Green Culture und Künstleruntergang in den Wahlprogrammen 2021

September 15, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10293

am Donnerstag, den 16. September 2021

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Ich (Dietmar Moews der V.i.S.d.P.) bin „Soloselbstständiger“ Künstler und habe als Künstlergelehrter inzwischen die Altersrente erreicht. Ich habe in allen Bereichen von Kunst- und Kulturberufen einschlägige Erfahrungen und in einer zehn Jahre dauernden empirischen Forschung zur KUNSTORGANISATION mit Methoden der empirischen Sozialforschung die Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland festgestellt, analysiert, interpretiert und im Jahr 2000 durch die UNIVERSITÄT BREMEN publiziert.

Ich war an der Gründung der GRÜNEN Partei beteiligt, ähnlich an einem Gründungsversuch der PIRATEN Partei nach 2006 in Berlin. Ich habe „alternative“ Wirtschaft und die staatlichen Steuerungsspiele konkret und theoretisch geradezu konstitutiv für mein Erwerbsleben und für meine Kunst erlebt.

Die aktuellen Wahlprogramme enthalten untergründig das Kunstgewerbe in der Schlüsselfunktion der zeitgenössischen Kunstproduktion. Eine staatlich obrigkeitlich bestellte, organisierte „hochkarätige“ Salonpersonnage bestimmt in Gremien (Jurys, Kommissionen). Annähernd alle Kunstfinanzierungen (etwa 95% der Produktionsmittel) sind staatliche Gelder. Mit diesen verdeckten, schwerdurchschaubaren Organisationsstrukturen werden begriffsverwirrte KULTURENTSCHEIDUNGEN völlig kunstwidrig über die Künstler hinweg durchgesetzt. Nichtkünstler verbrauchen die Kunstmittel und dirigieren auf diesem Wege damit auch direkt die PERSONAL-Entscheidungen, wer als unechter KÜNSTLER in Funktion überhaupt in den irregeführten KUNSTBETRIEB zugelassen wird.

Um in der PARTEIPOLITIK dabei auf der sicheren Seite rummachen zu können, werden kurzerhand die Begriffe KUNST und KULTUR verwechselt und KULTUR als Kunst und KULTURPERSONAL als Künstler und KULTUR-Finanzierung als Ziel der staatlichen KULTURPOLITIK umgeschnitten. Da steht dann gar nichts mehr von KUNST und nichts von KÜNSTLER. Die heutige Kunstproduktion zwingt als Anti-Kunst nebenbei eine pervertierte MODERNE in den gesamten Organisationsbetrieb. Diese Salonpersonnage wurde inzwischen zur Angelegenheit der heutigen Genderienen dirigiert: Frauenquote in der Nonsense- und Zersetzungsproduktion durch den deutschen Staat.

DIRIGISMUS, der sich auf das geltende Grundgesetz (Freiheit der Kunst) angeblich bezieht, um diese Staatspflicht zu erfüllen (also zu missbrauchen zu Zwecken der Parteibonzen und Bolschewiken) wird inzwischen von den Wählern überhaupt nicht beachtet. Quoten von Eventbesuchern beweisen die aktuelle Kunstverhinderung, wo eben nach Kunst gar nicht gefragt wird. Es ist also ein Mehrheits-Freizeit-Betrieb, der da als „Kulturbetrieb“ aufgezogen wird – von Kunst ist nicht die Rede.

Dr. Dietmar Moews, Hafenbauingenieur, Lehrer, Maler, Jurist, Soziologe, versucht hier eine teils überholte Kampfmethode gegen UNFUG und DUMMHEITEN: ich argumentiere mit FAKTEN, beziehe mich auf gedruckt vorliegende Wahlprogramme der Parteien, die ich als faktisch semantisch regulär festgestellt habe und die verständlich sind, anstatt sich auf FAKE rausreden zu lassen.

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Es obliegt dem repräsentativen föderal-parlamentarischen Rechtsstaat-System aus einem regulären LEGISLATIV-Gesetzgebungsprozess eine Verfassungsentscheidung darüber zu treffen, ob der Staat eine Kunst-Produktion, eine Kunstpflege und legale Arbeitsbedingungen für Künstler zulassen oder eben durch Pseudo-Funktionäre und deren Hausfrauen-Ideen in den „Kunstveröffentlichungen“ durchgesetzt haben.

Wenn, wie in Deutschland heute, sogar Künstler und Kunst staatsseitig nicht nur geduldet sein sollen, müsste Kunstpolitik kunstfreundlich sein. Dazu gehört, zu berücksichtigen, dass über die informellen, quasi privaten Lebenssphären von Kunst und Künstler in einer freien und lebendigen Kultur, die allerdings durch Geld und Marktwirtschaft gesteuert bzw. sogar dirigiert werden kann, konkret die empirischen Kunst- und Künstlerpolitik-Werte eingelöst werden und nicht verhindert werden: Die Herstellung schöner Wunderkammer-Werke müsste begrüßt und gewürdigt werden. Aber man hat durch idiotische Kunsterziehung Bildung in Künstlerdingen verhindert, stattdessen wird beliebig von Fantasie, von Kreativität, von Werbetexten für Absichtserklärungen gehandelt, die heute statt Kunstwerken Beliebigkeit produziert und damit einen echten Kunstprozess verhindern.

Wollte man Kunst als Gegenstand der Kultur politisch ermöglichen, ginge es soziologisch um die Ermöglichung eines Kunsterlebnisses. Es ist der fortlaufende KUNSTPROZESS zu ermöglichen, wo die Kunstkonsumenten und die Kunstproduzenten KUNSTWERKE in den Mittelpunkt ihres Kunsterlebnisses stellen können müsste. Voraussetzung ist aber immer, dass Künstler Werke schaffen und diese bereitgestellt werden.

Sucht man heute die Wahlprogramme der führenden Parteien nach den Zielerklärungen zur Einlösung der Verfassungsgebote, wie „FREIHEIT DER KUNST“ (§ 5.3 GG), so gehören der Hierarchie der Normerfüllung zu oberst die Arbeitsbedingungen der Künstler und der Freiheit, Kunst frei zu schaffen, auf den Prüfstand.

Und wir stehen vor der Tatsache, dass alle großen Parteien eine „Verirrte Kunstorganisation“ betreiben, in der freie Künstler gar nicht möglich sind.

Ich stelle deshalb mal – stellvertretend für CDU, CSU, SPD, GRÜNE, FDP, AfD, LINKE usw. – wesentliche Auszüge aus dem Wahlprogramm der GRÜNEN vor, wo es ANGEBLICH um Kunst und Kultur geht und die Machthöhe, die sich der Staat dabei selbst eingerichtet hat. Die GRÜNEN machen im Kern einer ENTMÜNDIGUNG der Künstler eine vertuscht dirigierte Staatskunst und damit die gleiche POLITIK wie alle anderen politischen Parteien in diesem Bundestagswahlkampf im BANDWAGON. Die zauberformel für die weite überwiegende Wähleröffentlichkeit lautret dabei „Freiheit der Kunst“ in der „Kulturförderung“.

Und die Künstler wissen und verstehen ihre dirigierte Lage selbst nicht bzw. haben sich unterworfen und schleimen sich ein:

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DLF, September 2021:

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„Kultur

Wir kämpfen für Freiräume für Kunst und Kultur, Kultur ist für eine offene Gesellschaft unverzichtbar. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche kann Kultur Orientierung geben und neue Perspektiven eröffnen.

  • Wir Grüne im Bundestag fördern die kulturelle Vielfalt und verteidigen die Freiheit der Kunst. Kunst darf nicht für ökonomische und politische Zwecke instrumentalisiert werden. Wir wollen einen gleichberechtigten Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu Kultur und es ist uns wichtig, dass die Kultur in der Breite und in ländlichen Räumen angemessen gefördert wird.
  • Wir setzen uns für faire Honorare und gute soziale Absicherung der Künstler*innen und Kreativen, für Gleichberechtigung von Frauen im Kulturbetrieb und für die Öffnung des Kulturbetriebs für Migrantinnen und Migranten ein. Gerade in der Corona-Krise sind Hilfe und Unterstützung für Kulturschaffende nötig.

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Wir kämpfen für Freiräume für Kunst und Kultur

  • Kultur ist für eine offene Gesellschaft unverzichtbar. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche kann Kultur Orientierung geben und neue Perspektiven eröffnen.
  • Wir Grüne im Bundestag fördern die kulturelle Vielfalt und verteidigen die Freiheit der Kunst. Kunst darf nicht für ökonomische und politische Zwecke instrumentalisiert werden. Wir wollen einen gleichberechtigten Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu Kultur und es ist uns wichtig, dass die Kultur in der Breite und in ländlichen Räumen angemessen gefördert wird.
  • Wir setzen uns für faire Honorare und gute soziale Absicherung der Künstler*innen und Kreativen, für Gleichberechtigung von Frauen im Kulturbetrieb und für die Öffnung des Kulturbetriebs für Migrantinnen und Migranten ein. Gerade in der CORONA-KRISE sind Hilfe und Unterstützung für Kulturschaffende nötig.

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Kulturförderung: Vielfalt und Gerechtigkeit

Die Förderung von Kunst und Kultur ist eine öffentliche Aufgabe. HipHop und Ballett, Spoken Word und Lyrik, Zwölftonmusik und Folklore sind für uns gleichberechtigte Formen des kulturellen Ausdrucks. Sie brauchen angemessene Rahmenbedingungen, um sich entfalten zu können. Wir setzen uns dafür ein, dass neben den Leuchttürmen der klassischen Hochkultur kleine lokale Projekte wie freie Theatergruppen, Independent-Bands oder Jugendorchester ausreichend Förderung erhalten.

Wir fordern:

Transparente und gerechte Verfahren in der Kulturförderung

Eine Sicherung der kulturellen Infrastruktur in den Städten und auf dem Land.

Eine ausreichende Unterstützung soziokultureller Zentren, da sie wichtige Orte der Begegnung und des Austauschs für Menschen aus unterschiedlichen Milieus sind.

Erinnerungskultur:

Aufarbeitung fortsetzen und erweitern

Die Verbrechen des Nationalsozialismus bedeuten eine gesellschaftliche und politische Verantwortung, die niemals verjährt. Unter die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen darf kein Schlussstrich gezogen werden. Im Gegenteil: Da bald nur noch sehr wenige Zeitzeug*innen leben werden, gilt es jetzt neue Vermittlungsformate an den KZ-Gedenkstätten und in den Schulen zu entwickeln.

Zudem muss die Erinnerungskultur so offen gestaltet werden, dass sie den Realitäten der Einwanderungsgesellschaft gerecht wird. Der Holocaust bleibt der zentrale Bezugspunkt der Erinnerungskultur in Deutschland. Darüber hinaus ist es wichtig, dass auch die deutsche Kolonialgeschichte endlich angemessen aufgearbeitet wird.

Wir fordern:

Eine fortwährende Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus sowie eine bessere Förderung der KZ-Gedenkstätten und jener zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich im Bereich Erinnerungskultur engagieren.

Die Anerkennung bisher wenig beachteter Opfergruppen, etwa sogenannte Asoziale und Berufsverbrecher, als Opfer des Nationalsozialismus.

Eine stärkere Anerkennung der Opfer der nationalsozialistischen

„Euthanasie“.

Eine innovative Gestaltung des Schulunterrichts vor allem auch, um Erinnerungskultur für Migranten und Geflüchtete zu öffnen.

Einen Lern- und Erinnerungsort zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte.

Kulturschaffende:

Soziale Absicherung und faire Vergütung

Die Sorge um die eigene Existenz macht nicht kreativ, sie lähmt. Viele Künstler *innen und Kreative arbeiten ohne ausreichende soziale Absicherung in prekären Beschäftigungsverhältnissen und müssen von Dumping-Honoraren leben. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen und mehr soziale Sicherheit für alle Kreativen.

Wir fordern:

Maßnahmen, um die Kulturbranche krisenfest zu machen und Soloselbstständige besser zu vergüten und soziale abzusichern.

Mindesthonorare bei öffentlich geförderten Einrichtungen und Projekten

Ein Urheberrecht, das die angemessene Vergütung von Kulturschaffenden sicherstellt.

Durchsetzbare Rechte für Kreative durch Verbandsklagerecht

Weitere Informationen auch unter Medien

Frauen: Gleichstellung im Kulturbetrieb stärken

Je höher Gehalt, Ansehen und Funktion einer Stelle, desto geringer ist der Frauenanteil im Kunst- und Kulturbetrieb. Frauen gleiche Arbeitsmöglichkeiten und Aufstiegschancen zu geben ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Damit wird auch für die Vielfalt der künstlerischen Perspektiven gesorgt.

Wir fordern:

Eine Quote, um Parität bei Leitungspositionen, Intendanzen, Stipendien und Werksaufträgen, in Jurys, Förderprogrammen sowie Projekten und Veranstaltungen von öffentliche finanzierten Institutionen zu erreichen.

Lohngleichheit für Frauen bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit.

Green Culture: Den Kulturbetrieb ökologisch nachhaltig aufstellen

In Zeiten der Klimakrise sollten alle Branchen ihren Beitrag leisten, um Ressourcen einzusparen. Auch der Kulturbetrieb. Viele Kulturschaffende und Kultureinrichtungen haben das erkannt und zeigen mit innovativen Ideen, wie eine ökologisch zukunftsfähige Kulturproduktion aussehen könnte. Diese Arbeit „von unten“ wollen wir würdigen, unterstützen und weiterentwickeln.

Wir fordern:

Einen „Green Culture Fonds“ zur Finanzierung der ökologischen Umgestaltung des Kulturbetriebs

Ein „Green Culture Desk“ als zentrale Anlaufstelle zur Beratung und Begleitung bei konkreten Maßnahmen für eine ökologische und ressourcenschonende Kultur.

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Im Angesicht der Pandemie: Wirksame Unterstützung

Als erstes geschlossen, als letztes wieder geöffnet – das sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kultur. Viele Einrichtungen bleiben zu oder können nur unter entsprechenden Hygienemaßnahmen mit erheblichen Mindereinnahmen wieder eröffnen.

Es ist unbestritten, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie notwendig sind. Das Kontaktverbot trifft Kultureinrichtungen wie freie Kulturschaffende aber existenziell. Zudem wird die Kulturbranche auch bis zum Ende der Pandemie von teils erheblichen Einschränkungen und damit massiven wirtschaftlichen Einbußen betroffen sein.

Wir fordern:

Einen eigenen Kulturrettungsfonds, der passgenau auf die Probleme der Kulturschaffenden eingeht.

Ein Existenzgeld von 1200 Euro monatlich für Soloselbstständige.

Eine Not-Anlaufstelle, die den Kulturschaffenden die notwendigen Informationen, Beratungen und Hilfen anbietet.“

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Dietmar Moews meint: Alle Parteien haben mal kurz die pervertierte modern-aleatorische Kunst des Schönheits-Verbots unter das Gummiwort KULTUR begraben.

Die Grünen verteidigen keineswegs die Freiheit der Kunst – wenn sie damit die staatlich finanzierten Kunstgewerbe der internationalen New Yorker Händler-Syndikate in der Kulturindustrie, auf den Messen und den staatlichen Ausstellungs-Zirkeln so strukturieren, dass diese die staatlichen Gelder absaugen (z. B. documenta Kassel, Bienale Venedig), aber ansonsten völlig hermetisch diktieren, was heute als zeitgenössische Kunstproduktion hervorkommen kann und was alles nicht.

Sehr dumm bzw. belustigend ist der Forderungskatalog im Kulturprogrann der Grünen, den sicher keine Berufskünstler ausdiskutiert und erarbeitet haben, wenn es ernst gemeint sein sollte, wie:

„Durchsetzbare Rechte für Kreative durch Verbandsklagerecht“

(Es lebe der Niedergang der Industriegewerkschaften und falschetikettierte Berufsverbände für Künstler im Pseude-Deutschen Kulturrat; die nennt man dann doch lieber KREATIVE – warum nicht FANTASTEN?)

So kam die Staatsmacht der Parteien-Pfründe von der freien Kunst der freien Künstler weg zu einer Bemächtigung der alljährlichen KUNST-Gelder und der Künstlerrollen durch PARTEI-FUNKTIONÄRE als Salonpersonnage von unechten Künstlern, Artmen und sogenannten Medien- und Kommunikationsstudenten zur unmittelbaren Verfügung der Parteien.

Da es sehr viel geniale historisch entstandene Kunstwerke gibt, die massenmedial allüberall zugänglich gemacht werden (siehe Vermeer im Dresdner Zwinger), kann man sich eine zeitgenössische SCHÖNE KUNST verkneifen, ohne dass die überwiegende Majorität der Nichtkunstöffentlichkeit darüber klagt. Stattdessen werden, anstatt geniale unbestechliche Meister und Meisterschüler zu fördern, werden lachhafte Simulanten mit MODERNE-Staatsprojekten hochgezogen. Deren Herumgemache einer stumpfen „MODERNE“ in jeder Weise wirklich schlecht und MIST ist. Auf diesem Weg der verirrten Kunstorganisation hat Deutschland Kunst und Künstler marginalisiert. Wirkungslos und ohne jede Inspiration ist der sogenannten KULTURBETRIEB von exklusiven Geniekünstlern gereinigt.

Da soll dann christlich, Green Culture Desk, Öko-Umbau-Kultur, Sparsamkeits-Kultur, Maskulinismus statt Feminismus und sonstige Zersetzungs-Devisen einem PATRIARCHAT zuschlagen kann – Hauptsache die SYSTEM-PARTEIEN können die Mittel, Räume und Ressourcen usurpieren.

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Mich macht traurig, dass mein persönliches Lebenswerk in einen öffentlichen Organisationszusammenhang gezwungen wird, der mir, meinen Werken und deren Ausstrahlung in den staatlich vorgegebenen Rahmen der kulturindustriellen Propaganda, die Spitze coupiert und versaut. Wer heute auf die Geschichten der Lukas-Gilden, der Bauhütten, der Meisterklassen schaut, merkt, dass es heute unmöglich gemacht wurde, in der Verirrung oder gegen die Verirrung, mit der unser Staat und seine Parteien die KUNSTMITTEL (Geld+Personal) zu den zwecken des Wahlkampf-Bolschewismus umgestrickt haben.

Wer also dabei an eine Gewerkschaftsbewegung oder Berufspolitik denkt und deshalb sich dem ebenfalls staatlich dirigierten Kunstverbands-Wesen anvertraut ist bereits im Abseits, klientelisiert und wird sofort merken, dass er da als Quote benutzt wird, aber auf die Verbandspolitik auch nicht minimal Einfluss haben kann, seine oder allgemeinere Künstlerinteressen einzubringen. Denn die Vorsitzenden dieser Verbände werden vom Staat korrumpiert und erklären den Mitgliedern nicht die Wahrheit (dabei werden die Gekauften keinesfalls internationale Kunst-Stars – folglich kennt man auch deren Namen gar nicht; man kennt aber die Namen der Präsidenten des Deutschen Kulturrates, den Namen der sogenannten Kulturstaatsministerin im Bundeskanzleramt oder des FDP- Gerhard Rudolf Baum, als Politikprofi und Kulturverbandsschranze und Altersscherz der „Verirrten Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“, Universitäts-Dissertation von Dietmar Moews, Universität Bremen, 2000, seit 2005 dort online).

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Gottbegnadete und 378 Kriegsdienstbefreite Hitlers

September 15, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10292

am Mittwoch, den 15. September 2021

Blitz DMW 393.14.86, 155cm/287cm Öl auf Leinwand/Blattgold, Dietmar Moews, 1986 in Hannover gemalt

Es gab in der Nazizeit, zwischen 1933 und 1945, eine zensierte Kunstproduktion, Verbote für Künstler und Naziaufträge an Künstler.

Daraus entstanden in jenen Jahren staatliche Demonstrationen mit dem Anspruch, der Öffentlichkeit zu zeigen, welche Kunst gewünscht war und welche als ENTARTET anzusehen wären.

Eine staatliche Zensur fand darin Ausdruck, dass insgesamt 378 Künstler das NAZI-ATTRIBUT „GOTTBEGNADETE“ zugesprochen erhielten. Während die als ENTARTET abgestempelten Künstler geächtet, abgedrängt und sogar vernichtet worden sind, wurden die „Gottbegnadeten“ vom Kriegsdienst befreit und genossen alle staatlichen Würdigungen, Ehrungen, Atelierbauten, Projektförderungen, Werkaufträge, Kataloge und größte Ausstellungen in den ersten Häusern des Dritten Deutschen Reiches sowie durch internationale Präsentationen.

Der Bildhauer, der im Jahr 1929 die Göbel-Darstellung am gefälschten Geburtshaus des gefälschten Erfinders der Edison-Glühlampen-Technik, Heinrich Göbel (1818-1893) in Springe, Region Hannover, verbrochen hatte war Nazi-Professor Hermann Scheuernstuhl (1894-1982), einer der späteren „Gottbegnadeten“.

Scheuerstuhl-Göbel-Bronze-Tafel an einem falsch etikettierten Haus in Springe, seit 1929 (mit Teilzeit-Stadtarchivar Andreas Lilge)

THE GUARDIAN, in der Londoner Tageszeitung berichtete kürzlich Stuart Jeffries:

„Hitlers Lieblingskünstler:

Warum stehen die Nazi-Statuen noch immer in Deutschland?

Eine schockierende neue Ausstellung zeigt die florierenden Nachkriegskarrieren von Künstlern, die der Führer als „göttlich begabt“ bezeichnete. Viele von ihnen haben Werke geschaffen, die noch heute zu sehen sind.

Ein Foto aus dem Jahr 1940 zeigt drei siegreiche Nazis in Paris vor der Kulisse des Eiffelturms. Innerhalb weniger Jahre war einer dieser Männer, Adolf Hitler, durch seine eigene Hand tot; ein anderer, Albert Speer, schrieb im Gefängnis von Spandau seine Memoiren, nachdem er bei den Nürnberger Prozessen einem Todesurteil entgangen war. Aber der dritte, Arno Breker, lebte und war frei. Er schuf im neuen Westdeutschland Skulpturen, die in ihrer Bombastik und Ikonographie an die Skulpturen aus der Zeit des Dritten Reiches erinnerten

Breker verkörpert die These einer bemerkenswerten neuen Ausstellung in Berlin, dass Hitlers Lieblingskünstler und -bildhauer das Dritte Reich überlebten und den öffentlichen Raum der neuen Bundesrepublik Deutschland mit Kunstwerken füllten, die sich kaum von denen unterschieden, die sie zwischen 1933 und 1945 geschaffen hatten.

So wurde Breker 1957 mit einer Skulptur beauftragt, die vor dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal aufgestellt werden sollte. Das Ergebnis war eine überlebensgroße Bronze von Pallas Athene, der griechischen Göttin des Krieges und der Weisheit, behelmt und bereit, einen Speer zu werfen. „Die Ikonographie ist dieselbe wie in der Nazizeit“, sagt der Kurator der Ausstellung, Wolfgang Brauneis.

Breker wurde von den Führern des Dritten Reiches gelobt. 1944 stand er auf einer Liste von 378 „Gottbegnadeten“ oder „gottbegabten“ Künstlern, die von Hitler und dem nationalsozialistischen Chefpropagandisten Joseph Goebbels vom Militärdienst befreit wurden. 1936 ernannte Hitler Breker zum offiziellen Staatsbildhauer und stellte ihm ein großes Atelier und 43 Assistenten zur Verfügung. Er erhielt den Auftrag, zwei athletische Skulpturen für die Olympischen Spiele 1936 in Berlin zu schaffen. Drei weitere Skulpturen – „Die Partei“, „Das Heer“ und „Die schreitenden Pferde“ – wurden am Eingang von Speers Neuer Reichskanzlei in Berlin aufgestellt.

Von 1937 bis 1944 gehörte Breker zu den Hunderten von deutschen Künstlern, deren Werke in der Großen Deutschen Kunstausstellung in München gezeigt wurden, einer Ausstellung, die zeigen sollte, was die Nationalsozialisten für die richtige Kunst hielten. Ein Großteil der Werke pries die deutschen Opfer des Ersten Weltkriegs oder neoklassizistische heroische Skulpturen wie Brekers Prometheus.

Goebbels stellte dieser vermeintlich großen Kunst ihr Gegenteil gegenüber. Er ordnete eine weitere Ausstellung der so genannten „Entarteten Kunst“ im Münchner Institut für Archäologie an. Sie versammelte 650 Gemälde, Skulpturen und Grafiken von 112 vorwiegend deutschen und oft jüdischen Künstlern, darunter Georg Grosz, Emile Nolde, Otto Dix, Franz Marc und Paul Klee.

