Walter Spies Malerei Auktionshaus Schloss Ahlden 8. Mai 2022

April 27, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10418

am Donnerstag, den 28. April 2022

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Eine große farbige Zeitungsannonce in DIE WELT lenkt unsere Aufmerksamkeit auf einen ganz ungewöhnlichen Geheimtipp, den deutschen Maler in Bali Walter Spies – den die Kulturindustrie bisher völlig verschweigt. Ziemlich verwegen wirkt der jetzt aufgerufene Versteigerungspreis für dieses äußerst rare Werk (Spies selber bezeichnete es als „Vorstudie“) in Höhe von EURO 300.000/500.000.-

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KUNSTAUKTIONSHAUS SCHLOSS AHLDEN

29693 Ahlden/Aller

http://www.schloss-ahlden.de

Auktion Nr.184
7./8./13./14. Mai

Gemälde Lot-Nr. 1942 mit der Katalog-Nr 718 „Carmen mit Orchestergraben“ ca. 1919 um 1920 in Berlin gemalt.

von Walter Spies (1895 Moskau – 1942 westlich von Nias im Indischen Ozean)

Das Gemälde fand im Dunstkreis des europäischen Expressionismus bis 1920 statt; es hat mit den viel eigenständigeren legendären gediegenen Gemälden Spies‘ bis 1942 in Bali wenig zu tun

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Aus <Schönheit und Reichtum des Lebens WALTER SPIES (Maler und Musiker auf Bali 1895-1942) von HANS RHODIUS>:

„…Der vierundzwanzigjährige Walter Spies, schrieb an seinen Vater – er wollte seine noch wackelige Berufswahl als Maler durchsetzen – im Jahr 1919 aus Dresden nach Berlin: „… Meine ersten Zeichnungen waren immer schon von irgend etwas beeinflusst, ich konnte für mein Alter viel zu gut zeichnen, und die Phantasie, die man sonst bei Kindern findet, konnte deshalb nicht frei wirken. Ich zeichnete doch immer nur Tiere, und diese nicht einmal „aus dem Kopf“, sondern ich zeichnete sie meist ab. Und dies wird auch der größte Fehler gewesen sein! auch hatte man mir einen bestimmten „Geschmack“ beigebracht, das schlimmste, was einem passieren konnte. Und jetzt merke ich es ganz besonders, wie an mir dies alles haftet und wieviel Mühe es kostet, es zu überwinden.// Ich möchte absolut werden in allem. Es ist ein Blödsinn, von „Geschmack“, von „Schönheit“ zu reden, es sind dies alles enge Rahmen, die sich eine bestimmte Künstlergruppe setzt, es steht dann einfach der eine unter dem Einfluss eines anderen. Wenn einer von den Stärkeren etwas „schön“ findet, so quatschen es die Schwächeren ihm nach, und alles, was darüber hinausgeht, wird als hässlich proklamiert. Der Begriff „Schönheit“ soll für jeden einzelnen subjektiv sein. Man kann überhaupt nicht von Kunst objektiv reden. Wenn ein Kritiker über ein Kunstwerk redet, so redet er ausschließlich über sich selber, über seinen „Geschmack“, aber ganz und gar nicht über das Kunstwerk. // Jetzt vom „Können“! stell Dir vor, Papa, wie doch die Phantasie in Schranken gehalten wird von diesem verfluchten „Können“. Es ist wie eine Rinne, wie ein Flussbett, in das sich die Phantasie von vornherein ergiesst, und deshalb ist sie immer nur darauf angewiesen, eine bestimmte Richtung einzuschlagen, eine von diesem „Können“ bestimmte. Wenn dieses nicht wäre, wie frei könnte die Phantasie dann in alle Richtungen schalten und walten, ohne Rahmen, grenzenlos! Wieviele Möglichkeiten sind einem doch dadurch genommen, dass man „kann“! Zum Donnerwetter, das ist und ist nicht das „Können“, was zu schätzen ist. Was habe ich davon, wenn ich nach jahrelangem Studium es dahin bringe, ganz fabelhaft geschickt zu zeichnen?! Ich bin fest davon überzeugt, dass es beinah ein jeder durch Fleiss erreichen kann, ebenso wie das Klavierspiel bis zur Virtuosität bringen, oder lernen, Fugen zu schreiben, siebenstimmig nach vorwärts und rückwärts! Es ist dies alles einfach Kunststück! Feuerwerk! Darin steckt doch nicht die Individualität, die Seele des Künstlers, die doch ganz allein uns interessiert! Nicht, „wie geschickt“ es ein Künstler bringt, sondern „wie es empfunden“, wie „individuell dargestellt“, wie „anders als die anderen“! Wenn man naturgetreu etwas „kopiert“, so ist das nichts als „Können“, das ist Handwerk.// Man sagt von neueren Kunstrichtungen, dass sie gewollt, gesucht sind, aber gerade darin drückt sich doch am meisten die Persönlichkeit des Künstlers aus. Stell Dir vor, dass alle Künstler von nun an nur blödes dadaistisches Zeug zusammenschreiben und malen würden. Wie herrlich interessant wäre es zu beobachten, wie es ein jeder einzelne machen würde, wie sofort die verschiedenen Persönlichkeiten zu sehen sein würden! Das freieste absolute Schaffen wäre da! Ohne solche Rahmen wie „Sinn“, „Logik“! Das sind doch auch alles Rinnen, Flussbetten. Der Dadaismus ist das einzige, was noch Existenzberechtigung hat, denn es ist das Blödeste vom Blöden und deshalb das einzige Vernünftige in der Kunst! Dies wird Dir paradox erscheinen, es ist aber wirklich so, war und wird es sein.“

