Die Welt in der wir leben – Die Vorstellungen von Wissen und Nichtwissen

Oktober 3, 2014

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am Freitag, 3. Oktober 2014

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Der Ostberliner Oppositionspolitiker Gregor Gysi sagte gestern etwas sehr Wahres: Gysi habe durch die Wiedervereinigung eine ungeahnte persönliche Lebensbereicherung erhalten, sowohl was seinen Vorstellungsreichtum betrifft wie auch seine persönliche Wichtigkeit und Rang in der zweiten Bundesrepublik.

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Es steht dem intelligenten Menschen an, auf die Seinsbindung seines Dasein zu achten. Daneben aber Vorstellungen, Illusionen, Einbildungen, Ideen, Möglichkeitssinn zu entfalten, damit ihm Wissen, Denken und Handeln hinsichtlich des Hoffens und Wünschens unterscheidbar sein können.

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Wir leben in unserer Welt – wir leben nicht scheinbar oder, wir scheinen nicht nur zu leben: wir leben wirklich. Niklas Luhmanns Systemtheorie könnte uns dazu dienen, einzuverstehen, was es mit Subjektivität, mit Umwelt und mit sozialem System auf sich haben kann. Wir können uns vergewissern, dass jedes Individuum nicht in solipsistischer Verriegelung allein da steht, sondern dass viele andere ebenso da sind.

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Dietmar Moews meint: Wer Schwierigkeiten mit dem Weltganzen, mit dem Universum und dem Nichtwissen hat, muss sich den Begriff „Totalität“ in „Ewigkeit“ anschauen.

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Totalität enthält ALLES, auch das Unvorstellbare, allen Bullshit, alle Einbildungen und Illusionen. Außerhalb der Totalität gibt es nicht einmal das Nichts.

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Das nötige Hilfswerkzeug zur Vorstellung der Totalität ist unser Nichtwissen.

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Solange die Wissenschaften noch wirkliche Fragen zu formulieren vermögen, wird dem Nichtwissen noch weiteres Wissen hinzugefügt werden können, das zuvor Bestandteil der Totalität als Nichtwissen war, nunmehr Bestandteil auch als Wissen der Totalität auf ewig sein wird.

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Was sollte uns unsere Seinsbindung und Vorstellungsorientierung erschweren, wenn wir auf die täglich neue Sinnlichkeit achten und darauf Wert legen auch mit den anderen Menschen darüber zu sprechen.

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DIETMAR MOEWS aus der Legende der Heiligen Ursula

DIETMAR MOEWS
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TOTAL, TOTALITARISMUS, EDWARD SNOWDEN: Die Sprache funktioniert

August 18, 2014

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am Montag, 18. August 2014

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Der angeblich ehemalige CIA-Spion Edward Snowden, der als IT-Spezialist „Whistlerblower“ der Weltöffentlichkeit bekannt gemacht wurde, hat uns die

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TOTALITÄT der praktizierten US-amerikanischen IT-Überwachung signalisiert und den

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TOTALITARISMUS des US-amerikanischen Interessenanspruch erfasst.

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Die objektiv zweifelsfreien Qualitäten, TOTALITÄT und TOTALITARISMUS, als Linie der USA, des CIA, der NSA, mit der IT-Überwachung durch Prism u. a. zeigen zweifelsfrei, dass die Vokabel „TOTAL“ uns sprachlich ermöglicht, Totalität von Relativität zu unterscheiden.

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Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th  day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

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Auch wenn es jedem Menschen schwer fällt, die Seinsbindung der Begriffsidentität der Totalität anzuerkennen – weil der Mensch lieber schwiemelt und schwimmt – wäre es begriffskulturell absurd, dieTotalität zu ignorieren:

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Der Totalitarismus der USA ist TODSÜNDE. Edward Snowden stand als Berufsspion in der Hölle. Snowden hat als Mensch eine totale Pflicht als Individuum der Menschheit erfüllt.

