„Tag der Deutschen Einheit“ mit SPD-Bundespräsident Steinmeier

Oktober 3, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7634

am Mittwoch, 4. Oktober 2017

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Gestern habe ich noch einige Steine der soziologischen Erkenntnis aufgetürmt, die eine Vorstellung vom Bedarf einer Gesellschaft als Staatsvolk an Führung und Fühlung (als Funktion von Führung) erregen sollten:

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Und die MISERE ist heute, am 3. Oktober, erneut deutlich geworden:

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Was soll ein Feuerwerk in Mainz, wie in Köln bei jedem LEUCHTENDEN RHEIN verballert wird? O K’ZAPFT is, bei Fackelschein an den Exsternsteinen.

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Ohne dem SPD-Steinmeier die Worte im Munde zu zerdrehen, ist seine apodiktische Dummheit gegen den Bremer MURAT KURNAZ, der zu Unrecht und möglicherweise mangels menschlicher Kompetenz STEINMEIERS vier Jahre in Guantanamo, auf Kuba, in US-Unrechts-Folterhaft zubringen musste. Steinmeier, dem das auch nachträglich keine Geste des Bedauerns, der Entschuldigung und der Wiedergutmachung kommt, vielleicht, weil er ein dummer Stein ist, aber kein geeigneter deutscher Bundespräsident, sagte damals zum Unglück Kurnaz‘ mit Steinmeier:

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„Am falschen Ort, zur falschen Zeit“.

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Und das lässt für heute nur einen Schluss zu. Wenn es um Deutschland, die deutsche Einheit und die deutsche Sklerose geht, dann ist dieser SPD-Politiker Steinmeier als Einheitspräsident nicht meine Wahl und ungeeignet und, man könnte auch Beckenbauer oder Hoeness nehmen:

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„der falsche Mann, am falschen Ort, zur falschen Zeit“.

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Und nicht anders, minderbemittelt, ist es mit dem Motto dieses Feiertages:

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„Zusammen sind wir Deutschland“.

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Welch vulgärmaterialistische Mengenlehre unserer Gesellschaft, die nichts Besseres weiß als die „afri-cola“-Werbung der 1960er Jahre:

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Was, Anderes, soll denn jeder Deutsche und alle Nichtdeutschen in Deutschland dabei verstehen, empfinden und sich darauf einlassen als:

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MAULHALTEN, OHREN ANLEGEN, MITMACHEN?

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Denn wie anders könnte ein Mensch die Aufforderung „Zusammen“ erfüllen, einlösen, nicht auseinanderbringen? – als durch ANPASSUNG?

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Das ist Steinmeiers Botschaft heute in seiner Rede zum 3. Oktober 2017:

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„Jeder passe sich so weit an, dass er kein Ungemach erzeugt. – Dann sind alle Menschen in Deutschland zusammen“.

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Und ich kritisiere gleich vorab:

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Keiner der Publizisten und Kommentatoren hat über diese ausgesprochenen STEINMEIER-PRÄMISSEN nachgedacht – es wird in den Medien einfach als WAHRHEITSPRESSE wiedergegeben – auch wenn es Lüge ist.

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Im Jahr 2017 fand der Einheitstag in Mainz, der Landeshauptsstadt von Rheinland-Pfalz, statt. Die amtierende Bundesratspräsidentin Dreyer begrüßte vor dem Gutenberg-Museum auch die Vertreter der anderen vier höchsten Staatsorgane: Bundespräsident Steinmeier, Bundestagspräsident Lammert, Bundeskanzlerin Merkel und den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Voßkuhle. Anschließend trugen sich die Ehrengäste ins Goldene Buch der Stadt ein.

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DLF berichtet dazu heute, 3. Oktober 2017:

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„Das Motto der Feier lautet in diesem Jahr „

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Zusammen sind wir Deutschland“.

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Bei einem ökumenischen Gottesdienst im Dom nannte der Mainzer Bischof Kohlgraf Deutschland ein „prächtiges Land“. Die Menschen sollten sich dieses Geschenk bewusst machen. Der Präsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Schad, rief dazu auf, für Glaubens- und Gewissensfreiheit einzustehen. Unterschiedliche Überzeugungen dürften nicht in Gewalt gipfeln.

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Steinmeier sagte beim Festakt in Mainz, die große Mauer, die Deutschland geteilt habe, sei gefallen, aber das Wahlergebnis habe gezeigt, dass andere – weniger sichtbare – Mauern entstanden seien. Hinter diesen „Mauern aus Entfremdung, Enttäuschung und Wut“, aber auch zwischen arm und reich werde tiefes Misstrauen gegenüber der Demokratie geschürt. Viele Menschen sehnten sich nach Heimat und Orientierung. Diese Sehnsucht dürfe nicht den Nationalisten überlassen werden, sagte der Bundespräsident. Steinmeier rief auch dazu auf, ehrlich mit dem Flüchtlingsproblem umzugehen. Es müsse eine Unterscheidung geben zwischen Flucht aus politischer Verfolgung und Armutsmigration.