Um noch mehr Farbe und Raum zu dieser ungeklärten Mischung aus Individualität und Persönlichkeit zu geben, noch aus dem selben Brief:

„…wieso … wie ein Humperdinck es ihm vormacht?? Durch die Übungen, die er jetzt allein treibt, hat er sicher doppelt soviel gelernt wie im Laufe seines ganzen bisherigen Studiums. Wir haben zusammen eine sehr interessante Methode erdacht, um Kompositionsübungen zu machen! Wir pfeifen zweistimmige Symphonien. Es ist furchtbar interessant, wie man sich fortwährend gegenseitig beeinflusst, d. h. man arbeitet gemeinsam an einer Sache, die eigentlich keinem von uns ganz eigen ist; als Übung für Stimm- und Melodieführung ganz großartig. Man kommt auf die verrücktesten Einfälle. Schade, dass wir nur zu zweien dabei sind! // Wieder von der Malerei ein bisschen. Gucke Dir nur von diesem absoluten Standpunkt aus die expressionistischen Bilder an. Es sind nur zwei Künstler unter den Modernen, die wirklich absolut sind! Jeder in seiner Art natürlich. Es sind dies: Paul Klee und Marc Chagall. Die blödsinnigste Phantasie und krasse Prosa von Marc Chagall. Und die tiefe, tiefe Philosophie und feinste, zarteste Poesie von Klee. Beide haben das „Können“ überwunden. Was für eine Reinheit und Naivität der Empfindung der beiden! Die sind eigentlich die zwei einzigen Wege, die die Kunst jetzt einschlagen kann – der dritte natürlich der, den man selbst zu finden hat. Und ich glaube, dass ich ihn schon gefunden habe oder wenigstens nahe daran bin. Ich will auch „absolut“ werden in Form und Linie! All die Bilder, die ich jetzt hier gemacht habe, sind Vorstudien dafür, in ihnen sieht man die letzten Reste der mir als Kind schon eingeimpften Vorurteile, wie Geschmack und Harmonie der Farben. Ich glaube, dass ich jetzt eine Krisis durchmache. Entweder wird es überhaupt nichts, oder es wird was sehr, sehr Herrliches! Hoffentlich geht alles gut, wenn nicht, so werfe ich die Kunst ganz und gehe irgendwohin aufs Land als Arbeiter. Es ist auch schön, überhaupt ist alles auf der Welt himmlisch!… Genug des Blödsinns, der viel zu wenig Blödsinn ist, es wird ja doch nicht dazu kommen! Vielleicht „leider“! Die Kunst muss und wird mit der Zeit ganz abgeschafft werden. …“

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Das ist ein Briefzeugnis des jungen Walter Spies an seinen Vater von 1920, der als Multitalent in allen Spielarten lebte und der auch Malerei, neben dem Musizieren, als seine Angelegenheit verstand. Hierher gehört das jetzt für die Auktion am 8. Mai 2022 angekündigte Bild mit „Carmen auf der Bühne“.