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Die Dummheit bzw. Urteilsunfähigkeit der USA-Entscheider, sich ihres TOTALITARISMUS‘ nicht als die Menschheit repräsentierende Menschen zu stellen, disqualifiziert sie als Repräsentanten.

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Hanns Joachim Friedrichs interviewt den Maler der Sportmotive im ZDF Aktuellen Sportstudio

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Dietmar Moews meint: Ich wünsche von jedem Menschen, der Zurechnung und Zurechnungsfähigkeit als Grundmenschlichkeit anerkennt, sich der Klarheit des Totalitarismus zu stellen.

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Deshalb ist der TOTALITARISMUS der algorithmischen IT-Überwachung und des Cyber-WARs der USA überhaupt nicht zu verwechseln mit solchen geheimdienstlichen Praktiken wie „Aufklärung“ und „Spionage“.

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Untreue unter Freunden sollte es nicht geben – so weit spricht die Bundeskanzlerin, wie es sich gehört. Das betrifft den Totalitarismus der USA und von Großbritannien – immerhin Mitglied der Europäischen Union – im totalitären Windschatten. Auch hinsichtlich der EU sollte Bundeskanzlerin Dr. Merkel den Totalitarismus zu stoppen verlangen.

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ELOHIM: Götter der BIBEL – haben wird den falschen Gott gewählt?

Juli 27, 2014

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am Sonntag, 27. Juli 2014

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Für einen Gläubigen, sind keine Beweise nötig – es genügen die Glaubensgewissheiten.

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U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

U-Bahn für die Mainzer Straße (auch als Bunker im Alarmfall)

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Für einen Gottglauben gilt das Gottvertrauen und nicht menschliche Interpretationen etwaig Gott zugewiesener Aktivitäten.

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Die Menschheit tradiert – so weit das historisch dokumentiert ist – vielfältige Vorstellungsorientierungen, z. B. Instinkthandeln, Wissenschaft, Kunstschaffen, Sozialitäten u. a. Eine nennen wir abgegrenzt Religion. Verschiedene Religiösitäten haben Götter- bzw. Gottglaubensvorstellungen.

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Im alten überlieferten Text-Teil der christlichen Bibel finden wir handelnde Götter, Götterscharen, Götter und Teufel verschiedener Rang- und Machthöhen, z.B. ELOHIM (hebräisch IM bezeichnet im zusammengesetzten Wort (Kompositum) ELOHIM die Mehrzahl (Pluaral), wie „Götterschar“, also mehrere Götter).

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Die Menschheit hat verschiedene Geschichtszählweisen. Im christlich gregorianischen Kalender unserer Zeitrechnung wurde die Geschichtsjahreszählung mit der Ziffer NULL zum angenommenen Zeitpunkt der Geburt von Jesus gesetzt.

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DIETMAR MOEWS "Holländischer Glastisch" DMW 18.6.74 62 cm / 75 cm, Öl auf Nessel, in Springe gemalt

DIETMAR MOEWS „Holländischer Glastisch“ DMW 18.6.74
62 cm / 75 cm, Öl auf Nessel, in Springe gemalt

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Erst die jüngeren Quellen im alten Testament – das aus Teilen der jüdischen Tora nachträglich zusammengestrichen bzw. zusammengestellt und altersmäßig durcheinandergebracht worden ist, wird dann von den sich selbst als Israel bezeichnenden Semiten aus der Vielgötterei der Eingottglaube. Diese kleine etwa 500 bis 600 Jahre vor dem Jahr NULL in Palästina sesshafte Semitengemeinschaft, sammelte alte Schriften (Tora) und forderte einen einzigen Gott, der von den Israeliten als Allmacht-Gott geglaubt wurde.

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Für die zeitgleichen Griechen, deren Schrift- bzw. deren Kultur, für die älteren Ägypter oder für die zeitgleichen Chinesen des Konfuzius, des Lao Tse und anderen, galten bereits vor, während und nach den Eingott-Israeliten geradezu Götterversammlungen (Olymp) in vielfältigen Zuständigkeiten.