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Die SPD-Politikerin Dreyer würdigte den Tag der Deutschen Einheit als „bedeutendsten Feiertag“. Sie sagte zum Auftakt der offiziellen Feierlichkeiten in Mainz, die Tatsache, dass die Deutschen die Einheit geschafft hätten, gebe Kraft für die Herausforderungen, die anstünden.

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DLF, am 3. Oktober 2017 mit Kommentar der DLF-Chefredakteurin Birgit Wentzien:

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“ In seiner Ansprache habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die sichtbaren Risse im Land benannt, kommentiert Birgit Wentzien. Am Ende des Tages bleibe auch eine kleine Dosis Optimismus. Zukleistern geht nicht mehr – 27 Jahre nach und mit der deutschen Einheit und eine Woche nach der Bundestagswahl. Verharmlosen und Beschweigen von Unterschieden war in der Vergangenheit schon falsch, aber ein politisch-wissentlich riskantes bewusstes Vorgehen. Und diese Anerkenntnis der deutschen Wirklichkeit nach 27 Jahren ist der Zugewinn dieses Tages. Der Beleg dafür ist das Ergebnis der Bundestagswahl: …

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„Wir feiern etwas Alltägliches, aber nicht Selbstverständliches. Es sind neue Mauern entstanden. Mauern aus Entfremdung, Enttäuschung und Wut. Unverzichtbar seien das Bekenntnis zur deutschen Geschichte, seien die bleibende Verantwortung für Lehren aus zwei Weltkriegen, die Lehren aus dem Holocaust, die Absage an jedes völkische Denken, an Rassismus und Antisemitismus und die Verantwortung für die Sicherheit Israels. „Dieses Bekenntnis gehört zum Deutschsein“, so Steinmeier und gelte für alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

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Von Fehlern, auch Fehlern politischer Parteien in den vergangenen 27 Jahren sprach der Bundespräsident nicht. … Von Fehlern, auch Fehlern politischer Parteien im Land in den vergangenen 27 Jahren spricht beispielsweise die Schriftstellerin Ines Geipel.

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„Wir waren fast drei Jahrzehnte lang eifrig bemüht, die Differenzen zwischen Ost und West wegzumoderieren. Sie sollten nicht sein.“ „Wir wollten“, sagt Geipel, „die Einheitserzählung!“ Die Dimension und auch die Wucht des gesellschaftlichen Umbruchs wurde unterschätzt, ja, mehr noch: Diese Dimension wurde auch nicht wahrgenommen. … Und es bleibt eine andere Wahlerfahrung, die überhaupt nicht düster ist. Die Menschen, die sich für die AfD entschieden haben, markieren Wut, Protest, Ignoranz, Missverstehen. Und sie anerkennen inhaltliche Auseinandersetzung und das Wahrgenommen-Werden durch Politik. Und das jetzt ist kein Zukleistern. Das ist schlichte Beobachtung der Wahlen, die in den vergangenen Jahren auch stattgefunden haben.

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Diese Menschen haben in den letzten Landtagswahlen aufgrund der zugespitzten öffentlichen Debatte um die Flüchtlingspolitik ihre Stimme in Sachsen-Anhalt an die AfD gegeben. In Baden-Württemberg haben von der Auseinandersetzung Bündnisgrüne und CDU profitiert, in Rheinland-Pfalz SPD und CDU, in diesem Jahr im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen profitierte die CDU. …“

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Dietmar Moews meint: Wohlan, mit Loyalitätszwängen und Denkverboten, die eine Redaktionsleiterin, wie Birgit Wentzien, beachtet, hat sie dennoch mit diesem DLF-Kommentar gar nicht in das Movens der heutigen Deutsch-Sklerose eingeblickt:

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Das tägliche Gezerre der verlogenen Berufskrankheit von Parteischranzen, vor laufenden Kameras und geöffneten Mikrofonen, müsste generell nach zehn Jahren Mandatsausübung mit radikalem Berufsverbot für Jeden enden. Zehn Jahre Parlament und SCHLUSS damit.

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Man sieht es doch auf Schritt und Tritt.

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Die sozio-psychologisch geschlossenen AKTEURS-Systeme der repräsentierenden Demokratie reproduzieren sich ständig selbst, halten das für WAHRHEIT und die die abbildende Staatspublizistik hält sich für WAHRHEITSPRESSE – und es ist ALLES LÜGE.

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Kann vielleicht mal ganz einfach jemand genau hinschauen, um zu sehen, dass die Gesellschaft immer dynamisch ist, sie ist nie statisch, sie ist nie fest, nie zufrieden, immer in Reproduktion und Wandel getrieben: TRIEB:

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TRIEBVERWIRKLICHUNG, TRIEBHEMMUNG, TRIEBVERZICHT.

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Da gibt es keinen Gesellschaftsfrieden durch „Zusammen Stillhalten, Frieden Geben“ – da sind ständig Führungsbedarfe, Führungsdefizite, idiosynkratische Außermittigkeiten, Begehrlichkeiten, Kraft- und Machtspiele.

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Es ist also völlig sinnlos. herauszustellen, wie viel besser es allen Leuten in Deutschland geht, vergleicht und betrachtet man Kriegsflüchtlinge und Hungernde, Water Boarding und schießwütige Millionäre in Las Vegas.

