Ostsee 2020 als Senfgas Lager von Nazideutschland

Juli 6, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10056

am Montag, den 6. Juli 2020

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Ich fordere durchdringende Information über gefährliche Kriegs-Gas-Lager in der Ostsee für die Allgemeinheit.

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Ich fühle mich nicht informiert.

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Ich verlange von der deutschen Kulturindustrie, dass die fortwährend zu Markte getragenen Propagandamittel für die Darstellung durchrostender Giftfässer und bedrohlicher Haut- und Augenverätzungen von Ostseetouristen und all der Lebenwesen der flachen westlichen Ostsee bekannt gemacht werden.

Noch vor dreißig Jahren, als mein Vater noch lebte und sich an seinem Segelschiff erfreute, das bei Missunde auf der Schlei lag, haben wir oft erörtert, wie und was wohl eintritt, wenn die angeblich seit Ende des Zweiten Weltkriegs in der westlichen Ostsee massenhaft versenkten Giftfässer nun längst durchgerostet sein müssten.

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Die schlimmsten Kampfgifte, Senfgas und was die damaligen Giftküchen hergaben, wurde nicht sachgemäß entsorgt, nicht rückverwandelt oder aufgespalten, sondern einfach ins Meer geschmissen. Es existieren wohl keine Aufzeichnungen und genaue Ortsdokumente, wo diese Giftmassen liegen. Man hat auch nie ernsthaft staatlich die Verantwortung dafür übernommen, diese korrodierenden Giftfässer herauszufischen, unschädlich zu machen und die Menschheit davor zu bewahren, dass da eines Tage erblindete Strandurlauber zu Tausenden Notrufe ausschreien.

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Dietmar Moews meint: Was macht der schleswig-holsteinische Tourismus eigentlich zu den Senfgas-Fässern? Lässt man es einfach still und heimlich kommen. Denn gemerkt wird es dann schon genügend.

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Es handelt sich um so gefährliche Stoffe, dass die vom Ostseewasser erwartete Verdünnungswirkung nicht vor schlimmsten Augen-Verätzungen bewahrt – um nicht von Schutz zu reden.

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Was denken die Ostsee-Badeurlauber dazu?

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Man hört und liest ja fast nichts darüber.

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Gestritten habe ich mit meinem Vater damals nicht darüber. Ich ging nicht mehr zum Ostseesegeln – das überlasse ich jetzt Herr Kubitzki, dem FDP-Parlamentarier – und mein Vater hat das Irdische gesegnet. Den damals noch gar nicht vollends abgezahlten Segelkahn habe ich damals vor einem Notverkauf retten können, sodass die Nachlasslast nicht zu schwer wurde.

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Max Klinger im Dreckmuseum Leipzig

Juli 5, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10055

am Sonntag, 5. Juli 2020

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Es sollte der Paukenschlag im Ausstellungsjahr 2020 werden: die große Max-Klinger-Ausstellung zum 100. Todestag des Leipziger Künstlers. Am 6. März wurde sie im Museum der bildenden Künste eröffnet. Am 14. März musste sie aufgrund der Corona-Pandemie wieder schließen. Und es ist völlig offen, wann das Museum wieder öffnen kann. Im Juli sind jedenfalls neue Veranstaltungen angekündigt. Wenigstens eine kleine virtuelle Reise durch das Haus können wir anbieten, schreibt das Haus, etwa so:

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„Zero Waste – neue Ausstellung im Museum der bildenden Künste

Müll ist überall: als gigantischer Strudel im Pazifik, Feinstaub in der Luft und Mikroplastik in der Nahrungskette. Die…“

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Ich war dort in jenem seltenen Billigbau-Museum in der Leipziger Innenstadt, am früheren Sachsenplatz, im vergangenen März, war enttäuscht und entsetzt.

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Welch ein Dreck, dort. Unglaublich.

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Zwar war der weißmarmorne Portraitkopf des Friedrich Nietzsche des Max Klinger, der seinen Standort immer im Dimitroff-Museum der Bildenden Künste / ehem. Reichsgerichtsgebäude / heute Bundesverwaltungsgericht, nicht in der „großen“ Klingerausstellung 2020 zu sehen, aber es waren alle Werkgruppen, Skulpturen, Mischtechnik-Figuren sowie eben die Malerei des Max Klinger in allen Formaten ausgestellt.

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Die Ausstellung hat für Leipzig und den scheidenden Museumsdirektor Alfred Weidinger eine angeblich herausragende Bedeutung. (Max Klinger * 18. Februar 1857 in Leipzig; † 4. Juli 1920 in Großjena)

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Dann hätte das Haus nicht derart verdreckt sein dürfen – die Treppen voller rutschgefährlicher Staubanhäufungen, eindeutig ohne regelmäßige Reinigung, die man wohl anzunehmen mit dem Eintrittsgeld zu bezahlen meint.

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Wie komplex die Ausstellung tatsächlich gestaltet wurde, erschließt sich erst beim Rundgang. Eine ganze Handvoll von Kurator/-innen war tätig, um die Bedeutung des Bildhauers, Malers und Grafikers in seiner Zeit und für die damalige Moderne sichtbar zu machen.

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Das gelingt eben auch nicht. Stellt man die Zeitgenossen daneben, wie es gerne gemacht wird, ob Wiener Sezession oder Edvard Munch – Weltmeister des Malerei-Genies, Klinger dagegen ein Geknispel, bei dessen Betrachtung man nie Zeit und Raum vergisst, weil dem Maler Hand und Augen nicht genügten.

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Die Jubiläumsausstellung veranschaulicht in mehreren Kapiteln, die von den Wissenschaftler/-innen des Museums und externen Klinger-Expert/-innen verantwortet werden, das facettenreiche OEuvre des Künstlers. Zahlreiche nationale und internationale Leihgaben ergänzen die eigenen Bestände.

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Max Klinger wurde maßgeblich durch seine Reisen und mehrjährigen Aufenthalte im Ausland geprägt. Insbesondere die Metropolen Paris, Wien und Rom spielten eine wichtige Rolle und beeinflussten seine künstlerische Arbeit. Aus der Pariser Bekanntschaft mit Auguste Rodin entwickelte sich unter anderem eine mehrjährige Korrespondenz. In Wien feierte Klinger seine größten Erfolge als Künstler und begegnete den Werken von Gustav Klimt.

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In der Ausstellung wird auch Klingers künstlerischer Einfluss auf Käthe Kollwitz erstmals umfassend dokumentiert. Klingers letzter grafischer Zyklus „Zelt“ bildet den Ausgangspunkt für eine Darstellung seiner 40-jährigen Beschäftigung mit den Themen Sexualität, Liebe und Erotik sowie dem Verhältnis der Geschlechter.

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Erstmals werden Klingers anlässlich für die Ausstellung restaurierten Entwürfe für das Treppenhaus des alten Museumsgebäudes am Augustusplatz, die Tafelaufsätze für das Leipziger Rathaus sowie die Ausgestaltung der Villa Albers in Berlin-Steglitz präsentiert.

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Dazu kommt, dass besonders die großen Gemälde teils in schlechtem und schlecht restauriertem materiellen Zustand sind und – vermutlich so gelassen werden (weil den Verantwortlichen nicht zu lohnen scheint).

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Klinger 2020 wird mit Sondermitteln der Stadt Leipzig unterstützt und ist im Anschluss im Rahmen des Beethoven-Jubiläums in der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen (04.09.2020–10.01.2021).

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Einen Höhepunkt in der Dauerausstellung des Leipziger MdbK bildet der Saal mit Klingers Hauptwerken „Die Kreuzigung Christi“, „Christus im Olymp“, Beethoven und „Die Badende“ im 1. Obergeschoss. Dieses Werk-Ensemble wird anlässlich der Ausstellung Klinger 2020 neu kontextualisiert. Der Fokus liegt dabei auf Wien, Hauptstadt der österreichischen k.u.k. Monarchie, in der Klinger seine größten Erfolge als Künstler feierte.

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Dietmar Moews meint: Ich freue mich eigentlich immer, wenn ein Künstler neue Werktechniken und Werkmaterialien nutzt und dabei ohne sich Zwängen zu unterwerfen frei ausgestaltet. So kennen wir es von den seltsamen Goldflächen bei dem Wiener Gustav Klimt. Und so hat Max Klinger mit bunten Steinen seine Figuren und Köpfe geschmückt – leuchtende Augen, wie bei früheren Farbfotos, wenn beim Hund oder beim Schwiegervater Augen knatterrot herausknallten.

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Die aufgereihten portraitierten Persönlichkeiten – nun – ich habe kaum ein Bild gesehen, an dem ich als Maler nicht zu meckern gehabt hätte. Ich breche deshalb meine Darstellung hier ab – die genaue Darlegung macht zu viel Mühe und bringt zu wenig Lehrreiches.

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Gerne wollte ich der hervorragenden deutschen Kulturstadt Leipzig auch noch einen großen Max Klinger gönnen, aber damit hat es sich. Buchwesen, Thomaner-Chor, Mendelssohn, Bach, Wagner, Goethe, Nietzsche, VFB Leipzig – mit der Hochschule für Grafik war Leipzig zu DDR-Zeiten auf einem erstklassigen Weg und nun?

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Ein wirklich dreckiger Museumsbau, den man nicht anständig reinigt.

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Dazu exzessive Jung-Kunst-Pausen aus Styropor und Gerümpel assembliert, es sollte wohl Bach oder Walter Ulbricht sein, wer weiß denn, was die KUNSTPAUSE noch an Langeweile fürs Spargeld bringt. Sie nennen es „KAPUTTNIK“ (Klaus Kinski) – etwa 7 Meter hoch und umfänglich, von einem irregeführten jungen Staatskunstschüler zusammengebastelt. Dazwischen wiederum seit Wochen keine Reinigung, voller dicker Staub-Ecken und Gewöll. Es stockt der Atem in der Gegenlicht-Staubluft dieser Leipziger Absteige.

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Ich prophezeihe dem Leipziger Kunstwollen, nach der Staatlichen OKF-Abschaffung der Kunst, eine Übernahme des Kunstbetriebs durch die Genderienen. Den Frauen fällt der Quotenanspruch nunmehr in den Schoß, nachdem daran keine Kunstleistungs-Anforderungen gestellt sind – sie werden die gesamten staatsfinanzierten Salonpersonnage-Posten übernehmen – und all die NGOs allokatierten Sümpfe. Da hat sich nunmehr die SPD mit ihrer Kulturpolitischen Gesellschaft und der ganzen Kunsterziehung selbst überflüssig organisiert:

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Jede ist eine Künstleriene? Alles ist Kunst.

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Hüttler, übernehmen Sie.

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(Doch mit einer Reinigungskolonne ist es da in Leipzig nicht getan) – so hatte ich es kürzlich in dem edlen Museumsneubau KUNSTHALLE in Mannheim gesehen (>Inspiration Matisse<) gut gereinigt, (Matisse immerhin mit Jugendwerken) aber ebenfalls öde KUNSTPAUSE lang und breit; allenfalls der riesige Anselm Kiefer dominiert den Eingang dieser Kunsthalle mit der Macht der Päonie.

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Dieter E. Zimmer 1934 – 2020 Kurznachruf

Juli 1, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10054

am Mittwoch, 1. Juli 2020

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Dieter Eduard Zimmer wurde am 24. November 1934 in Berlin-Pankow geboren und ist jetzt 85-jährig, am 19. Juni 2020 in Berlin gestorben. Dieter E. Zimmer war ein deutscher Journalist, Autor und Übersetzer.

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Ich entnehme dem Berliner TAGESSPIEGEL folgende Zeilen der Ehrung Zimmers:

„…Anfang vergangenen Jahres muss es Dieter E. Zimmer gesundheitlich schon nicht gut gegangen sein. Dieter E. Zimmer habe sich sehr zurückgezogen und gebe gar keine Interviews mehr, teilte der Rowohlt-Verlag im Januar 2019 mit. Es handelte sich um eine Anfrage zum Schriftsteller Vladimir Nabokov, eines der Lebensthemen des Autors, Übersetzers und langjährigen Redakteurs der „Zeit“. Zimmer sei das „lebende Nabokov-Lexikon“, sagte der Kritiker Michael Maar.

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Im Zweifelsfalle wisse Dieter E. Zimmer alles, und man muss sich nur mal in die Anmerkungen der von Zimmer herausgegebenen 24-bändigen Nabokov-Gesamtausgabe beim Rowohlt-Verlag vertiefen, um zu erahnen, mit welcher Leidenschaft und Akribie der Journalist sich seinem Lieblingsschriftsteller gewidmet hat. Das gerne auch mit Interviewbesuchen bei dem publikumsscheuen Schriftsteller, der seine letzten beiden Lebensjahrzehnte in Montreux in einem Hotel verbrachte.

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Und es war ja nicht nur Nabokov. Als Übersetzer hat Zimmer Werke von James Joyce, Edward Gorey, Nathanael West, Ambrose Bierce und Jorge Luis Borges ins Deutsche übertragen.

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Der 1934 in Berlin-Pankow geborene Zimmer studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Berlin, Genf und den USA. Ab 1959 lebte er in Hamburg und war über vier Jahrzehnte Redakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“, rechte Hand des Feuilletonchefs Rudolf Walter Leonhardt, von 1973 bis 1977 selbst Feuilletonchef.

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Vielleicht war das nicht seine ureigenste Profession, das war wohl eher die des Wissenschaftsautoren. Seit 2000 ist Zimmer als freier Schriftsteller, Kritiker, Übersetzer und Publizist in Berlin tätig. Die Bezeichnungen „Universalfeuilletonist“ oder „Renaissance-Mensch“ sind wohl nicht übertrieben.

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Dietmar Moews meint: Der Zeitungsmensch Dieter E. Zimmer zählt für mich zu den von mir saugend gelesenen Publizisten der Tageskultur-Berichte mit Kritik und Meinung. Mein Einstiegsjournalist, der die detailierte Genauigkeit und die essayistischen Überflüge im verlässlichen Zugriff brachte. Was dieser kluge Mensch publizierte und zitierte griff ich immer auf, las nach und kaufte Bücher nach seinen Auslassungen.

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Ich habe ihn vermisst, seitdem er zurückgeblieben war. Nabokov gut finden ist nun keine Heldentat – aber nun ja. Nabokov-Wissenschaft – über einen Mehrsprachler – kann nur immer Geschmacksache sein. Schön, wenn man viele Andere findet, die das, was man selbst wertschätzt, ebenfalls achten und lieben. Dieter E. Zimmer wird in meiner persönlichen Walhalla weiterwohnen.

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Milton Glaser 1929 – 2020 Kurznachruf

Juni 29, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10053

am Montag, 29. Juni 2020

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Milton Glaser wurde am 26. Juni 1929 in New York geboren und ist an seinem 91. Geburtstag, am 26. Juni 2020, ebenda, in Folge eines Schlaganfalls gestorben. Milton Glaser war einer der wirkungsvollsten Gebrauchsgrafiker des 20sten Jahrhunderts unserer Welt – Grafikdesigner, Illustrator, Typograf und Lehrer. Milton Glasers „Stil“ lässt sich wohlverstanden als typisch für die Ästhetik der Pop-Art verstehen, er schuf Vorlagen für industrielle Reproduktionstechniken: Figürlich, Hardedege / Klare Umrisszeichnung, ungebrochene Farbflächen, von Fotografie abgeleiteten Abstraktionen sowie bildlicher Textsatz.

