Labour im Unterhaus gegen Theresa May mit 306 zu 325 unterlegen

Januar 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8849

am Donnerstag, den 17. Januar 2019

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Misstrauensantrag im britischen Unterhaus auf Antrag der Labour-Oppositions-Fraktion gegen Prime-Minister Theresa May, am 16. Januar 2019, mit 306 Stimmen gegen 325 abgelehnt: THERESA MAY bleibt Regierungschef der Königin von Großbritannien.

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Erst kommende Woche tritt das Unterhaus erneut zusammen. Der Blick ist dann auf eine traditionelle Wiederholung der Vertrauensfrage, die die Premierministerin selbst beantragt.

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Für diese Sitzung hat bereits der schottische Meinungsführer, Premier Nicola Sturgeon, angekündigt, ein neues Referendum (Volksbefragung zu EXIT/REMAIN) zu beantragen, denn Schottland will in der EU bleiben..

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Hinsichtlich der EXIT-Modalitäten (Deal) soll Premierministerin Theresa May mit den Oppositionsabgeordneten sprechen, um deren Ideen für die Fortsetzung des BREXIT-Verfahrens integrieren zu können.

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Die Debatte im Unterhaus, heute, vor der Misstrauensabstimmung, war seitens der Labour-Opposition peinlich „leeres Stroh“ und ohne einen einzelnen Vorschlag, wie, wo, was am EXIT-Deal mit den EU-Verhandlern in Brüssel anders oder besser anzustellen wäre – NICHTS. Man kann nur den Kopf schütteln, wie kindisch die BREXITEERS den AUSTRITT vertreten und dann die AUSGRENZUNG beklagen.

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Aktuell ist die klare Mehrheit im Unterhaus gegen den harten EXIT, also EU-Austritt ohne Anschlussvereinbarungen mit EU-Brüssel. Damit geht es nun im Unterhaus weiter – nämlich die Klarstellung, dass der AUSTRITT der AUSTRITT ist und die Unterhauswünsche nicht die Brüsseler EU-Kautelen bestimmen können.

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Dietmar Moews meint: Damit ist der EXIT aus Sicht der Briten ein BREXSHIT. Es ist geradezu quälend anzusehen, wie die LABOUR-Abgeordneten und der Labour-Chef Jeremy Corbyn herumkrampfen, indem sie Theresa Mays Verhandlungsergebnis abschmettern, gleichzeitig aber blank dastehen:

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Labour hat keine einzige Alternative zu THERESA MAYS „DEAL“.

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Und LABOUR hat mit CORBYN keinen die eigene Fraktion überzeugenden Fraktionsführer. Das kann in der Folge nur einen absurden Abstimmungs-Eiertanz der LABOUR-Fraktion zum BREXIT geben, während die CONSERVATIVES eindeutig keinen Harten EXIT und keine Neuwahlen wollen.

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Ab heute hat THERESA MAY die Führungskonstellation als Premierministerin Ihrer Majestät des Vereinigten Königsreich auf ihrer Seite.

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Als nächstes wird vermutlich von Theresa May eine zweite Vertrauensfrage ins Unterhaus eingebracht werden.

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Bundespräsident Steinmeier spricht zu Weihnachten 2018

Dezember 26, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8789

am Mittwoch, an Weihnachten, den 26. Dezember 2018

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Der Ostwestfale und SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier, der seit etwa 40 Jahren seiner Partei und in leitenden Regierungs-Ämtern, in Niedersachsen und in der Bundeshauptstadt, beim Niedersächsischen Ministerpräsident Schröder, dann beim Bundeskanzler Gerhard Schröder, dann als Bundesaußenminister und jetzt als Bundespräsident, verlässlich dient, muss zur relevanten deutschen Leistungselite gezählt werden – ein studierter Jurist, dem Anerkennung gebührt.

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Steinmeier war der maßgebliche Mann in der Schröder-Regierung, über dessen Entscheidung der von den USA gekidnapte Deutsch-Türke

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MURAT KURNAZ vier Jahre im völkerrechtswidrigen US-Folterlager GUANTANAMO,

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auf Cuba gefangen war (während Steinmeier das US-Angebot, Kurnaz nach Deutschland zurückzunehmen, ablehnte) – nachträglich mit dem von STEINMEiERS gedeckten Kommentar:

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„Kurnaz sei zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen“ (als er von den USA festgenommen und deportiert worden war.

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Bis heute hat Steinmeier von MURAT KURNAZ keine öffentliche Entschuldigung erbeten.

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Bild.de titelt am 24. Dezember 2018:

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„Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten „Auch bei uns im Land
gibt es Wut“

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Man muss auch mal streiten können – aber immer miteinander im Gespräch bleiben. Das sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (62) in seiner Weihnachtsansprache.

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Bei vielen von uns kommt zum Weihnachtsessen die Familie – vielleicht auch wieder die ganz bestimmten Verwandten, bei denen man schon vorher weiß, dass wir uns über Politik in die Haare kriegen“, sagte Steinmeier. „Ja, es wird nicht nur gesungen an Weihnachten, sondern manchmal auch gestritten.“

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Das sei okay, so das Staatsoberhaupt. „Wir müssen wieder lernen zu streiten, ohne Schaum vorm Mund, und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten.“

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Viel schlimmer als sich nicht zu streiten sei nämlich, gar nicht mehr miteinander zu reden. Genau das beobachte er gerade in Deutschland. „Ich habe den Eindruck, wir Deutsche sprechen immer seltener miteinander“, warnte Steinmeier. …“

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DLF.de an Weihnachten, 25. Dezember 2018:

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„Weihnachtsansprache – Steinmeier warnt vor Schweigen“

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dpa überliefert am 24. Dezember 2018 den Text:

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsansprache die Deutschen zu mehr Miteinander-Reden und zum demokratischen Streiten aufgerufen – im Interesse der Gesellschaft und des Landes.

