WE LOVE YOU – 1967 spielte Nicky Hopkins das Klavier-Intro für die Rolling Stones

Juni 13, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7380

Vom Mittwoch, 14. Juni 2017

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Vor nun also 50 Jahren komponierten die Rolling Stones das bombastische Pop-Stück WE LOVE YOU. Man arbeitete in London, wo die Beatles am „Seargent Pepper-Album“ bastelten.

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WE LOVE YOU war der FLOWER-POWER-symbolische Beitrag der Rolling Stones, auf den ein halbes Jahr später das globale ALL YOU NEED IS LOVE der Beatles folgte.

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Während Lennon/McCartney bei WE LOVE YOU die Studioaufnahmen gesanglich unterstützten, traten die Rolling Stones bei ALL YOU NEED IS LOVE mit auf.

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WE LOVE YOU brachte letztmalig BRIAN JONES, den Gründer der Rolling Stones, in der Mitte der Studioarbeit, er spielte Mellotron, wenn auch das Klavier Nicky Hopkins (1944-1994) spielte.

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BRIAN JONES im freien Fall

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und im Promo-Video dann Mick Jagger, Keith Richards und Marianne Faithfull ein OSCAR WILDE-TRIBUNAL aufführten. BRIAN JONES war Im Gefängnis oder im Drogen-Entzug und nicht mehr bei Kräften. Die Band konnte mit dem „kaputten“ Brian Jones nicht mehr in Konzerten auftreten. Und er war nicht mehr überzeugt, zu spielen, was die Stones machten (es wurde eine erfolgreiche DECCA-Zeit mit dem Popmusik-Manager Andrew Loog Oldham).

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Folgendes kostet etwas Zeit – man erfährt etwas über Brian Jones und die Rolling Stones.

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Allein die gesamte Zusammenarbeit der Beatles und der Stones in jener Zeit, bildet das gesamte ZEITSTIL-Spiel ab. Letzte Auftritte hatte Brian Jones dann im ROLLING STONES ROCK’N ROLL CIRCUS, wo er zu SYMPATHY FOR THE DEVIL die Rumbakugeln klapperte, während John Lennon und Yoko Ono eine erstmalige THE DIRTY MAC (PLASTIC ONO BAND) gaben und THE WHO das legendäre KurzPopOper-Geniestück A QUICK ONE WHILE HE’S AWAY sangen und dann die herausragenden JETHRO TULL mit IAN ANDERSON und SONG FOR JEFFREY aufleuchteten – Hallelujah.

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Dietmar Moews meint: Wir waren damals über Between the Buttons – die LP im Frühjahr 1967 – entsetzt bzw. enttäuscht. Als WE LOVE YOU kam, waren wir überrascht. Es gefiel. Es war aber gar nicht spielbar.

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Mit We Love you – im Mai 1967 – hatten die Rolling Stones gemacht, was die Beatles seit November 1966 in Abbey Road Studios machten – nicht live aufführbare Schallplatten-Produktionen mit Klangexperimenten und Multiplay zu produzieren.

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Hier war BRIAN JONES noch eigenartig beteiligt. Wie auch bei der schrägen LP, zum Weihnachtsgeschäft 1967, als Antwort auf „Seargent Peppers Lonely Hearts Club Band“, der Stones „Their Satanic Majesties Request“.

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Ende 1967 dankte Brian Jones innerlich und drogistisch ab, war an Beggars Banquet kaum noch („No Expectations“ und HOOHOO-Stimmen bei „Sympathy for the devil“) und bei „Let it Bleed“ von 1969 nur noch bei „Midnight Rambler“ im Studio.

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Man darf sich wundern – damals ging es den Musikern um ein Weiterkommen, nicht ums Geldmachen. Die Stücke waren oft armes Gedünkel:

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IN ANOTHER LAND – von Bill Wyman, dem Bassspieler der Rolling Stones komponiert und gesungen, kam auf die LP Their Sataninc Majesties Request, als sich Brian Jones noch engagierte – vor 50 Jahren.

