Impf-Lügen mit BionTech u. a. – Kein Vertrauen mehr für Lauterbach

April 15, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10409

am Karfreitag, den 15. April 2022

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https://www.deutschlandfunk.de/corona-covid-impfung-impfschaeden-100.html

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Der Deutschlandfunk hat nach zwei Jahren Anti-Impfungs-Schäden-Propaganda des deutschen Staats gegenüber den deutschen Bürgern endlich mal eine Audio-Produktion erstellt, wo auf die empirisch sehr begründeten Klagen über Desinformation und Lügenpresse, Impfnebenwirkungen thematisiert werden.

Es geht um Schwere Gesundheitsschäden durch die seit zwei Jahren verimpften Anti-CORONA-Impfstoffen, die nicht mit CORONA-Infizierte davon-tragen, aber vom staatlichen Impfregime ignoriert und abgewimmelt werden, die außerdem noch Legitimationsnot von den Krankenversicherungen erleiden, die sich ohne Rücksicht auf die staatlichen Maßgaben zurückziehen.

Also: Danke dem Deutschlandfunk (hier unten zitiert).

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Virus gegen Vakzin

Deutschland sucht nach Corona-Impfnebenwirkungen

„Die Corona-Impfung ist sicher.“ Statistisch gesehen stimmt das zweifellos. Trotzdem gibt es Impfnebenwirkungen – und die sollten ernstgenommen werden. Wie gut hat die Impfstoffüberwachung in Deutschland funktioniert? Und welche Befunde sind tatsächlich der Impfung zuzuschreiben?

Von Joachim Budde und Edda Grabar | 03.04.2022

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Die Corona-Pandemie ist eine Zeit der Beschleunigung. Nie zuvor gab es so schnell so viele neue Erkenntnisse über einen neuen Erreger. Petra Dickmann, Intensivmedizinerin an der Universitätsklinik Jena und Expertin für Risikokommunikation, nennt das offensichtliche Beispiel: „Dass wir in so kurzer Zeit eine ganze Reihe von sicheren und wirksamen Impfstoffen haben, ist erst mal ein Fest für die Wissenschaft, das ist wirklich unglaublich.“

Doch gleichzeitig ist die Corona-Pandemie eine Zeit der Verunsicherung. Manche vermeintlich neue Erkenntnis stellte sich alsbald als falsch heraus. Vielleicht liegt die Verunsicherung auch daran, dass noch immer zu viele Menschen lautstark behaupten, die Impfung sei schlimmer als das Sars-Coronavirus-2. Fakt ist: Zehn Millionen der über 18-Jährigen in Deutschland haben sich noch nicht impfen lassen.

Marcel Schorlepp, Sprecher der „Arbeitsgemeinschaft hausärztlicher Internisten“ in der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: „Die Menschen haben ja Angst. Argumentativ können wir diese Angst auch erst gar nicht lösen. Aber sie müssen wirklich in ihrer Sorge und Angst da auch wahrgenommen und ernst genommen werden.“

„Alles ist sicher“-Bekundungen zu pauschal

Auf der einen Seite sind sich die Aufsichtsbehörden in der EU einig, dass die Impfstoffe – egal ob von Biontech, Moderna, AstraZeneca, Johnsson&Johnsson oder Novavax – den Sicherheitsanforderungen entsprechen. „Ich glaube, ein Medikament auch in der Häufigkeit ist noch nie so gut untersucht worden in der Kürze der Zeit und so sorgsam beobachtet worden.“

Auf der anderen Seite zeigen die Sicherheitsberichte für die Impfstoffe, dass es Impfschäden nun einmal gibt. Darum findet Bill Murphy, Immunologe von der University of California in Davis, diese Bekundungen tatsächlich zuweilen etwas übertrieben. „Manche Wissenschaftler sagen: Alles ist sicher, sicher, sicher.“

Diese Pauschalbekundungen beißen sich mit dem, was viele Menschen erleben. Allein im Bekanntenkreis der Autoren und der Redaktion gab es Fälle von unklaren Beschwerden nach einer Impfung, die Ärztinnen und Ärzte einfach abgetan haben. „Ich hatte ja das fragliche Glück, dass man eben schon was gefunden hat, was sich nicht leugnen ließ.“ „So erschien es mir auch, als ich da in der Klinik war. Dass es so die Einstellung war: Das gibt es nicht, weil das darf es nicht geben.“

Verdachtsfälle werden erfasst

Ein Arzt machte uns darauf aufmerksam, dass er und andere Kollegen vermehrt Patienten beobachteten, bei denen nach einer Impfung eine Gürtelrose ausbrach. Und dass nicht alle Kollegen solche Fälle den Behörden melden.

Eine Frau berichtete, ihr Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens sei beim zuständigen Versorgungsamt stecken geblieben. Die Sachbearbeiterin sei von der Fülle der Anträge so überwältigt gewesen, dass sie sämtliche Eingänge gelöscht habe.

Natürlich ist das nicht im Geringsten repräsentativ. Aber es gibt offensichtlich eine relevante Zahl an Menschen, die Fragen haben und darauf keine guten Antworten finden. Bill Murphy: „Vielleicht fühlen die Leute etwas, und dann kommen sie in einen Zustand fast von Paranoia. Wenn sie nicht den Eindruck haben, sie haben die Informationen, die sie brauchen, dann greifen sie zu externen Quellen wie dem Internet, dann verlässt das Problem die Einflusssphäre medizinischer oder wissenschaftlicher Experten.“

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Nebenwirkungen durch die Corona-Impfstoffe

Zu den bekannten schweren Nebenwirkungen der Corona-Impfung gehören die Sinusvenenthrombosen durch die Vektorimpfstoffe von Astra Zeneca oder Johnson & Johnson und die Herzmuskelentzündungen durch mRNA-Impfstoffe. Wissenschaftliche Studien haben weitere Nebenwirkungen gefunden. Sie reichen von vorübergehenden Taubheits- oder Kribbelgefühlen in Armen oder Beinen bis zu länger anhaltenden Lähmungserscheinungen. In sehr seltenen Fällen können auch Herzinfarkte, Thrombosen in der Lunge, den tiefen Venen sowie Schlaganfälle auftreten. Für Betroffene ist das schlimm. Doch die Studien belegen gleichzeitig, dass Covid-19 genau dieselben Folgen haben kann, allerdings bis zu mehrere Hundert mal häufiger als nach den Impfungen. Ein Sonderfall ist die Gürtelrose, eine schmerzhafte Hauterkrankung, die durch das Windpockenvirus „Varizella zoster“ ausgelöst wird. Wer sich infiziert, trägt das Virus ein Leben lang im Körper. Im Alter oder bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann es erneut aktiv werden – Fachleute sprechen von Reaktivierung. Zwei israelische Studien berichten davon nach einer mRNA-Impfung von Biontech. Das Paul-Ehrlich-Institut ist diesen Hinweisen nachgegangen, hat bislang aber keine erhöhte Zahl von Gürtelrose-Fällen nach der Impfung beobachtet. Auch eine US-Studie fand keine Auffälligkeiten.

Letzten Endes bündelt sich alles auf die Frage: Wie gut funktioniert die Überwachung der Impfstoffe in Deutschland? Sind die Daten wirklich so gut, wie sie sein sollten? Harald Prüß, Professor für Immunologie an der Charité in Berlin: „Das ist ein ganz heikles Thema.“

„Taube Beine“ nach einer Biontech-Impfung

Sich impfen zu lassen, war für Eva Wolfangel, die auch für den Deutschlandfunk arbeitet, selbstverständlich. „Ich durfte mich zum Glück früher impfen lassen, weil ich eine Autoimmunerkrankung habe. Ich reise viel, ich treffe sehr, sehr viele Menschen. Ich war auch die ganze Zeit über immer wieder im Ausland, ich war schon super froh, dass ich mich früh impfen lassen konnte.“

Auch ihre zwölfjährige Tochter hat sie bei erster Gelegenheit impfen lassen. „Sie hat sonst keine gesundheitlichen Probleme, noch nie sonstige Probleme gehabt. Bisher lief alles nach Plan, würde ich sagen. Sie hat dann im November die Biontech-Impfung bekommen.“

Ein Samstag. Am Sonntag ist noch alles in Ordnung. „Montags kam sie aus der Schule, hat gesagt: ‚Ich konnte mich überhaupt nicht konzentrieren, ich musste auch früher gehen, meine Beine fühlen sich so komisch an. Ich fühle die nicht mehr richtig, ich konnte nicht mehr sitzen.‘“

Sie sucht im Internet Rat. „Dann habe ich nur eingegeben bei Google: ‚taube Beine‘. Nur die zwei Wörter ‚taube Beine‘ – und Google hat ja dieses Feature, wo Google selber vorschlägt, was viele Leute googeln – und hat als Ergänzung dann vorgeschlagen: ‚nach Impfung‘. Dann habe ich aber gemerkt, es gibt insgesamt wenig Berichte darüber. Und dann habe ich die Kinderärztin angerufen, und sie hat dann gesagt: ‚Ja, woher soll es denn kommen? Natürlich kommt es von der Impfung.‘ Wenn es ihre Tochter wäre, würde sie ins Krankenhaus gehen, weil das muss abgeklärt werden.“

„Glauben die, wir sind so Querdenker?!“

Im Krankenhaus kommt es dann anders als erwartet – vor allem die Reaktion des Arztes: „Er hat die Reflexe getestet. Und dann hat er Fragen gestellt und im Prinzip hat er gesagt: ‚Also, wir glauben nicht, dass es von der Impfung kommt.‘ Und dann hat er meine Tochter gefragt: ‚Sag mal, bist du vielleicht hingefallen?‘ Und sie hat gesagt: ‚Nee‘, das hätte sie schon erzählt, wenn sie hingefallen wäre.“

Der Arzt bohrt weiter, erzählt Eva Wolfangel: „Ob sich meine Tochter denn im Vorfeld, ob sie gruselige Sachen über die Impfung gelesen hätte? Was sie sich denn für Geschichten angehört hätte? Dass sie jetzt glaubt, es kommt von der Impfung. In dem Moment war ich vor allem so ein bisschen schockiert und dachte: ‚Huch, was, was ist denn jetzt? Glauben die, wir sind so Querdenker?‘ Die, die dem Kind sagen: ‚Oh Gott, oh Gott, die Impfung ist gefährlich.‘ Aber dann würde ich doch mein Kind nicht impfen lassen.“

Sie besteht auf einer gründlichen Untersuchung. Tatsächlich messen die Ärzte: Die Nerven in den Beinen des Mädchens leiten die Signale schlechter als normal. Sie melden den Fall dem Paul-Ehrlich-Institut. Erst später wird Eva Wolfangel bewusst, was hinter den Fragen des Arztes steckt. „Ich fand es echt unverschämt, uns das auf den Kopf zuzusagen, nach dem Motto ‚Das bildet sie sich doch vielleicht einfach nur ein‘, oder ‚was haben Sie ihr denn da eingeredet?‘“.

Hintergrundrauschen oder Risikosignal?

Auf der ganzen Welt sammeln die Gesundheitsbehörden Verdachtsfälle „unerwünschter Impfreaktionen“, wie das offiziell heißt. In Deutschland ist das Paul-Ehrlich-Institut zuständig. Denn schwere Impfreaktionen können so selten sein, dass sie in den klinischen Studien vor der Zulassung durchrutschen. Das ist immer zu erwarten.

Die WissenschaftlerInnen am PEI registrieren, wie häufig Menschen Komplikationen nach einer Impfung melden. All diese Beschwerden treten allerdings auch zu Zeiten ohne Impfung auf. Das ist das Hintergrundrauschen. Übersteigen die Meldungen zu den Impfreaktionen das Hintergrundrauschen, sprechen die Impfüberwacher von einem „Risikosignal“.

Jeder kann solche Meldungen übrigens abgeben. Das PEI ist darauf für die Überwachung angewiesen.

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Wie das Paul-Ehrlich-Institut Risikosignale ermittelt

Um Wirkung und Nebenwirkungen von Impfungen herauszufinden, müssen die Hersteller ihre Kandidaten in große klinische Studien testen. Bei den Corona-Impfungen nahmen 40.000 Freiwillige teil. Jeweils die Hälfte bekam den Impfstoff, die andere Hälfte eine Placebo-Spritze. Häufige Nebenwirkungen können so sehr gut ermittelt werden. Andere, die nur bei einem von zehntausend Menschen oder noch seltener auftreten, fallen hingegen durchs Raster. Deswegen werden Impfungen auch nach ihrer Zulassung gut überwacht. Dabei kommt es zwangsläufig zu einem Dilemma: Krankheiten wie Herzinfarkte, Thrombosen, Multiple Sklerose etc. treten auch ohne Impfung auf.

Wie kann man also herausfinden, ob sie mit der Impfung in Verbindung stehen oder nicht? Dazu hat das Paul-Ehrlich-Institut gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut und der Universität Köln in den elektronischen Gesundheitsdaten der Barmer Krankenkasse ermittelt, wie häufig die Beschwerden in Zeiten ohne Impfung auftraten. Seit Impfstart sind alle – Geimpfte, Ärzte, Apotheker und Pharmahersteller – dazu angehalten, jeden Verdacht auf eine Nebenwirkung dem PEI zu melden. Diese Meldungen gleicht das PEI mit den Hintergrundinzidenzen ab. Treten mehr Fälle einer Krankheit auf als zu erwarten wären, spricht das PEI von einem Risikosignal und untersucht, ob es tatsächlich einen Zusammenhang mit dem Vakzin gibt. Solche Studien laufen überall auf der Welt. Die Behörden tauschen ihre Erkenntnisse aus.

Klaus Cichutek, der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, sagt bei einer Podiumsdiskussion des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig im Januar, die Nachverfolgung habe funktioniert:

„Ich glaube, der Erfolg beim Tracken aufgrund der Verdachtsfallmeldungen für Nebenwirkungen und Impfkomplikationen, die wir bekommen, besteht darin, dass wir sagen können, dass wir schon in der Frühphase Nebenwirkungen entdecken konnten. Ich gebe als Beispiel: Beim Beginn der Impfkampagne mit Vaxzevria war es so, dass wir die sehr seltene Nebenwirkung des Thrombose-mit-Thrombozytopeniesyndroms erkennen konnten aufgrund der Verdachtsfallmeldungen, und haben dann kurzfristig dafür plädiert, die Impfung auszusetzen, was dann auch politisch umgesetzt wurde.“

Seltene Nebenwirkungen erkannt – und nachgebessert

Vaxzevria ist der Impfstoff von AstraZeneca. Er löste in einigen Fällen die Sinusvenenthrombosen aus. Auf ähnliche Weise entdeckten die Gesundheitsbehörden, dass die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech in sehr seltenen Fällen Herzmuskelentzündungen hervorrufen können. Die STIKO änderte jeweils ihre Empfehlungen.

