Seuche als Menschrecht – Endemie als Sozialbindung

Januar 15, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10160

am Freitag, 15. Januar 2021

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Zu CORONA hat jeder seine Einstellung – ohne viel Worte. aber jeder hat auch seine Selbstisolation und seine praktischen Verhaltensfehler – wo man denkt: Glück gehabt.

Es ist schon unsäglich, was in den Sozialwissenschaften an Unkenntnissen zum Menschenbild umgangen wird, während es sich um sonnenklare anthropologische Sachverhalte geht:

Wie ist er Mensch?

Antwort: Vorrangig individuell situativ, erst dann sozialen Orientierungen aufgeschlossen.

So wollen wir doch immer wieder daran herumbiegen, ob es EIGENVERANTWORTUNG als Paradigmum guten Verhaltens geben kann, wo doch ein Obrigkeitliches und ein kapitalistisches Machtsystem immer und überall dominiert, falls mal eine individuelle Devianz aufkommen will.

Was hier jeder deutsche Bürger wissen muss, wenn er meint „Menschlichkeit“ und „deutscher Bürger“ ließen sich über den schwammigen Begriff des „Rechts auf Würde“ (GG) vor Gericht erstreiten.

Es trifft jeden – nicht nur Kranke und Behinderte.

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Das Interview am 15. Januar 2021 als Zitat im DLF-Wortlaut:

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Christoph Heinemann: Herr Krauthausen, wieso fordern Sie einen kompletten Stillstand von Wirtschaft und Gesellschaft?

Raul Krauthausen: Wenn wir uns noch mal die Interviews zu Gemüte führen, wo Drosten und Co. bereits im Sommer davor gewarnt haben, dass die Kurve im Winter definitiv nicht so schnell sinken wird, wie sie es vielleicht im März tat, dann müssten wir eigentlich schon hellhörig werden. Im Sommer haben wir mitbekommen, dass die Bundesminister immer wieder angefangen hatten, auch die Landesminister, einen einzigen Wettbewerb um Lockerungen zu machen. Und ich denke, die Quittung zahlen wir jetzt. Die Politik hat sich nicht ehrlich gemacht bei der Einschätzung der Situation und wollte stattdessen auf Teufel komm raus die Wirtschaft schützen, und jetzt haben wir quasi den Salat. Wir sehen das ja auch zum Beispiel an der unsäglichen Debatte über die Öffnung der Schulen.

„Das Problem sind schon auch die Verantwortlichen“

Heinemann: Offensichtlich halten sich viele Menschen nicht an die Verordnungen. Wie viele Einschränkungen, wie viele zusätzliche ihrer Freiheit halten die Menschen denn hierzulande noch aus?

Krauthausen: Ich finde es, ehrlich gesagt, hoch problematisch, wenn die Politik dann immer an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert. Ich habe, ehrlich gesagt, nicht so das Gefühl, dass die Bürgerinnen und Bürger das Problem sind, sondern schon auch die Verantwortlichen, die selber dann ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, wenn es zum Beispiel darum geht, Hochrisiko-Gruppen zu schützen, wenn es darum geht, Alleinerziehende zu unterstützen, Kinderkrankheitstage. Wenn wir mal ehrlich sind: Die Kinder sind ja nicht krank. Die Kinder sollen nicht krank werden. Das sollten bezahlte Betreuungstage sein. Allein solche Formulierungen, alles nur, um die Wirtschaft zu schützen, ist einfach problematisch und deswegen, denke ich, sollten wir in einen solidarischen Shutdown gehen, dass praktisch die Wirtschaft dann auch verpflichtet wird, Homeoffices zu erlauben, da wo es möglich ist, und da, wo es absolut nicht geht, da können wir meinetwegen über Ausnahmen reden, so wie wir auch die ganze Zeit über Ausnahmen bei Schulen reden.

Heinemann: Kann der Schutz des Lebens einziges Kriterium für Regierungen sein?

