Nawalnyj und deutsche Anmaßungen

August 25, 2020

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am Dienstag 25. August 2020

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Sehr aufschlußreich fand ich eine ausdrückliche Erklärung des SPD-Alt-Bundeskanzlers Gerhard Schöder, als Northstream-Bau-Experte vor einem Bundestagsausschuß – er sagte:

„Ich kann das nicht wirklich beurteilen, denn ich bin ja auf die Informationen aus der normalen Presse angewiesen.“

Die allgemeine deutsche Öffentlichkeit ist ganz sicher völlig überfordert, wollte man wichtige politische Fragen beantworten – denn alle sind auf die normale Presse angewiesen:

Was geht es Deutschland an, wenn in Russland ein Oppositionspolitiker zu Schaden kommt? wie es jetzt dem seit Jahren international bekannten russischen Oppositionsagent, dem Rechtsanwalt Aleksej Nawalnyj (44) ergangen ist?

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Nawalnyj war auf einer privaten Flugreise in Omsk / Sibirien unter Schmerzen kollabiert und wurde dann nach akuter Notlandung schnellstmöglich in eine medizinische Intensivbehandlung in Omsk transportiert und in ein künstliches Koma versetzt, wo die Ärzte keine über Mutmaßungen hinausgehende Diagnose stellten.

Insofern es sich nun bei einem Privatpatienten Nawalnyj – egal ob in Russland oder in England oder Deutschland oder sonstwo auf der Welt – um die amtliche Verdächtigung einer Straftat, etwa Mordversuch durch Vergiftung, handelt, ist es medizinisch-fachliche Zuständigkeit von Ärzten und eine strafrechtliche Untersuchung durch staatliche Ermittler und Staatsanwalt – keineswegs um eine Prärogative des Präsidenten Putin oder sonstiger staatspolitischer Führung.

Angeblich haben Angehörige des Koma-Patienten Nawalyj unverzüglich auf eigene Faust und vermittelst einer fragwürdigen (russischen?) Vereinsorganisation mit dem amerikanischen Kunstnamen „Cinema for Peace“ die deutsche Bundesregierung kontaktiert. Mit der Ansage, „Nawalnyj sei vergiftet worden“, ersuchte man Deutschland darum, den komatischen Nawalnyj aus Omsk / Sibirien und aus dem russischen Machtbereich herauszuholen, zu retten, und in einem deutschen Krankenhaus Nawalnyjs Rettung zu versuchen.

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So weit wurde das in den deutschen Medien in obersten Schlagzeilen den deutschen Wählern mitgeteilt:

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FAZ am 25. August 2020:

„Charité: Kreml-Kritiker Nawalnyj wurde vergiftet“ –

 

tagelang „mediales Trommelfeuer“ – alle Staatssender, ARD-Fernsehen, ZDF, Deutschlandradio halbstündig in Nachrichten und endlosen Interviews mit redseligen, völlig uninformierten deutschen Anti-Putin-Propagandisten – Tag für Tag. ARD-TAGESSCHAU zeigte sofort ein startbereites deutsches Großflugzeug, zum Start bereit, Nawalnyj aus Omsk zu holen.

Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, Deutschland sei bemüht, den vergifteten Nawalnyj zu retten – die CDU-Kanzlerin habe Putin telefonisch um Erlaubnis gebeten, Nawalnyj mit einem deutschen Flugzeug rauszuholen.

So geschah es: Livevideos von der Landung in Berlin Tegel usw. schließlich Bilder von der Fassade des Bettenhauses der Charité in Moabit. Angeblich liegt Nawalnyj weiterhin im Koma und der Verdacht auf Vergiftung wurde bestätigt – aber keinerlei Befund bekanntgegeben.

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Dietmar Moews meint: Ich bin wirklich fassungslos, wie anmaßend und keineswegs auf Recht oder auf politisches Risiko hin, hier jetzt die deutsche Regierung – CDU-Merkel, SPD-Maas, SPD-Bundespräsident Steinmeier – Russland und Putin persönlich attackierten und auch wirtschaftliche Sanktionen Deutschlands gegen Russland in weitere Aussicht stellten.

Was geht ein privater gesellschaftspolitischer Konflikt in Sibirien die aktuelle Zweite Bundesrepublik Deutschland an?

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Selbst wenn Deutschland zur Zeit die kommissarische EU-Leitung ausübt – es liegt keinesfalls ein politischer Beschluss der EU, auch nicht des EU-Parlaments, dafür an, dass Deutschland Putin bedrohen solle oder auch nur sich im Namen der EU einmischen dürfe.

