Leon Russell 1942 – 2016 – Kurznachruf

November 14, 2016
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Vom Montag, 14. November 2016

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Leon Russell, der amerikanische Musiker und Komponist, als Claude Russell Bridges, am 2. April 1942 in Lawton, Oklahoma, USA, geboren, ist 74-jährig, am 13. November 2016 in Nashville, Tennessee, USA, gestorben.

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Leon Russell hatte anfang der 1970er Jahre seine weltberühmte Zeit, als er die Tournee-Band „Mad Dogs and Englishmen“ anführte, die mit JOE COCKER eine Welttournee spielte. Er ispielte auf unzähligen Studioproduktionen als Sssionmusiker und Begleiter und weist eine Solo-Karriere mit 31 LP-Projekten, mit 430 Musikaufnahmen auf.

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Sein Bestseller war Joe Cockers Hit „Delta Lady“. Sein „Song for you“ wurde von über 100 Interpreten eingespielt.

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Leon Russell spielte als Pianist auf Beach Boys-Produktionen, ferner für John Lennon, Ringo Starr, George Harrison, als Vorbild von Elton John (Grammy-Nominierung) sowie Aufnahmesession für Bob Dylan, Frank Sinatra, Rolling Stones, Ike & Tina Turner, spielte beim großen George Harrison-Benefit-“The Concert for Bangladesh“, mit Bob Dylan und Eric Clapton.

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Leon Russell wurde im Jahr 2011 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

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Er hat sein Musikerleben auf höchstem Niveau und bei höchstem Ansehen unter seinen Kollegen und der Musikindustrie gelebt.

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BEATLES Ringo Starr 75

Juli 7, 2015
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vom Dienstag, 7. Juli 2015

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Paul Mc Cartney, George Harrison, Ringo Starr, John Lennon

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Ringo Starr, der Schlagzeuger der Liverpooler Beatles, wurde heute 75 Jahre alt:

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Ich gratuliere zu diesem Geburtstag und sende ihm herzliche Glückwünsche.

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Der im Jahr 1940 in Liverpool als Richard Starkey geborene Musiker, hatte sich bereits in jungen Jahren als der „beste Schlagzeuger“ Liverpools, in der im Jahr 1962 erfolgreichsten Profi-Beatband des Merseybeats, „Rory Storm and the Hurricanes“, einen Namen gemacht.

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Ringo spielte ungewöhnlich prägnant und temposicher und hatte für die damalige Combo-Besetzung (Drums, Bass, Gitarre, Stimmen) den völlig neuen Big-Band-Spielstil entwickelt.

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Als Ringo Ende 1962 von den Beatles angeworben wurde, entstand die heute epochale Beatlesmusik – wozu meist äußerst auf den Schlagzeugereffekt abgestellte Taktwechsel und Brakes gehörten, die Ringo hervorragend spielte. Ringo brachte auch aus seiner „Rory Storm/Hurricanes“-Zeit Stücke mit in die Beatles-Setlist, wie den Rocksong „Boys“, den Ringo als Schlagzeuger mit Emphase sang und mit unglaublichem Triolenfinale abschloss.

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In den heute über Youtube leicht zugänglichen Liveaufnahmen von Beatleskonzerten aus den 1962 bis 1965-Auftritten, zum Beispiel die beiden Sets von 1964 und 1965 der NEMS New Musical Express-Preis, sind hinreißend:

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John Lennon, der Rhythmusgitarrist dreht sich im Finale von „Long Tall Sally“ dem hinten sitzenden Ringo zu und man sieht, wie Lennon staunt und begeistert lacht, den teuflisch spielenden Ringo am Schlagzeug so hervorragend mit zweiunddreissigstel Triolen und synkopischer Fussarbeit zu erleben.

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Ringo Starr spielte seit 1962 bis 1970 mit den Beatles. Ringo blieb auch danach ein beliebter Schlagzeuger bei den folgenden Solo-Projekten und Studio-Aufnahmen der John Lennon Plastic Ono Band, mit George Harrison und anderen sowie bei über 30 eigenen Ringo-Popmusik-LPs.

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Ringo gründete auch, gemeinsam mit den drei anderen Beatles, die Kunst-Firma APPLE – wobei enorm viel Geld verbrannt wurde.

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Ringo Starr war mehrmals verheitatet. Sein Sohn Zak Starkey wurde ebenfalls ein hervorragender gefragter Schlagzeuger, der zahlreiche inzwischen gestorbene Schlagzeuger der ersten Beat-Generation in Konzerttourneen und Studioproduktionen ersetzt hat, wie Keith Moon bei The Who oder John Bonham. Es gab Benefit-Konzerte, wo Vater und Sohn Starkey gemeinsam trommeln.

