UPLOAD-FILTER zur Zersetzung der Gegenöffentlichkeit

März 26, 2019

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am Dienstag, den 26. März 2019

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Klares Votum im EU-Parlament für das absurde Urheber-Gesetz. 348 Stimmen dafür und 274 dagegen.

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Der deutsche CDU/EVP-Abgeordnete Caspary, der offensichtlich unter DROGEN stand, musste formal wegen seiner exaltierten Auftritten gestoppt werden – er hatte insinuiert, dass die Demonstranten „gekauft“ worden sein (gegen diesen Vorhalt pejorizierte Caspary, er habe nicht „alle Demonstranten seien gekauft“, sondern „einige Demonstranten“ gesagt, und er habe dabei die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert).

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Frontal-Attacke auf CDU/CSU Edward Snowden mischt sich in Urheberrechts-Streit ein

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Die EU-Urheberrechtsreform hat am Dienstagmittag grünes Licht vom Europa-Parlament bekommen.

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Zuvor wurde heftig im Internet und auf der Straße gegen die Reform protestiert. Nach der Abstimmung sprachen Kritiker von einem schlechten Tag für die Freiheit im Internet, die Befürworter dagegen von einem positiven Signal an die Kultur- und Kreativwirtschaft.

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BILD.de am 26. März 2019:

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Jetzt meldete sich aus Russland Ex-NSA-Geheimnisverräter Edward Snowden (35) zu Wort – mit einer Frontalattacke auf die deutschen Unionsparteien! Die Abgeordneten von CDU und CSU haben im Europa-Parlament für die Reform des Urheberrechts gestimmt.

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Snowdens Kritik: Das gefährde die Internetfreiheit. Bemerkenswert: Snowden selbst lebt seit Jahren in Russland, wo daran gearbeitet wird, das Internetz ganz abzukapseln. Mit Kritik an diesen Plänen hält er sich aber stets vornehm zurück.

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Stattdessen zielt er jetzt auf die deutschen User ab. Er schreibt: „Vergiss nie, was sie hier gemacht haben“, twitterte Snowden auf Deutsch. „Da die @CDU_CSU_EP gestimmt hat für nie mehr Internetfreiheit, muss das Internet für nie mehr @CDU_CSU_EP stimmen. #nieMehrCDU.“

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DLF.de am 26. März 2019:

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„EU-Urheberrechtsreform – „Endlich mal die Kunst- und Kulturschaffenden schützen“

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In der aufgeheizten Debatte über die EU-Urheberrechtsreform, die heute im Europaparlament zur Abstimmung steht, werde kaum über den verbesserten Schutz von geistigem Eigentum gesprochen, beklagte der EU-Parlamentarier Daniel Caspary im Dlf. Stattdessen werde gezielt Stimmung gegen Reform-Befürworter gemacht.

Daniel Caspary im Gespräch mit Sarah Zerback

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„… wie Kreative stärker an den Erlösen beteiligt werden können, die im Netz mit ihren Werken erzielt werden. Vor der Abstimmung im Europaparlament heute Mittag hat sich die Debatte noch mal richtig hochgeschaukelt. Am Telefon ist jetzt Daniel Caspary. Er ist Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament. Guten Morgen, Herr Caspary!

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Caspary: Ich denke, wir haben die Widerstände nicht unterschätzt. Das war absehbar. Bei all den Themen, bei denen wir Regulierung im Internet andiskutieren, oder dies auch nur im Verdacht stehen könnte, erleben wir immer großen Widerstand. Nehmen Sie das Thema Datenschutzgrundverordnung, das massiv unter Beschuss stand. Nehmen Sie das geplante Handelsabkommen ACTA, wo es um den Schutz geistigen Eigentums im Internet auch gegangen ist – eine Riesenkampagne, die dagegen gelaufen ist. …“

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Dietmar Moews meint: Es hätte keinen Sinn besserer Vermittlung, diesen drogenkranken CDU-Sprecher weiter zu zitieren.

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ES IST UNWAHR, DASS KREATIVE durch diesen totalitären Überwachungsschritt geschützt werden könnten.