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Es sind Einsichten des befreiten deutschen Staatsbürgers, wie er ohnmächtig ist, sich zu befreien, wenn er die allgemeinen Herr und Knecht-Vorschriften einhielte. Die Doofmoral: der Ehrliche ist der dumme, wird als Herrschaftsmoral des westlichen Deutschlands erkannt und gehasst.

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Noch auf Generationen wird der Obrigkeits/Elitenhass der Alt-DDR-Familien weitervererbt werden. Denn sie können mangels Bildung nicht erkennen, dass das, was sie als die bessere Bildung verstehen, ihnen nicht einmal möglich machte, den Westen erfolgreich zu affirmieren (natürlich gibt es hochbegabte Dresdner Ausnahmebegabungen). Nein – der normale Ossi kann nicht verwinden, dass die Westleute nicht die OST-Ideale bedienten, sondern auf Dschungel-Zulage und Karrieresprünge hin, ihre dämlichen Ellenbogen einsetzten.

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Dass der Helmut Kohl vor Gericht lügen durfte – und dass blühende Landschaften da, wo die Jugend in Scharen die DDR-Elternhäuser Richtung Stuttgart und Köln verließen, natürlich statt aufzublühen verwastierten. Und dazu Alles, was man zum Thema PLATT MACHEN kennt.

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Schließlich wirkliche Wendehälse als NEU-NOMENKLATURA in der ZWEITEN BUNDESREPUBLIK: MERKEL von der Ostsee, Gauck, der Widerstands-Heuchler, Mathias Sammer, der in Dresden schon mit seiner SED-Familie offen redet, nur beim FC Bayern und in der LÜGENPRESSE presst er die Lippen zusammen.

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INES GEIPEL – ja, Frau Wentzien – die darf im MAVERICK-Kampfstil jedes neue Buch kurz vorstellen, aber Ines ist auch außergewöhnlich begabt und stark – und damit in Sonderstellung, marginal.

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Wieso glaubt der DLF, mit Waschmittelverkäufern das Rennen machen zu sollen?

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Was spricht eigentlich für Steinmeier, der – mangels Redetalent – seine dämliche Rede vorlesen muss? – der BLOCKPARTEIEN-Proporz, der unsere Demokratie zunichte macht.

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Und schon ist die symbolische Zauberkraft eines STAATSFEIERTAGES wg. ungeeignetem Personal gescheitert und durch Brückentag umgewertet.

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Fragen Sie doch demnächst mal, warum sich die Bundeskanzlerin nicht ernsthaft und geduldig den KRITIKERN zur Diskussion stellt? FRAGE/ANTWORT, REDE/GEGENREDE, VORWÜRFE/ERKLÄRUNG – die gesamte PEGIDA-Szenerie besteht doch nicht aus NSU und IDIOTEN.

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Die WAHRHEIT ist, dass dieser deutsche Staat die Wähler täuscht und dafür SOMA verteilt.

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Die IT-Revolution, die IT-TELEMATIK wird institutionalisiert. Menschlichkeit als mechanisches Uhrwerk? Eine menschliche Mitbestimmung ist dann unmöglich, weil jeder Smartphone-Biometriker jeden Fremden in Echtzeit in die ganze WWW-Welt transmittiert:

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BIG-DATA in Händen von Steinmeier?

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Und dann kommen SPD-THIERSE und SPD Schwennicke von CICERO und stöhnen geil auf: SPD ++, sprich ES PEE DEE PLUS PLUS.

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Die ganze LIQUID-TELEMATIK der gescheiterten PIRATEN nicht verstanden, kommt jetzt die jung-SPD mit dem „sozialen Medium“ IT-Partei-Software.

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Und ich weise nur auf Tausende dietmarmoews LICHTGESCHWINDIGKEIT-Videos bei YOUTUBE hin: LIQUID FEEDBACK (fälschlich LIQUID DEMOCRACY):

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Wer nicht schreiben kann, kann auch nicht lesen.

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Der Begriff „Soziale Medien“ ist ein übler Propagandatrick. Gerade diese One-way-Medien sind eben, anders als ein simples Telefon, keine Echtzeitgegenspräch-Geräte.

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Nicht nur TWITTER ist tot. Jeder Kommentar-Thread ist ein Haufen Augenstaub: BACK to TOPIC – aber ein solches „asoziales Medium“ ist niemals ein Seminar oder eine geistig-kollektive Produktionsstätte von Geist über den MODUS EINS oder NULL, Ja oder NEiN, Strom / kein Strom. Oh Alphorn, wie blöde geht die Welt zugrunde.

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DLF: Atlas der Angst gefühlte Armut gefühlte Dummheit

April 13, 2017

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Vom Freitag, 14. April 2017

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In der allgemeinen FREIHEIT des grundgesetzlich erlaubten Lebensspielraumes darf jeder denken, was er will und tun und lassen, was er möchte, solange nicht auf anderer Rechte übergegriffen wird.

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Jeder darf publizieren – sofern er seinen Namen dranschreibt:

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Wahrheit, Lüge, Bullshit – Alles ist erlaubt.