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Die Perser wie auch die Römer, deren politische Herrschaft greifbar lebensentscheidend für die Semiten des Israelglaubens geherrscht hatten, lebten übermächtig nach eigenen Religionen und anderen „Propheten“.

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Als der in der Bibel vorgestellte historische Jesus von Nazareth auftrat, gab es unter den Israeliten diverse Dissidenten und Sezessionisten, auch weil die römische Fremdherrschaft den israelischen Eingottglauben als marginale Glaubenssache auswies, nicht aber als eine politische Überlebensentscheidung.

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Folglich kamen Prediger und abweichende Sekten zu sozialer Wirkung. Eine davon waren die im israelischen Judentum lebenden Jesuschristen. Hieraus kamen – erst nach Jesus‘ Tod – zahlreiche jüdisch-christliche, bald auch heidnisch-christliche Missionare und Schriftsteller auf. Für das abendländische Christentum ist der wirkungsvollste Hauptaktivist der heiden-christlich-semitische Missionar Saulus-Paulus, der angeblich bis Rom gewandert war. Daneben kennen wir heute die sogenannten Evangelisten, die später kommenden Schriftsteller der „Evangelien“ des Neuen Testaments.

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Im Neuen Testament, zusammengesetzt aus ausgewiesenen Texten, die nicht von Jesus-Zeitgenossen, sondern von Autoren (den Evangelisten), die im Jahrhundert danach lebten, finden wir die „Evangelisten“, die vom Leben und Wirken des israelitischen Jesus zahlreiche Varianten verfassten (übrigens nur vom Kind Jesus und dann von dessen letzten Lebensjahren).

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Vom Tora-überlieferten Israelmythos war im römischen Palästina der Evangelisten wenig übrig geblieben. Das heute als Judentum figurierende Gemeinwesen fand seine Autoren erst später, erst nach den Evangelisten. Der Talmud, ohne den heute kaum noch orthodoxe Israeliten leben, entstand erst zur Zeit des römisch-katholischen Neuen Testaments.

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Damit hier keine Missverständisse angeknüpft werden, ich selbst mache in meinen Vorstellungen, sofern ich das bestimmen kann, Alles ohne Gott und ohne Götter, was ohne geht. Und ich zitiere hier, sinngemäß aus dem Bibeltext „Offenbarung Johannes“, Texte, die ich seit vielen Jahren studiere, ausgewählt. Ungeachtet welche semantischen Bedeutungen oder Glaubensinhalte jemand darauf bezieht, lehne ich die blutige Obrigkeitskultur der abrahamitischen Eingottreligion ab:

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Offenbarung des Johannes … Das 7. Kapitel – Die Versiegelten aus den zwölf Stämmen; die selige Schar der Erlösten aus allen Nationen.

1. Und darnach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, auf dass kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgendeinen Baum.

2. Und ich sah einen anderen Engel stehen aufsteigen von der Sonne Aufgang, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und schrie mit großer Stimme zu den vier Engeln, welchen gegeben war zu beschädigen die Erde und das Meer;

3. und er sprach: Beschädiget die Erde nicht noch das Meer noch die Bäume, bis dass wir versiegeln die Knechte unsers Gottes an ihren Stirnen!

4. Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertundvierundvierzigtausend, die versiegelt waren von allen Geschlechtern der Kinder Israel:

5. von dem Geschlechte Juda zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Ruben zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Gad zwölftausend versiegelt;

6. von dem Geschlechte Asser zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Naphthali zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Manasse zwölftausend versiegelt;

7. von dem Geschlechte Simeon zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Isaschar zwölftausend versiegelt;

8. von dem Geschlechte Sebulon zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Joseph zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Benjamin zwölftausend versiegelt.

9. Darnach sah ich, und siehe, eine große Schar, welche niemand zählen konnte, aus allen Heiden und Völkern und Sprachen, vor dem Stuhl stehend und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und Palmen in ihren Händen.

