DLF Christoph Heinemann bringt CSU Markus Söder zum radioaktiven Leuchten

Juni 22, 2022

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am Mittwoch, den 22. Juni 2022

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Mittwoch, 22. Juni 2022, Deutschlandfunk-Magazinsendung der DLF-Redaktion „Informationen am Morgen“, diesmal von Christoph Heinemann moderiert, brachte kurz nach 7 Uhr ein unzensiertes Echtzeit-Telefoninterview mit dem bayerischen CSU-Ministerpräsident Markus Söder.

Anlass war die deutsche Politik zur Verbesserung der Rohstoff-Importlage hinsichtlich der russischen Vertragsbrüche zu Gas- und Öllieferungen, die eine elementare Bedrohung diverser Industrie-Produktionstechniken sowie der allgemeinen Versorgung mit Energie mit Strom und Wärme. Und Anlass war natürlich die Wichtigkeit der oppositionellen Argumente und Ideen zu dieser Gesamtproblematik: Was würde Söder anders und besser machen? und, was ist dabei eine föderale bayerische Mitwirkung zur Bundespolitik?

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Söder war ganz erheblich angekratzt und polterig. Von Anbeginn seiner Einlassungen dominierte der Eindruck, Söder wollte durch rhetorische Aggressivität seinen eventuell geltungslosen Vorschlägen Gewicht geben.

So antwortete Söder auf den Vorhalt Heinemanns – zur Frage von neuerlichem Einsatz von deutschen Atomkraftwerken, um die wegen ausfallender russischer Gaslieferungen möglichen Versorgungsengpässe an Strom durch Atomstrom ergänzen zu können, dass der RWE-Chef von deutschen Atomanlagen im März 2022 ausdrücklich angesagt hatte, dass aus vielfältigen Bedingungen heraus ein Wiederhochfahren oder Neuenschaltung von Atomkraftwerken unmöglich sei – diese Bezeugung von RWE sei alt, aus März 2022, die Ansage sei veraltet und nun ungültig. Söder erklärte dann auf Nachfrage, dass inzwischen von bayerischen Behörden aktuell ausgesagt wird, dass ATOMANLAGEN ohne weiteres wieder abgeschaltet werden können, wie es angeblich aktuell auch im kapitalhörigen „Münchner Merkur“ für Söder bezeugt wird, er sagte:

„Verlängerung der Kernkraft ist „auf jeden Fall möglich“.

Weiter erklärte Söder:

„Man muss einfach neue Brennelemente bestellen.“

Christoph Heinemann wandte ein, dass es aber um die anstehende Winterversorgung 2022/23 geht, dagegen Brennelemente-Bezug und Neustart von Atomkraftwerken etwa 18 Monate Zeit beanspruchen würde, also hier gar nicht hülfe. Ferner, dass bereits zeitlich erheblich überspannte Sicherheitsprüfungen der Atom-Anlagen nicht stattgefunden hätten (weil abgeschaltet wurde), dafür nunmehr aber das technische Fachpersonal bei den Betreibern nicht mehr vorhanden sei … Dass Atom-Uran-Rohstoffe und Brennstäbe überwiegend aus Russland und aus China gekauft werden, ist folglich nur eine Fortsetzung der Abhängigkeit von diesen beiden tollen Handelspartner-Autokratien wäre, versteht der Bayern-Franke Söder nicht.

Söder darauf ins Radio blaffte, Herr Heinemann, Sie sei mit seinen GRÜNEN Vorurteilen hier unfähig die Chance der Kernenergie überhaupt erwägen zu können.

Heinemann erwiderte, im Interview ginge es um die Beantwortung von Fragen an Söder, es geht dabei nicht um die persönliche Darstellung des Interviewers – Söder möge doch die Frage beantworten.

Darauf dann Söder sinngemäß, wenn sie solche Fragen stellen, müssen sie die doch selbst beantworten können, ansonsten mangelt es Ihnen mit dem apodiktischen Atomablehnung der Grünen an Kompetenz zum Thema Kernenergie (und wenn Heinemann die Kompetenz hätte, dürfe er nicht die Södersche Position ablehnen). usw.

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Dietmar Moews meint: Der ansonsten weitgehend konservativ-liberale DLF-Redakteur Christoph Heinemann ging hier nicht mit der CDU/CSU-Oppositionsrolle einher, sondern versuchte herauszubekommen, welche probaten Ergänzungen und welche ablehnenden Kritikaspekte CSU-Söder gegen die Regierungspolitik und besonders die unternommenen zahlreichen kleinen Maßnahmen von Bundeswirtschaftsminister, dem Grünen Robert Habeck, zur alternativen Energiegewinnung gegenüber der russischen Vertragsbrüchigkeit in die Debatte einbringen kann: Hat Söder nützliche Ideen? oder reißt er nur sein Maul auf?

Söder konnte weder mit „Tempolimit“ oder „Wolldecken für Hartz IV-Wohnungen“, weder mit bayerischen Windanlagen noch mit Heizdächern, weder mit Sparsamkeits-Ideen noch mit Industrie-Verantwortung für die Abhängigkeits-Bilig-Gas-Geschäfte etwas Wesentliches einbringen. Man muss Christoph Heinemann als DLF-Radiohörer dafür danken, erneut zu erfahren, dass die entfernung der CSU aus der Bundesregierung ein wirklicher Vorteil für Deutschland und auch für Bayern ist. Da man mit Robert Habeck nunmehr einen umsichtigen und sehr arbeitsamen Wirtschaftsminister hat, der dabei den Umweltschutz und den Zeitenwechsel, auch in der deutschen Energiepolitik begriffen hat.

Es ist auch die Pflicht des Staatssenders DLF, einen Minister, der bestes Wissen und Gewissen umzusetzen versucht, gegen dümmliches Söder-Mobbing in so fern zu schützen, dass das in Interviewfragen rausgebracht wird: Söder hat sich selbst die Kante gegeben (denn wir erleiden die Abhängigkeit heute, die CSU-Politik Jahrzehnte lang mitverursucht hat).

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Netter weise fragte DLF-Interviewer Christoph Heinemann den Ministerpräsident Söder nicht, ob Söders Tochter aus der CSU ausgetreten sei und wenn ja, wieso hat sie sich von Söder und seiner Bayernpartei abgewendet?

Darauf bedankte sich Markus Söder für das „freundliche Interview“.

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DLF Lügenpresse macht Kultur-Irreführung

Mai 23, 2022

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am Dienstag, den 23. Mai 2022

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Am Sonntag, 8. Mai 2022 konnte man es mal wieder zugespitzt im Deutschlandfunk hören, wie die Begriffe Kultur und Kunst verwechselt werden –

– weil die Jungjournalistienen unwissend sind

– weil man eine Sprachregelung gebraucht, deren Praxis unbedacht ist

– weil ständig eine LÜGENPRESSE entsteht, weil überwiegend abgeschrieben und nachgeplappert wird

– weil diese staatlichen Autoren nicht beachten, was die Freiheitsgebote im Grundgesetz vorschreiben, nämlich, einen zensurfreien Publikationsrahmen zu bieten bzw. zumindest vor Organisations-Kartellen die Gesellschaft und die kulturinteressierten Privatmenschen zu schützen.

Das bedeutet, dass nicht der Staat (oder bspw. der DLF) eine einseitige Kunst mit einseitiger Kultur propagieren darf, ein solches Salonpersonal zu bevorzugen sowie abweichende Kunst-Hervorbringungen zu denunzieren.

Es bedeutet, dass staatliche Kulturpolitik stets die Verwirklichung der rechtsstaatlichen Werte zu folgen hat, besonders dass das auszuwählende Personal ausreichend staatsbürgerlich gebildet sein muss, bevor es mit Exekutivbefugnissen die weitverbreiteten Dümmlichkeiten durchsetzen, nämlich Was, Wann, Wer, Wo, Wieviel Geld …

Soll also diese DLF-Hörfunk-Sendung von Metz und Seeßlen Sinn wie auch meine Kritik und Meinung dazu Sinn haben, hätten zunächst das staatsrechtliche und das ökonomisch-fiskalische STRUKTUREN-SYSTEM als FUNKTIONS-SYSTEM erfasst und analysiert werden müssen. Denn Deutschland hat ein nicht legitimes, nicht verfassungsgemäßes, weil nicht prononciertes ORGANISATONS-SYSTEM aufgezogen. Hierin spielen die Kunstdefinition, die Berufskünstlerdefinition, die Fiskalgesetzgebung, das intermediäre Kultur-Funktionärssystem, die Multifunktionäre der Parteien, und die verschlampten Bildungs-Curricula sowie die Vergabepolitik für Erwerbs-Posten in der OKF – all das die Kulturindustrie und die Massenmedien (Pressefreiheit) lustig mitbetreiben. Das gibt dem Staat – durchaus in föderalem Multifunktionsspiel – die völlige Herrschaft über die Kunstproduktion gibt. Das betrifft konkret die durchgesetzte SEGREGATION von unerwünchter Meisterkunst, KUNSTDEFINITION – immer gegen Schönes – sowie die professionelle KÜNSTLERROLLE, wer ist Künstler? wer ist Pseudokünstler?

Das OKF (Kunstföderungs-System) ist auf die verfassungsgemäße empirische ZWECKMÄßIGKEIT zu bewerten -. Erst im Anschluss daran sind Legislativ-Anforderungen und Gesetzesänderungen anzustreben. Dabei kann gesagt werden, dass die geltenden Gesetzestexte weitgehend ausreichend werthaltig sind. Jedoch das Zusammenspiel der OKF-Anwender der überwiegenden Zahl Nichtkünstler, dominiert die Künstler. Die Nichtkünstler pervertieren mit ihrer Mehrheitsherrschaft die echten Künstler. Sie setzen gegen die Künstler-, Kunstproduktions-, Kunsterlebnis- und Kunstkonsum-Vorgänge – eine staatlich dirigierte Pseudo-Kunst durch, während der Eindruck einer pluralistischen Selbstbestimmungs-Organisation vorgetäuscht wird, benannt als „Kunst und Kultur“.

Jedoch wahre Kunst definieren natur- und verfassungsgemäß gemäß nur kunstschaffende Künstler, durch ihr wertorientiertes Schaffen und ihre Werke. Dafür allein sollte der Staat die notwendigen Veröffentlichungs- und Bereitstellungseinrichtungen pluralistisch vorhalten. Eine staatliche Künstlerdefinition von Pseudo-Künstlern und häkelnden Hausfrauen hat im Bereich des zeitgenössischen Kunstschaffens nichts zu suchen. Z. B. hat die Textil-Produzentin Rosemarie Trockel nicht staatlich im Kunstfeld gefördert und publiziert zu werden. Trockel gehört zur Hausfrauenmesse oder in den Deutschen Sportbund.

Und Kultur – lebt und macht die ganze Gesellschaft in allen sinn- und formbedürftigen Akzidenzien aller aktiven und inaktiven Bürger und Handlungen miteinander. So entstehen Kultur und Zeitstil und Zeitgeist, sitten und Geschmack. Diese sozialgeprägte Allgemeinsitten, sowohl als Nischen- wie auch Minderheitenanwandlungen – sollen eben nicht als Durchsetzung einzelner Qualitätspiele dominiert werden. Herrschaft, Politik, Religion, Militär, Ökonomie und Profite, Kunst – sie soll der Staat immer durch Bildung und herzustellende Öffentlichkeit, durch den zugänglichen und unabdingbaren Öffentlichkeitsrahmen auf freundliche freie Aktivierung und Dynamisierung der sozio-politischen Möglichkeiten ausrichten.

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Der hier vom DLF.de zitierte und kritisierte Hörfunk-DLF-Beitrag von den Gastautoren Markus Metz und Georg Seeßlen trägt den Titel und lautete:

„Eine Beziehung und ihre Krisen – Kulturpolitik im Wandel“

Mit dem Übergang von der Großen Koalition zur Ampelregierung wird nicht zuletzt ein Wandel der deutschen Kulturpolitik erhofft oder befürchtet, je nachdem. Wird Kulturpolitik in Zeiten der Krise eher ein defensives Projekt?

