Polen

Januar 26, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9957

am Montag, 27. Januar 2020

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Die polnische Staatsführung wehrt sich gegen israelische Auschwitzbeleidigungen.

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Der Kampfmodus des Kriegsstaates ISRAEL besteht neben dem täglichen Militarismus, neben Rassismus, neben Antisemitismus gegen Semiten, neben äußerst disziplinierter Lebensweise, neben Geheimdienst-Entgrenzung besonders in weltweiter Propaganda.

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Die Propaganda Israels signiert sich einerseits überwiegend als Welt-Judaismus, andererseits als Agression gegen Feinden, denen man Feindbilder zugrundelegt.

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Die Wirkung dieser Kommunikationsweise liegt im Ermessen Israels und der kriegerischen Falken, die mit Hängen und Würgen bei etwa 50 Prozent Zustimmung aus den Parlamentswahlen „Knesset“ diese Linie betreiben.

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Indem die unsägliche Judenausrottungs-Massenmörderei industrieller Mache durch die deutschen NAZI-KRIEGS-BETREIBER im militärisch weitgehend eroberten Europa jeden Juden und das überlebende Judentum als Kollektiv betrifft, ist es den kriegerischen Falken ISRAELS immer wieder möglich, mit dieser SCHOA das israelische Selbstbehauptungsmandat fortzusetzen.

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Polen hat sich zuletzt äußerst dagegen gewehrt, von ISRAEL unter den israelischen SCHOA-Sammelbegriff Auschwitz für polnische Judenvernichtung, nach 1939, beschuldigt zu werden.

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Der israelischen Propaganda ist Zimperlichkeit egal – es lässt sich garantiert auch Antisemitismus in Israel nachweisen – wer wollte nach der SCHOA darüber verhandeln, ob etwa beim Warschauer Ghetto, den ghettoisierten Warschauer Juden nicht auch polnischer Antisemitismus angetan worden war, anstatt den unterdrückten Warschauern Juden zu helfen.

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Der polnische Staat hat jetzt offiziell den Auschwitzvorwurf Israels gegen Polen zurückgewiesen.

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Die polnischen Massenmedien haben auch mit internationalen Stellungnahmen auf Israel geantwortet. Ich zitiere eine Groß-Annonce, die der Polnische Staat in der Tageszeitung DIE WeLT in Deutschland publizieren ließ:

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DIE WeLT, Seite 5, Anzeige, am 23. Januar 2020, von Präsident der Republik Polen Andrzej Duda, durch Instytut Owych Mediów und Polska Fundacja Narodowa:

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„Beitrag aus Anlass des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

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EINE WAHRHEIT,

DIE NICHT STERBEN DARF

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Der Staatspräsident Polens zum 75. Jahrestag der Befreiung des deutschen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz

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Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das deutsche nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Was sie dort vorgefunden haben, weckt bis heute das allergrößte Grauen und eine Reaktion der absoluten moralischen Verurteilung.

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Fast 7.000 Häftlinge haben damals ihre Freiheit wiedererlangt. Zuvor, vom 17. – 21. Januar wurden etwa 56.000 Häftlinge in verheerenden Todesmärschen aus Auschwitz und seinen Nebenlagern ins Innere des Dritten Reichs getrieben. Im Lager blieben Schattenmenschen, dauerhaft verstümmelt durch unvorstellbare körperliche und seelische Folter. Wie durch ein Wunder überlebten sie unmenschliche Lebensbedingungen, Hunger, Frost, Krankheiten, vernichtende Arbeit, die ihre Kräfte bei weitem übersteigerte, gnadenlose Schläge und Hetzen von Hunden, Schreie und Schimpfworte ihrer Peiniger. Einige waren Opfer von verbrecherischen medizinischen Experimenten. Jeden Tag sahen sie den Tod ihrer Leidensgenossen, Männern, Frauen, Alten und Behinderten sowie Kindern. Sie waren Zeugen zahlreicher Hinrichtungen – auch solcher, die von SS-Männern zu grausamer Unterhaltung durchgeführt wurden. Ein Teil der Häftlinge wurden gezwungen, die leichen der in Gaskammern Ermordeten wegzutragen und in den Krematorien zu verbrennen. Sie wussten, das ihnen das gleiche Schicksal widerfahren würde …

Dies ist nur eine kurze Beschreibung jener Hölle auf Erden, die das Konzentrationslager Auschwitz war – ein Ort, an dem mehr als eine Million Juden und Tausende von Opfern anderer Nationalitäten getötet wurden, darunter Polen, Roma, Sinti und Kriegsgefangene, Soldaten der Roten Armee. Dasselbe Schicksal erlitten auch Millionen von Juden, die in anderen deutschen Nazi-Todeslagern ermordet wurden: Treblinka, Sobibór, Belec, Kulmhof, Stutthof und in vielen Dutzenden anderen. Die Führung des Dritten Reiches plante die vollständige Vernichtung des jüdischen Volkes und führte diese auch durch. Deshalb schuf sie ein Netzwerk von Lagern, die wie wahre Todesfabriken funktionierten. Die Morde wurden dort nach dem Muster einer industriellen Tätigkeit durchgeführt – Hunderte und Tausende, effektiv, unter Berücksichtigung von Transportzeit und -kosten, alles wurde detailliert dokumentiert. Eine derartig extreme Entmenschlichung und Demütigung von Millionen unschuldiger Opfer hat es zuvor nie gegeben.

Es ist schwierig, darüber zu schreiben, zu lesen, zu sprechen … Im biblischen Buch Kohelet finden wir die Worte: Viel Wissen, viel Ärger, wer das Können mehrt, der mehrt die Sorge. Trotzdem ist es notwendig, diese Mühe auf sich zu nehmen. Dieses Wissen muss an neue Generationen weitergegeben werden. Auch um den Preis des Leidens, den es mit sich bringt. Die Zukunft der Welt muss vom tiefen Verständnis dessen gestaltet werden, was sich vor mehr als 75 Jahren im Herzen Europas ereignete und wovon Zeitzeugen immer noch sprechen. Möge als ewige Mahnung auch das gelten, was mit der Nation der Nachkommen von Leibniz, Goethe, Schiller und Bach geschah – als sie mit dem Virus des imperialen Stolzes und der rassistischen Verachtung infiziert wurde. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass der letzte, entscheidende Schritt in Richtung des Zweiten Weltkrieges der geheime Pakt zwischen Hitler und Stalin vom 23. August 1939 war – ohne Krieg hätte es die Tragödie des Holocaust nicht gegeben. Diese Vereinbarung setzte voraus, dass den Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Freiheit und Souveränität entzogen werden sollte. Die damals entstandene enge Zusammenarbeit zwischen den beiden totalitären Regimen dauerte bis in die letzten Stunden vor dem Angriff, mit dem Nazi-Deutschland am 22. Juni 1941 die UdSSR überraschte.

Die Wahrheit über den Holocaust darf nicht sterben. Sie darf nicht verzerrt oder für irgendeinen Zweck instrumentalisiert werden. Im Namen des heiligen Gedenkens an die Vernichtung der Juden und aus Respekt vor den anderen Opfern der Totalitarismen des 20. Jahrhunderts – dürfen und wollen wir dies nicht tolerieren. Wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen, dass die Welt diese Verbrechen nie vergisst. Damit nichts dergleichen wieder passiert.

