Digitalbetrug durch Wahlcomputer mit Wahlwochen wie in Schweden

Dezember 27, 2014

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am Samstag, 27. Dezember 2014

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Wie denn jetzt die SPD als BLOCKPARTEI in Zentralstaat-Berlin schon freiwillig die Kohlen für die StaMoKap-Merkel-Küche aus dem Feuer holt, ist beachtenswert – sehen sich einige SPDisten bereits als Konstituens einer Dauerregierung?

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Wahlcomputer bedeutet unwiderleglich Wahlmanipulation. Der Wahlcomputer vernichtet die Demokratie.

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Sowie es um digitale Tatsachen geht, gibt es keine sinnliche Bezeugung mehr. Wir müssen nicht auf Jeb Bush und Wahlmanipulation in Florida hinweisen.

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Vorteil der Computer-Wahlmanipulation: Wir müssen nicht auf Stimmzettel beseitigen, neue Zettel ausfüllen und neu auszählen, hinweisen. Bei der Computerwahl gibt es keine Kontrolle:

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Nur wer den Account in der Hand hat, hat die Kontrollmacht. Wer schreibt, der bleibt.

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Dietmar Moews meint: Mich bewegen zwei Aspekte zum Thema „freie Wahlen“, Wahlrecht, Wahlbeteiligung, Demokratie:

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EINS: Bildung und Erziehung der nachwachsenden Mitglieder unserer Gesellschaft zu Gemeinschaftskundlichkeit, freiwilliger Teilnahme, Treue und Pflichterfüllungsbereitschaft ohne staatliche Daueraufsicht – aus einem real angebundenen Selbstbewusstsein eines CITOYEN – dem Gemeinwesen verpflichteten inspirierten, vorbildlichen Bürger.

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ZWEI: Eine Wahlbeteiligungsquote ist nicht hoch oder niedrig als gut oder schlecht zu interpretieren.

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Wenn viele Wähler zur Wahl gehen (hohe Wahlbeteiligung), die ohne politische Urteilskraft und Kenntnisse daherleben und bei der Wahl ihrer momentanen Stimmung Ausdruck geben – dann ist das Wahlergebnis für die Gesellschaft ein Übel.

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Wenn ein hoher Anteil der politisch mündigen Wahlberechtigten in eine staatsferne Nichtwählerposition gedrängt werden, dann ist bei einer geringen Wahlbeteiligung – mit einer großen Nichtwählergruppe – ebenfalls eine Bedohung des gesellschaftlichen Zusammenhalts angezeigt.

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Ich bin der Meinung, wir sollen unser sozio-kulturelles Gehabe so einrichten und pflegen, wie es, nüchtern betrachtet, nützlich und wenig schädlich ist.

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Wir sollen also die Angelegenheiten der Pflichten und Treue gegenüber dem Gemeinwesen mit Geduld und Freundlichkeit erfüllen. Wir sollen den Wahltag in Ehren halten, feine Kleider anziehen und innerhalb der Öffnung der Wahllokale unsere Stimmen in geheimer sinnlich-analoger Wahl abgeben.

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Wir sollen privat so undiszipliniert sein dürfen, wie es uns einfällt, feiern und „die Sau rauslassen“ – aber nie unser Informelles mit dem notwendig Staatstragenden verwechseln. Das gebietet die Lebenserfahrung und die sittliche Reife, ohne die eigentlich kein Wahlrecht gegeben sein dürfte. Dazu gehört auch, dass man sich über Wahlprogramme und politische Problemstellungen sowie über das konkret im Angebot befindliche Kandidatur-Personal informiert.

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Es sollen Repräsentanten in der repräsentativen Demokratie gewählt werden, mit denen wir uns nach der Wahl identifizieren können sollten und auf die Verlass sein soll.

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In Schweden werden auch schon mal Ministerpräsidenten ermordet oder es fahren unidentifizierte U-Boote unter Land umher – wie sollten wir uns in Deutschland mit den schwedischen Staatsformalitäten identifizieren? Wieso meint die SPD-Frau Yasmin Fahimi (kommt sie aus Schweden?), wir brauchen Animation und bunte Wahlwochen-Festspiele, damit eine aufgepumpte Wahlbeteiligung zustande kommen würde – welchen Sinn hat denn in den Augen der SPD eine hohe Quote? Die SPD weiß es nicht. Wieso sollten 16-jährige wählen können?

