http://de.metapedia.org/wiki/Moews,_Dietmar: Kurzkommentar

September 20, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4912

am Samstag, 20. September 2014

.

Fokko von Velde spielt J. S.Bach auf dem Saxophon im Spielplatz er Künste Hannover, Dietmar Moews, Stromgitarre, 1989

Fokko von Velde spielt J. S.Bach auf dem Saxophon im Spielplatz der Künste Hannover, Dietmar Moews, Stromgitarre, 1989

.

Unter meinem Namen finde ich seit Längerem auf der ersten Seite – wenn ich von meiner IP Dietmar Moews aus suche – diese Adresse (die ich nicht veranlasst habe und zu der ich auch keine Informationen habe):

http://de.metapedia.org/wiki/Moews,_Dietmar

.

Auf dieser Seite in einem Wiki werden Angaben zu meiner Person allgemein öffentlich bekannt gemacht und bereitgestellt. Die sind teils unzutreffend.

.

Als Betroffener erkläre ich hier: In dem besagten Redebeitrag beim Piratenparteitag, Neumünster, am 28. und 29. April 2012, habe ich drei Minuten Redezeit gehabt. Ich habe mich als Kandidat für den Bundesvorsitz vorgestellt und erklärt, was ich zu tun beabsichtige, damit die Piraten einen erfolgreichen professionellen Bundestagswahlkampf für 2013 aufziehen können sollen. Meine Rede wurde live im Deutschen Fernsehen gesendet, meine Rede wurde von den Piraten selbst im Stream in Echtzeit im Netz bereitgestellt. Von diesen Parteitag-Streams haben die Piraten Kopien angefertigt. Ob es dafür ein Piratenarchiv gibt, ist mir nicht bekannt. ICH HABE ZAHLREICHE Zeugen, die in der Halle meine Rede gehört haben:

.

Ich habe weder dort das Wort oder das Thema Weltjudentum ausgesprochen oder nur das Thema erwähnt. Insbesondere verwende ich das Wort Weltjudentum nicht in Gänsefüßchen, womit auf Nazipraktiken hingewiesen wird, so keinesfalls von mir.

.

In meinem intensiven politischen Leben oder in meinen wissenschaftlichen Publikationen oder Blogtexten gibt es keinerlei Spuren von Volksverhetzung, Antisemitismus, Judendiskriminierung, Rassismus, Stereotyp. Ich bewege Kunst, Aufklärung, Wissenschaft, Kritik und Freiheit:

.

Ich habe keinesfalls Juden als Begriff in der Sammelbedeutung verwendet. Eine solche Verallgemeinerung bzw. sprachliche Ungenauigkeit verbietet sich für mich als Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler.

.

Kritik wird von mir stets mit konkreter Seinsbindung und induktiver Perspektive, keinesfalls deduktiv gefasst. Das betrifft insbesondere Kritik an einem Juden oder von als Juden firmierenden Kollektive oder Organisationen, z. b. in der allwöchentlich vorgelegten Jüdischen Wochenzeitung, auf der letzten Seite die grafische Darstellung des Weltjudentums, unter der Ägide des Zentralrates der Juden in Deutschland publiziert, deren Medium diese Wochenzeitung ist.

,

IMG_3662

Darstellung des Weltjudentums durch „die Juden“ in Deutschland wöchentlich in der Jüdischen Wochenzeitung. Diese „Juden in Deutschland“ vertreten die Eroberungskriegspolitik der Netanjahu-und Siedlerpartei-Politik Israels -sie  können nicht für die liberalen Juden in Deutschland sprechen. Zweifellos gehört ein tradiertes Diaspora-Leben zum Judentum, wie auch zionistische Vorstellungen. Dabei wird Zionismus so weit aufgefasst, dass man in Israel lebt bzw. nach Israel einwandert bzw. auch in einem anderen Heimatland lebt. So gibt es deutsche Juden und Juden in Deutschland, die ganz verschiedene, bevorzugt mehrere Staatsangehörigkeiten haben, und auch Israelis sind.

.

In folgender Angabe ist „http://de.metapedia.org/wiki/Moews,_Dietmar“ semantisch unzutreffend und irreführend.

Im Weiteren wird bei „http://de.metapedia.org/wiki/Moews,_Dietmar“ folgender Text bereitgestellt (ich zitiere den Online-Text am 20. September 2014):

.

Hanns Joachim Friedrichs interviewt den Maler der Sportmotive im ZDF Aktuellen Sportstudio

Hanns Joachim Friedrichs interviewt den Maler der Sportmotive im ZDF Aktuellen Sportstudio

.

Dr. Dietmar Moews (* 8. November 1950 in Lauenau bei Hannover) ist ein deutscher Soziologe, Künstler, Maler und Mitglied der Piratenpartei (BRD). Moews gilt innerhalb seiner Partei als umstritten, da er öffentlich die Juden kritisiert.

Politische Arbeit

Auf dem Bundesparteitag 2012 in Neumünster kandidierte Moews für den Bundesvorstand der Piratenpartei. Nach dem Begriff Weltjudentum während seiner Rede, kam es zu Raunen innerhalb der Hörerschaft. Am selben Tag wurde gegen Carsten Schulz und Dietmar Moews wegen ihrer politischen Ansichten gehetzt, obwohl sich die Piratenpartei vorgeblich für Meinungsfreiheit einsetzt. Dies erfolgte sowohl in Form eines Rede-Boykotts als auch über persönliche Diskreditierung via Twitter. Einigen Piraten-Mitgliedern ging die Hexenjagd nicht weit genug. Sie forderten, auch die Namen der Unterstützer von Schulz und Moews öffentlich zu machen.[1][2][3]

Im November 2012 kam es erneut zu einem Wirbel um Dr. Dietmar Moews. Moews bezeichnet im November 2012 das Parteimitglied Stephan Urbach als Hochstapler, als AOL-Vertreter und nicht als Wissenschaftler, wie Urbach sich selbst bezeichnet, im Zuge der Bundestagskandidatur. Im folgenden Video nennt er Christopher Lauer als Pappkameraden und kritisiert Martin Delius, daß er keine Ahnung von Technik hat. Als Kommentar schrieb ein Benutzer namens Simon am 27. November 2012: „Widerlegt doch mal seine Behauptungen. Dietmar kann seine Behauptungen nämlich belegen. Und wer jemanden als Antisemit deshalb verunglimpft weil Dietmar aus einem BUCH von seinem Doktorvater vorgelesen hat, der hat wirklich nicht mehr alle Kronleuchter zusammen. Dass die üblichen Sockenpuppen hier die ersten waren und die popcorn-Leute das Recherchieren noch immer nicht gelernt haben, schadet dem popcorn-Format.“ [4]

.

Bildschirmfoto

.

Dietmar Moews meint: Die Möglichkeiten mit fremden Inhalten (Text, Bilder, Videos,Töne, Musik, Arrangements) Internetangebote zusammenzuschneiden, wird von den Rechteabsaugern, wie Google, Youtube usw. vollkommen willkürlich praktiziert.