„Ich glaube, das zeigt sehr gut, dass wir in der Lage sind, aufgrund dieses Spontanmeldesystems sehr früh Risiken zu erkennen, und ich glaube, das sind alles Beispiele dafür, dass wir schnell Maßnahmen zur Risikoreduktion ergreifen konnten.“

Alle Verdachtsfälle prüft das PEI. Beispiel Todesfälle: Bis März 2022 hat das Institut Meldungen über 2.255 Todesfälle erhalten, die kurz nach einer Impfung aufgetreten sind. Im Sicherheitsbericht heißt es: „In 85 Einzelfällen hat das Paul-Ehrlich-Institut den ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung als möglich oder wahrscheinlich bewertet.“

Sie alle – schreibt das PEI – sind an bekannten schweren Komplikationen gestorben, an den Folgen einer Gerinnungsstörung wie Sinusvenenthrombosen nach einer AstraZeneca- oder Johnsson&Johnsson-Impfung oder an einer Herzmuskelentzündung.

Covid um Größenordnungen riskanter als Impfung

Bei der Krankheit, vor der die Impfung schützt, bei Covid-19, sehen die Sterbezahlen viel schlechter aus. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagte Ende März 2022 in der Bundespressekonferenz: „Jede Woche sterben aktuell mehr als 1.000 Menschen in Verbindung mit einer Omikron-Infektion in unserem Land. Viele dieser Todesfälle hätten durch eine Impfung verhindert werden können.“

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Deutschland gut 19 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das RKI hat insgesamt mehr als 128.000 Covid-Tote gezählt – das sind 6.400 Tote auf eine Million Erkrankte. Zum Vergleich: Die Zahl der Todesfälle nach Impfung, die das PEI anerkannt hat, entspricht einem einzigen Sterbefall pro einer Million Geimpfter.

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Anerkennung von Impfschäden

Erleiden Menschen nach einer Impfung, die die Stiko empfiehlt, eine schwere Beeinträchtigung, die länger als sechs Monate anhält, können sie bei den Versorgungsämtern der Kreise einen Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens und damit eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz stellen. Für die Coronaimpfung haben das bis Mitte Januar 1.372 Menschen getan. Die Versorgungsämter haben davon 21 Impfschäden anerkannt. 42 Anträge haben sie abgelehnt. Bei gut 1.300 stehen die Entscheidungen noch aus.

15 Monate nach Beginn der Impfkampagne ist längst bekannt: Auch an der Impfung sterben Menschen. Aber um überwältigende Größenordnungen weniger als an der Krankheit. Und die STIKO hat wegen der Erkenntnisse ihre Empfehlungen angepasst. AstraZeneca zum Beispiel wird effektiv überhaupt nicht mehr verimpft.

Abwägung spricht klar für das Impfen

Eine positive Bilanz zeigt sich auch für schwere Komplikationen. Studien zur Verträglichkeit der Impfstoffe kommen aus Israel zum Impfstoff von Biontech und aus Großbritannien zu allen Corona-Impfstoffen der ersten Monate. Diese Erhebungen stützen sich auf besonders gute Daten. Die Ergebnisse zeigen: Nach Covid-19 treten doppelt so viele zusätzliche Herzmuskelentzündungen auf und fast neunmal so viele Sinusvenenthrombosen wie nach einer Impfung.

Noch deutlicher wird das Bild bei Thrombosen, Lungenembolien oder akutem Nierenversagen: Von diesen Beschwerden gibt es nach Covid einhundert bis eintausendmal mehr zusätzliche Fälle als nach einer Impfung. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei Gesichtslähmungen oder den aufsteigenden Lähmungen des Guillain-Barré-Syndroms.

Harald Prüß von der Charité in Berlin: „Das Verhältnis der Impfung und der Verhinderung von neurologischen Beschwerden durch die Coviderkrankung steht in einem dermaßen günstigen Verhältnis, dass, glaube ich, wenn man sich diese Zahlen betrachtet, niemand Zweifel hat, dass das Impfen sinnvoll ist.“

„Long-Covid“-Symptome nach Impfung

Allerdings: Je seltener eine Komplikation ist, desto schwieriger ist es, sie zu entdecken und ihre Ursache zu ermitteln. Denn all diese Beschwerden treten ja nicht nur nach einer Corona-Impfung oder einer Covid-Erkrankung auf. Sondern auch aus vielen anderen Gründen. Darum kristallisiert sich erst langsam heraus, dass es nach einer Impfung auch zu neurologischen Symptomen kommen kann, die dem entsprechen, was Ärztinnen und Ärzte inzwischen als „Long-Covid“ bezeichnen.

Jana Ruhrländer bekommt ihre Impfung im Juli 2021 in einem Impfzentrum in Nordhessen. Die Impfung verläuft unspektakulär. „Ich bin nach Hause gefahren dann mit dem Bus, und neben mir saß ein älterer Herr, der danach sehr aufgeregt und zittrig war und ich habe den dann noch beruhigt und habe gesagt: ‚Jetzt haben wir es hinter uns und haben es geschafft.‘“

Abends hat sie brennende Kopfschmerzen, aber am nächsten Morgen ist alles wieder wie weggeblasen. „Nach drei, vier Tagen ging es dann los, dass auf einmal meine ganze linke Seite angefangen hat zu kribbeln.“ Das Kribbeln breitet sich auf ihren ganzen Körper aus, sie bekommt Sehstörungen. „Dann hatte ich auch die ganze Zeit wie so ein elektrisches Gefühl, das so durch mich durchgelaufen ist. Das war sehr merkwürdig.“

Sie hat riesigen Durst, aber was immer sie trinkt, läuft einfach durch sie hindurch. Im Krankenhaus können die Ärzte lediglich sehr hohen Blutdruck feststellen – das kennt sie gar nicht von sich. Und die Anfälle kehren immer wieder. Bis heute. „Das hat sich dann echt wochenlang wirklich eigentlich nach Sterben angefühlt.“

Auto-Antikörper als Auslöser?

Sie hat eine Fatigue, ist also dauernd erschöpft, Nervenschmerzen, Herzrasen, Bluthochdruck – die Ärzte stellen sie komplett auf den Kopf. „Man muss schon sagen, die Ärzte haben sich wirklich Mühe gegeben, was zu finden. Was man tatsächlich dann bei mir irgendwann gefunden hat, wo ich fast schon von Glück reden muss, weil bei ganz vielen anderen Betroffenen, die ich kenne, wurde wirklich gar nichts gefunden, außer dieser abnormen Pulswerte und Blutdruckwerte, das war dann eine leichte Zellzahlerhöhung im Liquor.“

Ursache? Unbekannt. Ein Fall wie der von Jana Ruhrländer ist schwierig zu beurteilen, sagt Harald Prüß: „Im Prinzip ist dieser Fall der Patientin exemplarisch, dass es im Einzelfall ausgesprochen schwer sein kann zu sagen, das steht in einem Zusammenhang zur Impfung, oder das hat andere Ursachen.“

Nach etlichen Arztbesuchen und Tests, die sie meist aus eigener Tasche bezahlt, findet ein Labor Antikörper gegen Oberflächenstrukturen auf ihren eigenen Zellen – Autoantikörper.

„Die sozusagen Long-Covid-ähnlichen Beschwerden nach einer Impfung, das ist ein ganz heikles Thema aus zwei Gründen. Denn zum einen glaube ich persönlich, dass es Nebenwirkungen nach Impfungen gibt, die die Neurologie betreffen, die können sehr unterschiedlich sein. Ich möchte aber das unbedingt verknüpfen mit dem Hinweis, dass diese Impfnebenwirkungen wahrscheinlich – oder dafür sprechen alle Daten – ausgesprochen selten sind. Das ist das Gute hierbei.“

Wir alle haben ein „Kausalitätsbedürfnis“

Und bei „Long-Covid“ nach der Impfung geben die Ursachen der Forschung noch mehr Rätsel auf als nach der Krankheit. Ein Grund dafür: Diese Impffolgen sind so selten. „Einen absoluten Wert wird einem seriös auch derzeit noch keiner nennen können.“ Das ist das eine Problem bei der ganzen Geschichte: Es fehlen gute Daten.

Der zweite Grund: Solche Beschwerden können sehr viele Ursachen haben, auch ganz andere als Covid oder die Impfung. Harald Prüß verweist auf eine französische Studie. Dort wurde gezeigt, „dass eben Menschen, die völlig gesund sind zum Zeitpunkt X, dann eben zwölf bis 16 Wochen später vier Prozent immerhin davon Symptome entwickeln, die wir heute dem Covid-Spektrum zuordnen – also Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Müdigkeitssyndrom, Gedächtnisstörungen, Aufmerksamkeitsstörung, Antriebsstörung, das könnte ich noch fortführen. Das heißt also im Klartext: Die Wahrscheinlichkeit für uns alle, die wir uns im Moment vielleicht noch als gesund bezeichnen würden, dass wir innerhalb der nächsten Wochen und Monate natürlich auch Symptome entwickeln, die ist per se relativ hoch.“

Höher als viele denken. Ein Beispiel: „Jeden Tag kommt es in Deutschland in der Neurologie zum Auftreten von um die 30 Diagnosen einer Multiplen Sklerose.“

Dann kommen unsere Psyche und unsere Wahrnehmung ins Spiel: „Wir haben ja alle ein gewisses Kausalitätsbedürfnis zu sagen, wenn ich jetzt wirklich vor einer Woche geimpft wurde, und jetzt habe ich diese Multiple Sklerose, das kann doch nicht sein, dass das Zufall ist. Und ich kann da auch jeden verstehen, der diese Assoziation hat und da erst mal gar nicht so sehr die nüchterne Statistik hören will, sondern da überzeugt ist. Das ist allzu menschlich, und jetzt habe ich nur das Beispiel der Multiplen Sklerose genannt, aber es gibt natürlich rheumatologische Erkrankungen, internistische Erkrankungen, alles Mögliche. Da summieren sich natürlich zu sehr hohe Zahlen an neu aufgetretenen Beschwerden, die einfach mit einer ebenso hohen Zahl von Impfungen überlappen.“

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Pauschale Skepsis auch kontraproduktiv

Epidemiologen nennen das das Hintergrundrauschen, also die Fälle, die auch ohne Covid zu erwarten sind. Harald Prüß schätzt, dass bei den allermeisten Patienten hinter den neurologischen Symptomen etwas anderes als die Impfung steckt.

„Aber um wen ich mir Sorgen mache, das sind eben diese wenigen Patienten, die dann tatsächlich eine Impfwirkung haben, die über das akute Ereignis hinausgeht und die sie längerfristig beeinträchtigt. Und dass denen dann natürlich auch Unrecht und unter Umständen sogar sehr Unrecht getan wird.“

Das kann für den einzelnen Patienten dramatisch sein, dann nämlich, wenn sich niemand zuständig fühlt. Aber auch für die Forschung und die Impfstoffüberwachung ist das ein Problem: „Wenn natürlich alle sagen, „das hat damit nichts zu tun“, erfolgt auch keine Meldung.“

Und dann fehlen diese Daten in der Statistik des PEI. Sie ist verzerrt. Das Risikosignal bleibt aus. Aus dem Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts: „Das Melden von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen ist eine zentrale Säule für die Beurteilung der Sicherheit von Impfstoffen, da so zeitnah neue Risikosignale detektiert werden können. Dabei ist jedoch zu beachten, dass unerwünschte Reaktionen oftmals im zeitlichen, nicht aber unbedingt im ursächlichen Zusammenhang mit einer Impfung gemeldet werden.“

Harald Prüß: „Es ist wirklich so, dass die Meldung ans Paul-Ehrlich-Institut prinzipiell ja sehr einfach ist. Es gibt auf der Homepage direkt; es ist im Prinzip ein Klick…“

Hausärzte filtern, bevor sie Nebenwirkungen melden

Marcel Schorlepp von der Arbeitsgemeinschaft der hausärztlichen Internisten: „Manchmal ist es natürlich fast ein bisschen absurd, wenn jemand zu mir kommt und sagt: ‚Ich habe jetzt Kopfschmerzen und meine Impfung ist vor zwei, drei Monaten gewesen, gibt es da einen Zusammenhang?‘ Und genau für diesen Filter, dafür sind wir zuständig. Wir klären ja jedes Mal ab, ob diese Begleitwirkung oder Nebenwirkung eben da in dem Zusammenhang steht, ob die erwartbar ist, wenn sie bekannt ist, dann wissen wir das. Dann ist das sozusagen auch nicht meldepflichtig oder nicht meldesinnvoll, wenn jemand eben Kopfschmerzen hat oder selbst auch, wenn er mal eine Woche lang im Bett liegt. Aber eben das, worüber wir oft so sprechen, die Herzmuskelentzündung oder auch mal so eine Sinusvenenthrombose im Kopf nach Impfung – das würden wir melden.“

Jana Ruhrländer, eine von Impfnebenwirkungen Betroffene aus Kassel: „Ich habe dann auch Selbsthilfegruppen gegründet. Wir sind inzwischen bestimmt hundert Leute. Wenn man von 100 Leuten 90 Prozent mit diesen Autoantikörpern hat mit den dazu passenden Symptomen, dann ist das zumindest etwas, was man irgendwie sich mal genauer anschauen sollte. Das hat halt bisher keiner getan.“

Zitat Paul-Ehrlich-Institut: „Es ist ausdrücklich erwünscht, dass auch solche Reaktionen berichtet werden, deren Zusammenhang mit der Impfung eher fraglich sind.“

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Seltene Impfreaktionen können durchs Raster fallen

Harald Prüß von der Charite: „Alle haben relativ viel zu tun, das hat man ja auch in der Pandemie gesehen, wie sich das noch mal zuspitzt. Und dann noch mal nach einem Praxistag mit 100, vielleicht 150 Patienten von all denen, wo so was im Entferntesten möglich wäre, eine Meldung ans PEI zu erstatten, das ist – selbst wenn es nur ein paar Klicks sind auf der Homepage – dann doch ein ziemlicher Aufwand. Der ist ganz praktisch für die meisten gar nicht möglich. Und damit haben sie auch schon wieder eine Verzerrung.“

Die Daten beim PEI sind also unvollständig. Bei leichten Impfreaktionen ist das sicher kein Problem. Aber bei Beschwerden, die sehr selten und noch nicht hinreichend bekannt sind, kann es schon dazu führen, dass sie durchs Raster fallen.

„Wenn bestimmte Symptome vorhanden sind, dann hat nach meiner persönlichen Auffassung auch jede Patientin und jeder Patient das Recht, dass man sich darum kümmert, dass versucht wird, herauszufinden, was ist die Ursache dieser Beschwerden, und können wir sie vielleicht sogar behandeln. Denn im Prinzip geht es um die Frage der Versorgungsgleichheit. Meine persönliche Meinung ist, dass wir in Deutschland eine ausgesprochen große Versorgungsungleichheit haben.“

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Chance auf optimale Versorgung Glücksache?