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Was jemand sagt und tut, fällt immer auf ihn und formt das Fremdbild, das Andere von ihm haben. Wer sein Selbstbild im Guten verallgemeinern möchte, sollte bescheiden sein und den Anderen überlassen (wie sie ein Fremdbild haben, das dem Selbstbild gerecht wird) die eigene Meinung zugestehen.

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Die deutsche LINKSPARTEI kommt alle naselang mit gewissen „Markenzeichen“ heraus, wie zuletzt zur „Armut in Deutschland“. Da sagte ein Parteisprecher:

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Die gefühlte Armut in Deutschland ist gestiegen“ – dass sei ungeachtet der aktuell allgemein günstigen Wirtschafts- und Beschäftigungsdaten Ausdruck der allgemeinen Befindlichkeit. Armut – und nun findet sich auch Angst.

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Gefühle sind ein weites Feld.

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Wer die Allseitigkeit des gesellschaftlichen Lebens ansieht, wird leicht erkennen, dass den freien Individuen Eigensinn und Dynamik überlassen sein muss, am eigenen Geschick vorstellungsorientiert mitzuwirken.

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Zwang – jedenfalls – sei es Zwang zum Glücklichsein lässt weder im Einzelfall noch als offiziale Beglückungsnorm Erfolg erhoffen. Denn Gefühle – unter Zwang – sind ein weites Feld.

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Wie anmaßend und hoffartig ist also die Reklamation der LINKSPARTEI auf „gefühlte Armut“?

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Warum wagt man sich nicht näher an die Wahrheit unserer Anthropologie in unserer Soziologie heran, festzustellen?

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Die gefühlte Dummheit in unserer Gesellschaft ist exorbitant“ – denn jeder kennt sich und seine Faulheit, daran selbstverbessernd zu arbeiten, und tabuisiert seine eigene Dummheit. Kennt doch jeder die tabuisierte Dummheit der anderen Genossen wie die eigene.

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Tabuisierte Dummheit schützt vor gefühlter Angst nicht.

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DLF brachte am 13. April 2017 die Vorstellung einer Reportage, die von den beiden Autoren zu einem Bildband verarbeitet worden sind. DLF-Redakteurin war Sigrid Fischer.

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„In den Alltag schiebt sich der Ausnahmezustand“ 13.04.2017

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Deutscher „Atlas der Angst“ – „In den Alltag schiebt sich der Ausnahmezustand“

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Terror, sozialer Abstieg, Flüchtlinge – wovor haben die Deutschen Angst? Die Reporter sind durch das Land gereist auf den Spuren der „German Angst“. In einem literarischen Bildband dokumentieren sie ihre Begegnungen im Kleinen. Das Fazit der Rundreise:

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„Der Lack unserer Zivilisation ist dünn“, sagte einer der Autoren im DLF.

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DLF-Redakteurin Sigrid Fischer bringt die Sache als Erlebnisbericht, versäumt aber, nach einem wissenschaftlichen Rahmen zu fragen:

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Sankt Petersburg, Stockholm, Dortmund. Das sind nur die jüngsten Anschläge, vermutlich verübt mit dem Ziel, ganze Gesellschaften zu verunsichern. Die Deutschen haben aber nicht nur Angst vor Terror. Das konnten die Autoren ( … ) bei ihrer Reise durch das Land letztes Jahr feststellen. Der Autor und der Fotograf haben in drei Monaten 100 Orte besucht und dort Überlebende von Attentaten, Flüchtlinge und auch die sogenannten besorgten Bürger getroffen. …

Sie waren ja losgefahren mit der Frage Ihres Sohnes. Also ja, das Land habe sich verändert, haben Sie gesagt und der Sohn fragt: Ist es denn jetzt schöner oder nicht mehr so schön? Und, haben Sie die Antwort mitgebracht für ihn?

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Autorenantwort:

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Ja, es ist noch schön. Aber die Schönheit hat Brüche bekommen. Wie soll ich sagen, es ist so eine Art Doppelbelichtung, die wir beobachtet haben. In die schöne Normalität, in den banalen Alltag schiebt sich immer wieder der Ausnahmezustand. Vielleicht kann ich das am Besten an einem Beispiel deutlich machen, das wir in Dresden erlebt haben. Dort sind wir auf die Familie des Imams der türkischen Gemeinde getroffen, genauer gesagt auf seinen Sohn. Der hatte seinen Turnbeutel vergessen. Der sollte eigentlich in einem Interview übersetzen. Wir haben das Interview dann verschoben, haben uns erstmal um den Turnbeutel gekümmert mit dem Jungen, sind mit ihm ins Fundamt der Stadt Dresden gefahren. Und da hat er dann nach seinem Turnbeutel gefragt. Hat das ganz präzise beschrieben: „Letzten Dienstag um 13:21 Uhr in der Linie 19 habe ich meinen Turnbeutel vergessen, der ist schwarz mit einem Astronauten drauf. Können sie mal gucken?“