Es gibt kein politisches System, das nicht auch seine Kultur (und manchmal „Unkultur“) hervorbringt und pflegt. Der Pariser Mai begann mit der Verteidigung der Cinémathèque, ein Beispiel für Umbrüche, die ihre Vorläufer im Konfliktfeld zwischen Politik und Kultur haben. Auf der anderen Seite zeichnen sich autoritäre Regimes immer zuerst durch einen „Kulturkampf“ gegen das Moderne und Fremde aus.


Der Wandel in Deutschland könnte lauten: Weg von prestigeträchtigen Großbauten und „Leuchtturm“-Projekten, hin zu einer Förderung der freien Kulturszenen vor Ort, weg vom kulturellen Superstar-System, hin zu einer Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation aller Kulturschaffenden. Aber ist dieser Paradigmenwechsel überhaupt tragfähig?

Das Verhältnis zwischen Politik und Kultur muss auf jeden Fall neu justiert und neu durchdacht werden. Es kommt darauf an, wie groß der Anteil der kritischen Öffentlichkeit und der Medien an diesem Prozess ist. Der Essay fragt anhand einiger konkreter Beispiele nach den Plänen der Politik und den Reaktionen der Kultur in der Praxis.

Kulturpolitik im Wandel

Noch vor dem offiziellen Amtsantritt der neuen Bundesregierung am 8. Dezember 2021 wandten sich einige Mitglieder des Deutschen Kulturrates mit ihren Erwartungen an Claudia Roth von den Grünen, die Ende November für das Amt der Kulturstaatsministerin nominiert worden war. Neben einigen allgemeinen Forderungen nach Wertschätzung und Aufmerksamkeit ging es auch um ganz konkrete Maßnahmen. So wünschte sich etwa Christian Höppner, Sprecher des Deutschen Musikrates, eine kulturverträgliche Politik, die mehr ökonomische Sicherung für die Menschen verlangt, die Kultur herstellen und verteilen, sowie eine Förderung, die möglicherweise mehr Gewicht auf Kultur vor Ort und im Alltag legt als auf prestigeträchtige Großprojekte – und wörtlich:

„… Kulturpolitik als Querschnittsaufgabe mit vollumfänglichen Kabinettskompetenzen mit dem Recht einer Kulturverträglichkeitsprüfung aller Kabinettsvorlagen zu etablieren, um unter anderem erweiterte Zugänge zu den sozialen Sicherungssystemen für freie Kulturschaffende und einen kooperativen Kulturföderalismus zur nachhaltigen Stabilisierung kommunaler Kulturarbeit zu ermöglichen.“

Durchaus eher maßvolle Erwartungen vom Sprecher des Deutschen Musikrates. Am 12. Januar 2022 postete Claudia Roth einen Tweet mit diesem Wortlaut:

„Heute habe ich mich den Ausschussmitgliedern vorgestellt, von meinen ersten Wochen im Amt berichtet und einen Ausblick auf meine kommenden Vorhaben und auf die Pläne der neuen Bundesregierung gegeben: Für mehr Teilhabe und Diversität, für strukturelle Sicherheit für Kunst- und Kulturschaffende, für Klimaschutz als Teil unseres Freiheitsverständnisses von Kunst und Kultur, für den Schutz von Medienschaffenden und Journalist*innen, für unsere internationale Verantwortung, für das Erinnern in die Gegenwart und die Zukunft – für unsere wunderbare und vielfältige Kulturlandschaft.“

Sehr konkret war das nicht gerade, was Claudia Roth zum Amtsantritt twitterte, und entsprechend kritisch fielen auch direkte und indirekte Reaktionen aus.

Allerdings gilt es zunächst einmal zu definieren, was eine Kulturstaatsministerin oder genauer eine „Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ überhaupt für politische Möglichkeiten hat – über symbolische Handlungen und Akzentsetzungen hinaus.

„Zu den Aufgaben der Kulturstaatsministerin gehört es, kulturelle Einrichtungen und Projekte von nationaler und gesamtstaatlicher Bedeutung zu fördern. Daneben ist sie dafür zuständig, die Rahmenbedingungen von Kunst und Kultur kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern.“

So eine Kurzfassung der offiziellen Amtsbeschreibung auf der Webseite „Deutscher Bildungsserver“.

„Die Kulturstaatsministerin ist mit ihrem Leitungsstab im Bundeskanzleramt untergebracht. Die Filmförderung gehört ebenso zu den Aufgaben wie die Förderung und Belebung des öffentlichen Diskurses über Kunst, Kultur und den Umgang mit Medien. Zum nachgeordneten Bereich der Bundesbeauftragten gehören als Behörden sowie als von ihr getragene Einrichtungen z. B. das Bundesarchiv, das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, das Bundesamt für äußere Restitutionen, die Deutsche Nationalbibliothek, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeskanzler‑Willy‑Brandt‑Stiftung sowie die Kunstverwaltung des Bundes.“

Da fragt man sich nach dieser Aufgabenbeschreibung zunächst also: Was sind „kulturelle Einrichtungen und Projekte von nationaler Bedeutung“?

Heißt „national“ in diesem Zusammenhang einfach nur das ganze Land, nicht nur einzelne Bundesländer, Regionen oder Städte betreffend, die im deutschen föderalen System primär für Kultur zuständig sind?

Oder ist „national“ gemeint im Sinne einer politischen Definition von Zusammenhalt und Identität?

Auf welche Art müssen Kunst und Kultur „national“ sein, um zur Sache der Kulturstaatsministerin zu werden?

Was können Bürgerinnen und Bürger dabei erwarten?

Und nicht zuletzt: Was können Menschen, die für Kunst und Kultur arbeiten, daraus ableiten?

Erste Voraussetzung für einen vernünftigen Dialog zwischen Politik und Kultur ist anzuerkennen, dass diese Beziehung schwierig, instabil und voller innerer Widersprüche ist. Und daraus ergibt sich, dass zwischen Politik und Kultur eine ganze Szene, ein Milieu, eine intermediäre Struktur entstehen muss, für die es etwas unsympathisch klingende Begriffe wie „Kulturbürokratie“ oder „Kulturfunktionär*innen“ gibt. In dieser Zwischenzone zwischen Politik und Kultur wird vieles ermöglicht und auch vieles verhindert. Manchmal mehr das eine und manchmal mehr das andere.

Wenn man von Kulturpolitik spricht, muss man wohl zuerst einmal definieren, was man überhaupt unter Kultur versteht. Und damit beginnt schon das Problem. Einerseits ist Kultur einfach jener Teil des menschlichen Daseins und seiner Organisation, der nicht oder nicht mehr der Natur angehört, also eigentlich alles, was irgendwie gemacht, gedacht oder vollbracht werden kann. Zur Kultur gehören dann die Sprache, die Architektur, die Kleidung oder die Einrichtung eines Badezimmers. Man könnte auch sagen: Kultur ist alles, was einem Vorgang der Kultivierung unterworfen wird, vom Gartenbau bis zu den Tischsitten. Aber mit einem so weit gefassten Begriff kommt man in einer komplexen Gesellschaft wie der unseren natürlich nicht sehr weit.

Deshalb hat man eine Zweiteilung vorgenommen: Kultur im weiteren und Kultur im engeren Sinn. Und im engeren Sinn ist unter Kultur alles das zu verstehen, was über die notwendigsten Dinge von Alltag, Ökonomie und Politik hinausgeht, alles, was sich weniger durch Nützlichkeit als durch Schönheit oder Wahrheit auszeichnet, alles, was über den bloßen Zweck hinausgeht und dafür den Dingen und den Verhältnissen Form und Sinn gibt. Wenn wir von Kulturpolitik sprechen, hat das weniger mit Gartenbau und Badezimmereinrichtungen zu tun als mit einem Untersystem der Gesellschaft in einem Land.

Der Soziologe und Kulturwissenschaftler Andreas Reckwitz nennt diesen Kulturbegriff den differenztheoretischen, im Unterschied zu einem normativen oder einem totalitätsorientierten Kulturbegriff:

„Der differenztheoretische Kulturbegriff unterscheidet sich davon durch eine radikale Einschränkung auf das enge Feld der Kunst, der Bildung, der Wissenschaft und sonstiger intellektueller Aktivitäten. Er bezeichnet ein bestimmtes Teilsystem der sozial ausdifferenzierten modernen Gesellschaft, das sich auf intellektuelle und ästhetische Weltdeutungen spezialisiert und das zum Bestand der modernen Gesellschaft bestimmte funktionale Leistungen erbringt.“

Kunst, Bildung, Wissenschaft und, nun ja, sonstige intellektuelle Aktivitäten. Sagen wir: Kritik, Qualitätsjournalismus, das Verfassen mehr oder weniger geistreicher Radioessays über Kulturpolitik. Andreas Reckwitz schlägt aber noch einen anderen Kulturbegriff vor, nämlich den „bedeutungs- und wissensorientierten Kulturbegriff“.

Worunter man vor allem die immateriellen Aspekte versteht, also weniger die „Kulturgüter“, die Architekturen, die Kunstwerke, die Bücher und Symphonien, als vielmehr die Formen der Verständigung, der Zeichen und Symbole.

Zeitgemäße Kulturpolitik muss also von einer Akzeptanz der Vielfalt ausgehen. Es gibt nicht die Kultur in Deutschland, sondern sehr unterschiedliche Kulturszenen, und es gibt nicht die eine allgemeingültige Vorstellung von dem, was Kultur ist und was nicht. Dementsprechend vielfältig sind die Aufgaben von Kulturpolitik. Aber genau so vielfältig sind die Sphären der Kultur, aus denen sich die Politik besser heraushält.

Demokratische Kulturpolitik heißt (also), Kultur in aller Vielfalt zu ermöglichen, ohne ihr Vorschriften zu machen und ohne von ihr einen bestimmten Nutzen zu erwarten. Soweit das Ideal. In der Praxis gelangt man rasch an einen Widerspruch. Denn Kulturpolitik ist nicht nur, aber vor allem mit der Verteilung von finanziellen Mitteln befasst, oder, um es genauer zu sagen, mit der Verteilung von Steuergeldern. Das wiederum bringt eine Verantwortung gegenüber der Gesamtgesellschaft mit sich, die zu einigen Fragen führt, die gern auch populistisch zugespitzt werden, im Kern aber die sozusagen eingebauten Widersprüche von demokratischer Kulturpolitik benennen:

Soll man ein Museum finanzieren, wenn gleichzeitig die Mittel für Kindertagesstätten oder Schwimmbäder fehlen?

Soll man mit Steuergeldern ein Opernhaus bauen, das vor allem eine kleine Schicht von gebildeten Besserverdienenden besucht?

Sollen für internationale Kulturstars hohe Summen ausgegeben werden, während es an Nachwuchsförderung mangelt?

Soll Kultur gefördert werden, die sich explizit gegen die Überzeugungen und Werte der Mehrheitsgesellschaft wendet?

Soll, endlose Quelle schlechter Witze, Kunst gefördert werden, die ein, naja, normaler Mensch nicht von Abfall unterscheiden kann?

Wie man es dreht und wendet: Auch im differenziertesten Kulturbegriff kommen, wenn es um die Beziehung zur Politik geht, die beiden eigentlich undemokratischen Fragen durch die Hintertür zurück: Die Frage nach Werten und Bewertungen, nach Normen und Inhalten, und die Frage nach sozialem Nutzen und politischer Wirkung.

Wenn also Kulturpolitik nicht zum Widerspruch in sich werden soll, dann geht es um ein ständiges Aushandeln der gegenseitigen Rechte und Pflichten, um beständig neue Kompromisse zwischen der Forderung nach Autonomie der Kultur und den Interessen von Gesellschaft und Politik. Unnütz zu sagen, dass in diesem Spiel auch die Wirtschaft eine Rolle spielt, nicht nur als Mäzen, Sponsor oder Nutznießer, sondern auch als Definitionsmacht.

Kultur ist ein hohes Gut, das es zu schützen gilt, so viel ist klar. Kultur ist aber auch ein Marktgeschehen. Kunstwerke können wie Waren gehandelt werden, und Kulturfestivals dienen als touristische Attraktionen. Kulturpolitik müsste sich also um dreierlei kümmern:

Um die vorhandenen Kulturgüter, die Museen, die Musikschulen, die Archive, die Bibliotheken, die Universitäten, die architektonischen Ensembles, die Galerien, die Dokumente und so weiter.

Um die entstehende Kultur und um die, die sie ermöglichen. Die Künstlerinnen und Künstler, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Medien, die Vermittler und Kritikerinnen, Kuratoren – um alle, die Kultur als Institution oder Ereignis ermöglichen.