10. schrieen mit großer Stimme und sprachen: Heil sei dem, der auf dem Stuhl sitzt, unserm Gott, und dem Lamm.

11. Und alle Engel standen um den Stuhl und um die Ältesten und um die Tiere und fielen vor dem Stuhl auf ihr Angesicht und beteten Gott an

12. und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit in Ewigkeit! Amen

13. Und es antwortete der Ältesten einer und sprach zu mir: Wer sind diese, mit den weißen Kleidern angetan, und woher sind sie gekommen?

14. Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es . Und er sprach zu mir: Wer sind’s, die gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.

15. Darum sind sie vor dem Stuhl Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Stuhl sitzt, wird über ihnen wohnen.

16. Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf sie fallen die Sonne oder irgend eine Hitze; Jesaja 49,10

17. denn das Lamm mitten im Stuhl wird sie weiden und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

 

Das 8. Kapitel. – Eröffnung des siebenten Siegels. Die vier ersten Posaunen. Das dreifache Wehe.

1. Und da es das siebente Siegel auftat, ward eine Stille in dem Himmel bei einer halben Stunde.

2. Und ich sah die sieben Siegel, die da stehen vor Gott, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben.

3. Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchfass: und ihm ward viel Räuchwerk gegeben, dass er es gäbe zum Gebet aller Heiligen auf den goldenen Altar vor dem Stuhl.

4. Und der Rauch des Räuchwerks vom Gebet der Heiligen ging auf von der Hand des Engels vor Gott.

5. Und der Engel nahm das Räuchfass und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben. *Hesekiel 10,2

6. Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet, zu posaunen.

7. Und der erste Engel posaunte: und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte. 2. Mose 9, 23-26

8. Und der andere Engel posaunte, und es fuhr wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer; und der dritte Teil des Meeres ward Blut, Jeremia 51, 25 u. Mose 7, 20, 21

9. und der dritte Teil der lebendigen Kreaturen im Meer starben, und der dritte Teil der Schiffe wurden verderbt.

10. Und der dritte Engel posaunte: und es fiel ein großer Sturm vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und über die Wasserbrunnen. Jesaja 14,12: Dan. 8, 10

11. Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser ward Wermut; und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie waren so bitter geworden.

12. Und der vierte Engel posaunte: und es ward geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, dass ihr dritter Teil verfinstert ward und der Tag den dritten Teil nicht schien und die Nacht desgleichen. 2. Mose 10,21

13. Und ich sah und hörte einen Engel fliegen mitten durch den Himmel und sagen mit großer Stimme: Weh, weh, weh denen, die auf Erden wohnen, vor den andern Stimmen der Posaune der drei Engel, die noch posaunen sollen!

Das 9. Kapitel.– Die fünfte und sechste Posaune mit dem ersten und zweiten Wehe

1. Und der fünfte Engel posaunte: und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm ward der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben.

2. Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf; und es ging auf ein Rauch aus dem Brunnen wie ein Rauch eines großen Ofens, und es ward verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens. Joel 2,3.10.

3. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde; und ihnen ward Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.

4. Und es ward ihnen gesagt, dass sie nicht beschädigten das Gras auf Erden noch ein Grünes noch einen Baum, sondern allein die Menschen, die nicht haben das Siegel Gottes an ihren Stirnen.

5. Und es ward ihnen gegeben, dass sie nicht töteten, sondern sie quälten fünf Monate lang; und ihre Qual war wie eine Qual vom Skorpion, wenn er einen Menschen schlägt.

6. Und in den Tagen werden die Menschen den Tod suchen, und nicht finden; werden begehren zu sterben, und der Tod wird vor ihnen fliehen.

7. Und die Heuschrecken sind gleich den Rossen, die zum Kriege bereitet sind; und auf ihrem Haupt wie Kronen, dem Golde gleich, und ihr Antlitz gleich der Menschen Antlitz;

8. und hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die der Löwen;

9. und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel wie das Rasseln an den Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen;

10. und hatten Schwänze gleich den Skorpionen, und es waren Stacheln an ihren Schwänzen; und ihre Macht war, zu beschädigen die Menschen fünf Monate lang.