Weder Xi Jinping noch Trump noch Macron oder Boris Johnson, nicht Erdogan und nicht Pipi Langstrumpf oder die UNO haben sich in diesen Nawalnyj-Fall eingemischt.

Selbst, sollte es ein politischer Mordanschlag sein, obliegt es nicht Deutschland sich mütterlich oder väterlich einzumischen oder gar Gewalt anzudrohen.

Sollte Nawalnyj einfach nur ein informeller Geheimagent sein, der auch das deutsche Ticket beliefert, deutsche Aufträge ausführt und dafür Bares erhalten sollte, kann Deutschland seinen Spion doch nicht militärisch raushauen – was soll das?

 

Es ist doch klar, dass es neben den BND-Dienstklasse-Geheimdienstlern, über die selbst das Parlament keine konkreten Auskünfte erreichen kann, eben außerdem noch informelle Spione gibt – Freelancer -, die keiner kennt und die wirklich geheim agieren. Dass es die auch in Russland gegen Putin geben wird, (warum nicht zur Abwechslung mal wieder Mossad?) dürfte Putin wohl nicht überraschend finden. Folglich erfährt die geneigte Öffentlichkeit hin und wieder vom Tod von bis dahin unbekannten, einschlägig eventuell sehr wohl bekannte Agenten – ja, es ist unappetitlich.

Was denkt sich nun die Alt-DDRlerin Merkel, dass die deutsche Regierung mit solchen dreisten Agitatoren, wie Nawalnyj gegen Putin, Einmischung in die russische „lupenreine“ Demokratie tun solle und tun könne?

Und alle deutschen Parlamentarier, die in der deutschen Lügenpresse hier aufgejazzt worden sind, stimmen lautstark ein, PUTIN herauszufordern.

Es liegt auf der Hand, dass nicht nur Erich Honecker Wolf Biermann loswerden wollte, sondern auch Vladimir Putin diesen Nawalnyj? Putin hat ihn ausfliegen lassen – billiger ging das gar nicht, Nawalnyj loszuwerden. Wer hier die Staatspropaganda-Legende vom DEUTSCHEN DRUCK AUF MOSKAU propagiert, gehört aus dem deutsche Pressewesen entfernt.

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Das ist ein klarer Fall von Volksverhetzung in der deutschen Corona-Öffentlichkeit. Und die tägliche Verbreitung vom angeblichen Giftmord, ohne Beweise, ohne exakte Anamnese und Diagnose, dürfte dem Ansehen der CHARITÈ enorm schaden. Das gehört sich nicht – in CORONA-Zeiten, wo Zuverlässigkeit zählt.

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Joschka Fischers Gedankenlosigkeit im Deutschlandfunk

April 30, 2017
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Vom Montag, 1. Mai 2017

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DLF am 30. April 2017 bringt das einstündige „Interview der Woche“ an diesem Tag von Herrn Pindur mit dem Altpolitiker der GRÜNEN, Joschka Fischer. Der redete belangloses Allgemeingesülze und Unfug, wie folgt (DLF-Mediathek hält die Aufnahme für Hörer auf DLF.de zum Nachhören bereit):

 

Wenn jetzt nicht gelingt die EU-Politik zu ändern – auch wenn Macron französischer Präsident würde – dann würden der Riss in Richtung Le Pen in fünf Jahren noch größer als heute.

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Wenn Marine Le Pen jetzt die Stichwahl gewönne und der EU-Austritt „Frexit“ käme, wäre das das Ende der Europäischen Gemeinschaft.

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Schlussfolgerung JOSCHKA FISCHER, heute im DLF:

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„Marine Le Pen wäre für Deutschland der Super-GAU“

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Deutschland könne Europa nicht alleine führen,“ sagte der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer im Deutschlandfunk, „von daher sei es für die EU und Deutschland existenziell, dass Marine Le Pen, die Frankreich aus der EU führen will, nicht französische Präsidentin werde. Ein anderer Wahlausgang wäre katastrophal….“

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Joschka Fischer im Gespräch mit Marcus Pindur

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Dietmar Moews meint: Der GRÜNE Altpolitiker Joschka Fischer, der hin und wieder von der deutschen Kulturindustrie zu Wort gebracht wird, wie hier vom DLF, hat gestern mal wieder seinen AKUT-Geist ausgesendet, weil doch am kommenden Wochenende die Präsidentschafts-Stichwahl der Franzosen stattfinden soll.