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Die geltenden Rechtslage schützt Autoren und Autorenrechte und Folgerechte – mit Beginn des Patentrechts und des Gebrauchsmusterschutzes, Mitte des 19. Jahrhunderts. Das US-Copyright ist wirtschaftsfreundlicher und autorenfeindlicher als das deutsche Urheberrecht.

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Der CDU-Quatschkopf sagt „natürlich“ kein einziges Beispiel, in dem ein Kreativer durch dieses neue EU-Urheberrecht irgendetwas bekäme, was ihm nicht auch gestern bereits zustand.

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Totalitäre Übermacht holen sich durch diese CDU/EVP-Politik die internationalen Großkonzerne, Verwertungsgesellschaften, Intermediäre Käseglocken, die Künstler klientelisieren kommen hierdurch in Rechtsmacht, für die sie keinerlei Autorenqualität haben, sondern allein den Auftrag der Kulturindustrie zu dienen, indem die Kreativen niedergemacht werden.

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Ich kann mich nach dem YOUTUBE-LICHTGESCHWINDIGKEIT-Aus im Jahr 2014 (Google+), nun auch hier verabschieden, nach knapp ZEHN JAHREN TÄGLICHER LIEFERUNG.

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Das neue Gesetz wird auch WordPress dazu zwingen TOTAL-Speicher einzuschalten und UPLOAD-Filter zu benutzen. Dann wird LICHTGESCHWINDIGKEIT ausgehen.

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FINE E COMPATTO,

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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WARNUNG: recommended posts

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Beat-Diebstahl von KRAFTWERK vor URHEBER-Gericht

November 26, 2015
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Vom Donnerstag, 26. November 2015

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Keith Richards komponiert seit Jahren synkopisierte Vierviertel-Takt-Varianten für eigenes Copyright

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Der KRAFTWERK-Musiker erklärte im Interview zu seiner Rechtsposition:

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KRAFTWERK kämpft für eine Position des freien Künstlers an seinem eigenen Werk (§ 5 GG Freiheit der Kunst“) sowie den Anschlussgesetzen des Urheberrechts und der Folgerechte. Der Schöpfer habe das Recht und darf bestimmen.

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ER sagte:

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KRAFTWERK akzeptiert nicht die Veränderung ihres einmaligen exklusiven eigenen Musikwerkes, auch nicht in Details.

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Es geht KRAFTWERK angeblich um eigenes „Geistiges Eigentum“. Auch wenn es nur 2 Sekunden Beat aus einem alten KRAFTWERK-Studio-Mix betrifft, dass herauskopiert und in eine andere musikalische Weiterverarbeitung von dem Produzenten Moses Pelham gesampelt worden ist.

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Moses Pelham postuliert seinerseits die Kunstfreiheit.

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Man sinniert weiterhin: OHNE SAMPLES gäbe es keine HIP HOP – Musik.

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Urheberrechtsanwälte und Rechte-Juristen diskutieren über eine Bagatellgrenze (so ein Sprecher der DIGITALGESELLSCHAFT e.V.).

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Ein Urteil wird im Frühjahr 2016 erwartet.

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Dietmar Moews meint: Als Fachwissenschaftler, studierter Jurist und selbst als Kunstschaffender in den diversen international verbundenen Urheberrechts-Vermarktungsgesellschaften, GEMA, VG-Bild-Kunst, GVZ sowie VG-Wort, möchte ich auf zwei banale Tatsachen hinweisen –

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das us-amerikanische COPYRIGHT ermöglicht außerdem die Vernichtung des Urhebernamens: Wer z. B. ein Mozartwerk sich aneignet, darf seinen eigenen Namen dranschreiben und den Namen MOZART verschweigen.:

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EINS Die Musik von KRAFTWERK wird überhaupt nicht berührt oder verändert, wenn man davon Fragmente KOPIERT.

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Verarbeitet also heute ein Hip Hop-Bastler einen Beat von KRAFTWERK, hat KRAFTWERK kostenlose Werbung für den eigenen Namen und wird hierdurch konkret in Erinnerung gebracht – ein Schaden oder Nachteil ist durch ein Ausschnitts-Entnahme weit und breit nicht erkennbar, denn die Originalwerke werden durch „Zitatkopien“ nicht angerührt.

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ZWEI In den Urheberrechtstexten werden Autorenrechte als unveräußerliche und veräußerliche unterschieden.