Nach dem Krieg hätte man meinen können, Brekers Status als Bildermacher für die Nazis hätte ihn in der neuen deutschen Republik zur persona non grata gemacht. Im Gegenteil, er profitierte von einem alten Netzwerk von Nazis: Seine Pallas Athene in Wuppertal wurde durch die Fürsprache des ebenfalls „gottbegabten“ Architekten Friedrich Hetzelt ermöglicht.

Obwohl er 1948 als Professor für Bildende Künste in Berlin entlassen wurde, nachdem er als Mitläufer der Nazis bezeichnet worden war, setzte Breker seinen beruflichen Erfolg fort und entwarf Skulpturen für das Düsseldorfer Rathaus. Er schuf auch Büsten von politischen Führern wie Konrad Adenauer, dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik. Als das Centre Pompidou in Paris 1981 eine Breker-Retrospektive veranstaltete, gab es zwar Proteste von Anti-Nazi-Aktivisten. Doch vier Jahre später wurde sein posthumes Ansehen gestärkt, als das Schloss Nörvenich ein Arno-Breker-Museum eingerichtet wurde, das noch heute besichtigt werden kann.

Breker war kein Einzelfall. Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums umfasst mehr als 300 Kunstwerke – Wandteppiche, Wandbilder, Skulpturen -, die von NS-Künstlern oder Mitläufern nach 1945 geschaffen wurden. Darunter befinden sich auch Arbeiten von Hermann Kaspar, den Speer mit der Gestaltung von Mosaiken, Fresken, Fußböden, Friesen und Holzintarsien für die Neue Reichskanzlei beauftragte. Hitler war vor allem von der Intarsie des überdimensionalen Schreibtisches im Arbeitszimmer des Führers angetan, die, wie Speer in seinen Memoiren berichtet, die Maske des Kriegsgottes Mars darstellte, hinter der ein Schwert mit einer Lanze gekreuzt war. „Sieh an, sieh an“, soll Hitler zu Speer gesagt haben. „Wenn die Diplomaten, die hier vor mir am Tisch sitzen, das sehen, werden sie lernen, sich zu fürchten.“

Der Schweizer Maler Ferdinand Hodler

Nach dem Krieg erhielt Kaspar zahlreiche staatliche Aufträge, darunter den Staatswappenteppich im Senatssaal des Bayerischen Landtags. Vor allem aber beendete Kaspar Arbeiten, die er im Dritten Reich begonnen hatte. Sein monumentales Wandmosaik für die Kongresshalle des Deutschen Museums in München begann er 1935 und vollendete es 1955.

Kaspars Nachkriegserfolg bestätigt eine Bemerkung des großen deutsch-jüdischen Philosophen Max Horkheimer, als er Ende der 1940er Jahre aus dem amerikanischen Exil an die Universität Frankfurt zurückkehrte. „Ich besuchte gestern eine Fakultätssitzung und fand sie viel zu freundlich und zum Kotzen“, schrieb er. „All diese Leute sitzen da wie vor dem Dritten Reich. Als ob nichts geschehen wäre … sie spielen eine Geistersonate, die Strindberg stehen lässt.“

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Brauneis schließt sich dieser Einschätzung an: „In Westdeutschland und Österreich, wenn nicht in Ostdeutschland, waren viele der erfolgreichsten Künstler Nazis.“ Die Geistersonate ging weiter, als hätte es den Holocaust nicht gegeben. Brauneis‘ Ausstellung soll ein vernachlässigtes Kapitel der deutschen Geschichte ans Licht bringen.

Die offizielle Version lautet nämlich, dass Westdeutschland kein Zufluchtsort für Nazis war und dass nach 1945 eine radikale neue Ästhetik entstanden ist. In der Tat erzählt eine parallele Ausstellung im Museum die Geschichte der Documenta, der alle fünf Jahre in Kassel stattfindenden Schau zeitgenössischer Kunst. Als Bundespräsident Theodor Heuss 1955 die erste Documenta eröffnete, durften Künstler, die in der Nazizeit ihre Blütezeit erlebt hatten, dort nicht ausstellen, da sie als unpassend für das modernistische, antinazistische Selbstverständnis der jungen Republik galten.

Brauneis argumentiert, dass die verborgene Geschichte, die er enthüllt, dieses schmeichelhafte Bild untergräbt. „Die Wahrheit ist, dass diese ‚gottbegnadeten‘ Künstler eng mit dem kulturpolitischen Programm der Bundesrepublik verknüpft waren.“

Nehmen wir Willy Meller. Er schuf Skulpturen für das Berliner Olympiastadion und andere für den NS-Ferienort Prora. Nach dem Krieg blühte Meller beruflich auf und schuf Skulpturen für die Deutsche Post, einen Bundesadler für das Palais Schaumburg in Bonn, den damaligen Amtssitz des Bundeskanzlers. Für die 1962 eröffnete Oberhausener Gedenkhalle für die Opfer des Nationalsozialismus schuf Meller sogar das Werk Die trauernde Frau. „Als die Trauerfrau enthüllt wurde“, so Brauneis, „schien niemand zu bemerken, dass ein ‚gottbegnadeter‘ Künstler den Auftrag erhalten hatte, eine Skulptur für eine Gedenkstätte für die Verbrechen des Nationalsozialismus zu schaffen.“

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In der Tat weist Brauneis darauf hin, dass, wenn es in der Presse oder unter Kunstkritikern Einwände gegen öffentlich in Auftrag gegebene Kunst in Westdeutschland gab, ihre Beschwerden selten etwas mit der Nazi-Legitimation der Künstler zu tun hatten. Was Kritiker, Presse und Publikum gleichermaßen einte, war vielmehr die Ablehnung moderner Kunst im öffentlichen Raum.

Es ist, als ob die düstere Dialektik, die Goebbels 1937 in München aufstellte – auf der einen Seite die heroische, neoklassische deutsche Kunst, die von den Nazis sanktioniert wurde, und auf der anderen Seite die moderne Kunst von Juden und „entarteten“ Ausländern, die oft von den Nazifunktionären verbrannt wurde – in den ersten Jahrzehnten des Bestehens Westdeutschlands immer noch nachwirkte.

Schließlich wurden auch Gegenstimmen laut. Besonders auffallend ist jedoch, wie viele Werke dieser NS-Künstler aus der Nachkriegszeit kaum beachtet im öffentlichen Raum in Deutschland überlebt haben. Raphael Gross, der Präsident des Deutschen Historischen Museums, erinnert sich, dass er, als er in Frankfurt lebte, jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit an einer Skulptur im Rothschild-Park vorbeikam. „Bis vor kurzem wusste ich nicht, dass sie während des Dritten Reiches in Auftrag gegeben und nach dem Krieg aufgestellt worden war.

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Der Park, der nach der Familie Rothschild benannt ist, die das Anwesen 1837 gekauft hatte, wurde von den Nazis angeeignet und das Schloss 1944 bei einem RAF-Bombenangriff zerstört. Heute befindet sich im Park eine Statue namens Der Ring der Statuen, die sieben nackte allegorische Figuren von Georg Kolbe darstellt, die 1941 in Auftrag gegeben, aber erst 1954 aufgestellt wurde.

Seltsam, dass ein Park, der erst nach dem Krieg wieder den jüdischen Namen annahm, den die Nazis ausradiert hatten, heute eine Skulptur von einem der Lieblingskünstler Hitlers zeigt. Im Jahr 1939 schuf Kolbe eine Porträtbüste des spanischen Diktators Francisco Franco, die Hitler zum Geburtstag geschenkt wurde. Kolbe gehörte zu den wenigen Künstlern des Dritten Reichs, deren Werke sowohl in der Münchner Ausstellung Entartete Kunst als auch in der von den Nazis sanktionierten Großen Deutschen Kunstausstellung in der Stadt gezeigt wurden.

Welches Schicksal sollten diese von Nazis und Mitläufern geschaffenen Skulpturen, Wandteppiche und Wandgemälde haben? Sollten sie zerstört, aus der Öffentlichkeit verbannt oder nur mit hilfreichen Beschriftungen kontextualisiert werden? Die erste Option, so schlage ich Gross und Brauneis vor, sollte nicht ausgeschlossen werden. Schließlich gibt es eine reiche Geschichte der Zerstörung von Kunst im öffentlichen Raum. Im Jahr 2003 schlug ein Gewichtheber mit einem Vorschlaghammer auf die riesige Statue von Saddam Hussein in Bagdad ein. Beim sogenannten Leninfall 2014 wurden in der Ukraine einige der 5 500 Lenin-Statuen abgerissen. Als letztes Jahr die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston ins Hafenbecken von Bristol geworfen wurde, schrieb der Historiker David Olusoga im Guardian: „[D]as war kein Angriff auf die Geschichte. Dies ist Geschichte. Es ist einer jener seltenen historischen Momente, deren Eintreffen bedeutet, dass die Dinge nie wieder so werden können, wie sie waren.“

Gross und Brauneis sind der Meinung, dass die Angelegenheit im deutschen Fall weniger eindeutig ist. „Wir müssen von Fall zu Fall gehen“, sagt Gross. „Eine allgemeine Regel kann es nicht geben.“ Brauneis argumentiert, dass in manchen Fällen Erklärungen ausreichen. „Manchmal müssen wir, anstatt die Vergangenheit zu zerstören, über sie lernen und dann mit ihr leben, auch wenn das unbequem ist.“

– „Göttlich begabt“. Die begünstigten Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik“ ist bis zum 5. Dezember im Deutschen Historischen Museum, Berlin, zu sehen.“

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Früchtekorb, DMW 50.7.76, 46cm/64,5cm, Öl auf Leinwand, 1976 von Dietmar Moews nach Caravaggio in Milano und Springe naturalistisch gemalt

Dietmar Moews meint: Das satanische Prinzip, das Adolf Hitler herbeiführte und das die Deutschen nach dem Ende in jeder Hinsicht erschütterte, weil sie sich untergegangen, verraten und selbst als schuldig und böse fanden, ganz aus all den weltweiten Selbstverständnissen für eigene historische Größe und Menschlichkeit geschieden. Besonders in England wird immer wieder zur Animation des Selbstwertes, angesichts der deutschen Minderwertigkeiten, der DEUTSCHE NAZI aufgezäumt, wenn man sich – zumindest massenhaft – überhaupt für Deutschland interessiert. So ist auch die im GUARDIAN beschriebene Exposition der Nazikunst überhaupt in England interessant. Man muss sich nur den lebensgroßen, schlechtgemachten JOHN LENNON am Cavern-Club in Liverpool, von George M. Groutas, anschauen, dann allerdings versteht man den Neid auf die enorme Meisterschaft des durch die Hitlerei belasteten Bildhauer ARNO BREKER. Einen JOHN LENNON von ARNO BREKER hätte man sicher auch in Liverpool bevorzugt. Wie unsere heutigen Nazis arbeiten, erkennt man beim Anklicken von Wikipedia immer wieder. Da herrscht der eisere Wikipedia-Besen. Unter ARNO BREKER / Bilder wird eine Seite 1 (mit Hitler-Büste) gezeigt, alle weiteren Klicks ergeben immer nur die Seite 1, also klickt man Seite 9 an, erscheint Seite 1. So wird das geniale Werk von Breker verheimlicht. Man sähe doch gerne mal, ob Adenauer oder Max Liebermann dem BREKER genauso gut gelungen waren wie die Hitler-Portrait-Büste

Ich bestehe darauf, dass es in jeder Weise sinnvoll für Kunst und Künstler ist, geniale Werke und geniale Meister zu beachten. Diese Forderung trifft zu weiten Teilen auf ARNO BREKER und seine figürlichen Plastiken zu, die man ganz nüchtern als “ Sonderklassizismus“ bezeichnen kann, mit großer Nähe zu all den größten Meistern seit der Renaissance, von Donatello oder Michelangelo, schließlich dem Klassizismus im 19. Jahrhundert wie Jean Dominique Ingres oder Brekers Zeitgenössin, der deutschen Film- und Photo-Künstlerin Leni Riefenstahl.

Weil diese Künstler derart eindrucksvolle Werke schaffen konnten, wurden sie von HITLER persönlich besonders geschätzt. Das ist nicht anders mit großen Komponisten, wie Ludwig van Beethoven, Franz Liszt, Richard Wagner, Richard Strauss oder dem Dirigenten Wilhelm Furtwängler und dem Schauspieler Gustav Gründgens. Es sind einige, der zahlreichen Beispiele, die Hitler für seine Staatskunst bestimmte, so weit er das konnte.

Ich spare mir nun die Aufzählung all der geringeren Werke dieser großen Meister, die es gab und gibt – ich spare besonders die Aufzählung der zahlreichen kleinen Meister in der Reichskulturkammer. Und ich will auch gar keine Linie zum Kunsthistoriker Edwin Redslob, der aus der Kaiserzeit kommend in der Weimarer Republik zum REICHSKUNSTWART gemacht wurde. Was er auch unter Hitler noch etliche Jahre war. denn auch der REICHSKUNSTWART hat mit seinem EXPRESSIONISMUS-Fimmel eine Menge begehrliche Mitläufer gefördert. Und so machten es die meisten Bildhauer und Maler in der Hitlerzeit – traten in die NSDAP ein, wurden Professoren und durften ihre Werke veröffentlichen und verkaufen. So eben auch er oben erwähnte Herrmann Scheuernstuhl (immerhin als „GOTTBEGNADETER“).

Ich weise darauf hin, dass moralische und politische Machenschaften und Rollenspiele, zwischen kriminell bis subversiv, menschenverachtend oder zynisch, eine eigene Forschung verlangt, um zu erfahren, wer Alles seinen Lehrjungen gevögelt hat, seinen Kollegen ermordet oder seine Ehefrau zum Krüppel geschlagen hat. Ob nun Michelangelo da Caravaggio ein Totschläger war oder Vincent van Gogh den Paul Gauguin fertig gemacht hat – es ist das individuelle und charakterliche von Solidarität und Menschlichkeit. Das künstlerische hängt davon nicht ab. Ein guter Geiger kann ohne Schwierigkeiten Augen ausstechen, wenn ihm danach ist.

Im Falle ARNO BREKERS müssen wir der historischen Tatsache seiner großen Teils genialen Plastiken ins Auge blicken sowie, dass BREKER bereits vor der Hitlerei wie während und danach ein exzeptionell hervorragender Bildhauer war, der weltweit gefragt war. BREKER hatte noch während des ALBERT SPEER-Schnellschusses der neuen Staatskanzlei in der Wilhelmstraße keine Zeit HITLERS WÜNSCHE nach BREKER-FIGUREN zu erfüllen: Deshalb gab es da auch nur ganz wenige. BREKER arbeitete während der Hitlerzeit als gefragter Künstler für Auslandsaufträge. Die meisten Brachial-Figuren der Nazis mussten andere weit kleinere Hitler-Künstler machen, wie der Österreicher Josef Thorak in Baldham/Mosach, der nun mit BREKER keineswegs vergleichbar ist.

Werke von BREKER die man als „Nazi-Bombastik“ auffassen könnte, insbesondere solche nach 1945 geschaffene, werden hier vom GUARDIAN nicht gezeigt. Warum? Weil es solch grobes Nazi-Auftrags-Kunstgewerbe von BREKER nicht gibt. Darstellungen von antiken Kriegshelden gehören seit je her zu den martialischen Herrschaftskunst-Themen, wie Motive von erfolgreicher Jagd, Salomes Schädel in der Schale, Kriegsgöttin und Krieg. BREKER steht ästhetisch vielmehr der steinalten ägyptischen NOFRETETE näher.

Und so ist es nach 1945: was der Guadrian schreibt, noch nach dem Krieg würde BREKER-ZEUG in Deutschland herumstehen, hat einen falschen Ton. ARNO BREKER war als junger, vor 1933, und nach zwölf Jahren HITLER KUNSTDIKTAT nach 1945, bis ins hohe Alter produktiv und sehr gefragt. Immerhin hat BREKER ca. 50 Jahre ohne Hitler als Künstler Figuren geschaffen. Überwiegend Figuren, die aus Bronze ewig halten können. Und die auch in London nicht eingeschmolzen würden, sondern an prominenten Plätzen das öffentliche Leben erfreuen würde (JOHN LENNON in Liverpool hat BREKER leider nicht gemacht).

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Es ist dumm und anmaßend über einen genialen Bildhauer zu sagen: BREKER WAR KEIN EINZELFALL. Wer sowas sagt und glaubt, hat keine Ahnung. Nur wenige deutsche Künstler der Hitlerzeit, ob GOTTFRIED BENN oder OTTO NEBEL oder ERNST JÜNGER, waren überhaupt im abendländischen Kunstkontext als DEUTSCH zu umreißen. Was ist an EMIL NOLDE deutscher als an dem furchtbaren MAX BECKMANN?

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Großmacht Deutschland und Demokratieamateure

September 14, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10291

am Dienstag, den 14. September 2021

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Eine Unterscheidung zwischen großen Mächten und kleineren Spielbällen der Weltpolitik nimmt bereits Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. Thukydides in seinem Melier-Dialog vor, indem er den Athenern den Satz in den Mund legt:

„Die Starken tun, was sie wollen, die Schwachen leiden, was sie müssen!“

Nun ist zwar jede Gemeinschaft ein wildes Chaos von verwirbelten Individuen, die mit dem Grundsatz „die Gedanken sind frei“, sich allen eigenen Vorstellungen, im Geiste, hingeben können. So hat auch jeder Mensch seine individuellen Anteile an persönlicher ESOTERIK.

Doch die „Natur der Sache“, dass mehrere Menschen, besonders Mengen und erst recht Massen, wohlverstanden ORGANISIEREN müssen, wenn sie nicht in Mord und Totschlag ihr Auskommen suchen wollen, bedeutet praktisch dann eine Zustimmung für eine Vereinigung der teilnehmenden Individuen.

Hierzu hat besonders die abendländische (westeuropäische) Geschichte weitreichende Vergemeinschaftungsformen erdacht und ausprobiert, die in der modernen Zeit mit Rechtswesen und Organisations-Strukturen auch praktische Erfolge (einschließlich schlimmer Kriegskonflikte) zur Zivilisation geführt worden sind. Mit Montesqiueus Auslegungen von „GEIST UND RECHTE“

wurden Prinzipien des Respekts für Individuen wie für Organisation auf rechtsstaatliche Prinzipien der GEWALTENTEILUNG (gewählte Stellvertreter in unabhängigen Regierung, Gesetzgebung, Rechtswesen, Pflicht zur geistigen Transparenz: Niemand steht über dem Gesetz: Gleichheit vor unabhängiger Justiz).

Damit entstanden nach geschichtlichen Sachverhalten der verschiedenen Kulturen, der Sozialgeschichten, der Geografie, der Weltreligionen (letztlich Geopolitik) im europäischen Abendland verschiedene politisch abgegrenzte Gesellschaften in selbstbestimmten Staaten und entsprechend NATIONALINTERESSEN.

Andere Weltgegenden hatten Familien-. Stammes-, Völkerpolitik, sogar nomadische Lebensweisen und Tyranneien. Militärische Weltreiche kamen und vergingen.

Es entstanden schließlich globale Geistesgemeinschaften, sogar einen Welt-Völkerbund, und darin harte Kulturkonflikte, die bis heute mit militärischen und ökonomischen Praktiken noch miteinander kämpfen.

Ein Weltrecht und eine Weltfairness sind noch immer die Sphären des Thukydides, Spielball mit allerdings neuen Strukturen der Massenvernichtungs-Techniken, Atom-Bomben, Biogifte, Cyber-War, Irreführungs-Kommunikation.

Die Begriffsbildung Großmacht bleibt der Neuzeit vorbehalten und wird deshalb nur selten zur Charakterisierung der Machtgewichtung im Altertum und Mittelalter herangezogen, wo man eher von Großreichen spricht. aber, ob Supermacht oder Großmacht oder Weltreich-Verdacht – für Deutschland bleibt die Selbsreflektion, „was man wünscht und was man könnte“.

Mit GROSSMACHT lassen sich heute allenfalls Atommächte nennen. Aber praktisch sind es USA, ISRAEL, CHINA, RUSSLAND, IRAN, INDIEN – weder Großbritannien noch Frankreich noch Japan sind militärisch und ökonomisch stark genug, nachdrücklich mitzureden. Die Sonderrolle im UN-Board, im Kreise der USA, ist überholt und funktioniert längst in keinem Konfliktfall mehr.

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Dietmar Moews meint: Ich habe im Bundestagswahlkampf des Jahres 2009 mit der Piratenpartei die Gegenöffentlichkeit mit dem täglichen Videoblog LICHTGESCHWINDIGKEIT begonnen. Mein Stichwort war

IT-REVOLUTION

Ich wollte mit dem von mir verfassten und publizierten BERLINER MANIFEST die Piratenpartei als rechtsstaatlich liberale Opposition positionieren. Ich bin damit gescheitert, weil unter den zehntausenden Amateurpolitikern zwar Partybegeisterung und IT-Kompetenz gut angesehen war, es aber für eine Selbstorganisation einer PIRATEN-PARTEI sozial nicht ausreichte. Die Piraten waren zu sozialromantisch und zugleich geradezu technikborniert, dass es sogar zwischen Piratenpartei und dem Chaos Computer Club schon damals keine politische REVOLUTIONS-GEMEINSCHAFT geben konnte. Im Jahr 2011 lieferten die Berliner Piraten mich an den SPIEGEL mit dem NAZI-STEMPEL aus. Das war zwar billig und demagogisch bis zynisch, zugleich aber das Ende der Piraten, die ich als Kandidat für den Bundesvorsitz in die Bundestagswahl 2012 führen wollte. Man wählte stattdessen den Spitzel Bernd Schlömer, Kriminalpolizist und Geheimnisträger für IT in der Bundesregierung – ja, was will man mehr: Die Piraten waren also bereits 2011 verkauft und verloren (die heutigen PIRATEN wissen das nicht einmal).

Und im Bundestags-Wahljahr 2021 sehen wir erneut die Unbedarftheit der deutschen Wahlberechtigten, die letztlich auch keine Lust haben, sich mit den eigenen politische Interessen abzuarbeiten. Immerhin ist „meine IT-Revolution“ von 2009 nun endlich bei den Bundestagsparteien angekommen; man spricht sogar von der Errichtung eines Bundes-IT-Ministeriums.

Das geht aber im Wahlkampf 2021 unter, wo immer wieder Heimatliebe, Vaterlandsliebe, Nationalismus, Großmachtdenken – gleichzeitig im globalen Konsumenten-Denken per INTERNETZ von der Selbstverantwortung entkoppelt, jeder Blödsinn gewünscht wird: Lieber FAKE als FAKTEN.

Die Staatsorganisationen werden restriktive Mittel anwenden, um innere Befriedung halten zu können, während dabei dem Nationalismus die Völkerfreundschaft zum Sündenbock verkommt.

Nimmt man die Zeichensetzung der GROSSEN KOALITION des WEITERSO ernst, so folgt aus allen Forderungen die massenhafte Anknüpfung für einen neuen deutschen NATIONALSOZIALISMUS. Gleichzeitig springt die geistige Überforderung für ein auskömmliches Selbstbild der Deutschen in der heutigen GEOPOLITIK hervor. Zugegeben, der Kampfgeist der Vaterländischen und der Herrschaftsbegehrlichen trägt die Züge theatralischer Komik: deutsche Komik der Untergangsbereiten – WEITER SO.

Demokratie im Kasinokapitalismus hält sich nicht an Vernunft oder Fairness, sondern nutzt die Führungsmittel der Massenverblödung – warum nicht IMPFEN? – jetzt also Masernimpfen und Coronaimpfen gleichzeitig. Nur dass Masernimpfstoff langzeit bewährt ist – CORONA ist unbekannt. EGAL: Noch ein Bier an’n Nebentisch (am Nebentisch sitzt keiner) – EGAL, noch ein Bier an’n Nebentisch.

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Triell am 12. Sept. zur WAHL 2021 mit Machtstaat, Nationalstaat und Weltbürgertum

September 13, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10290

am Montag, den 13. September 2021

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Der deutschstaatliche Massenmedien-Apparat brachte am Sonntag, 12. September 2021, zwei Wochen vor dem Wahltag, eine Fernsehshow, mit Befragung durch zwei Dienstklassen-TV-Publizisten. Gefragt wurden die „Spitzenkandidaten dreier Parteien“, der CDU, der SPD und der GRÜNEN.

Die Massenpropaganda bezeichnet diese irreführend – ARMIN LASCHET-CDU, OLAF SCHOLZ-SPD, ANNALENA BAERBOCK-GRÜNE – als Kanzlerkandidaten. – Sie sind aber die von ihren Parteien erkorenen Spitzenkandidaten für den Sitz als Abgeordnete im Deutschen Bundestag; sie sind nicht Kanzlerkandidaten. Der oder die Kanzlerkandidat wird später von den am 26. neugewählten Bundestags-Abgeordneten gekürt und danach findet die geregelte Kanzlerwahl statt.