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Ich zweifele nicht daran, dass es legitim ist, dazu eine Meinung zu haben und zu äußern. Aber es fällt doch auf, dass der DLF-Interviewer nicht gegenfragt, wenn ein Herausgehobener – wie hier Joschka Fischer – Unfug redet.

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Fischers Meinung, „Marine Le Pen wäre für Deutschland der Super-GAU… Von daher sei es für die EU und Deutschland existenziell, dass Marine Le Pen, die Frankreich aus der EU führen will, nicht französische Präsidentin werde. Ein anderer Wahlausgang wäre katastrophal.“

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ist gelinde gesagt gedankenlos.

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Was soll das?

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Wenn Fischer es nicht für möglich hält, dass die konkrete Gefahr besteht, dass MARINE Präsidentin wird, muss er nicht unken.

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Indes, sollte Fischer ernsthaft erwägen, dass nicht Emmanuel Mácron, sondern Marine Le Pen (Le Pen = der Chef) am kommenden Sonntag die Stichwahl gewinnt, müsste er sich seriös damit auseinandersetzen.

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Was geschähe denn wirklich, wenn Le Pen Präsidentin würde?

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Angenommen, alle unerwünschte Veränderungen, die MARINE und der FRONT NATIONAL programmatisch propagiert haben, würden umgesetzt,

dann hätten wir sowohl im französischen Parlamentarismus wie in der EU voluminöse Aufgaben auszuhandeln.

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Es ist unzweifelhaft so, dass die Republik Frankreich weder der NATO noch der EU und nicht Deutschland den Krieg erklären würde, sondern Verhandlungen beginnen müsste, ähnlich Großbritanniens BREXIT, ein Le Pen FREXIT.

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Und dann?

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Das wäre eine Katastrophe? Wieso denn?

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Ganz Gallien würde sich eine Glatze schneiden lassen und Gaskammern bauen? – oder wie sehr wären alle jene französischen EU-Mitbürger mit einer Präsidentin Le Pen plötzlich traumtrunkene Feinde?

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Nein, es wäre ganz normales „Business as usual“ des Handels und Wandels in Europa, bei freundlich-friedlicher Nachbarschaft, die bereits nach 1945 mit den ersten Gesprächen über eine Europäische Gemeinschaft begann, zur Gründung der EG der Fünf führte, anschließend zur Montanunion, Euratom und EWG weiterentwickelt wurde, schließlich im erweiterten Kreis zur sogenannten E U wurde, deren E U -Verträge und Verfassungsentwürfe nicht zustimmungsreif wurden – na und?

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Die Montanunion, die Euratom und die EWG waren so nützlich und für alle erfolgreich, dass sich ganz Europa darum gerissen hat, Mitglied zu werden (bis auf die ganz reichen Staaten, wie Norwegen oder Schweiz).

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Inzwischen hat die EU-Brüssel in vieler Hinsicht überzogen und den demokratischen EUROPA-Gedanken verraten – wenn es BREXIT, GREXIT, FREXIT usw. geben würde, bliebe dennoch die EWG.

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Warten wir es doch ab, was in den Diskussionen mit Theresa May noch Nützliches für alle herauskommt.

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JOSCHKA FISCHERS Undichtigkeit im heutigen Interview ist unentgeltlich und hätte er uns ersparen sollen, sofern der Herr Marcus Pindur nicht geistesgegenwärtig sein konnte, nachzufragen.

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ALSO: Le Pen ist keine Gefahr für die EU, aber ein Drama für die französische Krise. Da werden die Franzosen bei den kommenden Parlamentswahlen unverzüglich „nachsteuern“ – keine Frage.

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Ich wünsche Le Pen nicht – sie ist staatsmännisch unterbelichtet und in wichtigen Perspektiven peinlich und gefährlich. Doch Mácron wird nicht können, wofür er antritt, sondern den Riss zwischen den Franzosen vergrößern.

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FAZ Jasper von Altenbockum räumt die irrsinnige deutsche TRUMP-Verteufelung ab

November 13, 2016
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Vom Montag, 14. November 2016

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LICHTGESCHWINDIGKEIT-Vorbemerkung EINS:

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Meist wird ein BLOG-Beitrag nach NULL UHR hochgeladen. Damit steht am neuen Datum eine LICHTGESCHWINDIGKEIT abrufbereit. Sollten andere Verpflichtungen am kommenden Tag davon abhalten, so zu liefern, dass an jedem Datum zumindest ein THEMA mit MEINUNG geliefert wird. Gibt es jedenfalls eine aktuelle Nummer – hier 6891 – zum Vergnügen der werten Leserschaft.