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Der Künstlername muss immer am Werk bleiben (Keiner darf nach dem deutschen Urheberrecht Mozartmusik auf eigenen Namen anmelden und kassieren wollen).

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Mick Jagger komponiert mit Hund auf eigenes Copyright

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In der Musik wird Komposition anerkannt, wenn es mehr als ein Tonintervall oder ein banales Motiv ist. Sobald ein kompositorischer Zusammenhang bis zu sieben Takten zitiert oder einbezogen wird, um ein neues Werk zu komponieren, so ist das

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a) erlaubt und

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b) kostenfrei.

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Ab sieben Takten und auch ein wiedererkennbares Melodiemotiv dürfen nicht ohne Quellenangabe (oder ohne Lizenz) weggenommen werden.

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Die Weiterverwendung größerer Teile eines bereits vorhandenen Werkes können zwar bearbeitet werden, aber nur unter Angabe des Ursprungskomponisten, sowie unter Abführung festgesetzter Folgerechts-Lizenzgebühren an die Rechtehalter.

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Bei geschützten Werken von noch lebenden Musikern, kann zwar die Aufführung und das Eigenarrangement, eventuelle Bearbeitungen, Textzusätze u. ä. nicht künstlerisch verhindert werden – aber die Schutzgebühren, die für die öffentliche Verwertung und Vermarktung bzw. die anfallenden Lizenzgebühren müssen in vollem Umfang an die Schöpfer und Autoren abgegeben werden.

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Es besteht die Folgerechte-Vertragsregelung zwischen den eigentlichen Urhebern und den Verwertern bzw. denjenigen die sampeln und bearbeiten wollen (entweder grundsätzlich oder durch freiwillige Mitgliedschaft bei einer Urheberrechts-Verwertungsgesellschaft (e. V.) wie die GEMA).

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Entscheidend ist, dass Geld mit Leistungsverwertung gemacht werden soll und eine Klärung der FRAGE:

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Wessen Leistung wird hier zum Umsatz?

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bzw. eine anteilig als Urheberrechts-Lizenzgebühr klar ausgewiesene Rechnung ist als Vertrags-Folgerecht zu vereinbaren und Geldflüsse zu belegen.

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Wie weit erbringt der neue Schöpfer unter Verwendung von geschützten Teilen zitierter Werke eigene Urheber-Leistungen (z. B. als Komponist?)?

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und wie weit erwirbt der neue Schöpfer eigene Rechte an einem Werk, das unter anderem auch unter Verwendung von künstlerischen Fremdleistungen erzeugt wurde?

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Das ist bei konkreten Cut an Paste und sequenzierten Sample-Zitaten eindeutig materiell beweisbar – .

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Aber es ist eben auch keine Berührung des zitierten Werkes, wenn ein digitales Dokument kopiert wird. Besonders, wenn das Ausgangsstück unbekannt und nicht erkennbar ist (z. B. hier: 2 Sekunden synthetische HIP HOP OFF-Beat-Sequenz von KRAFTWERK) kann nur von KRAFTWERK-Kunden wiedererinnert werden.

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Schließlich ist ohnehin fragwürdig, ob man einen Vierviertel-Takt Beat rechtlich als eigenes Musikwerk urheberrechtlich schützen lassen kann?

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Dann kommt demnächst jemand, der eine Generalpause für sich als Musikrecht schützen lassen will, einen C-Dur-Akkord oder einen Buchstaben aus dem Alphabet – Naturphänomene sind nicht dem Lizenz-Folgerecht zuzuordnen.

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Yves Klein hatte das ULTRAMARINE-BLEU zum Anmalen seiner KUNST-Banalitäten auf sein persönliches Markenzeichen gezogen – aber, jeder, wer will, kann und darf, wie FRA ANGELICO, blaue Bilder malen oder auch seine Kleiderständer und seine Geige Blau anpinseln.

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„Mach’s, wer kann!“

 

(Gottfried Keller: Der grüne Heinrich)

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Auch ein Koch, der das SALZ in der SUPPE patentieren lassen wollte, müsste schon mit TTIP und MONSANTO kommen, sonst würde jeder Küstenbewohner an den salzigen Weltmeeren MONSANTO nur auslachen.

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