Diese Fernsehshow, am 12. September bei ARD und ZDF und als Audio beim DLF, war läppisch.

Denn es fehlten die in der Gesellschaft umgehenden wichtigsten Fragen zur Weltbürgerpolitik, zum Nationalismus vs. Europa und zum Machtstaat. Alle Aspekte der anstehenden Agenda, ob Umweltschutz oder IT-Revolution, soziale Schere oder Aufklärung und Massenkommunikation sind immer Funktionen von Weltbürgerpolitik, Nationalismus und Machtstaat.

Mit der gestrigen Fernsehshow, in der die drei Teilnehmer den Modus der Triell-Show überhaupt nicht in Frage stellten, wurde manifestiert, dass es der Kulturindustrie und der LÜGENPRESSE ganz klar um ein WEITER SO geht.

EIN NICHT WEITER SO wird nicht zugelassen; die GRÜNE Teilnehmerin wurde zum Echo der beiden WEITERSO-KANDIDATEN marginalisiert.

Um zu zeigen, wie nahe wir als deutsche WELTBÜRGER, als NATIONALISTEN oder als MACHTSTAATLER inmitten der überlegenen militärischen und ökonomischen MACHTWELT, an unserer eher peinlichen Wirklichkeit sind oder wie sehr bereits Machtstaat-Gedanken und deutsche Hybris die Freundschaften zu Russland, England und USA vernachlässigen, kann an einem kurzen Text verständlich werden, den ich nur unwesentlich geändert habe:

„In mannigfaltiger Hinsicht wird uns vielleicht späterhin .. weniger der Anbruch einer neuen Zeit als vielmehr der erhebend schmerzliche Abschied, der prächtig rauschende Schlussakkord einer Romantik bedeuten, von der sich das deutsche Gemüt nur unter schwerem Verzicht losreißt.“ (zit. nach „Preußischen Jahrbüchern (Bd. 167) von Hildebert Böhm)

Die jetzt wirklich heraufziehende neue Zeit, so führte er weiter aus, werde gekennzeichnet durch Technizismus, Rationalismus und Sozialismus der Brotkarte, durch ein nicht vom Herzen, sondern vom Kopfe geleitetes mitleidloses Ethos. „Ein Staat aber, dessen Wesen Organisation ist, steht als solcher der unberechenbaren Entfaltung individuellen Lebens, aus dem allein die deutsche Kultur entsprießt, mit innerstem Misstrauen gleichgültig gegenüber.“

Diese Worte richten wie mit einem Scheinwerfer nacheinander ihr Licht sowohl nach rückwärts wie nach vorwärts. Wir stehen vor dem Hauptwendepunkte in der Entwicklung des deutschen Menschentums. Der Mensch der Goethezeit war der Mensch der freien Individualität und zugleich der humane Mensch gewesen, der gegenüber der Gemeinschaft die Pflicht „edel, hilfreich und gut“ zu sein, anerkannte und übte. Er lebte und entwickelte sich weiter zu den Synthesen zuerst des klassischen Liberalismus, dann des nationalen Sozialismus Naumannscher Prägung, nur immer stärker legiert mit sozialen Massenbedürfnissen und politischen Machtbedürfnissen, d. h. also immer straffer und konkreter verbunden mit der ihm umgebenden Gemeinschaft von Volk und Staat. Noch einmal glühte dann etwas von dem alten freien Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft wieder auf in der Romantik der Augusttage. Sollte der „humane“ Mensch, der darin sich noch einmal bezeugte, fortan ganz zum Absterben verurteilt sein durch alle die Mächte, die den Menschen mehr in Massen zusammendrängten? Wir behalten die bange Frage im Sinne. Sie kann erst, soweit überhaupt möglich, am Schlusse ihre Antwort finden.

Schon im Jahre 1915 war es zu spüren, dass die Augustsynthese geistiger und sozialer Kräfte nicht mehr lange dauern würde (Anm. DM: mit Kriegseintritt des deutschen Kaiserreiches 1914 waren die LINKS/RECHTS-Konflikte in gemeinsamen deutschen Kampfgeist aufgegangen). Von der rechten wie von der linken Seite her wurde sie gleichzeitig abgebröckelt. Die Versuche von der äußersten Linken her, die sich an den Namen des jüngeren Liebknecht knüpfen, gehören in die Geschichte des werdenden Kommunismus in Deutschland und würden, wenn der deutsche Mensch etwa in Zukunft von diesem her seine Prägung erhalten würde, historisch von Bedeutung werden. Die Vorgänge auf dem rechten Flügel der deutschen Welt, die uns jetzt beschäftigen müssen, wurden aber dadurch damals noch nicht berührt.

Der Kampf um die Kriegsziele entbrannte hier. Es kam für die Zukunft Deutschlands aller darauf an, aus der lebensgefährlichen Lage wieder herauszukommen, in die man durch die unbedachte Politik der Vorkriegszeit geraten war. Zwei der größten Weltmächte, Russland und England, hatte man sich gleichzeitig zu Feinden gemacht. Gegen diese Doppelfeindschaft das volle weltpolitische Interesse Deutschlands durchzusetzen, ging schon rein physisch über die Leistungsfähigkeit hinaus. Wenn überhaupt, so war nur ein bescheidener Gewinn aus dem nun einmal ausgebrochenen Kriege zu erhoffen. Aber auch schon eine bloße Selbstbehauptung, ein Hubertusburger Friede, wäre als ein „Sieg“ einzuschätzen gewesen. Zu dieser nüchternen Einsicht konnten sich aber nur Wenige aus den führenden Kreisen des Bürgertums erheben. Es waren zugleich diejenigen, in denen die Synthesen des klassischen Liberalismus noch nachwirkten, damit auch das klassische Humanitätsideal, der Sinn für die abendländische Kulturgemeinschaft und für das Maßhalten im Siege lebendig waren. Aber in der großen Masse des besitzenden und als gebildet geltenden Bürgertums dominierten jetzt diejenigen Triebe, die wir schon um die Jahrhundertwende sich regen sahen: rücksichtsloser nationaler Egoismus, Bedenkenlosigkeit in der Wahl der politischen Mittel, Gleichgültigkeit gegen die Erfordernisse eines europäischen Zusammenlebens, – alles das verbunden mit unkritischer Überschätzung der eigenen Machtmittel. Es sollte Realpolitik sein und war doch das Gegenteil einer solchen. Aber man bildete sich ein, den Realismus des modernen Menschentums mit siegender Kraft zu vertreten.

So entspann sich in dem Kampfe um die Kriegsziele zugleich ein Kampf deutschen Menschentums prägnant auszudrücken. Wollte man die einen als Machtmenschen und die anderen als Kulturmenschen bezeichnen, so wäre das ein sehr grobes Auskunftsmittel. Denn die gemeinsame Bildungsgrundlage bewirkt es, dass auch der Machtmensch der Sorge für die Kultur und der Kulturmensch der Sorge für die Macht sich berühmte. Hüben und drüben war nur eben die Dosierung von Kultur und Macht verschieden. Aber die jetzt eingeschlagenen Wege mussten die sie Gehenden immer weiter voneinander entfernen, nachdem einmal an bestimmten Problemen (Belgien, Polen, Baltikum) die Tiefe des Gegensatzes bewußt geworden war. Manche der damalige „Machtmenschen“ würden es zwar später wohl energisch abgelehnt haben, mit Adolf Hitler in einem Atem genannt zu werden. Aber der von ihnen jetzt eingeschlagene Weg führte in die Regionen, in denen auch Hitler später sein Lager aufschlug.

Der Weg der Anderen führte in die Regionen, in denen sich schon der deutsche Arbeiter der Mehrheitssozialdemokratie angesiedelt hatte. Man verstand sich mit ihm jetzt in der nüchternen Einschätzung der Kriegslage, in der Abweisung utopischer Kriegsziele und des Machtrausches. Das internationale Prinzip in der Gedankenwelt des deutschen Sozialismus, das bisher als feindlich dem nationalen Prinzip gegolten hatte, wandelte sich jetzt, wo der deutsche Sozialdemokrat seit dem August 1914 in die nationale Front eingetreten war, vielmehr zu einem Komplement der nationalen Idee um. Wiederum konnte die Dosierung der beiden jetzt wieder zusammentretenden Elemente Weltbürgertum und Nationalstaat sehr mannigfaltig ausfalten.

Auch auf innerpolitischem Gebiete begegneten sich jetzt die Wege des sozialdemokratischen Arbeiters mit denen des – wenn wir denn dies mangelhafte Wort gebrauchen dürfen – Kulturmenschen. Der Arbeiter verlangte mit Recht nach voller politischer Gleichberechtigung mit den besitzenden Schichten, nachdem er im Kampfe für das Vaterland seine staatsbürgerlich gleichwertige Leistung dargetan hatte. Die bisher bestehende Sorge, den Staat damit den Trieben der Masse auszuliefern, trat zurück, wenn innerhalb der Masse die Entwicklung gesund war, von revolutionärer Utopie sich löste und den guten Kulturidealen des Bürgertums zustrebte. Das war jetzt der Fall. Der verheißungsvolle Versuch wurde noch während der Kriesjahre begonnen, zwei deutsche Menschentümer, das eine aus dem nationalen Bürgertum, das andere aus der sozialistischen Arbeiterschaft erwachsen, innerlich miteinander in Einklang zu bringen. Sogar die alten konfessionellen Gegensätze beugten sich jetzt vor dieser neuen Möglichkeit. In dem „Volksbunde für Freiheit und Vaterland“, der im Herbst 1917 gegründet wurde, schlossen sich die sozialdemokratischen und die christlichen Gewerkschaften mit Vertretern des human gesinnten Bürgertums zu einer Gemeinschaft zusammen. Es war die genaue Vorstufe zu der späteren Weimarer Koalition von Zentrum, Mehrheitssozialdemokratie und Demokratischer Partei – zu dem vielgeschmähten „Weimarer System“.

Heute freilich wissen fast nur noch die im „Volksbunde“ einst Tätigen etwas von seiner Existenz, während der Gegenbund des bürgerlichen Machtmenschentums, die ebenfalls im Herbst 1917 gegründete „Vaterlandspartei“ in aller Munde blieb. In der Tat ging auch die stärkere Einwirkung auf das politische Geschehen damals von der Vaterlandspartei aus, nämlich durch den Druck, den sie, verbündet mit der Obersten Heeresleitung, auf die schwache Reichsregierung in den letzten Monaten der Monarchie auszuüben vermochte. Der alldeutsche Eroberungsgeist und das innenpolitische Herrentum der schweren Industrie und des ostdeutschen Großgrundbesitzes schufen sich in der Vaterlandspartei ein Organ, das ihre wahren Tendenzen blendend verhüllte.

Viele bürgerliche Elemente strömten damals mit heller Begeisterung der Vaterlandspartei zu in der Illusion, dass sie das wahre Nationalinteresse vertrete. Auch Bildungsträger von hohem geistigen Range waren darunter. Man muss diesen Typus von Menschentum etwas näher ins Auge fassen, weil sich an ihm die Schwächen seiner geistigen Struktur besonders deutlich zeigen lassen. Es waren Männer, die alle Synthesen des klassischen Liberalismus von Geist und Macht, Nation und Menschheit theoretisch mit Freuden bejahen konnten und dann doch im entscheidenden Augenblick, wo diese Synthesen bedroht waren, auf den Weg eines trügerischen und eingebildeten Machtinteresses sich verlocken ließen. Und Studienräte, Pfarrer und Amtsgerichtsräte gab es nun im Lande in Hülle und Fülle, die rasch auf dem neuen Sammelplatz des nationalen Geistes, wie sie glaubten, zusammenliefen und den robusten Egoismus der sie jetzt Führenden gern übersahen. Wie urteilslos und konventionell gebunden zum Beispiel jetzt die evangelischen Pfarrer den Zeitproblemen gegenüberstanden, kann man aus Rittelmeyers schönen Lebenserinnerungen sehen.

In Wahrheit hat die Vaterlandspartei die Risse zwischen Bürgertum und Arbeiterschaft und zwischen der alten Monarchie und den neuen Massen, die in den Augusttagen von 1914 überbrückt schienen, wieder vergrößert. Nach außen aber wurde unter dem Einfluss der Vaterlandspartei der Krieg in einer Weise fortgesetzt, die den Ausgang nicht mildern, sondern nur verschlimmern konnte. Denn so lange der Geist der Vaterlandspartei und der hinter ihr stehenden Alldeutschen in Deutschland dominierte, war an eine Friedensbereitschaft des Gegners, der durch den Eintritt Nordamerikas in den Krieg übermächtig geworden war, nicht zu denken. Aus dieser Situation heraus schrieb Delbrück am 18. August 1918 in den Preußischen Jahrbüchern:

„Die Welt verlangt und hat ein Recht zu verlangen, dass das deutsche Volk ihr eine Bürgschaft gebe, dass der alldeutsche Geist, der Geist der Überhebung, der Gewalt, der Bildungsfeindlichkeit, des Heldentums nicht der deutsche Geist sei“. Und am 29. August: „Ehe wir aber das Alldeutschtum, seine Kriegsziele und die blasphemische Predigt vom deutschen Herrenvolk nicht eingestampft haben, … eher kann die Stunde für die Friedensverhandlungen nicht schlagen“.

Sind es nicht Sätze, die Wort für Wort auf unsere ganze Lage auch während des zweiten Weltkrieges passen? Kann man noch zweifeln, dass Alldeutsche und Vaterlandspartei ein als genaues Vorspiel für den Aufstieg Hitlers waren?“ (Zitatende: Friedrich Meinecke, Seite 43-50, Eberhard Brockhaus Verlag Wiesbaden 1949)

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Dietmar Moews meint: Liebe Blogbenutzerin und lieberer Blogbenutzer, der zitierte Text wurde nach dem deutschen Weltkriegszusammenbruch 1945 im Jahr 1949 von einem der bedeutendsten deutschen HISTORIKER als Erinnerungen verfasst, als er (1862-1954 – etwa in meinem heutigen Alter) in Berlin lebte, zuletzt noch als Präsident der Freien Universität politisch beteiligt.

(Was da beiläufig zum Thema „Organisation“ und Herzlosigkeit gesagt wird, sollte nicht ganz so apodiktisch genommen werden. Denn Organisationskultur besteht ja in Lebensdienlichkeit und sollte nicht in Missbrauch herzliche Nutzlosigkeit legislativ und exekutiv pervertiert werden.)

Es sollte den Deutschen heute beachtlich erscheinen, wie weit eben politische Wertvorstellungen als Show im Jahr 2021 von Parteikandidaten getriggert werden und wie man selbst, als Wahlberechtigter, bereit ist, sich gründlicheren Gedanken zu müßigen, um sich der Frage anzunähern: Was könnte besser gemacht werden, als es die vergangenen Wahlperioden zustande gebracht worden ist?

Dann muss man wählen: WEITERSO oder NICHTWEITERSO.

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Deutschlandfunk verbreitet halbseidene Dummheiten

September 11, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10289

am Sonnabend, den 11. September 2021

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Ich sage vorab: Die heutige Deutschlandfunk-Sendung „Soziologie“ ist Unfug und Etikettenschwindel. Man bietet keine Soziologie und keine soziologischen Fragen und Antworten. Das Thema „Ehrlichkeit“ wurde völlig in die Irre verdreht und lässt sich allenfalls wahlweise anders titulieren:

Das THEMA ist wirklich und müsste ÜBERSCHRIFT sein

„halbseidene Dummheiten beim DLF“,

und

„Wissenschafts-Kriminalität in den USA“

und

„Mangelnde Transparenz“ in bestimmten us-amerikanischen Wissenschaftspublikationen.

Dabei hätte man dann um drei Ecken mit Unehrlichkeit von Wissenschafts-Publizisten zu tun. Aber nicht mit „Ehrlichkeit“ beim Ausfüllen von Fragebögen, wie von der DLF-Autorin Anneke Meyer berichtet wird.

Der verantwortliche Autor der Blogbeiträge LICHTGESCHWINDIGKEIT, Dr. Dietmar Moews, stellt seit dem Jahr 2009 laufend Kritiken zu aktuellen öffentlichen Darstellungen, besonders massenmedial von und durch die Kulturindustrie, vor. Diese Blogarbeit stellt auf das inzwischen von der LÜGENPRESSE umbesetzte Kampfwort LÜGENPRESSE in der allgemeinen Bedeutung durch permanentes WORDING ins kriminelle Abseits, ab. Das wird immer konkret am Material entfaltet. Jedoch ist mit LÜGENPRESSE immer wieder dargestellt, wenn gültige Information und die bekannten Wahrheiten verschwiegen, nicht kritisiert oder in die Irre geführt werden. Auf dem Spiel stehen natürlich obrigkeitliche Führung und Fühlung der Bürger durch propagandistische Kommunikation und gültige Information. Dadurch entsteht Basisdistanz und Misstrauen (nicht etwa „Erkenntnis und Interesse“, wie Habermas behauptet).

Oft machen die Autoren der LÜGENPRESSE, wie hier vom Deutschlandfunk Anneke Meyer, nur, was man als MITLÄUFERTUM (bandwagon) versteht. Sie wiederholt, was andere vor ihr bereits als Haupt-Notizen weit verbreitet haben (mainstream). Grund ist zu wenig Fachkundigkeit, zu wenig Studium der Autorin zum ihr mangelhaft bekannten Fach (hier „Soziologie“ und „Psychologie“ und „Sozialpsychologie“). Anneke Meyer verfehlt sogar ganz konkret das THEMA ihres Plots: Sie glaubt, einen Fall von Wissenschafts-Kriminalität aufzuspießen, verschüttet dann aber mangels Durchdenken, sich selbst und den DLF-Hörern die Chance, zu verstehen und zu erklären, womit hier das Fragen und bewertende DLF-Berichten anzufangen hätte:

Es fehlt der Forschungsstand!

Es fehlen nachvollziehbare Definitionen der verwendeten Begriffe – was ist Ehrlichkeit?!

Es ist unmöglich ein Thema „Ehrlichkeit“ pauschal mit „wahr oder gefälscht“ anzusprechen, wenn es um publizierte Forschungstexte geht.

Immer handelt es sich doch um spezifische Arbeitsfelder von Handelnden, wie z. B. Berufsinteressen von Wissenschaftlern, Interessen der einschlägigen Publizistik (dazu gehört auch DLF), aber andererseits auch, ob gegen „Ehrlichkeit“ Wahrheitsfragen und „bessere Kenntnisse“ im Raum stehen? Ob Beteiligte Fälschungsinteressen betreiben? Liegen Erkenntnislücken vor? Oder, ob wir es mit interaktiven sozialen Lügen oder Ungenauigkeiten, Missverständnissen zwischen Handelnden oder mit Fehlern zu tun haben? Liegen materielle Partnerkonflikte vor (etwa zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer? Oder nicht zuletzt, wie es mit Ehrlichkeiten vor Gericht sich verhält, ist jemand Zeuge? ist jemand Kläger? ist jemand Beklagter? Immer sind völlig unvergleichbare soziale Felder angesprochen auf konkrete Ehrlichkeit. Immer sind andere psychologische Schlüsse verlangt.

Der hier vorgestellte DLF-TEXT wird hier in LICHTGESCHWINDIGKEIT 10289 ungekürzt reproduziert. Damit wird nicht urheberrechtlicher Missbrauch, sondern textliche Nachvollziehbarkeit, Schritt für Schritt, den Blogbenutzer ermöglicht. Es wird auch klar, dass die Inhalte des DLF-Beitrages nicht einmal verständlich werden können, weil entscheidende Fraglichkeiten nicht geklärt werden, etwa an welchen Schnittstellen der schrittweisen Publikationen die Intransparenz und die Definitions-Fehler hineingebracht worden sind, lange nachdem irgendwelche Forschungsprobanden auf Ehrlichkeit oder Fehlerhaftigkeit festgestellt und eindeutig wissenschaftlich analysiert und interpretiert werden könnten.

Wer hat gefälscht? ANTWORT: Die Intransparenz – hahaha. Und welches sind dann die angeführten QUALITÄTSSTANDARDS?

DLF-Autorin Anneke Meyer ließ also mit der Überschrift „SOZIALWISSENSCHAFTEN“ ihren Beitrag auf http://www.dlf.de bereitstellen. Was sie dann abhandelt, trägt aber überhaupt keinerlei sozialwissenschaftlichen Aspekte oder sozial-prozessurale Tatsachen vor. Sie verfährt lediglich – bereits wiederum ohne Begriffsdefinition – mit dem Wort EHRLICHKEIT“ völlig ungenau: Wer ist ehrlich? Wo sind die sozialwissenschaftlich festgestellten Fakten, durch die erkennbar würde, dass da Menschen (Probanden) sozial „unehrlich“ interagieren, indem sie eventuell falsche oder unehrliche Angaben gegenüber Befragungen (Fragebogen) machen? Oder, welcher Wissenschaftspublizist hat unehrlich oder vertuscht publiziert. Schließlich stehen immer namentliche Beglaubigungserklärungen über und unter jeder Publikation.

Natürlich – muss man schon sagen – fehlt dann der DLF-Autorin Anneke Meyer vollkommen die Qualifikation und die zulängliche Vorgehensweise, zunächst einmal zu verifizieren, was da? wer da? mit welcher Relevanz in einer solchen angeblichen „Ehrlichkeitsstudie“ im DLF zitiert wird. Der DLF und die zuständige DLF-Redaktion für Soziologie verifizieren überhaupt nicht, was da von Autorin Anneke Meyer als eine Agentur-Notiz herausgesucht worden ist, und wo dann der DLF-Hörer zur wichtigen Frage: GEFÄLSCHT oder EHRLICH gültige Information erhielte?

NICHTS – am Schluss wird zitiert:

„Eine Untersuchung aus dem Jahr 2015, in der 100 einflussreiche Befunde aus der Psychologie auf den Prüfstein gestellt wurden, ergab, dass kaum ein Drittel der Versuche erfolgreich wiederholt werden konnten. Egal, ob ein ehrlicher Fehler oder Betrug hinter unzuverlässigen Ergebnissen stecken, verbindliche Qualitätsstandards könnten vor beidem gleichermaßen schützen. Was fehlt, ist bisher noch die Verankerung im System, meint Joe Simmons.

Wenn ich sehe, was sich auf Graswurzelebene alles tut, bin ich schon optimistisch. Aber wenn ich daran denke, was sich auf übergeordneter, struktureller Ebene tut – dann denke ich, ich muss dringend einen trinken.“

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Ja, da hat man nun einfach anstatt Soziologie zur Ehrlichkeit, den Begriff PSYCHOLOGIE zusammenfassend hingeschrieben, aber keineswegs den psychologisch-sozialen Wirkungszusammenhang beschrieben, allenfalls damit eine zusätzliche HYPOTHESE angefügt, so als sei EHRLICHKEIT bei Versicherungs-Fragebögen ein Aspekt allgemeiner Psychologie:

WAS SOLL PSYCHOLOGIE DENN SEIN?

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Hier also der DLF-Text vom 11. September 2021 von der unqualifizierten Autorin ANNEKE MEYER:

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„Sozialwissenschaften

Offenbar gefälscht: die Ehrlichkeitsstudie

Die Liste sozial-psychologischer Studienergebnisse, die einst berühmt waren und jetzt berüchtigt sind, ist lang. Auch die sogenannte Ehrlichkeits-Studie soll wegen Fälschung zurückgezogen werden. Die Durchsetzung verbindlicher Qualitätsstandards ist aber gar nicht so einfach.

Von Anneke Meyer

Hiermit bestätige ich, dass alle meine Angaben der Wahrheit entsprechen.“ Wer mit Unterschrift so eine Stellungnahme gleich am Anfang eines Dokumentes bestätigt, statt wie üblich am Schluss, macht weniger Falschangaben. So das Ergebnis einer viel beachteten psychologischen Studie. So einfach ist es also Leute zur Ehrlichkeit zu bewegen. Oder auch nicht.

Es ist ein offensichtlich dreist gefälschter Datensatz. Wahrscheinlich der dreisteste, den ich je gesehen habe.“ Joe Simmons ist Professor an der Wharton School an der Universität Pennsylvania und Teil eines Wissenschaftler-Trios, dass sich einen Namen damit gemacht hat, Ungereimtheiten in Daten aufzudecken.

Studie war „fester Bestandteil der Vorlesungen“

Auf ihrem Blog „Data Colada“ veröffentlichten die Forscher vor Kurzem eine Analyse, die zeigt:

Wesentliche Teile der bekannten Ehrlichkeitsuntersuchung sind frei erfunden. Einige der Autoren haben daraufhin um den Rückzug der Studie gebeten.