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Sie können es nicht. 16-Jährige haben keine Ahnung.

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Noch 26-jährige haben zu wenig Ahnung – d. h. sie ahnen nicht mal, worauf es ankommt – eine nüchterne Wahlentscheidung zu treffen. Man höre nur, welche Folklore-Argumente zu den politischen Problemstellungen und welche Wissensklüfte der Ahnungslosigkeit zum Himmel schreien (wieso dürfen eigentlich Frauen wählen, die lauthals erklären, sich nicht für Politik zu interessieren? Für törichte Männer gilt das Gleiche).

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Und nun also Flash-Mob für die SPD? – wehe wenn Heydrich aus der Gruft steigt, meine Lieben.

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Allein die unbegründete Angabe „gegen geringe Teilnahme“, seitens der SPD-Fahimi, ist eine ungeheuerliche politologische und sozio-kulturelle Dummheit.

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Wahlrecht bedeutet auch das Recht, ungültig oder nicht zu wählen. (In meinen Augen haben alle, die je anders wählten als ich, falsch gewählt.)

Eine hohe Wahlbeteiligung ist nicht an sich gut: Die DDR hatte angeblich bis zu 99 Prozent.

Am Vernünftigsten wirkt eine „normale“ Wahlbeteiligung – Badewetter und Ferienzeiten, Schreckensnachrichten oder Angstkampagnen eingeschlossen. So wie zu viele oder zu wenige Wahlberechtigte wählen gehen, ist die Frage: Welche Ursachen gaben den Ausschlag für abweichendes Verhalten? (man sieht, ich appelliere für ein Soziologisches Interpretieren).

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Im Gegenteil, es sollte laut und deutlich vom Wählen abgeraten werden, wer nicht weiß, wen, was, warum und die Wahl als Ratespiel oder Lotto begreift: „Ich wähle die Lottofee, die hat goldene Haare“.

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E U – EUROPA hat gewählt: Merkel geht weiter

Mai 26, 2014

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Montag, 26. Mai 2014

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In den vergangenen Tagen wurden in den EU-Staaten insgesamt 28 national organisierte EU-Parlamentswahlen durchgeführt. Es nahmen ca. 40 % der wahlberechtigten EU-Bürger, jeweils in ihrem Wohnsitz-Wahlkreis, teil. 40 Prozent Wahlbeteiligung bei freien demokratischen Wahlen zeigt, dass keine Not herrscht.

Selbst jüngst befreite Staaten, wie im Baltikum, haben keine größere Wahlbeteiligung. Aber auch in Deutschland, wo man weitreichend am selben Tag Kommunalwahlen angesetzt hatte, war die Wahlbeteiligung extrem niedrig.

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Der Grund liegt im $0 Prozent. Der $ und seine US-Dollar-Finanzpolitik sind aus vielen Gründen äußerst unbeliebt. Die USA herrschen auch in der E U, wie sie wollen. Die USA erklären: Das USA-Recht gilt überall auf der Welt.

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Die USA verleihen diesem Weltherrschaftsanspruch durch willkürliche Militäreinsätze Nachdruck – auch, wo sie es wollen, überall auf der Welt.

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Die EU will gegen sich keine US-amerikanischen Militäreinsätze in den EU-Staaten (die überwachungstelematik läuft allerdings voll). Deshalb wünschen EU-Staaten sich us-amerikanische Truppen vor Ort (z. B. in Polen oder in Litauen) – in der Hoffnung dann bombardieren die Amerikaner nicht sich selbst. Aber auch das stimmt nicht mehr:

1. Sie bombardieren auch sich selbst (Kolateralschäden).

2. Sie haben inzwischen Militärtechnik der Fernfuchtelei, ohne lebendige Waffentechniker in Kriegseinsatzgebieten, Drohnen, IT-Telematik u. a. überlegenheitstechniken.

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Europa hat 2014 die USA-Vorherrschaft wiedergewählt.

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Prognosen, Hochrechnungen, Wahlergebnisse, offizielle Endergebnisse vom 25. Mai 2014

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Wir wissen längst, dass die Prognosen gekauft sind und deshalb immer günstige Wahlergebnisse vorhersagen. Die Wunschergebnisse werden aber meist nicht erreicht.