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Die Wahrheit über den Holocaust darf nicht sterben. Sie darf nicht verzerrt oder für irgendeinen Zweck instrumentalisiert werden.

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Die polnische Widerstandsbewegung übernahm schon sehr früh die Mission, die Wahrheit über den Holocaust aufzudecken und von der Vernichtung bedrohte Juden zu unterstützen. Der Polnische Untergrundstaat, der in den von Hitlerdeutschland besetzten Gebieten Polens gegründet wurde, versuchte alle zu schützen, die bis vor kurzem noch Staatsbürger des unabhängigen Polens waren. Im September 1940 ließ sich ein Offizier der polnischen Armee, Witold Pileck im Einvernehmen mit den Untergrundbehörden bewusst nach Auschwitz einschleusen. Er floh aus dem Lager im April 1943 und berichtete über die dort vorgefundenen Verhältnisse. Hier ein Auszug aus seinem Bericht: „Die Kranken (Typhus), Bewusstlosen und fast gesunden (…) wurden in Wagen gepackt und (…) in die Gaskammern gebracht. (…) Ein achtjähriger Junge bat einen der SS-Männer, ihn zu verschonen. Er kniete vor ihm auf dem Boden. Der SS-Mann trat ihn in den Bauch und warf ihn wie einen Welpen in den Wagen“. Auch Jan Karski, Emissär der polnischen Exilregierung, beaobachtete mit eigenen Augen die Gräueltaten im Warschauer Ghetto und im deutschen Durchgangslager in Izbica. Er bereitete ein Memorandum über den deutschen systematischen Völkermord an Juden vor. Seit Dezember 1942 präsentierte er es Meinungsbildnern und höchsten Regierungsvertretern der alliierten Staaten. Noch davor übermittelte General Wladyslaw Sikorski, Ministerpräsident der polnischen Exilregierung in London, die auf der Sitzung des Ministerrates vom 6. Juni 1942 angenommene Note den Alliierten. Er berichtete darin: „…die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung findet in unglaublichem Ausmaß statt. In Städten wie Vilnius, Lemberg, Kolomyja, Stanislawow, Lublin, Rzeszów, Miechów finden in Massakern Zehntausende von Juden den Tod. In den Ghettos von Warschau und Krakau führt die Gestapo täglich Massenhinrichtungen durch. (…) Die Juden in Polen erleiden die schrecklichsten Verfolgungen in ihrer Geschichte“.

Zur gleichen Zeit wurde vom Polnischen Untergrundstaat der Rat für die Unterstützung der Juden bei der Regierungsvertretung in Polen eingerichtet. Fast 50.000 Menschen erhielten dank seiner Hilfe Dokumente, Unterschlupf, Geld und medizinische Versorgung. Polnische Diplomaten organisierten die Flucht von Juden in von Nazi-Deutschland nicht kontrollierte Gebiete. Ein beachtlicher Teil der Holocaust-Überlebenden verdankte ihr Leben Tausenden von polnischen Gerechten unter den Völkern. In unseren Familiengeschichten sowie in historischen Quellen sowie literarischen Werken lebt die Erinnerung an viele Menschen jüdischer Herkunft weiter, die auf Dachböden, in Kellern und Scheunen versteckt und mit Essen versorgt und denen sichere Fluchtwege gezeigt wurden. Es ist wichtig zu wissen, dass in Polen die deutschen Besatzer für solche Taten jeden mit dem Tod bestraften, was auch in hunderten von Fällen passierte. Unter den Millionen von Polen gab es auch solche Menschen, die den sich versteckenden Juden helfen könnten, die aber nicht im Stande waren die Angst um ihr eigenes Leben und das ihrer Angehörigen zu überwinden. Es gab auch solche, die aus niedrigen Beweggründen Juden den deutschen Besatzungsbehörden auslieferten oder selbst Schandtaten gegen sie begingen. Die Justiz des Polnischen Untergrundstaates sprach unter dramatischen Umständen der damaligen Zeit die Todesstrafe gegen diese Verbrecher aus und führte sie durch.

Deutsche NS-Konzentrationslager, die im besetzten Polen errichtet wurden, waren und sind für uns bis heute eine unerträgliche Demütigung. Sie bedeuten eine drastische Leugnung unserer tausendjährigen Kultur und Geschichte, des polnischen Geistes der Freiheit, Toleranz und Solidarität. Der Völkermord an Juden, obwohl fast in ganz Europa durchgeführt, war ein besonders schwerer Schlag für den polnischen Staat, der seit Jahrhunderten multireligiös und multinational war. Die jüdische Gemeinde im Vorkriegspolen war eine der größten in der gesamten Geschichte des jüdischen Volkes.Von den 6 Millionen Staatsbürgern der Republik Polen, die während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben verloren (mehr als ein Fünftel der damaligen polnischen Gesamtbevölkerung), waren bis zu 3 Millionen polnische Juden. Sie stellten die größte Gruppe unter den Holocaust-Opfern dar. Die jüdische Bevölkerung, die fast zehn Jahrhunderte lang auf polnischem Boden lebte und sich hier entwickelte, verschwand in wenigen Jahren fast vollständig. Polen verlor plötzlich Tausende von jüdischen Kulturschaffenden, Forschern und Wissenschaftlern, Ärzten, Juristen und Beamten, Unternehmern, Handwerkern, Kaufleuten sowie anderen geschätzten Fachleuten. Unter den Ermordeten waren Eheleute, Freunde, Nachbarn und Mitarbeiter von Menschen mit nichtjüdischen Wurzeln. In unseren Städten lebt weiter die Erinnerung an das Martyrium der Juden, die von deutschen Besatzern in Gefängnissen gleichen Ghettos zusammengefercht wurden …

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Die Zukunft der Welt muss vom tiefen Verständnis dessen gestaltet werden, was sich vor mehr als 75 Jahren im Herzen Europas ereignete und wovon Zeitzeugen immer noch sprechen. …

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Die Geschichte der Juden in Polen und ihrer vernichteten Welt wird heute erzählt durch Publikationen und wissenschaftliche Konferenzen, Festivals, Ausstellungen, Konzerte und Denkmäler, durch Aktivitäten staatlicher wissenschaftlicher und kultureller Institutionen wie Museen, Theater, Archive und Bibliotheken. Nach und nach werden jüdische Religionsgemeinden, gesellschaftliche Vereine, Verlage und Zeitschriften widerbelebt. Wir unterstützen diese Aktivitäten, denn in der Erzählung über die polnischen Juden und ihr Martyrium darf der deutsche Nationalsozialismus nicht das letzte Wort haben….

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Deshalb treffen wir uns in vier Tagen unter Staatsoberhäuptern und hohen Vertretern von Ländern aus der ganzen Welt auf dem Gelände des polnischen Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau, an jenem Ort, wo die Asche über einer Million Holocaust-Opfern verstreut ist …

Ewiges Gedenken und Ehre den Toten des KL Ausschwitz (sic!)!

Ewiges Gedenken und Ehre den Opfern des Holocaust“

Präsident der Republik Polen

Andrzej Duda“

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Dietmar Moews meint: Jeder Mensch, der bei Geistesvermögen ist, muss sich vom hitleristischen deutschistischen Massenmördertum beanspruchen lassen und darauf mit aller Kraft verfluchen, wovon sich Millionen Deutsche zukünftiges Leben erhofften.