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LICHTGESCHWINDIGKEIT-Vorbemerkung ZWEI:

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Es sind fast immer Rechtschreibfehler und >Orthografie-Mängel< in der ersten Hochladung eines jeden Blogbeitrages. (Schlechte Augen, Tippfehler, zu komplizierter Satzbau, Flüchtigkeit, Druck – selten auch Wissensmangel zur Rechtschreibung. Allerdings halte ich mich nicht an die hin und her reformierten Schreibregeln. Insonderheit ss und ß wird in eigenen Dietmar-Moews-Regeln benutzt – scharfes ss, weiches ß / Fuß und Fluss).

 

So bald Arbeitszeit dafür verfügbar ist, korrigiere ich Fehler. Eigenartige Textformen sind ästhetisch beabsichtigt. So nah die Vorbemerkung zu den vielen Fehlern.

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NUN LICHTGESCHWINDIGKEIT 6891:

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Frankfurter Allgemeine Zeitung fängt sich endlich.

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Vier Tage nach der Verkündung des Präsidentschaftswahlergebnis‘ zugunsten DONALD TRUMPs – bringt der US-Wadelbeißer der FAZ, Jasper von Altenbockum, einen vernünftigen Ton in die eintönige TRUMP-Verhassung.

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Der TITEL-Kommentar des stets die US-Interessen hochhaltenden Jasper von Altenbockum lautet:

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Obama der AfD“.

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„… in ihm den Siegertyp einer „wahren Demokratie“ sehen, die das Autoritäre in sich trägt. Es liegt aber auch daran, dass sich Hillary Clintons Anhänger auch hierzulande nur schwer mit dem Gedanken anfreunden können, dass Trump-Wähler auf diese oder jene Weise die Nase voll haben von der politischen Kultur, die sie repräsentieren.

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Kann sein, was nicht sein darf?

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Kaum jemand aus dieser Kultur hielt deshalb Trumps Sieg für möglich und kann sich das anders als mit Dummheit erklären. Obama ist deshalb einst zum Heiligen erklärt worden, Trump jetzt zum Teufel.“

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Hier schreibt der FAZ-Titelseiten-Autor Jasper von Altenbockum exakt in kürzester Prägnanz das deutsche Staatskartell der LÜGENPRESSE und der LÜCKENPRESSE nieder. Verantwortlich sind die Staatskanzleien, z. B. MERKEL II-Kanzleramtsminister Peter Altmaier.

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„…Trumps Ablehnung des Freihandels?Von TTIP? Der Nato? Freundschaft mit Russland? Arbeitsbeschaffung? Da wird es Linkspartei, SPD und Grünen noch schwerfallen zu erklären, warum das so entsetzlich sein soll. Nicht das ist es doch, was „ganz Berlin“, wie von dort mit stockender Stimme berichtet wird, in „Schock“ versetzte, als gehe es um einen politischen Terroranschlag und nicht um das Ergebnis einer demokratischen Wahl in einem – ja, das bleibt Amerika – demokratischen Land. Es ist vielmehr die brüske Ablehnung der Herzensanliegen „linksliberaler“ Politik, an erster Stelle der dogmatischen Migrations-, Klima- und Genderpolitik, die dazu führt, dass selbst die Kanzlerin sich dazu verleiten lässt, „Bedingungen“ für eine Zusammenarbeit mit Trump zu stellen, die sie gelegentlich auch einmal Vladimir Putin stellen sollte …

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Es ist dennoch richtig, wie Schäuble vor Trump und dessen rüpelhaften Wahlkampfstil zu warnen …

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Wird ..Pöbelei am Rande der Gewaltbereitschaft …zum Gegenstand des Bundestagswahlkampfs werden, wird der AfD nichts Besseres passieren können, wenn sie es weiterhin mit lauter guten Clintons zu tun hat …“

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Dietmar Moews meint: Nüchternheit und die Parlamentarierer fragen und um Aufkärung dafür bitten, warum von den deutschen Blockparteien – nicht viel anders als früher in der DDR-Volkskammer – derart demagogisch irregeführt worden ist, als käme jedes Neugeborene mit einem SPD-Parteibuch auf die Welt, zu propagieren, das CLINTON GUT und TRUMP BÖSE seien.

