Blackrock Merz will die deutsche Führung erzwingen

Mai 19, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10424

am Donnerstag, den 19. Mai 2022

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Heute hielt der deutsche Bundeskanzler eine Rede im Bundestag. SPD-Scholz bedient damit die kriegstreibende deutsche Kulturindustrie, die mit allen schwachsinnigen Behauptungen versucht, die aktuelle SPD-GRÜNE-FDP-Bundesregierung herabzuwürdigen und fertig zu machen.

Zum Antreiber hat man den CDU-Laschet-Nachfolger Friedrich Merz hochgezogen, der bekanntlich Insider eines der größten weltweiten Finanz-Disponierer BLACKROCK ist, dem US-Amerikanischen Rüstungsschwergewicht, für den Merz bis zu seinem parteipolitischen Neustart eine führende Rolle ausgeübt hat:

Wenn man SPD-Altkanzler Gerhard Schröder als Putin-Kriegsfreund aburteilt, so bringt BLACKROCK, als einer der mächtigsten Rüstungs-Unternehmen-Finanzier die ununterbrochenen USA/NATO-Kriegsaktivitäten, das eigene Waffengeschäft hoch, wogegen Schröder/Putin lediglich unappetitliche Counterparts sind. Wer in Westjordanland in israelischen Uniformen die Journalistin und ihren Trauerzug angreift und beschießt, steht vor Gericht nicht besser da, wenn ein russischer Mördersoldat einen ukrainischen Zivilisten erschossen hat. Denn das ist nun innerhalb weniger Tage in Palästina und in der Ukraine so geschehen.

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Wie lauten also die schwersten Lügen in der deutschen Lügenpresse, wie es heute erneut der DLF-Journalist Friedbert Meurer im Deutschlandfunk („Informationen am Mittag“) durchgehen ließ?

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Die Lügen bzw. und irreführenden Falschbehauptungen sind als Vorwürfe so gestrickt – dabei ist es ein Dauerrundschlag gegen deutsche Versuche, nicht alle USA-Kriegs-Ideen mitzumachen – also nicht alle BLACKROCK-Waffen-Konjunkturprogramme zu begrüßen: Folgendes wagt es der DLF-Journalist Friedbert Meurer nicht gegenzufragen bzw. anzumerken:

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– Es wird der deutschen Bundeswehrpolitik seit Jahren vorgeworfen, nicht verpflichtungsgemäß 2% des deutschen Jahres-Wirtschaftsprodukts für Rüstung auszugeben. Zwei Prozent des BIP lautet das NATO-Ziel. Doch ist diese Forderung natürlich ein relativer Wert. Denn objektiv beteiligen sich die meisten NATO-Staaten wohl mit den obligatorischen 2 Prozent ihres nationalen BIP, allerdings sind das meist in absoluten Zahlen geringere Summen, verglichen mit dem größeren nationalen BIP Deutschlands. Kurz, Deutschland rüstet mit höheren jährlichen Summen (auch wenn die geringer als 2 Prozent betragen), als es die meisten NATO-Staaten tun, die IHRE 2 Prozent erfüllen. Ausnahme bildet der hochgerüstete Militärstaat USA, der noch mehr in die Rüstung steckt. Ich vernachlässige hierbei andere verteidigungspolitische Aufwendungen Deutschlands, die ja nicht nur in Waffen und Soldaten bestehen, sondern in vielfältigen „weichen Skills“ der Kommunikation und der Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen mit den NATO-Feindstaaten.

– Es wird von Deutschland eine starke Führungsrolle in der EU und in der Verteidigungspolitik verlangt, Besonders auch von denjenigen EU-Partnerstaaten, die in der Doppelrolle NATO-Mitglieder sind.

Was soll diese Forderung? soll Deutschland in Europa die NATO-Führung übernehmen?

Deutschland ist völkerrechtlich nicht souverän und wird besonders von den USA als militärisch nicht souverän behandelt; die USA halten ihre bevormundende Herrschaftsrolle (Ramstein als USA-Startrampe amerikanischer Atomwaffen) als Besatzer seit 1945 aufrecht. Daran ändert die deutsche NATO-Mitgliedschaft gar nichts.

Und wollte Deutschland als EU- und NATO-Staat in EU-Europa stärker in eine Führungsrolle streben, kämen dadurch Machtansprüche des befreundeten Frankreichs in Frage.

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– Es wird unerwiesen behauptet, dass die Appeasment-Politik Deutschlands durch Handel und Wandel mit Putin FALSCH WAR. Im Gegenteil, diese Politik war bis zum russischen Einmarsch am 24. Februar 2022 nützlich und friedensschaffend. Wer weiß denn, was Russland ohne diese deutsche Friedens-Politik, seit 1990, an Aggressionskriegen noch zusätzlich angerichtet hätte? außer Afghanistan, Tschetschenien, Georgien, Krim, Syrien, Donbas?

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– Daneben halte ich die Abschaffung der Allgemeinen WEHRPFLICHT für einen bildungspolitischen Verlust, der rückgängig gemacht werden muss. Alle jungen Leute müssen zu „Wehrrecht und Reisepflicht“, über die Schulpflicht hinaus, staatlich verpflichtet und geführt werden, damit sie vernünftig werden.

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– Niemand kann bestreiten, dass die geografische europäische Achsenlage Deutschlands in allen großen Kriegen wesentliche Kriterien bedeutete. Der europäische Religions- und Vorherrschaftskrieg von 1618, der Dreißigjährige Krieg, tobte allseitig hauptsächlich in Deutschland (da gab es Deutschland noch gar nicht). Als Napoleon nach Moskau zog, ging es durch Deutschland. Sowohl der Große Krieg von 1914-1918 wie auch der Zweite Weltkrieg 1939- 1946 wurden auf Deutschland fokussiert (auch wenn USA gleichzeitig in Japan furorte und Stalin in Karelien und Finnland).

– Kurz, das mit den vielfältigen Kriegschulden historisch belastete Deutschland muss militärisch zurückhaltend und „FÜHLEND“ Politik machen und eben nicht „FÜHREND“. Denn auch das heutige Hitler-Schuld-Deutschland wird immer weiter als Sündenbock benutzt werden – egal ob es in EU-NATO sich führend aufspielen würde oder nicht: Für beides wird Deutschland von den anderen „PARTNERN“ sowohl als auch beschimpft.

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Dietmar Moews meint: Gut das der SPD-Kanzler Olaf Scholz die stillere, nicht so transparente Zurückhaltung praktiziert. Warum soll sich Deutschland von Polen oder für Ukraine zum Sündenbock beschimpfen lassen. Auch die baltischen Staaten machen ihre eigene Verteidigungspolitik in der NATO. Was macht Ukraine? um daher Deutschland Vorwürfe zu machen.

Ich halte aus obigen Sachlagen heraus, die deutsche Zurückhaltung für sinnvoll. Was da die USA machen oder in welch miserablem Zustand die englische Armee ist – darauf hat Deutschland wenig Entscheidungsmacht.

Ich meine, Deutschland sollte sich mit Frankreich gut koordinieren, was bei den völlig entgegenlaufenden Staatssystemen – dem französische Zentralismus und dem deutschen Föderalismus – ohnehin ständig schwierig ist. Die deutsche Achsenlage kann Deutschland niemand nachempfinden – weder Italien noch Dänemark oder Schweden.

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Dass eine verfassungsgemäße Bundeswehr befähigt sein sollte, die gesetzte Landesverteidigung vorzuhalten, wurde nach Abbau der „Nationalen Volksarmee der DDR“ vergessen bzw, aufgegeben. Daran habe ich seit den 1990 Jahren fortlaufend gemahnt, nicht weil ich Kriegstreiber bin, sondern weil die heute allseitig erschrocken anerkannte Mangellage der Bundeswehr all die Jahrzehnte bekannt und klar war und weiterhin ist.

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ZUGINSFELD zur Ächtung des Krieges, nach Otto Nebel, 2005cm/2005cm, öl auf Leinwand von Dietmar Moews 1986 in Hannover gemalt

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NINA SIMONE in der NEUEN SINNLICHKEIT 80 mit SPRINGER GOEBEL FÜNF als Anstands-Appell an Hannovers Ministerpräsident Stephan Weil

Mai 16, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10423

am Dienstag, den 16. Mai 2022

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Die aktuelle neuerschienene Ausgabe der Blätter für Kunst und Kultur:

Neue Sinnlichkeit 80 – Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht bietet ganz im Ernst das ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT für einmalig 500 EURO an.

Die Blätter erscheinen in loser Folge.

Man abonniert durch Einsendung der Versandadresse und einem Wechsel, Bargeld oder Scheck an den Herausgeber.

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Neue Sinnlichkeit 80 enthält gemäß dem Inhaltsverzeichnis einen neuen Textbeitrag zu dem laufend fortgeschriebenen LEXIKON DES KUNSTWESENS von Dietmar Moews, hier: NINA SIMONE, Musikerin aus New York.

Außerdem wir eine neue Portraitzeichnung nach NINA SIMONE gezeigt, die in einer exklusiven Reihe von fortlaufend gezeichneten Koryphäen ein Walhalla der Heiligen von Dietmar Moews mitgestaltet.

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 3

Inhalt

Umschlag: AUSSTELLUNGSPLAKAT BALLHOF-GALERIE HANNOVER Peter Grämer 1978 1

IMPRESSUM 1

Zum Geleit 2

INHALT 3

ERFOLGSKINDER 4

DIETMAR MOEWS: Für Wehrrecht und Reiserecht vor 40 Jahren und heute, 2022 10

DIETMAR MOEWS: CORONA-POLITIK und rechtswidriger Zwang mit Immunitätslügen 11

DIETMAR MOEWS: Russen-Sowjets und Blauhelme in Ukraine rufen Särge 12

MHH 2021 / DIETMAR MOEWS: Anti-Aging Spermidin und Haarausfall – *Arendt-Nazi-Bonus 23

DIETMAR MOEWS: Bundestagswahl am 26. September 2021 und neue Regierung 27

DIETMAR MOEWS: NFT ist Pseudo-Kunstgewerbe mit DIGITAL-VIRTUAL-SPEKULATION 31

DIETMAR MOEWS: Mehrstöckige Windmühle 32

LAYOS DAYATOS: >Goebel Springer 2020 – OfFENER BRIEF an MP Stephan Weil Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge FÜNF 38

THOMAS SCHMIDT: Ein Frühlingsmärchen 45

FRANZ OTTO KOPP: Ausflug zum Vesuv 49

ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT Neue Sinnlichkeit einmalig 500 EURO 49

NACHRUF auf Hans Michael Zimmermann 1942-2022 von DIETMAR MOEWS 50

HANS MICHAEL ZIMMERMANN: DAS TRÄUMENDE TIER 52

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzung XXX 55

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO 58

NINA SIMONE: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 59

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Nina Simone 60

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Maskulinistinnen 61

Auflösung Qualitätsrätsel 79: August Stramm, 1914

QUALITÄTSRÄTSEL 77: Wer hats geschrieben? 63

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Seite 2, Zum Geleit

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Zum Geleit

Ich erfand kürzlich die mehrstöckige Windmühle. Die Blätter für Kunst und Kultur sind nun NUMERO 80. Blatt 1 wurde im Gründungsjahr 1979 mit der Zählung 0 gestartet – inzwischen ist NUMERO 80, das achtzigste. Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht diesen heute Putinkrieg-aktuellen Untertitel trug bereits Neue Sinnlichkeit 7, erschienen Dezember 1981. Doch, was hat sich im Laufe unserer Jahre nicht alles verbessert! Wer älter und erfahrener ist, sieht, wie sich ohne seine Anstrengung stets sensationelle Neu-igkeiten ergeben. CORONA, als Immunitäts-Witz unserer Politikrepräsentanten. Einen UKRAINE-Krieg als PUTIN-Witz. Und der Bundestagswahl 2021 folgend, ein Wechsel – eine Regierungsbildung eines SPD/Grüne/FDP-Kabinetts OLAF SCHOLZ, dazu CDU-Linke-AfD-Opposition. Neue Jahrgänge bringen immer eine Häutung der Krankheiten, eine Verlängerung der Vorurteile und immer auch Hoffnungen. Zum Beispiel: Medizin-Nobelpreis 2016 mit Neuigkeiten zur Autophargie (der Krebsabwehr durch Onanie und Spermidin) und ein Zitat in den anschließenden Erfolgskindern aus meinem männlichen Blog Globus mit Vorgarten, Lichtgeschwindigkeit 5791 von August 2015. Ich sagte im Richtspruch, als junger Zimmermann in Springe 1967, auf: „… frisch Gesellen seid zur Hand …“, um überzuleiten: „Die natürliche Substanz Spermidin wirkt verstärkend auf die Autophagozytose.“ – Kunst aus der Maschine ist nicht Kunst. NFT kann uns Menschen, auch IT-Menschen, per App DailyArt, nicht als Kunst dienen. SPRINGER GOEBEL FÜNF als Fortsetzung, wie Ministerpräsident SPD-Stephan Weil die niedersächsische Verwaltungsaufsicht verfassungswidrig aussetzt, folgt hier in Blatt Numero 80.

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Seite 59, Portrait der NINA SIMONE

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Seite 60, Lemma NINA SIMONE im LEXIKON DES KUNSTWESENS von Dietmar Moews

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Dietmar Moews‘

LEXIKON DES KUNSTWESENS

Nina Simone

Nina Simone, S. Nina Simone (bürgerlich Eunice Kathleen Waymon; geb. 21. Februar 1933 in Tryon, North Carolina, USA, war eine US-amerikanische Jazz und- Bluessän-gerin, Pianistin, Songschreiberin und Bürgerrechtsaktivistin. Sie starb am 21. April 2003 in Carry-le-Rouet, Südfrankreich, nach langem Krebsleiden. S. war das sechste von acht Kindern einer Methodistenpredigerin und eines Handwerkers und wuchs als schwarze afro-amerikanische großstädtische Künstlerin in den unerbittlichen weißen US-Rassismus hinein, wogegen sie ihr Leben lang offensiv kämpfte. Bereits im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspielen. Nach einem Studium an der renommierten Julliard School in New York City hinderte der Rassismus in Philadelphia am Curtis Institute of Music den Ausbildungsweg. Fortan jobte sie als Klavierlehrerin und begann ihren Gesang, den sie Black Classical Music nannte.1957 veröffentlichte sie in New York ihr erstes Album, ein Konzert 1959 in der New York City Town Hall machte sie in den USA und in Europa bekannt. Fans nannten sie ehrfürchtig „Hohepriesterin des Soul“. Ab 1960 engagierte sie sich in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. 1961 heiratete sie den New Yorker Polizisten Andrew „Andy“ Stroud (1925–2012), der später ihr Manager wurde Songs für sie schrieb. 1962 brachte sie die Tochter Lisa Celeste Stroud zur Welt. Sie floh aus ihren Ehen. Miriam Makeba brachte S. nach Afrika und auf Europatourneen.S.erhielt allerhöchste Anerkennung in der Künstlerwelt – man höreSuzanne von Leonard Cohen.In den 1980ern trat sie regelmäßig im Jazzclub Ronnie Scott, London, auf. Ihre Autobiografie I Put aSpell on You erschien 1993 wie das letzte Album, 1993. Dann zogS.nach Frankreich, trat in das französische Militär ein und wurde darauf in den USA von der Bürgerrechtsbewegung herausgehoben geehrt. S. lebte in Frankreich noch zehn Jahre, adoptierte Waisenkinder aus aller Welt und starb 2003 nach langem Krebsleiden.