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Milton Glaser war mit der Photografin Shirley, geboren als Girton, verheiratet, mit der er nach der Heirat in Bologna Malerei studierte.

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Glaser studierte von 1948 bis 1951 an der Cooper Union in New York sowie 1952/53 an der Accademia delle Belle Arti in Bologna (Italien) bei dem Maler Giorgio Morandi

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Milton Glaser war, zusammen mit Seymour Chwast, Reynold Ruffins und Edward Sorel, Gründu>Push Pin Studios<, einer Designagentur in New York (1954–1974). Der sogenannte „Push-Pin-Stil“ brach in seiner spielerischen Handschrift mit dem in den USA zu dieser Zeit vorherrschenden Design, welches stark von Europa und dem relativ strengen und nüchternen  Schweizer Grafikdesign der 1950er und 1960er Jahre geprägt war. Er war von 1955 bis 1974 Herausgeber und Artdirector von Push Pin Graphic  (zusammen mit Chwast und Ruffins). Glaser schied allerdings bereits 1970 bei Push Pin aus und gründete 1974 sein eigenes Studio Milton Glaser Inc.

Glaser zählt zu den wichtigsten Grafikern, Illustratoren und Posterkünstlern der Neuzeit. Sein Werk reicht von der Architektur bis zum Möbeldesign. Ein Schwerpunkt des Milton Glaser Studios ist das  Produktdesign sowie die Gestaltung von innovativen Kunst-, Konzert- und Veranstaltungsplakaten; so gilt das Poster für Bob Dylan als eine seiner bekanntesten Arbeiten und ist mittlerweile ein begehrtes Sammlerobjekt. Glaser entwarf das visuelle Erscheinungsbild von Windows on the World, jenem berühmten Restaurant im World Trade Center. Glasers Werke zeugen von einem individuellen und farbenfrohen Zeichenstil, der oft gepaart ist mit visuellen Täuschungen (Camouflage), dekorativen Mustern und dezenter subtil eingesetzter, eher klassischer Typografie. Glaser gestaltete überdies zahlreiche Unternehmenslogos und Signets; das bekannteste dürfte wohl das in einer halbfetten American Typewriter gesetzte „I love NY“ (Ich liebe New York) sein, wobei das Wort love durch ein rotes Herz symbolisiert wird.

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Milton Glasers Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, so u. a. vom Art Directors Club, dem American Institute of Grafic Arts oder dem Type Directors Club und fanden Einzug in unzählige Postergalerien und Sammlungen zahlreicher Museen, so dem Museum of Modern Art in New York, dem Victoria and Albert Museum in London. Glaser wurde zum Ehrenmitglied der Royal Society of Arts ernannt; er lehrt an der School of Visual Arts und der Cooper Union in New York.

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2009 wurde Glaser von US-Präsident Barack Obama mit der National Medal of Arts geehrt.

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Dietmar Moews meint: Wie es der Zufall wollte, dass ich stets auch ausgewählt ausländische Tageszeitungen kaufe, fand ich heute in LA REPUBBLICA (aus Rom) zum 91sten Geburtstag von Milton Glaser, in New York, einen sehr repräsentativen Artikel, holte mir meinen wichtigen Glaser-Band MILTON GLASER GRAPHIK UND DESIGN von 1974 hervor, freute mich darüber, wieder erinnert zu werden, wie stark mich Milton Glaser, der Graphiker, als Maler beeinflusst hat und auch das berühmte BOB DYLAN-Cover, wie es durchdringend die Lieblings-Schallplatten der Jugend der 1960er Jahre dekoriert und dann lese ich:

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SCOMPARSO A 91 ANNI

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und begriff dann erst dass Milton Glaser gestorben sein muss – ja so fand ich es dann per STARTPAGE-SUCHMASCHINE: 26. Juni 2020 / Schlaganfall in Manhattan.

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Deutscher Kunstrat im Faschisierungskonstrukt der unfreien Künstler

Juni 28, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10052

am Sonntag, 28. Juni 2020

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Jeder weiß, dass mit dem Begriff FREIHEIT nicht ein kindischer oder tierischer Wildzustand gemeint ist. Während unser Leben eine Totalität ist – während jedes Thema des Lebens eine Totalität hat, so hat man sich vor Jahrhunderten auf ein Staatskonzept verständigt. Ein Staat soll der Totalität des Lebens einen geltenden Organisationsrahmen vorhalten, der lebensdienlich stärken und schützen soll, der aber auch auf gegenseitige Gleichstellung aller Teilnehmer (Staatsbürger) ein unabhängiges Rechtssystem setzt.

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Mit Kunst spreche ich nicht von der Kunst des Denkens oder der Kochkunst, Dichtkunst – sondern im engeren Sinn von der sogenannten Bildenden Kunst wie Malerei, Skulptur, Plastik, bildnerische Darstellungen, die mehr erfordern als das Knipsen mit Bildaufnahmetechniken.

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Damit geht der Künstler mit seinem Kunstschaffen möglicherweise aufs Ganze, total. Seine totale Kunst ist aber durch den Gesetzesrahmen geschränkt. Kunstfreiheit soll als Freiheit im Schaffensimpuls und im Werkbereich der Bildenden Kunst gelten. Aber schon die Kunstwerke, sobald sie kommunizierend, interaktiv und interdependierend in die Allgemeinheit und Öffentlichkeit gelangt, wird Kunstfreiheit zu einer vielfältig regulierten Wertvorstellung, die ökonomisch, juristisch, sittlich, an normative Texte gebunden ist, im Spielraum von Rechtspflege und Zeitgeist. Letzteres bedeutet allerdings lediglich, dass ein Wandel der Kunst, der praktizierten Kunstfreiheit und des Kunstbegriffs den Schein von Offenheit reklamiert, indes durch die proaktive massenmediale Propagandamaschine und die profitangebundene Kunst-Selektion bzw. auch -Segregation dirigiert wird.

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Aus dieser Betrachtungsrichtung wird der 2020 geltende Grundgesetz-Wert § 5.3 GG, „Freiheit der Kunst“ offensiv und ziemlich schamlos nicht gewahrt. Dabei muss der Staat in allen Belangen „sich frei von Kunsturteilen“ halten. Der Staat darf Kunstindienstnahme kaufen – allerdings keineswegs auf Kosten des Geistes der „Kunstfreiheit“.

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So viel muss auch noch der gedankenloseste Künstler von Staat und Kunstorganisation verstanden haben, wenn er auf den Wert „Freiheit der Kunst“ abhebt und sich als Künstler gerne künstlerisch frei entfalten möchte.

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Hier ist die Rede von der Zweiten Bundesrepublik Deutschland, die ab 1991, nach vollzogenem staatsrechtlichem Beitritt der vormaligen „DDR“ (SBZ), das OKF-System der Ersten Bundesrepublik fortsetzte. Man muss also mit dem westdeutschen Organisierten Kunst Förderungs-System rechnen, will man die geltende Kunstfreiheits-Relativierung in Deutschland ermessen.

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Ab 1948 bzw. 1950 begannen die Länder mit der neugebildeten Kultusministerkonferenz unter der „Kulturhoheit der Länder“ (der ersten föderalen Kulturpolitik-Kompetenz nach 1945), unter den drei Westalliierten den Aufbau der „Verbändeorganisation der Bundesrepublik Deutschland“ (vgl. Weber).

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Damit wird der Machtbogen zwischen einem „Reichskunstwart“ der Weimarer Republik und der „Entmündigung der Künstler“ durch das Machtgewebe der „Nichtregierungsorganisationen“ im späteren „Deutschen Kulturrat“ konstituiert. Künstler ist danach nur noch, wer Mitglied im Verbändesystem ist, nicht wer die echte Künstlerfunktion ausübt. Die sogenannte Kunstfreiheit wird als Wert im Grundgesetz § 5.3 GG rechtlich als Funktion einer empirisch entmündigten „Freiheit der Kunst“ aufgezogen.

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Im historischen Abriss sind folgende Entwicklungs-Stationen nachzuvollziehen, herkommend vom wilhelminischen Kaiserreich, in dem Künstlerpersonal und Kunstkauf obrigkeitlich entschieden wurden, folgte ab 1918 der „Revolutionsgeist“ der Weimarer Republik und mit einem „Reichskunstwart“ eine Beamtenrolle des Reichsinnenministeriums, dass Kunstangelegenheiten und Beziehungen mit Künstlern zu führen hatte. Dieser Reichskunstwart präferierte im Anschluss an internationale Modernisierungen eine „gebremste Avantgarde“ von expressionistischen deutschen Malern.

Dieser Reichskunstwart wurde mit Machtübernahme der NSDAP im Jahr 1933 entlassen (suchte dann allerdings die Bindung zur Nazipartei und diente weiter, die Stilrestriktionen der Nazis hinnehmend). Hitlerkunst war folkloristisch bzw. bestimmte Gottbegnadete auf einer Namensliste und verfolgte kunstgeschichtliche Genie-Ästhetik der großen Meister.

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Mit dem Ende der Nazi-Herrschaft formierte sich das „Personal“, das schon aus der Kaiserzeit kam, die modernere Weimarer Republik-Kunst kannte, neu. In der Verbände-Gleichschaltung der Reichskulturkammer, bis 1945, wurden Kunst und Künstler den Geschmacksurteilen der Naziführung Hitlers, Goebbels und Görings untergeordnet. Nach dem Zusammenbruch sammelten sich Künstler und Kunstpolitiker – hauptsächlich waren es Nazikünstler – aber auch die bis dahin verachteten Künstler stellten nun Ansprüche und man fand sich beim „Reichskunstwart“ – also zwischen Kaiser und Adolf.

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Die ersten Bundesregierungen, die im Neuaufbau eines besetzten Staates den Leitbildern der Besatzungsmächte folgen mussten, setzten bald auf „Marktwirtschaft“, auf „Parteiendemokratie“, auf „staatliche Informations- und Kommunikationsführung“ sowie auf marktwirtschaftliche „Pressefreiheit“.

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Einen staatsstrukturierende Effekt erhoffte man sich durch ein alle Staatsbereiche abdeckendes Verbändesystem – von den Kirchen bis zu den Gewerkschaften, Lobby-Agenturen und alle möglichen Körperschaften und Vereine, die intermediäre Brücken, Abkopplung und Klientelisierung „produzieren“, damit es nicht zu „wilden Kollektivgebilden“ im Staat kommen sollte. Vorzüglich überall, wo bürgerliche Freiheit politische Macht entfalten könnte.

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Damit wurde auch der bei den Nazis verbotene Deutschen Künstlerbund neugegründet. Es folgten diverse Kunst, Kunstkonsumentenvereine, Kulturverbände usw. gegründet, die als Legitimations- und Ansprechpartner für die Ministerien und Staatssekretäre im deutschen Föderalismus benutzt wurden. Der Staat war Kunstfinanzier, Kunstbezeuger, Kaderdirektor – es eskalierte bis heute, 2020, dass keine freie Nische für Künstler übrigblieben.

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Es gibt also einen DEUTSCHEN KULTURRAT, der ist der Dachverband für Kunst und Kultur, der den verfassten Föderalismus ausschaltet.

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Für Kunst und Kulturbeflissenen gibt es unter dem Deutschen Kulturrat das Zwischendach, den DEUTSCHEN KUNSTRAT – ebenfalls nicht föderal, sondern bundeszentralistisch (während die Mitgliedsverbände teils föderale Körperschaften waren).

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Wie man der Auflistung unten anmerkt, bestehen diese Verbände im KUNSTRAT überwiegend stimmberechtigten Mitgliedern, die nicht Künstler, sondern KUNSTKONSUMENTEN sind. Die Künstler – also die KUNSTPRODUZENTEN, die selbstverständlich völlig eigene politische Interessen haben, werden in diesem KUNSTRAT im KULTURRAT immer von NICHTKÜNSTLERN überstimmt.

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Demokratie der Künstler kann es in diesem Verbändesystem nicht geben. Während Museumspersonal streiken kann, lachen die Hühner, falls es Künstlern einfiele aus politischen Motiven zu streiken.

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Folge ist inzwischen, dass die Mandate in den drei lächerlichen Künstlerverbänden Hausfrauen und Privatiers-Erben von unechten Künstlern verkörpert werden (wie man gezielt Verbandswahlen durchführt, wissen die politischen Parteien). Damit führen diese Künstlerverbände eine SALONPERSONNAGE, die immer sehr wohlige Einvernehmen mit den Ansagen von OBEN finden (wovon sie persönlich gut leben). Bedeutende Kunstwerke erhalten wir von dieser Salonpersonnage nicht.

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Neueste Biegung in dieser OKF-Perversion ist nun, dass die nichtproduktiven Künstler-Verbands-Funktionäre von den AMAZONEN des GENDER-Kampfes ersetzt wurden. Überall nun Quotenfrauen ohne Werke, das Verbändesystem der Staatssekretärin Frau Grütters in Merkels Bundeskanzleramt, die sich gerne Kunstministerin nennt, haben der Kultusminister-Konferenz der föderalen Kompetenz der Länder im Laufe der vergangenen 50 Jahre quasi abgekauft.

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Erstaunlich ist schon, dass all diesen Schnepfen in ihren Zirkeln der Kunsthäuser und Gremien-Sitzungen Künstler und Kunstwerke überhaupt nicht fehlen. Während Japaner noch Papierfiguren falten konnten, kippen diese GENDER-AMAZONEN Schnipsel-Haufen zusammen, manchmal sind es vielleicht die Reste des STASI-Schredders.

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Hier ist also die LISTE der deutschen Künstlerverbände, die aber nur wenige Künstlerverbände sind bzw. der BBK (Bund Bildender Künstler) ist weitreichend ein Verein, dem Jeder beitreten kann, wozu dann noch die Mitgliedschaft für Arbeitslose in der KSK Künstlersozialkasse zugänglich wird. Also Hobbymaler, Freizeitfotografen, strickende Hausfrauen (R. Trockel), pensionierte Lehrer, Sonntagsaquarellisten und Bastelkreise – alle solche Nichtkünstler können durch „Vereinsbeitritt“ zum „Berufskünstler im Deutschen Kulturrat, im Deutschen Kunstrat, im BBK Köln und sonstwo werden. Pinkeln in verschiedenen Farben kann heute als Videokunst digital simuliert werden, während DaDa-isten im Zürcher Kunsthaus zur Waag noch persönlich die Sache in die Hände nehmen mussten.

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DER DEUTSCHE KUNSTRAT:

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Der Deutsche Kunstrat ist ein Zusammenschluss von 24 bundesweit organisierten Verbänden der bildenden Künstlerinnen und Künstler, der Kunstvermittler und Kunstverwerter, die über 300.000 Kunstakteure/innen und mehr als 1.600 Institutionen repräsentieren.

Der Deutsche Kunstrat vertritt die Interessen des Kunstbetriebs. Er hat insbesondere das Ziel, der bildenden Kunst die gebührende Geltung zu verschaffen und die kulturpolitischen Rahmenbedingungen mitzugestalten.

Der Deutsche Kunstrat ist eine Sektion des DEUTSCHEN KULTURRATS und dort in allen Fachausschüssen und im Sprecherrat vertreten.

