Schoki-Test mit CHOCOLAT BONNAT JAVA „Indonèsie“ au lait 65% de cacao

November 10, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8665

am Sonntag, 11. November 2018

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Dietmar Moews meint:

Guten Morgen, schöne Müllerin!

Wo steckst du gleich das Köpfchen hin,

Als wär‘ dir was geschehen?

Verdrießt dich denn mein Gruß so schwer?

Verstört dich denn mein Blick so sehr?

So muß ich wieder gehen.

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O laß mich nur von ferne stehn,

Nach deinem lieben Fenster sehn,

Von ferne ganz von ferne!

Du blondes Köpfchen, komm hervor!

Hervor aus eurem runden Tor,

Ihr blauen Morgensterne!

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Ihr schlummertrunkenen Äugelein,

Ihr taubetrübten Blümelein,

Was scheuet ihr die Sonne?

Hat es die Nacht so gut gemeint,

Daß ihr euch schließt und bückt und weint

Nach ihrer stillen Wonne?

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Nun schüttelt ab der Träume Flor,

Und hebt euch frisch und frei empor

In Gottes hellen Morgen!

Die Lerche wirbelt in der Luft,

Und aus dem tiefen Herzen ruft

Die Liebe Leid und Sorgen.“

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(Wilhelm Müller 1794-1827; „Morgengruß“, aus Die schöne Müllerin“, 1823)

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Ich probierte eine französische Chocolat BONNAT „Indonésie“ JAVA Chocolat au lait, 65% Cacao, Bean to Bar hergestellt von dem Hersteller Bonnat Chocolatier, 8, cours Sénozan – BP 48 – 38502 VOIRON (Isère) cedex FRANCE. Dies ist eine zweite Testrunde zu dieser Bonnat Java im Jahr 2018. Der Kaufpreis blieb bei 5 Euro 60 im November 2018.

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Kurz vorab: Diese Milchschokolade ist enorm fein, fett und nicht zu süß. Sie ist mit 5,60 EURO für 100 Gramm in Köln ziemlich kostspielig. Sie knackt bei Zimmertemperatur sehr gut hart, ganz fein und bricht sauber. Der klare Abbiss, ist vollkommen, fett und sehr schokoladig – ohne weitere Aromen.

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…Das Unternehmen wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert …“. Zit. nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt angeblich Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen an – hier Cacao INDONESIEN. – Dazu muss man wohl nicht nach Voiron reisen und kann in Köln nachfragen.

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Diese Sorte von Bonnat Chocolatier ist eine „Bean to Bar“ gefertigte Hochqualität. Der französische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt, und erhielt von Bernardini sechs von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist superlativ und setzt BONNAT bei ihm an die Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern. Hier indes bei Dietmar Moews in LICHTGESCHWINDIGKEIT stehen Bonnat Schokoladen eigentlich neben WILLIE’S und einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne –, und erhält hier ein kleines MINUS: Keine Bio-Siegel und nicht FAIRTRADE. Das ist beste kostspielige Schokolade mit unakzeptabler Ausbeutung der Kakaoanbauern. Die Bonnat 65% Cacao gefällt dem Tester volkommen.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Milchschokolade ist genau so und dem Tester nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt hervorragend frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition sehr gelungen passend. Man schmeckt die VOLLMILCH. Der Bonnat-Vertreter erklärte bei der Verkostung, die im Jahr 2016 bei Hernando Cortez in Köln von Bonnat durchgeführt worden ist, BONNAT beziehe das Vollmilchpulver exklusiv aus Bayern, wo es nur diese Qualität gäbe. Demnach wäre ein Kuhgeschmack kein Ausrutscher im Vergleichstest, sondern die von Bonnat beabsichtigte Geschmacklichkeit als Vollmilchschokolade. Diese JAVA ist nicht „kuhfrei“ – es ist mehr der unangenehme säuerliche Kuhgeschmack, der bei diesem Test im Vergleich markant ist.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit dem Schriftzug BONNAT. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind ideal, dass man sie hervorragend brechen kann. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Schokoladenmasse verkleistert nicht, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Auch weil die INDONESIEN sehr begeisternd fein ist. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, keinen Emulgator, kein Lecithin – Cacao, Cacaobutter, Zucker und – eben – Milchpulver mit Kuhgeschmack, in Köln. BONNAT liefert zweifelsfrei Welt-Spitzenkunst. Hier mal nicht als an den Fingern fettende Fettbombe.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade CHOCOLAT BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: Dezember 2019.