Bildbeschreibung „Carmen/1919“ von Walter Spies im Katalog zur 184. Kunstauktion in SCHLOSS AHLDEN 2022: „…Umrahmt von einem langen, zur Seite gezogenen, roten Vorhang gibt der Künstler im Stil des Magischen Realismus eine vielfigurige Szene wieder. Aus einer teilw. extremen Aufsichtperspektive wird im Vordergrund ein Orchestergraben mit einem musizierenden, klassischen Orchester dargestellt, während auf der Bühne simultan eine Tänzerin als „Carmen“ auftritt. Dieselbe erscheint überdies parallel als Aktfigur beim Umziehen hinter einem transparenten Paravent und ihr Gesäß erscheint im Spiegel ihres Schminktisches. Wäre dies noch nicht surrealistisch genug, so setzt Spies in diesem Bild zusätzlich starke, räumliche, perspektivische Verzerrungseffekte ein, wodurch die eigentlich sitzenden Musiker zum unteren Bildrand hin für den Betrachter beinahe zu liegen scheinen. Die dargestellte „Carmen“-Figur dürfte durch die Darstellung der „Carmen“ durch Pola Negri als Femme fatale im berühmten, im Dezember 1918 in Berlin uraufgeführten Film von Ernst Lubitsch inspiriert sein, die darin ein vergleichbares Kostüm trug. Entstanden um 1920, markiert das bedeutende Gemälde – eines der frühesten bekannten im Oeuvre des Künstlers – einen Beginn und Wendepunkt in dessen höchst außergewöhnlichem, bewegtem und abenteuerlichem Leben.

Dies führte ihn als Maler, Bühnenbildner, Musiker, Komponist und Fotograf von Russland über Deutschland bis nach Java und Bali. Spies, als Sohn eines deutschen Großkaufmanns und Vizekonsuls in Moskau geboren, wuchs zunächst in Russland auf, wo Gorki und Rachmaninow zu den Gästen der elterlichen Soireen gehörten. Hochbegabt, verarbeitete er bereits als Kind in synästhetischer Weise Klänge in Kunst. In Dresden ging er ab ca. 1905 auf das elitäre Vitzthum-Gymnasium. Künstlerisch beeindruckten ihn als Primaner außer den Werken von Henri Rousseau, die er in der Sammlung Schtschukin in Moskau sah, die Maler der Künstlergruppe „Brücke“ und des „Blauen Reiters“. 1919 fand er in Dresden Anschluss an den Künstlerkreis um Emil Nolde, Max Pechstein, George Grosz, Oskar Kokoschka, die Dresdener Sezession „Gruppe 1919“ und nicht zuletzt Otto Dix, der ihn – wie er selbst später schrieb – sehr „anspornt und ermutigt“. Neben Marc Chagall wird Paul Klee in dieserzeit einer der Leitsterne seiner Arbeit. Doch malte Spies laut eigener Auskunft „nie viel, nicht mehr drei, vier Bilder im Jahr ich hatte seit jeher immer tausend andere Interessen“ (Zit. Spies). Noch in Dresden reüssierte Spies mit Bühnenbildern für Hansums „Spiel des Lebens“ am Schauspielhaus. Im Frühjahr 1920 lernte Spies den Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau kennen, zu dem sich eine Liebesbeziehung entspann.

Im Winter 1920 siedelte Spies nach Berlin über; Im April 1921 zog Spies in Murnaus luxuriöse Villa in Grunewald, dessen Wände er fantasievoll mit Jagdszenen im Stil persischer Miniaturen ausmalte – eine bekannte Fotografie zeigt Murnau am Schreibtisch vor diesen Wandbildern. 1922 stellte Murnau den Filmklassiker „Nosferatu“ fertig, an dem auch Spies als Assistent beteiligt war. Im Gegenzug sollte Murnaus effektvolle Lichttechnik auch dessen Malstil entscheidend beeinflussen. Spies eigene künstlerische Karriere verzeichnete in jener Zeit erste Ausstellungserfolge. Im März/April 1923 beteiligte er sich erfolgreich mit 11 Gemälden an der Jahresausstellung des Hollandschen Kunstenaars Kring im Stedelijk Museum in Amsterdam. Hierzu gehörte auch das Bild „Baschkirischer Hirte“, welches er Géla Forster (Ehefrau Alexander Archipenkos) verkauft hatte. Die „Novembergruppe“ zählte Spies zu den ihrigen, 1924 und 1926 stellte Spies drei Werke in deren Abteilung auf der Großen Berliner Kunstausstellung aus; 1925 nahm ihn Franz Roh mit vier Gemälden in sein Buch „Nachexpressionismus. Magischer Realismus (…)“ auf.

