Presseschau der deutschen Presse über TÜRKEI mit SPEZIALKOMMENTAREN von Dietmar Moews

Juli 23, 2017
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Vom Montag, 24. Juli 2017

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Die Eskalation mit der Türkei ist auch DAS große Thema in den Kommentaren der deutschsprachigen Zeitungen am Freitagmorgen – ein Überblick.“ – so stellt BILD.de diese REIZORGIE (am 22. Juli 2017) heraus.

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KURZBEHAUPTUNG: Die heutige Lebensweise in Deutschland, strukturiert von der quoten- und profitorientierten Kulturindustrie, ohne Minderheitenschutz, bietet den frei kommunizierenden Staatsbürgern nebst den informellen Mitbürgern eine üppige tägliche Tageszeitungen-Auswahl, die weltweit ohne Vorbild ist (wie ist das in Österreich? – viel schlechter).

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Das tägliche Presseangebot in Deutschland ist reich und üppig – und vergleichsweise intelligent und verlässlich – selbst auf die Machenschaften der LÜGENPRESSE ist Verlass.

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Die heutige LICHTGESCHWINDIGKEIT ergreift eine kleine Auswahl des heutigen Presseangebots, das BILD.de als PRESSESPIEGEL zum REIZWORT TÜRKEI / ERDOGAN, bereitgestellt hat, um dazu einige grundsätzliche AKZENTE heranzutragen, die jedenfalls bei BILD immer fehlen:

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Immer WIR oder die ANDEREN als Konfliktpotential – so mag es die LÜGENPRESSE. Während doch nirgends der Organisationszwang besteht, unter Zeitdruck staatspolitisch in AKTION zu treten – man kann sich stattdessen doch im Geiste aus dem Wege gehen:

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Was – eigentlich – geht uns ERDOGAN im deutschen Bundestagswahlkampf 2017 an?

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Das Verrückte ist dabei, dass die deutsche LÜGENPRESSE auf die deutsche Quote zielt – während ERDOGAN auf seine türkische AKP-ISLAM-Majorität zielt.

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BILD FASST DAS DARGESTELLTE THEMA SO ZUSAMMEN:

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Die Bundesregierung hat genug, sie lässt sich das Verhalten der Türkei nicht mehr gefallen!

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BILD erklärt:

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Als Reaktion auf die Verhaftung des Menschenrechtlers Peter Steudtner und anderer Deutscher wie Deniz Yücel und Mesale Tolu hat das Auswärtige Amt am Donnerstag die Reisehinweise für die Türkei verschärft.

 

Zusätzlich kündigte Außenminister Sigmar Gabriel (57, SPD) an, dass die staatliche Absicherung von Türkei-Geschäften der deutschen Wirtschaft durch sogenannte Hermes-Bürgschaften neu bewertet werde.“

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NEW YORK TIMES bringt die Anti-Erdogan-Wallfahrt nach Istanbul

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und BILD nennt das „Die deutsch-türkische Krise“

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Dazu „Welt“ (Berlin):

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Es ist ein neuer Tiefpunkt und für Europa eine Katastrophe. Die eh schon auf dem Weg in eine autokratische Halbdemokratie schlendernde Türkei ist seit dem Putsch mit wilder Entschlossenheit jedem Konsens mit Europa enteilt. Die Eskalation besitzt auch eine innenpolitische Dimension. In der Bundesrepublik leben Millionen Deutsch-Türken, die überwiegend hinter Erdogan stehen. Die sowieso durchwachsenen Integrationserfolge könnten noch seltener werden. Die Regierung hat richtig entschieden, sollte aber weiterhin versuchen, ein Minimum an Diplomatie am Laufen zu halten. Nicht zuletzt die stärker werdende türkische Opposition wird daran ein Interesse haben.“

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Dietmar Moews gemalte WELTFAHNENTORTE

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Dietmar Moews meint: Was ist denn an „Türkei“ Tiefpunkt, Höhepunkt oder Plateauphase? Die Türkei ist kein uneheliches gemeinsames Kind, sondern eine historische Entität mit eigenen Reproduktions-Praktiken sowie politischer Führung und eigener Ordnung. Das ist nicht Belang europäischer oder deutscher Macht -. Wie weit die aktuelle Türkei mit Moskau oder Washington zur UNO-Charta passt? – auch das bestimmt die Türkei selbst und nicht der Völkerbund. Die UNO kann natürlich immer wieder an die Werte und Regeln des Völkerbunds erinnern und die Türkei gemahnen.

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Die Begriffsverwendung in „DIE WeLT“ von „INTEGRATION“ mutet schwachsinnig an. Integration ist doch nicht Anpassung oder Unterwerfung. Praktisch sind die Türken und Deutschtürken in Deutschland vollkommen so integriert, wie die BIODEUTSCHEN selbst oder andere Gäste es sind. Sie leben hier, und erfüllen Ihre Pflichten gegenüber dem Gesetz. Wenn anders, greift der deutsche Rechtsstaat – in Deutschland, nicht jedoch in der Türkei.

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Anders „Frankfurter Allgemeine Zeitung“: 

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In Gabriels Erklärung steckt das Eingeständnis, dass sich die deutsche Politik der Eskalationsvermeidung nicht ausgezahlt hat. Erdogan hat sie möglicherweise als Schwäche und Erpressbarkeit (wegen des Flüchtlingsabkommens) missinterpretiert, jedenfalls nicht mit der von Berlin erhofften ‚Rückkehr zur Vernunft‘ honoriert. Seit dem Putschversuch vor einem Jahr folgt er ganz offen einer anderen politischen Vernunft – der Vernunft der Diktatoren.“

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Dietmar Moews meint: Wie mechanistisch wäre denn jede Aktion und jeder öffentliche Pressetext von ERDOGAN mit den Ohren der Bundesregierung oder mit der politischen Öffentlichkeit verbunden? Was hier und da geschieht, im Sinne von Gut und Böse, von Wahr oder Fake, geschieht doch völlig unabhängig und nebeneinander. Dass hier von ESKALATION, von URSACHE/WIRKUNG-Beziehung gesprochen wird, ist politischer Müll.

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Was ERDOGAN erklärt, hat für Deutschland keine Bestimmungsmacht. Wie weit sich Türken in Deutschland auf ERDOGANS „Staatskunst“ einlassen, werden sie selbst entscheiden müssen. Hauptsächlich steht ERDOGAN doch selbst unter dem Druck, den er mit seinen Herrschaftsmitteln erzeugt und ausübt. Es betrifft ERDOGANS Zweckrationalität, seine Vernunft und überhaupt nicht, was deutsche PRESSE als UNVERNUNFT oder „zurück zur Vernunft“ erklärt.

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Dazu „Süddeutsche Zeitung“ (München): 

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Der Katalog der Bundesregierung ist richtig, weil er Provokation gerade nicht mit Provokation beantwortet. Er ist sinnvoll, weil er der türkischen Regierung minutiös vorführt, welchen Schaden sie sich in erster Linie selbst zufügt. So ist zum Beispiel die Veränderung der Reisehinweise nichts anderes als die Beschreibung einer Realität der willkürlichen Verhaftungen auch ausländischer Staatsbürger. Ein solcher verschärfter Reisehinweis ist deshalb keine Sanktion gegen die Türkei, sondern ein Gebot der Fürsorge der Bundesregierung gegenüber ihren Bürgern.“

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Dietmar Moews meint: Schon verschiedentlich herausgestellt in der LICHTGESCHWINDIGKEIT: Die Münchner Süddeutsche ist die beste deutsche Tageszeitung! Dennoch sind zwar innenpolitische Führungsansagen der deutschen Regierungen verlangt –  und Pflicht. Doch jedewede Form von Resonanz oder spiegelbildliche Erklärungszwänge, auf jede Ejakulationsstörung ERDOGANS direkt zu antworten, ist m. E. politisch falschverstandenes unprofessionelles HANDELN unserer Stellvertreter. ERDOGAN agiert unter der stilistischen Gürtellinie – darauf lässt man sich einfach nicht ein.