Um die Öffentlichkeit, Zugänglichkeit, Freiheit, Entfaltungsmöglichkeit und Sicherheit von Kultur und ihren Produzent*innen.

Eher nicht kümmern sollte sich demokratische Kulturpolitik, aber das sagt sich leicht, um das Schaffen von Normen, um inhaltliche Beeinflussung, Inbesitznahme, Instrumentalisierung, Zensur.

In unserer Gesellschaft sind Politik und Kultur aufeinander angewiesen. Eine Politik, die sich nicht auf Kultur berufen kann, verliert sehr rasch an Legitimation. Auf der anderen Seite ist Kultur, wenn sie sich nicht vollständig in Kulturindustrie und Entertainment verwandelt hat, ohne die Politik nicht überlebensfähig. Dass das eine spannungsreiche Beziehung ergibt, kann man sich lebhaft vorstellen, selbst wenn man nicht in die alltäglichen Mühen und Konflikte eintaucht.

Besonders deutlich werden diese Spannungen an zwei Bruchstellen: Nämlich einerseits einem Regierungswechsel und andererseits einer Krise wie einer Pandemie oder einem Krieg in nächster Nähe. Und wenn sogar beides zusammenfällt, Regierungswechsel und Krise, dann müssen solche Spannungen natürlich besonders deutlich werden.

Die Kulturhoheit der Länder ist zugleich Fluch und Segen der deutschen Kultur. Fluch ist sie durch eine wundersame Vermehrung der Kulturbürokratie und der Entscheidungen, die in ihren Wegen kaum noch transparent zu machen sind – wie jede Künstlerin, jeder Filmemacher vom Kampf durch Gremien und vom endlosen Antragstellen weiß. Segen ist sie auch, weil eine zentralistische Kulturpolitik naturgemäß Gefahr läuft, autokratische Strukturen aufzuweisen. Die Kulturhoheit ist unantastbar, denn laut Bundesverfassungsgericht ist sie „das Kernstück der Eigenstaatlichkeit der Länder“.

Stets geht es also um einen Ausgleich zwischen der Kulturhoheit der Länder und der Notwendigkeit, auch umfassendere Projekte zu fördern. In den achtziger Jahren kam eine neue Instanz dazu, der Deutsche Kulturrat. Er wurde 1982 gegründet als politisch unabhängige Arbeitsgemeinschaft kultur- und medienpolitischer Organisationen und Institutionen von bundesweiter Bedeutung mit dem Ziel, der „Dachverband der Dachverbände“ zu werden. Dazu gehören etwa die Deutsche Literaturkonferenz, der Deutsche Kunstrat oder der Deutsche Medienrat – Film, Rundfunk, Audiovisuelle Medien. Da gibt es wiederum Fachausschüsse, externe Experten, Vorstand und Geschäftsführer. 2021 wurde erstmalig ein „Deutscher Kulturpolitikpreis des Deutschen Kulturrates“ für besondere kulturpolitische Verdienste verliehen.

Die Idee, dass in der Kulturpolitik die Länder möglichst viel und der Bund möglichst wenig zu sagen haben, täuscht darüber hinweg, dass es auch ganz andere Hegemoniekämpfe gibt, wie es in der Definition der Bundeszentrale für politische Bildung heißt:

„Tatsächlich ist aber im traditionellen Kernbereich der Kulturpolitik, d. h. in der Kunstförderung und Kulturvermittlung, eher von einer Dominanz der größeren Städte und in manchen Sparten sogar der Kulturwirtschaft (Verlagswesen, Kunsthandel etc.) auszugehen.“

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Machen wir uns also nichts vor. Auch Kulturpolitik ist ein Kampf um Macht und Interessen – und eher ausnahmsweise eine kooperative Anstrengung für eine autonome Kultur mit demokratischen und sozialen Arbeitsbedingungen. Das politische Gewicht in der Kulturförderung kann sich im Übrigen durchaus verschieben. So verdoppelte sich nach der deutschen Wiedervereinigung der Anteil des Bundes daran. Aber eine Kulturpolitik, die nach Haushaltslage, nach politischer Opportunität und nicht zuletzt nach den Vorlieben verschiedener Schaltstellen im Betrieb funktioniert, die funktioniert nicht besonders demokratisch. Deshalb wird seit geraumer Zeit an Modellen für eine gesetzliche Stabilisierung gearbeitet. Der erste Versuch dazu ist das „Kulturgesetzbuch“, das 2021 in Nordrhein-Westfalen in Kraft trat.

„Ein Kulturgesetzbuch, das eine Zusammenschau der wichtigsten die Kultur betreffenden Regelungen darstellt, schafft einen höchst möglichen Grad an Verbindlichkeit und überlässt die Förderung von Kunst und Kultur nicht einer Beliebigkeit, die sich an der jeweiligen Kassenlage orientiert.“

Die Gesetzesvorlage enthält also implizit den Vorwurf, dass das Gros der bundesdeutschen Kulturpolitik bislang beliebig und nach Kassenlage vorgenommen wurde. Eine solch radikale Kritik am deutschen Kultursystem hört man selten.

Mit einer gewissen Vereinfachung, gewiss, kann man das derzeitige Geschehen in der Kulturpolitik als Auseinandersetzung zwischen einem zivilgesellschaftlichen und einem neoliberalen Konzept von Kultur ansehen.

Der einen Seite geht es darum, eine kritische, selbstbewusste und autonome Sphäre der intellektuellen und ästhetischen Arbeit und Kooperation gesellschaftlich zu stärken.

Der anderen Seite geht es darum, die Kultur in einen Zyklus von Investition und Rendite zu integrieren, und um Nutzen für ein System, das wohlweislich nicht näher definiert wird.

Offensichtlich handelt es sich ganz einfach darum, genau so weiter zu machen wie bisher. Die Ökonomisierung und die politische Einbindung von Kultur hat umso bessere Chancen, wenn viele Kulturschaffende und kulturelle Institution um ihr Überleben kämpfen.

Auch die neue Ampelregierung hat keine Bestandsgarantie für eine autonome Kultur gegeben, sondern setzt offenkundig den einmal eingeschlagenen Weg fort. Rein rhetorisch hält man sich bedeckt. Im Koalitionsvertrag findet sich kein Wort zur Kultur und gar zu Veränderungen bei den Kulturförderungen. In seiner Regierungserklärung sprach Bundeskanzler Olaf Scholz die Lage in Gastronomie, Einzelhandel und Kultur nur ganz allgemein an und bekannte vage:

„Dafür brauchen wir konkrete Lösungen.“

Aufgelegt wurde ein Programm unter dem Titel „Neustart Kultur“, beschlossen noch unter der vorigen Kulturstaatsministerin Monika Grütters und vor allem gedacht als Anschubfinanzierung nach den Lockdown-Maßnahmen. Immerhin gibt es mittlerweile eine florierende Beratungsbranche für die Betroffenen, die ihre mehr oder weniger uneigennützigen Dienste beim Ausfüllen von Neustart-Förderanträgen in äußerst kreativen Videos und Webseiten anbietet.

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Kommen wir von der Kulturpolitik nach innen zur Kulturpolitik nach außen.

„Mit dieser Entwicklung hat vor zehn Jahren kaum jemand rechnen können: Soft Power ist zu einem Schlüsselwort der internationalen Diskussion über Auswärtige Kulturpolitik geworden. Von den USA über die Länder der Europäischen Union und die Russische Föderation bis hin nach Ostasien ist die wissenschaftliche und politikbegleitende Literatur aus Hochschulen und aus Think Tanks nicht mehr überschaubar. Das britische Institute for Government hat vor Jahren sogar begonnen, ein ‚international ranking of soft power‘ zu entwickeln, das 2013 zum dritten Mal publiziert wurde und in dem Deutschland weltweit auf Platz 3 steht.“

So beginnt das Buch Kultur und Außenpolitik. Handbuch für Wissenschaft und Praxis, das der Kulturmanager und Bundesverdienstkreuzträger Kurt-Jürgen Maaß 2015 herausgegeben hat. In diesem Handbuch, das in wenigen Jahren zum Standardwerk geworden ist, analysieren 32 Wissenschaftler und Praktiker den Stand der Diskussion und die Entwicklung von Kultur und Außenpolitik, auch mit China und Russland. Die verschiedenen Aufsätze beschreiben die aktuelle Entwicklung in einem Feld, das der US‑amerikanische Politologe Joseph Nye vor einiger Zeit definierte als „Einsatz nicht-militärischer Mittel, um andere Staaten oder andere politische Systeme dazu zu bringen, die eigenen Werte und Überzeugungen anzunehmen“.

Neben dem attraktiven Vorbild und der geschickten Verhandlungstaktik spielt Kultur eine entscheidende Rolle in der politischen Anwendung von Soft Power. Auch die Europäische Union hat das seit einiger Zeit erkannt und unter dem Titel „Culture in EU-External Relations“ eine Soft Power-Strategie für die europäische Außenpolitik entwickelt:

„Kulturelle Beziehungen haben ein riesiges Potential, um den Einfluss auf und die Attraktion Europas für den Rest der Welt zu erweitern.“

Doch während die EU die Kultur als Soft Power-Instrument entdeckt, hat sie auch klammheimlich einen Paradigmenwechsel vorgenommen. Kultur gehört seit Gründung der EU zu den Aufgaben der Gemeinschaft.

In der ersten Generation förderten drei EU-Programme mit unterschiedlichen Laufzeiten zwischen 1996 und 2000 noch die Bereiche darstellende, bildende und angewandte Kunst – das entsprechende Programm wurde treffend „Kaleidoskop” genannt.

„Raphael“ nannte sich das Förderungsprogramm Buch und Lesen einschließlich Übersetzung sowie Pflege des gemeinsamen Kulturerbes.

In mehreren Etappen fortgesetzt legten diese Programme stets das Hauptaugenmerk darauf, kulturelle Netzwerke zwischen mehreren Mitgliedsstaaten zu entwickeln.

Das aktuell geltende Rahmenprogramm der EU dagegen nimmt, wie in den meisten Mitgliedsländern auch, den fatalen Wechsel vom Kultursektor auf die Kultur- und Kreativbranche vor. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass viele Produktive im öffentlichen Bereich sowie viele Menschen, die sich mit Non-Profit-Projekten Mühe geben und Kultur als gesellschaftliche Aufgabe verstehen, sich durch dieses Programm nicht mehr angesprochen fühlen.

So argwöhnte der Deutsche Kulturrat gewiss nicht zu Unrecht, „dass hier ein ursprüngliches Kulturprogramm zu einem Kulturwirtschafts-Programm transformiert werden soll“.

Die Politisierung als Soft Power und die Ökonomisierung als Kreativbranche sind also zwei Seiten einer Entwicklung. Und diese Entwicklung ist gefährlich für eine autonome, kritische und kooperative Kultur.

In der Corona-Krise verwandelt sich Kultur in ein Versprechen der Rückkehr zur Normalität. Staatliche Überbrückungszahlungen und Existenzhilfen gehen mit geradezu enervierender Hartnäckigkeit mit dem Wort von der „Systemrelevanz“ der Kultur einher.

Die im Übrigen auch in Deutschland als ‚Kultur- und Kreativwirtschaft‘ bezeichnet wird.

Vorbei also scheinen die Zeiten, da eine demokratische Gesellschaft große Stücke auf eine Kultur hielt, die sich eher systemkritisch als systemrelevant versteht – ein Wort im Übrigen, das von der vorhergehenden Finanzkrise noch in schlechter Erinnerung ist.

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„Ich will mich dafür einsetzen, Kultur als Staatsziel im Grundgesetz festzuschreiben.“

Sagte Kulturstaatsministerin Claudia Roth im Interview in der Zeitschrift Bunte vom 24.02.2022. Und weiter:

„Außerdem ist Kultur auch ein Wirtschaftsfaktor: In Bayern ist sie zum Beispiel wichtiger als die Automobilindustrie, da arbeiten Millionen Menschen, da hängt so unglaublich viel dran. Kultur ist absolut systemrelevant, sie ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel unserer Gesellschaft. Ich werde kämpfen wie eine Löwin, dass wir das nicht verlieren. Mein Haus und ich wollen Ansprechpartner sein für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Da arbeite ich auch mit dem Wirtschaftsminister unseres Landes zusammen. Robert Habeck ist glücklicherweise sehr kulturaffin, er ist ja auch Schriftsteller.“

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Mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine schließlich bekommt die Kultur eine neue politische Aufgabe. Offenbar geht es dabei nicht nur um die kosmopolitische und humanistische Solidarität, sondern auch um eine weitere Annäherung politischer und kultureller Impulse. Auf das zunächst so hehre Ziel der neuen Ampelkoalition, Kultur als Staatsziel in die Verfassung zu schreiben, fällt der doppelte Schatten politischer und ökonomischer Indienstnahme.