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Dass sich die mit dem Kriegsjahr 1939 misshandelten Polen nicht für Auschwitz beschuldigen lassen können, müssen das Weltgericht, die Deutschen und die Sowjets als eigenes Anliegen bezeugen. Es gab ab 1939, bis 1945, keinerlei polnische Staatssouveränität, um Auschwitz verantworten zu können.

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Die Unart, das Wort HOLOKAUST, wie es dem Griechischen entspringt, von Polen und Israelis in amerikanischer Schreibweise – HOLOCAUST – zu prägen, bezeichnet ein ethisches Movens, dass inzwischen lieber auf SCHOA wechselt.

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Dass anstatt in Polen in Israel das internationale Treffen am 23. Januar 2020 ausgerichtet wurde, und dass sich Polen dadurch ausgetrickst fühlen, nicht in Auschwitz, quasi vor Ort, bei diesem Anlass die polnische Nichtsouveränität von deutschen und Sowjetnachfolgern bezeugt bekommen, ist israelisches bzw. gewissermaßen jüdisches Kalkül – nun, ja.

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Ich hebe noch einmal hervor, was POLEN zu recht per Zeitungsannonce reklamiert:

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„…nicht vergessen, dass der letzte, entscheidende Schritt in Richtung des Zweiten Weltkrieges der geheime Pakt zwischen Hitler und Stalin vom 23. August 1939 war – ohne Krieg hätte es die Tragödie des Holocaust nicht gegeben. Diese Vereinbarung setzte voraus, dass den Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Freiheit und Souveränität entzogen werden sollte. Die damals entstandene enge Zusammenarbeit zwischen den beiden totalitären Regimen dauerte bis in die letzten Stunden vor dem Angriff, mit dem Nazi-Deutschland am 22. Juni 1941 die UdSSR überraschte.

Die Wahrheit über den Holocaust darf nicht sterben….“

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Viele heutige Deutsche sind der Meinung, dass sich Deutsche grundsätzlich in der Diskussion des anthropologisch-soziologischen Weges, wie diese SCHOA im Spannungsfeld von ERINNERN und VERGESSEN jeweils verwirklicht werden kann, zurückhalten sollten.

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Entscheidend ist allzumenschlicher Weise akuter Lebensdruck – wenn beispielsweise eine SARS-Epidemie Yad Vaschem befiele, sähe es anders aus, als wenn ein um Geltung kämpfendes EU-Polen eine Anti-Netanjahu-Annonce in einer deutschen Tageszeitung publiziert. Dabei würde es reichen, der Aktualität ins Auge zu blicken, nämlich ein weltweit zu beobachtender Antisemitismus, der auch gegen ISRAEL geht und ein heutiger polnischer Antisemitismus, der geradezu stereotyp einer traditionellen Minderheitendiskriminierung in Mehrheits-Volksgruppen entspricht.

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Wer kann daraus Was lernen?

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Tesla

Januar 25, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9956

am Sonntag, 26. Januar 2020

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Die bildungsrückständigen „neuen Bundesländer“, die zwar durch erhebliche gemeinsame Kraftanstrengungen in den wichtigsten Großstädten inzwischen hervorragende Investititonen, auch Subventionen, aber bald wirklich eigendynamische Wirtschaftsunternehmen und gravierend neue Arbeitsplätze erarbeitet haben, können in ländlichen Gebieten das DDR-Ende nicht akzeptieren.

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Bezeichnend ist die in allen erdenklichen Formen und Lautstärke gesetzten Kampfansagen, die Braunkohle entlang der polnischen Grenze weiter abzubauen und als das eigene Potenzial zu verstehen.

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Als vor zwei Monaten die ersten Signale der Brandenburger Landesregierung publiziert worden sind, dass ein weltbedeutender Coup einer Wirtschaftsansiedlung gelungen sei, dass der innovative USA-Unternehmer MUSK mit einer TESLA E-Auto-Fabrikation nach Brandenburg kommen wolle.

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Schlüsselwort war dabei die erwartete Investition von Milliarden sowie die damit geschaffenen bis zu 3000 (nicht 30 000) Arbeitsplätzen, in einer verkümmerten Szenerie von Sozialstaat-Unzufriedenen.

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Zwar wurde inzwischen publiziert, TESLA habe das Baugelände gekauft – Alles sei nur noch eine Frage von etwa nur noch 18 Monaten, bis das erste TESLA aus Brandenburg an einen polnischen Millionär verkauft werden kann.

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Doch – die Verträge sind noch gar nicht unterschrieben.

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t3n am 8. Januar 2020:

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„Tesla Gigafactory Grünheide: Genehmigungsverfahren ist eröffnet.

Mit einer offiziellen Bekanntmachung im Amtsblatt für Brandenburg hat das Landesumweltamt das Genehmigungsverfahren für Teslas geplante Gigafactory in Grünheide offiziell eröffnet.

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So erfahren wir daraus, dass Tesla seine neue Gigafactory 4 bereits im Juli 2021 in Betrieb nehmen will. Das entspricht in etwa dem schon in China erfolgreich umgesetzten Projektzeitplan, darf aber für deutsche Verhältnisse als mehr als ambitioniert gelten.

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Zudem erfahren wir, dass Tesla seine Model 3, Y und künftige Modelle in Grünheide produzieren will. Dabei soll die Kapazität auf 500.000 Fahrzeuge jährlich ausgelegt sein.

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Tesla vereint wesentliche Fertigungsbereiche am selben Standort. Konkret will Tesla ein

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Presswerk,

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eine Gießerei,

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den Karosserierohbau,

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eine Lackiererei, sowie

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die Fertigungsbereiche für Sitze, Kunststoffelemente, Batterien und Antriebe

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und die Endmontage

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auf dem Werksgelände unterbringen.

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Zusätzlich soll eine Abwasserbehandlungsanlage,

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ein zentrales Versorgungsgebäude,

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ein Logistikbereich sowie

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ein Mitarbeiterparkplatz gebaut werden.

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Bürger können nun Einwendungen erheben

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Teil des für die Baugenehmigung erforderlichen Antragsverfahrens ist die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung, in deren Zuge auch Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden können. Diese Einwendungsfrist hat das Brandenburger Landesumweltamt mit der auf den 3. Januar 2020 datierten Veröffentlichung im Amtsblatt des Landes Brandenburg in Gang gesetzt. Vom 6. Januar bis zum 5. März 2020 läuft nun das Verfahren an dessen Ende eine Entscheidung der Behörde steht, ob es einen zusätzlichen Erörterungstermin gibt, den das Umweltamt bereits auf den 18. März 2020 terminiert hat.

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Tesla hat Kaufvertrag noch nicht unterzeichnet

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Die Regierung um Ministerpräsident Dietmar Woidke von der SPD hatte ein reibungsloses Genehmigungsverfahren zugesagt. Während sich das Land alle Mühe gibt, den Zeitplan nicht zu gefährden, hat Tesla zwar bereits 30 strategisch wichtige Jobs für eine Gigafactory Berlin ausgeschrieben, den mit Brandenburg ausgehandelten Kaufvertrag aber noch nicht unterschrieben.