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Und der Beamte hat ihn auch gefunden und hat dann ermahnend seinen Zeigefinger gehoben und hat gesagt: „aber nächstes mal schön darauf aufpassen!“ Und da machte der Junge sich gerade. Er war irgendwie gekränkt, ein bisschen beleidigt und hat gesagt: „Nun passen Sie mal auf, ich bin der Sohn des Imams in der türkischen Gemeinde. Wie Sie in der Zeitung gelesen haben, ist auf unser Wohnhaus Ende September ein Bombenattentat verübt worden. Deswegen bin ich sehr durcheinander. Deswegen habe ich meinen Turnbeutel vergessen. Ich vergesse sonst nie etwas.“ Das war deutsche Banalität, Fundamt, Turnbeutel vergessen wie hunderte Jungs wahrscheinlich an diesem Tag. Nur wer begründet das damit, dass bei ihm zuhause eine Bombe hochgegangen ist. Das war dann nur dieser Junge. Da schoben sich zwei Realitäten ineinander.

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Fischer: Ja. Und Leute, die – potentiell – vielleicht solch eine Bombe schmeißen würden, haben Sie auch getroffen. Also diese, naja, schon Leute, bei denen die Verunsicherung in Aggression umkippt, sagen wir es mal so.

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Autorenantwort: Ja. Ob wir jetzt dem Einzelnen unterstellen wollen, dass er eine Bombe schmeißt, das lass ich mal dahingestellt. Aber sicherlich, ja, es gibt eine gedankliche, auch eine verbale Enthemmung bei den Leuten. Das war festzustellen. Eine Bereitschaft, seine Ablehnung, seinen Hass, seine Verachtung zu artikulieren – die haben wir erlebt, ja, in wiederum alltäglichen Situationen.

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Fischer: Sie nennen noch ein Beispiel: Ein Finanzbeamter hat ein Flüchtlingsheim angezündet, weil er Angst um das Schöne hatte und dass die Idylle beeinträchtigt wird, wenn zum Beispiel die Mülltonnen nicht rausgestellt werden. Also das ist ja eine Form von: Angst, Verunsicherung schlägt in absolute Aggression um.

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Autorenantwort: Ja. Was uns wiederrum zu der Frage bringt: Wie dünn war der Lack unserer Zivilisation? Haben wir den zivilisatorischen Stand unserer Gesellschaft vorher vielleicht überschätzt?

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Fischer: Haben Sie Menschen, haben Sie die so en passant in das Gespräch verwickelt oder regelrecht interviewt für ein Projekt? Oder haben Sie sich mehr unterhalten so unterhalten als Privatmann?

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Autorenantwort: Sowohl als auch. Also wir hatten feste Gesprächstermine. Ungefähr 50 Prozent der im Buch enthaltenen Gespräche sind so zustande gekommen. Andere wiederrum haben wir, ja, wie soll man sagen, abgelauscht in Gasthöfen, beim Mittagstisch, auf einer Fähre, auf einer Urlaubsinsel. Einfach die Lauscher aufgesperrt und gehört, was Gesprächsthema ist zwischen den Leuten. Das waren so Versatzstücke, nicht unbedingt aggressiv, eher fatalistisch, aber es kam raus. …

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Autor: Von vornherein würde ich nicht sagen. Aber es hat sich relativ bald eine textliche Sprache und auch eine Bildsprache entwickelt. Wir wollten uns abheben von einer Sprache des Tagesjournalismus, von einer Sprache der Talkshows. Und wir schreiben es so auf, ohne uns anzumaßen, zu wissen, wohin das führt.

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Fischer: „Ein letztes Maß an Unsicherheit wird bleiben. Damit müssen wir zu leben lernen“, das sagte gestern unser Bundesinnenminister. „Der Atlas der Angst“ ist im Eichborn Verlag erschienen und am 22. April feiert dieses Buch als ein Stück Premiere im Thaila Theater. …“

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Dietmar Moews am 7. August 2014 in Köln nach einem zehn Km-Lauf mit einem Ohr im Sonnenschein

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Dietmar Moews meint: Erlebnisse hat jeder. Man kann jeden befragen. Das tägliche Geräusch der Stammtische und unentgeltliche Meinungsäußerungen gehören dem flüchtigen Alltagsgeschehen an und dienen der sozialen und sozio-kulturellen Hygiene.

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Doch wenn die Dienstklasse auf Staatsgeräten den PROPAGANDA-Apparat bedient und die Mittel der Massenkommunikation akzelleriert, wird aus dem Alltäglichen das Herausgehobene. Dazu müssen DLF-Redakteure ausgebildet sein und intellektuell treu und verlässlich redigieren:

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Was sich hier DLF-FISCHER gedacht hat, das so unkritisiert als sendefähig rausgehauen worden ist, gehört zu den objektiven staatlichen Fehlleistungen schlecht organisierter Massenkommunikation bzw. der misslungenen Personalpolitik – Frau FISCHER sitzt beim DLF auf einem zu wichtigen Posten, dem sie zum Thema „GERMAN ANGST“ nicht gewachsen ist.

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Es verhält sich mit gefühlter Angst wie mit gefühlter Armut und mit tabuisierter gefühlter Dummheit:

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Zunächst muss doch mit geeigneten Methoden festgestellt werden, OB? WAS? Ist; dann erst erlebnischarakterisierende Ausschweifungen und Anbuntungen.