Jemand, der weder im außenpolitisch wichtigen Soft Power-Segment noch in der nationalen Kreativbranche namens Kultur seine Aufgabe sieht, sondern in einer lebendigen, kritischen und freien Auseinandersetzung mit der Welt, wie sie ist und nicht sein sollte, könnte Roths Statement glatt als Aufforderung zur Kapitulation der Kultur vor Politik und Ökonomie verstehen.

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Kann eine Kunst, kann eine Künstlerin oder ein Künstler überhaupt zugleich frei und systemrelevant sein? Müsste da nicht erst einmal Einigkeit darüber bestehen, was man überhaupt unter dem System versteht?

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In der Zeit der großen Krisen von Pandemie, Krieg und Klimaveränderung bringen es offensichtlich auch die neue Kulturstaatsministerin Claudia Roth und ihr Mitarbeiterstab nicht über sich, die Komfortzone vager Absichtserklärungen zu verlassen und die Arbeit an einer wirklich neuen Konzeption für die Beziehungen zwischen Staat, Gesellschaft und Kultur zu beginnen. Auch wenn es schließlich gelingt, die Kultur ins Grundgesetz einzuschreiben, kommt es vor allem darauf an, die zivilgesellschaftliche Freiheit und das kritische Potential zu garantieren. Denn Kultur drückt die Freiheit einer Gesellschaft nicht nur aus, sie muss sie vielmehr mit erschaffen.

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Wir erleben eine dreifache Indienstnahme der Kultur und damit eine dreifache Einschränkung ihrer Autonomie.

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Indem die Kultur mit der Kreativwirtschaft zusammengeführt wird, wird sie – verstärkt durch die aktuellen Krisen – weiter ökonomisiert. Und die neue Regierung scheint diese Ökonomisierung wenig in Frage zu stellen.

Die Zuweisung von „Systemrelevanz“ verurteilt Kultur dazu, der Gesellschaft als Quelle von Trost, Kraft und Lebenslust zu dienen; Kritik und Experiment haben darin einen geringen Stellenwert.

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Zum dritten soll Kultur in das Konzept von Attraktivität und Einfluss eingebunden werden, am Ende gar, man kann es kaum anders sagen, als nette und unverdächtige Form der Propaganda.

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Viele der Menschen, die man unter dem etwas unschönen Begriff der „Kulturschaffenden“ zusammenfasst, fühlen sich durch diese Entwicklung förmlich an die Wand gedrückt.

Man kann sich vielleicht damit trösten, dass auch in der Kulturpolitik Programm und Praxis nicht immer synchron verlaufen. Und natürlich damit, dass wo der Druck am größten ist, auch der Widerstand wächst.

Eine demokratische Gesellschaft braucht eine autonome, kritische, öffentlich wirksame Kultur. Wenn Kultur stattdessen politisches Instrument, systemtreues Lebensmittel und illusionäre Wachstumsbranche sein soll, gibt die Kulturpolitik sich selbst verloren.

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Ein Vorschlag für eine Kulturpolitik mit Zukunft: Anstelle von Einweihungen, Festakten und Preisverleihungen eine Verteidigung von Autonomie und Freiheit der Kultur.

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Markus Metz

Markus Metz, geboren 1958, studierte Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft, er lebt als Hörfunkjournalist und Autor in München. Zuletzt erschien von ihm „Wir Kleinbürger 4.0. Die neue Koalition und ihre Gesellschaft“ (Edition Tiamat, Berlin) und „Apokalypse & Karneval. Neoliberalismus: Next Level“ (Bertz & Fischer, Berlin),

Georg Seeßlen

Georg Seeßlen, geboren 1948, hat in München Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie studiert. Er war Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland und schreibt heute als freier Autor unter anderem für Die ZeitFrankfurter Rundschau, taz und epd-Film. Außerdem hat er rund 20 Filmbücher verfasst und Dokumentarfilme fürs Fernsehen gedreht.

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Dietmar Moews meint: Schön, dass das Thema Sendezeit bekam, aber nicht schön, dass die Autoren hierfür zu unbedarft sind. denn es beginnt damit, dass sie Kunst und Kultur nicht unterschieden zu können scheinen – jedenfalls sind sie unfähig den Kunstprozess von Kulturprozess zu unterscheiden, um von daher eine Politik auf Kultur ganz anders als eine Politik für Kunst zu machen.

Viel mehr warme Luft kann man kaum aufblasen, wenn man noch selbst weiß, dass die „Bundesbeauftragte für Kultur im Bundeskanzleramt“ Claudia Roth die Funktion einer Staatssekretärin des Kanzlers hat – dann aber ständig im Deutschlandfunk das Wort „Kulturstaatsministerin“ ausgesprochen wird.

Die Autoren reden an einer bereits mehrere Jahrzehnte andauerenden undemokratischen Tendenz der Kulturpolitik vorbei, nämlich, dass der Zentralstaat, der BUND, der im föderalen Verfassungs-Reglement keine Kompetenz für Kunst und Kultur hat, außer für die Kopfhaltung des Bundesadlers auf den alten Geldscheinen, durch bereicherte Bundesfinanzen und verarmte Länderfinanzen eine eigene Kulturgestaltungsmacht durch Finanzierung erzwingt.

Was weiß Frau „Staatssekretärin Claudia Roth eigentlich von Föderalismus, von der Kulturhoheit der Länder seit 1948 und der „Allzuständigkeit der Gemeinden“?

Das scheint den beiden DLF-Autoren nicht bewußt zu sein bzw. sie ignorieren es, dass hier der Föderalismus vom Bund denunziert wird und zentralstaatliche Basisdistanz erzwungen wird, gegenüber den Kunstproduzenten, die eine kommunale Meldeadresse haben und ein konkretes Finanzamt, dass sie ökonomisch reguliert.

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Und was soll heißen: Die Kulturhoheit der Länder ist zugleich Fluch und Segen der deutschen Kultur. Fluch ist sie durch eine wundersame Vermehrung der Kulturbürokratie und der Entscheidungen, die in ihren Wegen kaum noch transparent zu machen sind. Es ist unzutreffend, denn die Vermehrung kommt von der Kompetenzanmaßung des Bundes.

Besonders der sogenannte Dachverband „Deutscher Kulturrat“, mit den Zwischenverbänden (wie deutscher Musikrat, deutscher Künstlerbund u.a.) und dann zusammengematscht mit den sonstigen Vereinen und Verbänden, nämlich der Kunstproduzenten mit allen möglichen Pseudokünstlern und Kunstkonsumenten, die natürlich zahlenmäßig im Deutschen Kulturrat immer als Majorität dominieren.

Wo schon unbegriffen daherkommt, was Kultur denn wirklich ist, wird es dann mit dem Begriff KULTURSCHAFFENDE völlig idiotisch. Denn jeder Privatmensch der Gesellschaft (bourgois) wie auch jeder Staatsbürger (citoyen), der sich aktiv sozial beteiligt ist dadurch KULTURSCHAFFENDER, wie und was er immer macht, wird kulturell und durch die Teilnahme kulturgestaltend.

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Der Wandel in Deutschland könnte lauten: Weg – die staatlichen und intermediären Verschleierungseinrichtungen der Kunstdefinition und Kunstsegregagtion auf einen letztlich Unfug, den man einfach das Neue und das Fremde nennt. Man nennt es staatlicherseits so. Aber es ist weder neu, noch ist das Fremde dem Eigenen ad hoc vorzuziehen, sofern damit das schöne eigene beseitigt (wir finden heute Meisterwerke in Ausstellungen mit absurden Technikzwängen, von Kopfhörern zu Kanalisierungen der Besucher, von Licht- und Farbinszenierungen, von Versicherungs-Aufpassern, die beim betrachten von Gemälden stören.

Die Autoren Metz und Seeßlen verkennen, dass die kultur- und kunstpolitische Verfassungslage der ausdrücklichen Kompetenztrennung (bei verfassungsrechtlich bestimmtem Kompetenztrennungsgebot zwischen den Hoheitsräumen Bund, Land, Kommune), nicht nur im Gesetzestext steht, sondern, dass die wirkliche Monopolstellung des Staates als Funktion der OKF angeht und zur völligen Zersetzung der Künstlerwelt und der zeitgenössischen Kunstproduktion geführt worden sind. Dabei ist dann das Wort Pluralität, dass man gerne bei der Personnageauswahl der Salonpersonnage aus Mulitfunktionären und Pseudokünstlern sähe, zur Pluralität von Müll und Kunstvernichtung unter dem Signet des UNSCHÖNEN geschaffen wird. Da möchte dann auch kein Kunstkonsument mehr gerne mitdiskutieren, wenn es nur noch um Mob und Massenzudrang in Ausstellungen geht.

Ganz anders ist der Kunstprozess, der zu Kunsterlebnissen und in der Folge zu einer Kunstbenutzungs-Kultur durch alle Gesellschaftsglieder führt. Der Kunstprozess rührt zweifellos aus den Werken und Werkprozessen der Kunstproduzenten her. Während die Kunstkonsumenten erst im Kunsterlebnis hinzukommen – wie auch sie dann ihre Rezeption, Perzeption, Kommunikation dann auf die erlebten Werke und die Künstler beziehen mögen.

So sind die Kunstproduktion durchaus Teil der Kultur im Rahmen der Kulturpolitik, ebenso die Kunsterlebnisse und der Kunstkonsum der Kunstkonsumenten folgen aus den Rahmenbedingungen der Kulturpolitik. Doch sind eben Produktion und Konsumtion geradezu total verschieden.

Dies habe die Autoren für de staatlichen DLF nicht verstanden und falsch dargestellt.

In der Summe heißt das: Die staatlichen Geldmittel und die bezahlten Posten werden in der OKF von den Nichtkünstlern abgezockt, wie es Frau Claudia Roth auch macht – man sollte sie einfach einsparen und streichen.

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Inflation der Nichten, Nichtigen und Nixen als Quote im Deutschlandfunk

Oktober 28, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10329

am Donnerstag, 28. Oktober 2021

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Inflation der Nichten, Nichtigen und Nixen als Quote im Deutschlandfunk - featured image

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Deutschlandfunk macht jetzt also richtig auf FRAUENQUOTE. Wer diesen Kölner Sender seit Jahrzehnten schätzt und benutzt, wird jetzt auf ABSCHALTEN gebracht.

Diejenigen weiblichen DLF-Kräfte (DIE Kraft!), die ihre Arbeit gut und inspiriert verrichten, fallen aufgrund der Quotenpolitik dem Quotendruck der weiblichen Geschlechtsgenossinnen und deren unterbelichteten Multisexler*innen Simone de Beauvoir-Irrlichtern geradezu zum Opfer. Frauenstimme? – hhmm, gerne – mit Stimmbildung bitte.

Es ist einfach zu dumm, dass die geistigen Reflektionen zu den Klagen der Frauen zu Quoten, mit denen sie leider so wenige intelligenterer Exemplare hervorzubringen vermögen, dass in der Folge die ZWANGSQUOTEN von Frauen und Sendeminuten sowie Schlüsselfunktionen in den redaktionellen und personellen Entscheidungen immer nutzloser geworden sind. Schon die Nachtsendungen werden geradezu von irgendwelchen anheischigen Redakteurinnen mit O-Tönen von DLF-Benutzerinnen und freien Autorinnen zugeschüttet.

Und sie können nicht einmal unterscheiden. Zutreffend schreiben müssten der DLF, AUTORIN (ohne weitere privaten Anmerkungen zum Sexualverhalten, ob asexuell oder homo oder hetero oder irre).

Warum so wenig geniale Anh Tran, Sylvia Engels, Sabine Adler und weitere, die heutzutage auf Sendung kommen? Aber nur Wenigen können solche hohen Anforderungen gestellt werden (wenn man sie mediokre Schriftstellerinnen-Romane herbeistückeln lässt) – irrtümlich wird sowas für Frauenemanzipation hingestellt – es ist Abwertung des ganzen Quotenanspruches. Emanzipation oder Mob-Machiavellismus?