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Dietmar Moews meint: Es wird für diesen Blog LICHTGESCHWINDIGKEIT keine digitale Korrespondenz angeboten. Ich beantworte indes persönliche schriftliche Anfragen persönlich und diskret. Ich wünsche mir für meine Arbeit sozio-geistige Argumente und Meinungen.

Das nächste Blatt Neue Sinnlichkeit ist längst in Arbeit und wird voraussichtlich im Sommer des Jahres 2022 herausgebracht werden können.

Neue Abonnenten auf Lebenszeit, die eine Versandadressen-Änderung vorhaben, sollten ihre neue Adresse dem Herausgeber schriftlich mitteilen, damit das versprochene Abonnement erfüllt werden kann. Für die inzwischen maßlos gewordenen Auslands-Versand-Porti kann sonst das Zusendungsversprechen nicht erfüllt werden (es wäre günstiger für den Herausgeber, jedes neue Blatt persönlich per Pferd beim Abonnentinnen und Abonnenten abzuliefern).

Studenten können die Neue Sinnlichkeit weiterhin für den Kaufpreis von 5 EURO erstehen.

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Merz, Laschet, Kramp-Karrenbauer und jetzt der stumpfe Wüst als CDU-Spitze

Mai 6, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10422

am Samstag, den 7. Mai 2022

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Landtagswahlen, wie Sommersprossen über die Regierungsperioden verteilt, absichtlich, damit stets Wahlkampf ist und nirgends im föderalistischen Deutschland mal Staat gemacht werden kann. Das ist eine Herrschaftsordnung, die als irreführende Praktik die Demokratie zersetzt, weil immer die Parteien gegeneinander aktiv sind.

Jetzt also SCHLESWIG-HOLSTEIN am Sonntag, 8. Mai 2022 – Merz merzelt im Likörzelt in der Fußgängerzone.

Wir werde seit Wochen mit STAMOKAP vollgeschüttet. Die schleswig-holsteinische Landesregierung, nebst Parlamentariern und Parteien, loben sich, wie sie die PANDEMIE überstanden haben. Ansonsten gab es kaum Hochwasser (an der Stör), Großfeuer, keine Pest, kaum Sturmflut, Erdbeben, wenig dänisch-süd-schleswig’sche Wähler, Tornados, Radioaktivitäten, CO2 oder Windhosen. Von der mit Kriegsgiften vollgelagerten Ostsee schweigt CDU-Ministerpräsident Daniel Günther aus Eckernförde. Er hätte laut NDR aktuell als Direktkandidat die Mehrheit.

Man kann nur noch von Ostsee-Urlaub am Wasser in Schleswig-Holstein abraten, denn auch verdünntes Senfgas aus durchgerosteten Weltkriegs-Fässern verätzt Augen. Aber Deutschland entsorgt die Giftlager nicht – und Kiel schweigt dazu.

Desgleichen kommt also mit der Schönheitskonkurrenz der CDU-Spitzenleute in Düsseldorf zur NORDRHEIN-WESTFALEN-LANDTAGSWAHL am 15. Mai 2022 auf uns zu:

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Wie weit RECHTS muss man eigentlich eingestellt sein, um die SPD LINKS zu finden?

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Merz, Laschet, Kramp-Karrenbauer und jetzt der stumpfe Wüst als CDU-Spitze – wen kann man denn in NRW außer dieser STAATS-MONOPOL-KAPITALISMUS-VERSAMMLUNG wählen?

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Dietmar Moews meint: Ich erwarte von den Staatsmedien, dass neben den Herrschenden nicht nur die Nebensächlichen – AFD und LINKE – überhaupt erwähnt werden?

Es ist höchste Zeit für BASISDEMOKRATIE neuer Gruppierungen im Landtag. Doch, wenn die nicht vorgestellt werden, können die nicht die Prozenthürden überspringen: so blockiert der STAMOKAP-Staat mittels seiner Staatssender die Demokratie ab. Besonders dadurch, dass eben nur die STAMOKAP-Lieblingsthemen zur Diskussion gebracht werden.

CORONA, KRIEG, INFLATION, EXTREMISMUS – ja so ist der Staats-Monopol-Kapitalismus, der besteht darin, immer den internationalen mächtigen Kapitalismus-Gebilden mit Politik für Gesetzesregelungen nach Wunsch zu dienen und dabei immer Mittelstand und Kleinunternehmen gesetzgeberisch zu benachteiligen.

Und jetzt also CDU-VIZE-KANZLER MERZ, der völlig ohne Ideen rumschwadroniert und als Dekoration in Kiew die Fotografen belustigt. Mal sehen was wir noch über MERZ Wahlkampf-Telefonate mit Kiew hören müssen, die er bis zur NRW-Landtagswahl noch kämpferisch rausbringt.

Wie blöd sind wir eigentlich, Herr Wüst?

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Leon Battista Alberti ein Hochleistungsaufsteiger von 1404 bis 1472

Mai 5, 2022

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am Freitag, den 6. Mai 2022

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Der Unterklassentyp muss kämpfen und strampeln, wenn er hochbegabt ist.

Oben kontrolliert man die besseren Posten. Die auf den hohen Sozialrängen versorgen das Etablissement ihrer Erben als nicht besonders begabten Postenhaltern. Diese werden als Honigsauger trainiert, die ständigen Zuflüsse von Geist und Originalität „von Unten“ sich anzueignen, gleichzeitig aber den Aufstiegsbegehrten den Weg des persönlichen Erfolges zu stehlen. Wer sich gegen diese übliche Ausbeutung zur Wehr setzt wird von den Postenerben verschwörungsartig fertig gemacht und ein für allemal blockiert.

Wer also von unten kommt, wie Alberti in seiner Zeit, konnte seine Inspiration hervorbringen, um den Preis, sich unbeliebt zu machen (gleichzeitig auf vieles Schöne im Leben zu verzichten; d. h. Hochbegabte müssen gleichzeitig eine lebensdienliche Ideologie (Philosophie) haben).

Der Deutschlandfunk bot vor einigen Tagen eine Darstellung des vor 550 Jahren gestorbenen Leon Battista Alberti.

Alberti – der Universal-Humanist – tagsüber schrieb er Abhandlungen über Mathematik, Literatur und Kunst, nachts Satiren und zwischendurch trieb er Sport: Leon Battista Alberti war der Inbegriff eines Universalgenies der Renaissance. Am 25. April 1472 starb er in Rom.

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DLF.de am 25.04.2022 (leicht gekürzt):

„Besonders sympathisch scheint der Renaissance-Architekt Leon Battista Alberti nicht gewesen zu sein. Stolz war er und immer darauf aus, sich und seine Fähigkeiten anzupreisen:

Oft habe ich den ganzen Tag nichts gegessen, nur um auf den Augenblick zu warten, wo ich mich einflussreichen Menschen zeigen konnte. Immer war ich bestrebt, mich durch etwas Neues bei ihnen beliebt zu machen.“

Dass wir den 1404 in Genua geborenen Alberti trotz seiner charakterlichen Mängel auch heute noch kennen und verehren, liegt daran, dass er, im Unterschied zu den meisten Blendern, tatsächlich allerhand auf dem Kasten hatte. Begonnen hatte seine Laufbahn mit einer qualvollen Zeit als nahezu krankhaft fleißiger Schüler.

Manchmal kam es mir so vor, als würden sich die Buchstaben vor meinen Augen in Skorpione verwandeln und miteinander verhakeln … In meinen Ohren war ein einziges Prasseln und Pfeifen.“

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Für den ungewöhnlichen Fleiß des jungen Mannes gab es einen tieferen Grund: Alberti war der unehelich geborene Spross einer begüterten Kaufmannsfamilie. Als er 17 Jahre alt war, starb sein Vater. Danach schloss die Familie Alberti, den illegitimen Sohn, von allen finanziellen und gesellschaftlichen Privilegien aus. Alberti beschloss, sich seinen Ruhm auf eigene Faust zu erwerben und begann bald, Bücher zu schreiben. Eines, über das er lange nachdachte, hieß „Della famiglia – Über die Familie“. Ein Ratgeberbuch für Familien, in dem die Väter eine für damalige Verhältnisse überraschend emotionale Rolle spielen.

Ich glaube nicht, dass irgendeine Liebe stärker, beständiger, ungeteilter und größer sein kann als die des Vaters zu seinen Kindern.“

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Mit Mitte 40 entdeckte Alberti die Architektur für sich. Das passte gut in eine Zeit, in der viel und anspruchsvoll gebaut wurde. Für sein Buch „Über die Baukunst“ griff Alberti auf den antiken römischen Architekten Vitruv zurück und behandelte alle architektonischen Fragen von der Materialkunde über die Statik bis zu dem auch heute wichtigen Problem, wie man das Innere des Hauses vor schädlichem Wasser schützt. Vom Architekten verlangt Alberti allerdings mehr als nur Ingenieursverstand: Gebäude und öffentlicher Raum sollen die Menschen ansprechen wie eine wohlkomponierte Rede oder ein Musikstück den Zuhörer für sich gewinnt, nämlich durch ein gutes Verhältnis der Teile zum Ganzen:

Schönheit ist ein Konsens der zugehörigen Teile in Bezug auf eine bestimmte Anzahl, Beziehung und Anordnung, so wie es die Harmonie, das vollkommene und ursprüngliche Naturgesetz, verlangt.“

 Wer je vor der grün-weißen Marmor-Fassade von Santa Maria Novella in Florenz stand, dem wird sich die für Albertis Baukunst so charakteristische Balance zwischen Anmut und geometrischer Strenge eingeprägt haben. Aber Alberti war nicht nur Baumeister. Nebenbei stand er als promovierter Kirchenjurist in den Diensten der päpstlichen Kurie, schrieb Bücher über Pferdezucht und Landwirtschaft, eine Grammatik der toskanischen Sprache, ein populäres Buch mit mathematischen Rätseln, Anleitungen zur Textverschlüsselung und Stadtvermessung, und sogar herzerweichende Liebesgedichte brachte der Gelehrte zu Papier.

Weine mit mir,
ach, weine,
du traurige Leier,
singe und weine,
ach, sei so gut,
hilf meiner Herzenswut.“

Traktat über „Das Lob der Fliege“ und Reue „über das ewige Lesen“.

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Als Leon Battista Alberti am 25. April 1472 in Rom starb, war er ein berühmter Mann. Bis heute entdeckt die Wissenschaft immer neue Facetten in seinem literarischen Schaffen. Besonders die kleinen philosophischen Satiren, die er in seinen Mußestunden mit leichter Hand niederschrieb, haben es in sich. Zum Beispiel das Lob der Fliege, die Trauerrede auf seinen Hund oder die Klage eines verstorbenen Gelehrten, der nach seinem Tod sehen muss, wie seine ehemaligen Freunde über ihn lästern und seine Bibliothek verwüsten, woraufhin der Verstorbene sich mit Selbstvorwürfen quält:

Ach! Über das ewige Lesen habe ich mein häusliches Glück, das Gespräch mit meinen Freunden und alle Freuden des Lebens versäumt.“

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Dietmar Moews meint: LEON BATTISTA ALBERTI, in Genua geboren, in Florenz in der Toskana und später auch in Rom, war ein vorbildlicher Architekturkenner seiner Epoche. Wer also heute zu Landschaftsplanung, Siedlungs- und Stadtplanung und Gebäudekunst mitreden möchte, kommt um Alberti nicht herum. Alberti war auf einer Modernisierungswelle der Renaissance, wo Gesellschaft, Produktionstechniken und Reichweiten epochal vorangetrieben wurden. Das muss auch heutigen Neubauern Anregung und Denknahrung geben.

Viel Spaß dabei, Universalismus und Künste-Kennerschaft als Substanz der Architektur zu entfalten.

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Bild.de bildet BORIS BECKER

Mai 2, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10420

am Dienstag, den 3. Mai 2022

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Im gladiatorischen Leistungskampf unserer Welt kann nur als Spitze hingestellt werden, wer positiv TOTAL auf SIEG und auf BESIEGEN achtet, wer also egozentrisch auf sich selbst und seinen aktuellen Kampf, nicht aufs Umfeld oder die Mitbewerber achtet.

So kam das Kind BORIS BECKER bereits zum TENNIS als Leistungssport, vollkommen auf sich bezogen. Er hatte dazumal gar keine Ahnung, dass er auf sich und seine Individualität bedacht sein müsse. Denken war bei ihm aus seiner Natur vorgestellt, nicht aus einer Denkbildung vermittelt. BORIS BECKERS SIEGEN war ganz banal und vulgärmaterialistisch sozialdarwinistisch: Der Stärkere sein wollen, mit hingebungsvollem Selbsteinsatz.

Vom ersten Tag an, als BECKER fürs SIEGEN hervortrat, nahm ihn

BILD (der Axel-Springer-Verlag) in exklusive „Haftung“. Die Becker-Organisation – sein kleines Team bestehend aus Boris, Familie sowie die beiden früheren rumänischen Spitzentennisspieler, Günther Bosch/Trainer (ende der 1970er – 1987) und Ion Tiriac/geschäfteführender Manager (1984-1993) – nahm die „Zusammenarbeit mit dem Axel-Springer-Verlag und mit BILD“ grenzenlos an.

Am 1. Mai 2022 titelt bild.de:

„BORIS BECKER und die Frauen – EIN DRAMA IN MEHR ALS FÜNF SÄTZEN“.

Man sieht, es geht auch ohne Tennis – jetzt als privatsexistisches DRAMA (es geht auch mit den Boris-Kindern – rothaarig? – die sich nicht ganz so beliebig

von BILD zu BILD-Opfern stilisieren lassen, wie die Mütter, von denen BILD Foto-Repros + Reizworte beliebig zu Schlagzeilen macht.

Was fehlt: Boris mit Steffi Graf, Boris mit Michael Stich, Boris mit Franz Beckenbauer, Boris mit Gerd Schröder, Boris als Geschäftspartner mit Mercedes Benz, Boris mit der Tochter von Roberto Blanco, Boris als Rassist … Boris mit BILD!

Damit hatte BORIS BECKER bereits ab 1985, mit seinem ersten Wimbledon-Einzelsieg, das Sonder-Etikett aus der massenmedialen Sonderschublade als LEGENDE und IDOL. Wer in BILD superlativ hingestellt wird, wird damit unverzüglich ein Massenmedien-Star und A-Prominenter in sämtlichen auf Unterhaltung und Freizeit ausgerichteten Medien der herrschenden KULTURINDUSTRIE (wenn er die Wünsche von BILD erfüllt).

Davon lernte BORIS BECKER völlig unreflektiert, dass es auf SIEGEN und auf QUOTEN durch REIZE ankommt, will man aus den Weltstars des ERWERBS-SPORTS, wie Péle, Franz Beckenbauer, Muhammad Ali, Maradona, herausgehoben, besonders auch auf dem internationalen USA-Markt, behandelt werden. Becker lernte, dass dieser Rang nur durch sein Management und deren Maßgaben erreicht werden konnte. Während seine Rolle dabei auf seine fortlaufenden Wettbewerbs-Fähigkeiten, einschließlich der Trainings-und Fitness-Quälereien ankam. Dabei kam ihm seine freundliche und gedankenlose Extrovertiertheit in Medienauftritten zugute – er war nett und lachte verklemmt.

