Venezuela aus weltpolitischer Sicht

Mai 8, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9193

am Donnerstag, den 9. Mai 2019

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Der an sich freie südamerikanische Staat VENEZUELA ist in den vergangenen Jahren – nach einer ganz auskömmlich ausbalancierten Erdöl- bzw. Rohstoffexport-Wirtschaft unter dem „sozialistischen“ Staatschef Chávez – unter dem Chávez-Nachfolger MADURO immer weiter heruntergekommen.

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Inzwischen hat Venezuela eine insgesamte Notlage, denn heute wird keine Entwicklung geführt, sondern lediglich noch eine Herrschaft organisiert.

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Alle Auguren bezeichnen die heutige Lage Venezuelas als völlig von dem Militär abhängig. Zwischenzeitlich gab es bereits eine Militärherrschaft. Im Moment hält das Militär Staatspräsident MADURO für probat.

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In der Weltpolitik hat sich, wie fast überall, ein Machtanspruch der USA gezeigt, der über Ölkauf, Ölpreis und Ölkaufstop gegenüber MADURO und VENEZUELA einseitig amerikanisch justiert wird wodurch das Gemeinwesen erdrosselt wird.

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Ähnliche Kolonialherren-Methoden kennt ganz „Süd“- und Mittelamerika. Kürzlich haben die USA in Brasilien für einen gravierenden Machtwechsel gesorgt – Raubbau nach US-Geschmack wird erzwungen bzw. erdient.

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Andere Weltmächte, die an sich sowohl traditionelle Ambitionen verfolgen, treten auch gerne gegen die USA auf die Seite der schwächeren „Sozialisten“ – ähnlich nach wie vor in Kuba.

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Auch China ist weltweit ansprechbar für „Freundschaften“ und komplizierte Handelsinteressen-Partner.

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In der NATO und auch in der Europäischen Union wurde dem Parlamentsvorsitzenden Guaido sehr schnell die internationale Anerkennung als Staatschef Venezuelas anerkannt, obwohl Guaido, als selbsternannter Interims- oder Übergangspräsident schon fragwürdig ist. Für das Amt des venezolanischen Politikers Juan Guaidó gibt es eine Fülle von Begriffen. Vor dreieinhalb Monaten hat der junge Parlamentspräsident seinen Eid auf die Verfassung abgelegt. Seitdem ist unklar, welche Funktionsbezeichnung ihm gerecht wird. Guaidó behauptet, dass er als Parlamentspräsident regulär die Stelle eines Staatspräsidenten übernimmt, wenn der Staatspräsident nach Ablauf der Amtszeit diese Führungsposition abgeben muss. Demnach wäre Guaidó bis zu einem neuen gewählten Staatspräsidenten kommissarisch Staatspräsident.

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Dietmar Moews meint: Mich hat die Rohstoffwirtschaft als Sozialismus ebensowenig in Russland wie in Saudi-Arabien je angesprochen. In all jenen Staaten wird eine Herrschaft behauptet, die nicht in einem offenen demokratischen Meinungsstreit bereit ist einzugehen.

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Auch bei uns herrschen die Herrscher des StaMoKap-Kapitals und man erreicht keinen Zugang.

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So gesehen ist Venezuela überhaupt bejammernswert.

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Ich finde es sehr bedauerlich, dass wir in Deutschland von anfang an nicht objektiv informiert wurden (Lügenpresse) – da hieß es, in den nächsten Tagen sterben Hunderttausende, verhungern, Intensivstationen haben keinen Strom und keine Medikamente usw.

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Es war Alles gelogen. Die Leute sind schlecht versorgt und wenn man Hilfslieferungen abblockt, wird es denen nicht besser gehen können.

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Die USA wollen MADURO verjagen (sie könnten ihn jederzeit umbringen). Der Guaidó ist aber keinesfalls der kommende Mann – weder fürs venezulanische Militär wie für die USA.

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Die neutralere Welt sollte diesen MADURO dazu beeinflussen, dass er freue Wahlen anberaumt, anstatt Wahlen zu verhindern. MADURO fehlt inzwischen die legale Grundlage dafür, weiterhin Präsident sein zu dürfen. Er bezieht sich indes vielmehr auf eine Art „Notstand“ der die normale Verfassung aussetzt.

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Weder MADURO noch andere Anwärter-Parteien sind momentan vorhanden, die Misere VENEZUELAS umzudrehen und in bessere Zustände hinzuführen.

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