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Jetzt erklärt also die FAZ erstmals, dass bisher die deutsche Öffentlichkeit hinsichtlich der Kandidaten und de US-WAhlkampfs völlig vorgeführt worden ist.

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Zum Beispiel Sandra Maischberger hat in ihrer TV-Sendung mit grobem Eingriff abgewürgt, wie eine Journalistin darlegen wollte, dass Hillary Clinton in einem Kindsmissbrauchs-Strafprozess, als Strafverteidigerin das Opfer verhöhnt hatte – das ist dokumentiert. Dreimal nahm die Journalistin Anlauf, den Fall vorzustellen – dreimal würgte Maischberger ab und fuhr dazwischen; das war der Niedergang dieser Fernseh-Unterhalterin Sandra Maischberger, die CLINTON-Propaganda machte.

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Allerdings setzt auch Jasper von Altenbockum die LÜGENPRESSE weiter fort, weil unterschlagen wird, dass das heutige Deutschland und Frau Merkel nicht gegen die GENERALKLAUSEL der BESATZUNGSMACHT anpöbeln darf. Während die Russen 1991 die russische Besatzungsklausel abgegeben haben. Stehen die USA weiterhin, auf der Grundlage von an die Generalklausel von 1945 ankgeknüpftem völkerrechtsgültigen Vertrags, „berechtigt“ in Deutschland.

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Ich lobe Jasper von Altenbockum dafür, dass er mit dem CLINTON-Gewimmere nicht länger herummachen will.

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Man darf schon mal auf zwei Tatsachen hinweisen:

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EINS: TRUMP erklärte, „AMERICA FIRST“

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ZWEI: THOMAS HOBBES hatte im „Leviathan“ den Dauerkrieg, jeder gegen jeden, durch „Friedensverträge auf Gegenseitigkeit“ aufzufangen vorgeschlagen. TRUMP sollte mal von klugen Beratern aufgeklärt werden, dass und wie LIBERALISMUS sich mit LEVIATHAN vertragen kann.

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Lachtalker Günther Jauch für UKRAINE-Kontroverse zu schlapp

Februar 9, 2015
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vom Montag, 9. Februar 2015

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Soll der Westen Waffen in die Ukraine liefern? Fragt Jauch per ARD die Zuschauer:

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ANTWORTEN: JA, der Westen muss der Ukraine auch militärisch helfen.

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NEIN, das kann zu Eskalation führen oder

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ICH WEISS NICHT.

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Das ist wieder so eine typisch lügnerische Fragestellung: Waffenlieferung – welche Art Waffen? Dagegen wäre militärisch helfen konkret in den Krieg eintreten.

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Es könnte auch heißen NEIN: Das wäre grober Unfug usw. ARD-Das Erste als Lügenpresse mit Günther Jauch.

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ICH WEISS NICHT reicht nicht als gültiger Antwortenkatalog.

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Es fehlt; ANDERE ANTWORT (freie Argumentation auf die Eingangsfrage):

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Schicksalstage in Europa – auf wen hört Putin noch? Soll der Westen Waffen an die Ukraine liefern?

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Die Sendung Günther Jauch vom 8. Februar 2015 hatte den Titel:

Schicksalstage in Europa – auf wen hört Putin noch?

Alarmstufe Rot: In den vergangenen Tagen überschlugen sich die Ereignisse und Nachrichten rund um die Ukraine-Krise. Aus der Eiszeit zwischen Ost und West droht ein neuer Krieg zu werden.“

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Die sonntägliche, meist aktuell ausgerichtete Gesprächsrunde im ARD-Fernsehen war heute zur Disputation über die Überzeugungen zusammengetreten, was das Beste wäre, zum UKRAINE-Krieg zu wissen und zu tun?

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Günther Jauch, der gerne ruhiger diskutieren lässt, dazu den publizistischen Stand der Lage als Anknüfungsgeist gut erfasst, hatte folgende Gäste:

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Den US-Agent für Militär und Banken, John Kornblum, (gb. 1943), die Ex-ARD-Moskau-Korrespondentin und Publizistin Gabriele Krone-Schmalz (SPD), den EU-Parlaments-Präsidenten Martin Schulz (SPD), den Ostpolitiker und ehemaligen Generalinspektor der Bundeswehr Kujat (SPD).

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Dietmar Moews meint: Günther Jauch war außerstande, die von Diskutanten vertretenen Standpunkte ganz deutlich zur klaren begrifflichen Definition herauszufragen. So war es Kornblum möglich, sich weitgehend um die rücksichtslose Kriegsnummer der USA mit Jazenjuk, gegen Europa, herum zu drücken.