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Die Brandenburger Landesregierung rechnet mit bis zu 3.000 neu entstehenden Jobs im Tesla-Werk Grünheide und sieht gute Chancen für die Ansiedlung weiterer Betriebe im Umfeld des amerikanischen Herstellers.“

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Dietmar Moews meint: Mir war bislang das TESLA-THEMA Brandenburg als zu kindisch nicht bemerkenswert – wohlwissend, dass hier jetzt ein Kropf sozialer Unruhen erwartet werden muss. Dafür hielt ich eine LICHTGESCHWINDIGKEIT nicht zuständig, verfrüht einen Erfolg darzustellen.

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Jetzt gibt es also explizit zwei GEGENARGUMENTE von Bürgern gegen TESLA; dazu gibt es sicher eine ganze Anzahl geradezu peinlicher latenter bzw. nicht ausgesprochener Ressentiments sowie überhaupt Veränderungsunwille in GRÜNHEIDE, südlich Berlin.

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EINS: Die Ruhe der Region und des Dorfes GRÜNHEIDE wird durch eine TESLA-Fabrik samt 3 000 Arbeitsplätzen geknickt, so wie die ersten Bagger kommen.

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ZWEI: Der vorausgesagte Wasserverbrauch für die beabsichtigte industrielle PRODUKTION überschreitet die verfügbaren Wassermengen von GRÜNHEIDE. Die Erwartung von einer amerikanischen Autofabrik um das gewohnte Trinkwasser gebracht zu werden und selbst dursten zu müssen bzw. erschreckende Wasserkosten aufgezwungen zu bekommen, macht die Protestanten von GRÜNDHEIDE augenblicklich bitterböse.

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Ich bin diese Selbstverantwortungslosigkeit satt.

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Die Bürger sollen streiten und ihre Meinung einbringen. Doch wünsche ich mir – bei allem Missmut über die Veränderungszwänge von DDR-Zeiten her –  ruhige und sachliche Betrachtung der Argumente, ob alle Vorurteile denn zutreffen und ob es ganz plausible Auflösungen für die kommenden neuen Problemstellungen, wie den hohen Wasserverbrauch gibt, anstatt Wassernot?

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Man muss doch die politischen Zuständigkeiten anrufen, damit es konkrete Wasserversorgung sowohl der GRÜNHEIDER wie auch der TESLA geben wird. Dafür werden Verträge ausgehandelt. Dafür werden Regulierungen vorzusehen sein, die dann alle Angst der Bürger auflösen können müsste.

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So ist den Bürgern das benötigte Trinkwasser auch zukünftigt staatlich zuzusichern, indem sowohl verfügbare Trinkwassermengen wie angemessen zumutbar „bezahlbare“ Wasserpreise festzuschreiben und zwischen der Landesregierung und TESLA einklagbar gesetzt werden müssen. Genau, wie sich der Staat zu den gesamten Infrastrukturmaßnahmen, Straßen, Leitungen, Abwasser, usw. sich verpflichten müssen wird, wird auch TESLA Pflichten über eigene Betriebserfordernisse sowie der Entsorgung von Abwasser, Müll, Gift und Abluft, schriftlich zusagen müssen.

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Der Wasserbedarf von TESLA kann also nicht von der Gemeinde oder von Land Brandenburg – unter Konventionalstrafen – zugesichert werden. Sondern TESLA muss sich seine ROHSTOFFE eigenständig beschaffen; das betriftt nicht nur Arbeitnehmer oder Stahlblech – das betrifft eben auch eigene Wasserversorgung und zeitgemäße Abwasserreinigung und Umweltmaßnahmen.

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Die Brandenburger sollten auch verstehen, dass der seit vielen Jahrzehnten von der DDR beschädigte ÖKO-Haushalt durch den Braunkohletagebau und die immense Grundwasserabsenkung zwischen Oder, Mulde und Elbe, mit Ende der Braunkohle mehr Wasser verspricht.

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Das Ende der „Braunkohle“ wird ganz verlässlich die „Normalisierung“ des Grundwasserspiegels und eine üppige neue Fauna in Brandenburg – Ober- und Niederlausitz – und Sachsen mit sich bringen. Es wird definitiv mehr Grundwasser geben. Denn der DDR-Dreck wird weiter schrittweise beseitigt.

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Jeder weiß, wie grenzwertig sympathisch das bayerische Wort in aller Munde wirkt, das lautet:

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„Mir saan mir“.

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Dahinter wird meist Neid oder Missgunst gegenüber bayerischer Robustheit gesehen.

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Dass wir bei den „sächsischen“ und „preußisch-brandenburgischen“ Eigenwilligkeiten, die ja überhaupt anzuerkennen und hinzunehmen sind (in Köln sagt man „Jeder Jeck ist anderes“), auch die Unwilligkeit gegen jegliche Veränderungszwänge zu verstehen und zu akzeptieren ist, möchte ich betonen.

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Sympathischer als das Bayerische Eisenholz ist der Widerstandsgeist von GRÜNHEIDE nicht, zumal dahinter wenig eigene geistige und materielle Ressourcen aufwarten.

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Die Frage, ob ein Arbeitsloser aus GRÜNHEIDE zukünftig seinen Beruf wechseln möchte, um bei TESLA seinen Lebenserwerb zu finden, ist definitiv PRIVATPROBLEM und SELBSTBESTIMMUNG. Angesichts der üppigen Sozialleistungen und Realüberträge aus den Staatskassen an Arbeitslose scheinen sich viele Leute einfach nicht anpassen zu wollen.

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Ob ich mir zukünftig einen TESLA kaufen will? – angesehen habe ich den schon, dringesessen auch, etwas studiert – nun, es sind tolle Kisten, amerikanisches Überformat, kostspielig. Doch bin ich in Köln Fußgänger und Taxi-Nutzer. Mein PKW parkt vor der Tür und verstaubt.

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Graue Haare

Januar 25, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9955

am Sonntag, 26. Januar 2020

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gmx.de/dpa/Fachmagazin „Natur“, am 25. Januar 2020:

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„“Lass dir keine grauen Haare wachsen“, heißt es sprichwörtlich, wenn jemand von zu vielen Sorgen und Ängsten umgetrieben wird. Dass dieses Sprichwort einen tieferen Ursprung hat, das beweisen nun Forscher. Denn Stress kann Haare vorzeitig ergrauen lassen, wie ein Experiment an Mäusen zeigt.

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Es gibt zahlreiche Anekdoten, in denen davon berichtet wird, dass ein Mensch aufgrund von starkem Stress „über Nacht“ ergraut. Die französische Königin Marie Antoinette etwa soll vor ihrer Hinrichtung auf der Guillotine – 1793, auf dem Höhepunkt der Französischen Revolution – plötzlich weiße Haare bekommen haben. Und auch vielen Politikern wird nachgesagt, mit der Last ihres Amtes vorzeitig ergraut zu sein, etwa dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama.

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Forscher haben nun zumindest für das Fell von Mäusen nachgewiesen, dass Stress durchaus für ein vorzeitiges Ergrauen der Haare sorgen kann. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Aktivierung bestimmter Nerven. Sie schädigen Stammzellen dauerhaft, die die Farbpigmente der Haare bilden – die Haare wachsen weiß nach.