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Die Rede des Bundespräsidenten im Wortlaut

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„Frohe Weihnachten Ihnen allen!

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Ich hoffe, Sie finden an den Feiertagen ein bisschen mehr von dem, wovon es sonst im Jahr zu wenig gibt: Zeit. Zeit zum Durchatmen. Zum Lesen vielleicht, zum Entspannen oder einfach mal zum Ausschlafen. Zeit auch zum Nachdenken – über das, was wichtig war in diesem Jahr, und was wichtig wird im kommenden. Und, auch das gehört zu Weihnachten: Endlich Zeit zum Reden! Mit unseren Liebsten daheim natürlich, aber gerade auch mit denen, die wir im Trubel des Jahres vernachlässigt haben. Zeit für ein Telefonat mit der alten Schulfreundin. Für einen Kaffee mit den Nachbarn.

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Bei vielen von uns kommt zum Weihnachtsessen die Familie – vielleicht auch wieder die ganz bestimmten Verwandten, bei denen man schon vorher weiß, dass wir uns über Politik in die Haare kriegen. Ja, es wird nicht nur gesungen an Weihnachten, sondern manchmal auch gestritten.

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Ich finde: Wie gut, dass wir diskutieren; wie gut, dass wir miteinander reden! Wenn ich mir für unser Land eins wünschen darf, dann: mehr davon! Ich habe den Eindruck, wir Deutsche sprechen immer seltener miteinander. Und noch seltener hören wir einander zu. Wo immer man hinschaut, erst recht in den Sozialen Medien: Da wird gegiftet, da ist Lärm und tägliche Empörung.

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Und mehr noch als der Lärm von manchen besorgt mich das Schweigen von vielen anderen. Immer mehr Menschen ziehen sich zurück unter ihresgleichen, zurück in die eigene Blase, wo alle immer einer Meinung sind – auch einer Meinung darüber, wer nicht dazugehört. Nur, so sehr wir uns über andere ärgern oder sie uns gleich ganz wegwünschen, eines gilt auch morgen noch: Wir alle gehören zu diesem Land – unabhängig von Herkunft oder Hautfarbe, von Lebensanschauung oder Lieblingsmannschaft.

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Das ist das Schöne und das Anstrengende an der Demokratie zugleich. Wir müssen wieder lernen, zu streiten, ohne Schaum vorm Mund, und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten. Wer Streit hat, kann sich auch wieder zusammenraufen. Das kennen wir von Weihnachten mit der Familie. Aber wer gar nicht spricht und erst recht nicht zuhört, kommt Lösungen kein Stück näher. Sprachlosigkeit heißt Stillstand.

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir haben es, Sie haben es in der Hand: Sprechen Sie mit Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind! Sprechen Sie ganz bewusst mal mit jemandem, über den Sie vielleicht schon eine Meinung haben, mit dem Sie aber sonst kein Wort gewechselt hätten. Ein Versuch ist das wert. Das ist mein Weihnachtswunsch an Sie. Und das ist auch mein eigener Vorsatz für das nächste Jahr. Lassen Sie uns dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft mit sich im Gespräch bleibt!

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Was passiert, wenn Gesellschaften auseinanderdriften, wenn eine Seite mit der anderen kaum noch reden kann, ohne dass die Fetzen fliegen – das sehen wir in der Welt um uns herum. Wir haben brennende Barrikaden in Paris erlebt, tiefe politische Gräben in den USA, Sorgen in Großbritannien vor dem Brexit, Zerreißproben für Europa in Ungarn, Italien und anderswo. Und wir, in der Mitte Europas, sind natürlich nicht geschützt gegen solche Entwicklungen. Auch bei uns im Land gibt es Ungewissheit, gibt es Ängste, gibt es Wut.

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Und vielleicht ist all das auch ein Thema bei Ihnen heute Abend zuhause. Umso deutlicher will ich Ihnen sagen, was ich als Bundespräsident jeden Tag erfahre: Unsere Demokratie ist stark! Millionen Menschen sorgen dafür. Sie sorgen dafür. Viele von Ihnen engagieren sich, in der Nachbarschaft, in Vereinen oder im Stadtrat. Im Haupt- oder Ehrenamt. Auch jetzt gerade übrigens: in Krankenhäusern oder Polizeiwachen, bei der Feuerwehr oder im Altenheim, im In- und im Ausland. Allen, die heute Abend ihren Dienst leisten, danke ich ganz besonders herzlich.

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Sie machen uns stark! Unsere Demokratie ist immer so stark, wie wir sie machen. Sie baut darauf, dass wir unsere Meinung sagen, für unsere Interessen streiten. Und sie setzt uns der ständigen Gefahr aus, dass auch der andere mal Recht haben könnte. Am Ende einen Kompromiss zu finden, das ist keine Schwäche, sondern das zeichnet uns aus! Die Fähigkeit zum Kompromiss ist die Stärke der Demokratie. Also: Trauen wir uns doch! Und vertrauen wir diesem Land! Es ist unser Land, es ist unsere Demokratie.

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Ich bin zuversichtlich für das, was kommt im nächsten Jahr. Und Zuversicht wünsche ich auch Ihnen ganz persönlich. Gesegnete Weihnachten!“ 

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Dietmar Moews meint: Der Bundespräsident hat erneut formal gut funktioniert. Steinmeiers Weihnachtsrede war maßvoll und perfekt vorgetragen.

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Seine Meinung zu einer reicheren Gesprächsbereitschaft der ins Private abgedrifteten Deutschen, ist grundsätzlich vernünftig und als Erinnerung, Warnung, Mahnung, als Appell und Predigt ist sinnvoll – indem die Majorität der deutschen Staatsbürger sozial und kommunikativ unterbelichtet sind. Nicht, weil andere Landsleute klügeren Umgang hätten, sondern weil die Ansprüche als kulturelle Notwendigkeiten an eine kollektive Kommunikationsfähigkeit in der heutigen Echtzeitbeschleunigung höhere Anforderungen stellen – dümmliches Mitlaufen ist heute gefährlicher als je. Mündigkeit ist ein sehr gefragtes Gut.