Zuvor hatte Spies bereits Deutschland verlassen – auf der Suche nach Freiheit und Glück. 1923 heuerte Spies als Matrose auf einem Dampfschiff in Richtung Niederländisch-Indien an, wo er im Oktober die Hauptstadt Batavia (Jakarta) auf Java erreichte. Dort bestritt er seinen Lebensunterhalt vornehmlich als Musiker, ab 1924 am Hof des Sultans von Yogyakarta. 1927 fand der Maler sein persönliches Paradies auf Bali, das er zugleich in fantasievolle Bilder umsetzte. Zusammen mit dem niederländischen Maler Rudolf Bonnet reformierte Spies die balinesische Malerei und gründete die Künstlerorganisation Pita Maha, die sich für indonesische Künstler einsetzte. Sein Haus wurde zum Treffpunkt der internationalen Prominenz: Charlie Chaplin gibt bei Spies das Gemälde „Rehjagd“ in Auftrag, Vicki Baum schrieb dort ihren Bestseller „Liebe und Tod auf Bali“; er zog Barbara Hutton, die damals reichste Frau der Welt, Ethnologen und Komponisten, Filmer, Forscher, Aristokraten und Neureiche, die sich zunehmend für seine Bilder interessieren, auf die Insel. Ab 1935 kippte das Schicksal für Spies – er erlebte zunehmend Anfeindungen als Homosexueller, Silvester 1938 nahm man ihn wegen „unmoralischen Verhaltens“ für acht Monate in Gewahrsam; im Januar 1942 starb er schließlich mit über 400 anderen deutschen Internierten auf einem Frachtschiff nach einem japanischen Angriff. „

Das Bild in der 2022er Versteigerung ist Öl/Papier, auf Karton kaschiert, 58 cm x 47 cm, Rahmen. Provenienz: Geschenk des Künstlers an Friedrich Wilhelm Murnau (1881-1931) in der Zeit 1920-1923; in Erbfolge innerhalb der Familie Murnau an die heutigen Besitzer. Ausstellungen: 2012-2018 Hamburger Kunsthalle; 2018 Hamburger Bahnhof, Berlin. Lit./Ausstellungskatalog: „Hello World – Revision einer Sammlung“, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Hrsg. Udo Kittelmann u. Gabriele Knapstein, München, Hirmer, 2018, S. 402, Abb. S. 21, 108 (Nr. 17).

Allgemeine Lit.: Hans Rhodius: „Walter Spies (…)“, Den Haag, 1964; Michael Schindhelm: „Walter Spies. Ein exotisches Leben“, München, 2018; Klaus Huneke: „Géla Forster-Walter Forster – lieben ohne zu fordern“, Norderstedt, 2020. Oil on paper, laid down on cardboard. 58 cm x 47 cm. € 300.000,–/€ 500.000,–

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Dietmar Moews meint: Erst vor wenigen Jahren habe ich vom deutschen Künstler Walter Spies gehört, zu dem ein Biograf seinen Erguss in der Kölner Galerie Smend vorgestellt hatte. Ich habe mir die verfügbare Literatur besorgt und bin sehr von Spies‘ Lebenswerk angetan und überzeugt.

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Die Auktion 184 in dem Schloss Ahlden bringt nur ein Gemälde von Walter Spies, ein Armformat in seinem vor-indonesischem Malerei- und Bilderstil.

Der Startpreis von EURO 300.000/500.000 erscheint mir astronomisch. Seis drum – man wird es sehen: 7. und 8. Mai 2022.

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Walter Spies – deutscher Künstler und Philosoph – 1895-1942

August 19, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10268

am Donnerstag, den 19. August 2021

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Walter Spies – deutscher Künstler und Philosoph – 1895-1942 - featured image

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AUSSTELLUNG bei Galerie SMEND in Köln.

Walter Spies war ein lebendes Phänomen als deutscher Künstler, dessen gesamtes Leben von höchstem sozio-kulturellen internationalen Familienzusammenhang bis 1923 in Moskau, in Dresden, in Berlin, dann in Java und ab 1927 in Ubud, Bali, bis zu seinem Kriegs-Schiffsuntergangstod in deutsch-niederländisch-balinesischer Gefangenschaft, 1942 im Indischen Ozean, zur Ehrenrettung der modernen Menschlichkeit die Kunst vor der Idioten-Moderne gerettet hat, indem er gemalt, musiziert, geschrieben und solidarisch gelebt hat.

Walter Spies war im tiefen Sinn von der Vorstellungswelt Friedrich Nietzsches philosophisch geprägt, die ich in Nietzsches Satz fasse:

Amor fati – Umarme das Schicksal.

Walter Spies kannte Nietzsches Schriften und Leben nicht. Umso besser. Denn Nietzsche hat bekanntlich seiner Vorstellungswelt nicht entsprechen können. So sind beide, Nietzsche und Spies wunderbare Lehrvorbilder für eine individuelle Objektivität, ein gelungenes Leben zu prägen.

Noch heute findet man in der Galerie Rudolf G. Smend, Mainzer Straße 37,

50678 in der Kölner Südstadt eine eindrucksvolle Ausstellung mit diversen Beweisen für Walter Spies, Beweisen dafür, dass es einen solchen überhaupt gegeben hat.