Dabei hatte das 2012 im Fachmagazin PNAS veröffentlichte Untersuchungsergebnis bis vor Kurzem noch zum Standard-Lehrbuchwissen der Psychologie gehört. Über 400-mal wurde der Artikel zitiert. Eine US-amerikanische Versicherungsgesellschaft übernahm die Unterschrift am Anfang für ihre Policen. Steuerbehörden verschiedener Staaten ließen eine Anpassung ihrer Formulare prüfen. Auch Joe Simmons war zunächst überzeugt: „Diese Studie war ein fester Bestandteil meiner Vorlesungen. Es macht einfach Sinn: Wenn ich zuallererst unterschreibe, nicht zu lügen, dann bleibt mir das im Kopf und gelingt mir möglicherweise besser, als wenn ich erst am Schluss unterschreibe, wenn die Tat vollbracht ist.“

Daten aus dem Zufallsgenerator

Erste Zweifel an der Aussagekraft der Studie waren schon letztes Jahr aufgekommen: Die Autorinnen und Autoren wollten auf ihren früheren Ergebnissen aufbauen und hatten dafür den ersten Teil der Studie wiederholt. Ohne Erfolg. Die Ergebnisse waren nicht reproduzierbar.

Die jetzt hinzugekommenen Betrugsvorwürfe betreffen den zweiten Teil der Studie: einen Feldversuch, in dem Daten von einer Autoversicherung gesammelt wurden. „Wir haben in diesem Fall mit Kooperationspartnern zusammengearbeitet, die gerne anonym bleiben wollen. Sie waren es, die mit ihrem Verdacht auf uns zukamen. Das erste, wo wir dachten, ‚Das sieht nach Betrug aus‘ war die Verteilung der Daten. Es gab gleich viele Menschen, die besonders weite Strecken fuhren wie solche, die ganz kurze oder mittlere Distanzen zurücklegten. Das ist extrem unwahrscheinlich. Dazu kamen Merkmale, die eigentlich nur entstehen, wenn Zahlen von einem Zufallsgenerator erstellt werden. Und ein paar typische Copy-Paste-Fehler.“

Unter Verdacht: Ein Superstar der Wissenschaft

Ja“, geben auch die Autorinnen und Autoren der Studie zu, diese Daten müssen gefälscht sein. Gewesen sein will es niemand. Die meiste Aufmerksamkeit richtet sich auf einen der Autoren der Studie. Einen Superstar der Sozialpsychologie: Dan Ariely. Verfasser von drei New-York-Times-Bestsellern, unter anderem „Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge“.

Ariely räumt ein, dass nur er die Originaldatei von der Versicherung erhalten habe. Er bestreitet jedoch nachdrücklich, die Daten manipuliert zu haben. Auf Anfrage des Deutschlandfunks verwies er auf eine Stellungnahme, die begleitend zum belastenden Blog-Eintrag veröffentlicht wurde, in der es heißt, das Duke Office for Integrity sei informiert und er unterstütze die Untersuchungen. Auch die Versicherung selber könnte die Daten gefälscht haben. Eindeutige Beweise gibt es für keine der beiden Möglichkeiten.

Systemversagen eher als individuelle Schuld

Für Susann Fiedler, Mitbegründerin des Deutschen Netzwerks für Reproduzierbarkeit, ein Grund sich nicht zu sehr auf die Schuldfrage zu versteifen. „Ob die einzelnen Forscher jetzt an der Stelle genauer hätten hingucken müssen? Ja, denke ich.“ Wichtiger ist für die Professorin der Wirtschaftsuniversität Wien etwas Anderes: „Was wir als Feld einfach machen müssten und was einfach unsere Pflicht als Wissenschaftler sein sollte, ist, dass wir eine transparente Dokumentation zur Verfügung stellen. Sodass, wie jetzt zehn Jahre später passiert ist, jemand nachschauen kann und den Fehler entdeckt. Dass wir eine ganz andere Fehlerkultur haben, damit diese Sachen nicht in der Literatur landen und tatsächliche Veränderungen gesellschaftlich herbeiführen, die aber gar nicht belastbar sind. Und da glaube ich, dass es ein Systemversagen wurde, wofür dieser Akt jetzt tatsächlich leider wieder ein schönes Beispiel ist.“

Verbindliche Qualitätsstandards könnten schützen

Das ein Studienergebnis sich im Nachhinein als falsch herausstellt, ist kein Einzelfall. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2015, in der 100 einflussreiche Befunde aus der Psychologie auf den Prüfstein gestellt wurden, ergab, dass kaum ein Drittel der Versuche erfolgreich wiederholt werden konnten. Egal, ob ein ehrlicher Fehler oder Betrug hinter unzuverlässigen Ergebnissen stecken, verbindliche Qualitätsstandards könnten vor beidem gleichermaßen schützen. Was fehlt, ist bisher noch die Verankerung im System, meint Joe Simmons.

Wenn ich sehe, was sich auf Graswurzelebene alles tut, bin ich schon optimistisch. Aber wenn ich daran denke, was sich auf übergeordneter, struktureller Ebene tut – dann denke ich, ich muss dringend einen trinken.“

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Dietmar Moews meint: Laienhaftes Geschwafel sollte dem besten Staatssender, dem Deutschlandfunk Köln, redaktionell nicht durchgehen.

Schließlich leben wir im Jahr 2021in einem Zeitenwandel, der auch mit dem Bedeutungsfeld von Manipulation von FAKTEN und FAKE NEWS in eine vollstalinistische Propagandawelt abgerutscht ist, in dem das Vertrauen der Deutschen in die rechtsstaatliche Ordnung und die Verlässlichkeit der gewählten Stellvertreter konkret mangelhaft geworden ist. Ich rede nicht von gesundem Menschenverstand oder Skepsis, sondern von hochgradiger Zersetzung des sozio-geistigen Lebens.

Was soll heißen: >Unter Verdacht!<?

Und was denkt sich der Deutschlandfunk mit der Bewertung SUPERSTAR DER WISSENSCHAFT? – Was kann den DLF davon abhalten, echte NULLEN, wie ANNEKE MEYER in die Dekoration zurückzuziehen?

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Corona Risiko-Politik der Großen Koalition vor der Wahl

September 10, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10288

am Freitag, den 10. Dezember 2021

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Am 26. September 2021 sollen reguläre Bundestagswahlen in Deutschland stattfinden. Seit zwei Jahren inszenieren sich die politischen Parteien zum Wahlkampf durch Kandidatenpersonal und Parteithemen.

Ich gehe davon aus, dass nach dem Wahltag die WORDING-Kacke der Bruchpiloten Jens Spahn, Olaf Scholz, Markus Lanz, Heiko Maas, und die Namen, die ich mir nicht merke … aufhört. Es wird eine CORONA-Politik kommen, die sich auf Fakten bezieht und weniger auf Wording und Mutmaßungen. Die Behauptung: WIR müssen mit CORONA Leben! wird revidiert werden müssen.

Anfang 2020 kam das CORONA-VIRUS auf und wurde auch nach Deutschland eingeführt.

Die Fachmedizin und die politische Exekutive waren von anfang an nicht auf der Höhe. Dieses VIRUS war zwar nicht unbekannt, doch ein auskömmlicher Umgang mit CORONA bislang nicht möglich. Wir haben nicht ausreichende Kenntnisse, keine gesundheitspolitischen Strategien (bis rückblickend auf die Pest im Mittelalter, nämlich Isolation und Quarantäne) und keine Therapien und Medikationen gegen diverse von Corona ausgelösten Covid-19-Sars Erkrankungen (verfaulende Sepsis-Organe sind furchtbar tödlich – und man fühlt sich so schlecht dabei). So fern der Problematik fummeln die Stellvertreter noch immer herum.

Es entstand eine weltweite grenzüberschreitende Infektionsszenerie durch die CORONA-Verbreitung. Für die Menschen in Deutschland kam eine kulturindustrielle, massenmediale Kommunikationsperversion zustande, die der Staat antreibt und auch noch prolongiert:

Die kommerzorientierten Redakteure machten eine eigene CORONA-Publizistik aus der Epedemie. Informationen, Fake und Personen werden gegeneinander ausgespielt. Auf der Strecke blieb die notwendige Aufklärung und – was ganz dramatisch ist – ein epochaler Vertrauensverlust in die Verlässlichkeiten im deutschen Politik- und Stellvertretersystem, kurz: Zersetzung über Fakten, Fake, Demagogie und Bullshit wird erzeugt.

Die deutsche Stellvertreter-Obrigkeit hat daraufhin folgende klare Ansage staatspolitisch etabliert:

CORONA soll als dauernde Pandemie von den Menschen hingenommen werden – es ist die obrigkeitliche Entscheidung: Es wird Corona nicht durch Quarantäne beseitigt, sondern gezüchtet und die Bürger dressiert.

Es sollen inzwischen riskante IMPF-SZENARIEN von den Menschen mitgemacht werden, die auch OFFIZIAL als RISIKO bezeichnet werden; aber dadurch solle eine möglichst ungebrochene Industrie- und Vergnügungswirtschaft weiter laufen können, möglichst wie gewohnt. Die Menschen sollen in diesem Bundestags-Wahlkampf 2021 möglichst in allgemeiner öffentlicher Gedankenlosigkeit und Beschränkung tun und lassen was ihnen einfällt – jedenfalls keine Isolation-Therapie und keine Anti-CORONA-Isolations-Lockdowns hinnehmen müssen – nur das Weiterso mitschunkeln.

Dabei spielt die ostinate WORDING-Parodie auf die gesellschaftliche Blödheit ein entscheidendes Kalkül. Die Wording-Mafia geht davon aus, dass sich die wahlentscheidende Mehrheit der Wahlberechtigten Widersinn und Unfug vorgaukeln lasse. Das RISIKO durch die unsicheren Impfstoffe und die unbekannten zukünftigen Auswüchse von POST-COVID, die unkalkulierbaren Teilimmuniäten durch Impfungen und die Impferei bei unbekanntem Antikörper-Status des individuellen Impflings, werden unterschlagen bzw. machen eben RESTRISIKO.

Besonders skandalös ist die Vertuschung der Toten-Quote, die sich infolge der Impfung unter den Geimpften inzwischen manifestiert. Sie liegt bei einer Einzelforschung, bei der 60 nach der Impfung Gestorbene, die ohne Covid-Diagnose und ohne Corona-Infektion in der Klinik gestorben waren, den eindeutigen Obduktionsbefund ergab: Todesursache die Impfung.

Diese schockierende Impftodesfolge wird bislang nicht publiziert. Aber es werden nunmehr nicht die nach der Impfung gestorbenen Impflinge obduziert, wissenschaftlich erfasst und nicht die festgestellten Befunde veröffentlicht. Und es wird weiterhin nicht der Katalog des Impfrisikos mit den Geimpft-Toten ergänzt. Der Bürger erfährt nicht, dass wir Impftote haben, wogegen man sich durch Nichtinfektion, Nichtimpfung und AHA-Verhalten vermeiden kann.

Der nächste Schock – so kann schon angesagt werden, werden die unter 2 G-Versammlungen anfallenden Spread-Ereignisse kennzeichnen: Wer also dann im Fußball-Stadion so tut, als sei er immun und frei, wird sich den Dank verdienen, durch sein Verrecken, die Nichtgeimpften von den Repressalien und Diffamierungenbefreit zu haben.

Die Infektionszahlen im „FREIEN“ Dänemark steigen. Die glucksenden Massen dokumentieren die kollektive Intelligenz, die von dieser CORONA-Politik geistig überfordert ist, aber von der Obrigkeit verlogen durchgezogen wird. Ich sage nur den Lügenslogan VOLLIMPFUNG/IMMUNITÄT und HERDEN-IMMUNITÄT/neuerdings GRUPPEN-IMMUNITÄT.

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http://www.Zentrum-der-Gesundheit.de am 1. 8.2021

Corona-Impfung: Pathologe vermutet Dunkelziffer bei Impftoten

Der Heidelberger Chef-Pathologe Peter Schirmacher fordert mehr Obduktionen von Menschen, die kurz nach der Corona-Impfung verstorben sind. Er geht von einer beträchtlichen Dunkelziffer an Impftoten aus, so berichtet u. a. die Ärztezeitung Anfang August 2021.

„Pathologe geht von mehr Impftoten aus

Am 1. August 2021 schrieb die Ärztezeitung „Heidelberger Chef-Pathologe fordert mehr Obduktionen von Geimpften“. sei nötig, um die Wirkung der Impfstoffe besser zu verstehen. Peter Schirmacher, geschäftsführender Direktor des Pathologischen Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg, geht von einer beträchtlichen Dunkelziffer aus. Seiner Ansicht nach sind deutlich mehr Menschen an der Impfung verstorben, als offiziell kommuniziert wird. Schliesslich würden auch Corona-Tote obduziert – und genauso müsse man auch Menschen obduzieren, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung sterben. Die meisten dieser Menschen kämen jedoch nie in der Pathologie an, sagte der Mediziner der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Schwere Nebenwirkungen durch Obduktionen erkennen

Schirmacher leitet die Covid-19-Obduktionsforschung an den Universitäten Baden-Württembergs, wo seit etwa einem Jahr Menschen obduziert werden, die an Corona verstorben sind, damit man die Krankheit besser verstehen könne. Die Erkenntnisse von bislang mehr als 200 Obduktionen hätten dazu geführt, dass man Covid-19-Patienten besser behandeln könne, erklärt Schirmacher und will daher auch den schweren Nebenwirkungen des Impfens – etwa Hirnvenenthrombosen oder Autoimmunerkrankungen – auf den Grund gehen.

Diese Nebenwirkungen werden bislang als „selten“ bezeichnet, was man jedoch aufgrund der Seltenheit an Obduktionen womöglich noch gar nicht beurteilen kann. Ausserdem sind gerade viele Autoimmunerkrankungen im Allgemeinen nicht tödlich, landen daher gar nicht erst auf dem Obduktionstisch und können somit (erst einmal) auch nicht in die Liste der durch Obduktionen entdeckten Nebenwirkungen eingehen.

Impftote werden oft nicht als solche erkannt

Professor Schirmacher erklärt, dass Geimpfte meist nicht unter klinischer Beobachtung sterben. Der leichenschauende Arzt stelle u. U. keinen Kontext mit der Impfung her und bescheinige sodann einen natürlichen Tod. Der Patient werde dann ohne Obduktion beerdigt. Selbst wenn der leichenschauende Arzt eine unklare Todesart angibt, die Staatsanwaltschaft aber kein Fremdverschulden sieht, dann wird die Leiche zur Bestattung freigegeben.

In Baden-Württemberg arbeite er und sein Team daher mit Staatsanwaltschaften, der Polizei und niedergelassenen Ärzten zusammen, so Schirmacher. Er habe inzwischen mehr als 40 Menschen obduziert, die innerhalb von zwei Wochen nach einer Corona-Impfung gestorben sind. Davon sind höchstwahrscheinlich 30 bis 40 Prozent an der Impfung gestorben.

Film-Empfehlung: „Das ist die größte Krise der westlichen Medizin“ – Prof. Dr. Dr. Christian Schubert im Gespräch“.

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Dietmar Moews meint: RISIKO? Risiken wurden von der Obrigkeit erst eingeräumt, als die Kritiker, wie hier Dr. Dietmar Moews, die Widersprüche und verschwiegenen FRAGEN reklamierten. Gleichzeitig gegen das andauernde verarschende WORDING protestierten – was aber besonders auch von der LÜGENPRESSE täglich fortgesetzt und lustig weiterverhetzt wird.

Ich lehne das dumme und ökonomisch unbezahlbare RISIKO der Beimpften-PANDEMIE ab (Ich verlange eine Beseitigung von CORONA durch Isolation – was der Wirtschaft viel weniger Schaden würde, abgesehen von den vermeidbaren COVID- und POST-COVID-OPFERN).

Ich nehme dafür mein individuelles RISIKO auf mich, durch Wachheit, Aufmerksamkeit, Selbstisolation und intensiver Benutzung von Mitdenken, sozialer Distanz, Händewaschen und Maske-Tragen.

Der Staat unterwirft mich seinem organisierten CORONA-RISIKO. Ich schade niemand als aufmerksamer gesunder Mensch. Ich infiziere niemand und ich verhalte mich optimal durch veränderte Sozialpraktiken. Maske-Tragen ist nicht nur zum Maskenball witzig. Die öffentliche politische Beschuldigung sozialer Rücksichtslosigkeit wegen IMPFVERWEIGERUNG weise ich zurück, muss sie aber aushalten. Mir reicht es, wenn mir Mitmenschen zu CORONA erklären: Darüber will ich mit Ihnen nicht diskutieren.

Okee Dokee, liebe Freunde und liebe Feinde, mein Leben ist voller Abrichtungen durch allgemeine Durchschnittsdummheit und konkrete Einzelidioten – was sollen Unfreundlichkeiten als Antwort auf mein freundliches kommunikationsbereites Wesen? Ich halte es für „natürlich“, dass viele der Berufslügner auf kritische Einwände und Fragen aggressiv reagieren. Ob ich mein RISIKO der Selbstisolation eingehe oder mit vielen Zeitgenossen nicht frei reden darf – das ist wohl Teil der Katholischen Sozialgeschichte wie der Freiheitsimpulse der Aufklärungsgeschichte im Jahr 2021 (das ist so gut an Köln).

Das RISIKO der CORONA-Unzucht von Oben besteht darin, dass die Corona-Opfer allmälig die Durchseuchung erzeugen, ohne dass das VIRUS abgeschafft wäre. Das Leid von COVID-Kranken sollte sich mal rumsprechen – es betrifft das Lebensende des alten Lebens und dann das anschließende finale COVID-Post-covid-Leben, das schrecklich ist.

Mein RISIKO besteht darin, dass ich meine Selbstbeschränkungskkosten auf mich nehme, in der Hoffnung, uninfiziert bleiben zu können. Mein RISIKO besteht darin, dass ich irgend Sonstwie doch infiziert werde, sei es beim Zahnarzt oder im Taxi oder im eigenen kölner Miet-Treppenhaus, wo unmaskierte Fremde und auch Bewohner rücksichtslos rumturnen, vermutlich in der ignoranten Annahme nicht CORONA-Ärosole auszuatmen.

P.S. Ich halte mir immer wieder den Brief einer Schranze aus den 1980er Jahren vor, den mir der SPD-Kulturamtsleiter HARALD BÖHLMANN in Hannover sandte, darin: „Auch Herr Moews muss Regeln einhalten“. Böhlmann meinte Unterwerfung und Kleinlautigkeit gegenüber den Imperativen der Dienstklasse, als ich ihm widersprach: „Ihnen glaubt hier in Hannover sowieso niemand mehr“. So schallt es noch heute aus Böhlmanns Brief, den ich ihm bis ans Lebensende nachtrage – wenn der gekaufte SPD-Untermensch sich in Herrschaftsbegehrlichkeit auf seinem mickrigen zwei Achtel Lorbeerblatt aufbläst, bleibt kein Auge trocken.

Politisch pervers ist die obrigkeitliche Ansage, es sollten keine abweichenden Fachargumente von den Medizinern öffentlich ausgesprochen werden. Wer diesen Blogbeitrag gelesen hat, darf doch auf die seriöse Beantwortung der offenen Fragen und der eindeutigen Widersprüche von der Obrigkeit erwarten, also von BUND, LAND, kommunalen Gesundheitsämtern und – wo bleibt eigentlich die „freie LÜGENPRESSE“?

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Springe in Niedersachsen: Entnazifizerungs-Drama zur Kommunalwahl 2021 mit Goebel-Gercke-Lüge

September 9, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10287

am Donnerstag, den 9. Dezember 2021

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In Niedersachsen sollen am Sonntag, 12. September 2021 die regulären Kommunalwahlen stattfinden. Wer in einem niedersächsischen Ort als Bürger angemeldet ist, hat jetzt das aktive Wahlrecht, abzustimmen. Wer von den kandidierenden Parteien und deren persönlichen Kandidaten in die diversen Gemeinderäte für die kommende Periode gewählt und abgeordnet wird, hat die Handlungsmacht und Verantwortung die anstehende Agenda der Lokalpolitik die Bürgergemeinde stellvertretend und nach der geltenden Verfassung zu bestimmen. Dabei muss die föderalpolitische Ordnung, im Rahmen der Verwaltungsordnung EXEKUTIV – so gut es beaufsichtigten Politikamateuren möglich ist – nach den Notwendigkeiten der Daseinfürsorge und Zukunftsgestaltung wahr zu nehmen.

Im niedersächsischen Springe am Deister, der ehemaligen Kreisstadt, hat sich durch den Flüchtlingsstrom nach 1945 eine mächtige Modernisierung und Fortschrittssituation ergeben, die inzwischen in einer postmodernen Sackgasse hängt. Es fehlen in Springe Initiation, Gemeinschaftsgeist, Finanzkraft, und Personal eine neue Auslegung des politischen Selbstbildes zu entfalten. Entsprechend notleidend ist die massenkommunikative Szenerie von Springe, als fünftes Rad der Region Hannover des Landes Niedersachsens.

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Dietmar Moews meint: Was sollen die Wähler in Springe nun am 12. September tun?

Bislang türmen sich die Klagen in Springe über die vergleichsweise Rückständigkeit gegenüber Neustadt, Wunstorf, Isernhagen, Burgdorf, Langenhagen, Laatzen, Pattensen, so dramatisch, dass auch Subventionen nach der Subsidiarität – also Geld von Oben – den Springer gar nicht aus der Sackgasse heraushelfen. Ob Internetz-Ausbau oder bauliche Gestaltung der abgewürgten Innenstadt – in Springe hat man nicht mal lokale Parteien, die noch hinreichend Lokalkompetenz haben.

Und zu allem Übel gibt es das mickrige Kommunikationskartell der lokalpolitisch schweigenden Lehrerschaft und der großmäuligen, bis heute nicht anständig entnazifizierten Lokalblatt Neue Deister Zeitung.

Nur so ist es überhaupt vorstellbar, dass diese NDZ seit dem NS-Rassismusforscher Dr. Achim Gercke nach wie vor in öffentlichen Proklamationen den in Springe 1818 geborenen, 1848 in die USA ausgewanderten Heinrich Göbel / Henry Goebel Sr. als Erfinder der Edison-Glühbirne, 25 Jahre vor Edison, also 1854 anstatt 1879, öffentlich weltweit zu propagieren. Dagegen hat sogar die geltende Verwaltungsaufsicht der Region Hannover, in Verantwortung des SPD-Ministerpräsidenten Stephan Weil, versagt und rechtswidrig das sogenannte „Opportunitätsprinzip“ angewendet:

Ministerpräsident Stefan Weil hält es für opportun, den Nazi-Coup von Dr. Achim Gercke des Jahres 1953/1954, dank der personellen Entnazifizierung, die politische Bestimmung von Alt-Nazis durchzusetzen, „dass Göbel die Glühbirne erfunden habe … dass US-Gerichte es im Jahre 1892 so gerichtlich festgestellt hätten“ (und die NDZ es gerüchteweise bereits 1892 in Springe gedruckt hat).

Ministerpräsident Stephan Weil konnte bislang nicht begründen, wie denn dieser NAZI-Coup für Springe politisch als opportun zu verstehen sein könnte. Welches niedersächsisches Opportunitätsprinzip hält es mit den Nazis?

Diese Nazi-Hängepartie mit Göbel wird jetzt in der Kommunalwahl 2021 erneut von den Parteien und Kandidaten in Springe „aus Trotz“ fortgesetzt – man fragt sich als Springer: Wie weit hinterm Deister versteht man sich da selbst?

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PRESSEMITTEILUNG 1. März 2021 KÖLN. Das asz alphons-silbermann-zentrum Köln hat ein neues GUTACHTEN zur Quellenkritik Goebel 2021 veröffentlicht.