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Was hier an folkloristischen Gefühlsäußerungen (der Turnbeutel; Mülltonnen rausstellen; Aggression, Hass und Bombenlegen) ist der reinste Impressionismus, aber keineswegs so – unstrukturiert „abgelauscht“ – als eine qualitative Tiefeninterview-Methode tragfähig gemacht wurde.

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Was hier Redakteurin Fischer rausgebracht hat, ist die reine Willkür, wie zwei Glücksritter ein Reizthema reiten und damit beim Lektor vom Eichborn-Verlag einen Zuschnitt zwischen Pappdeckeln erhalten haben: GERMAN ANGST.

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Wie bescheuert geht’s denn noch?

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Der Lack ist dünn? – welcher Lack, bitte?

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Dazu erklärt dann ein Kuckucksreporter in den ARD-Tagesthemen, am 13. April 2017 um 23 Uhr 15, dass: 56% der Deutschen, nach der BVB-Dreierbombe vom 11. April 2017 in Dortmund, sich sicher in Deutschland fühlen und nur 18% der Deutschen fühlen sich unsicher

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Denn weder der Titel der DLF-Sendung noch der Arbeitstitel oder der Buchtitel wurden überhaupt ernsthaft vorgestellt und fragend entfaltet.

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Und die absurden Behauptungen über die Gültigkeit von „UMFRAGEN“ („Wie würden sie sich am Sonntag fühlen, wenn am Samstag ein Bombenanschlag geschähe, bei dem sie nicht persönlich betroffen waren?).

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So sprudeln die SPRUDELKÖPFE in unserer Massenbereitstellungs-Kommunikation durcheinander – und, wen wunderts? – alle senden, kaum jemand hört noch zu. Das ist ZERSETZUNG.

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Wenn die Wahrheit ans Licht kommt

Juni 20, 2014

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am 21. Juni 2014

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DLF, Sendung „LEBENSZEIT“ zum Thema Familiengeheimnisse – Wenn die Wahrheit ans Licht kommt

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Eine moderierte Radio-Diskussion vom Deutschlandfunk bewegte das Thema Moral, soziale Verpflichtung, Lebenslügen, Tabu, Lebensstil, Leitbilder – an Erlebnis-Beispielen und mit Zitaten von Hermann Hesse, in denen nicht die Wahrheit ans Licht kam, sondern mit allen möglichen Orientierungsansätzen das eigene und das gewünschte Verhalten diskutiert wurde.

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Gesagt wurde, wie man unangenehme Tatsachen mitteilt, erklärt, aufklärt, erforscht, kommuniziert. Insbesondere, wenn es um Tod und Leid, Sex und Verrat, Straftaten und Zersetzung geht:

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Was und wie sag ichs meinem Kinde? Der uneheliche Vater? das verjagden Juden abgekaufte Seegrundstück am Sameistersee? Die Folgekosten des Atomkraftwerks Isar II? Dass Noske ein SPD-Mann war? Dass der Kellner Aids hat, aber die Gäste es nicht erfahren sollen? Was sagt der Psychologe? Welche Lebensgeschichten haben sich aus Wahrheitseröffnungen ergeben?

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Gesprächsteilnehmer:
Prof. Dr. Peter Kaiser, Diplom Psychologe und Familientherapeut, Professur für Psychologie und Pädagogik an der Universität Vechta
Beate Felten-Leidel, Autorin des Buches „Hasenherz und Sorgenketten – Mein Leben mit der Angst“, in dem sie über die Folgen eines Familiengeheimnisses schreibt
Dr. Barbara Hillen, Historikerin und Inhaberin einer Agentur für Autobiografien
Am Mikrofon: Daniela Wiesler

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Dietmar Moews meint: Die Sendung ist gelungen. Es hätte zusammenfassend noch dazu gehört, zu sagen, welche Felder und Gegenindikatoren nicht zum Ausdruck gebracht worden sind. Z.B. wenn harte Wahrheiten eröffnet worden sind und der Empfänger der „bösen“ Botschaft dadurch überfordert und geknickt worden ist: Verzweiflung vor der Wahrheit.

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Und Verzweiflung davor, vom Nächsten nicht vor der Wahrheit geschützt worden zu sein. Beispiele, wenn das Hasenherz vor Schreck stehenblieb.

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Das ist hier auch genau die spezifische Warnung vor Hermann Hesse.

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Hesse ist gedankenlos auf seine eigenen Fixierungen aus – andere Sowohl als Auchs oder schwimmende Unentschiedenheiten sind bei Hesse poetische Stimulatien, aber keine Mitteilungen einer etwaig aufklärenden Wahrhaftigkeit Hesses an seine Leserin.

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Eine schöne harmonische Frauensendung des DLF mit schönen harmonischen Telefonanruferinnen.