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Dazu „Frankfurter Rundschau“: „Es ist schwer zu ertragen gewesen: Die türkische Staatsführung zimmerte sich in den vergangenen Monaten und Jahren immer eifriger ihre Diktatur zurecht. Und die Bundesregierung übte sich in Zurückhaltung und buddhistisch anmutender Gelassenheit, preisverdächtig geradezu. In der Türkei wurden Menschen gleich kompanieweise verhaftet, Zeitungen geschlossen, Tausende Lehrer und Richter entlassen. Die Bundesregierung blieb ruhig, von ein paar Besorgnisäußerungen mal abgesehen.“

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Dietmar Moews meint: Dem nationalistischen Volk aufs Maul bzw. in den Arsch zu kriechen ist stets das letzte Mittel eines Zeitungstitels, wenn der Absatz misslingt – so die Frankfurter Rundschau:

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Wieso ist schwer zu ertragen, wenn die Türkei ihre eigene Entwicklung betreibt, so gut und so schlecht sie es können? Wenn Werner Siemens in den Kaukasus reiste, um Kupferminen zu suchen, musste er auch vorher bei Karl May lesen, wie es im Land der Skipetaren und im wilden Kurdistan gefährlich ist als fremder Reisender. Wer nur Reisekataloge studiert und dann in Antalya festgesetzt wird, weil er zuhause in Deutschland mit Kurden gemeinam in einem Fußballverein spielt – tja, nun. Das ist nicht Obliegenheit der deutschen Regierung, sondern der diplomatischen Beziehungen und der Botschaftler. Dabei gelten Diskretion, leise Töne, und keine lauten Drohszenerien.

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Dazu „Hannoversche Allgemeine Zeitung“:

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Sigmar Gabriel, der neue Außenminister, schlägt jetzt auffallend neue Töne an. Es geht um eine neue Strategie, die auch den Segen der Kanzlerin hat. In den vergangenen Wochen hat ein neues Stichwort Karriere gemacht: Selbstbehauptung. Hier liegt, mittelfristig jedenfalls, das nicht sonderlich strahlende, aber alternativlose Ziel der neuen deutschen Außenpolitik. Berlin lässt sich nicht mehr alles bieten. Lange haben es die Deutschen aus guten Gründen vermieden, auf offener Bühne den Zeigefinger zu erheben. Doch diese verrückte Welt braucht jetzt Ordnungsrufe.“

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Dietmar Moews meint: Für diese Müllfolklore hätte ich aber doch gerne Argumente der Hannoverschen Allgemeinen gelesen, nicht nur die blanke Forderung.

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Was ist denn in unsinnigen Wahlkampfauftritten gegen ERDOGAN mit SELBSTBEHAUPTUNG gemeint? Ist es etwa die Selbstbehauptung von SPD-Schulz und Gabriel gegen Merkel und Seehofer?

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Wie wäre denn begründet, wenn die Welt Ordnungsrufe brauchen sollte, dass es Ordnungsrufe von der deutschen BLOCKPARTEIEN-WAHLKAMPFSZENERIE leisten könnten? – Unmöglich können deutsche Wahlkampfblödheiten die Weltordnung stimulieren – ANMASSUNG, nichts weiter ist das.

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Aber dazu „Freie Presse“ (Chemnitz):

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Die Vertrauensbasis zur Regierung in Ankara war schon lange erschüttert, jetzt ist das Tischtuch zerschnitten. Es zeigt sich, dass Erdogans Feldzug gegen vermeintliche Terroristen und seine Tiraden gegen Deutschland keine momentanen Eingebungen sind. Es gehört zu seiner Strategie zum Umbau der Türkei. Das kann man nicht aussitzen oder diplomatisch weglächeln. Ob die angekündigten Maßnahmen aber Erdogan von seinem Kurs abbringen werden? Es gibt schließlich andere Partner. Russland etwa. Putin wurde nach dem Streit über abgeschossene russische Piloten in Syrien blitzschnell vom Gegner zum Partner.“

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Dietmar Moews meint: Wo bleiben die konstruktiven Vorschläge? Die deutschen Repräsentanten sollen allen türkischen Beziehungsoptionen mit vertrauensbildenden Ideen und Initiativen entgegenzugehen versuchen.

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ERDOGAN muss selbst entscheiden, ob er deutschen Touristen freie, demokratische und rechtsstaatliche Bedingungen an den Reisezielen und Reisenwünschen bieten will und kann – und sich von der aktuellen „GEHIRNWÄSCHE“ gegen „GEDANKENFREIHEIT“ verabschieden will. Deutsche Reiseidioten, die bedenkenlos in alle möglichen unrechtsstaatlichen Reiseghettos hinmachen – weil Sonne und Strand gut sind – denen können wir nicht helfen. Ferner steht es auch ERDOGAN frei, mit RUSSLAND oder ISRAEL, mit KATAR oder UNGARN politische Synergien zu entwicklen.

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Aber „Rheinische Post“ (Düsseldorf): 

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Die Bundesregierung hat sich mit ihrem unmissverständlichen Signal an die türkische Regierung aus ihrer passiven Rolle befreit. Das wurde Zeit. Immer wieder hat Berlin Beschimpfungen, Unterstellungen und Nazi-Vergleiche hingenommen, stets hoffend, dass Präsident Erdogan auf den Pfad von Dialog, Partnerschaft und Demokratie zurückkehrt. Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Die Bundesregierung kann nicht zusehen, wenn ihre Staatsbürger willkürlich verhaftet werden. Mit Konsequenzen in den Bereichen Tourismus und Handel trifft Berlin die Türkei an ihrer empfindlichsten StelleMit ihren Ankündigungen ist die Bundesregierung bewusst nur an die Schwelle eines Bruchs der Beziehungen gegangen. Der Ball liegt nun im Feld der türkischen Regierung. Nach den ersten Reaktionen aus Ankara steht leider zu befürchten, dass man dort nicht einlenken will.“

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Dietmar Moews meint: Deutschland soll nicht den Müll spiegeln. Deutschland soll keine Macht ausüben wollen, die Deutschland gar nicht hat. Deutschland soll sich so gut Freunde in der Welt machen, wie es möglich ist.

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Auch die deutsche Presse und die Wahlkämpfer müssen lernen, dass diese Ablenkung von deutschen Wahlkampfthemen, hin zu Propaganda und Hetzerei, überhaupt nur Irreführung und Dummheit produzieren kann. Warum sollte ERDOGAN, der zu seinen 51% Türken in der Türkei seine Invektiven und Pflichtbrüche gegen Deutschland veranlasst und spricht, die deutsche Meinung für mehr als einen Nebeneffekt seiner innenpolitischen Propaganda ansehen?

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Aber dazu Die „Volksstimme“ (Magdeburg):

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Die Bundesregierung zieht richtigerweise die harten Konsequenzen, nachdem sie monatelang taktiert und gezögert hatte. Wer sich vor Erdogan in den Staub wirft, kann nur verlieren. Für die in der Türkei gefangenen Deutschen verbessert sich nichts. Doch kann es sich die türkische Führung nun noch weniger leisten, sie jahrelang wegzusperren. Die indirekte Aufforderung des deutschen Außenministers Gabriel, besser nicht in die Türkei zu reisen oder dort zu investieren, werden Wirkung zeigen. Die Wirtschaft ist Erdogans Achillesferse.“

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Dietmar Moews meint: Ich kenne Magdeburg aus einigen Jahren Leben hinterm Altelbedeich in Crakau. Aggressive, autoritative Politik kennzeichnet die angängigen Lehrjahre der Sachsen-Anhaltiner in Dunkeldeutschland. Wieso wollen Menschen in Magdeburg lesen, dass man mit ökonomischem Druck anderen seinen Willen aufzwingen solle? Es sind diese Prekarier, die da wenigstens mal ohne eigenen Schaden draufhauen wollen. Wie kindisch!