Im Zuge neuer Möglichkeiten der internetzgestützten Feldarbeit im Modul „Erinnern und Vergessen einer deutschen Kleinstadt“ hat der Soziologe Dietmar Moews zum Idol Heinrich Goebel, angeblich Glühlampenerfinder vor Edison, folgenden Forschungsstand unter drei umstrittenen, klärungsbedürftigen Aspekten begutachtet (Göbel und Goebel – beide Schreibweisen sind seit 1818 gebräuchlich): Der Deutschamerikaner Henry Goebel (1818-1893) war nicht Glühlampen-Erfinder oder -Entwickler vor Edisons Leistung im Jahr 1879. Goebel war nicht als Produzent an der Elektrifizierungsepoche beteiligt, sondern lediglich als Konsument seiner Zeit. Goebel wurde seit 1929 in seinem deutschen Herkunftsort als Idol geachtet. Das Gutachten stellt fest, dass Goebel infolge seiner freiwilligen Beteiligung als Zeuge während zahlreicher Edison-Patent- und Lizenz-Prozesse zwischen 1885 und 1893 gerichtsnotorisch als Krimineller eigenverantwortlich einwirkte. Damit darf Heinrich Göbel nicht, wie bislang, amtlich als Pionier der Glühlampe bezeichnet werden. Goebel fällt aufgrund der empirischen sozialen Befunde als „Vorbild für die Schulkinder“ aus. Folge dieses Befundes zur Quellenkritik Goebel 2021 ist nunmehr die rechtsstaatliche Pflicht auf der amtlich zuständigen lokalen Verwaltungsebene, auch unter Kontrolle durch Verwaltungs- und Sachaufsicht der Region, unwahre Narrative zu Heinrich Göbel zukünftig zu unterlassen. Denkmäler und amtliche Texte zu Goebel dürfen nicht länger unwahre oder irreführende Aussagen zeigen. Das asz-Gutachten macht weitreichende Publikationen zu Göbel, wie Johannes B. Kerner im ZDF „Die größten Erfinder“, viele Brockhaus-Jahrgänge seit 1926 und die Präsentationen im Deutschen Museum München hinfällig. Zivile Meinungsfreiheit und Lauterkeit bleiben dadurch unangetastet.

asz Pressekontakt und ViSdP: Dr. phil. Dipl.-Ing. Dietmar Moews, Mainzer Straße 28, 50678 Köln, E-Mail: globusmitvorgarten@gmx.de

PRESS RELEASE March 1, 2021 COLOGNE. the asz alphons-silbermann-zentrum Köln has published a new GUTACHTEN on the source criticism Goebel 2021. In the course of new possibilities of internet-supported fieldwork in the module „Remembering and Forgetting a Small German Town“, the sociologist Dietmar Moews has examined the following state of research on the idol Heinrich Goebel, allegedly the inventor of light bulbs before Edison, under three controversial aspects in need of clarification (Goebel and Goebel – both spellings have been in use since 1818): German-American Henry Goebel (1818-1893) was not an incandescent lamp inventor or developer prior to Edison’s 1879 achievement. Goebel was not involved in the electrification era as a producer, but merely as a consumer of his time. Goebel was respected as an idol in his German place of origin since 1929. The expert opinion states that Goebel, as a result of his voluntary participation as a witness during numerous Edison patent and license suits between 1885 and 1893, acted on his own responsibility as a criminal in court. Thus Heinrich Goebel may not, as hitherto, officially be called the pioneer of the incandescent lamp. Goebel drops out as a „role model for school children“ on the basis of the empirical social findings. Consequence of this finding to the source criticism Goebel 2021 is now the constitutional duty on the officially responsible local administrative level, also under control by administrative and factual supervision of the region, to omit untrue narratives to Heinrich Goebel in the future. Monuments and official texts about Goebel must no longer show untrue or misleading statements. The asz expert opinion makes far-reaching publications on Goebel, such as Johannes B. Kerner on ZDF „Die größten Erfinder“, many Brockhaus volumes since 1926 and the presentations in the Deutsches Museum in Munich invalid. Civil liberty of opinion and fairness remain thereby untouched.

asz Press contact and ViSdP: Dr. phil. Dipl.-Ing. Dietmar Moews, Mainzer Straße 28, 50678 Cologne, e-mail: globusmitvorgarten

@dietmarmoews

PRESSEMITTEILUNG 1. März 2021 KÖLN. Das asz alphons-silbermann-zentrum Köln hat ein neues GUTACHTEN zur Quellenkritik Goebel 2021 veröffentlicht. Im Zuge neuer Möglichkeiten der internetzgestützten Feldarbeit im Modul „Erinnern und Vergessen einer deutschen Kleinstadt“ hat der Soziologe Dietmar Moews zum Idol Heinrich Goebel, angeblich Glühlampenerfinder vor Edison, folgenden Forschungsstand unter drei umstrittenen, klärungsbedürftigen Aspekten begutachtet (Göbel und Goebel – beide Schreibweisen sind seit 1818 gebräuchlich): Der Deutschamerikaner Henry Goebel (1818-1893) war nicht Glühlampen-Erfinder oder -Entwickler vor Edisons Leistung im Jahr 1879. Goebel war nicht als Produzent an der Elektrifizierungsepoche beteiligt, sondern lediglich als Konsument seiner Zeit. Goebel wurde seit 1929 in seinem deutschen Herkunftsort als Idol geachtet. Das Gutachten stellt fest, dass Goebel infolge seiner freiwilligen Beteiligung als Zeuge während zahlreicher Edison-Patent- und Lizenz-Prozesse zwischen 1885 und 1893 gerichtsnotorisch als Krimineller eigenverantwortlich einwirkte. Damit darf Heinrich Göbel nicht, wie bislang, amtlich als Pionier der Glühlampe bezeichnet werden. Goebel fällt aufgrund der empirischen sozialen Befunde als „Vorbild für die Schulkinder“ aus. Folge dieses Befundes zur Quellenkritik Goebel 2021 ist nunmehr die rechtsstaatliche Pflicht auf der amtlich zuständigen lokalen Verwaltungsebene, auch unter Kontrolle durch Verwaltungs- und Sachaufsicht der Region, unwahre Narrative zu Heinrich Göbel zukünftig zu unterlassen. Denkmäler und amtliche Texte zu Goebel dürfen nicht länger unwahre oder irreführende Aussagen zeigen. Das asz-Gutachten macht weitreichende Publikationen zu Göbel, wie Johannes B. Kerner im ZDF „Die größten Erfinder“, viele Brockhaus-Jahrgänge seit 1926 und die Präsentationen im Deutschen Museum München hinfällig. Zivile Meinungsfreiheit und Lauterkeit bleiben dadurch unangetastet.

asz Pressekontakt und ViSdP: Dr. phil. Dipl.-Ing. Dietmar Moews, Mainzer Straße 28, 50678 Köln, E-Mail: globusmitvorgarten@gmx.de asz alphons silbermann zentrum Institut für europäische Massenkommunikations- und Bildungsforschung Leiter: Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing. Mainzer Straße 28 50678 Köln  

Gutachten zur Quellenkritik „Heinrich Göbel“  

Seit Jahren mit Göbel beschäftigt, führte ich eine empirisch-soziologische Studie durch, das aktuelle „Erinnern und Vergessen“ als kollektives Gut zu interpretieren. Hierzu war eine belastbare Quellenlage zum Thema Göbel und Lampen zu erkunden und einer Kritik zur vorhandenen Quellenkritik zu unterziehen. Neu dabei sind heutige IT-Mittel zur weltweiten Archivsuche. Die angewendete Methode ist eine Systematische Inhaltsanalyse (Content Analysis), anhand von Texteauswertung, schriftlichen Anfragen, Interviews mit standardisierten Fragebögen und Tiefeninterviews mit ausgewählten Gewährspersonen. Das Gutachten wird zum „Springer-Goebel 2020“ herausgegeben und schließt eine gutachterliche Kritik zu den zwei publizierten unwissenschaftlichen Essays – „Irren ist menschlich“ zur „Göbel-Legende Der Kampf um die Erfindung der Glühlampe; zuKlampen 2007“ und „Die Glühlampe – eine deutsche Erfindung? Über die Heinrich-Göbel-Denkmäler in Springe“ in Hannoversche Geschichtsblätter 2020 – von Hans-Christian Rohde aus. Die Essays sind unwissenschaftlich, betreiben die weitere Legenden-Verirrung, übergehen den Forschungsstand 2007, unterschlagen die empirischen lokalen Idolisierungskräfte bis 2007 bzw. 2020. Zudem fehlt eine Universitätspublikation (gem. Promotionsordnung).   Vorauszuschicken ist, dass mein folgendes Gutachten nicht Heinrich Göbel direkt betrifft, auch nicht die Geschichte des elektrischen Lichts, auch nicht dem sozio-kulturellen und sozio-politischen Kommunikationsgeschehen der Idolisierung, sondern im ganz engen Sinn auf das zielt, was heute, also gegenwärtig, als Stand der Wissenschaft anzusehen ist und widerspruchsfrei, unwidersprochen kritisch zu Quellen für „Göbel als Erfinder, Entwickler, Publizist oder Nachbauer von elektrischen Glühlampen“ bekannt ist und für wahr gehalten wird. Der Rang der hierfür aussagekräftigen Quellen liegt in der Beweiskraft der Zuordnung zur Göbelfrage und den Göbelindikatoren für die noch oder als ungeklärt hingestellte kuranten Fragen: 1. Ob Goebel die erste brauchbare elektrische Glühlampe 1854 erfand, d.h. bereits 25 Jahre vor Edison? Ergänzt mit der auch vom ZDF 2005 verbreiteten Idee: „Goebel erkämpfte sich in Amerika vor Gericht die Ersterfinder-Zuer-kennung und Goebels Familie erhielt daraufhin von Edison hohe Abfindungszahlungen“. 2. Ob Goebel mit Glühlampenarbeit als Pionier in der Elektrifizierung beteiligt war? 3. Ob Goebel eine anerkannt tüchtige Person war oder ein Krimineller mit mobartigem Sozialverhalten und keinesfalls als ein Springer Lokal-Idol taugt? Das Gutachten gilt der vorhandenen wissenschaftlich festgestellten Quellenkritik sowie solchen Pseudoquellen, deren Ursprünge bislang ohne zureichende Quellenkritik irreführende Angaben oder Deutungen zum zeitweiligen Lampenmechaniker Göbel, aus dem vorletztem Jahrhundert, anzeigen.   Als Unterlage für dieses Gutachten sichtete ich das Feld und wertete die folgenden Themenkreise zu Quellen und der dazugehörenden Quellenkritik-Lage aus: 1. Quellenkritik zur Geschichte der Technik des elektrischen Lichts 2. Neue Publikationen und Quellenkritik zu vorhandenen, öffentlich zugänglichen Göbel-Dokumenten und Bezeugungen (Museen, Internet, Archive, asz Dresden / heute Köln, Universitätsbibliotheken, Massenmedien aller Art, Zeitungspublikationen u. ä) 3. Quellenkritik zu Dokumenten zum Gang der Patentstreitigkeiten, zu den Richtersprüchen und strafrechtliche Perspektive   Dem Untersuchungsgegenstand geschuldet bin ich, immer die wissenschaftliche Haltbarkeit betreffend, zum folgenden gutachterlichen Ergebnis gekommen:   Der gesamte Befund wurde zunächst als vielseitige Quellenrecherche nach Quellen und etwaig vorhandener Quellenkritik oder zusammenfassender Deutung und öffentlicher Göbel-Exposition abgesucht und aufgearbeitet. Dabei kommt der wissenschaftlichen Objektivität zugute, dass Meinungen und Wissen von zahlreichen Fachleuten eingeholt werden konnten.   Kern der heutigen quellenkritischen Lage im Jahre 2021 findet sich in deponierten Originalurkunden und in kopierten, beglaubigten und unbeglaubigten Echtzeit-Textdokumenten und Abschriften, teils mit falschen oder unsicheren Übersetzungen (Goebel beeidete deutsche Texte; die Gerichte hatten die Texte in U. S. -English). Es wurde im Jahr 2005 vom asz alphons silbermann zentrum, von Dr. Dietmar Moews eine Quellenkritik „ZDF-Gutachten“ vorgelegt sowie vom selben Autor, ebenfalls vom asz, im Jahr 2006, die „Münchenkritik 2006“ publiziert. Diese Gutachten haben zur Revision der Göbel-Darstellung im Deutschen Museum München geführt (s. Anl. Deutsches Museum, 2006, Dr. Dittmann). Weiter gibt keine gültige deutschsprachige Buchpublikation mit Quellenkritik.  

Als quellenkritisches Urteilskriterium für die gutachterlich herangezogene Quellenauswahl wurden folgende Fragen in Geltung genommen: Wie weit wurden die Textdokumente an ihre Ursprünge zurückverfolgt? Wie werden sie aus heutiger Sicht verifiziert? Und wie sind sie qualitativ an gültigen Primärquellen, z. B. Originalurkunden, verankert? Wie weit sind diese Ursprünge heute nachvollziehbar und in ihrer zeitlichen und materiellen Qualität auf Konkludenz oder Widerspruch hinsichtlich der Göbelfrage sicher? Der erfasste Sachstand unterliegt in der Begutachtung wie auch in der Quellenkritik selbst, methodisch der semantischen Text-Sekundär-Inhaltsanalyse. Außerdem wurden Deutungsperspektiven in dem Grundsatz von systematischer Denkweise und Ideologiekritik bewertet.   Das wissenschaftliche Grundverlangen zur Gültigkeit qualitativen inhaltsanalytischen Vorgehens einer genügenden Repräsentativität der Begutachtung der Quellenkritik zu Heinrich Göbel und damit zum Fall Göbel wird erreicht, in dem die wichtigsten Quellen berücksichtigt wurden. Insofern das Gutachten als Vollanalyse Geltung beansprucht.

Daraus ergibt sich heute folgende Lage der Quellenkritik zu den spezifischen Goebelvorstellungen:   In allen drei quellenkritischen Perspektiven –

1. Geschichte des elektrischen Lichts;

2. vorhandene Göbel-Dokumente;

3. Patentstreitigkeiten und Richtersprüche –

 liegen heute sowohl quellenkritisch gültige, nachvollziehbare und quellenkritisch ebenfalls materiell begründet nichtgültige und schließlich historisch unverankerte Göbelbilder vor. Es bietet sich dem nüchternen Blick auf das vorhandene Material:    

Zu 1. Quellenkritik zur Geschichte des elektrischen Lichts;  

Betrachtet man die weltbekannte öffentliche Technikgeschichte, in Enzyklopädien, Fachbüchern und Museen (z. B. Deutsches Technikmuseum in Berlin, Siemens-Forum München, Europäisches Patentamt München oder Deutsches Museum München u. a.), erscheint zunächst die Entwicklungs- und Entdeckungsgeschichte der Elektrizität und des elektrischen Lichts, alsdann zahlreiche Einzelentwicklungen, dann Stufe für Stufe experimentelle elektrische Lampen sowie die Patentgeschichte als Teil der Wirtschaft. Dabei spielen – immer im Zuge der Internationalisierung – die Stromquellen, Batterien und seit 1866 der Dynamo (Siemens/Hochhausen) eine ebenso mitwirkende Rolle wie die Produktion und Distribution von technischen Produkten sowie der Austausch von Wissen an den Hochschulen und Forschungsinstituten, dazu das Patentrecht und der Wettkampf um Patente. Die Quellenkritik zur Geschichte des elektrischen Lichts bezieht grundsätzlich weltweit sämtliche Publikationen zur Technikgeschichte ein. Begutachtet indes wird lediglich die vorrangige „Göbelfrage“: Wann hatte Göbel eine wirkliche Lampe? Es gilt die historische Faktizität und deren wissenschaftlicher, insofern gutachterlicher, auch juridischer – das heißt äußerer Beweis. Ausgegangen von der harten Auseinandersetzung zwischen dem Patentinhaber Edison und allen anderen, die sich seinem U. S.-Patent nicht unterwerfen wollten, folgte auf die Klagebeantragung im Jahr 1885 erst im Jahr 1892 im Streit Edison vs. United States Electric Company das zugunsten Edison gesprochene Urteil von New York. Es stellt die hervorragende den Patentanspruch rechtfertigende Qualität auch zur Göbelfrage so heraus: . Kohleglüher, Platindrähte, geblasene Glaskörper, Torricelli-Vakuum, waren alt und längst vor Goebel (vor dem nicht erwiesenen Jahr 1854) gut bekannt. Die Qualität des Edisonpatents lag im Wesentlichen in der praktischen Konstruktion und Fertigungspraxis einer haltbaren Glühlampe. Insbesondere, dass mittels einer Werkzeuglade die endgültige gebogene Form und Maßgenauigkeit des Bambus-Kohleglühfadens bereits vor der Verkohlung fixiert wird sowie eine besondere Teerkittbefestigung von Glühelement und Stromdrähten sowie ein extrem hohes Vakuum (air-washing) eine besondere Dauerhaftigkeit des Systems bedingt. Die strukturelle praktische Komposition der Edisonlampe war die Patentleistung, nicht das allgemeine physikalische Wissen um die Teile (Richter Wallace/New York: 1892; s. unten: zu 3.). Richterlich verfügt wird damit eine Art Generalanspruch mit Denkverbot für andere. Der technikgeschichtliche Befund ist auf Grundlage der Gerichtsdokumente (National printed Records) quellenkritisch einwandfrei (s. a. Fachzeitschrift Electrical World/Kopie in asz-archiv: EW Vol XXII., No. 3, July 15. 1893, S. 35 u.S.45-49f). Dort heißt es zu recht (S. 35): „Dieser Prozess wird als eine der am sorgfältigsten vorbereiteten und am dichtesten argumentierten Voruntersuchungen in die Geschichte der Patentkämpfe eingehen. Beide Seiten sagen, dass kaum je ein abschließendes Gerichtsverfahren so achtsam vorbereitet worden sei.“ (a.a.O.) Diese elektrogeschichtliche Pro-und-Kontra-Argumentation der damaligen Kontrahenten der Jahre 1892 und 1893 wird mit einem abrundenden Blick, ob danach noch zusätzliche oder bessere oder neue, z. B. heutige Erkenntnisse vorliegen, ergänzt.   Damit liefert die quellenkritsche Lage eine im Wesentlichen zweifelsfreie Entwicklungsgeschichte der Glühlampen, mit aus heutiger Sicht einwandfreier Gültigkeit: Mit dem Engländer DeMoleyn, 1841 und den Amerikanern Starr/King, 1845, werden elektrische Vakuum-Glaslampen mit Widerstand-Glühelementen unterschiedlicher Art international vorgeführt, publiziert und auch patentiert. Andere, weniger bekannte Lampenbauer, erscheinen auf dieser technischen Spur. Es sind, Staite Lamp, 1848, mit Iridium-Glühelement, 1848; Shepard Lamp, 1850; Roberts Lamp, 1852; alle vor dem angeblichen Goebeljahr 1854. Edisons erste Kohlefaden-Lampe mit speziellem Haltbarkeits-Vacuum und seine Paper Horseshoe Lamp erschienen 1879. Es folgte Edison/United States Patent Office Patent-Numero 223,898 vom 12. Oktober 1879. Es besagt „exklusives Recht zur Herstellung von Glühlampen beinhaltet das Gepräge eines hochwiderständigen Kohlefadens, eingeschlossen in einem Ganzglasbehälter in dem ein hohes Vakuum erreicht wird; In dieser Folge erscheint „Henry Goebel one-half to John W. Kulenkamp/ United States Patent Office Patent-Numero 266.358, am 24. Oktober 1882, als Vortäuschung einer Lampenerfindung: Drahtverbindung und Drahtabflachung für Incandescent Lamp“; sowie Sawyer-Man Lamp im Grundsatzstreit mit Edison 1885, wo ebenfalls Goebel nur Unbeachtlichkeit zuerkannt wird (bald kam Westinghouses Wechselstrom-Technik, während Edisons Patent im Oktober 1894 auslief). Goebel steht als Nachbauer im Jahre 1882, mit einer quasi redundanten Leistung und seinen Lügen, die Randnotiz als krimineller Meineidler in der Technikgeschichte zu, der zuletzt im Gerichtsstreit wegen Betruges und Bestechlichkeit („fraud, bribery“) allseitig durch die Streitparteien ausgeschlossen wurde (nicht jedoch wurde Goebel Teil der wirklichen Entwicklungsgeschichte der Glühlampen). Im Überblick wird eine vollkommene Dokumenten-Lage hinsichtlich der Erfindungspublikationen und Patente sowie deren Diskussion in den Patentprozessen im Einzelnen festgestellt.    

Zu 2. Neue Publikationen und Quellenkritik zu vorhandenen Göbel-Dokumenten;  

