EUROPA WÄHLT 2014 – aber wer ist Europa? – der Sündenbock

Mai 20, 2014

 

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am 20. Mai 2014

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Kommenden Sonntag, den 25. Mai 2014, ist Wahltermin. Es finden vielseitige Kommunalwahlen in Deutschland statt, z. B. in NRW, aber auch das Europa-Parlament wird gewählt, und die Ukraine wählt das Parlament in Kiew. Damit werden diverse politische Weichen für die Zukunft gestellt.

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Die EU-Bürger können zu weiten Teilen gar nicht sagen, welche Kompetenzen die EU-Politik wahrnimmt, welche die eigene Nationalregierung.

Sie wissen nicht, welche Entscheidungen, wo, in Brüssel, in Strassbourg oder in Berlin getroffen werden. Sie wissen auch nicht worum es geht.

Meist wissen die EU-Bürger eines EU-Mitgliedstaates nicht, um was es den Wählern eines anderen EU-Mitgliedstaates bei diesen Wahlen geht.

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Wenn überhaupt Wissen und Beurteilungsfähigkeit zu politischen Anliegen der Anderen besteht, dann, was die nicht wollen: Finnland und Holland wollen nicht für Italien und Spanien haften, Polen will die EU in die Ukraine hineindrücken, andere wollen eine EU-Gasenergiepolitik, Großbritannien will überhaupt nur Vorteile und keinerlei europäische Mitbestimmung usw.

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Dietmar Moews meint: Solange die nationalen Politiker, die einheimisch bekannt sind, der Öffentlichkeit immer und verlässlich erklären, dass alle politischen Flops und Kosten von der EU in Brüssel kommen, und immer behaupten, alle Vorteile aus Brüssel – und seien es Milliarden Subventionen – seien natürlich Verdienst der nationalen Politiker, die solche Leistungen in Brüssel der EU abgerungen haben wollen, so lange ist die EU der Sündenbock für alles.

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Eine Sündenbock-EU hat keine Identitäts- und solidaritätsstiftende Wirkung.


Namensänderung der Deutschen Bank verlangt – not too big to jail

Mai 20, 2014

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am 20. Mai 2014

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Dietmar Moews meint: Die sogenannte „Deutsche Bank“ soll die Bezeichnung „deutsch“ im Firmennamen ablegen.

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Die Deutsche Bank ist ein in zahlreichen schwerwiegenden Strafprozessen wegen betrügerischer Geschäftspraktiken angeklagt und hat milliardenhohe Strafzahlungen zu erwarten.

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Es sind aber keine Vorverurteilungen, sondern längst zugegebene räuberische Tatbestände. Die heutige Bankgeschäftsführung verhandelt längst über das Strafmaß bzw. den zurechenbaren Schadensumfang und das konkrete Haftungsvolumen.

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Gerade wurde die große schweizer Bank, die „Credit Swiss“ und ihre „Weißen Westen“, zur Milliardenstrafe verurteilt (nach der schweizer Banklizensierung haftet der schweizer Staat, für schweizer Banken bei Zahlungsnot. Deutschland haftet nicht für die Deutsche Bank.)

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Die Deutsche Bank ist eine große internationale Bank. Die Deutsche Bank ist längst keine deutsche mehr. Das reicht vom Hauptsitz der Konzernleitung, vor Jahren von Frankfurt am Main wegverlegt, jetzt in London, hin zu den internationalen Anteilseignern der Aktiengesellschaft „Deutsche Bank AG“.

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Inzwischen wurden weitere erhebliche Aktienanteile an ausländische Eigentümer verkauft, wie an den reichen Araber von Katar / Qatar (ca. 6 Prozent Mitbestimmungsrechte in wichtigen Geschäftsentscheidungen).

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Dietmar Moews meint: Die Deutsche Bank muss den Namen ändern und soll sich in „Strafprozess Bank mit indischem Vorstand und katarischem Großaktionär“ umbenennen.

Die profitorientierten strafrechtsrelevanten Geschäftspraktiken der Deutsche Bank haben die Gesamtertragslage in eine Schuldenlage verwandelt. Die zusätzliche Ausgabe von Aktien, jetzt, wegen Zahlungsschwäche, ist keine Investition, sondern Folge der strafrechtlichen Schuldlage.

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Die heutige „Deutsche Bank“ steht für die wirklichkeitsfremden Spekulationsspiele und Zielgeschäfte und die betrügerische Kreation von Gewinnpools mit Haftungssuspension der Bank und der Bankmanager,durch Auslagerung der geschäftlichen Verantwortung und Haftung.

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Der Name Deutschland wird seit Jahren von der Deutschen Bank durch das Labeling „Deutsche“ erheblich geschädigt.

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Die internationalen Bankenzusammenbrüche von 2008 und der völlige Ansehensverlust des Bankgewerbes und dessen Personal, als unzuverlässig und betrügerisch, wird in erster Linie von solchen internationalen Nichthaftungsgespenstern wie die Deutsche Bank erzeugt. Großbanken, wie die Deutsche Bank, die für das internationale Finanzgeschehen „systemrelevant“, also bei Bankrott das Finanzgeschehen von ganzen Staaten zum Zusammenbruch bringen, dürfen nicht das Ansehen eines ganzen Staates und dessen Staatsbürger in „Haftung“ nehmen – das ist unsittlich und Rufmord.

 


MOTHER NATURE’S SON – Der Film zum Orden

Mai 20, 2014

 

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am 20. Mai 2014

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MOTHER NATURE’S SON, der wunderbare Song von Paul McCartney

auf dem BEATLES WHITE ALBUM von 1968, hat im Original den typisch stumpfsinnigen Text. Mit „Scrambled eggs, oh Baby I love your legs“ – (Vater geworden, Gitarre genommen, Lied gedudelt) war es hier nicht getan. Aber humorlos wie „obladi, life goes on“ schwächen solche Texte die Freude am Singen und Mitsingen.

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Dietmar Moews hat sich eine kleine Personnage von drei Naturburschen entworfen – OHWO, YIBBEE und ein KLEINER HUND – die als MOTHER NATURE’S SONS in einer kurzen Bildsequenz auftreten.

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YIBBEE aus MOTHER NATURE’S SONS

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OHWO aus MOTHER NATURE’S SONS

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KLEINER HUND aus MOTHER NATURE’S SONS

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MOTHER NATURE’S SON – OHWO und YIBBEE: Der Film zum Orden der dem Heiligen Geist zum Verwechseln ähnelnden Himmelswürstchen“

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Bildsequenz von Dietmar Moews, Leipzig 1997

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Der Film zum Orden BILD 1

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Der Film zum Orden BILD 2

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Der Film zum Orden BILD 3

Der Film zum Orden Bild 3

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Der Film zum Orden BILD 4

Der Film zum Orden Bild 4

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ZUENDE


Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Mai 7, 2014

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am 7. Mai 2014

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VIII,5

Der Richter im Schönen ist der Meister-Entscheid des sinnmehrenden Könnens, Erschaffenem jeweils zuinnerst Wertrang und Unanfechtbarkeit eines Endurteils zu sichern.

Mit Vollzugsbeispielen erster Ordnung klärt und schirmt Werkweisheit vorsorglich die Wirkbereiche des Vollbrachten.

Im Maßgeblichen waltet die Überlegenheit allgültigen Entsprechens.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979