Die Mitglieder des deutschen Kunstrates treffen sich in der Regel zwei Mal jährlich, um über kulturpolitisch relevante Fragen zu diskutieren und  gemeinsame Initiativen zu gestalten. 

Am 16.4.2018 wurden zu Sprecherinnen gewählt:

Dagmar Schmidt (BBK-Bundesverband)
stellv.: Frank Michael Zeidler (Deutscher Künstlerbund)

Wolfgang Suttner (ADKV)
stellv.: Prof. Dr. Beate Reifenscheidt-Ronnisch (ICOM)

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Wer hier durchblickt, erkennt die Verbände der KUNSTKONSUMENTEN:

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV)

Bundesverband der Fördervereine Deutscher Museen für Bildende Kunst

Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BDVG)

Bundesverband Deutscher Kunstversteigerer

Bundesverband Deutscher Stiftungen

Bundesverband Kunsthandwerk (BK)

Bundesverband Künstlernachlässe

Cartoonlobby (Industriedienstleister)

Deutscher Museumsbund

Internationaler Museumsrat Deutschland (ICOM)

Internationaler Kunstkritikerverband (AICA)

Kunsthändlerverband Deutschland e.V.

Stiftung Kunstfonds (eine reine Funktionärs-Agentur)

ver.di – Fachgruppe Bildende Kunst (dieses sind DGB-Industriearbeiter)

Verband der Restauratoren (VdR)

Verband Deutscher Antiquare

Verband Deutscher Kunsthistoriker

Verband unabhängiger Kunstsachverständiger

Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (Kulturindustrie)

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Wer hier durchblickt, erkennt die völlige Minderheitsrolle der Verbände der KUNSTPRODUZENTEN:

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Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), mit etwa unsicheren, bis zu 30.000 unechten Künstlerienen.

Internationales Künstlergremium (Doppelmitgliedschaften)

Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e. V. (GEDOK) besteht aus Produzentinnen und Konsumenten

Internationale Gesellschaft der bildenden Künste (nur Doppelmandate)

Deutscher Künstlerbund (weitgehend die Kunstprofessoren in Deutschland, etwa 300 Mitglieder).

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Dietmar Moews meint: Der Ausbau des deutschen Verbändesystems im Bereich von Kunst und Kultur durch neugegründete Nichtregierungs-Organisationen bedeutet die kunstpolitische ENTMÜNDIGUNG der echten Künstler.

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Wenn sich ein Künstler existenziell selbst vernichten will, wehrt er sich dagegen, bei diesem Käseglockensystem der völligen Klientelisierung mitzumachen. Er muss also mitmachen, sonst findet er nur in unöffentlichen Nischen bzw. nicht statt.

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Doch der gesamte kapitalistische Sozialstaat benutzt die Normen des Finanzamtes auf berufliche Erwerbserzielung durch Kunst des Künstlers und auf die Mitgliedschaft in einem der Kunstrat-Verbände. (Wer als Mitglied der Künstlersozialkasse ein CORONA-Verdienstausfall erleidet, kann seine KSK-Monatssätze nicht zahlen und erhält postwendend die „RUHENSMAHNUNG“.

Ruhensmahnung bedeutet – wenn du in Not bist und die Krankenversicherung der KSK brauchst, aber wegen Krankheit nichts verdienst, hast du genau in der Situation keine Krankenversicherung (erst wenn alle Rückstände der Krankenversicherungsgeldforderungen ausgeglichen sind, hast du wieder eine KSK).

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Wenn du an deinen Minister schreibst, erreichst du letztlch nur den Verweis, dich an deinen Berufsverband zu wenden – denn: Es gibt ja schließlich einen unüberschaulichen Riesenkatalog an Kunst- und Künstlerfördermodelle. Dein Verband organisiert dann deine Künstlerpolitik.

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Ich bin kürzlich aus der Kirche ausgetreten.

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Mediokritäts Humor

Juni 27, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10051

am Sonnabend, 27. Juni 2020

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Ja, wenn es zu lachen gibt, lacht man.

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Wir setzen unser Lachen hauptsächlich mit Freude gleich, weil man Lachen schön findet – im Gegensatz zu Weinen, wenns aus Leid geweint wird. Bei Freudentränen und Peinlichkeits- und Berührtheitslachen will ich mich hier nicht weiter aufhalten.

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Aber mit einem Lachen, das Fremdschämen auslösen kann, wenn etwa jemand lächerliches Verhalten durch ganz ernsthaften Ausdruck zeigt, also eine Sonderform der Peinlichkeit, die an Schadenfreude beim lachenden Zeugen erinnert. Z. B.:

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Ein Kind, das bereits erste Schritte für Lesen und Schreiben in der Schule gehen gelernt hat, mit einem Buch in der Hand, das es des Kindheitsalters halber sicher nicht gelesen haben kann, sich im Erwachsenenkreis mit einer vorgelesenen Bemerkung hervortut:

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Da steht vorne im Buch eine Widmung des Verlages gedruckt, etwa so:

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„Ab fünf Jahre“ – es ist ein Wahlvorschlag für Mitglieder des Bücherringes, die mindestens fünf Jahre Mitglied sind.

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Das Kind erklärt mit bedeutend vorlautem Oberwasser, da es schon acht Jahre alt ist:

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„Das Buch könnte ich auch schon lesen. Es ist ab Fünf.“

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Das erwachsene Publikum lacht. Weil der Irrtum des Kindes und seine Unwissenheit über diese „Angabe fünf“ in die Altklugheit des Erwachsenenkreises einrastet (man ist schlauer als das Kind – ja, toll).

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Dietmar Moews meint: Der Lachreiz, wenn man lachen muss, ist unbestreitbar. Da trifft auch die umgekehrte Interpretation zur witztheoretischen Frage zu: Was ist ein Witz? Antwort: Witz ist, wenn man lachen muss.

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Aber ein Lachen aus Schadenfreude oder wie bei dem Kind mit der Lektüre ab Fünf, kann als soziales Verhalten auch Ausdruck zu geringer Erwachsenenreife oder einfach Plumpheit gelten.

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So komme ich jetzt zum Stichwort MEDIOKRITÄT.

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Wer sich mit soziologischem Denken beschäftigt, weiß, dass wir mit Mediokrität einen sozialen Wertungsbegriff haben, der bedeutet etymologisch hergeleitet (laut wictionary.de)

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Mediokrität von Mediokratie (Herrschaft der Mittelmäßigkeit. Mit dem von der soziologischen Eliteforschung entwickelten Begriff Mediokratie, abgeleitet von lateinisch mediocris „mittelmäßig“…)

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So geht es mir in letzter Zeit häufiger, wenn ich in Kommentaren zu dümmlichen VIDEOS bei YOUTUBE lese, wie Kommentatoren in Unkenntnis von Wortbedeutung, Begriffe völlig falsch oder fehlerhaft einsetzen. Auch in Fernsehinterviews passiert, dass O-Töne daneben gehen. Aktuell benutzen Leute, die die Wortsinn-Bedeutung nicht kennen das Wort TAPET ( das ist eine Art Tisch), sagen aber TRAPEZ: Ich bringe Etwas aufs Trapez.

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Ähnlich ist es mit RESILIENZ: Während man die Resilienz des nachgiebig biegenden, aber niemals im Wind brechenden asiatischen Ufer-Schilfs betrachtet, nehmen heute Leute RESILIENZ ganz banal als WIDERSTAND, die Resilienz der SPD gegen die Unionsparteien; es mutet an wie Immunität gegen Corvid 19 – als Resilienz gegen Corona-Infektion.

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Ganz vielfach-witzig ist, indem sich Mittelmäßigkeit (Mediokrität) als besonders sozialkritisch aufspielt, wenn es heißt:

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„In der heutigen Mediokratie …“ gemeint ist unser heutiges modernes Leben, das von vielfältigen MEDIEN, gemeint sind elektronischen Kommunikationsmedien, mitbestimmt und geformt wird: Wir leben in der Mediokratie, denn wir benutzen Smartphone, Internetz usw.

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Der „mittelmäßig gebildete Mensch“ benutzt Worte, die er braucht, und womit er weiß, was er sagen will, so sagen zu können. Er schreibt MEDIOKRATIE, und meint, die MEDIENBENUTZUNG einer abwertigen Kommunikationspraxis. Während der klügere Mensch die Schwächen der „Fernfuchtelei“ versteht und berücksichtigt.

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Ganz schlaue Wikipedia-Sprachspieler haben im Internetz-Nachlag-Ordner eine Neubedeutung von MEDIOKRITÄT angeboten, eben einfach mal Medium bzw- Media mit MEDIO vertauscht, MEDIOKRITÄT als Digital-Geräte-Benutzung. Und siehe da, wer sonst nichts weiß, nimmt WIKIPEDIA.

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Hier indes ist der Mediokrat aber nicht der Meritokrat der Sprache, sondern gerade selbst medioker.

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Und mir ist dabei nicht zum Lachen zumute, wenn zwei Medien-Benutzer – der eine mit einem Baseball-Schläger, der andere mit einem Golfschläger aufeinander eindreschen, nachdem sie sich als Medioakraten beschimpft hatten. Da hat es das Gericht schwer, wenn der eine die Blödheit, der andere die Schlägereiwerkzeuge meint.

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Drogenpolitische Randale in Stuttgart

Juni 22, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10050

am Sonntag, 21. Juni 2020

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Entsetzliche Bilder und Nachrichten wurden am Sonntag über Samstagnacht in der Stuttgarter Innenstadt in den deutschen Massenmedien verbreitet, Tenor:

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„Haben sich hunderte von jungen Leuten gegen die Polizei gewandt“ … „ist das eine Corona-Quarantäne-Folge?“

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Dr. Dietmar Moews, als Soziologe, kommt nicht umhin zunächst mal die wirkliche Lage festzustellen und dann zu analysieren und zu interpretieren.

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Junge Leute, aus ihrer Samstagnacht-Freizeit im Zentrum Stuttgarts, unter freiem Himmel, wehren sich – angeblich – gegen eine Polizeikontrolle auf Drogenbesitz, die zunächst einen siebzehnjährigen Jugendlichen betraf.

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Anschließend gerieten ganz konkret bis zu einhundert Jugendliche, Zivilisten in Handgreiflichkeiten mit Polizisten, die bald als schwerbewaffnete Einsatzgruppen zur Stelle waren, der Staatsgewalt Nachdruck zu verleihen.

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Eine Regie der Angreifer scheint nicht vorgegangen zu sein.

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Die Polizei muss seitens der Polizeieinsatzleitung in der Überzeugung angemessen vorzugehen geführt worden sein. Das war eine Fehleinschätzung. Die Keilerei eskalierte und wurde eine Straßenschlacht. Aus den ordnungswidrigen Weigerungen, sich der polizeilichen Kontrolle zu stellen, wurde Randale und etwa vierzig Geschäfte, Schaufenster und bis hin zu Plünderungen wurden gewalttätig geschädigt.

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Dass quasi unbewaffnete Jugendliche Gewalt gegen die Ordnungsmacht ausüben, ist nicht normal. Dass sich den konkret Betroffenen alsdann Hunderte dem handgreiflichen Widerstand bzw. der Aggression gegen die Polizisten spontan anschlossen, ist nicht normal. Die Formen der Gewalttäter, soweit aus den verbreiteten Videos zu sehen ist, waren enthemmt und rücksichtslos – also eindeutig als schwerwiegender Rechtsbruch eines jeden einzelnen Täters zu gewichten.

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Dietmar Moews meint: Nachdem die üblichen Sündenbockmuster der Berichterstatter – ob Linke oder Rechte, ob Punks oder Reichsbürger, ob Ausländer oder Ausländerfeinde, ob Antifa oder NSU usw. – nicht verifzierbar zu sein scheinen, muss nach anderen Aufladungen und Ursachen gefragt werden.

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Die Pauschal-Ansage, die Randalierern sind identifizierte Gruppierungen der sogenannten „Partyszene“, die aber weder ideologisch noch im engen Sinn politischen Wertkreisen zuzuordnen sind, brachte die Erlösung für die „Lügenpresse“*, die nicht fähig oder willig ist, die richtigen Fragen zu stellen:

  • *Die Billigmacher unter Autoren und Redakteuren, denen die Wirklichkeit zu kompliziert und die Laubsägetechnik der Schwarz/Weiß-Erklärungen flott von der Hand gehen.

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„Der CORONA-Quarantäne-Koller“ in den gewünschten Freizeit-Freiheiten habe die Stuttgarter Partyszene so stark gekränkt, dass hier in der Samstagsnacht der „Leidensdruck“ der Jugendlichen so „stark angestaut“ gewesen sein könnte, sodass sich der Nahkampf gegen die Ordnungsmacht als Ventilfunktion erklären ließe.

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Der CORONA-Quatsch sollte mal beiseitegelassen bleiben – damit könnte man noch jedes Missgeschick begründen, weil hierdurch lediglich eine Alibi-Erklärung als Persilschein missbraucht würde.

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TATSACHE und manifestes Geschehen in Stuttgart waren sehr disperse nicht als spezifische Gruppe identifizierbare Einzelteilnehmer – Teilnehmer heißt: männliche Jugendliche, junge Männer, Wichser der überspannten Art, die eine Kollektivbetroffenheit verband:

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Die Drogenkontrolle durch die Polizei.

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19 verletzte Polizisten – enormer materieller Schaden.

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Erst indem alle, die seit vielen Jahren in der sogenannten Partyszene mit Azid, Speed, Amphetamine, Epo, Pervertin usw. Haschisch, Marihuana, Heroin, durchaus auch sonstige Aufputschmittel wie Kokain, ein Freizeitverhalten mit Kaffee und Alkohol üben, halten diese Party-Jungmenschen ihren Drogenkonsum für „normal“ und legitim – weil es doch alle so machen.

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Unsere Staatsmacht weiß das und duldet das seit vielen Jahren.

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Wenn dann die Männlichkeit der Pendejos durch die Polizeikontrolle „gestört“ wird, wenn dann ein Wort das nächste gibt und aus Beleidigungen eine vorübergehende Festnehmung folgt, dann hat man die Handgreiflichkeit.

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Ich sehe als wesentliche Kollektiv-Mobilisierung der enthemmten Jugendlichen, gegen die bewaffnete Polizei gewalttätig zu werden, sowohl die gemeinsamen Motive:

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Persönlich mit unerlaubtem Drogenbesitz aufzufallen.

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Persönlich zu versuchen polizeiliche Gewalt abzuwehren.

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Dem Jungmänner-Party-Männlichkeitstrieb Mut und Frechheit entgegen zu setzen.

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Ich sehe da keine vermummte Antifa-Szene, ich sehe auch keine Ausländer-Milizen, ich sehe die nicht zurechnungsfähigen Drogen-Jugendlichen in aufgewühlter Stimmung, deren schlechte elterliche Erziehung einer permissiven Gesellschaft hier Vorbilder findet, die einfach mal draufkloppen.

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Da liegt keine geistig-soziale Kampagne gegen die Staatsmacht oder die Polizei oder die Stuttgarter Einzelhändler vor, die man endlich mal richtig beleidigen wollte, sondern hier ist Kommunikation misslungen.

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Hier haben die Drogenmissbräuchler randaliert – ansonsten wären da Tausende samt Mädchen und Frauen dabeigewesen.