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Momentan überschlagen sich die Geschehnisse. Die Nachrichtenlage besteht aus Lügenpresse und unterschlagenen Informationen:

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Nebenbei klang an, dass der US-Vizepräsident Biden, anlässlich der 51. MSC-Tagung Frau Merkel, am Rande, ausserhalb der öffentlichen Berichterstattung, erheblich persönlich angegriffen haben soll – Merkel selbst, kurz vor dem Abflug nach Washington, um mit US-Präsident Obama über die Ukraine-Lage sich zu besprechen.

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KURZ: Die deutsche Bundesregierung hat mit der französischen und mit dem EU-Rat die Linie, keine Waffen an die Ukraine zu liefern, keinerlei Beitrag zum Krieg zu wollen, sondern allein die gemeinsam mit den USA durchgeführten Wirtschaftssanktionen gegen Russland fortzusetzen.

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In der Günther-Jauch-SENDUNG erklärte der EU-Präsident Martin Schulz, dass es um Waffenruhe geht, keine weiteren Todesopfer im Ukrainekonflikt, insbesondere eine Eskalation des Krieges durch deutsche und europäische militärische Einmischung auszuschließen.

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Schulz sprach offen und zutreffend von der Schutzlosigkeit Deutschlands. Schulz hielt Kornblum entgegen, es handele sich um einen Konflikt in unserer Nachbarschaft und nicht in amerikanischer Nachbarschaft. Deshalb ist das eine europäische Angelegenheit und keine der USA.

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Kornblum – hier als rücksichtsloser Kriegstreiber, ohne Rücksicht auf Verluste – sprach von McCain als Zuspitzer, aber von der Pflicht Deutschlands, der Ukraine zu helfen, wenn Russland im Begriff ist, ein freies europäisches Land zu zerschlagen.

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Kornblums Abschlussargument war: Die Frage der Einmischung in der Ukraine könnten nur die USA entscheiden, weil Putin nur die USA respektiert.

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Darin lag auch ein Wink, dass ein Auseinandergehen der EU und Deutschlands von der bisherigen militärischen Linie der NATO hieße: Dann „habe PUTIN den WESTEN erfolgreich zerteilt“.

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DIETMAR MOEWS
Sportflagge
Ukraine Bodenturnen

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Kornblum sistiert auf die absurde Totalmacht der USA, ungeachtet, dass die USA von deutschem Boden aus militärisch unkontrolliert agiert (weil die USA so mächtig sind).

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Es ist also neu, dass das EU-Parlament zur Zeit nicht den USA unterworfen sich zeigt, während Deutschland ja nicht souverän ist.

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Nun wird abzuwarten sein, was US-Präsident Obama sagen wird? Wird er Deutschlands Kanzlerin mitteilen, dass Deutschland nicht befreit, sondern besetzt ist, zum Zwecke der Wahrnehmung notwendiger militärischer Zwecke, die allein der US-Präsident bestimmt.

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Es wird also auch interessant sein, ob die SPD und Sigmar Gabriel hier eine Chance sehen, mit den USA zu gehen und die Kanzlerin der CDU zu kippen. Zuzutrauen ist es diesen Mittelschülern allemal. Davon hängt nun auch ab, ob ein Treffen der Minsk-Verhandler in den nächsten Tagen in Weissrussland stattfinden kann.

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Wir hören auch, dass Oligarch Poroschenko nicht die militärpolitische Sicherheit hat, dass sein Regierungschef, der Oligarch Arsenij Jazenjuk und das ukrainische Militär überhaupt sich von Staatspräsident Poroschenko unter verbindliche Verträge mit Putin bringen ließe (man sagt, Jazenjuk stecke mit den USA unter einer Decke).

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Wie lautete noch der Titel der Sendung? Ach so, dass hatte Jauch ganz vergessen. Da reichte, dass Kornblum vorab behauptete:

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PUTIN sei an Allem schuld.

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Und das Kornblum behauptete: Alle wollen die Hilfe der USA. Er hatte noch nicht gehört, dass die totalitären Fernwaffen, Drohnen und Sateliten und die globale Vollüberwachung durch die USA eben nicht mehr als das Bündnis der NATO von einst exzistiert.

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Heute gilt einzig, dass die USA inzwischen mehr Kriegsschauplätze in aller Welt militärpolitisch moderieren, als sie löschen können. Es ist, was die Hardliner-Juden ARMAGEDDON nennen. Kornblum propagiert die alte Solidarität zum neuen Armageddon-Wahnsinn. Litauen möchte auch Waffenlieferungen.