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Sandra Pfister. Während, ohne der Dame nahe rücken zu wollen, es nicht heißen darf AUTOR/IN Sandra Pfister (es sei denn wir hätten es mit einem verwirrten Zwitter zu tun). Zutreffend ist dem Namen SANDRA gemäß AUTORIN SANDRA PFISTER zu schreiben,

Also am 27. Oktober 2021, zwischen 13 und 16 Uhr, glaubt der DLF-Köln, man würde das noch anhören, wenn es am heutigen Nachmittag heißt:

Autor/in Imke Köhler, Autor/in Claudia Wehrle, Autor/in Brigitte Scholtes, Autor/in Mischa Ehrhardt, Autor/in Constantin Röse, Autor/in Sabine Schmitt, Autor/in Katharina Mild, Autor/in Felicitas Boeselager, Autor/in Ann-Kathrin Jeska, Autor/in Andrea Groß, Autor/in Merle Hömberg, Autor/in Susanne Luerweg, Autor/in Susanna Petrin, AUTOR S. REICHT, denn R. STEHT nicht (während in der DLF-Internetzseite seit einer Woche eine absurde Persönlichkeitswerbung des dicken Mädchens von den Grünen, samt Foto, steht: SARAH-LEE HEINRICH (sie habe Mobbing-Probleme – JA, wieso schmeißt man diese sprachungewaltige Wichtigtuerin denn in die weite Massenmedienwelt? Eine Woche schon – während zahlreiche bedeutende Autoren-Leistungen im DLF-Off versinken (z. B. Interview von Christoph Heinemann mit Andreas Kablitz zu DANTE). Keine deutsche Quotenfrau im staatlichen Audio-Massen-Publizismus kann sowas! und da hauen sie quotenmäßig wichtige wertvolle Sachen weg.

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Inflation der Nichten, Nichtigen und Nixen als Quote im Deutschlandfunk - featured image

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Dietmar Moews meint: Das ist jetzt also eine höchste intendierte Grundsatzentscheidung der bundesdeutschen Rundfunkpolitik, Frauennamen einzusetzen. Leider ist das eine begehrliche Ansammlung von Schüttware, die mit diesen „Pressure politics“ – egal ob sie das nun Gender oder Fairness oder Matriarchat oder Frauenquote nennen (und das auch so verstehen).

Wir werden mit diesem Unfug keine Erfindungen, keine Bildung und kein Kulturverständnis auf den Schultern der Riesen zurechtzimmern können; denn die Schultern der Zwerginnen sind leider leider viel zu schlapp.

Ich werde dem Deutschlandfunk, der im Laufe der Zeit zur preußischen Deutschlandradio-Filiale gemacht worden ist, nunmehr den Rücken zuwenden. Es gibt auch andere Programme anderer Sender, die – inzwischen durch das Internetstreaming – unkompliziert zugänglich sind (so reiche Internetz-Strukturen wie in Köln ermöglichen das).

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Ich werde dann hin und wieder noch nachschauen, wann dann KINDER AN DIE MACHT kommen – Quote ist ja ein quantitatives Kriterium.

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Dante Alighieri vor 700 Jahren heute im Deutschlandfunk Köln

September 30, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10305

am Donnerstag, 30. September 2021

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Dante Alighieri vor 700 Jahren heute im Deutschlandfunk Köln - featured image
Italienische Malerei der höfischen Zeit, nach Dante,

(Tiziano Vecelli 1488-1576, gemalt um 1530)

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Liebe Benutzer der Lichtgeschwindigkeit, hier im Blog des >Globus mit Vorgarten< (Globus: für die weltweite Überforderung / Vorgarten: für das überwiegende Gartenzwerg-Denken unserer Fauna der Hitlermenschen), seit 1964 höre ich Deutschlandfunk Köln. Ich hörte schon im Jahr 1964 beim „Aktuellen Plattenteller“ des DLF aus Köln, Montags um 18 Uhr, „Glad all over“ der „Dave Clark Five“.

DLF (Deutschlandfunk) Superlative: Christoph Heinemann interviewt Philologie-Professor Andreas Kablitz zu Dante Alighieri (1265-1321).

Professor Kablitz erklärte, Dantes Text „Die göttliche Kommödie/Divina Commedia“ habe tatsächlich eine göttliche Tendenz, ist aber nicht eine Kommödie der heutigen lustigen Blödel-Ästhetik, sondern vielmehr ein Weltspiel, das Kablitz im Interview als „Drittes Testament“ (Additiv zur Bibel) anspielt.

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Liebe Lichtgeschwindigkeit-Nutzer, Sie müssen keine Vorkenntnisse haben und auch nicht Wikipedia oder eine Holzausgabe GÖTTLICHE KOMMÖDIE durch Hölle und Himmel vornehmen.

Autor Heinemann hatte das nicht nötig. Er hatte das nicht auf der Straße liegende Thema „Dante“ hervorragend vorbereitet. Seine Fragenfolge im Radio-Interview war optimal, so ein komplexes wertvolles Sujet aufzuziehen. Heinemann war mutig und kompetent den wirklich schwergewichtigen und brillanten Wissenschaftler im Arbeitsfeld der romanischen Philologie und der Vergleichswissenschaften von Literatur und Geschichte auf neuestem Stand („linguistic turn“), wie Herr Kablitz, loszulassen.

Es ist so edel wie leider zu selten und schon sensationell, wie die beiden druckreif extemporierten, in einem tagesaktuellen Aktualitäten-Anbuntungs-DLF-Progamm, das nicht ausdrücklich Literaturgeschichte bringt: Vom Lebenslauf des Florentiners Dante, seines Lebenswerkes mit dem mittelalterlich-toskanischen Alltäglichkeits- und Bildungshorizont, dem herausstehenden Epochen-Stück „Die Kommödie“ – die Kablitz als quasi „Drittes Testament“ (nicht lästerlich, sondern auf höherer Ebene) bezeichnete – gilt Dantes Sprachbildung des neuzeitlichen Italienisch, bis zu Dantes komischen Tod als Emigrant in Ravenna, heute in Italien als Volksgut und geistesgeschichtliches Wert- und Mentalitätsprogramm.

Heinemann und Kablitz haben mit diesem DLF-Beitrag höchste Qualität fertiggebracht: Anregendes Radio, das jeder Hörer der deutschen Sprache, ohne sonstige Vorbereitung oder Einbettung auf eigene vorhandene „Höllenvorstellungen“, verstehen konnte.

Hier, am 24. September 2021, fand also eine herausragende Radio-Sternstunde im DLF statt, weil? es einen Interview-Gast gab, Prof. Dr. Andreas Kablitz der Universität zu Köln, einem der bedeutendsten der deutschen Philologen mit Romanistik und altsprachlicher Geschichte (inkl. Vorsokratiker und Steinzeit).

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Dante Alighieri vor 700 Jahren heute im Deutschlandfunk Köln - featured image

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Dietmar Moews meint: Ich empfehle vorab im DLF-Internetz-Sende-Display unter „24. September 2021 „Informationen am Morgen: 8.13 Uhr – Dante 700 Jahre, Interview mit Andreas Kablitz; Autor Christoph Heinemann, mehrfach anzuhören und weiterzusagen.

Ich vermisse diesen DLF-Höhepunkt in der Radio-Mediathek. Die wochenlangen Dante-Ergüsse in unserer deutschen Kulturindustrie, von FAZ (zuletzt auch der geschätzte Jürgen Kaube) bis Bayerischen Rundfunk, scheinen nicht fähig zu sein, sich mehr anzustrengen – auch gar nicht Deutschlandradio-Kultur – um Hochkultur herzustellen. Das ostinate Schlechtdarstellen von Hochkultur ist eben nicht Hochkultur. Diskutieren wir über Radiokultur bzw. irregeführte Kultur am Radio? Wissen die DLF-Redaktionen, was geschähe, wenn ich meine Meinung als Anregung auf die seit Wochen exponierten Aufforderung zur Hörerbeteiligung „Denkanstöße“ einsenden würde? Lasciate ogni speranza, wer ins Leben eintritt.

Ich danke jedenfalls für das seit Jahren verlässliche hohe Niveau der Redakteursarbeit des Christoph Heinemann und finde einige weitere sehr gute Redakteurinnen und Redakteure beim DLF in Köln.

Seit Jahren nutze ich den DLF als Absicherung der ubiquitären EXTRA NEWS, die man zunächst immer nur glauben aber nicht wissen kann. Dabei sind mir zahlreiche Sprechstimmen im Ohr, die dann oft auch ins Staatsfernsehen gewechselt haben. Kurz, aktuell habe ich vom DLF viel Unfug vom Genderienen-Nachwuchs hinzunehmen, Soziologie und Bildung betreffend kann ich gar nicht schlucken – besonders in den Nachmittags-Programmen, die sich Kultur und Kunst undifferenziert zu müßigen versuchen. Da läuft DLF weitreichend unterbelichtet. Ahnung von Soziologie hat man da seit Jahren nicht (nicht mal, was eigentlich Soziologie ist oder zu sein hat, außer Schwadronieren über Chorweiler oder Karl Marx).

Aber eine Kostbarkeit ist der Redakteur Christoph Heinemann, dessen Sendebeiträge zu den „Informationen am Tage“ unglaublich gut sind. Heinemann weiß, wie Audio geht, er hat erhebliches Wissen der Themen einer Agenda, er bringt enorme Kompetenz der für uns relevanten Fremdsprachen. Und Heinemann kann – wie hier zum Dante-Interview – sich wirklich durchdringend mit Material-Kenntnissen vorbereiten und dann ein Interview mit Fragen aufziehen, dass es ein Genuss ist, wie eine Hierarchie der Gedanken und im Material – hier, Dantes Divina Commedia – er von der Exposition bis zum zusammenfassenden Schlusssatz grandios und schlicht verständlich zugleich MEISTERT.

Dante hatte in seiner Zeit vor 700 Jahren aus den über 70 italienischen Mundarten, die man im 12. Jahrhundert sprach, mit seinem Werk quasi das integrierte Schrift-ITALIENISCH geschaffen. Denn zwischen dem schriftsprachlichen Praktiken der damaligen Intelligenz, die Altitalienisch mit wesentlichen Ursprüngen der griechischen und römischen Schriftquellen des Lateinischen und den unübersichtlich zahlreichen gesprochenen Mundarten, erfand Dante eine toskanische Zeitform der Literatur, die sich dann praktisch über die engen politischen Lebensgrenzen hinweg genutzt und etabliert wurde. Dante Alighieri ist als Sprachschöpfer für die italienische Schriftsprache noch gravierender als es später, vergleichsweise, Martin Luther mit seinem BIBEL-Übersetzungs-Deutsch für die deutsche Sprache der Reformtionszeit unter den Deutschen ist.

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Die Linie, indem ich bereits oben Meinung und Wertungen preisgegeben habe, wird hier durchbrochen. Aber es ist so weit egal, weil es mal nicht EKEL zu bezeugen gibt, sondern helle BEGEISTERUNG.

Ich will nicht weiter meckern, dass die Frankfurter Allgemeine Zeitung seit Wochen im Feuilleton auf 700 Jahre DANTE machen lässt, wenn doch der FAZ-Entscheider Jürgen Kaube (der immerhin ungewöhnlich kompetent für die empirischen Aspekte der Soziologie ist) einen eigenen DANTE-Text anfügte, der leider „von Weitem sehr entfernt“ ist, kurz: nicht prägnant und gehaltvoll genug.

Meine Empfehlung: Dante und Kablitz und Heinemann anhören im DLF am 24. September 2021.

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Deutschlandfunk verbreitet halbseidene Dummheiten

September 11, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10289

am Sonnabend, den 11. September 2021

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Ich sage vorab: Die heutige Deutschlandfunk-Sendung „Soziologie“ ist Unfug und Etikettenschwindel. Man bietet keine Soziologie und keine soziologischen Fragen und Antworten. Das Thema „Ehrlichkeit“ wurde völlig in die Irre verdreht und lässt sich allenfalls wahlweise anders titulieren:

Das THEMA ist wirklich und müsste ÜBERSCHRIFT sein

„halbseidene Dummheiten beim DLF“,

und

„Wissenschafts-Kriminalität in den USA“

und

„Mangelnde Transparenz“ in bestimmten us-amerikanischen Wissenschaftspublikationen.