Ob dem Ergrauen beim Menschen im Alter die gleichen Vorgänge zugrunde liegen, müsse weiter untersucht werden, sagen Experten. Ebenso die Frage, ob sich ein Ansatzpunkt finden lässt, um das Ergrauen zu stoppen oder zu verzögern.

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Die Frage, ob Stress tatsächlich die Haarfarbe beeinflusst, ist schon häufiger Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen. Die Forscher um Bing Zhang vom Harvard University and Harvard Stem Cell Institute, die ihre Ergebnisse im Fachmagazin „Natur“ präsentieren, untersuchten dies nun an Mäusen. Sie hatten eher zufällig entdeckt, dass dunkle Mäuse unter Stress weißes Fell bekommen. Um der Ursache auf die Spur zu kommen, stressten sie die Tiere gezielt, unter anderem fügten sie ihnen Schmerzreize zu.

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Sie stellten fest, dass Stress auf bestimmte Stammzellen am Haarfollikel wirkt – und zwar auf die Stammzellen, aus denen Melanozyten hervorgehen. Melanozyten sind die Zellen, die den Farbstoff Melanin produzieren, der den Haaren ihre jeweilige Farbe verleiht. Wenn ein Haar in die Wachstumsphase eintritt, beginnen einige der Stammzellen, neue Melanozyten zu bilden. Danach gehen sie in einen Ruhemodus.

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Wie aber werden die Stammzellen geschädigt? Um das herauszufinden, benötigten die Forscher eine Menge Geduld: Zahlreiche Hypothesen erwiesen sich als Irrweg. So waren weder ein überaktives Immunsystem noch das Stresshormon Cortisol für die Schädigung der Stammzellen verantwortlich – die Tiere ergrauten auch dann, wenn ihnen entsprechende Immunzellen fehlten oder sie gar kein Cortisol bilden konnten.

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Schließlich kamen die Forscher auf die Spur des sympathischen Nervensystems – das ist jener Teil des Nervensystems, der die Reaktionen des Körpers auf Stress und Gefahren steuert. Es versetzt ihn etwa in einer Gefahrensituation in Reaktionsbereitschaft, was auch als „Kampf oder Flucht“-Reaktion beschrieben wird.

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Sympathische Nerven enden auch an den Haarfollikeln. Bei Stress setzen die Nerven große Mengen an Noradrenalin frei. Dieser Botenstoff wird von den Stammzellen aufgenommen, die daraufhin beginnen, Melanozyten zu bilden. Allerdings werden nicht nur einige der Stammzellen aktiv, sondern quasi alle gleichzeitig. Das Stammzell-Reservoir erschöpft sich in kürzester Zeit.

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„Als wir mit der Untersuchung anfingen, rechnete ich damit, dass Stress schlecht für den Körper ist – aber der schädliche Effekt von Stress, den wir gefunden haben, war weit mehr als ich erwartet hatte“, erläuterte Studienleiterin Ya-Chieh Hsu. „Nach nur einigen Tagen waren alle Pigment-bildenden Stammzellen verschwunden. Sind die einmal weg, können Pigmente nicht erneuert werden. Der Schaden ist permanent.“

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„Akuter Stress, vor allem die ‚Kampf oder Flucht‘-Reaktion, wird gemeinhin als nützlich für das Überleben eines Tieres angesehen“, sagte Zhang. „In diesem Fall erschöpft akuter Stress den Stammzell-Vorrat.“

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Welchen Nutzen das plötzliche Ergrauen aus biologischer Sicht haben könnte, beschreiben Shayla Clark und Christopher Deppmann von der University of Virgina in einem Kommentar zu der Untersuchung. Graue Haare hängen in der Regel mit dem Alter zusammen und könnten demnach Erfahrung, Führungsstärke und Vertrauen signalisieren.

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Bei Berggorillas zum Beispiel ergraue der Rücken der ausgewachsenen Männchen und es seien diese Silberrücken, die eine Gruppe anführen könnten. Möglicherweise habe ein Tier, das genug Stress ausgehalten habe, um graue Haare zu „verdienen“, einen höheren Rang in der sozialen Hierarchie als es seinem Alter entspreche.

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Ob Stress auch auf andere Stammzellen wirkt und möglicherweise die Gesundheit beeinträchtigen kann, sei ebenfalls eine interessante Forschungsfrage, schreiben die Wissenschaftler um Zhang. Sympathische Nerven regten nahezu alle Organe an, akuter Stress könnte über die Nervensignale einen breiten und schnellen Effekt auf viele Gewebe haben. (awa/dpa)“

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Dietmar Moews meint: Was jedes Individuum mit den eigenen Äußerlichkeiten anstellt und welche Selbstgefühle dabei integriert werden müssen, wenn hierzu soziale Einflüsse kommen, die überwiegend gar nicht auf die Ermutigung oder Sicherung zielen, sondern oft auch Angriffe sind – das ist ein weites, aber beachtliches Feld.

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Meine Erlebnisse zum Ergrauen der eigenen Körperhaare, besonders der Art und der Entwicklung der Kopfbehaarung, beginnt sehr genau erinnerlich mit dem schütteren Haar anderer Männer, Geheimratsecken und Verglatzung und mit den ersten eigenen weißen Haaren. Da war ich etwa 25 Jahre alt.

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Die hier in „Natur“ berichteten Forschungshypothesen durch dpa, entsprechen meinen eigenen Vorstellungen davon, wie durch einen besonderen Schock oder lebensbedrohlichen Stress meine Haare mich über Nacht überraschen könnte, grau und weiß umzuschlagen.

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Inzwischen – wesentlich bejahrter – individuell ergraut, habe ich in diversen Phasen meines Lebens konkret damit gerechnet, in kürzester Zeit grau- bis weißhaarig zu sein. Besonders während sehr belastungsreicher Krankheiten, die von wesentlichen körperlichen Leistungsschwächen und starken andauernden Schmerzen geprägt waren, habe ich die Haarfarbe betrachtet, bis hin zu vereinzelten weißen Augenbrauen-Haaren.

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Es lässt sich wohl nicht empfindungsmäßig dressieren. Doch man kann – wenn man nicht die typische männliche Barhäuptigkeit eraltert, durchaus mit gewisser Haarfülle in eigener Art ergrauen, und dann durch eine Totalanfechtung – wie oben beschrieben – weißhaarig werden.

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Heuschrecken

Januar 24, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9954

am Sonnabend, 25. Januar 2020

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Der Storch muss lange warten, bis die Heuschrecken kommen. Dann frißt er.“

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So viel aus Paul Bowles Ausgabe der Erzählungen des Driss ben Hamed Charhadi, „Ein Leben voller Fallgruben“.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 7, 22. Januar 2020 von Thilo Thielke:

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„Heuschrecken fallen über Ostafrika her

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Hunderte Millionen Insekten gefährden die Versorgung mit Nahrungsmitteln

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Es ist ein Schwarm von apokalyptischen Ausmaßen: Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Kilometern pro Tag fallen derzeit mehrere hundert Millionen Heuschrecken über Ostafrika her. Die Länder Äthiopien, Somalia und Kenia sind schon betroffen, demnächst könnten die gefräßigen Insekten vom Stamm der Gliederfüßer auch noch Kurs auf Südsudan und Uganda nehmen. Allein in Äthiopien, Kenia und Somalia leben mehr als 170 Millionen Enwohner, in Südsudan und Uganda weitere 60 Millionen.