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Einen Drogen-Jugendlichen auf der Stuttgarter Innenstadtstraße kontrollieren dürfte der Polizei wohl gelingen, wenn die Polizisten es „handwerklich“ angemessen anstellen. Nächstes Mal klappt es wieder.

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Den Drogen- und Alkoholkonsum als Freizeitstandard muss unsere Kultur der Intellektualität oder Rauschbedürftigkeit, der Disziplin und Haltlosigkeit mal drei Gedanken mehr wert sein, als es heute der CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer ansprach.

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Seehofer fordert harte Strafen.

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P. S. Ich wüsste gerne die Befunde der Blutproben aller Teilnehmer an diesem Exzess in Stuttgart:

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Welche Drogen, Medikamente und Alkohol wies jeder der Festgenommenen und jeder der Polizisten auf? Was zu sehen war, war derart außermittig, dass schwer vorstellbar ist, dass unter Einsatz der Polizei aus einer Personenkontrolle eine derartige Marodie entstehen konnte.

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Peter Gauweiler Klugheit als Friedenspolitik

Juni 19, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10049

am Freitag, 20. Juni 2020

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Ich kann immer wieder empfehlen, zum besseren Verständnis in den politischen Themen, die über den Markt der Reizbarkeit getrieben werden, auf den Münchner Staatsmann Dr. Peter Gauweiler zu achten. Gauweiler hat zu allen wichtigen Fragen kluge Überlegungen bzw. Gauweiler erkennt meist sehr bald, wenn politische Themen nur aufgeblasene Propaganda-Nummern – entweder der Blockparteien oder bestimmter Massenmedien – sind.

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Hier möchte ich PETER GAUWEILER zitieren, der die Kriegs- und Rüstungspolitik der Ersten (bis 1990) und Zweiten Bundesrepublik Deutschland (seit 1990) ganz konzies fasst und darlegt und klar die Meinung vertritt, dass die FRIEDENSPOLITIK zur VERTEIDIGUNG (von ehedem) etwa seit 1990 in eine aktive KRIEGSPOLITIK der deutschen KRIEGSBETEILIGUNGEN in aller WELT geändert worden ist. Das hat mit USA und Nato zu tun, das hat auch mit der Abneigung der Briten für eine EU-Verteidigungspolitik zu tun. Das hat auch mit der ständig verdünnten deutschen Kriegsveteranen-Generation zu tun. Die heutigen Blockparteien wissen nicht, was Selbstverteidigungspolitik sein könnte:

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OHNE, dass dazu ein Volksabstimmung, eine Debatte oder über den deutlichen Militärwechsel ernsthaft und durchdringend aufgeklärt worden wäre.

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So reagierte PETER GAUWEILER auf einen FAZ-Artikel vom 13. Juni 2020 „Wieder einer weg“ mit folgendem Brief an die Herausgeber der F.A.Z. am 18. Juni 2020:

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Eine überfällige Debatte

„Zum Beitrag „Wieder einer weg“ (F.A.Z. vom 13. Juni): In Ihrem Artikel wird der ausgewiesene Verteidigungsexperte und Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ralf Mützenich, dafür kritisiert, dass er eine Debatte darüber angestoßen hat, ob die Luftwaffe der Bundeswehr überall auf der Welt Atombomben für Interventionskriege Dritter ins Ziel tragen können muss. Dazu möchte ich Folgendes in Erinnerung rufen:

Die Bundeswehr wurde ausschließlich als Verteidigungsarmee gegründet. Für die politische Klasse der alten Bundesrepublik – von Herbert Wehner bis Franz Josef Strauß – war diese moderne Armee eine Kriegsverbotsschule: „Nukleare Teilhabe“ war nur auf der Basis der dadurch bedingten Undurchführbarkeit von Kriegen und der Ächtung des Kriegs als Mittel der Politik akzeptabel.

Diese absolute Beschränkung auf die Selbstverteidigung gab es weltweit neben der Regelung des Bonner Grundgesetzes nur noch in der Verfassung des Kaiserreichs Japan – die Regelungen in beiden Staaten stützten sich auf historische Erfahrung. Die Nato war als reines Verteidigungsbündnis der Staaten diesseits und jenseits des Nord-Atlantiks konzipiert. Erst eine Vertragsänderung in den neunziger Jahren führte zu einer weltweiten Ausdehnung ihres Einsatzgebietes. Diese Vertragsänderung war vom Bundestag niemals förmlich beschlossen worden. Seitdem führt sie immer öfter und immer erfolgloser „Kriege für unsere Werte“.

Natürlich muss sich Deutschland vor diesem Hintergrund entscheiden, welche Rolle es in der Welt spielen möchte. Dazu ist eine wie von Mützenich angestoßene Debatte überfällig – eine Debatte, die gerade in den Volksparteien, die für sich den Erfolg der alten Bonner Republik in Anspruch nehmen, selbstverständlich sein sollte. Das ist kein Weg nach links, sondern zurück zum Menschenverstand.

Als Transatlantiker können wir uns dabei die US-Amerikaner zum Vorbild nehmen. Dort wird ebendiese Diskussion der zukünftigen verteidigungspolitischen Selbstverortung in allen politischen Lagern aufs Leidenschaftlichste geführt.

DR. PETER GAUWEILER, BAYERISCHER STAATSMINISTER A. D. MÜNCHEN“

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Dietmar Moews meint: Peter Gauweiler, Münchner (geb. 1949), Jurist, CSU-Mitglied, ehemaliges MdB und jahrelang Kronprinz“ von Franz Josef Strauß, ist eine stets beachtliche Instanz einer hochgebildeten Vorstellungsorientierung mit bayerischer und deutscher, europäischer und demokratischer Grundausrichtung.

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Wie absurd ist eigentlich, wenn es ein trickreiches Stellungspiel der EU-Staaten gibt, zwischen Europa und Nato, indem eine europäische resp. für Deutschland eine deutsche Verteidigung gar nicht mehr gefragt wird?

Und wie weit will sich Europa von dem US-Amerikanischen Unilateralismus als DRITTES ROM, in aller Welt zu zündeln, ausspielen lassen, ohne selbst die eigenen Werte dem eigenen Militär- und Verteidigungsspiel einzuordnen.

Unsere heutige Bundesregierung vernachlässigt bereits „schon immer“ das Verteidigungsgebot und die Aufgabe, diese Verteidigungsinteressen mit den EU-Partnerstaaten voranzubringen.

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„Eintrag ins Beschwerdebuch der Geschichte“ – OFFENER BRIEF

Juni 15, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10048

am Montag, den 15, Juni 2020

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OFFENER BRIEF

Dr. Dietmar Moews 11. Juni 2020 (9 Blatt)

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln

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An den Verlag I. C. Erhardt GmbH

die Neue Deister Zeitung

Herrn Burkhard Schaper,Verlagsleitung und Herrn Christian Zett, Redaktionsleitung

Bahnhofstraße 18

31832 Springe

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„Eintrag ins Beschwerdebuch der Geschichte“ 

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Sehr geehrter Herr Schaper, sehr geehrter Herr Zett,

wie folgt, werfe ich Ihrem Haus mutwillige Falschberichterstattung und Lügenführung vor. NDZ/I. C. Erhardt begann damit bereits mit einem ersten „Göbel-Bericht“ im Jahr 1893. Der Text ist bei Ihnen archiviert

Meinen Vorwurf belege ich durch entscheidende in Springe vorhandene, leicht zugängliche Dokumente (siehe unten).

Meinen OFFENEN BRIEF veranlassten Sie, in dem Sie mich angreifen und verleugnen – aktuell ausgelöst mit aktuellen Lügen und Irreführungen der Öffentlichkeit zu Göbel in der Lokal-Kommunikation in Springe, geführt durch I. C. Erhardt, Schaper/NDZ, s. NDZ am 9. Juni 2020 „Neue Unruhe an der Göbel-Front“/ Marita Scheffler und am 11. Juni 2020 „Es irrt der Mensch, so lang er strebt“, von Anne Brinkmann-Thies.

Ich schreibe Ihnen, als wissenschaftlicher Göbelaufklärer („Systematische semantische Vollanalyse s. Anlage Dr. Moews/ „Deutsches Museum“, Dr. Moews/Gutachten für das ZDF 2005, vgl. WordPress Dietmar Moews‘ Blog, wo sie in Lichtgeschwindigkeit die Sachlage dokumentiert finden können). Ich schreibe auch als Alt-Springer, der die Heinrich-Göbel-Schule besuchte und der mit Karl, dem Vater von Burkhard, Tischtennis spielte. Kurz, ich bin der einzige, der das gesamte vorhandene Textmaterial in Originalen und Kopien studiert, übersetzt und ausgewertet hat – die NDZ weiß das auch – desungeachtet prolongieren sie den falschen Göbel-Doktor Rohde als Zeugen. Wäre Herr Rohde seriös, hätte er bei seiner Göbel-Neugestaltung im Museum die Lücken und Fehler seines Klampen-Buches aufzuklären. Leider konnte ich das nicht in der aktuellen Fassung sehen.

Ich nehme neuere Redakteurinnen und Redakteure der NDZ von meinen Vorwürfen aus, denn ich weiß, dass zum vertieften Quellenstudium zu wenig Arbeitskraft vorgehalten wird (aber man kann in Rethen in der Uni-Bibliothek all die Original-Elektrozeitungen durchfilzen, falls man den jeweiligen Stand der 1870er, 1880er und 1890 Jahre in der Elektrifizierung der Welt erfahren möchte: ich habe das im Jahr 2005 gemacht und wichtige Kopien gezogen). Ich habe keine Lust, hier über Lügenpresse und Fake zu streiten – als Wissenschaftler macht man zwangsläufig enorme Quellenarbeit.

NDZ-Falschberichterstattung und Lügenführung besteht in der fortlaufenden Göbel-Führung, scheinbar in Unkenntnis, dass der Kerl ein krimineller übler Wicht war, kaufbar als Falschzeuge und in unfassbarer sozialer Rücksichtslosigkeit (divers gerichtsnotorisch in New York). Ich habe hier 5 Klappboxen voller Texte auf 9 Seiten kurzgefasst – es ist viel.

Sie schreiben aktuell: Irren ist menschlich? – und erklären oftmals, was Leute so tun und glauben, „Es irreführt der Mensch, so lang er danach strebt“ – Goethe, Reinecke Fuchs.

In der NDZ hinsichtlich des kriminellen Henry Goebel SR (1818-1893) ist es aber Irreführung in der öffentlichen Kommunikation.

1. Pope* veranlasste die „übersehene Erfindung“ in der US-Fach-Zeitung EE 1893 (ein Edisonfeind und Elektrofizierungs-Lobbyist, um in die Lizenzprozesse einzuwirken)

2. Die ETZ (deutsche Fachzeitung) zitierte das 1893 – „Pope habe eine Original-Goebel-Lampe von 1859 als Foto vorgelegt, welche angeblich lange vor 1879 (Edisons Patentanmeldung) angefertigt worden sei. Pope füttert damit die Verteidigung der beklagten Edison-Patentverletzer in Boston gegen die GE (General Electric/Edison als Kläger). Manche (NDZ) machten daraus 1854.

3. Die NDZ druckte 1893 den Pope-Fake als ETZ-Zitat: „Goebel vor Edison“ (NDZ-Archiv, Archiv Dietmar Moews, Stadtarchiv/Kalisch-Nachlass)

4. Nachdem die US-Fachzeitungen die Lügen (Text+Bild) Popes bereits 1893 korrigierten – angeschlossen auch die deutsche ETZ, berichtete die NDZ diese Korrektur nicht. Die NDZ blieb seit 1893 bei „Göbel vor Edison“ (prüfen Sie den Vorwurf!).

5. Im Deutschen Technikmuseum Berlin / Feldhaus-Archiv liegen öffentlich die Korrespondenz und die Publikationen (Arendt an Feldhaus) zu der in Deutschland aufgebrachten Göbel-gegen-Edison-Lüge, schon 1905, (Alt-Lehrer Rohde war persönlich im Technikmuseum, hat dort unterschrieben). Die Kenntnisse hat Rohde unterschlagen, schrieb dann aber einen Ersterfinder Göbel dem Publizisten Beckmann, mit dessen ETZ-Artikel von 1923, im Jahr 2007 zu. Rohde wusste, dass Beckmann das Feldhaus-Archiv in Berlin kannte – dass also Beckmann den Deutschen Göbel, wider besseres Wissen, zugunsten von OSRAM publizierte.

6. Hiermit wurde nachweislich der erste Göbel-Eintrag im BROCKHAUS durchgesetzt, „Göbel 1854 vor Edison“. Die Betreiber, ETZ, OSRAM und Beckmann, waren im vollen Bewusstsein der Geschichtsfälschung.

7. In der Nazi-Zeit (1933-1945) wurde in Springe eine Mittelschule angebahnt, die bald den Namen „Heinrich-Göbel-Mittelschule für Jungen und Mädchen“ erhielt. Die Göbel-Benamung wurde von Rohde als Deutschismus der Goebbels-Nazipropaganda interpretiert. Hitler hatte aber bei seinen Springe-Besuchen Heinrich Göbel nicht beachtet. Daran hatte auch das NSDAP-Mitglied und I.C.- Erhardt-Chef Städler nichts geändert. Hingegen Beckmann und die ETZ, die Firma OSRAM, der Elektriker-Verband und der BROCKHAUS brachten dann den Lichtgöbel auch persönlich nach Springe. Die NDZ berichtete.

8. Anfang der 1950er Jahre tauchten sogenannte Umdruckkopien von angeblichen „Göbel-Prozessakten“ in Springe auf, von denen gesagt wurde, sie kämen aus den USA vom Prozess, den Göbel (aus Springe) gegen Edison (in New York) geführt und gewonnen habe – und große Entschädigungszahlungen von Edison bekommen habe. Alle Papiere habe ich analysiert. Mir ist aufgefallen, dass der naziverfolgte Springer Lehrer, jüdische Autor der ersten Stadtchronik, Dr. Heinz Brasch, Informationen aus den Prozessakten (schon vor 1945) brachte. Alles, was man in Springe über Göbel glaubte und unter den Springer Göbel-Idolisierern noch immer annimmt, ist in jedem Sinn völlig falsch und irreführend. Jedenfalls keiner weiß, wie und wer diese in den USA lückenhaft ausgewählten Texte von dort beschafft hat und, wer sie viel später nach Springe brachte. Man weiß nicht einmal ob alle Papiere wirklich vor einem Gericht vorgebracht worden waren oder gar nicht – es sind eben Verteidigungsanwälte-Unterlagen. Sie gehören zu den vier Streitfällen „Edison gegen Lizenzverletzer“ im Jahr 1893, in vier verschiedenen US-Staaten. Die Kopien stammen aus dem Archiv der noch heute großen New Yorker Anwaltskanzlei Witter& Kenyon, die als Beklagten-Vertreter diverser Lizenz-Verletzer der GE-Edison-Glühlampen-Patente USA-weit gegen Edison mandatiert waren. Mit Göbel hatte Edison gar nichts zu tun. Den kannte in der Glühlampen-Geschichte bis 1881 niemand aus der Fachwelt. Erst ab 1892 brachten Witter&Kenyon eine sogenannte „Goebel-Defense“ vor die Gerichtsstände. Man bestritt den Patentanspruch Edisons nicht, man beanspruchte keinen Erfinderanspruch Goebels. Witter & Kenyon waren explizit einzig auf Prozessverschleppung ausgerichtet.

