DLF KONTROVERS mit Sandra Schulz zu Feuerwerk im Unterhaltungs-Fußball

Lichtgeschwindigkeit 7527

Vom Dienstag, 22. August 2017

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Hansa Rostock lässt die Gewalttäter ein und erklärt sich für machtlos. Das ist lachhaft und strafbar.

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DEUTSCHLANDFUNK – DLF KONTROVERS, die allmontagliche RADIO-Live-Sendung, mit moderierter Diskussion einer gewählten Gästerunde im Studio am 21. August 2017, ab 10 Uhr, mit dem Thema:

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„Gewalt im Fußballstadion – Rote Karte für die Ultras?“

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Interessierte Benutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT können hier unter

DFB-Pokal Hansa Rostock vs. Hertha BSC mit Spielabbruch

Lichtgeschwindigkeit 7516

Vom Mittwoch, 16. August 2017,

den aktuellen Fall nachschauen. Unter über 7000 LICHTGESCHWINDIGKEIT-Blogbeiträgen, als Video bei YOUTUBE und als Texte bei WordPress werden Fußballgeschehen und Entwicklungen dokumentiert.

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DLF.de schreibt am 21. August 2017:

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„Der Auftakt der Bundesliga ist getrübt: Die Empörung über die Ausschreitungen nach dem Pokalspiel Hansa Rostock gegen Hertha BSC wirkt nach. Die Fußballnation diskutiert Konsequenzen, Kollektivstrafen – und ein SPD-Innenminister schlägt vor, Pyrotechnik im Stadion künftig wieder zuzulassen. Moderation: Sandra Schulz

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Gesprächsgäste:

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Wolfgang Bosbach, CDU, MdB, Mitglied im Innenausschuss, Michael Gabriel, Koordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend, Björn Tschöpe, SPD-Fraktionschef Bremische Bürgerschaft.

Hörerinnen und Hörer sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail.  Telefon: 00800 – 4464 4464 (europaweit kostenfrei). E-Mail: kontrovers@deutschlandfunk.de

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Bruno Pezzey, Fußball-Libero bei Eintracht Frankfurt und Dietmar Moews, 1978 im ZDF SPORTSTUDIO

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DIE PROBLEMSTELLUNG zu den maskierten Gewalttätern, als notwendige nüchterne Beschreibung, wird von den heutigen Berufsdiskutanten nicht vorab deutlich gemacht:

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EINS Die gefährlichen Gewalttäter, die sich selbst als ULTRAS bezeichnen, und die in einer sozialen Grauzone der sogenannten FAN-Gemeinschaften durchaus persönlich bekannt sind, treten „vermummt“ bei erwerbsmäßigen Sportveranstaltungen als Publikum auf.

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ZWEI Diese uneinsichtigen, geistig unterentwickelten, freien Bürger, schmuggeln vorschriftswidrig verbotene, gefährliche Waffen und Feuerwerks-Sprengraketen durch die Einlasskontrollen, auf die Tribünen und in die Zuschauerblöcke.

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DREI Diese gefährlichen Gewalttäter machen ihrerseits Propaganda für den willkürlichen Gebrauch von Pyrotechnik, indem sie politische und fußballpolitische Wertvorstellungen vorschieben – wie die missliebige Kommerzialisierung des Sports und aus dem Vorstellungskreis von „Raubtier-Kapitalismus“.

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Allerdings gehört politischer Dissens in die allgemeine gesellschaftspolitische Diskussion und über das allgemeine Recht der Meinungsfreiheit und Prügelei. Ordnungsfragen sind über die öffentliche Meinung in die Parlamente zu bringen. Dagegen Selbstjustiz ist Anarchie und endet rechtstaatlich beim Gewaltmonopol der Polizei, die der inneren Sicherheit verpflichtet ist.

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VIER Die konkrete Problemstellung zu diesem Thema liegt völlig anders und einfach, darin, dass die Polizei die Aufsicht und Einhaltung der öffentlichen Ordnung und der geltenden Gesetze wahrzunehmen hat. Die Polizei hat die gesetzliche Pflicht und zu diesem Zweck das „Gewaltmonopol“, nicht zuletzt, um alle Besucher solcher Publikumsveranstaltungen vor Gewaltübergriffen zu bewahren.