Überall in Deutschland haben sich Menschen impfen lassen. Doch längst nicht überall ist die medizinische Versorgung gleich gut. „Es ist ja keineswegs so, dass jeder Patient in Deutschland die gleiche Chance hat auf die identische Diagnostik bei einer bestimmten identischen Symptomkonstellation. Das hängt davon ab, wo wohnt man? Wie ist die Dichte an Fachärzten? In der Neurologie haben wir ja auch mit vielen seltenen Erkrankungen zu tun – ist ein Facharzt mehr in diese Richtung spezialisiert oder in eine andere? Wie ist die Triagierung, um mal diesen Begriff zu verwenden, beim Hausarzt? Kann er sich das vorstellen und verweist deswegen schnell weiter? Vergeht erst einmal viel Zeit? Und so weiter.“

Menschen wie Jana Ruhrländer laufen von Arzt zu Ärztin. Bei Long-Covid-Ambulanzen bekommen sie Absagen, weil sie ja nie an dem Virus erkrankt sind. „Meine allergrößte Angst ist es natürlich, dass es sich manifestiert in so ein chronisches Erschöpfungsyndrom und nicht mehr weggeht.“

Selbst im dritten Jahr der Pandemie, im zweiten Jahr der Impfkampagne, und obwohl das Wissen über das Virus und die Vakzine in atemberaubendem Tempo wächst – bis gesicherte Informationen zu den schier unüberschaubaren Aspekten von Krankheit und Impfung erhoben, geprüft und publiziert sind, vergehen immer noch Monate.

Harald Prüß: „Da können Sie sich vorstellen, dass natürlich auch jetzt im Februar 2022 noch keine einheitliche Richtlinie existiert, wie Neurologinnen und Neurologen in Deutschland diese Patienten diagnostizieren und behandeln sollen.“

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Der Fall BKK Provita

Die Impfzahlen stagnieren. Der Bundestag berät die allgemeine Impfpflicht. Die Stimmung wird zunehmend gereizt. So sieht es Petra Dickmann, die Medizinerin und Expertin für Risikokommunikation von der Universität Jena: „Mein Eindruck ist auch, dass sich die Kommunikation auch radikalisiert hat, dass man so sehr stark in diese Schwarz-Weiß Unterscheidung eingegangen ist: Wer sich nicht impfen lässt, ist ein Impfgegner und demokratiefeindlich.“

Das zeigt eine Anekdote ganz beispielhaft: Ende Februar schrieb Andreas Schöfbeck, Vorstand der Krankenkasse BKK Provita aus München, dem Paul-Ehrlich-Institut einen Brief: „Die unserem Haus vorliegenden Daten geben uns Grund zu der Annahme, dass es eine sehr erhebliche Untererfassung von Verdachtsfällen für Impfnebenwirkungen nach Corona-impfung gibt.“

Schöfbeck hatte zusammen mit einem Datenanalysten die Daten der zehn Millionen BKK-Kundinnen und -Kunden nach vier Abrechnungscodes durchsucht. Damit rechnen Ärztinnen und Ärzte Behandlungen wegen unerwünschter Impfnebenwirkungen und Komplikationen im Zusammenhang mit Impfungen ab. Wie schwer sie sind – das geht allein aus diesen Zahlen nicht hervor. Das PEI fordert die Daten an.

Ohne die Ergebnisse abzuwarten, entfachen Medien und Fachverbände wie der Virchow-Bund einen Shitstorm gegen die Krankenkasse und ihren Vorstand. In der Tat haben Schöfbeck und sein Analyst Kontakte ins Querdenker-Milieu. Und auch das Schreiben wirft einige Fragen auf. Aber kaum ein Kritiker hat sich die Analyse tatsächlich angesehen. Letztlich nicht einmal das PEI, denn Andreas Schöfbeck verliert seinen Vorstandsposten, bevor die Behörde die Daten erhält. Die Sache verläuft im Sand.

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„Einheitsfront“ gegen Impf-Skeptiker?

Anscheinend hat sich fast so etwas wie eine Einheitsfront entwickelt, die sich auf alles und jeden stürzt, der die Impfung in Frage stellen könnte. Das beobachtet auch der Mainzer Internist und Hausarztsprecher Marcel Schorlepp. „Der Umgang damit, glaube ich, kippt auch im ärztlichen oder im praktischen medizinischen Bereich manchmal schon. Oft wird von Wut und Ärger über diese Impfverweigerer geredet, das ist sicherlich überhaupt nicht zielführend. Manchmal aber eben auch geschuldet wirklich einer Ermüdung, die jetzt im Rahmen der Pandemie auch im medizinischen Bereich auftritt. Nichtsdestotrotz sind wir die Profis und müssen damit umgehen.“

Eva Wolfangel ist nach ihrer Erfahrung ernüchtert. „Ich habe schon das Gefühl, dass es in der jetzigen Stimmung so polarisiert ist, dass wenig zum Beispiel über Nebenwirkungen gesprochen wird. Und so erschien es mir auch, als ich da in der Klinik war. Dass das so, dass es so die Einstellung war, das gibt es nicht, weil das darf es nicht geben.“

Und doch zeigte sich nach zwei Nächten in der Klinik, dass die Leitfähigkeit der Nerven ihrer Tochter eingeschränkt war. Erst nach ein paar Tagen verschwanden die Taubheitsgefühle wieder vollständig. Offenbar haben auch andere Menschen solche Nebenwirkungen gemeldet, denn seit Ende 2021 stehen sie in den Warnhinweisen auf dem Beipackzettel des Biontech-Impfstoffs.

Eva Wolfangel: „Ich verstehe das voll, dass Menschen da sich radikalisieren an solchen Fragen. Und dass das extrem die Gesellschaft polarisiert, wenn man das Gefühl hat, so was wird totgeschwiegen. Ich bin auch radikaler darin geworden, dass ich finde, wir brauchen Transparenz und müssen mit den Leuten ehrlich sein. Ich finde, das kann man den Menschen zutrauen, das kann man ihnen erklären, das muss man ihnen auch erklären, weil wenn jemand so behandelt wird wie ich, der auch nur eine Idee skeptischer ist, geht es nach hinten los.“

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Die Kommunikation muss besser werden

Informationen über die Impfungen stehen eigentlich ausreichend zur Verfügung. Aber sie kommen offensichtlich nicht bei genügend Menschen an. Die Kommunikation muss besser werden, sagt Petra Dickmann, die Professorin für Öffentliche Gesundheit von der Uniklinik Jena. „Was mir da manchmal fehlt ist tatsächlich diese Vogelperspektive wieder. Die sagt: ‚Wie sieht es denn jetzt aus? Muss ich jetzt erst in einer Unterseite des Paul-Ehrlich-Instituts nach Impfstoff-Nebenwirkungen fahnden?‘ Das ist so ein bisschen, da wird es dann so ein bisschen schwer gemacht.“

Jede und jeder muss diese Informationen leicht finden und verstehen können. „Es geht ja tatsächlich darum, dass man eine Einrichtung hat, eine Behörde oder eine Institution, die tatsächlich die Daten zusammensucht, analysiert und bewertet und diesen Service auch anbietet.“

Und die Forschung? Die braucht ihre Zeit. Zum Beispiel bei der Suche nach einem eindeutigen Indikator für den Zusammenhang von Impfung und einer fehlgeleiteten, selbstzerstörerischen Immunreaktion. Gute Forschung braucht zudem gute Daten. Ein Forscherteam meldete Ende November 2021 im Fachblatt Eurosurveillance, die Impfungen hätten in 33 Ländern Europas insgesamt fast 470.000 Menschen ab 60 das Leben gerettet. Deutschland fehlt in der Studie – diese Informationen abzurufen, war nicht möglich.

Bedenken ernstnehmen für mehr Impfakzeptanz

Deutschland braucht also bessere Daten. Da könnte ein Impfregister weiterhelfen. Aber das ist nicht einmal nötig, findet Harald Prüß, der Immunologie von der Charité. „Das wäre ja lösbar, indem man entweder sagt, es werden alle Impfungen erfasst, das ist vielleicht dann etwas zu aufwendig. Das heißt, man könnte es natürlich auch statistisch vereinfachen und sagen: Jede zehnte oder jede hundertste Impfung wird erfasst, und die Person, die geimpft wurde, wird automatisch nachuntersucht – hat sie Beschwerden oder nicht? Dann hätten wir mit einem vergleichsweise geringen Aufwand ein sehr, sehr genaues Bild, welche Beschwerden dann auftreten, wie häufig sie sind, wie der Langzeitverlauf ist, man kann die dann gezielt nachuntersuchen und so weiter.“

All das kann die Akzeptanz der Impfungen nur verbessern. Marcel Schorlepp, der Sprecher der hausärztlichen Internistinnen und Internisten: „Und da braucht es natürlich eine Form von Vertrauen, da braucht es eine Form von Information, von Wissen und aber auch von der ehrlichen Anteilnahme.“

Das Gefühl, Ernst genommen zu werden. Bill Murphy, der Immunologieprofessor von der University of California in Davis: „Wir müssen das von zwei Seiten angehen: Wir müssen einem Patienten, der sich unwohl fühlt, sagen können: Wir arbeiten daran, das zu verstehen.“

Denn die Impfungen sind sehr sicher. „Meiner Meinung nach müssen wir bei Impfungen alles so gründlich untersuchen, dass es keine Überraschungen mehr gibt. Ich würde aber immer diese Einschränkung hinzufügen: Sie sind angemessen sicher. Impfungen sind auf jeden Fall sicher, wenn man die Schwere der Krankheit betrachtet.“

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Dietmar Moews meint: Ich empfehle jedem Leser, sich das CORONA-PROBLEM so gründlich wie möglich zu bedenken. dreifach/vierfach Geimpfte wären vor schwerem COVID-VERLAUF geschützt ist wissenschaftlich bislang nicht empirisch belegt.

Jeder muss das Risiko einer heutigen grenzwertigen Impfung oder das Risiko der Impfstoffe-Schäden für sich selbst erwägen und dann auf viel viel Glück hoffen.

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LAUTERBACH im SPD-Wahlkampf gegen AIWANGER impfmedizinisch in die Knie gegangen

August 2, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10254

am Montag, den 2. August 2021

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Das ist jetzt höchstbrisant: Der goldene Schuss von SPD-Bundestagsabgeordnetem Dr. Karl Lauterbach, indem Corona Lauterbachs Ausbildungsberuf als Arzt durch die Pandemie zum Wahlkampfthema wurde, wird jetzt enttarnt:

Lauterbach urteilt heute zu Corona SPD-politisch und nicht fachmedizinisch.

Man sieht es an folgendem Auftritt, heute beim Deutschlandfunk, wo Lauterbach gegen Hubert Aiwanger Behauptungen aufstellt, die unwahr und unerwiesen sind:

DLF am 2. August 2021:

„Corona:

Lauterbach bescheinigt Stiko „Außenseiterposition“ bei Impfung für Jugendliche

Die Ständige Impfkommission (A.d.V. Abkürzung Stiko= das sind regierungsunabhängige Fachmediziner, die die Coronapolitik wissenschaftlich beobachten und bewerten) nimmt nach Ansicht des SPD-Gesundheitspolitikers Lauterbach eine „Außenseiterposition“ beim Thema Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche ein. …

Lauterbach sagte im Deutschlandfunk, die wissenschaftliche Argumentation der STIKO sei längst nicht mehr nachvollziehbar. Diese empfiehlt mit Verweis auf fehlende Daten eine Impfung der 12- bis 17-Jährigen bisher nur bei bestimmten Vorerkrankungen. Lauterbach erklärte, man habe inzwischen weltweit mit keinem Impfstoff so viel Erfahrung wie mit jenen von Biontech und Moderna. Auch international würden immer mehr wissenschaftliche Beratergremien zu einer Impfung von Kindern und Jugendlichen raten. Eine Erkrankung mit der Delta-Variante des Coronavirus sei viel gefährlicher als eine Impfung.

Lauterbach führte weiter aus, es sei richtig, dass die Politik Fakten schaffe, gleichzeitig müsse man jedoch der STIKO ausreichend Freiraum lassen. Das Gremium habe in der Vergangenheit hervorragende Arbeit geleistet. Beim Thema Impfungen für Kinder habe es sich verrannt und möglicherweise zu früh festgelegt. Dies sei jedoch nicht repräsentativ, sagte Lauterbach. Die STIKO sei auf keinen Fall überflüssig….“

Lauterbach sagt „Erkrankung mit der Delta-Variante“ – Lauterbach verschweigt die „Infektion mit der Delta-Variante“. Denn Geimpfte infizieren sich genauso wie Ungeimpfte. Und Geimpfte geben genauso wie Ungeimpfte das Corona-Virus an gesunde Menschen weiter. Angeblich ist der eigene Krankheitsverlauf von Covid-19 für eine gewisse Dauer und für eine spekulative Immunität weniger tödlich als bei Ungeimpften. Doch wer sagt mir, wie immun ich bin, wie genetisch ich manipuliert bin, wie lange es dauert und wann nachgeimpft wird, weil keine Immunität oder Mutation das Virus angenommen wird?

Wer weiß denn, wie immun sogenannte Geheilte sind? – wenn man gar nicht weiß, wie krank sie waren? Es wären schon Erkenntnisse über wiederholt Erkrankte – erhellend, wie und ob sogenannte Geheilte anschließend wirklich immun sind? (Da sagt man „Geheilte“ dürfen reisen – gesunde Ungeimpfte nicht – das geht rechtlich nicht).

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Man sieht: LAUTERBACH hat sich verrannt.

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HUBERT AIWANGER vertritt Argumente gegen die manipulierten Bewertungen der aktuellen IMPFKAMPAGNE. Denn den Impflingen wird überhaupt nicht gesagt, was die Impfungen für die Verbreitung der CORONA-PANDEMIE konkret bedeutet.

HUBERT AIWANGER betont, dass weder Long-Covid noch Immunitätsgrade und Immunitätsdauer bekannt sind – sie sind also unerforscht.

HUBERT AIWANGER hebt hervor, dass eben nicht – wie Lauterbach unerwiesen behauptet, man habe weltweit nicht so viele Erfahrungen wie mit Biontech/Pfizer und Moderna! – Ja UND WELCHE ERFAHRUNGEN sind das? – das sagt Lauterbach nicht:

Also, wie wird CORONA übertragen?

Wird die Pandemie durch die blinde staatliche IMPF-WUT verlängert?

Lauterbach macht Druck auf Ungeimpfte, ohne den Immunitätsgewinn ausweisen zu können. Für die jetzt strittigen STIKO-Befürchtungen gegen Impfung von 12- bis 17-Jährigen, die nur Impfrisiken bekommen, aber keinerlei Infektionsdecke gegen Ansteckungen gegenüber der Umwelt, hat Lauterbach kein Argument. Dagegen sind Ungeimpfte nicht ansteckend, weil sie die AHA-Regeln und die Isolation beachten.

HUBERT AIWANGER stellt fest, dass sich ein zweistelliger Prozentsatz der Bevölkerung persönlich gegen eine Impfung entschieden hat .. Es ist aus medizinischen Gründen unklug, Druck auszuüben. Man wird nur das Gegenteil erreichen.