Noch heute könnte BECKER viel viel Geld erwerben, indem er mit und ohne Sportbekleidung, mit und ohne Tennisschläger, in TV-Sendungen seinen berühmten „BECKER-HECHTSPRUNG“ praktisch vormachen würde (oder im Fischladen als Reklame: HIER FRISCHER BECKERHECHT).

BILD.de, BILD, BILD am SONNTAG (Bams) und weitere Axel-Springer-Medien wie die Tageszeitung DIE WELT und WELT am Sonntag bildeten den Anregungskreis des Tennisspielers BORIS BECKER zur Nichtteilnahme an der allgemeinen sozialen Welt und seinem individuell abgeschirmten Sozialleben überhaupt reflektiert interessiert zu sein. In BORIS BECKERS Lebenswelt fand durchweg Affirmation der klaren „Erfolgsziele“ statt, keinesfalls Initiation und Reize zur BILDUNG oder AUFKLÄRUNG eines ziemlich unbedenklichen Heranwachsenden. BECKER blieb unbekümmert und erreichte so den sportlichen Erfolg seiner Siege und sogar einige Wochen auf dem Spitzenplatz der Tennisspieler-Weltrangliste (was schon über eine Tennissaison hinweg eine elende Dauerquälerei nur sein kann – wozu BECKER, derart extrem, nicht fähig war).

Meine Bewertung des zwischenzeitlich (2022) eingetretenen öffentlichen sozialen Rangs des BORIS BECKER, als verarmter, verschuldeter Krimineller und verkümmerter, unreifer Ex-Berufs-Spitzensportler fällt nüchterner aus. BECKER lebt, wie wir alle, in einem Multirollenspiel mit teils diskreten, teils vermischten Mehrfachrollen. Er war Sportbegeisterter und zugleich Multimillionär, Arbeitgeber und BILD-A-Promi, Sohn und rassistischer Frauenheirater u. a. Heute ist er ein mehrfach Vorbestrafter und nunmehr mit einer ausgesprochenen Haftstrafe vor einem Londoner Gericht als

BETRÜGER mit Insolvenz-Betrug von 2 1/2 Jahren Gefängnis Strafgefangener der britischen Justiz.

Aber in der Boulevard-Presse von BILD.de-Publizistik wird BECKER jetzt als Tragödie und wie ein Titanensturz gestempelt. BILD zieht also noch immer mit BORIS BECKER, dem Multifex.

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Dietmar Moews meint: Unser heutiger Wissenstand zum Menschenbild, aus der anthropologischen Sicht, einerseits, und der soziologischen, ist keineswegs verlässlicher Inhalt der angängigen Bildungs-Curricula im heutigen Deutschland. Wer es gebrauchen könnte, lernt es nicht in der normalen Schule, in der Tennisschule schon gar nicht.

Ja, selbst im heutigen wissenschaftlichen deutschen Universitäts-Gehabe werden noch immer aufgrund unzulänglicher Evidenzen längst korrigierter Irrlehren, wie „Dialektik der Aufklärung“, „Ende des „Roten Oktober“ in der Philosophie erst mit Gorbatschow“, oder „Erkenntnis und Interesses“ von Jürgen Habermas. In all solchen Fällen werden Narrative bemüht, die den Menschen nicht entsprechen. Auch BORIS BECKER, als empirischer Beispiel-Fall besonderer Vorstellungsorientierung bzw. Verirrung auf dem Lebensweg, hat diese Wissenschaftsfehler von Habermas und Co. widerlegt und nicht bestätigt.

BORIS BECKER hätte mal mit seinem besten Freund ULI HOENESS darüber sprechen sollen, wie man als Steuerbetrüger vor Gericht besser wegkommt – wenn man es als Bayer in Bayern tut, nicht als internationaler Schwadroneur in London. HOENESS hat für den hundertfach großen Steuerbetrug nicht einmal die gesetzlich vorgeschriebene Strafe absitzen müssen, BECKER wird nun sitzen. Dabei scheinen beide, HOENESS wie BECKER – hinsichtlich der rechtswidrigen Finanzgebaren uneinsichtig und unbelehrbar – also nicht bewährungsgeeignet.

Als Erwerbs-Tennissportler war BECKERS Vorstellung von „Erkenntnis und Interesse“ nicht durch Habermas oder einschlägiges Studium gefärbt. BECKERS Vorstellung seines individuellen „Interesses“ und seines Bildungsinteresses war von seinem Tennis bestimmt und derart waren seine Erkenntnisse zu seinen Interessen. Sein Tennis bewirkte so, dass BECKER seine individuelle Urteilskraft nicht entfaltete, wie es im Erwachsenenleben unerlässlich ist, im zulässigen Rahmen sein Leben zu entfalten.

Kurz, BECKERS Lebensweg, selbst- und fremdbestimmt wie auch immer, ist eine empirische Widerlegung von Habermas „Erkenntnis und Interesse“, wo von Habermas im Kern behauptet wird: Menschen erkennen immer dort, wo ihre Interessen betroffen, besonders wo solche Interessen gestört, behindert oder vernichtet werden. Jeder hat seine Interessen – dazu sucht jeder selbstintiiert nach Erkenntnissen, seine Interessen zu wahren. So lautet der immense, widersinnige Denkfehler des damit berühmt gemachten westdeutschen Salon-Autors Professor Jürgen Habermas, als „Erkenntnis und Interesse“, der im Sinne eines habermasschen Aufklärungsanspruches gescheitert ist – da war mangelhafte anthropologische Urteilskraft im Habermas-Lapsus durchgedrungen: Quatsch zur vierten kantschen Frage: Was/wie ist der Mensch? Macht er aus „Interesse“ „Erkenntnis“? Empirische Antwort: Nur, wenn ein Mensch lustig dafür ist.

Demgemäß wäre heute BECKERS Interesse, im Londoner Strafgefängnis

einzusitzen. Diesen lustigen Eindruck macht BECKER jedoch nicht. Hatte er doch bis zuletzt vor Gericht abgestritten, seine Interessen in seinem Finanzleben je zu erkennen und folglich diese eben nicht gekannt (erkannt) zu haben – also unzurechnungsfähig/unschuldig für die Straftatvorwürfe gegen ihn zu sein.

Der Unterklassentyp muss kämpfen und strampeln, auch wenn er hochbegabt ist. Denn auf den hohen Sozialrängen lebt ein Etablissement von nicht besonders begabten Postenhaltern davon, den zudringlichen Genies von Unten die Zugänge zu den Vorrängen zu verriegeln. Als Honigsauger eignen sich diese die ständigen Zuflüsse von Geist und Originalität „von Unten“ an, gleichzeitig aber stehlen sie den Aufstiegsbegehrten den Weg des persönlichen Erfolges. Wer sich gegen diese übliche Ausbeutung zur Wehr setzt wird von den Postenerben verschwörungsartig fertig gemacht und ein für allemal blockiert.

Wie sehr der BORIS BECKER aus seinem kleinbürgerlichen Bildungsmilieu an den normalen Bildungsertüchtigungen der Jugend in Deutschland, als internationaler „Sporttitan“ vorbeigeführt worden war war und ist eindeutig zu identifizieren:

Es waren zwei, aus dem kommunistischen Rumänien gekommene Vulgärmaterialisten, Günther Bosch und Ion Tiriac, arbeitsteilend mit den BORIS-BECKER-FÜHRERN bei BILD, BILD.de, Bams und WELT, des Axel-Springer-Verlags.

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Der Sprachwissenschaftler Christian Enzensberger hatte vor Jahren einen Essay veröffentlicht, in dem er am Beispiel Goethes Sprachgewohnheiten zeigen konnte, dass sich ganz eigenartige Erscheinungen erkennen lassen, die dem späteren Höfling Dr. jur. Johann Wolfgang von Goethe als Kennzeichen Goethes sozialen Aufstiegsweg auch noch später zu eigen waren. Wer als nicht Hochgeborener oder Erbe den oftmals dreckigen Aufstiegskampf nicht annimmt, kann nicht hochkommen und wird folglich sein gesamtes Leben abwertend und geringgeschätzt. Hinzu kommt, dass dauerhaft Hochbegabten-Leistung zu bringen in vielerlei Hinsicht auch an Vorrangpositionen gebunden ist, die man als subalterner von unten nicht nützen und integrieren kann.

Wer also – wie BORIS BECKER – folgt einem „klassischen Beispiel“, eines, der auch von unten kam:

Der Italiener Leon Battista Alberti (1404-1472)

der Humanist, Schriftsteller, Mathematiker, Kunst-Theoretiker, Architekt und Denker, in seiner Zeit, konnte seine Inspiration hervorbringen, um den Preis, sich unbeliebt zu machen (gleichzeitig auf vieles Schöne im Leben zu verzichten; d. h. Hochbegabte müssen gleichzeitig eine lebensdienliche Ideologie (Philosophie) haben).

So lautet die Einsicht von Leon Battista Aberti bereits im 15. Jahrhundert. Zu solcher Einsicht langte es für BORIS BECKER bis 2022 nicht – mag er sich selbst nun hinsichtlich seiner Lebensführung ernster zu nehmen als Notwendigkeit erkennen, um zukünftig weitere Straftaten vermeiden zu können, indem er sie als seine zugerechnete Verantwortung anerkennt, um sich selbst zukünftig straffrei führen zu können (selbst wenn er es anders fühlen würde).

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Neue Sinnlichkeit 80 mit Hans Michael Zimmermann: DAS TRÄUMENDE TIER

April 29, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10419

am Donnerstag, den 30. April 2022

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Liebe Benutzer, wer will, kann die neuerschienenen Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht Neues Sinnlichkeit 80 in diesem WordPress-Blog in weiteren Auszügen des Inhalts hier finden.

Benutzer der Lichtgeschwindigkeit werden wissen, dass die bis heute insgesamt 10.419 Blogbeiträge nicht über die hochgeladenen TAGS zu finden sind. Denn dieser Blog unterstützt die Datenmitssbrauchs-Praktiken des Providers nicht. Folglich müssen die Benutzer auf eine SUCHFUNKTION verzichten. Man kann überhaupt nur mit der Eingabe des möglichst vollständigen LINKS in den Blog-Aufruf bei WORDPRESS bzw. des exakten Titels einen gesuchten Blogbeitrag aufrufen und öffnen. Diese Schwierigkeit hängt auch daran, dass der Autor nicht die GOOGLE-SUCHE benutzt, sondern die datenschützende STARTPAGE.DE. Bei den zahlreichen Lichtgeschwindkeits-Videos unter www. dietmarmoews bei YOUTUBE ist SUCHEN und FINDEN einfacher.

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 2

Zum Geleit

Ich erfand kürzlich die mehrstöckige Windmühle. Die Blätter für Kunst und Kultur sind nun NUMERO 80. Blatt 1 wurde im Gründungsjahr 1979 mit der Zählung 0 gestartet – inzwischen ist NUMERO 80, das achtzigste. Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht diesen heute Putinkrieg-aktuellen Untertitel trug bereits Neue Sinnlichkeit 7, erschienen Dezember 1981. Doch, was hat sich im Laufe unserer Jahre nicht alles verbessert! Wer älter und erfahrener ist, sieht, wie sich ohne seine Anstrengung stets sensationelle Neuigkeiten ergeben. CORONA, als Immunitäts-Witz unserer Politikrepräsentanten. Einen UKRAINE-Krieg als PUTIN-Witz. Und der Bundestagswahl 2021 folgend, ein Wechsel – eine Regierungsbildung eines SPD/Grüne/FDP-Kabinetts OLAF SCHOLZ, dazu CDU-Linke-AfD-Opposition. Neue Jahrgänge bringen immer eine Häutung der Krankheiten, eine Verlängerung der Vorurteile und immer auch Hoffnungen. Zum Beispiel: Medizin-Nobelpreis 2016 mit Neuigkeiten zur Autophargie (der Krebsabwehr durch Onanie und Spermidin) und ein Zitat in den anschließenden Erfolgskindern aus meinem männlichen Blog Globus mit Vorgarten,Lichtgeschwindigkeit 5791 von August 2015. Ich sagte im Richtspruch, als junger Zimmermann in Springe 1967, auf: „… frisch Gesellen seid zur Hand …“, um überzuleiten: „Die natürliche Substanz Spermidin wirkt verstärkend auf die Autophagozytose.“ – Kunst aus der Maschine ist nicht Kunst. NFT kann uns Menschen, auch IT-Menschen, per App DailyArt, nicht als Kunst dienen. SPRINGER GOEBEL FÜNF als Fortsetzung, wie Ministerpräsident SPD-Stefan Weil die niedersächsische Verwaltungsaufsicht verfassungswidrig aussetzt, folgt hier in Blatt Numero 80.

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 3

<Inhalt

Umschlag: AUSSTELLUNGSPLAKAT BALLHOF-GALERIE HANNOVER Peter Grämer 1978 1

IMPRESSUM 1

Zum Geleit 2

INHALT 3

ERFOLGSKINDER 4

DIETMAR MOEWS: Für Wehrrecht und Reiserecht vor 40 Jahren und heute, 2022 10

DIETMAR MOEWS: CORONA-POLITIK und rechtswidriger Zwang mit Immunitätslügen 11

DIETMAR MOEWS: Russen-Sowjets und Blauhelme in Ukraine rufen Särge 12

MHH 2021 / DIETMAR MOEWS: Anti-Aging Spermidin und Haarausfall – *Arendt-Nazi-Bonus 23

DIETMAR MOEWS: Bundestagswahl am 26. September 2021 und neue Regierung 27

DIETMAR MOEWS: NFT ist Pseudo-Kunstgewerbe mit DIGITAL-VIRTUAL-SPEKULATION 31

DIETMAR MOEWS: Mehrstöckige Windmühle 32

LAYOS DAYATOS: >Goebel Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge FÜNF 38

THOMAS SCHMIDT: Ein Frühlingsmärchen 45

FRANZ OTTO KOPP: Ausflug zum Vesuv 49

ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT Neue Sinnlichkeit einmalig 500 EURO 49

NACHRUF auf Hans Michael Zimmermann 1942-2022 von DIETMAR MOEWS 50

HANS MICHAEL ZIMMERMANN: DAS TRÄUMENDE TIER 52

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzung XXX 55

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO 58

NINA SIMONE: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 59

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Nina Simone 60

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Maskulinistinnen 61

Auflösung Qualitätsrätsel 79: August Stramm, 1914

QUALITÄTSRÄTSEL 77: Wer hats geschrieben? 63

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 50

DAS TRÄUMENDE TIER (S. 178 ff)

Hans Michael Zimmermann 2016

„… Obwohl das Ende schnell erzählt ist und von allem so viel geblieben war, als wäre es nie gewesen, hat es dennoch die beiden Frauen gegeben, die am Küchentisch sich gegenüber saßen und sich vielleicht näher kamen oder verständnislos auseinandergingen. So eindeutig und präsent die Situation auch gewesen war, es wird keinen mehr geben, der Zeugnis davon würde ablegen können, auch nicht von der Ungeduld der Tochter, sich zu weiten und das Joch der Unterdrückung abzuschütteln. Aber es gibt noch die ergraute Küchenschabe, die von einem ihrer vielen Enkel um Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben gebeten wird, da in der Schule gerade ausgestorbene Lebensformen durchgenommen werden. Ihr Beitrag ist dann zwar dürftig und klingt ein wenig desinteressiert, aber so viel kann das aufgeweckte Kerlchen dann doch notieren, dass irgendwann eine mittelgroße und recht fleischige Spezies begann, auf zwei Beinen in der Welt herumzulaufen, wie gehetzt und krank vor Aufregung, als stimmte irgendetwas nicht. Sie wären immer so unglücklich gewesen, erinnert sich undeutlich die uralte Kakerlake und gähnt, vielleicht deswegen hätten sie es vorgezogen, statt sich weiter lästig zu machen, wieder zu verschwinden und ihr Unglück gleich mitzunehmen.