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ABER: Steinmeier übertreibt mit seinen Warnungen gegenüber der angeblich gefährlichen HASS- und FAKE-Verbreitung durch und in den (fälschlich) sogannten sozialen Medien (darunter werden Internetz-Apps- und -Plattformen und dezentrale private Blogpublizisten angesprochen).

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Steinmeier hat die soziale Funktion von Blog-Bereitstellungen überhaupt nicht verstanden. Z. B. Eine öffentliche Wandzeitung, eine Litfaßsäule oder ein Zeppelin mit Werbe-Slogan – diese Massenmedien werden von einer Masse im öffentlichen Raum verkehrenden Bürgern berührt und folglich auch weiter kommuniziert.

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Ein Blogbeitrag, ob bei Youtube oder WordPress oder Facebook oder ein TWITTER-Konto – alle diese Publikationen sind zunächst überhaupt nicht relevant, denn diese werden zwar bereitgestellt, aber nicht abgeholt. eine bloße Bereitstellung von Hassmails oder von Fake-News im Internetz, wird keineswegs angeklickt – es steht da, aber niemand rezipiert das.

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Wer also Hass säen will, muss anders auf sich aufmerksam machen und kann dann vielleicht als eine Internetz-Blog-Adresse bekannt werden. ABER: ADRESSE ist nicht ABSENDER. Ein Internetz-Blog ist eben kein SOZIALES MEDIUM, sondern eine geschlossene Veranstaltung, wie, wenn ich einen Text schreibe und bei mir zu Hause in eine Schublade stecke.

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Als Vergleich zu STEINMEIERS IRRLAUF über Internetz-Hass als Quelle gesellschaftlicher Zersetzung will ich kurz SPEAKER’s CORNER im Londoner Hyde Parkt anführen:

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Neue Zürcher Zeitung am 19. Dezember 2018 Seite 21, FELIX SIMON:

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„Speaker’s Corner ist vermutlich eine der bizarrsten kostenlosen Attraktionen, die die sonst so überteuerte Weltmetropole Londonzu bieten hat. Am nordöstlichen Ende des Hyde Park und nur einen Steinwurf von Marble Arch entfernt, bietet sich Passanten und Parkbesuchern jeden Sonntag aufs Neue ein bizarres Schauspiel.

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An Zäune gelehnt oder auf kleinen Trittleitern stehend und mit selbstgebastelten Schildern bewaffnet, die bisweilen an schlechte Schulpräsentationen erinnern, schreien ein gutes Dutzend Männer nach Aufmerksamkeit. Sie schreien gegeneinander, sie schreien auf ihre Zuhörer ein, und manchmal schreien sie auch einfach nur den Eichhörnchen zu, die Speaker’s Corner nicht wegen der Redefreiheit, sondern aufgrund des überreichen Nahrungsangebots – sprich fütternde Touristen – gerne frequentieren. Die Handvoll Polizisten, die üblicherweise vor Ort ist, schaut teils belustigt, teils gelangweilt zu. Viel zu tun haben sie nicht.

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Zu finden ist in Speaker’s Cormer alles – von radikalen Veganern bis hin zu Leuten, die glauben, Chemtrail seien Realität. Militante Befürworter eines radikalen Islams und der Scharia stehen Männern mit „Info-War“-T-Shirts gegenüber, die Frauen als minderwertig bezeichnen und Donald Trump für den Erlöser halten…Neben den öfffensichtlichen Spinnern ist der Park jedoch jüngst auch immer wieder als Plattform für Rechtsextreme aufgefallen … der sogenannten English defense League .. gewohnten Mix aus Hass und Rassismus verbreitete, kamen gemäss verschiedenen Berichten über tausend Zuhörer. Auf Twitter wurde Speaker’s Corner kurzzeitig zum Trend.

… Einige Redner haben es geschafft, sich auch abseits des Parks eine treue Fangemeinde aufzubauen. Viele führen erfolgreiche Youtube-Kanäle, auf denen sie ihre sonntäglichen Reden „livestreamen“ oder als Zusammenschnitte präsentieren …

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bieten viele Massenmedien ihnen scheinbar nur allzu bereitwillig eine Plattform. Trumps Ex-Berater Steve Bannon hätte seinen Nimbus vermutlich ebenfalls längst überschritten – würden nicht mit schöner Regelmäßigkeit immer noch Artikel über ihn erscheinen und würden nicht „Financial Times“, „Economist“, „New Yorker“ oder die „BBC“ zu Veranstaltungen einladen…

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…die achtlose Verbreitung extremistischen Gedankenguts durch die Meiden hat, zeigte sich kürzlich bei der Wahl des Rechtsextremen JAIR BOLSONARO zum brasilianischen Präsidenten…

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…bleibt zum Schluß die Frage: Würde ein solches Verhalten nicht eine Einschränkung der Rede- und Meinungsfreiheit bedeuten? Mitnichten, denn es handelt sich um ein fundamentales Missverständnis. Niemand sollte den Fehler machen, Populisten und Verschwörungstheoretikern zu glauben, wenn diese behaupten, dass sie keine Meinungsfreiheit hätten – ganz im Gegenteil. In vielerlei Hinsicht waren Meinungen noch nie so frei wie heute, und die Ironie vieler Kontroversen um die Meinungsfreiheit ist, wie viel Aufmerksamkeit die vorgeblich zensierten und gefährlichen Ansichten am Ende des Tages bekommen.