Unter der Plage leiden einige der ärmsten Länder der Erde. Die gegenwärtige Situation sei „extrem alarmierend“, teilte die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der vereinten Nationen (FAO) am Nontag in einem Bericht zur Lage mit. Sie stelle „eine unberechenbare Bedrohung für die Nahrungsmittelsicherheit und Exostenz der Menschen am Horn von Afrika“ dar.

Derartige Plagen sind auf dem Kontinent nicht ungewöhnlich. Am schlimmsten hatten die Tiere im Jahr 1784 in Südafrika gewütet. Damals sollen 300 Milliarden Exemplare einer Schreckenart etwa 3000 Quadratkilometer Land vereinnahmt und täglich bis zu 600 000 Tonnen Pflanzen vertilgt haben. Bekannt sind die Grillen nicht nur wegen ihrer unbändigen Fresssucht, sondern auch wegen der zirpenden Klänge, die sie mit ihren Vorderflügeln erzeugen.

Die Wüstenheuschrecken (Schistocerca gregaria), die sich imMoment über die ostafrikanischen Felder hermachen, stammen nach FAO-Angaben ursprünglich aus dem indisch-pakistanischen Grenzgebiet und haben sich dann Richtung Somalia und Äthiopien nach Westen bewegt; am 28. Dezember drangen sie nach Kenia vor.

Die Insekten aus der Unterordnung der Kurzfühlerschrecken sind besonders gefürchtet, ihr Siedlungsgebiet erstreckt sich normalerweise von Nordafrika über den Nahen Osten bis zur Wüste Thar in Indien und Pakistan. Sie können Wolken von bis zu 50 Millionen Tieren bilden, jedes von ihnen ist 60 bis 90 Millimeter groß und ausgesprochen hingrig. allein in Somalia und Äthiopien sollen die Eindringlinge schon 71 000 Hektar Ackerland zerstört haben. In Kenia ist bislang vor allem der nicht sehr fruchtbare Nordosten betroffen.

Die Tiere, die sich in einem einen Quadtratkilometer großen Heuschreckenschwarm aufhalten, verzehrten an einem Tag so viel Grünzeug wie 35 000 Menschen, so die FAO. In Kenia wurde ein Schwarm ausgemacht, der sich auf einer Größe von 2400 Quadratkilometern durch das Land bewegt, er ist 60 Kilometer lang und 40 Kilometer breit. Mitarbeiter der Vereinten Nationen sprechen von der schwersten Heuschreckenplage in Ostafrika seit 25 Jahren. Wenn nicht schnell eingegriffen werden, könnten die gewaltigen Schwärme bis Juni 500 Mal so groß werden, sagte FAO-Generaldirektor Qu Dongyu in der Zentrale in Rom. 70 Millionen Dollar würden benötigt, um eine solche Katastrophe zu verhindern … Weibchen 30 bis 60 Eier, die sie „vermittels einer Legröhre unter die Erde bringen, wo sich die Jungen entwickeln“, wie Brehm schrieb. Noch zwei Wochen, dann wird der Nachwuchs schlüpfen. Seine volle Zerstörungskraft wird er wohl erst im Februar und März erreichen.“

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Dietmar Moews meint: Jedes Staunen ist ein Geschenk. Es ist ein bedeutender Moment, wenn ein Kind, beim Sprechenüben erstmalig sagt:

Ich staune.

Als ich als etwa zehn Jähriger mit anderen in der Lauenauer Feldmark, unterhalb des Kriegerdenkmals am Deister, spielte, fand ich eine riesige laubfroschgrüne Heuschrecke, die sich von mir mit bloßen Händen einfangen ließ. Die rührte sich nicht. Ich musste die hohlgehaltenen Hände leicht öffnen, um mich zu versichern, dass die Heuschrecke tatsächlich in meinen Händen saß. Ohne weiteren Plan wollte ich die Heuschrecke nicht einfach wieder frei lassen. Auch weil ich ein so großes Exemplar niemals vorher gesehen hatte. Und sie rührte sich überhaupt nicht. Dann hat sie mich von innen in eine Hand gebissen – weg war sie.

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Dietrich Schwarzkopf 1927 – 2020 Kurznachruf

Januar 24, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9953

am Sonnabend, 25. Januar 2020

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Dietrich Schwarzkopf wurde am 4. April 1927 in Stolp, Pommern, geboren und ist jetzt 92-jährig, am 21. Januar 2020 in Starnberg gestorben. Schwarzkopf war einer der erstrangigen staatlichen Propaganda-Macher, Journalist, Medienpolitiker, Hochschullehrer, Autor und Gatekeeper, als Programmdirektor de NDR des Deutschen Fernsehens.

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Dietrich Schwarzkopf, Sohn eines pommerschen Tierarztes, erlebte seine Schulzeit in Potsdam, Babelsberg, Berlin-Wilmersdorf und Cottbus (Kriegsabitur). Nach Kriegsende arbeitete er als Volontär im Preußischen Geheimen Staatsarchiv in Berlin-Dahlem, von 1946 bis 1950 als Archivar beim Berliner „Tagesspiegel“. Von 1948 bis 1954 studierte er Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin bis zum ersten Juristisches Staatsexamen. Für ein Jahr unterbrach Schwarzkopf sein Studium in Berlin um Politische Wissenschaft und Zeitungswissenschaft an der Staatsuniversität von Minnesota (USA) zu studieren.

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1955 wurde er Bonner Korrespondent des Tagesspiegels, später auch anderer Zeitungen und übernahm Aufgaben für Rundfunkanstalten, vor allem beim NDR und beim WDR. In den Jahren 1962 bis 1966 war er Leiter des Bonner Büros des Deutschlandfunks in Köln. 1966 wurde er in Hamburg Programmdirektor Fernsehen beim Norddeutschen Rundfunk (NDR), 1974 Stellvertretender Intendant. Zum 1. Juli 1978 bestellten ihn die Intendanten der ARD als Nachfolger von Hans Abich zum Programmdirektor Deutsches Fernsehen mit Sitz in München. Dieses Amt übte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1992 aus. Schwarzkopf war während seiner aktiven Zeit als Programmdirektor des seit 1984 unter der Bezeichnung Erstes Deutsches Fernsehen firmierenden ARD-Gemeinschaftsprogramms auch ein vielgesuchter und bekannter Interviewpartner, Medien-Kommentator, Teilnehmer an Fachtagungen, Debattenredner, Lehrer und Organisator. Von 1979 bis 2009 war er Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Journalistenschule DJS in München. Von 1984 bis 1990 war er Senator der Max-Planck-Gesellschaft. Am 30. April 1991 wurde er Vizepräsident des Kulturkanals ARTE. Lange Jahre leitete er die Historische Kommission der ARD. Zudem war er Chairman of the Board, Europa-TV in Hilversum (1985/1986), Vorsitzender der Historischen Kommission der ARD (1992–2010), ARD-Koordinator für kirchliche Sendungen, Vorsitzender der Kommission ARD-aktuell und Vertreter der ARD in der Fernsehprogrammkommission der Europäischen Rundfunkunion UER. Er war Mitglied des Kuratoriums beim Adolf-Grimme-Institut und beim Adolf-Grimme-Preis, Mitglied des ARD/ZDF-Koordinierungsausschusses und Mitglied des International Council, ab 1996 der National Academy of Television Arts and Sciences, New York. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1992 blieb Schwarzkopf als Kenner der Medienszene ein weiterhin gesuchter Teilnehmer an Podiumsdiskussionen und Fachtagungen. Eine Vielzahl von Publikationen erweisen ihn als erfahrenen Rundfunkspezialisten und erfolgreichen Autor. Er starb im Januar 2020 im Alter von 92 Jahren.