HUBERT AIWANGER stellt klar, dass es eine Herdenimmunität nicht bei Corona geben kann, weil auch bei 100-prozentiger Durchimpfung die Impflinge nicht immun sind und weiter Coroa-Viren übertragen. Der Begriff Herdenimmunität ist so generell eine infame Propagandalüge.

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Dietmar Moews meint: Betrachtet man die Argumente von Lauterbach und von Aiwanger, ist jetzt völlig klar: Lauterbach ist auf den SPD-Wahlkampf hin eingeknickt und vertritt nunmehr Propagandaparolen für das Impfen, ohne darüber die Gegenargumente überhaupt zu kennen.

Aiwanger wird dadurch zur echten Alternative für den Bundestag und für die Freien Wähler. In der Politik und in der Impfwirtschaft läuft und lief Vieles schief: Was heute nur für die Älteren geeignet sein sollte, wurde morgen plötzlich nur für die Jüngere empfohlen, dann wieder andersherum. So erzeugt man Verunsicherung.

HUBERT AIWANGER fordert von Lauterbach und für die Impfpropaganda von CDU/CSU: Was ist mit dem Impfschutz bei weiteren NACHIMPFUNGEN, wenn es weitere Mutationen gibt? Und Lauterbach hat völlig wissenschaftswidrig behauptet, „das VIRUS mutiere, weil es sich an die Impfung anpasst“. Das ist Unfug. Lauterbach verwechselt VIRUS mit BAKTERIUM. Ein VIRUS mutiert nicht wegen das Impfstoffes. Das Wort Mutation gehört eigentlich in die organische Welt und nicht in die anorganische der Viren, die sich nicht „sozial“ verändern.

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Dass die großen Konzerne für Biontech/Pfizer und Moderna ihre eigenen Erkenntnisse, die sie auch nach Geschlecht analysieren, auch auf Anfragen der Presse nicht herausgeben, sondern ausweichen (vgl. NZZ am 30. Juni 2021), LENA STALLMACHT zur Frage: „Leiden Frauen mehr unter Nebenwirkungen? … die Nonprofitorganisationen setzen sich dafür ein .. weil die Geschlechter viele biologische Unterschiede aufweisen, was die Häufigkeit verschiedener Krankheiten zeigt und in ihrem Verlauf. .. Bei den schweren Nebenwirkungen im Fall der Corona-Impfung ist der Unterschied imposant (Ferretti) .. eine Studie aus den USA zeigt, dass die große Mehrheit der Meldungen über schwere allergische Reaktionen nach einer Impfung, sogenannte anaphylaktische Schocks, bei Frauen auftraten. …Meldungen im Zuammenhang mit einer Moderna-Impfung, davon waren ausschließlich Frauen betroffen. Im Fall von Biontech/Pfizer waren es 94 Prozent Frauen bei 47 Meldungen. ein anaphylaktischer Schock kann tödlich enden, sofern er nicht behandelt wird … der hohe Frauenanteil ist frappant..“

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Bislang hat SPD-Karl Lauterbach über diese impfkritischen Aspekte keineswegs aufgeklärt – er fordert lediglich IMPFEN anstatt NICHTIMPFEN.

Lauterbach sollte auch mal wieder das TRACKING befragen: Wie viele Infektionen wurden von Gesundheitsämtern durch TRACKEN entdeckt und in Quarantäne gebracht?

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Impfschwänzer als Wahrheitsschwänzer der staatlichen Propaganda

Juli 5, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10233

am Montag, 5. Juli 2021

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Zum besseren Verständnis ist immer wieder das Wort LÜGENPRESSE passend, wenn Irreführung, Unwahrheit, Wahrheitsvermeidung, Propaganda-Übertreibung und Euphemismen und Aufklärung umgehendes „Wording“ in Publizismus-Medien betrieben wird.

SOGENANNTE IMPFSCHWÄNZER texten die Nachrichten-Redakteure beim Deutschlandfunk Köln. Diese Staatspropagandisten sind

WAHRHEITSSCHWÄNZER – kurz gesagt LÜGENPRESSE.

Augenblick, Juli 2021, wird von den staatlichen Massenmedien stets behauptet, es gäbe „vollkommene Impfung“, es gäbe „vollkommenen Impfschutz“. Dabei wird aber nicht aufgeklärt, dass Corona-Impfungen nicht

gegen Infektion mit dem CORONA-VIRUS

nicht gegen die Ein- und Ausatmung von CORONA-ÄROSOLE

nicht IMMUNITÄT gegen Infektion und nicht gegen COVID-19

keineswegs einen allgemeinen und speziellen Infektionsschutz durch sogenannte Herdenimmunität (da muss jeder selbst mal nachschauen, was es mit Herdenimmunität allgemein und im Falle von CORONA auf sich hat: LÜGENPRESSE ist es und wahrheitswidrige Vermeidung der öffentlichen Aufklärung).

und keineswegs

ENTLASTUNG durch erleichterten öffentliche SOZIAL-VERKEHR – auch geimpfte müssen Maske tragen, Kontakte meiden und alle Rücksicht aufwenden zu der menschliche Intelligenz fähig ist (da sind individuell vielseitige Mängel und Kosten von der sozialen Vielfalt hinzunehmen).

Wer so tut, als habe er mit der Impfung „vollkommene Entlastung“ ist ein Rücksichtsschwänzer – meist auf Falschinformation hinausgeredet.

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Dietmar Moews meint: Ich bedauere, diese LICHTGESCHWINDIGKEIT schreiben zu sollen. Denn es wäre Pflicht der Kulturindustrie, besonders der Massenmedien, besonders hier der Staatspropaganda die Machenschaften der absichtlichen LÜGEN zu unterlassen. Der DLF ist Wahrheitsschwänzer.

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Vorimpfer grüßt Nachimpfer, Drittimpfer grüßt Viertimpfer, Covid-19-Geheilter erkrankt erneut an Sepsis und Multiorganversagen. Impfschwänzer wundert sich über den Deutschlandfunk-Schwänzer.

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Interview der Woche im DLF mit Stasi-Bundesbeauftragtem Roland Jahn

März 21, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10189

am Sonntag, 21. März 2021

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Ich möchte meine Blogbenutzer in Lichtgeschwindigkeit ermuntern, ein bedeutendes Interview im Deutschlandfunk Köln anzuhören.

Christoph Heinemann interviewt Roland Jahn:

Der Rundfunkjournalist Christoph Heinemann, der „l’artiste ètoile“ des deutschen Staats-Rundfunk-Metiers, hat den Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen der DDR, Roland Jahn (geb. 1953), dessen Mandat im Sommer auslaufen wird​, im großen Interview der Woche im DLF.

Jahn erklärt, dass die bisherige Gauck-Behörde, Birthler-Behörde, Jahn-Behörde in Ostberlin im Sommer beim deutschen Staatsarchiv weitergeführt werden wird. Damit soll neben all den individuellen Ambitionen der antragsberechtigten Deutschen, die etwaige persönliche und familiäre Betroffenheit von SED-Unrecht sowie eine erweiterte historische Integration in staatspolitische und rechtsstaatliche Wertvorstellungen empirisch anzubinden.

Jahn meint auch: „Fixierung auf die Geheimpolizei ist historisch nicht korrekt“.

Wenn Ende Juni die Stasi-Unterlagenbehörde nach mehr als 30 Jahre aufgelöst wird, sei das ein Signal, sagte ihr Bundesbeauftragter Roland Jahn im DLF. Man sei mit der Verlagerung der Akten ins Bundesarchiv zukunftsgerecht aufgestellt. Der Horizont über die Stasi müsse erweitert, die Mechanismen einer Gesellschaft insgesamt der wissenschaftlichen Arbeit anheimgestellt werden.

Es sei politischer Wille der Gesellschaft, wie sinnvoll und gründlich diese STASI-Forschung des monopolkapitalistischen bürokratischen Kapitalismus‘ der DDR als Erkenntnisfeld genutzt werden wird.

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Dietmar Moews meint: Sowohl Joachim Gauck, Marianne Birthler und jetzt Roland Jahn haben – sehr individuell – im wohlmeinenden Sinn dem Unterfangen der STASI-AKTEN Sinn und Selbstaufklärung abgewonnen und gegeben, einschließlich extremer interner personeller Vernichtungskämpfe unter den Stasi-Akten-Verarbeiter, besonders unter Gauck und Birthler, wo auch beinharte SED-Ideologen mitmischten. Kanzler Kohls Wille, „Alles zu vernichten“ wurde durchkreuzt.

Ich bin auch gegen die Kohlsche Bevormundung und für die durchaus leidvolle „Therapie“ mit dem eigenen Elend, der Selbstbestimmung der Betroffenen.

Ich habe die dicken Materialbücher, die die Wissenschaftler der Stasi-Behörde in den 1990er Jahren erarbeitet haben gekauft und gelesen und finde deren Arbeit wirklich für dankenswert und sinnvoll – eben allzumenschlich.

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Hände der Neuen Sinnlichkeit von Jochen Hörisch bei Hanser im DLF

Januar 31, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10167

am Sonntag, 31. Januar 2021

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Im Deutschlandfunk wird heute ein Beitrag bereitgestellt, in dem die Hände, als Leibperspektive vom Greifen und Begreifen, durch ein aktuell erschienenes Buch von Jochen Hörisch, in die Sichtweise der Neuen Sinnlichkeit ins Auge zu fassen versucht wurde, darauf beschränkt, wie er es in der deutschen Literatur fand:

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„Hände – Eine Kulturgeschichte

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“Vom Greifen und Begreifen in der deutschen Literatur und Sprache“

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Für den Deutschlandfunk hat sich Volkmar Mühleis bemüht, den Sinn der Problemstellung des Buches von Hörisch an prominenten Namen und an klassischen Hand-Habungen vorzustellen:

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Er meint im DLF zu „manus“ und „Emanzipation:

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„Goethes „Faust“, das Management und die Emanzipation haben mit der gleichen Sache zu tun: mit der Hand, lateinisch „manus“. In einer wilden Kulturgeschichte denkt Jochen Hörisch nach über das Handspiel auf dem Fußballrasen, die Hand Gottes und die unsichtbare Hand des Kapitalismus

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Eine Kulturgeschichte der Hände verspricht die neue Studie von Jochen Hörisch. Diese ist weit gefasst. Sie reicht über die Literaturwissenschaft hinaus bis in anthropologische Überlegungen. Zugleich orientiert sie sich an Zeichen, vor allem Zeichen der Sprache. Der Akzent liegt auf der deutschen Sprache und Literatur. Wer also bereit ist, dieser Tendenz beim Thema der Hände und Taktilität zu folgen, der wird mit einer Vielzahl überaus anregender Einsichten und Beispiele belohnt, nach dem Grundsatz:

Die Hand ist nicht die handfeste Alternative zur Abstraktion, sondern die handgreifliche Bedingung ihrer Möglichkeit.“  

Ich gebe Dir die Hand

Wer dagegen die versprochene Kulturgeschichte genauer betrachtet sehen möchte, oder die Frage der haptischen Sinnlichkeit, dem werden schnell auch Zweifel kommen. Hörisch bezieht nicht-westliche Kulturen durchaus in seine Ausführungen ein, etwa die indisch-hinduistische Tradition, doch eher am Rande. Er widmet sich ausdrücklich einer Phänomenologie der Hand, wie genau aber diese beschrieben ist, dazu gleich mehr! Folgen wir erst der Hauptorientierung im Buch, nämlich wie Hände zur Sprache kommen und was das bedeuten mag.

Der Autor eröffnet ein eindrucksvolles Feld historischer Herleitungen von Wörtern und Begriffen, die sich entweder allesamt der lateinischen Herkunft von Hand, manus, verdanken – von Emanzipation bis Management – oder dem deutschen Wortstamm und seinen Verzweigungen selbst. Daneben geht er von zahlreichen Redewendungen aus, angefangen von frühen lexikalischen Einträgen:

Von Händen kommen, s. Abhanden. Eine Arbeit unter den Händen haben (…). Unter der Hand, insgeheim (…). Ich gab es ihm unter der Hand zu verstehen (…). Nicht mehr haben als aus der Hand in den Mund (…). Ein Gewerbe mit leeren Händen anfangen (…). Einem etwas auf die Hand geben (…), siehe Handgeld.“

Wie man richtig zupackt

Die These der Studie ist: Im Sprachgebrauch wird bedeutsam, was uns als Menschen prägt. Am Beispiel der Hände lässt sich dieser Zusammenhang gut veranschaulichen. Hörisch will hinter die vermeintliche Trennung von Sprache und Körperlichkeit zurück, um erneut Anschluss an die anthropologische Sprachphilosophie Johann Gottfried Herders zu finden. Ob ihm das gelingt? Zunächst ein Beispiel seines vorsichtigen Abtastens von gebräuchlichen Ausdrucksweisen:  

Der Arm ist größer und stärker, aber eben auch weniger komplex und subtil als die Hand. Es wäre eigentümlich, vom Arm statt von der Hand Gottes oder dem unsichtbaren Arm statt von der unsichtbaren Hand des Marktes zu sprechen. Gott und der Geist des Marktes krempeln nicht die Ärmel hoch, um dann kräftig zuzupacken; ihre feingliedrige Hand waltet vielmehr bis zur Unsichtbarkeit subtil. Umgekehrt wäre es irritierend, wenn man von der Hand statt vom langen Arm des Gesetzes sprechen würde.“

Aus eigener Hand befreit

Was lässt sich sinnvoll sagen, was nicht? Welcher Ausdruck legt welche Gedanken nahe? Inwieweit geht dieses Reden einher mit Erfahrungen von Körperlichkeit? Der Autor filtert Motive und Themen aus dem Wortgebrauch – wie etwa die Hand Gottes oder der lange Arm des Gesetzes. Diese Motive und Themen bilden die Angelpunkte seiner kulturellen Reflexion, die vom Fußball über Ökonomie bis hin zur Dichtkunst reicht. Der Prüfstein für die Aussagekraft des Ganzen ist die Literatur, als Reflexion im Medium der Sprache selbst. Zum einen sind Autoren an die Verständlichkeit bekannter Redewendungen gebunden, zum anderen offenbaren mögliche Abwandlungen den Spielraum unserer Vorstellungen, arbeiten Schriftsteller an den Grenzen des Sagbaren, an den Grenzen auch zur Wirklichkeit. So verweist Jochen Hörisch auf einen Satz aus Heinrich von Kleists Erzählung

Marquise von O“:  

Durch diese schöne Anstrengung mit sich selbst bekannt gemacht, hob sie sich plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der ganzen Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor.“

Und er meint dazu: „Sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen, ist – Münchhausens fabelhafter Geschichte zum Trotz – nicht möglich. Sich „wie an (…) eigener Hand“ aus der Hand höherer Gewalten zu befreien, ist hingegen möglich und kann zur Maxime gelingenden Lebens werden.“

Aus der Handelsstadt Frankfurt

Der Leitstern für Hörischs Betrachtungen ist Goethe, weil die literarische Reflexion und Gestaltung zum Thema Hände hier am umfassendsten sei. Tatsächlich bildet das Werk des Weimarer Klassikers eine ungemein ergiebige Fundgrube, von der Handprothese des Götz von Berlichingen angefangen, über Werthers Faszination für die Hände seiner geliebten Lotte, die Besiegelung von Verbundenheit im Schauspiel „Torquato Tasso“, Hand-Motive in den Bänden des Romans „Wilhelm Meister“, der Tragödie des „Faust“, schließlich in den Erinnerungen „Dichtung und Wahrheit“.