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Dietmar Moews am 19. Juni 2014, mainzer Straße Nord mit der "Artilleriebeobachter" nach Otto Neben DMW 666.13.8

Dietmar Moews am 19. Juni 2014, mainzer Straße Nord mit der „Artilleriebeobachter“ nach Otto Neben DMW 666.13.8

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Lichtgeschwindigkeit 151

Januar 9, 2010

Lichtgeschwindigkeit 151

RÜTTGERS RÜCKSTÄNDIG

täglicher Kommentar der Medienlage,

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing.,

Piratenpartei Deutschland, Sicht der Piratenbewegung,

9. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow

Niederschönhausen,

mit Tagesspiegel, Berliner Zeitung und

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. Januar 2010,

DLF, dradio.de, bild.de, heise.de, faz.net, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: RÜTTGERS RÜCKSTÄNDIG und

IT-SOZIOLOGIE

Berliner Zeitung titelt: Regierung spricht von Krieg –

fast. Bundesverteidigungsminister Guttenberg

will Afghanistan-Einsatz neu bewerten.

Dietmarmoews: Ich kann es nicht mehr hören,

wenn der Unglaubwürdige weiter herumsurft,

um eine gängige Sprachregel zu finden.

Berliner Zeitung Seite 1: KULTURHAUPTSTADT

Ein Herz für den Pott von Thomas Schmidt;

RÜTTGERS RÜCKSTÄNDIGKEIT drückt sich

in dieser NRW-Landtagswahlkampfmaßnahme,

Kulturhauptstadt Europa mit Ruhr 2010 Chef

Fritz Pleitgen aus: „Unser Neuschwanstein“.

Dietmarmoews: IT-Revolution müsste das

Thema der Ruhrspiele im NRW-Wahlkampf sein:

PIRATEN angreifen. BERLINER ZEITUNG Seite 4:

Merkel und ihr Volk: das Volk ist nicht nur

vernünftiger, sondern auch klüger als Politik.

Eine niederschmetternd

e Diagnose, denn es müsste genau umgekehrt sein.

DER TAGESSPIEGEL titelt: Merkel sieht keinen

Grund für Neustart. Kanzlerin bewertet die Arbeit

der Koalition als gut – die Mehrheit der Deutschen

sind anderer Meinung. Dietmarmoews meint:

Genau – Kein NEUSTART: Rücktritt, Kassensturz,

Wahrheit sagen, Neuwahlen am 9. Mai 2010.

DER TAGESSPIEGEL Seite 1: PIRATENTHEMA:

Iphone Tablet-PC: Das Web sei mit uns, von

Joachim Huber: .. im Twitter-Gewitter, im

Email-Sturm, im technoziden Lemming die

Überforderung, die Ich-Erschöpfung …,

dass wir uns mit den Algorithmen kompatibel

machen und der Rechnerlogik anheimfallen …

Es braucht keine neue

Alphabetisierungskampagne, es braucht die

Alphabetisierung des Umgangs … Ist alles im

Netz und jeder mit sich selbst permanent im

Netz, wird es den PC-User und den

Smartphoniker – Obacht, Angsthasen – zwei

Mal geben: als realen Menschen und als

virtuelle Existenz .. Dietmarmoews: Hier

wird eingeebnet, was die entscheidende

neue IT-Politik werden muss. Die Totalität

der Robotik und Telematik muss von den

Menschen politisch an die Menschlichkeit

gebunden werden, sodass die neue virtuelle

Sinnlichkeit nicht in Unkontrollierbarkeit und

Fernfuchtelei übergeht. IT-Politik-Revolution

heißt die Machtfrage: Maschine oder Mensch.

Die Piratenantwort lautet: Der Pirat beherrscht

die Maschine. Es gibt nicht reale und virtuelle

Menschen – es gibt Menschen mit dem

Anspruch bürgerrechtlicher Selbstbestimmung,

nicht Fremdbestimmung nicht Maschinenbestimmung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Zapatero

willl EU-Staaten zu Reformen zwingen: Investitionen in

Zukunftsindustrien. Kommentar von Werner Mussier:

Zapateros Schnapsidee: …Spanien profitierte von

EU-Wirtschaftspolitik … Zapatero möchte van

Rompuy dazu bewegen, dass alle

EU-Mitgliedsstaaten weitere Verschuldung

für EU-Kulturprogramme machen.

Dietmarmoews: Ich zweifele dass mit dieser

unverantwortlichen Initiative Zapateros eine

sinnvolle „EU-Föderalismus-Debatte“

entstehen wird.

FAZ titelt mit Kommentar von Reiner Burger:

Tief im Westen: Aufmerksamkeit für Ruhrgebiet …

Currywurst ..Das Kulturhauptstadtjahr kann

das Ruhrgebiet zum Anlass nehmen, sich

wieder seiner Stärken bewusst zu werden…

Das Ruhrgebiet muss sich vielmehr

selbstbewusst als Gegenentwurf zu

Metropolen wie Berlin begreifen. Auch

wenn Polyzentralität mqanchmal verwirrend

und anstrengend ist. Doch zum allgemeinen

Segen ist das Ruhrgebiet eng verflochten mit

seinen umgebenden Regionen. Die

Rhein-Ruhr-Ballung ist in Mittel- und Westeuropa

ein einmaliger Raum, den rund 50 Millionen

Menschen in drei Stunden auf der Schiene

oder der Straße erreichen können. Das ist die

Chance des Ruhrgebiets. Dietmarmoews

meint: Burgers Kommentar zeigt, wie

rückständig und reaktionär-folkloristisch

Rüttgers NRW-Bild aussieht: Alte Sinnlichkeit

statt IT-Revolution, statt die Fragen und

Antworten der neuen Sinnlichkeit. Piraten

von NRW haben die Wahlkampfthemen bei

Rüttgers Rückständigkeit aufzusuchen.