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Aber „Der Standard“ (Wien):

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So groß aber sind mittlerweile Verblendung und Hybris, vielleicht auch die Furcht, doch einmal die Kontrolle über Land und Wähler zu verlieren, dass die Verantwortlichen in Ankara offenbar ohne große Überlegung in die Konfrontation mit Deutschland hineingesteuert sind. Sie verweisen zwar auf die Unabhängigkeit ihrer Justiz. Doch die Rechtsprechung in der Türkei widerlegt sie, die zusammengestoppelten Anklageschriften, die faktische Kontrolle, die der Präsidentenpalast und der Justizminister über den Gang der Gerichte ausüben. Die Konsequenzen der in Berlin angekündigten ‚Neuausrichtung‘ der Beziehungen werden erheblich sein. Reisewarnungen und Investitionsstopp treffen die Türkei. Andere in der EU werden den Deutschen folgen.“

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Dietmar Moews meint: Das lasse ich mir gefallen. Eine Wiener Zeitung äussert eine Meinung und Einschätzung des Geschehens, an dem ERDOGAN selbst proaktiv herumwerkelt. Aber bitte loben Sie die stille Reaktionsweise, anstatt der „auf den TISCHKLOPPEREI“ von Gabriel und Schulz den Vorzug zu geben. Zwischenstaatliche Beziehungen sind heikel und sensibel und nicht „HAUT DEN LUKAS“.

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Aber „Nürnberger Nachrichten“:

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Natürlich wird der schärfere Ton Berlins nicht sehr viel bringen. Recep Tayyip Erdogan ist längst in einem Stadium, in dem er sich nicht mehr davon beeinflussen lässt. Er kann seinen Kurs gar nicht mehr ändern, ohne selbst die Macht zu verlieren. Aber gerade deswegen müssen wir uns jetzt auch nicht mehr bis zur Lächerlichkeit verbiegen.“

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Dietmar Moews meint: Die klügste Presseposition, die hier aufgeboten wird.

Bravo! Nürnberger Nachrichten.

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Aber „Westfälische Nachrichten“ (Münster):

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Die deutsch-türkischen Beziehungen dürften nun eine neue Geschäftsgrundlage erfahren haben. Es wird garantiert frostig zwischen Berlin und Ankara. Verschärfte Reisehinweise für Deutsche und die Warnung an die Wirtschaft vor Investitionen werden den türkischen Präsidenten vorerst kaum zur Abkehr von einem abstrusen Machtwahn veranlassen. In Ankara wird man aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass Demokratie und Menschenrechte nicht auf dem Basar zu verhandeln sind.“

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DIETMAR MOEWS „HIT AND RUN“ Öl auf Textil 140cm / 140cm

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Dietmar Moews meint: Zweifellos wird Erdogan rechnen können. Und es fehlt auch die Vergleichbarkeit mit „BASAR“. Wenn Deutschland ruhig und seriös und integer mit den Deutschtürken umgehen wollte, würden diese heute von ERDOGAN sehr enttäuschten Deutschtürken bei der nächsten freien Wahl nicht erneut für AKP und ERDOGAN stimmen. Dann wird ERDOGAN sich neuorientieren – zweifellos.

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Denn ERDOGAN hat keine anderen politischen Prinzipien als den Machterhalt. Diesbezüglich ist ERDOGAN durchaus ein zeitgemäßer Politiker des Dritten Jahrtausends, der einfach Macht erhalten und überleben will.

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Anders „Rheinpfalz“ (Ludwigshafen):

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Für Ankara sind die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland und zur EU zwar viel wichtiger als umgekehrt. Aber darauf nimmt Erdogan keine Rücksicht. Nicht zuletzt wegen des Flüchtlingspakts fühlt er sich stark. Denn das Aufkünden des Abkommens birgt für die EU die Gefahr, dass Hunderttausende in Booten über die Ägäis kommen könnten. Aber es gibt auch ein grundsätzliches Dilemma: Die Türkei ist gespalten. Das zeigt der knappe Ausgang des Verfassungsreferendums im April. Die europäischen Partner des Landes dürfen jene, die in der Türkei für Demokratie und Menschenrechte eintreten, nicht im Stich lassen. Das macht Sanktionen zu einem schwierigen Balanceakt.“

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Dietmar Moews meint: ERDOGAN hat keinen Weg und keine Ziele. Seine Brachialität hat stets seine aktuelle Machtbefestigung zum Gegenstand. Wenn das nicht weiter aufblüht, sondern von den Türken gemieden werden wird, bleibt ERDOGAN nur eine Verschlankung seiner Rückständigkeit.

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Aber „europäische Demokraten der Türkei nicht im Stich lassen …“ – das ist eine völlig untaugliche Verdrehung der „Einmischung in innere Angelegenheiten“. Einmischung ist falsch, führt nur zu Sündenbockstreit und wäre eine Verlängerung des unausweichlichen Scheiterns der ERDOGAN-AKP.

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Menschenrechte der Türken? – das müssen türkische Gesellschaftskräfte selbst hervorbringen. (Nicht deutsche Badegäste in Antalya)

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Anders „Stuttgarter Nachrichten“:

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Sigmar Gabriel und Angela Merkel signalisieren dem türkischen Präsidenten trotz ihres härteren Kurses die Bereitschaft, die Brücken nicht abbrechen zu wollen – wobei sie politisch klug auch das Verhältnis zwischen Türken und Deutschen hierzulande im Blick haben. Gabriels verschärfte, wenngleich überdramatisierende Reisehinweise werden unmittelbar wenig Auswirkungen zeitigen. Schon jetzt reisen immer weniger Deutsche – im letzten Jahr waren es 3,9 Millionen – zum Urlaub in die Türkei. Und auch Gabriels Drohung, staatliche Garantien für Exportkredite und Investitionen in der Türkei auf den Prüfstand zu stellen, wird keine unmittelbaren Folgen haben, auch wenn die Türkei große deutsche Unternehmen wahnhaft in Terrorismusnähe zu drängen sucht.“

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DIETMAR MOEWS „Schallplatte mit Halloren“ Öl auf Leinwand

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Dietmar Moews meint: „Überdramatisierte Reisehinweise“ – sehr richtig.

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BILD.de am 23. Juli 2017 in dieser Presseschau:

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Folgende Zeitungen thematisieren auch den Zeitpunkt, den Außenminister Gabriel für seine Ankündigung gewählt hat.

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Dazu „Kölner Stadt-Anzeiger“:

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Bedauerlich ist, dass Berlin die neue Tonlage erst jetzt gefunden hat, zwei Monate vor der Bundestagswahl. Auch wenn es mit dem Fall Peter Steudtner einen konkreten Anlass gibt – besonders souverän lässt das zeitliche Zusammentreffen die Handelnden nicht aussehen. Es ist zu hoffen, dass sich daraus nun kein Wahlkampftrauerspiel entwickelt. Es würde wiederum Erdogan in die Hände spielen. Man könne einen Partner nur dann halten, wenn der noch weiter Partner sein wolle, heißt es im Auswärtigen Amt. Bei Erdogan kann man selbst das bezweifeln.“

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DIETMAR MOEWS „Fliegender Holländer“, Öl auf Leinwand, 190cm /190cm

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Dietmar Moews meint: „Meine liebe Heimatzeitung K St-A – es ist bereits ein Wahlkampftrauerspiel. Warum so zögerlich?“ – Besser wäre jedenfalls, einfach abzuwarten, wenn ERDOGAN etwas will, wenn er Angebote macht.