Wir hatten in Bayern noch in der letzten Woche vor den Wahlen Prognosen von 47 % für die CSU; die CSU dann eine Staatskrise mit ca. 40 % bestätigt bekommen hat. CSU-Scharnagel hat heute dazu erklärt, „ohne die Scharfmacherei gegen Martin Schulz, hätte die CDU noch schlechter abgeschnitten“. Kurz, die CSU hatte keinen eigenen Kandidaten. Junckers oder McAllister ziehen in Bayern nicht so gut wie Horst Seehofer gezogen hätte (Seehofer – bei Hoeneß im Gefängnis oder bei Prof. Leipziger in der Psychiatrie Bayreuth – als EU-Kommissionspräsident wäre den CSU-Wählern aber nur vielleicht attraktiver erschienen).

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Bei den Hochrechnungen im Laufe des Wahltages wurden in den stündlichen Nachrichten und im Internetz keine Angaben mehr zur prozentualen Wahlbeteiligung genannt. Während üblicher Weise sonst bereits in der Mittagszeit gesagt wird, die Wahlbeteiligung ist so oder so, gut, besser oder nicht so stark. Damit war klar – die Wahlbeteiligung wird eine Katastrophe durch Nichtwahlbeteiligung.

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Die Lesart: Wenig Wähler, schlechte Wahlergebnisse ist allerdings nicht  nur zutreffend. Denn, welche Qualität haben Wahlergebnisse mit Wählern, die nicht wissen was sie gewählt haben. Bei der EU-Parlamentswahl 2014 war den Wahlberechtigten eben nicht deutlich, was überhaupt gewählt wird.

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Endergebnis der EU-Parlamentswahl 2014 am Tag nach den Wahlen

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1. Die Zusammensetzung des EU-Parlaments, also die Sitzverteilung an die ca. 30.000 Parteien-Kandidaten aus ganz Europa, hat nun ergeben: Es wird so weiter gehen, wie es war.

2. Der EURO als EU-Geld wird bleiben. Ob EU-Staaten aus dem EURO aussteigen, ist momentan nicht zu erwarten (die deutsche EURO-Ausstiegspartei AfD hat in Deutschland 7% bekommen).

3. Die EU wird voraussichtlich, trotz der eher rechten Ergebnisse in Frankreich, England, Dänemark, Ungarn, nicht auseinanderfliegen. Der Merkel-GroKo-Kurs hat die EU-Parlamentsmehrheit.

4. Wir alle als us-amerikanisch unterworfene Angela Merkel-Große-Koalition aus SPD und CDU in Deutschland werden so weitermachen können (EVP und SOzialisten, Junckers und Martin Schlulz haben die große Mehrheit im EU-Parlament).

5. Die Bestimmung (es ist keine Wahl mit Kandidaturen) des künftigen EU-Kommissionspräsidenten wird nicht vom EU-Parlament in Strassbourg getroffen, sondern die EVP-Soz-Koalition wird sich einen Statthalter auskegeln (Angela Merkel als Obermoderatorin). Das findet also in London, Paris, Berlin statt, nicht in Strassbourg..

In Strassbourg und Brüssel wird abgenickt.

6. Das Wort STRASSBOURG wurde bei dieser Wahl überhaupt nicht erwähnt. Das Wort BRüSSEL auch nur selten.

7. Die EU-Parlamentswahlen waren nationale Wahlen. National sind die Ergebnisse. Die Frage lautete: Für USA oder gegen USA? ca. 85% der abgegebenen Stimmen waren für USA bzw. nicht für politische Distanzierung zu USA, wie es z. B. die deutsche Linkspartei vorschlägt.

8. Die von den USA abweichenden Linken in Europa (teils nennen sie sich Kommunisten) – der deutsche Linkensprecher Dietmar Bartsch sprach heute erstmalig seit Langem wieder das Wort GENOSSEN aus – haben nur in Griechenland einen Erdrutschsieg hingelegt.

Die deutschen Linken haben sich mit ca. 7% als verdiente Oppositionsarbeiter ihre Plätze redlich verdient. Die Linke muss nur das Wort Karl Marx weiter bemühen, dann werden sie wieder abstürzen.