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FÜNF Konkrete konkurrierende Posititionen werden im aktuellen vorpolitischen Raum konkurrierende verkappt ausgetragen. Das ist normal und so weit auch legitim. Allerdings einerseits wollen die FUSSBALL-Geschäftemacher alle asorbierbaren sozialen Ressourcen abgreifen, die ihnen verfügbar scheinen – andererseits widerrechtliche Fanpraktiken, die unter Strafe stehen, in Fernsehbildern der weiten Welt als öffentliches Sonderrecht vormachen. Und sie lehnen bereits die Verantwortung für Rechtsbrüche und Gewaltopfer ab, sie sagen:

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Der Fußball sei nur eine Abbildung der gesamtgesellschaftlichen Situation. Damit meinen sie besonders

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ihr eigenes Profitstreben (WATZKE, Borussia Dortmund),

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die Gesetze der KULTURINDUSTRIE des internationalen Unterhaltungsgeschäfts,

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Sport-Spitzenleistungen durch kostspielige Spielertransfers zu organisieren.

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So werden zur Legitimisierung der PYROTECHNIK die Fangruppen, die als ULTRAS eine unerlässliche sozio-kulturelle Funktion für die Gesellschaft angeblich leisten, genannt.

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Schließlich erklären Geschäftemacher, wie WATZKE von Borussia Dortmund (jetzt die Vereinsverantwortlichen von Hansa Rostock), sie seien machtlos gegen die vermummten Kampftruppen.

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SECHS DLF-KONTROVERS hätte also zu diskutieren gehabt, ob und wie weit, öffentliche Gewalttäter von der dafür zuständigen POLIZEI, ganz schlicht im Sinne der rechtsstaatlichen Kultur, zu stoppen und den Gerichten zuzuführen sind?

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Beziehungsweise läuft ein Wertkonflikt zwischen den Gewaltbefürwortern und den Gegnern an dem eindeutigen Schnittpunkt aufeinander, wo statt parlamentarische Gesetzesinitiative Handgreiflichkeit durch Gewaltwillkür erzwungen werden darf.

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Auch indem rhetorische Ablenkungsmanöver, wie ein semantischer Klassenkampf aufgezogen wird, dem dann auch die DLF-Moderatorin nur schwachen Widerstand entgegensetzt, wenn sie einfügt, „die ULTRAS“ als „FANS“ zu bezeichnen, ist ein Etikettenschwindel, wenn bandenartige Jungmänner, unter dem Etikett Fußball-Sportfans und Kapitalismuskritiker, sich im öffentlichen Leben eine Art Gewohnheitsrecht herbeizündeln.

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Diese SECHS Gedankenkreise hätte der Vertreter der „FANPROJEKTE“, der ganz begeistert von den sozio-kulturellen Ultras redet, im heutigen DLF-KONTROVERS (die ja sonst nichts hätten)  auf den konkreten Wertkonflikt zwischen GEWALTRECHT und POLIZEIORDNUNG aufzugreifen und zu beantworten gehabt. Stattdessen redete er von Tradition, Sport mit Geld kaputt, und wertvolle Jugendkultur-Arbeit in Fanprojekten (nebenbei noch etwas V-Leute-Arbeit, die ULTRA-Hooligans persönlich und namnetlich zu kennen).

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Ein professioneller ULTRA-Sozialarbeiter mit der absurden Berufsbezeichnung, „Koordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend,“ Michael Gabriel kommt mit seiner verlogenen Sprache, die den gefährlichen mit Feuerwerk auf Menschen schießende Rechtsbrechern in die Ärsche kriecht. Gabriel wird hier vom deutschlandfunk zugelassen, ohne die Fragestellung „Gewalt im Fußballstadion“ konkret überhaupt zu erwägen. Michael Gabriel redet von „Stimmungsunterstützung“ , Fanarbeit „weiter zu Gestalten“, die „Ultras“ waren „sehr seriös“ in die Verhandlungen getreten, „man muss die Fans einbeziehen“.

 

CDU-Abgeordneter und Aufsichtsrat vom 1. FC Köln Wolfgang Bosbach meinte, man solle doch ohne Vorbehalte in die Gespräche mit den „aktiven Fangruppen“ hineingehen (absichtlich beschönigend, „aktive Fangruppen“ nennt Bosbach die sogenannten ULTRAS).

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Der SPD-Politiker, Björn Tschöpe, aus der Bremer Bürgerschaft, sprach davon, es sei Kritik gemeint – „die Kritik der ULTRAS will Raubtierkapitalismus des DFB und der DFL bekämpfen“.

