SYRIEN-U N-Gespräche: Sie können es oder nicht

September 28, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5903

Vom Montag, 28. September 2015

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So lange es die explizite Absichtserklärung der USA gibt, die Zersetzung der arabischen Welt, inbesondere auch von Syrien, zu beabsichtigen, sind alle Reden von der „Galerie“ unentgeltlich und nichtswürdig.

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US-Präsident Obama hat heute vor der U N-Vollversammlung schön geredet.

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Den vergangene Woche im Rollstuhl von einem US-Polizeibeamten erschossenen Afroamerikaner erwähnte Obama nicht.

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Unausgesprochen blieb, dass die USA nicht bereit sind, in eine Militär-Allianz mit Russland einzugehen, ohne die eigene Oberbefehlsmacht zu behaupten.

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Ein sogenanntes Angebot für eine „Allianz der Willigen“ unter US-Führung wird voraussehbar sachlich weder von Russland, noch von Iran, noch von Saudi-Arabien und auch kaum von der Türkei, nicht von China und nicht von Israel eingegangen werden.

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Der Chinese Xi Jingping hat sehr sachlich auf Gegenseitigkeit appelliert, also die UNO-Charta aus chinesischer Sicht unterstrichen, ohne Namen zu nennen.

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Russland-Regierungschef Putin hat seine Einschätzung in New York vor der UN-Vollversammlung vorgetragen, nämlich, dass Putin glaubt, Syrien, einschließlich der Assad-Regierung, und das syrische Militär solle gegen ISIS miltärisch unterstützt werden, damit der syrische Staat befriedet werden könne. Gleichzeitig sei Russland entschlossen die russischen Militärstützpunkte in Syrien selbst militärisch zu verteidigen.

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Dietmar Moews meint: Betrachtet man den Rücktritt von Boehner, des Kongress-Sprechers der US-Republicains, dem die RECHTEN im Nacken sitzen, ist deutlich, welch ein zahnloser Tiger die USA sind, wenn sie nicht mit der HIGH-END-Militärtechnik zuschlagen dürfen, sondern Augenmaß für die komplexe Lage benötigen.

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Was soll denn, außer einer gemeinsamen Lageerfassung der diversen Interessen und der empirischen Aufladungen, zu einer Befriedung bzw. zur Beendigung der Flucht und Völkerwanderung führen können, wenn sie lediglich als Kolateralschäden auf dem Plan von Cyber War und US-Drohnentechnik den Vorstellungsrahmen der Entscheider verbeulen.

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All das ist auch sehr peinlich für die NATO.

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Xi Jingping, Lehrer der Deutschen, herzlich willkommen!

März 28, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4253

am 28. März 2014

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Der chinesische Staatspräsident Xi Jingping bereist derzeit Europa und auch die Bundesregierung wird ihn mit hohen staatlichen Ehrformen willkommen heißen.

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China stärkt den Kontakt zu Europa und auch zu Deutschland. Die Disposition für diese Beziehungsentwicklung liegt in konkreten und allgemeinen politischen Interessen Chinas. Wir können aus der chinesischen Reisepolitik enorm lernen. Wir müssen nur fragen: Welche Interessen hat China? Welche Interessen hat China in der Welt? Welche mit dem Westen? Welche Interessen mit Europa? Welche Interessen hat Xi Jingping, sodass er als höchster chinesischer Vertreter Berlin und die deutsche Bundeskanzlerin besucht?

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Lernen müssen die Deutschen, was es heißt, die Lage zu erkennen und die Interessen der anderen zu erkennen und zu verstehen und mit den eigenen Interessen im Sinn mit anderen einen gelingenden Umgang zu entwickeln.

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Xi Jingping zeigt es uns gerade, wie es China gegenüber Deutschland anstellt.

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Die deutsche Regierung hat Schwierigkeiten, die eigenen Erkenntnisse, Einsichten und Politikkonzepte zur heutigen Gesamtlage und zu den vielseitigen Einzellagen zu benennen. Ein medienöffentlicher Diskurs über diese Lage ist unerwünscht. Die Massenmedien betreiben diese allgemein-öffentliche Diskussion nicht offen. Wir haben einen verstockten Blockparteienbetrieb mit Tagesschau und Heute-Sendungen, die unter dem Sammelbegriff „Aktuelle Kamera“ laufen können.

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Die Deutschen sollten mal üben, die Lage zu peilen. Die Lage zu IT-Revolution, zu Cyber war, Israel, zu Obama, zu London, zur EU, zu Syrien, zu NSA, die Lage zu Erdogan und so weiter, statt immer wieder zu hetzen und unsinnige Forderungen zu stellen. Wer zwingt uns eigentlich, eine Ukrainepolitik zu machen, ohne die Ukrainelage zu benennen? Wer zwingt uns, statt eine Ukrainelage zu erkennen, unseren Friedenspartner Putin zu bedrohen? Wie blöde sind wir? Wer will das?