Dabei ist der Künstler Rosti Smend selbst lebendiger Zeuge, der jetzt sein achtzigstes Lebensjahr ganz in der Ausstrahlung der auch von Walter Spies entfalteten Philosophie: Dass Individualität das objektiv Schöne ist! Das Schöne – durchaus in klarer Einfühlung für das weniger Schöne und das Nichtschöne auffasst – in allen Menschenspielformen, nicht nur in der Kunst.

Ich zitiere hierzu kurz Walter Spies aus Briefen. Der vierundzwanzigjährige Walter Spies, schrieb am 5. Mai 1919 an seinen Vater – er wollte seine noch wackelige Berufswahl als Maler durchsetzen – aus Dresden nach Berlin: „… Meine ersten Zeichnungen waren immer schon von irgend etwas beeinflusst, ich konnte für mein Alter viel zu gut zeichnen, und die Phantasie, die man sonst bei Kindern findet, konnte deshalb nicht frei wirken. Ich zeichnete doch immer nur Tiere, und diese nicht einmal „aus dem Kopf“, sondern ich zeichnete sie meist ab. Und dies wird auch der größte Fehler gewesen sein! auch hatte man mir einen bestimmten „Geschmack“ beigebracht, das schlimmste, was einem passieren konnte. Und jetzt merke ich es ganz besonders, wie an mir dies alles haftet und wieviel Mühe es kostet, es zu überwinden.// Ich möchte absolut werden in allem. Es ist ein Blödsinn, von „Geschmack“, von „Schönheit“ zu reden, es sind dies alles enge Rahmen, die sich eine bestimmte Künstlergruppe setzt, es steht dann einfach der eine unter dem Einfluss eines anderen. Wenn einer von den Stärkeren etwas „schön“ findet, so quatschen es die Schwächeren ihm nach, und alles, was darüber hinausgeht, wird als hässlich proklamiert. Der Begriff „Schönheit“ soll für jeden einzelnen subjektiv sein. Man kann überhaupt nicht von Kunst objektiv reden. Wenn ein Kritiker über ein Kunstwerk redet, so redet er ausschließlich über sich selber, über seinen „Geschmack“, aber ganz und gar nicht über das Kunstwerk. // Jetzt vom „Können“! stell Dir vor, Papa, wie doch die Phantasie in Schranken gehalten wird von diesem verfluchten „Können“. Es ist wie eine Rinne, wie ein Flussbett, in das sich die Phantasie von vornherein ergiesst, und deshalb ist sie immer nur darauf angewiesen, eine bestimmte Richtung einzuschlagen, eine von diesem „Können“ bestimmte. Wenn dieses nicht wäre, wie frei könnte die Phantasie dann in alle Richtungen schalten und walten, ohne Rahmen, grenzenlos! Wieviele Möglichkeiten sind einem doch dadurch genommen, dass man „kann“! Zum Donnerwetter, das ist und ist nicht das „Können“, was zu schätzen ist. Was habe ich davon, wenn ich nach jahrelangem Studium es dahin bringe, ganz fabelhaft geschickt zu zeichnen?! Ich bin fest davon überzeugt, dass es beinah ein jeder durch Fleiss erreichen kann, ebenso wie das Klavierspiel bis zur Virtuosität bringen, oder lernen, Fugen zu schreiben, siebenstimmig nach vorwärts und rückwärts! Es ist dies alles einfach Kunststück! Feuerwerk! Darin steckt doch nicht die Individualität, die Seele des Künstlers, die doch ganz allein uns interessiert! Nicht, „wie geschickt“ es ein Künstler bringt, sondern „wie es empfunden“, wie „individuell dargestellt“, wie „anders als die anderen“! Wenn man naturgetreu etwas „kopiert“, so ist das nichts als „Können“, das ist Handwerk.// Man sagt von neueren Kunstrichtungen, dass sie gewollt, gesucht sind, aber gerade darin drückt sich doch am meisten die Persönlichkeit des Künstlers aus. Stell Dir vor, dass alle Künstler von nun an nur blödes dadaistisches Zeug zusammenschreiben und malen würden. Wie herrlich interessant wäre es zu beobachten, wie es ein jeder einzelne machen würde, wie sofort die verschiedenen Persönlichkeiten zu sehen sein würden! Das freieste absolute Schaffen wäre da! Ohne solche Rahmen wie „Sinn“, „Logik“! Das sind doch auch alles Rinnen, Flussbetten. Der Dadaismus ist das einzige, was noch Existenzberechtigung hat, denn es ist das Blödeste vom Blöden und deshalb das einzige Vernünftige in der Kunst! Dies wird Dir paradox erscheinen, es ist aber wirklich so, war und wird es sein.“