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Willi Winkler rief in der Süddeutschen Zeitung nach:

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„…Dietrich Schwarzkopf kam aus der politischen Berichterstattung, er beschäftigte sich seit dem Jahr 1952 im Tagesspiegel und dann im Deutschlandfunk mit dem Ost/West-Gegensatz und dem Atomwaffensperrvertrag und verließ 1974 die übersichtliche Welt des Kalten Krieges, um als CDU-Mitglied in der Intendanz beim chronisch roten NDR für den Proporz zu sorgen.

Der Zuschauer, meinte er, brauche die „Gewissheit, dass er sich beim öffentlichrechtlichen Fernsehen amüsieren kann“ und schimpfte über Sendungen, die den „Zuschauer mit Trübsinn langweilen“. Die Quote war in dieser Hochzeit von ARD und ZDF noch ein sehr fremdes Wort, jedenfalls was den weiblichen Anteil betraf; mann behalf sich mit Ironie, zum Beispiel, dass die Frau im ARD-Unterhaltungsprogramm „ihre Weiblichkeit voll entfalten darf“.

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Ehrungen und Auszeichnungen erhielt Dietrich Schwarzkopf als CDU-Kader, wie staatsseitig verfügbar.

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100 jähriger BÖHM

Januar 24, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9952

am Freitag, 24. Januar 2020

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PRITZKER-PREIS-TRÄGER GOTTFRIED BÖHM

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Seit Monaten vorfeiern die in Köln erscheinenden Tageszeitungen und ein Katalog von Veranstaltungen den 100 sten Geburtstag des Kölners GOTTFRIED BÖHM, Am 23. Januar 2020 wurde er als rüstiger Baukünstler gefeiert. Und so war es dann gestern.

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Kölnische Rundschau Seite 3, am 22. Januar 2020

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Man bringt uns den Betondom von NEVIGES, die 1968 eingeweihte Wallfahrtskirche, in zweidimensionaler Darstellung in Erinnerung – Grund dafür, mal hinzugehen.

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GOTTFRIED BÖHM wurde im Jahr 1986 mit dem herausragenden Welt-Architekturpreis, dem PRITZKER-PREIS, geehrt, der ihn als ersten deutschen Architekt schmückt. GOTTFRIED BÖHM hat im Reigen des spätmodernen Bauens, zwischen Bautechnik und demokratisch-verschwurbelten Siedlungskonzepten, ganz ausgeprägte BETON-SKULPTUREN inmitten des kriegszerstörten und zersiedelten Armutsbauens verwirklicht.

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Wallfahrtskirche in Velbert/NEVIGES

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Man muss den politischen Rang solcher „Sozialleistungen“ des GOTTFRIED BÖHM verstehen, wenn zwischen dem gestaltenden Künstler, der sozialen Dimension im zukünftigen Leben der Menschen und dem absurden Verfahrensapparat einer reglementierten Organisation ein Bauentwurfs-Zielsystem integriert werden muss, das nicht die Menschen, nicht den Künstler selbst und nicht einen Bauherren, nicht die Ökologie und nicht stadtplanerische, siedlungsplanerische oder landschaftsplanerische Gestaltungszwänge fokussiert, sondern die Profitansätze der Bauunternehmer und Immobilienentwickler.

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Wer nach heutiger Sprachregelung als „alt“ definiert wird, als Senior oder Silberlocke und so weiter, bis an die Grenzen der forensischen Sistierfähigkeit, muss viel gesehen und viel weggeschaut haben, muss eine ermutigende Biologie eignen und dabei in glücklicher Balance sozialer Einbindung leben. Das kann man nicht erben. Große Worte sind dafür fehl am Platz, ob Gott oder Schicksal – jeder neue Tag braucht Witz und Tapferkeit, wenn man betagt ist oder über 85, hochbetagt. Krankheit ist Scheiße. schwere Krankheit macht unglücklich. Schmerzen, Behinderungen und Aussichtslosigkeiten müssen bedacht werden und ausgesprochen werden, damit der geistig-soziale Bezug leben kann.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton von Patrick Bahners, am 23. Januar 2020

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Wer betagt ist, kann aufhören sein individuelles Geschick mit anderen zu vergleichen, ob frühvergreist oder altklug, ob gemessen und weise – der nächste Tag bietet noch Spielräume, zu denen man hinfühlen oder sprechen kann.

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Wenn ich heute dem Studenten der Baukunst, Dominikus Böhm die Aufgabe stellen würde: mach mal „Haus mit Baum“ oder „Siedlung mit Wolke“, so würde er eine nachvollziehbare Skizze entwerfen können. Ich bin sicher, auch GOTTFRIED BÖHM, heute 100-jährig, könnte „Haus mit Baum“. Auch die Söhne und die vierte Generation Böhm würde „Haus mit Baum“ können.

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Anders sieht das mit den modernen Bauausschreibungen aus, ob man zu einem Architekturwettbewerb überhaupt zugelassen oder eingeladen wird.

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GOTTFRIED BÖHM hatte für den BETONDOM in NEVIGES nicht den Ausschreibungswettbewerb gewonnen – der Oberentscheider Kardinal FRINGS, der Kölner Oberkatholik, hat sich da entscheidend eingemischt und dann wurde – wie fast bei jedem Entwurf – geändert und geändert, bis der Architekt verstanden hat, was ein Baumeister ist, ein Geduldmeister.

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Kölner Stadt-Anzeiger, 24. Januar 2020: Böhm Architekten, Oberbürgermeisterin Köln, rechts Dr. med. Paul Böhm (101), München

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Köln und die Neven-Dumont beherrschte Kölnöffentlichkeit feiert sich also jetzt mit GOTTFRIED BÖHM, dessen gebaute Werke in der Kölner Hundehütte herumstehen, wie die verstreuten Knochen. Teils können Böhms Solitäre eine Umgebung akzentuieren, teils wirken sie völlig deplaziert und signieren sich selbst. Der Begriff „BRUTALISMUS“, den die Sprachverbreiter für rigorose Betonmimiken prägen wollen, ist für GOTTFRIED BÖHM widersinnig. Er gestaltet nicht brutal, er bringt alle Dimensionen für so ein dreidimensionales von Menschen zu gebrauchendes Bauwerk in seine Entwürfe, und er war in der Hochzeit der weltweit beeindruckende Mann, der aus amorphem BETON eine Sandkastenspielburg hinstellte, eine Zeltdachform, die dann Eicher und Behnisch in den Münchner Olympiapark brachten bzw. GOTTFRIED BÖHMS Innenraum von NEVIGES ist eine durchkomponierte Hohlform, gegen die die mit blauen Glassteinen dekorierte neue Berliner Gedächtniskirche blanker Kitsch ist.