Die Flüchtlinge muss man ihm nicht „abkaufen“ – die kann man durch durchdringende Grenzmaßnahmen blockieren, wenn man sie nicht nach MERKELBURG in die EIFEL holen will.

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Anders „Neue Zürcher Zeitung“:

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Der Grund für den pompösen, aber inhaltlich kargen Auftritt des ehemaligen SPD-Vorsitzenden liegt primär im laufenden Wahlkampf. Der amtierende SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ist verzweifelt auf der Suche nach Themen, mit denen er die anscheinend so sicher im Sattel sitzende Kanzlerin Angela Merkel herausfordern könnte. (…)

Das setzte Gabriel unter Zugzwang. Dem erfahrenen Minister war während seiner ausführlichen Erläuterungen an der Pressekonferenz anzusehen, wie schwer ihm der Spagat zwischen der Glaubwürdigkeit der langjährigen SPD-Außenpolitik und den akuten Wahlkampfzwängen fiel. … Zwar erhielt Gabriel viel Beifall für seinen markigen Auftritt. Doch bei genauem Hinsehen war da nichts dabei, das die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern unmittelbar verändern würde.“ 

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DIETMAR MOEWS „Der Mexicano“, Öl auf Textil, 140cm / 140cm

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Dietmar Moews meint: „Sehr brav, Neue Zürcher Zeitung“. Dafür kaufe ich sie täglich!!

Unter diesen deutschsprachigen Blättern erscheint eine österreichische Zeitung, aber keine holländische und eine schweizerische; dabei ist hervorzuheben die Neue Zürcher Zeitung immer sehr beachtlich für uns in Deutschland schreibt.

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Es ist ERDOGAN eine Reiz- und Hetzoption, die sich massenhaft und propagandistisch leicht hochspielen und gegeneinander ausspielen lässt.

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Nämlich die deutsche LÜGENPRESSE kann hier für das eigene REIZKLIMA sorgen, ohne dass deutsche Repräsentanten dabei überhaupt als TÜRKEN-FEINDE hervortreten wollen (aber man findet natürlich billig die ansonsten resonanzlosen SPD-Blockpartei-Regierungskoaltionäre hier in eine ERDOGAN-AGGRESSION mit deutschistischem Ticket hineinzuschlagen).

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Ich argumentiere diese LÜGENPRESSE-Eigenmächtigkeit, ohne dabei wertspezifisch oder spezifisch auf ERDOGAN und ERDOGAN-Politik einzugehen:

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Eine nüchterne Kritik zu ERDOGAN hätte andere Aspekte zu beachten, als die deutsche LÜGENPRESSE und den SPD-Bundestagswahlkampf 2017. Wenngleich allerdings ERDOGAN selbst ähnlich propagandistisch gesteuerte PROPAGANDA gezielt erzeugt – was ebenfalls eine Spielart von LÜGENPRESSE ist.

 

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Elektroporsche, Massengesellschaft und Maschinensteuer

Dezember 29, 2016
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Vom Freitag, 30. Dezember 2016

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Wenn ein in Internetz-Suchmaschinen kursierender Personenname im Titel eines Blockbeitrages ausgeschrieben steht, wird der Blockbeitrag, gefunden, weil die Leute „Namen“ suchen. Ohne einen Personennamen einer „gerankten Person“ wird der Blog LICHTGESCHWINDIGKEIT, weil er ein unvergleichlich schlechtes Ranking hat, so gut wie nicht gefunden.

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Natürlich steht das im Widerspruch zu dem Anspruch, hier täglich SINN zu bloggen, damit die Öffentlichkeit und die Peers der hochgebildeten Benutzer es aufnehmen. Nun ja, das Meisterwerk in der Schublade bahnt sich seinen Weg über die Qualität, folglich diese exklusiven Lichtgedanken in Lichtgeschwindigkeit geholt werden können, auch wenn die IT-Strukturierung das so nicht vorsieht.

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Es bleibt als „Word of Mouth“ – die Mund-zu-Mund-Propaganda, die davon kommt, dass intelligentere Benutzer weitererzählen, wo man täglich LICHTGESCHWINDIGKEIT zur WELT-LAGE beziehen kann (dabei ist es doch die deutschsprachige und us-englische Publizistik, die hier täglich abgesucht und bewertet wird).

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ELEKTROPORSCHE – Elektroporsche wäre vor wenigen Jahre nicht als Gag verstanden worden. Wissen doch Porschekenner die dunkelgefärbte Vibration, die in einem der exklusiven 911er unverzichtbares Kult-Boliden-Erlebnis ist. Dazu gehört dieser Sprit-Boxer.

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Und jetzt das? – Akku, Batterie, Lade-Station, geräuschloses Katapultieren?

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Und dabei ist der ELEKTRO-Antriebs-STROM aus ATOM-KRAFTWERKEN, Braunkohle- oder Gas-Verbrennungs-Kraftwerken umweltschädlicher, dreckiger und kostspieliger als die dreckige CO2-Dieselei.

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Jeder TESLA ist damit dreckiger als der Betrugsdiesel-Turbo von VW.

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MASSENGESELLSCHAFT – Masse ist der Fachbegriff für mehr als eine Menschenperson in sozialer Wahrnehmung, aber anonym und ohne einander zu kennen (gewissermaßen sind bereits drei Leute, die sich nicht kennen „Masse“. Kennen sich soziale Gruppen, nennt man sie „Menge“).

Betrachtet man den heutigen Arbeitsmarkt und die Entwicklung der Erwerbsberufe, ist davon zunächst die Masse der Bürger allgemein betroffen. Bis hin, dass besondere kulturelle Fortschritte zu Massenarbeitslosigkeit führen kann.

Der Durchbruch der elektronischen Echtzeitkommunikation und die Rechenmaschinen, Komputer und Netzwerke, haben – allgemein gesagt – als IT-Revolution in den vergangenen dreißig Jahren angedeutet, wie gravierend die elektrische Technik unser Leben und unsere Massengesellschaft berührt und zu Veränderungen zwingt.

So ist der ELEKTROPORSCHE nur ein Symbolwort dafür, was nicht nur die bornierten Porsche-Fans trifft, sondern auch, was der Massenmensch unter dem Verkaufsargument „modern, fortschrittlich, rationalisiert, global ….“ dem Anschein nach alles freiwillig mitmacht (Dauer-Mobil-erreichbar, vollüberwacht, vollgesteuert), bis die Masse merkt, dass sie dem Telematik-Teufel die Hände gereicht hat, aber Kopf und Herz dabei vergaß. Die alte Arbeit wird die Massengesellschaft nicht zurückbekommen. Dennoch gilt nach wie vor – junge Leute sollten was lernen, was gefragt ist. Nur, wer gefragt ist, ist gefragt und bekommt bezahlt.

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MASCHINENSTEUER – inzwischen hat es jeder Trottel begriffen, dass die alte Arbeit und eine alte Vollbeschäftigung nicht mehr erwartet werden dürfen. Letztlich weiß jeder, als Unternehmer, als Arbeitnehmer, als Produzent und Konsument, dass die Produktivität und das Wachstum, die einen gesellschaftlichen Reichtum bedingen, längst nicht mehr von REFA-MANN und den Fließband-Akkordarbeitern kommen, sondern aus den Maschinen, den Produktions-Automaten, den Robotern und aus der kommenden 4.0-Ökonomie.