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Der fundamentale Unterschied zwischen Zensur und strategischer Stille besteht vielleicht darin, dass Redefreiheit nicht gleichbedeutend ist mit einem Recht darauf, von allen gehört zu werden, oder einem Recht darauf, von den Medien verstärkt zu werden. Rede- und Meinungsfreiheit sind dann eingeschränkt, wenn Redner für das, was sie sagen verfolgt werden, und nicht, wenn sich eine Zeitung weigert, ihrer Meinung eine Plattform zu bieten.“

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Man kann Schwachsinn schwerlich widerlegen. Noch aussichtsloser ist verbohrte Meinungsführer vom Gegenteil durch Argumente zu überzeugen. Man kann aber vermeiden, jeden Bullshit zur Diskussion zu bringen. Wenn es nur darum geht, Extremismus kritisch zu begleiten, riskiert diese Vorgehensweise immer auch, extremistisches Gedankengut weiterzuverbreiten. Um es anders auszudrücken: Auch eine vermeintlich neutrale Berichterstattung kann negative soziale Konsequenzen haben.

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Deshalb sollte STEINMEIER – der zweifellos ein Staatsmacht-Insider ist – im Sinne seiner Unglaughaftigkeit bei den Bürgern mal aus der Schule plaudern, warum so viele Klage der verratenen Bürger nicht berücksichtigt, sondern ignoriert werden.

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Jogi Löw DFB-Pressekonferenz zur Fußball-WM in Russland 2018

August 29, 2018

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am Mittwoch, 29. August 2018

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Fußball ist wichtig. Fußball ist neben Auto und Mord und Totschlag, über die Wirkkräfte für künstliche öffentliche Aufregung und Angst, eine vorrangige politische Tatsache. Über Fußball kommuniziert eine der größten sozialen Schnittmengen unserer deutschen Gesellschaft. Das betrifft auch übergreifend europäische und weltweite Reizbereitschaft.

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Im Juni 2018 wurden in Russland die FIFA-WM-Turnier-Spielrunden ausgespielt. Die deutsche DFB-Auswahl durfte als Weltmeister von 2014 bei dieser Russland-WM teilnehmen, schied aber nach nur drei enttäuschenden Spielen in der Vorrunde aus.

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Kritik und Ursachenforschung, Schuldzuweisungen und Sündenböcke – was Alles in einer solchen Misserfolgslage anschließend zur Massenmedien-Lage kampagnenartig bis zum Bullshit und zum Überdruß hochgejazzt wird, liefert dadurch nicht ein Verständnis des Misserfolges. Folglich wird man mit dem Anspruch, aus etwaigen Fehlern zu lernen, an sich nicht gerecht.

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Zumindest müssen die für das DFB-Team verantwortliche Leiter, also der DFB-Vorstand, der Bundestrainer, der Manager, ihre persönlichen Anmutungen mitteilen – aber auch die Reflexionen der Spieler des damaligen DFB-Aufgebotes sind beachtlich.

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ACHTUNG: Es geht zunächst immer nur um das, was die Leute sagen, was sie glauben, weiß man dann noch nicht (Erklärungsnorm vs. Verhaltensnorm)  – Was wirklich an dem war, bedarf einer weiteren Tiefeninterpretation.

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Was in den bisherigen Publikationen zur „Analyse der Krise“ völlig fehlt, ist eine soziale Analyse. Kein DFB-Team war allein im WM-Turnier. Immer hatte man es mit anderen Konkurrenten zu tun, deren Tun und Lassen schließlich bedingt, was die deutschen Sportler so erfolglos hat aussehen lassen – also:

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Was haben die Gegner gemacht? – die die DFB-Elf sportlich besiegten oder durch Vorverabredungen besiegen konnten?

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An gekauften Schiedsrichtern hat diese WM nach Aussage der Fußballer nicht gelitten.

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HEUTE trat also Bundestrainer Jogi Löw in München vor die Presse, um seine Überlegungen der Kritik und Selbstkritik mitzuteilen – dpa, schreibt heute:

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„Löw zeigt sich selbstkritisch: Das Ausscheiden sei ein „absoluter Tiefschlag“ gewesen, Löw selbst sagte über seine Taktik: „Sie war fast schon arrogant“. Auch der Fall Mesut Özil wird nochmals thematisiert. Veränderungen gibt es auch im Kader und auf der Trainerbank. …

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Es gebe nichts zu beschönigen, sagte Löw auf einer Pressekonferenz in München und fügte hinzu: „Wir sind weit unter unseren Möglichkeiten geblieben und haben zu Recht die Quittung dafür bekommen.“ Die ersten zwei, drei Tage nach dem Ausscheiden seien von Frust, Niedergeschlagenheit und einer großen Portion Wut geprägt gewesen.

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Zudem gestand Joachim Löw auch eigene Fehleinschätzungen ein: „Mein allergrößter Fehler war, dass ich geglaubt habe, dass wir mit unserem dominanten Stil durch die Vorrunde kommen. Wenn wir dieses Spiel spielen, müssen alle Rahmenbedingungen stimmen, damit wir dieses hohe Risiko auch tolerieren können. Diese Rahmenbedingungen haben in diesen Spielen bei uns nicht gepasst“, sagte der Bundestrainer am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in München.

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„Es war fast schon arrogant. Ich wollte das auf die Spitze treiben und es noch mehr perfektionieren. Ich hätte die Mannschaft vorbereiten müssen so wie es 2014 der Fall war, als es eine Ausgewogenheit gab zwischen Offensive und Defensive.“

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Auch Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hat harsche Kritik am Auftritt des DFB-Teams bei der Fußball-WM in Russland geäußert. „Uns hat die richtige Einstellung gefehlt. Wir sind selbstgefällig aufgetreten, wir haben die Unterstützung der Fans für zu selbstverständlich gehalten“, sagte Bierhoff auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in München.