So berichteten damals alle Fachblätter. Das Edison Glühlampen-Patent galt nur noch bis 1894. So behaupteten Witter&Kenyon: Die relevanten Edison- Patente von 1879 und 1880 seien unberechtigt erteilt worden! – schon 1854 oder zumindest vor 1879 habe Goebel hochohmige Glühlampen mit Bambus-Kohle-Filament im Vakuum gebaut, ohne dafür Patentschutz zu erwerben. Beweis: 7 Eidesstattliche Versicherungen (affidavits) im Jahr 1893 von Henry Goebel SR. denen allerdings Widersinn eingeschrieben war, teils nicht von Goebel unterschrieben, hunderte Zeugenaussagen produzierten Witter & Kenyon, der Familie Göbels, der Nachbarn und von Zufallszeugen. Da nennt z. B. Goebel den Ort seiner Herkunft in Deutschland „Springer“ und, Goebel habe bei einem Professor Münchhausen in Hannover bereits elektrische Lichter kennengelernt (vor 1848 Batteriebetrieb – wurde als Edison-Patenttechnik reklamiert. Den Münchhausen in Hannover gab es nicht.

Obige Prozesse-Papiere hätte in New York nur jemand auswählen können, der Kenntnisse von dem wirklich langjährigen und komplizierten Lampen-Lizenz-Betrugsgeschäft hatte. So ist eher anzunehmen, dass jemand ein unsortiertes Konvolut Stichwort „Goebel-Defense“ bei Witter&Kenyon bestellt hat – es könnte OSRAM gewesen sein. Und dann muss jemand in Deutschland diese Texte durchgesucht und ausgewählt haben, sodass einem unbedarften Leser erscheinen soll, Goebel habe gegen Edison geklagt. Nahe liegt, dass OSRAM/ Beckmann diese Auswahl der Anwaltspapiere, die man für Prozesspapiere Goebel vs. Edison halten wollte, nach Deutschland geholt haben – in englischer Sprache, der Goebel nicht mächtig war. Nachdem diese Anwaltspapiere in Springe angekommen waren, kamen sie für das Lichtfest 1954 zum Einsatz. Der damalige Englischlehrer und Rektor der Mittelschule von Springe, Gresky, machte fast ein Jahr lang mit seinen Schülern Übersetzungen der „Prozessakten“ in die deutsche Sprache (wozu Schüler keineswegs alleine fähig waren). Ich habe persönlich im Jahr 2005 Zeitzeugen von 1953 hierzu interviewt. Zur Frage, warum die Übersetzungen 1953 völlig unvermittelt abgebrochen wurden? wusste keiner der damaligen Schüler eine Antwort. Meine semantische Analyse ergab jedoch, dass überall dort, wo die ganze Göbel-Idolisierung, als Erfinder der Glühlampe, kippte, der Lehrer Gresky die Übersetzungen stoppte. Innerhalb der Übersetzungen finden sich diverse Sinnfälschungen, auf die die ahnungslosen Springer Mittel-Schüler gar nicht hätten kommen können. Z. B. wurden die us-amerikanisch vorliegenden Arbeitsverträge zwischen den Goebels und der American Electr., die 1881/82 Edison-Lampen unlizensiert versuchten nachzubauen, mal dem Sohn Adolph als Hilfskraft und Henry SR. als Spezialist für elektrische Lampen, übersetzt. So steht es aber im englischen Text gar nicht. Und das höhere Entgeld für Henry SR. im Vertrag schloss die Nutzung der Goebelgeschäftsräume als Werkstatt mit ein, während Sohn Adolph in die Firmenräume der American Elec. zu gehen hatte. Henry Goebel SR. erhielt schon nach wenigen Wochen die Kündigung, weil er nichts zustande brachte, keine Lampen, keine Glühfäden, nichts was funktionierte (dazu gibt es zahlreiche Bezeugungen von Handwerkern, die in dieser Goebelwerkstatt abgeordnet gearbeitet hatten. Deren Prozessaussagen finden sich nicht in den Springer Schülertexten usw. Es ist insgesamt ein einziges Elend, was Goebel da fortwährend durch Betrug herumprobierte. In Rohdes Goebelbuch ist von diesen Arbeitsverträgen und von dem Übersetzungsdrama keinerlei Rede – sei es, dass er es nicht gelesen hatte oder eben verschwieg, was da herauskam: Goebel entnahm Edison-Birnen Bambusfäden und gab sie als eigene Produktion aus.

Mit den „Prozessunterlagen-Übersetzungen“ zogen die Springer Idolisierer nun in die Lichtfest-Gestaltung von 1954. Aber hier sind es neben der NDZ die Alt-Nazis in Springe. Sie brachten mit großem Aufgebot, OSRAM, ETZ, Beckmann, alle Schullehrer und Schüler, die Kirchen und Bürgermeister Walter Lichtenberg zum Straßen-Umzug. Namentlich irregeführt und gelogen haben der zugewanderte Stadtdirektor Alt-Nazi Dr. Degenhardt, die Springer Lehrerschaften, Dr. Gresky, der Bildhauer Benna, der Komponist, später der SPD-Funktionär Dr. Horst Callies. „Göbel gegen Edison“ hieß die Devise von 1954 her. Die NDZ machte ganz groß auf. Kratzin, Link oder Glitza – alle machten dicke Extra-Beilagen.

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Callies hat in die Weltgeschichte Briefe versendet, er, der Professor, habe im Archiv die Beweise, Prozessakten und Dokumente zum Springer Lichtgoebel. – Callies hatte unvollständige Anwaltspapiere der Kanzlei Witter&Kenyon, die Lizenzverletzer gegen GE-Edison verteidigten. Es gab keinerlei Prozess zwischen Goebel und Edison.

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Im später gegründeten Museum auf dem Burghof in Springe hat Callies seinen Anteil an der Göbel-Vitrine. Callies veranlasste, dass im Jahr 2002 eine Neufassung der Springer Stadtchronik vom nachmaligen Stadtarchivar Andreas Lilge erarbeitet werden musste. Dr. Heinz Brasch wurde verschwiegen. Lilge musste das „alte Göbel“-Kapitel aus der Stadtchronik von 1953/54 unverändert übernehmen. 2003 kam dann die Göbel-Briefmarken-Korrespondenz von Callies.

Die damalige Behauptung, das Lichtfest 1954 habe die geschwächte kleinstädtische Nachkriegs-Kampfmoral wieder aufgerichtet, steht wohl gegen den WM-Sieg in Bern 1954 ziemlich läppisch da. Bennas-Holzschnitt mit der Glühbirne und dem Schraubverschluss spricht es doch bis ins Lachhafte aus.

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NDZ-ÖFFENTLICHKEIT IN ZIELGRUPPEN:

1. Die durch in NDZ-Publikationen aufgestellten „Göbel-Fronten“, zuletzt am 9. Juni 2020, die aber durchaus nicht der Göbel-Wahrheiten halber integriert worden sind und nicht werden.

2. Ich selbst, Dietmar Moews, finde mich dem Kampfbegriff „Göbel-Front“ subsumiert.

3. Alt-Lehrer Rohde wird weiterhin als Göbel-Insider eingesetzt (mit seinem Göbelbuch-Schnellschuß – Rohde, der die in Springe vorliegenden Dokumente selbst gar nicht ausreichend gelesen hatte).

4. Die Springer Lehrerschaften, seit 1947 insgesamt,

5. Die Springer Altnazis, Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt, Altnazi NDZ-Chef Städler und in lückenloser Nachfolge, SPD-Multifunktionär Dr. Horst Callies. Sie alle haben die Idolisierung Göbels wissentlich, seit 1953 in vielen Schritten, geschichtsfälschend betrieben und betreiben sinngemäß weiter. Göbel-Briefmarke 2003, eine 4711-Glühflasche von 1971, eine ZDF-Bezeugung der „Genies“ bei Kerner – eine regelwidrige Promotion, des Lehrers Rohde, als Externer der Leibniz-Universität, von Prof. Dr. Callies verantwortet – nach wie vor ohne regelgerechte Publikation; denn das Zu Klampen-Göbelbuch ist keine Dissertation – Fake-Gutachter* haben dieses Buch entgegen der geltenden Pomotionsordnung der Universität regelwidrig dazu gestempelt; * sie haben nachgewiesen den Text nicht gutachterlich durchgearbeitet).

5. Als letzte zu respektierende Gruppe nenne ich die Springer Mitbürger, die nicht wissen, dass die Bahnhofstraße mal Adolf-Hitler-Straße hieß, die davon wenig wissen und nur gelegentlich mehr wissen wollen, wenn daraus Vergünstigungen folgen müssten. Die NDZ sollte die Bürger nicht dazu überreden, über die Wahrheit mehrheitlich Willkür zu beschließen.

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ZUR SACHE des NDZ-ARTIKELS vom 9. Juni 2020:

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Die namentliche Autorin Marita Scheffler ist spätestens seit meinen ersten Auftritten an der Göbelbastei in der NDZ 2005 kundig in der Springer Göbelei.

Die einzigen historisch festgestellten Fakten zu Goebel und Glühlampen kommen aus den Jahren 1881 und 1882 und sind folgende – Nichts sonst:

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1. Zwei seit 1893 gerichtsbestätigte Arbeitsverträge Göbels SR. sowie seines Sohnes Adolph, aus dem Jahr 1881.

2. Marginale Original US-Patente des Henry Goebel SR von 1882 sowie schriftlich vorliegende dreimalige Patentanmaßungs-Anträge Goebels auf geltende Edison-Patente und weitere, und deren begründete Ablehnungen durch das US-Patent Office.

3. Original-Partnerschafts-Verträge sowie etliche Bezahlquittungen, zwischen Goebel und Kulenkamp von 1882 sowie Goebel und Dreyer und Goebel und Hochhausen.

4. Goebels Gewaltauftritt in der Anwaltskanzlei PAUL GOEPEL 1882.

5. Goebels bösartige Intrige gegen Kulenkamp in der Freimaurer-Loge

6. New York, 30. 4. 1882: Öffentliche Lampenvorführung und Goebels Lügen in der Tagespresse, New York Times und New York World

7. Bezahlquittungen von Goebel für William C. Dreyer 1882

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MEIN APPELL AN DIE NDZ

Verlassen Sie ab sofort den irrelaufenden Weg der NDZ zur deutschen Lampe mit Göbel, der seit 1893 in der NDZ gedruckt wurde.

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Informieren sie die Einheimischen, welch ein übler Wicht dieser Goebel war, sodass die Forderung, das falsche Etikett abzuräumen als Lernen und Hygiene auf der Hand liegt. Eine OSRAM-Birne für EDISON wäre besser als die Fake-Glühflasche hinter den Bäumen.

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Dem „Vorbild der Springer Schüler“ (von 1954) schuldet die NDZ nun wichtige Lebenszeugnisse des Heinrich Göbel, der im Ort vielfach namentlich angebunden worden ist. Immer hieß es: Über Göbels Leben ist wenig bekannt. Heute ist die Lage aufgeklärt. Es gibt ungewöhnlich ausgiebige Gerichtsdokumente über Heinrich Göbel als Henry Goebel SR. – genug ein kleinkriminelles Familienschicksal aus dem 19. Jahrhundert erleuchten zu lassen. Dafür gibt es in Springe ein Stadtarchiv – und nicht zur Irreführung.

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„Man war nicht dabei – man weiß es nicht genau“. Und das erneut irreführende „irren ist menschlich“, sollte die NDZ jetzt mit Goethe (11. Juni 2020: „Physik statt Metaphysik“) fortsetzen, indem die NDZ weiter mutwillig Irren und Irreführen verwechselt?

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Das muss aufhören. Die NDZ ist am Zug – ich warte und verbleibe mit freundlichem Gruß,

Ihr Dietmar Moews

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Dietmar Moews meint:

„Heinrich-Göbel-Front“ nennt die Neue Deister Zeitung (9. + 11. Juni 2020) die inzwischen 125 Jahre währende Irreführung der Öffentlichkeit durch die NDZ im I. C. Erhardt-Verlag, Springe. Inzwischen steht Ihr Göbel als Fake unzweifelhaft fest. Alle Tatsachverhalte zum kriminellen Henry Goebel Sr., dem USA-Einwanderer von 1849, sind ausgehend von meiner wissenschaftlichen Arbeit, das gesamte Textmaterial zu analysieren, längst öffentlich im Stadtarchiv Springe belegt.

Die Bestätigung durch das Deutsche Museum, München, 2006 (Anlage), fand in einem Veranstaltungshinweis in die NDZ (Anlagen). Der armselige Auftritt von Mitgliedern des „Göbel-Stammtisches“ (im damaligen „Mariechen“), woher die NDZ-Zeugen Rohde und zu Klampen bei mir die Aufklärung holten, wurde dann Quelle der „Göbel-Legende“.

Sie reklamieren nun in der NDZ: „.. Das Thema jetzt endlich mal abschließen“ – während der Artikel „die Irreführung durch die NDZ“ „weiter als „Irren der Öffentlichkeit“ hinstellt.

Die Göbel-Fake-Front ist nazimäßig belastet. Z. B. der Brief des Altnazi Stadtdirektor Dr. Degenhardt (im Volksmund „Knochengustav“, s. Anlage) an den Präsident der USA wird von vielen Blüten durch Callies u.a., die ich in meinem Archiv habe, bis heute zur notpeinlichen Stadtgeschichte. Hören Sie bitte als traditionelles Lokalblatt mit der Irreführung auf.

So weit ich es als empirischer Soziologe sehe, schadet die bisherige Göbelkampagne dem Ansehen Springes.

Vor der Neugestaltung der Göbelbastei, 1998, hatten wir andere Sorgen und eine Osramreklame-Birne. Sie leuchtete als Nachkriegswerk ins Calenberger Land. Der Hang wucherte zu, das Gestell erlosch.

Der heute peinliche Göbelquatsch beginnt mit der neugeformten Leuchte und ist mit der rohde-calliesschen Göbelstory, aus dem Museumsverein, im neuerlichen Abseits gelandet. Indem man bis heute die Springer Archivschriften nicht las, aber von Osram gelieferte Tuben und die 4711-Camouflage auf eine Briefmarke, schließlich bei ZDF-Kerner plazierte, liegen Heimatliebe und Unehrlichkeit im Konflikt. Aber sogar eine sogenannte Doktorarbeit, ohne den Forschungsstand unserer Zeit, die laienhafte und unzulängliche Auskunft zu Heinrich Göbel brachte, glaubte man, in Springe hinnehmen zu können. Zu Klampens Göbelbuch von 2007 ist keine den Vorschriften entsprechende Publikation einer Doktorarbeit. Eine solche liegt nicht vor. Publikation und Disputation wäre aber Voraussetzung für eine Promotion nach der Promotionssatzung der Leibniz-Universität. Darin werde ich namentlich, inhaltlich unzutreffend, angeführt.

Im Jahr 2009 wollte die NDZ mal wieder Göbel-Scherze machen? Die Sorger von Springe täten gut, ihre Distanz zu bewahren. Vor mir liegt Herr Aden, im Zeitungsausschnitt aus dem Jahr 2002, und steht am eingerüsteten Unfug am Ebersberg.