Um noch mehr Farbe und Raum zu dieser ungeklärten Mischung aus Individualität und Persönlichkeit zu geben, noch aus dem selben Brief: „wieso … wie ein Humperdinck es ihm vormacht?? Durch die Übungen, die er jetzt allein treibt, hat er sicher doppelt soviel gelernt wie im Laufe seines ganzen bisherigen Studiums. Wir haben zusammen eine sehr interessante Methode erdacht, um Kompositionsübungen zu machen! Wir pfeifen zweistimmige Symphonien. Es ist furchtbar interessant, wie man sich fortwährend gegenseitig beeinflusst, d. h. man arbeitet gemeinsam an einer Sache, die eigentlich keinem von uns ganz eigen ist; als Übung für Stimm- und Melodieführung ganz großartig. Man kommt auf die verrücktesten Einfälle. Schade, dass wir nur zu zweien dabei sind! // Wieder von der Malerei ein bisschen. Gucke Dir nur von diesem absoluten Standpunkt aus die expressionistischen Bilder an. Es sind nur zwei Künstler unter den Modernen, die wirklich absolut sind! Jeder in seiner Art natürlich. Es sind dies: Paul Klee und Marc Chagall. Die blödsinnigste Phantasie und krasse Prosa von Marc Chagall. Und die tiefe, tiefe Philosophie und feinste, zarteste Poesie von Klee. Beide haben das „Können“ überwunden. Was für eine Reinheit und Naivität der Empfindung der beiden! Die sind eigentlich die zwei einzigen Wege, die die Kunst jetzt einschlagen kann – der dritte natürlich der, den man selbst zu finden hat. Und ich glaube, dass ich ihn schon gefunden habe oder wenigstens nahe daran bin. Ich will auch „absolut“ werden in Form und Linie! All die Bilder, die ich jetzt hier gemacht habe, sind Vorstudien dafür, in ihnen sieht man die letzten Reste der mir als Kind schon eingeimpften Vorurteile, wie Geschmack und Harmonie der Farben. Ich glaube, dass ich jetzt eine Krisis durchmache. Entweder wird es überhaupt nichts, oder es wird was sehr, sehr Herrliches! Hoffentlich geht alles gut, wenn nicht, so werfe ich die Kunst ganz und gehe irgendwohin aufs Land als Arbeiter. Es ist auch schön, überhaupt ist alles auf der Welt himmlisch!… Genug des Blödsinns, der viel zu wenig Blödsinn ist, es wird ja doch nicht dazu kommen! Vielleicht „leider“! Die Kunst muss und wird mit der Zeit ganz abgeschafft werden. …“

Und am 17. September 1939 schrieb er aus Ubud an seinen Bruder: „Das ganze Leben ist mir ein andauernder Geburtstag! Dies ist zweideutig! Erstens fühle ich mich jeden Tag immer wieder neugeboren, und zweitens ist mein Lebenstisch überladen von sich immer wechselnden Geschenken, von denen die meisten ich mir selber gewünscht oder sogar selber geschenkt habe …Und ich bejammere Menschen, die das Leben nicht leben, das Leben nicht spielen! wie selten ist jemand zufrieden mit seinem Leben, wirklich zufrieden und tut nicht nur so! Die meisten arbeiten nicht aus Lebenslust, sondern aus Lebensnot; man rackert sich ab, die Zeit verfliegt, ein Tag, viele Tage, eine Woche; man ist müde und hat keine Kraft mehr, das zu tun, wozu man Lust hätte, und dann kommt das „Wochenend“: man geht ins Kino, in die Bierstube oder irgendwo weit weg, um das „Leben zu vergessen“, um sich auszuruhen vom „Leben“. Und so ist es bei uns geworden, dass Theater, Concerte, Musea, Kunst überhaupt und die liebe Natur nur eine Belohnung sind für das mühselige Leben, Etwas außerhalb des Lebens Stehendes.// Und auch ihr Glaube hilft ihnen nicht dabei; denn es ist nicht ein Glaube an das Leben, im Leben, sondern irgendwas Abstraktes, wozu man sich concentrieren muss und das in irgendeiner Hoffnung in unbestimmter Zeit zugespitzt ist.// Aber die Zeit verfliegt, man verschiebt es und verschiebt es, denn im Leben, im Ernst des Alltags, hat man andere Dinge zu tun, man hat keine Ruhe dazu…// Das Leben vergewaltigt mich nicht, es spült mich nicht weg, ich versinke nicht in seine unrettbaren Tiefen und finde meinen Heimweg von seinen verführerischen Höhen. Das Leben spielt mit mir, und weiß Gott, ich bin kein Spielverderber! // Und ich glaube, dass Kunst wie Gebet muss sein; ein Preisen, ein Lobsingen muss es sein von der Heiligkeit des Lebens. Und dies kann es nur werden, wenn der Abstand vom Leben bewahrt bleibt. Denn eine Wiedergabe nur der Schönheit des Lebens würde die Heiligkeit töten, wenn der Abstand wegfiele. Und ein Gebet ist keine Wiedergabe, kein Nachsprechen, sondern eine Kristallisation von der, in eine starke, beinah „magische“ Formel eingekapselten Essenz dieser Heiligkeit. Es kommt nicht auf das Objekt an, seine Form, seine Schönheit, auch nicht auf das Wie der Wiedergabe, der Darstellung, sondern nur auf den Glauben an den Abstand – und dann wird’s schon! Und nachdem dieser Glaube an Mensch und Leben sich kristallisiert hat und sich künstlerisch verdichtet, muss man bei der „Entladung“ den Eigengesetzen alles sich schaffenden freien Lauf lassen…“