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Man habe gedacht, dass das ein Selbstläufer sei, ergänzte Bierhoff. Deutschland hatte sich als amtierender Weltmeister bei der WM-Endrunde in Russland mit dem Vorrunden-Aus blamiert.

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Löw und Bierhoff äußerten sich zudem zum Rücktritt von Mesut Özil. Löw gab an, die Situation um den Ex-Nationalspieler „unterschätzt“ zu haben und erläuterte, wie er vom Rücktritt erfahren habe. Mesut Özils Manager habe Löw kurz vor dem Rücktritt des Spielers kontaktiert. Bis heute habe der Bundestrainer den Ex-Nationalspieler allerdings „nicht persönlich ans Telefon bekommen“.

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Löw und Bierhoff traten für die Präsentation seiner WM-Analyse und anlässlich der Bekanntgabe des Aufgebots für die Länderspiele am 6. September in München in der neuen Nationenliga gegen Weltmeister Frankreich sowie drei Tage später in Sinsheim beim Test gegen Peru erstmals seit dem WM-Aus vor die Presse.

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Dabei sprach Löw auch über den Kader für die anstehenden Länderspiele in der Nations League. Nicht mehr mit dabei sein wird Weltmeister Sami Khedira. Eine Chance erhalten dagegen Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain), Nico Schulz (1899 Hoffenheim) und Kai Havertz (Bayer Leverkusen). Auch die kurz vor der WM aus dem Kader gestrichenen Leroy Sané (Manchester City), Nils Petersen (SC Freiburg) und Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) sind von Löw wieder berufen worden.

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Dass Khedira nicht mehr dabei ist, hatte sich bereits angedeutet. Der Mittelfeldspieler von Juventus Turin hatte dafür im Vorfeld bereits Verständnis gezeigt. „Wenn es aktuell Bessere gibt, dann werde ich das akzeptieren“, hatte sich Khedira zuletzt in seinen sozialen Kanälen geäußert. Löw sagte zu seiner Entscheidung gegen Khedira: „Ich habe ihm gesagt, dass ich jetzt Raum und Platz schaffen möchte auf dieser Position. Wir sprechen zu gegebener Zeit weiter.“

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Eine Veränderung gibt es auch auf der Trainerbank. Thomas Schneider wird nicht mehr als Co-Trainer der Nationalmannschaft fungieren. Er soll zukünftig die Leitung der Scouting-Abteilung des DFB übernehmen. (mgb/szu/dpa)“

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Dietmar Moews meint: Das lange Hinauszögern der offiziellen Interpretation des WM-Erfolges und der daraus folgenden Lehren hat sich für den DFB schon mal gelohnt.

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EINS Es fehlt die Anerkenntnis der enormen fußballerischen Vorbereitungen der Endrundenmannschaften, speziell auch der deutschen Gegner. Man muss doch aussprechen, dass sich die deutschen Gegner hervorragend trainiert und eingestellt vorstellten und überzeugend um den Fußballerfolg kämpften. Ob die Zaubertrank, Doping oder Verhexungen anwandten, ist nicht bekannt.

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Die deutschen Gegner brauchten eine auf Sieg gerichtete Einstellung. Die deutsche Mannschaft fand in der sozialen Konsonanz eher zögerliche als mimetische Einschwingung miteinander. Fitness, Zutrauen, Willen, Mitspieler-Zugewandtheit, Antizipation – Alles war zögerlich und schwächelnd. So wurde folglich auch in technischer Perfektion erheblich unter den gewohnten und erwarteten Fähigkeiten wirklich schlecht zugespielt, schlecht gelaufen, schlecht abgeschlossen.

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ZWEI Über dem gesamten Misserfolg schwebt eine übermächtige Fehlstruktur im deutschen Erwerbsfußball, die erneut von Jogi Löw nicht angesprochen wurde: Die Erwerbssportler werden mit den Dollarzeichen in ihren jugendlichen Augen (das muss kein Nachteil sein) körperlich vollkommen ausgepowert (das ist ein objektiver Mangel). Also kommen ehrenvolle Berufungen in die Nationalelf, an Stelle von lebensnotwendigen Erholungsurlaub, nicht mit besonderem Schwung und Begeisterung zustande.

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Die Spieler sind vollkommen fertig und spielen dann auch sozial „defensiv“ (nimm du ihn, ich hab‘ ihn gesehen).

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Wer die Geldmaschine „Erwerbsfußball im internationalen Unterhaltungs-Marketing“ derart ausreizt, wie es die internationalen Kader in der DFL/DFB-Liga mitmachen, schindet sich, aber das geht auf Dauer nicht auf und man spielt nicht konstant stark.

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DREI Der Trainer Löw, der immer unausgeruhte Auswahlspieler und viel zu wenig Vorbereitungszeit im Trainingslager zur Verfügung hat, arbeitet in dem Bewusstsein, dass man ihn einfach rausschmeißt, wenn er analytisch nachhaltig für Spitzenleistungen in der DFB-Nationalauswahl einträte. Denn er müsste gegen die DFB-Vorstände und gleichzeitig gegen die Erwerbsfußball-Organisationen (Vereine, AGs sowie UEFA und FIFA) antreten.

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Oder anders –  sowie Jogi Löw FC Bayern, Hoeness und Rummenigge, BVB Dortmund und Watzke, Schalke 04 usw. kritisieren würde, weil die noch in der Sommerpause in weit entfernten Erdteilen „neue Märkte“ bespielen, anstatt Spieler für ein DFB-Trainingslager freizustellen – serviert man ihn aus seinem Bundestrainer-Amt ab –  ja. Löw schweigt.

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VIER Sowie ein Konflikt, ein Streit, dass die Fetzen fliegen, möglich wird, macht die Kulturindustrie über die Verkaufsmedien die Hölle los (warum haben sie wochenlang auf Boris Beckers Scheidung und auf Jan Ullrichs dicken Augen rumgeritten? – vielleicht, weil Jogi Löw nicht gegen Rummenigge gezürnt hat und zu Merkel lächelt).