Dabei hätte man dann um drei Ecken mit Unehrlichkeit von Wissenschafts-Publizisten zu tun. Aber nicht mit „Ehrlichkeit“ beim Ausfüllen von Fragebögen, wie von der DLF-Autorin Anneke Meyer berichtet wird.

Der verantwortliche Autor der Blogbeiträge LICHTGESCHWINDIGKEIT, Dr. Dietmar Moews, stellt seit dem Jahr 2009 laufend Kritiken zu aktuellen öffentlichen Darstellungen, besonders massenmedial von und durch die Kulturindustrie, vor. Diese Blogarbeit stellt auf das inzwischen von der LÜGENPRESSE umbesetzte Kampfwort LÜGENPRESSE in der allgemeinen Bedeutung durch permanentes WORDING ins kriminelle Abseits, ab. Das wird immer konkret am Material entfaltet. Jedoch ist mit LÜGENPRESSE immer wieder dargestellt, wenn gültige Information und die bekannten Wahrheiten verschwiegen, nicht kritisiert oder in die Irre geführt werden. Auf dem Spiel stehen natürlich obrigkeitliche Führung und Fühlung der Bürger durch propagandistische Kommunikation und gültige Information. Dadurch entsteht Basisdistanz und Misstrauen (nicht etwa „Erkenntnis und Interesse“, wie Habermas behauptet).

Oft machen die Autoren der LÜGENPRESSE, wie hier vom Deutschlandfunk Anneke Meyer, nur, was man als MITLÄUFERTUM (bandwagon) versteht. Sie wiederholt, was andere vor ihr bereits als Haupt-Notizen weit verbreitet haben (mainstream). Grund ist zu wenig Fachkundigkeit, zu wenig Studium der Autorin zum ihr mangelhaft bekannten Fach (hier „Soziologie“ und „Psychologie“ und „Sozialpsychologie“). Anneke Meyer verfehlt sogar ganz konkret das THEMA ihres Plots: Sie glaubt, einen Fall von Wissenschafts-Kriminalität aufzuspießen, verschüttet dann aber mangels Durchdenken, sich selbst und den DLF-Hörern die Chance, zu verstehen und zu erklären, womit hier das Fragen und bewertende DLF-Berichten anzufangen hätte:

Es fehlt der Forschungsstand!

Es fehlen nachvollziehbare Definitionen der verwendeten Begriffe – was ist Ehrlichkeit?!

Es ist unmöglich ein Thema „Ehrlichkeit“ pauschal mit „wahr oder gefälscht“ anzusprechen, wenn es um publizierte Forschungstexte geht.

Immer handelt es sich doch um spezifische Arbeitsfelder von Handelnden, wie z. B. Berufsinteressen von Wissenschaftlern, Interessen der einschlägigen Publizistik (dazu gehört auch DLF), aber andererseits auch, ob gegen „Ehrlichkeit“ Wahrheitsfragen und „bessere Kenntnisse“ im Raum stehen? Ob Beteiligte Fälschungsinteressen betreiben? Liegen Erkenntnislücken vor? Oder, ob wir es mit interaktiven sozialen Lügen oder Ungenauigkeiten, Missverständnissen zwischen Handelnden oder mit Fehlern zu tun haben? Liegen materielle Partnerkonflikte vor (etwa zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer? Oder nicht zuletzt, wie es mit Ehrlichkeiten vor Gericht sich verhält, ist jemand Zeuge? ist jemand Kläger? ist jemand Beklagter? Immer sind völlig unvergleichbare soziale Felder angesprochen auf konkrete Ehrlichkeit. Immer sind andere psychologische Schlüsse verlangt.

Der hier vorgestellte DLF-TEXT wird hier in LICHTGESCHWINDIGKEIT 10289 ungekürzt reproduziert. Damit wird nicht urheberrechtlicher Missbrauch, sondern textliche Nachvollziehbarkeit, Schritt für Schritt, den Blogbenutzer ermöglicht. Es wird auch klar, dass die Inhalte des DLF-Beitrages nicht einmal verständlich werden können, weil entscheidende Fraglichkeiten nicht geklärt werden, etwa an welchen Schnittstellen der schrittweisen Publikationen die Intransparenz und die Definitions-Fehler hineingebracht worden sind, lange nachdem irgendwelche Forschungsprobanden auf Ehrlichkeit oder Fehlerhaftigkeit festgestellt und eindeutig wissenschaftlich analysiert und interpretiert werden könnten.

Wer hat gefälscht? ANTWORT: Die Intransparenz – hahaha. Und welches sind dann die angeführten QUALITÄTSSTANDARDS?

DLF-Autorin Anneke Meyer ließ also mit der Überschrift „SOZIALWISSENSCHAFTEN“ ihren Beitrag auf http://www.dlf.de bereitstellen. Was sie dann abhandelt, trägt aber überhaupt keinerlei sozialwissenschaftlichen Aspekte oder sozial-prozessurale Tatsachen vor. Sie verfährt lediglich – bereits wiederum ohne Begriffsdefinition – mit dem Wort EHRLICHKEIT“ völlig ungenau: Wer ist ehrlich? Wo sind die sozialwissenschaftlich festgestellten Fakten, durch die erkennbar würde, dass da Menschen (Probanden) sozial „unehrlich“ interagieren, indem sie eventuell falsche oder unehrliche Angaben gegenüber Befragungen (Fragebogen) machen? Oder, welcher Wissenschaftspublizist hat unehrlich oder vertuscht publiziert. Schließlich stehen immer namentliche Beglaubigungserklärungen über und unter jeder Publikation.

Natürlich – muss man schon sagen – fehlt dann der DLF-Autorin Anneke Meyer vollkommen die Qualifikation und die zulängliche Vorgehensweise, zunächst einmal zu verifizieren, was da? wer da? mit welcher Relevanz in einer solchen angeblichen „Ehrlichkeitsstudie“ im DLF zitiert wird. Der DLF und die zuständige DLF-Redaktion für Soziologie verifizieren überhaupt nicht, was da von Autorin Anneke Meyer als eine Agentur-Notiz herausgesucht worden ist, und wo dann der DLF-Hörer zur wichtigen Frage: GEFÄLSCHT oder EHRLICH gültige Information erhielte?

NICHTS – am Schluss wird zitiert:

„Eine Untersuchung aus dem Jahr 2015, in der 100 einflussreiche Befunde aus der Psychologie auf den Prüfstein gestellt wurden, ergab, dass kaum ein Drittel der Versuche erfolgreich wiederholt werden konnten. Egal, ob ein ehrlicher Fehler oder Betrug hinter unzuverlässigen Ergebnissen stecken, verbindliche Qualitätsstandards könnten vor beidem gleichermaßen schützen. Was fehlt, ist bisher noch die Verankerung im System, meint Joe Simmons.

Wenn ich sehe, was sich auf Graswurzelebene alles tut, bin ich schon optimistisch. Aber wenn ich daran denke, was sich auf übergeordneter, struktureller Ebene tut – dann denke ich, ich muss dringend einen trinken.“

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Ja, da hat man nun einfach anstatt Soziologie zur Ehrlichkeit, den Begriff PSYCHOLOGIE zusammenfassend hingeschrieben, aber keineswegs den psychologisch-sozialen Wirkungszusammenhang beschrieben, allenfalls damit eine zusätzliche HYPOTHESE angefügt, so als sei EHRLICHKEIT bei Versicherungs-Fragebögen ein Aspekt allgemeiner Psychologie:

WAS SOLL PSYCHOLOGIE DENN SEIN?

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Hier also der DLF-Text vom 11. September 2021 von der unqualifizierten Autorin ANNEKE MEYER:

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„Sozialwissenschaften

Offenbar gefälscht: die Ehrlichkeitsstudie

Die Liste sozial-psychologischer Studienergebnisse, die einst berühmt waren und jetzt berüchtigt sind, ist lang. Auch die sogenannte Ehrlichkeits-Studie soll wegen Fälschung zurückgezogen werden. Die Durchsetzung verbindlicher Qualitätsstandards ist aber gar nicht so einfach.

Von Anneke Meyer

Hiermit bestätige ich, dass alle meine Angaben der Wahrheit entsprechen.“ Wer mit Unterschrift so eine Stellungnahme gleich am Anfang eines Dokumentes bestätigt, statt wie üblich am Schluss, macht weniger Falschangaben. So das Ergebnis einer viel beachteten psychologischen Studie. So einfach ist es also Leute zur Ehrlichkeit zu bewegen. Oder auch nicht.

Es ist ein offensichtlich dreist gefälschter Datensatz. Wahrscheinlich der dreisteste, den ich je gesehen habe.“ Joe Simmons ist Professor an der Wharton School an der Universität Pennsylvania und Teil eines Wissenschaftler-Trios, dass sich einen Namen damit gemacht hat, Ungereimtheiten in Daten aufzudecken.

Studie war „fester Bestandteil der Vorlesungen“

Auf ihrem Blog „Data Colada“ veröffentlichten die Forscher vor Kurzem eine Analyse, die zeigt:

Wesentliche Teile der bekannten Ehrlichkeitsuntersuchung sind frei erfunden. Einige der Autoren haben daraufhin um den Rückzug der Studie gebeten.

Dabei hatte das 2012 im Fachmagazin PNAS veröffentlichte Untersuchungsergebnis bis vor Kurzem noch zum Standard-Lehrbuchwissen der Psychologie gehört. Über 400-mal wurde der Artikel zitiert. Eine US-amerikanische Versicherungsgesellschaft übernahm die Unterschrift am Anfang für ihre Policen. Steuerbehörden verschiedener Staaten ließen eine Anpassung ihrer Formulare prüfen. Auch Joe Simmons war zunächst überzeugt: „Diese Studie war ein fester Bestandteil meiner Vorlesungen. Es macht einfach Sinn: Wenn ich zuallererst unterschreibe, nicht zu lügen, dann bleibt mir das im Kopf und gelingt mir möglicherweise besser, als wenn ich erst am Schluss unterschreibe, wenn die Tat vollbracht ist.“

Daten aus dem Zufallsgenerator

Erste Zweifel an der Aussagekraft der Studie waren schon letztes Jahr aufgekommen: Die Autorinnen und Autoren wollten auf ihren früheren Ergebnissen aufbauen und hatten dafür den ersten Teil der Studie wiederholt. Ohne Erfolg. Die Ergebnisse waren nicht reproduzierbar.

Die jetzt hinzugekommenen Betrugsvorwürfe betreffen den zweiten Teil der Studie: einen Feldversuch, in dem Daten von einer Autoversicherung gesammelt wurden. „Wir haben in diesem Fall mit Kooperationspartnern zusammengearbeitet, die gerne anonym bleiben wollen. Sie waren es, die mit ihrem Verdacht auf uns zukamen. Das erste, wo wir dachten, ‚Das sieht nach Betrug aus‘ war die Verteilung der Daten. Es gab gleich viele Menschen, die besonders weite Strecken fuhren wie solche, die ganz kurze oder mittlere Distanzen zurücklegten. Das ist extrem unwahrscheinlich. Dazu kamen Merkmale, die eigentlich nur entstehen, wenn Zahlen von einem Zufallsgenerator erstellt werden. Und ein paar typische Copy-Paste-Fehler.“

Unter Verdacht: Ein Superstar der Wissenschaft

Ja“, geben auch die Autorinnen und Autoren der Studie zu, diese Daten müssen gefälscht sein. Gewesen sein will es niemand. Die meiste Aufmerksamkeit richtet sich auf einen der Autoren der Studie. Einen Superstar der Sozialpsychologie: Dan Ariely. Verfasser von drei New-York-Times-Bestsellern, unter anderem „Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge“.

Ariely räumt ein, dass nur er die Originaldatei von der Versicherung erhalten habe. Er bestreitet jedoch nachdrücklich, die Daten manipuliert zu haben. Auf Anfrage des Deutschlandfunks verwies er auf eine Stellungnahme, die begleitend zum belastenden Blog-Eintrag veröffentlicht wurde, in der es heißt, das Duke Office for Integrity sei informiert und er unterstütze die Untersuchungen. Auch die Versicherung selber könnte die Daten gefälscht haben. Eindeutige Beweise gibt es für keine der beiden Möglichkeiten.