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Rolling Stones THEIR SATANIC MAJESTIES REQUESTS 1967 LP

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EILMELDUNG +++ EXTRA NEWS +++ ECHTZEIT

Mai 29, 2017
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Vom Dienstag, 30. Mai 2017

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Köln Süd offen! 2017, am 20. Mai, bei Dietmar Moews, Mainzer Straße 28

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Wer sich als Mitbürger im täglichen Kampf („Spare in der Not, dann hast du Zeit dazu“) noch fortlaufend mit täglichen Neuigkeiten und den wichtigen politischen Geschehnissen und Planspielen einlässt, der möchte verlässliche Medien, die ihm gültige Informationen bereitstellen, die die Themen der Wichtigkeit nach auswählen, die wichtige Meinungsspiele und Fragwürdigkeiten ihm näher bringen – kurz, Zuverlässigkeit und Sparsamkeit heißen die Qualitäten für die Publizisten.

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Aber was passiert?

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Screen Shots, sämtlich Mai 2017

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Ein Fußballergebnis schnellstmöglich nach dem Abpfiff ist für die Öffentlichkeit nicht wert, genauso laut herausgestellt zu werden, wie die Havarie eines Atommeilers.

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Dietmar Moews meint: Ein gemäßigter Ton in der Informationsbereitstellung bedeutet ja nicht, dass dadurch Wichtigkeit oder Wahrheit versteckt werden.

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Dauerlärm desensibilisiert und macht schwerhörig.

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Der Presslufthammer von KNALLROT eingeblendeten EILMELDUNGEN überbrüllt jede Stimmung, in der trotz Tagesvolllast noch zusätzliche Informationen aufgenommen werden können. Und welch ein SCHEISS aa als wichtig ausgestellt wird:

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Schoko-Test zu den Chocolate Sculpture, With a Bitter Taste of Colonialism

Februar 6, 2017
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Vom Dienstag, 7. Februar 2017

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KAKAO-Plastiken aus Dem. Republik Kongo in New York

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Auf Long Island, quasi New York, gibt es ein Skulpturen Zentrum in dem momentan eine Ausstellung mit Plastiken, also aufgebauten Figuren, aus der Demokratischen Republik Kongo gezeigt werden. Kongo ist traditionell ein Kakao-Anbau- und Exportland. Witz – nebenbei – soll sein, das einige der Künstler noch nie Schokolade gegessen haben sollen.

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Einzigartig ist, dass die „Bildhauer“ ihre oft lebensgroßen Figuren aus Kakaomasse plastisch aufgebaut haben.

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Der Ausstellungsbesucher Randy Kennedy hat für die New York Times folgenden Bericht publizieren lassen:

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Bis zu dieser Woche hatte der analphabetische Palmennuss-Pflücker und Schnitzer und Skulpteur, Mathieu Kasiama, der aus einer unmündigen Region der demokratischen Republik Kongo, einer der kommunistischen Kongo-Varianten, seine Heimat niemals vorher verlassen. Allein in einem Flugzeug und bis dahin noch nie Schokolade probiert, war das Material Kakaobohnen, aus dem seine Figurenkunst entsteht, das wichtigste Exportgut aus Kongo, dass die Kolonialherren aus Belgien unter brutalen Bedingungen für westliche Handelsgesellschaften ausgebeuten.

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In den Tagen im Skulpturen-Zentrum von Lang Island City, das zu Queens/New York gehört, konnte Kasiama ein für ihn ungewöhnliches Ausstellungserlebnis kennenlernen, nämlich Kunstwerke von Künstlern seiner Heimatsstadt Lusanga, die aus so viel Schokolade gemacht waren, dass man es riechen konnte. Dunkelbraune massive Schokoladenfiguren, etliche lebensgroß, wie sein “Man Is What the Head Is” — und weitere die die Arbeiten der Congolese Plantation Workers Art League, einer neuen Künstlergruppe, die ihre Werke erstmals in die USA bringen (The SculptureCenter show continues through March 27.)