Die Zeit bis dahin aber ist noch prall gefüllt mit allerlei Betriebsamkeiten und den Bemühungen, die nähere und weitere Umgebung mit ihrem vielfältigen Formenreichtum so lange zu ordnen und zu bearbeiten, bis sich in dem Tier das auch im Wachzustand träumen kann, ein gutes Gefühl von Übereinstimmung einstellt, wenn die Welt schließlich klein beigibt und sich den Vorstellungen des modifizierten Primaten anpasst; diese Nachsicht währt allerdings meist nur kurz, da alle Formen sowie auch deren Beziehungen zueinander sich in stetem Wandel befinden, sodass man mit dem Manipulieren kaum nachkommt. Dauerregen in kalter Jahreszeit beispielsweise unterstützt ein Bedürfnis, diese Situation zu verändern oder vielleicht durch eine andere zu ersetzen, wobei die Vorstellung von Wärme und sonnigen Gefilden eine entscheidende Rolle spielt. Möglicherweise kostet es einige Mühe, die Vorstellung in die Tat umzusetzen, aber schließlich landet man tatsächlich an dem Ziel seiner Träume und ist nun bereit, glücklich zu sein.

Doch bereits am nächsten Tag überschwemmen gewaltige Wolkenbrüche das Paradies und wegen der bislang noch nie so hohen Windstärke wird man bald in einen Schutzbunker genötigt, wo für die nächsten Tage der Aufenthalt genutzt wird, bei schlechter Beleuchtung von den eingelagerten Notrationen diejenigen herauszusuchen, deren Verfallsdatum noch nicht allzu lange lange zurückliegt. Glücklicherweise gibt es wenigstens noch eine Telefonverbindung, sodass anlässlich eines Anrufs im fernen Zuhause da von einem plötzlichen Wetterwechsel berichtet wird; nur im Hemd hätte man im Biergarten gesessen und sich von den Sonnenstrahlen, die ungehindert durch die noch blattlosen Bäume drangen, durchwärmen lassen.

Spätestens jetzt, im Halbdunklen bescheiden der Dinge harrend, die die Wirklichkeit noch als weitere Überraschung bereithalten möge, erinnert man sich an die alte Geschichte von demjenigen, der auf der Suche nach dem Glück ständig unterwegs war, es aber nicht fand, weil er nie zu Hause war, wenn das Glück an die Tür klopfte. Solch ein miserables Timing mag für Einzelpersonen vielleicht etwas Alltägliches sein, mit dem man entweder zurechtkommt oder nicht, was letztendlich auch keinen interessiert, für größere Gemeinschaften allerdings, deren ursprüngliches anliegen Schutz und die körperliche Unversehrtheit der Mitglieder gewesen sein muss, bergen gutgemeinte Vor-Stellungen die Gefahr der Selbstzer-störung in sich, wenn damit der Blick auf die Lebenswirklichkeit der Menschen verstellt wird.

7.

Vom Standpunkt der jungen Frau aus gesehen, die sich schließlich nach ergebnislosem Gespräch von ihrer Mutter verabschiedet hatte und gegangen war, gab es keinen Zweifel, dass die Gesellschaft, in der sie lebte, männlich bestimmt und in einem entsprechend schlechten Zustand war. Alle Hinweise an das Leistungs- und Verwaltungspersonal der Gemeinschaft über wachsende Risiken bei hygienischen, gesundheitlichen oder ähnlichen Belangen wurden zumeist mit dem Stereotyp quittiert, es gäbe nun mal im Leben keine hundertprozentige Sicherheit, und bei groben politischen Fehlern sprach man im Zusammenhang mit den sich daraus ergebenen Schwierigkeiten von großen Herausforderungen …“

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Dietmar Moews meint: Ich empfehle den Text DAS TRÄUMENDE TIER von Hans Michael Zimmermann 2016, den die Kölner MEDIA DRUCK, Ubierring, Südstadt, auf Wunsch ausdruckt, anzuschaffen und zu lesen.

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D-50678 Köln am Rhein

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Walter Spies Malerei Auktionshaus Schloss Ahlden 8. Mai 2022

April 27, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10418

am Donnerstag, den 28. April 2022

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Eine große farbige Zeitungsannonce in DIE WELT lenkt unsere Aufmerksamkeit auf einen ganz ungewöhnlichen Geheimtipp, den deutschen Maler in Bali Walter Spies – den die Kulturindustrie bisher völlig verschweigt. Ziemlich verwegen wirkt der jetzt aufgerufene Versteigerungspreis für dieses äußerst rare Werk (Spies selber bezeichnete es als „Vorstudie“) in Höhe von EURO 300.000/500.000.-

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KUNSTAUKTIONSHAUS SCHLOSS AHLDEN

29693 Ahlden/Aller

http://www.schloss-ahlden.de

Auktion Nr.184
7./8./13./14. Mai

Gemälde Lot-Nr. 1942 mit der Katalog-Nr 718 „Carmen mit Orchestergraben“ ca. 1919 um 1920 in Berlin gemalt.

von Walter Spies (1895 Moskau – 1942 westlich von Nias im Indischen Ozean)

Das Gemälde fand im Dunstkreis des europäischen Expressionismus bis 1920 statt; es hat mit den viel eigenständigeren legendären gediegenen Gemälden Spies‘ bis 1942 in Bali wenig zu tun

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Aus <Schönheit und Reichtum des Lebens WALTER SPIES (Maler und Musiker auf Bali 1895-1942) von HANS RHODIUS>:

„…Der vierundzwanzigjährige Walter Spies, schrieb an seinen Vater – er wollte seine noch wackelige Berufswahl als Maler durchsetzen – im Jahr 1919 aus Dresden nach Berlin: „… Meine ersten Zeichnungen waren immer schon von irgend etwas beeinflusst, ich konnte für mein Alter viel zu gut zeichnen, und die Phantasie, die man sonst bei Kindern findet, konnte deshalb nicht frei wirken. Ich zeichnete doch immer nur Tiere, und diese nicht einmal „aus dem Kopf“, sondern ich zeichnete sie meist ab. Und dies wird auch der größte Fehler gewesen sein! auch hatte man mir einen bestimmten „Geschmack“ beigebracht, das schlimmste, was einem passieren konnte. Und jetzt merke ich es ganz besonders, wie an mir dies alles haftet und wieviel Mühe es kostet, es zu überwinden.// Ich möchte absolut werden in allem. Es ist ein Blödsinn, von „Geschmack“, von „Schönheit“ zu reden, es sind dies alles enge Rahmen, die sich eine bestimmte Künstlergruppe setzt, es steht dann einfach der eine unter dem Einfluss eines anderen. Wenn einer von den Stärkeren etwas „schön“ findet, so quatschen es die Schwächeren ihm nach, und alles, was darüber hinausgeht, wird als hässlich proklamiert. Der Begriff „Schönheit“ soll für jeden einzelnen subjektiv sein. Man kann überhaupt nicht von Kunst objektiv reden. Wenn ein Kritiker über ein Kunstwerk redet, so redet er ausschließlich über sich selber, über seinen „Geschmack“, aber ganz und gar nicht über das Kunstwerk. // Jetzt vom „Können“! stell Dir vor, Papa, wie doch die Phantasie in Schranken gehalten wird von diesem verfluchten „Können“. Es ist wie eine Rinne, wie ein Flussbett, in das sich die Phantasie von vornherein ergiesst, und deshalb ist sie immer nur darauf angewiesen, eine bestimmte Richtung einzuschlagen, eine von diesem „Können“ bestimmte. Wenn dieses nicht wäre, wie frei könnte die Phantasie dann in alle Richtungen schalten und walten, ohne Rahmen, grenzenlos! Wieviele Möglichkeiten sind einem doch dadurch genommen, dass man „kann“! Zum Donnerwetter, das ist und ist nicht das „Können“, was zu schätzen ist. Was habe ich davon, wenn ich nach jahrelangem Studium es dahin bringe, ganz fabelhaft geschickt zu zeichnen?! Ich bin fest davon überzeugt, dass es beinah ein jeder durch Fleiss erreichen kann, ebenso wie das Klavierspiel bis zur Virtuosität bringen, oder lernen, Fugen zu schreiben, siebenstimmig nach vorwärts und rückwärts! Es ist dies alles einfach Kunststück! Feuerwerk! Darin steckt doch nicht die Individualität, die Seele des Künstlers, die doch ganz allein uns interessiert! Nicht, „wie geschickt“ es ein Künstler bringt, sondern „wie es empfunden“, wie „individuell dargestellt“, wie „anders als die anderen“! Wenn man naturgetreu etwas „kopiert“, so ist das nichts als „Können“, das ist Handwerk.// Man sagt von neueren Kunstrichtungen, dass sie gewollt, gesucht sind, aber gerade darin drückt sich doch am meisten die Persönlichkeit des Künstlers aus. Stell Dir vor, dass alle Künstler von nun an nur blödes dadaistisches Zeug zusammenschreiben und malen würden. Wie herrlich interessant wäre es zu beobachten, wie es ein jeder einzelne machen würde, wie sofort die verschiedenen Persönlichkeiten zu sehen sein würden! Das freieste absolute Schaffen wäre da! Ohne solche Rahmen wie „Sinn“, „Logik“! Das sind doch auch alles Rinnen, Flussbetten. Der Dadaismus ist das einzige, was noch Existenzberechtigung hat, denn es ist das Blödeste vom Blöden und deshalb das einzige Vernünftige in der Kunst! Dies wird Dir paradox erscheinen, es ist aber wirklich so, war und wird es sein.“

Um noch mehr Farbe und Raum zu dieser ungeklärten Mischung aus Individualität und Persönlichkeit zu geben, noch aus dem selben Brief:

„…wieso … wie ein Humperdinck es ihm vormacht?? Durch die Übungen, die er jetzt allein treibt, hat er sicher doppelt soviel gelernt wie im Laufe seines ganzen bisherigen Studiums. Wir haben zusammen eine sehr interessante Methode erdacht, um Kompositionsübungen zu machen! Wir pfeifen zweistimmige Symphonien. Es ist furchtbar interessant, wie man sich fortwährend gegenseitig beeinflusst, d. h. man arbeitet gemeinsam an einer Sache, die eigentlich keinem von uns ganz eigen ist; als Übung für Stimm- und Melodieführung ganz großartig. Man kommt auf die verrücktesten Einfälle. Schade, dass wir nur zu zweien dabei sind! // Wieder von der Malerei ein bisschen. Gucke Dir nur von diesem absoluten Standpunkt aus die expressionistischen Bilder an. Es sind nur zwei Künstler unter den Modernen, die wirklich absolut sind! Jeder in seiner Art natürlich. Es sind dies: Paul Klee und Marc Chagall. Die blödsinnigste Phantasie und krasse Prosa von Marc Chagall. Und die tiefe, tiefe Philosophie und feinste, zarteste Poesie von Klee. Beide haben das „Können“ überwunden. Was für eine Reinheit und Naivität der Empfindung der beiden! Die sind eigentlich die zwei einzigen Wege, die die Kunst jetzt einschlagen kann – der dritte natürlich der, den man selbst zu finden hat. Und ich glaube, dass ich ihn schon gefunden habe oder wenigstens nahe daran bin. Ich will auch „absolut“ werden in Form und Linie! All die Bilder, die ich jetzt hier gemacht habe, sind Vorstudien dafür, in ihnen sieht man die letzten Reste der mir als Kind schon eingeimpften Vorurteile, wie Geschmack und Harmonie der Farben. Ich glaube, dass ich jetzt eine Krisis durchmache. Entweder wird es überhaupt nichts, oder es wird was sehr, sehr Herrliches! Hoffentlich geht alles gut, wenn nicht, so werfe ich die Kunst ganz und gehe irgendwohin aufs Land als Arbeiter. Es ist auch schön, überhaupt ist alles auf der Welt himmlisch!… Genug des Blödsinns, der viel zu wenig Blödsinn ist, es wird ja doch nicht dazu kommen! Vielleicht „leider“! Die Kunst muss und wird mit der Zeit ganz abgeschafft werden. …“

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Das ist ein Briefzeugnis des jungen Walter Spies an seinen Vater von 1920, der als Multitalent in allen Spielarten lebte und der auch Malerei, neben dem Musizieren, als seine Angelegenheit verstand. Hierher gehört das jetzt für die Auktion am 8. Mai 2022 angekündigte Bild mit „Carmen auf der Bühne“.

Bildbeschreibung „Carmen/1919“ von Walter Spies im Katalog zur 184. Kunstauktion in SCHLOSS AHLDEN 2022: „…Umrahmt von einem langen, zur Seite gezogenen, roten Vorhang gibt der Künstler im Stil des Magischen Realismus eine vielfigurige Szene wieder. Aus einer teilw. extremen Aufsichtperspektive wird im Vordergrund ein Orchestergraben mit einem musizierenden, klassischen Orchester dargestellt, während auf der Bühne simultan eine Tänzerin als „Carmen“ auftritt. Dieselbe erscheint überdies parallel als Aktfigur beim Umziehen hinter einem transparenten Paravent und ihr Gesäß erscheint im Spiegel ihres Schminktisches. Wäre dies noch nicht surrealistisch genug, so setzt Spies in diesem Bild zusätzlich starke, räumliche, perspektivische Verzerrungseffekte ein, wodurch die eigentlich sitzenden Musiker zum unteren Bildrand hin für den Betrachter beinahe zu liegen scheinen. Die dargestellte „Carmen“-Figur dürfte durch die Darstellung der „Carmen“ durch Pola Negri als Femme fatale im berühmten, im Dezember 1918 in Berlin uraufgeführten Film von Ernst Lubitsch inspiriert sein, die darin ein vergleichbares Kostüm trug. Entstanden um 1920, markiert das bedeutende Gemälde – eines der frühesten bekannten im Oeuvre des Künstlers – einen Beginn und Wendepunkt in dessen höchst außergewöhnlichem, bewegtem und abenteuerlichem Leben.

Dies führte ihn als Maler, Bühnenbildner, Musiker, Komponist und Fotograf von Russland über Deutschland bis nach Java und Bali. Spies, als Sohn eines deutschen Großkaufmanns und Vizekonsuls in Moskau geboren, wuchs zunächst in Russland auf, wo Gorki und Rachmaninow zu den Gästen der elterlichen Soireen gehörten. Hochbegabt, verarbeitete er bereits als Kind in synästhetischer Weise Klänge in Kunst. In Dresden ging er ab ca. 1905 auf das elitäre Vitzthum-Gymnasium. Künstlerisch beeindruckten ihn als Primaner außer den Werken von Henri Rousseau, die er in der Sammlung Schtschukin in Moskau sah, die Maler der Künstlergruppe „Brücke“ und des „Blauen Reiters“. 1919 fand er in Dresden Anschluss an den Künstlerkreis um Emil Nolde, Max Pechstein, George Grosz, Oskar Kokoschka, die Dresdener Sezession „Gruppe 1919“ und nicht zuletzt Otto Dix, der ihn – wie er selbst später schrieb – sehr „anspornt und ermutigt“. Neben Marc Chagall wird Paul Klee in dieserzeit einer der Leitsterne seiner Arbeit. Doch malte Spies laut eigener Auskunft „nie viel, nicht mehr drei, vier Bilder im Jahr ich hatte seit jeher immer tausend andere Interessen“ (Zit. Spies). Noch in Dresden reüssierte Spies mit Bühnenbildern für Hansums „Spiel des Lebens“ am Schauspielhaus. Im Frühjahr 1920 lernte Spies den Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau kennen, zu dem sich eine Liebesbeziehung entspann.