Systemversagen eher als individuelle Schuld

Für Susann Fiedler, Mitbegründerin des Deutschen Netzwerks für Reproduzierbarkeit, ein Grund sich nicht zu sehr auf die Schuldfrage zu versteifen. „Ob die einzelnen Forscher jetzt an der Stelle genauer hätten hingucken müssen? Ja, denke ich.“ Wichtiger ist für die Professorin der Wirtschaftsuniversität Wien etwas Anderes: „Was wir als Feld einfach machen müssten und was einfach unsere Pflicht als Wissenschaftler sein sollte, ist, dass wir eine transparente Dokumentation zur Verfügung stellen. Sodass, wie jetzt zehn Jahre später passiert ist, jemand nachschauen kann und den Fehler entdeckt. Dass wir eine ganz andere Fehlerkultur haben, damit diese Sachen nicht in der Literatur landen und tatsächliche Veränderungen gesellschaftlich herbeiführen, die aber gar nicht belastbar sind. Und da glaube ich, dass es ein Systemversagen wurde, wofür dieser Akt jetzt tatsächlich leider wieder ein schönes Beispiel ist.“

Verbindliche Qualitätsstandards könnten schützen

Das ein Studienergebnis sich im Nachhinein als falsch herausstellt, ist kein Einzelfall. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2015, in der 100 einflussreiche Befunde aus der Psychologie auf den Prüfstein gestellt wurden, ergab, dass kaum ein Drittel der Versuche erfolgreich wiederholt werden konnten. Egal, ob ein ehrlicher Fehler oder Betrug hinter unzuverlässigen Ergebnissen stecken, verbindliche Qualitätsstandards könnten vor beidem gleichermaßen schützen. Was fehlt, ist bisher noch die Verankerung im System, meint Joe Simmons.

Wenn ich sehe, was sich auf Graswurzelebene alles tut, bin ich schon optimistisch. Aber wenn ich daran denke, was sich auf übergeordneter, struktureller Ebene tut – dann denke ich, ich muss dringend einen trinken.“

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Dietmar Moews meint: Laienhaftes Geschwafel sollte dem besten Staatssender, dem Deutschlandfunk Köln, redaktionell nicht durchgehen.

Schließlich leben wir im Jahr 2021in einem Zeitenwandel, der auch mit dem Bedeutungsfeld von Manipulation von FAKTEN und FAKE NEWS in eine vollstalinistische Propagandawelt abgerutscht ist, in dem das Vertrauen der Deutschen in die rechtsstaatliche Ordnung und die Verlässlichkeit der gewählten Stellvertreter konkret mangelhaft geworden ist. Ich rede nicht von gesundem Menschenverstand oder Skepsis, sondern von hochgradiger Zersetzung des sozio-geistigen Lebens.

Was soll heißen: >Unter Verdacht!<?

Und was denkt sich der Deutschlandfunk mit der Bewertung SUPERSTAR DER WISSENSCHAFT? – Was kann den DLF davon abhalten, echte NULLEN, wie ANNEKE MEYER in die Dekoration zurückzuziehen?

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Entdemokratisierung Österreichs in der EU mit rechter Arschkriecherei

September 25, 2018

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am Mittwoch, 26. September 2018

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Österreich hat heute einen weiteren aggressiven Schritt gegen die Demokratie und den gewaltengeteilten Rechtsstaat losgelassen. der Innenminister schleift die PRESSEFREIHEIT. Österreich hampelt den Visegrad-Staaten hinterher und ist doch im Zentrum der Europäischen Union.

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Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hält nichts von dem Rundschreiben des Innenministeriums von FPÖ-Ressortchef Herbert Kickl, das geleakt worden ist.

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Das geleakte Rundschreiben aus dem Innenministerium an die Polizei sorgt für Kritik über Österreichs Grenzen hinaus. In dem Brief heißt es, Kommunikation mit „bestimmten Medien“ sei auf das „nötigste Maß zu beschränken“. Auch Kanzler Sebastian Kurz hat sich bereits distanziert.

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Die Bestrebungen der Weltfinanz, sofern sie auf den US-Dollar und die Fed-Bank abhebt, und des Militär-Imperialismus, sofern er von den USA und der NATO betrieben wird, sich weiterreichend von Wählern und demokratisch angebundenene Parlamenten funktional abzukoppeln, sind inzwischen derart fortgeschritten, dass ein riesiger Propagandaaufwand durch eine Kulturindustrie hochgezogen worden ist und die freien Wähler zu willfährigem Konsumstimmvieh macht:

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Jeder beliebige völkerrechtswidrige Angriffskrieg wird mit einer Kriegslüge von den USA begonnen. Strittige Beschuldigungen werden gelogen, gefäscht und bestritten – schließlich stehen Worte gegen Worte und nicht Völkerrecht, sondern Waffendominanz steuert das Geschehen.

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Diese vulgärmaterialistische Organisation der Abschaffung des Völkerrechts und der demokratischen Mitbestimmung zeichnet sich seit Jahren durch sehr harte politische Eingriffe im zunehmendem Maße überall da ab, wo Begehrlihkeit groß und erlebte Unfreiheit jahrzehnte lang derart läppisch war, dass tatsächlich das FRESSEN die MORAL wegdrängt:

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Wer aus dem stalinistischen Joch des Warschauer Pakts entkam und von der EU und sogar von der NATO aufgenommen wurde, will jetzt die demokratische Kultur auf den Mist werfen – sie nennen es

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Selbstbestimmung zu RECHT und ORDNUNG

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Ob in Warschau oder Budapest, ob in Ankara oder in Moskau – überall scheißt amn auf die freie unabhängige Publizistik. der Beruf des Journalisten wurde zum Mediendesigner umgefickt und Redaktionsbesprechungen werden zu Propagandaagenturen, die sich gegenseitig Videos bei Youtube zeigen.

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Wir sehen in allen EU-Vollmitglieds-Staaten das kampagnenartige Hochjazzen von rechten, wirtschaftslibertären Agenturen und Parteien, die die US-Amerikanische Militär- und Weltfinanz-Dominanz inszenieren:

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Ob Farage mit Ukip in London, ob in Finnland, ob FN der Le Pen, ob Orban in Budapest oder PIS in Warschau, Italien rastet mit einer republikweiten LEGA aus und die deutsche AfD spielt mit dem eröffneten Emotionsmarkt politischer Blödheiten.

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Dietmar Moews meint: Mir genügt, das heute passierte Deutschlandfunk-Erlebnis vorzustellen:

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Mittags, 25. September 2018, DLF-Radio, halbstündlich Nachrichten, beginnen mit einer Kurzvorhersage der Nachrichten-Themen. Dann kommen die durchformulierten einzelnen Topiks. Abschließend kommt erneut eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Nachrichten zu dieser Uhrzeit:

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Da verlautete: „… aus dem österreichischen Innenministerium wurde bekannt, dass zukünftig bestimmte österreichische Tageszeitungen, die als regierungskritisch bekannt sind, nicht mehr die bisherige „normale“ Information durch die Polizei erhalten sollen …“

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Die volle Nachricht wiederholte diese Aussage als der allgemeinen Agenturlage zu entnehmender Stand, allerdings ergänzt mit der konkreten Aussage: „der österreichische Bundeskanzler Kurz hat dieser Einschränkung der Pressefreiheit sowohl so genannt, wie auch sich vollkommen dagegen gestellt – eine Einschränkung oder Abweichung zur bisherigen Pressefreiheit in Österreich wird nicht kommen…“

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Die abschließende DLF-Nachrichten-Zusammenfassung wiederholte aber die falsche, unvollständige Eingangsvorhersage: „Dass der Österreichische Innenminister die Einschränkung der Pressefreiheit angesagt habe, indem bestimmte österreichische Tageszeitungsredaktionen von der Polizei nicht oder nur noch verkürzt informierten werden sollen.

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Ich frage: Deutschlandfunk Köln, was war das? was soll das?

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Mir geht es nicht darum, die DLF-Nachrichtenredaktion von 25. September Mittags anzugreifen. ich will wissen, was das war?

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War es Dummheit? – ein Versehen? – denn immerhin schreiben da mehrere Redakteure, aber auch der DLF-Sprecher überliest die Einzelnachrichten und Formulierungen, bevor man auf Sendung geht.

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Hat ein Autor beabsichtigt eine sehr konkrete Hetz- und Falschmeldung zu senden? Zweimal wurde erklärt, Österreich werde auf Betreiben des Innenministers die Presseinformation gegenüber namentlich genannten Tageszeitung einschränken. Im Kern lautete jedoch die Neuigkeit, dass der Bundeskanzler Kurz offiziell Stellung genommen habe – eine solche Änderung des Pressefreiheits-Rechts wird unverändert EU-Niveau behalten.

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Wir diskutieren inzwischen, welches denn diese demokratischen Normen in der EU sind, wenn wir nach Polen oder Ungarn blicken.

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Gabriel-Krise SPD-Krise Demokratie-Krise in D zum DLF-Interview mit Frank Capellan

Januar 15, 2017
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Vom Montag, 16. Januar 2017

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Der DLF-Journalist Frank Capellan ist durch seine oberflächliche Fragerei zum Propagandisten der Seichtheiten geworden, die der SPD-Chef Sigmar Gabriel, immerhin Vizekanzler der aktuellen Großen Koalition sowie Bundes-Wirtschaftsminister, der deutschen Öffentlichkeit im DLF-Interview vortrug. Hat Gabriel die Energiewende verschlampert? oder nur mit dem Kriegswaffenexport verwechselt? neugierig waren wir auf das ANGEKÜNDIGTE DLF-Interview.

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Nach dem Attentat, am 19. Dezember 2016, in Berlin

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Deutschland ist in der Krise. Denn aus dem föderalistischen Mehrparteiensystem ist inzwischen ein Bockparteien-Block geworden, dessen Vertreter jede politische Alternative als SPALTUNG fürchten.

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Die SPD versagt seit Langem, Spitzenpolitiker an die Spitze zu wählen und als Spitzenkandidaten aufzustellen. (Z. B. Heute, 15. Januar 2017 – ganz konkret, ganz aktuell – trat der SPD-Fraktionssprecher OPPERMANN vor den Medien auf und forderte eine genaue Untersuchung und Berichterstattung zu ANIS AMRI und den zurechenbaren Fehlern der Staatssicherheit.

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Oppermann erklärte:

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„…sodass wir in drei Monaten den Fall besser einschätzen können“.

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Oppermann will die SPD-Leute von NRW vor dem Rausschmiss bewahren. Jeder, der bis drei zählen kann, weiß aber, dass die NRW-Regierung hier ursächlich Schuld an AMRIS Freigängerei ist – der SPD-Innenminister RALF JÄGER erneut, der SPD-Justizminister THOMAS KUTSCHATY, der eventuell nicht informiert worden sein mag, die SPD-Ministerpräsidentin HANNELORE KRAFT. Jägers Rücktritt bzw. Entlassung muss unverzüglich erfolgen.

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DLF-Frank Capellan hat seinem INTERVIEW-GAST SIGMAR GABRIEL völlig überlassen, ob er auf Fragen antwortet und ob GABRIEL die Wahrheit sagt. So kam also das THEMA TERRORISMUS. GABRIEL erklärte zweifach schwerwiegende Irreführung und Unfug:

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EINS: Wir haben bei uns „HOME-GROWN“-Terrorismus, wie in Belgien und wie in Frankreich.

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ZWEI: Gabriels Behauptung, „wir haben es in Deutschland mit einem anwachsenden Terrorismus zu tun, der bei uns entsteht…“ ist im Zusammenhang mit dem Anschlag von ANIS AMRI in Berlin, der Flüchtlings-Debatte, dem Islamismus und ISIS, nicht mit den französischen und belgischen Terror-Netzen gleichzusetzen.

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Gabriel sagte wörtlich im DLF am 15. Januar 2017:

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…Denn leider haben wir es in Deutschland mit einem anwachsenden Terrorismus zu tun, der bei uns entsteht. Es gibt ja die falsche Wahrnehmung, dass die Flüchtlinge sozusagen, sich darunter Extremisten befinden, die dann nach Deutschland kommen und dann hier Terror ausüben. In Wahrheit ist es so, dass wir – die Amerikaner nennen das „Home Grown Terrorismus“: Alle Attentäter des letzten Jahres – in Deutschland, in Frankreich, in Belgien – haben sich in unserem Land radikalisiert. Sie sind über die sozialen Netzwerke von den Islamisten angesprochen worden. … Wahlkampfjahr 2017 … „Die Volksverhetzer, das sind unsere eigentlichen Gegner“.