Neben den biographischen Belegen für Göbels Leben – Geburt im Jahr 1818 in Deutschland, Auswanderung 1848 mit dem Schiff in die Vereinigten Staaten, dort in New York bis zum Tode im Jahre 1893, bis 1886 im Einmannbetrieb erwerbsmäßig tätig als Mieter eines Juwelierladens mit kleiner Werkstatt, Reparaturmechaniker und ambulanter Schausteller -, ist hinreichend aus Originalarchivalien bekannt, was die Frage auf Quellen für Goebels tatsächliche Lampenbeziehungen betrifft. Die Technikgeschichte belegt, die Glühlampen-Entwicklungsgeschichte währte bereits seit über hundert Jahren und wuchs in kleinen Schritten.   Über Henry Goebel, wie Heinrich Göbel sich als U. S. Amerikaner ab 1849 nannte, liegen der Technikgeschichtsforschung wie der Göbelforschung hierzu wenige – genau drei Primärquellen vor. Die sind in Kopien verbreitet. Deren Inhalt kann quellenkritisch, d. h. inhaltlich-semantisch, materiell und zeitlich, sicher zugeordnet werden, ist homogen und ist diesbezüglich keinerlei ernsthaften Zweifeln unterworfen. Diese Primärquellen zur Göbelfrage sind: ein schriftlich vorliegender Dienstleistungsvertrag; eine öffentliche bzw. in zwei Zeitungen veröffentlichte Lampenausstellung; ein vom U.S. Patent Office ordentlich zuerkanntes Lampenpatent:     – 1881: Dienstleistungsvertrag mit American Electric Light Company New York   Es ist dem Gutachter keine früher datierte sonstige einschlägige Primärquelle bekannt geworden, die damals als gesichert galt und heute noch gesichert ist oder die zusätzlich aufgetaucht wäre, bis auf diesen Dienstleistungsvertrag zum Glühlampenbau, der zwischen Henry Goebel und der American Electric Light Company New York am 5. September 1881 geschlossen wurde. Dieser Vertrag liegt in Abschriften und in Kopien sowie in mehreren Übersetzungen, vom US-Englischen ins Deutsche, vor, wurde auch in den Gerichtsverhandlungen des Jahres 1893, berücksichtigt und konstatiert, und ruft keine quellenkritischen Zweifel hervor. Es liegt darüberhinaus, keine Quellenkritik zu später aufgefundenen Dokumenten, später nachgeschobenen Beweisstücken oder später veröffentlichten, rückdatierten Argumenten vor, die die Annahme eines früheren Zeitpunkts als das Jahr 1881 rechtfertigen können (s. u. zu 3. und Anhang zu 2), außer bereits im „Gutachten zur Quellenkritik 2006“ von Dietmar Moews, vom asz damals publiziert, vor. . – 1882: Goebels Ausstellung   Goebel betrat das öffentliche Feld des elektrischen Lichts mit einer kleinen Ausstellung von Glühlampen in seinem letzten Laden in der 468 Grand Street. Darüber berichteten die Zeitungen The New York Times am 30. April 1882 und The New York World am 1. Mai 1882 (Reprint im EE v. 1. Feb. 1893, S. 121). Es ist Goebels erster Lampenauftritt. Die Lampen der Ausstellung stammten von American Electr. Light. Diese Sekundärquelle ist in zahlreichen Archiven als Kopien abgelegt, allgemein zugänglich und unstrittig. Die Ausstellung selbst wird im Fall Edison et al. vs. Beacon, Feb. 1893 erwähnt, also bestätigt.     – 1882: Goebels Lampenpatent   Mit dem Goebel-Lampen-Patent No. 266.358 vom United States Patent Office liegt die entscheidende Primärquelle vor. Es war am 23. Januar 1882 beantragt und am 24. Oktober 1882 erteilt worden. In der Patentschrift und der technischen System/Konstruktionszeichnung findet der Fachmann, dass vom Patentantragsteller Goebel selbst die Nachrangigkeit auf Edison sachlich-technisch dokumentiert ist. Diese Goebel zur Hälfte mit Kulenkamp zuerkannte Patentleistung besteht in einer Drahtapplikation, die im übrigen an einer typischen Edison-Lampentechnik dargestellt wird. Dieses Patent No. 266.358 hatte dann in den späteren Gerichtsverhandlungen ein entscheidendes Gewicht.   Zu 2. Daraus folgere ich, dass die frühesten vorhandenen Primärquellen zur Goebelfrage, die Goebel in Verbindung mit Glühlampen nachweisen, bereits zur Echtzeit bekannt waren – das ist ab 5. September 1881 – und gerichtlich verhandelt und beurteilt worden sind, als da wären: 1. Der Dienstleistungsvertrag zwischen Henry Goebel und der American Electric Light Comp. zum Systemlampenbau vom 5. September 1881; 2. Die Ausstellung mit solchen Systemlampen am 1. Mai 1882 in Goebels Laden-Hinterzimmer in der Grand Street 468, berichtet u. a. in The New York World vom 1. Mai 1882 und 3. Das Goebel-Kulenkamp-Lampen-Patent vom 24. Oktober 1882, U. S. Patent Office No. 268,358.   Zu 3. Quellenkritik und Dokumente zum Gang der Patentstreitigkeiten, zu den Richtersprüchen und strafrechtliche Perspektive   Dieses dritte Feld zur Goebelfrage hat dokumentierte Richtersprüche, Argumentationen der Kontrahenten, Kläger und Beklagten sowie Zeugeneinlassungen und prozessstrategische Tatsachen zu beachten. Was sich als Vernunftwahrheit bereits selbst disqualifiziert, weil Goebel erst nach – unter Anderen – Starr/King im Jahr 1845, angeblich 1854, kam – nimmt nun in diesem Gutachten den größten Raum ein. Denn nach wie vor werden jene Gerichtsprozesse und Urteile von 1893 im Blick der verirrten Prioritätsfrage „Edison vs. Goebel“ als Schlüsselbeweis gesehen, ohne dass dafür je belastbare Quellen vorhanden waren und nicht vorhanden sind. Doch die entscheidenden Tatsachenwahrheiten liegen nicht in der zeitlichen Priorität (Vernunftwahrheit: Goebel nach Starr 1845), sondern sie liegt in der technischen Qualität und Überlegenheit des Edison-Systems (Goebel 1882 schlechter als Edison).   Kurz: Das Gutachten kommt nach Prüfung der Quellen und der Quellenkritik zu den Gerichtsverfahren, die in umfangreichen Reportagen und Aufzeichnungen gesichert sind, zu dem folgenden Schluss: Die Goebelfrage und die sogenannte Goebel Defense wurden in keinem der Richtersprüche bestätigt oder zugunsten Goebels entschieden. Es ist aus diesen Prozessen keine anderslautende Erkenntnis zu ziehen, als Quellen und Quellenkritik zu 1) und zu 2) es zeigen. Es liegen insgesamt 7 Eidesstattliche Erklärungen, angeblich von Henry Goebel sr. aus dem Frühjahr 1893 zur Göbelfrage vor. Die Quellenanalyse kann deren Inhalte nicht anerkennen. Es fehlen Hand-Unterschriften dazu bei zwei Eidesstattliche Erklärungen und Bezahl-Quittungen, weitere widersprüchliche Zeugnisse des Sohnes Henry Goebel jr. als quasi Kronzeuge und weitere Goebel-Söhne, Charles, William, George, liegen vor. Außerdem gehen von 12 engen Familienmitgliedern Henry Goebels zunächst für Boston/1893 etwa 30, dann für St. Louis und Oconto/Milwaukee insgesamt über 100 Eidesstattliche Erklärungen aus, die Goebel unterstützen wollen, aber in ihrer Laienhaftigkeit oder Ungenauigkeit nicht helfen, sondern auf dieser Seite eher den Verdacht einer vielleicht harmlosen Machenschaft erzeugen. Während auf der Seite der Anwälte und Firmen zivilrechtliche und strafrechtliche Tatbestände dazu helfen sollen, das Patentgeschäft zu manipulieren, Zeugenkäufe mit Ausblick auf Aktienkurse und Aktienkäufe. Dies sei deshalb ohne Weiteres angefügt, weil die sogenannte „Goebel Defense“ nicht zur Klärung der Göbelfrage aufgebracht und seitens der Verteidigung nicht dahingehend geführt und verhandelt worden ist. Hauptverhandlungen wurden nach dem Berufungsentscheid zu Electrical Manufacturing Company vs. Edison Oconto 1894 gar nicht mehr durchgeführt.   Es wird hier der Knappheit halber für nützlich angesehen, dem Gutachten einen zweiteiligen Anhang – zu 2.) und zu 3.) zu geben. Zusammenhänge der Patentstreitig-keiten werden im Anhang soweit entfaltet, dass die oft zitierten, aber nicht beglaubigten quellenkritisch fragwürdigen Abschriften von Eidesstattlichen Erklärungen zugeordnet werden können, ohne dass damit mehr als eine vorläufige Quellenkritik geboten wird.   Schließlich ist die Lage der Quellenkritik im Jahr 2021 aus folgendem Grund nur als vorläufig zu einem Gesamtgutachten zusammenzufassen. Das Untersuchungsfeld zur Göbelfrage ist ideologisch von zwei gegensätzlichen Ideologien geprägt. Einerseits, hinsichtlich der Technikgeschichte, der Glühlampenentwicklung und des wissenschaftlichen Umgangs, war bis heute eine überwiegend unambitionierte, dem naturwissenschaftlichen Positivismus hinneigende Grundposition maßgeblich. Einer solchen fühlt sich der Verfasser ideologisch verbunden. Danach gilt, dass man weiß, was man weiß – die Grenze zum Nichtwissen oder nur Meinen ist von den vorhandenen Befunden bestimmt. Aus dieser Position wurden bisher mutmaßliche Annahmen nicht weiter erforscht als es in den gründlichen Prozessen der Edisonzeit geschah (z. B. Goebels Narrativ eines Professor Münchhausen, der vor 1848 in Hannover aktuelles Lampenwissen gehabt hätte) und quellenkritisch als sicher angesehen werden kann. Andererseits herrscht teils – lediglich im deutschen Sprachraum – die Ideologie der für ein bestimmtes Selbstbild geeigneten Mutmaßlichkeit. Danach stehen nicht wissenschaftliche Klärung, nicht Aufklärung und kollektive Vernunft vor, sondern die offen gehandhabte Wertsetzung einer gewünschten Ideologisierung: Man sucht den Lichterfinder Heinrich Göbel wie einen existentiellen Bestandteil des Selbstwertgefühls und des Selbstbildes gegen die geschichtliche Seinsbindung und die Quellenlage zu verteidigen.   Die Quellenlage ist insgesamt quellenkritisch einwandfrei und genügt. Sie besteht aus eindeutigen (zu 1 und zu 2) Primär- und Sekundärqualitäten. Insbesondere als konkrete Primärquellen sind amtliche und zur Echtzeit publizierte Dokumente zur Göbelfrage und zur Person Heinrich Goebels sicher. In den aufwendigen Gerichtsverfahren in den USA (zwischen 1879 und 1894) – für die gesamte zur Göbelfrage relevante Glühlampen-Entwicklungszeit, die mit dem Jahr 1841 beginnt und bis zum Edisonjahr 1880 reicht – wurde dieses Feld analysiert und dokumentiert, ist archiviert und zugänglich. Hervorzuheben ist, es waren damals und sind heute keine persönlichen Gegenstände oder Erfindungs-Stücke von Göbel vorhanden oder nur genannt, die die Goebel Defense stützen, sondern Gegenteile, wie die technisch unmögliche Parfümflasche oder die für das Bambus-Glühelement zu kleinräumigen Glastuben. Dokumentiert sind sämtliche Richtersprüche in gedruckter, teils buchgebundener Form im U. S. Nationalarchiv. Ferner wurden die Prozessverläufe in den Fachzeitschriften umfangreich berichtet, sodass die Kontroversen in den Verhandlungen und Argumentationen ebenfalls nach Hinzuziehung aller anderen Deutungskriterien wie Konkludenz und greifbare Fakten, als quellenkritisch sicher und noch heute verifizierbar zu gelten haben. Sofern die Göbelfrage darin berührt wurde oder im engen Sinn der Goebel Defense verhandelt worden ist, werden diese Befunde und Sekundärquellen im Anhang des Gutachtens dargestellt. Zusammenfassung des Gutachtens vom 1. März 2021:   Damit komme ich zu dem gutachterlichen Schluss, dass die quellenkritische Behandlung der vorhandenen bekannten Quellen im Jahre 2021 zur Göbelfrage eindeutig ist. Das heißt, die Quellen zu Göbel als subalterner Handwerker im Feld der elektrischen Glühlampen beginnen zeitlich am 5. September des Jahres 1881. Materiell, zu Göbels eigenen handwerklichen Anteilen lagen zu diesem Zeitpunkt keine Glühlampen als verifizierte Beweiswerkstücke vor. Sondern lediglich solche Lampen wurden im Jahr 1893 nachgereicht, die aber seit 1882 nicht vorgelegt werden konnten, jedenfalls gerichtsnotorisch nicht vorgelegt worden sind. Im September 1881 wurde Goebel Mitarbeiter einer von Edison-Fachleuten erst 1881 als feindliche Ausgründung aufgestellte, rivalisierende Lampenfirma. Hier erlangte Goebel erstes Lampenwissen. Im Mai 1882 zeigte Göbel eine Lampenausstellung über die zwei Zeitungen Notiz brachten. Im Oktober 1882 erwarb Goebel ein zur Täuschung von Investoren angemeldetes Lampen-Patent unter dem Edison-Patent. Besonders die Reihe der Nachbaulampen aus dem Jahr 1893, die unter Mitwirkung Goebels bei Beacon in Boston zur Vorlage bei Gericht erstellt wurden, zeigt, dass kein Stück dabei war, das der für die Göbelfrage interessantesten Lampe No. 4. bautechnisch entsprach. Die im Jahr 1893 den Gerichten vorgelegenen, damals nicht verifizierten Goebel-Glühlampen werden heute im Henry-Ford-Museum in Michigan/USA aufbewahrt. Eine Altersuntersuchung solcher Lampen könnte schwerlich den Zeitpunkt ihres Zusammenbaus beweisen, da die Einzelteile ihren altersmäßigen Ursprung viel früher haben können (wann wuchs eine Holzfaser? wann wurde sie verkohlt? wann wurde sie eingebaut? wie alt waren die Glasrohlinge, bevor daraus Tubenlampen abgelängt worden sind? usw). Die Göbelfrage: wann hat sie wer gebaut? – hängt davon nicht ab.  Alle anderslautenden Göbelvorstellungen, wie sie in deutschen Büchern und in Göbels Geburtsstadt Springe tradiert werden, sind eine andauernde gewünschte Idolbildung, eine geteilte Kollektiv-Vorstellung, die ohne konkrete Beweise und Bezeugungen auskommt, aber gerichtlich im Jahr 1893 widerlegt worden sind. Eine historische Verankerung des in Deutschland geborenen US-Amerikaners Henry Goebel (1818-1893) lässt sich bei allen auf dem Meinungsmarkt vorhanden Vorstellungen immer wieder nur auf die Probe der Quellenkritik der jeweiligen Quelle beziehen. Alle zur Idolisierung verwendeten angeblich „neuen Göbelquellen“, die diese Lage ignorieren, wie zuletzt HC Rohde mit der Formulierung Göbel hatte mit seinem Patent erst drei Jahre nach 1879 einen unbedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung geleistet“, in „Die Glühlampe – eine deutsche Erfindung? Über die Heinrich-Göbel-Denkmäler in Springe“ in Hannoversche Geschichtsblätter 2020, verzichten damit auf Geltung.

Springe, 1. März 2021, Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing. Köln .  

Anhänge zum Gutachten der Quellenkritik zu 2.) und zu 3.)  

Anhang zum Gutachten der Quellenkritik zu 2.)   In diesem Punkt geht die Göbelfrage über die Goebel Defense, von der kleinen Angeberei und Schaustellerei Henry Goebels in Hochstapelei und in Betrug über – und zwar im juristischen Sinn Betrug – Henry Goebel srs. Demnach war Henry Goebel sr. im Jahr 1882, im Alter von 64 Jahren volltestierfähiger Betrüger, aus Sicht des Jahres 1894. Es betrifft die Zusammenhänge der Lampenbaufirma American Electric Light Company, New York, und deren Gründer einerseits. Andererseits betrifft es den erst seit dem Dienstleistungsvertrag Goebels belegten Umgang Goebels mit dem Lampenmetier überhaupt. Alle Bemühungen des Gutachters, aus der Sicht des Jahres 2021, wie schon 2005 und 2006, ernstzunehmende Quellen oder Indikationen für die Beschäftigung Goebels mit Lampen, Licht und Batterien – vor 1881 – zu finden, erbrachten keine Ergebnisse. Weder aus der Sicht von 1848, noch in Deutschland, noch 1854 oder 1859 – diese Jahreszahlen wurden anfang 1893 vom Elektro-Lobbyisten Pope auf den Markt geworfen (mit einer Abbildung des Lampen-Exp. No. 3, das erst 1892 hergestellt worden und in keiner Weise die technische Höhe des Edison-Patents hatte) -, noch aus der Zeit der American Electric Light Company und auch nicht aus den gründlichen und quellenkritisch tragfähigen Verhandlungen in den Patentprozessen, von 1885 bis 1894. Schließlich werden falscheidliche Versicherungen als Zeuge und Betrug klar, wenn man die Entstehung des Goebelschen Lampenpatents überprüft, insbesondere angesichts des dokumentierten Zerwürfnisses zwischen den beiden one-half-Patenteignern Henry Goebel und John W. Kulenkamp sowie von Goebels Tätlichkeit gegenüber dem Patentanwalt Paul Goepel in dessen Anwalts-Geschäftsräumen im Jahr 1882. Nach Ermessen des Gutachters zeigt allein eine semantisch-inhaltliche Sekundäranalyse der vorliegenden persönlichen Gerichtsbezeugungen in den Auseinandersetzungen zwischen Goebel mit seinem Familienfreund, Freimaurer-Bruder und dann auch Geschäftspartner John William Kulenkamp, seit den 1850er Jahren bis 1893, die brutalen Vorstellungs- und Handlungsweisen Göbels als US-Amerikaner in East-side-South Manhattan N. Y. N. Y., dass eine Idolisierung für Springer Schulkinder nicht den mindesten Lauterkeits-Vorstellungen im heutigen „FAKE- und TRUMP-Zeitalter“ gerecht werden kann. Ende des Jahres 1880 verlassen 3 wichtige Mitarbeiter Edisons, William McMahon, George Crosby, Edwin M. Fox, die Edison Laboratories, um eine eigene, mit Edison rivalisierende Lampenfirma zu gründen: American Electric Light Company New York wird am 1. März 1881 gegründet (asz-archiv: Electrical Engineer, New York, vom 8.2.1893 Vol. XV. No.249, S.148ff; EW, New York,vom 22. Juli 1893 Vol. XXII. S. 68-80: Oconto-Fall). Sie fragten Goebel in seinem „Juwelierladen“, ob er je Glühlampen hergestellt habe. Goebel verneinte, aber er könne Kohlen wie Edison machen. Goebel kannte sich mit Edisons Erfindungen aus und lobte Edison als großen Erfinder. Alle Leute waren über das elektrische Licht aufgeregt und alle wussten, dass Edison die Erfindung gemacht hatte. Hätte jemand bessere Ideen für Glühlampen gehabt, ihm hätte unbegrenzt Kapital zur Verfügung gestanden, diese als Konkurrent Edisons zu entwickeln und rauszubringen. Die American et al. beabsichtigte das. Goebel und sein Sohn hatten offenbar Motive und alle Gründe, für Bezahlung große Versprechungen zu machen, ließen sich bezahlen und hätten Alles dafür gegeben, solche Lampen zu machen, wenn sie in dem Metier überhaupt je schon etwas gemacht hätten. Goebel schloss obigen Dienstleistungs-Vertrag am 5. September 1881, für die American et al. im Lampenbau tätig zu sein, dabei sich an die technischen Vorgaben der American et al. zu halten. Die American baute Lampen, die das Edisonpatent verletzten. Man hatte das technische Wissen bei der „Ausgründung“ mitgenommen: Goebel war subalterner Lampenteile-Hersteller nach Edison (a.a.O.). Und Goebel erzählte, er hätte noch gute geheime Ideen für die Lampen. Es wurde im Fall Edison vs. Beacon, von Boston im Februar 1893 verhandelt und in der Urteilsbegründung von Richter Colt festgestellt: „Hätten Interessenten, wie die American Electric Light Company, eine Lampe, wie No. 4 von Goebel vorgelegt bekommen und das dazugehöriges Wissen, das Edisons Patente antizipiert, wäre das ein Vermögen für Goebel wert gewesen. Doch Goebel hatte nichts und konnte nichts. Gleichzeitig Goebelsohn Henry jr. in den Edison-Laboratories vorstellig wurde, um Edison das Edison-Patent(mit)wissen seines Vaters (den Geschäftspartner Goebel Srs. Dreyer hintergehend) zum Kauf anzubieten. Er forderte 20.000.- Dollar (Goebels Hausmiete betrug jährlich 700.- Dollar, zum Vergleich). Edisons Büro, Mr. Eaton, verlangte Beweise für das angebotene Wissen und praktische Muster. Goebel jr. hatte aber nichts aufzuweisen. Die viel später erst 1893 vorgelegte Lampe No.4., die, wenn sie schon vorhanden gewesen wäre und funktioniert hätte, und alt gewesen wäre, für das Edison Patent hätte relevant sein können, war erst 1883 von Glasbläser Heger angefertigt worden. Goebel hatte nichts – Eatons Büro lehnte ab. (asz-archiv: EW vom 25.2.1893, Vol. XXI. No. 8, S.141ff u. a.a.O)   Noch haarsträubender war Goebels „Patenthandel“ mit Dreyer im Jahr 1882. Dreyer – ein Investor bei Aktien- und Innovationsgeschäften, Verbindungsmann zu Edison und zu Arnoux-Hochhausen – versuchte ebenfalls auf eigene Rechnung eine Lampenfirma aufzuziehen. Dreyer handelte mit Goebel eine Option zur Lieferung von allen seinen am 30. April 1882 von Goebel angeblichen (erlogenen) Erfindungen und seinem Glühlampenwissen aus. Goebel erhielt dafür 500,- Dollar Vorschuss und erhebliche Gewinnbeteiligungen, falls Dreyer mit Goebellampen ins Geschäft käme. Goebel konnte nichts zeigen. Konnte auch keine alte Lampe nachbauen. Dreyer zahlte noch einmal weitere 425.- Dollar zur Verlängerung seiner Option (s. Bezahlquittungen). Der Ärger war besonders groß, als Dreyer herausbekam, dass Goebel auch mit Edison verhandelte bzw. sein Sohn Henry jr. Goebel dadurch den Dreyer/Goebel-Vertrag zu hintergehen versucht hatte. Die heute vorhandenen handschriftlichen Quittungen zeigen auch Henry Goebel Jr. als Geldempfänger, der 1893 behauptete, sein Sohn habe ohne sein Einverständnis Geld genommen, das Goebel Sr. nie erhalten habe.   Der Betrug an Dreyer wurde offiziell, indem Goebel im Jahr 1882 mehrfach versuchte ein Lampenpatent anzumelden. Goebel beteiligte den Nichtfachmann John W. Kulenkamp, der Investoren mit dem Patent anwerben sollte. Darin sollte vorgetäuscht werden, dass Goebel Patenqualitäten zu verkaufen habe, dazu Glühlampen, die vor Edison hergestellt worden seien, womit also eine von Edisons Patenten freie Lampenherstellung möglich sein sollte. Goebel und seine Söhne versprachen, selbst als Lampenbauer mitwirken zu wollen. Da Kulenkamp diese erhoffte Geldakquise nicht gelang – so wie sie Goebel selbst und seinen Söhnen bei Dreyer und Arnoux-Hochhausen gelungen war (durch Dreyers Vermittlung), außer bei Edison Laboratories – zerstritten sich Goebel und Kulenkamp im Jahr 1882. Aus diesem Zusammenhang traten im Jahre 1893 Kulenkamp, als Vertrauter Edisons, und Goebel auf der Seite der Patentverletzer, in den Edison-Patentprozessen gegensätzlich in Erscheinung. Daher ist diese Hintergrundgeschichte Teil der Gerichtsverhandlungen geworden und sehr präzise dokumentiert.