11. Und hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds, des Name heißt auf hebräisch Abaddon, und auf griechisch hat er den Namen Apollyon.

12. Ein Wehe ist dahin; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach dem.

13. Und der sechste Engel posaunte: und ich hörte eine Stimme aus den vier Ecken des goldene Altars vor Gott.

14. die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Löse die vier Engel, die gebunden sind an dem großen Wasserstrom Euphrat.

15. Und es wurden die vier Engel los, die bereit waren auf die Stunde, und auf den Tag und auf den Monat und auf das Jahr, dass sie töteten den dritten Teil der Menschen….

21. Und taten auch nicht Buße für ihre Morde, Zauberei, Hurerei und Dieberei.

Die Quellen-Namen sind Autoren der israelischen Tora, des Alten Testaments der Bibel der Jesus-Christen aus der vorchristlichen Zeit. Man erkennt leicht, wie die mörderische Allmacht der „Offenbarung des Johannes“ jesuschristlich zugespitzt wird.

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Vorstellungsorientierung und reelle Konstruktion

Juni 10, 2014

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Vom 10. Juni 2014

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Umsichtigkeit und Wachheit heißen die Glücksmittel. Wer Pech hat, kann sich an seiner Pechquote delektieren. Wenn er sein Pech scheiße findet, muss er sich mal so systematisch selbst betrachten, wieviel Pech nur kein Glück ist. Wessen ganzes Leben nur Glücksache ist, der braucht einfach immer viel Glück. Ich nenne hier den kleinen Schlag auf den Hinterkopf, etwa so:

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Wer sich über ein Problem und über das Zusammenkommen eines Erfolges, eines Misslingens seine Gedanken macht, etwa, um daraus zu lernen, sollte zwei Dinge der Bescheidenheit vorher verstehen und akzeptieren:

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ERSTENS: Keiner kann alle zureichenden Gründe (Schopenhauer) eines Seinsaggregats vollkommen entschlüsseln und verstehen. So ist es eben auch nicht möglich die Zukunft verlässlich vorherzusagen. Aber – worauf es nun ankommt – ein unlösbares Problem kann man ruhig in sicheres Fahrwasser überleiten und zumindest tun, was man tun kann. Und dann sind eben Nachdenken und Kritik jedenfalls nützlich und geeignet, zukünftig besser klarzukommen.

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ZWEITENS: Wir können nachdenken, wie es uns gerade gefällt und was zu einem Geschehen uns einfällt. Wir können aber auch das Thema systematisch durchfragen – systematische Inhaltsanalyse ist eine wissenschaftliche Methode – dann kommen Wirktatsachen ins Auge, die man vielleicht zunächst nicht sah. Manchmal wird ein gesamtes Wirk-Gefüge neu verstanden und sogar eine moralische und die ästhetische Bewertunge erhält andere Perspektiven.

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Vorstellungsorientierung und Konstruktion

Der Mensch ist ideologisch.

Das heißt, er ist von seinen Vorstellungen her eingestellt, wie er in seine Welt hineinlebt, interagiert, interferiert. Jeder ist vor-eingestellt. Wir Menschen sind Vorurteilsmenschen. Ein Mensch kann dabei nur durch begrenzte Selbst-Kontrollem besser noch durch sozialwissenschaftliche Beobachtung zu tragfähigen Interpretationen seiner Situationen kommen.

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Aber – wer kann das schon, wer macht das oder versucht das? Unsere allgemeine Erziehung und Bildungskultur geht damit oberflächlicher um –

Es machen ganz wenige.

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Menschlichkeit heißt heutzutage rumzuwuseln: Triebaktionen und -reaktionen. Es reicht dazu, dass Leben entsteht.

