John Abercrombie 1944 – 2017 – Kurznachruf

August 24, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7536

Vom Freitag, 25. August 2017

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John Abercrombie, war ein US-amerikanischer Gitarrist, geboren am 16. Dezember 1944 in Port Chester, New York, USA, ist jetzt 72-jährig, am 22. August 2017 in Cortland, New York an Herzversagen gestorben.

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Er studierte in Boston Musik und Gitarre als Solist, dazu Harmonielehre und Jazztheorie. Seine professionelle Karriere begann etwa 1967 und er spielte bis zum Lebensende – mit einem weiten Feld von weltberühmten Musikern und Stars auf internationalen Bühnen und bei Festivals. Wie Billy Cobham, Ralph Towner, Kenny Wheeler, Charles Mingus, die ihn alle anerkannten.

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Sein Spiel – in der Gesamtrückschau – bewegte sich zwischen Modern Jazz und Fusion, bzw. in den 1970er Jahren nannte man das Jazzspiel von Rockbands Jazz-Rock. Abercrombie spielte diverse elektrische Solidbody-Gitarren wie auch diverse akustische Gitarren, in kleinen wie auch in großen Besetzungen. John Abercrombie trat auch im Gitarren-Jazzduo auf, in diversen Combo-Varianten, auch als Sologitarist bei einem Jazztrio, bis hin zu Bigband-Besetzungen.

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John Abercrombie hatte seinen Einstieg unter den zahllosen Amateurgitarristen als studierter Instrumentalist, wodurch er großen Eindruck machte, sowie er in Rockbands als Sologitarrist einstieg. Dabei sind seine Projekte und auch die Studioaufnahmen, bei denen Abercrombie mitwirkte, nicht wirklich außergewöhnlich. Mit eigenen Kompositionen ist er nicht in die Welt des Jazz expandiert. Mit dem Wechsel zu Jazzbesetzungen und verspielteren Ensembles fiel Abercrombie eigentlich immer mehr zurück, zumal dabei teils geniale Leute mitspielten – Billy Cobham, der Schlagzeuger als Beispiel.

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In den letzten 30 Jahren entwickelte John Abercrombie einen immer esoterischeren Musikstil, der mehr Mediation als Tanz wurde und zeigte, dass Perkussivität und Rhythmus ohnehin nicht seine Leidenschaft werden konnte. Abercrombie spielte COOL., gab Meisterstunden und vertrat dazu ganz versierte Lehrmeinungen. Schade, dass er so jung sterben musste.

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Dietmar Moews meint: Ich stehe dazu – wenn man über Raffaello redet, sollte man nicht schlechte Stellen an den Fresken in den vatikanischen Stanzen ansprechen, sondern die himmlischen gelungenen Darstellungen seiner Figurengruppen, seiner Luftperspektiven und seiner irren perspektivischen Extremüberschneidungen, seiner geschmackvollen Farben, unvergleichlich besser als die meisten in der Renaissance, neben Bellini (und weder Michelangelo noch Leonardo, nicht Botticelli, nicht der äußerst geschmackvolle Piero della Francesca).

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Manitas de Plata 1921- 2014 – Kurznachruf

November 6, 2014

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am Donnerstag, 6. November 2014

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Manitas de Plata, eigentlich Ricardo Baliardo, war ein französischer Gitarrist, der durch sein virtuoses Gitarrenspiel Ende der 1950er Jahre weltberühmt wurde.

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Manitas de Plata stammte aus Saint Marie-de-la-Mer in der Carmargue. Er lebte zuletzt im südfranzösischen La grande Motte und starb nun 93-jährig in einem Krankenhaus in Montpellier. Der Künstlername bedeutet „Silberhändchen“, eine Würdigung seiner Gitarrenkunst.

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Seine Flamenco-Musik basierte meist auf Rumba. Er hatte zahlreiche durch ihn, auf ihn bezogene großartige Gitarristen angeregt, wie auch der kürzlich gestorbene Paco de Lucia. Manitas de Plata hat Ende der 1950er Jahre dem Flamenco eine weit über die regionale Folklore hinausgehende Solo-Gitarrenmusik verliehen, die nicht ausdrücklich auf Andalusien bezogen war. Er trat meist in einer Gruppe auf, in der Sänger, Tänzer und Klatscher mitwirkten, z. B „Los Bailardos“,

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In den 1960er Jahren war der französische Roma Manitas de Plata ein internationaler Musikstar. Sein rasantes perkussives, schnelles Solospiel galt lange als das Schnellste, was jemand spielen konnte. Mit dem Trio Paco de Lucia, John Mc Laughlin, Aldi Meola fand auf Flamenco bezogene Gitarrenmusik große Auflagen, mit den „Gipsy Kings“ fand das Flamenco-Gepräge sogar die Popmusik-Hörer.

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Dietmar Moews meint: Die Schallplattenaufnahmen, die meist Live im Studio entstanden wie auch Mitschnitte von Live-Konzerten, haben in der speziellen Purheit Bestand.

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