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Die Telefon-Wortmeldungen von Deutschlandfunk-Hörern waren so ausgewählt, dass alle bekannten Vorstellungen genannt wurden. Einfach gesagt aber nur – es redeten Leute, die nicht in die UNTERHALTUNGS-KULTURINDUSTRIE-ARENA gehen, sich sogar davon fernzuhalten versuchen. Oder, von denen, die da freiwillig hingehen und noch dafür bezahlen, glauben „Leuchraketen, Bengalos und Hooligans“ gehören dazu.

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Und dann kamen in DLF-KONTROVERS solche Obertrottel zu Wort – wie man alle naselang hören kann – „So viel sind wir ja alle Soziologen“ – aber diese „SOZIOLOGEN“ kann nur jemand so ansprechen, der gar nicht weiß, was Soziologie ist bzw. sein müsste. Und was bleibt dann:

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Eine verkappte Legitimierung des Mobs, sich unter Verweis auf allgemeinere Tatsachen herauszureden sowie, dass ja – wie immer – alles Böse auch gute Seiten habe (Hitler liebte seine Schäferhündin, die noch 1945 im Führerbunker einem jungen Hand das Leben schenkte – mit dem Namen „WOLF“; das war Hitlers früherer eigener Kosename und auch Deckname /“Wolfsschanze“).

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Dietmar Moews meint: Gewalttäter in den Unterhaltungsarenen und eine aktuelle Diskussion? – wohin ist der Stumpfsinn eigentlich ausgeweitet worden? dass sogar staatliche Sender und staatliche Publizisten nunmehr „ernsthaft“ die Debatte mit übernehmen, weil das ja ihr Staatsauftrag sein, weil das ja ein Anliegen der Gesellschaft sei.

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Dr. Dietmar Moews, als Soziologe, sagt, allein die Eikettierung von kollektivbildenden Erscheinungen wie es der sehr allgemeine Sammelbegriff „FAN“, zu Fußballfan, Fangruppen, Fanarbeit der Vereine, geführt wird, um dann mit dem Wort ULTRAS ein Integrationswerkzeug der Sozialarbeit zu benennen, ist soziologische gesehen ein Fehler.

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Alle Pauschalbegriffe haben die gegenwendige soziale Funktion der Ungenauigkeit und damit der Grauzonen und des Missbrauchs.

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Wie hier heute beim DLF der Fanbeauftragte des Sports behaupten konnte, dass durch die gepflegten ULTRAS die minderheitliche Anzahl von Chaoten, Hooligans und Anarchisten integriert, gewissermaßen domestiziert ud kontrolliert werden (man weiß, die Namen derjenigen), ähnelt der Devise der deutschen Geheimdienstkoordination, die da lautet „solange wir keine Alternative zu den V-Leuten haben, muss man sich weiter im rechtsfreien Raum mit Kriminellen verbinden“.

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Fritz Haarmann grüßt vom Hauptbahnhof Hannover herüber.

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Es ist Angelegenheit der Parlamente, die Polizeien zur pflichtgemäßen Verwirklichung der gesetzlichen Ordnung und der Sicherheit für die Öffentlichkeit unverzüglich anzuhalten.

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Was dazu notwendig ist, kann man alle erfahrenen Polizisten Fragen.

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Ich erinnere noch einmal an die Grenzkontrollen an israelischen Flughäfen.

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Würden die Zuschauer beim Eintritt in die Publikumszonen der Unterhaltungsarenen von Polizisten durchsucht, wäre diese Grossdummheit der internationalen Hooligans, gewalttätigen Sauf- und Wanderhorden, und die nationalen Vereinsfangruppen, unter dem Etikett von ULTRA, entschärft.

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FICK DICH DFB – ist eine Stammtischrede, die als öffentliches Spruchband vom Hausherrn abzuhängen ist. Denn hiermit wird eine Minderheiten-Dummheit zu einer marginalen Hassrede hochgejazzt, derart, dass nur deutlich wird, es sich bei der ganzen Thematik, jetzt zum Saisonbeginn, zweifellos um eine „konzertierte Aktion“ handelt – wir sehen „wie die Blockparteien unserer Grossen Koalition für Ordnung sorgen, ohne einander wehzutun“ – oder eben nicht? Was meint Sandra Schulz vom DLF, cui bono?

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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