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PUTIN beantwortete über 3 STUNDEN offene FRAGEN MIT DER WELTPRESSE

Dezember 18, 2014

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am Donnerstag, 18. Dezember 2014

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Ab 10 Uhr stellte sich Kremlchef Putin den kritischen Fragen der internationalen Presse. Der Fragenmarathon dauerte über drei Stunden an.

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Eine weltoffene Fragestunde, ohne zensierte Fragen, kennen wir vom US-Präsident nicht.

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Während es heute von Obama heißt: „Neue Cuba-Öffnung / Ende der Handelsbeschränkungen“, sollten wir verstehen: „Volldampf für NSA und Prism in Havanna“.

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Gleichzeitig scheint Putin die marxistischen Sprachverstellungen (Lew Kopelew) zu verkennen, dass keiner glaubt, was Putin Eins zu Eins sagt, selbst wenn er es meinen sollte: Was kann und will Putin? Was soll man jetzt annehmen? „das neue russische EURASIEN?“ oder „eine völkerrechtlich auf klare Verträge basierte Wirtschafts- und Militärzusammenarbeit mit dem Westen?“

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THEMA wird das WELTHERRSCHAFTS-GEBAREN der USA? Das heisst: Die EU muss die Regularien für den WESTEN klären. Die Doppelrollen von Kanada, Großbritannien und Israel sowie den FIVE EYES, können so keine Partnerschaft mit Russland bilden.

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Zu dem Großereignis waren mehr als 1.200 Journalisten aus dem In- und Ausland angemeldet. Das Spektakel ist für Putin bereits Routine, allerdings waren die Fragen in diesem Jahr wegen der Wirtschaftskrise und des Ukraine-Konflikts unangenehmer als sonst.

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Dietmar Moews meint: Es ist zu hoffen, dass Russland mit der Ukraine eine Verhandlungsgrundlage auf gegenseitig findet. Darin müssen substantielle Grundforderungen Russlands gesichert werden: Zugang zu den Schwarzmeer-Marine-Stützpunkten. Entzerrung und Bezahlung der wirschaftliche notwendigen Lieferungen, wie das russische erdgas für Ukraine.

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Es ist klar, dass die herrschenden Kräfte des WESTENS (USA und Israel) keine bessere Lösung anstreben, als PUTIN in die Knie zu zwingen. Damit hat die deutsche Diplomatie eine schwache Stellung.

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Deutschland und die EU sollten dennoch konkrete Schritte mit Putin entwickeln, die einen Anti-EU-Kurs abwendet und die EURASIEN-Hypothese von Putin als das erkennbar macht, was sie ist. Ein russisches EURASIEN zeigt gerade im RUBEL-Niedergang, auf welchem materiellen Niveau ein mehr auf sich selbst gerichtetes (Sowjet-)Russland sich einzurichten hätte.

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Die sogenannten BRICS-Staaten erwarten von Russland Verstärkung. Es wird nicht umgekehrt für Russland dazu kommen, dass etwa China oder Brasilien die russischen Frühkapitalismus-Schwierigkeiten heilen.

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NATO spielt mit Putin leichtsinnig

November 19, 2014

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am Mittwoch, 19. November 2014

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Als müsse man sich zunächst mal die Augen reiben, tun der Westen, die USA und die NATO so, als sei etwas völlig Unerwartetes geschehen:

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Nach Auflösung der Sowjetunion und den daraufhin in eigenstaatliche Unabhängigkeit gegangenen ehemaligen Sowjetrepubliken, wollen die zukünftig politisch selbstbestimmt und frei handeln.

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Bereits im September (NZZ v. 5. Sept. 2014 Nr. 205 Seite 3, wird demonstriert, wie sich die USA vorstellen, Putin zu düpieren: „Die Nato rüstet sich für eine neue Welt“, lautet die Überschrift, und darunter wird erklärt: „Die Allianz befindet am Gipfel in Wales über mehr Präsenz in Osteuropa und eine viel höhere Einsatzbereitschaft“.

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Wer lesen kann, der lese. Putin hat vermutlich im Kreml auch Mitarbeiter, die lesen können: …mehr Präsenz und eine viel höhere Einsatzbereitschaft“.