Anhang zum Gutachten der Quellenkritik zu 3.)   Die aus dem Aktenarchiv der damals die Beklagtenseite vertretenden Anwälte Witter&Kenyon stammenden Abschriften der Sammlung ausgewählter Eidesstattlicher Erklärungen (affidavits) zu den Patentstreitigkeiten und Richtersprüchen von 1893 sind die oft zitierten, aber nicht beglaubigten quellenkritisch fragwürdigen Abschriften, die seit 1953 in Springe offiziell in zwei Mappen, Aufschrift „Heinrich-Göbel-Prozeß“, existieren. Diese Quellen allerdings der jüdische Berufsverbots-Lehrer in Springe, dann Stadtchronikschreiber ab 1939, Dr. Heinz Brasch, allerdings schon in seinen Darstellungen zu kennen schien. Hierzu werden im folgenden, als Anhang des Gutachtens zur Heinrich Goebel Quellenkritik, Zusammenhänge für den Leser entfaltet, die einem zuordnenden Verständnis dienen sollen.   Sie wurden von den Anwälten, Witter&Kenyon, der patentverletzenden von Edison beklagten Beacon et al., Boston, und der Columbia Electric Lamp Company, St. Louis, in New York, teils in deutscher Sprache, teils in englischer Sprache aufgenommen (Goebel war angeblich des Englischen nicht zureichend befähigt) und von den Zeugen beschworen, teils handunterzeichnet. Die Sammlung in Springe ist eine unvollständige Auswahl – wer die jemals, wo und aus welcher Textsammlung ausgewählt hat, ist bis heute ungeklärt – sie ist nicht vollständig. Beispielsweise fehlt die erste, nichtunterzeichnete wichtige Aussage Goebels vom 21. Januar 1893 sowie die erste von dem Glasbläser Heger und diverse andere. Insbesondere aber enthält diese GOEBEL-Quellen-Sammlung in zwei Mappen der Witter&Kenyon-Affidavits, in Springe, vielleicht seit 1939, im Jahr 1953 dem Schullehrer Dr. Gresky zu Übersetzungsarbeiten mit seinen Englischschülern vorgelegen haben, nur eine lückenhafte Auswahl. Darunter sind keine Eidesstattlichen Erklärungen des abschließenden Falles Edison vs. Electrical Manufacturing Company Oconto, und selbst das Kreuzverhör mit 800 Fragen und Antworten des Goebelsohns William Goebel, das in Californien, stattfand, wie es von den Witter&Kenyon-Verteidigern zur Verteidigung freiwillig vorgebracht worden war, fehlt in den Springer Mappen. William Goebel konnte eindeutig den Kreuzverhör-Fragen der Klägerseiten nicht standhalten. Alle Goebelkinder wie Vater Henry Goebel, gaben ihre Zeugnisse freiwillig als Selbstbezeugungen ab. Henry Sr. – als Zeuge gegenüber den notariell tätigen Verteidigungsanwälten Witter&Kenyon – in New York gab seine angeblichen Aussagen teils in deutscher, aber auch in englischer Sprache ab bzw. er beeidete und unterzeichnete sie teilweise. Der ebenfalls vereidigte Übersetzer, deutscher Muttersprache, mit perfekten US-Englischkenntnissen, war bei Goebels Aussagen anwesend. So ist es auf den Dokumenten beglaubigt. Goebel konnte selbst US-Englisch verstehen. Die nachweislichen Widersprüche und Falschübersetzungen von Goebels Aussagen in diesen Texten – die durchweg in der Goebel Defense versucht wurden, genutzt zu werden – und in US-Englisch in die Klageerwiderungen eingeführt worden sind, sind deshalb kein Übersetzerverrat, sondern von Goebel zu verantworten, sofern man nicht Goebels Testierfähigkeit in Abrede stellen will. Diese Texte sind von interessierter Seite hergestellt worden (Witter&Kenyon/-Anwälte der Patentverletzer, New York) und sie sind von interessierter Seite abgeschrieben und ausgewählt worden (entweder von Witter&Kenyon, wo die Verteidigungs-Originaldokumente archiviert sind oder wer diese dokumente nach deutschland geholt hatte – später in Springe – von Dr. Brasch, 1939 oder Dr. Degenhardt, Stadtdirektor von Springe nach 1948, der die Göbelidolisierung betrieb). Beglaubigt sind diese Abschriften nicht. Insofern es wiederum bereits US-Amerikanische Texte von auf Deutsch abgegebenen Originalbezeugungen sind, liegt hierin quellenkritisch eine weitere Einschränkung der Verlässlichkeit ihres Inhalts. HC Rohde hat in seinen Essays (2007 u. 2020) in Unkenntnis, unter Verzicht auf einen Forschungsstand 2007, diese Kreuzverhöre-Dokumente von einer USA-Reise nicht mitgebracht. Sie sind jedenfalls in der Zeitschrift THE ELECTRICAL WORLD Seite 69 ff, vom 22. July 1893, seit 1893 im Archiv der Technischen Hochschule – heute Leibniz Universität Hannover, in der Außenstelle Rethen – öffentlich zugänglich.   am 21. Januar 1893 gibt Henry Goebel die erste Eidesstattliche Erklärung.   Er erklärt, seine Lampenkenntnisse aus Deutschland mitgebracht zu haben, wo er in Springer von einem Professor Münchhausen – bereits vor 1848, seiner Auswanderung nach New York – über Incandescenten, Bogenlampe und Vakuum-Glühlampe, gelernt habe. Ferner gab er an, nichts über Edisons Arbeit gewusst zu haben. Während sein jüngster Sohn William Goebel in einer umfangreichen Eidesstattlichen Erklärung und im Kreuzverhör, im Juli 1893 in Kalifornien, für Milwaukee sagt: Der Vater nahm bestimmte Papiere zu sich, die über Edisons Patente handelten. William Goebel und eine Schwiegertochter sagen, die behauptete Vakuumpumpe zur Entlüftung der Glaskolben sei erst mit der American Electric Light, Ende 1881, in der Werkstatt gesehen worden. Henry Goebel selbst erwähnt die Parfümflaschen, die sich nicht für die Glasverarbeitung eigneten und beschreibt die Herstellung seiner angeblichen Glühlampe, wie sie hinsichtlich der Evakuierung mit der Torricelli-Quecksilbermethode nicht gewesen sein kann. Abgesehen davon, seine Glaskörper räumlich zu klein waren, um – hinsichtlich des notwendigen Widerstands – einen Bambus-Kohleglühfaden in ausreichender Länge anbringen zu können, funktionierten die 1893 vorgelegten Nachbau-Lampen alle nicht. Goebel beschreibt eine Vorerwärmung des Kohlefadens, um Quecksilber-Anhaftungen bei der Torricelli-Quecksilber-Auslauf-Anwendung beseitigen zu können, doch ist die Vorerhitzung bei Edison das „air-washing“ zur Beseitigung okkludenten Sauerstoffes von Kohlefaden und Platin.   am 7. März 1893 sagt und beeidet Heinrich Goebel schriftlich: „…Ich habe ihm gegenüber (Goebel spricht von einem geschäftlichen Verbindungsmann zu Edison Comp. und zu der Elektrofirma Arnoux&Hochhausen, denen Goebel seine Dienste angeboten hatte; A.d.V.) niemals beansprucht, dass ich irgendwelche Erfindungen hätte, die patentiert wären oder welche patentiert werden könnten oder auf welche ich Patente beantragt hätte, außer der Erfindung zu der Pumpe und der Verbesserung der Verbindung von Kohlefaden und Drähten, und ich gab ihm auch keinerlei abweichenden Eindruck hierzu.“ Dreyer hatte von Henry Goebel im Jahr 1882 die Edisonpatente gekauft, die der gar nicht besaß, einmal 500 und einmal 425 Dollar bezahlt, aber keine einzige echte Lampe erhalten oder nur gesehen – nur solche der American Light Comp. Goebels Ausrede war: Er könne die Lampe nicht finden.“ – konnte offenbar keine sonstige alleine herstellen. (aus der Colt/Boston-Entscheidung vom 18. Februar 1893)   am 6. Mai 1893 schwört der Sohn Henry Goebel jr. in einer Eidesstattlichen Erklärung für Witter&Kenyon für State of New York, dass er den Glasbläser-Zeugen der Anklage, Arbeitskollege von Henry Goebel Sr., Hetschel, wegen Trunkenheit aus der Werkstatt geworfen habe; dass er die Lampe No. 4 bereits vor 1872 selbst im Haushalt benutzt habe; dass er, Henry Jr. selbst, damals die Lampe auf- und abgehängt habe, damit seine Schwester Sophie Goebel elektrisches Licht zum Nähmaschinenähen hatte.   am 1. Juli 1893 legen die Edisonanwälte dem Richter Seaman in Milwaukee ihrerseits eine Eidesstattliche Erklärung von dem Hauptzeugen der Beklagtenseite Witter&Kenyon, Henry Goebel jr. vor, der bezeugt, dass er selbst im Oktober 1892 die dem Gericht als angeblich alte Goebellampen No. 1, 2 und 3 vorliegenden Exemplare angefertigt habe; dass die Lampe No. 4 vom Glasbläser Heger im Jahr 1883 hergestellt worden sei; und dass das angeblich alte Werkzeug No. 6 im Jahr 1883 vom Werkzeugmacher Korwan gebaut worden sei. Dazu liegen entsprechende Eidesstattliche Erklärungen von den Zeugen Heger und Korwan vor, während der Witter&Kenyon-Verteidigungsanwalt Allan Kenyon schwört, Henry Goebels Jr. sei im Oktober 1892 bei Witter&Kenyon angestellt worden, um dessen Unglaubhaftigkeit als „Doppelagent“ aufzudecken.   Ein weiterer Hauptzeuge der Witter&Kenyon-Verteidigung, Professor Van der Weyde beeidet, dass Witter&Kenyon seine Aussagen genau umgedreht hätten, er habe niemals Goebels Zeitangaben oder Lampenbau bestätigt und nicht bezeugt. Die angeblich von Goebel hergestellten Lampen, die zahlreiche persönliche Freunde beeidet hatten, gesehen zu haben, mögen Magnesium-Glüher, Geissler-Röhren oder Bogenglühlampen anderer Lampenbauer gewesen sein. Mit solchen fremden Lampen hatte Goebel – nach Aussagen des Sohnes William Goebel – viel experimentiert. Diese Zeugen können solche Lampen nicht unterscheiden und nichts dazu sagen, wer welche gebaut hat (asz alphons silbermann zentrum institut für europäische Massenkommunikations- und Bildungsforschung-archiv: THE ELECTRICAL WORLD vom 15. Juli 1893, Vol. XXII. No. 3, S.45-S.50; EW vom 22.Juli 1893 Vol. XXII. No 4, S.60ff))   Ferner liegt das Textmaterial nur im Us-Englisch der Original-Fachzeitschriften vor; es ist damit eine kurze Auswertung und Zusammenfassung des Gutachters hilfreich, die gutachterliche Gewichtung zu 3.) verstehen zu können: Dass die ganze Göbelfrage in den Prozessen nur indirekt und viel zu spät von Dritten aufgebracht worden ist, indes Goebel persönlich lediglich Texte an Eides statt unterschrieb, deren bei Gericht eingeführte Übersetzungen bereits fehlerhaft waren und ansonsten, anhand zahlreicher inhaltlicher Widersprüche, über Göbels Geisteszustand in seinem letzten Lebensjahr wenig gesagt werden kann. Denn er war vor kein Gericht persönlich gestellt, gesehen und verhört worden.   Die Edison-Elektrifizierungszeit war voll der Patentverletzungen, der Anträge auf Einstweilige Verfügungen und Patentstreitereien. Es war üblich, dass – ob patentiert oder nicht, „ab igne ignem“ – Wissen und Neuentwicklungen „geklaut“ wurden. In jenen Jahren wurden eigens Rechtsanwaltskanzleien gegründet, die sich auf Patent-Gerichtsbarkeit spezialisierten, wie die hier in beinahe allen Verfahren beteiligte Anwaltsassoziation Witter&Kenyon, New York, die noch bis zum Jahr 2016 als Kenyon&Kenyon eine der größten Patentrecht-Fachberatungsfirmen der USA war. Deren Archiv kann bei der Nachfolge-Firma „HUNTON Andrews Kurth“ angefragt werden. Edisons Patent für die Glühlampe wurde erstmalig im Jahr 1879 beantragt und vom United States Patent Office am 27. Jan. 1880 verliehen. Es folgten darauf zahlreiche weitere Anmeldungen Edisons, die als weitere Entwicklungen und Verbesserungsschritte patentiert worden sind. Edison meinte, damit alle anderen Konkurrenten unter seinem Patent halten und in Lizenz nehmen zu können. Besonders der Lampenbauer Sawyer, in New York, der zusammen mit dem Juristen Man mit eigenen Vakuum-Glühlampen entwicklungstechnisch, praktisch, nur nicht patentrechtlich mit Edison auf Augenhöhe war, unterwarf sich nicht dem patentierten Vorrecht Edisons. Andere Firmen schlossen sich an, bauten Lampen und vermarkteten sie unlizensiert. Edisons Patente, die durch langwierige und aufwendige Forschung und Entwicklung erarbeitet worden waren, brachten ihm weder Lizensgelder noch Marktvorteile, sondern erhebliche Streitkosten.

Richter Wallace Entscheidung im Oktober 1892, New York Berufungsgericht    Im Jahr 1885 klagte Edison gegen die United States Electric Lighting Company New York vor dem United States Bezirksgericht für den südlichen Distrikt von New York auf die Gültigkeit des technischen Umfangs seines patentierten Lampensystems. Der Richterspruch erging erst am 23. Juli 1891 für Edison, nun als General Electric Company &Edison Laboratories fusioniert, und erneut nach der Berufung der United et al. vor dem Bezirks-Berufungsgericht für den Zweiten Bezirk New York, per Entscheidung im Oktober 1892. Das Berufungsgericht beschied die Bestätigung der Edison-Patentansprüche für die Edison-Glühlampen-Patente vom 27. Januar 1880 und vom 23. Juli 1881 sowie die Verfügung auf Unterlassung und Kostenpflicht für die Beklagte. Die Prozessakte umfasst über 6.000 Seiten Aufzeichnungen (asz-archiv: EW, Vol. XXI. No.8. vom 25. Februar 1893, S.133). Im Folgenden beantragte die General Electric/Edison Einstweilige Verfügungen auf Unterlassung des unlizensierten Lampenbaus gegen weitere Patentverletzer. Die Gerichte entsprachen dem Klagebegehren, so gegen Sawyer-Man Electric Company, 19. Dezember 1892; Westinghouse-Electric Company in Pensylvania; Perkins Electric Lamp Company und Mather Electric Company in Connecticut. Es waren zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre verstrichen, ohne dass Edison seinen inzwischen kostspieligen Patentschutz praktisch in Marktvorteile hätte umsetzen können. Patentrecht ist Wirtschaftsrecht und zielt auf Zeitgewinn für ökonomische Ergebnisse. Die General Electric als Patenthalter der Edison-Glühlampen klagte auf Marktmacht und Lizenzierungen, nicht vorrangig auf den Autorenruhm des Erfinders Thomas Alva Edison. Hingegen die patentverletzenden Firmen bestritten die Patentverletzung gar nicht, sondern versuchten ebenfalls ihrerseits auf Verzögerung zu verteidigen. Mit den folgenden Anträgen auf Einstweilige Verfügung durch Edison et al. nahm die Verteidigung der Patentverletzer, Witter&Kenyon, – mit Blick auf das zeitliche Auslaufen der Edison Patente im Jahr 1894 – eine neue Verteidigungsstrategie auf: die „Goebel Defense“. Auf diese Goebel-Defense-Verfahren ist irrtümlich bzw. irreführend die Göbel-Idolisierung in Deutschland bezogen, wenn man die Goebelberühmung rückblickend historisch verankern will – aber nicht kann. Sie werden deshalb besonders beachtet:     Richter Lebaron B. Colt bestätigt Edison am 18. Februar 1893   Antrag Januar 1893 auf Einstweilige Verfügung der Edison et al. vs. Beacon Vacuum Pump and Electrical Company in Boston, Massachusetts, beim United States Bezirksgericht des Distrikts von Massachusetts in Boston, auf Unterlassungsverfügung der Patentverletzung. Die Entscheidung bestätigt den Antragsteller Edison am 18. Februar 1893 durch Richter Lebaron B. Colt. (Nebeneffekt: Goebel Defense wird geprüft und abgelehnt) Begründung: Die Entscheidung hat einzig festzustellen, ob die reklamierte Patentverletzung gegeben ist. Nur wenn die Patentverletzung strittig oder zweifelhaft ist, ist die Einstweilige Verfügung abzulehnen und an eine Hauptverhandlung abzugeben. Der Definition des zuletzt vom Bezirks-Berufungsgericht für den Zweiten Bezirk New York, per Entscheidung im Oktober 1892 als Auslegung des Patentschutzes und zur Abgrenzung von Patentverletzungen in Bestätigung der Edison-Patentansprüche, wird entsprochen. Ferner sah Richter Colt die Beklagte Beacon im Anschluss der Entscheidungen gegen Sawyer-Man Electric Company, 19. Dezember 1892; Westinghouse-Electric Company in Pensylvania; Perkins Electric Lamp Company und Mather Electric Company in Connecticut beschiedenen Patentverletzungen, welche ebenfalls die Patentverletzung selbst gar nicht bestritten hatten. Die angebliche, behauptete Priorität Goebels wurde anhand der nicht funktionstüchtigen, in ihrem Herstellungszeitpunkt ungewissen sogenannten Goebel-Lampen nicht bestätigt, insbesondere weil diese Lampen in ihrer Komposition eindeutig nicht diejenigen edinsonschen Qualitäten erreichen, die in allen vorherigen Verfahren gerichtlich hinlänglich erörtert worden sind.    

Richter Moses Hallett lehnt den Antrag Edisons am 21. April 1893 ab.   Antrag im Januar 1893 auf Einstweilige Verfügung der Edison et al. vs Columbia Incandescent Lamp Company St. Louis, beim United States Bezirksgericht des Östlichen Distrikts von Missouri. Die Entscheidung lehnt den Antrag Edisons ab. Am 21. April 1893 veröffentlicht Richter Moses Hallett in St. Louis seine von New York und Boston abweichende Entscheidung und folgende Begründung: Aufgrund von der Verteidigung zusätzlich vorgelegten Eidesstattlichen Erklärungen neuer Zeugen bestehen für das Gericht eine veränderte Beweislage gegenüber Boston und verstärkte Zweifel an den Argumenten der Antragssteller. Es genügen für Richter Hallett Zweifel am Antragsanspruch (ohne dass damit eine Entscheidung in der strittigen Sache getroffen werde, die einer Hauptverhandlung zugekommen wäre). Zweifel genügen, einen Antrag auf Einstweilige Verfügung abzulehnen und an eine Hauptverhandlung abzugeben, während der Antragsteller zweifelsfrei vorzutragen habe. Statt die Beweislage zur Patentverletzung zu entscheiden, bezieht sich Richter Hallett auf Zweifel daran, dass das Patent im Jahr 1880 zu Recht Edison erteilt worden sei. Richter Hallett führt aus, dass damit die Ansprüche der Goebel Defense keinesfalls anerkannt oder überhaupt beurteilt seien, dass aber neue Zeugnisse die Zweifel nähren, verhandelt zu werden verlangen: „Eine Verteidigung, die den Fall in Zweifel bringt, reicht aus, um den Antrag abzuwehren.“ … „Sicherheit kann nur in einer Hauptverhandlung erreicht werden, wo die Zeugen persönlich auftreten und ins Kreuzverhör genommen werden.“ Richter Hallett ignoriert in seiner Ablehnung, dass die Reichweite und Gültigkeit des Patentanspruchs Edisons in zeitlich, pekuniär und sachlich äusserst umfänglichen Untersuchungen und Verhandlungen geklärt worden waren und es hier allein um die Frage der Patentverletzung ging, die von der Beklagten nicht bestritten worden ist. Richter Hallett stellt fest, das vorgebrachte Argument der Kläger, dass eine Göbelleistung der beschriebenen Art unmöglich sei, sei offenbar unsinnig und nicht zielführend, „auch wenn viele Goebelstellungnahmen zeigen, dass sie unwahr sind“. Hallett ignoriert auch die Entscheidung von Colt in Boston, die die antragsgegenständliche unstrittige Patentverletzung feststellt, anerkennt und begründet, dass die Goebelargumente in der Goebel Defense nicht nur unerwiesen geblieben waren, sondern selbst unter einer hypothetischen Annahme, die Goebelposition sei erwiesen, die Goebelleistung gemäß der Patentreichweite Edisons dem Edisonpatent qualitativ eindeutig unterlegen sei. Kern der Goebel Defense war die Frage, ob Goebel vor Edison einen Bambuskohlefaden der verlangten Qualität hatte. Der Befund in den angeblichen Goebel-Beweislampen hatte diese Qualität keinesfalls. Es fiel also Richter Hallett argumentativ vor den Patentprozess von 1885 zurück, sodass sich dem Blick ein Zeitspiel durch Verfahren zum Nachteil Edisons und zum Vorteil der Patentverletzer offenbart. Die Goebel Defense blieb in dieser Entscheidung sachlich ungeklärt. Denn die Goebelfrage war in diesem Verfahren Edison et al. vs Columbia gar nicht behandelt worden. Auf dem Spiel stand, dass die gesamte Edisons Patente verletztende Lampenindustrie bei der Ablehnung des Antrags, frei wurde, unlizensierte Edison Lampen auf den Markt zu bringen, insbesondere, weil eine Berufung oder weitere Verfahren innerhalb der auslaufenden Patentdauer, Ende des Jahres 1894, nicht mehr hätten abgeschlossen werden können. Damit war das Klageziel auf Patentschutz für General Electric&Edison aus zeitlichen Gründen nicht mehr erreichbar. Insofern, dass Richter Hallett in seiner Urteilsbegründung ausführte, dass – nach Lage der Beweis- und Rechtslage – er in einer Hauptverhandlung nicht zu diesem Urteil gekommen wäre, ist die Entscheidung in der Konsequenz für die Lampenwirtschaft eine Wettbewerbsverwilderung. Aus rechtspflegerischer Sicht ist Halletts Richterspruch eine Verunsicherung des geltenden Rechts. Denn in den langwierigen Verhandlungen Edison et al. vs. United States et al in New York hatte Richter Wallace festgestellt, dass die einzelnen Bestandteile der Patentlampe seit 1845 bekannt waren, Edisons praktisches Gepräge war ausschlaggebend. Das wusste Goebel gar nicht – aber die angeblichen Goebel-Beweislampen hatten diese Qualitäten zweifellos auch keinesfalls. Für alle von Edison bereits erfolgreich belangten Patentverletzer war hierdurch eine neue Evidenz gegeben, mit der Perspektive einer Neuaufnahme.    

Edison am 20. Juli 1893 durch Richter William H. Seaman bestätigt   Antrag im Januar 1893 auf Einstweilige Verfügung der Edison et al. vs Electrical Manufacturing Company, Oconto, beim United States Bezirksgericht des Östlichen Bezirks von Wiskonsin, eröffnet am 16. Mai 1893 in Chicago, ausgesetzt und erneut aufgenommen am 3. Juli 1893 in Milwaukee. Die Entscheidung bestätigt den Antragsteller Edison am 20. Juli 1893 durch Richter William H. Seaman. (Nebeneffekt: Goebel Defense wird geprüft und abgelehnt). Begründung: Es handelt sich um die bemerkenswerte umfänglichste und gründlichste gerichtliche Klärung in der Geschichte eines solchen Streitgegenstands in Patentangelegenheiten überhaupt. Richter Seaman argumentiert die Entscheidung, wie Richter Colt in Boston.   Richter Seaman beurteilt den Kern der Goebel Defense als „ex parte“ (nicht im Wirkungszusammenhang/nicht Teil der Angelegenheit). Goebel habe selbst erklärt, er habe Lampen nach dem Wissen des Professors Münchhausen aus Springer angefertigt, dabei nicht an der allgemeinen schrittweisen Glühlampenentwicklung mitgearbeitet hat oder so gedacht.   Für Bambus-Glühfaden gab es bei Goebels angeblichem Batterie-Betrieb keinen Grund, da die bekannten Glühkohlen besser geeignet, einfacher herzustellen und haltbarer waren. Dagegen hätten die patentierten Edison-Bambus-Kohleglühfäden eine perfekte Herstellungstechnik und ein hohes Vakuum benötigt, wie es die für Göbel vorgelegten Lampen nicht aufwiesen und er mit seinen angeblichen Selbstbau-Primär-Nass-Batterien es auch technisch nicht möglich war. Schließlich waren neue Eidesstattliche Erklärungen vom Kläger vorgelegt, in denen der Hauptzeuge für Henry Goebel Sr. der Sohn Henry Goebel Jr. sowie weitere frühere Handwerkskollegen Goebels bei der American Electric Light Comp. der Zeit zwischen 1881 und 1883, nunmehr darlegten und bezeugten, dass nicht Goebel sondern sie die vorliegenden Lampen in der Zeit nach 1882 bzw. im Jahr 1892 angefertigt hatten. Diese Bezeugungen wurden schließlich in gegenseitigen Bestechungsvorwürfen der Parteien entwertet, indem herauskam, dass Henry Goebel Jr. zunächst für die Beklagtenseite und die Anwälte Witter&Kenyon als bezahlter Berater und Zeugenschlepper tätig war. Goebels Reise von New York nach Boston, zur Lampen-Nachbau-Demonstration im Februar 1893 haben Witter&Kenyon veranlasst, bezahlt und kontrolliert. Endlich konnte gegen Ende des Prozesses die Klägerseite entgegengesetzt lautende Eidesstattliche Erklärungen Henry Goebel jrs. vorlegen; der hatte zuletzt die Seite gewechselt. Es wurde zur Kenntnis genommen, dass Henry Goebel Jr. mehrfach auf eigene Rechnung versucht hatte, vorgebliches Wissen zu diesem Streit gegen Bezahlung bezeugen zu wollen.   Das Gericht sah ferner Goebels Srs. Glaubhaftigkeit nicht überzeugend, indem nicht begründet werden konnte, warum er die behauptete Leistung nicht zur Echtzeit mitgeteilt hatte – während er inmitten der Glühlampen-Entwicklungsszenerie In New York lebte und arbeitete – und warum er kein Patent dafür beantragt hat, während er ein beiläufiges Nähmaschinenteil im Jahr 1865 unter eigenes Patent gebracht hatte. Selbst hätte man die behauptete Edison-Antizipation als Tatsachenwahrheit zur Goebelfrage als zutreffend angenommen, also eine Glühlampenherstellung Goebels im Jahr 1854 glauben wollen, wären damit nur die längst publizierten Glühlampen-Entwicklungen des Engländers De Moleyns, im Jahr 1841, die Glühlampen der Us-Amerikaner Starr und King aus dem Jahr 1845 und die des US-Amerikaners Roberts aus dem Jahr 1852 technisch-qualitativ erreicht gewesen. (Kopien im asz-archiv: EW Vol. XXI. No. 8 S.142 vom 25. Februar 1893).   Den im Jahr 1893 vorgelegten angeblichen Goebel-Beweislampen Exp. No, 1, 2 und 3 mangelte es gegenüber der angefochtenen Edisonqualität sowohl an Neuigkeit der Einzelelemente, wie daran, dass keine der angeblichen Goebellampen überhaupt funktionstüchtig war. Die im März 1893 unter Goebels Mitwirkung bei Beacon in Boston hergestellte Reihe der Nachbaulampen hatte zum Teil die gefragte Elementeverbindung (Platin/Bambus-Kohlefaden/Torricelli-Vakuum), nicht jedoch die Dauerhaftigkeit und Haltbarkeit der Glühelemente. Die 1893er Nachbau-Kohlefäden wurden bei Beacon außerdem mit neuen Werkzeugen hergestellt. Während die angeblich alten Goebel-Werkzeuge wirklich aus dem Jahr 1883 stammten, wie derjenige Werkzeugmacher im Jahr 1893 beeidete, der sie für die American im Jahr 1883 gebaut hatte. (Kopie asz-archiv: a.a.O.). Bis dahin, seit September 1881, hatte Goebel die Bambus-Holzfasern frei Hand mit einem Messer zugeschnitten – was keine geeignete Präzision ergab (Kopien im asz-archiv: EW Vol. XXII. No.8, S.46 vom 15. Juli 1893). Es ist damit unzweifelhaft, dass die angeblich alten Beweislampen, die zumindest die Bestandteile der Edisonlampen haben, erst während der American Electric Light-Mitarbeit Goebels im Jahr 1883 entstanden sind. Schließlich beeidete derjenige American Electric Light Company-Glasbläser, Heger, ebenfalls per schriftlicher Eidesstattlicher Erklärung, dass er eben diese Lampen mit eigener Hand nach 1882 gefertigt habe und dass Goebel zu solchen perfekten Glasarbeiten nicht fähig war. Ähnlich bezeugt der Goebel-Sohn William Goebel in den Aufzeichnungen des Kreuzverhörs, wenn er sagt: „Vater war ein Pfuscher“. (asz-archiv: a.a.O.) Edison erklärte in seiner Aussage es für eine Unmöglichkeit, dass Goebel, der wirklich ungeschickt bearbeitete Glastuben, wie die dem Gericht in Boston als Eigenproduktion vorgelegten Exp. 1, 2 und 3 es sind, sein halbes Geschäftsleben (und angeblich früher schon in Deutschland für die Technische Hochschule Laborglas) über Hunderte von selbsthergestellte Barometer verkauft habe. Es stand Goebel frei, der Veröffentlichung der Edisonpatente (1880 ausgiebig auch in der deutschsprachigen „Staats Zeitung“ berichtet) eigens auszuführen, nach Lage der Beweis- und Prioritätsansprüche zur Diskussion zu bringen oder gegen Edison Klage zu erheben. Die im Jahr 1893 beigebrachten Lampen Exp. No, 4, und 11 wären im Jahr 1880 Anerkennung und Geld wert gewesen – nur konnte Goebel damals solche Lampen trotz empfangener Bezahlungen – von Dreyer und von Arnoux&Hochhausen, nicht vorlegen (a.a.O).    