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Wer seine Ideologie kennt, kann natürlich mehr erkennen, die Farbe in den eigenen Augen, wenn man glaubt die Welt ist grün – aber es ist nur das grüne Glas der eigenen Brille. So ist das.

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Das ist so. Und – wer wollte das verurteilen? Nur, wer auf die Duldsamkeit scheißt und sich selbst damit isoliert, wird die weitreichende Oberflächlichkeit und das ständig damit verbundene Misslingen – oft einfach Pech genannt – beim Namen nennen und kritisieren. Die meisten halten sich raus.

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Dekonstruktion

Das Gerede über all die Kleinigkeiten, die man aufgabelt, was es alles gibt und hast Du das schon verstanden? und das geht so und so – das nenne die Scheinphilosophen heute Dekonstruktion: Es gibt keine Wahrheit, denn man kann Alles sinnlos auseinandernehmen. Jeder nimmt es anders auseinander. Jeder kommt mit anderen Brillen zu anderen Farben – das sind die individuellen Perspektiven.

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Fürs Denken und für Kritik des Denkens reicht es auf diesem Wege nicht. Das bedeutet: Für eine Vorstellungsorientierung des Gelingens reicht es nicht. Folge des vorstellenden Irrlaufs sind seelisch-moralische Unsicherheit, Missgunst, Verschlagenheit, Hochgezogene Schultern, Verspannungen, Belauern und Verfolgungswahn – wo man einfach nur tun müsste, was man tun muss.

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Man hat eben seine Vorstellungen. Und die sind ideologisch. Man analysiert seine Ideologie nicht, sondern dekonstruiert auf ideologische Art. Heraus kommt dann die Vorstellungsorientierung. Und die passt dann mit derjenigen des nächsten Geliebten nur zusammen, wenn die Liebe den Irrlauf verdeckt. So wie die Liebe dann zuende ist, bleibt vom Irrlauf nur der Stress der ganzen Dekonstruktionen.

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Man orientiert sich eben nur innerhalb seiner Vorstellung – es ist Desorientierung. Man müsste schon seine Ideologie und seiner Vorstellung kritisch ins Auge fassen.

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Man könnte sich mal ins Auge fassen.

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Man kann das einfach kritisieren. Kritik heißt Urteil. Also – man kann das einfach beurteilen. Man müsste nur seine Dekonstruktionen vollständig d. h. systematisch – also alle Einzelteile, die man erkannt hat versuchen wieder zusammenzusetzen.

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So hat man beispielsweise ein Geschehen dekonstruiert. Der Ehepartner hat das auch auf seine eigene ideologische Verblendung gestützt dekonstruiert.

Beide kommen natürlich zu verschiedenen „Erkenntnissen“ und zum Konflikt, nämlich, sowie der Liebeskitt nicht mehr ausreicht den Konflikt auskömmlich zu integrieren.

Also kommt es zur Desintegration: Zersetzung zwischen ihnen.

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Orientierungsfehler dabei ist: Die ideologische Individualität dekonstruiert zu haben, ohne zu prüfen, ob aus der Dekonstruktion sich rückwirkend das Wirkliche wieder konstruieren lässt.

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Man hat also ein Geschehen in die erkennbaren Teile zerlegt. Die liegen nun auf dem Tisch. Nun kommt ein anderer Mensch. Der soll die Teile wieder zusammensetzen. Und was erhält er? Er erhält nicht das Ursprungsganze, sondern etwas vollkommen anderes. Das ist zwangsläufig so, weil der Dekontrukteur vorher nur soweit die Bestandteile auseinandergenommen hatte, wie er sie -ideologisch verstellt – fand. Er hat dabei viele wichtige Tatsachverhalte übersehen.

Nun, beim herzlosen Neuzusammensetzen, entsteht eben was ärmlich anderes.

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Dekonstruktion ohne den Rekonstruktionsbeweis ist absurd.