Hörisch zitiert aus „Dichtung und Wahrheit“ Goethes Dank an Herder, der ihm das tiefere Nachdenken über Tastsinn und Gefühl erst nahegebracht hätte. Dabei wird als Quelle allein Herders „Abhandlung über den Ursprung der Sprache“ von 1772 genannt. Die Fixierung auf die Sprache verstellt dem Germanisten an dieser Stelle den eigentlichen Hintergrund von Herders und Goethes Auseinandersetzung mit Taktilität, und zwar Herders Schriften zur „Plastik“, über die beide korrespondiert haben. Begeistert schrieb Goethe seinem Freund, gleichfalls 1772:

(…) ich finde dass ieder Künstler so lang seine Hände nicht plastisch arbeiten nichts ist. Es ist alles so Blick bey euch, sagtet ihr mir oft. Jetzt versteh ich’s (…).“

Das Plastische nicht plastisch genug

Was auf die Art unkenntlich bleibt, ist der ganze kunsttheoretische Diskurs zur Plastik bis hin zum Begriff des Autoplastischen. Das Stichwort „autoplastisch“ nimmt Hörisch zwar mehrfach in Anspruch, jedoch – da der entsprechende Diskurs fehlt – ohne Möglichkeit es näher zu bestimmen. Dabei hätte ihm die Beschäftigung mit Herder erneut weiterhelfen können.

Denn gerade gegen Herders Vorstellungen des Plastischen richtete sich der Blindenpsychologe Ludwig Münz mit seinem Begriff des Autoplastischen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Autoplastisch bedeutet etwa, ein Lächeln nicht vom Anblick her zu gestalten, vielmehr aus der eigenen körperlichen Empfindung. So beinhaltet diese ungemein detaillierte, kenntnisreiche und im besten Sinne auch sprachverliebte Studie leider ebenso Seiten, die dem Anspruch anderer Disziplinen als jener der Germanistik nicht gerecht werden, schon gar nicht einer „Phänomenologie der Hand“.

Die private und die öffentliche Hand

Als eine Kulturgeschichte überzeugt das Buch „Hände“ von Jochen Hörisch deshalb vor allem mit Blick auf Sprache und Literatur. Nachdem die Bedeutung der dichterischen Höhenflüge nun besprochen wurde, muss mit Nachdruck darauf hingewiesen werden, wie der Autor die historische Dimension seines Vorhabens entfaltet. Nicht nur Wortherleitungen und Redewendungen stehen im Vordergrund. Vielmehr entwickelt er ein mentalitätsgeschichtliches Panorama, wiederum am Beispiel der haptischen Metaphorik.

Mit Hilfe des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache erkundet er etwa die Übergänge der Sprechweisen von der „Hand Gottes“ zu jener von der „unsichtbaren Hand des Marktes“ bis hin zur Unterscheidung von „privater und öffentlicher Hand“. Mentalitätshistorisch spiegelt sich darin der Wechsel von metaphysischer Verabsolutierung zur Verbildlichung des nur mehr Angenommenen bis hin zur konkreten Benennung wirkender Kräfte:

Private und öffentliche Hände stehen nicht nur miteinander im Widerstreit, gemeinsam schwächen sie auch den Glauben an die eine herrschende Gotteshand.“

Die unsichtbare Hand Gottes

Sein Hauptinteresse gilt in dieser Entwicklung der sogenannten unsichtbaren Hand. So verweist er auf den Bericht von Daniel Defoe über die große Pestepidemie in London 1665, und wie darin die Hand Gottes als unsichtbare Hand gedeutet wurde. Im Laufe des 18. Jahrhunderts dann, dem Zeitalter der Empfindsamkeit, fand die Metapher von der unsichtbaren Hand Eingang in Ausdrucksweisen unergründlicher Leidenschaften, etwa in Christoph Martin Wielands Trauerspiel „Clementina von Porretta“.

Zur unpersönlich waltenden Vision einer schicksalhaften, unsichtbaren Hand gesteigert, findet sich die Metapher bei Friedrich Schiller, Jean Paul oder Ludwig Tieck, während im englischsprachigen Raum der Ökonom Adam Smith den Wohlstand im Kapitalismus davon bewirkt sehen wollte oder die Schriftstellerin Mary Shelley den künstlichen Menschen von Viktor Frankenstein damit identifizierte. Hörisch:

Diese kleine Zitatreihe, die nur durch die allen Texten gemeinsame Wendung von der unsichtbaren Hand zusammengehalten wird, belegt die Intensität eines Problems, an dem sich große Literatur abarbeitet. Wer hat wie und in welchem Maße sein Leben in der Hand; welche anderen, erst einmal nicht eindeutig erkennbaren, ja unsichtbaren Hände fallen unseren Versuchen, das Spiel des Lebens in der eigenen Hand zu halten, in die Hände?“

Die kleinen nachzeichnenden Menschen

Das Bild der unsichtbaren Hand rückt Jochen Hörisch vor allem deshalb in den Vordergrund, weil hier sprachliche Mentalitätsgeschichte und poetische Versprachlichung der einzelnen Dichterinnen und Dichter nachweislich ineinandergreifen, treffend zum Beispiel in einer Passage aus Wilhelm Raabes Roman „Chronik der Sperlingsgasse“ von 1855:

Wie traurig hat dieser Tag geendet! Ich wollte die Geschichte der armen Tänzerin über mir, die wir einst auf den Weihnachtsmarkt begleiten, nicht erzählen, aus Furcht, diesem Bilderbuch eine dunkle Seite mehr zu schaffen; aber die unsichtbare Hand, welche die gewaltigen Blätter des Buches „Welt und Leben“ eins nach dem andern umwendet, mit ihren zertretenen Generationen, gemordeten Völkern und gestorbenen Individuen, will es anders als der kleine nachzeichnende Mensch.“

Dass die Dichter, die „kleinen nachzeichnenden Menschen“, im Sog der prosaischen Sprachgeschichte stehen, wird dort deutlich, wo sich die Nachwirkung metaphysischer Herkünfte verbraucht – in wachsender Kritik und Transparenz und der Zuweisung schließlich konkreter Gründe für bestimmte Auswirkungen auf das eigene Leben, ökonomische Zwänge etwa.

Eine Hand wäscht die andere

Die private und die öffentliche Hand schälen sich als rationalisierte Metaphern aus der geheimnisumwitterten Rede vom Unsichtbaren. Sie tauchen dementsprechend vornehmlich in sachlichen Organen auf – Zeitungen, Wörterbüchern – und nicht in Romanen oder Dramen. Dass der Germanist Hörisch auch ein versierter Medientheoretiker ist, macht die Lektüre dieses Abschnitts zu einem besonderen Vergnügen. Statistische Graphiken des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache veranschaulichen die rasante Popularisierung des Begriffspaares der öffentlichen bzw. privaten Hand im 20. Jahrhundert. Zu dieser Popularisierung vermerkt der Autor:

In vormodernen und vordemokratischen Zeiten (…) war die klare Unterscheidung zwischen der privaten und der öffentlichen Hand kaum möglich. Denn die öffentlichen Staats- und Verwaltungsgeschicke lagen ja zumeist in der Hand einer regierenden Privatperson, die diesen ihren Status, als erwählte Privatperson über öffentliche Belange entscheiden zu können, auf Gottes Gnade und Ratschluss zurückführen konnte (…). Die Privatschatulle und die Privatkapelle eines Herrschers sind scheue Ausprägungen der Vermutung, dass das öffentliche Wohlergehen der Bevölkerung und das private Wohl eines Herrschers unterschiedlichen Impulsen und Logiken folgen können. Die Illusion einer großen Übereinstimmung zwischen den Interessen des Landesvaters und des Landes war um jeden Preis aufrechtzuerhalten (…). Moderne, funktional ausdifferenzierte Gesellschaften verabschieden sich von solchen Homogenisierungstendenzen. Sie setzen auf binäre Unterscheidungen wie die zwischen der privaten und der öffentlichen Hand.“

Das Wort ist zum Greifen nah

Eingangs wurde auf den anthropologischen Horizont von Hörischs Kulturgeschichte der Hand hingewiesen, mit Blick auf Herder, und daran knüpfte sich die Frage, ob sein Buch hierzu einen überzeugenden Beitrag leistet. Das Beispiel des Wandels von der Bildsprache der Hand Gottes über die unsichtbare Hand bis hin zur öffentlichen bzw. privaten Hand, zeigte seine Verbindung mit poetischen Wendungen in diesem Rahmen, als reflexive Kristallisationen der Sprachkunst. Zugleich bildet die Hand in ihrer Körperlichkeit den allgemeinen Bezug und Rückhalt für die Sinnhaftigkeit dieser kollektiven wie individuellen, historischen wie kulturellen Zuschreibungen.

Auch wenn die Analyse sinnlicher Taktilität und Plastizität in seiner Studie nicht weit genug führt, so bleibt davon doch unberührt, dass der Autor Hände als greifbare Gliedmaßen ernst nimmt. Ein Wort ist nicht zum Greifen nah, doch lässt es sich begreifen. Dieses Paradox der eigenen Versprachlichung, mit der Körperlichkeit, gilt es zu ergründen. Das Staunen über dieses Paradox offenbart sich am auffallendsten in seinem Buch am Beispiel zweier Textpassagen, die sein Angebot darstellen, von der Literatur her das rätselhafte Ineinander von Fühlen und Denken zu betrachten, wie es für Menschen typisch ist. Die erste Passage stammt aus den Aufzeichnungen von Franz Kafka, mit dem einleitenden Satz: „Meine zwei Hände begannen einen Kampf.“ Die zweite Passage entstammt Jean-Paul Sartres Roman „Der Ekel“:

Ich sehe meine Hand, die auf dem Tische liegt. Sie lebt – sie ist ich. Sie öffnet sich, die Finger spreizen sich, sie liegt auf dem Rücken, zeigt mir ihren fetten Bauch. Sie sieht aus wie ein umgeworfenes Tier, die Finger sind seine Beine. Es macht mir Freude, sie sehr schnell zu bewegen wie die Beine eines Krebses, der auf den Rücken gefallen ist. Der Krebs ist tot, die Beine krümmen, schließen sich über dem Bauch meiner Hand. Ich sehe die Nägel – das einzige an mir, das nicht lebt. Meine Hand dreht sich um, liegt platten Bauches auf dem Tisch, zeigt mir ihren Rücken. Ein Silberrücken, ein wenig glänzend, beinahe ein Fisch, wären nicht die roten Härchen an den Ansätzen der Glieder. Ich fühle meine Hand. Diese beiden Tiere, die sich da am Ende meiner Arme berühren – das bin ich.“

Nichts weiß die linke Hand

Der eigene Körper als Fremdkörper; die Kreatur, die man ist, spielerisch erfahren – die Hände erlauben es, sie zueinander in Bezug zu setzen und sich selbst dazu in Bezug zu setzen. Man bildet ein Dreieck mit seinen Händen, so scheint es, eine intime Dreiecksgeschichte auch, bei der die linke Hand nicht immer weiß, was die rechte tut, Hände sich in einen Kampf verstricken können, sie den Dichter und Philosophen nicht weniger faszinieren als den Maler und Zeichner. „Die denkende Hand“, so nannte Gerhart Hauptmann 1922 einen Vortrag, in dem er die Wendung von der „Arbeit der denkenden Hand an uns selbst“ prägte.

Auguste Rodin zeigte einen Denker auf seine Hand gestützt, und in dem Band von Hörisch ist eine Skulptur von ihm abgebildet, mit dem Titel „Die Kathedrale – Hände“. Zwei fremde, offene Hände bilden in der Begrüßung ein schützendes Oval, einen Bogen. Oder sind es doch die Hände ein- und derselben Person?

Im Text dazu zitiert der Autor Rainer Maria Rilke, wie er von Handdarstellungen bei Rodin sprach. „Es gibt eine Geschichte der Hände, sie haben tatsächlich ihre eigene Kultur“, so der Dichter. Jochen Hörisch hat diese Kulturgeschichte der Hände nun ausgebreitet – in Erinnerung auch daran, dass, wer vom digitalen Zeitalter spricht, es nach dem Finger benennt, lateinisch digitus. Hörisch dagegen reicht uns die ganze Hand.

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Dietmar Moews meint: Hörischs Rosinenpicken ist keine Reflektion – wie es der DLF-Autor Mühleis insinuiert. Es ist keine Phänomenologie der Hände, wie es meines Erachtens das Bezugsfeld sein müsste, wenn ich hier als Soziologe und Künstlergelehrter – Maler, der mit Händen und Augen Neues schafft.

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Es ist mehr ein Rosinenpicken bei Goethe, Herder usw. – mehr ein Karteikasten eines Germanisten und nicht Semantik oder Literaturwissenschaft in der Philosophie – EGAL. Jochen Hörisch hat sich und den Lesern und DLF-Hörer eine Tür zum Thema Leibwahrheit und Realitätsverluste: Humanismus gegen Scholastik im Bereich der Hände gefunden.

Autor Hörisch hat einen Ausschnitt der Kulturgeschichte der Hände zusammengetragen – mithilfe der Suchmaschinen im Internetz, eine fleißige Textverarbeitung. Der Autor (geb. 1951) war Professor für Medien- und Literatur in Mannheim und ist in der eigenen Lektüre auf seine Lebensjahre sehr begrenzt, wollte er ein solch universelles Händebuch zuschneiden.

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So geht es heute allen – in den Geisteswissenschaften, sobald sie die enge Empirik verlassen, wird es realitätsverlustig und narrativ. Etwas von Edmund Husserls Phänomenologie und von Hermann Schmitz‘ Leibperspektiven hätte Hörisch gut getan.

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Ich kann immer nur täglich staunen, wie wenig die Gesellschaft und ihre organisierte Wahrnehmung den Sinnlichkeitsverlust durchschauen, den die technische Instrumenten- und Prothesenwelt all der Erleichterungsmaschinen für uns bedeutet – wie dringlich diese Neue Sinnlichkeit mit Hänen zu greifen ist und anscheinend doch nicht begriffen wird, stattdessen über den Bezahlpreis sich und den Profitgetriebenen selbst überlassen ist.

Und der Deutschlandfunk hat mal wieder keine kritische Höhe der Darstellung dieses durchaus wichtigen Buches „Hände“ von Jochen Hörisch, bei Hanser, zu erreichen vermocht, hier mit Vokmar Mühleis.