.

Insbesondere Abbildungen aus bereits publizierten Massenmedien werden ungeachtet der Repräsentativität oft wiederverwendet oder nicht verwendet. Dabei werden Ausnahmepublikationen viel stärker herausgebracht und repräsentative Normaldarstellungen werden weggelassen.

.

Dr. DIETMAR MOEWS von FOKKO VON VELDE fotografiert

Dr. DIETMAR MOEWS
von FOKKO VON VELDE
fotografiert

.

Zwar besteht immer die Möglichkeit, dagegen juristisch anzugehen. Jedoch werden dadurch laufend Akzente gesetzt oder verschoben, in dem Auswahl und Zusammenstellung von persönlichen Abbildern betont oder ausgegrenzt werden. So entsteht insbesondere was die Darstellung oder Nichtdarstellung von Abbildern einer Person und von Abbildern ihrer sozialen Bezüge falsche Darstellungen erzeugt.

.

IMG_1665

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

Bildschirmfoto vom 2013-01-28 15:41:11

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 10.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 2.-

.

DIETMAR MOEWS im Jahr1976

DIETMAR MOEWS
im Jahr1976

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Dietmar Moews – Große NDR-Ausstellung 1977 b

Juni 16, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4338 b

Am 16. Juni 2014

.

IMG_2645

.

Dietmar Moews – Große NDR-Ausstellung 1977

.

Mit seiner großen NDR-Ausstellung im Jahr 1977 erreichte der sechsundzwanzigjährige Maler Dietmar Moews Ausstrahlung über die Kunstmarkt-Arbeit der Ballhof-Galerie hinaus.

.

Die Ausstellung dauerte vom 10. September bis zum 7. Oktober 1977. Sie umfasste über 170 Werke der Malerei und brachte Anerkennung und Verblüffung. Dietmar Moews hatte eine nicht erwartete ganz eigene Malerei hervorgebracht.

.

Das „Große Nilpferd auf einer Fahne“, DMW 143.37.77, 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand, das mit dem erleuchtenden Slogan von Dietmar Möws „kalt ist, wenn man friert“ den Ausstellungsbesucher schon vom Eingang des Foyers freundlich augenzwinkernd grüßte, gab den hiermit eröffneten Maßstab des Künstlers an.

.

Eigene Maltechnik und Farbauftrag von Öl-Tempera auf Leinwand. Thematisch waren die bereits beeindruckenden Stillleben, jetzt unglaublich materiale Schallplatten und eine umfangreiche Schmetterlingssammlung, durch drei weitere Felder erobert: Figuren, Akt und Portrait, Tierbilder, besonders das „Große Nilpferd auf einer Fahne“ und Landschaften. Und man merkte, der Maler hatte studiert, Studienreisen nach Frankreich und Italien gemacht. Der konkrete Ertrag konnte hier bestaunt werden.

.

Etwas ziemlich Ungewöhnliches passierte in dieser Ausstellung: Die Kunstkommission des Landes Niedersachsens hatte sich angekündigt, die Arbeit von Dietmar Moews in Augenschein zu nehmen, gegebenenfalls Kunst für die Staatlichen Kunstsammmlungen zu erwerben. Ein solcher Vorgang ist für den Künstler erheblich. Denn es handelt sich um eine „staatliche Bezeugung“. Und gemäß der „Kulturhoheit der Länder“ im föderalen Deutschland, sind Landeskunstkommissionen die hochkarätigsten Bezeuger überhaupt. Nebenbei kann sich der Staat nicht lumpen lassen – es kommen oft gute Realüberträge zustande. Im Falle dieser NDR-Ausstellung trat nicht der Veranstalter NDR-Funkhaus als Verkäufer auf, sondern Dietmar Moews selbst. Damit entfielen aus Sicht des Künstlers die sonst verbindlichen Provisionen für Dritte – Geld war also netto vor Steuern:

Es kam also der Kunstsammler, und als Geschäftsmann der Hausnachbar der Ballhof-Galerie Hannover, Günther Bohnecke in die Ausstellung, suchte unverzüglich Dietmar Moews in der Ballhof-Galerie persönlich auf, hatte eine Schublade mit Geldscheinen dabei und kaufte unverzüglich bar zahlend das Stillleben „Korb mit Früchten“. Das war auf dem Plakat abgebildet und ist im Original vor Augen viel „besser“ als auf dem Plakat zu sehen ist. Der hatte Augen im Kopf.

Nach einiger Zeit kam ein Anruf aus dem Kunst- und Wissenschaftsministerium des Staatssekretärs Dr. Axel von Campenhausen. Die Kunstkommission danke für die interessante Arbeit und kaufe das Stilleben, das auf dem Plakat abgebildet sei.

Inzwischen hatte auch die Dresdner Bank mit diesem Stillleben eine Kundenwerbung und ein Preisausschreiben ausgeschrieben, wie man mit Abbildung der Zeitung entnehmen konnte. Ich versicherte mich beim Minister rückfragend, ob es tatsächlich dieses Bild (zu diesem vergleichsweise hohen Kaufpreis DM 3.500.-) sein soll. Man sagte, der Minister wolle das Bild für sein Büro verwenden. Nun schrieb ich die Rechnung. Erhielt zusätzlich einen persönlichen Brief von Staatssekretär Dr. von Campenhausen, der seiner Freude Ausdruck gab, mal einen Künstler kennenzulernen, dessen Werke ihm Freude machen würden. Ich erklärte, nur Bilder zu malen, die ich selbst sehr gut finde.

Abgekürzt: Das Malen jenes Stilllebens, als Kopie nach Caravaggio, war sehr aufwendig, schließlich auch reisebedingt kostspielig, eben Lehrgeld – davon jetzt eine zweite Fassung anzufertigen war zwar eine anstrengende Sache, aber eigentlich eine Kinderei – für das Geld.

Nach Ende der Ausstellung kam die Anfrage für eine weitere Auftragsmalerei dieses Stilllebens. Bis heute habe ich davon fünf Fassungen gemalt. Die letzte war ein Geschenk für meine liebe Mutter, auf deren Tod ich es mittlerweile von ihr zurückbekommen habe.

.

Die Farben der Bilder in dieser Ausstellung des Jahres 1977 kreisten weiterhin um Blau, Himmellasuren und Luftperspektiven – meist mit dunkelroter Bolus-Untermalung. Und – hier in dieser Ausstellung ganz klar formuliert – das Tafelbild als Fenster auf der Wand: Eine speziell von Dietmar Moews designte Profilrahmung aus schwarz lackiertem Abachi, in einer Jugendstil-Anmutung von konkav-konvexem Profil, prägte den beabsichtigten Kontrast gegen all die modernistisch-gebrochenen Halbfertigkeiten der  1970ger, wo es hieß: Fensterbild, Renaissancebalken, rückgewendet.

.

