das Dreierbündnis des liberalen Premier Xavier Bettel könnte es trotzdem wieder reichen.

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Bei der Parlamentswahl in Luxemburg hat sich die konservative Oppositionspartei Christlich Soziale Volkspartei (CSV) trotz deutlicher Verluste als stärkste Partei behauptet. Nach Auszählung von gut der Hälfte der Wahlbüros kommt die Partei unter Führung von Claude Wiseler nur noch auf gut 28 statt bisher 33,7 Prozent (2013) der Stimmen. Die regierenden Sozialdemokraten rutschen demnach um etwa vier Prozentpunkte auf rund 16 Prozent ab. Damit zeichnen sich die schlechtesten Werte für CSV und Sozialdemokraten seit zumindest 20 Jahren ab.

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Die Liberalen, die Teil der Regierungskoalition sind, liegen nach den ersten Ergebnissen mit gut 16 Prozent knapp zwei Punkte unter dem Wert von 2013. Große Gewinner ist den Teilergebnissen zufolge dritte Regierungspartei, die Grünen. Sie schneiden mit 15 Prozent um fünf Punkte besser als vor fünf Jahren ab.

 

Damit ist eine Fortsetzung der bisherigen Dreierkoalition von Liberalen, Sozialdemokraten und Grünen möglich. Das meldete der Fernsehsender RTL unter Berufung auf eine eigene Hochrechnung. Das vom Liberalen Xavier Bettel geführte Regierungsbündnis errang demnach am Sonntag insgesamt 31 der 60 Sitze in der Abgeordnetenkammer. Damit könnte die seit 2013 regierende Koalition ihre Regierungsarbeit fortsetzen.

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Deutlich zulegen konnten aber auch zwei Protestparteien: Die Piraten kamen auf mehr als sieben (2013: drei) Prozent, die rechtspopulistische, EU-feindliche und katholisch-fundamentalistische ADR auf etwa neun (6,6) Prozent.

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Bei der letzten Wahl 2014 war der seit 18 Jahren amtierende CSV-Premierminister Jean-Claude Juncker wegen einer Geheimdienstaffäre um illegale Abhöraktionen abgestraft worden. Die konservative CSV war – obwohl den Stimmen nach immer noch stärkste Partei – bei der Regierungsbildung übergangen worden. Die sozialdemokratische LSAP, die zweitstärkste Kraft wurde, überließ Bettel von der liberalen DP den Vortritt bei der Regierungsbildung. Grund dafür war unter anderem, dass die DP die stärksten Zugewinne bei der Wahl hatte, während die LSAP Verluste verzeichnen musste.

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Rund 257.000 Wahlberechtigte konnten zwischen zehn Parteien mit 547 Kandidaten wählen. Wegen des komplizierten Wahlverfahrens, bei dem sowohl Parteilisten als auch einzelne Kandidaten unterschiedlicher Parteien gewählt werden können, gab es zunächst keine aussagekräftigen Angaben über die Sitzverteilung.

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Der CSV-Generalsekretär Laurent Zeimet sagte zu den Verlusten seiner Partei, dass nach den bisherigen Ergebnissen die CSV stärkste Partei sei: „Darauf kommt es an.“ Sollte die CSV wieder in die Regierung kommen, würde sie an eine lange Tradition anknüpfen: Seit 1953 haben die Christsozialen 55 Jahre lang die luxemburgischen Regierungschefs gestellt.

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Dietmar Moews meint: Kontinuität und Stabilität erscheinen in der heutigen weltpolitischen Szenerie und auch gegenüber der unsinnig vergrößerten und zerstrittenen Europäischen Union wünschenswert.

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Luxemburg ist einer der EU-Gründerstaaten und mal mit den ursprünglichen demokratisch-freien und rechtsstaatlichen Werten angetreten. Doch zu einer Vorbildrolle für die EU-Zukunft reicht es in Luxemburg ebensowenig wie in Deutschland.