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Kakao-Plastiken aus Afrika

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Für Kasiama und die zehn anderen Gruppen-Mitglieder, ist die auslösende Erfahrung in Europa gewesen, dass die westliche Kunstwelt kommerziell gemacht wird. Und dass tatsächlich angefangen von Erlösen für kleine Schokoladenfiguren größere Galerien fast 100,000 Dollars für die Gruppe gebracht hatte – was für seinen Heimatort ein sensationeller Geldbetrag ist, wo viele Leute nur 20 Dollar im Monat verdienen. Kasianga sagt:

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Das hilft stückchenweise“ über einen Übersetzer, der das ursprüngliche Kikongo mit Französisch entmischen muss.

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KAKAO-Plastik aus Afrika in New York

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Doch Geld zu verdienen ist nur ein Zweck dieser besonderen Künstlergruppe, die damit ebenfalls in das hochsensible Gebiet der nachkolonialen Politik und dem fortschreitenden Kunstwelt-Reichtum beikommt. Der niederländische Künstler Renzo Martens und eine Gruppe europäischer Kollegen haben zur Unterstützung der Kongo-Künstler aufgerufen, zumindest die Wahrnehmung des neuen Spannungsfeldes zwischen Afrika und dem Westen. Denn indem sie ein Luxusgut wie Schokolade als Kunstmaterial verwenden, liegt darin etwas Grenzgängerisches der afrikanischen Arbeits und des Landes und weist damit eine typische Beziehungslinie zur institutionalisierten westlichen Kunstwelt. Kunstförderung kommt für Museen manchmal von multinationalen Konzernen wie Unilever, die von der kolonialen Ausbeutung profitiert haben – Unilever unterstützte jahrelang die Tate Moderns Turbin Hall Commissions in London.

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Der Provokateur Martens, der im Jahr 2008 eine Quasi-Dokumentation „Erfreuliche Armut“ portraitierte, mit dem Versuch kommerzielle kongolesische Photografen zu ermuntern iihre Kameras von Hochzeiten und Geburtstagsfeiern auch mal der Armut und der Gewalt, die sie umgeben, aufzunehmen, um dadurch erstmalig Erste-Welt-Geld zu verdienen, was Angelegenheit der neuen Medien des Westens bereits sei.

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Cedrick Tamasala’s hat dazu einen Film, “How My Grandfather Survived” (2015), gemacht, der die Arbeit der Congolese Plantation Workers Art League collective, als Ergänzung der Ausstellung im SculptureCenter mit Credit Joshua Bright for The New York Times, zeigen kann.

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Der Film erregt viel Aufmerksamkeit, teils beißende und beleidigende Herabwürdigungen. Der Kunstkritiker Dan Fox schrieb im Frieze Magazin, man hätte es mit den banalen stereotypen Vorurteilen zu tun, die Martens als Kritik vorbringt, eigentlich aber nur die Kunstbesucher auszubeuten, die gerne demonstrieren, für „authentische Kunst“, sich politisch zu engagieren.

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Aber Martens Engagement endet hiermit nicht. Er ist mit seiner Familie nach Kongo gegangen und hat dort eine Organsiation gegründet, das „Institut für menschliche Aktivitäten“, das bereits in Kinshasa, der Hauptstadt des Kongo, begonnen hat, mit Künstlern dafür zu arbeiten, ehemalige Plantagenarbeiter zu ermutigen, sich selbst zu formieren und zusammenzuschließen und über das Kunstmachen zu lernen, wie man zusammenarbeitet.

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Martens berichtet: „Leute werfen mir vor, ich sei neokolonialistisch. Aber die Welt ist neokolonial. Und um da herauszukommen, brauchen wir eigene Strukturen. Ich fühle, dass es so viel Ungleichgewichtigkeit in der Welt gibt, dass man dagegen nicht mit kritischer politischer Kunst arbeiten kann, wenn sowas in den Machtzentren gezeigt würde. Gerade weil ich ein weißer Mittelklasse-Künstler bin, muss etwas machen, wie dieses.