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Ich warte jetzt auf „Die Ohren“ – von Hörisch

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Seuche als Menschrecht – Endemie als Sozialbindung

Januar 15, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10160

am Freitag, 15. Januar 2021

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Zu CORONA hat jeder seine Einstellung – ohne viel Worte. aber jeder hat auch seine Selbstisolation und seine praktischen Verhaltensfehler – wo man denkt: Glück gehabt.

Es ist schon unsäglich, was in den Sozialwissenschaften an Unkenntnissen zum Menschenbild umgangen wird, während es sich um sonnenklare anthropologische Sachverhalte geht:

Wie ist er Mensch?

Antwort: Vorrangig individuell situativ, erst dann sozialen Orientierungen aufgeschlossen.

So wollen wir doch immer wieder daran herumbiegen, ob es EIGENVERANTWORTUNG als Paradigmum guten Verhaltens geben kann, wo doch ein Obrigkeitliches und ein kapitalistisches Machtsystem immer und überall dominiert, falls mal eine individuelle Devianz aufkommen will.

Was hier jeder deutsche Bürger wissen muss, wenn er meint „Menschlichkeit“ und „deutscher Bürger“ ließen sich über den schwammigen Begriff des „Rechts auf Würde“ (GG) vor Gericht erstreiten.

Es trifft jeden – nicht nur Kranke und Behinderte.

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Das Interview am 15. Januar 2021 als Zitat im DLF-Wortlaut:

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Christoph Heinemann: Herr Krauthausen, wieso fordern Sie einen kompletten Stillstand von Wirtschaft und Gesellschaft?

Raul Krauthausen: Wenn wir uns noch mal die Interviews zu Gemüte führen, wo Drosten und Co. bereits im Sommer davor gewarnt haben, dass die Kurve im Winter definitiv nicht so schnell sinken wird, wie sie es vielleicht im März tat, dann müssten wir eigentlich schon hellhörig werden. Im Sommer haben wir mitbekommen, dass die Bundesminister immer wieder angefangen hatten, auch die Landesminister, einen einzigen Wettbewerb um Lockerungen zu machen. Und ich denke, die Quittung zahlen wir jetzt. Die Politik hat sich nicht ehrlich gemacht bei der Einschätzung der Situation und wollte stattdessen auf Teufel komm raus die Wirtschaft schützen, und jetzt haben wir quasi den Salat. Wir sehen das ja auch zum Beispiel an der unsäglichen Debatte über die Öffnung der Schulen.

„Das Problem sind schon auch die Verantwortlichen“

Heinemann: Offensichtlich halten sich viele Menschen nicht an die Verordnungen. Wie viele Einschränkungen, wie viele zusätzliche ihrer Freiheit halten die Menschen denn hierzulande noch aus?

Krauthausen: Ich finde es, ehrlich gesagt, hoch problematisch, wenn die Politik dann immer an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert. Ich habe, ehrlich gesagt, nicht so das Gefühl, dass die Bürgerinnen und Bürger das Problem sind, sondern schon auch die Verantwortlichen, die selber dann ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, wenn es zum Beispiel darum geht, Hochrisiko-Gruppen zu schützen, wenn es darum geht, Alleinerziehende zu unterstützen, Kinderkrankheitstage. Wenn wir mal ehrlich sind: Die Kinder sind ja nicht krank. Die Kinder sollen nicht krank werden. Das sollten bezahlte Betreuungstage sein. Allein solche Formulierungen, alles nur, um die Wirtschaft zu schützen, ist einfach problematisch und deswegen, denke ich, sollten wir in einen solidarischen Shutdown gehen, dass praktisch die Wirtschaft dann auch verpflichtet wird, Homeoffices zu erlauben, da wo es möglich ist, und da, wo es absolut nicht geht, da können wir meinetwegen über Ausnahmen reden, so wie wir auch die ganze Zeit über Ausnahmen bei Schulen reden.

Heinemann: Kann der Schutz des Lebens einziges Kriterium für Regierungen sein?

Krauthausen: Ich frage mich die ganze Zeit, was denn sonst das Kriterium sein sollte. Die Wirtschaft appelliert ja teilweise selber in bestimmten Branchen, dass hier eine strengere Regelung herrschen sollte, einfach weil das am Ende volkswirtschaftlich billiger sein wird, als wenn wir hier Situationen vorfinden wie in anderen Ländern.

…Seit März in Selbstisolation

Heinemann: Auf die wir gleich zu sprechen kommen. Aber was antworten Sie denjenigen, die fordern, man solle die Personen mit hohem Risiko schützen, das heißt dann isolieren, und man könnte für alle anderen dann die Einschränkung des öffentlichen Lebens lockern oder ganz zurücknehmen?

Krauthausen: Von denen würde ich dann gerne mal die Definition von Risikogruppe hören, weil selbst da, wenn man wieder die Wissenschaft zitiert, sagen die, sind wir früher oder später bei 32 Millionen Menschen. Wenn wir 32 Millionen Menschen schützen wollen, dann können wir auch alle schützen.

Heinemann: Kommen Menschen, die sozial schwach oder medizinisch zu den Vulnerablen gehören, zu kurz?

Krauthausen: Was viele Menschen mit Behinderungen zum Beispiel, zu denen ich ja gehöre, irritiert ist, dass ständig die Politik davon ausgeht, dass Menschen, die behindert sind, eine chronische Erkrankung haben, in Einrichtungen leben, in Behindertenheimen, in Pflegeheimen. Dabei lebt ein Großteil von ihnen zuhause und diese Gruppe befindet sich seit März in Selbstisolation und wird die ganze Zeit vergessen, wenn es um passiven oder aktiven Schutz geht. Wir bekommen keine Hygienemittel, wir bekommen keine Desinfektionsmittel, wir bekommen keine Handschuhe, wir bekommen keine Masken und jetzt werden wir auch, obwohl wir alle optimistisch waren, bei den Auflistungen der Phasen, wer wann geimpft werden soll, komplett vergessen.…“

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Der Menschenrechtsaktivist Raul Krauthausen kritisiert große Mängel beim Schutz von Menschen mit Behinderung in der Pandemie. Ein Großteil von ihnen lebe seit März in Selbstisolation zu Hause und werde die ganze Zeit vergessen, wenn es um passiven oder aktiven Schutz gehe, sagte Krauthausen im Dlf.

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Dietmar Moews meint: Haben wir jetzt die CDU-Parteiwahl und den Ausblick auf die kommende Bundestagswahl 2021?

Hat jemand mal von einem der drei Kandidaten ein seriöses Wort gehört, zu der Darstellung des Raul Krauthausen, der ja nun wirklich nicht jammert oder als egozentrisches Gespenst herumredet: Nein, haben wir nicht gehört.

Das ist von diesen und sonstigen STAMOKAP-Banausen zu erwarten – wird nicht Trump der Arsch geleckt, dann eben Biden. Verlangt ist indes eine europäische VOR-STELLUNG, wie unsere freiere Welt zusammenwirken könnte.

Was hat Merkel dazu gesagt?

Nichts.

Was werden die CDU-Stellvertreter sagen?

Sie sagen: Die Wirtschaft darf nicht kaputtgehen. Die Lieferketten müssen weiterlaufen. Das wird teuer.

Ja, die Rumeierei kostet viel Schmerz und Leben und ist ewig teuer. Diese CDU-Politik ist schlecht. Und ob Große Koalition oder was sonst, werden die Laschet-Merz-Röttgen verlässlich versuchen, weiterzumachen wie bislang.

Kein Krieg ist doch sehr gut. Weniger Singvögel? – macht nicht glücklich. Man wird nur mit den GRÜNEN aus den ideologischen Sackgassen entkommen (Tipp: Ralf Dahrendorf und Hans Maier studieren!)

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Christoph Heinemann DLF Information am Morgen 15.1.2021 WIKIPEDIA

Januar 15, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10159

am Freitag, 15. Januar 2021

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Heute Morgen brachte der von mir in der LICHTGESCHWINDIGKEIT sehr geschätzte DLF-Journalist Christoph Heinemann in der DLF-Frühsendung (5-9 Uhr) einen eingespielten O-Töne-Beitrag mit einem der WIKIPEDIA-Gründer aus Los Angeles, zum 20sten Bestehen der besonderen frei zugänglichen lexikalischen Internetz-Wissensammlung WIKIPEDIA.

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Jimmy Wales (geb. 1966), US-Amerikaner, geboren in Alabama, Abitur, Bachelor- und Master-Abschlüsse einer Alabama-Universität, zwei nichtabgeschlossene Promotionsverfahren in Indiana, im Jahr 2000 gründete er seine erste Firma, im Jahr 2001 wurde WIKIPEDIA freigeschaltet:

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Wikipedia – die größte digitale Wissenssammlung der Welt – feiert ihren 20. Geburtstag!

Wales erklärte inzwischen, sich bei der Gründung von Wikipedia von Friedrich August von Hayeks Artikel The Use of Knowledge in Society inspirieren gelassen hatte.

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WIKIPEDIA hat zum Jubiläum 2021 gepostet:


Keine andere Seite ist als digitales Nachschlagewerk zu einem solch festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Zu verdanken haben wir das den ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren, die rund um den Globus das Wissen der Welt in Wikipedia zusammentragen.

Wikimedia Deutschland unterstützt als gemeinnütziger Verein die Freiwilligen-Communitys in Deutschland. Zum Geburtstag sagen wir DANKE an alle, die Wikipedia möglich machen: die Ehrenamtlichen, die Spenderinnen und Spender, unsere Vereinsmitglieder – und Sie!

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Christoph Heinemann hat keinen eigenen kommentierenden Moderationstext und keine Meinung beigefügt. Und der DLF-Interviewer hat es bei der Selbstsignation des Herrn Wales ohne Nachfragen belassen:

Dietmar Moews und Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: Dietmar Moews wurde bei WIKIPEDIA, unter Mitwirkung von aktiven in der damaligen Piratenpartei des ANTISEMITISMUS geziehen (s. a. FAS HARALD STAUN).

Es ist schön übel, wenn man sich in der 20Uhr-Tagesschau als Kandidat zum Bundesvorsitz der Piratenpartei Deutschland einige Sekunden als ANTISEMIT vorgestellt wird. So hat man es mit mir gemacht. Und ich widerspreche: Es gibt keine Tat und kein Wort von mir, das mich nicht als kritischen Aufklärer, sondern als antisemitischen Aggressor beweisen könnte. Wie hätte wohl der eminente Kölner Soziologe Prof. Alphons Silbermann in meinem Promotionsverfahren zu, Dr. phil. ein Gutachten für meine Arbeit geschrieben, wäre nicht ein integerer und brillanter Kopf, sondern ein offener oder verkappter Antisemit, der ihm als Antisemitismus-Forscher und Naziverfolgter deutscher Jude, dessen Familie weitreichend umgebracht wurde, bekannt gewesen wäre? Wer Silbermann kennt, kennt dessen Unbestechlichkeit und dessen gründliche Urteilskraft über empirische Judenfeindlichkeiten. Meine Verleumder bei Wikiwatch sind Dreckschweine.

Ich habe einige hundert Videos produziert und bei YOUTUBE zum Thema Judentum seit 2009 bereitgestellt, Gorshem Gorenberg, Nahuum Goldmann und Alphons Silbermann

Ich habe einschlägige persönliche Erfahrungen als freiwilliger Mitarbeiter an der WIKIPEDIA-Arbeit und den sozialen Problemen, die andere freiwillige Wikipedia-Autoren ebenso hatten. Was man zunächst nicht erfährt ist, dass sich Hobby-Universalgenies im Namen WIKIPEDIAS analog vereinen und lokale sogenannte regelmäßige WIKIPEDIA-Stammtische bevölkern (z. B. wöchentlich im Stammlokal), wo informelle Netzwerke mit Biertrinken entwickelt werden.

Das konkrete Problem ist, dass WIKIPEDIA Wissen von Wissenden aggregieren will. Es melden sich Freiwillige, die ihr Wissen freiwillig und auf eigenen Kosten per personifizierten Internetz-Zugang WIKIPEDIA anbieten und sich in ein geregeltes WIKIPEDIA-Redaktionsverfahren begeben. Praktisch kommt der Freiwillige auf WIKIPEDIA mit „Wikipedia-Zuständigen“ in Internetz-Kontakt. Solche Zuständige redigieren die Qualität des Textangebots, das auf diesem Weg kontrolliert und dann lexikongerecht abrichtet wird. Ein quasi -Lektor wirkt am neuen Stichwort für das dann die Zulassung einer Neuigkeit oder einer sinnvollen Ergänzung in den Wikipedia-Katalog herbeiführen soll.

Dabei werden vom Freiwilligen immer Quellenangaben und Belege verlangt, die die Aufnahme ihres Neuigkeitsangebotes bei Wikipedia rechtfertigen muss, sei es, dass es die Ergänzung und/oder Änderung bereits vorhandener Wikipedia-Texte (z. B. Heinrich Göbel ist kein Glühlampen-Erfinder und kein Pionier der Elektrifizierungszeit nach Faraday und Edison).

Natürlich hat der Wikipedia-Redakteur kein technikgeschichtliches Wissen über Streitaspekte der Erfindungs- und Patentiergeschichte der geschlossenen Elektro-Lampen. Seine aufgabe soll ja vielmehr der Quellenprüfung und der semantischen Darstellung eines Lexikon-Schlagwortes dienen.

BEISPIEL: Der Freiwillige Autor hat lediglich den bisherigen WIKIPEDIA-Eintrag zu Göbel und die dafür aufgeboteten Quellen (z. B. Brockhaus; Deutsches Museum; Museum Springe u.a.), die irreführend sind, während der Forschungsstand belegt, Goebel war ein Gerichtsbetrüger, aber kein Pionier.

Wer jetzt den Forschungsstand zum Lemma „Göbel“ anruft und US-Amerikanische Gerichtsentscheidungen aus den Jahren 1892, 1893 und 1894 zitiert, in denen die Quellen von Brockhaus u.a. als falsch erkennbar werden, hat damit einen Verifizierungskonflikt mit Wikipedia. Sein Wikipedisa-Lektor ist kein Glühlampenfachmann, aber er ist dadurch für einen freiwilligen Fachmann eine Zumutung, wenn bei WIKIPEDIA ein Unwissender auf Rechthaberei mit Brockhaus und anderen Falschdarstellungen verfällt.

Diese Erfahrung haben sehr viele freiwillige Mitwirkende mit WIKIPEDIA gemacht. Folge ist, dass sehr viel aktuelles Fachwissen zu Heintrich Göbel bei den Hobby-Moderatoren WIKIPEDIAS abprallt.

Wer es ausprobieren möchte (also sehr geehrter Herr Heinemann bei DLF), wird exakt dieses Erlebnis haben und dann aufgeben, sich ohne Not mit den Nicknamed Laien-Redakteuren von Wikipedia zu streiten.