IMG_1704

Aus Sicht des Jahres 2014 bin ich sehr glücklich, diesen Anfeindungen keinen Raum oder nur Anklang zu bieten. Blättere ich heute die Kataloge der Art Cologne oder des Deutschen Künstlerbunds jener Zeit durch und durchstoppele die Namensregister, dann finde ich da kaum ein solches ästhetisches Lebenswerk. Entweder sind diese jungen Hoffnungen früh erstorben oder sie haben sich ausgebrannt und selbstwiederholt bis sie krank geworden sind. Ja, Günter Uecker nagelt noch immer – jetzt auch auf Bütten. Was sollte ich dagegen haben?

.

IMG_2615

DIETMAR MOEWS DMW 56.13.76 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand 1976 in Springe gemalt.Verkaufspreis DM 4.000.- Ankauf der Stadt Hannover

.

.

IMG_2614

DIETMAR MOEWS DMW 110.4.77 „Holländische Welttorte“ 120 cm / 178 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 3.600.-

.

 IMG_2613

DIETMAR MOEWS DMW 109.3.77 „Das Honigopfer“ 152 cm / 170 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt. Kaufpreis DM 3.600.- an Privatsammlung Gantenbrink verkauft

.

.

IMG_2609

DIETMAR MOEWS DMW146.40.77 „Warteinweil, wo die frommen Soldaten sitzen und sich lustig machen“, 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 4.000.-

.

IMG_2617

DIETMAR MOEWS DMW 104.61.76 „wintermusic“ 86 cm / 132,5 cm, Öl auf Pappe, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 2.400.- an Privatsammlung Haack, Gehrden, verkauft.

.

IMG_2612

DIETMAR MOEWS DMW 111.5.77 „Ich liebe Dich“, nach Carpaccios Traum der heiligen Ursula, 170 cm / 152 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 4.000.-. Katalog-Abb. Ankauf der Stadt Hannover

.

IMG_2611

DIETMAR MOEWS DMW 126.20.77 „Ich liebe Dich 1877“, 170 cm / 152 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 4.000.-. Katalog-Abb.

.

IMG_2606

DIETMAR MOEWS DMW 138.32.77 „Weltfahnentorte“, 83 cm / 130 cm, Öl auf Leinwand. In Springe gemalt. Verkaufspreis DM 3.500.-. Katalog-Abb., Privatsammlung

.

Die Ausstellung war in den Wandelgängen um den Großen Sendesaal des NDR-Funkhauses in Hannover am Maschsee sowie gleichzeitig in der Ballhof-Galerie Hannover gehängt.

.

Das vielfarbige Plakat, zuzüglich Schwarz, war in der Art eines Fahnenstilllebens in Grüntönen gestaltet und zeigte zwei Foto-Applikationen, das Portraitbild des Künstlers und die das Stillleben „Korb mit Früchten“ nach Caravaggio. Außerdem prankte einer der Sponsoren „Heinrich’s Herrenmoden“ heraus, wie es die Hannoveraner sogar auf Litfaßsäulen sehen konnten.

.

1977_bildarchitektur_plakat

.

Die Einladungskarte zur NDR-Ausstellung enthielt einen Rapport von kleinen Vignetten aus dem Werk von Dietmar Möws bis zum Zeitpunkt dieser Ausstellung im Jahr 1977.

.

Zur Ausstellung gabe es den Katalog: Dietmar Moews – Bildarchitektur – gemalt collagiert gezeichnet – der einen Text von Rudolf Lange enthält sowie 30 farbige und zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen, außerdem die eigens Dietmar Möws gewidmete neue Musikkomposition von Berthold Türcke im Faksimile, wie sie dann zur Ausstellungseröffnung beim NDR uraufgeführt wurde.

.

Zu dieser großen Einzelausstellung vom NDR, durch die NDR-Kunstkommission, im NDR-Funkhaus Hannover, konnte das vorhandene Gesamtwerk der Tafelbilder – Stilleben, Landschaften, Figuren, Tiere – erstmalig ausgestellt werden.

.

038_3_75_kopie_theatralische_sendung_latour

DIETMAR MOEWS „Theatralische Sendung“ DMW 38.3.75162 cm / 192 cm, Kaseintempera und Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 7.500.-, Katalog-Abb.

.

Mit großer Plakatierung an städtischen Litfaßsäulen und dem Sponsoring der Kunstsammler Heinrich Zapke (Heinrich’s Herrenmoden), Klaus Schütz (Schützdruck), Heinrich Loeser (loeser internationales design) sowie der Fotografin Heike Seewald, konnten Plakat und der KATALOG herausgegeben werden:

.

1977_bildarchitektur_katalog_h132

.

Dietmar Moews – Bildarchitektur gemalt, collagiert, gezeichnet

.

Dieser Katalog enthält einen Text des Schriftstellers und damaligen Feuilletonchefs der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, Dr. Rudolf Lange.

.

Rudolf Lange hatte Dietmar Moews in Springe mehrmals besucht und besonders nach dem Springeschen und Deisterhaften des möglicherweise Regionalen gesucht. Später wünschte er sich eine „Deistertorte“ für seine private Sammlung, die er erhielt. Rudolf Lange, der „Germanist“ staunte über die auch mathematisch-ingenieuse ungewöhnliche Bildung von Dietmar Moews, der bereits als Wasserbauingenieur den neuen Hafen von Insel Norderney geschaffen hatte. Künstler, die wie Möws über großes handwerkliche Können verfügten, der in Italien Alte Meister kopiert hatte (Caravaggio und Piero della Francesca) und diese Qualität in der eigenen Galerie seit 1973 (zusammen mit Gerhard Merkin) durchsetzte – das war eigentlich alles zuviel, denn es war außergewöhnlich. Nach Außergewöhnlichkeit stand Dr. Lange gar nicht der Sinn. Dass hier ein Jüngerer, ein nach-68-er, geniale Zeichen von sich gab, die mehr nach Rolling Stones rochen als nach Picasso, befremdete ihn. Dietmar Moews hatte eine musikalische Basis als Beatmusiker – spielte in der bekannten überregional bekannten Hannoverschen Band the beads – und war Sänger im Kirchenchor. Die Pop-Art der 1970er Jahre und die BEATLES MANIA vertrat Dietmar Moews auch in der Ballhof-Galerie Hannover, die er seit 1977 bis 1984 allein führte.

.

484_9_94_kopie_korb_mit_fruechten

DIETMAR MOEWS DMW 161.55.77, „Korb mit Früchten“ nach Caravaggio, 46 cm / 64,5 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 3.500.-. Staatlicher Ankauf des Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kunst.

.

Der NDR-Katalog enthielt die faksimilisierte Partitur einer Musikkomposition, die der junge Komponist Bertold Türcke dem Maler Dietmar Moews gewidmet hatte. Das stimmungsvolle Stück QUANTZTNAUQ – für Blockflöte, Querflöte und Posaune – wurde bei der Ausstellungseröffnung uraufgeführt (es spielten Anke-Maria Schmidt, Blockflöte, Querflöte, Robin Schwerdtfeger, Posaune). Die Musik basiert auf einer Phrase des Barockkomponisten Quantz und wurde als tonaler Tonsatz gewissermaßen aufgelöst und in eine atonale grafische Symmetrie ausgeschrieben. Daraus entstand ausgehend vom ästhetischen Wiedererkennungsreiz, hin zu jazz-artigen, synkopischen Perkussionseffekten eine äußerst anspruchsvolle Herausforderung an die drei Musiker, die sich in Anwesenheit des Komponisten Bertold Türcke und des zahlreichen Kunstpublikums humorvoll aus der Affäre ziehen konnten.