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FÜNF Erst nachrangig stellen sich Fragen, wie, Wie hätte man gegen Südkorea rausgehen müssen? wie hätte man Mexiko ausgespielt? wie hätte man Schweden weggeputzt?

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Welche Spieler wären frischer und ehrgeiziger gewesen als Müller, Özil, Khedira usw.? – In Russland hätte jede Bundesliga-Auswahl besser ausgesehen als diese LÖW-Equipe 2018.

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Abschließend meine ich, kann das Gespiele der deutschen Auswahl gegen Mexiko oder Südkorea nicht als enttäuschend oder frustrierend hingestellt werden. Denn es entsprach dem eigenen Spielvermögen im offenen Wettbewerb mit den Gegnern. Ich finde es auch widersinnig, es jetzt so hinzustellen, taktische Fehler oder die falsche Spielanlage mit dem „dominanten“ Ballbesitz-Stil versucht zu haben – man hat es nicht gekonnt. Das war der Fehler. Wenn man die statistischen Werte sieht (gelaufene Kilometer usw.), werden die vergleichsweisen Schwächen ganz klar. Wer einen bekannt sensationellen Stürmer, wie den Koreaner ZON, verteidigen will, muss schon eine geniale Stimmung dagegen setzen, aber nicht antrittsschwache Boateng und Hummels.

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Dass der Trainer eine solche optimale Gruppen-Stimmung hätte erwecken sollen (wie in den Jahren zuvor), war wirklich nicht möglich. Hierfür braucht er die Begeisterung eines neuen Trainers und die Begeisterungsfähigkeit seiner Spieler. Das war bei der großen Zahl der abgenutzten Weltmeister nicht zu erwarten. Was soll ein Löw einem schwächelnden Toni Kroos denn sagen?

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Entweder man hätte all die Weltmeister von 2014 zur Titelverteidigung in Russland aufgeboten (einschließlich Kevin Großkreutz) – die hätten sich die Ärsche aufgerissen – aber hier ein in den Testspielen erwiesener Maßen nicht harmonierenden Kader in die WM zu schicken, war aussichtslos.

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Dass der Bundestrainer es ablehnt, in die Personalien der DFB-Spitze hineinzureden, ist in seinem Gesamtprofil eine erhebliche persönliche Schwäche.

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Ich meine, insgesamt, Löw war sehr erfolgreich und darf gehen. Bierhof ist ein silberzüngiger Zweitklassler, kann von jedem Rechtsanwalt ersetzt werden. Das Gleiche gilt für den peinlichen DFB-Präsident, mit seinen peinlichen Seitenblicken zur UEFA und zur FIFA.

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Claus Kleber ZDF LÜGENPRESSE hat sich bemüht?

Dezember 31, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7828

Vom Sonntag, 31. Dezember 2017

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LÜGENPRESSE – das Zauberwort ist vielfach peinlich.

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Peinlich ist auch, wenn der ZDF-Reporter Claus Kleber sistiert, dass doch Zweifel an der wahrhaftigen wahrheitsgetreuen Information durch ZDF-Publizisten wie ihn, Claus Kleber, geschmacklos und dumm seien.

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Und Claus Kleber zieht sich dann an Krawall-Demonstranten hoch, die bei seriöser Befragung, was es denn mit ihrer Lügenpresse auf sich habe, lediglich erklären: LÜGENPRESSE – mit der Lügenpresse rede ich nicht.

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Aber wie ist nun die KARRIERE der Staatspublizisten, die sich nicht als Propagandisten verstehen – dennoch keine Verwendung für solche trennscharfen Wertungen wie „BLOCKPARTEIEN“ oder „STAMOKAP“ – haben?

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Erster Schritt der Lügenpresse-Publizisten war laute Reklamation von Hassbürger, Rechtsradikalen, Populisten – indes keinerlei Selbstbesinnung.

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Zweiter Schritt waren Symposien und wissenschaftliche Begutachtung von LÜGENPRESSE-Folklore und Vorwürfen gegen die „seriösen“ Publizisten.

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Diese vorgebliche Ernstnahme der Vorwürfe in der Öffentlichkeit entpuppte sich als profane Propaganda. Die sogenannten Wissenschaftler konnten keine systematisch-empirische Sozialforschung und Kommunikationsanalyse aufweisen – das interessierte sie auch gar nicht -, sondern herausbrachten sie Motiv-Folklore von Probanden, die von LÜGENPRESSE reden. Es wurden also nicht Propaganda, Lügen, Silberzüngigkeit, Einseitigkeit, Weglassen von Missliebigen Informationen, Komplizierung statt Aufklärung von politischen Geschehnissen usw. durch die Staatspublizistik und die Kulturindustrie überprüft (semantische Sekundär-Inhaltsanalyse von Texten). Es wurden die Kritiker beschimpft und niedergemacht, anstatt die LÜGENPRESSE-Vorwürfe ernsthaft zu erfassen und zu bewerten.

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Dritter Schritt war nunmehr pauschale Ablenkung durch Scheinargumente, wie,

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das unzensierte Internetz ist schuld und

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Politik ist sehr kompliziert und wird oft missverstanden,

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die Kritiker stellen zu hohe Wünsche an die Politik.

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Es gipfelt tatsächlich, dass behauptet wird, BASISDEMOKRATIE sei sehr gefährlich, weil dann der POPULISMUS über die dummen Mehrheiten zur Gefahr für Gesellschaft, Staat und Ordnung wird.