Im Winter 1920 siedelte Spies nach Berlin über; Im April 1921 zog Spies in Murnaus luxuriöse Villa in Grunewald, dessen Wände er fantasievoll mit Jagdszenen im Stil persischer Miniaturen ausmalte – eine bekannte Fotografie zeigt Murnau am Schreibtisch vor diesen Wandbildern. 1922 stellte Murnau den Filmklassiker „Nosferatu“ fertig, an dem auch Spies als Assistent beteiligt war. Im Gegenzug sollte Murnaus effektvolle Lichttechnik auch dessen Malstil entscheidend beeinflussen. Spies eigene künstlerische Karriere verzeichnete in jener Zeit erste Ausstellungserfolge. Im März/April 1923 beteiligte er sich erfolgreich mit 11 Gemälden an der Jahresausstellung des Hollandschen Kunstenaars Kring im Stedelijk Museum in Amsterdam. Hierzu gehörte auch das Bild „Baschkirischer Hirte“, welches er Géla Forster (Ehefrau Alexander Archipenkos) verkauft hatte. Die „Novembergruppe“ zählte Spies zu den ihrigen, 1924 und 1926 stellte Spies drei Werke in deren Abteilung auf der Großen Berliner Kunstausstellung aus; 1925 nahm ihn Franz Roh mit vier Gemälden in sein Buch „Nachexpressionismus. Magischer Realismus (…)“ auf.

Zuvor hatte Spies bereits Deutschland verlassen – auf der Suche nach Freiheit und Glück. 1923 heuerte Spies als Matrose auf einem Dampfschiff in Richtung Niederländisch-Indien an, wo er im Oktober die Hauptstadt Batavia (Jakarta) auf Java erreichte. Dort bestritt er seinen Lebensunterhalt vornehmlich als Musiker, ab 1924 am Hof des Sultans von Yogyakarta. 1927 fand der Maler sein persönliches Paradies auf Bali, das er zugleich in fantasievolle Bilder umsetzte. Zusammen mit dem niederländischen Maler Rudolf Bonnet reformierte Spies die balinesische Malerei und gründete die Künstlerorganisation Pita Maha, die sich für indonesische Künstler einsetzte. Sein Haus wurde zum Treffpunkt der internationalen Prominenz: Charlie Chaplin gibt bei Spies das Gemälde „Rehjagd“ in Auftrag, Vicki Baum schrieb dort ihren Bestseller „Liebe und Tod auf Bali“; er zog Barbara Hutton, die damals reichste Frau der Welt, Ethnologen und Komponisten, Filmer, Forscher, Aristokraten und Neureiche, die sich zunehmend für seine Bilder interessieren, auf die Insel. Ab 1935 kippte das Schicksal für Spies – er erlebte zunehmend Anfeindungen als Homosexueller, Silvester 1938 nahm man ihn wegen „unmoralischen Verhaltens“ für acht Monate in Gewahrsam; im Januar 1942 starb er schließlich mit über 400 anderen deutschen Internierten auf einem Frachtschiff nach einem japanischen Angriff. „

Das Bild in der 2022er Versteigerung ist Öl/Papier, auf Karton kaschiert, 58 cm x 47 cm, Rahmen. Provenienz: Geschenk des Künstlers an Friedrich Wilhelm Murnau (1881-1931) in der Zeit 1920-1923; in Erbfolge innerhalb der Familie Murnau an die heutigen Besitzer. Ausstellungen: 2012-2018 Hamburger Kunsthalle; 2018 Hamburger Bahnhof, Berlin. Lit./Ausstellungskatalog: „Hello World – Revision einer Sammlung“, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Hrsg. Udo Kittelmann u. Gabriele Knapstein, München, Hirmer, 2018, S. 402, Abb. S. 21, 108 (Nr. 17).

Allgemeine Lit.: Hans Rhodius: „Walter Spies (…)“, Den Haag, 1964; Michael Schindhelm: „Walter Spies. Ein exotisches Leben“, München, 2018; Klaus Huneke: „Géla Forster-Walter Forster – lieben ohne zu fordern“, Norderstedt, 2020. Oil on paper, laid down on cardboard. 58 cm x 47 cm. € 300.000,–/€ 500.000,–

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Dietmar Moews meint: Erst vor wenigen Jahren habe ich vom deutschen Künstler Walter Spies gehört, zu dem ein Biograf seinen Erguss in der Kölner Galerie Smend vorgestellt hatte. Ich habe mir die verfügbare Literatur besorgt und bin sehr von Spies‘ Lebenswerk angetan und überzeugt.

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Die Auktion 184 in dem Schloss Ahlden bringt nur ein Gemälde von Walter Spies, ein Armformat in seinem vor-indonesischem Malerei- und Bilderstil.

Der Startpreis von EURO 300.000/500.000 erscheint mir astronomisch. Seis drum – man wird es sehen: 7. und 8. Mai 2022.

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Nachruf für Hans Michael Zimmermann in Neue Sinnlichkeit 80

April 26, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10417

am Mittwoch, den 27. April 2022

Neue Sinnlichkeit 80 Seite 3

<Inhalt

Umschlag: AUSSTELLUNGSPLAKAT BALLHOF-GALERIE HANNOVER Peter Grämer 1978 Seite 1

IMPRESSUM Seite 1

Zum Geleit Seite 2

INHALT 3

ERFOLGSKINDER 4

DIETMAR MOEWS: Für Wehrrecht und Reiserecht vor 40 Jahren und heute, 2022 10

DIETMAR MOEWS: CORONA-POLITIK und rechtswidriger Zwang mit Immunitätslügen 11

DIETMAR MOEWS: Russen-Sowjets und Blauhelme in Ukraine rufen Särge 12

MHH 2021 / DIETMAR MOEWS: Anti-Aging Spermidin und Haarausfall – *Arendt-Nazi-Bonus 23

DIETMAR MOEWS: Bundestagswahl am 26. September 2021 und neue Regierung 27

DIETMAR MOEWS: NFT ist Pseudo-Kunstgewerbe mit DIGITAL-VIRTUAL-SPEKULATION 31

DIETMAR MOEWS: Mehrstöckige Windmühle 32

LAYOS DAYATOS: >Goebel Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge FÜNF 38

THOMAS SCHMIDT: Ein Frühlingsmärchen 45

FRANZ OTTO KOPP: Ausflug zum Vesuv 49

ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT Neue Sinnlichkeit einmalig 500 EURO 49

NACHRUF auf Hans Michael Zimmermann 1942-2022 von DIETMAR MOEWS 50

HANS MICHAEL ZIMMERMANN: DAS TRÄUMENDE TIER 52

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzung XXX 55

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO 58

NINA SIMONE: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 59

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Nina Simone 60

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Maskulinistinnen 61

Auflösung Qualitätsrätsel 79: August Stramm, 1914

QUALITÄTSRÄTSEL 77: Wer hats geschrieben? 63

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 4

<Erfolgskinder

Liebere Leserin, liebster Leser, es wiederholt sich gar nichts – es scheint wie die Jahreszeiten fortzulaufen und wandelt sich stets. Erwartungshoffnungen sind also immer berechtigt. So fahre ich damit fort, die Malerei als eine Schlüssel-Kunst zu zeigen – was wir zwischen Instinkt und spekulativen Sprachspielen erkennen (ich lehne die staatliche Kunstvernichtung ab):

Neue Sinnlichkeit als Malerei von Dietmar Moews beseitigt die absurden Oberflächlichkeiten, die heute staatlich kommunikativ organisiert werden (OKF= Organisierte Kunst Förderung). Bei den Werken von Dietmar Moews wird die wirkliche Welt als unsere Welt dargestellt. Mit Kant nehmen wir an, das Ding als Menschen begrenzt zu erkennen, aber die totale Dingwelt an sich offenbart sich nicht ohne Weiteres für uns. So sind die Malereien der Dinge eben nicht die Dinge vollständig, sondern es sind menschliche Bilder, Symbole der Dinge. Die Kunst liegt darin, als Erkenntnisquelle unseres Körpers, als beim Malen reflektierte Rückkehr zu den Daten der Intuition und weg von Spekulationen und metaphysischen Schwierigkeiten zu zeigen. Zwischen der Welt in Bild und Augen und Hand des Malers Dietmar Moews werden keine mutwilligen Wertspekulationen oder Imperative eingebracht. So, dass dem Bildbenutzer eine unverstellte, nicht mediatisierte Welt durch die Kunst geboten werden kann. Hier sind weder der Künstler noch die Malerei Medien, sondern es erscheinen DATEN DER INTUITION.

Man möchte (mit Henri Bergson in Materie und Gedächtnis) versuchen, Materie und Geist nicht bereits bei der Wahrnehmung der Daten zu überfallen und zu verbinden, sondern das Denken erst infolge der Bilderkontemplation anzustellen. Damit erfüllt ein Maler die Herausforderung an die Kunst unserer Zeit. Damit ist er der größte Meister der Kunst der Malerei und hätte längst verdient, dass ihn sein westlicher Kulturkreis bemerkt (siehe„Das weiße Engelchenhemd“ – Armin Mohler 1981 in Die Welt). Denn damit haben wir Schöne Künste. Und darauf findet sich bald im kommenden Blatt 81 ein neuer Aufsatz zur Schönheit – ein Plädoyer der Neuen Sinnlichkeit, die in diesen Blättern von Dietmar Moews vertieft wird. Doch wir haben Kulturindustrie, Opportunismus, Lügenpresse und Unfähigkeit zum Selberdenken.

Blätter für das Schöne und das Älterwerden der Alten ist nicht das moderne Prädikat Sowohl-als-Auch. Altwerden scheint alternativlos wünschenswert, – zu verstehen, was dabei „das Schöne“ als inspirierendem Vorsatz bestimmt. Wer kennt schon alle verschiedenen Leiden und Schmerzen, die zu allem Alltäglichen das Altwerden begleiten. Wer das nicht kennt? – Bitte melden.

Ich möchte allen Helfern in der Covid-Sepsis-Hölle meine Anerkennung und meinen Dank aussprechen und wünsche guten Mut und geduldige Wachheit gegenüber den allgegenwärtigen Infektionsgefahren. Mir blieb schwerwiegende Corona-Virus-Infektion bislang erspart. Ich bin rechtstreu und gesetzgerecht nicht geimpft, weil das angängige Geimpfe nicht gegen Infektion schützt und die Schutzvortäuschung keine Immunität, aber Unvernunft hervorruft.

Ich kann meine ABONNENTEN AUF LEBENSZEIT dieser Blätter schwer mit diesen letzten Ausflügen für Wehrrecht und Reiserecht noch begeistern (man ist altersbedingt nur noch gemindert wehrtüchtig und reisefest). Ich bedauere das sehr, weil es mal 1979 – immer auch angesichts des Todes – mit Freundlichkeit und Freundschaft begann, ich jedoch inzwischen so alt geworden bin, dass mir unmöglich ist, Wichtigeres und Unwichtigeres unterscheiden zu können. Bei mir bestimmt das mehr oder weniger sinnvolle Weitermachen aus sich selbst. Wer studiert findet immer weiter interessante Nahrung – auch in der Hoffnung auf geistige Freundschaft. Leider ist mit Hans Michael Zimmermann mein bester lebender Gesprächsfreund von Köln gestorben. Ich würde gerne einen wunderbaren Denker für mich sprechen lassen, der sich Lesern zuwendete indem er meinte: Wer jemand auch sei, wenn nicht in Geschmack, Feingefühl und Einsicht, so doch in Fleiß und Ausdauer er sich (ich mich) wohl messen darf. Und, gehofft wird, eine Leserin in freundlicher Stimmung anzutreffen, auch wenn sie manches nicht zu wissen brauche, indes auch wiederum in diesen ausgedauerten losen Blättern zu lesen, meine Sendungen ihr inspirierenden Gewinn bringen könne.

Deshalb auch mein LINK: <Dietmar Moews’s Blog bei WordPress „in Lichtgeschwindigkeit> (Nachruf auf Hans Michael Zimmermann)

https://wordpress.com/post/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/58184

Aber zur Sache der NEUEN SINNLICHKEIT:

Die ELEATEN – als Eleatismus bezeichnet man „jede philosophische Lehre, die von einem absoluten, nur durch Denken zu erfassendem Sein ausgeht und ihm das Werden und die sichtbare Welt als Schein entgegensetzt“(dafür steht die Sattelzeit, stehen die Jahre um 500 v. Chr.; man nennt es Vorsokratiker – erklärte der wichtigste Philosoph des 20sten Jahrhunderts, der Schwarzwälder Martin Heidegger: „Wir wissen seit Parmenides, demVorsokratiker, dass wir das Sein philosophisch befragen müssen und zwar induktiv, von den Phänomenen und der Existenz her. Hier tritt Dietmar Moews in völliger Übereinstimmung mit Heidegger und den Eleaten hinzu, wie Heidegger in den „schwarzen Heften“ (den privaten Aufzeichnungen) ausruft: „Wohin ist es mit den Deutschen gekommen? Nur dahin, wo sie immer waren – dass sie jetzt nur noch blöder und immer blöder die eigene Seele leugnen (…). So fürchterlich zum ertragen Zerstörung und Verwüstung sind, die jetzt über die Deutschen und die Heimat gekommen, all das reicht nicht an die Selbstvernichtung, die jetzt im Verrat am Denken das Dasein bedroht.“(vgl.“Verirrte Kunstorganisation..“ Diss. Dietmar Moews, Universität Bremen.)

Und hier möchte ich mit Sören Kierkegaard – den wirklich Lesenswerten – einschießen: Die von mir mit der Neuen Sinnlichkeit erzeugte, mehr ästhetische als ethische Sicht anerkennt die Moderne als Folge des Naturgesetzes unter den Menschen, die in ihrer unendlichen desultorischen Subjektivität immer was Neues als Erleichterung erleben, anstatt sich einer subjektiv ästhetischen Lebensweise hinzugeben. Ich lehne diese Beschleunigungsmoderne ab.

Erfolgskinder, als Textflüsse durch die Zeit von 43 Jahrgängen, sind die lose Folge der individuellen Verschriftlichung der Geschehnisse und der Meinungen dazu, die Dietmar Moews je bemerkenswert scheinen. Im Kern interessiert dabei die Selbstbehauptung der Malerei im postmodernen Wirrwarr und dem organisierten Zwang im staatlichen Kunstsegregationsbetrieb, der heute etwa 95% der Pseudo-Kunst erzeugt (Dietmar Moews fällt darunter nicht). Dazu ist herauszuheben, dass Dietmar Moews eine adelige Wesensprägung mit unbeugsamem Charakter lebt – sehr von seinem genialen Vater, dem Geodät und Stadtplaner Günter (1924-1992) – ermöglicht. So sind die existenziellen Zeugnisse in eher erbaulichen als philosophietheorietischen Vorstellungen des Malers Dietmar Moews auf den modernen Wahnsinn bezogen. Sie bestehen indes auf entschiedener Künstler-Exklusivität, Phänomenologie – also konkrete Malerei – und positiv-empirischer Wissenschaft.