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Während Deutschland als erstes EU-Land die verbindliche Netto-Verschuldung erheblich überschritten hatte, aber später andere EU-Partner, die sofort, teils ziemlich maßlos, nachzogen, dann schulmeisterlich die Schuldenpolitiken rügen wollte. Hat Luxemburg unter der damaligen Führung des heutigen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker eine originelle Steuerbetrugs-Konzeption, mit komplizierten Ping-Pong-Verschachtelungen, etabliert, die bis heute für Luxemburg Erträge bringen und nicht revidiert wurden – während der unredliche Juncker noch immer Führungspersonal der EU in Brüssel spielen darf.

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Wie will man die aktuellen italienischen Aggressionen gegen die EU ausbalancieren, wo die aktuelle nationalistische Forca/Stelle-Regierung auf EURO-Risiko die italienischen Überschuldungen ins Unermessliche treiben?

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Heute hat die italienische Parlamentsmehrheit in Rom einen neuen Überschuldungs-Haushalt beschlossen.

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Da hocken also die Betrüger in Brüssel zusammen, kassieren enorme Gagen und haben die italienischen Schwerverbrecher auf der eigenen schmutzigen Agenda.

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Das ist exakt das entlastende Durchatmen, wenn man glaubt:

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Bayernwahl – glücklich ausgegangen – Stabilität der CSU wurde erneut gesichert; Luxemburgwahl – glücklich ausgegangen – Stabilität der bürgerlichen Koalition mit den Liberalen, den Sozialdemokraten und den Grünen wurde erneut gesichert bzw. könnte weitermachen.

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Ja, wer hätte das gedacht. Einige Akademiker gibt es auch in Luxemburg, die wie in Deutschland die GRÜNEN wählen.

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Doch die stärkste Partei, die CSV (von Juncker), hat Wild-West-kapitalistische Begierden, die sich auch zur Regierung addieren ließe. Man könnte die Grünen in die Opposition drängen.

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FINE E COMPATTO

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USA WASHINGTON stoppt die Todesstrafe

Oktober 14, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8584

am Montag, 15. Oktober 2018

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In den USA fällt das Strafrecht in die Kompetenz der einzelnen Bundesstaaten. Das trifft auch auf die TODESSTRAFE zu, die als Höchststrafe für bestimmte Schwerkriminalitäts-Fälle geurteilt werden kann. Dabei werden Todesurteile oft nicht zeitnah vollstreckt und Todeskandidaten sitzen teilweise lebenslänglich in den unappetitlichen privatwirtschaftlichen Haftanstalten. Selbstredend müssen die Staaten die US-Verfassung berücksichtigen.

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Jetzt hat der US-Bundesstaat Washington die Todesstrafe abgeschafft:

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Frankfurter Rundschau, Politik, Seite 9, von afp:

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„Todesstrafe im Staat Washington verboten. US-Gericht: Vollstreckung ist verfassungswidrig

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Der US-Bundesstaat Washington schafft die Todesstrafe ab, Die Strafe werde „willkürlich“ und aufgrund rassistischer Vorurteile verhängt, urteilte das Oberste Gericht in dem nordwestlichen Bundesstaat am Donnerstag. Es ordnete die Umwandlung aller Todesurteile in lebenslange Haftstrafen an.

Die Todesstrafe verstoße nicht generell gegen die Verfassung, erklärten die Richter. Sie werde aber uneinheitlich angewendet, hänge oft vom Ort des Verbrechens, dem Wohnort des Täters oder seiner Herkunft ab und verstoße daher gegen die Verfassung. So wie die Todesstrafe im Bundesstaat Washington gehandhabt werde, könne sie „keinem strafrechtlichen Ziel dienen“. Nach Angaben des Informationszentrums zur Todesstrafe (DPIC) betrifft die Gerichtsentscheidung acht Verurteilte.