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Folglich ist es Heuchelei und Zynismus, die Renten und Sozialrechnungen auf Lebensarbeitszeit und Pro-Kopf-Stückzahlen zu berechnen – natürlich braucht ein Robotik-Produktionsprozess seine fortschreitende „Produktivität“ und damit die gesellschaftlich relevante RATE, aus der Staat, SOZIALSTAAT und GESELLSCHAFT aufbauen müssen. Wenn nicht mehr die Arbeitestunden die Produktivität bewirken, sondern Prozessoren und Roboter, müssen eben die Steuereinnahmen hiervon berechnet werden und nicht von Arbeitslosen.

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MASCHINENSTEUER ist unumgänglich!

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FAZ Titel vom 27. Dezember 2016

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Dazu fand ich jetzt als TITEL-KOMMENTAR der FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG am Dienstag, 27. Dezember 2016, von CARSTEN KNOP, den geistigen Durchbruch der US-Statthalter-Zeitung FAZ.

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Unter dem Überschrift „Die Antwort auf die Roboter“ titelte also die FAZ vergangene Tage, mit Carsten Knop (stark gekürzt):

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…Die digitale Zukunft ist gar nicht ungewiss …. dass man andere Dinge lernen muss als bisher … Die Arbeitsproduktivität ist in den vergangenen Jahre nur in wenigen Sektoren der Volkswirtschaft gestiegen. In der Breite hat die Digitalrevolution die Wirtschaft noch gar nicht erfasst. Darauf muss man in der Tat gefasst sein, ohne Angst, aber mit mehr Eigeninitiative, Empathie, Kreativität und Mut zur Veränderung.

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Die Gesellschaft wiederum braucht eine Idee davon, wie Arbeitnehmer an den Maschinendividenden, also den Gewinnen der Untermehmen, beteiligt werden können – und wie man es schafft, dass sie für sich und ihren Arbeitgeber unternehmerischer denken. Maschinen werden das nicht können.“

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DIETMAR MOEWS 1991 Tucuman / Argentina

DIETMAR MOEWS 1991
Tucuman / Argentina

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Dietmar Moews meint: Die FAZ springt und macht gleichzeitig die Hose nass. –  Egal, so geht es mit Philistertum immer.

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Liest man den letzten oben zitierten Satz von Carsten Knop, steht da zweifellos:

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wie Arbeitnehmer an den Maschinendividenden, also den Gewinnen der Unternehmen, beteiligt werden können -…“

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Sagen wir es doch eindeutig:

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Die erwirtschaftete Rate muss integriert und verteilt werden.

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Das Thema heißt Maschinensteuer auf Produktivität der automatisierten Produktion.

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Damit heißt das THEMA auch „Bedingungsloses Grundeinkommen“ eines jeden in unserem Steuerstaat „integrierten Bürgers“.

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DIETMAR MOEWS "Et in Argentina ego" Öl auf Leinwand

DIETMAR MOEWS
„Et in Argentina ego“
Öl auf Leinwand

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In Finnland ist ein Experiment dazu angelaufen. Unsere deutschen Medien zieren sich, darauf offensiv einzugehen.

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DIETMAR MOEWS "Cien Australes" Öl auf Leinwand

DIETMAR MOEWS
„Cien Australes“
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SNOWDEN – Liebesaffäre und neuer Film von OLIVER STONE

September 18, 2016

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Vom Montag, 19. September 2016

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SNOWDEN ist der neue FILM eines der produktivsten US-Filmregisseure und Drehbuchautoren OLIVER STONE (der angeblich überwiegend in München gedreht worden sei).

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EDWARD SNOWDEN hat als SUPER-GEHEIMNISTRÄGER der US-IT-Spionage erhebliche CIA/NSA-Methoden und konkrete Tatsachverhalte der „Aufklärung“ sowie deren Vernetzung mit anderen westlichen „DIENSTEN“ in Form von Originalkopien auf Festplatten, mehreren wichtigen Zeitungs-Verlagen übergeben – denen er dafür und dabei deren sicherheitspolitischen Verwertungsbedenken allein in die Entscheidungsverantwortung stellte, zu publizieren, was und wie sie für angemessen halten würden. Adressaten waren also neben WIKILEAKS, THEGUARDIAN.UK, NEWYORKTIMES.com, angeblich DER SPIEGEL sowie zwei dem SNOWDEN vermittelte Journalisten, die ebenfalls mit ORIGINAL-KOPIEN der NSA-Snowden-Copies als BACK-UP in „Freiheit“ leben.

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Diese Verlage haben die Geheimnisse teils publiziert. Dafür wird nun Edward Snowden, der für den US-Geheimdienst als absolut zur Diskretion verpflichteter Dienstleister gearbeitet hatte, von den USA verfolgt – wegen etwa mit Todesstrafe bewehrter Straftat-Vorwürfen, wie Hochverrat. Dafür „genießt“ Snowden derzeit angeblich Asyl bei PUTIN in RUSSLAND.

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Die BRISANZ steckte natürlich darin, dass die Bürger der USA selbst von ihrem Staat hintergangen werden, und die PUBLIKATION echte AUFKLÄRUNGSARBEIT wäre, gleichzeitig aber die staatlichen Systeme in erhebliche Legitimationsdefizite und unermessliche Vertrauenseinbußen gebracht würden.

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SKANDALÖS ist bei der gesamten CIA- IT-SPIONAGE gegenüber der Zivilgesellschaft herausgehoben, dass keinerlei NUTZEN oder SICHERHEIT dadurch geschaffen werden – bzw. bis heute wurden sämtliche schweren Angriffe und Gewaltanschläge auf die Sicherheit der Bürger nicht verhindert – und meist auch nicht nachträglich aufgeklärt worden.

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Dass Verantwortliche ständig eine gegenteilige Litanei herunterbeten, dass sie den Daten-Überwachungs-Totalitarismus per Komputer als „Sicherheit“ kostümieren, bedeutet lediglich, dass sie keinerlei Beweise vorbringen, sondern als falsche Propheten die massenmediale Durchdringung benutzen.

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OLIVER STONE (geboren 1946 in New York N. Y.) exponiert den als Hochverräter verfolgten Ex-US-Geheimdienst-Informatiker EDWARD SNOWDEN (geboren 1983 in North Carolina) in dem neuen Film, der ab sofort in deutschen Kinos gezeigt wird.

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KÖLNER STADT-ANZEIGER TITEL am Samstag, 17. September 2016

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Oliver Stone sagte in einem Interview zur Filmpräsentation „SNOWDEN“:

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KÖLNER STADT-ANZEIGER, Samstag, 17. September 2016, Seite 07 Gespräch von Ulrich Lössl mit Oliver Stone

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Als ich 2014 mit der Produktion des „SNOWDEN“-Films angefangen habe, war Edward Snowden in den Augen er meisten Amerikaner ein Volksverräter. Sofort nach er Enthüllung der Geheimdokumente, die er an die Weltpresse weitergegeben hatte, wurde er von der politischen Elite dämonisiert. Und das war der Grund, warum ich meinen Film über ihn in Deutschland gemacht habe.

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KEIN AMERIKANISCHES STUDIO HATTE DEN MUT, SICH AUF DIESES PROJEKT EINZULASSEN.