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Dennoch waren diverse lebenswichtige Wirtschafts- und Versorgungs-Infrastrukturen vom ehedem zentralistischen Moskau aus so arbeitsteilig geografisch verteilt, dass nach Abtrennung nicht jeder neue Staat über das vollständige Menue aller lebenswichtigen Einrichtungen verfügte (und Russland hatte ebenfalls diverse Eigenversorgungsprobleme, z. B.einen russischen Schwarzmeer-Zugang). Nur als Beispiel zu nennen ist die Kriegsmarine der Sowjetunion, deren Schwarzmeerhäfen hauptsächlich zur Ukraine und zur Krim gehörten. Beispielsweise wurden die sowjetischen ATOMbomben von der Ukraine an Russland „zurückgegeben“ usw.

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In dem Moment, wo Moskau mit dem Westen, mit der NATO und der EU und mit den USA friedliche Koexistenz und gemeinsame Wirtschafts- und Verteidigungskonzepte diskutieren und einrichten wollten, waren keine Bedrohlichkeiten mehr zu sehen, wie im Kalten Krieg an der Tagesordnung waren.

Ferner war und ist Russland weiterhin eine große globalstrategische Atommacht mit Zweitschlagkapazitäten.

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Folglich brachten unabhängige Sowjetstaaten, wie Estland. Lettland, Litauen, das zergliederte Jugoslawien, Moldawien, Georgien, Aserbeitschan, Kasachstan, Usbekistan, die eigene starke Wirtschaftsstrukturen haben, insbesondere auch Bodenschätze und Rohstoffe, Russland in Zwänge.

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Die unabhängigen Staaten übernahmen westliche Konzepte, etwa Demokratie, freie Medien, die Turkstaaten den Islam, Brüche zwischen römisch-katholischen und christlich-orthodoxen Religionsgemeinschaften.

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Besonders unangenehm sind für Moskau gesellschaftspolitische Strukturen, wie freie Kommunikation, freie Medien, frei gewählte Parlamente, Parteienvielfalt, Rechtsstaatlichkeit – schließlich die Beitritte zur EU und / oder zur Nato.

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Mit den EU-Staaten, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien usw. die gleichzeitig der NATO beitraten, rückte plötzlich die NATO dicht an die russischen Außengrenzen nach Osten.

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Hierzu gibt es aber Verträge oder übereinstimmende Absichtserklärungen, dass der Westen Russland nicht einseitig militärisch „umzingelt“. Dies wurde aber von den USA gebrochen, die bereits in den 1990er Jahren damit begann, nunmehr in Polen und in der Tschechei ein neues Radar- und Raketensystem zu dislozieren, dass neue Kurzwarnzeiten für die russische Militär-Verteidigung bedeuteten.

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Doch der Westen hielt die Einwände für unerachtlich und behauptete, dieses seien Raketen, die auch Russland schützen und auf militärische Aggression etwa aus Iran installiert werden.

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Jetzt ist es also um russische Interessen in und um die Ukraine zu gewaltsamen Änderungen gekommen. Ob Maidan in Kiew und der Umsturz um Verjagung von Janukowitsch, die Machtergreifung von Poroschenko, der Umsturz in Krim mit Neuwahlen und russischer Militärpräsenz, und die Donbas-Kriegs-Auseinandersetzungen, in denen die ukrainischen Russen, die Westukrainer zurückweisen wollen – auch hier wird russische Militärhilfe wirksam.

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Dietmar Moews meint: Der Westen sollte mit Putin konkrete Absprachen suchen und treffen. Es kann nicht über den proklamierten Modus:

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Freiheit und Selbstbestimmung für Ukraine – und die ukrainischen Russen müssen sich Kiewer Maßnahmen unterwerfen – stehen bleiben bzw. bei der Alternative harter militärischer Auseinandersetzungen.

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Wenn die USA Krieg wollen, machen Sie ihn. Wenn die NATO Krieg mit Russland vermeiden will, kann sie Kiew nicht Freiheit und Selbstbestimmung versprechen.

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Bis heute lebt die Ukraine von Krediten und Großzügigkeit Russlands. Es geht nicht an, dass Zoll- und Freihandelsvertragsbetrügereien gegen Russland angezettelt und durchgeführt werden, ohne den ökonomischen Verpflichtungen gegenüber Russland nachzukommen.

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Die heutige russische Position lässt sich nur polemisch auf persönliche Eigenarten Putins zurückführen. Der Westen betreibt Bevormundung und einseitige Ermächtigung gegenüber Moskau – das kann nichts werden.

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Wer will denn einen solchen eitlen Krieg?

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