.

Anlässlich der im Jahr 1977 stattfindenden DOCUMENTA führte Dietmar Moews eine Flugzeug-Luftkunst-Aktion durch. Es wurde ein fliegendes Bild im Bild gemalt. Das Bildmotiv bestand aus einer Landschaft in deren Himmel ein Flugzeug mit Flying-Flag schleppte – ein Objekt im Objekt, das große Medienresonanz erhielt.

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

.

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

Abonnement auf Lebenszeit, derzeit für einmalig Euro 500.-

Abonnement auf Lebenszeit, derzeit für einmalig Euro 500.-

Faksimile des Abonnements von Walter König, Buchhändler Köln

Faksimile des Abonnements von Walter König, Buchhändler Köln

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 10.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 2.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


DIETMAR MOEWS – Bilder: Galerie Merkin-Möws Hannover Linden Ausstellung 29. Oktober – 23. November 1974

Mai 30, 2014

.

aus dem DMW-ARCHIV 1974

.

Lichtgeschwindigkeit 4470

.

am 30. Mai 2014

.

Bilderliste der Ausstellung:

.

Bild

.

Ofen“ DMW* 14.1.74, 62 cm / 75 cm, Öl auf Leinwand, gemalt in Springe und in Hannover-Linden, Verkaufspreis DM 500.-.

.

Dietmar Möws, 1974, vor dem Stillleben "Selbstportrait" 23-jährig in der italienischen Eisdiele in der Deisterstraße/Schwarzer Bär Hannover-Linden

Dietmar Möws, 1974, vor dem Stillleben „Selbstportrait“ 23-jährig in der italienischen Eisdiele in der Deisterstraße/Schwarzer Bär Hannover-Linden

.

Der hier dargestellte Ofen stand im Hinterraum in der Galerie M. Dieser Ofen war die einzige Heizstelle in der Galerie, die seit einer Einstweiligen Verfügung durch H.-L.-Alexander von Berswordt-Wallrabe einer Galerie m in Bochum in Galerie Merkin-Möws umgetauft worden war.

Schmetterlinge waren in Sammler-Kästen des Landschulheims der Bismarck-Schule bei Eldagsen, wo Dietmar Moews mit dem damaligen Hausmeister befreundet war.

Der Ofen war Ausdruck der Vorstellung weiß-gebrochener Farbgebung und dem Naturstudium in Stillleben. Das Format (62 / 75) war im Sinne des Goldenen Schnitts gemeint.

.

Im Mai 1975 wurde das Ofen-Stillleben umgemalt. Eine auf dem Ofendeckel, rechts, positionierte leere Kaffeetasse sowie ein blau-gelber Topflappen, der an der Wand rechts hing, wurden übermalt. Nachdem diese abschließende Bearbeitung durchgetrocknet war, erhielt das Ofenbild die Handsignatur in Pinselschreibschrift mit der Jahreszahl 1975 sowie einen glänzenden Schlussfirnis.

Mit der Anlage des ersten Werkbuches, im August 1978, erhielt das Bild seine DMW-Eintragung und DMW-Nummer, die rückseitig aufgemalt ist.

Der Ofen gelangte im Jahr 1976 in eine Privatsammlung und wurde erneut in der NDR-Ausstellung 1977 gezeigt.

Das Ofenstillleben ist die erste farbige Abbildung in dem 1977 publizierten ersten Katalog Galerie Merkin-Möws „Dietmar Möws im NDR – gemalt, collagiert, gezeichnet“, Auflage 1000 Stück, 60 Seiten.

.

Große Palette“ DMW 16.4.74, 83 cm / 100 cm, Öl auf Nessel, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 750,-

.

Bild

.

Das Bild mit der Palette mit der Nummer DMW 16.4.74 hatte zunächst ein größeres Format und eine andere Komposition. Es wurde später erneut wesentlich verändert, mit rotem Vorhang sowie weiteren Gegenständen (s. NDR-Katalog).

.

Die dritte, im August 1975, geänderte und die vierte, im Mai 1976 ergänzte Fassung DMW 16.4.74 war in der Kunstsammlung der Eltern des Malers ausgestellt.

.

Schon dieses Bild bzw. auch die „Kleine Palette“ DMW 17.5.74 wurden Anlass der später unhaltbar gewordenen Freundschaft mit dem Maler und Professor Bernhard Dörries und dessen Schülerin und dann Ehefrau, Inge Höher aus Bielefeld. Dörries und Höher waren als Freunde des Freundes von Merkin und Möws, dem hannoverschen Egon Neubauer, in die junge Galerie M gekommen. Inge Höher besuchte Hannover gerne an Wochenenden, wo sie gelegentlich – mit und ohne den betagten Dörries – den sonnabendlichen Flohmarkt nach Raritäten abgraste und dann die Galerie in der Deisterstraße besuchte. Inge Höher kam also in Flanierlaune und traf Dietmar Moews in der Galerie. Sie hatte auf dem Flohmarkt eine alte verrostete Blechpalette mit angesteckter rosafarbenen Wachspapier-Kunstrosenblüte erworben, die sie dann umständehalber in der Galerie zurückließ, um sie beim nächsten Mal mitzunehmen. Als Inge Höher eine Woche später kam, die Palette abzuholen, hatte Dietmar Moews ein Stillleben gemalt: Palette mit dem Eckstuhl, der in der Galerie stand (DMW 17.5.74). Inge Höher rastete wütend aus: Das sei ihre Palette. Die Palette habe sie malen wollen. Jetzt könne sie die nicht mehr malen. Dietmar Moews erinnerte sich an Gespräche mit Egon Neubauer, zu der Szene im Grünen Heinrich bei Gottfried Keller, wo der Meister zum jungen Künstler, der sich gefoppt fühlte, sagte: „Mach’s, wer’s kann“.

Es entstand folglich unvermeidlich noch ein zweites Portrait dieser Blechpalette und ihrer Papierblume der beiden Malerei-Professoren „Bernhard und Inge“ (DMW 16.4.74). Zu dieser Zeit malte Dietmar Moews in seinem großzügigen und toleranten Elternhaus, Sudetenstraße 4 in Springe, wo er von 1955 bis 1968, von 1973 bis1978 und von 2004 bis 2008 lebte.

.

Springe, Sudetenstraße 4, im Obergeschoß malte Dietmar Moews

Springe, Sudetenstraße 4, im Obergeschoß malte Dietmar Moews

.

Diese Palette war ebenfalls in der NDR-Ausstellung 1977 gezeigt und im NDR-Katalog abgebildet.