Ausdrücklich: Das MANIFEST DER NEUEN SINNLICHKEIT (in den gleichnamigen Blättern Numero 0, im November 1979) ist keinesfalls als Verneinung des modernen Zeitalters, sondern als Geltungsanspruch und Wahrheit des Schönen (im möglichen Sein) gemeint.

Ich erinnere daran, dass mich mein Gutachter und Freund, der eminente Alphons Silbermann (1909-2000), nachdem ich ihm einige Folgen des losen Blattes Neue Sinnlichkeit (z. B. Nr.23) von München nach Köln überstellt hatte, sehr angetan war, und mir vorschlug, diese Blätter bei einem schlagkräftigen Verlag unter Vertrag zu bringen. Wir trafen uns, hierzu eine Vertiefung zu Erörtern, und ich lehnte schließlich ab, weil mir die Unabhängigkeit und die reine Freude, in loser Folge heraus-zukommen, doch gerade das Entscheidende war, nämlich immer wenn mein lebenslanges Universalstudium, das ich neben der Malerei und dem Selbstmarketing (auf der Linie Piero della Francesca, Caravaggio, Breugel, Georges de La Tour, Spinoza, Kant, Goethe, Schopenhauer, Nietzsche, Matisse, David Hockney, Alphons Silbermann), als neue Stufen in der Neuen Sinnlichkeit mitteilen konnte. Dabei handelt es sich immer um das Mögliche, als Grundmotiv Martin Heideggers wie auch Robert Musils: Was kann der Möglichkeitssinn erkennen? Und gleich noch Heideggers gelebte Antwort nach dem Sein für Männer – auch hierzu wirkt ein nicht moralisierendes „Diesseits von Gut und Böse“, wie es Heideggers Libido-Partnerinnen erlebten: Männlich, nicht weiblich.

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Ich habe über Schönes und erlebbare Schönheit geschrieben, weil ich die moderne Vorentscheidung von heute, dass der Staat bereits mit viel Geld und Salonpersonnage gegen Schönheit Kunstpolitik durchsetzt, ekelhaft finde. Blaise Pascal hatte zur Frage der Verlorenheit und des Elends in einem Leben zum Tode hin, Möglichkeiten zum Glücklichsein und zur Angstunterordnung in seinen „Gedanken“ (ab 1650) überlegt. Pascal verendete im Alter von 39 Jahren – war sehr sensibel und klug. Für mich ist jeder Lebende ein Held – und ich respektiere ihn und sie – auch ohne Gedankentiefe (angesichts eines jeden zu erwartenden Todes),

Neue Sinnlichkeit ist die Selbstbehauptung der Poesie, die über jedes willkürliche „An sich“ zu setzen ist. Ich halte also Schönheit mehr für Dichtung, wie Dichtung in der Sprache. Nur als Wahrheit in Sinn und Form, wo „bildliche Sprache“ vom Bild-Dichter erstellt werden muss; das ist mehr als ästhetische Logik. Ich danke meiner empirisch-wissenschaftlichen Weitung als Künstler-Gelehrter, für die ich weder ein Parteiprogramm noch länger Künstlerfreunde fürs Leben gebrauchen konnte, mein eigenes dichterisches Vermögen Kunstbilder zu malen.

Wer nicht glaubt, dass in der Kölner Stadtluft derart viel Staubdreck schwebt, den jeder in Köln aspiriert und in Lungenschnitten, fleckig wie Leberwurst, anstaunen kann (auch bei Gestorbenen, die nicht an Lunge krepierten). Er wird nachschauen müssen, wo er seine verbleibenden Tage leben möchte? Ob die besten (geräuscharmen Luftfilterungsgeräte) hier noch was retten können? Und man fragt sich nach einer Zeitenwende?

Wie wäre es mit einer Neuen Sinnlichkeit?>

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 50

<Hans Michael Zimmermann / Michael Zar 1942 – 2022

NACHRUF

Hans Michael Zimmermann, auch als Pseudonym Michael Zar bekannt, wurde am 3. Dezember 1942 in Wuppertal geboren und ist am Freitag, den 18. März 2022, 79-jährig in Köln gestorben. Er lebte als träumender bildender Künstler und starb jetzt nach ganz kurzer Infektionszeit durch Corona-Viren im Kollaps eines multifunktionalen COVID-Komas auf der Intensivstation der Kölner Universitätsklinik Sankt Antonius.

Michael Zimmermann war bis zum Tode seiner Frau verheiratet, lebte bis zuletzt alleinstehend in der Kölner Südstadt, wo man ihn kannte und besonders schätzte.

Noch im Jahr 2019 zeigte er als Hans Michael Zimmermann alleatorische Toshiba-Words-Computergrafien in einer selbstinitiierten Ausstellung in der Kölner Batik-Galerie Smend, gemeinsam mit einem langjährigen Freund, dem Kölner Grafiker Jan Konietzko.

In einem vorherigen Leben trat Hans Michael Zimmermann mit dem Namen Michael Zar als bildender Künstler öffentlich auf. Z. B. berichtete die Zeitschrift KUNSTFORUM im Jahr 1988 über eine Ausstellung mit Terrakotten von Michael Zar in der Galerie Michael Horbach.

In seinem künstlerischen Nachlass findet sich ein Essay, den er als graue Literatur im Selbstverlag publizierte, und seine existenzialistische Orientierungs-Vorstellungen ausfließen ließ: <DAS TRÄUMENDE TIER – Essay über ein Tier, das auch im Wachzustand träumen kann>; 190 Seiten, Köln 2016. Dabei stehen der Sexus-Nexus und die aufs andere Geschlecht bezogenen Sozialspezifiken in einer entscheidenden Rolle. Hans Michael Zimmermann steht damit vollkommen im Gegensatz zur heutigen Gleichheitspolitik. Zwar sind ihm Gleichberechtigung und auch Gleichstellungshilfen als Bemühungen der Menschlichkeit immer als Großzügigkeit und Fairness hoch erachtet. Aber Ungleichheit und nicht die Gleichmachung oder auch die Angleichung von Menschen, auch zwischen Weib und Mann, waren ihm nicht gewünscht.

Zimmermann sagt: die Frauen nehmen sich einen Mann, wenn sie es wollen – Männer müssen darauf warten, wenn sie lustig sind. Damit ist zwar Männerwelt als Patriarchat kein Maskulinismus. Und der heute als Genderwertsetzung betriebene Feminismus durchaus nicht als Frauenherrschaft widerlegt. Ein phänomenal-existenzielles Führen und Fühlen sind ihm in eigenen Ausprägungen immer ein einzigartig geschlechtlich bedingtes Patriarchat. Vaterschaft und Verantwortung sind dabei gültige Wertmerkmale beim Träumen im Wachzustand. Wie weit er seine Träumenaffinität auch als Tagträumen während seiner täglichen Stadtwanderungen in konkrete Bewusstseins- und Wahrnehmungsstimmungen oder als esoterische Selbstbeheimatung übte, ist mir nie aufgefallen, ebensowenig wie Drogenpraktiken oder sonstige Stimulanzien.

Hans Michael Zimmermann stand für mich an der Spitze der zeitgenössischen Geister in Köln. Er war in Gedanken weit, tief und schnell, sozial ohne Schrecksekunde verstehend und ansprechbar und damit ein sehr nüchtern-glücklicher Zeitgenosse. Sein Ende und seine zukünftige Abwesenheit ist ein großartiger Verlust für mich. Mit wem kann man noch reden?>

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„Catalogue d’oiseaux“ von Olivier Messiaen bei ARTE / SWR von Pierre-Laurent Aimard zur Sau gemacht

April 25, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10416

am Dienstag, den 26. April 2022

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Am vergangenen Sonntag, 24. April 2022, stellte der deutsch-französische Kultur-Fernsehsender ARTE zwei umfassende Videodarstellungen des Lebenswerks des französischen Komponisten Olivier Messiaen (1908-1992) vor. Dieses Messiaen-TV-Portrait entsprach den Erwartungen und schien fachlich ausreichend differenziert aufbereitet. Man hätte gerne mehr über die Vögel und deren verschiedene Gesangs-Verhalten (z. B. Werbung, Dialog, Angstschrei, Nesthütung, Drohung, Alarm …) erfahren. Jedenfalls hat Messiaen nicht den Furor eines Uhus im Hühnerstall komponiert.

Ein weiterer Film zu Messiaen, der im ARTE-Programm anschloss, der Konzertmitschnitt des „Vogelkatalogs“ (Catalogue d’oiseaux) der 16 von Messiaen ausgewählten Singvogel-Motiven, Konzert in einem sakralen Raum für Klavier zum 24. April 2022 bei ARTE bot, war eine Beleidigung der Kunst insgesamt und des Komponisten und der Musikkonsumenten, die etwas genießen und lernen möchten.

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Nicht die Freiheit der Kunst und des Künstlers, wie und was er da aufführte, steht zur Disposition. Sondern die STAATSKUNST VON ARTE ist verpflichtet, professionell und seriös zu produzieren und auszuwählen.

Das misslang hier für Messiaens Vogelgesänge TOTAL-

Der französische Pianist Pierre-Laurent Aimard ist definitiv für die Klavier-Vogelmusik des OLIVIER MESSIAEN unzweideutig UNFÄHIG. Er spielte sich expressiv und laut auf, wo die feine Sinnlichkeit der Stimmen ja als der Kern der Klang-Motive gemeint war. Dabei ging es nicht um Attackeschreie von Raubgetier.

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MESSIAEN musizierte zu Singvögeln und zu den Vogelsprachen, die er benennt. Ein Kuckuck ist keine Silbermöwe, zugegeben, auch kein Bussard.

Wer aufmerksam zuhört und die natürlichen Vorbilder kennt, die Stimmen, Gesänge und Motive der jeweiligen Singvögel künstlerisch imaginiert hören möchte, etwa einen Pirol, eine Drossel, einen Gimpel – ausnahmsweise einen Kauz und einen Bussard als Raubvögel oder Greifvögel, die keine Pinguine, Pfauen, Hühner oder Enten sind – wird die Feinheit und die Musikalität, aber niemals aggressive Gewalt oder Attacke-Schreie zu hören bekommen, weil MESSIAEN daran kein Interesse komponiert hat.

1. So ist dem ausführenden Pianisten absolut nicht erlaubt, den „Vogelkatalog“ als exzessiven und expressiven Selbstausdruck eines unreifen Klavieristen selbst umzugestalten. Was ARTE da produziert hat ist ein künstlerisches Verbrechen und eine unkultivierte Willkür mit OLIVIER MESSIAENS Stücken.

2. Mindestens ebenso skandalös ist die Kulturindustrie, die hier mit den einschlägigen Institutionen diese Arschgeige Pierre-Laurent Aimard zu einem der „größten Musiker unserer Zeit“ erklärt, wie im Folgenden zitiert wird die Klavierfirma Bechstein offenbar das Wasser nicht halten konnte:

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Zitiert nach bechstein.de: Pierre-Laurent Aimard (geb. 1957) zählt zu den größten Musikern unserer Zeit und wird in der ganzen Welt für seine ausgezeichnete Interpretation des Pianorepertoires aller Epochen gefeiert. 2017 wurde sein herausragendes Lebenswerk mit dem angesehenen Ernst von Siemens Musikpreis gewürdigt.

Geboren 1957 in Lyon, studierte Aimard zunächst am Pariser Conservatoire bei Yvonne Loriod und anschließend in London bei Maria Curcio. 1973 gewann er den ersten Preis beim Olivier-Messiaen-Wettbewerb. Drei Jahre später wurde er von Pierre Boulez zum Solisten des „Ensemble Intercontemporain“ ernannt.

Pierre-Laurent Aimard konzertierte weltweit unter der Leitung von großen Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Peter Eötvös, Sir Simon Rattle und Vladimir Jurowski. Darüber hinaus hat er als Kurator, Solist und Dirigent bei zahlreichen Projekten mitgewirkt, die in renommierten Konzertsälen wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, dem Wiener Konzerthaus, der Alten Oper in Frankfurt, der Berliner Philharmonie, dem Mozarteum in Salzburg, der Pariser Cité de la Musique und dem Southbank Centre in London stattfanden. Er wurde zum Festival de Lucerne und zum Tanglewood Festival eingeladen und fungierte zwischen 2009 und 2016 als künstlerischer Leiter des Aldeburgh Festivals. Während seiner letzten Teilname an jener Veranstaltung spielte er achtzehn Stunden lang den gesamten Catalogue d’oiseaux von Olivier Messiaen. 2017 wurde er für drei Jahre zum „Artist in Residence“ am Southbank Centre ernannt.

Unter den führenden Komponisten, mit denen Pierre-Laurent Aimard eng gearbeitet hat, seien nur György Kurtág, Karlheinz Stockhausen, Elliott Carter, Pierre Boulez und George Benjamin genannt. Darüber hinaus hat der französische Pianist zwei zeitgenössische Werke uraufgeführt: Responses: Sweet Disorder and the Carefully Careless (ein Klavierkonzert von Sir Harrison Birtwistle) und Épigrammes pour piano, violon et violoncelle (das letzte Werk von Elliott Carter, das speziell für Aimard komponiert wurde).

Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Universität Köln und seiner zahlreichen Workshops und Seminare wirft Pierre-Laurent Aimard ein inspirierendes, sehr persönliches Licht auf die Musik aller Stilepochen. Im Übrigen ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und unterrichtete im Jahre 2008/2009 am Pariser Collège de France. 2005 wurde ihm von der Royal Philharmonic Society der Instrumentalist Award verliehen. 2007 erkor ihn die Zeitschrift Musical America 2007 zum „Instrumentalist of the Year“. Erwähnenswert ist ferner die Website www.explorethescore.org, die er 2015 zusammen mit dem Klavierfestival Ruhr initiierte und dem Werk Györgi Ligetis gewidmet ist: Hier ist der Komponist auf Videos beim Unterrichten und Spielen seiner Études pour piano zu sehen.

Mehrere Aufnahmen von Aimard wurden sehr erfolgreich. Dazu zählt insbesondere die Einspielung von J.S. Bachs Kunst der Fuge (Deutsche Grammophon), die zweimal ausgezeichnet wurde (Diapason d’or und Choc du Monde de la musique) und Platz eins in den Billboard-Charts erreichte.

Unter den Auszeichnungen, die Pierre-Laurent Aimard verliehen wurden, seien nur folgende erwähnt: Grammy Award für Concord Sonata – Songs (2005) mit Werken von Charles Ives sowie ein Echo Klassik und der Preis der deutschen Schallplattenkritik für Hommage à Messiaen (2009).“

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3. Der „Catalogue d’oiseaux“ („Vogelkatalog“) gehört zu den wichtigsten Werken von Olivien Messiaen. Die 13 Klavierstücke zu Vögeln symbolisieren die Folgenden

1. Chocard des Alpes

2. Loriot d’Europe

3. Merle bleu

4. Traquet stapazin

5. La chouette hulotte

6. Alouette lulu

7. Rousserolle effarvatte

8. Alouette calandrelle

9. Bouscarle de Cetti

10. Merle de roche

11. Buse variable

12. Traquet rieur

13. Courlis cendré

(zu Deutsch: 1. Alpenschokolade, 2. Europäischer Pirol, 3. Blaue Amsel, 4. Stapazin-Schlitzohr, 5. Waldkauz, 6. Heidelerche, 7. Teichrohrsänger, 8. Kalanderlerche, 9. Cetti-Bocksbar, 10. Amsel,11. Mäusebussard, 12. Lachender Steinschmätzer, 13. Großer Brachvogel).