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Seit dem Start in Lusanga hat der Plan bereits Wurzeln gebildet und weitere Akteure gefunden. Eleonore Hellio, eine französische Künstlerin und Lehrerin, die in Kinshasa lebt, ist eingestiegen: „wir haben einen offenen Aufruf zur Beteiligung an einem Skulpturen Workshop gemacht und es sind viele Teilnehmer gekommen. Dann haben wir versucht, Leute auszusuchen, die eigene Vorstellungen von ihren Lebensbedingungen haben und was zu sagen haben – ähnlich wie eine Eignungsprüfung für das Kunststudium, auch um eine Gruppendynamik auszulösen. Dabei waren einige schon Holzschnitzer, die für Touristen Souvenirs oder Fetisch-Objekte machten. Und Europäer und Künstler aus Kinshasa, die dabei halfen, Teilnehmer einzuwerben, sagten ausdrücklich, dass sie kein Künstler-Coaching nach eigenen Anforderungen machen und nicht Themen, Titel und kreative Entscheidungen führen.

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Die Teilnehmer waren zwichen 20 und 85 Jahre alt. Die aktuelle Gruppe umfasst neun Männer und zwei Frauen. Nach eingehenden Debattenm entschlossen sie sich Kakao als das Material für ihre Figuren zu wählen, weil einige von ihnen Einwohner der Kakaowirtschaftsregion sind, Kakao angebaut haben und an Gesellschaften lieferten, aber hauptsächlich weil Schokolade eine tiefsitzende Verbundenheit zwischen Afrika und dem Westen kennzeichnet.

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Keiner dieser Gruppe C.A.T.P.C. – keines der Mitglieder hat jemals im Leben Schokolade von Chocolatiers probiert. Frau Hellio meint, wenn man die französischen Abkürzungsbuchstaben benutzt, verwandelt sich die Schokolade in eine überraschende Beschaffenheit als Kunstwerkstoff – so lange sie nicht zu warm wird. Dazu gibt es bereits eine Vorgeschichte in der zeitgenössischen Kunst von Dieter Roth, Paul McCarthy, Janine Antonu und Hannah Wilke.

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KAKAO-Plastik mit Kakao-Plastiker aus Kongo

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Künstler in der kollektiven Arbeitsweise haben inzwischen außerhalb der Stadt einen erstaunlichen Platz gegründet, wo man in Familienproduktion, die zu Fabrikanten gehört, aus Flussschlamm Originalfiguren macht, die ebenfalss als Kongo-Kunst gilt. Solche Werke werden inzwischen in 3-D- geskannt und in Amsterdam akquiriert, wo dann Figuren aus ungesüßter Schokolade hingesendet werden und auch von französisch-belgischen Firmen aus afrikanischen Kakaobohnen hergestellt werden.

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Die Sammlerobjekte wurden auch bereits in Deutschland gezeigt, in England und in den Niederlanden. Erlöse gingen an die Künstler und zum Neuanbau von Früchten, Palmen und Kakaogärten in Lusange – wo das Projekt jetzt „POSTPLANTATIONS“ heißt.

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KAKAO-Plastik aus Kongo in einer Ausstellung in New York 2017

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Im kommenden Frühjahr wird das Institute for Human Activities zusätzlich ein kleines Kunst-Zentrum eröffnen, mit einer Bücherei, einer Konferenzhalle und einer Galerie, die von OMA gestaltet wird, der Architekturfirma die Rem KOOLHAAS gegründet und teils durch Spenden aus der Kunstwelt finanziert wird.

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Dietmar Moews meint: Ich finde die Schokolade als Figuren etwa so bedeutend, wie die roten LINDT-Weihnachtsmänner und die grünen AFTEREIGHT Weihnachtsmänner. Udo Lindenberg malt mit buntem Likör und Ho Shi Minh mit Blut.

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Die interessantere Architektur des REM KOOLHAAS, wenn er seine Gebäude aus Schokolade gemacht würden, zeigen etwa in die Richtung, der ich nicht folgen möchte. Wieso sollen verschrumpelte umbaute Räume von KOOLHAAS besser werden, wenn sie aus Schokolade gemacht wären?

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Schlechte Architektur von einem schlechten Architekten, der ein guter Kaufmann ist, wird nicht dadurch interessant, wenn der Dichter arm ist, blind ist oder unter Droge steht. Für die Kongoarbeitslosen werden mit dem Blödsinn Schlingensiefsche Verantwortungslosigkeiten aufgezogen, an denen sich die Macher der SALONPERSONNAGE wärmen.

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Immerhin – The New York Times und The Guardian haben für den Schoko-Stich erwärmen können.

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