.

Kleine Palette“ DMW 17.5.74, 75 cm / 62 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 500.-.

.

DIETMAR MOEWS "Kleine Palette" DMW 17.5.74 75 cm / 62 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt

DIETMAR MOEWS „Kleine Palette“ DMW 17.5.74 75 cm / 62 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt

.

Die „Kleine Palette“ wurde von der hannoverschen Kunstsammlerin Aenne Hütte, Mutter des bekannten Kunstgaleristen Dieter Brusberg (Hannover und Berlin-Ku’damm), gekauft.

Die „Kleine Palette“ wurde erstmals im Sommer 1974 auf dem Göttinger Kunstmarkt ausgestellt, wo Dietmar Moews inzwischen das Studium der Rechtswissenschaft aufgenommen hatte und Merkin und Möws erstmalig mit der „Poesie der einfachen Dinge“ im Kunstmesse-Katalog präsentiert wurden. Das Stillleben „Kleine Palette“ konnte auch in der NDR-Ausstellung gezeigt werden und ist im NDR-Katalog abgebildet.

.

Holländischer Glastisch“ DMW 18.6.74, 62 cm / 75 cm, Öl auf Nessel, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 500.-.

.

DIETMAR MOEWS "Holländischer Glastisch" DMW 18.6.74 62 cm / 75 cm, Öl auf Nessel, in Springe gemalt

DIETMAR MOEWS „Holländischer Glastisch“ DMW 18.6.74
62 cm / 75 cm, Öl auf Nessel, in Springe gemalt

.

Das Bild wurde für die Sammlung von Maltzahn, Gehrden / St. Peter-Ording gekauft. Vorher wurde der „Holländische Glastisch“, auf dem Stand der Galerie Merkin-Möws auf dem Kunstmarkt Göttingen 1974 präsentiert.

.

Großes Reliquiar“ DMW 21.9.74, 185 cm / 155 cm, Öl auf Leinwand, das Bild ist in Springe gemalt worden und hat fast das gesamte Jahr 1974, bis zum Ausstellungsbeginn ende Oktober gedauert. Ein Verkaufspreis wurde nur auf Anfrage aufgerufen (er belief sich auf DM 2.500,-).

.

DIETMAR MOEWS "Großes Reliquiar" DMW 21.9.74 185 cm / 155 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt

DIETMAR MOEWS „Großes Reliquiar“ DMW 21.9.74 185 cm / 155 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt

.

Für die Darstellung des schachgemusterten Fliesenfußbodens nutzte Dietmar Moews die Rechtswissenschaftsvorlesungen im alten Juridicum der Georg-August Universität Göttingen, wo er sich die Hälfte des Jahres der Jurisprudenz und der perspektivischen Wirklichkeit widmete.

Dargestellt ist der Ausblick von der Galerie M auf die Deisterstraße bzw. im Blick auf eine Meeresfläche, Horizont und Himmel. Türklinke und Schlüsselloch gibt es nicht, damit kein Wasser reinlaufen kann.

Das Große Reliquiar ist nicht auf der Vorderseite signiert. Eigentlich ist das „Große Reliquiar“ eine Ölstudie und farbtechnisches Experiment. Die gesamte Leinwandfläche ist sehr primitiv und werktechnisch unzureichend gearbeitet. Allein die zu stark saugende Kreidegrundierung hat die Bildfläche brüchig gemacht. Die Ölmalschichten schlugen unterschiedlich stark weg, ein abschließender Firniß konnte das Ganze auch nicht zusammenholen.

Es ist in der Ausführung leider kein Meisterwerk geworden, aber es war für die Malerei für die erste Ausstellung der puristische Halt, und neben dem Ibiza-und Formentera-Aufenthalt im Sommer 1974 – gemeinsam mit Gerhard Merkin, Angeli Cortez-Hütte und der jungen Malerin Angelika Steiner – wo fünf wunderschöne Stillleben entstanden (s.“Ibizarera“), Motiv fürs Plakat und Krönung der Ausstellung.

.

Reliquiar der Galerie M“ (ohne DMW-Eintrag), 60cm / 50 cm beigefarbener Tonkarton und lineare Zeichnung des Motivs „Großes Reliquiar“, mit dem Ausblick aus der Galerie M, Blickrichtung Deisterstraße: Handsieb-Druck in zwei Farbgängen in Dunkelblau und in Altrosa.

.

1974_galerie_m_plakat

.

Der Siebdruck wurde von Dieter Hoffmann, Beethovenstraße Hannover-Linden ausgeführt. Hoffmann, der sämtliche Plakate und Einladungen im Auftrage von Merkin und Möws gut und verlässlich ausführte (ausgerechnet dieses Reliquiar hat, abweichend von der Vorzeichnung, vom Drucker versehentlich eine kleine falsche perspektivische Linie bekommen).

1974_galerie_m_einlad1_h1321974_galerie_m_einlad2_h132

Einladungsdrucksache zur Ausstellung

Die Drucke erhielten als Ausstellungsplakate von Hand in die Fensterflächen eingeschriebene Angaben: Dietmar Möws – Bilder, 29.10.- 23. 11. 1974, Galerie M Hannover-Linden Deisterstraße 60, Öffnungszeiten Dienstag-Freitag 17-20 Uhr, Samstag 15-18 Uhr,Montag geschlossen.

.

Der zweifarbige Hand-Siebdruck „Reliquiar“ wurde als ein Multiple-Spiegelobjekt zu 40 handsignierten und numerierten Einzelexpemplaren angeboten und verkauft. Dietmar Moews hinterlegte den Siebdruck mit einem 60 cm / 50 cm großen justierten Spiegel. Die sekundärarchitektonischen Schaufenster-Darstellungen wurden ausgeschnitten, während die Ansichtsseite mit einer 60 cm / 50 cm großen justierten Glasscheibe abgedeckt wurde. Der Tonkarton-Siebdruck liegt zwischen beiden Sandwich-Scheiben und ist mit zwei Spannträgern verbunden, die gleichzeitig als Aufhänger dienen konnten.

.

Selbstportrait um eine Erdbeere“ DMW 23.11.74, 155 cm / 185 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt, gerahmt Verkaufspreis DM 2.300.-

.

Dieses Stillleben wurde später im NDR-Katalog abgebildet

Dieses Stillleben wurde später im NDR-Katalog abgebildet

.

Ein Selbstportrait ist dieses Fahnenstillleben (drei Streifen) wegen der von Dietmar Moews in jenem Jahr bevorzugten Kleidung in seinen Lieblingsfarben, das weinrote Fred-Perry-Hemd vom TTC Springe, die weiße Jeans, die weißen Arztschuhe und die von Aenne Hütte in der Boutique IBIZA geschneiderte hellblaue Samtjacke. In

.

Die übermalte erste Fassung mit der Erdbeere

Die übermalte erste Fassung mit der Erdbeere

der Anfangsfassung des Ensembles hatte die Wand eine altrosa Färbung, der untere Streifen war dunkelblau und am Knopf der weißen Hose hing zunächst eine Erdbeere.

