„In Gaza ist die Not riesig, doch es bewegt sich nichts“

Lichtgeschwindigkeit 5065

am Freitag, 7. November 2014

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Titel NZZ, 5. November 2014

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Am Mittwoch, 5. November 2014 titelte die Neue Zürcher Zeitung mit einem Farbphoto und der Bildunterschrift:

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In Gaza ist die Not riesig, doch es bewegt sich nichts“. „In Gaza gibt es keine Zukunft“, sagte der Palästinenser Hamdan Bardas. Der Arbeiter einer Zementfabrik hat seinen Job verloren, da die israelische Armee das Fabrikgelände in Trümmer gelegt hat. Zwei Monate nach dem Krieg ist der Gazastreifen immer noch gelähmt. Es fehlt an allem – vor allem auch an politischem Druck auf Israel, die Blockade aufzuheben.

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Der im Juli gewählte neue israelische Staatspräsident (Staatsoberhaupt), Re’uven Rivlin, Nachfolger des Milizionärs Peres, hat nun erklärt, er träte für die „Ein-Staaten-Lösung“ ein. Welch eine absurde Geste! Als sei die Zukunft Palästinas eine Entscheidung, die Israel über die Köpfe Palästinas hinweg zu bestimmen hätte: Es ist völkerrechtswidrige Kriegs- und Massakerpolitik.

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Der Herr Rivlin verbindet mit seinem Ein-Staat-Palästina-Konzept aber konkrete politische Werte, die für alle generell wünschenswert sein müssten, außer für die ultrarechte Siedlerpartei „Jüdisches Heim“.

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Die Siedlungs-Okkupanten „verfluchen den Tag, an dem dieser Mann in dieses Amt gewählt worden ist“ (laut „neues deutschland“ vom 5. November 2014, in einem Siedler-Blog). Die Siedlerpartei-Leute wollen nicht: „Einen Staat, der auf Toleranz und Gleichheit aufgebaut ist, in dem alle Menschen, Juden und Araber gleichberechtigte Bürger sind“, wie es Rivlin möchte: „jeder Mensch muss das Recht besitzen, nach den Regeln der Toleranz so zu leben, wie es seinen Vorstellungen entspricht.“

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Palästinas Präsident Mahmud Abbas bezeichnet Rivlin als seinen Partner: „Ich glaube nicht, dass seine Ein-Staaten-Lösung umsetzbar ist; für die Palästinenser müssen alle Siedlungen geräumt werden … ich glaube auch, dass wir auf der Grundlage von Toleranz einen echten Frieden erreichen können.“

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Dietmar Moews meint: Welche kranke Massaker-Demokratie, die der winzigen Siedlerpartei die Rolle des Teufels zuschreibt – während Netanjahu so tut, als müsse er „siedeln“, weil sonst seine Regierungskoalition zerbräche.

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Die Wahrheit ist, der Massakerstaat muss aufhören, Massaker zu veranstalten. Wenn Netanjahu das nicht kann, muss er vor die Tür der Knesset gesetzt werden. Gerade hat der Massakerstaat erneut alle Grenzen zu Gaza abgeriegelt.

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Wieso redet der deutsche Alt-Außenminister Joschka Fischer von Waffenlieferungen nach Erbil aus Notstand der Kurden, dem Bombenkrieg gegen Serbien und Kosovo? Wenn er die Kinder von Gaza nicht im Notstand erkennen kann?

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Massakermenschen

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