Xi Jinping lernt von Demonstranten in Hong Kong

Juni 15, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9290

am Sonntag, den 16. Juni 2019

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Screen Shot theguardian.com

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Nachdem die offiziellen Zahlen mit 200 000 in Hongkong auf Millionen Demonstranten aufgerundet werden mussten, gibt es inzwischen zwei wirkliche neue Fortschritte:

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EINS Man konnte in alle Straßenschluchten blicken; es sah aus, als sei ganz Hongkong eine einzige riesige Demonstration. Außer der chinesischen Dienstklasse werden keine abweichenden Stimmen mehr wahrgenommen, als die Forderung nach Beibehaltung des bisherigen Rechts für die in Hongkong lebenden Chinesen. Das heißt: Keine Anpassung der Hohheits- und Polizeirechte auf Hongkong, wie sie totalitär in ganz China praktiziert werden. Es betrifft besonders, gegen strafrechtliche Auslieferungsforderungen Pekings gegen Chinesen in Hongkong, eine eigene Hohheit Hongkongs, nicht auszuliefern.

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Chinesen in Hongkong wollen nicht durch Peking politisch mundtot gemacht und unterworfen werden. Sie schätzen Kommunikation und Freiheitsrechte, die mal vom britischen Kolonialherren angenommen worden waren.

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ZWEI Die Innenpolitische kommunistische Führung in Peking sowie der Oberherr Xi Jinping haben jetzt, anders als vor 30 Jahren, 1989 am Tiananmen-Platz in Peking, anders als mit radikaler Waffengewalt gegen die demonstrierende Zivilbevölkerung in Hongkong 2019 gehandelt.

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Es wurden die Gesetzesänderungen, die das Parlament in Hongkong auf Geheiß Pekings durchbringen wollte, zunächst erstmal abgesetzt bzw. verschoben. Dabei geht es auch um „Gesichtwahren“ – keiner soll als Verlierer herauskommen.

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Sprecher der Demonstrationen haben jetzt allerdings angekündigt, dass kommende Woche weiter demonstriert werden wird. Die Bürger Hongkongs sind aufgebracht, weil die umstrittene Regierungschefin Carrie Lam bei der offiziellen Presseinformation lediglich die Aufschiebung, nicht die Aufhebung des Auslieferungsgesetzes kundtat, besonders aber, dass sich der Staat nicht für die gewaltsamen Polizeieinsätze entschuldigt hat und die Demonstration als Staatsstreich bezeichnete. Frau Lam will das Gesetz schnell von der Peking-treuen Mehrheit im nicht frei gewählten Legislativrat absegnen lassen.

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Die Demonstranten sehen ihr Aufbegehren als demokratische Kontrolle gegenüber undemokratischen Ermächtigungsaktionen, wie diesen Versuch, die Lage des öffentlichen Rechts mit dem der Volksrepublik Chinas anzupassen.

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Ein Sprecher der Demonstranten sagte:

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„2014 haben wir gesagt, es sei die letzte Runde, aber traurigerweise hat die regierung nicht auf uns gehört. Aber wir wissen, dass es jetzt wirklich die letzte Chance für uns ist … wenn du siehst, dass sich diesmal eine Million Menschen erheben, dann weißt du, dass Hongkong wirklich in Gefahr ist.“

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Dietmar Moews meint: Ich habe es längst gesagt: Die Seidenstraße ist keine Einbahnstraße.

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All die chinesischen SUV-Fahrer wollen nicht unter die Ein-Kind-Partei-Fuchtel zurück. Die Globalisierung der chinesischen Märkte hat eine soziale Rückwirkung auf die Wertvorstellungen und die Verhaltensweisen der chinesischen Bevölkerung.

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D. h. auch, was heute die Demonstranten von Hongkong gewagt haben, werden gelegentlich auch Massenchinesen anderswo in China wagen – sei es wegen der unglaublichen Umweltverschmutzung, der politischen Entmündigung und keinerlei privater Kulturfreiheiten der Individuen Chinas, wie sie aber anderswo sehen können – selbst in Afrika oder Russland.

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Mit der KI-Telematik hat sich die kommunistische Apodiktik zusätzlich einen Trojaner eingehandelt. Denn bald werden Algorithmen in die TELEMATIK des öffentlichen Lebens hineingestrickt, die keine Parteitagsbeschlüsse kennen, sondern allein die Profit-Optimierungs-Software.

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Hongkong atmet erst mal auf.

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