Die gesamte Leinwand war sehr zerknittert, nachdem es sich um ein extrem stark einlaufendes Gewebe handelte, dass bereits beim Grundieren den Keilrahmen zerriss, hatte ich das Tuch vor dem Aufspannen mit Wasser getränkt und liegen gelassen, bis es trocken war. So hatte die in der Leinwand befindliche Appretur die Knitterfalten so fixiert, dass später auch bei sorgsamem Aufziehen die ganze Bildfläche faltig blieb. Trotz mehrfacher Grundierung mit Füller, blieb die Fläche ziemlich faltig. Es lag auch so gesehen nicht fern, die Fahnenstreifen mehrfach mit der Ölfarbe durchzustimmen. Der dunkle neapelgelbe Ton, der das Stillleben abschließend bestimmt sowie eine braunfarbige Fußleiste stimmten das Ganze neu ab, nachdem die rote Erdbeere übermalt war.

.

An diesem Stillleben, mit den an der Wand hängend lebensgroß gemalten persönlichen Kleidern, konnte sich der alte Malerprofessor Bernhard Dörries, der mal als Sonderfall der Neuen Sachlichkeit im Jahr 1937 an die Kunsthochschule am Steinplatz in Berlin berufen worden war, besonders erfreuen. Denn wenig später kam Dörries, der zu jener Zeit, im Jahr 1974, in Bielefeld und an der hannoverschen Podbielskistraße malte, ebenfalls mit hängenden Mädchenkleidern heraus, lebensgroß, in gestrichelter Tempera auf Leinwand, fein durchgemalt. Und auch hier grüßte Gottfried Kellers „Grüner Heinrich“: Mach, wer’s kann.

.

Glas mit Vorhang“ DMW 19.7.74, 49 cm / 41 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 350.-

.

019_7_74_glas_mit_vorhang

.

Das Wasserglas wurde zuerst beim Auftritt der Galerie M im Sommer 1974 auf dem Kunstmarkt Göttingen ausgestellt. Anschließend beim Deutschen Künstlerbund in Stuttgart 1974 eingereicht.

Im Jahr 1975 wurde dieses Bild erneut bearbeitet und mit einem glänzenden Schlussfirniß versehen und gehört zur eigenen Sammlung des Malers.

.

Glas auf einer Fensterbank“ DMW 20.8.74, 49 cm / 41 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 350.-

.

020_8_74_glas_auf_einer_fensterbank

.

Das Bild wurde ebenfalls beim Auftritt der Galerie M auf dem Kunstmarkt Göttingen 1974 ausgestellt.

Im Jahr 1976 wurde das Bild mit einem glänzenden Schlussfirniß versehen.

Es gehört zur Sammlung Dietmar Moews.

.

Glas und Blüten auf einer Fahne“ DMW 25.13.74, 60,5 cm / 73 cm, Öl auf Leinwand, Verkaufspreis DM 500.-. Das Bild wurde in San Antonio Abad, auf der spanischen Baleareninsel Ibiza gemalt.

.

025_13_74_glas_blueten

.

Es ist das allererste Fahnenbild: Stillleben mit drei Streifen.

.

Die Farben der Fahne waren der Naturumgebung der Hausanlage von Aenne Hütte in San Antonio Abad entnommen. Das helle Licht von Ibiza machte eine insgesamt linde Farbkraft. Die blauen Prachtwinden mit grünen Ranken an den weißen Bungalows machten täglich das Theaterstück des umlaufenden Sonnenlichts – ging das Sonnenlicht ums Hauseck, schlossen sich die Blüten im Schatten, wo dann die Sonne hinschien öffneten sich die prächtigen Blüten. Sowie man eine Blüte abbrach, um sie zu malen, rollte sie ein und vertrocknete, eh man sich versah: Windenblüten können nur an der lebendigen Ranke studiert und gemalt werden (es sei denn man versucht es mit Fotografie).

.

Mit diesem Stillleben hatte Dietmar Moews die Klarheit beschlossen, das Gestaltungsprinzip „einfache Sache“ und „weglassen, was man weglassen kann“ zu einem Stilllebenaufbau auszuprägen: Zwei Farben, eine Nichtfarbe als drei Streifen, wo im mittleren Feld ein passender Gegenstand mit Lichtregie und knappster Ausarbeitung und räumlichen Augenwirkung gezeigt wird. Das Fahnenstillleben war geboren.

Dieses erste Fahnen-Bild kaufte der jüngere Bruder von Gerhard Merkin, Günter Merkin, ein sehr begabter Handwerker mit Kunstsinn.

.

Heimfahrt“ Stillleben auf einer Fahne mit grauer Hose, die Farben auf der Heimfahrt von Ibiza bei Bad Oeynhausen gesehen. DMW 26.14.74, 60,5 cm / 73 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 600,-

.

026_14_74_heimfahrt

Ankauf Sammlung Heinrich Zapke.

Abbildung im NDR-Katalog von 1977

.

Hemd mit Fahne“ DMW 27.15.74, 60,5 cm / 73cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 600,-,

.

027_15_74_hemd_m_fahne

Ankauf Sammlung Heinrich Zapke,

Abbildung im NDR-Katalog von 1977

.

Stillleben Sonnennormandie“ mit der hellblauen Samtjacke, DMW 30.18.74,130 cm / 110cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 1.500.-.

.

030_18_74_sonnennormandie

Ankauf Sammlung Heinrich Zapke

.

Stillleben Normandieregen“ mit dem weinroten Fred-Perry-Hemd, DMW 29.17.74,130 cm / 110cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt – 64. Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover – Verkaufspreis DM 1.500.-.

.

029_17_74_normandieregen

Ankauf Sammlung Heinrich Zapke

.

Fahnenstillleben mit spanischem Wasserbehälter“ DMW 31.19.74, 60,5 cm / 73 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 500.-.

.

031_19_74_wasserbehaelter

Ankauf Sammlung Heiner Wingert, Kirchrode.

.

Rhamnus Cathartica“ Zweig mit rotem Fruchtstand auf Fahne DMW 33.21.74, 62 cm / 75 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Ankauf Sammlung Aenne Hütte, Arnum,

.

IMG_2366

.

Ibizarera“ (kleiner Stuhl, großes Glas, Badehose und Oleanderblüten) DMW 24.12.74, 60,5 cm / 73 cm, Öl auf Leinwand in San Antonio Abad, Ibiza, gemalt, Verkaufspreis DM 500.-, Ankauf einer Privatsammlung.

.

024_12_74_ibizarera

Abbildung im NDR-Katalog von 1977

.

Dietmar Moews mit Patenkind in den Geburtstagsfarben am 8. November 1974, der Ofen aus DMW und Ibizarera

Dietmar Moews mit Patenkind in den Geburtstagsfarben am 8. November 1974, der Ofen aus DMW 14. und Ibizarera

.