ARTE-TV schreibt zu dieser Konzert-Konserve des „Vogelkatalogs“:

„… Sie entstanden zwischen 1956 und 1958. Was zunächst nach einem ornithologischen Nachschlagwerk klingen mag, ist eines der brillantesten Klavierwerke seiner Zeit. Pierre-Laurent Aimard interpretiert den „Catalogue d’oiseaux“ in der Berliner Kirche St. Canisius. Bezug zu Oliviens Messiaens, war zunächst der Gewinn des Messiaens-Wettbewerb als 16-Jähriger. Im Ensemble intercontemporain von Pierre Boulez, einem der Schüler von Messiaen, war er erster Solopianist. Für seine Einspielung „Hommage à Messiaen wurde Pierre-Laurent Aimard mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Im Dezember 2021präsentierte Pierre-Laurent Aimard bei einem Konzert in der Berliner Kirche St. Canisius folgende Stücke aus Messiaens „Catalogue d’oiseaux“:

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Dietmar Moews meint: Die Vogel-Musik, die von aller Musikwelt innerhalb der überwiegend unmusikalischen „neuen Musik“ beachtet wird, die dem Komponisten Olivien Messiaen sein Lebenselexier war, Vogelgesang zu hören und zur Anregung aus der Natur für seine neue Klaviermusik zu wählen.

Messiaen hatte die Ohren, das Gemüt und die Sensibilität für die Stimmen der von ihm gewählten Vögel, die ihm in seine Klavieraffinität hineinsangen. Messiaen kopierte nicht die Melodien oder ahmte die Natur nach – er schuf Vogelstimmen-Symbole am Klavier.

Der Klamauk, den der Pianist Pierre-Laurent Aimard hier als Staatsmusikant mit Messiaens Noten anstellt, ist skandalös. Dass das auch noch als hohe Kunst propagiert wird, ist blanke Verarschung.

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SO SANGEN DIE VÖGEL NIEMALS. Selbst der Bussard klingt ganz anders. Der Pirol würde sich selbst nicht erkennen können.

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Wer MESSIAEN zitiert, der verschiedene Szenerien beschrieb:

„…Das Klavier ist auch das einzige Instrument, das die rauen, krächzenden und durchdringenden Rufe des Raben und des Drosselrohrsängers imitieren kann, das Scheppern des Wachtelkönigs, das Kreischen des Wasserralle, das Bellen der Silbermöwe, den trockenen und gebieterischen Klang – wie Klopfen auf Stein – des Mittelmeerschmätzers und den sonnigen Liebreiz der Blaumerle oder des Trauersteinschmätzers.

All dies grub sich mit solch poetischer Macht in mein Gehirn ein, dass ich nicht in der Lage war, es ohne Emotion in Musik umzusetzen. Nicht, dass Sie mich falsch verstehen! Die Vögel alleine sind große Künstler. Sie sind die eigentlichen Komponisten dieser Stücke! Wenn manchmal die musikalische Qualität nachlässt, liegt das daran, dass der Komponist sich draußen in der Natur ungeschickt verhalten oder ein störendes Geräusch gemacht hat, also mit dem Fuß gegen einen Stein gestoßen ist, eine Seite umgeblättert oder einen trockenen Ast abgeknickt hat.“ (Olivier Messiaen)

Die drei Vögel unserer Auswahl hat Messiaen ebenfalls ausführlich beschrieben, und zwar genauso, wie er sie in seinem jeweiligen Klavierstück geschildert hat: als „Solist“ in einem Vogelkonzert und als Teil einer subtilen Landschaftsmalerei.

Was den Waldkauz betrifft, muss man dazu wissen, dass er bei den Bewohnern der mediterranen Länder für gewöhnlich Angst und Schrecken auslöst: Sein Ruf gilt als Todesbote und verheißt Unglück. Entsprechend düster ist Messiaens Beschreibung der nächtlichen Szene, in die sich auch Eule und Uhu mit ihrem grauenvollen Heulen einmischen: „Der Waldkauz hat ein braun und rot gefärbtes Gefieder, ein sehr breites Gesicht, einen feierlichen Blick, geprägt von Mysterium, Weisheit und dem Übernatürlichen. Mehr noch als sein Anblick löst der Ruf dieses nächtlichen Vogels Schrecken aus. Ich habe ihn oft gehört, gegen zwei Uhr nachts, im Wald von Saint-Germain-en-Laye … Finsternis, Angst, ein Herz, das zu schnell schlägt, das Miauen und Kläffen der Eule, Schreie des Uhu und dann der Ruf des Waldkauzes: ebenso schaurig wie schmerzlich, ebenso vage wie beunruhigend (mit einem seltsamen Tremulieren), so zeternd wie der Schrei eines Kindes, das geschlagen wird. Dann Stille und ein Heulen aus weiter Ferne, wie Glocken aus einer anderen Welt.“ lässt weder die Silbermöwe noch die Nachtigall ahnen – als seien sämtliche Sujets in jäher Angst und mit Todes- oder Tötungsgeräuschen aufzumischen.

Die Verhaltensnot des Pianisten Pierre-Laurent Aimard Expressionismus zu demonstrieren soll sein persönlicher Ausdruck sein – nur, für MESSIAENS MUSIK DER VÖGEL ist er unfähig. Dass dazu der geniale Kent Nagano wie ein Zeuge für diese ARTE-Einspielung missbraucht wurde, müsste noch ein Nachspiel haben. Und das ist ARTE dem allgemeinen und dem fachlichen Publikum schuldig (wenn man weiß, wie begrenzt urteilsfähig die meisten Musiker sind und von solchen Fernsehdarstellungen ihre Werte versuchen einzupflegen):

Was die große Musikindustrie preist, kann ja nicht falsch sein?

Leider doch.

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Neue Sinnlichkeit 80 – Blätter für Kunst und Kultur erschienen

April 23, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10415

am Sonntag, den 24. April 2022

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Ich bin von großer Freude erfüllt, das neue Heft herausgeben zu können:

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<Neue Sinnlichkeit 80 Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht>

ISSN 1432-5268 im 43. Jahrgang, April 2022

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Die Blätter erscheinen seit 1979 in der ungewöhnlichen „losen Folge“. Die Abonnenten und Bezieher wissen nicht, wann die nächste Ausgabe folgt oder ob im Abonnement-Modus „auf Lebenszeit“ die Blätter Neue Sinnlichkeit nicht weiter erscheinen können.

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Zum Geleit:

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 2

Zum Geleit

Ich erfand kürzlich die mehrstöckige Windmühle. Die Blätter für Kunst und Kultur sind nun NUMERO 80. Blatt 1 wurde im Gründungsjahr 1979 mit der Zählung 0 gestartet – inzwischen ist NUMERO 80, das achtzigste. Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht – diesen heute Putinkrieg-aktuellen Untertitel trug bereits Neue Sinnlichkeit 7, erschienen Dezember 1981. Doch, was hat sich im Laufe unserer Jahre nicht alles verbessert! Wer älter und erfahrener ist, sieht, wie sich ohne seine Anstrengung stets sensationelle Neuigkeiten ergeben. CORONA, als Immunitäts-Witz unserer Politikrepräsentanten. Einen UKRAINE-Krieg als PUTIN-Witz. Und der Bundestagswahl 2021 folgend, ein Wechsel – eine Regierungsbildung eines SPD/Grüne/FDP-Kabinetts OLAF SCHOLZ, dazu CDU-Linke-AfD-Opposition. Neue Jahrgänge bringen immer eine Häutung der Krankheiten, eine Verlängerung der Vorurteile und immer auch Hoffnungen. Zum Beispiel: Medizin-Nobelpreis 2016 mit Neuigkeiten zur Autophargie (der Krebsabwehr durch Onanie und Spermidin) und ein Zitat in den anschließenden Erfolgskindern aus meinem männlichen Blog Globus mit Vorgarten, Lichtgeschwindigkeit 5791 von August 2015. Ich sagte im Richtspruch, als junger Zimmermann in Springe 1967, auf: „… frisch Gesellen seid zur Hand …“, um überzuleiten: „Die natürliche Substanz Spermidin wirkt verstärkend auf die Autophagozytose.“ – Kunst aus der Maschine ist nicht Kunst. NFT kann uns Menschen, auch IT-Menschen, per App DailyArt, nicht als Kunst dienen. SPRINGER GOEBEL FÜNF als Fortsetzung, wie Ministerpräsident SPD-Stefan Weil die niedersächsische Verwaltungsaufsicht verfassungswidrig aussetzt, folgt hier in Blatt Numero 80.

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Neue Sinnlichkeit 80 Seite 3

Inhalt

Umschlag: AUSSTELLUNGSPLAKAT BALLHOF-GALERIE HANNOVER Peter Grämer 1978 –

Seite 1

IMPRESSUM 1

Zum Geleit 2

INHALT 3

ERFOLGSKINDER 4

DIETMAR MOEWS: Für Wehrrecht und Reiserecht vor 40 Jahren und heute, 2022 10

DIETMAR MOEWS: CORONA-POLITIK und rechtswidriger Zwang mit Immunitätslügen 11

DIETMAR MOEWS: Russen-Sowjets und Blauhelme in Ukraine rufen Särge 12

MHH 2021 / DIETMAR MOEWS: Anti-Aging Spermidin und Haarausfall – *Arendt-Nazi-Bonus 23

DIETMAR MOEWS: Bundestagswahl am 26. September 2021 und neue Regierung 27

DIETMAR MOEWS: NFT ist Pseudo-Kunstgewerbe mit DIGITAL-VIRTUAL-SPEKULATION 31

DIETMAR MOEWS: Mehrstöckige Windmühle 32

LAYOS DAYATOS: >Goebel Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge FÜNF 38

THOMAS SCHMIDT: Ein Frühlingsmärchen 45

FRANZ OTTO KOPP: Ausflug zum Vesuv 49

ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT Neue Sinnlichkeit einmalig 500 EURO 49

NACHRUF auf Hans Michael Zimmermann 1942-2022 von DIETMAR MOEWS 50

HANS MICHAEL ZIMMERMANN: DAS TRÄUMENDE TIER 52

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzung XXX 55

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO 58

NINA SIMONE: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 59

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Nina Simone 60

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Maskulinistinnen 61

Auflösung Qualitätsrätsel 79: August Stramm, 1914

QUALITÄTSRÄTSEL 77: Wer hats geschrieben? 63

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Neue Sinnlichkeit 80, Seite 12-22

Russen-Sowjets und Blauhelme in Ukraine rufen Särge als Homo Sowjeticus

von Dietmar Moews

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Sage ich SEXUS NEXUS – ist damit eine anthropologische Grundorientierung angesprochen. Existenzialistisch verstanden, also ohne wohlfeile Interpretationen und geopolitische Theorien, ohne vertragsbrüchige Kriegshandlungen und nur auf die stofflichen Vorgänge bezogen, wie Gaslieferungen und Raketen auf Kiew, schaue ich nüchtern, womit wir es zu tun haben.

„Für Wehrrecht und Reisepflicht“ sind ebenso konkret gemeint, als allgemeine Dienstpflicht im Staat, damit unsere Abkömmlinge aus der Jugend besser in die erwachsene Verantwortung wachsen können. Wenn es mehr als Spermidin und SEXUS/NEXUS der entscheidenden Personen dieses Krieges betrifft, wie aktuell seit dem 24. Februar 2022, das Putin-Russland mit seinen chaotischen Sowjetmenschen gegen die chaotischen ukrainischen Sowjetmenschen begannen, gilt es konkrete Tatsachen zu sehen und zu beurteilen.

Weltmehrheit für PUTIN

Immerhin wird der Krieg in russischer Propaganda-Diktion mit allen Optionen des russischen Militärs propagiert. Das stellen Ukraine und der Westen falsch dar; denn zweifellos steht die Welt-Mehrheit zahlenmäßig auf Seiten Putins und gegen Ukraine: Xi Jinpings China, Indien, Iran, Venezuela, Belarus, Nordkorea, Syrien, Eritrea, diverse afrikanische Staaten. Doch hier, in der Neuen Sinnlichkeit gelten nicht NARRATIVE oder PROPAGANDA, sondern die konkreten Dinge unserer gegenwärtigen Existenz. Das hat extrem originelle Qualitäten, die hier veröffentlicht werden, die aber von der LÜGENPRESSE einfach ignoriert werden, wie gesagt, ignoriert, nicht widerlegt:

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BLAUHELME

Es scheint albern, wenn nun alle Beteiligten erlebt haben, dass die russische Führung keine Verträge einhält, in Gesprächen Lügen, permanent die Kriegswahrheit zu vertuschen versucht, dass das Völkerrecht laut UN Frieden verlangt und dagegen kein VETO-RECHT gegeben ist – dass also die UKRAINE und deren Unterstützer selbst sich anbetracht des völlig verlogenen PUTINISMUS‘ nicht an alle inzwischen von Russland gekippten Konventionen halten müsste. Ukraine muss nicht päpstlicher als der Papst sein. Und es sagen ja alle: Es ist auch ein Propagandakrieg.

Deshalb habe ich die LÖSUNG des Sowjetmenschen-Chaos mit einer zweigliedrigen Möglichkeit vorgeschlagen:

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BLAUHELME und SÄRGE! Wenn nunmehr die gesamte zivilisierte staatliche Welt, die das Völkerrecht und das Existenzrecht der UKRAINE anerkennt, mit eigenen Militärtruppen in die UKRAINE einrücken würde – also 100 000e vielvölkerische Soldaten, von Mexico bis Südafrika, von Argentinien bis Kanada, natürlich USA, Großbritannien, Frankreich sowie weitere militärisch fähige Parteien: ALLE MIT BLAUHELMEN, ebenso alle UKRAINE-MENSCHEN – ALLE mit Blauhelmen. Es wird ungeachtet der geltenden UN-Regularien, die mit dem pervertierten RUSSEN-VETO derzeit auf Kosten der freien Welt ausgespielt werden, lediglich eine juristische Klarstellung vom UN-BOARD ausgesprochen werden müssen, dass Russland nicht über VETO das Völkerrecht brechen und Kriegsverbrechen begehen darf.

WAS MACHT der chaotische HOMO SOWJETICUS angesichts der freien BLAUHELME, die gegen den UKRAINE-AGGRESSOR verteidigt, dabei keinesfalls als NAZI-ALLIANZ von der russischen Kriegspropaganda abgestempelt werden kann.