Der Auswanderer Göbel war ein übler Typ, handwerklich sehr ungeschickt, keinesfalls erfinderisch. Wieso hier wieder die „drei Patente“ ins Spiel kommen (diese Kaffeetassen für Linkshänder: Henkel auf der anderen Seite) – kurz, was es mit diesen Teil-Patenten auf sich hat, findet sich in Originalkopien in Springe. Da liest man – 15 Jahre nach Edison hat Göbel vielfach versucht, Edisons Patentqualitäten als Patente anzumelden – die technisch begründeten Ablehnungen von Göbels Betrugsversuchen. Was dann schließlich patentiert worden war, waren nutzlose Varianten sogenannter Verbesserungspatente, die keiner brauchte. Keine der von Göbel nachgeschobenen Bastelgläser waren nach seinen Patentqualitäten ausgeführt. Die Handwerker, die die Dinger gemacht hatten, waren später gerichtsnotorisch: Archivalien auch in Springe!

Es ist zweifellos die Urteilskraft oder der gute Wille derjenigen, die hierzu den Springer Meinungsmarkt verzieren, nicht ausreichend. Göbel ist weder als Idol für die Jugend noch als Maskottchen der touristischen Ambitionen geeignet.

So lange in Springe Menschen einen Göbel als Folie für ihren Behauptungswillen verwenden, bleibt das ein unentgeltlicher lokaler Wert. So lange die Springer Dokumente zu Göbel, 1849-1893 in New York, in Springe nicht zur Kenntnis gebracht werden können, werden weiterhin Lehrer den Schülern Unkenntnis, Blödsinn und Schweigen zu Göbel bieten.

Die NDZ jedenfalls hatte mit einer ersten Göbelnotiz vom Februar 1893 bereits Unfug verbreitet, der noch heute nicht ausgeräumt worden ist. In der Leibniz-Universitäts-Bibliothek, in Rethen, liegen alle elektrotechnischen Fachzeitschriften, seit damals. Die NDZ hat verfälschend berichtet.

Nun fragen Sie, was ist zu tun?

Stellen Sie doch einfach diese Tatsachen heraus.

Der NDZ-Kollege Glitza hatte eine große Göbel-Beilage erstellt, die alle Leser in Springe kennen und die zweifellos zeitaufwendig war, anzufertigen.

Da frischt die NDZ den Unfug von 1893 und von Nazi Dr. Degenhardt, von 1954, unter Redakteur Mark Fuegmann erneut auf. Zeit ist also da, wenn man will. Ohne den tatsächlichen Befund zum Springer Anteil an der Idolisierungssache, halte ich die Frage:

Was bietet sich an, zu versuchen?

nicht für den nächsten Schritt.

Der nächste Schritt, den ihre jüngsten Artikel insinuieren, endlich mal die Vermutung, dass jemand von Ihnen Schluss mit der Irreführung der Springer zu machen hätte, liegt doch auf der Hand.

Die Vermutung, dass jemand von Ihnen in Springe eine Heinrich-Göbel-Idol-Wohnadresse hat, die er nicht ändern möchte, wäre verständlich. Aber die Bahnhofstraße hieß auch mal Adolf-Hitler-Straße und Springe hat die Peinlichkeit beseitigt.

Die NDZ hat nunmehr Herrn Redakteur Zett. Die NDZ im Verlag I. C. Erhardt, Springe am Deister, muss jetzt endlich die Wahrheit verbreiten, so, dass die Information nachprüfbar auch ankommt, anstatt weiter die Bürger vorzuführen.

Dieser Schritt hieße: Heraus mit den Wahrheiten. Was es bedeutet, dass einmal Pech Pech ist, zweimal Pech vielleicht auch Pech ist, dreimal Pech den Geruch von Dummheit atmet, lässt auf Klärung hoffen.

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Ganz ohne echte Recherche zu den Dokumenten über den kriminellen Henry Goebel Sr. und seine schreckliche Familie, die allesamt im Jahr 1893 vielfältig vor US-Gerichten falsche widersprüchliche Zeugnisse beschworen hatten, wird die NDZ nicht auskommen. Goebel wurde in New York vielfach zivil beklagt und verurteilt. Auch das kann man in Springer Archiven finden (allerdings nicht in Rohdes „Göbel-Legende“ von 2007).

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Die zitierten Dokumente als Papieranlage im OFFENEN BRIEF kann ich hier in der LICHTGESCHWINDIGKEIT leider nicht einstellen, verweise aber auf alle Bereitstellungen in der Lichtgeschwindigkeit der vergangenen Jahre – überbordende Archivgüter, die ein intensives Studium ermöglichen; ich habe hunderte Seiten aus dem juristischen US-English der Prozessdokumente und Zeitungsartikel in verständliches Deutsch übertragen.

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Ende der modernen KUNSTPAUSE

Juni 14, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10047

am Sonntag, 14. Juni 2020

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Das Jahrhundert der kommerziellen KUNSTPAUSE ist jetzt beendet. Die epochale CORONA Sonder-Kunstpause gab es bei Grundlegung der Ausgabe Neue Sinnlichkeit 74, Blätter für das Ende der modernen Kunstpause, noch nicht. Die Mehrheitsblödheit zu mobilisieren ist praktisch möglich, wie wir nach Hitler und der Jahrhundert-Kunstpause wissen. Mit der Neuen Sinnlichkeit bringe ich nichtkommerzielle Blicke auf den trägen Mainstream des noch lange Nachglühens, den so eine organisierte Kunstpause ermöglicht.

Doch ruhen Sie sich einfach in der Begriffsverwirrung aus. Sorgen Sie nicht, man könne da im OKF, dem organisierten Kunstbetrieb, etwas verpassen, wo wieder nur der LINGUISTIC bzw. LITERAL TURN als ein ICONIC TURN leer hingestellt wird,

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Ich Folgenden zitiere ich aus ERFOLGSKINDER, der Dauerrubrik, der Neuen Sinnlichkeit 74 (während in loser Folge die Neue Sinnlichkeit 75 schon im Juli 2020 kommen soll) – Thema ist natürlich die KUNSTPAUSE:

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(aus „Erfolgskinder“, Neue Sinnlichkeit 74, April 2020)

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… Wenn ich hier also „das Ende der Kunstpause des vergangenen Jahrhunderts“ ausstelle, so ist dabei einerseits die vernachlässigte Sinnlichkeit ein „Werkthema“. Politisch durchdringend, andererseits, indes sind der kulturindustriell und parteipolitisch angesagte „linguistic turn“ sowie auch der „iconic turn“, die ich grundsätzöich ablehne. Denn das ist das Drama:

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Die Sprachregler (linguistic) bestimmen, was mit heute etwa 90% der Bemittelungen (s. Hummel/Moews OKF 2000) an Kunstfinanzierung machtpolitisch über die Ladentische erzwungen wird. Es sind unechte Künstlern einer Salonpersonnage. Maler und Händler brachten Halbfertiges, Flüchtiges, Skizzen und Informell. Es bezeugt und zahlt der Staat fürs Kartell. Sprachregler bestimmen, was „Bildende Kunst“ ist (iconic); damit besetzte das Moderne-Syndikat die „Freiheit der Kunst“: Sperrbezirk für elitäre Begabungen, Spaßbezirk für staatlichen Blödsinn.

Dietmar Moews stellt heraus, dass die „Neue Sinnlichkeit“ zum 40sten Erscheinungs-Jahrgang (2019) nicht überregional kulturindustriell gewürdigt worden ist – die gezielten Einsendungen an alle Redaktionen landeten nicht in den Blättern – nicht wie 1980 in der FAZ, in DIE ZEIT, DIE WELT, Kölner Stadt-Anzeiger oder Hannoversche Allgemeine Zeitung u. a.

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Dazu passt ein Überflug des Karl Kraus, der sein Wochenblatt „FACKEL“ (erschien 1899 bis 1936) , wie heute die „Neue Sinnlichkeit“ (erscheint in loser Folge) unter dem Verschweigungskartell seiner Zeit erleben musste:

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*** Der Gedenktag des zwanzigjährigen Erscheinens der Fackel ist durch etliche, vielleicht gut gemeinte, aber schon durch den Ort des Erscheinens, wie „Neuer Tag“, „Mittagszeitung“ – jenes Blatt, das ein Jahr zuvor den frechen Schimpf gebracht und ihn dann noch frecher verleugnet hat -, anstößige Artikel gestört worden. Ein für allemal: es ist eine Schande für das geistige Wien, daß es über mich schweigt, aber es ist keine Ehre für mich, wenn es über mich spricht. Nicht darauf kommt es an, daß die Fackel als Tatsache, sondern daß sie als Wesen existiert, und die Zeitung, könnte täglich Spalten mit meiner Belobung füllen, sie wäre doch, wenn sich ringsum nichts geändert hätte, meines Abscheus sicher; während sie, meiner Wirkung erschlossen, getrost deren Notifizierung verabsäumen dürfte. Doch wäre sie eben nicht die Zeitung, wenn jene erzielbar wäre, und so ist weit eher der Fall möglich, daß sie, ohne um Haaresbreite von dem Programm ihrer Gemeinheit abzuweichen, mich zu begönnern sich erfrecht. Wäre von einem Blatt wie der „Neue Tag“, der mit jeder Drehung seiner Rotationsmaschine mir Schmach antut, zu fürchten, daß es bis zum fünfundzwanzigsten Jahrestag der Fackel erscheint, so würde ich es recht dringend bitten, mir dann keine Ehre zu erweisen. Sonst sind nur Würdigungen in böhmischen Blättern beider Sprachen erschienen. In Deutsch-land haben eine oder zwei Revuen das Datum vermerkt. In der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ schrieb kürzlich einer gelegentlich der Hamburger Aufführung des letzten Bahr’schen Unfugs: „Wir aber wagen es kaum, in solcher Umgebung an Karl Kraus auch nur zu denken“. Da das deutsche Publikum es auch in anderer Umgebung nicht tut und da die gelegentlichen Begeisterungsausbrüche dort und hierzulande, zumeist von Derwischen, die demnächst auch das Gegenteil heulen könnten, eine lebendige Wirkung weder schaffen noch beweisen, so wird die Rubrik „Biographisches“, in der der Versuch unternommen wurde, die zeitgenössischen Äußerungen als Widerspiel zu einem umfänglicheren Schweigen wenigstens zu registrieren, hiermit für abgeschlossen erklärt. Dagegen wird in Aussicht gestellt, daß Angriffe künftig eine Beachtung finden sollen, die mit der Existenz des Angreifers auch die Hoffnung zunichte macht, an der mir verhaßten Gangbarkeit meines Namens pekuniär zu schmarotzen. Es hat sich herausgestellt, daß Zeitschriften sich durch den Entschluß, sich so oder so mit mir zu befassen, über Wasser halten, und es gibt Interessenten, die zugleich mit meinen Schriften auch den Schmutz, der ihnen anfliegt, begehren. Gegen den Geschäftsgeist bin ich machtlos, solange ich gegen ihn wirke. Aber es könnte geschehen, daß ich einem Publikum, welches aus Sympathie für mich das schmierige Pack hochbringt, mit dem im gleichen Weltraum zu leben mir den Schlaf meiner Tage raubt, überhaupt nichts mehr zu lesen gebe – und somit jenes nichts zu handeln!“

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Karl Kraus stand mit seinem hohen Anspruch inmitten der Kunstschaffenden seiner Zeit, sodaß der damalige deutschsprachige Pressespiegel das sozio-künstlerische Szenario durchaus mitbestimmte. Dietmar Moews lebt heute in der Zeit der disparaten Meinungslosigkeit, im Sinne der öffentlichen Meinungsunlust wie auch der völlig resonanzlosen Beziehung zwischen den kulturindustriellen Publizisten, egal ob es die Quotenjäger der Kommerzpresse oder der Staatssender sind. Während es noch vor Jahren Autoren sehr genau Nutzen und Schaden, kurz Relevanzbedenken, überlegten, ob sie in der Neuen Sinnlichkeit namentlich mitwirken wollten, so ist das heute anders. Heute sagen Autoren, es sei für sie völlig unwichtig, in der verschwindenden Presse erwähnt zu werden bzw., Anstoß erregen oder Aufmerksamkeit ist infolge der Unwichtigkeit des Redaktionsflussen inzwischen völlig ungefährlich (man weiß heute, woraus feine Wurstmasse zusammengeschreddert wird – nichts wird weggeschmissen: Verordnung (EG) Nr. 1069 / 2009 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1774 / 2002 (Verordnung über tierische Nebenprodukte). Dazu gibt es nationale Ausführungsvorschriften in Bund (Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz) und Ländern.).

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Okee Dokee, zugegeben, Karl Kraus verstehen, muß man geduldig sein. Kraus‘ betontes Ärgernis ist in dem Wort „Verdienerpack“ zugespitzt. Er sagt damit nichts gegen Verdienste, nichts gegen Verdienen, aber die Karl Kraus-Literatur zielt auf eine etwas verstiegene Sprachqualität, an der er das Verdienerpack als Plauderer vom Zeitgeist aufspießt. Karl Kraus ist eine konkret kennzeichnende historische Fundstelle der von mir apostrophierten KUNSTPAUSE im zwanzigsten Jahrhundert.

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Mich stört – aber wer will das hier lesen? – wenn mich täglich Text-Einsendungen per E-Mail mit permanentem AfD-Nazi-Quatsch zuschütten, weil ich täglich vollumfassend als LICHTGESCHWINDIGKEIT-Meinungs- und Informations-Kritiker die Blogger-Szenerie bereichert hatte und mit Millionen Klicks über zehn Jahre dauernd viele Abonnenten hatte, in der Vorstellung mich könne Müll beeinflussen und Müllaufschüttungen umdrehen. Und stets ist bald klar, wenn ein Pausenclown, wie z. B. der ehemalige CDU/ZDF-Christ und ZDF-Programmdirektor PETER HAHNE, publiziert, wie der jetzt verquaste AfD-Propaganda macht. Und es ist nichts weiter, als was man längst weiß: Dass die AfD eine rechte Sezession der CDU ist (man nehme nur die Gründer Alexander Gauland, Bernd Lucke, Konrad Adam, Hans-Olaf Henkel – sie alle wünschten eine orthodoxe CDU! Inzwischen haben sie den Salat als eine AfD der Looser und Mobber gegen jede Elite).

