VG Media verlangt Europa-Lizenz und stellt Rechnung gegen Google

April 20, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9140

am Samstag, den 20. April 2019

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Wir sind keine Bots – Demo gegen EU-Urhebergesetz 2019

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Kürzlich gingen verständnislose Bürger an Demonstranten gegen oder für Urheberrecht-Reformgesetz vorbei. Dann hieß es, das deutsche Parlament und die Regierung stimmen dem von den kleinen Bloggern abgelehnten EU-Texte zu – d. h. die EU könne nun das Gesetz verabschieden (nicht das EU-Parlament, denn EU-Demokratie ist das ja leider nicht, dieses BRÜSSEL-EU-Kommissariat).

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Jetzt ist das EU-Gesetz zum Urheberrecht neuverabschiedet: Man sagt dann von Oben, die Autoren werden geschützt, die Internetz-Plattformen (z. B. Google, Youtube, Facebook) müssen zahlen, wenn unlizensierte Rechte genutzt werden …usw. usf.

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Diese Darstellung ist MÜLL – denn Autoren und Folgerecht war auch bisher eindeutig geregelt. Das Internetz bringt keine neue Urhebersituation: Wer von fremdem Gut profitiert, war und ist lizenzpflichtig – auch international.

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Und es wird ja abgestritten, dass die großen Plattformen ganz lässig längst Upload-Filter gegen die Blogger einsetzen (nämlich alle Videos, die der Plattform nicht den gewünschten Friede/Freude/Eierkuchen-Konsumtion verspricht).

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Mit dem neuen EU-Urheberrecht werden zukünftig Blog-Hochladungen, die unlizensierte Autoren-Leistungen nutzen, abgeblockt; so wird verhindert, dass die Plattform zahlen muss, was Blogger hochgeladen haben (nur damit machen ja unstrittig die Plattformen die Profite, nicht die Blogger).

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Formale Zukunft liegt diesbezüglich nun an einem letzten Schritt – nämlich das jeder einzelne der 28 EU-Staaten in seiner nationalen Rechtspflege nun noch auf das neue EU-Gesetz hin eine nationale „Urheberrechts-Richtlinie“ geben muss.

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Hier: Bildrechte / wer kennt den Namen des Fotografen?

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FAZ Seite 11, am 18. April 2019:

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„Europa-Lizenz – VG Media stellt Google eine umfassende Rechnung

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Die Verwertungsgesellschaft VG Media,welche die Rechte von Presseverlagen, privaten Fernseh- und Rundfunksendern verwaltet, tritt nach Informationen dieser Zeitung an den Digitalkonzern Google heran, um aufgrund der am vergangenen Montag vom Rat der EU-Mitgliedstaaten bestätigten Urheberrechts-Richtlinie der EU einen Vergleich über die Nutzung von digitalen Presseerzeugnissen in den vergangenen Jahren zu erzielen und für die Zukunft einen Lizensvertrag abzuschließen. Demnach soll der VG Media vorschweben, dass Google für die sich aus dem Presseleistungsschutzrecht ergebenden Ansprüche rückwirkend für die Zeit vom 1. August 2013 bis zum 31. Dezember 2018 1,24 Milliarden Euro zahlt.

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Die Summe errechnet sich dem Vernehmen nach aus einem fünfprozentigen Anteil aus dem nach Berechnung der VG Media in diesem Zeitraum von Google in Deutschland erzielten Umsatz von 24,77 Milliarden Euro …“

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Dietmar Moews meint: Schon ist dem normalen Bürger das Verständnis verstellt, denn es handelt sich um übergriffige Klientelisierung der VG Media.

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Immer wenn hier der LICHTGESCHWINDIGKEIT Bilder eingebaut sind, steigen die Ladezeiten und es findet eine Rückstufung im Ranking bei Suchmaschinen statt – es ist jedes Bild im Blogbeitrag also für das Ranking eines Beitrages ein Nachteil. Wenn ich einen Autorennamen (Z.B. Fotografen) nenne, hat der immerhin eine Publikation, die für sein Bild wirbt. Verlangt der Fotograf von mit Lizenzgeld (der ich ja selbst nicht Erwerb erlöse), muss ich darauf verzichten einen Fotografe zu nennen.

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Abgesehen davon, dass also das nationale Spiel für den nationalen deutschen Rechtsbereich hinsichtlich dieses neuen EU-Urheberrechts, noch gar nicht ausdrücklich obrigkeitlich gegeben worden ist, tritt hier eine VG Media auf.

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Ohne Zweifel werden also Konzerne wie Google zukünftige nicht drumherum kommen, Autorenrechte die in ihrem Google-Geschäftsmodell Profite bewirken, an die Autoren Lizenzbeträge abzurechnen und auszuzahlen.

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Ja – an die Autoren.

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Doch die VG Media vertritt keineswegs einzelne Künstler oder Autoren, sondern ihrerseits kulturindustrielle Konzerne, – verlage usw. die ihrerseits Urheberrechte zueigen haben, die sie ihren Mitarbeitern abgeknöpft hatten.

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Nun will also ein Sender oder eine Zeitung Geld von Google, weil ja das EU-Gesetz Google eingebunden hat.

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Was ist aber mit den Bloggern, die nicht Mitglied in einer Verwertungsgesellschaft sind, die nicht als Berufsautoren bei GEMA oder VG-Wort oder – BILD-KUNST Vereinsmitglieder sind:

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Wenn eine solche Verwertungsgesellschaft aufgrund dieses neuen Gesetzes von YOUTUBE LIZENZGELD erhält, erhalten doch nur diejenigen Autoren davon Geld ab, die selbst als Mitglied in einer solchen VG Media sind und durch diese VG klientelisiert gegen YOUTUBE vertreten wird (auch nur von diesen Mitgliedern / Nummern werden Lizenzgelder eingetrieben – alle anderen Blogger gehen vollkommen leer aus).

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Wenn also Hundertausende Blogger täglich in Selbstausbeutung ihre selbständige Publizistik erarbeiten, dazu auch lizenzpflichtige Zeitungen oder Sender oder Fotografenleistungen nutzen, die damit selbst lediglich Publizistik betreiben, aber nichts verdienen, keinerlei Umsätze machen – im Gegensatz dazu YOUTUBE/GOOGLE, bei denen solche Blogger täglich hochladen profitieren ganz erheblich.

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Jetzt will also die VG Media mit Google einen Kungel machen und für etwa 5% der Googleumsätze Lizenzgeld erhalten – ja, aber das erhält dann die VG Media, nicht der Blogger, der nicht Mitglied bei der VG Media ist. Zudem entstehen die Autorenrechte der Mitglied-Institutionen der VG Media nicht durch ein Presse-Label, sondern durch einzelne Kreative, deren rechte es eigentlich wäre, die aber nicht persönlich bei der VG Media vertreten werden – und schon gar nicht all die Kreativen unter den Bloggern, die von dem angeblichen Schutz der Kreativen (wie die CDU-Schranzen wochenlang erklärt haben) gar nichts abbekommen.

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Und wen interessiert das? Etwa einen Deutschen Künstlerbund? interessiert das einen Bund Bildender Künstler? Interessiert das die angebliche CDU-Kulturstaatsministerin in Berlin oder die VERDI-Industriegewerkschaft?

 

Nein, die Industrie zieht durch. und die meisten Künstler und Autoren produzieren für die Kulturindustrie, durch die sie vollkommen entrechtet werden. (Das interessiert natürlich keinen Bestseller-Schriftsteller).

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FINE E COMPATTO,

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