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Dietmar Moews meint. Ich möchte meinen Geburtstagsgruß mit dem weithin unterschätzten Hinweis verbinden, dass alle weltbekannten britischen Bands der Beatlesmania erst mit ihren besonders guten Schlagzeugern (z. B. Bobby Elliot / The Hollies, Kenny Jones / Small Faces, Ginger Baker / Cream, Charly Watts / Rolling Stones, Pete York / Spencer Davis Group) an die Spitze kamen. Während die Bands, die keinen genialen Trommler hatten, ihre Schallplatten mit Studio- und Leihtrommlern aufnehmen mussten. Und nicht anders war es mit den US-Bands, ob Beach Boys, The Byrds, Walker Brothers, The Monkees, deren Platten wurden teils vollständig im Studio von „The Wrecking Crew“ aus Los Angeles perfekt eingespielt – und die „echten“ Bands hatten dann bei Liveauftritten das Problem, ihre Plattensongs überhaupt vorspielen zu können: „Hey Mr. Tambourine Man, play a song for me“.

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Ringo Starr jedenfalls war eine Stärke der Beatles-Livemusik, deren Besonderheit auch anerkannter Maßen war, dass sie wie ein Mann auftraten, wie Vierlinge, gleichen Pilzfrisuren, alle vier Musiker mit der gleichen Frechheit, Lockerheit, Dynamik und Witz, Frisur und Typen. Doch das wirkte anders als eine Big-Band, ein Matrosenchor oder eine Tanzmusik-Combo mit einheitlichen Glitteranzügen.

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Die Beatles kamen wie ein Typ. Sie spielten alle vier mit einer bis dahin ungekannten Dynamik und abgestimmter, mitreißender Kraft.

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Der heute 75-jährige Ringo gab mit einem kurzen persönlichen Fernsehgruß an alle Beatles-Fans „Love and Peace“ sinnlichen Ausdruck von seinem ungewöhnlichen sinnlichen Leuchten.

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Ringo Starr lebt heute angeblich in den Hügeln von Los Angeles und genießt sein Altersleben – immer noch mit neuen Auftritts- und Studiomusikprojekten beschäftigt. Ringo hat immer noch einen Plattenvertrag für neue Werke.

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Wenn man im Stadion hört „Zieht den Bayern die Lederhose aus“, dann ist es nach dem von RINGO gesungenen „We all live in a yellow submarine“ – dem Beatlessong von Paul McCartney. Ringo ist also präsent.

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Joe Cocker 1944 – 2014 – Kurznachruf

Dezember 22, 2014

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am Montag, 22. Dezember 2014

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Der Rocksänger Joe Cocker ist heute 70-jährig in Crawford / Colorado / USA an einem langwierigen Lungenkrebsleiden gestorben.

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Joe Cocker spielte 1969 mit seiner Grease Band beim großen Love and Peace-Festival in WOODSTOCK / USA und drang allein mit „A little help from my friends“, dem im Original, 1968, von Ringo Starr gesungenen Sergeant Pepper’s -Song, von Null auf Hundert, vollkommen bis an die Prominenten-Spitze der damaligen Welt-Popmusik durch:

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Cocker = Woodstock

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Der in Sheffield geborene und aufgewachsene Metallarbeiter sang bereits mit 15 Jahren in einer Amateurband, unter dem Namen Vance Arnold and the Avengers, bald als Vorband bei den Rolling Stones. Und Joe Cocker erhielt einen Musikindustrie-Vertrag mit DECCA und gehörte der damals noch vollkommen ungefragten Blues-Rock-Ausprägung, als ästhetische Variante der Beatles-Beat- und Popmusik an.

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She came in to the bathroom window“ (Beatles), „Delta Lady“, „Cry me a river“, „The Letter“, „You can leave your hat on“, „Unchain my heart“, „Up where we belong“, „Feelin‘ allright“, „When the night comes“, „You are so beutifull“, „Now that you’re gone“ – überwiegend Cover-Versionen von bereits erfolgreichen Songs, erhielten von der einzigartigen gebrüllt-rauhen Cocker-Stimmkunst einen ganz eigenen „Touch“. Das genügte, Joe Cocker über all die Jahre als authentisch und hörenswert zu empfinden.

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Im Jahr 1972 entstand eine Tournee-Rock-Blues-Big-Band „Mad Dogs and Englishmen“ – und Joe Cocker war der Sänger: „River deep Mountain high“. Die erste Sahne der damaligen Mucker machten Joe Cocker zum Superstar: Chris Stainton sein Komponist und Arrangeur, Leon Russell, einer der damalige Live- und Studio-Cracks.

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Dietmar Moews meint: Als Hans Hartz der Beck’s-Bier-Reklame hat jeder die Stimme von Cocker im Ohr.

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Eine GOLDENE KAMERA und bis zuletzt ausverkaufte Live-Konzerte – stets mit hervorragenden Musikern, Big Band-Schlagzeuger und kostbaren Background-Sängerinnen – schließlich die Promotion der von uns schon als Teenager kreiierten LUFTGITARRE, durch seine spastischen Arm-Ruderbewegungen und ein legendärer Alkoholkonsum sind die Attitüden.

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Jahrelanger Lungenkrebs war Joe Cockers einsame Lebenserfahrung bis zum Tod, an seinem provinziellen Wahlwohnort in Colorado / USA.

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