Beispiel: Es wird jemand, eine Person des öffentlichen und kulturellen Lebens, bei Wikipedia als Lemma angemeldet, und dieser wird dann bei WIKIWATCH als Antisemit und des Antisemitismus beschuldigt und von WIKIPEDIA gesperrt. Der Moderator von Wikipedia bezieht sich bei der Antisemitismus-Beschuldigung auf Quellen, die er nicht prüft – er übernimmt diese Anschuldigung und es findet bei WIKIWATCH ein publizierter WIKIPEDIA-Streit Internetz-öffentlich statt, an dem Christoph Heinemann ganz sicher nicht teilnehmen möchte.

Beispiel: Man findet zum Stichwort ADORNO und zu MARX endlose Textwiedergaben, die auf die nicht haltbare Bewertung dieser Autoren bezogen werden. ADORNO habe die Adorno zugewiesenen Leistungen tatsächlich erbracht. Oder Karl Marx habe die von Marx erhobenen Wertvorstellungen sozio-politisch in seinen Marx-Werken erwiesen und eingelöst. Eine Diskussion über den unangemessenen Wikipedia-Text zu ADORNO oder die Märchen zu MARX, geradezu wie es im Dietzverlag der DDR irreführend aufgebaut worden war, zur Änderung bei WIKIPEDIA beitragen will, wird sein blaues Wunder erleben. Es werden Diskussionen und Kompetenzverweisungen in eine Diskussion hineingebracht, die letztlich nur die unbegründete Ablehnung verschleiern. Wikipedia lehnt aber ab.

Was sagt Herr Wales in Californien?

Ich schlage ihm vor, mal die Nicknames der WIKIPEDIA-Moderatoren zu hinterblicken, die nämlich eine persönliche Agenda in Wikipedia angeben (Selbstangabe) dazu, welche Lemma und Sachgebiete sie da seit Jahren für Wikipedia betreuen.

Dann wundert man sich darüber, welche unglaublichen Universalgenies da bei WIKIPEDIA figurieren – unmöglich, dass diese Leute all das beherrschen, was sie da als Fachredakteure und Fachlektoren für sich reklamieren.

Und wers nicht glaubt, dem sei das mal erklärt:

1. Es bietet ein Freiwilliger aus seinem Fachwissen einen Sachbeitrag für die WIKIPEDIA-Enzyklopädie per Internetz an.

2. Er wird von einem WIKIPEDIA-REDAKTEUR „empfangen“, der nunmehr Rückfragen und Korrekturen vorschlägt. Dadurch entsteht Uneinigkeit.

3. Der Freiwillige gibt sein Angebot auf (kann auch sein, dass er persönlich von Wikipedia als Antisemit gesperrt wurde. Oder dass ihm vorgeworfen wird, er habe sich selbst als Autor seiner Person als Stichwort in WIKIPEDIA eingetragen; ungeachtet, ob das zutrifft oder nicht, mobilisiert WIKIPEDIA im Streitfall mit weiteren WIKIPEDIA-Aufsehern eine Ablehnungs-Diskussion: Wer hätte das gedacht, WIKIPEDIA setzt sich mit „HAUSRECHT“ durch; aber die angeblich transparent-nachvollziehbaren Threads auf Wikipedia sind plötzlich verschwunden – sie werden von Wikipedia vertuscht.)

4. O Wunder – der anfänglich als Empfangs-Redakteur bei Wikipedia den rreiwilligen Autor abgefertigt hatte, bringt nunmehr im eigenen Namen das ursprünglich eingebrachte Wissen zu dem angesprochenen Lemma, also: Wer Göbel-Wissen brachte und von Wikipedia abgemeiert worden ist, kann persönlich gesperrt werden und sein Wissen dann im Namen des Wikipedia-Gatekeepers bei Wikipedia doch finden: Auf Namen des Multitalents eines Wikipedia-Lektors (mit Nickname / Echtnamen sind nicht einfach zu erfahren; es sei denn man besucht mal so einen Wikipedia-Stammtisch – eine schaurige Sozialarbeit).

So kommt es, dass diese Gatekeepers neues Wissen empfangen, dann den Bringer abschrecken, dann das Neue im eigenen Namen, unter Verwendung der freiwillig gebrachten Quellen und Argumente bei Wikipedia hochladen und schon haben wir universalgeniale WIKIPEDIA-Mitarbeiter, von denen es allerdings keineswegs wissenschafliche Publikationen zu dem japanischen Brettspiel Kiseidep oder zu Adorno oder zu Heinrich Göbel und auch nicht zum Antisemitismus eines diffamierten Autoren gibt.

Dass Wikipedia mit seinen pseudo-sachlichen Mitarbeitern, die nichts als Stammtisch-Poster und -Angeber sind, sehr viele Freiwillige verloren hat und weiterhin verliert, nachdem man deren Wissen abgezockt hat, ist es durchaus mal Thema des Deutschlandfunk, anlässlich des 21sten Gründungs-Jubiläums hierzu eine kritische Berichterstattung anzubahnen,

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LÜGEN und Immunität im Deutschlandfunk Köln

Januar 6, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10152

am Mittwoch, 6. Januar 2021

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Liebe LICHTGESCHWINDIGKEIT-Benutzer, als presserechtlich verantwortlicher Autor erkläre ich, warum der Begriff LÜGE hier immer wieder gebraucht wird: Es geht darum, dass die lieben Leserinnen und lieberen Leser in ihrem sprachgebrauchlichen Verständnis verstehen können sollen, was hier gemeint ist:

Wenn es heißt LÜGE! – dann ist da die Absicht, die vorhandenen Informationen zurückzuhalten, Wahrheit zu verschwiemeln oder gar völlig von Problemstellungen weg in die Irre zu führen, von mir in meinem BLOG angegriffen.

Dazu unterscheidet man BULLSHIT (vgl. Harry Frankfurter) – das ist nämlich frei erfundene Behauptung (mit verwechselbarer Ähnlichkeit zu konkreter Möglichkeit), noch im Unterschied zu Ansagen, die als Fantasiegeschichten und Märchen erkannt werden können.

Und was interessant ist – Inter ESSE -, ist WAHRHEIT. Das sind sachlich gültige Informationen über wahre Sachverhalte, tatsächliche Zustände von Dingen und von der Dynamik angängiger Prozessverläufe, deren stärke, Konstanz und Richtungen.

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Wenn also der Deutschlandfunk die Regierungspropaganda der sprachlichen Irreführungen durch DLF-Sendungen verstärkt, ohne daran die notwendige Kritik zu erhellen, dann nenne ich das LÜGENPESSE.

So ist es hier – wie jeden Tag – vom DLF verbreitet worden, indem die Rede von IMMUNITÄT eingepaukt wird: IMMUNITÄT durch IMPFUNG – und dann?

ABWARTEN auf meine IMMUNITÄT?

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Nein.

Dann abwarten auf HERDENIMMUNITÄT? – also 70 Prozent aller Menschen müssten eine IMPF-INITIIERTE CORONAINFEKTION experiemntell durch Impfung mimachen – würden aber keineswegs dadurch IMMUN, sondern hätten dann auch die Nebenwirkungen und Folgeschäden hin auf die HERDENIMMUNITÄT zu warten. (Gleichzeitig wird uns treuherzig erklärt, dass keineswegs 70% der Menschen bereit sind diesen IMPF-SPUK mitzumachen). Also – die Herden-Immunität kann gar nicht erwartet werden.

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So hat er DLF am 4. Januar gesendet, dass es einen öffentlichen Wissenschaftsstreit, so, wie die Massenmedien es seit 11 Monaten aufziehen, sachlich NICHT GAB und NICHT GIBT:

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Das war medial ein bisschen aufgebauscht“

Die im Verlauf der Coronakrise in den Medien dargestellten Dispute zwischen Virologen seien in Wahrheit oftmals gar nicht existent, sagte Dlf-Wissenschaftsredakteur Ralf Krauter. Dass der in der Wissenschaft übliche Meinungsaustausch so öffentlich stattgefunden habe, sei eben für alle neu gewesen.

Deutschlandfunk: Ralf Krauter im Gespräch mit Jörg Münchenberg

Krauter betonte, dass die Wissenschaft schon vor November wieder härtere Maßnahmen gefordert habe. „Wir hätten heute deutlich mehr Wasser unterm Kiel, wenn wir schon im Oktober einen ordentlichen Lockdown verhängt hätten.“

Krauter betonte, dass die Wissenschaft schon vor November wieder härtere Maßnahmen gefordert habe. „Wir hätten heute deutlich mehr Wasser unterm Kiel, wenn wir schon im Oktober einen ordentlichen Lockdown verhängt hätten.“

Das ist ja eine etwas durchaus behäbige Bundesbehörde gewesen, die eigentlich auch gar nicht darauf ausgerichtet war, direkt mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Das eigentliche Zielpublikum des RKI ist ja Fachpublikum, das heißt, man musste neue Strukturen aufbauen, man hat dann eben sich für dieses Pressekonferenzformat entschieden. Ich finde, im Großen und Ganzen fühlte ich mich immer gut und besonnen informiert. Klar kann man retrospektiv sagen, hätten die nicht schon früher manches anders sehen oder wissen können, aber ich glaube, solche Kritik im Nachhinein ist immer so ein bisschen wohlfeil, weil letztlich erleben wir bei dieser Pandemie ja Wissenschaft in Echtzeit. Wissen wird in Echtzeit erschaffen, und deswegen ist es total normal, dass die Erkenntnis fortschreitet und das, was man gestern gesagt hat, vielleicht morgen nicht mehr unbedingt genauso gilt. Ich fühlte mich immer gut informiert, und ich finde, die haben ihren Job relativ gut gemacht.

Münchenberg: Nun hat ja die Politik sozusagen fast gegiert nach den Empfehlungen der Virologen, man hat den Rat eingeholt, hat man den auch dann sich beherzigt?

Krauter: Ja, da würde ich sagen, jein. Ich finde, im Frühjahr ist das relativ gut gelaufen, da hat man, als sich die Erkenntnisse verdichteten, das Virus kam nach Deutschland, irgendwann war klar, es wird hier bleiben und nicht einfach wieder verschwinden, hat man dann doch relativ schnell sich dazu entschlossen, diese relativ weit reichenden Maßnahmen mit dem ersten Lockdown zu ergreifen, im März war das. Das hätten ja viele wenige Wochen vorher noch gar nicht für möglich gehalten, dass die Menschen da überhaupt mitziehen, weil wir hatten uns ja davor die Augen gerieben und gesehen, was in Wuhan passiert. Nun war der Lockdown bei uns nicht so strikt wie dort in China, aber es ging ja schon in die Richtung, und die Politik hat es sehr geschickt verstanden, finde ich, die Leute da mitzuziehen, mit auf Linie zu bringen, dass alle mitgemacht haben. Also im März würde ich relativ gute Noten ausstellen.

Ich finde, die Lage sieht anders aus im Herbst, denn man muss sagen, spätestens ab Sommer lagen ja viele Fakten zu Corona wirklich auf dem Tisch. Wir wussten, wir müssen Kontakte reduzieren, weil das Virus durch Aerosole vor allem übertragen wird. Wir wussten, die Reproduktionszahl muss unter 1, damit dieses exponentielle Wachstum zum Erliegen kommt. Wir wussten, wir müssen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 bekommen, damit die Gesundheitsämter eine Chance haben, diese Infektionsketten nachzuverfolgen. All diese Fakten lagen im Sommer auf dem Tisch, und spätestens im September haben Wissenschaftler explizit, auch hier im Programm, davor gewarnt, die zweite Welle rollt auf uns zu, wir müssen jetzt schnell was tun, und passiert ist viele Wochen lang nichts. Erst im November konnten sich dann die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten auf den ersten weichen Lockdown einigen. Damals wurde schon von vielen ein härterer gefordert, der kam dann erst im Dezember. Da wurde wertvolle Zeit verschlafen. Ich glaube, das ist eine der Fragen, die man im Nachgang noch mal wird erörtern müssen, warum wurde diese doch sehr klare Stimme aus der Wissenschaft so lange nicht gehört, denn wir hätten heute deutlich mehr Wasser unterm Kiel, wenn wir schon im Oktober einen ordentlichen Lockdown verhängt hätten.

Münchenberg: Aber Herr Krauter, zeigt das nicht vielleicht auch ein Stück weit doch die Begrenztheit, was die Einflussmöglichkeit jetzt von Wissenschaft angeht, weil vielleicht diese Empfehlungen und die Erfahrungen, die man eigentlich auch hatte schon im Sommer dieses Jahres, dass die der Politik zu unbequem waren?

Krauter: Es ist natürlich klar, Wissenschaft ist immer nur eine Stimme unter vielen in einem Chor von Leuten und Einfluss und Interessen, die sich da Gehör verschaffen wollen. Politik muss das Machbare möglich machen, und Wissenschaft kann eben sozusagen Leitplanken vorgeben und sagen, wenn wir das tun, wird das sich so und so entwickeln. Das Interessante bei so einer Pandemie ist ja, die gehorcht relativ strikten mathematischen Gesetzen, das heißt, die Forscher wissen mit den Daten von heute ziemlich genau, wie die Infektionszahlen in vier oder sechs Wochen aussehen werden und wie die Intensivbetten belegt sein werden. Vor dem Hintergrund wundert es mich schon, dass man das so lange in den Wind geschlagen hat. Man hatte das Gefühl, die Politik muss sozusagen erst noch Zustimmung in der Bevölkerung suchen. Ich glaube, die Bundeskanzlerin zum Beispiel, Physikerin, die hatte es schon verstanden und auch im September schon gesagt, wir müssen da bald wieder was tun, das geht nicht so weiter, aber sie konnte sich dann eben nicht durchsetzen, weil mancher Landesfürst dann erst mal sagte, och, bei uns ist doch alles noch ganz entspannt, lasst uns doch erst mal so weitermachen wie bisher. Ein Virus, das darauf gepolt ist, sich exponentiell auszubreiten, verzeiht Nachlässigkeit nicht.

Expertenstreit in den Medien, der in Wahrheit nicht so existiert

Münchenberg: Vielleicht muss man die Politik ja auch ein bisschen verteidigen. Jeder Virologe fast war in der Öffentlichkeit, hat indirekt oder direkt Einfluss genommen vielleicht auf das Krisenmanagement auch der Politik. War es vielleicht für Politik auch schwierig, oder anders gefragt, nach welchen Kriterien hat man sich denn dann die Fachleute auch wirklich dann rausgesucht oder raussuchen können?

Krauter: Es ist natürlich in der Tat so, dass die Wissenschaft nie mit einer Stimme spricht, da gibt es immer divergierende Meinungen, aber es ist wie so oft: Es gibt eben die Schaumschläger, die sich gerne vor laufender Kamera oder in Talkshows äußern, vielleicht aber gar nicht so viel Ahnung haben, und es gibt eben die manchmal etwas Stilleren, die sich wirklich gut auskennen, aber vielleicht gar nicht von sich aus so ins Rampenlicht drängen. Das führt dann natürlich dazu, dass manche Medien das dann auch gerne so ein bisschen hochstilisieren, und dann ist die schnell rausgehauene steile These aus der Talkshow der Aufmacher für die „Bild“-Zeitung am nächsten Morgen. Und plötzlich scheint da so ein Expertenstreit zu entstehen oder zu existieren, der in Wahrheit, glaube ich, gar nicht so da ist.