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Ein schöner beigefarbener Papierumschlag mit schwarzen und hellgrünen und goldenen Kunstschriften und weiteren farblichen Akzenten, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit der Kathedrale von VOIRON sowie feine Verzierungen, rückseitig, mit dem Sinnspruch:

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„Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’áme“, dazu deutsch, englisch, französisch betextet:

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen. Dem Tester gefiele reines Silberpapier besser. Der Bonnatvertreter erklärte, Bonnat bezöge dieses beschichtete Papier extra aus Italien, wo es exklusiv produziert würde.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Diese frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht dezent (man riecht den relativ starken Kuhgeschmack nicht), wie es besser nicht geht.“

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Der Kaufpreis liegt mit 5 Euro 60 für 100 Gramm doppelt zu hoch und ist nicht preisgünstig. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann. Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht ordentlich Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT beurre de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade aus INDONESIEN, JAVA, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, poudre de lait, (65% Kakao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g:

 

Energie 2596 kj / 626 kcal;

Fett 49 g;

davon gesättigte Fettsäuren 31,5 g;

Kohlehydrate 40,5 g;

davon Zucker 30,6 g;

Eiweiß 8 g;

Salz 0,13 g.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade von Hernando Cortez schon wegen der besonderen Feinheit probeweise:

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Sie ist sehr gut!

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BEWERTUNG: FÜNF von SECHS Punkten als Bean to Bar.

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Ich mache Abstriche von der Höchstbewertung gegenüber Bernardini bei Bonnat – fünf von sechs Punkten, weil hier LUXUS ohne Not durch Ausbeutung der Kakaobauern und weder BIO-Gentechnikfrei noch mit FAIR-TRADE rausgebracht wird. Das ist bei dem hohen Verkaufspreis der Abstrich.

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. KEINE Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, unstimmig hoher Zucker-Anteil, viel Eiweiß und die Spur Salz. Georg Bernhardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell hierzu nicht getroffen!

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Kakaobauer, eine Transportfirma, Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer an den hochwertigen Produkten.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels, wie BIO oder FAIR-TRADE, für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten, gemacht sind. Man kann es beinahe umdrehen und annehmen, wo solche Lables geführt werden, handelt es sich Industriequalität und nicht um „Bean to Bar“.

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Kleine Qualitäts-Chocolatiers haben oft kein Fair-Trade-Lable, weil zunächst ein Kunstwerk, eine Kreation als Liebhaber, Amateur, Dilettant experimentierend dem weltberühmten Künstlerkonzept der „SELBSTAUSBEUTUNG“ herausgebracht wird – man reist selbst persönlich zur Plantage, conchiert selbst, testet Ideen, die dann nicht marktfein werden – wer will schon Senf mit Kivi und Rübensaft kandiert?

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Wer also bemängelt, dass BONNAT in Frankreich kein pestizidfreies Leitungswasser hat, weil es auch in ganz Europa kein „BIO-Brot“ gibt (wegen belasteten Wassers), der muss einfach wissen, dass Gries-Spaghetti mit Tomatensoße VEGAN sind – na und?

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ACHTUNG: Diese Hernando Cortez trägt also nicht das EU-Industriesiegel BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Massen-Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider? NEIN.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester und Chocolatier in Bonn, erwähnt diese Hernando Cortez in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit Choceur Alpenmilch Vollmilchschokolade 30% Kakao von ALDI-SÜD

Mai 3, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8137

Vom Freitag, 4. Mai 2018

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Dietmar Moews meint:  

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Meine Laute hab‘ ich gehängt an die Wand.

Hab‘ sie umschlungen mit einem gründen Band,

ich kann nicht mehr singen, mein Herz ist zu voll.

Weiß nicht, wie ich’s in Reime zwingen soll.

Meiner Sehnsucht allerheißesten Schmerz

Durft‘ ich aushauchen in Liederschmerz,

Und wie ich klagte so süß und fein,

Glaubt‘ ich doch, mein Leben wär‘ nicht klein.

Ei, wie groß ist wohl meines Glückes Last,

Daß kein Klang auf Erden es in sich faßt?

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Nun, liebe Laute, ruh an dem Nagel hier!

Und weht ein Lüftchen über die Saiten dir,

Und streift eine Biene mit ihren Flügeln dich,

Da wird mir so bangen, und es durchschauert mich,

Warum ließ ich das Band auch hängen so lang?

Oft liegt’s um die Saiten mit seufzendem Klnag.

Ist es der Nachklang meiner Liebespein?

Soll es das Vorspiel neuer Lieder sein?“

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(Wilhelm Müller 1784-1827; „Pause“ aus „Die schöne Müllerin“ von 1823))

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Ich probierte eine deutsche Vollmilch-Schokolade für ALDI-Süd „Choceur Alpenvollmilchschokolade 30% Kakao; das Produkt ist nicht Bean to Bar, und wird von der Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG in 66720 Saarlouis hergestellt.

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Kurz vorab: Diese angeblich Vollmilch-Schokolade tritt als klassisches Format der bekannten 100 Gramm Tafeln in freundlichem Billiglook auf und ist mit Verkaufspreis bei ALDI-Süd von 49 Cent billig (ein Pfund Zucker kostet ca. 6 Euro. In dieser Schokolade kauft man Zucker quasi zum doppelten Preis).

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Das Gebinde mit 100 Gramm Einwaage hat eigentlich die klassisch längliche Form, die Einteilung der Tafel ist von den üblichen Bruchrillen aufseitig strukturiert. Die Unterseite ist glatt. Die äußere Aufmachung ist mittel. Besonders die plastikartige lilapause-blaue Außenhülle, ohne weitere Innenhülle, ist bereits zum Anfassen unangenehm.