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Neue Zürcher Zeitung am 23. Januar 2020

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Der heutige GOTTFRIED BÖHM ist immer noch der bekannte PRITZKER-PREISTRÄGER, ein Meister seines Faches, der bescheid weiß, kennt bautechnische Neuigkeiten, kennt planerische Zukunftsvorhaben, kennt die Bedarfe Organisationsnot, die den Anschein hat, von Dilettanten und anmaßenden Nichtfachleuten BAUPROJEKTE durchzusetzen.

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Reden wir lieber von Ideen, von Entwürfen, von Formen, von Wohnhaus, Gebäude, von Schutzbedarf, Brücken und Kommunikationsführung. Wenn die Kölner Jubilarfeier bis in die weitreichenden Massenmedien hinausreizen, mag für die jüngeren Architekten Anrecht entstehen, in ihrer eigenen Sache auch politisch mitzureden.

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So wie es ist, darf es nicht weiter pervertieren. Dass ein Architekt als Handelsreisender mit Musterkoffer und „stand by gute Laune“ unter Entscheidern verbreiten muss, um mal naschen zu dürfen, an der Sahnetorte der eigenen Verewigung in Stein.

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Kölner Stadt-Anzeiger Seite 3, am 23. Januar 2020

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Und Köln, die Stadt des Fringsens, der Eschfonds-Modelle und des immerweiterfließenden Stroms RHEIN, teilt doch eine römisch-französische links, von den preußischen Gestaltungsmächten rechts. Während der Kölner Dom links steht, aber von rechts finanziert wurde.

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Hier abschließend möchte ich GOTTFRIED BÖHM aus den HEIDELBERGER SCHLOSSGESPRÄCHEN zitieren, wo im Jahr 2013 die in Heidelberg maßgebliche Architektur-Bande Rechenschaft in einem Buch gibt.

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Heidelberger Schlossgespräche EDITION PANORAMA hsg. Gesamtleitung Bernd Müller, S. 87 f:

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„Es gibt Qualitäten von Architektur, unabhängig von Zeit und Stil. Das ist das Wesentliche, wonach wir suchen sollten“.

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Bauen im historischen Kontext, dieses Thema hat Prof. Gottfried Böhm immer wieder beschäftigt, etwa in Ulm, wo er eine neue Stadtbibliothek realisiert hat; die Erweiterung der Godesburg nahe Bonn, der Neubau des Rathauses in Bensberg, die Erweiterung des Schlosses in Saarbrücken und schließlich sein Meisterwerk, die Kapelle in Neviges – in all diesen Gegenwartsarchitekturen zeigt sich eine gründliche Auseinandersetzung mit dem historischen Kontext. Architektur und Städtebau, so hat Prof. Böhm einmal von sich gefordert, sollen heilen, in einer vielfach verletzten, städtebaulich verwundeten Welt …“

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Gottfried Böhm: Ich möchte Ihnen kurz erläutern, was mich gegenwärtig im Bereich der Architektur und des Städtebaus umtreibt; alles andere aus unserem Atelier erläutert Ihnen mein Sohn Peter, der unsere Arbeit so fortsetzt, wie ich sie von meinem Vater Dominikus Böhm übernommen habe.

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Ich beschäftige mich derzeit intensiv mit der Stadt der Zukunft, also mit der Frage, wie Städte in 100 oder gar in 1000 Jahren aussehen könnten, und diese Zeitspanne umfasst in der gesamten Architekturgeschichte keinen so arg weiten Zeitraum. Aber wenn man sich vorstellt, wie sich die Städte entwickeln, wie sie immer mehr wachsen, wie riesig schon einige Städte sind; wenn Sie bedenken, dass viele Menschen, die inmitten der Stadt wohnen, manchmal nie mehr ins Freie kommen, dass sie nie mehr die Umwelt, die Natur erleben können, dann stellt sich die Frage, ob es richtig ist, so weiterzuplanen. Es gibt ja Städte, etwa in China, die in zehn Jahren um eine Million Bewohner wachsen. Das ist ungeheuer. Für die Menschen, die da leben, ist das natürlich problematisch, dass sie keinerlei Beziehung zur natürlichen Landschaft haben, vor allem für Kinder.

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Wie könnte man vor diesem Hintergrund eine Stadt in der Zukunft bauen? darüber denke ich nach, dazu habe ich mehrere Entwürfe gemacht. Ich plane Städte, die als ganze Gebäude in ungestörter Landschaft stehen; aber wie müsste man die bauen, wie organisieren, damit ein Bewohner im hundertsten oder zweihundertsten Stockwerk in nur wenigen Minuten am Boden und dann auch wirklich in natürlicher Landschaft sein kann?

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Und wie schaut da eine Wohnung aus? Ich habe beispielsweise so geplant (Abb. 1), dass alle Wohnungen noch eine Terasse haben, und die zieht sich um das ganze Gebäude .. begrünt .. Und in diesen Turmhäusern sind, wie in einer Stadt, selbstverständlich auch Geschäfte und Büros integriert (Abb. 2), eben alles, was Stadt ausmacht.

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Ich habe viele verschiedene Vorschläge für solche Städte gemacht, etwa eines großen Palastes (Abb. 3), also ein großes Haus, das in verschiedenen Abteilungen und Zwischengeschosse unterteilt ist, Zonen, die wie große Plätze funktionieren, auf denen man sich treffen kann …“

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Dietmar Moews meint: Als gestandener Künstlergelehrter mit Lebenswerk spreche ich hier dem Jubilar GOTTFRIED BÖHM meine Glückwünsche aus.

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Was die demokratiezerstörende Demokratie für das BAUEN durch völlige Durchorganisation der Verfahren und die möglichen Multirollenspiele der Interessenten letztlich auf Profit- und Kriegszwecke hin erzwungen hat, ist kein Albtraum -.

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Es ist unsere Wirklichkeit, in der man denken könnte, hätte FORMOSA gut funktionierende ATOMBOMBEN, wäre es vor den Volksrepublik-Chinesen sicherer als ohne.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt am 23. Januar 2020 Baumeister Böhm

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Und mein Schlußwort: Wer musiziert, liebt den situativen Anklang, wenn Ohren und Herzen erreicht werden, Konsonanz der Gemüter, Sonorität des Raumes (deshalb musiziert es sich auf freiem Felde schlechter).

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Das sollte jeder Mensch verstehen, wenn ich die NARRATIV-MODE völlig absurd finde. Denn Kunst ist nicht Metaphysik infolge von Selbstanpreisungen. Kunst ist ein Künstlerwerk, das anklingt, das Herzen erreicht. Echter Künstler ist also nur wer dieses Werk macht.

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Die 1920er Jahre brachten einen BRUNO TAUT, dann kamen die Modernehelden, FRANK LLOYD WRIGHT, GLENN MILLER und OSCAR NIEMEYER, in den 1950er Jahren kam CHUCK BERRY, in den 1960er Jahren kamen die Liverpooler BEATLES. Das waren greifbare Phänomene der Zeit.

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Das konnte GOTTFRIED BÖHM in eben den 1960er Jahren mit seinem Modell seiner Wallfahrtskirche der Franziskaner von NEVIGES bei dem abtastenden KARDINAL FRINGS erreichen, das hatte Anklang.

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