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Hier in München entstand der größte Teil des Films. Dann haben wir noch etwas in den USA gedreht und an Originalschauplätzen auf Hawaii und in Hongkong. …

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Spätestens seit der Stasi-Zeit reagiert man doch auch in Deutschland auf Bespitzelung sehr sensibel … das ist in Amerika nicht anders … wenn dieses Grundrecht verletzt wird, dann ist das fatal. Leider merkt das der Durchschnittsamerikaner noch nicht …

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(Snowden) ich war sehr angetan von seiner Aufgewecktheit, seiner Fähigkeit sich zu artikulieren, seiner Intelligenz. Alles, was er sagte, hatte er vorher gut bedacht und abgewogen. Er scheint irgendwie sogar unschuldig wie ein Kind. Da gab es keine Verschlagenheit, keine Verstellung, keinen Zynismus. Und das hat mich – nach allem, was er durchgemacht hatte – doch überrascht.“

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Frage Ulrich Lössl für den KÖLNER STADT-ANZEIGER: „Sie halten Snowden für integer?“

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OLIVER STONE:

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Absolut. Alles, was er tat, hat er aus Idealismus gemacht – und nicht, um damit Geld zu verdienen. Obwohl natürlich sein Wissen viele Millionen Dollar wert ist. Und was er durch die Enthüllungen offenlegte, hat natürlich auch für private Unternehmen einen kommerziellen Wert. Nicht nur Firmen wie Apple wurden dadurch hellhörig. Die arbeiten jetzt alle mit noch mehr Hochdruck an ihren Verschlüsselungs-Programmen. Snowden übrigens auch. …

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Er ist ein Patriot, der sein Land liebt. Snowden erinnert mich ein bisschen an Ron Kovic, über den ich den Film „Geboren am 4. Juli“ gemacht habe. Er wurde vom Vietnam-Soldaten zum Friedensaktivisten. Dass das Thema Snowden in den USA so eine Brisanz besitzt, hat auch damit zu tun, dass sich die politische Stimmung dort extrem verändert hat. Als ich in den 80er und 90er Jahren diese kritischen Filme über Amerika gemacht habe, war das Klima liberaler. Nach 9/11 ging ein Rechtsruck durch Amerika, der hat dann auch die Film-Industrie erfasst. Plötzlich gab es Serien wie „24“ oder „Homeland“, in denen so getan wurde, als würde Amerika tatsächlich durch die CIA oder das FBI beschützt werden können. Doch das ist alles eine Illusion. Das Gegenteil ist wahr.

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CIA und FBI haben total versagt.“

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Dietmar Moews meint: Ich spreche hier nicht über kommerzielles KINO oder die FILM-Kunst des OLIVER STONE. Jeder kann sich JFK, NIXON, Wallstreet oder Michael Douglas bei Oliver Sonne anschauen.

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Die Dummheit, Selbstsucht und Ignoranz der Menschen ist ursächlich für die indolente Teilnahme an so wichtigen Geschehnissen in unseren Tagen – was es heißt, eine IT-REVOLUTION über die Köpfe von Milliarden von Menschen hinwegzuziehen.

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OLIVER STONE hat begriffen, was Zugang und teilnahme in der Demokratie wert ist und dass wir auf die WAHRHEIT der INFORMATION angewiesen sind. Hier hat SNOWDEN gestanden, wo der Bürger stehen muss, wenn er dran ist: SNOWDEN hatte begriffen, dass er dran war.

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EDWARD SNOWDEN ist ein HEILIGER – der US-PRÄSIDENT BARACK OBAMA muss Snoden begnadigen, damit er aus seiner Moskau-PUTIN-Geiselhaft in seine heimat in den USA und in die Freiheit zurückkehren darf.

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Jeder sollte den FILM „SNOWDEN“ besuchen und anschließend darüber sprechen und dafür werben…

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SREBRENICA + GAZA – wie tot sind die Kranken?

Juli 11, 2015
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vom Samstag, 11. Juli 2015

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In diesen Tagen findet in Srebrenica, Bosnien, ein Gedenktreffen nach 20 Jahren Ermordung von etwa 8.000 Gefangenen unter UN-Schutz durch serbische Soldaten statt, und in GAZA wird eine gottverlassene Szenerie bezeugt, wo vor einem Jahr die 51-Tage-Massaker mit 1.800 getöteten Gazamenschen und getöteten 73 Israelmenschen in Ewigkeit zu Buche stehen.

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Israels gegen die Palästinenser – da tritt der deutsche Bundespräsident Gauck öffentlich auf und spricht sich schuldig für Srebrenica und er fühlt sich nicht schuldig für Gaza, aber er fühlt sich verantwortlich für das israelische Militär und die 73 israelischen Todesopfer.

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Dietmar Moews meint: Ich wünsche mir, dass die deutschen Regierungen Alles dafür tun, dass diese Massaker vermieden werden. Zumindest das Waffen HTrümmerwüsteinschenken ist pervers.

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Warum müssen Dolphin-U-Boote aus Kiel, die das Welt-See-und Hoheitsrecht vor der Küste von GAZA brechen, dem Massakerstaat Israel verkauft werden?

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Kölner Stadt-Anzeiger vom Dienstag, 7. Juli 2015 Seite 7 REPORTAGE

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Jürgen Roters sagt Ausstellung ab

Juni 14, 2015
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vom Sonntag, 14. Juni 2015

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Es gehört zur politischen Professionalität, quasi zum Handwerk, zu welchen Themen und Auseinandersetzungen, Planungen oder Meinungsprozessen man nicht oder hinhaltend sich stellt. Genau wie man sich artikuliert und plaziert, wenn man sich selbst über eine Wertartikulation öffentlich-massenmedial in Szene setzt:

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Ehrlichkeit oder Wahrheit spielen dabei nie die entscheidende Rolle, nicht zuletzt, weil das im Metier als „unprofessionell“ allein der Abwertung des Ehrlichen dient.

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Jüdische Kunst aus der Khasarenzeit (Aschkenasi)

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Gestern berichtet der KÖLNER STADT-ANZEIGER auf Seite 24 „KÖLN“, am 13. Juni 2015 (vierspaltig, ohne Bild) – ich zitiere die Autoren ANDREAS DAMM und CHRISTIAN PARTH ungekürzt:

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K S-A (Überschrift) „Roters sagt Ausstellung ab (Untertitel) VHS Nach Protesten der israelischen Botschaft verzichtet Stadt darauf, Fotos aus Gaza zu zeigen – von ANDREAS DAMM UND CHRISTIAN PARTH:

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Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) hat nach Protesten der israelischen Botschaft eine für den Herbst geplante Foto-Ausstellung der linken israelischen Reservisten-Organisation „Breaking the Silence“ abgesagt. Die von ehemaligen Soldaten gegründete Gruppe kritisiert das Vorgehen der eigenen Streitkräfte gegen die Palästinenser. In der Wanderausstellung, die derzeit in Zürich Station macht, sind private Schnappschüsse und Videoszenen aus dem Armee-Alltag zu sehen.

Nach Angaben eines Stadtsprechers hatten auch die Synagogengemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit vor der Fotoschau gewarnt. Es bestehe die Gefahr, dass sie antisemitische Reaktionen hervorrufen könne. Die Verwaltung hatte die Ausstellung im Rahmen einer Veranstaltungsreihe im Foyer der Volkshochschule am Haubrich-Hof zeigen wollen. Anlass der Reihe sind zwei Jubiläen, zusätzlich zu dem 50-jährigen Bestehen der deutsch-israelischen Beziehungen wird 2015 auch der 55. Jahrestag des Schüleraustauschs zwischen Köln und seiner israelischen Partnerstadt Tel Aviv gewürdigt. „In dem Zusammenhang erscheint uns die „Ausstellung fehl am Platz“, sagte Stefan Palm vom städtischen Presseamt. Sie passte nicht zu den Jubiläumsfeiern, die vor allem das Versöhnliche betonen sollen.

In Zürich stößt „Breaking the Silence“, zu Deutsch: „Das Schweigen brechen“, auf großes Interesse. „Wir sind überwältigt vom Andrang, es gibt einen unglaublichen Besucherstrom“, sagt Andrea König, Leiterin im Kulturhaus Helferei. „Die Reaktionen sind gemischt, aber die große Mehrheit findet die Ausstellung richtig und wichtig. Wir erleben auch, dass Leute, die am Anfang über die Ausstellung schimpfen, beim Hinausgehen ganz anderer Meinung sind und sagen: Jetzt haben wir begriffen, um was es geht.“ In der Schweiz hatte die israelische Botschaft kritisiert, dass das Außenministerium und die Stadt Zürich die Veranstaltung mit staatlichem Geld unterstützen. Den Mitgliedern von „Breaking the Silence“ geht es in erster Linie darum, die Öffentlichkeit in ihrem Heimatland wachzurütteln. Die Armee stellt sie als Nestbeschmutzer hin.