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Wenn also zwei Leute ein und dasselbe Geschehen dekonstruieren, kommen sie zu zwei verschiedenen Ansammlungen von Teilerkenntnissen. Setzen sie diese wieder zusammen, erhalten sie eben nicht die ursprünglich ganze Wirklichkeit, weil ihre Dekonstruktion nur aus den ideologisch bedingten Grünes-Glas-Sichten besteht.

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Das ist also ideologische Vorstellungsorientierung, wenn man ohne Selbstkritik zu Felde zieht. Nun will man also darüber reden. Wer soll das aushalten?

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Reden über Vorstellungen und systematische Dekonstruktion, die geeignet sein müssten eine komplette Konstruktion der Wirklichkeit wiederherzustellen? – Das ja. Aber nur, wenn die Beteiligten Einsicht ins Urteilen haben und dass es ums Urteilen gehen muss. Urteilen heißt – die gemeinsame Wahrheit feststellen. Und nicht: Es gibt sowieso keine Wahrheit – jeder habe seine eigene Wahrheit (immer wieder: Der absurde Marshall Mc Luhan mit „the medium is the message“ ist ein Verirrter).

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Wer auf emotionale Intelligenz, Gefühl, Stimmung usw. zielt, ist ideologisch verstellt – das Reden ist Gerede. Er ist im ideologischen Traum. Im Traum bist du allein. Nur geeignet für Blindfische, die sich „mal gut verstehen wollen“.

Da sagt der Simpel dann ganz einfach: DAS IST SO NICHT. So lautet seine Zauberformel, in der er sein Gefühl für Wahrheit einbettet – Alles andere ist ihm unehrlich.

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So leben die Dekonstruktivisten nun in ihrem Tunnel. Keiner versteht Keinen. Alle sind auf der Lauer. Da ist man besser ausgeschlossen, denn es entstehen ausschließlich Irrläufe.

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Einem Höhlengleichnis gerecht zu werden, ist schwer möglich.

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Es ist mit ironischer Distanz nicht getan. Das prallt Alles am grünen Glas ab.

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Dann ist es mit einem Rest Mitleid und Achselzucken getan.

Ich erinnere es genau, wie eine Dekonstruktion ergab: einmal Pech ist Pech, zweimal Pech ist Pech, dreimal Pech ist Dummheit.

Man kann es also dekonstruieren und hat dadurch nicht die Teile des Ganzen. Man kann es systematisch feststellen und interpretieren – und was dann?

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Es ist nicht trostlos

Herzlich grüßt vom Glück und Pech der Vorstellungsbemühungen

der stille Genießer.

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Dietmar Moews, 4.Mai in der Galerie Smend Mainzer Straße 31 Köln Südstadt

Dietmar Moews, 4.Mai in der Galerie Smend Mainzer Straße 31 Köln Südstadt

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Dietmar Moews meint: Ich wünsche allen Pechvögeln von Herzen viel Glück.

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Dietmar Moews' Kant-Vorlesung in vier Heften NEUE SINNLICHKEIT

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Marshall Mc Luhan in der Neuen Sinnlichkeit

Januar 7, 2014

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Marshall Mc Luhan in der Neuen Sinnlichkeit

Selbstverspottung ist das Medium

Anmerkung zu Marshall Mc Luhan The Medium is the Message“ in NEUE SINNLICHKEIT 59

In diesem Moment, wo das starke zweckrationale Denken der naturwissenschaftlich positivistischen Vorstellungsorientierung die Weltherrschaft und die Weltzerstörung bestimmt, lavieren die Stalinisten und Bolschewisten noch immer mit den Billigzeichen des schwachen Denkens. Man sagt: Es gibt keine Wahrheit – Alles sei Interpretation. Man glaubt an individuelle Assoziation statt kritischer Urteilskraft. Man hat auch in dem teils freien Westen eine Vorstellung zur Leitkultur erhoben, in der Epistemologie vor Ontologie gesetzt wird. Wo man die weit an ihren eigenen Oberflächen Verirrten noch weiter irreführt und nicht begreift, dass die Realität die Vernunft bestimmt und nicht die Vernunft die Realität. Und in dem man das so praktiziert, entsteht eine unvernünftige Realität, die man unfähig ist mittels kritischer Urteilskraft (Immanuel Kant) hinsichtlich des Vernunftgehalts zu erkennen und zu benennen. Stattdessen hausieren die Schwachmaten mit Glücksrittern, wie Marshall Mc Luhan und dessen The medium is the message“, statt auf Bob Dylan zu hören, der sagte: Willst Du Dich in der Welt auskennen? dann schau gefälligst Fernsehen.