Das war medial so ein bisschen aufgebauscht. Ich bin der festen Überzeugung, all die Virologen, Epidemiologen, die wir jetzt alle beim Namen kennen – also Drosten, Kekulé, Streeck und wie sie alle heißen –, wenn man die alle mal an einen Tisch gesetzt hätte, wären die sich bei zwei Dingen relativ schnell einig gewesen, und zwar beim Kern der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen: Erstens, die Infektionszahlen müssen runter, und zweitens, wir müssen die Alten und vulnerablen Personengruppen schützen. Da gab es eigentlich nie Streit drüber, in der Öffentlichkeit wirkte das aber manchmal so, und ich glaube, das war ein bisschen auch eine mediale Verzerrung, weil Medien eben gerne so tun, als ob da ein Konflikt wäre, den man dann aufbauschen kann. Und die Wissenschaft muss sich natürlich fragen, können wir vielleicht künftig eher mit einer Stimme sprechen, wobei eben Wissenschaft gerade auch von diesem Austausch von Meinungen profitiert, der ist wichtig. Neu war eben jetzt, dass dieser Meinungsaustausch unter Wissenschaftlern auf öffentlicher Bühne stattfand, und das hat dann für manche Überraschung gesorgt.

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Dietmar Moews meint: Ich wiederhole mich:

1. Ich selbst betreibe seit dem Alarm für CORONA-Epidemie, im Januar 2020, weitmögliche Selbstisolation. Das ist allerdings für mich als heimwerkender Künstlergelehrter durchaus gewohnt und einfacher als für Erwerbsmenschen, die beruflich sinnlich-sozialen Verkehr analog praktizieren, was nicht effizient virtuell, mittels Internetz und Fernfuchtelei, ersetzbar ist.

2. Ich hoffe, die staatliche Organisationsmacht wird bald aufhören, den LÜGENBETRIEB fortzusetzen. Denn, wer auf die eigeninitiativen freiwilligen Bürger eine Anti-Endemie-Strategie stellen will, hat nur Aussicht auf Erfolg, wenn von „OBEN“ zuverlässig – also so gut es geht – öffentlich informiert wird. Was derzeit seit Januar 2020 abgeht ist ein Dummheitsskandal, den die gewählten EXEKUTIVEN damit begründen, dass „das Volk“ nicht bereit ist, Wahrheiten anstatt Euphemismen aufzunehmen, ohne die Gefahr massenpsychologischen FURORS des allgemeinen Wahnsinns.

Der Deutschlandfunk sollte man anfangen, die IMMUNITÄTS-LÜGE da hin zu tun, wo bereits die absurde CORONA-APP und die NICHTINZIDENTEN SCHULKINDER sind, wo die Nichtimmunisierbarkeit der ALTEN (vulnerablen) durch IMPFUNGEN beachtlich ist und wo die Gerüchte, keine Besuche oder kein herkömmlicher Schulunterricht seien schlimmer und unerträglich, im Vergleich zu vier WOCHEN VOLLISOLATION – und weg wäre CORONA.

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ALSO: BULLSHIT oder WAHRHEIT oder LÜGE der Lügenpresse?

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FINE E COMPATTO

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Anh Tran Radiopreis als „Beste Newcomerin“

Oktober 17, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10109

am Sonnabend, 17. Oktober 2020

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Sie sagt nicht Nord-Vietnamese*Innen – zum Glück, mal kein Nachwuchs und keine Bürger*innenmeister*innen.

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Was passiert hier eigentlich, in meinem Dresden? sagt Anh Tran.

Für Dietmar Moews in Lichtgeschwindigkeit, als Deutschlandfunk-Radiohörer seit 1963, finden glücklicherweise immer wieder Sternstunden statt, nämlich, wenn eine neue Stimme, ein neuer Geist, eine junge Rundfunk-Journalistin oder junger Rundfunk-Journalist zu hören sind. Dabei sind die Namen Schall und Rauch bzw. viele der heute Neuen haben Modenamen, die beim ersten Hören nicht verständlich sein können.

Mein Negativbeispiel ist Birgit Wentzien, deren Nachname mit dem Deutschlandfunk-Internetzseite-Suchsystem nicht gefunden wird, wenn man nicht weiß, wie Benzin geschrieben wird.

Hier möchte ich – ohne die DLF-Redakteurin persönlich zu kennen – herzliche Glückwünsche für die brillante Leistung und die verdiente Preisverleihung aussprechen. Denn mir war die Stimme bereits aufgefallen, ohne den dahinter arbeitenden Geist so brillant identifizieren zu können, wie in diesem „persönlichen Dresdner“ Heimatbesuch von ANH TRAN.

Radiopreises in der Kategorie „Beste Newcomerin“ (Wdh. v. 31.8.2019) Am Mikrofon: Anh Tran Residenzstadt mit Canaletto-Blick – dafür steht Dresden, genauso aber auch für Pegida und Wutbürgertum. Wer aus Sachsens Hauptstadt kommt, kennt oft genug das Gefühl der Zerrissenheit: Da ist die Liebe zu dieser schönen, geschichtsträchtigen Stadt, aber auch Angst vor Rassismus und Hass auf der Straße. In diesem Wochenendjournal reist Reporterin Anh Tran zurück in ihre Heimatstadt, die sie vor ein paar Jahren verlassen hat. Die gebürtige Dresdnerin mit vietnamesischen Wurzeln nimmt uns mit an die Elbe, zur Frauenkirche und zur Kneipe ihrer Eltern, um mit Weggefährten darüber zu reden: Wie geht es Dresden? Und lohnt es sich zurückzukommen?

Anh Tran wirft einen lebendigen und authentischen Blick auf Dresden. Sie zeigt die innere Verfassung einer Stadt, auf die man blicken sollte, wenn man die Entwicklung in Deutschland verstehen will.

„Anh Tran nimmt die Hörer*innen mit in ihre Heimatstadt Dresden. Die Reporterin sucht Antworten auf Fragen, die sie auch persönlich berühren: Wie steht es um die demokratische Kultur in der AfD-Hochburg? Was bedeutet es, ‚Fidschi‘ genannt zu werden? Anh Tran ist in Dresden aufgewachsen, ihre Mutter kam aus Vietnam. Sie erzählt lebendig und authentisch, so gelingt eine Reise in die innere Verfassung einer Stadt, auf die blickt, wer die Entwicklung in Deutschland verstehen will.“

43 Minuten 40 Sekunden Reportage von einem Dresdenbesuch im Jahr 2019 – gesendet im DLF 2019:„Das bin ich, nichtweiße Dresdnerin. (1994 in Dresden geboren und aufgewachsen), 2020 26 Jahre alt, promovierte Politologin, Reporterin, Autorin und Redakteurin beim Deutschlandfunk Köln. „Für eine Asiatin sprechen Sie aber gut Deutsch“.

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 2014 -> 2018   2005 -> 2008 2001 -> 2005 PhD in Entrepreneurship and Management, University of Koblenz-Landau Master of Management Information Systems, NEU Bachelor of Economic Informatics, NEU Koblenz, Germany   Hanoi, Vietnam Hanoi, Vietnam
Awards and Scholarships 
  2014:  Ministry of Education and Training (Vietnam), PhD scholarship 2009: NEU (Vietnam), Award for the Excellent Master Student 2005: NEU (Vietnam), Award for the Excellent Bachelor Student 2003: Central Youth Union – Ministry of Science and Technology (Vietnam), Award of Information Technology for Excellent Female Student, given by Prime Minister of Vietnam 2004: NEU (Vietnam), Award for the Student Scientific Research 2001-2004: NEU (Vietnam) Scholarship for the Outstanding Bachelor Student 2005-2008: NEU (Vietnam) Scholarship for the Outstanding Master Student .

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Dietmar Moews meint: Wie oft stören mich anmaßende Cringe, die wegen Blödheit Lügenpresse produzieren, und dabei arglos am Ende des lebenslangen beruflichen Lernens angekommen scheinen. Hier ist deshalb herauszuheben, dass jemand Neues eine Freude ist, zu hören.

Als ich In Dresden lebte (bis 2004) wurde Anh Tran geboren – ihre Eltern, sie hat einen Dresdner Stiefvater, sind in Dresden selbständig tätig – ging dort zur Schule, machte Abitur, studierte auch in Hanoi (Nordvietnam), wurde an einer deutschen internationalen Universität zur Doktorin rer. pol. promoviert und kehrt nach sechsjähriger Absens mit der Reportage-Frage: Hat sich in Dresden was verändert? – frage mal die Dresdner – zurück.

Anh Tran ist sehr intelligent, ist grundfreundlich-jugendlich gestimmt (es ist auch eine typische Dresdner Freundlichkeit), hat das Glück mit einer sehr guten Sprechstimme über Mikrofone und Lautsprecher zu kommen, auch ziemlich gut artikulieren kann.

Und was mich ausdrücklich freut ist, dass hier die Lügenpresse für die Qualität von Anh Tran, nicht nur Wahrnehmung, sondern mit Anerkennung nach außen tritt. Neben Neid und Schafherden-Angst mal eine Exzellenz und kein Trostpreis.

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US-President TRUMP kapert nordkoreanisches Frachtschiff

Mai 13, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9205

am Dienstag, den 14. Mai 2019

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US-Präsident Donald Trump erklärte, dass zwar Staatschef KIM von Nordkorea mit TRUMP verhandeln möchte – dabei geht es um Atomrüstung und Abrüstung – doch KIM würde auf keinerlei Forderungen in solchen Verhandlungen eingehen wollen.

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Folglich ist die Beschlagnahmung des „kostbaren Frachtschiffes“ „Wise Honest“ in Indonesien ein Akzent auf die Ernsthaftigkeit der Forderungen von TRUMP gegen KIM.

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Die „Wise Honest“ ist mit 177 Metern Nordkoreas zweitgrößtes Frachtschiff.

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Handelsblatt.com am 13. Mai 2019

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„… Das von den USA beschlagnahmte nordkoreanische Frachtschiff ist (angeblich heute) auf Amerikanisch-Samoa in Pago Pago angekommen. Die „Wise Honest“ wurde bereits am Samstagmorgen langsam in den Hafen des Hauptortes Pago Pago auf der südpazifischen Inselgruppe gezogen und legte am Nachmittag an. Es soll in dem US-amerikanischen Außengebiet inspiziert werden.

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Die USA werfen Nordkorea vor, den Frachter für den Export von Kohle nach China, Russland und in andere Länder gebraucht zu haben. Mit dem Export von Kohle soll Nordkorea nach Darstellung der USA sein Atom- und Raketenprogramm finanzieren. Die „Wise Honest“ ist mit 177 Metern Nordkoreas zweitgrößtes Frachtschiff.

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Das Justizministerium der USA hatte am Donnerstag mitgeteilt, das Schiff beschlagnahmt zu haben und nach Amerikanisch-Samoa zu überführen. Die Überfahrt aus Indonesien, wo der Frachter im April 2018 festgesetzt wurde, dauerte etwa drei Wochen.

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Das Militär des Nachbarlandes habe am Donnerstag zwei Flugkörper abgefeuert, bei denen es sich vermutlich um Kurzstreckenraketen gehandelt habe, teilte der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte mit. Die Wachsamkeit sei für den Fall weiterer Tests verstärkt worden. Die USA gaben am selben Tag bekannt, dass sie ein nordkoreanisches Schiff beschlagnahmt haben, weil damit gegen Sanktionen verstoßen worden sei.

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Mit dem Frachter sei illegal Kohle aus Nordkorea verschifft und schwere Maschinerie in das isolierte Land transportiert worden, teilte das US-Justizministerium mit. Demnach wurde die „Wise Honest“, die in Nordkorea registriert ist, zunächst im April 2018 von indonesischen Behörden festgesetzt, woraufhin die US-Justiz eine richterliche Anordnung zur Beschlagnahmung ausstellte. Der Frachter befinde sich nun in US-Gewahrsam und ist den Angaben zufolge auf dem Weg in US-Hoheitsgewässer. Es ist laut dem Justizministerium das erste Mal, dass die US-Behörden zu so einem Schritt griffen.

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Seit dem Scheitern des zweiten Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un im Februar in Vietnam ist die Verunsicherung in der Region gewachsen. …“

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neues deutschland Seite 8, am 13. Mai 2019 mit Alexander Isle:

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„Katz und Maus im Atomstreit. ..über Spannungen zwischen den USA und Nordkorea

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Er wisse, dass die Nordkoreaner verhandeln wollten, sagte Donald Trump in Washington nach zwei Raketentests Nordkoreas. „Doch denke ich nicht, dass sie bereit sind zu verhandeln“, fügte er hinzu .. .

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teilten mit, dass sie erstmals einen Verstoß Nordkoreas gegen die verhängten UN-Sanktionen geahndet haben. Sie beschlagnahmten ein nordkoreanisches Frachtschiff, das Kohle im Wert von etwa zweieinhalb Millionen Euro geladen hatte. …

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Die Raketentests und Beschlagnahmung des Schiffes sind Hinweise darauf, was die Alternative wäre, sollte die jeweils andere Seite bei den Verhandlungen nicht nachgeben.

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Das Katze-und-Maus-Spiel kann also noch eine ganze Weile weitergehen. Allerdings werden weder Raketentests noch die Wirtschaftssanktionen die andere Seite beeindrucken. Daran wird sich auch im US-Wahljahr 2020 nichts ändern – selbst wenn Trump mit schnellen außenpolitischen Erfolgen trumpfen möchte, falls das Kims Kalkül sein sollte. Deshalb muss jetzt weiterverhandelt werden, mit Kompromissen auf beiden Seiten.“

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Dietmar Moews meint: Ich habe den Eindruck, dass bei ausreichender Klugheit der weiten Welt – in Russland, in China, in Nordkorea, in Türkei, in Iran, in Europa, in Großbritannien – die Rechnung von DONALD TRUMP nicht aufgehen kann, durch maximale Wirtschafts-Sanktionen mit der Militärgewalt-Drohung im Hintergrund, gegen alle, seine Vorstellungen rechtzeitig zum US-Wahlkampf 2020 wirklich durchzusetzen.

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Ich denke an die MAUER, die Mexico bezahlen soll.

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Ich denke an ein Gerangel um eine künstliche chinesische Insel. Ich denke an Lieferbeschränkungen gegen deutsche Automobil-Teile, ohne die in USA Autos nicht zusammengebaut werden können. Ich denke an FORD in KÖLN, die nun nicht mehr nach IRAN oder CHINA ihre FORD-Autos verkaufen dürfen. Ich denke an den IT-Vorsprung von HUAWAI in 5G und KI-Telematik usw. usf.

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TRUMP verschätzt sich in den zähen Prozessen und über die Resilienz seiner teils unterentwickelten Feinde. Diese auferlegen Versorgungsmängel hemmungslos der eigenen Bevölkerung – während die US-Unterschichtswähler TRUMPS sicher weniger Geduld für Einschränkungen aufbringen werden.

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