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Vierter Schritt – das ist der aktuelle Stand – die Bürger sind politisch unzufrieden, wollen aber möglichst keine Verantwortung und Eigeninitiative übernehmen, sondern suchen Sündenböcke in Stellvertretersystemen und Abkopplung. Die Moral des zivilen Individuums schwindet und wird – zwischen Kavaliersdelikt bis Anarchismus – zum Jenseits von persönlicher Moral, ganz im Sinne der „Kritik der zynischen Vernunft“ (Sloterdijk): Nicht nur der Papst predigt Wasser und säuft heimlich Wein. Heute macht es jeder kleine Versicherungsbetrüger wie der Papst.

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Am 30. DEZEMBER 2017 habe ich auf Claus Kleber gewartet, habe die Tagesbereitstellungen des Deutschlandfunks Köln, der Tageszeitung Frankfurter Allgemeine, die Tageszeitung „neues deutschland“ und die Tageszeitung Kölner Stadt-Anzeiger durchgeschaut.

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Ich mache es hier ganz kurz:

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Claus Kleber hat die Begriffe StaMoKap und Blockparteien nicht gebraucht und aber auch nicht darüber aufgeklärt. Claus Kleber hat aber auch nicht korrigiert, dass die Rede des ZDF, von „die Union“ (Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU im Deutschen Bundestag per Vertrag der beiden Parteien) nicht aufgeklärt wird – in Wahrheit ist die „Union“ seit 2015 keine Union mehr:

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CDU und CSU sind seit der Merkel-Flüchtlingshilfe 2015 vollkommen kontrovers und keineswegs innerhalb einer Fraktionsgemeinschaft stimmig. Mit der Wahlniederlage der CSU bei den Bundestagswahlen 2017 macht die CSU Merkels Flüchtlingspolitik verantwortlich für die Einbußen der CSU in Bayern. Dennoch reden ZDF und Kleber von „die Union“.

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Jetzt kommt es: Mit Beginn der Koalitionsverhandlungen, Planspielen und Sondierungen für eine neue Bundesregierung, wird immer nur von Problemen und Zielkonflikten zwischen der „Union“, FDP, GRÜNE, SPD geredet – andere Aspekte, nämlich solche der Konflikt-Union, wurden und werden unterschlagen.

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Ausschlag dafür, dass niemand mit der „Union“ einen Koalitionsvertrag macht, ist aber leicht zu erkennen: Bis zur Bayern-Landtagswahl wird die Schuldzuweisung der CSU gegen die CDU unweigerlich fortgesetzt werden. Es kann also keine Bundes-Koalition gebildet werden, in der nicht entweder alle Parteien auf die CSU-Sündenbock-Linie einschwenken oder indem die CSU die „UNION“ explizit von der Merkel-Sündenbock-Falle befreit.

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Es sieht so aus, als könne das ZDF und als könne Claus Kleber die NICHT-UNION der Union nicht fassen.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung am 30. Dezember 2017, Seite 26, klein und einspaltig, von Carsten Germis

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VW und die Justiz … Ross und Reiter würden genannt. So lauten die Versprechen von VW in den Wochen nach Aufdeckung des Skandals. Stattdessen gibt es immer öfter juristisch abgesicherte Erklärungen, um die Risiken für den Konzern unter Kontrolle zu halten. Mehr Aufklärung gibt’s nicht. … Der Versuch von Volkswagen, bei der Aufklärung des Dieselskandals die Einsetzung eines unabhängigen Sonderprüfers vor dem Bundesverfassungsgericht per einstweiliger Anordnung zu stoppen, ist gescheitert … in der Hauptsache haben die Karlsruher Richter dem von Anlegern erzwungenen Sonderermittler gegen die Willen von VW erst einmal freie Hand gegeben…“

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Daneben – in der FAZ –  finden wir einen großen Artikel „Karlsruhe gibt Weg für VW-Sonderprüfer vorerst frei … Ob damit auch die Verfassungsbeschwerde des Konzerns obsolet wird, ist noch unklar…“

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Seit VW in den USA alle Strafen und Vergleichzahlungen anerkannt hat, vertritt die FAZ keineswegs die gleichen Straftatbestände und Betrugsaspekte gegenüber den VW-Käufern in Deutschland auf Seiten des Rechts, sondern unterstützt VW.

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Im angängigen BGH-Beschluss sind VW-Anleger die Antragssteller, nicht die VW-Kunden.

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Und die gesamte Schweinerei läuft mit der FAZ geradezu „klassisch“ auf Verjährung“ der Schadensersatzansprüche hinaus.

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Im neuen deutschland steht am 30. Dezember 2017 ebenfalls eine typische „LÜGENPRESSE“-Publikation auf der Leserbriefe-Seite:

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„Starke Todesahnungen? Zu „Der Mann der den 360-Grad-Klang erfand“ 27.11. S.16

Als Jimi Hendrix beim Woodstock-Festival 1969 auf seiner E-Gitarre die amerikanische Nationalhymne zerfetzte, stand er für den Aufschrei einer ganzen Generation gegen den Vietnamkrieg. Ein Jahr später war das Love&Peace-Festival auf Fehmarn angesagt, der Vietnamkrieg tobte immer noch.

Die Zahl der vietnamesischen Kriegsopfer wird auf mindestens zwei bis fünf Millionen Soldaten geschätzt … Diesen unsinnigen Krieg wollten Jimi Hendrix und andere Rockgrößen nicht mehr hinnehmen. Jetzt, nach Einsicht in geheime FBI-Dokumente aus den 60ern, erscheint Hendrix‘ Tod noch düsterer – ein politischer Mord. In den 1960ern wandelte sich die amerikanische Politik und Kultur. Die Anti-Vietnam-Demonstration und die Black-Power-Bewegung sorgten für Aufruhr in den amerikanischen Straßen -… Sowohl der US-Präsident Nixon als auch J Edgar Hoover vom FBI wollten unter allen Umständen neue Leitfigurem vermeiden, die junge Menschen beeinflussen können – notfalls durch Mord.