Was nun? Kommt aus dem Fernsehen nur Fernsehen? oder kommt aus dem Fernsehen gültige Information aus der Welt und vom wirklichen Leben der Menschen?

Mit der Diskussion des Neuen Realismus von Maurizio Ferraris und den nichtsgültigen Ansagen von John Brockman und seiner „Dritten Kultur“ ist hier mit einem Text aus der NEUE SINNLICHKEIT 59, Blätter für Globus mit Vorgarten, Dezember 2008 BERLIN Anregung zur Vertiefung gegeben.

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Dietmar Moews beim Tageskommentar der LICHTGESCHWINDIGKEIT vor dem Brandenburger Tor in Berlin

Die Buchstabensuppe ist voller Zeichen. Wenns denn Sinn ergibt. Für den für jeden Blödsinn zu Tode gerittenen Spruch des Marshall McLuhan von 1967, „The Medium is the Message“, ist indes mal so langsam Besinnung angeraten. Noch anfang November 2008 zitierte ein Medienredakteur im Deutschlandfunk wieder einmal dieses unsinnige McLuhan- Diktum, um irgendwas nicht inhaltlich klären zu müssen – weil ja, bekanntlich, – man immer alles abwürgen kann mit „The Medium is the Message“. (Dabei sendet der DLF insgesamt gesehen das beste deutschsprachige Radioprogramm – ein Staatssender).

McLuhan ist weder ein Strukturempiriker, der etwas über Technik, ob Fernsehen oder Internetz , mit Menschen erarbeitet hätte. Alle Behauptungen Mc Luhans im Bereich der Medien haben den Mangel, dass er weder etwas von IT und Technik verstand, aber auch nicht Soziologie konnte, nicht Menschen in ihrer Benutzung der Medien erforscht hat. Untechnische Aussagen zum Fernsehen, ohne den menschlichen Umgang? Was soll es? – Verspottung der Menschen?

Wenn es immer heißt: das Fernsehen ist schädlich, das Fernsehen soll doch Moral und Klugheit, Menschlichkeit und Augenmaß vermitteln, besonders den Kindern nützen und nicht schaden und so weiter. Dann sagt der Medienlaie mit dem anmaßenden McLuhan: Ach, das ist zu viel verlangt vom Fernsehen. Und Günter Jauch hätte es ja auch gesagt (was weiß denn Günter Jauch?): Aus dem Fernsehen käme doch immer Fernsehen. Der Krimimord im Fernsehen ist doch nur ein Fernseherlebnis – Inhalte sind im Prinzip alle gleich gefährlich oder ungefährlich, gleich nützlich oder unnützlich – Medien können die Leute nur bei ihren Werten ansprechen, anbieten, nicht aber andere Werte erzwingen.

Damit fehlt bei McLuhan der Bezug zu den Menschen am Fernsehgerät. Sozio-geistige Folgen, wie Gespräche, Gedankenaustausch, Meinungen und das, oft abweichende, nonverbale Verhalten fehlen. The Medium is the Message würgt das soziale Verständnis des Umgangs im Fernseherlebnis, nämlich von Mensch zu Mensch und den Aufschluss um das soziale Geschehen als Rezeptions- und Perzeptionsgeschehen am Fernsehen und beim Fernsehen, ab.

Kurz: Es ist nicht alles gleich Sülze, ob ich das Flugzeug von 9/11 in den Turm rasen sehe, Elton John an Dianas Sarg singt oder das Testbild abgeschafft ist.