Freimütige Selbstbetrachtung: Diese erste Ausstellung war das Zeugnis des Genies. Während seine herausragenden Begabungen dem malenden, zeichnenden, singenden, spielenden, handwerkelnden, studierenden Kindes Dietmar Moews natürlich waren, hatte sich ohne schrittweises öffentliches Herantasten, mit dieser Ausstellung die Entschiedenheit und Klarheit des großen Sterns manifestiert.

.

Dietmar Moews,1974 im Hafen von Formentera Baleares

Dietmar Moews,1974 im Hafen von Formentera Baleares

.

Neubauer erklärte es mit einer Verkapselung einer Knospe und dem Aufbrechen mit der reifen Frucht. Neubauer liebte das Fabulieren in eigenen Metaphern. In unserer Freundschaftszeit – zwischen 1973 und 1978 – haben wir inspiriert zusammengearbeitet und viel miteinander gelacht. Sein nicht aufgebackener Harry-Haback-Kuchen und der Silberlöffel verbiegende schwarze Tee waren ungenießbar, aber reiner Humor. Als mir auf die Frage: Warum Päpste nicht heiraten (Paul VI.), die Antwort entfuhr: Weil es immer nur Einen gibt. – krümmten wir uns minutenlang vor Lachen und lagen wortwörtlich am Boden und auf Tischen.

.

Betrachtet man die extreme ästhetische Eigenartigkeit der Stillleben dieser Ausstellung, wo Sinn, handwerklicher Zugriff, Ordnung, Geschmack und Abstimmung, anscheinend voraussetzungslos erscheinen. Und schaut man ins Werktagebuch (Dietmar Moews Werksverzeichnis DMW Band EINS 1978-1986), dass hier lückenlos Spitzenwerke rausgekommen sind, wird deutlich, dass nur wenige fehlende Nummern der sicheren Selbstzensur geopfert worden waren. Es entstand kaum Ausschuss.

.

Dietmar Moews bezog aus diesem Auftritt das starke Selbstgefühl, den Gang als Genie der Bilder antreten zu sollen. Das somnambule Qualitätskönnen, immer die Dynamik und die Lust des Bildermachens geradezu zu verkörpern, weil das Talent für Hand und Auge in allen Werkzeugen drin ist – das Künstlerleben als Spiel ohne Ende – ein Spiel der sozialen Belohnung anzunehmen.

.

Mit der außergewöhnlichen Herausforderung einer Aufgabenstellung für das Ingenieurprädikat im Jahr 1972, den Hafen der ostfriesischen Insel Norderney zu entwerfen und auszulegen, der tatsächlich in den Jahren 1974-1977 gebaut worden ist, hatte Dietmar Moews offiziale Lorbeeren erhalten, die ihn eigentlich gar nicht motiviert hatten. Noch im letzten Studienjahr machte er Europareisen als internationaler Leichenwagen-Transitfahrer – nach Tessaloniki und nach Mirabella Imbarcardi.

.

Malerische Übernachtung auf dem Weg einer Überführung nach Sizilien

Malerische Übernachtung auf dem Weg einer Überführung nach Sizilien

.

Dabei war im Umgang mit Professoren, Ministerialen, Journalisten und Geschäftsleuten bereits klar, wie hochwertige Fremdbilder das Selbstbild stimulieren.

.

Mit dem selbständigen Galeriegeschäft mit der Galerie M und dem beinahe gleichaltrigen früheren Schulfreund Gerhard Merkin und der offensiven Entscheidung, ab jetzt selbst zu bestimmen, wie das Leben werden soll, hatte eine außergewöhnliche Arbeit begonnen: Galeriebetrieb, Malerei, Jurastudium, Schuldienst als Mathematiklehrer, Katastrophenschutz als Z 10 Helfer, Krankenwagenfahrer und Rettungssanitäter bei der Johanniter Unfallhilfe, Fußballer bei den Sportfreunden Springe und Gitarrenspieler mit blühendem Sexus Nexus – weitreichend auf eigene Rechnung.

.

Kurz, Dietmar Moews war mit 22 Jahren ohne Netz und familiäre Vorbereitung in einen freiberuflichen Konkurrenzkampf geraten. Und rief damit – ohne es zu ahnen – den Furor von Neid, Intrigen und verschworener Mediokrität der Sozialität herauf, die dreckig und stinkend die leuchtende Spur anfressen. Nur die Stärke aus dem inneren Impuls steht mit Werken heraus und ist heute, rückwirkend, mit Blick auf ein Lebenswerk, geeignet die Ausstrahlung und Wirkung durchzusetzen. Daran können begehrliche Mickerlinge und kann auch eine verirrte staatliche Kunstorganisation nichts ändern.

.

Wenn Dietmar Moews mit seinen neuesten Werken auftritt oder selbst das Publikum anspricht, öffnen ihm und seiner Ausnahmepersönlichkeit die Menschen freiwillig die Bahn. Mit dieser ersten Ausstellung 1974 in der Galerie M wurden die bis dahin größten Verkaufserfolge erreicht. Sammler und Fachleute kauften. Internationale Referenzen wurden gebracht. Dietmar Moews, dessen bescheidene, schüchterne Art von Hause aus, wurde in Begegnungen mit bezeugten Genies, wie dem Göttinger Strafrechtsprofessor Schreiber oder dem Malereiprofessor Peter Janssen in Berlin, gelockert und angenommen. Dietmar Moews hatte musisches, handwerkliches und mathematisches Talent, hatte dialektische Kraft und Schärfe, ungewöhnliche natürliche soziale Dynamik, dazu den gnadenlosen Fleiß, sich lebenslang ein unvergleichliches Pensum vorzunehmen und sich dafür die Freunde und Partner zu suchen und zu finden, die er sich wünschte. Er liebte die attraktiven Frauen, die ihn mochten.

.

Ohne geschmacksfreie Fleischbeschau zu veranstalten war Folgendes eingetreten, was mangels Erfahrungen unkommentiert mitgeteilt wird: es wurden fast alle Bilder dieser Ausstellung ohne weitere Akquisehintergründe von dem Maler fremden Erstkäufern gekauft. Beim Kauf wurde nicht am Preis gehandelt. Es wurden einige Bilder als zweitgefasste Auftragsbilder aus der Originalhand neu bestellt – sowas kannten auch die erfahrenen Künstler der Galerie M nicht. Die Käufer waren Bildungsbürger mit gutem Stand. Nur drei Bilder waren von jungen Menschen erworben worden. Dietmar Moews war quasi leergekauft und vermisste die Bilder, die sich wie von selbst als Perlen einer Kette gemalt hatten. Er erfüllte seine Aufträge, freute sich über die Einnahmen und reiste nach Frankreich, wo Originale und Kopien des sehr geliebten Georges de La Tour studiert wurden. Danach entstanden später selbstgemalte Kopien.

.

.

Als Maler verdankt Dietmar Moews einerseits seinem Vater elementare Inspiration. Günter Möws, Ingenieur der Geodäsie, Stadtplaner und Maler, konnte Alles zeichnen und malen. Andererseits war es sein Zeichenlehrer an der Springer Schule, Johannes Grest, der den Schulkinder geduldig das bildnerische Gestalten und Ausarbeiten beibrachte, der vorgemacht hatte, wie man Bilder ernst nimmt.