aus >Schönheit und Reichtum des Lebens WALTER SPIES (Maler und Musiker auf Bali 1895-1942)< von Hans Rhodius 1964.

Eine tiefe Freundschaft verbindet Walter Spies mit dem Filmgenie Friedrich Wilhelm Murnau. Er erntet kollegiales Lob von Oskar Kokoschka, teilt Gespräche und Briefe mit Otto Dix, ebnet der Südsee-Ethnologin Margaret Mead den Weg zu unbekannten Urwaldstämmen, führt Charlie Chaplin inkognito durch Bali.

Walter Spies‘ Lebensweg säumen Namen wie aus einem internationalen Almanach bedeutender Künstler und Wissenschaftler. Nach Erfolgen in Deutschland kehrt der Vielgewandte Europa den Rücken, findet ein viel zu kurzes Glück auf Bali.

Walter Spies war Gelderbe des früh gestorbenen Freundes Murnau („Nosferatu“-Film) und wird Adept der Autorin Vicki Baum, deren Roman „Liebe und Tod auf Bali“ (1937) von Walter Spies auf Bali inspiriert ist.

Ob in Form von Malerei, Gamelan-Musik oder des berühmten Kecak-Tanzes: die Spuren von Walter Spies‘ Wirken sind noch heute in Bali allgegenwärtig.

KINOFILM

INSEL DER DÄMONEN

Deutschland 1932. Regie: Friedrich Dahlsheim, Victor von Plessen

Walter Spies: Künstlerischer Beirat, Choreographie & ethnographische Beratung

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Dietmar Moews meint: Ich bin im Kampfe. Ich verüble dem verdienten deutschen Politiker Gerhard Rudolf Baum, dass er als Präsident der Kunst in Nord-Rhein-Westfalen eine menschliche Moderne nicht betreibt. Dass Baum den Schranzen-Autohändler Heinz Holtmann als angeblich relevantem Kunstgalerist zu dessen 80sten Geburtstag noch Elogen im Kölner Stadtanzeiger schrieb und dieser Holtmann auch noch das Verdienstkreuz des Landes erhielt, „weil der “ – angeblich „wesentlich am Ruf Kölns als Kunststadt beitrug“.

Das ist gelogen. Das ist nicht wahr. Holtmann hat keinerlei Verdienste. Holtmann hat derart kunstgewerbliches Geschäft in Goslar, Hannover und erst zuletzt in Köln betrieben, dass sich darin nicht Homosexualität eindeutig ausdrückte, ebenso war es mit Walter Spies, dessen freie Lebensart ende der 1930er Jahre auch in Bali, unter niederländlischer Herrschaft und dann 1939 indirekt unter der deutschen Nazimacht, Walter Spies wegen homosexueller Umtriebsamkeit interniert worden ist, in der Folge er dann 1942 auf das Gefangenenschiff gezwungen wurde, das auf hoher See gebombt und versenkt worden ist. Das Frachtschiff hieß „Van Imhoff“, die letzten Hilferufe hießen „Heil Hiter“. Ich finde, dass eine Lebensgeschichte des Walter Spies, die jetzt der Autor Michael Schindhelm rausbrachte: „Walter Spies Ein exotisches Leben“ 224 Seiten, Hirmer 2018 und wirklich lesenswert ist, einen fragwürdigen Titel trägt. Denn was ist „exotisch“? und es ist doch mehr ein Skandal unserer Moderne, die in geopolitischer Totalität dem Individuum und der Individualität derart systematisch unter Verbildungszwang setzt, dass sogar „Heil Hitler“ noch zu gelinde daherkommt. Und noch: Man stelle sich eine Begegnung des Walter Spies mit Hermann Glaser oder Gerhard Rudolf Baum oder Hilmar Hoffmann, nebst dem Rattenschwanz der Kunsterzieher von Kunst+Unterricht und der sich selbst „Kupo“ nennenden Kulturpolitischen Gesellschaft, Hagen praktisch vor: Beuys sagt zu Staeck, halt mal meinen Hut – ich mache ein Foto mit Walter Spies. Welche Sprachmacht konstituiert das Wort „exotisch“? wie pervers ist eine Ideologie vom Menschen, wenn man den Europäer in Bali Walter Spies als „fremdländisch“ „expatriiert? (Walter Spies trug keineswegs Folklorekleider, wenn er seine wilden Haustiere frei leben ließ und er spielte bevorzugt auf gestimmten Klavieren, nicht auf „präparierten“).