Krauthausen: Ich frage mich die ganze Zeit, was denn sonst das Kriterium sein sollte. Die Wirtschaft appelliert ja teilweise selber in bestimmten Branchen, dass hier eine strengere Regelung herrschen sollte, einfach weil das am Ende volkswirtschaftlich billiger sein wird, als wenn wir hier Situationen vorfinden wie in anderen Ländern.

…Seit März in Selbstisolation

Heinemann: Auf die wir gleich zu sprechen kommen. Aber was antworten Sie denjenigen, die fordern, man solle die Personen mit hohem Risiko schützen, das heißt dann isolieren, und man könnte für alle anderen dann die Einschränkung des öffentlichen Lebens lockern oder ganz zurücknehmen?

Krauthausen: Von denen würde ich dann gerne mal die Definition von Risikogruppe hören, weil selbst da, wenn man wieder die Wissenschaft zitiert, sagen die, sind wir früher oder später bei 32 Millionen Menschen. Wenn wir 32 Millionen Menschen schützen wollen, dann können wir auch alle schützen.

Heinemann: Kommen Menschen, die sozial schwach oder medizinisch zu den Vulnerablen gehören, zu kurz?

Krauthausen: Was viele Menschen mit Behinderungen zum Beispiel, zu denen ich ja gehöre, irritiert ist, dass ständig die Politik davon ausgeht, dass Menschen, die behindert sind, eine chronische Erkrankung haben, in Einrichtungen leben, in Behindertenheimen, in Pflegeheimen. Dabei lebt ein Großteil von ihnen zuhause und diese Gruppe befindet sich seit März in Selbstisolation und wird die ganze Zeit vergessen, wenn es um passiven oder aktiven Schutz geht. Wir bekommen keine Hygienemittel, wir bekommen keine Desinfektionsmittel, wir bekommen keine Handschuhe, wir bekommen keine Masken und jetzt werden wir auch, obwohl wir alle optimistisch waren, bei den Auflistungen der Phasen, wer wann geimpft werden soll, komplett vergessen.…“

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Der Menschenrechtsaktivist Raul Krauthausen kritisiert große Mängel beim Schutz von Menschen mit Behinderung in der Pandemie. Ein Großteil von ihnen lebe seit März in Selbstisolation zu Hause und werde die ganze Zeit vergessen, wenn es um passiven oder aktiven Schutz gehe, sagte Krauthausen im Dlf.

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Dietmar Moews meint: Haben wir jetzt die CDU-Parteiwahl und den Ausblick auf die kommende Bundestagswahl 2021?

Hat jemand mal von einem der drei Kandidaten ein seriöses Wort gehört, zu der Darstellung des Raul Krauthausen, der ja nun wirklich nicht jammert oder als egozentrisches Gespenst herumredet: Nein, haben wir nicht gehört.

Das ist von diesen und sonstigen STAMOKAP-Banausen zu erwarten – wird nicht Trump der Arsch geleckt, dann eben Biden. Verlangt ist indes eine europäische VOR-STELLUNG, wie unsere freiere Welt zusammenwirken könnte.

Was hat Merkel dazu gesagt?

Nichts.

Was werden die CDU-Stellvertreter sagen?

Sie sagen: Die Wirtschaft darf nicht kaputtgehen. Die Lieferketten müssen weiterlaufen. Das wird teuer.

Ja, die Rumeierei kostet viel Schmerz und Leben und ist ewig teuer. Diese CDU-Politik ist schlecht. Und ob Große Koalition oder was sonst, werden die Laschet-Merz-Röttgen verlässlich versuchen, weiterzumachen wie bislang.

Kein Krieg ist doch sehr gut. Weniger Singvögel? – macht nicht glücklich. Man wird nur mit den GRÜNEN aus den ideologischen Sackgassen entkommen (Tipp: Ralf Dahrendorf und Hans Maier studieren!)

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