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Diese Milchschokolade besteht aus einer sehr süßen Braunmasse mit mindestens 30% Kakao, der die braune Farbe macht. Das Anbaugebiet und die Sortenmischung als BLEND wird nicht genannt und ist nicht zu schmecken. Die Rezeptur besteht überwiegend aus Industriezucker, Kakaobutter, Magermilchpulver (14%), Kakaomasse, Süßmolkepulver, Butterreinfett (4,5%), Haselnußmark, Emulgator (Sojalecithine), Vanilleextrakt, Kakao (30% mindestens) – viel Salz, wird aber nicht aufgezählt?

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Also – ALDI-Süd bringt mit dieser 100 Gramm Süßtafel mit 30 % Kakao ein überhaupt nicht gelungenes Billigprodukt heraus, bei dem Kakao nichts zu schmecken ist. Während die talgige, sämige Masse ganz eigentlich ärgerlich macht, wenn man Lust auf Schokolade hat. Man öffnet das schlappe Umschlagpapier eines nicht wiederverschließbaren Etwas‘. Herauskommt dann kein feines Silberpapier, sondern ein Plastikfolie-Duft, mit Erdnuß und Altfett-Tendenz, nicht nach Kakao. Abbrechen knackt nicht überzeugend, doch sauber. Der Abbruch verteilt sich nicht angenehm im Mund, schleimt und stärkt die Erfahrung, dass billige Schokolade-Rezepte, mit Emulgator kaum Genuss hervorrufen. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, Vanille, Butterfett, Milchpulver, auch ein wenig Kakaobutter und Kakaopulver nicht gelungen, dass Schokolade entstünde. Ich werde diese nicht feine Vollmilch-SCHOKOLADE nicht aufessen, sondern wegschmeißen. Ob hier der Versuch, die billigste MILKA zu unterbieten, anerkannt werden soll?

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese deutsche Vollmilch-SCHOKOLADE von Ludwig für ALDI-Süd ist ein kultureller Kollaps. Ich werde sie auch als Billigst-Industrieschokolade nicht empfehlen. Qualitätsgarantie „bis 01.2019“.

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http://www.utzertified.org

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Die Aufmachung bei dieser Sorte Choceur Alpenmilch 30% Kakao dieser Tafelschokolade von ALDI-Süd in den MILKA-FARBEN, weiße Schreib-Schrift sowie auf der Rückseite weißer lesbarer Schriftgrad in deutscher Sprache sowie Rezept- und Nährwertangaben, im Offset bedruckt.

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungsverhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können lautet:

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Brennwert 2249kj / 539 kcal

Fett 32 Gramm

davon gesättigte Fettsäurnen 19 Gramm

Kohlenhydrate 55 Gramm

davon Zucker 54 Gramm

Eiweiß 6,9 Gramm

Salz 0,43 Gramm

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese Vollmilch 30 % angeblich Kakaogehalt von ALDI aus Saarlouis nicht empfehlen. Sie ist abgrundfies, talgig höllisch übersüß.

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BEWERTUNG: NULL KAKAOBOHNEN von SECHS. Das ist auch für BLEND-Schokolade durchgefallen – unter MILKA.

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Nicolai Gedda 1925 – 2017 Kurznachruf

Februar 12, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7135

Vom Sonntag, 12. Februar 2017

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Nicolai Gedda, der schwedische Opern- und Liedersänger (Lyrischer Tenor), geboren als Harry Gustaf Nikolaj Gädda, geborener Nicolai Ustinov, am 11. Juli 1925 in Stockholm, ist am 8. Januar 2017 in Tolochenaz, Kanton Waadt, in der Nähe von Lausanne, in der Schweiz, gestorben. Auf seine Veranlassung wurde sein Tod erst jetzt, ein Monat nachträglich, öffentlich bekanntgegeben.

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Gedda wuchs als Kind in Leipzig auf, wo sein Vater Musiker einer russisch-orthodoxen Kirche war. Später studierte Gedda am Musikkonservatorium in Stockholm Gesang und wurde bald Mitglied der Königlich Schwedischen Nationaloper, wo sein Weltruhm als Mozart- und Oratorieninterpret und Verpflichtungen in allen ersten Häusern der Welt entstand. Geddas Sessions an der New Yorker Met. und an der Mailänder Scala und anderen, über Jahrzehnte, haben ihn zum künstlerischen Maßstab für den Tenor gemacht (man spricht vom besten Tenor aller Zeiten, neben Richard Tauber – na ja).

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Besonders hervorheben möchte ich auch Nicolai Gedda als Lied-Sänger, besonders die Schubert-Lieder und Liederzyklen mit Klavierbegleitung.

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Dietmar Moews meint: Als Gefühlsnachbar des Fischer-Dieskau-Gesanges ragt dennoch eine „DIE SCHÖNE MÜLLERIN“ von Franz Schubert (1797-1828)-Aufnahme, in Klavierbegleitung des jungen Schweden JAN EYRON, der EMI aus dem Jahr 1972, mit NICOLAI GEDDA heraus, die meine Schubertohren trainiert haben.

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Nicolai Gedda 1925 – 2017 Kurznachruf

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