FAZ Seite 3, Stefan Tomik: Im Netz der

Kinderschänder: Der Kampf gegen

Kinderpornographie im Internet lässt einen

Staatsanwalt verzweifeln. Warum ist es so

schwer, die Seiten zu löschen? Der

sachsen-anhaltiner Staatsanwalt sagt:

Den Kampf haben wir schon verloren. …

es fehlt an Polizei und Gerichtspersonal.

Dietmarmoews meint:

Untersuchungsausschüsse gegen die

Bundesministerin Zensursula von der Leyen

und gegen die Landesinnen- und Justizministerien:

Was wissen sie? Was tun sie nicht?

Produktion, Performance, Autor, Direktion:

Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musiwerbung: Gabberbox


Lichtgeschwindigkeit 127

Dezember 28, 2009

Lichtgeschwindigkeit 127 CCC MEDIENLAGE PIRATENLAGE

täglicher Kommentar der Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing., Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Montag, 28. Dezember 2009,

im Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen,

mit Junge Welt, Tageszeitung aus Berlin, Frankfurter Allgemeine,

Dithmarscher Landeszeitung aus Heide, Wetzlarer Neue Zeitung,

vom 28. Dezember 2009, Schleswig-Holstein am Sonntag, Flensburg,

DLF, dradio.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: Der Kongress des Chaos Computer Clubs 2009;

ELENA die Entgelts-Chipkarte, Die Weltweite Al Kaida-Verunsicherung

zeigt die neue EXIT-Strategie; Kanzlerin Merkel wird stürzen.

Die Studenten halten die Universittsstreiks durch – sie sind

die Helden der Bildungspolitik.

Heise. De und CCC berichten Online: CCC-Kongress

„Here be Dragons“: Den Drachen jagen, in Berlin Congress

Centrum (BCC) am Alexanderplatz, über 80 Vorträge an vier

Tagen mit Hacker + Geeks. 26C3: Der Chaos Computer Club

lädt ein. Es gibt noch Tageskarten. Digitale Agenda der

Hackergemeinde über den Erhalt eines digitalen Lebensraumes,

der künftig die ganze Gesellschaft umfassen wird, besteht der

CCC auf den Rechten unüberwacht zu sein und die Datenhoheit

zu behalten, frei zu kommunizieren sowie in Technik hineinschauen

zu können. Die Piraten müssen sich um den CCC kümmern,

nicht der CCC um die Piratenpartei.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Macht wie alle anderen

meinungsführenden Vollzeitungen, wie SZ, NZZ, WELT,

Reklame für Al Kaida: wir sollen Angst vor dem ubiquitären

Terrorismus haben.

FAZ zitiert Stimmen der Anderen, die WETZLARER NEUE ZEITUNG:

Angst vor der Wahrheit: der chinesische Bürgerrechtler Liu Xiaobo

sagte, was er für die Wahrheit über den Zustand der Demokratie

in seiner Heimat hält – er benannte Defizite und forderte Reformen …

Dietmarmoews meint: bei uns in Deutschland beobachten wir,

wie es immer schlimmer wird: geht ein Journalist in ein Amt,

wird immer häufiger die Auskunft verweigert. Ein Segen für

unsere Pressefreihiet ist die Pluralität der Zeitungen, wie am

Beispiel der TAZ, Tageszeitung vom 28. Montag. Dezember 2009,

titelt: ELENA die elektronische Entgelts-Chipkarte:

Dithmarscher Landeszeitung aus Heide kommentiert:

Die Nato geht vom Tod unbeteiligter Zivilisten aus.

Bundeskanzlerin Dr. Merkel hat das am 8. September

gewusst und in ihrer Erklärung „sich verbeten“, ohne

Information hierzu öffentliche Verurteilungen auszusprechen.

Genau das trifft es: OHNE INFOMATION: Merkel hatte die

Information und hat sie nicht gegeben. Die DL aus Heide

fragt: Ob vertuscht werden sollte? Und antwortet selbst:

Es wurde vertuscht! Es wird vertuscht. Dietmarmoews meint:

Soviel zur stürzenden Frau Merkel. Denn wofür Herr Jung

gehen musste, dies wird heute fortgesetzt.

Bettina Gaus kommentiert in der TAZ Seite:

Die Junge Welt, Tageszeitung, titelt: Die Schecks werden

fällig. Die Studenten sind meine Helden des Jahres.

Die Studienzustände an den Universitäten rufen danach,

dass die Politik die Reformen durchhält und nicht nur redet

Ahoi liebe Piraten

Arrrh

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 Beads 8 days MP3 zum gratis Download von dietmarmoews.com


Lichtgeschwindigkeit 127

Dezember 28, 2009