SÄRGE NACH RUSSLAND

SÄRGE NACH RUSSLAND. Was der völlig entmündigte HOMO SOWJETICUS unter Putin Alles hinnimmt, um auf dem warmen Sofakissen sitzen zu dürfen, endet, wenn die Kinder in UKRAINE im absurden „Manöver“ umkommen, aber die russischen Soldatenleichen nicht in ihre Heimat zurückgebracht werden, aber: NUN DER WESTEN SÄRGE ANLIEFERN WÜRDE – bis an die russischen Staatsgrenzen. Den HOMO SOWJETICUS schrecken Todesstatistiken nicht. Russland würden aber leere SÄRGE gegen PUTIN aufbringen. Da ist sich jeder selbst der Nächste. Aber tote junge Soldaten – im Bild von ZEHNTAUSENDEN (leeren) Särgen – das wäre das Ende dieses verkrüppelten GPU/KGB-Vladimir Putin. Er würde an das Kriegsgericht nach DEN HAAG eingeladen (EDWARD SNOWDEN hat leider spannende Zeiten). Hitler hatte Staatsgrenzen mit militärischer Aggression gebrochen. Putin macht das jetzt wiederholt. Andere halten das auch für probat – was die USA an Friedenswaffengängen der Weltgeschichte bislang geboten haben und keineswegs das Völkerrecht einhalten, wie auch China übergriffig ist, wo es lustig ist, ob Uiguren, ob Hongkong, ob Tibet – und in sehr eleganter Weise in aller Welt, besonders in Afrika. Da kann von Arabern kein Schamgefühl verlangt werden, wenn Jemen oder Palästinenser zu verschonen wären. Was ist also PUTIN in ALEPPO, NETANJAHU in Gaza, TALIBAN in Afghanistan oder PUTIN in Krim, Georgien, Donbass oder die Saudi-ARABIER mit all den milliardenschweren USA-WAFFEN.

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Ich möchte also kurz mein Blümchen vorzeigen, wie ein Maler und Künstlergelehrter Dietmar Moews in Köln seine alten Tage mit sinnvoller Arbeit verbringt.

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1. Am 24. Februar 2022 habe ich als erster in Deutschland publiziert, UKRAINE soll PUTIN die Macht kampflos übergeben. Die UKRAINE kann keinen heldenhaften Krieg bestehen. Ukraine kann sich nur selbst zerstören – mit kindlichen Wertvorstellungen aber scheinbar unfähig, die eigene unterlegen Lage zu verkennen (ich bezweifele, dass die ukrainische Regierung SELENSKYI unter der Hand ein Beistandsversprechen der USA, und damit der NATO, für sich beanspruchen könnte). Es ist damit bereits am 24. Februar klar, dass die Verteidigung der UKRAINE riesige Zerstörungen und unzählige Menschenopfer produzieren wird, die zuletzt noch für einen Erfolg hält, wenn Menschen durch Korridore ukrainische Städte in Richtung Russland verlassen könnten.

2. Ich habe vorgeschlagen, dass man alle Menschen in UKRAINE mit BLAUHELMEN bewaffnen sollte, dazu überlegene Militärkontingente aus der gesamten freien Welt ebenfalls mit BLAUHELMEN behütet.

3. Ich habe vorgeschlagen massenhaft leere Särge an die russische Grenze zu stapeln, weil PUTIN seine toten Soldaten einfach in Ukraine zurücklässt.

4. Unsere deutsche LÜGENPRESSE sollte sofort aufhören, stets die deutsche Kriegspositionierung als EU sowie als NATO unterzuordnen. Deutschland hat seit Hitler schwerste Kriegsschulden am chaotischen HOMO SOWJETICUS, unteilbar an den meisten SOWJETVÖLKERN. Deutsche schulden besonders aber sowjetischen UKRAINERN und sowjetischen RUSSEN. Deutsche sind deshalb auch in der EU und in der NATO nicht gleich als frei angesehen.

Deshalb muss ein deutscher Bundeskanzler besonders zurückhaltend und still sein, während andere, BIDEN, MARCRON, JOHNSON, großmäulig Wahlkampf machen. Deutschland ist schuldig. Und Deutschland ist fernerhin gar nicht völkerrechtlich SOUVERÄN. Seit 4+2-Verhandlungen im Jahr 1991 hat das beigetretene Deutschland Fortsetzungsunterwerfungen unter die USA – teils direkt, teils durch Militärverträge – unterschrieben, die das Prinzip der Generalverträge von der Kapitulation 1945 her fortsetzen: Deutschland ist völkerrechtlich gegenüber den USA kein souveräner Staat (deshalb können wir auch nicht NORDSTREAM 2 machen, wenn US-Präsident BIDEN abwinkt – bis dahin musste SPD-KANZLER SCHOLZ einfach das Wort NORDSTREAM 2 meiden).

5. Es mag möglich sein, den PUTIN-FUROR abzubrechen, wenn alle russisch-nationalen auch international vorgehaltenen Verbände in Russland, von den Schachspielern bis zu den Fußballern, sich gegen die Ukraine-Zerstörung öffentlich erklären würden. Doch wird die große Zahl des Homo Sowjeticus keine Konkflikte mit der herrschenden russischen Staatsmacht freiwillig eingehen. Eher emigrieren Dissidenten in die Freiheit.

Unsere christliche Kirchen schweigen seit dem AGGRESSIONSKRIEG gegen UKRAINE. Die „Botschaft Jesu“ vom Frieden muss sich bewähren unter den Bedingungen in denen die Menschen und Völker leben. Kirchentage haben dagegen Illusionen genährt und sicherheitspolitische Notwendigkeiten nur selten zur Kenntnis genommen. Friedenssehnsucht hat elementare Voraussetzungen des Friedens einfach übergangen. Wir können also einer kirchlichen Orientierung nicht vertrauen, wenn nicht jetzt die Versäumnisse und Irrtümer über mindestens fünf Jahrzehnte eingestanden werden: Klar und deutlich! – nicht wie das katholische Päderastendeutsch von Kardinal Woelki und dem Protegistenpapst Jorge Mario Bergoglio.

6. Es ist eine völlig irreführende Vorstellung vom HOMO SOWJETICUS, wenn man sich ausdenkt, wie wohl Friede in Europa und vor der östlichen Haustür wieder herzustellen wäre. Denn auch da haben sogenannten Christen enorme politische Funktionen übernommen. Diverse orthodoxe Christen Russlands haben inzwischen Sowjetopfer als Russen integriert. Sowjetopfer, denen allesamt das blanke Überleben als Philosophie eingehämmert wurde, die von der russischen Revolution gegen den Zarismus, 1903/1905, dann als Weltkriegssoldaten gegen die Revolution Februar 1917 und dann unter der ROTEN OKTOBER-REVOLUTION LENINS 1917, wo dann Fabrikarbeiter-Sowjets gegen Landarbeiter-Sowjets und schließlich die Sowjet-Bolschewiken gegen die Sowjet-Menschewiken (die russischen Sozialdemokraten) die Macht des SOWJET-REICHES an sich rissen. Was dann im eisernen 20ten Jahrhundert an Elektrifizierung, Eisenbahn- und Fluss-Kanalbauten aus Hunderttausenden sowjetischen Zwangsarbeitern – in der Kernzeit von STALIN 1924 bis 1940 – herausgequetscht wurde, war das Ende jeglicher Menschlichkeit. Der für Nichtsmehr eintretende HOMO SOWJETICUS – zeugte seine Kinder für die ROTE ARMEE und macht also jetzt, 2022, überraschender Weise „Manöver in Ukraine“ gegen die putinernannten Propagandanazis.

Der Fehler aller Diskussionen in der deutschen Kulturindustrie ist die Dummheit. Sie reicht in der Bundesrepublik Deutschland von Marxismus bis Putindemokratismus. Man kann nicht begreifen, wie wenig ein heutiger Sowjetmensch von der Welt erfährt, der weltabgewandt lebt, ob in Magnetogorsk oder Gorki (Nishni Novgorod). Da sind Putins Oligarchen – sie lieben Svarowskis Lametta und amerikanische Popkultur – eben keine voluntaristischen Rockefellers oder Carnegies, sondern sie sind Poser in Baden Baden, Monte Carlo oder Sankt Moritz.

7. Wer immer von staatlicher Neutralität in der Weltpoltik fantasiert, sollte einfach genau hinschauen. Deutschland ist überhaupt nicht Schweiz. Auch kann nicht eine psychopathologische Interpretation des zu erwartenden PUTIN als wirklich gesetzt werden. Es ist Unfug, Putin für irre oder historistisch oder irgendwie zu finden. Putin hat Mittel. Putin ist durch und durch Sowjetmensch. Putin nutzt Mittel materialistisch, ohne Rücksicht auf Menschen. Es ist, was es ist – mittelalterlich und nicht modern. Wir dürfen alles erwarten, was an Schwedentrunk oder Giftgas über Aleppo angewendet worden ist. Wer gerne historisch rumfuchtelt, wie Karl Schlögel, dessen Sowjetkompetenz und dessen Geschichtsdummheit, mit der Annahme, man habe mit dem Stalin-Sowjet inzwischen eine friedliche Balance herbeigeredet, irrt. Nein, Putin macht es wie Stalin – nur mit weniger Bildung. Was weiß Putin vom Zweiten Pariser Frieden, 20. November 1815? als schließlich England, Russland, Frankreich, Preußen und Österreich als Signatarmächte eine „Garantie der ewigen Neutralität der Schweiz und der Unverletzlichkeit ihres Landes gaben? Eine solche Neutralität Ukraines würde heute die angebliche NATO-Furcht des HOMO SOWJETICUS unter Putin doch nicht befrieden, auch nicht, wenn das die NATO selbst unterschriebe. Dem HOMO SOWJETICUS gilt Unterschriebenes nicht. Es ist nicht einmal zu ahnen, was sich Putin und seine Nomenklatura vorstellen, was sie mit UKRAINE anstellen, wenn eine Kapitulation erklärt würde. Das ist hoffnungsvernichtend; denn wir sehen, außer Rohstoffe ausbeuten und verkaufen kann PUTIN gar nichts.

8. Wie blöde wir Deutschen sind, seitdem wir uns von der SPD-SALONPERSONNAGE vormachen lassen, dass es keine Fakten gibt, sondern nur NARRATIVE: Die Partei hat immer recht – sang man in der Ostzone. Der Stalinismus schrieb die SOWJETGESCHICHTE um, wie es passte. Bücher wurden ständig umgeschrieben. Fotoalben wurden geschwärzt, die Schulpläne brachten täglich all die „Neuigkeiten“, wenn bisher gelehrte sowjetische Menschen im GULAG zum Verschwinden gebracht worden waren. (Müssen wir heute in Berlin ein MAXIM GORKI-THEATER haben, das überwiegend ausländisches Personal beschäftigt? – leider sind es keine Harlem Globetrotters, keine Weltspitzen ihres Metiers, sondern Leute, die das Berliner MULTI-KULT-GELD knackiger finden, als Hunger in Manhattan oder Moskau).

Und damit haben wir jetzt mit der narrativen Salonpersonnage in „Kunst und Kultur“ lauter Medienkünstler und Kunstherapeuten und Museumspädagogen, die die Museen umbauen. Sie bilden heutige IdiotenInnen-Museumsleitungen, fortschrittlich gegendert – und englische Bezeichnungen werden gepflegt. Nicht erstaunlich, wenn dann die Installation eines nigerianischen Künstlers den deutschen Titel „An der Schwelle“ trägt. Sie zocken ab und stricken ihre Postenhubereien, nennen es Leidenschaft, wo schon Wahn an der Dummheit vorbeizugehen scheint. Dienstklasse nimmt das Staatsgeld und nennt sich KünstlerInnen.

9. Und nun die oberdämlichen Putinisten: Die Endlichkeit menschlichen Lebens ist für so einen Epochen-Führer nicht recht. Putin reicht auch keineswegs die Größe der Sowjetunion aus. Sondern er denkt vielleicht an die Kiewer Rus und das Zarenreich. Man staunt, wie sich die apodiktische Kreml-Kommunismus-Ideologie als parareligiöser Zerfall zugunsten Basilius-Kathedrale und erneuerter Christus-Erlöser Kirche und der Aufstellung einer überlebensgroßen Figur von Wladimir dem Heiligen nahe dem Roten Platz. Die Statue von über 4 Metern wurde nach der Annexion der Krim im Jahre 2016 aufgestellt. Dieser Namensvetter Wladimir Putins hat im Jahre 1000 n. Chr. das Christentum ins Kiewer Reich gebracht – eine ähnlich machtvolle Figur steht in Kiew – wurde in Anwesenheit Putins und des Patriarchen Kirill als die „Einheit aller Völker der historischen Rus“ gefeiert. Das sei die „Einheit der Brudervölker“ der Russen, Belarussen und Ukrainer. Es heißt Rus, „Russisches Land“, sagte Putin, sei die gemeinsame Quelle der Ukraine und Russlands (Moskau vor 800, Kiew vor 1500 Jahren).

Dem HOMO SOWJETICUS ist das völlig egal, er geht ins Internetz und findet immer noch AMERIKA grandios – Amerikaner machen SOWJETS fassungslos, weil sie originell, frei und für sich selbst verantwortungsvolle Typen sind, eben völlig anders als der HOMO SOWJETICUS.

Putin denkt wohl auch an zeitliche Bezüge zum Großreich des machtvollen Zaren IWAN des Schrecklichen und IWAN des III., der Moskau als ein drittes Rom und Hort des rechtgläubigen Christentums feierte. Welche anthropologischen Einsichten PUTIN einstimmen, um nachzufühlen, wieviel machiavellistischer Zwang die heutigen Sowjetnachkommen brauchen, damit sie Putin als Problemlöser dulden, ist nicht erfassbar. Aber, dass Putin selbst auf Druck nachgibt, sollte uns allen klar sein, wie es Dietmar Moews vorschlägt:

BLAUHELME und SÄRGE – das ist meine Ansage – und ich finde Selenskyj nicht zynisch, ich finde ihn kindisch, wie Selenskyj meine Einstellung zu BLAUHELME und SÄRGE am 17. März virtuell im Deutschen Bundestag apostrophierte, ich finde ihn weder heldenhaft noch zynisch, sondern er ist verirrt.

10. Mit der Devise „Für Wehrrecht und Reisepflicht“ sollte versucht werden, im verstockten HOMO SOWJETICUS eine Spur für „das Anderssein der Anderen“ anzulegen. Wer in fremde Welten gereist ist, denkt und fühlt anschließend geläutert.

11. Damit hat noch keineswegs der Endkampf zwischen Sowjet-Putin und USA, damit der Rausschmiss der USA aus Europa eine neue Lebensform unter sowjetischer Regie ergäbe, begonnen. Ich meine, dass diese Bedeutung, die Selenskyj herbeireden möchte, dass jetzt der Endkampf um unser aller Freiheit, den Ukraine kämpfe, das wirkliche Thema sei. Ich halte die Selbstzerstörung der Ukraine für irre – man hätte Schäden und Opfer vermeiden müssen und in den gesellschaftlichen Kampf mit dem Sowjetputin gehen sollen.

s. https://wordpress.com/post/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/57949 vom 24.02.22

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Dietmar Moews meint: Meine lebensfrohe Arbeitslust und die vielseitigen Studien, die fortlaufend erarbeitet werden, lassen noch Interessantes und Einzigartiges erwarten, was die Malerei und die Philosophie angeht. Dazu werden ständig die politischen Geschehnisse dargestellt (was nun zuletzt durch die heftigen Neuigkeiten den Erscheinungsmonat des achtzigsten Blattes im 43. Jahrgang erheblich hinausschob und wichtige Änderungen der ausgewählten Texte auslöste; damit wurden auch die inhaltlichen Planungen für Neue Sinnlichkeit 81 beeinflusst – aber Spaß muss sein).

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