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Mir indes gefällt nicht, dass diese AfD-Nachwuchsszenerie im Internetz-Blogwesen das Motto: WISSEN ist MACHT, NICHTWISSEN macht auch NICHTS, praktiziert, die nicht bei Rosa Liksom lesen, was ein Deutscher in Finnland tat:

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„… vergewaltigt … wurde nach oben geschleudert in den grauen Bereich von Seele und Körper .. wie er mich auspeitschte, auf mich pisste und mich zum Schluss in den Kleiderschrank sperrte … Als sie zum ersten Mal schwanger war, ist sie dreiundvierzig. „Trächtig“ nennt sie sich selbst im Rückblick: Auch dass sie dem Oberst entkommen konnte, dass sie wieder Lehrerin, in einem abermals achtundzwanzig Jahre Jüngeren eine neue Liebe findet, dass sie später als Schriftstellerin mit geschönten Geschichten aus der Zeit mit dem Oberst wenigstens noch Kapital schlagen kann, ändert nichts daran, dass sie von sich selbst spricht als von einem Tier. Am Ende ist sie bereit, dem Oberst alles zu verzeihen. Bis auf die Tritte, mit denen er „unseren gemeinsamen Sohn aus mir heraus auf den Fußboden geprügelt hat..“

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Haltet ein. Demut ist immer passend. Demut als Deutscher – falls man unter Deutschsein sich selbst zu finden meint – wäre besser fürs Prestige eines jeden AfD-Loosers, als diese Echos auf das völlig desaströse Nazidenken und Nazihandeln, die Rassismus vorstellt, ohne zu sehen, was denn Rasse wäre, wenn nicht blankes Vorurteil im Sozialverhalten. Was immer die Rasse der deutschen Oberste allemal locker rauslockt, wie der Leipziger Bundeswehr-Oberst Klein anfang September 2009, vor der Bundestagswahl, in Kundus, der 2009 afghanische Zivilisten totbomben ließ, der anschließend zum General befördert worden ist – das ist ein Skandal. Wer kritisiert das schon? Wer kritisiert die KUNSTPAUSE, wenn man ohne Kenntnisse jeden Kritiker ganz einfach mit KUNSTBANAUSE abfertigen kann.

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Blätter für das Ende der Kunstpause, Neue Sinnlichkeit 74, im 42sten Jahrgang, wird die Pseudo-Kunst der KUNSTPAUSE exponieren, dazu die vom deutschen Staat organisierte verirrte Kunstförderung, die als OKF (Organisierte Kunst Förde-ung) ein verkappt Dirigistisches durchsetzt, das hier beleuchtet wird. Und dessen SALONPERSONNAGE natürlich täglich alle Machtmittel der Kulturindustrie einsetzt, der weiten Nichtkunst-Majorität unserer Gesellschaft eine Peudo-Kunst vorzumachen. Jeder weiß, dass es absolute Objektivität nicht geben kann. Ich sehe unhintergehbare Fakten, die nicht Frage der Interpretation oder beliebiger Narration sind: Künstler sind eine Minderheit, die weite Mehrheit aber ist uninteressiert.

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Ich gehe davon aus, dass es für die weit überwiegende Anzahl der Menschen unzweifelhaft gilt, ein gutes Leben führen zu wollen. Dabei will, was gut ist, jeder selbst bestimmen. Darin liegt ein Haken des Majoritätsprinzips einer Demokratie. Denn folglich gilt, was die Individuen, in ihrer Mehrheit täglich „Gutes“ tun – und, wie – was meist nicht deckungsgleich ist – sie ihr tägliches Handeln in subjektive Erklärungen kleiden. Als empirischer Soziologe weiß man, dass alltagsmenschliche Handlungsnormen und Erklärungsnormen unwissentlich, aber auch mutwillig, nur ausnahmsweise miteinander stimmen. Worte sind meist gut, Verhalten oft nicht. Unser Verhalten bestimmt unsere Politik. Bekannte Virusgrippe kann töten – Coronavirus sich als Covid-19 endemisch zur Pandemie ausbreiten, ohne dass sich die heutige Menschheit mit kollektiver Vernunft einfindet: Man blickt zur Führung, die damit gleichzeitig Sündenbock ist – man entlastet sich jedenfalls unter Umgehung der Selbstveränderung. Wovon rede ich? wer ist denn gemeint mit MAN: Ja das ist der herrschende Blockparteien-Brei des Staats-Monopol-Kapitalismus von MERKEL IV in Berlin, der alle Andersdenkenden zu Demokratie-feinden erklärt, während er selbst fortwährend den geltenden rechtsstaatlichen Rahmen durchbricht. Darüber setzt kulturindustrielle LÜGENPRESSE propagandistische Sprachregelungen durch: Begann das Drama in Syrien mit US-Amerikanischen Waffen und der wunderbaren asymmetrischen ISIS (die Israel nicht anrührt) während gleichzeitig das USA-Kartell gegen Syrien maximale Wirtschaftssanktionen vollzog, womit das syrische Volk ausgehungert wurde und noch wird. Die Flucht der Syrer, nach Jordanien, nach Türkei, nach Europa, ist die Folge der Sanktionen. Der Waffengang des syrischen Staatschefs Assad und der russische Luftkampf runden inzwischen den verheerenden Untergang Syriens ab. Folglich der Türke Erdogan von den syrischen Immigranten Kosten vorrechnet, während Jordanien Millionen Syrern seit Jahren die Leben rettet.

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Ich wende mich mit dieser neuesten Ausgabe Neue Sinnlichkeit 74, Blätter für das Ende der Kunstpause, mit wechselnden schmückenden Untertiteln, die seit 1979 in loser Folge von mir herausgegeben werden, auch an alle Jenigen, Erstleserin und Erstleser, die keines der vorangegangenen Titel in Händen hatten, voraussetzungslos.

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So möchte ich gesammelten Blätter (0-74) Jedem empfehlen, der die Bedeutungsweite des Themas unserer Sinnlichkeit in unserer Vorstellungsorientierung bereits selbst erkannt hat. Dazu werden diese Blätter auf Lebenszeit – in loser Folge – eingerichtet und wichtige Autoren mit ausgewählten Texten zusammengestellt. Es sind alle erdenklichen Leibperspektiven sowie die Lebenskraft in und aus den Dingen der Natur und den Kunstwerken, die Menschenhand aus den möglichen Fähigkeiten durch Schauen und Schaffen Kunst herzustellen – Nichts ist in unserer Vorstellung, was nicht zunächst in unseren Sinnen wahrgenommen wurde.

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Liebe ehemalige Abonnenten auf Lebenszeit, ich freue mich, dass auch dieses neue Blatt Leserinnen und Leser berühren wird, die nunmehr seit etwa vierzig Jahren am Spagat zwischen sinnlicher Betroffenheit und Fernfuchtelei durch virtuelle Mangel-Sozialität noch individuelle Anknüpfung finden können sollen. Hoffentlich gelingt’s.

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Ich habe mein Leben in Freiheit genossen und vertrete jede Freiheit der Kunst. Ich wehre mich gegen jeglichen Zwang auf meine künstlerischen Impulse und deren sinnliche Ausformungen – aber ich sage kurz:

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Das vergangene Jahrhundert – großzügig gefasst das zwanzigste Jahrhundert – war in der westlichen Finanzwelt eine Kunstpause. In diesem zeitlich nicht ganz hart abgrenzbaren Wertbruch von unbegabten und unechten Künstlern und deren politischen Propagandeuren sind die echten Künstler und ihre Exklusivität als Elite geächtet worden. Was man einer Violinistin abverlangt, elitäre Leistung zu bringen, wurde in der Malerei zu Bildender Kunst verwurstelt – bitte so untalentiert, dass jede Feministin sagt: Das kann ich auch – früher sagten die Mütter: Das kann mein Kind auch.(NZZ am 9. März 2020: „…New Yorks Kunstszene ist fest in Frauenhand …sie heißen angeblich, keiner kennt die, „Chantal Joffe, Victoria Miro, Eva Pressenhuber, Francesca Pia, Karolina Dankow, Marina Leuenberger, sie lassen sich laut NZZ „…den Spass an der Kunst nicht verderben, denn ihnen gehört die Zukunft. Philipp Meier, New York.“ Man labelt in NY NY für die staatlichen Kunstbudgets.

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Es wurde statt eines elitären Werkbereichs einer „Bauhütte“, wo man Stümper bald mit Platzverweis wegschickt, ein staatlich-organisatorischer Rahmen (OKF) für unechte Künstler erzwungen. Man hat eine „Salonpersonnage“ (zwar dem Scheine nach parlamentarisch in den 1970er Jahren) staatsdirigistisch durchgesetzt. Werkzeuge dazu waren das Verbändewesen und die Missbrauchbarkeit von „Freiheit der Kunst“, dazu ein steuerungsspezifisches, intermediäres Verbands-Unwesen sogenannter Verbände im „Deutschen Kulturrat“ (dafür der Untertitel der Neuen Sinnlichkeit 74 von Blättern für das Ende der Kunstpause).

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Ich streite nicht um Sonderfälle echter Kunst im Kunstpause-Jahrhundert. Und noch bis zur Nazizeit gab es Meister, wie Max Liebermann oder Karl Hofer, Henri Matisse und Gustav Vigeland, Ringelnatz, Arnold Breker und Paul Klee. Und später brachte die Pop-Art geniale Maler wie David Hockney und Franz Gertsch, Bernhard Dörries und Peter Janssen, Horst Jansen, Cornelia Schleime und Alexander Calder, Per Gernhardt, Peter Grämer und Dietmar Moews (hier im Blatt „Der Fliegende Holländer“).

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Die OKF-Salonpersonnage konnte sich die eigene MÜLLPRODUKTION der KUNSTPAUSE erlauben, weil die bereits vorhandene GENIE-KUNST, besonders auch die historischen Meister, dafür einen schönen Schatten im Betrieb boten, wo sich die Pseudo-Künstler der „iconic-turn“-Kunstpause unauffällig durchfinanzieren konnten. Für Kunstbetrieb war gesorgt.

Sie haben sich gegenüber dem Kunstpublikum auf dem reichen Angebot der großartigen MALEREI-Geschichte ausgeruht und mittels angemaßter Deutungshoheit die neue Pseudo-Kunst zum beliebigen Schwachsinn politisch abgerichtet. Ein internationales Kunstgewerbe-Syndikat mit der Bestimmung einer Pseudo-Kunst für den exklusiven Händler- und Agentenkreis konnte erzwingen, sich der staatlichen Organisation (die ja immer nur ihre Ruhe und Legitimation haben will) zu implantieren. Das 20ste Jahrhundert wurde durch Kriegsumbrüche, dann durch den Kunstdirigismus von NAZI und SED, schließlich im freien Deutschland mit ORGANISIERTE KUNST FÖRDERUNG (OKF) niedergemacht. Opportunisten, die Sowas mitmachen, falls dabei was abfällt, das sonst unerreichbar wäre, fanden und finden sich billigst. Heute breiten sich anschwellend testosteronkranke Frauen auf diesem Herrenreitsitz aus. Die Missbrauchsstruktur der OKF wurde inzwischen den Pseudokünstlern von Pseudo-Feministinnen als GENDER-Prüfstein abgenommen. Man hat im intermediären Organisations-bereich eine SALONPERSONNAGE für PSEUDO-KUNST so durchgesetzt, dass sogar das Grundrecht auf „FREIHEIT DER KUNST“ durch jedwede Pseudo-Förderkunst zerstört wird. Das Pseudo-Künstlerpersonal wendet den Begriff der eigenen „Freiheit“ gegen Kunst, sodass die Verfassungsnorm dagegen nicht mehr verwirklicht werden kann. Dass sich die Gender-Pressure-Politic der OKF ermächtigt hat, finde ich lustig; jene testosteronen Frauen müssen aufpassen, nicht demnächst von „Schülern for Future“ rausgedrängt zu werden. Wo Geld und Posten sind, ist „Future“. Mit „Freiheit for Future“ käme ein weiterer Linguistic Turn.

So rufe ich für das einundzwanzigste Jahrhundert eine echte FREIHEIT DER KUNST an – falls es den Nachgeborenen aus (angeborenem) künstlerischem Impuls diese freie Kunst lieber ist, als ein arschkriecherisches DIENSTKLASSE-System der OKF, wo nachweislich nichts als Langeweile (s. KUNSTPAUSE) – nicht einmal Innovation – herauskommt.

Und für alle Fragenden – ich teile keinerlei Werte mit AfD-Höcke, der kürzlich schrieb: „… verlangt ein Zurückdrängen von Kunst in jeglicher Ausprägung um ungefähr 100 Jahre: Kunst ist aber immer als Ausdruck kultureller Wertigkeiten in der Fähigkeit anschaulichen Denkens und Erkennens begründet“ (Kapitel über Kulturpolitik). „Darum muss sie als gestaltende Darstellung sinnbildlicher Wirklichkeit erhalten bleiben und so dem Guten, Wahren, Schönen menschlichen Ausdruck und Tiefe verleihen.“ (zitiert nach DIE WeLT, Seite 21, am 18. Februar 2020 „Wie die AfD den deutschen Filmuntergraben will – DER UNTERGANG“). Dagegen stehen jetzt die OKF-Bolschewiken mit „Das Gute, Schöne, Wahre anstelle des Kritischen, Konfliktreichen und Zweifelnden – darauf könnte sich der deutsche Film als Resultat einer „Evaluierung“ nach AfD-Vorstellungen einstellen … „Filmförderung neu denken – Haushaltsmittel bis zur Evaluierung einer neuen Richtlinie sperren“.

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SCHNITT: Die bekannte Rubrik in den Blättern Neue Sinnlichkeit, ERFOLGSKINDER, ist meine der Zeitchronik angemutete Beleuchtung der Geschehnisse und meinen individuellen geistigen Fortschritten: So kommt es hier auch zu dem Signum TRIUMPH.

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Ich triumphiere – nicht der sozialen Welt angepasst – sondern in mir, für mich, wie ich gerne mitteilen möchte, dass Jeder seine eigenen Triumphe findet, wenn er nur mal die Druck- und Zwangswelt loslässt. Ich rufe hiermit nicht dazu auf, Tabus anzurühren. Ich bin überzeugt, dass Östrogen und Testosteron geradezu messbare Zeichen von Begabungsunterschieden sind, die in dem heutigen östrogen/testosteron-geprägtem Machtkampf tabuisiert sind. Es steht der Menschheit an, das eigene Gelingen auszuleben, unabhängig davon, wie hirnrissig ich das fallweise finde. Für mich selbst kann ich das gelassen erdulden und meinen Weg dort gehen, wo Halt und Fortschritt zu nehmen sind. Ich möchte nur anmerken, dass das YOGA nicht die indische Gesellschaft prägt. Auch deutsche YOGI prägen nicht die Interpretation der indischen Gesellschaft. Yoga prägt die Gesellschaften so wenig, wie die Lebensweise im neuen Deutschland der Zweiten Bundesrepublik Deutschland. Yoga stärkt lediglich die Elite, die Yoga übt (man sollte durchaus verstehen, dass der Beitritt der Mitteldeutschen, nach 1989, allerdings von vornherein den Mitteldeutschen nicht bieten konnte, die Erste Bundes-republik Deutschland kennenzulernen). Der historische Solipsismus bestimmt, dass viele Mitteldeutsche nach 1989 weiterhin an sich selbst leiden – egal ob sie Merkel ablehnen und AfD wählen oder ob sie SUV kaufen und in die USA auszuwandern versuchen. Statt YOGA Waffenschein und „GUT SCHUSS!“

So möchte ich also meine sehr innerliche Erleuchtung als Heiliger betonen, mich sehr zu freuen, den sehr geistvollen ADOLPH von KNIGGE aus Bredenbeck bei Springe in Fortsetzungen zum Konstitutiv der Neuen Sinnlichkeit gemacht zu haben: „Von EIGENNUTZ UND UNDANK“von 1795, das Gegenstück zu „ÜBER DEN UMGANG MIT DEN MENSCHEN“ (dem berühmten „KNIGGE“ von 1788). Hier wird es dem emanzipierten Lebensfreund möglich, eine geistige Brücke zwischen Indien und Königsberg, zwischen den YOGI-Tradierern und Immanuel Kant, erkennen zu mögen. Mögen wäre dann schon etwas von dem hier empfohlenen TRIUMPH, mit ÖSTROGEN und TESTOSTERON der inkonstan-ten Rage unseres Lebens, so weit die Zeit erlaubt.