9. Entgegen den Propagandasprüchen der Merkel-Blockpartien wurden in der EU so gut wie keine Rechtsextremen gewählt. Schon die Bedeutungsverschiebung von National zu Nationalistisch ist meist schief. Der Begriff Extrem ist gewaltsamen Parteien vorbehalten. Z. B. in der Ukraine stehen sich sogar mehrere rechtsextreme Parteien gegenüber: Ukrainer und Putins Russen, beide sind rechtsextrem. Die britische UKIP oder Marie Le Pen sind nicht rechtsextrem.

10. Europa wählt also die Europäische Union unter den jeweils speziellen regionalen und nationalen Motivlagen. Wenn die EU sich zukünftig weiter so uneuropäisch gebärdet, werden weiterhin Wähler wenig Ambitionen für die Europäische Union zeigen können.

11. Die Europäer wollen ökonomische Sicherheit und militärische Sicherheit. Beide Werte stehen im Wahlverhalten nicht zu Lösungen dieser Fragen. Vielmehr werden Wähler mehr von Furcht und Sorgen von den jeweils massenmedial aufgezogenen Unsicherheiten beeinflusst.

Das heißt, der EU-Wahlbürger wählt gegen die Angst von ökonomischer Unsicherheitsbedrohung und vor konkreten militärischen Bedrohungen.

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Dietmar Moews meint: Es sieht so aus, als könne Angela Merkels US-amerikanische Statthalterei so weiterschaukeln: StaatsMonopolKapitalismus (StaMoKap) heißt: Die Regierungen machen Gesetze (z. B. Freihandelsabkommen), dass die Monopole der Welt freie Bahn haben und die Menschen nachrangig leben müssen.

Es sieht so aus, als würde Frau Merkel bald neue wichtige Partner bekommen. Der französische Präsident Hollande ist bei diesen Wahlen erneut abgestürzt. Es bleibt abzuwarten.

Der Euro wird bleiben.

Die US-Herrschaft und die IT-Revolution der USA ist auf dem Markt und wird Konkurrenz erhalten (China kommt und Putin sperrt den Weltraum und die russischen NSA-Bodenstationen).

 


EUROPA WÄHLT 2014 – Wahlkampf findet nicht statt

Mai 19, 2014

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am 19. Mai 2014

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Dietmar Moews kopierte Angelo Musicante des Rosso Fiorentino, Florenz

Dietmar Moews kopierte Angelo Musicante des Rosso Fiorentino, Florenz

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Kommenden Sonntag ist Wahltag. In 28 Staaten wird das neue Parlament der Europäischen Union in Strassbourg gewählt.

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Diese Wahlen sind nationale Wahlen.

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Der Wahlkampf wird außer von den paar bekannten EU-Parlamentskandidaten der Blockparteien, Juncker und Schulz, von den deutschen Bundes- und Länderparlamentariern geführt.

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Die Wahlkampfthemen sind gar keine EU-Themen.

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Weder die ordnungspolitischen Defizite der EU selbst, noch politische Vorhaben der EU finden in diesem EU-Wahlkampf statt.

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Die Blockparteien alternieren nicht substantiell.

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Was tut die EU mit der Ukraine-Krise?

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Was tut die EU mit der Schuldenkrise?

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Wann wird das EU-Parlament ein Medium der repräsentativen Demokratie?

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Wann hört das auf, dass gescheiterte einheimische Politiker auf hochdotierte Jobs in Brüssel geschoben werden (Öttinger, Stoiber, Mc Allister, Beate Merk u. a.).

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Wann beginnen die deutschen Mandatsträger, den Deutschen zu sagen, was vorgesehen ist, in Brüssel zu bewirken?

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Dr. Dietmar MoewsDSCF0320

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Dietmar Moews meint: Bislang erfährt man stets nur vollendete Tatsachen, aber keinerlei Debatte auf dem Markt der europäischen Politikideen.

Der Grund liegt darin, dass die Bundeskanzlerin ihre deutsche EU-Politik als Omnibus für ihre eigenen Wahlergebnisse auf deutscher Bundesebene benutzt. Ebenso tun es die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer.

Diskussionen würden deren Machtlosigkeit erscheinen lassen und damit Wählerstimmen kosten.

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Das Verhalten der nationalen Politiker zeigt, dass demokratische EU-Strukturen nicht funktionieren und offensichtlich unerwünscht sind. Kein Wunder, dass die EU-Bürger ein solches EU-Kaspertheater als Abkopplung und Verschleierung ablehnen.