Die Entscheidung erfolgte vor dem Hintergrund des Prozesses gegen Allen Eugene Gregory, der wegen Vergewaltigung und Ermordung einer Frau im Jahr 1996 zum Tode verurteilt worden war. In seinem Berufungsverfahren verwies Gregory auf eine Studie, wonach die Todesstrafe im Bundesstaat Washington von jedem Gericht anders gehandhabt werde. Zudem sei bei gleicher Faktenlage die Wahrscheinlichkeit, dass ein Afroamerikaner zum Tode verurteilt werde, viereinhalb Mal höher als bei einem weißen Angeklagten.

Washington ist der 20. US-Bundesstaat, der die Todesstrafe abgeschafft hat. Allerdings hatte das Oberste Gericht in Washington die Todesstrafe bereits in den Jahren 1972, 1979 und 1981 als verfassungswidrig eingestuft. Im Anschluss wurden jeweils neue Gesetze erlassen. Seit 1976 wuEugene Gregory, der wegen Vergewaltigung und Ermordungrden in Washington fünf Todesurteile vollstreckt. Washingtons Gouverneur Ja Inslee begrüßte das Urteil.

Der demokratische Politiker hatte 2014 ein Morarium für die Vollstreckung von Todesurteilen verhängt. Die Anwendung der Todesstrafe geht in den USA zurück … In diesem Jahr wurden in den USA 18 Menschen exekutiert, zehn von ihnen im Bundesstaat Texas.“

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Dietmar Moews meint: Es ist eine mehrheitliche Ausrichtung der Gesetze durch die allgemeinen Wahlen, wenn auf schwerste Verbrechen die Todesstrafe ausgesetzt wird.

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EINS Desungeachtet ist TODESSTRAFE an sich nicht Menschensache und nicht Gesellschaftssache und nicht Staatssache, denn damit sind stets Reflektionen auf den verurteilten Schwerkriminellen, als Mitglied der Gesellschaft, verbunden, die damit nicht verwirklicht werden, indem der Getötete davon nichts ausleben kann.

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ZWEI Nun ist der Aufenthalt in einem Gefängnis eine „Dauerfolter“. Es ist kaum möglich als Gefangener seine körperliche Integrität und Gesundheit zu wahren. Weder Verpflegung und Lebensmittel, noch Hygiene und medizinische Versorgung, noch sozialpsychologische Reproduktion sind in einem Gefängnis möglich. Schließlich muss man als Gefangener größtenteils seiner Tages- und Nachtzeit ungeschützt vor tätlichen Übergriffen durch die gewaltsame Insassen-Herrschaften zubringen.

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DREI Ich rede nicht von Fehlurteilen – die oftmals bei zweifelhaften Urteilen (in USA oft zivile Geschworene mit Mehrheitsabstimmungen) – gesprochen werden. Wer versehentlich ins Getriebe der US-Strafjustiz gerät, lernt erst dann, was man unter Freiheit und Liberalität verstehen muss.

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Ich will gar nicht von den deutschen Justiz-Vollzugs-Anstalten reden, wo Deliquenten ohne durchdringende Finanzstärke keine respektierten Anwälte bezahlen können. Der deutsche Rechtsstaat hält das Gebot der „Gleichheit vor dem Gesetz“ nicht ein.

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Rechtsruck bei Bayernwahl und das GRÜNE MÜNCHEN

Oktober 14, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8583

am Montag, 15. Oktober 2018

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Söder freut sich

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Die fremdenfeindliche CSU-KAMPAGNE, seit Sommer 2015, die alle Deutschen aufgehetzt hat, ist mit der heutigen Bayern-Landtagswahl der überstandene Kropf in Deutschland.

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Die Hochrechnungen und die bald abgeschlossenen konkreten Wahlkreisauszählungen ergaben ziemlich verlässliche Sitzverteilungen an die Kandidaten der Landtagsparteien für das MAXIMILIANÄUM in MÜNCHEN:

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Die größte bayerische Partei, CSU, mit dem Ministerpräsidenten MARKUS SÖDER, erreichte etwa 37 Prozent, verlor damit gegenüber der absoluten Mehrheit von 2013, des damaligen Ministerpräsidenten HORST SEEHOFER, über 10 Prozent, wird damit weiter an der Regierungsmacht bleiben, benötigt allerdings einen mehrheitsbeschaffenden Koalitionspartner.

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Mit etwa 11 Prozent werden die FREIEN WÄHLER, als quasi CSU-Sezession, für eine „bürgerliche Koalition“ in die enge Wahl kommen.

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Mit unter zehn Prozent fiel die SPD – in der Formulierung des verdienten genialen Christian Ude, dem langjährigen, herausragenden Münchner Oberbürgermeister – in den freien Fall: Besinnung sei nun nötig.

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Die GRÜNEN errangen mit annährend 18 Prozent ein Spitzenergebnis, sinnfällig erklärt mit jungem frischen Personal. Man muss allerdings begreifen, dass SPD und GRÜNE insgesamt knapp 30 Prozent haben – egal, ob man die LINKSPARTEI einrechnet, wird damit deutlich, dass BAYERN klare rechte Mehrheiten wählt: CSU, Freie Wähler, FDP, AfD.

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Die AfD kam mit über zehn Prozent erstmalig in den Bayerischen Landtag – und können sich dort als Opposition hemmungslos betätigen.

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Die FDP hängt an 5 Prozent – und wird wirkungslose Oppositionsfraktion werden, falls die Hürde der 5% genommen werden kann.

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Dietmar Moews meint: Nach den Stellungnahmen der Parteiensprecher ist bereits festzustellen:

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Die CSU und Söder/Seehofer haben nicht gelernt, sondern behaupten, sie haben alle wichtigen Themen bestätigt erhalten. Die CSU sieht den Einbruch durch die Bundespolitik und die MERKEL-Regierung verursacht. Die CSU nach der Wahl verkündet, die bisherige Linie weiter zu verfolgen – darin läge der von der großen Wählermehrheit gewünschte STABILITÄT in Bayern.

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Bei 200 Parlamentssitzen und einer verlangten Regierungsmehrheit von mindestens 101 Stimmen, können CSU 83 Mandate, SPD 21 Mandate, Freie Wähler 23 Mandate, Grüne 28 Mandate, AfD 22 Mandate, diverse Koalitionen bilden – allerdings nicht gegen die CSU.

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Damit wird MARKUS SÖDER Vormann der CSU bleiben können, falls die CSU das will.

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Die SPD wird eventuell begreifen, dass sie jetzt in Notrettung aus der Berliner MERKEL-Koalition aussteigen muss. Denn ansonsten kann die SPD nicht aus dem Schatten herauskommen, jeden CDU/CSU-Müll mitverantworten zu müssen.

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Wenn die SPD die Bundesregierung verlässt, werden die Erwartungen für die SPD und für die GRÜNEN für Hessen besser. Es kann durchaus zu einem erheblichen Parteien- und Personenrevirement kommen. Sowohl Olaf Scholz und Schäfer-Gümpel wie auch eine Führungsübergabe von Bundeskanzlerin Merkel können schnell aufblitzen.

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Die Summe der rechten Wähler, denen nur etwa 30 Prozent eher linke Parteien gegenüberstehen, muss als Rechtsruck verstanden werden. Da geht es um Nationalismus, Euro-Feindlichkeit, Polizeistaat, Demokratieabbau.

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Ganz entgegengesetzt ist die MODERNE in der Landeshauptstadt München, die bis heute einen direkt gewählten SPD-Oberbürgermeister hat. Denn MÜNCHEN ist jetzt überwiegend von GRÜNEN Kandidaten, und noch einigen CSU-Kandidaten gewonnen worden. Die SPD wird nicht mehr als Einlösung der MODERNE und der ZUKUNFT als Großstadtpartei eingeschätzt und erhielt jetzt insgesamt in den Großstädte nur noch 13%.

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