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Das Gemälde „SALVATOR MUNDI“ wurde angeblich zum höchsten Verkaufspreis aller Kunstgewerbe-Umsätze genannt. Es wird vom internationalen Kunstgewerbe-Syndikat dem berühmten Genie LEONARDO DA VINCI zugeschrieben, was ich unberechtigt finde; jenes Portrait ist nicht besonders gut gemalt und kann auch ikonologisch nicht als Spitze oder auch nur stellvertretend für die hervorragende Malerei des LEONARDO erkannt werden. Gäbe es nicht andere beste Werke des Leonardos, fände dieser SALVATOR keinerlei Beachtung inmitten der massenhaf-ten Salvatore anderer Meister.

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Triumph? – ich brauche zu meinem Triumph kein Publikum und auch keine Zeugen. Aber davon Selbstzeugnis abzugeben, damit es Lesern nutzen könnte, macht mir Freude und Vorfreude. Ich selber hatte nie erwartet, für Fotobereitstellungen von mir Likes im Internetz-Blog zu bekommen – ich bin kein Modell und finde die meisten Abbildungen von mir auch ziemlich normal. Nach dem Erblinden durch Kurzsichtigkeit und grauen Star konnten mir neue Linsen implantiert werden – ein Triumph. Was ich mir in all den intensiven Lebensjahren an Persönlichkeit ausprägen konnte, sieht man meiner Mimik nicht an. Längst weiß ich, auf mein Selbstzeugnis zählen zu müssen. Angeberei und Unbescheidenheit? – wem soll ich denn sympathisch sein wollen, der meine Leistungen ignoriert? Alle sonstigen Zeugen bringen bestenfalls Zeugnisse von Vorurteilen – meist sind auch bessere Bekanntschaften vielleicht sogar Freunde – doch Zeugen? Ich zeuge selbst, dass mir Johann Wolfgang Goethe zurief:

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„Ich denke auch, >aus der Wahrheit< zu sein, aber aus der Wahrheit der fünf Sinne“(Goethe an Lavater am 24. September 1779)

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Dafür sehe ich zwei Hauptgründe im allgemeinen Sozialen. Vorrangiger Grund: Man ist einander einfach nicht lebenswichtig. Und wer wie ich, als Bohemien und Publizist eigener Werke, sich selbst zwischen alle Stühle setzt, wäre auf geniale Freunde angewiesen. Doch kleinlichere Geister können für Zeugenschaft über Zwischenstühle-Freunde das abzuwägende Eigennutz/Undank-Spiel nicht öffnen. Und wer nicht gleichzeitige Vielweiberei frönt, macht sich viele Frauen zum Gegenblock falscher Zeuginnnen.

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Zwischen den Stühlen? – meine Güte. Wieviel Differenz ist auszuhalten? Dabei fand ich immer, im erkannten Fall engere Freundschaft unkommentiert zu lösen sei ein akzeptables Respektzeichen. Wenn ich die Distanzierung zu einer vermeintlich mächtigen Freundschafts-person eigensinnig bestimme, zahle ich. Eine Symmetrie im Sozialen ohne Schaden kann ich gar nicht beanspruchen. Klar, wenn man Kosten bereit ist hinzunehmen, wird „Heilt Höcke“- Motivwagen von Jacques Tilly beim Düsseldorfer Rosenmontags-Zug 2020 als Renegat am Bekanntschaftswesen ausgesondert. Von Freundinnen lässt sich das für mich nicht sagen – Weiber verhalten sich dermaßen zickig und unsachlich gegenüber allen anderen Weibern in der Nähe – was soll ich sagen? – allein die Freundinnenwahl von Weibern ist dermaßen ver-stellt – auch bei den meisten Künstlerinnen (am nettesten gehts unter Musikerinnen – wenn sie sich beruflich respektieren können). Die Malerin ROSA ALBERT in Hannover war eine feine Künstlerin und Lyrikerin mit Urteil (Jahrgang 1950 – sie starb in den 1990er Jahren an Leber).

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Zwischen den Stühlen habe ich in den DSCHUNGELBLÄTTERN, herausgegeben in Frankfurt am Main, von ALBAN NIKOLAI HERBST, in den 1984er Jahren Texte publiziert. Zwischen den Stühlen wurde ich von TIMM ULLRICHS und dem HOREN-Herausgeber KURT MORA-WIETZ eingeladen als EINER von ZEHN HANNOVERSCHEN AUTOREN einen von mir verfassten Text beizutragen, als die Bauherren des SPRENGEL-MUSEUMS (Kunst Museum Hannover) wünschten, dass von zehn hannoverschen Kunst-Zeitgenossen TEXTE in eine versiegelte KAPSEL als Grundstein-Beigabe öffentlich dokumentiert unter dem Museum versenkt worden ist: „Der Papst. … der Parpst .. der pappst. Erfolgreich waren meine SPORTFLAG-GEN im AKTUELLEN SPORT-STUDIO des ZDF mit Hanns Joachim Friedrichs, bei Willi Daume, bei Horst Meyer und bei Manfred Scharfe. Und zwischen den Stühlen waren wir, Joachim Peters-Schnée und ich, über die Hausmeistertreppen, auf das Dach der vereisten Dortmunder Westfalenhalle geklettert, um mein neun Meter hohes ENDSPORT über das Portal zu hängen – sah toll aus. Zwischen den Stühlen war ich, als LOTHAR GÜNTHER BUCHHEIM in seinem Stammgasthaus bei Gastwirt Jäger, Feldafing, mit Hilfe von Franz Josef Strauß meine Stillleben 1987 ausstellen wollte (Gästebeköstigung für etwa 10 000).

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Kurz noch zu „zehn Jahre, täglich die Lage“) ein Griff in die Alltagskiste der BLOG-Subkultur, woran dann meist geringes Nachdenken folgt, sich aber als kritisches Denken selbst bewertet. Ich lieferte seriöse Arbeit – und hing im Google-Placement. Wer selbst blogged, zieht in dieser idiotischen Ästhetik ein zugewiesenes Profil an. Gegen Quotierung ist Geltung unerreichbar.

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So kann es da heißen:Das änderte sich aber in der Zeit, in der ich mich beim Internetdatingherumgetrieben habe. Hierfür habe ich Fotos gemacht (ohne istInternetdating sinnlos, erkläre ich gern per PM bei Interesse) undtatsächlich Komplimente (also likes!) bekommen.
Das war in der Tat eine neue Erfahrung, aber ich habe dann verstanden,warum Jugendliche genau so agieren: es tut gut, likes zu bekommen, auchwenn man nicht viel mehr gemacht hat, als „hübsch sein“.
Genau aus diesem Grunde empfehle ich auch Eltern, sich mal so 2-3 WochenJEDEN Tag in einer beliebigen Community in einem Chat rumzutreiben:nur so erfährt man SELBER, wie einem Menschen nahe werden können, dieman im Leben noch nie gesehen hat. Und die für einen (und eben auch dieKinder) keine „Fremden“ sind, mit denen man nicht mitgehen darf.

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Ich grüße jede Leserin und den jeden Leser zum Eintritt in dieses neue Blatt, mit dem Untertitel Blätter für das Ende der Kunstpause, Numero 74 im einundvierzigsten Jahrgang. Es ist mir eine Liebestat und Pflicht, für Menschen, die hier Zeugen waren, aber gestorben sind, einen Nachruf zu schreiben. Es starb am 24. Januar 2020 mein früherer Freund und Mitautor in der Neuen Sinnlichkeit, Dr. Horst Meyer. Er hat sein Leben bewunderungswürdig individuell gelebt. Bei der Trauerfeier auf dem Engesohder Friedhof in Hannover hatte ich eindrucksvolle Wiedersehen mit hannoverschen Freunden meiner Vorzeit. Der Gitarrist ANDREAS JUNGE, jetzt in Hamburg, der in der Ballhof-Galerie Hannover anfang der 1980er Gitarrenkonzerte spielte (auch mit dem Trio TIERRA), seit vielen Jahren in Hamburg lebt, spielte hier für die Trauergemeinde des Horst Meyer eine spanische Abschiedsmusik.

Ich ich ich, ich bin durch mein erlerntes Erkennen im Werden und Bestehen meiner äußeren Welt, anbetracht meiner lebenslang tiefgehenden Einlassung in die meinem Leben entgegen gekommene und entgegengebrachte Kunst unwiderlegbar ein Meister des Metiers. Es kamen also Georges de la Tour, der mich berührte und mein Herz anklingen ließ. Picasso, den ich weitgehend billig fand, manchmal witzig. Es kamen dann David Hockney und Egon Neubauer. Ich malte nach Georges de la Tour den Jesusknaben, nach Caravaggio den Früchtekorb. Die Kunstbetriebskunst stülpte mit der seit Beginn des 20sten Jahrhunderts ganz eng von international agierenden Promotoren ausgehende bewertende Pragmatik über meine Vorstellungswelt. Mit der Frühjahrsausstellung des Kunstvereins Hannover 1972 begannen wir damals, 1973, unsere Galerie in Hannover-Linden. Mail-Art Franz Kopp/Dietmar Moews bis 2015.

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Ich kann unterscheiden, was in der Kunst miteinander verwoben Sinn und Form bedeuten, nämlich sie sind Werk und Ding. Geradezu dazu, solipsistisch getrennt, sind Erlebnisse, die Kunstkonsumenten der Kunst andichten. Als sei Selbstwahrnehmung Kunstschaffen. Wo ich selbst aber sehr genau erfuhr, was das Ding ist, was meine Erlebnishandlungen sind, was meine eigenen Aspirationen sind, die von dem Ding so abgetrennt sind. Ich fand es erleuchtend, die Sinnlichkeit auszuloten, wo Übergänge sind und wo es lediglich eine Membranwirkung zwischen mir als Wahrnehmungsphänomen meiner Leiblichkeit und dem Werk eines Künstlers ist. Da wo Kunstbetriebskunst nur noch als Marketing-Feld verfügbar gemacht wurde, erkannte ich Briefmarkensammler, Zuchtpferdehandel, Weinsammler, Oldtimer-Konservierer – kurz – ein Gewerbe, das sich den Exklusivsiegel Zertifikats-Kunst geradezu gesetzlich ausbauen ließ, um damit ein Syndikat von Pseudo-Kunst des 20sten Jahrhunderts zu organisieren. In der Kunstbewertung des angeblichen Kunstmarktes herrscht blanker Monopolismus. In der OKF herrscht eine totalitäre Organisationsstruktur. Die reicht – durchschaut man die ausdifferenzierte Funktion – bis auf die vor- und nachgelagerten der Kunst.

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Mich brachte also die eigene, auf Kunst bezogene Lebensweise, postmodern ins krämerhafte und in Kunsterlebnisse mit älteren Werken der Kunstgeschichte. Nur wenige Häuser weiter wurden neueste Werken ausgestellt. Und sogar in den Ateliers von Freunden – durfte ich zuschauen und reden bei der Entstehung eines Tafelbildes, einer Zeichnung, eines Objektes von Fotokonzepten und experimentellen Filmen, von Kunstbüchern und Katalogen – oder auch der Auslegung von „Kunst am Bau“-Aufträgen bzw, deren Ausschreibungswettbewerben.

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Wer selbst Tafelbilder malt, rutscht dabei unbedingt bzw. unvermeidbar in die Philosophie. Und weil Mussini-Farbtuben und Kolinski-Rotmarderpinsel kostspielig sind, ist jeder Schritt vor die Tür Politik, die zum Geld führt oder abriegelt. Mit Philosophie und Politik wendet man sich an Lehrer und Informationsquellen und gerät in Orientierungskräfte, die man kaum noch besprechen kann (Blätter für Kunst und Kultur – wer das kann?).

So kurz ist also der Weg von der Hand zum Glied. Was man erkennt, ist nicht kommunizierbar, als Eselsbrücke steht in Exodus 3,14: „Ich werde sein, der ich sein werde“.

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Die kleine FINIS-Vignette dieses Blattes 74 ist das Corona-Smiley es, zeigt den unvollständigen „Igel“, über dem das Auge der Vorsehung und der lateinische Schriftzug Annuit coeptis prangt. Unterhalb befindet sich der Schriftzug Novus ordo seclorum – für viele Verschwörungstheoretiker ein wichtiger Beweis einer globalen Verschwörung des Illuminatenordens oder der Freimaurer. Nur mit Arme hängenlassen findet jeder Trottel den kurzen Weg….

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Ich glaube, ich bin Träger des sozialen Fortschritts. Wer mit mir daran glaubt, macht aus einer Illusion Konkretion. Ich glaube, die Beschäftigung mit der Zukunft ist für junge Leute außerordentlich wichtig. Der Glaube, dass Verbesserungen möglich sind, ist charakterbildend und bestärkend für junge Leute – bringt Werte mit sich, die ein Leben lang halten.

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Dietmar Moews meint: Als begeisterter Leser von Geschriebenem, solange Autoren in der Selbstüberzeugung schrieben, als seien sie im Glauben etwas mitzuteilen zu haben, hoffe ich, dass obiger Auszug aus Neue Sinnlichkeit 74, Blätter für das Ende der modernen Kunstpause Nutzern der LICHTGESCHWINDIGKEIT Anknüpfung zu den Blättern Neue Sinnlichkeit gewinnen.

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Bei YOUTUBE unter dietmarmoews /LICHTGESCHWINDKEIT und bei Dietmar Moews‘ Blog bei WordPress – also hier – sind bis heute über 10000 Blogbeiträge und diverse Holzausgaben Neue Sinnlichkeit anschaubar und kostenlos bereitgestellt.

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Ich wünsche fröhliche Verrichtung:

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„In der Kunst gibt es keine Pause – in der Kunst geht es immer weiter“

(Layos Dayatos)

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P. S.

Es folgt ein OFFENER BRIEF in LICHTGESCHWINDIGKEIT zur Lügenpresse nahe Hannover, die NDZ in Springe am Deister, die seit 125 Jahren die ÖFFENTLICHKEIT irreführt, aber bis heute von Irren spricht.

Ich fordere die NDZ (Neue Deister Zeitung) dazu auf, mit der IRREFÜHRUNG zum gerichtsnotorischen Betrüger Heinrich Göbel (1818-1893, in den USA als Henry Goebel Sr.) als Erfinder oder den Erfinder der elektrischen Glühbirne im Jahr 1854 zu propagieren – also 25 Jahre vor dem tatsächlichen Patenteigentümer THOMAS ALVA EDISON – jetzt aufzuhören.

Ich fordere die NDZ dazu auf, in Springe vorliegende Dokumente und die wissenschaftlich festgestellten Tatsachverhalte zum Fall des deutschen Auswanderers „Goebel in USA“ anzuerkennen, statt weiterer Irreführung, anzuerkennen.

Entsprechend sind die bis heute von der NDZ bemühten Varianten des verlogenen Göbel-Images, sei es durch harte Propagandalügen, seien es schiefe Idolisierungsforderungen oder Umdeutungen eines Deister-Maskottchens, zwischen Münchhausen und Rattenfänger, jetzt aus dem Stadtbild von Springe am Deister verschwinden zu lassen.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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WARNUNG: recommended posts

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