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Die Wahrheit ist:

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ANIS AMRI, der tunesische Täter von Berlin, ist nicht in Deutschland aufgewachsen, kein „home-grown-Terrorist“, sondern hat lange vor der Flüchtlingswelle von 2015 bereits als Krimineller, von Tunesien aus, in Europa sein Unwesen getrieben.

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Gabriel sagte ferner im DLF, er habe keine Lust mit anzusehen, wie die AfD „zum Zünglein an der Waage“ werde, mit Blick auf das Wahljahr 2017. Er wolle die liberale und soziale Demokratie verteidigen. Dabei sehe er Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Digitales als vorrangig an.

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Dietmar Moews meint: Ich traue meinen Ohren nicht – reden die im DLF über Sicherheitsfragen und ANIS AMRI und dann behauptet SIGMAR GABRIEL, unsere Terrorbedrohung entstünde bei uns. Und der DLF-Hörer soll daraus machen – „uns“, das ist die Große Koalition, das ist SIGMAR GABRIEL? Denn SIGMAR GABRIEL hat ein BILDUNGSPROBLEM?

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Anis Amri ist kein deutscher Terrorist. Das ist völliger Quatsch – Frankreich wie Belgien haben gewachsene maghribinisch-sunnitische Bürger. Deutschland hat überwiegend Türken und mit unseren Türken keine islamistisch-terroristischen Probleme (außer, dass deutsche Terroristen oder Geheimdienstler Türken totschießen).

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Ja, angesichts seiner immer wieder aufgetischten Bemerkung, daraufhin, dass Frau Gabriel schwanger ist und ein Wahlkampf-Kind erwartet:

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Ich kann nur Mädchen.“

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Glaubt Gabriel, seine Formulierung, die Kinder, die seine Frauen bekamen oder noch bekommen, die mache er? Wichst er etwa auf einen Teller? Oder wäre ein: „wir können nur Mädchen“ dann auf das „nur“ runtergewitzt, kein Herrenwitrz mehr?

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Frank Capellan vom DLF fand das Alles gesagt, ist gesagt, gesagt ist gesendet, so am 15. Januar 2017.

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Und meine Kritik zielt nicht auf parteipolitische Folkloristen oder mediokre Rückständler. Gabriel insinuierte, die SPD habe – anders als die CDU, die nur Merkel habe – zahlreiche fähige Spitzen-SPDisten, die Kanzlerkandiat und Kanzler sein könnten.

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Wen, aber? Etwa THOMAS OPPERMANN? Etwa SCHULZ aus Strasburg, dessen krummes Gekungel mit dem CDU-Jean-Claude-Juncker zum Himmel stinkt? Etwa Olaf Scholz, das Eichhörnchen der Freien und Hansestadt Hamburg, mit der „demokratischen Junker-Philharmonie“? Etwa Hannelore Kraft, die zur Loveparade in Duisburg wenige Tage nach der Todeskatastrophe den Musikveranstalter dafür bechuldigte, dass ihr Innenminister JÄGER eine Polizei beschäftigt, die Großveranstaltungen entgleisen lässt, indem sie keinerlei Überblick, Aufsicht und Kommunikationstechnik zur Verfügung hatte, stattdessen ihre Polizeiautos in der Rampe parkte. Und zu allem Überfluss ließ man immer weiter Eisenbahnzüge noch weiter Tausende auf den Bahnsteig drängen, die – nichtsahnend – von außen Druck auf den Tunnel machten. Dabei hätte genügt, so wie ein Stau entstand, keine Zugtüren mehr zu öffnen, sondern durchfahren zu lassen. ZWEIFELLOS ein POLIZEIFEHLER. Es ist ein völliger Polizei-Aufsichts- und Führungsfehler, der zu Lasten von NRW-Innenminister JÄGER und der Ministerpräsidentin HANNELORE KRAFT geht. Zählt also KRAFT zu GABRIELS Führungs-Reserve der SPD in Deutschland? Frau Karrenbauer – was hatte sie in den vergangenen Jahren zur AGENDA beigetragen, außer abducken?

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Ich kritisiere den Absturz der deutschen Demokratie, nachdem wir SPD-Führer wie den Leisetreter Hans-Jochen Vogel, den Bademeister und Doping-Radsport-Präses Scharping, den Meister vom Nürburgring Kurt Beck, Frank-Walter Steimeier in Guantanamo mit Murat Kurnaz verabredet, Peer Steinbrück, der sich ums Handwerk der Politikorganisation einen Scheißdreck kümmerte, ob er die eigene Partei oder die CDU-Konkurrenz im Wahlkampf schlicht „unangenehm fand“ – ja, möglich, beim Schachspielen. Aber nicht im Bundestagswahlkampf und nicht als Oppositionsparteiführer im deutschen Bundestag. Und jetzt also SIGMAR GABRIEL selbst, der den Terrorismus in Deutschland entstehen sieht und mit Bildung dagegen anwirken möchte?

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Ich sehe also die heutige föderale Verfassung in den demokratisch genutzten Handlungsspielräumen abstürzen, wenn ich die aktuelle Auseinandersetzung um Zentralismus und Föderalismus zwischen De MAIZIÉRE und GABRIEL bedenke.

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Es ist eine Krise der deutschen DEMOKRATIE, wenn die Blockparteimentalität gar nicht den FÖDERALISMUS zu nutzen weiß, sondern als Ursache für schwerwiegende Führungs-Probleme der NRW-Landesregierung sieht.

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Und – wenn der beste deutsche STAATSSENDER – der Deutschlandfunk in Köln – mit Frank Capellan einen Interviewer ranlässt, der während des Gesprächs sich Luft mit dem Parteibuch zuwedelt – so hörte es sich leider an.

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DEFLATION im DEUTSCHLANDFUNK

Oktober 4, 2014

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am Samstag, 4. Oktober 2014

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Wir wissen zwar, dass eine Tagesschau stets ca. 15 Minuten dauert, egal ob es viele dringende Neuigkeiten der Information gibt oder etwa mal Nichts.

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Die Nachrichtensendungen werden nicht von Relevanz und Wichtigkeit bestimmt, sondern allein von der Dauer in Sekunden für das kompositorische „Menue“ der Sendung („Kultur, der Sport, das Wetter).

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Da wird jetzt der Redakteur weghören: Völliger Quatsch, keine Ahnung und ähnlich. Doch fragen wir nach den Fußballergebnissen, den Verlautbarungen von Hinz und Kunz und Bosbach oder nach dem Wetter? Nein, hier gilt die Kritik der Informationspflicht staatlicher Sender und Redaktionen: ZUM ZWECKE der INFORMATION, URTEILSFÄHIGKEIT, AUFKLÄRUNG und MÜNDIGKEIT der Bürger.

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Allein die Behandlung der maßlosen Verschuldungs und Bereicherungspraktiken der politischen Klasse müssten klargestellt werden: Dann dürfen nicht INFLATION und DEFLATION verwechselt werden.

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Dietmar Moews meint: Voreinigen Tagen erklärte der Deutschlandfunk in der der täglichen Sendung „Information am Mittag“, der Rubrik Wirtschaft am Mittag“: Dass wir momentan einen von der Zentralbank festgelegten Inflationssatz von 0,05 Prozent hätten – das sei DEFLATION.

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Impliziert wurde: Deflationsgefahr sei eine Lebensbedrohung für uns alle.

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Der DLF sollte mal aufklären, was denn INFLATION und was DEFLATION ist? Welche Aspekte sind für unser Leben beachtlich, wenn es heißt INFLATION? Was ist DEFLATION?

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Es wird ständig in der Wirtschaftsberichterstattung so getan, als sei Deflation das Gegenteil von Inflation. Und das ist völliger Schwachsinn.

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Das Gegenteil von einem Tisch ist weder kein Tisch noch ein Stuhl.

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Inflation in Höhe von 0,05 Prozent ist Inflation. Sogar Minusraten der Zentralbankzinsansätze oder der Aufwertung der Währung (Aufwertung ist das Gegenteil von Inflation) sind praktisch INFLATION, wenn dem Geldeigentümer für sein Sauerverdientes Strafzinsen auferlegt werden, ist das praktisch eine Entwertung seines Geldes.

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So können durchaus Geldentwertung (INFLATION) durch Luftgelddrucken der Notenbank und durch Abwertung gegenüber ausländischen Währungen eintreten (wenn die eigene Volkswirtschaftsleistung zu schwach ist und Minuswachstum, nämlich Verlustwirtschaft stattfindet).

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Ebenso kann DEFLATION – eine Folge von Rezession – bereits bei konkreten Inflationsraten eintreten. Denn Deflation ist ein umgekehrtes Wachstumsrad: Absatz, Erträge, Produktion sinken, wegen geringerem Konsum, geringerem Absatz, geringerer Kaufkraft.

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Was der Deutschlandfunk mal eindeutig erklären müsste, ist: Es gibt keine Konjunktur durch Luftgeld-Inflation, wenn die Nachfrage am Markt gar nicht vorhanden ist. Warum sollte jemand Schulden machen, wenn er gar keinen bedarf hat? Wer investiert in eine sparsam erfolgreiche Firma, wenn er dadurch Schulden und Zinslasten erhält, aber keinerlei Verbesserung seiner Betriebsrechnung in der Wertschöpfungskette?

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Schließlich: Deflation ist auch nur ein Marktereignis. Wenn Sparsamkeit und Vernunft sinnlosen Konsum vermeiden, ist das ein lebenstüchtiger Beitrag zur volkswirtschaftliche Leistungsbilanz einer Nationalwirtschaft. Wer sagt eigentlich, dass Sparsamkeit kein Erfolgsrezept für Wirtschaftserfolg sei?

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Einzig die kriminelle Bagage der Bankiers und Casino-Manager verlören ihre unkontrollierten Fetttöpfe. Das wird auch höchste Zeit. Und es wird höchste Zeit, dass hierfür seriöse Bankkaufleute die Verantwortung übernehmen.

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Warum erklärt uns das „Wirtschaft am Mittag im DLF“ und der stets dämlich kichernde Redakteur Günter Hetzke nicht?

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Kriegspropaganda im DLF oder Schusseligkeit der Redaktion?

September 5, 2014

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am Freitag, 5. September 2014

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explodiert und ausgebrannt - Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

explodiert und ausgebrannt –
Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

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Deutschlandfunk funkt die Deutschen in den Krieg durch abwiegelnde Propagandatöne:

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Das Projekt, dass die Deutschen am meisten bewegt, ist die PKW-Maut.“

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Spricht die Berichterstatterin Katharina Hamberger aus Berlin in der SENDUNG „Information am Mittag“ mit Christine Heuer, am Freitag, 10. September 2014 um13 Uhr und dreiundzwanzig Minuten.

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Dietmar Moews meint: Hätte die sprachunsensibele Formulierung gelautet, „Das Projekt, das die Deutschen am meisten bewegt, ist der neue Atom-Müll-Castor V52, der als Endlager benutzt werden soll“, hätte meine Kritik anders ausgesehen.

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Die Behauptung, „eine CSU-Mautdiskussion,“ die bislang ohne konkrete Sachargumente von der STAATSKRISEN-Partei hochgejubelt wird, wird definitiv nicht in der Bevölkerung geführt – aber der Krieg, die Kriegsgefahr und die mangelhafte Verteidigungsfähigkeit der deutschen Bundeswehr, die deutschen Atommeiler gegen Killer-Drohnen zu verteidigen.

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Heute hat SPD-Führer, Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) erklärt, Russland Ukraineeinsatz bringt die deutsche Bundesregierung in neue Überlegungen zur Stärke der deutschen Verteidigungsfähigkeiten.

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Kriegsangst bewegt die Deutschen – eine CSU-Maut-Diskussion als Ausländerfeindlichkeit hat momentan nicht so eine hohe Reizhöhe.

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Die DLF-Redakteurin Christine Heuer muss zukünftig Texteinspieler vorher abnehmen, damit kein Lapsus von propagandistischer „CSU-Werbung“ auf Sendung geht, so wie heute Mittag.

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