Als potentieller Anführer galten auch Rockmusiker, die die Aufmerksamkeit von Millionen Menschen auf sich zogen. Jimi Hendrix mischte bei den Black Panthers mit, und das war sein Todesurteil. Obwohl über den Tod von Jimi Hendrix erzählt und geschrieben wurde, bleiben wichtige Fragen unbeantwortet. Seit 1970 haben geheime Regierungsdokumente, neue Zeugenaussagen und die Gerichtsmedizin ein deutlich klareres Biild ergeben.

Es gilt als sicher, dass Hendrix nicht nur wusste, sein Leben war in Gefahr, sondern auch, dass ihn starke Todesahnungen plagten. Gegenüber einem Reporter sagte er: „Ich glaube nicht, dass ich 28 werde.“

Am 18. November 1970, erstickte Jimi Hendrix in einem Londoner Hotel nach gewalttätiger Alkoholeinnahme (sieben Flaschen Rotwein) sowie der Einnahme von Schlaftabletten an seinem Erbrochenen. Bis in die heutige Zeit hält sich das Gerücht, Jimi Hendrix starb an Drogen- und Alkoholeinfluss …“

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LÜGENPRESSE mit LÜGEN im LESERBRIEF – was solls? Der Tod von Hendrix war im September und nicht im November. Er lag schlafend in seiner Wohnung in London, nicht in einem Hotel. Seine Freundin konnte ihn nicht wecken, rief die Ambulanz, Hendrix wurde in den Krankenwagen gesetzt, wo er erbrach und das Erbrochene aspirierte (daran war 1987 auch FJ Strauß gestorben). Dieser Tod wurde immer exakt so publiziert. Die Beteiligten haben dazu Interviews und Videodokumente abgegeben. Der Befund weist einen Mix von Alkohol, anderen Rauschmitteln und Schlaftabletten aus, dieser Coctail aber nicht tödlich war. Die Behauptung von neues deutschland, das FBI habe Hendrix getötet, oder Richard Nixon habe den Vietnamgegner Hendrix in London getötet ist blanke Propaganda. Es gibt genügend Interessantes, was das FBI in den USA anstellt – für Ausland-Dienstleistungen wäre vielmehr die CIA zuständig.

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Kölner Stadt-Anzeiger am 30. Dezember 2017 titelt:

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„Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr!“ sowie

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„Tausende Polizisten im Einsatz. NRW 5700 Beamte sollen an Silvester für Sicherheit sorgen – 1400 davon in Köln.“ Leitartikel Seite 4; Köln Seite 28:

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„Kölner sorgen sich um ihre Stadt“

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Da heißt es also, wie die Propaganda von anbeginn – 1. Januar 2016 –  insinuierte,

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„in Köln Silvester 2015/2016 nach „massenhaften Übergriffen“, die vielen Vergewaltigungen, alles Ausländer, die sich extra am Dom verabredet haben sollen“ usw. usf.

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„Zwei Jahre nach den massenhaften Übergriffen … Auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz waren in der Silvesternacht 2015/16 viele Frauen sexuell bedrängt und beraubt worden – weit überwiegend von Gruppen alkoholisierter junger Männer aus Maghreb-Staaten..“

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Es wurde bis heute kein einziger Fall einer Vergewaltigung oder dokumentierter sexueller Gewalttat in jener Nacht am Kölner Dom nachgewiesen, nichts Dergleichen ärztlich attestiert – die gesamte SILVESTER-KÖLN-KAMPAGNE war eine Hetzkampagne gegen die Flüchtlinge in Deutschland.

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Wochenlang wurden Interviews von Frauen produziert und gesendet, wo nicht selbst betroffene Frauen sich maßlos über die ausländischen Schweine am Dom aufspielten. Die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte wenige Tage nach dem SEX-SILVESTER von KÖLN, sie habe sich sämtliche Überwachungsvideos angeschaut, die den Bahnhofsvorplatz, Richtung Dom aufgenommen haben, mit der Perspektive, die auch die NRW-Einsatzkräfte die gesamte Nacht innehatten (die auch mit im Bild sind) – Frau Kraft erklärte, sie habe keine Gewalt zwischen den Passanten bemerken können, keine sexuellen Übergriffe, keine Vergewaltigung zwischen Hauptbahnhof und Dom, vor den Augen der Polizei.

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Genau so habe ich das auch gesehen. Allerdings auch, dass die Feuerwerks-Abbrenner völlig unverantwortlich und von der Polizei sehender Augen, die Allgemeinheit in Angst und Schrecken versetzten (so die Gottesdienstbesucher im Dom), während die Polizei nicht eingriff.

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EINS Dass es keine Vergewaltigung gab und

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ZWEI dass die Presseinformationen, einschließlich die Beseitigung des Polizeiführers von Köln, absurde Machenschaften des damaligen NRW-Innenminister der SPD Frank Jäger waren, der selbst später noch Akten und Dokumente, Telefonate, versuchte zu vertuschen.

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Dietmar Moews meint: Exakt so funktioniert die LÜGENPRESSE auch bei Claus Kleber im ZDF:

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STICHWORT: SILVESTER KÖLN 2015/16 und jeder weiß bescheid (ja, was?)

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Hat Claus Kleber also die Anzeigen und Aufzeichnungen der Kölnnacht gegen Gewalttäter abschließend durchgeprüft, um überhaupt die FLOSKEL SILVESTERNACHT KÖLN 2015/16 nie wieder zu benutzen?

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Nein. Mit Vorurteilen, die man durch ein mediales Trommelfeuer erzeugt hat, kann man anschließend über eine Reizformel immer weiter die Ausländer-Hetze und -Verdächtigung als Vorurteil und Stereotyp gebrauchen. Auch Claus Kleber machte es wie der Kölner Stadt-Anzeiger.

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Und der Deutschlandfunk am 30. Dezember 2017?

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Mir reicht’s für heute.

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