2012 war „Breaking the Silence“ im Berliner Willy-Brand-Haus zu sehen. Zur gleichen Zeit hatte die Organisation einen Sammelband veröffentlicht. Das Vorwort schrieb der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Avi Primor. Er würdigte die Aktivisten als „leidenschaftliche Patrioten“, die dabei helfen wollten, das zionistische Ideal einer gerechten Nation umzusetzen. „Ihnen geht es um nichts Geringeres als um die Menschenrechte und damit um das Überleben des Staates Israel“.

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Dietmar Moews meint: Dem Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters geht es nicht um die Menschenrechte, sondern um seine persönlichen Optionen, sein Image in die Zukunft zu befördern, statt sich zu schaden (mit seinem Ausstellungsverbot für die Volkshochschule hat Roters sich den Schutz der Netanjahu-Lobby erkauft), um den Preis die Kölner Demokraten auf sich aufmerksam zu machen.

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Wer hätte es gedacht – anlässlich der Armenier-Genozid-Debatte findet sich Jürgen Roters nicht unter den Verbotspolitikern. Hier wurde dem Türken Erdogan nicht nachgegeben, die historische Wahrheit weiter zu vertuschen. Erdogan hatte die Vertuschung verlangt, ähnlich wie die Massaker-Israelis die Gaza-Fotos zu verheimlichen verlangen.

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Bundespräsident Gauck behauptet: „Deutschland hat die Existenzgarantie für Israel übernommen, weil die Deutschen eine große Schuld tragen. Aber die Zusammengehörigkeit wurde auch in den vergangenen 50 Jahren durch das Leben von gemeinsamen Werten zusätzlich gefestigt.“

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Das muss mal einer erklären: Seitdem Netanjahus Massaker-Israelis zu brutalen Nazi-Gräueln gegen Gaza und Annexionswerte für Großisrael (Ostland) harte Wirklichkeit und die Einstaatentheorie entwickelt haben – wurden dadurch gemeinsame Werte gefestigt?

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Der Mittelmeer-Hoheitsraum vor Gaza gehört Palästina, nicht Israel. Aber zur Bewachung der Bodenschätze auf dem Meeresgrund liefert Deutschland neue Kriegsschiffe an Israel: Gemeinsame Werte.

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Wie wir dem KÖLNER STADT-ANZEIGER vom 13. Juni 2015 aus dem Bericht der Autoren Anderas Damm und Christian Parth entnehmen können (und wie ich es in der Neuen Zürcher Zeitung bereits gelesen hatte), handelt die Ausstellung von „Breaking the Silence“ vom Elend in Gaza, dass israelisches Militär anrichtet.

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Es sind aber nicht aktuelle Fotos des 51 Tage Bombardements des Sommers 2014. Diese Ausstellung „Breaking the Silence“ zeigt ältere Fotos und Berichte, aus der Zeit bis 2012.

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Zu fordern ist also, die um Israels Zukunft besorgten mehrheitlichen Bürger der Kölner Partnerstadt Tel Aviv, die nicht für die Gaza-Massaker sind, sondern denen am Zionismus der menschenrechtlichen Ausprägung liegt, zu respektieren und jetzt in Köln eine Dokumentation der Gaza-Massaker des israelischen Militärs des Jahres 2014 auszustellen. Es müsste doch von der israelischen Reservisten-Organisation auch solche aktuellen Bilder geben. „Wir haben nichts gewusst“ – diese Hitlerschlauheit der Alt-Nazi – sollte durch Informationsbereitstellung und Hinschauen abgefangen werden.

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Bis auf Weiteres bleibt den Anti-Massakermenschen, sich nicht vor der Antisemitismus-Propaganda zu fürchten. Diejenigen Handelsgüter aus Israel, die aus den gestohlenen Palästinensergebieten kommen, sind einfach individuell zu boykottieren: BEi REWE: Kein Gemüse aus annektierten Westjordangebieten – keine Produkte aus Besatzungs-Siedlungen, kaufen! Und BEI REWE schön nach der Herkunftssignatur fragen.

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aus Jüdische Allgemeine zum Wahlkampf 2015 in Israel

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Digital Natives im Circus Maximus der FAZ

April 26, 2015

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vom Sonntag, 26. April 2015

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Das diesjährige KÖLN SÜD KUNST offen! 2015 läuft.

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Die weltumspannenden Medien der Medienstadt Köln, vom Staat: Fernsehen und Radio, WDR/ARD, ZDF, DLF, vom Kommerz: RTL und Verlag Neven-Dumont, BILD von Axel Springer, Kölnische Rundschau, KÖLNER STADT-ANZEIGER, Kölner EXPRESS sind immer überall bestens informiert und berichten dem Lokalpublikum wie den Weltreisenden:

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KÖLN SÜD offen! 2015 – Ateliertage die 10ten.

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Bei Dietmar Moews in der Mainzer Strasse 28 heißt das:

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In der Kunst geht es immer weiter – in der Kunst gibt es keine Pausen

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Die Medienfachwelt spricht von „Digital Natives“. Die IT-Revolution hat totalitäre Züge von Oben und auch wichtige Konsumentenaspekte.

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Es ist nicht egal, wie sich der einzelne Mensch mit den digitalen Geräten benimmt. Wir werden analog geboren. Auch die „Digital Natives“ werden analog geboren. Selbst die künstlich gezeugten Menschen werden analog geboren – am Ende sterben sie auch analog, egal was sie – in ihrem Leben – zwischendurch digital anstellen.

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Circus Maximus“ heißt ein Titelkommentar von Jasper von Altenbockum, Samstag, 25. April 2015 – alle anderen Zeitungen und elektronischen Medien befassten sich mit diesem Thema:

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Die Subversion des deutschen Auslandsgeheimdienstes „Bundesnachrichtendienst“ in Zusammenarbeit mit der us-amerikanischen CIA / NSA hintergeht selbst die deutsche Bundesregierung.“

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Jasper von Altenbockum versteigt sich auf die FAZ-Linie in „Circus Maximus“:

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… die jüngsten Vorwürfe gegen den BND fügen sich in eine Reihe von Angriffen gegen die Zusammenarbeit mit der NSA, bei denen allesamt so getan wird, als handele es sich bei den amerikanischen Diensten um die größte Bedrohung der deutschen Sicherheit. Das Gegenteil ist der Fall. Ohne diese Zusammenarbeit wäre die Sicherheit Deutschlands gefährdet. Da das so ist, haben alle diese Angriffe für die Arbeit des BND untergeordnete Bedeutung.Viel wichtiger sind: Russland, China, Terror. …“

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FAZ, titelt 25. April 2015: „SPD erhebt in BND-Affäre schwere Vorwürfe gegen Kanzleramt. Fahimi: Aufsicht über Nachrichtendienst entglitten / Gysi: Landesverrat.“

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KÖLNER STADT-ANZEIGER, 25. April 2015, Seite 1: „GEHEIMDIENSTE BND massiv unter Druck nach Spähaktionen“

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Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt 24. April 2015: „ Kanzleramt kritisiert BND scharf“.

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Dietmar Moews meint: Die FAZ mit dem Wadelbeißer schießt mal wieder völlig am Ziel vorbei:

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Der Wert, der bei den Verfassungsbrüchen und den Straftaten des BND und des CIA gegen den deutschen Staat, die deutsche Regierung und die deutschen Bürger permanent, missachtet wird, heißt vorrangig FREIHEIT, nicht SICHERHEIT. Das Grundrecht auf individuelle Freiheit steht vorne im Grundgesetz (GG) – Sicherheit? (im Bundeswehrgesetz).