.

Ansonsten waren die ersten Begegnungen mit Künstlern und alle folgenden die reinste Ermutigung. Egon Neubauer war versiert, konnte arrangieren, kannte Materialien und hatte Geschmack. Neubauer war als Freund und Partner in so fern bedeutend, weil er mit geringem handwerklichen Können Bilder als Objektkunstwerke machen konnte, die sowohl innovativ wie formal meisterlich waren. Das Weglassen, was man weglassen kann, ist aus der Hand von Begabungen wie Neubauer die reine Ermutigung.

.

Entsprechend waren es die unglaublichen Farbkünste des ursprünglich rheinischen Expressionisten Peter Janssen, der mit seinem erlöschenden Augenlicht und gar nicht feinen Pinseln wunderschöne Farbkompositionen malte, die die ganze Popart beschämen.

.

Der Architektursohn und Professor Stefan Schwerdtfeger wiederum war in modernen Spielräumen versiert und kenntnisreich. Schwerdtfegers schleimiger Umgang mit Obrigkeit oder abhängigen Schülern war für Merkin und Möws als soziales Kontrasterlebnis ein weiterer bedeutender Baustein eines Selbstbewusstseins zwischen elitären Fähigkeiten und mediokren Gesellschaftsspielen, zwar ekelhaft, aber innovativ. Ich werde nie vergessen, wie Schwerdtfeger den „Freund“ Egon Neubauer aus dem Kunst-am-Bau-Auftrag für den Kaufhof-Neubau am hannoverschen Bahnhofsvorplatz haute. Dafür halfen seine Verbindungen später dabei, dem alternden Neubauer den Lehrauftrag an der Fachhochschule zur Professur aufzupeppen. Ebenso ist festzuhalten, dass Bernhard Dörries Merkin und Möws verriet, zur Galerie Dieter Brusberg ging, um da mit dem von ihm verhassten Kurt Sohns gemeinsam ausgestellt in einen gemeinsamen Band Brusberg-Berichte einzugehen. Schließlich Neubauer, der von seinem Schwager Brusberg nur mit Abscheu sprach, mit seinem Zögling Merkin an den privaten Dörrieschen Geburtstagstisch sich setzte. Möws war ebenfalls eingeladen – für Möws war das allerdings nunmehr das Letzte, was mit solchen Hannoveranern lief: Yo e visto cruces de palo al orilla del camino. Dietmar Moews sprach mit Kurt Sohns über Bouvard et Pécuchet und stellte Sohns in der Ballhof-Galerie aus, der von seinem Atelierfenster über dem Ballhof Dietmar Moews in seinem Hannover-Bild verewigt hat. Das Bild erhielt den Hannover-Bild-Preis und landete im Historischen Museum.

.

Hannover-Bild-Jury,von links, Heinz Lauenrodt, Dr. Lange, Dr. Röhrbein, Prof. Dr. Bungenstab

Hannover-Bild-Jury,von links, Heinz Lauenrodt, Dr. Lange, Dr. Röhrbein, Prof. Dr. Bungenstab

.

Ich war erstaunt, dass die Galerie M für die Ausstellungen vergleichsweise opulente Berichte und Rezensionen in der großen Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erhielt. Leiter des Feuilletons war Dr. Rudolf Lange. Rudolf Lange kam, sah aus wie ein Amtmann, bewegte sich verklemmt und schrieb umfangreich lobend. Lange brachte zu seinen Ausstellungskritiken stets mehrere Abbildungen und zusätzliche Phototermine im Blatt. Sehr überraschte mich, dass bei meiner Ausstellung ein unbekannter A.F.T. schrieb, der später als August Friedrich Teschenmacher und

.

August Friedrich Teschemacher -bei der Herausgabe der Neue Sinnlichkeit 5, 1980 in Hannover - schrieb als A.F.T.in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und ließ sich von Dietmar Moews ein IBIZARERA malen, nachdem das erste Bild verkauft worden war.

August Friedrich Teschemacher – bei der Herausgabe der Neue Sinnlichkeit 5, 1980 in Hannover – schrieb als A.F.T. in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und ließ sich von Dietmar Moews ein IBIZARERA malen, nachdem das erste Bild bereits verkauft worden war.

.

wichtiger ARD-Mann für sich eine IBIZARERA-Zweitfassung in Auftrag malen ließ, oder die sehr nette freie Schreiberin, Nele Halbeck, kam und nur einen kleinen Text abfasste, der ohne Bild in der HAZ erschien. Ja. Erstaunlich, wie Dr. Lange dieses entscheiden konnte, hatte er doch meine Bilder gar nicht gesehen.

.

Dr. Rudolf Lange (1914-2007), Feuilleton-leiter der HAZ

Dr. Rudolf Lange (1914-2007), Feuilleton-leiter der HAZ

.

Ja – wie ich heute weiß – man telefonierte miteinander. Neubauer telefonierte, Schwerdtfeger immer im Gespräch, Rotary-Club, Lions-Club, SPD, IG-Medien (heute) – da gibt es eine Hackordnung. Mein Schulfreund Merkin hatte sich damals in dem idiosynkrasischen Gegockel geirrt. Er hatte einen ehrlichen künstlerischen Impuls und eigenen Geschmack, aber einen schiefen Unterwerfungsblick nach Oben. Wir hatten jahrelang verlässlich und freundschaftlich zusammengearbeit. So ging das zwischen uns dann zu Bruch.

.

Rezension in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung von A.F.T.am 12.11.1974 "Möws bei Merkin + Möws" 13 Stilleben in der Galerie M

Rezension in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung von A.F.T. am 12.11.1974 „Möws bei Merkin + Möws“ 13 Stilleben in der Galerie M

.

Heute gebe ich das unbenutzt zurück – was ist so ein Professor, dem die Ärmelschoner die Augen verdecken? Dr. Rudolf Lange schrieb zwei Jahre später den Text für meinen ersten Katalog und fand Bezüge zu Piero della Francesca, Dörries und Caravaggio: Quasi auf den Spuren Goethes in Italien. Dafür verlangte Lange die Hergabe einer Deisterlandschaftsfahne von mir. Was bleibt mir, als all diesen Narzisten zu danken.

.

Wer sich in der Kunst auskennen will, muss sich eigene Fähigkeiten erwerben.

.

*DMW ist das „Dietmar Moews Werksverzeichnis“ mit der laufend (1) durchnumerierten Werksnummer, (2) der Jahreszählung, (3) dem Jahr des Arbeitsbeginns des Werkes, im Beispiel „DMW 14.1.74“ ist das vierzehnte Bild im durchnumerierten Verzeichnis, das erste Bild im Jahr 1974. Die Maßangabe erfolgt stets Höhe in Zentimetern (cm) vor Breite in Zentimetern.

.

.

und BESTELLEN

.

IMG_1714

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

.

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 10.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 2.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein