Querdenker denken was sie können Denkverbote informieren wenig

September 24, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10301

am Freitag, 24. September 2021

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Querdenker denken was sie können Denkverbote informieren wenig - featured image

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Unser Vorstellen und Denken ist oft Nachdenken, manchmal auch Vordenken, oft sind es kleine Entscheidungsfragen die man beurteilen müsste anstatt schnell mal eine spontane Meinung zu nehmen. So besteht unser Denken überwiegend aus Gedanken, die auf vorhandenen Kenntnissen und Informationen, Erinnerungen gestützt sind, dazu Meinungen, die von Vorbildern bezogen werden und überwiegend soziale Anpassung an eine Meinungsübermacht sein wollen.

Beim Denken kann es aber auch zu neuen Gedanken kommen, sogar zu neuen Erkenntnissen, Ideen und Urteilen, die unsere bestehenden Meinungen „verbessern“ oder weiterführen.

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Ich möchte mal den staatlich-kulturindustriell aktuell durchgesetzten Bedeutungswandel des Wortes „QUERDENKER“ aufgreifen. Falls hier ein Querdenker die Lichtgeschwindigkeit seiner IT-Anlage dazu nutzt, sein Denken zu erweitern, empfehle ich folgende Lektüre (und sage am Ende des Blogbeitrages auch noch kurz meine Meinung dazu).

Es gab „sakrale“ und „profane“ Neuregelungen durch das Hitlermenschentum. Die sakralen führten zur Judenvernichtung (Schoa), die profanen sind Ausgrenzungs- und Unterdrückungsmethoden, die man von anderen gegen andere weltweit finden kann:

„…einstimmiger Reichstagsbeschluss am 15. September 1935, das „Gesetz zum Schutze der deutschen Blutes und der deutschen Ehre“.

§ 1 Eheschließungen zwischen Juden und Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes sind verboten. Trotzdem geschlossene Ehen sind nichtig. (…)

§ 2 Außerehelicher Verkehr zwischen Juden und Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes ist verboten.

§ 3 Juden dürfen weibliche Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes unter 45 Jahren in ihrem Haushalt nicht beschäftigen.

§ 4 Juden ist das Hissen der Reichs- und Nationalflagge und das Zeigen der Reichsfarben verboten. Dagegen ist ihnen das Zeigen der jüdischen Farben gestattet.

§ 5 (Enthält Strafbestimmungen: § 1 Zuchthaus, § 2 für Männer Zuchthaus oder Gefängnis, § 3 u. 4 Gefängnis und/oder Geldstrafe).

… Diese Gesetze hatten eine weitreichende Bedeutung, waren sie doch eng mit dem Phänomen des Nationalsozialismus in seiner Gesamtheit verbunden. Für den Erfolg des Dritten Reiches bildeten sie eine wesentliche Voraussetzung. Ohne sie wäre die Ausrottung der Juden nicht möglich gewesen. Wir werden sie (und einige weitere Gesetze, die auf sie folgen) daher „sakrale“ Maßnahmen nennen – im Unterschied zu den ersten antijüdischen Verordnungen, die man als „profane“ Maßnahmen bezeichnen könnte. Die letzteren entsprachen einer Politik der Diskriminierung von Minderheiten (nicht zwangsläufig von Juden, auch von Ausländern oder einheimischen Bevölkerungsgruppen), wie sie sehr häufig – zumeist aus wirtschaftlichen Gründen – auch anderswo und zu anderen Zeiten betrieben wurde. Die „sakralen“ Maßnahmen jedoch waren vollkommen neuartig. Und sie waren für den Erfolg der nationalsozialistischen Projekte absolut unerläßlich. Zum Verständnis dessen ist ein kleiner Exkurs nötig.

Die Welt beherrschen … „Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt!“, so sangen die jungen SS-Männer. Die Ziele des Führers waren gigantisch. Um sie zu erreichen und die Menschenmassen, die er formte, in Bewegung zu setzen, konnte ihm kein politisches Programm, keine nationale Forderung genügend Ferment liefern. Diente ihm die deutsche Niederlage von 1914-1918, auf die er sich häufig bezog, nicht als Warnung? Träumte Hitler nicht von einem gänzlich neuen Menschen, wollte er nicht eine „gewalttätige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend“ sehen, stark und schön wie das „freie herrliche Raubtier“? Die zahllosen konfusen Bestrebungen, die latente Dynamik und die individuellen Enttäuschungen, der nationale „Minderwertigkeitskomplex“ – zu einem einzigen kollektiven Elan umgeschmolzen werden. Er träumte davon, die christliche Religion zu beseitigen und sie durch einen neuen Kult und eine neue Moral zu ersetzen, „einen starken, heldenhaften Glauben an Gott in der Natur, an Gott im eigenen Volk, an Gott im eigenen Schicksal, im eigenen Blute“.

Pangermanische Lehren, Rassentheorien und Volksmythen, wie sie in Deutschland verbreitet waren, boten sich dem „großen Vereinfacher“ an. Er bezog daraus den Rohstoff für einfache, leicht eingängige Dogmen. Denn nur ein Kult, eine Religion, konnte ihn zum Ziel führen – mit allem, was eine Religion den Seelen an Enthusiasmus und Opferbereitschaft einflößt, mit jener „dynamisierenden Wirkung, die sie auf das Bewußtsein ausübt“ (um eine Formulierung des Soziologen Èmile Durkheim zu benutzen). Nur sie konnte Hitler die hörigen und fanatisierten Menschen zuführen, derer er bedurfte. Und mit einer bemerkenswerten Hellsicht, weil er den Seelenzustand der Deutschen richtig vorausahnte, schuf der Führer den dazu erforderlichen Kult.

Daß der Nationalsozialismus in erster Linie eine Religion war, ist oft behauptet worden. Ein Nachweis würde hier zu weit führen. Halten wir aber fest, daß die drei Wesensmerkmale, die zumeist zur Bestimmung einer Religion herangezogen werden – die Idee einer höheren Macht, die Unterwerfung unter diese und der Aufbau von Beziehungen zu ihr -, im Fall des Nationalsozialismus zweifellos gegeben sind. Die Rassenseele, das Blut und sein dunkler Ruf, bilden die immanente, höchste Macht, verkörpert durch das „Volk“; die Unterwerfung unter den Führer, als Emanation dieser Macht, ist bedingungslos und absolut; und der Führer, der die Gebote der Rassenseele unfehlbar erkennen kann, ist zugleich der Hohepriester, der den göttlichen Willen zum Ausdruck bringt.

Aber die Rassenseele, das Blut, das „Volk“, diese Objekte heiliger Verehrung, bleiben als Begriffe insofern vage und verschwommen, als die Gläubigen sie nicht berühren können. Daher benötigen sie eine Antirasse, ein vorhandenes und gut erkennbares Gegenvolk. Der Jude, das Prinzip der Unreinheit und des Bösen, symbolisiert den Teufel: Gäbe es den Juden nicht, „dann müßten wir ihn erfinden“, denn für die nationalsozialistische Religion war ein Teufel zwingend notwendig. Dieser Dualismus gehört zu ihrem Wesen. Die Existenz des Teufels erlaubte es, den Gott um so besser zu fassen: In der Entfesselung des Hasses gegen die Unreinheit sollte sich die Anbetung der Gottheit bewähren. Die maßgeschneiderte Religion der Herrenrasse würde es ermöglichen, die Gläubigen in totaler Furcht und totaler Unterwerfung zu halten. Und daher diskutierten die nationalsozialistischen Experten ernsthaft und höchst akribisch über die Frage, ob die Juden nun ein „Gegenvolk“ oder ein „Scheinvolk“ waren.

Um aber das Symbol des Bösen noch überzeugender, den Teufel noch greifbarer zu machen, mußte er mit einem heiligen Schrecken umgeben werden. Je stärker dieser Schrecken war, desto vollkommener würden Glaube und Anbetung sein. Um das Blut stärker in Wallung zu bringen, mußte die Judenfeindschaft mit den mächtigsten Instinkten und mit den heiligsten Vorstellungen verbunden werden: der Mutter, der Gattin. Von daher rührt der Appell an die Sexualität (und die ekelhafte Pornographie des „Stürmer“). Das ist der tiefere Sinn der sakralen Nürnberger Gesetze und der strengen Sanktionen, die sie begleiteten.

Die neuen Dogmen leisteten ihren Dienst, sie drangen rasch in die Köpfe. Nicht nur war der Jude selbst unrein. Auch der Kontakt mit ihm beschmutzte, und unrein war alles, was er besaß und woran er beteiligt war. Es existierte eine jüdische Wissenschaft, eine jüdische Kunst; es gab Kaffeehäuser, in denen Juden unerwünscht waren, Straßen waren ihnen verboten. Indem sie die Nürnberger Gesetze auf die Tiere ausdehnten, die von Juden gehalten wurden, untersagten Gemeinderäte den Juden, ihre Kühe auf dem örtlichen Viehmarkt anzubieten. Gleiches galt für die Ziegen: Sie durften von dem Ziegenbock der Gemeinde nicht berührt werden. Die Hundescherer weigerten sich, Hunde von Juden zu scheren. Zwischen den staatlichen Maßnahmen (wie den Nürnberger Gesetzen) und den Initiativen lokaler Machthaber oder auch einzelner Privatleute fand ein regelrechter Wettbewerb statt. Kaufte die Frau eines Parteigenossen etwa beim Juden? Ihr Ehemann wurde aus der Partei ausgeschlossen, seine Einlassung, wonach „nicht er, sondern seine Frau ohne sein Wissen Zehn-Pfennig-Postkarten bei dem Juden Cohn gekauft habe“, galt nichts. Die Gerichte verhängten großzügig Gefängnis- oder Zuchthausstrafen wegen „Rassenschande“. (Streicher hielt diese Strafen für unzureichend und forderte 1936 die Verhängung der Todesstrafe. Sei Wunsch wurde 1939 erfüllt.) Die Rechtsprechung hielt fest, daß Küsse und einfache körperliche Berührungen das Merkmal der „Rassenschande“ erfüllten. „Rassenschande ist schlimmer als Mord!“, rief ein Richter bei seiner Urteilsverkündung aus. „Das Schwarze Korps“, Organ der SS, teilte seinen Lesern mit, daß jeder Deutsche berechtigt sei, einen Juden festzunehmen, „der sich (…) mit einer deutschen Frau in der Öffentlichkeit sehen läßt“, und zwar notfalls mit Gewalt – allerdings sei „Fesseln oder Binden (…) nur in äußersten Fällen zulässig“; der Festnehmende mache sich nicht strafbar, falls die Festnehme irrtümlich erfolgte. Während manche Vorgehensweisen – Umzüge und Anprangerungen wegen „Rassenschande“, Verbrennung von „jüdischen und entarteten“ Büchern – eher an mittelalterliche Praktiken erinnern, gehören andere geradewegs in das Reich der Magie primitiver Völker – so das bemerkenswerte Gesetz vom 17. August 1938, wonach jüdische Männer den zusätzlichen Vornamen „Israel“, jüdische Frauen den Vornamen „Sara“ tragen mußten. (Tatsächlich bedienten sich Hexer und Schamanen der magischen Kraft der Namen, um zu heilen oder um zu zaubern; die modernen Hexenmeister verfolgten dagegen bösartige Absichten.) Das alles wurde von einer Pressekampagne begleitet, von deren Heftigkeit und Obszönität man sich kaum ein Bild machen kann, ohne die Texte zu zitieren. Der „Stürmer“ von Julius Streicher, der in einer Auflage von mehreren hunderttausend Exemplaren gedruckt wurde und vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen sollte, führte den Reigen an. „Wo der Streicher bloß immer wieder das neue Material hernähme?“, soll der Führer gefragt haben; die Propagandakampagne sei „amüsant“ und „sehr geschickt“.

Der Schriftsteller Robert Kanters hat in diesem Zusammenhang trefflich bemerkt: „Durch die Vervielfachung von Tabus ist einem Deutschen jederzeit bewußt, daß die Welt in einem heiligen und einen profanen Bezirk eingeteit ist. Er lebt fast dauernd in einer religiösen Atmosphäre. Von der einfachsten Handlung bis zur wichtigsten, ob er ein Café betritt oder sich verheiratet, kann er nichts tun, ohne zuvor darauf zu achten, die Schwelle nicht zu überschreiten, die beide Welten trennt. Täuscht er sich, dann hat er nicht nur die diffuse öffentliche Meinung gegen sich, sondern auch die formellen Sanktionen des Staates und des Rechts. Ein Arbeitsvertrag, eine Heirat, alles kann von den Gerichten unwiderruflich für ungültig erklärt und aufgehoben werden, falls man einen Verstoß gegen die Reinheit heiliger Gesetze darin findet. Dieser Sachverhalt zeigt den eklatanten Unterschied zwischen einer Welt, in der Milde waltet, und einem Leben, das vom Glauben durchdrungen ist.“

Auf diese Weise breitete sich eine Atmosphäre heiligen Schreckens in Millionen deutscher Seelen aus. Während eine Minderheit den Juden verabscheute und einen mörderischen Haß gegen ihn hegte, ließ eine Mehrheit, die nicht grundsätzlich antisemitisch eingestellt war, es zu, daß er getötet wurde, und tat dabei mit, weil sie wußte, wie sehr der Jude verabscheut wurde. „Was geht es uns an! Seht weg, wenn es euch graut. Es ist nicht unser Schicksal.“ So konnte ein älterer Wachtposten der Wehrmacht, dem ein Gefangener berichtet hatte, daß er Jude sei, erstaunt entgegnen: „Warum erzählst du mir das? Wäre ich Jude, ich würde eher vor Scham sterben, als es zuzugeben.“ Eben das waren die Umstände, die den Genozid ermöglichten. Diese psychologischen Voraussetzungen waren unerläßlich, denn die wenigen Tausend SS-Angehörigen des Judenreferats der Gestapo oder der SS-Einsatzgruppen hätten, auch mit Unterstützung von 300.000-400.000 Männern der Waffen-SS, niemals sechs Millionen Menschen ermorden können, ohne das stillschweigende Einverständnis der deutschen Bevölkerung und der Wehrmacht zu besitzen.

Im übrigen wird man auf den folgenden Seiten sehen, wie Hitler bei der Entscheidung, die „überflüssigen Esser“ in Deutschland – Geisteskranke und sogenannte Schwachsinnige – umzubringen, ein einziges Mal gezwungen war, vor einer starken Opposition in der Bevölkerung zurückzuweichen und auf das großangelegte Programm der „Euthanasie“ zu verzichten.“

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Zeichnung in der Neuen Sinnlichkeit

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Dietmar Moews meint: Wer Kenntnisse hat, kann Lagen beurteilen und Entwicklungen abschätzen. Wer wissenschaftliches Wissen hat, kann damit – wenn er hochintelligent ist und Geistesreserven dafür hat – QUERDENKEN.

Mit Querdenken wird man gelegentlich neue Perspektiven entdecken und kommt eventuell auf produktive Fragestellungen und Hypothesen, die möglicherweise den Forschungsstand befördern.

Querdenken mit Bauchgefühl? – wer’s nicht besser weiß, genügt sich gerne mit SPRUDELKÖPFIGKEIT – und fühlt sich gut. Doch die Wirkungen des Gesprudels – oft im Internetz gebloggt bzw. gepostet, sind ebenso orientierungsfeindlich und zersetzend wie jegliche LÜGENPRESSE es ist. Erkenntnisse sind so nicht zu haben.

Wer aber nicht überragendes Wissen hat, ist darauf angewiesen, Verständnis zu entwickeln, wo sein Wissen genügt oder eben unterbelichtet ist. (Soviel zur Frage an den hilflos im Dunkel Suchenden unter der Laterne:

Was suchen Sie? –

Meinen Hausschlüssel.

Haben Sie den denn hier verloren? –

Nein.

Warum suchen Sie denn hier? –

Weil hier die Laterne leuchtet).

Verbote gegen Dummheit und Unfug führen nicht zur Erhellung, sondern zu öffentlicher Aggression. Denkverbote für sogenannte Querdenker (die gar keine Querdenker sind) erzeugen kein besseres Verständnis dieser „Querdenker“. Man verschärft nur die Sprudelköpfigkeit und Aggression.

So viel zum Querdenken – wenn damit lediglich Urteilsschwäche verbunden ist.

Obigen Text habe ich auf Empfehlung eines Textes in der Tageszeitung „Die Welt“ vom 4. September 2021, eine Buchbesprechung von Hannah Arendt in der amerikanischen Monatszeitschrift „Commentary“ (Heft 3,1952), über das Buch von Léon Poliakov (1910-1997) „Bréviaire de la Haine. Le IIIe Reich et les Juifs“, publiziert im Jahr 1951 in Frankreich erschienen – erst jetzt, 2021, in Deutschland.

Léon Poliacov hat die kompletten Originaldokumente der „Nürnberger Prozesse“ die die Alliierten gegen die gefangenen Nazi-Führer von 1945 bis 1946 durchführten. In diesem jetzt bei TIAMAT in Deutschland erschienene Band, Titel „LÈON POLIACOV VOM HASS ZUM GENOZID DAS DRITTE REICH UND DIE JUDEN“; 600 Seiten; Berlin 2021, sind diese Dokumente von Ahlrich Meyer aus dem Französischen übersetzt und gut lesbar zusammengestellt. Das gesamte Dokumenten- und Quellenmaterial ist in den USA und in Frankreich vollständig archiviert. Die historisch-empirischen Sachverhalte wurden weitestgehend aus Originalaussagen der in Nürnberg angeklagten NAZIS zitiert und durch weitere Ermittlungsdokumente gesichert.

DIE WELT, 4. September 2021, „DIE LITERARISCHE WELT“ Seiten 25+32, tituliert: „DIE GESCHICHTE DES GROSSEN VERBRECHENS – warum jeder Léon Poliakovs Untersuchung über das Dritte Reich und die Juden lesen sollte. Von Hannah Arendt.

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Corona Führung und Kollektiv-Intelligenz

April 7, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10198

am Mittwoch, den 7. April 2021

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Lieber Aufrufer und ienen*innen. Von Zeit zu Zeit finde ich, mich dem allgemeinen Thema von CORONA, das ich mehr für eine Thema von Führungsdummheit und APORIE der gängigen Vorstellung von politischer Führung halte, in Wiederholung längst von allen Gesagtem, als LICHTGESCHWINDIGKEIT einlassen bzw. auslassen soll:

Es gibt nur eine praktische Option, das VIRUS wegzuschaffen:

Die völlige Isolation der Menschen voneinander, über den Zeitraum, in demokratisch-rechtsstaatlich kein VIRUS weiter virulent wäre bzw. bis alle CORONA-INFIZIERTEN in Quarantäne heraussortiert werden konnten:

Lock Down – auf Deutsch: keine sozialen Kontakte.

Es scheint, als wollten die gewählten politischen Stellvertreter, zusammen mit dem militärischen und dem kapitalistischen Komplex, aber die CORONA-Angst-Szenerie weiterköcheln, indem sie jahrelang mit vorgetäuschter Handlungskompetenz, Bürger und Gesundheitswesen schrittweise der totalitären IT-Kontrolle und Telematik unterwerfen – durch ordnungsstaatlichen Zwang.

Interessant erscheint, dass eine geistig frei schwimmende Idee in der Massenkommunikation auftaucht, nämlich eben die oben angesprochene Forderung nach völligem SHUT DOWN – völlige Ausgangssperre und Isolation aller Menschen im Staat von den an sich freien sozialen Bewegungsräumen, damit unkontrollierbare soziale Begegnungen hochgradig ausgeräumt werden können.

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Dietmar Moews meint: Jeder weiß, dass CORONA gebracht und geholt wird.

Mit dem Zauberwort MIASMA scheint hier wenig getan.

Wenn Menschen nicht mehr das VIRUS weitergeben und nicht bei Infizierten abholen, wird es nach etwa drei Wochen völlig weg sein. Abgesehen von den abgeschirmten Quarantäne-Stationen in Spezialliniken und Pflegeheimen.

Wie lange wird es noch dauern, bis politische Sprecher – gegen die militärischen und kapitalistischen internationalen Entscheider – erstmalig aufhören, den „Freiheitskämpfern von Mallorca“ in die Ärsche zu kriechen?

Wie lange braucht es noch, bis ebenfalls aus Opportunismus eine gesellschaftliche Majorität die dreiwöchige TOTAL-ISOLATION und SOZIAL-SPERRE fordert, so dass da die „Quer- und Schiefdenker“ dann eindeutig als Minorität deutlich werden, um also nunmehr CORONA zu isolieren?

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Corona Querdenken

September 13, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10097

am Sonntag 13. September 2020

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LICHTGESCHWINDIGKEIT als Appell an kritisches Vorstellungsvermögen der Benutzerinnen und Benutzer:

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Als Wissenschaftler hat der Mensch speziellere Kenntnisse als der normale Alltagsmensch. Das bedeutet praktisch, dass der Berufswissenschaftler zwar nicht Alles weiß, aber er weiß, dass es ganz ganz viel Wissen gibt, von dem er noch nie was gehört hat. Während der normale Alltagsmensch, dessen letzte Lernprüfung der Autoführerschein war, meist nur solches Wissen bereit ist anzunehmen, das er kennt – für weitere Informationsaufnahme ist die Unlust ein unüberwindbares Hindernis.

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So, what?

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Also, wer das Wort CORONA im Januar 2020 das erste Mal gehört hat, was passierte dann?

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Man nimmt über das Internetz selbstverständlich in ECHTZEIT an Weltnachrichten teil und, also dann, ab 23. Januar,  im Februar 2020:

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CORONA-Seuche grassiert in China / Wuhan und ganz Xi Jinping-Land wird von Peking aus apodiktisch abgesperrt, abgeschaltet: LOCKDOWN (Wuhan hat 11 Millionen Einwohner).

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Man hört von explosiver CORONA-EPEDEMIE in Bergamo /Lombardia.

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Man hört CORONA-Import aus Österreich und Intensivbeatmung der COVID 19-Lungenentzündung und die CORONA-Schwerkranken verrecken elend.

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Unsere Tagesnachrichten sind in jenen Monaten, Februar bis Mai 2020, nur von PANDEMIE, CORONA und ALARM geprägt.

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Dazu treten nun unsere staatlichen FACH-Virologen pflichtgemäß hervor und dürfen keine Panik verbreiten, haben aber durchaus zugegeben, dass CORONA weitgehend als Covid 19 nicht ausreichend erforscht ist, dass die heutige Medizin weltweit keine Gegenmaßnahmen zum Schutz der Menschen hat:

CORONA ist ohne Gegenmittel, ohne Impfstoffe, hat unbekannte Folgeschädigungen, Ungewissheit über Immunität, aber:

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CORONA ist nicht NEU. Das Coronavirus ist schon lange da (es ist kein Lebewesen, keine lebendige Bakterie – es ist ein physikalischer Stoff; Corona kommt nicht zu dir, man holt es sich, wenn man sich schlecht benimmt – hol dir Corona lieber nicht).

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Wir erlebten, wie sich die Kommunen der Lebensorganisation mit der Diskussion um das unbekannte chinesische VIRUS-Geschehen einschwingen. Schock darauf, dass wir auch in Deutschland Tote und Schwerkranke mit CORONA bekamen.

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Dietmar Moews meint: Was dann um CORONA an Intelligenz und in der Folge an massenkommunikativen Wertentwicklungen sich abzeichnete, war ein Schock und eine Lähmung des normalen Lebens. In Deutschland kamen aktuelle Wertvorstellungen zu CORONA und zu CORONA-politischen Anordnungen auf.  Wie und was von den deutschen Entscheidern öffentlich angesagt wurde pendelte zwischen machtpolitischen Verwertungstricksereien, Verschwörungsideen, Jammerlyrik der Wirtschaft, absurde Untergangsblödheiten von einem staatlichen Kulturbetrieb, war weitgehend ungültig und aus Substanzlosigkeit und Überflüssigkeit gespeist.

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Immerhin befand man, dass Corona durch das „unhygienische“ soziale Miteinander übertragen würde – wie, weiß man nicht genau, vermutlich durch die eingeatmete Luft.

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In Deutschland wurde eine Art Gesellschaftverblödung etabliert, Ablenkungsparolen vom CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, für und gegen Schutzmasken,  IT-CIA-APP (mit Ulysses-Effekt und Patriot act) sollten aufmerken lassen – man redet und redet von Impfung, Heerdenimmunisierung durch Familienfeiern und Imstoffforschung:

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Die urteilsschwachen Politiker forderten „zentrale Anordnungs-Macht“. Andere praktizierten aufgrund der deutschen Staatsverfassung den geltenden Föderalismus – von Lokalpolitik über Landeszuständigkeit, exakt von der Bundesebene getrennt.

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Das gequirlte Geheule der Massenmedien brachte die eigentlich verlässlich und ernsthaft anzusprechenden Bürger durcheinander und auf die Palmen.

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Also von Dr. Dietmar Moews kurz FOLGENDES:

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CORONA-VIRUS ist alt, nicht neu.

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CORONA-EPEDEMIE ist neu. Sie wurde in WUHAN bekannt, indem durch die Lebenskultur der chinesischen Menschen dieses VIRUS die infizierten Menschen überraschte und die tödlichen COVID 19-Toten in WUHAN verursachte und exportierte.

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Dann hat man quergedacht:

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Wenn CORONA schon immer da war, aber jetzt akut wird, dann liegt das an dem Verhalten der Menschen. Dann muss das Verhalten der Menschen wieder derart korrigiert werden, dass CORONA verschwindet, dahin. wo es vorher war.

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Folglich hat man in CHINA, von der Obrigkeit erzwungen, durch KORREKTUR der LEBENS- und ARBEITSWEISEN das VIRUS zurückdämmen können. Über die Folge- bzw. Dauerschäden der Covid 19-Fälle von Wuhan hört man bis heute wenig.

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Das ist die Tatsache. China macht es vor (da hilft nicht das Gezeter, ob Xi Jinping Lügen verbreitet usw.).

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Und jetzt kommen in Deutschland all die „Verwerter“ der kommunikativen Corona-Reize – und schon hieß es „Impfstoff“, „Masken“, „Immunität“, „CORONA-Forschung“, „Test-Methoden“, „Verschwörungstheorien“, „Demokratiegefährdungen“, „Staatskrise“,  „Lockdown“, „Bewegungsrestriktionen für Einwohner“, „IT-Überwachungs-APP“ usw.

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Ich fasse mich an den Kopf:

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1. Es gab und gibt für mich nur eine unverzügliche Entscheidung auf Corona: Ich habe mein gesamtes Verhalten und Sozialwesen auf RISIKO-MINIMIERUNG umgestellt.

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Das ist es.

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2. Wer nicht begreift, dass dümmlicher Kampf mit einem CORONA-Virus absurd ist. Ganz unvernünftig wird es wenn dann noch alle möglichen Querdenker sogleich beweisen, dass sie keineswegs Querdenken. Die Querdenker-Intelligenz ist eine Verhöhnung der menschlichen Intelligenz. Sie streiten über aussagelose tägliche Statistiken, sie streiten über den gesamten Test-Unfug in den allgemeinen obrigkeitlichen Ansagen, über Quarantäneanordnungen? Solche Querdenker behaupten dass die deutsche Virus-Fachschaft (RKI) völlig propagandistisch und unzuverlässige Tagesberichte abgäben – nur, weil diese ständige eigene Fehlansagen korrigierten. Doch das Ansagenwechseln ist doch zu verlangen, wenn das Wissen melioriert wird.

 

Ja, ist doch normal, was will man denn hochinfektiöse Kranke unter die Öffentlichkeit streuen lassen? nur weil man Party will oder weil Kneipen und Gastronomie nun pleite gehen. (Ja, sollen sie doch in Flugzeuge eingequetscht nach Mallorca fliegen.)

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Was man also überhaupt nicht begreift – was auch alle Querdenker an irrelevanten politischen Unreifheiten umhertragen: – Es kann doch der Tod durch Corona nicht über Risikospiele akzeptiert werden (welch Unfug wird dann in Vergleichen mit Straßenverkehrstoten-Zahlen noch herbeigezerrt). Es muss doch allein Politik gemacht werden, die das Virus wieder in die Rolle bringt, die es vor dem Ausbruch hatte, also:

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Die Politik muss einfach darlegen, dass mit drei Wochen Disziplin CORONA aus unserem Leben entfernt werden kann und muss.

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Alle anderen Sprudeleien, ob Tests, Masken, Teilrisiken, Statistiken und Apps usw. sollen jetzt mal als blöd beiseite gelassen werden.

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Das Gegenmittel ist keine CIA-IT-Überwachungs-APP, keine Schnelltests, keine Impf-Experimente, sondern einfach Rückdämmung durch völlige Unterbrechung der Infektionen eines einfachen Lockdowns, parallel dazu die Vollquarantäne für alle Virenträger, bis diese weg sind, entweder ausgeheilt oder gestorben. Neuseeland hat es längst vorgemacht.

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Noch einmal:

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Wir können ganz einfach CORONA nicht besiegen wollen. Sondern wir können es einfach dahin bringen, wo es vor WUHAN war – das Corona-Virus war fern genug von einem menschlichen Alltag, sodass es zu keinen oder kaum zu Infektionen kam – etwa so, wie es immer schon war. Da können wir es innerhalb von drei Wochen bringen – allerdings mit etwas Querdenken und Disziplin. Wir können Corona isolieren.

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P. S.

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DLF, am 14. September 2020, berichtet über ISRAELS akuten CORONA-SHUTDOWN-Beschluss:

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„… Die Menschen dürfen sich nach Medienberichten außer in Ausnahmefällen nur bis zu 500 Meter von ihrem Zuhause entfernen. Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche sind weiter erlaubt. Erste drastische Beschränkungen hatte es bereits im Frühjahr zu Beginn der Pandemie gegeben.

Aus Protest gegen die Maßnahmen erklärte Wohnungsminister Litzman von der strengreligiösen Partei Vereinigtes Tora-Judentum seinen Rücktritt. Litzman ist ein wichtiger Koalitionspartner Netanjahus.

Gemessen an der Bevölkerungszahl ist Israel eines der Länder mit der weltweit höchsten Zahl an Corona-Fällen. …“

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Das liest sich für mich, als hätte Netanjahu begriffen, dass CORONA weggeblockt werden muss, selbst wenn dadurch seine faschistoide Koalition auseinanderhauen sollte.

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