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Nach der deutschen Verfassung ist FREIHEIT ein herausgehobenes Gut für jeden Deutschen – vorne im Grundgesetz. SICHERHEIT ist eine derjenigen Staatspflichten im Gesamtkatalog der Staatsaufgaben.

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Die Beugung des Freiheitsrechts durch eigenmächtige angebliche Sicherheitseigenmächtigkeiten durch die USA sind unakzeptabel. Der BND darf nicht zugunsten USA-CIA-Interessen die deutsche Verfassung brechen. Er sollte es auch nicht tun, denn die versprochene Sicherheit entsteht gar nicht.

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Die Fragen zu militärischen Bedrohungen in der heutigen Welt sind vielfältig.

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Die Tatsachen der USA-Kriegshandlungen und Unsicherheiten in aller Welt sind die eindrucksvollsten unserer Zeit – Gaza-Bombardement und Syriengiftgas, Grosni und Tripolis – es hat keinen Sinn, aufzurechnen.

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Der US-Militarismus in der Welt und die Mordraten in den USA sind weder Kennzeichnungen von Sicherheit, noch legitimieren sie die USA zur Vollüberwachung Deutschlands.

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Sämtliche Vorbringungen des FAZ-Wadelbeißers sind konkret unzutreffend und irreführend.

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Selbst, wenn Jasper von Altenbockum mit seiner Gewichtung in diesen Abwägungen eigenartiger Weise so liegt, wie der CIA und der BND, so sind die Aussichten, dem US-Totalitarismus sich anzuvertrauen aus meiner Sicht unakzeptabel und nicht zielführend – auch nicht zwingend.

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Ich möchte für meine Sicherheitsansprüche keine US-Amerikanischen Geheimstützpunkte in Deutschland, von denen aus Kriegseinsätze gesteuert werden. Die USA können sich in den USA verteidigen – hier bilden sie Angriffsziele auf Deutschland. Finnland ist nicht in der Nato – Dänemark nicht, die Schweiz nicht. Will Deutschland eine eigene Angriffsfähigkeit aufbauen?

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Tote 20-Jährige hält den NSU-Mund

April 2, 2015

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vom Donnerstag, 2. April 2015

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Schon wieder ist ein ZEUGE der DEUTSCHEN JUSTIZ totgegangen – diesmal eine erst 20-Jährige ZEUGIN im NSU-Prozess, wo Frau Beate Zschäpe noch immer lebt, die sicher wissen wird, warum sie nicht sagt, was sie weiß.

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An welchem Datum wollen wir die Zählweise politischer Morde in Deutschland beginnen.

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Mein Vorschlag lautet: Mit dem letzten Datum, an dem ein Mensch ein Deutsches Bundesverdienstkreuz „verliehen“ bekommen hat:

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oder: Mit dem Erscheinen der ZWEITEN AUFLAGE von Thilo Sarrazins Volksverhetzungsbuch: „NSU schafft sich ab“.

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Will man alle zur Einschüchterung der türkischen Gastarbeiter in Deutschland überraschend gestorbenen Todesopfer mitzählen, kommt man bei den unaufgeklärten Gewaltfällen auf über EINHUNDERT.

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Nach der staatlichen NSU-Zählweise, werden ZEHN MORDE gezählt. Diese ZEHN seien NSU vom sogenannten NSU-TRIO.

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Alle danach Gestorbenen – es sind im NSU-Fall weitere FÜNFEINHALB –

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die beiden im Camper, Böhnhard und Mundlos bei Heidenheim,

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der „Zuckerkranke“,

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der „Selbstverbrenner“ und

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die 20-Jährige „EMBOLIKERIN“.

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Dazu die halbe Frau BEATE ZSCHÄPE, der man kaum noch mit dem Argument näher kommen kann: Wenn ihr das Leben lieb ist.

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt dazu Rüdiger Soldt am 31. März 2015 auf Seite 4:

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Dieses Mal gründlich ermitteln. Der Tod einer Frau wirft abermals ein grelles Licht auf die Sicherheitsbehörden im Südwesten“ … „Selbstmord .. gab es im Südwesten eine Neo-Nazi-Organisation .. waren am Polizistenmord nur Uwe Böhnhard und Uwe Mundlos beteiligt? … baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD) .. Früher behauptete er „kein anderes Bundesland“ habe „die Vorkommnisse um den NSU“ so intensiv aufgearbeitet wie Baden-Württemberg. Der bisherige Verlauf des NSU-Untersuchungsausschusses gibt ihm nicht unbedingt recht.“

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Ja, wie schön – es waren Vorgesetzte der Polizeileiche Kiesewetter beim Kuklux-Klan KKK – da fehlt jetzt nur noch die zweite Blackbox – ach ja, hielt etwa die Leiche einen Zettel in der Hand: „Ich war’s selbst, keinesfalls der Staatsanwalt?“

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Der KÖLNER EXPRESS am 31. März 2015, Seite 2 bringt:

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Der mysteriöse Tod einer jungen NSU-Zeugin. 20-Jährige stirbt in ihrer Wohnung. Ihr Freund verbrannte vor eineinhalb Jahren in seinem Auto“ …„Die jetzt in ihrer Wohnung gestorbene Zeugin war vor kurzem vom Untersuchungsausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung vernommen worden, weil sie sich bedroht gefühlt hatte. Die Behörden teilten weiter mit, die junge Frau habe am vergangenen Dienstag einen leichten Motorradunfall gehabt und sich eine Prellung im Knie zugezogen. Zwar sei die Frau mehrfach ärztlich behandelt worden, trotzdem habe diese Verletzung letztlich eine Verstopfung eines Blutgefäßes der Lunge ausgelöst“

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Und „last, not least“ das „neue deutschland“ auf der Titelseite mit zwei Autoren:

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neues deutschland, 31. März 2015, Titelseite oben links: „STANDPUNKT Überfordert von der Realität. Réne Heilig zu NSU-Ermittlungen und detailreicher Desinformation …“ sowie

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neues deutschland, 31. März 2015, Titelseite oben rechts: „NSU-Zeugin tot – natürliche Ursache vermutet. Untersuchungsausschuss-Chef: Kein Ansatz für weitere Ermittlungen …“ Seite 5 von Réne Heilig:

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Der Tod einer Zeugin und das Signal: Mund halten! Neue Aufregung bei NSU-Ermittlungen in Baden-Württemberg – Staatsanwalt geht nicht von „Fremdeinwirkung“ aus.

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… Bei Nachforschungen zum KKK-Ableger in Baden-Württemberg kam zutage, dass auch Polizisten Mitglied der Kapuzenbande waren. Ursprünglich war von 29 die Rede, die Zahl reduzierte sich wundersam auf drei. Darunter war immerhin ein Vorgesetzter der ermordeten Michele Kiesewetter.

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Wie immer die drei Neonazis auch zu Tode kamen, ein Signal an andere ist so oder so klar: Wer redet, lebt nicht lange. Das wird die Aufklärung der Verbrechen der NSU sowie die der „Unachtsamkeit“ von Sicherheitsbehörden nicht einfacher machen.“

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Dietmar Moerws meint: Seit Sarrazins Buch sind Türken in Deutschland nur noch im Schatten Erdogans oder der Ditib wahrzunehmen – sie verhalten sich politisch vollkommen still.

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Gegen Neonazis in Verbänden und Parteien ermittelt kein deutscher Staatsanwalt weiter als bis zur Personalie IM, Verfassungsschutz oder 007 –

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ist es nicht wie im Film?

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FROHE OSTERN, liebe Benutzer auf diesem deutschen GLOBUS MIT VORGARTEN.

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