Mag man Rudolf Zwirner für die IKI und die Art Cologne in den 1960er und 1970er Jahren hervorheben oder die WESTKUNST in den 1980er Jahren mit Michael Werner und Michael Schulz – wenn man neben der Karneval-Volkskunst die Kunststadt Köln näher bezeichnen wollte – aber doch überhaupt keineswegs Holtmann. Der Kölner Stadtanzeiger weiß anscheinend über den gar nichts. Was zeigen uns denn die alljährliche Kataloge der Art Cologne oder der internationalen Kunstmesse Basel? Holtmann hat immer nur als Baustoffhändler Gebäudefassadenmaterialien der JUNIOR-Werke vertickt, dazu Kaufhausgrafiken von Andy Warhol bis Joseph Beuys – aber niemals irgend eine Originalkohle jemals aus einem Kunstfeuer geholt. Holtmann hat ein anmaßendes Buch über sich selbst gemacht – da lachen die Hühner (die Hunnen). Unbezahlte Jaguar-Autos auf dem Gehweg parken? – das beeindruckt durchaus andere Jaguarfahrer, die streng auf die Unterscheidung von Jaguar und Ferrari wert legen.

Im Gegensatz zu Rosti Smend, der bereits im Jahr 1973 indonesische Kunst nach Köln brachte und dafür von der Kunstmesse ausgeschlossen worden ist.

Gut. Walter Spies hat Insekten, Spinnen und Seesterne geforscht, gesammelt und zeichnerisch und aquarelliert abgebildet. Dafür haben ihn Fachwissenschaftler in aller Welt kontaktiert und mit „Doktor“ tituliert.

Rosti Smend hat zwei große Bücher mit javaischem und indonesischem Batikdesign, also mit handgestalteten Kleiderstoffen publiziert, wo einschlägige Fachleute und Liebhaber Texte beigefügt haben – wir bewegen uns auf „Museumsniveau“ mit äußerst raren wertvollen Einzelstücken aus der „historischen“ Batikzeit von vor über 100 Jahren. Java ist seit dem 16. Jahrhundert islamisiert – Bali ist für Indonesien – ausnahmsweise – endogen hinduistisch. Die Batik ist nicht balinesisch – ist sie exotisch? – gewissermaßen Ja, sie ist überseeisch und fremdländisch im herkömmlichen Verständnis. Walter Spies war nicht exotisch, er war von der weitläufigen Welt, die nur durch die europäische Moderne als fremd gestempelt wurde und noch postkolonialistisch wird. Ja, wirklich, Siegfried Neuenhausen und Joseph Beuys waren nicht exotisch – sie waren „SPD-modern-esoterisch-exklusiv“.

Walter Spies, christlicher Ableger der Menschheit, kannte die bürgerliche europäische Literatur des ausgehenden 19ten Jahrhunderts einschließlich Russland, er kannte Johann S. Bach und die klassische Musik, die er selber auch in Konzerten Klavier spielte. Er kannte Rachmaninoff und Scriabin in Moskau persönlich – miterlebte als Kind selbst einige derer Uraufführungen. Man wird den freien Umgang des Walter Spies folgen müssen, wenn man sich für Kunst interessiert und nicht allein für das in der westlichen Welt heute geldaufwendig betriebene und heute, 2021, mit 95% Staatsgeld und Staatspersonal durchgesetzte Kunstgewerbe der sogenannten modernen Salonpersonnage, die aus Pseudo-Künstlerienen und Artmen besteht.

Ja, so

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vgl. Dietmar Moews, Uni. Diss. „Verirrte Kunstorganisation und das BBK-Erlebnis – Eine soziologische Studie zur organisierten Kunstförderung in Deutschland aus Sicht der Künstler“; Universität Bremen, 2000

vgl. Musiker auf Bali 1895-1942)< von Hans Rhodius 1964.

vgl. Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur, hsg. von Dietmar Moews (seit 1979 im 42. Jahrgang)

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Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

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