Richter James G. Jenkins bestätigt am 9. Mai 1894 die Einstweilige Verfügung   Berufung beantragt unmittelbar nach der Entscheidung am 20. Juli 1893 von der Electrical Manufacturing Company, Oconto, Wisconsin vs. Edison et al.,gegen die Einstweilige Verfügung im Verfahren Edison et al. vs Electrical Manufacturing Company, Oconto,/Richter Seaman beim United States Bezirksgericht in Milwaukee, zugelassen beim United States Berufungsgericht in Chicago. Richter James G. Jenkins bestätigt am 9. Mai 1894 die Einstweilige Verfügung von Richter Seaman gegen die antragstellende Electrical Manufacturing Company, Oconto. Begründung: Es seien aufwendigst, unter Verschleppung der gesamten Patentdauer (Edisons Patent endete am 19. November 1894) alle Argumente und Beweisführungen bereits in den vorherigen Prozessen gewürdigt worden. Es sei, zusammengefasst, keine neue Evidenz entstanden, die eben deshalb in den vorherigen Prozessen andere Entscheidungen – schon – nicht hätten veranlassen können.   Zu 3.) war der Gesamtzusammenhang des Auftritts Henry Goebels in den Edison-Glühlampen-Gerichtsverfahren hier zur Begutachtung der Quellen zu ermitteln. Die Verifizierung und die inhaltliche Interpretation der Sekundär-Quellen ist hinsichtlich der Göbelfrage quellenkritisch einwandfrei. Weil die wichtigen Argumente, die zu den Urteilen führten, in mehreren Fassungen von konkurrierenden Fachzeitungen, in Archiven in aller Welt nachgelesen werden können (z. B. Bibliothek der Leibniz-Universität Hannover; Stadtbibliothek Springe; Stadtarchiv Springe; Museumsarchiv Springe, asz-archiv u.a.). Während die Urteile selbst als Primärquellen in den zuständigen Gerichtsarchiven wie auch beim Elektrogeschichtlichen Institut des MIT, Boston, aufbewahrt werden und der Wissenschaft zugänglich sind. Goebel Sr. trat also bei der Anwaltskanzlei Witter&Kenyon auf Seiten der Beacon Pump Company, Boston (Kopien im asz-archiv: div. Ausgaben EW; ER; EE; ETZ aus 1893 und 1894) im Januar 1893, mit Eidesstattlichen Erklärungen und Konstruktionszeichnungen und als Lampen-Nachbauer bei Beacon in Boston, auf den Plan des letzten Patentjahres Edisons. Eigene Lampen konnte Goebel nicht vorlegen. Er besaß auch keine einzige Photographie einer selbstgebauten Lampe oder einer Batterie, wenngleich es diverse Familienphotos, mit Laden, Fernrohr und Pferdewagen gibt, ist bis heute kein einziges Lampenphoto, das vor dem Edison-Patentjahr 1879 aufgenommen wäre. Goebel hatte die gesamte Lebenszeit, seit der Einwanderung im Jahr 1849, in New York gearbeitet. Er war Zeitzeuge der Elektrifizierung New Yorks. Er behauptete Kenntnisse und Interesse für Bogenlampen (Kohle-Lichtbogen), für elektrische Batterien, für Elektromotore, für Drähte und Leiter, für Torricellis Evakuierung und Glasbläserhandwerk, für Versiegelungen und Kokerei usw. zu haben. Er will aber angeblich von Edisons Glühlampen-Publikationen und Patenten im Jahre 1879 keine Kenntnis genommen haben und habe deshalb auch eigene Ansprüche zu dem Zeitpunkt nicht öffentlich reklamiert. Das tat Goebel erst, nachdem er für die American Light im Lampenbau tätig geworden war. Weiterhin ist für die Aussagekraft der Urteile des Jahres 1893 und 1894 noch beachtlich, dass die vielfältigen Erwerbstätigkeiten der Goebelfamilie ausführte, dass – nach Beweis-Lage, insbesondere von den Söhnen Charles, Adolph und Henry jr., bei Lampenfirmen in New Yorkdie allesamt Edison Patente unlizensiert unterliefen. Schließlich wird der Hauptzeuge für die Selbstbezeugungen Henry Goebels, der Goebelsohn Henry Goebel jr., als Bestecher und Bestochener vor Gericht in Oconto aufgedeckt. Sein erwerbsmäßiger Eintritt bei der Anwaltskanzlei Witter&Kenyon, quasi als Berater, Schlepper und Korrumpteur von Zeugen, im Herbst 1892 (Kopien im asz-archiv: EW Vol. XXII. No. 8. vom Juli 1893 S.35 u. S. 45-50), der ferner angeblich alte, nicht funktionstüchtige Beweislampen vorlegte und Zeugen aus der Verwandtschaft und Bekanntschaft Goebels für Witter&Kenyon rekrutierte. Das kann die Streitenden nicht dazu veranlassen, Henry Jr. als Zeuge ins Kreuzverhör zu nehmen (asz-archiv: EW a.a.O.). Es handelte sich allerdings eben nicht um ein ziviles oder staatsanwaltliches Gerichtsverfahren, sondern um Anträge auf Einstweilige Verfügung, wegen Patentverletzung, nicht wegen Betrugs. Mit dem Sohn Henry Goebel Jr. als disqualifiziertem Kronzeugen war die Goebel Defense sachlich ohne Aussicht auf Erfolg für die Verteidigung. Im Gegenteil standen nun Falschaussagen und Widersprüche des alten Goebel allein gegen Aussagen zahlreicher Laienzeugen aus seinem eigenen Verwandten- und Bekanntenkreis (Kopie im asz-archiv aus dem Nationalarchiv und Aufzeichnungen, Gruppe 21, gedruckte Fallakten des Billigkeitshofs Nr. 3096 Boston: Eidesstattliche Erklärung Henry Goebels vom 21. Januar 1893, 21 S.: z. B. Münchhausen; Öllampen statt Glühlampen; Datierungsfehler für die Evakuierung der angeblichen Beweislampen; Quecksilberreinigung und Ablagerungen an Kupferdrähten u. a.).   Es ist diese erste Eidesstattliche Erklärung vom 21. Januar 1893 Goebels quellenkritisch für die Bewertung sämtlicher Witter&Kenyon-Texte typisch problematisch. Hier hat aus Sicht des Gutachters auf diese Quelle (Originaltext in Kopie) bis zum Gutachten „München-Kritik 2006“ die Quellenkritik folgende Problematik nicht entdeckt. Der US-Amerikaner Goebel gab laut Quelle seine Eidesstattliche Erklärung angeblich in deutscher Sprache ab. Das geschah in den Räumen der Anwaltskanzlei Witter&Kenyon (Verteidiger gegen Edison). Ein Anwalt fungierte in obrigkeitlicher Rolle (Notar) und vereidigte die Zeugen. Ferner angeblich anwesend war ein Übersetzer. In unmittelbarem Anschluss an Goebels mündlich abgegebener, schriftlich protokollierter Aussage wurde die Aussage ins US-Amerikanische übersetzt, anschließend vom Zeugen und vom Notar unterzeichnet und beglaubigt. Dieser US-Amerikanische von Goebel beeidete Text wird dem Bezirksgericht in Boston vorgelegt, eine persönliche Zeugenvernehmung Goebels oder ein Kreuzverhör werden nicht durchgeführt. Da heißt es dann im deutschen Text von Goebel: „…ich machte auch eine gute Anzahl physikalischer Instrumente unter der allgemeinen Leitung dieses Professors Münchhausen, meistens für Lehrer der Schule für Technologie in Hannover und für Professor Münchhausen und Andere. Wir machten eine große Anzahl von Experimenten auf elektrische Lampen, waren mit dem elektrischen Lichtbogen und seinem Betragen bekannt, und stellten denselben häufig her. Münchhausen war ein sehr geistreicher Mann und verweilte häufig längere Zeit in meinem Arbeitszimmer. …“Dieser Goebel-Text wird von dem Gutachter Pope nach der beglaubigten Us-Amerikanischen Übersetzung im Electrical Engineer, der ausführte, dass – nach Lage der Beweis- und so zitiert: „to repair philosophical apparatus for the instructors in the Technological School of Hannover, he soon became much interest in physical research, in which he was encouraged by one Professor Mönighausen, a tutor in a neighboring wealthy family, for whom he made various pieces of apparatus, and who was accustomed to spend a great deal of his leisure time in Göbels little shop…“ (Kopie in asz-archiv: Electrical Engineer, New York. Vol. XV. No 247, S. 78, vom 25. Januar 1893). Wie aus dem anregenden Familiennamen „Münchhausen“ der gar nicht in der deutschen Sprache vorhandene Name „Mönighausen“ wird, so erscheint die Sensationsnachricht eines berühmten Deutschen bereits in der ETZ Heft 7, S. 89f vom 17. Februar 1893: „… machte Goebel, angeregt durch Prof. Mönighausen aus Hannover, diesbezügliche Versuche….“ und schon „Mönighausen in Hannover“ in der Neuen Deister Zeitung Springe, 19. Jahrgang, vom 14. Februar 1893, wo noch lebende Zeitgenossen Heinrich Göbels sich über „Professor Münchhausen aus Springer oder in Springer“ doch sehr gewundert hätten, zumal das Lampenwissen jener Zeit im Hannoverschen, auch im Vorläufer der Technischen Hochschule unbekannt war. Ganz komisch sind dann Sprachblüten, wie die Heimatstadt Springe am Deister benannt als Springer, der Familienname Göbel oder Goebel als Gobel und – ganz unglaublich – Goebels deutsche Ansage Angelrute, in der Rückübersetzung als Fischerstange.

Copyright: Köln, 1. März 2021 Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing.

Sämtliche Originaltexte und Übersetzungen in die deutsche Sprache sind im Internetz: bei http: WordPress Dietmar Moews‘ Blog unter LICHTGESCHWINDIGKEIT bereitgestellt, dazu weitere aufschlussreiche Originaldokumente, deren Vorlagen oft schlecht kopierbar sind und Übersetzungen sehr zeitaufwendig. .Auf Dietmar Moews‘ Blog bei WordPress im Internetz sind SCHLÜSSELDOKUMENTE bereitgestellt, wie die Affidavits von dem Goebelfreund JOHN WILLIAM KULENKAMP, diefaksimilierten Patente, Electrical World-Publikationen zu den über 800 Kreuzverhörfragen, Eidesstattliche Versicherungen und die 1893er Gerichtsurteile von Boston, Chicago und St. Louis auf Edisons Anträge auf sofortige Unterlassungsverfügung der Lizenzverletzung. Pressekontakt: Dietmar Moews, Mainzer Straße 28 50678 Köln – E-Mail >globusmitvorgarten@gmx.de<

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Bundeskulturminister Grütter ohne Kultur – Schluss ab 26. September

September 9, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10286

am Donnerstag, den 9. Dezember 2021

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Die Parteien im aktuellen Bundestagswahlkampf 2021 spielen immer wieder mit einem neu einzurichtenden zusätzlichen Ministerium herum. Die absurde Staatssekretärin für Kultur im Bundeskanzleramt GRÜTTER nennt sich als Etikettenschwindlerin mit dem WORDING „Bundeskulturministerin“. Grütter muss ab 26. September abgewählt in die CDU-Fetttöpfe versenkt werden.

Was wirklich fehlt, ist ein allem vorgelagertes Digitalisierungs-Ministerium. Die IT-Revolution muss in der Regierungsstruktur auf der Höhe des Bundeskanzleramts-Ministers, der Geheimdienste-Koordination und eben eine Digitalisierungs-Risiko-Filterung durch ein Bundesdigitalisierungs-Ministerium gestellt werden.

Die permanent, schon von der Gerhard-Schröder-Regierung herkommende WORDING – ein Bundeskulturministerium – vom Grütter-Vorgänger SPD-Michael Naumann praktizierte Anmaßung, das die Lügenpresse von Staat und Markt immer wieder weiterbetreibt (ist eigentlich nur eine Wahlkampfagentur im Kanzleramt), obwohl Alles dagegen spricht:

Was soll das wohl sein? Bundeskulturministerium? was ist Bundeskultur? was ist da Kultur? was bedeutet da der ständige obrigkeitliche Begriff „Kunst und Kultur“?

Die Plattheit der Scheinthematik besteht darin, dass die deutsche Verfassung, herkommend von den Bundesländern und deren Verfassungsgremium, die Kultusministerkonferenz seit 1948, den Ländern im Föderalismus die jeweilige Kulturhoheit verfassungsrechtlich zugeordnet hat.

Dafür fehlen in den meisten Länder-Verfassungen allerdings konkrete Definitionen, was denn „KULTUR“ sein soll, die der Staat da machen will und personell, finanziell, programmatisch und letztlich durch eigene „Kultur-Machenschaften“ durchzusetzen beabsichtigt.

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Dietmar Moews meint: Die empirische Wirklichkeit der staatlichen deutschen Kulturorganisation ist eine Kulturdirektion:

– Durch fast 95 % kultur-volkswirtschaftlichen staatlichen Finanzquellen, im Übermaß entgegen dem geltenden Föderalismus und der Kulturhoheit der Länder eingreifend, bestimmen der BUND und seine HOCHKARÄTIGEN Schranzen die Förderprogramme.

– Es gibt keine Personalpolitik an der Staatsknete vorbei. Dabei hat man inzwischen eine Unmenge von Dienstklasse-Kulturberuflern, die längst den Künstlern die Kunstfreiheit (§5 GG) genommen haben und durch einige Schein- und Pseudokünstler verdrängt haben. Ansonsten finanziert man Tote und Vorzeitliches – die man mit irreführender Moderne-Turn-Ideologie überzieht.

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Der verdiente Glasbildner Georg Meistermann (Kunst Report), ehedem Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes, hat seine lebenslangen Berufserfahrungen, nach Abschluss seiner Präsidentschaft so quittiert:

Am Besten wäre, wenn sich der Staat völlig aus der Kunst heraushielte.

Raus aus dem Kunstschaffen. Und Kultur machen die freien Bürgers-Menschen selbst, anstatt von staatlichen Fackelläufen manipuliert zu werden.

Es ist Staatspflicht die Kunstpflege zu finanzieren sowie die Bildung und Ausbildung der Künstler und ihren Berufen von der Salonpersonnage und den Pseudo-Künstlern zu befreien. Massenhaft besetzen falsche Künstler als Artmen, Kulturmanager, Kunstfunktionäre, Rechtsanwälte und Lehrer die Herrschaft über Kunst und Kultur, denen über die Parteien die Staatallokation zugewendet wird. Für freie Künstler bleiben keine Perspektiven.

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Die Wahl zur Bundestagswahl 2021

September 6, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10285

am Montag, 6. September 2021

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Die deutsche Propagandaübermacht hat im angehenden Wahlkampf 2021 keine Lust, die eigene Informationsleistung der vergangenen Legislaturperiode durch KRITISCHE Wahlkampf-Berichterstattung der eigenen Lumperei zu überführen.

Die deutsche Wähleröffentlichkeit fühlt sich im Stich gelassen und nennt das – wiederum durch das Wording der Lügenpresse – langweiliger oberflächiger Wahlkampf. Auch das ist dem deutschsprachigen Propaganda-Wesen völlig egal. Sie bringen keine Argmente, sondern täglich nur „Köppe“, Scholz, Söder, Maas, Spahn, Laschet, Baerbock – Köppe werden täglich ausgespielt. Ob Regierung oder Opposition und was die unterscheidet? macht die Lügenpresse nicht gerne – Fragen stellt sie allenfalls selbst, aber ohne das fragende Volk.

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Was heißt das zur Wahl am 26. September, wenn doch Alles eingedickt, übersüßt und eingeschleimt wird?

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Die Deutschen haben folgende Wahl-Alternative gegenüber dem herrschenden Block der Hochfinanz:

1. Es soll so weitergehen! – dann kann man die herrschenden Parteien erneut wählen, also CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNE

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2. Man kann die herrschenden Angebote abwählen

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Das WEITER SO! hängt also seit Monaten im Wind. –

ANDERS! darf es nicht geben (stehen aber auf den Wahllisten zur Wahl).

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Dietmar Moews meint: Wer die bekannten CDU oder SPD wählt – egal wie der Spitzenkandidat heißt – bekommt erneut, was die verschiedenen Großen Koalitionen in den vergangenen Regierungsperioden gemacht bzw. angestrebt haben: Deutschland als EU und als NATO weltpolitisch unter den USA, dem Casino-Kapitalismus und die Rüstungsgeschäfte in selbstangezettelten Kriegen. Dazu Deutschland innenpolitisch als SCHERE der immer mächtigeren Hochkapitalisten und deren Freiheiten und die immer beklemmendere Armutszange der Unterprivilegierten, weg von Aufklärung und Bildungschancen.

Nur, wenn die GRÜNEN zur größten Fraktion in die Regierungsführung gewählt werden, bestünde ein wirklicher Wendepunkt, die Schere und die Zange in sozio-kulturelle Freundlichkeit, Aufklärung, Emanzipation und Fairness zu entfalten.

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Man kann gegen das WEITER SO! Team Todenhöfer auf der Liste wählen, dazu den GRÜNEN Listenkandidaten.

Man kann FREIE WÄHLER auf der Liste wählen mit der Zweitstimme und (das ist der Bayerische Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger) dazu den GRÜNEN Kandidaten auf der Wahlkreis-Liste mit der Erststimme.

Man kann gegen die herrschenden CDU/CDU/SPD-Regierungen die LINKE mit Erst- und Zweitstimme wählen, damit eine Opposition mit über 5 Prozent in den kommenden Bundestag käme.

Man kann die AfD wählen, wenn man die Dummheit zur Diskussion bringen will, dass moderne Industriemassen nationalistisch in massenhaften internationalen politischen Misserfolg geführt werden können.

Man kann sonstige Gruppen wählen, um das WEITER SO! anzukratzen.

Was man nicht tun sollte, ist das WEITER SO! mit der FDP zu wählen.

Denn weiter so bringen die CDU/SPD verlässlich (Krieg, CO2, Corona, CumEx, WireCard, Warburg-Millionen-verschleudern, Maut-Scheuer, Atom-Schleudern, Afghanistan-Verrat an den Soldaten und den Einheimischen dort). Die FDP hat den Liberalismus verraten und stattdessen die libertäre sozialdarwinistische Karl-Marx-Werbung aus der Mottenkiste geholt: TRUMP lässt grüßen.

Wir können also die Merkel-Nachfolge an einen Wendepunkt bringen. Selbst eine GRÜNE MINDERHEITS-Regierung ist denkbar. (Ich will nicht Fahrrad fahren und keine Affenkiste für Kleinkinder durch das schlechte Wetter schaukeln – aber das ist Geschmackssache und auch nicht E-Autos mit E-Wasserstoff).

Man hat die Wahl. Ich habe heute meine Briefwahl-Unterlagen ausgefüllt und auf die Post gegeben. Ich habe die Wende gewählt.


Sprudelkopf als Merkelminister mit Cortison, noch drei Wochen

September 3, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10284

am Freitag, 3. September 2021

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Heute hat Kanzlerin Merkels Sprudelkopf Jens Spahn ein neues Wording gebracht:

„Pandemie der Ungeimpften“

Spahn versäumte, die „Pandemie der Geimpften“ und die „Pandemie der Infizierten“ zu nennen. Besonders die Pandemie der Infizierten ist äußerst gefährlich. Warum warnt der Sprudelkopf die Öffentlichkeit nicht ausdrücklich. Spahn wird doch wohl noch für die restlichen drei Wochen als Bundesminister

soviel Verstand und Anstand haben, zu begreifen, dass die PANDEMIE von den Infizierten verbreitet wird, egal ob geimpft oder ungeimpft. Während von Nichtinfizierten Ungeimpften gar keine Gefahr ausgeht.

Beim WORDING der PANDEMIE des Sperudelkopfes von heute fehlen ferner zwei bedeutende Informationen:

1. Jeder Mensch, der aus allen möglichen therapeutischen Absichten CORTISON verabreicht bekommt, ist erheblich höher mit CORONA-Ansteckung gefährdet, als ein nicht Cortison-belasteter Mensch.

2. Es muss erklärt werden, dass bei Geimpften die eingeimpfte individuelle „Teilimmunität“ sehr unverlässlich ist und nach wenigen Monaten spätestens wegschrumpft; damit sind Geimpfte nicht nur wieder INFIZIERBAR, sondern auch COVID-19-Sars anfällig.

3. Dazu gehört die Information, dass sogenannte „Geheilte“ eine vom Krankheitsleiden her angeregte Teilimmunität entwickeln, die dauerhafter ist, als es die Teilimmunität der Geimpften ist.

Deshalb ist es typisch Sprudelköpfigkeit, Geimpfte gegenüber „Geheilten“ als besser gegen Ansteckung und Erkrankung geschützte Menschen hinzustellen. Da macht der Sprudelkopf Spahn einen erheblichen Fehler, indem heute spahngesetzlich

„Geheilte“ nur sechs Monate lang als „Geheilte“ anerkannt werden.

Nach sechs Monaten gelten „Geheilte“ als Ungeimpfte und sind im öffentlichen Verkehr ebenso eingeschränkt wie die Ungeimpften, die vorher nicht krank waren. Die Bevorzugung der „Impflinge“ im öffentlichen Verkehr gegenüber den „Geheilten“ zeigt, dass die Amtszeit des Merkel-Ministers am 26. September 2021 mit der Bundestags-Wahl gegen die GROSSE KOALITION enden muss. Alle Sprudelköpfe gehören abgewählt.

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Dietmar Moews meint: Der Merkel-Sprudelkopf nimmt ohnehin bei seinem täglichen WORDING und AUGENSTAUB keine Rücksicht auf die STIKO. Nur wenn die STIKO dann der Kinderimpfung zustimmt, zitiert er die STIKO als Bezeugungsinstanz. Ola – die VIERTE WELLE.

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Hat sich die Stiko schon positioniert?

Die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut (RKI) hat noch keine Empfehlung für die dritte Impf-Auffrischung ausgesprochen. Sie beschäftigt sich zwar schon mit der Thematik, vor Ende September oder Anfang Oktober wird sie sich nach Auskunft des RKI aber voraussichtlich nicht dazu positionieren können.

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Der Virologe Christian Drosten (der nicht zum staatlichen Robert-Koch-Institut gehört und nicht zu der unabhängigen STIKO, Gutachtergremium gehört) von der Berliner Charité, hatte sich zuletzt zu Auffrischungsimpfungen geäußert: Bei alten Menschen sowie bestimmten Risikopatienten hält er eine Auffrischungsimpfung in diesem Herbst durchaus für sinnvoll. Für die meisten sei eine Auffrischung in diesem Herbst aber unnötig.

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Das neuere Wording „2 G“, ist die Abwertung der „AHA-Regel“. 2 G bedeutet G für Geimpft sowie G für Geheilt. Und damit wird vorgetäuscht, als seien sogenannte gegen Corona Geimpfte und sogenannte Corona-Geheilte von Verhaltenseinschränkungen, wie die persönlichen und sozialen AHA-Regeln, befreit, sofern es um Infektionsvermeidung mit Corona-Viren geht.

Wer 2 G ist, darf bedenkenlos geschlossene Räume mit vielen anderen 2 G-Leuten besuchen, auch Massenveranstaltungen, Publikumssäle, Kino, Konzerthallen, Sporthallen, Atombunker, Restaurants, Großraumbüros, Supermärkte, Friseur-Salons, Schulklassenräume, Kirchen, Aussegnungshallen und sowieso Freiluftversammlungen, Fußballstadien, Autobahnraststätten. Immer mit 2 G soll man von den Abstandszwängen bei sozialen Begegnungen befreit sein – also AHA, das Abstandhalten, Händewaschen, Atemmaske ist als Schutzverhalten damit missverständlich gemacht worden.

Die Vortäuschung mit dem Prinzip 2 G soll ja glauben machen, dass keine Infektionsgefahr besteht und, dass ausreichend Immunität gegen schwere COVID-19-Leiden dem 2 G-Menschen zukommt – das nennt dann der absurde Sprudelkopf INFORMATION der ÖFFENTLICHKEIT.

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